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Kann Alzheimer im Frühstadium rückgängig gemacht werden? Ein Neurologe gibt Tipps


In Kürze:

  • Alzheimer ist eine vielschichtige Erkrankung, die zurzeit als unheilbar gilt.
  • Der Neurologe Dr. Dale Bredesen ist der Ansicht, dass die Erkrankung im Frühstadium umkehrbar ist.
  • Mithilfe seiner Methode, des ReCODE-Ansatzes, konnte er die Alzheimer-Symptome bei Patienten signifikant verbessern.
  • In der Präzisionsmedizin wird die Behandlung für jede Person maßgeschneidert und umfasst vor allem Veränderungen des Lebensstils.

 
Viele Menschen glauben, dass die Alzheimer-Krankheit lediglich eine Frage schlechter Gene, von Pech oder eine unvermeidliche Folge des Alterns ist – und dass man kaum etwas tun kann, sobald der Verfall einmal eingesetzt hat. Diese Ansicht sei überholt, meinte Dr. Dale Bredesen, ein Neurologe mit dem Spezialgebiet neurodegenerative Erkrankungen.
„Ich wünschte, mehr Menschen würden verstehen, dass die Alzheimer-Krankheit weitaus häufiger auftritt, als es sein müsste“, sagte Bredesen zu Epoch Times. Er ist der Ansicht, dass Präzisionsmedizin der richtige Ansatz zur Behandlung der Erkrankung sei.

Eine vielschichtige Erkrankung

Bredesen beschrieb einen biologischen Schalter. Dieser schalte das Gehirn von einem sogenannten „Verbindungsmodus“ zu einem „Schutzmodus“ und zurück.
Befindet sich das Gehirn im Verbindungsmodus, könne es lernen, sich anpassen und Erinnerungen bilden, so der Neurologe. Alzheimer entwickle sich, wenn das Gehirn in den Schutzmodus wechselt – ein Wechsel, der durch viele verschiedene Faktoren ausgelöst werden kann. Dazu gehören unter anderem:
  • Insulinresistenz,
  • Schlafapnoe,
  • schlechte Energieproduktion,
  • Bewegungsmangel,
  • chronische Entzündungen,
  • Infektionen,
  • die Belastung durch Giftstoffe wie Luftverschmutzung, Schwermetalle und Mikroplastik.
Bei einer Behandlung verändere man mit seiner Methode mehrere Dinge, damit sie zusammenwirken, so Bredesen weiter. Auf diese Weise bleibe der Körper nicht länger im Schutzmodus und könne in den Verbindungsmodus zurückkehren.
„Ein Grund, warum die Behandlung der Alzheimer-Krankheit bisher nicht besonders erfolgreich war, ist, dass wir Alzheimer in der Vergangenheit zu eng gefasst und zu spät angegangen sind“, so die Einschätzung von Dr. Margarita Mikhaylova, Fachärztin für Neurologie und funktionelle Medizin, gegenüber Epoch Times. 
Der Fokus müsse sich über Eiweißablagerungen hinaus auf eine Vielzahl von Faktoren verlagern, von Insulinresistenz bis hin zu Nährstoffmangel, fügte sie hinzu. „Das sind keine Fragen der Alternativmedizin, sondern gängige Risikofaktoren für Demenz.“

Personalisierte Behandlung von Alzheimer

Die wachsende Erkenntnis, dass Alzheimer eine multifaktorielle Erkrankung ist, führte zu einem personalisierten Behandlungsansatz. Ärzte berücksichtigen die Faktoren, die die Gehirngesundheit einer Person beeinträchtigen könnten und stellen dann einen Plan zusammen, der auf die individuellen Bedürfnisse der Person zugeschnitten ist.
In einer Studie nutzten Forscher einen personalisierten Ansatz bei Menschen mit Alzheimer-Krankheit oder leichter kognitiver Beeinträchtigung. Die Teilnehmer erhielten dabei einen maßgeschneiderten Behandlungsplan. Dieser umfasste Änderungen in den Bereichen Ernährung, Bewegung, Schlaf, Stressbewältigung, Nahrungsergänzungsmittel und in einigen Fällen auch Medikamente. 
Bei den meisten Teilnehmern verbesserten sich im Verlauf der Studie die kognitiven Funktionen oder blieben auf dem gleichen Niveau ohne weitere Verschlechterungen. Zudem gab es Verbesserungen bei mehreren Alzheimer-bezogenen Risikofaktoren.

Bredesen und die Ergebnisse seiner Studien

Auch Bredesen ist der Ansicht, dass Alzheimer einen personalisierten Ansatz zur Behandlung erfordert. Zu diesem Zweck entwickelte er seine eigene maßgeschneiderte Methode, den ReCODE-Ansatz (Reversal of Cognitive Decline, „Kognitiven Verfall umkehren“).
In Versuchen aus dem Jahr 2022, die im „Journal of Alzheimer’s Disease“ erschienen, testete er seinen Präzisionsmedizin-Ansatz in einer klinischen Untersuchung an 25 Menschen mit leichter kognitiver Beeinträchtigung oder Demenz. In seiner jüngsten randomisierten Kontrollstudie, die derzeit noch auf die Begutachtung durch Fachkollegen wartet, verglich er den ReCODE-Ansatz mit der Standardbehandlung bei 73 Personen mit leichter kognitiver Beeinträchtigung oder früher Demenz.
Die Teilnehmer, die einen personalisierten Plan befolgten, zeigten laut den Studienautoren signifikante Verbesserungen der allgemeinen kognitiven Funktion, des Gedächtnisses und des Schweregrads der Alzheimer-Symptome. Auch verbesserten sich ihr Blutdruck, Body-Mass-Index, Blutzucker, Gesamtcholesterin und andere Marker.
Mit diesen Untersuchungen verbesserte Bredesen einige Punkte in der Studiendurchführung, die an älteren Veröffentlichungen von anderen Forschern kritisiert wurden. Zu den Verbesserungen zählen die Verwendung standardisierter kognitiver Tests, MRT-Bilder und genauere Dokumentation.
Andere Bedenken konnten nicht gelöst werden. Dazu zählt beispielsweise, dass es keine Kontrollgruppe gibt und bei dem umfassenden Ansatz der Präzisionstherapie keine Verblindung möglich war.
Da es keine Kontrollgruppe gibt und die Behandlung für jede Person individuell angepasst wurde, kann die Studie nur individuell vergleichen, wie es den gleichen Patienten vor und nach der Behandlung ging. Allgemeine Vergleiche mit einer Placebogruppe, wie es in vielen klinischen Studien üblich ist, können auf diese Weise nicht gezogen werden.
Mikhaylova zufolge ist die Präzisionsmedizin bei der Alzheimer-Krankheit ein Gebiet, das aufstrebend, aber noch in der Entwicklung ist. Bredesens Arbeit biete einen wichtigen Wandel im Verständnis der Krankheit und stelle die Vorstellung in Frage, dass Alzheimer eine Erkrankung mit einem einzigen Krankheitsweg sei.
„Ein mehrdimensionaler Ansatz, der Lebensstil und Stoffwechsel umfasst, kann höchstwahrscheinlich in einem früheren Stadium des Krankheitsverlaufs helfen, wenn noch genügend neuronale Netzwerkfunktionen vorhanden sind, die erhalten oder verbessert werden können“, sagte sie. 
„Bei fortgeschrittener Demenz können wir zwar immer noch die Lebensqualität, den Schlaf, die Gewohnheiten und die Belastung der Pflegepersonen verbessern, sollten aber bei der Erwartung einer kognitiven Umkehrung wesentlich vorsichtiger sein.“

Was ist der ReCODE-Ansatz?

