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Umweltaktivisten besetzen Dach der CDU-Zentrale in Berlin

In Berlin haben sich Umweltaktivisten am Mittwochmorgen vom Dach der CDU-Parteizentrale abgeseilt.
Wie die Polizei mitteilte, wurden die Einsatzkräfte kurz nach 7 Uhr zum Konrad-Adenauer-Haus gerufen. Dort hätten sich mehrere Personen unberechtigt Zugang zum Dach verschafft.
Kräfte des Zentralen Objektschutzes entdeckten demnach die Personen, welche sich dann vom Dach abseilten und ein Transparent an der Fassade des Gebäudes ausrollten.

Umweltaktivisten besetzen Dach der CDU-Zentrale in Berlin am 23.09.2026

Foto: via dts Nachrichtenagentur

Offenbar handelte es sich um Mitglieder der Aktivistengruppe Robin Wood. Auf dem Transparent stand „Klare Kante gegen Rechts. Sozialabbau beenden, Klimakrise bekämpfen“.
Laut Polizei wurden Höhenretter alarmiert. Gegen alle beteiligten Personen würden Ermittlungen wegen Hausfriedensbruch eingeleitet.
Auch eine Person mit einer Drohne wurde zunächst festgesetzt. Die Polizei war zunächst mit ca. 30 Einsatzkräften vor Ort. (dts/red)
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KI beim Militär birgt Risiken für Tötungen von Unschuldigen

Wer Künstliche Intelligenz (KI) einsetzt, muss mit Fehlern rechnen. Im militärischen Bereich können solche Fehler gefährliche und dramatische Konsequenzen nach sich ziehen. Selten erfährt man dazu etwas, weil militärische Einsätze in der Regel geheim bleiben.
Am 18. September jedoch berichtete der amerikanische Fernsehsender CNN, er habe „exklusiv“ davon erfahren, dass eine Analyse, die mittels KI erstellt worden sei, im Frühjahr dieses Jahres „fast einen Krieg ausgelöst hätte“. Während der Militärkampagne der USA gegen den Iran seien die US-Streitkräfte kurz davor gewesen, ein chinesisches Schiff anzugreifen. Laut CNN seien auf dem Schiff Bestandteile eines Atomwaffenprogramms vermutet worden.
Aufgrund der Brisanz hätten die Verantwortlichen der US-Operation den Bericht eines Analysten erneut überprüft und dann festgestellt, „dass dieser mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt worden war – und dass ein Chatbot, den der Analyst verwendet hatte, die Ladung des Schiffes falsch identifiziert hatte.“ Der Bericht des Analysten sei, sagte eine der Quellen, „vollkommen falsch“ gewesen.
CNN beruft sich dabei nur auf anonyme Quellen, sodass das geschilderte Szenario nicht überprüfbar ist.

Tötung von Zivilisten in Kauf genommenn?

Gleiches gilt für einen israelischen Dokumentarfilm, der zeigen soll, wie der Einsatz von KI durch die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) zur massenhaften Tötung vermeintlicher Hamas-Kämpfer und Sympathisanten im Gazastreifen geführt habe. Dabei sei auch die Tötung von zahlreichen Zivilisten billigend in Kauf genommen worden, heißt es in der Doku.
Der Film mit dem Titel „NAZA“ wurde am 10. September bei den Filmfestspielen von Venedig mit dem Sonderpreis der Jury ausgezeichnet und erhielt laut Medienberichten 25 Minuten lang Standing Ovations.

Standing Ovations in Venedig für Yuval Abraham und Rachel Szor.

Foto: Scott A Garfitt/Invision/AP/dpa

„NAZA“ schildert, wie mithilfe von KI-Programmen Personen im Gazastreifen ausgewählt und dann gezielt getötet worden seien. Die beiden Filmemacher Rachel Szor und Yuval Abraham recherchierten für ihre Dokumentation laut ihren eigenen Angaben drei Jahre lang und nutzten dafür Interviews mit „zwei Dutzend Whistleblowern aus dem israelischen Militär oder den Geheimdiensten“.
In Deutschland kommt der 80-minütige Film ab 1. Oktober in den Kinos.

System seit 2024 bekannt

Ein Schwerpunkt von „NAZA“ liegt offenbar darin, zu zeigen, wie eine KI mittels Auswahlkriterien mitentschieden habe, welche Personen getötet werden sollten. „France 24“ zitiert einen der Whistleblower aus dem Film:
„Es geschah in großem Maßstab, wie in einer Fabrik.“
Ein KI-System, das von der IDF für die Zielidentifizierung genutzt wurde, heißt „Lavender“. Es nutze Daten aus zahlreichen Quellen wie dem Telekommunikationsnetz, Bewegungsmustern und Interaktionen bestimmter Personen und schlage dann Tötungen vor.
Die Information über „Lavender“ ist nicht neu. Bereits im Jahr 2024 berichteten zahlreiche internationale Medien über den Gebrauch dieses KI-Systems seitens der IDF.
37.000 palästinensische „Zielpersonen“ seien alleine in den ersten sechs Monaten seit Beginn des Gaza-Krieges im Oktober 2023 von „Lavender“ ausfindig gemacht worden, berichtete damals etwa die britische Tageszeitung „The Guardian“ unter Berufung auf „Geheimdienstquellen“. Die Zeitung hat den Film mitproduziert.
Bis zu diesem Zeitpunkt sei die Existenz der KI-gestützten Datenbank „Lavender“ noch unbekannt gewesen. Die Nachricht von damals ging zurück auf Berichte der israelischen Onlineportale „+972 Magazine“ sowie „Sikha Mekomit“. Sie veröffentlichten erstmals den Namen des KI-Systems und berichteten, dass das System in etwa 10 Prozent der Fälle Fehler mache. In einem der Berichte hieß es damals:
„Das Ergebnis war, wie die Quellen bezeugten, dass Tausende Palästinenser – die meisten von ihnen Frauen und Kinder oder Menschen, die nicht an den Kämpfen beteiligt waren – durch israelische Luftangriffe ausgelöscht wurden, insbesondere in den ersten Kriegswochen, aufgrund der Entscheidungen des KI-Programms.“
Das israelische Militär hat im Jahr 2024 bestätigt, dass das Programm „Lavender“ existiert.

Von Israelis aufgedeckt

Autor des Artikels war bereits damals Yuval Abraham, einer der beiden Filmemacher des jetzt veröffentlichten Dokufilms „NAZA“. Er berief sich in seinem Beitrag ausschließlich auf die Informationen von sechs nicht namentlich genannten israelischen Geheimdienstangehörigen und erklärte mit deren Hilfe die Funktionsweise des KI-Systems.
Die KI-Auswertungen seien „wie eine menschliche Entscheidung“ behandelt wurden. Die IDF habe sich in den ersten Wochen des Krieges „fast vollständig auf ‚Lavender‘“ verlassen, um Palästinenser sowie deren Wohnhäuser für mögliche Luftangriffe zu identifizieren.
In der Anfangsphase des Krieges habe die Armee den Offizieren pauschal die Erlaubnis erteilt, die Tötungslisten von „Lavender“ ungeprüft zu übernehmen. Es sei nicht hinterfragt worden, welche Entscheidungen die KI getroffen habe.
Eine Quelle habe gegenüber Abraham angegeben, dass das „menschliche Personal“ oft nur noch als „Abnicker“ für die Entscheidungen von „Lavender“ gedient habe.

Große Teile des Gazastreifens sind von Israel in eine Ruinenlandschaft verwandelt worden. Den Krieg hatte die islamistische Terrororganisation Hamas mit ihrem Massaker in Israel vor bald drei Jahren ausgelöst. (Archivbild)

Foto: Jehad Alshrafi/AP/dpa

Manche Entscheidungen hätte nur etwa „20 Sekunden“ gedauert, um einen Bombenangriff auf eine bestimmte Person zu genehmigen, obwohl bekannt gewesen sei, dass das System Fehlangaben liefere.
Weitere automatisierte Systeme, darunter eins mit dem Namen „Wo ist Papa?“, seien „speziell dazu eingesetzt“ worden, „die Zielpersonen aufzuspüren und Bombenangriffe durchzuführen, sobald diese die Wohnräume ihrer Familien betreten hatten“, erklärte Abraham weiter.
Die „Lavender“-Software habe Informationen analysiert, die über die rund 2,3 Millionen Einwohner des Gazastreifens mittels eines israelischen Massenüberwachungssystems gesammelt worden seien, heißt es in dem Beitrag von 2024 weiter.
Sie hätte anschließend die Wahrscheinlichkeit bewertet, mit der eine bestimmte Person im militärischen Flügel der Terrorgruppe Hamas oder der Splitterterrorgruppe Palästinensischer Islamischer Dschihad aktiv sei. Laut den Informanten Abrahams habe das System fast jeder einzelnen Person im Gazastreifen eine Bewertung von 1 bis 100 vergeben. Anhand dieser Skala wiederum sei ersichtlich geworden, wie wahrscheinlich es sei, dass eine Person ein Terrorist sei.

Laut dem von der Hamas geführten Gesundheitsministeriums im Gazastreifen wurden seit Kriegsbeginn 73.470 Menschen getötet. Die Zahlen unterscheiden nicht zwischen Zivilisten und Kämpfern und wurden nicht unabhängig überprüft.

Foto: Mohammad Abu Samra/AP/dpa

IDF: Menschliches Personal entscheidet

Ein nicht namentlich genannter Sprecher der IDF nahm am 11. September Stellung zur „NAZA“-Dokumentation: „Die IDF weist diese Vorwürfe kategorisch zurück.“
Der Film stütze sich auf anonyme Aussagen von Personen, „deren Identität nicht überprüft werden kann – darunter auch, ob sie in der IDF gedient haben, in welcher Funktion oder ob sie an den Vorgängen beteiligt waren, auf die sich die Vorwürfe beziehen“.
Der Sprecher weiter: „Entscheidungen über die Auswahl und Genehmigung von Luftangriffen in der IDF werden ausschließlich von menschlichem Personal […] getroffen und nicht von künstlicher Intelligenz.“
In einer Pressemitteilung im Jahr 2024 betonte die IDF, dass KI-Systeme nicht „eigenständig Ziele auswählen oder generieren“, sondern nur „als Hilfsmittel bei der Aufbereitung von Informationen“ dienen. Ferner sei der Prozess der Zielidentifizierung nur „ein Teil eines umfassenderen Zielauswahlprozesses“, und die Geheimdienstmitarbeiter, die Ziele identifizieren, seien nicht diejenigen, die auch über den Angriff auf diese Ziele entscheiden.
Die letztendliche Entscheidung des Einsatzkommandanten unterliege zudem den Regeln des Völkerrechts, wofür die IDF eine eigene Abteilung unterhalte.

Drohung mit Entzug der Staatsbürgerschaft

Der Stabschef des israelischen Militärs, Generalleutnant Eyal Zamir, wies an, rechtliche Schritte gegen den Film und die daran beteiligten Menschen zu prüfen, schreibt „The Times of Israel“.
Die Dokumentation diffamiere die israelischen Streitkräfte und gebe geheime Informationen weiter, die zur Produktion des Films verwendet worden seien.
Auch Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wurde deutlich in seiner Kritik. In einem Video, das er auf Telegram geteilt hatte, erklärte er:
„Wir kämpfen gegen die globale antisemitische Hetze, aber wenn sie von innen kommt, ist sie einfach unerträglich. Jetzt präsentieren zwei israelische Regisseure die IDF als Kriegsverbrecher und erhalten Beifall beim Filmfestival von Venedig.“
Kulturminister Miki Zohar erklärte, er werde „unverzüglich Maßnahmen ergreifen“, um den Filmemachern wegen Landesverrat die israelische Staatsbürgerschaft zu entziehen.
Israel befindet sich gerade im Wahlkampf mit einer vorgezogenen Parlamentswahl Ende Oktober. Daher können sowohl die Veröffentlichung des Films als auch die Drohungen des Kulturministers in diesem Zusammenhang gesehen werden.
Seit Beginn des Krieges hat das israelische Militär Journalisten den unabhängigen Zugang zum Gazastreifen untersagt.

Auch US-Armee sieht Gefahren im KI-Einsatz

Auch das amerikanische Militär befasst sich seit Langem mit den Vor- und Nachteilen des KI-Einsatzes. Hauptmann Tyrese Bender stellte in einem Beitrag in der Fachzeitschrift für Geheimdienstmitarbeiter der US-Armee, herausgegeben vom US Army Intelligence Center, am 7. Mai dieses Jahres fest:
Der Vormarsch von KI in der modernen Kriegsführung berge für den militärischen Nachrichtendienst „sowohl enorme Chancen als auch operative Risiken“.
Zwar verspreche die KI eine Steigerung der Analysegeschwindigkeit und -effizienz, „doch eine kritische Schwachstelle gefährdet diese Vorteile: die Verzerrung durch KI“. Gemeint seien damit „systematische Fehler in KI-Systemen, die aufgrund nicht repräsentativer Trainingsdaten, fehlerhafter Konzeption oder unsachgemäßer Nutzung zu ungenauen Ergebnissen führen“.
Bender weiter: Die Voreingenommenheit der KI könne das Risiko tödlicher Angriffe auf falsche Ziele, Nichtkombattanten oder sogar eigene Streitkräfte bergen.
„Die KI-gestützte Zielerfassung der israelischen Streitkräfte im Gazastreifen unterstreicht die Realität dieser Gefahren, da durch die Voreingenommenheit der KI bedingte Identifizierungsfehler zu unrechtmäßigen Verhören und tödlichen Angriffen auf palästinensische Zivilisten führten“, schreibt die KI-Expertin.
Anm. d. Red.: Dieser Artikel wurde zeitweise offline genommen, um ihn zu überarbeiten, da die erste Version nicht unseren Ansprüchen an Fairness und Ausgewogenheit entsprochen hat.
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23.09.2026 | Felssturz an der Zugspitze | Washington prüft Exportstopp für Diesel | Aktivisten seilen sich an CDU-Zentrale in Berlin ab

HEUTE10:18 Uhr

Felssturz an der Zugspitze

An der Zugspitze haben sich mehrere Kubikmeter Felsen auf einem Kamm an der deutsch-österreichischen Grenze gelöst und eine große Staubwolke verursacht. Verletzt wurde niemand. Wie viel Gestein in etwa abbrach ist schwer zu sagen, da das Gebiet nicht zugänglich ist. Gebäude und Wege sind nicht betroffen.

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HEUTE10:17 Uhr

NRW: CDU weiter vorn, AfD legt zu

Sieben Monate vor der NRW-Landtagswahl liegt die regierende CDU von Ministerpräsident Hendrik Wüst mit 29 Prozent laut einer Forsa-Umfrage weiterhin vor allen anderen Parteien. Sie verloren verglichen mit April 3 Prozentpunkte. Die weiteren Parteien: AfD 22 Prozent (+2), Grüne 18 Prozent (+1), SPD 14 Prozent (+/-0), Linke 8 Prozent (+2), FDP 3 Prozent (+/-0). Gewählt wird am 25. April 2027.

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HEUTE9:42 Uhr

Aktivisten seilen sich an CDU-Zentrale in Berlin ab

Mit einer Kletteraktion an der CDU-Parteizentrale in Berlin haben Aktivisten der Gruppe Robin Wood gegen die Klimapolitik der Regierung protestiert und ein klareres Auftreten gegen Rechtsextremismus gefordert. Sie ließen sich an der Fassade des Konrad-Adenauer-Hauses ab und befestigte ein großes rotes Banner. Mehrere Menschen hätten sich unberechtigt Zugang zum Dach der Parteizentrale verschafft, teilte die Polizei im Onlinedienst X mit. 30 Einsatzkräften seien vor Ort.

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HEUTE9:39 Uhr

Nordsee 2025 so warm wie selten

Die Nordsee war 2025 mit 11,6 °C Oberflächentemperatur so warm wie nie seit Messbeginn im Jahr 1969. Das teilte das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie in Hamburg mit. Die deutsche Ostsee verzeichnete 2025 mit 9,7 °C das zweitwärmste Jahr seit Beginn der Messungen im Jahr 1990.