Das Ziel des Ansatzes besteht darin, so viele potenzielle Faktoren für den kognitiven Verfall wie möglich zu ermitteln und diese dann anzugehen. Es ist anspruchsvoll – Bredesen empfiehlt, es als Teilzeitjob zu betrachten –, etwa zwei Stunden pro Tag.

Ernährung

Im Mittelpunkt steht die Ernährung, die pflanzenreich, leicht ketogen und ballaststoffreich sein sollte. Vermieden werden sollten verarbeitete und glutenhaltige Lebensmittel, raffinierte Kohlenhydrate, künstliche Süßstoffe, Milchprodukte und Alkohol. 
Die Betroffenen werden dazu angehalten, über Nacht 12 bis 16 Stunden zu fasten. Dieser Ansatz unterstützt die Darmgesundheit, die Insulinsensitivität, die Stoffwechselflexibilität und die Ketonproduktion.
„Um zu funktionieren, benötigt das Gehirn viel Energie“, so Bredesen. Es könne Glukose oder Ketone verwerten, doch viele Menschen könnten nicht auf diese zugreifen, da sie insulinresistent seien. Ihre Körper würden laut Bredesens Einschätzung Glukose nicht effizient nutzen; und der erhöhte Insulinspiegel hindere die Leber daran, Ketone zu bilden.
Wie jeder andere Aspekt des ReCODE-Ansatzes müsse auch die Ernährung individuell angepasst werden, so Bredesen. Ihm zufolge können Fasten und Ketose für übergewichtige Menschen einfacher sein, da ihr Körper auf Fettreserven zurückgreifen kann, um Ketone zu bilden. Für gebrechliche Menschen sei derselbe Ansatz jedoch möglicherweise nicht geeignet.

Sport

Bewegung ist eine weitere zentrale Komponente. Der Ansatz umfasst Ausdauertraining, Krafttraining, Gleichgewichtsübungen und Dehnübungen für mindestens 45 Minuten pro Tag an sechs Tagen pro Woche.
Jede Art von Bewegung wirkt sich auf unterschiedliche Weise positiv auf das Gehirn aus. Aerobes Training verbessert die Durchblutung und die Sauerstoffversorgung, während Krafttraining die Insulinsensitivität erhöht. Zweimal pro Woche wird hochintensives Intervalltraining empfohlen.

Schlaf, Stress und Hormone

Der Neurologe empfiehlt 7 bis 8 Stunden guten Schlaf, mit ausreichend REM-Schlaf und Tiefschlaf.
Was den Hormonspiegel und Nährstoffstatus betrifft, so sollen diese untersucht und bei Bedarf verbessert werden. Unter anderem die Vitamine D und B, Mineralstoffe, Omega-3-Fettsäuren, die Schilddrüsenfunktion und die Sexualhormone.
Auch Stressbewältigung durch Biofeedback, also das bewusste Wahrnehmen der körperlichen Prozesse, ist Teil des Programms, genauso wie das Training der Herzratenvariabilität. Das ist ein Indikator, der angibt, wie sich das Herz an körperliche und mentale Anforderungen anpasst.
Erst wenn das Gehirn besser versorgt ist, stimuliert man es. „Das Letzte, was man tun sollte, ist, mit Gewichten zu trainieren, wenn man unterernährt ist. Das Gleiche gilt für das Gehirn“, erklärte Bredesen.

Ein Schwachpunkt des Ansatzes

Der Ansatz von Bredesen braucht viel Zeit, deshalb gibt es Fragen zur praktischen Umsetzbarkeit.
Der Ansatz sei „hinsichtlich des Trainingsaufwands so intensiv, dass sich nur sehr wenige Menschen die damit verbundene Zeit oder die Kosten leisten können“. Das meinte Paul Ehren, Fachmann für funktionelle Ernährung und Master Personal Trainer, zu Epoch Times.
Bredesen räumt dies ein. Man müsse nicht alles perfekt machen, sagte er dazu. „Es gibt eine Schwelle, die bei jedem Menschen anders liegt. Das zu tun, was man kann, und sich kontinuierlich zu verbessern, führt in der Regel zu guten Ergebnissen.“
Derzeit gibt es keine anerkannte Heilung für Alzheimer. Laut Bredesens Einschätzung befindet sich die Alzheimerforschung jedoch gerade an einem Wendepunkt.
Dieser Artikel ersetzt keine medizinische Beratung. Bei Gesundheitsfragen wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.
Dieser Artikel erschien im Original auf theepochtimes.com unter dem Titel „How a Neurologist Uses Precision Lifestyle Medicine to Reverse Early Alzheimer’s“ (redaktionelle Bearbeitung: as)
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Sardinen: Nährstoffbomben, die die Gesundheit von Herz und Knochen fördern

Sowohl preiswert als auch gesund – das sind die typischen Eigenschaften von Sardinen. Tatsächlich zählen diese kleinen Fische zu den nährstoffreichsten Lebensmitteln überhaupt.
„Sardinen sind eine vollständige Proteinquelle, vergleichbar mit Lebensmitteln wie Eiern, Milchprodukten und Fleisch. Sie enthalten alle 20 Aminosäuren und sind reich an Omega-3-Fettsäuren.“ Das schrieb Helen Tieu, staatlich geprüfte Ernährungsberaterin und zertifizierte Diabetologin, in einer E-Mail an Epoch Times.
Neben Eiweiß und Omega-3-Fettsäuren sind Sardinen auch reich an:
  • Vitamin D: Eine Dose Sardinen liefert in der Regel etwa 150 bis 200 Internationale Einheiten (IE) Vitamin D. Zum Vergleich: Ein Eigelb enthält 20 IE. Die empfohlene tägliche Menge liegt bei 800 IE.
  • Calcium: 100 Gramm Sardinen (die Menge in einer Standarddose) liefern 382 Milligramm Calcium. Das ist mehr als die Menge in eineinhalb Tassen Milch. Calcium ist für starke Knochen unerlässlich.
  • Vitamin B12: Eine Dose Sardinen deckt laut Tieu bereits etwa das Drei- bis Vierfache des Bedarfs eines Erwachsenen.