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HEUTE9:18 Uhr

Großrazzia wegen illegalen Schusswaffenhandels in Berlin

Die Berliner Polizei durchsucht mit 300 Einsatzkräften seit dem frühen Morgen in der ganzen Stadt Wohnungen wegen des Verdachts auf illegalen Schusswaffenhandel. Es habe mehrere Festnahmen gegeben, sagte ein Polizeisprecher. Die Razzien stehen demnach im Zusammenhang mit Ermittlungen der Sondereinheit „Ferrum“ zur Bekämpfung von Schusswaffenkriminalität. Einige Waffen mit scharfer Munition wurden sichergestellt.

Durchsucht wurden verschiedene Objekte (Symbolbild).

Foto: –/dpa

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HEUTE9:17 Uhr

Alibaba will Rechenzentren international deutlich ausbauen

Der chinesische Technologiekonzern Alibaba kündigte neue Cloud-Regionen in der Türkei, in Finnland und in den Niederlanden in den kommenden zwölf Monaten an – sowie den Ausbau seiner Rechenzentren in Deutschland, Frankreich, den VAE, Malaysia und Hongkong. Laut Alibaba-Chef Eddie Wu strebt der Konzern eine Rechenkapazität von mehr als 20 Gigawatt weltweit bis 2032 an. Zudem werde ein neues KI-Modell trainiert.

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HEUTE9:10 Uhr

USA priorisieren weiße Südafrikaner als Flüchtlinge

Die US-Regierung plant im Haushaltsjahr 2027 bis zu 17.500 Flüchtlinge, überwiegend weiße Südafrikaner, aufzunehmen. Es wird davon ausgegangen, dass sie sich vollständig in die USA integrieren. Dafür sind 500 Millionen Dollar vorgesehen. Pro Jahr wollen die USA eigentlich nur noch maximal 7.500 Flüchtlinge aufnehmen, die aufgrund ihrer Herkunft, Religion oder politischen Überzeugung in ihrer Heimat verfolgt werden.

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HEUTE8:50 Uhr

Kartellamt fordert Mineralölkonzerne zur Weitergabe des Tankrabatts auf

Der Präsident des Bundeskartellamts, Andreas Mundt, fordert die Mineralölkonzerne zur möglichst vollständigen und schnellen Weitergabe des Tankrabatts an die Verbraucher auf. Erzwingen kann das Kartellamt dies nicht. Einen Spritpreisdeckel sieht Mundt skeptisch. Spätestens zum 1. Januar soll dieser laut Regierung nach dem Vorbild von Luxemburg und Belgien eingeführt werden.

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HEUTE8:41 Uhr

Hubig für Strafverschärfung bei Delikten mit K.O.-Tropfen

Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) sieht die geplante Strafverschärfung im Falle des Einsatzes von K.O.-Tropfen bei Sexual- und Raubdelikten als Abschreckung. Künftig droht eine Mindeststrafe von fünf Jahren, auch im häuslichen Bereich. Ein weiterer Gesetzentwurf sieht die Strafverschärfung im Falle des Erstellens, des Besitzes oder des Verbreitens von Vergewaltigungsvideos vor. Der Bundestag berät den Entwurf heute erstmals.

Justizministerin Stefanie Hubig (SPD).

Foto: Matthias Kehrein/Epoch Times

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HEUTE8:31 Uhr

Paketzustellzentrum bei Rostock wegen Quecksilberverdacht geräumt

Ein Paketzustellzentrum in Leizen bei Rostock ist gestern wegen Quecksilberverdacht evakuiert worden. Eine 50 Jahre alte Paketzustellerin wandte sich wegen körperlicher Beschwerden, die einer Vergiftung ähneln, an die Polizei. Die Polizei räumte das Zustellzentrum, Spezialkräfte der Feuerwehr waren im Einsatz. Geprüft wird ein möglicher Zusammenhang mit einem Vorfall in Neustadt-Glewe. DHL teilt mit, der reguläre Post- sowie Paketversand in der Region sei nicht beeinträchtigt.

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HEUTE8:17 Uhr

Mehr Menschen in Badesaison ertrunken

Zwischen Anfang Mai und dem Ende der Sommerferien ertranken in Deutschland 248 Menschen – 12 mehr als im Vorjahreszeitraum. Laut DLRG gab es seit Jahresbeginn 320 tödliche Badeunfälle (2025: 328). Besonders gefährdet waren 11- bis 30-Jährige, vor allem junge Männer. und vor allem Männer.

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HEUTE7:55 Uhr

Bodenfrostgefahr und September-Sonne

Der September endet vielerorts sonnig und sehr mild. Der Wetterdienst erwartet am Samstag bis 27 Grad am Oberrhein. Im übrigen Deutschland wird es zwischen 16 und 25 Grad warm. Im Südosten besteht zunächst Bodenfrostgefahr, im Nordwesten ist es heute stark bewölkt bis bedeckt. Die Höchstwerte erreichen 17 bis 21 Grad, entlang des Rheins 21 bis 24 Grad.

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HEUTE7:43 Uhr

BSW will AfD-Landtagspräsidenten in Sachsen-Anhalt mitwählen

Das BSW in Sachsen-Anhalt will den AfD-Kandidaten für den Posten des Landtagspräsidenten mitwählen. „Wir kennen den Kollegen, der das Amt übernehmen soll, und können ihn mittragen“, sagte BSW-Landesparteichef John Lucas Dittrich. Bei der Wahl des Ministerpräsidenten will sich die Fraktion dagegen enthalten.
Thomas Schulze und Claudia Wittig (beide BSW) wollen mit der AfD sprechen. (Archivbild)

Thomas Schulze und Claudia Wittig (beide BSW) wollen mit der AfD sprechen. (Archivbild)

Foto: Peter Gercke/dpa

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HEUTE7:21 Uhr

USA prüfen Exportstopp für Diesel

Die US-Regierung prüft wegen hoher Preise einen vollständigen oder teilweisen Exportstopp für Diesel. Präsident Donald Trump befürwortet ihn, Finanzminister Scott Bessent prüft die Machbarkeit. Die Folgen dürften in Europa spürbar sein – in den vergangenen Jahren waren die USA der wichtigste Lieferant von Diesel. Diesel kostet aktuell rund 6,53 US-Dollar pro Gallone (1,46 Euro/Liter). Vor einem Jahr lag der US-Durchschnitt bei 3,69 Dollar/Gallone.

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HEUTE7:08 Uhr

US-Außenministerium: Rubio trifft Lawrow

US-Außenminister Marco Rubio trifft sich heute mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow in New York am Rande der UN-Vollversammlung. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wird als Redner erwartet. Er sagt zuvor: „Wir sind zu jeder Art von Energie-Waffenstillstand bereit“, falls Moskau zustimme, „unser Energiesystem nicht anzugreifen“. Die USA wollen die Verhandlungen wieder beleben.
US-Präsident Donald Trump (r) trifft sich während der Generalversammlung der Vereinten Nationen im UN-Hauptquartier mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj.

US-Präsident Donald Trump (r) trifft sich während der Generalversammlung der Vereinten Nationen im UN-Hauptquartier mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj.

Foto: Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa

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HEUTE6:30 Uhr

Weißes Haus: Trump mit Venezuelas Übergangspräsidentin zusammengetroffen

US-Präsident Donald Trump ist am Rande der UN-Vollversammlung in New York erstmals mit Venezuelas Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez zusammengetroffen. An dem Gespräch nahmen auch Außenminister Marco Rubio, Finanzminister Scott Bessent, Stephen Miller und Trumps Stabschefin Susie Wiles teil. Angaben zu den Inhalten des Treffens machte das Weiße Haus zunächst nicht.

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HEUTE6:19 Uhr

Stellenangebot für Berufseinsteiger sinkt rasant

Bei der Online-Jobbörse Indeed verringerten sich die Stellenangebote für Einstiegsjobs seit dem Rekordjahr 2022 um zwei Drittel. Die Zahl aller Stellenangebote ging um 39 Prozent zurück. In 26 der 28 Berufsgruppen sank das Angebot: Im Marketing (75 Prozent), bei IT-Anwendungen und -Lösungen (77) und im Projektmanagement (60). Nur Pflege, Medizin und Pharmazie (+18) sowie Lebensmittel, Gastronomie und Hotellerie (+10) legten zu. Hauptgrund ist die schwache Konjunktur.

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HEUTE6:10 Uhr

„Nicht mit der CDU“: Hoppermann erteilt Bürgerversicherung Absage

CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann weist eine mögliche Annäherung der Union an eine Bürgerversicherung zurück. Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz zur Ungleichbehandlung von Privat- und Kassenpatienten seien nicht als Vorstoß für einen Umbau des Krankenversicherungssystems zu verstehen. Vorrang habe die Rentenreform und der Kampf gegen Sozialstaatsmissbrauch.

CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann am 27.07.2026 im Konrad Adenauer Haus Berlin.

Foto: Matthias Kehrein/Epoch Times

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HEUTE6:00 Uhr

Großer römischer Münzschatz auf Acker in NRW entdeckt

Ein Sondengänger hat auf einem Acker bei Wesseling (NRW) den größten Münzschatz aus der Zeit des Kaisers Hadrian gefunden. Der Fund umfasst insgesamt mehr als 934 römische Silbermünzen mit einem Gewicht von 3,1 Kilogramm. Der Mann entdeckte bei seiner genehmigten Suche zunächst 15 Silbermünzen und informierte das Amt, Fachleute gruben den Rest aus. Das jüngste Geldstück wurde 124/125 nach Christus geprägt.

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HEUTE5:36 Uhr

UN-Generaldebatte: Reden von Irans Präsident Peseschkian und Selenskyj erwartet

Bei den Vereinten Nationen in New York wird am Mittwoch die Generaldebatte der Staats- und Regierungschefs fortgesetzt (15:00 Uhr MESZ). Als Redner werden unter anderem der iranische Staatschef Massud Peseschkian erwartet sowie der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj. Den Auftakt macht der syrische Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa.
Mit Material der Nachrichtenagenturen

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Thüringer SPD-Chef Maier gibt Amt auf – Kritik an Bundespartei

Thüringens Innenminister Georg Maier zieht sich vom Vorsitz der Landes-SPD zurück. Er wolle die Mehrfachbelastung durch Partei, Regierung und Familie etwas reduzieren, sagte er dem „Stern“.
Als seine Nachfolgerin schlage er Sozialministerin Katharina Schenk vor. Maier steht seit Herbst 2020 an der Spitze des Landesverbandes.

Meier will Regierungsmitglied und Innenminister bleiben

Er sagte, dass er Regierungsmitglied in Thüringen bleiben wolle. „Das ist ausdrücklich kein Rückzug aus der Politik“, sagte er. Er sei sehr gern Innenminister. Er gehe fest davon aus, dass die Landesregierung bis zur regulären Landtagswahl im Jahr 2029 halten werde.
Mit Blick auf die Bundes-SPD übte Maier Kritik. Es brauche eine positive Zukunftserzählung, aber auch strukturelle Änderungen, sagte er.
Er vermisse die Basis in den Gremien, die Hierarchien wirkten zu wenig durchlässig: „Wo sind denn die Azubis bei den Jusos? Und wo die Arbeiter in den Bezirks- und Landesvorständen?“ Die SPD habe den Kontakt zu Teilen ihrer früheren Wähler verloren.

Mehr Anstrengung bei Reformen

Der Minister forderte die Koalition im Bund auf, die Reformanstrengungen zu verstärken. Das Reformpaket müsse endlich mit den nötigen Korrekturen auf den Weg gebracht werden.
„Das gilt auch für das von der SPD geführte Bundesarbeitsministerium“, betonte er. Mögliche Personalfragen in der Partei würden sich vielleicht später stellen.
Maier äußerte sich derweil positiv über die Chancen eines AfD-Verbotsverfahrens. „Ich glaube, dass es diesen Antrag geben wird – und zwar voraussichtlich über den Bundesrat.“ Die Mehrheit verschiebe sich dort gerade. (dts/afp/red)
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23.09.2026 | Aktivisten an der Fassade der CDU-Zentrale in Berlin | Washington prüft Exportstopp für Diesel | Großrazzia zu illegalem Schusswaffenhandel

HEUTE9:42 Uhr

Aktivisten an CDU-Zentrale in Berlin

Mit einer Kletteraktion an der CDU-Parteizentrale in Berlin haben Aktivisten der Gruppe Robin Wood gegen die Klimapolitik der Regierung protestiert und ein klareres Auftreten gegen Rechtsextremismus gefordert. Sie ließen sich an der Fassade des Konrad-Adenauer-Hauses ab und befestigte ein großes rotes Banner. Es verdeckte das Konterfei des Berliner CDU-Spitzenkandidaten und bisherigen Finanzsenators Stefan Evers.

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HEUTE9:39 Uhr

Nordsee 2025 so warm wie selten

Die Nordsee war 2025 mit 11,6 °C Oberflächentemperatur so warm wie nie seit Messbeginn im Jahr 1969. Das teilte das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie in Hamburg mit. Die deutsche Ostsee verzeichnete 2025 mit 9,7 °C das zweitwärmste Jahr seit Beginn der Messungen im Jahr 1990.

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HEUTE9:18 Uhr

Großrazzia wegen illegalen Schusswaffenhandels in Berlin

Die Berliner Polizei durchsucht mit 300 Einsatzkräften seit dem frühen Morgen in der ganzen Stadt Wohnungen wegen des Verdachts auf illegalen Schusswaffenhandel. Es habe mehrere Festnahmen gegeben, sagte ein Polizeisprecher. Die Razzien stehen demnach im Zusammenhang mit Ermittlungen der Sondereinheit „Ferrum“ zur Bekämpfung von Schusswaffenkriminalität. Einige Waffen mit scharfer Munition wurden sichergestellt.

Durchsucht wurden verschiedene Objekte (Symbolbild).

Foto: –/dpa

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Alibaba will Rechenzentren international deutlich ausbauen

Der chinesische Technologiekonzern Alibaba kündigte neue Cloud-Regionen in der Türkei, in Finnland und in den Niederlanden in den kommenden zwölf Monaten an – sowie den Ausbau seiner Rechenzentren in Deutschland, Frankreich, den VAE, Malaysia und Hongkong. Laut Alibaba-Chef Eddie Wu strebt der Konzern eine Rechenkapazität von mehr als 20 Gigawatt weltweit bis 2032 an. Zudem werde ein neues KI-Modell trainiert.

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HEUTE9:10 Uhr

USA priorisieren weiße Südafrikaner als Flüchtlinge

Die US-Regierung plant im Haushaltsjahr 2027 bis zu 17.500 Flüchtlinge, überwiegend weiße Südafrikaner, aufzunehmen. Es wird davon ausgegangen, dass sie sich vollständig in die USA integrieren. Dafür sind 500 Millionen Dollar vorgesehen. Pro Jahr wollen die USA eigentlich nur noch maximal 7.500 Flüchtlinge aufnehmen, die aufgrund ihrer Herkunft, Religion oder politischen Überzeugung in ihrer Heimat verfolgt werden.

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HEUTE8:50 Uhr

Kartellamt fordert Mineralölkonzerne zur Weitergabe des Tankrabatts auf

Der Präsident des Bundeskartellamts, Andreas Mundt, fordert die Mineralölkonzerne zur möglichst vollständigen und schnellen Weitergabe des Tankrabatts an die Verbraucher auf. Erzwingen kann das Kartellamt dies nicht. Einen Spritpreisdeckel sieht Mundt skeptisch. Spätestens zum 1. Januar soll dieser laut Regierung nach dem Vorbild von Luxemburg und Belgien eingeführt werden.

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Hubig für Strafverschärfung bei Delikten mit K.O.-Tropfen

Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) sieht die geplante Strafverschärfung im Falle des Einsatzes von K.O.-Tropfen bei Sexual- und Raubdelikten als Abschreckung. Künftig droht eine Mindeststrafe von fünf Jahren, auch im häuslichen Bereich. Ein weiterer Gesetzentwurf sieht die Strafverschärfung im Falle des Erstellens, des Besitzes oder des Verbreitens von Vergewaltigungsvideos vor. Der Bundestag berät den Entwurf heute erstmals.

Justizministerin Stefanie Hubig (SPD).

Foto: Matthias Kehrein/Epoch Times

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HEUTE8:31 Uhr

Paketzustellzentrum bei Rostock wegen Quecksilberverdacht geräumt

Ein Paketzustellzentrum in Leizen bei Rostock ist gestern wegen Quecksilberverdacht evakuiert worden. Eine 50 Jahre alte Paketzustellerin wandte sich wegen körperlicher Beschwerden, die einer Vergiftung ähneln, an die Polizei. Die Polizei räumte das Zustellzentrum, Spezialkräfte der Feuerwehr waren im Einsatz. Geprüft wird ein möglicher Zusammenhang mit einem Vorfall in Neustadt-Glewe. DHL teilt mit, der reguläre Post- sowie Paketversand in der Region sei nicht beeinträchtigt.

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Mehr Menschen in Badesaison ertrunken

Zwischen Anfang Mai und dem Ende der Sommerferien ertranken in Deutschland 248 Menschen – 12 mehr als im Vorjahreszeitraum. Laut DLRG gab es seit Jahresbeginn 320 tödliche Badeunfälle (2025: 328). Besonders gefährdet waren 11- bis 30-Jährige, vor allem junge Männer. und vor allem Männer.

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HEUTE7:55 Uhr

Bodenfrostgefahr und September-Sonne

Der September endet vielerorts sonnig und sehr mild. Der Wetterdienst erwartet am Samstag bis 27 Grad am Oberrhein. Im übrigen Deutschland wird es zwischen 16 und 25 Grad warm. Im Südosten besteht zunächst Bodenfrostgefahr, im Nordwesten ist es heute stark bewölkt bis bedeckt. Die Höchstwerte erreichen 17 bis 21 Grad, entlang des Rheins 21 bis 24 Grad.

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HEUTE7:43 Uhr

BSW will AfD-Landtagspräsidenten in Sachsen-Anhalt mitwählen

Das BSW in Sachsen-Anhalt will den AfD-Kandidaten für den Posten des Landtagspräsidenten mitwählen. „Wir kennen den Kollegen, der das Amt übernehmen soll, und können ihn mittragen“, sagte BSW-Landesparteichef John Lucas Dittrich. Bei der Wahl des Ministerpräsidenten will sich die Fraktion dagegen enthalten.
Thomas Schulze und Claudia Wittig (beide BSW) wollen mit der AfD sprechen. (Archivbild)

Thomas Schulze und Claudia Wittig (beide BSW) wollen mit der AfD sprechen. (Archivbild)

Foto: Peter Gercke/dpa

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HEUTE7:21 Uhr

USA prüfen Exportstopp für Diesel

Die US-Regierung prüft wegen hoher Preise einen vollständigen oder teilweisen Exportstopp für Diesel. Präsident Donald Trump befürwortet ihn, Finanzminister Scott Bessent prüft die Machbarkeit. Die Folgen dürften in Europa spürbar sein – in den vergangenen Jahren waren die USA der wichtigste Lieferant von Diesel. Diesel kostet aktuell rund 6,53 US-Dollar pro Gallone (1,46 Euro/Liter). Vor einem Jahr lag der US-Durchschnitt bei 3,69 Dollar/Gallone.

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HEUTE7:08 Uhr

US-Außenministerium: Rubio trifft Lawrow

US-Außenminister Marco Rubio trifft sich heute mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow in New York am Rande der UN-Vollversammlung. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wird als Redner erwartet. Er sagt zuvor: „Wir sind zu jeder Art von Energie-Waffenstillstand bereit“, falls Moskau zustimme, „unser Energiesystem nicht anzugreifen“. Die USA wollen die Verhandlungen wieder beleben.
US-Präsident Donald Trump (r) trifft sich während der Generalversammlung der Vereinten Nationen im UN-Hauptquartier mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj.

US-Präsident Donald Trump (r) trifft sich während der Generalversammlung der Vereinten Nationen im UN-Hauptquartier mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj.

Foto: Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa

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HEUTE6:30 Uhr

Weißes Haus: Trump mit Venezuelas Übergangspräsidentin zusammengetroffen

US-Präsident Donald Trump ist am Rande der UN-Vollversammlung in New York erstmals mit Venezuelas Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez zusammengetroffen. An dem Gespräch nahmen auch Außenminister Marco Rubio, Finanzminister Scott Bessent, Stephen Miller und Trumps Stabschefin Susie Wiles teil. Angaben zu den Inhalten des Treffens machte das Weiße Haus zunächst nicht.

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HEUTE6:19 Uhr

Stellenangebot für Berufseinsteiger sinkt rasant

Bei der Online-Jobbörse Indeed verringerten sich die Stellenangebote für Einstiegsjobs seit dem Rekordjahr 2022 um zwei Drittel. Die Zahl aller Stellenangebote ging um 39 Prozent zurück. In 26 der 28 Berufsgruppen sank das Angebot: Im Marketing (75 Prozent), bei IT-Anwendungen und -Lösungen (77) und im Projektmanagement (60). Nur Pflege, Medizin und Pharmazie (+18) sowie Lebensmittel, Gastronomie und Hotellerie (+10) legten zu. Hauptgrund ist die schwache Konjunktur.

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HEUTE6:10 Uhr

„Nicht mit der CDU“: Hoppermann erteilt Bürgerversicherung Absage

CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann weist eine mögliche Annäherung der Union an eine Bürgerversicherung zurück. Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz zur Ungleichbehandlung von Privat- und Kassenpatienten seien nicht als Vorstoß für einen Umbau des Krankenversicherungssystems zu verstehen. Vorrang habe die Rentenreform und der Kampf gegen Sozialstaatsmissbrauch.

CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann am 27.07.2026 im Konrad Adenauer Haus Berlin.

Foto: Matthias Kehrein/Epoch Times

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HEUTE6:00 Uhr

Großer römischer Münzschatz auf Acker in NRW entdeckt

Ein Sondengänger hat auf einem Acker bei Wesseling (NRW) den größten Münzschatz aus der Zeit des Kaisers Hadrian gefunden. Der Fund umfasst insgesamt mehr als 934 römische Silbermünzen mit einem Gewicht von 3,1 Kilogramm. Der Mann entdeckte bei seiner genehmigten Suche zunächst 15 Silbermünzen und informierte das Amt, Fachleute gruben den Rest aus. Das jüngste Geldstück wurde 124/125 nach Christus geprägt.

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HEUTE5:36 Uhr

UN-Generaldebatte: Reden von Irans Präsident Peseschkian und Selenskyj erwartet

Bei den Vereinten Nationen in New York wird am Mittwoch die Generaldebatte der Staats- und Regierungschefs fortgesetzt (15:00 Uhr MESZ). Als Redner werden unter anderem der iranische Staatschef Massud Peseschkian erwartet sowie der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj. Den Auftakt macht der syrische Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa.
Mit Material der Nachrichtenagenturen

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Nach Wahldebakel: Wie steht es um die Koalition?


In Kürze:

  • Nach den Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern wächst innerhalb von CDU und SPD der Ruf nach politischen Veränderungen.
  • Vertreter der Jungen Union verlangen von der CDU mehr Reformtempo, eine bessere Kommunikation und eine Debatte über die bisherige Abgrenzungspolitik.
  • JU-Chef Johannes Winkel fordert unter anderem Reformen bei Rente und Sozialstaat, eine strengere Migrationspolitik und einen Sparkurs.
  • In der SPD verweisen Kritiker auf das Ergebnis von Manuela Schwesig und verlangen wieder klar erkennbare Positionen der Partei.

 
Mit den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin ist der Wahlzyklus des Jahres 2026 zu Ende gegangen. Die nächsten Urnengänge auf Landesebene stehen erst im April des nächsten Jahres auf dem Programm. Für Bundeskanzler Friedrich Merz und die Bundesregierung eine potenzielle Atempause, die es der Koalition ermöglichen könnte, beschlossene Reformen umzusetzen.
Ob es nach den Ergebnissen vom Sonntag, 20. September, allerdings tatsächlich zu einem solchen Kraftakt kommen wird, ist ungewiss. Sowohl in der CDU als auch in der SPD gibt es Forderungen nach einem Politikwechsel. Vor allem in der Union rumort es nach den katastrophalen Ergebnissen der jüngsten Landtagswahlen. In Sachsen-Anhalt wurde das Ergebnis von 2021 halbiert, in Berlin ließ die Linkspartei die CDU klar hinter sich, in Mecklenburg-Vorpommern flog die Partei erstmals in ihrer Geschichte aus einem Landtag.

Junge Union hadert mit besonders katastrophalem CDU-Ergebnis bei Jungwählern

Vor allem in Teilen der Jungen Union liegen die Nerven blank. Sie fürchtet in mehrerlei Hinsicht um ihre Zukunft – auch parteipolitisch. Unter jüngeren Wählern schnitt die CDU besonders schlecht ab. In der Gruppe der 16- bis 24-Jährigen kam die Partei bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern nur noch auf 2 Prozent der abgegebenen Stimmen. Auch in der darüberliegenden Altersgruppe von 25 bis 34 waren es nur 3 Prozent. In Berlin blieb die Union in beiden Altersgruppen ebenfalls einstellig.
Dass in Mecklenburg-Vorpommern bereits der gesamte Landesvorstand zurückgetreten ist, reicht der Parteijugend nicht aus. Gegenüber dem MDR haben JU-Vertreter aus allen drei Landesverbänden des Sendegebiets weitreichende Veränderungen gefordert.
Thüringens JU-Landeschef Lennart Geibert erklärt, ein „Weiter so“ sei auf keinen Fall denkbar. Er habe nie mit dem Ausscheiden der CDU aus einem Landesparlament gerechnet und dies habe ihn „deswegen völlig aus den Schuhen gehauen“. Geibert sieht ein Austauschen von Friedrich Merz als Kanzler nicht als Königsweg. Dieser müsse jedoch nun ernsthaft Reformen auf den Weg bringen – und die Kommunikation verbessern.

JU-Politiker: „Hätte personellen Neuanfang geben können“

Geibert nimmt jedoch Anstoß am „Einmauern hinter Brandmauern“. Darüber wolle er innerhalb der Partei „konzeptionell“ sprechen. Probleme ließen sich durch solche nicht beseitigen: „Die bleiben da und werden da größer, wie man jetzt sehen kann.“
Die sächsische Abgeordnete Tina Trompter wünscht sich einen „großen Knall der Reformen“. Die Menschen wüssten, wo die Probleme lägen. Um sie zu lösen, sei man gewählt worden, und jetzt brauche man „einen großen Wurf“. Man müsse in Berlin „wieder mutig sein“.
Nico Elsner, Chef der JU Sachsen-Anhalt, fordert zwar nicht direkt einen Rücktritt von Friedrich Merz. Allerdings hätte es angesichts der katastrophalen Ergebnisse vom Sonntag „durchaus auch die Verkündung eines personellen Neuanfangs geben können“. Es gebe Leute, die hätten ihren Rückzug „schon für deutlich weniger verkündet“.
Einen konkreten Namen für einen potenziellen Nachfolger wollte Elsner nicht nennen. Es solle jedoch eine deutlich jüngere Persönlichkeit sein – „zwischen 30 und 50, was eigentlich ein gutes Alter ist, so eine Verantwortung zu übernehmen“. Immerhin seien die Beliebtheitswerte von Friedrich Merz jetzt so tief im Keller, dass er nichts mehr zu verlieren habe und auch unpopuläre Reformen angehen könne.
Elsner zufolge hat die Union mit vielen „Low Performern“ zu tun. Von diesen müsse man sich jetzt trennen und Leute nehmen, die „wirklich Lust haben, diese Partei und dieses Land zu gestalten“.

Führung der JU fordert mehr „CDU pur“

JU-Bundeschef Johannes Winkel fordert wiederum gegenüber „BILD“ weitreichende Reformen. Andernfalls drohe ein „weiterer Blindflug in den demografischen Wandel“ und der „sichere wirtschaftliche und soziale Kollaps“. Neben einer schnelleren Umsetzung der geplanten Rentenreform forderte Winkel eine umfassende Umgestaltung des Sozialstaats und eine Reform der Sozialhilfe.
Winkel fordert außerdem Maßnahmen gegen einen aus seiner Sicht weit verbreiteten Sozialbetrug und eine härtere Migrationspolitik. Zudem müsse der Staat seine Ausgaben deutlich zurückfahren. Er wirft die Frage auf: „Warum kommt der Staat mit Rekordeinnahmen von 1.000 Milliarden Euro und Rekordschulden von 1.000 Milliarden Euro nicht mit seinem Geld aus?“
Winkel ist auch Teil der „Jungen Gruppe“ in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Diese hatte im Vorjahr damit gedroht, das zum Ende des Jahres 2025 zur Abstimmung anstehende Rentenpaket zum Scheitern zu bringen. Der Fraktionsführung um den damaligen Fraktionschef Jens Spahn war es jedoch gelungen, die drohende Revolte zu verhindern – zudem hatte die Linke sich als potenzielle Retterin einer Mehrheit ins Spiel gebracht.

Schwesig beflügelt Hoffnungen auf Trendwende für Sozialdemokratie

Auch in der SPD gibt es jedoch Vorbehalte gegen den Kurs der Bundesregierung. Die Sozialdemokraten hatten in Berlin schwach abgeschnitten und dabei Stimmen unter anderem an die Linke, die AfD und an das BSW verloren. In Mecklenburg-Vorpommern gelang ihnen hingegen unter Ministerpräsidentin Manuela Schwesig eine eindrucksvolle Aufholjagd. Neben dem Bestreben, die AfD zurückzudrängen, spielte dabei auch deutliche Kritik an der Bundespolitik eine Rolle. Schwesig kritisierte unter anderem das geplante Ende für die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren.
Der Achtungserfolg von Schwesig hat in der Sozialdemokratie die Hoffnung beflügelt, mit ihrer Strategie aus dem Umfragetief herauszukommen. Im Gespräch mit der „WELT“ kritisiert der Bundestagsabgeordnete Mahmut Özdemir, in Berlin gebe es eine „gewisse Beliebigkeit, versteckt hinter Rentenkommissionen und ‚Gesamtkunstwerken‘“. So hatte Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas die 33 Vorschläge der Rentenkommission bezeichnet.
Manuela Schwesig habe demgegenüber immer eine klare Linie in der Rentenpolitik vertreten. Özdemir erklärte, die SPD brauche wieder unverkennbare Positionen. Und sie brauche den Mut, „Regierungsverantwortung abzulehnen, wenn man am Ende vieles nur verschlimmbessert, statt wenige Dinge richtig gut zu machen“.

Abgeordneter fordert Mitgliederkonvent zur Kursbestimmung in der SPD

Der Duisburger Wahlkreisabgeordnete plädierte für einen Mitgliederkonvent der SPD an der Ruhr. In den Verbänden, wo es solche Einrichtungen nicht gäbe, solle man sie schaffen und möglichst viele Mitglieder einbinden. Die Parteispitze solle dort Rede und Antwort stehen und ihren Kurs erklären. Am Ende sollen die Mitglieder, die zuvor den Koalitionsvertrag gebilligt hätten, „auch darüber entscheiden, ob es eine Kurskorrektur braucht“. Dies könne auch personelle Konsequenzen zur Folge haben oder die Entscheidung, ob man Regierungs- und Parteiämter wieder klarer trennen müsse.
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Handelsverband warnt vor chinesischen Billigplattformen

Der Handelsverband Deutschland (HDE) warnt davor, dass trotz der Abschaffung der Zollfreigrenze weiterhin Hunderttausende Pakete von Plattformen wie Temu und Shein täglich nach Deutschland kommen.
„Temu, Shein und wie sie alle heißen, werden sich anpassen, und sie werden weitermachen“, sagte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth „T-Online“.
Die Abschaffung der Zollfreigrenze von 150 Euro für Warensendungen aus Nicht-EU-Staaten zum Juli 2026 zeige zwar Wirkung. Frankreich melde bereits 30 bis 40 Prozent weniger Sendungen. „Aber wir reden immer noch über Millionen und Abermillionen Pakete“, so Genth.