Gut für Herz, Knochen und Gehirn

Neben diesen Nährstoffen sind Sardinen zudem eine kostengünstige und natürliche Quelle für Eisen, Kalium, Magnesium, Zink und Taurin. Diese wirken zusammen, um die Herz-Kreislauf-Funktion zu unterstützen.
Darüber hinaus haben Sardinen einen hohen Phosphorgehalt, der in Kombination mit Vitamin D dem Körper hilft, Calcium effektiver aufzunehmen. Dadurch würden die kleinen Fische helfen, Osteoporose vorzubeugen und zu behandeln, so Tieu.
Außerdem steht ein erhöhter Fischverzehr mit einem langsameren kognitiven Verfall bei älteren Erwachsenen in Verbindung, heißt es in einer Studie aus dem Jahr 2017. Dies betrifft insbesondere jene Hirnregionen, die für das Gedächtnis zuständig sind. Diese positiven Effekte wurden unabhängig von einem genetischen Risiko für Alzheimer beobachtet. Die deutlichsten Effekte zeigten sich bei vier oder mehr Portionen Fisch pro Woche.

Weitere Vorteile

Depressionen: Eine höhere Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren, wie sie durch den Verzehr von Sardinen erreicht werden kann, unterstützt das Gehirn und reguliert Entzündungen. Das kann dazu beitragen, das Risiko für depressive Episoden zu senken.
Immunabwehr: Neben Omega-3-Fettsäuren liefern Sardinen auch Selen und Zink. Diese Spurenelemente regulieren ebenfalls Entzündungen und unterstützen das Immunsystem.
Entzündungen und ihre Folgen: Der regelmäßige Verzehr von Sardinen kann dazu beitragen, chronische, leichtgradige Entzündungen zu reduzieren. Diese stehen mit vielen Gesundheitsproblemen in Verbindung, darunter Autoimmunerkrankungen, Arthritis und entzündliche Darmerkrankungen.
Hormonproduktion: Sardinen enthalten Jod, das zusammen mit Selen und Vitamin D die Hormonproduktion und die Schilddrüsenfunktion unterstützt. 
Gesunde Haut: Omega-3-Fettsäuren fördern zudem die Kollagenbildung, die Elastizität und die Feuchtigkeitsversorgung.

So holen Sie das Beste aus Sardinen heraus

Vitamin D und die Omega-3-Fettsäuren in Sardinen sind fettlöslich, das heißt, sie lösen sich in Fett auf. Daher kann die Kombination von Sardinen mit einem gesunden Fett dem Körper dabei helfen, die nützlichen Fettsäuren effektiver aufzunehmen.
Magnesiumreiche Lebensmittel  können die Aufnahme von Vitamin D zusätzlich fördern. Vitamin-C-reiche Lebensmittel können hingegen dazu beitragen, die Calciumwirkung von Sardinen zu maximieren.
Vitamin B12, Folsäure und Eisen wirken zusammen, um den Energiestoffwechsel und die Bildung roter Blutkörperchen zu unterstützen. Der Verzehr von Sardinen zusammen mit Blattgemüse oder anderem Gemüse kann deren Wirksamkeit verbessern.
Empfohlene Lebensmittel in Kombination mit Sardinen:
  • Fett: Olivenöl, Avocado
  • Magnesium: Blattgemüse, Nüsse, Hülsenfrüchte
  • Vitamin C: Tomaten, Zitronen, Paprika
Ferner kann das Garen bei hohen Temperaturen Omega-3-Fettsäuren zerstören. Sanftere Zubereitungsmethoden wie Backen bei moderaten Temperaturen, Dämpfen oder kurzes Anbraten können dazu beitragen, mehr von den wertvollen Fetten zu erhalten.

Profi-Tipps

„Ich sage den Leuten immer wieder: Lasst euch Sardinen nicht entgehen“, erklärte Kenny Minor, Koch und Kochbuchautor, gegenüber Epoch Times.
Er gibt einige Empfehlungen, um den Sardinen mehr Pep zu verleihen:
  • Die Sardinen mit Avocado, Zitronenschale, Chili und Kräutern pürieren und die Paste aufs Brot schmieren.
  • Jede Sardine von Kopf bis Schwanz auf einen Spieß stecken, mit thailändischer süßer Chilisauce bestreichen und so lange grillen, bis sie leicht knusprig ist.
  • Sardinen unter warme Getreideprodukte wie Quinoa oder Nudeln mischen, um eine einfache, schmackhafte Mahlzeit zuzubereiten.
Frische Sardinen kann man mit etwas Olivenöl beträufeln, mit Mineralsalz bestreuen und je nach Größe 25 bis 30 Minuten bei 150 bis 180 Grad Celsius backen. Dies empfiehlt Ana Bueno, zertifizierte Ernährungsberaterin und ehemalige Chefköchin, gegenüber Epoch Times.

Vorsichtsmaßnahmen

Es ist empfehlenswert, in Olivenöl oder Wasser eingelegte Sardinen zu kaufen. Das kann helfen, ein gesundes Verhältnis von Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren aufrechtzuerhalten. Denn Sardinen in Soja- oder Sonnenblumenöl haben einen hohen Gehalt an Omega-6-Fettsäuren. Zu große Mengen an Omega-6-Fettsäuren können laut Untersuchungen Entzündungen im Körper begünstigen.
Wer an einer Fischallergie leidet, sollte Sardinen meiden.
Wer große Mengen an Sardinen verzehrt, sollte zudem Vorsicht walten lassen. Laut der Diabetologin Tieu sind die kleinen Fische reich an Purinen. Diese könnten den Harnsäurespiegel erhöhen und möglicherweise Gichtanfälle auslösen oder zur Bildung von Harnsäure-Nierensteinen beitragen.
Zudem haben Konserven oft einen hohen Salzgehalt. Wer unter Bluthochdruck leidet, sollte auf Dosen mit niedrigem Salzgehalt zurückgreifen oder die Sardinen vor dem Verzehr abspülen.
Dieser Artikel ersetzt keine medizinische Beratung. Bei Gesundheitsfragen wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.
Dieser Artikel erschien im Original auf theepochtimes.com unter dem Titel „Sardines: Nutrient Powerhouses That Boost Cardiometabolic and Bone Health“ (redaktionelle Bearbeitung: as)
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„Lethal Weapon“-Star Danny Glover an Alzheimer erkrankt

Der US-Schauspieler Danny Glover, der durch Filme wie „Die Farbe Lila“, „Der einzige Zeuge“ und die „Lethal Weapon“-Serie bekannt wurde, ist an Alzheimer erkrankt. Der 79-Jährige machte die Diagnose in einem Interview in der „Today“-Show beim US-Sender NBC öffentlich. Die Erkrankung sei schon vor einigen Jahren festgestellt worden, teilte der Schauspieler mit.
„Ich kann gewissermaßen damit leben“, sagte Glover, aber er rechne mit einer Veränderung seines Zustands beim Fortschreiten der Krankheit. Dem Bericht zufolge zeigen sich bereits Auswirkung auf Beweglichkeit, Sprache und sein Erinnerungsvermögen.
Glover, der am 22. Juli 80 Jahre alt wird, hat in über 170 Filmen und Fernsehserien mitgespielt. Steven Spielberg holte ihn 1985 für das Südstaatendrama „Die Farbe Lila“ vor die Kamera. In dem Thriller „Der einzige Zeuge“ mimte er einen korrupten Polizisten. In der Blockbuster-Reihe „Lethal Weapon“ war er viermal an der Seite von Mel Gibson als Polizist in Los Angeles auf Verbrecherjagd zu sehen.