„Shein und Temu stoppen wir so leider nicht“

Für Deutschland gebe es noch keine Zahlen. Genth sieht jedoch keinen Grund, warum die Entwicklung hierzulande anders verlaufen sollte. Doch selbst bei einem Rückgang um ein Drittel gehe es weiterhin um Hunderttausende Pakete täglich. „Wir treffen das Geschäftsmodell etwas, doch Shein und Temu stoppen wir so leider nicht.“
Genth rechnet auch deshalb mit einer Fortsetzung des Geschäfts, weil die Plattformen nach seiner Darstellung darauf angewiesen seien, ihre Fabriken auszulasten.
„Sie brauchen die Auslastung ihrer Fabriken. Und in China selbst bekommen sie diese Ware nicht los“, so Genth, „weil die Qualität so schlecht ist. Das kann man in China gar nicht mehr verkaufen, die chinesische Mittelschicht ist anspruchsvoller geworden“, sagte der Verbandschef. „Temu gibt es dort ja nicht einmal. Also landet das Zeug bei uns. Überspitzt gesagt: Für Europa ist der Ramsch offenbar gut genug.“

Genth: Zoll kann nur Stichproben machen

Genth warnt zugleich vor Produkten, die hier gar nicht verkauft werden dürften. Es kämen weiterhin „Plagiate, unsichere Ware, teils gesundheitsschädliche Produkte“ nach Deutschland. Als Beispiel nennt er Kinderschuhe mit Chrom-VI-Belastung.
Angesichts der Paketmengen hält er eine flächendeckende Kontrolle für unmöglich. „Der Zoll kann nur Stichproben machen, und das hilft nicht ausreichend. Allein in Deutschland kamen bis zum Ende der Zollfreigrenze 400.000 Pakete am Tag an, mittlerweile sind es vielleicht nur noch 300.000 Pakete am Tag. Wer soll das alles kontrollieren? Selbst wenn Sie den deutschen Zoll verdreifachen würden, wäre das nicht zu schaffen.“

Für zentrale Marktaufsicht für Anbieter aus Drittstaaten

Die zusätzliche Belastung der Sendungen durch drei Euro Zoll und zwei Euro Gebühr geht Genth nicht weit genug. „Fünf Euro, mein Gott – da hätten wir uns deutlich mehr vorgestellt.“ Weitere Maßnahmen seien notwendig, um die von ihm kritisierten Wettbewerbsverzerrungen zu beenden.
Genth fordert unter anderem eine zentrale Marktaufsicht für Anbieter aus Drittstaaten. „Eine zentrale Marktaufsicht, eine Bundesbehörde für Firmen in Drittstaaten, wäre dringend nötig.“ Zudem müsse jeder Händler aus einem Drittstaat in der EU einen verantwortlichen, solventen Wirtschaftsakteur registrieren – „und zwar keinen Briefkasten mit einem Namen und einer Klingel, sondern eine juristische Person, die erreichbar, zahlungsfähig und haftbar ist“.
Darüber hinaus will Genth eine gemeinsame Datenbasis der europäischen Zollbehörden, damit auffällige Händler und Sendungen europaweit erkannt und gezielt kontrolliert werden können. (dts/red)
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Mit XXL-Tanks: Qantas fliegt 2028 von Sydney nach New York

Australien und die USA rücken ein gutes Stück näher zusammen: Die australische Fluggesellschaft Qantas will ab Mitte 2028 Flüge ohne Zwischenstopp von Sydney nach New York anbieten. Sie sollen rund 18 Stunden dauern und damit mehr als drei Stunden kürzer sein als die bisherige Verbindung.
Derzeit fliegt Qantas täglich von Sydney über Auckland in Neuseeland nach New York. Mit dem neuen Direktflug will die Airline die etwa 16.000 Kilometer lange Strecke künftig in einem Stück bewältigen.

Zusätzlicher Tank

Zum Einsatz sollen speziell für die Langstrecke umgerüstete Airbus-Flugzeuge kommen. Sie erhalten einen zusätzlichen Tank mit einem Fassungsvermögen von 20.000 Litern und können damit bis zu 22 Stunden ohne Zwischenlandung in der Luft bleiben. Qantas will insgesamt zwölf dieser Maschinen übernehmen, die Platz für jeweils 238 Passagiere in vier Kabinenklassen bieten.

Ein A350-1000ULR der Qantas landet am 24. Juli 2026 auf dem Flughafen Tullamarine in Melbourne nach einem 19 Stunden und 13 Minuten dauernden Auslieferungsflug vom Airbus-Werk in Toulouse, Frankreich.

Foto: William West/AFP via Getty Images

Qantas-Chefin Vanessa Hudson verwies auf die wachsende Nachfrage nach Reisen zwischen Down Under und den USA. Die Zahl der Fluggäste auf Verbindungen von und nach New York habe sich bei der Airline seit 2023 nahezu verdoppelt.
„New York hat schon immer die Fantasie angeregt“, sagte Hudson. Für Generationen von Australiern habe eine Reise dorthin bedeutet, die Strecke irgendwo unterwegs zu unterbrechen. Nonstop-Flüge seien ein Ziel, an dem Qantas seit vielen Jahren arbeite.

Weitere Ultralangstrecken geplant

Das Projekt trägt den Namen „Sunrise“ und soll einige der längsten kommerziellen Passagierflüge der Welt ermöglichen. Neben New York plant Qantas weitere Nonstop-Verbindungen: Bekannt war bereits, dass im Oktober 2027 Direktflüge von Sydney nach London starten.
Erst im Juli hatte ein speziell für solche Ultralangstrecken gebauter Airbus A350 einen Langstreckenrekord aufgestellt. Die in Melbourne gestartete Maschine landete nach 24 Stunden und 24 Minuten Flugzeit im südfranzösischen Toulouse, nachdem sie ohne Zwischenlandung mehr als 23.000 Kilometer zurückgelegt hatte.
Die Maschine übertraf die bisherige Rekorddauer eines Demonstrationsflugs von Hongkong nach London aus dem Jahr 2005 um fast zwei Stunden. (dpa/red)
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ADAC fordert Abschaffung der 12-Uhr-Regel an Tankstellen

Der ADAC hat sich für die Abschaffung der sogenannten 12-Uhr-Regel an den Tankstellen ausgesprochen. Die Regel habe zwar die Zahl der täglichen Preisänderungen erheblich reduziert und den Zeitpunkt der Preiserhöhung vorhersehbarer gemacht – das habe die Preise aber keinesfalls gesenkt, teilte der ADAC mit. „Vielmehr hat sich die Preisdifferenz innerhalb eines Tages deutlich ausgeweitet“, hieß es.
Die sogenannte 12-Uhr-Regel gibt es in Deutschland seit dem 1. April. Tankstellen dürfen die Preise für Benzin und Diesel seitdem nur einmal am Tag erhöhen – eben um 12:00 Uhr. Preise senken können sie jederzeit.
„Wer mittags nach 12 Uhr tanken muss, hat erhebliche Zusatzkosten, die sich in keiner Weise rechtfertigen lassen“, hieß es vom ADAC. Die 12-Uhr-Regel habe ihr Ziel aus Verbrauchersicht nicht erreicht. „Deshalb sollte sie abgeschafft werden“, sagte ADAC-Verkehrspräsident Peter König.

Folgen der 12-Uhr-Regel auch bei Wissenschaftlern im Fokus

Der ADAC steht mit seiner Kritik an der Regelung nicht alleine da. Das Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) schrieb Ende April in einer Auswertung, dass die einmalige Preiserhöhung zu höheren Durchschnittspreisen führe.
„Die Preise sind während der Mittagszeit bis in die Abendstunden systematisch erhöht, während die Preise in den Morgenstunden tendenziell unter den Tagesdurchschnitt fallen“, hieß es damals.
Vor der 12-Uhr-Regel hätten die Verbraucher über den Tag zahlreiche Gelegenheiten gehabt, günstiger zu tanken. Auch das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung bewertete die Maßnahme negativ.

ADAC für Senkung der Energiesteuer

Die von der Bundesregierung beschlossene befristete Senkung der Energiesteuer sieht der Automobilclub als richtigen Schritt an. Dies sei aktuell die realistisch umsetzbare Entlastungsmöglichkeit für Autofahrer. Es müsse sichergestellt werden, dass die Steuersenkung möglichst vollständig an der Zapfsäule weitergegeben werde.
Den angekündigten Spritpreisdeckel will der ADAC konstruktiv begleiten: Ein staatlich festgelegter Höchstpreis könne kurzfristig vor extremen Preisspitzen schützen.
Er garantiere jedoch nicht automatisch dauerhaft niedrigere Preise. Insbesondere die konkrete Höhe und die Berechnung des zulässigen Preises seien entscheidend. (dpa/red)
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ticker wirtschaft

Rechtsstreit um Online-Apotheke von dm

Vor zwei Wochen erst hat die Drogeriemarktkette dm vor dem Landgericht Karlsruhe ihr Angebot von Augenscreening in Filialen verteidigt. Heute geht es am selben Ort um die Online-Apotheke dm-med.
Kurz vor Weihnachten 2025 hat dm angefangen, nicht verschreibungs-, aber apothekenpflichtige Medikamente wie manche Schmerzmittel online zu verkaufen. Dafür hat das Karlsruher Unternehmen eigens eine Tochtergesellschaft in Tschechien gegründet. Der Online-Shop dm-med ist über die dm-Homepage erreichbar und wird dort als Partner bezeichnet.

Klage der Wettbewerbszentrale

Die Wettbewerbszentrale klagt dagegen vor dem Landgericht. Der Verein, der unter anderem Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft vertritt, will die Online-Apotheke im Grunde verbieten lassen. Konkret soll dm es unterlassen, apothekenpflichtige Arzneimittel gegenüber Endverbrauchern zum Kauf anzubieten und/oder zu verkaufen und/oder in den Verkehr zu bringen.
Die Parteien streiten nach Angaben eines Gerichtssprechers unter anderem darüber, ob es sich bei dm-med um ein Angebot von dm selbst handelt oder ob es hinreichend vom Angebot der Beklagten, das sich auf Drogerieartikel bezieht, getrennt sei. Es geht unter anderem um Wettbewerbsrecht, das Arzneimittelgesetz und die Apothekenbetriebsordnung.

dm sieht sich rechtskonform aufgestellt

Am Online-Auftritt der Versandapotheke hat dm nach eigenen Angaben seit der Einführung nichts geändert – und sieht sich damit rechtskonform aufgestellt. Anfang dieses Monats startete das Unternehmen eine bundesweite Kommunikationskampagne, mit der es deutlich machen will, „wie einfach sich Drogerieartikel von dm und Apothekenprodukte von dm-med in nur einem Bestellvorgang gemeinsam digital einkaufen lassen“. Der Claim: „Alles zusammen. Einfach bestellt“.
Legt eine Partei Rechtsmittel ein, wäre die nächste Instanz das Oberlandesgericht Karlsruhe. Als höchstes Zivilgericht in Deutschland wäre danach der Bundesgerichtshof zuständig.
Dass das ein realistisches Szenario ist, machte dm-Geschäftsführer Marketing + Beschaffung, Sebastian Bayer, schon vor der Verhandlung deutlich: Wichtig sei dm, Rechtssicherheit zu bekommen, sagte er. Die Wettbewerbszentrale will anhand der Urteilsgründe prüfen, ob es sinnvoll sein kann, ein Rechtsmittel einzulegen.
Bei der Versand-Apotheke von dm bekommt man apothekenpflichtige, rezeptfreie Medikamente.

Bei der Versand-Apotheke von dm bekommt man apothekenpflichtige, rezeptfreie Medikamente.

Foto: Bernd Weißbrod/dpa

Interesse der Kunden

Die bisherige Nutzung entspricht laut dm den Erwartungen. Ein Viertel der dm-med-Kundschaft bestelle rein aus diesem Sortiment. Die restlichen 75 Prozent hätten bei einem Einkauf auch andere Drogerieartikel im Warenkorb. Welchen Anteil am Umsatz dm-med bislang ausmacht, teilte das Unternehmen nicht mit. Deutlich überwiegend seien nach wie vor reine Drogerie-Einkäufe – also ohne Produkte aus dem Sortiment von dm-med.
Nicht zuletzt wegen der Versandapotheke wächst der Anteil des Online-Geschäfts bei dm. Auch hierzu nennt dm keine Zahlen. Die Kunden bei dm-med seien im Schnitt etwas älter, habe man festgestellt. Zudem kauften hier mehr Männer ein.
Generell werden Medikamente immer häufiger im Internet gekauft. Online-Apotheken wie Redcare Pharmacy (früher Shop Apotheke) und DocMorris verzeichnen eine steigende Nachfrage. Die Kategorie Medikament zählte im vergangenen Jahr zu den Gewinnern im Online-Handel.
Der Umsatz stieg in Deutschland um sechs Prozent, wie der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel mitteilte. Ein wichtiger Grund für den Zuwachs ist das 2024 eingeführte E-Rezept.

dm will sein Angebot ausweiten

Die Karlsruher prüfen, das Angebot auszuweiten. So werden in Deutschland auch Tierarzneimittel in Apotheken verkauft. „Hierzu haben uns viele Anfragen erreicht“, sagte Geschäftsführer Bayer. Außerdem könnte eine Versandapotheke auch in anderen Ländern eingeführt werden.
Konkret überlegt dm das für Österreich. Dort seien die Regularien jedoch noch strenger als in Deutschland. In Polen wiederum seien sie lockerer: Dort dürfe dm beispielsweise Aspirin auch in den Filialen verkaufen.
Rossmann hat zum Ende dieses Jahres eine Versand-Apotheke angekündigt. Dort sollen Patienten auch ihr E-Rezept einlösen können. Von Müller sind keine derartigen Pläne bekannt. Auf Nachfrage hieß es, dass man sich dazu „aus unternehmerischen Gründen aktuell nicht äußern möchten“.

Apotheken warnen vor der Entwicklung

Der Deutsche Apothekerverband hatte beim Start von dm-med gewarnt, dass Menschen mit gesundheitlichen Problemen verunsichert werden könnten, wenn der Unterschied zwischen Apotheke und Drogeriemarkt verwässert werde. Auch wollten sich drei Viertel aller Patienten in der Apotheke vor Ort in Sachen Selbstmedikation beraten lassen.
Erst vor wenigen Tagen bezeichnete der Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, Thomas Preis, den Versandhandel – vor allem aus dem Ausland – als Störfaktor für die flächendeckende, wohnortnahe Arzneimittelversorgung. Mit der jüngsten Apothekenreform sei eine weitere Chance verpasst worden, den Versandhandel angemessen zu regulieren. (dpa/red)
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Kamikaze-Drohnen für Bundeswehr: Lieferung soll bald starten

Der Drohnenhersteller Stark Defence steht bei einer Bundeswehr-Großbestellung von Kampfdrohnen in den Startlöchern. „Wir planen, bald mit der ersten Auslieferung an die Bundeswehr zu beginnen“, sagte der Senior Vice President des Berliner Unternehmens, Josef Kranawetvogl, der dpa bei der Essener Rüstungsmesse Euro Defence Expo (Eudex).
Es gehe um eine Charge im Wert von 275 Millionen Euro, die Stückzahl nannte er nicht. Insgesamt bekam Stark Defence einen Rahmenvertrag über 2,9 Milliarden Euro, für eine Milliarde davon hat der Bundestag bereits grünes Licht gegeben.

75 Minuten für Kamikaze-Drohnen

Die Konkurrenten Helsing und Rheinmetall bekamen ebenfalls milliardenschwere Verträge. Es geht um „Loitering Munition“, auf deutsch herumlungernde Munition. Solche Fluggeräte werden auch Kamikaze-Drohnen genannt.
Die an die Bundeswehr verkaufte Drohne von Stark kann Herstellerangaben zufolge bis zu 75 Minuten in der Luft sein und bis zu 130 Kilometer weit fliegen – spätestens dann soll sie sich auf den Feind stürzen und explodieren.
Ist bis dahin kein feindliches Objekt erkannt, soll die Drohne abstürzen und explodieren, wo niemand ist. Das Drohnen-Modell Virtus ist bis zu 33 Kilo schwer, mit kleinen Propellern an den vier Flügeln hebt es ab und fliegt weg.
Drohnenwaffe «Virtus» von Stark Defence

Drohnenwaffe „Virtus“ von Stark Defence.

Foto: Kay Nietfeld/dpa

Stark Defence wurde 2024 als Start-up gegründet, die Firma hat 750 Beschäftigte. Die Zentrale ist in Berlin, in Großbritannien, Schweden und Griechenland sind Produktionsstandorte. Die Virtus-Drohne ist auch in der Ukraine im Einsatz, im Raum Kiew hat Stark zwei geheime Werke.
Neben der Ukraine und Deutschland sind weitere europäische Staaten Kunden. Angaben zum Umsatz und Gewinn oder Verlust macht die Firma nicht.