Als Aktivist geehrt

Neben seiner Filmarbeit ist Glover als Aktivist tätig. Er setzt sich für die Rechte von Arbeitern und als Goodwill-Botschafter des Kinderhilfswerks Unicef ein. Bei der Vergabe der Ehren-Oscars wurde der Schauspieler 2022 für sein soziales Engagement mit dem Jean-Hersholt-Preis geehrt.
Die Alzheimer-Erkrankung ist die häufigste Form von Demenz. Es kommt dabei zu einem Absterben von Nervenzellen im Gehirn, was zu Vergesslichkeit, Verwirrtheit, Sprachstörungen oder Orientierungslosigkeit führt. (dpa/red)
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Forscher entdecken Zusammenhang: Fehlender Blinddarm könnte Alzheimer begünstigen

Der Blinddarm wurde lange Zeit als weitgehend rudimentäres Organ abgetan, doch tatsächlich könnte er eine wichtige Rolle bei der Erhaltung der Gehirngesundheit und beim Schutz vor kognitivem Verfall spielen.
Bei einer Analyse von Daten von fast 10.000 Personen stellten die Forscher fest, dass die Antworten auf grundlegende Gesundheitsfragebögen es ermöglichten, Menschen mit Alzheimer mit relativ hoher Genauigkeit von denen ohne Alzheimer zu unterscheiden.
Die Forscher nutzten dabei maschinelles Lernen, um 120 verschiedene Variablen zu analysieren, darunter Ernährung, Schlaf, Vitaminaufnahme, Krankengeschichte und allgemeine Lebensstilfaktoren.
Einige der stärksten Signale im Modell kamen aus unerwarteten Richtungen.
Die Blinddarmoperation stach dabei als stärkster einzelner Risikofaktor hervor – noch vor Lebensstil und Krankengeschichte.

Blinddarm – ein unterschätztes Organ?

Die Forscher vermuten, dass der Blinddarm als Reservoir für nützliche Darmbakterien dient und dem Mikrobiom hilft, sich nach Krankheiten, Infektionen oder der Einnahme von Antibiotika zu erholen.
„Wenn er entfernt wird, verliert das Mikrobiom einen wichtigen Regenerationsmechanismus, nämlich seine Fähigkeit, gesunde mikrobielle Gemeinschaften nach einer Krankheit, einer Infektion oder der Einnahme von Antibiotika wiederherzustellen“, sagte Kaveh Khalilpour, Co-Leiter der Studie und außerordentlicher Professor an der University of Technology Sydney, in einer Erklärung.

Welche Gesundheitsfaktoren noch hervorstachen

Die in der Fachzeitschrift „Alzheimer’s & Dementia: Diagnosis, Assessment & Disease Monitoring“ veröffentlichte Studie ergab, dass alltägliche Gesundheitsinformationen, insbesondere Ernährung und Krankengeschichte, dabei helfen könnten, Muster zu identifizieren, die mit dem Alzheimer-Risiko in Verbindung stehen.
Abgesehen von dem überraschenden Risikofaktor Blinddarmoperation erwiesen sich die Krankengeschichte und die Ernährung als die stärksten Risikoprädiktoren. Häufige chronische Erkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck und Depressionen gehörten zu den stärksten Indikatoren.
Beim Faktor Ernährung zeigte sich: Es war nicht ein einzelnes Lebensmittel oder ein Nährstoff, die die Ergebnisse bestimmten, sondern langfristige Ernährungsgewohnheiten waren am wichtigsten, wobei Milchprodukte und andere Laktosequellen eine besonders schützende Wirkung zu haben schienen.
Eine Ernährung, die reich an Vollwertkost, pflanzlichem Eiweiß und Omega-3-Fettsäuren war, stand ebenfalls mit einem geringeren Alzheimer-Risiko in Verbindung, während verarbeitete Lebensmittel, raffinierter Zucker und gesättigte Fette mit einem höheren Risiko assoziiert wurden.
Insgesamt deuten die Ergebnisse darauf hin, dass das Alzheimer-Risiko das Ergebnis einer Anhäufung vieler kleiner Faktoren im Laufe der Zeit ist, so Karimi.
„Unsere Studie untermauert die wachsenden Hinweise darauf, dass die Pflege der Darmgesundheit durch gesunde Ernährung, die Behandlung chronischer Erkrankungen und die Verringerung von Entzündungen ein wichtiger Teil der Senkung des langfristigen Risikos sein könnte“, sagte Khalilpour.

Die Darm-Hirn-Verbindung

Die Forscher untersuchten zudem die Darm-Hirn-Achse – ein bidirektionales Kommunikationssystem, das das Verdauungs- und das Immunsystem mit dem Gehirn verbindet.
„Wenn wir darmbezogene Muster beobachten, die mit dem Alzheimer-Risiko in Verbindung stehen, glauben wir, dass diese möglicherweise als Frühwarnsignal fungieren und uns zeigen, wie sich allgemeine Gesundheits- und Lebensstilfaktoren im Laufe der Zeit auf das Gehirn auswirken“, sagte Khalilpour.
In einer kleineren explorativen Analyse von Darmmikrobiomdaten aus etwa 2.000 Proben zeigten Menschen, die unter Alzheimer litten, Anzeichen, die mit einer Dysbiose, also einem Ungleichgewicht der Darmbakterien, übereinstimmten.
Dazu gehörten eine geringere mikrobielle Vielfalt und deutlich reduzierte Konzentrationen nützlicher Bakterien wie Roseburia und Faecalibacterium – Bakteriengattungen, die kurzkettige Fettsäuren produzieren, Substanzen, die helfen, Entzündungen im Körper zu kontrollieren.
„Die mikrobielle Vielfalt war verringert und es hatte sich ein entzündungsförderndes mikrobielles Milieu etabliert, das offenbar in der Lage ist, über die Darm-Hirn-Achse schädliche Signale an das Gehirn zu senden“, sagte Karimi.
Wenn er gut funktioniert, unterstützt ein gesunder Darm das Immunsystem und hält Entzündungen im Gehirn in Schach.
„Der Darm hilft bei der Regulierung von Entzündungen, unterstützt das Immunsystem und produziert wichtige Chemikalien, die die Funktionsweise des Gehirns beeinflussen“, sagte Khalilpour.
Diese Signale existierten nicht isoliert, merkte er an. Die Darmgesundheit spiegele viele Aspekte des täglichen Lebens wider, die im Laufe der Zeit zusammenwirkten.

Ausblick: Ein neuer Weg für das Screening

Sollten sich die Ergebnisse in zukünftigen Studien bestätigen, könnten sie zu einfacheren und kostengünstigeren Methoden, das Alzheimer-Risiko früher zu erkennen, beitragen.
„Im Gegensatz zu genetischen Risikofaktoren liegen diese auf einer Zeitachse, in die eingegriffen werden kann“, so Faezeh Karimi, Dozentin an der University of Technology Sydney, gegenüber der englischsprachigen Ausgabe der Epoch Times per E-Mail. Das mache sie potenziell umsetzbar. Mit der Zeit, so sagte sie, könne es möglich werden, Risiken nicht nur früher zu erkennen, sondern auch einzugreifen, bevor sich Krankheitsprozesse vollständig etabliert hätten.
Die Forscherin wies darauf hin, dass, obwohl das Modell kein diagnostisches Instrument sei, es auf eine Zukunft hindeute, in der einfache Gesundheitsfragebögen dazu beitragen könnten, Risikomuster früher und kostengünstiger zu erkennen.
Khalilpour sagte: „Das Ziel ist nicht nur, intelligentere Vorhersageinstrumente zu entwickeln, sondern auch, bessere öffentliche Gesundheitssysteme aufzubauen, die Risiken früher erkennen, Präventionsstrategien lenken und ein gesünderes Altern auf Bevölkerungsebene unterstützen können.“

 
Dieser Artikel ersetzt keine medizinische Beratung. Bei Gesundheitsfragen wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.
Dieser Artikel erschien im Original auf theepochtimes.com unter dem Titel „Removing the Appendix Linked to Higher Alzheimer’s Risks“. (deutsche Bearbeitung: vm)
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Das Ei-Dilemma: Was passiert, wenn Sie jeden Tag ein Ei essen – und der fatale Irrtum übers Cholesterin


In Kürze:

  • Wer regelmäßig Eier isst, unterstützt viele Körperfunktionen wie etwa die Knochengesundheit.
  • Eier sind eine Protein- und Nährstoffbombe, die unter anderem Kalzium, Eisen, Magnesium und viele Vitamine enthalten.
  • Empfehlenswert sind Eier aus Freilandhaltung, die nicht zu wenig und nicht zu lange gekocht werden.
  • Bestimmte Personen sollten mit dem Eierverzehr vorsichtig sein oder ihn ganz pausieren.

 
Eier sind voller Nährstoffe. Ein mittelgroßes Ei liefert 60 Kalorien, etwa 10 Prozent des täglichen Proteinbedarfs und ein ganzes Spektrum an Mikronährstoffen.
Die Liste ist lang: 
  • Kalzium, 
  • Kalium, 
  • Phosphor,
  • Selen,
  • Zink,
  • Kupfer,
  • Magnesium,
  • Eisen,
  • die Vitamine A, E, D und B.
Bei regelmäßigem Verzehr unterstützen Eier viele Körperfunktionen. Nachfolgend sind fünf davon aufgeführt.

1. Eier versorgen den Körper effizient mit Energie

Wie oben erwähnt, liefern Eier viele Nährstoffe, die unser Körper benötigt, um gesund zu bleiben.
„Sie gehören zu den nährstoffreichsten und effizientesten Vollwertnahrungsmitteln, die wir haben. Sie sind reich an hochwertigem Protein, essentiellen Fetten, Cholin und fettlöslichen Vitaminen, die alles von der Gehirnfunktion bis zum Hormonhaushalt unterstützen“, sagte Laurie White, Naturheilpraktikerin und Spezialistin für funktionelle Medizin und funktionelle Ernährungstherapie, gegenüber Epoch Times.

2. Eier unterstützen Muskelregeneration und -wachstum

Eier sind eine hervorragende Quelle für hochwertiges Protein. Dieses ermöglicht es dem Körper, Gewebe wie Knochen, Muskeln, Haare und Haut aufzubauen und zu reparieren. Sie enthalten alle neun essentiellen Aminosäuren, die unser Körper nicht selbst produzieren kann. Das macht sie zu einer vollständigen Proteinquelle.
„Wenn Sie Eier essen, nehmen Sie nicht nur Protein zu sich – Sie lösen auch hormonelle Kaskaden aus, die dabei helfen, Muskeln und Knochen zu erhalten und aufzubauen sowie den Appetit zu regulieren“, meinte Dr. Christine Najjar zu Epoch Times. Sie ist Ernährungswissenschaftlerin und Inhaberin einer auf Ernährung spezialisierten Praxis.
Zudem weise das Protein in Eiern eine hohe Bioverfügbarkeit auf, sodass der Körper es leicht aufnehmen und verwerten könne.
Studien zufolge hat Eiprotein eine Absorptionsrate von 97 Prozent – höher als bei Milchprodukten mit 95 Prozent und Fleisch mit 94 Prozent. Pflanzliche Proteine werden nur zu 45 bis 80 Prozent resorbiert, was Eier zu einer der besten natürlichen Proteinquellen macht. Das Kochen erhöht die Bioverfügbarkeit von Eiprotein zusätzlich, indem es dieses teilweise aufspaltet. Dadurch kann der Körper es leichter aufnehmen und verdauen.
Daher unterstützt der regelmäßige Verzehr von ganzen Eiern – Eiweiß und Eigelb – die Muskulaturgesundheit. Protein hilft uns beim Aufbau und Erhalt von Muskeln, steigert die Kraft und kann Sarkopenie vorbeugen, dem allmählichen Rückgang von Muskelmasse, Kraft und Funktion, der mit dem Altern einhergeht.

3. Eier stärken die Augengesundheit

Zusätzlich zu den oben genannten Nährstoffen enthalten Eier auch Lutein und Zeaxanthin. Das sind starke Antioxidantien, die sich in der Netzhaut anreichern und unsere Augen schützen. Sie helfen dabei, blaues Licht zu filtern, die Sehkraft zu verbessern und reaktive Sauerstoffspezies abzufangen.
Zudem steht der Verzehr von Eiern mit einem verringerten Risiko für altersbedingte Makuladegeneration, eine unheilbare Netzhauterkrankung, und Grauen Star in Verbindung. 
Der größte Teil der Nährstoffe eines Eies befindet sich im Eigelb – einer reichhaltigen, bioverfügbaren Quelle für Lutein und Zeaxanthin, mit natürlichen Fetten, die deren Aufnahme verbessern.
Laut Studien erhöht der tägliche Verzehr eines Eies den Lutein- und Zeaxanthin-Spiegel deutlich. Ferner steigert regelmäßiger Eierkonsum die Dichte des Makulapigments im Auge. Dies steht mit einer verbesserten Sehkraft und einem verringerten Risiko für Sehverlust in Zusammenhang.

4. Eier helfen, Appetit und Blutzucker zu regulieren

Eier sorgen für ein Sättigungsgefühl, sodass wir insgesamt weniger essen. Das habe mit der Kombination aus Eiweiß und gesunden Fetten zu tun, die in Eiern zu finden sind, meinte White. 
„Den Tag mit Eiern zu beginnen, kann helfen, den Blutzucker zu stabilisieren, Heißhunger zu senken und eine gleichmäßigere Energieversorgung zu fördern. Das macht es einfacher, ein gesundes Gewicht zu halten, ohne auf Willenskraft angewiesen zu sein“, so die Naturheilpraktikerin.
Das Nährstoffprofil von Eiern unterstütze außerdem wichtige Stoffwechselprozesse, darunter die Leberfunktion und den Fettstoffwechsel. Diese seien entscheidend, um ein gesundes Gewicht aufrechtzuerhalten, sagte sie.