Angriff mit Künstlicher Intelligenz

Stark-Manager Kranawetvogl sieht Drohnen als Ergänzung und nicht als Ersatz für schweres Gerät, also Panzer und Artillerie. Die unbemannten Flugobjekte könnten zudem helfen, damit die westlichen Armeen ihren akuten Personalmangel lindern können.
„Ein Operator kann mit softwareunterstützten KI-Mechanismen mehrere Drohnen steuern.“ Der Mensch habe dabei weiterhin die Kontrolle. Die mit zwei Kameras ausgestattete Virtus-Kampfdrohne ist zudem mit Aufklärungsdrohnen verbunden, die ihnen das Ziel zuweisen können.
Der Preis pro Virtus-Drohne liege bei unter 100.000 Euro, sagt Kranawetvogl. „Der Panzer, der damit ausgeschaltet werden kann, kostet mehrere Millionen Euro – der finanzielle Vorteil des Drohnen-Einsatzes ist groß.“

Ein ukrainische Drohne während der 34. Internationalen Verteidigungsindustrieausstellung MSPO im Targi Kielce am 8. September 2026 in Kielce, Polen. Die jährlich stattfindende Fachmesse ist die größte in Mittel- und Osteuropa und präsentiert mehr als 1.000 Aussteller aus 40 Ländern.

Foto: Omar Marques/Getty Images

Drohnen-Schwärme am Himmel

Eine Anti-Panzer-Drohne wiederum enthält einen Gefechtskopf, der explodiert und dann bei enorm hohen Temperaturen einen Stachel als flüssigen Kupferstrahl durch Panzerstahl hindurchstößt und drinnen zerbirst. Wird dieser Strahl wegen des Käfig-Schutzes um Panzer zu früh ausgelöst, kann er nicht mehr wie geplant durch den Panzerstahl hindurchkommen.
Der frühere Bundeswehr-Offizier Kranawetvogl sagt, dass das zwar passieren könne, allerdings finde man Mittel und Wege, die Schwachstelle von Käfigen zu finden und dann eben doch den Panzer zu erreichen.
„Und selbst wenn das nicht gelingt: Drohnen sind normalerweise als Schwärme unterwegs, also zwei, drei oder vier Drohnen zusammen – hat eine von ihnen den Käfig zerstört, kann sich die zweite auf den Panzer stürzen.“
Die erste Drohnen-Charge geht Kranwetvogl zufolge nach Litauen an die dort stationierte deutsche Brigade. Man sei im engen Austausch mit der Bundeswehr.
„Im November haben wir in Litauen eine NATO-Übung, da werden unsere Systeme im Einsatz sein.“ Bei Übungen haben die Drohnen keinen Sprengstoff an Bord und können dank der Propeller wieder landen. (dpa/red)
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Von Kaffee mit Gedächtnis bis neue Katze entdeckt

Fahrerlos in die Filiale

Rund 100 Meter trennen das Lidl-Zentrallager Edermünde und die Filiale an der Langen Heideteile südwestlich von Kassel. Für Aufmerksamkeit sorgt der Warentransport zwischen beiden Standpunkten dennoch: Seit Mitte September erfolgt dieser mittels Lkw ohne Fahrer und sogar ohne Fahrerhaus. 15 Paletten kann der dreiachsige, rund acht Meter lange und bislang auf 25 km/h begrenzte Lkw transportieren. Weitere Fahrzeugdaten nennen weder der schwedische Hersteller noch die Handelskette. Ganz ohne Fahrer geht es dennoch nicht. Gemäß aktuellen Auflagen begleitet ein „Local Operator“ den Lkw auf seiner rund 400 Meter langen Strecke in einem separaten Fahrzeug. Eine zweite Phase soll die Ausweitung auf eine weitere Filiale einschließen.

Premiere im deutschen Lebensmitteleinzelhandel: Lidl und Einride haben den E-LKW mit autonomer Fahrfunktion auf öffentliche Straßen gebracht.

Foto: Lidl

Ihr Kaffee hat ein Gedächtnis

Wer Kaffee zu lange stehen lässt, wird Zeuge eines unvermeidlichen physikalischen Prinzips: Wärme fließt von einem heißeren Körper – Ihrem Kaffee – zu einem kälteren – der Umgebung. Auf atomarer Ebene scheint diese universelle Regel nicht mehr so unumstößlich. Nicht nur kann Wärme zu einem heißeren Körper fließen, sondern sogar Informationen eines früheren Ereignisses tragen und somit eine Art Gedächtnis haben. „Wärme erinnert sich nicht wie wir an eine Person oder ein Ereignis“, erklärt Prof. Jianjun Dong von der Auburn University. „Seine Erinnerungen sind in mikroskopischen Bewegungen des Materials gespeichert.“ Während heißer Kaffee sich also weder Ihr Gesicht noch Namen merken kann, kann er vielleicht wissen, wie energisch Sie Ihre Tasse abgestellt haben.
Gesicht im Kaffee ist eine Form von Pareidolie

Eine Tasse Kaffee am Morgen kann erstaunliches leisten: die Stimmung aufhellen und eine Erinnerung bergen.

Foto: dmf87/iStock

Fehlendes Chromosom könnte Krebs begünstigen

Jede Zelle im männlichen Körper trägt normalerweise ein X- und ein Y-Chromosom. Besonders Immunzellen können letzteres im Alter einbüßen und, so eine neue Studie, eine „versteckte Zone genetischer Anfälligkeit“ für Krebs hinterlassen. Dr. Dan Theodorescu vom Krebszentrum der University of Arizona und sein Team analysierten rund 1.000 Gewebeproben von über 400 Männern. Dabei konnten sie den Verlust von Y-Chromosomen in „normal erscheinendem Gewebe neben Tumoren“ nachweisen. Gerade dies mache die Entdeckung so spannend, und sei womöglich „eines der frühesten Anzeichen sich bildender Tumore“, so der Medizinprofessor. Dies könnte eines Tages Ärzten helfen, Unregelmäßigkeiten in Biopsien zu erkennen, die kleine Tumore übersehen.

Liegt Nofretete hinter Tutanchamun?

Baustruktur und Malereien ließen Ägyptologen hinter dem Grab von Tutanchamun seit 2015 weitere Räume vermuten. Neue Untersuchungen verdichten diese Annahme und deuten auf verborgene Kammern und Gänge hinter einer Scheinwand hin. Diese könnten seit der Antike verschlossen und vor dem Tod Tutanchamuns entstanden sein. Erneut flammt damit die Hoffnung auf, dass dort das Grab von Nofretete – der Stiefmutter des jungen Pharaos – liegen könnte. Möglich ist auch, dass dort lediglich Lagerräume sind oder die potenzielle Grabkammer durch Sturzfluten gestört ist. Ob es weitere Untersuchungen geben wird und die Forscher mittels Bohrungen einen Blick hinter die Wand werfen dürfen, muss der Oberste Rate für Altertümer in Ägypten noch entscheiden.

Wilde Honigbienen auf Roter Liste

In Deutschland und der Schweiz würde das Summen wildlebender Honigbienen ohne Imkerei binnen eines Jahrzehnts gänzlich verstummen. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher um Dr. Patrick Kohl von der Universität Hohenheim anhand der Analyse von 700 Nistplätzen in sieben europäischen Ländern. In Südostengland würden sich die Bestände alle zehn Jahre hingegen vervielfachen. Die Untersuchung bildet die Grundlage für die Aufnahme wildlebender Westlicher Honigbienen auf die Rote Liste der IUCN als „stark gefährdet“.

Die Westliche Honigbiene (Apis mellifera) steht auf der Roten Liste als „stark gefährdet“.

Foto: Samuel Ray/iStock

Alkohol aus dem Erdreich

Lignin ist der Baustoff der Natur, der Pflanzen Festigkeit verleiht, kann laut Forschern der Universität Heidelberg aber auch Methanol bilden. Nötig sei dafür lediglich Erde und Wasser. Konkret spalten reaktive Eisen-Sauerstoff-Verbindungen einzelne Methoxygruppen vom Lignin ab. Dieser Prozess ist bisher vor allem bei knapp 300 Grad Celsius, erhöhtem Druck und Wasserstoffumgebung bekannt. In der Natur genügen Zimmertemperatur, Normaldruck und Anwesenheit von Wasser, selbst nach mehreren Trockenzyklen. Biologisch aktivere Böden setzten weniger Methanol frei, vermutlich weil Mikroorganismen die Verbindung als Energiequelle nutzen. Was das für Umwelt und Materialwissenschaft – Lignin ist als Abfallprodukt der Papierindustrie ein vielversprechender alternativer Rohstoff – bedeutet, ist Gegenstand künftiger Forschung.

Fraß unsere Sonne eine Supererde?

Im Gegensatz zu vielen anderen Sonnensystemen besitzt unseres keine Supererde. Wieso das so ist, fragen sich Astronomen seit vielen Jahren. Eine mögliche These ist, dass sie in jungen Jahren von der Sonne verschlungen wurde. Der türkische Forscher Prof. Mutlu Yildiz von der Ege-Universität hält dies für möglich und vermutet, dass die Sonne noch immer Spuren ihres Mahles in sich tragen könnte. So würden die subtilen Veränderungen der inneren Struktur der Sonne und ihr geringer Lithiumgehalt für das Verschlingen eines Planeten mit dem 5- bis 10-Fachen der Erdmasse sprechen. Ein endgültiger Beweis dafür könne laut den Forschern jedoch nie erbracht werden.

250 Jahre versteckt

Leopardus tilcayo schleicht sich als erste neu entdeckte Katzenart seit 100 Jahren in den Stammbaum der Tigerkatzen. Ihr hellbraunes Fell mit dunklen, unregelmäßigen Rosetten ermöglicht beste Tarnung in den bolivianischen Bergwäldern – und erschwerte Forschern die Unterscheidung von vier artverwandten Katzen, die erstmals 1775 vom Thüringer Mediziner und Naturforscher Johann Christian Daniel Scheber (1739-1810) beschrieben wurden. Mit „Tilcayo“ übernehmen die Entdecker jenen Namen, den Einheimische seit Generationen für die Wildkatze verwenden.

Die neu entdeckte Wildkatze Leopardus tilcayo aus Bolivien.

Künstliches Knie im Gehirn

Abtrieb aus künstlichen Gelenken lässt sich im Gehirn ihrer Träger nachweisen. In einer Autopsiestudie mit 701 verstorbenen Menschen fanden Forscher des Rush University Medical Center um Robin Pourzal erhöhte Konzentrationen von Kobalt, Titan und typischen Legierungen von Implantaten. Dass sich derartige Partikel im benachbarten Gewebe ablagerten, ist seit Jahren bekannt, neu ist, dass sie auch ins Gehirn gelangen. Welchen Weg sie dorthin nehmen, vermag die neue Studie dennoch nicht sagen. Unsicher ist ebenfalls, ob erhöhte Werte im Gehirn zu Demenz beitragen. Bei Kobalt zeigte sich kein signifikanter Zusammenhang, bei Titan schon. Dies lasse sich aber nicht eindeutig auf künstliche Gelenke zurückführen, weil Titanverbindungen unter anderem auch in Nahrung und Medikamenten vorkommen.

Burg in Universität gefunden

Lange suchten Historiker nach der verschollenen Burg Roebuck. Jetzt hat der irische Archäologe Tadhg O’Keeffe vom University College Dublin Hinweise gefunden: aber nicht in Form von Schriftquellen, sondern von Mauern. Tatsächlich war die Burg aus dem 13. Jh. nicht wie viele andere abgerissen, sondern neu aufgebaut und später als archäologisches Institut der Universität verwendet worden. Detaillierte Malereien des Baus aus dem Jahr 1765 machten es möglich, die unter dem Putz verborgen mittelalterlichen Strukturen wiederzuentdecken. Jetzt können Studenten ihre Zeit in dem einstigen Burghof verbringen, der heute der Innenhof ihrer Universität ist.

Zeichnung der Burg Roebuck von dem Maler Gabriel Beranger aus dem Jahr 1768.

Dicker ist besser

Moderne Batterien bestehen aus sehr vielen, sehr dünnen Schichten. Dabei wechseln sich Kathode und Anode sowie Stromleiter und Trennschichten ab. Dieser Aufbau ermöglicht hohe Leistungen, die vielen inaktiven Schichten benötigen jedoch ihrerseits Platz. Forscher um Dr. Oliver Fitz vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme haben die Dicken einzelner Schichten „von bisher üblichen 100 bis 200 Mikrometer auf bis zu 800 Mikrometer“ vervielfacht, die Zahl nötiger Schichten reduziert und dadurch Material gespart. Auf demselben Bauraum und bei gleichem Gewicht wird so mehr Platz für aktives Material. Das erhöht die Energiedichte um rund 10 bis 15 Prozent. Obgleich die Fertigung auf einer „industrienahen Fertigungslinie“ erfolgte, sei weitere Forschung nötig.

Menschliche Zellen in Mäusen

Neurologische Erkrankungen sind schwer zu untersuchen, da das Gehirn komplex und sein lebendes Gewebe fast unzugänglich ist. US-amerikanische Forscher um Prof. Sergiu Pașca von der Stanford Medicine haben dennoch eine Möglichkeit gefunden. Dafür haben sie genetisch veränderte Mäuse erzeugt und ihnen funktionsfähige menschliche Hirnorganoide eingepflanzt. Danach wurden die Nager mit Sauerstoffmangel konfrontiert, der nachweislich zu neurologischen Schäden führt. Der Versuch zeigte funktionelle Einschränkungen bei den menschlichen Gehirnzellen, nicht aber bei normalen Mäusen, was auf die Einzigartigkeit des menschlichen Gehirns hindeutet. Künftig wollen die Mediziner mit dieser Methoden Epilepsie, Autismus und andere Krankheiten erforschen.

Für den Tierversuch wurden die Mäuse so genetisch verändert, dass der Großteil ihres Neokortex und Hippocampus nicht gebildet wurde.

Foto: JacobStudio/iStock

Schon gewusst? Heißes Eis im All

Bei Eis denken wir zunächst an gefrorene Würfel, die wir in ein kaltes Getränk geben. Doch auf den Gasplaneten Neptun und Uranus gibt es auch heißes, flüssiges Eis. Dieser nach irdischem Maßstab seltsame Zustand liegt an der immensen Hitze und des enormen Drucks. Dadurch sind Sauerstoffatome in einem festen Gitter gebunden, während Wasserstoffkerne wie eine Flüssigkeit frei durch sie hindurchfließen können, und sich sogenanntes superionisches Eis bildet.

Nicht alle Wege führen nach Rom

Verkehrstechnisch gilt Rom heute als Mittelpunkt des Römischen Reiches. Das haben dänische Forscher der Universität Aarhus widerlegt, indem sie 300.000 Kilometer des antiken Straßennetzes untersuchten. Dabei entdeckten sie, dass nicht alle Straßen gerade verliefen, sondern sich – wo nötig – der Landschaft anpassten und Provinzhauptstädte oft wichtige Knotenpunkte waren. Doch nicht Rom spielte eine dominierende Rolle, sondern die spätantike Hauptstadt Konstantinopel. Und noch etwas zeigte sich: Römische und heutige Ingenieure nutzten nicht selten die gleichen Strecken, sodass die moderne Infrastruktur wortwörtlich Parallelen zur antiken aufweist.

Rekonstruierter Verlauf der 299.171 Kilometer römische Straßen, die in der Studie untersucht wurden.

Foto: Pažout et al. (2026) | CC BY 4.0 ; Zuschnitt Epoch Times

Jahrelange Nachbeben nach Atomwaffentest

Nordkorea führte 2006 bis 2017 sechs unterirdische Kernwaffentests durch. Unmittelbar danach traten zahlreiche kleinere Erdbeben auf, die Spannungen und Einstürze im Untergrund zeigten, binnen Wochen jedoch abklangen. Am 2.205 Meter hohen Mantapsan nahm die seismische Aktivität hingegen bis 2025 zu. „Besonders bemerkenswert“ ist laut Prof. Kwang-Hee Kim von der Pusan National University, dass die „Erdbeben mit der Zeit eine zunehmend deutliche Verteilung entlang bestehender Störungen“ zeigten, was auf eine Reaktivierung der geologischen Bruchzonen durch die Sprengungen deute. Aufgrund unterschiedlicher Geologie lassen sich die Ergebnisse nicht direkt auf andere Testgelände übertragen, erfordern zugleich aber eine langfristige Überwachung – auch bei weniger intensiven Bodennutzungen.