5. Eier unterstützen die Gehirnfunktion und das Gedächtnis

Eier sind eine der reichhaltigsten Nahrungsquellen für Cholin, das fast ausschließlich im Eigelb vorkommt.
Cholin ist notwendig, um Acetylcholin zu bilden – einen wichtigen Neurotransmitter für Gedächtnis und Konzentration. Ferner ist es unerlässlich für den Aufbau von Zellmembranen, für die Gehirnentwicklung bei Babys sowie für die Leberfunktion und den Fettstoffwechsel.
„Interessanterweise zeigen Untersuchungen, dass die Mehrheit der Menschen ihren täglichen Cholinbedarf nicht deckt. Der regelmäßige Verzehr von Eiern ist eine der wirksamsten Möglichkeiten, diese Lücke zu schließen. Studien brachten zudem eine höhere Cholinaufnahme mit einer verbesserten kognitiven Funktion und einem besseren Gedächtnis in Verbindung“, erklärte White.
Eine höhere Cholinaufnahme steht auch mit einer besseren kognitiven Leistungsfähigkeit und einem verringerten Risiko für Alzheimer in Verbindung.

Wie viele Eier sollten wir essen?

Frühere Ernährungsrichtlinien empfahlen, die Cholesterinaufnahme über die Nahrung zu begrenzen – wobei Eier als Hauptverursacher galten. Das Argument war einfach: Cholesterin aus der Nahrung erhöht den Cholesterinspiegel im Blut, was wiederum das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigert. 
Aktuelle Studien haben diese Behauptungen jedoch nicht bestätigt. Ihnen zufolge sind Eier ein sicheres, nachhaltiges Lebensmittel, das Energie und lebenswichtige Nährstoffe liefert.
Was die Frage angeht, wie viele Eier wir bedenkenlos essen können, sind sich Dr. Najjar und White einig. Ihnen zufolge müssen die meisten gesunden Menschen ihren Eierverzehr nicht einschränken.
„Eier sind seit jeher Teil der traditionellen menschlichen Ernährung. Historisch gesehen aßen die Menschen sie je nach Verfügbarkeit und Appetit, nicht nach festgelegten Grenzen“, so Dr. Najjar. „Im Allgemeinen rate ich den Menschen, sich beim Verzehr von ihrem Appetit leiten zu lassen“, fügte sie hinzu.

Eierqualität, Sicherheit und Zubereitungsmethoden

Wer regelmäßig Eier isst, sollte auf ihre Qualität achten. Naturheilpraktikerin White empfiehlt Eier aus Freilandhaltung – idealerweise von einem lokalen Bauern.
Dr. Najjar rät dazu, sich zum einen von seinem Budget leiten zu lassen. Doch wer seine Mikronährstoffversorgung optimieren möchte, sollte ihr zufolge auch Eier von lokalen Hühnern beziehen.
White merkte an, dass es auch Situationen gebe, in denen man vorübergehend den Eierkonsum einschränken oder vollständig pausieren sollte, wie zum Beispiel bei
  • einer echten Eiallergie, 
  • einer aktiven Darmentzündung oder erhöhter Durchlässigkeit,
  • Autoimmunerkrankungen,
  • einer Histaminempfindlichkeit.
Sobald das zugrunde liegende Ungleichgewicht behoben sei, könnten Eier in den meisten Fällen wieder in den Speiseplan aufgenommen werden, fügte sie hinzu.
Was die Zubereitung von Eiern angeht, sollte man laut Dr. Najjar Extreme vermeiden. „Ein leicht gekochtes Ei mit weichem oder flüssigem Eigelb ist oft ein guter Mittelweg. Es bewahrt Nährstoffe und ist dennoch sicher zu verzehren“, so die Ernährungswissenschaftlerin.
Dieser Artikel ersetzt keine medizinische Beratung. Bei Gesundheitsfragen wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.
Dieser Artikel erschien im Original auf theepochtimes.com unter dem Titel „What Happens to Your Body When You Eat Eggs Regularly“. (redaktionelle Bearbeitung: as)
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Warum ein Ei pro Woche die Demenzgefahr senken kann

Laut dem Neurologen Dr. Dale Bredesen ist die Ernährung ein entscheidender Faktor bei der Alzheimer-Krankheit. Sie hilft sowohl bei der Prävention als auch bei der Verlangsamung des Krankheitsverlaufs.
Ein zentraler Teil seines Ansatzes ist überraschend simpel: das bescheidene Ei. Dessen schützende Wirkung auf das Gehirn wurde bereits in zahlreichen Studien nachgewiesen.

Warum Eier wichtig sind

Eine im „Journal of Nutrition“ veröffentlichte Studie ergab, dass der Verzehr von mehr als einem Ei pro Woche mit einem um 47 Prozent geringeren Risiko verbunden war, an Alzheimer zu erkranken, im Vergleich zum Verzehr von weniger als einem Ei pro Monat oder gar keinem.
Der Verzehr von Eiern wurde auch mit besseren Leistungen bei Tests in Verbindung gebracht, die die Gehirnbereiche untersuchten, die für Planung, Konzentration und Entscheidungsfindung zuständig sind.
„Der Zusammenhang ist biologisch plausibel“, sagte Chantelle van der Merwe, eine staatlich geprüfte Ernährungsberaterin, gegenüber Epoch Times.
Eier liefern mehrere Nährstoffe, auf die das Gehirn angewiesen ist. Einer der wichtigsten ist Cholin, aber auch andere Inhaltsstoffe unterstützen die Gehirngesundheit:
Cholin: Dieser Stoff ist die direkte Vorstufe von Acetylcholin, dem wichtigsten Neurotransmitter für das Gedächtnis, so Dr. Bredesen.
Lutein: Das starke Antioxidans ist daran beteiligt, die Gehirnzellen laut Studien aktiv vor Schäden zu schützen.
Omega-3-Fettsäuren: Sie unterstützen laut Untersuchungen die Gehirnstruktur und regulieren Entzündungen.

Das Zusammenspiel gegen den Mangel

Menschen mit Alzheimer weisen im Gehirn häufig einen gleichzeitigen Mangel an Cholin und DHA, einer Omega-3-Fettsäure, auf.
Eier gehören zu den wenigen Lebensmitteln, die beide Nährstoffe von Natur aus enthalten. Das Entscheidende: Studien liefern Hinweise, dass diese beiden Wirkstoffe zusammen noch besser funktionieren als einzeln.

Die Cholinlücke

Etwa 39 Prozent des mit dem Verzehr von Eiern verbundenen verringerten Alzheimer-Risikos lassen sich allein durch Cholin erklären, was es zu einem wichtigen Nährstoff macht, den man genauer betrachten sollte.
Viele Menschen, die einer typisch westlichen Ernährung folgen, nehmen laut Untersuchungen weit weniger zu sich, als sie benötigen.
Die empfohlene Zufuhr liegt bei etwa 425 Milligramm pro Tag für Frauen und 550 Milligramm pro Tag für Männer. Ein Ei enthält etwa 150 Milligramm Cholin und ist damit eine der reichhaltigsten Nahrungsquellen.
Cholin unterstützt nicht nur die Produktion von Neurotransmittern. Es hilft dabei, die strukturelle Integrität der Membranen von Gehirnzellen aufrechtzuerhalten, und trägt zur Bildung von Myelin bei, der schützenden Hülle um die Nervenfasern. Es beeinflusst zudem, wie Gene, die an Gedächtnis, Lernen und Denken beteiligt sind, ein- und ausgeschaltet werden, und wirkt sich so auf die langfristige Gehirnfunktion aus.
Kurz gesagt, Cholin ist an fast jedem Aspekt beteiligt, wie Gehirnzellen aufgebaut werden, erhalten bleiben und miteinander kommunizieren, so van der Merwe.
Der Körper kann Cholin und Omega-3-Fettsäuren nur in geringen Mengen selbst produzieren, was bedeutet, dass der Großteil des Bedarfs des Gehirns über die Ernährung gedeckt werden muss.
Eigelb ist neben Fleisch, Geflügel, Fisch und Milchprodukten eine der reichhaltigsten Nahrungsquellen für Cholin. Geringere Mengen sind in pflanzlichen Lebensmitteln enthalten.

Das große Ganze

Bredesen betrachtet Eier in einem breiteren ernährungswissenschaftlichen Kontext. Er sagte, das metabolische Syndrom sei einer der häufigsten Mitverursacher der Alzheimer-Krankheit.
„Es gibt 100 Millionen Amerikaner mit dem metabolischen Syndrom, und dies hängt in der Tat mit der Ernährung zusammen“, sagte Bredesen.
„Es wird oft durch den typischen amerikanischen Lebensstil verursacht, einschließlich einer kohlenhydratreichen, entzündungsfördernden Ernährung, Bewegungsmangel und Stress.“
Dr. Bredesen beobachtet in seiner klinischen Praxis deutliche Unterschiede bei der Genesung. Patienten, die sich ernährungsbewusst ernähren, erholen sich in der Regel am schnellsten und vollständigsten. Er empfiehlt hierfür eine pflanzenreiche, leicht ketogene Diät.
Eier fügen sich ganz natürlich in diesen Ansatz ein:
  • Sie sind extrem nährstoffreich.
  • Sie lassen sich einfach zubereiten.
  • Sie sind für ältere Erwachsene praktisch für den regelmäßigen Verzehr.
„Eine optimale Ernährung ist sowohl für die Prävention als auch für die optimale Behandlung von Patienten mit kognitivem Verfall wichtig“, sagte Bredesen.

Herzhafter Auflauf zur Cholinaufnahme

Ein Rezept, das van der Merwe ihren Patienten oft empfiehlt, um ihre Cholinaufnahme zu steigern, ist ein „herzhafter Rondini-Kürbis-Auflauf mit Hüttenkäse und sonnengetrockneten Tomaten“.
Das Rezept punktet mit einer gezielten Kombination von Nährstoffen, die über die Vorteile von Eiern hinausgeht:
  • Rondini-Kürbis: Liefert langsam freigesetzte Kohlenhydrate. Sie stabilisieren den Blutzucker und sorgen für gleichmäßige kognitive Energie ohne die typischen Spitzen und Einbrüche raffinierter Kohlenhydrate.
  • Hüttenkäse: Bietet eine solide Proteinbasis. Die enthaltenen Aminosäuren werden für die Produktion von Neurotransmittern benötigt.
  • Knoblauch und Zwiebeln: Liefern wichtige Schwefelverbindungen. Diese helfen, oxidativen Stress zu reduzieren, was ein zentraler Faktor bei der Alterung des Gehirns ist.
  • Oregano und Basilikum: Diese Kräuter steuern Polyphenole bei, die nachweislich neuroprotektive (nervenschützende) Eigenschaften besitzen.

Herzhafter Rondini-Kürbis-Auflauf mit Hüttenkäse und sonnengetrockneten Tomaten

Nährstoffbooster für das Gehirn: Der herzhafte Kürbisauflauf kombiniert Eier mit gezielten Nährstoffen zur Steigerung der Cholinaufnahme.

Foto: Teleginatania/iStock

Zubereitungszeit: 40 Minuten
Backzeit: 25 bis 30 Minuten
Ruhezeit: 10 Minuten
Portionen: 4 bis 6

Zutaten:

  • 4 bis 5 Rondini-Kürbisse, halbiert und entkernt
  • 1 kleine Zwiebel, fein gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, zerdrückt
  • 40 g sonnengetrocknete Tomaten, gehackt
  • 225 g Hüttenkäse
  • 5 ganze Eier
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • 1 TL getrocknetes Basilikum
  • 1/2 TL Paprikapulver
  • Salz und schwarzer Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung:

  1. Den Rondini-Kürbis circa 20 bis 25 Minuten lang kochen oder dämpfen, bis er weich ist. Das Fruchtfleisch herausschöpfen und leicht zerdrücken, dabei etwas Biss belassen.
  2. Zwiebel und Knoblauch leicht anbraten, dann die sonnengetrockneten Tomaten hinzufügen und kurz mitbraten, damit sich das Aroma entfaltet.
  3. Den zerdrückten Rondini-Kürbis, die angebratene Mischung, Hüttenkäse, Eier, Kräuter, Gewürze und eventuell weitere Zutaten in einer großen Schüssel vermengen. Gut verrühren, bis alles gut vermengt ist. Die Masse sollte dickflüssig, aber löffelbar sein.
  4. In eine Auflaufform geben und bei 175 Grad Celsius 25 bis 30 Minuten backen, bis die Masse in der Mitte fest und oben leicht goldbraun ist.
  5. Vor dem Anschneiden 5 bis 10 Minuten ruhen lassen.
Mit einem einfachen Gurken-Tomaten-Salat servieren und nach Belieben gegrilltes Hähnchen oder Fisch für zusätzliches Eiweiß oder einen Omega-3-Schub hinzufügen.

 
Dieser Artikel ersetzt keine medizinische Beratung. Bei Gesundheitsfragen wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.
Dieser Artikel erschien im Original auf theepochtimes.com unter dem Titel „An Egg a Week May Lower Alzheimer’s Risk“. (deutsche Bearbeitung: vm) 
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Wie Hilfsbereitschaft das Altern des Gehirns verlangsamen kann

Wahrscheinlich kennt jeder die üblichen Empfehlungen, wie man sein Gehirn fit halten kann: regelmäßig Sport treiben, sich gesund ernähren und jede Nacht 7 bis 8 Stunden schlafen. Nun gibt es einen neuen und überraschenden Tipp zur Förderung der kognitiven Gesundheit: anderen Menschen helfen.
Das war zumindest das Ergebnis einer Studie aus dem Jahr 2025, die in der Fachzeitschrift „Social Science & Medicine“ erschien. Demnach kann es die kognitiven Funktionen verbessern und den kognitiven Verfall verlangsamen, wenn man anderen Menschen hilft.