Erster Riese Europas

Unser Kontinent ist um einen Dinosaurier reicher: Paläontologen haben in Spanien die fossilen Überreste eines Diplodocus entdeckt. Dieser gehört zu den Sauropoden, im Volksmund auch Langhälse genannt, und war bislang ausschließlich aus Fundstellen in den USA bekannt. Der 25 Meter lange Gigant wanderte vor 150 Millionen Jahren zwischen den heute voneinander getrennten Kontinenten Europa und Nordamerika umher. Die Fossilien sind derzeit im Dinosaurier-Saal des Museo Aragonés de Paleontología in Dinópolis bei Teruel, Ostspanien, öffentlich ausgestellt.

Künstlerische Darstellung eines Diplodocus.

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23.09.2026 | Treffen USA-Venezuela | Rubio trifft Lawrow | CDU gegen Bürgerversicherung

HEUTE7:08 Uhr

US-Außenministerium: Rubio trifft Lawrow

US-Außenminister Marco Rubio trifft sich heute mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow in New York am Rande der UN-Vollversammlung. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wird als Redner erwartet. Er sagt zuvor: „Wir sind zu jeder Art von Energie-Waffenstillstand bereit“, falls Moskau zustimme, „unser Energiesystem nicht anzugreifen“. Die USA wollen die Verhandlungen wieder beleben.
US-Präsident Donald Trump (r) trifft sich während der Generalversammlung der Vereinten Nationen im UN-Hauptquartier mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj.

US-Präsident Donald Trump (r) trifft sich während der Generalversammlung der Vereinten Nationen im UN-Hauptquartier mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj.

Foto: Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa

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HEUTE6:30 Uhr

Weißes Haus: Trump mit Venezuelas Übergangspräsidentin in New York zusammengetroffen

US-Präsident Donald Trump ist am Rande der UNvollversammlung in New York erstmals mit Venezuelas Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez zusammengetroffen. An dem Gespräch nahmen auch Außenminister Marco Rubio, Finanzminister Scott Bessent, Stephen Miller und Trumps Stabschefin Susie Wiles teil. Angaben zu den Inhalten des Treffens machte das Weiße Haus zunächst nicht.

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HEUTE6:19 Uhr

Stellenangebot für Berufseinsteiger sinkt rasant

Bei der Online-Jobbörse Indeed verringerten sich die Stellenangebote für Einstiegsjobs seit dem Rekordjahr 2022 um zwei Drittel. Die Zahl aller Stellenangebote ging um 39 Prozent zurück. In 26 der 28 Berufsgruppen sank das Angebot: Im Marketing (75 Prozent), bei IT-Anwendungen und -Lösungen (77) und im Projektmanagement (60). Nur Pflege, Medizin und Pharmazie (+18) sowie Lebensmittel, Gastronomie und Hotellerie (+10) legten zu. Hauptgrund ist die schwache Konjunktur.

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HEUTE6:10 Uhr

„Nicht mit der CDU“: Hoppermann erteilt Bürgerversicherung Absage

CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann weist eine mögliche Annäherung der Union an eine Bürgerversicherung zurück. Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz zur Ungleichbehandlung von Privat- und Kassenpatienten seien nicht als Vorstoß für einen Umbau des Krankenversicherungssystems zu verstehen. Vorrang habe die Rentenreform und der Kampf gegen Sozialstaatsmissbrauch.

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HEUTE6:00 Uhr

Großer römischer Münzschatz auf Acker in NRW entdeckt

Ein Sondengänger hat auf einem Acker bei Wesseling (NRW) den größten Münzschatz aus der Zeit des Kaisers Hadrian gefunden. Der Fund umfasst insgesamt mehr als 934 römische Silbermünzen mit einem Gewicht von 3,1 Kilogramm. Der Mann entdeckte bei seiner genehmigten Suche zunächst 15 Silbermünzen und informierte das Amt, Fachleute gruben den Rest aus. Das jüngste Geldstück wurde 124/125 nach Christus geprägt.

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HEUTE5:36 Uhr

UN-Generaldebatte: Reden von Irans Präsident Peseschkian und Selenskyj erwartet

Bei den Vereinten Nationen in New York wird am Mittwoch die Generaldebatte der Staats- und Regierungschefs fortgesetzt (15:00 Uhr MESZ). Als Redner werden unter anderem der iranische Staatschef Massud Peseschkian erwartet sowie der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj. Den Auftakt macht der syrische Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa. 

 
Mit Material der Nachrichtenagenturen

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23.09.2026 | Treffen USA-Venezuela | CDU gegen Bürgerversicherung

HEUTE6:30 Uhr

Weißes Haus: Trump mit Venezuelas Übergangspräsidentin in New York zusammengetroffen

US-Präsident Donald Trump ist am Rande der UNvollversammlung in New York erstmals mit Venezuelas Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez zusammengetroffen. An dem Gespräch nahmen auch Außenminister Marco Rubio, Finanzminister Scott Bessent, Stephen Miller und Trumps Stabschefin Susie Wiles teil. Angaben zu den Inhalten des Treffens machte das Weiße Haus zunächst nicht.

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HEUTE6:19 Uhr

Stellenangebot für Berufseinsteiger sinkt rasant

Bei der Online-Jobbörse Indeed verringerten sich die Stellenangebote für Einstiegsjobs seit dem Rekordjahr 2022 um zwei Drittel. Die Zahl aller Stellenangebote ging um 39 Prozent zurück. In 26 der 28 Berufsgruppen sank das Angebot: Im Marketing (75 Prozent), bei IT-Anwendungen und -Lösungen (77) und im Projektmanagement (60). Nur Pflege, Medizin und Pharmazie (+18) sowie Lebensmittel, Gastronomie und Hotellerie (+10) legten zu. Hauptgrund ist die schwache Konjunktur.

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HEUTE6:10 Uhr

„Nicht mit der CDU“: Hoppermann erteilt Bürgerversicherung Absage

CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann weist eine mögliche Annäherung der Union an eine Bürgerversicherung zurück. Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz zur Ungleichbehandlung von Privat- und Kassenpatienten seien nicht als Vorstoß für einen Umbau des Krankenversicherungssystems zu verstehen. Vorrang habe die Rentenreform und der Kampf gegen Sozialstaatsmissbrauch.

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Großer römischer Münzschatz auf Acker in NRW entdeckt

Ein Sondengänger hat auf einem Acker bei Wesseling (NRW) den größten Münzschatz aus der Zeit des Kaisers Hadrian gefunden. Der Fund umfasst insgesamt mehr als 934 römische Silbermünzen mit einem Gewicht von 3,1 Kilogramm. Der Mann entdeckte bei seiner genehmigten Suche zunächst 15 Silbermünzen und informierte das Amt, Fachleute gruben den Rest aus. Das jüngste Geldstück wurde 124/125 nach Christus geprägt.

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HEUTE5:36 Uhr

UN-Generaldebatte: Reden von Irans Präsident Peseschkian und Selenskyj erwartet

Bei den Vereinten Nationen in New York wird am Mittwoch die Generaldebatte der Staats- und Regierungschefs fortgesetzt (15:00 Uhr MESZ). Als Redner werden unter anderem der iranische Staatschef Massud Peseschkian erwartet sowie der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj. Den Auftakt macht der syrische Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa. 

 
Mit Material der Nachrichtenagenturen

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Trump vor UN: Ende des Irankrieges und des Ukrainekrieges in Aussicht


In Kürze:

  • Trump stellt bei UN-Generaldebatte eine Einigung mit Iran nach den US-Zwischenwahlen in Aussicht.
  • Auch beim Ukrainekrieg erwartet der US-Präsident eine zeitnahe Lösung und kündigt bei Bedarf schärfere Russland-Sanktionen an.
  • Trump attackiert den Internationalen Strafgerichtshof und fordert Staaten zum Austritt aus dem Römischen Statut auf.
  • Beim Thema KI plädiert Trump für den Begriff „Superintelligenz“ und lehnt ein Moratorium für die Entwicklung der Technologie ab.

 
US-Präsident Donald Trump hat am Dienstag, 22. September, im Rahmen der UN-Generaldebatte in New York das Wort ergriffen. Dabei ging er schwerpunktmäßig auf den Krieg im Iran ein. Zugleich würdigte er Erfolge seiner Regierung, stellte ein mögliches Ende für den Ukrainekrieg in Aussicht und warnte vor Angriffen auf die nationale Souveränität – beispielsweise durch den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH).

Trump droht Iran mit weiterer Eskalation

Trump stellte in Aussicht, dass es nach den Zwischenwahlen eine Einigung mit dem Iran geben werde. Die Führung in Teheran hoffe umsonst darauf, dass die Wahlen ihr eine bessere Position verschaffen könnten. Er selbst stehe schließlich „nicht auf dem Stimmzettel“.
Der US-Präsident erklärte, er stehe vor der Frage, ob er „einen Deal mit dem Iran machen oder die Islamische Republik schnell vernichten“ solle. Der Iran sei „der Tyrann des Nahen Ostens“ gewesen – und habe mittlerweile seine Macht verloren. Er werde, so Trump, „niemals zulassen, dass der Iran eine Atomwaffe besitzt“.
Die US-Rüstungsindustrie fahre derzeit ihre Produktion von Munition hoch, sodass diese im Überfluss vorhanden sei. Dies würde den USA ein Weiterführen des Krieges ermöglichen. Der nach zwei Amtszeiten scheidende UN-Generalsekretär António Guterres hatte in der Rede vor Trump erklärt „Genug ist genug“ und ein Ende des Irankrieges gefordert.

Zuversicht bezüglich möglicher Friedenslösung für Ukraine

Der US-Präsident stellte auch ein mögliches zeitnahes Ende des Krieges in der Ukraine in Aussicht. Man werde „diese Angelegenheit regeln“, so Trump, „ich glaube, schneller, als die Menschen denken“. Die US-Regierung arbeite eng mit den Führungsspitzen beider Länder zusammen, sodass ein Abkommen nach Einschätzung des Präsidenten zeitnah möglich sei.
Trump erklärte, er habe an Russlands Präsident Wladimir Putin die Botschaft übermittelt, er möge den Krieg beenden. Der US-Präsident wies auch darauf hin, dass er vom Kongress die Ermächtigung habe, die Sanktionen gegen das Land zu verschärfen. Er werde, sollte dies erforderlich sein, von diesem Gebrauch machen.
Am Dienstagnachmittag hat Trump sich noch mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj getroffen. Dieser habe jüngst den Wunsch nach einem Waffenstillstand mit Russland zumindest für Energieanlagen geäußert. Auf diese Weise hoffe er, die Probleme bei der Energieversorgung noch vor dem Winter lösen zu können.
Die USA bemühen sich seit dem Vorjahr proaktiv um eine Beendigung des seit mehr als 4 Jahren tobenden Krieges. Ein Durchbruch scheiterte jedoch bislang unter anderem an offenen Territorialfragen und der Frage der Bündniszugehörigkeit der Ukraine.

Trump fordert Abkehr vom Römischen Statut

Der US-Präsident betonte, die USA würden nicht zulassen, dass der Kommunismus im eigenen Land Platz greife oder feindliche Kräfte auf dem amerikanischen Kontinent Einfluss erlangten. Zudem hat Trump dem IStGH den Kampf angesagt. Dieser sei eine „Schurkeninstitution“ und „außer Kontrolle“. Man werde „niemals zulassen, dass US-Soldaten oder irgendjemand sonst von einem antiamerikanischen Gericht untersucht oder in Schauprozessen vorgeführt werden“.
Die Mitgliedstaaten rief Trump dazu auf, sich vom „Römischen Statut“ abzuwenden, das 1998 die Gründung des Gerichtshofs ermöglichen sollte. Im Jahr 2002 nahm der IStGH den Betrieb auf. Mittlerweile haben bereits mehrere damalige Unterzeichnerstaaten den Gerichtshof verlassen – zuletzt Venezuela und der Tschad. Der Gerichtshof soll Verbrechen wie Völkermord, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit untersuchen.
Insbesondere Länder des Globalen Südens werfen dem Gericht vor, politisiert und parteiisch zu sein. Die Afrikanische Union warf dem Gericht auch rassistische Tendenzen vor.
Die USA werfen dem IStGH vor, ein Instrument ideologisch ausgerichteter NGOs zu sein. Diese können zwar selbst keine Ermittlungen auslösen, ein Ankläger kann jedoch unter Bezugnahme auf solche Berichte Ermittlungen beantragen. Von den ständigen Mitgliedern des UN-Sicherheitsrats haben drei – Russland, China und die USA – das Statut nicht ratifiziert.
Seit 2020 soll der Gerichtshof auch zum Einsatz von US-Soldaten in Afghanistan ermitteln. Gegen Israels Premierminister Benjamin Netanjahu hat der IStGH im Zusammenhang mit seinen Ermittlungen zum Militäreinsatz in Gaza nach dem Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023 einen Haftbefehl ausgestellt.
In den USA gelten mehrere Gesetze, die eine Zusammenarbeit mit dem IStGH verbieten. Für den Fall einer Inhaftierung US-amerikanischer Einsatzkräfte sieht der American Service-Members’ Protection Act sogar einen Militäreinsatz zu deren Befreiung vor.
US-Außenminister Marco Rubio hatte im Juli eine Kampagne zur Isolierung des IStGH angekündigt. Das Gericht und seine Befürworter führten „einen Krieg gegen unser Land“. Die USA, so kündigte Rubio an, würden „die Fähigkeit des Haager Gerichtshofs, US-Soldaten oder Beamte ins Visier zu nehmen, systematisch ausschalten“.

Sprachwandel: „Superintelligenz“ statt KI

US-Präsident Trump will außerdem international den Begriff „Superintelligenz“ an die Stelle der Bezeichnung „Künstliche Intelligenz“ treten lassen. In US-Regierungsdokumenten werde deshalb künftig diese Bezeichnung verwendet. Er hoffe, auch der Rest der Welt werde folgen. Der Begriff „Künstliche Intelligenz“ würde den Eindruck vermitteln, die Technologie sei „fake“. Dies sei sie jedoch nicht, sondern erstaunlich.
Warnungen vor einer zu schnellen Entwicklung könne er nichts abgewinnen, und es werde keine Gesetze geben, die ein Moratorium herbeiführten. Trump erklärte dazu: „Ich werde nicht das Wachstum von etwas abwürgen, das größer sein wird als die Industrielle Revolution.“
Mit Material der Nachrichtenagenturen
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Trump vor UN: Ende des Iran-Krieges und der Ukraine-Krise in Aussicht


In Kürze:

  • Trump stellt bei UN-Generaldebatte eine Einigung mit Iran nach den US-Zwischenwahlen in Aussicht.
  • Auch beim Ukrainekrieg erwartet der US-Präsident eine zeitnahe Lösung und kündigt bei Bedarf schärfere Russland-Sanktionen an.
  • Trump attackiert den Internationalen Strafgerichtshof und fordert Staaten zum Austritt aus dem Römischen Statut auf.
  • Beim Thema KI plädiert Trump für den Begriff „Superintelligenz“ und lehnt ein Moratorium für die Entwicklung der Technologie ab.

 
US-Präsident Donald Trump hat am Dienstag, 22. September, im Rahmen der UN-Generaldebatte in New York das Wort ergriffen. Dabei ging er schwerpunktmäßig auf den Krieg im Iran ein. Zugleich würdigte er Erfolge seiner Regierung, stellte ein mögliches Ende für den Ukrainekrieg in Aussicht und warnte vor Angriffen auf die nationale Souveränität – beispielsweise durch den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH).

Trump droht Iran mit weiterer Eskalation

Trump stellte in Aussicht, dass es nach den Zwischenwahlen eine Einigung mit dem Iran geben werde. Die Führung in Teheran hoffe umsonst darauf, dass diese ihr eine bessere Position verschaffen könnten. Er selbst stehe schließlich „nicht auf dem Stimmzettel“.
Der US-Präsident erklärte, er stehe vor der Frage, ob er „einen Deal mit dem Iran machen oder die Islamische Republik schnell vernichten“ solle. Der Iran sei „der Tyrann des Nahen Ostens“ gewesen – und habe mittlerweile seine Macht verloren. Er werde, so Trump, „niemals zulassen, dass der Iran eine Atomwaffe besitzt“.
Die US-Rüstungsindustrie fahre derzeit ihre Produktion von Munition hoch, sodass diese im Überfluss vorhanden sei. Dies würde den USA ein Weiterführen des Krieges ermöglichen. Der nach zwei Amtszeiten scheidende UN-Generalsekretär António Guterres hatte in der Rede vor Trump erklärt „Genug ist genug“ und ein Ende des Irankrieges gefordert.