Helfen und kognitive Funktionen

Die Forscher untersuchten, wie sich zwei Arten von Hilfsaktivitäten sowie Veränderungen im Zeitaufwand auf die kognitiven Funktionen im Alter auswirken. Dabei betrachteten sie Daten zu Gedächtnis, Aufmerksamkeit und geistiger Verarbeitungsfähigkeit von mehr als 30.000 Amerikanern im Alter ab 51 Jahren. Die Daten wurden über zwei Jahrzehnte hinweg gesammelt.
Im Rahmen der wiederholten Befragungen sollten die Probanden angeben, ob sie im vorangegangenen Jahr eine der beiden Arten von ehrenamtlicher Aktivität ausgeübt hatten: 
  1. formelle Freiwilligenarbeit, beispielsweise für religiöse, bildungsbezogene, gesundheitsbezogene oder andere gemeinnützige Organisationen
  2. informelle Hilfe wie die Unterstützung von Freunden, Nachbarn oder Verwandten, die nicht im selben Haushalt leben
Für beide Arten der Tätigkeit gaben die Befragten zudem ihren jährlichen Zeitaufwand an: gar nicht, 1 bis 99 Stunden, 100 bis 199 Stunden oder mehr als 200 Stunden.
Die Ergebnisse standardisierter kognitiver Tests zeigten, dass, wenn eine Person eine gemeinnützige Tätigkeit aufnahm, in welcher Form auch immer, sich im Allgemeinen ihre kognitiven Funktionen verbesserten und sich der kognitive Verfall verlangsamte. Wenn sie diese Tätigkeit aufgab, hatte das den gegenteiligen Effekt.
Auch Veränderungen im Zeitaufwand spielten eine Rolle. Bei Personen, die eine helfende Aktivität begannen, verbesserte ein steigender Zeitaufwand die kognitiven Funktionen.
Bei Personen, die etwas weniger Zeit für ihre Aktivität aufwendeten, ohne mit ihr aufzuhören, zeigten sich keine negativen Auswirkungen. Negative kognitive Veränderungen waren jedoch in den Fällen ersichtlich, in denen die Probanden die Zeit für formelle Freiwilligenarbeit drastisch, das heißt von mehr als 200 Stunden pro Jahr auf 1 bis 99 Stunden, reduzierten.

Konstantes Engagement und bequeme Zeiteinteilung wichtig

Beharrlichkeit war laut den Untersuchungen besonders wichtig. Teilnehmer, die sich unaufhörlich ehrenamtlich engagierten, verzeichneten einen kumulativen Nutzen. Ihre kognitiven Funktionen hatten eine „um etwa 15 bis 20 Prozent niedrigere Abnahmerate, abhängig von der Art der Tätigkeit und dem Umfang des Zeitaufwands“, sagte der Alterswissenschaftler Sae Hwang Han, Hauptautor der Studie, gegenüber Epoch Times.
Dabei war mehr aber nicht immer besser. Die größten kognitiven Gewinne traten auf, wenn die Probanden einen angenehmen Zeitaufwand beibehielten. Laut der Studie war ein moderates Maß an Engagement – etwa 2 bis 4 Stunden pro Woche – durchweg mit robusten kognitiven Gewinnen verbunden.
Bemerkenswert ist, dass diese kognitiven Trends auch dann anhielten, nachdem die Forscher andere mögliche Erklärungen wie demografische, soziale und gesundheitliche Merkmale ausgeschlossen hatten. Das deutet darauf hin, dass die Vorteile tatsächlich mit der helfenden Aktivität selbst zusammenhingen.
„In meiner laufenden Arbeit finden wir Hinweise darauf, dass Helfen den beschleunigten kognitiven Verfall, der mit dem genetischen Risiko für Alzheimer verbunden ist, abmildern kann. Das weist darauf hin, dass es selbst bei Hochrisikogruppen als schützender Lebensstilfaktor wirken könnte“, sagte Han.

Wie Helfen hilft

Anderen zu helfen, sei es durch ehrenamtliche Arbeit oder informelle Hilfe, bietet ein sinnvolles gemeinnütziges Engagement. Es unterscheidet sich damit von anderen das Gehirn anregenden Aktivitäten, die man allein machen kann, wie Lesen und Rätseln.
„Es ist nicht nur kognitiv anregend, sondern beinhaltet auch menschliche Interaktion in Echtzeit, emotionalen Austausch und ein Gefühl von Sinnhaftigkeit – alles Elemente, die zusammenwirken, um die kognitive Gesundheit zu fördern“, meinte der Alterswissenschaftler.
Aus neurobiologischer Sicht können helfende Verhaltensweisen miteinander verbundene Systeme aktivieren. Dazu gehören unter anderem 
  • die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse, das Stresshormonsystem zur Stressregulation
  • das sympathische Nervensystem, das den Körper bei Stress und Gefahr auf eine Kampf- oder Fluchtreaktion vorbereitet und dabei hilft, das innere Gleichgewicht aufrechtzuerhalten
  • das Immunsystem, das vor Krankheiten und Entzündungen schützt
Werden diese Systeme aktiviert, unterstützt dies sowohl die kognitive als auch die körperliche Gesundheit.
Das stellte Han bereits in seinen früheren Forschungen fest. Ihm zufolge kann ehrenamtliches Engagement chronischen Stress ausgleichen, Entzündungen reduzieren, die Herzgesundheit fördern und den körperlichen Verfall verlangsamen.

Nachhaltiges Helfen: Wie man anfängt

Menschen, die anfangen möchten, anderen zu helfen, stehen möglicherweise vor Herausforderungen wie langen Arbeitszeiten und Arbeitswegen sowie Verpflichtungen zu Hause. Das alles macht es schwierig, noch etwas zusätzlich auf sich zu nehmen.
„Ich würde den Menschen raten, klein anzufangen und Formen der Hilfe zu wählen, die sinnvolle zwischenmenschliche Interaktion beinhalten und zudem nachhaltig sind“, sagte Han.
Es gehe weniger um die zeitliche Struktur als vielmehr um ein beständiges Engagement über einen längeren Zeitraum hinweg, erklärte er. Daher könne es für viel beschäftigte Personen eine durchaus vernünftige und wirksame Strategie sein, alle ein bis zwei Wochen einen Nachmittag am Wochenende dafür zu opfern, so der Alterswissenschaftler.
Für ältere Personen können körperliche Einschränkungen zusätzliche Herausforderungen bei der Hilfe für andere darstellen. Han zufolge muss Helfen jedoch nicht körperlich anstrengend sein.
„Aktivitäten wie Mentoring, Nachhilfe und das Sehen nach anderen Menschen können sozial sehr bedeutsam sein“, sagte er.
Ob es darum geht, junge Menschen zu betreuen, in einer örtlichen Bibliothek auszuhelfen oder an einer Reinigungsaktion im Stadtteil teilzunehmen – anderen zu helfen, bietet mehr als nur ein befriedigendes Gefühl. Es kann langfristig dazu beitragen, das Gehirn zu schützen.
Dieser Artikel ersetzt keine medizinische Beratung. Bei Gesundheitsfragen wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.
Dieser Artikel erschien im Original auf theepochtimes.com unter dem Titel „How Helping Others May Slow Brain Aging“. (redaktionelle Bearbeitung: as)