Zuversicht bezüglich möglicher Friedenslösung für Ukraine

Der US-Präsident stellte auch ein mögliches zeitnahes Ende des Krieges in der Ukraine in Aussicht. Man werde „diese Angelegenheit regeln“, so Trump, „ich glaube, schneller, als die Menschen denken“. Die US-Regierung arbeite eng mit den Führungsspitzen beider Länder zusammen, sodass ein Abkommen nach Einschätzung des Präsidenten zeitnah möglich sei.
Trump erklärte, er habe an Russlands Präsident Wladimir Putin die Botschaft übermittelt, er möge den Krieg beenden. Der US-Präsident wies auch darauf hin, dass er vom Kongress die Ermächtigung habe, die Sanktionen gegen das Land zu verschärfen. Er werde, sollte dies erforderlich sein, von diesem Gebrauch machen.
Am Dienstagnachmittag hat Trump sich noch mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj getroffen. Dieser habe jüngst den Wunsch nach einem Waffenstillstand mit Russland zumindest für Energieanlagen geäußert. Auf diese Weise hoffe er, die Probleme bei der Energieversorgung noch vor dem Winter lösen zu können.
Die USA bemühen sich seit dem Vorjahr proaktiv um eine Beendigung des seit mehr als 4 Jahren tobenden Krieges. Ein Durchbruch scheiterte jedoch bislang unter anderem an offenen Territorialfragen und der Frage der Bündniszugehörigkeit der Ukraine.

Trump fordert Abkehr vom Römischen Statut

Der US-Präsident betonte, die USA würden nicht zulassen, dass der Kommunismus im eigenen Land Platz greife oder feindliche Kräfte auf dem amerikanischen Kontinent Einfluss erlangten. Zudem hat Trump dem IStGH den Kampf angesagt. Dieser sei eine „Schurkeninstitution“ und „außer Kontrolle“. Man werde „niemals zulassen, dass US-Soldaten oder irgendjemand sonst von einem antiamerikanischen Gericht untersucht oder in Schauprozessen vorgeführt werden“.
Die Mitgliedstaaten rief Trump dazu auf, sich vom „Römischen Statut“ abzuwenden, das 1998 die Gründung des Gerichtshofs ermöglichen sollte. Im Jahr 2002 nahm der IStGH den Betrieb auf. Mittlerweile haben bereits mehrere damalige Unterzeichnerstaaten den Gerichtshof verlassen – zuletzt Venezuela und der Tschad. Der Gerichtshof soll Verbrechen wie Völkermord, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit untersuchen.
Insbesondere Länder des Globalen Südens werfen dem Gericht vor, politisiert und parteiisch zu sein. Die Afrikanische Union warf dem Gericht auch rassistische Tendenzen vor.
Die USA werfen dem IStGH vor, ein Instrument ideologisch ausgerichteter NGOs zu sein. Diese können zwar selbst keine Ermittlungen auslösen, ein Ankläger kann jedoch unter Bezugnahme auf solche Berichte Ermittlungen beantragen. Von den ständigen Mitgliedern des UN-Sicherheitsrats haben drei – Russland, China und die USA – das Statut nicht ratifiziert.
Seit 2020 soll der Gerichtshof auch zum Einsatz von US-Soldaten in Afghanistan ermitteln. Gegen Israels Premierminister Benjamin Netanjahu hat der IStGH im Zusammenhang mit seinen Ermittlungen zum Militäreinsatz in Gaza nach dem Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023 einen Haftbefehl ausgestellt.
In den USA gelten mehrere Gesetze, die eine Zusammenarbeit mit dem IStGH verbieten. Für den Fall einer Inhaftierung US-amerikanischer Einsatzkräfte sieht der American Service-Members’ Protection Act sogar einen Militäreinsatz zu deren Befreiung vor.
US-Außenminister Marco Rubio hatte im Juli eine Kampagne zur Isolierung des IStGH angekündigt. Das Gericht und seine Befürworter führten „einen Krieg gegen unser Land“. Die USA, so kündigte Rubio an, würden „die Fähigkeit des Haager Gerichtshofs, US-Soldaten oder Beamte ins Visier zu nehmen, systematisch ausschalten“.

Sprachwandel: „Superintelligenz“ statt KI

US-Präsident Trump will außerdem international den Begriff „Superintelligenz“ an die Stelle der Bezeichnung „Künstliche Intelligenz“ treten lassen. In US-Regierungsdokumenten werde deshalb künftig diese Bezeichnung verwendet. Er hoffe, auch der Rest der Welt werde folgen. Der Begriff „Künstliche Intelligenz“ würde den Eindruck vermitteln, die Technologie sei „fake“. Dies sei sie jedoch nicht, sondern erstaunlich.
Warnungen vor einer zu schnellen Entwicklung könne er nichts abgewinnen, und es werde keine Gesetze geben, die ein Moratorium herbeiführten. Trump erklärte dazu: „Ich werde nicht das Wachstum von etwas abwürgen, das größer sein wird als die Industrielle Revolution.“
Mit Material der Nachrichtenagenturen
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22.09.2026 | DHL-Depot evakuiert | Eurowings-Flugzeug: Sicherheitslandung in Düsseldorf | Merz räumt Mitschuld an Wahlniederlagen ein

HEUTE21:39 Uhr

Wissenschaftler fordern „Welt-Ungleichheitsrat“ bei den UN

Mehr als 200 deutsche Professoren fordern in einem offenen Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz einen „Welt-Ungleichheitsrat“. Sie knüpfen an eine Initiative des früheren Weltbank-Chefökonoms Joseph Stiglitz an, der im Rahmen der UN-Generalversammlung in New York dafür wirbt. Das Konzept eines Ungleichheitsrates lehnt sich an das des Weltklimarates an.

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HEUTE21:21 Uhr

Milliardenauftrag aus Österreich für Siemens-Bahnsparte

Siemens hat einen 1,3-Milliarden-Euro-Auftrag zur Digitalisierung der österreichischen Bahninfrastruktur erhalten – es geht um die Stellwerkstechnik. Ab 2030 sollen schrittweise digitale Stellwerke eingeführt werden. Auftraggeber ist die ÖBB-Infrastruktur AG. Basis ist die „Signaling X“-Technik von Siemens, bei der die Stellwerkslogik in zentrale Rechenzentren verlagert wird.

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HEUTE21:09 Uhr

Eurowings-Flugzeug: Sicherheitslandung am Flughafen Düsseldorf

Ein Passagierflugzeug der Airline Eurowings mit 144 Menschen an Bord ist wegen leichter Rauchentwicklung an Bord kurz nach dem Start wieder am Flughafen Düsseldorf gelandet. Rund 70 Einsatzkräfte waren bei der Landung vor Ort. Das Flugzeug sei sicher gelandet, teilte die Feuerwehr mit. Alle Passagiere wurden medizinisch untersucht, zwei kamen vorsorglich ins Krankenhaus. Der Flug sollte nach Birindisi (Italien) gehen.
Am Nachmittag kann es am Düsseldorfer Flughafen aufgrund einer Bombenentschärfung zu Verzögerungen kommen.

Am Düsseldorfer Flughafen.

Foto: Friso Gentsch/dpa

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HEUTE20:40 Uhr

Moldau verhängt Notstand in Energie- und Wassersektor

Angesichts hoher Spritpreise und einer schweren Dürre hat das Parlament in Moldau einen 60-tägigen Notstand im Energie- und Wassersektor erklärt. Er soll Behörden eine schnelle Reaktion erlauben, „falls es zu Unterbrechungen in der Versorgung mit Energie, Sprit und Wasser kommt“.

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HEUTE20:25 Uhr

Quecksilberverdacht in DHL-Depot in Mecklenburg-Vorpommern

In einem DHL-Depot in Leizen in Mecklenburg-Vorpommern ist ein Gefahrstoff entdeckt worden, bei dem es sich möglicherweise um Quecksilber handelt. Das Depot ist abgesperrt, die Arbeit ruht, ein Großeinsatz läuft. Ein Mitarbeiter klagte über Unwohlsein, was zur Evakuierung des Standorts führte. Vergangenen Woche gab es einen ähnlichen Vorfall in Neustadt-Glewe, bei dem zwei Frauen durch Quecksilber vergiftet wurden. Die Polizei ermittelt.

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HEUTE20:21 Uhr

Vertreter der USA und des Irans haben sich getroffen

Vertreter der USA und des Irans haben sich nach Angaben von US-Präsident Donald Trump am Rande der UN-Generaldebatte in New York getroffen. Das Gespräch sei „sehr gut“ gelaufen und habe drei Stunden gedauert, sagte Trump vor Reportern, ohne konkrete Angaben zu allen Teilnehmern des Treffens zu machen.

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HEUTE20:03 Uhr

Nach Tod von 15-Jährigem in NRW: Tatverdächtige stellen sich

Nach dem Tod eines 15-Jährigen durch Messerstiche bei einer privaten Feier in Marsberg haben sich die beiden gesuchten Tatverdächtigen der Polizei gestellt. Der 15-Jährige war am 19. September nach einem Streit mit den beiden Verdächtigen an Stichverletzungen gestorben. Ein 18-Jähriger kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus.

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HEUTE19:54 Uhr

Volleyballer scheiden bei EM gegen Titelverteidiger aus

Die deutschen Volleyballer sind bei der Europameisterschaft am großen Favoriten im Viertelfinale gescheitert. In der bulgarischen Hauptstadt Sofia unterlagen die Deutschen Titelverteidiger Polen deutlich mit 0:3 (23:25, 17:25, 17:25). Erik Röhrs war mit 12 Zählern bester deutscher Punktesammler. Im zweiten Durchgang war Europameister Polen deutlich überlegen.
Röhrs (M) und das deutsche Team konnten den Gegner zu selten stoppen. (Archivbild)

Röhrs (M) und das deutsche Team konnten den Gegner zu selten stoppen. (Archivbild)

Foto: Julius Frick/dpa

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HEUTE19:29 Uhr

Hurrikan „Polo“ erreicht vor der Küste Mexikos höchste Kategorie fünf

Der Hurrikan „Polo“ vor der Pazifikküste Mexikos hat binnen 24 Stunden die höchste Kategorie fünf und Windgeschwindigkeiten von 260 Stundenkilometern erreicht. Er dürfte sich weiter verstärken, wie das US-Hurrikanzentrum mitteilte. Gewarnt wird vor starkem Regen, Gewittern, Überschwemmungen und Erdrutschen. Der Unterricht wurde in mehreren Bundesstaaten an der Pazifikküste ausgesetzt.

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HEUTE19:07 Uhr

Erdogan: Angriffe auf Handelsschiffe im Schwarzen Meer sind „inakzeptabel“

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan verurteilte vor der UNO Angriffe auf Handelsschiffe im Schwarzen Meer. Seit Beginn des Ukrainekrieges wurden demnach 226 zivile und kommerzielle Schiffe angegriffen, wobei mehr als 70 Prozent der Angriffe 2026 erfolgten. Laut Ankara wurden mindestens 27 türkische Schiffe angegriffen und vier türkische Staatsbürger getötet. Mehrere Drohnenangriffe werden der Ukraine zugeschrieben.
Blick auf das Schwarze Meer vom Hafen in Odessa. (Symbolbild)

Blick auf das Schwarze Meer vom Hafen in Odessa (Symbolbild).

Foto: Uncredited/Ukrinform/dpa

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HEUTE18:34 Uhr

Drohnenfund und Sprengstoff bei Wunsdorf in Niedersachsen

In der vergangenen Woche wurde in der Nähe des Fliegerhorsts Wunstorf eine abgestürzte Drohne gefunden; hier ist die A400M-Transportflotte der Bundeswehr stationiert. Der Standort gilt als zentrale Drehscheibe für die weltweite Versorgung der Streitkräfte. Wenige Meter von der Fundstelle entfernt wurde verdächtiges Material, etwa Sprengstoff, gefunden. Laut „SZ“, NDR und WDR lag diese Drohne schon länger, möglicherweise seit zwei Jahren, in der Nähe des Militärflugplatzes.

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HEUTE18:28 Uhr

Merz begrüßt USA-Dänemark-Grönland-Abkommen

Bundeskanzler Friedrich Merz begrüßte das zwischen den USA, Dänemark und Grönland unterzeichnete Sicherheitsabkommen. Dass die Verhandlungen zu einer „einvernehmlichen Lösung in Einklang mit internationalem Recht geführt“ hätten, sei „eine gute Nachricht“. Es stärke die transatlantische Partnerschaft und trage zur Sicherheit im Hohen Norden bei. Die Partner der Bundesrepublik könnten „auch in Zukunft auf die Unterstützung Deutschlands zählen“.

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HEUTE17:50 Uhr

Medien: Panettiere starb laut Gerichtsmedizin an Überdosis

Die US-Schauspielerin Hayden Panettiere starb am 16. August mit 36 jähren in Greenville in South Carolina – an einer Überdosis verschiedener Drogen. Laut der Gerichtsmedizin wurden toxische Wirkungen unter anderem von Fentanyl sowie den Medikamenten Alprazolam, Methocarbamol und Quetiapin festgestellt. Die Behörde stufte den Tod als Unfall ein.
Zum Tod der US-Schauspielerin Hayden Panettiere ermittelt nun auch die US-Antidrogenbehörde DEA. (Archiv)

Zum Tod der US-Schauspielerin Hayden Panettiere ermittelt auch die US-Antidrogenbehörde DEA. (Archiv)

Foto: Britta Pedersen/dpa

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HEUTE17:32 Uhr

EU beschließt Aufhebung von Sanktionen gegen zwei russische Oligarchen

Wenige Stunden vor Auslaufen einer Frist für die Verlängerung der EU-Sanktionen gegen Russland haben die Mitgliedstaaten sich darauf geeinigt, die Maßnahmen gegen zwei russische Oligarchen Alischer Usmanow und Michail Fridman aufzuheben. Gleichzeitig wurden die EU-Sanktionen gegen die übrigen rund 3.000 Menschen und Organisationen um 36 Monate verlängert. Bisher war eine Verlängerung um jeweils sechs Monate üblich.

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HEUTE17:22 Uhr

Trump ruft Staaten zu Austritt aus Strafgerichtshof auf

US-Präsident Donald Trump hat die Nationen weltweit zum Austritt aus dem Internationalen Strafgerichtshof aufgerufen. „Ich fordere alle Staaten, die Mitglieder des Internationalen Strafgerichtshofs sind, auf, sofort aus dieser skrupellosen Institution auszutreten“, sagte er in seiner Rede in New York.

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HEUTE17:20 Uhr

UN-Rede: Trump kündigt Bau von zwei US-Militärstützpunkten auf Grönland an

US-Präsident Donald Trump will die US-Militärpräsenz auf Grönland deutlich ausbauen. Er kündigte den Bau von zwei sehr großen Militärstützpunkten vor der UN-Vollversammlung in New York an. Im Anschluss unterzeichneten Trump, die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen und der grönländische Regierungschef Jens-Frederik Nielsen ein Sicherheitsabkommen, auf das sich alle Seiten in der vergangenen Woche geeinigt hatten.
HEUTE17:07 Uhr

Merz räumt in Fraktion Mitschuld an Wahlschlappen ein

Bundeskanzler Friedrich Merz hat in der Unionsfraktion offenbar eine Mitschuld an den schlechten Ergebnissen der Union bei den vergangenen Landtagswahlen eingeräumt. Laut der „Rheinischen sagte Merz nach Angaben mehrerer Teilnehmer: „Ich habe meinen Anteil an diesen Wahlergebnissen.“ Zugleich verteidigte er den Reformkurs der Bundesregierung, weitere Belastungen für die junge Generation dürfe es nicht geben. Die SPD müsse „jeden Zweifel“ ausräumen, mit der Linken in Berlin zusammenzuarbeiten, soll der Kanzler gesagt haben.

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HEUTE17:07 Uhr

Trump hält Iran-Abkommen nach Kongresswahlen für möglich

US-Präsident Donald Trump hält ein Friedensabkommen mit dem Iran nach den Kongresswahlen am 3. November für möglich. „Ich glaube, wir werden ein Abkommen direkt nach der Wahl schließen“, sagte er vor der UN-Vollversammlung in New York. Eine andere Option sei es, die Islamische Republik „in die Hölle“ zu schicken. Trump sagte, er müsse entscheiden, ob er den Iran „vernichte“ oder einen „Deal“ mit Teheran schließe und zeigte sich überzeugt von einer Einigung.
US-Präsident Donald Trump trifft zu seiner Rede vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York ein.

US-Präsident Donald Trump trifft zu seiner Rede vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York ein.

Foto: Stefan Jeremiah/FR171756 AP/AP/dpa

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HEUTE17:00 Uhr

Nach Wahlsieg in Berlin: Linke will diese Woche mit Grünen und SPD sprechen

Nach ihrem Wahlsieg in Berlin will die Linkspartei noch in dieser Woche erste Gespräche mit Grünen und SPD führen. Über Sondierungen entscheidet ein Parteitag am Freitag. Elif Eralp wurde beim ersten Treffen der neugewählten Abgeordneten einstimmig zur Fraktionsvorsitzenden gewählt. Wegen Clan-Kontakten und Antisemitismus-Vorwürfen steht der Berliner Landesverband massiv in der Kritik. Rechnerisch wäre auch eine Koalition von CDU, Grünen und SPD möglich.

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HEUTE16:48 Uhr

Urteil: Zweieinhalb Jahre Haft für René Benko

In einem teilweise neu aufgerollten Prozess ist der österreichische Investor René Benko zu einer Haftstrafe von zweieinhalb Jahren verurteilt worden. Der 49-Jährige habe seine Gläubiger geschädigt, indem er einen Mietkostenvorschuss von 360.000 Euro für ein Anwesen in Innsbruck geleistet hat, obwohl es um sein Signa-Firmen-Imperium bereits sehr kritisch stand, so das Gericht. Benko bestreitet die Vorwürfe.

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HEUTE16:07 Uhr

Militärflugzeug an US-Airbase Spangdahlem abgestürzt

Bei einem Flugzeugabsturz im Bereich der Airbase Spangdahlem der US-Streitkräfte in Rheinland-Pfalz ist am Dienstag nach Behördenangaben ein Mensch verletzt worden. Kräfte des Brand- und Katastrophenschutzes des Eifelkreises Bitburg-Prüm waren im Einsatz, wie die Kreisverwaltung in Bitburg mitteilte.
HEUTE16:02 Uhr

Verkehrstechnik-Messe Innotrans in Berlin eröffnet – Rekordzahl von Ausstellern

3.170 Aussteller zeigen ihre neuesten Fahrzeuge sowie Verkehrstechnik auf der Innotrans Berlin. Gezeigt werden 180 Weltpremieren, darunter neue Fahrzeuge mit alternativen Antrieben und fahrerlose Fahrzeuge. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt stellt mit weiteren Beteiligten das Konzept für den europäischen Nachtzugverkehr „Alisa“ vor.

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HEUTE15:51 Uhr

Prognose: Heizkosten steigen 2026 an

Haushalte in Deutschland müssen laut einer co2online-Studie erneut mit höheren Heizkosten bei Heizöl und Holzpellets rechnen. Für eine 70-Quadratmeter-Wohnung in einem Mehrfamilienhaus rechnen sie bei Heizöl mit 1.275 Euro (+24 Prozent), bei Holzpellets mit 870 Euro (+17) Jahres-Heizkosten. Bei Erdgas werden 1.120 Euro (-4 Prozent) erwartet, bei Fernwärme 1.310 Euro (+1) und bei Wärmepumpen 735 Euro (+3).
Um Preise bei der Fernwärme dreht sich eine Klage der Verbraucherschützer gegen den Anbieter Eon. (Archivbild)

Rohrleitungen für Fernwärme.

Foto: Thomas Banneyer/dpa

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HEUTE15:27 Uhr

Berlins SPD-Fraktionschef Saleh kandidiert nicht wieder

Der Berliner SPD-Fraktionsvorsitzende Raed Saleh (49) will nach dem Ergebnis bei der Abgeordnetenhauswahl nicht wieder für das Amt kandidieren. Die SPD kam mit 12,1 Prozent auf den fünften Platz – ein historischer Tiefstand. „Die Partei würde den Weg in die Bedeutungslosigkeit fortsetzen, wenn bei einem derartigen Desaster die Verantwortlichen nicht den Schritt in die zweite Reihe wagen“, sagte Saleh.

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HEUTE15:12 Uhr

Tödlicher Schusswaffenvorfall in Kanada: British Columbia verklagt OpenAI

Die kanadische Provinz British Columbia hat OpenAI verklagt – weil der ChatGPT-Anbieter vor einem tödlichen Schusswaffenvorfall nicht vor verdächtigen Aktivitäten im Account der späteren Täterin gewarnt hatte. Die 18-Jährige hatte im Februar in einer Schule in Tumbler Ridge eine Lehrerin und fünf Schulkinder getötet. Zuvor hatte sie ihre Mutter sowie ihren elfjährigen Stiefbruder getötet. Sie nahm sich schließlich selbst das Leben.

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HEUTE15:07 Uhr

IG Metall fordert 5 Prozent mehr Lohn – Arbeitgeber: „Realitätsfern“

Die IG Metall fordert für 3,7 Millionen Beschäftigte in der Metall- und Elektroindustrie 5 Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Der Arbeitnehmerverband Südwestmetall sagt, er sei „fassungslos“ und wies die Forderungen als „realitätsfern“ zurück. Mit solchen Forderungen in der Krise gefährde die Gewerkschaft zehntausende Arbeitsplätze.

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HEUTE15:00 Uhr

Angler fischen vor Florida Militärdrohne aus dem Meer

Neben Doraden, Barschen und Schnappern zogen Angler vor Florida eine US-Militärdrohne aus dem Meer. Der Skipper Daniel Arsenault hatte angelnde Militär-Hubschrauberpiloten an Bord, die das seltsame Objekt rasch identifizierten. Laut dem nahen Luftwaffenstützpunkts Eglin sei vor eigenen Tage eine unbemannte Lucas-Kampfdrohne bei einem Routine-Test ins Meer gestürzt. Inzwischen ist diese wieder im Besitz des Verteidigungsministeriums.

Ein Drohnenschiff mit einem unbemannten Flugsystem während einer Aktion im Rahmen der „Special Operations Forces Week“ am 20. Mai 2026 in Tampa, Florida (Symbolbild).

Foto: Luke Sharrett/Getty Images

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HEUTE14:56 Uhr

AfD-Fraktion Sachsen-Anhalt bereitet sich auf Regierungsübernahme vor

Nach ihrem Erfolg bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt reisen sechs Politiker der AfD-Landtagsfraktion zum Austausch mit der FPÖ und Herbert Kickl nach Wien. Laut Ulrich Siegmund interessiert die AfD die praktischen Erfahrungen der Partei in der Regierungsverantwortung.

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HEUTE14:38 Uhr

Forsa: AfD weiterhin vor CDU und Grünen

Die AfD bleibt weiterhin laut Forsa in Wählergunst mit 27 Prozent stärkste Kraft. Die Union erreicht 20 Prozent, gefolgt von den Grünen (17), SPD (12) und Linken (12). Die FDP erreicht unverändert vier Prozent, das BSW drei Prozent. Der Anteil der Nichtwähler liegt bei 25 Prozent. 54 Prozent der Befragten glauben, dass keine Partei in der Lage ist, die Probleme in Deutschland zu lösen.

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HEUTE14:18 Uhr

Nach der heftigen Kritik an Kontakten ins Berliner Clan-Milieu lässt der Berliner Linken-Bundestagsabgeordnete Ferat Kocak seine Parlamentsfunktionen vorerst ruhen. Er werde bis auf weiteres nicht an Sitzungen des Bundestags-Innenausschusses teilnehmen und nicht in der Öffentlichkeit auftreten. Kocak hatte sich zuvor zu seinen Kontakten zum Berliner Remmo-Clan geäußert. So tauschte er sich mit dem Sohn von Clanchef Issa Remmo, Firas, in Chats aus.

Ferat Kocak (Archiv)

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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HEUTE13:58 Uhr

Hausexplosion in Weimar: Weiter keine Spur von vermisstem Mann

Nach den Detonationen am 13. September in Weimar bleibt der 61-jährige Hausbesitzer vermisst. Die Polizei geht von einer vorsätzlichen Tat mit Gasflaschen aus; mehrere wurden im Schutt gefunden. Such- und Aufräumarbeiten sind abgeschlossen, die Ermittlungen dauern an.

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HEUTE13:49 Uhr

Israel droht mit Räumung Gazas im Falle neuer Entführung

Israels Verteidigungsminister Israel Katz droht mit der Räumung der gesamten Stadt Gaza, sollte erneut ein israelischer Soldat oder Zivilist entführt werden. Er beruft sich auf Geheimdienstinformationen zu entsprechenden Hamas-Absichten; Details nannte er nicht. Die Angaben sind nicht unabhängig überprüfbar.

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HEUTE13:33 Uhr

21 Festnahmen bei Durchsuchungen gegen illegale Zigarettenfabrik in NRW

Bei Durchsuchungen in Nordrhein-Westfalen sind 21 Menschen festgenommen worden. Ihnen werden Steuerhinterziehung und gewerbsmäßige Steuerhehlerei vorgeworfen. Sie sollen in einer illegalen Fabrik gefälschte, unversteuerte Zigaretten hergestellt und auf dem Schwarzmarkt verkauft haben.
Illegal hergestellte Zigaretten samt dazugehöriger Maschine, die der deutsche Zoll beschlagnahmen konnte - hier ein Archivfoto vom Februar 2026.

Illegal hergestellte Zigaretten samt dazugehöriger Maschine, die der deutsche Zoll beschlagnahmen konnte – hier ein Archivfoto vom Februar 2026.

Foto: Henning Kaiser/dpa

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HEUTE13:31 Uhr

Macron lädt zum Papstbesuch alle EU-Staats- und Regierungschefs ein

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat die EU-Staats- und Regierungschefs zur politischen Rede von Papst Leo XIV. am 28. September in Metz eingeladen. Der Papst besucht Frankreich vom 25. bis 28. September und will an Europas Wurzeln erinnern sowie zu Frieden und Versöhnung aufrufen.

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HEUTE13:08 Uhr

Große US-Sender schränken Trump-Berichterstattung ein

Nach Hausverboten für CNN, MS NOW und Politico im Weißen Haus schränkten CNN, ABC, CBS, Fox News und NBC die Berichterstattung über Trumps Auftritte dort ein. CNN, MS NOW und Politico wollen klagen; AFP und andere geben Fotos vom neuen Hubschrauberlandeplatz verzögert heraus.
HEUTE12:29 Uhr

Center Parcs will Ferienpark im Lausitzer Seenland in Brandenburg bauen

Center Parcs will für 300 Millionen Euro 500 bis 700 Ferienhäuser auf rund 90 Hektar in der Lausitzer Seenlandschaft bauen. Das Unternehmen prüft das Projekt zunächst 18 Monate lang; Machbarkeit, Umwelt und Raumplanung werden untersucht. Ein Eröffnungstermin ist offen.
Die „Perle der Lausitz“ wird Spremberg auch genannt.

Die „Perle der Lausitz“ wird Spremberg auch genannt.

Foto: Patrick Pleul/dpa

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HEUTE11:18 Uhr

Fast 1,8 Millionen Menschen in Deutschland leben mit Demenz

In Deutschland leben fast 1,8 Millionen Menschen mit Demenz. Ohne wirksame Therapie dürfte die Zahl wegen der steigenden Lebenserwartung bis 2050 auf 2,3 bis 2,6 Millionen steigen, teilte die Deutsche Alzheimer-Gesellschaft mit. Etwa zwei Drittel haben Alzheimer.

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HEUTE11:11 Uhr

Deutscher KI-Markt wächst 2026 um fast die Hälfte

Die Ausgaben für KI in Deutschland steigen 2026 laut Bitkom/IDC um 48 Prozent auf 28,7 Milliarden Euro. Generative KI verdoppelt sich voraussichtlich auf 11,5 Milliarden Euro und umfasst rund 40 Prozent des Marktes. Für 2027 wird ein Wachstum auf 40,3 Milliarden Euro erwartet.

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HEUTE10:28 Uhr

Iranische Führung reist zur UN-Vollversammlung

Irans Außenminister Abbas Araghtschi ist vor der UN-Generaldebatte in New York eingetroffen und plant Gespräche. Präsident Massud Peseschkian soll die Delegation anführen und iranische Positionen verteidigen. Der Iran-Krieg dürfte Hauptthema sein; einem Teil der Delegation wurde die Einreise verweigert.

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HEUTE10:11 Uhr

Ischinger warnt vor Folgen der Regierungskrise

Der frühere Spitzendiplomat Wolfgang Ischinger warnt im „Handelsblatt“ vor Folgen der deutschen Regierungskrise für Europa. Europas Sicherheit sei wie seit dem Kalten Krieg nicht bedroht; die Abschreckung gegenüber Russland könne geschwächt sein. Merz’ UN-Reiseabsage sei ein falsches Zeichen.

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HEUTE10:04 Uhr

Nach 30 Jahren: Kölner „Tatort“-Kommissar Klaus Behrendt verabschiedet sich 2027

Klaus Behrendt verabschiedet sich im Herbst 2027 nach 30 Jahren vom Kölner „Tatort“. In der 100. Folge ist er letztmals als Kommissar Max Ballauf zu sehen; er scheidet aus persönlichen Gründen aus. Dietmar Bär bleibt als Freddy Schenk dabei.
Behrendt (r) drehte seit Jahren gemeinsam mit seinem Kollegen Dietmar Bär, der Kommissar Schenk spielte. (Archivbild)

Behrendt (r) drehte seit Jahren gemeinsam mit seinem Kollegen Dietmar Bär, der Kommissar Schenk spielte. (Archivbild)

Foto: Oliver Berg/dpa

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HEUTE9:50 Uhr

Öffentliches Finanzvermögen steigt deutlich

Das Finanzvermögen des öffentlichen Gesamthaushalts gegenüber dem nicht-öffentlichen Bereich stieg 2025 um 5,9 Prozent auf 1.199,1 Milliarden Euro. Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherung verzeichneten Zuwächse.

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HEUTE9:31 Uhr

Evonik kündigt Abbau von 3.200 Stellen ab

Der Chemiekonzern Evonik hat den Abbau von 3.200 Stellen angekündigt. 2.150 davon entfallen auf Deutschland, wie das Unternehmen in Essen mitteilte.

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HEUTE9:23 Uhr

Venezuelas Übergangspräsidentin in New York eingetroffen – Treffen mit Trump

Venezuelas Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez ist in New York eingetroffen und nimmt erstmals seit 2018 an der UN-Generaldebatte teil. Am Dienstag soll sie erstmals US-Präsident Donald Trump treffen. Rodríguez folgte auf Nicolás Maduro, der in den USA in Haft sitzt.

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HEUTE8:47 Uhr

Kolumbien: Waldbrand in Touristenstadt Villa de Leyva größtenteils unter Kontrolle

Ein Waldbrand nahe Villa de Leyva in Kolumbien ist nach Einschätzung der Feuerwehr zu 75 Prozent unter Kontrolle. Einige Brandherde werden noch bekämpft. 76 Menschen wurden evakuiert, fast 340 Hektar verbrannten; ein Hotel wurde beschädigt.

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HEUTE8:38 Uhr

Bahn-Industrie erwartet deutliches Marktwachstum in kommenden Jahren

Die Bahn-Industrie erwartet laut Unife bis 2031 jährlich 3,2 Prozent Wachstum. Wichtigster Markt bleibt Asien-Pazifik, die größten Zuwächse werden in Afrika und im Nahen Osten erwartet. Verbandschef Martin Sion spricht von einer „vierten Revolution“ durch intelligentere Züge und effizientere Systeme.

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HEUTE8:20 Uhr

Durchbruch in Verhandlungen über EU-Freihandelsabkommen mit den Philippinen

EU und die Philippinen haben bei den Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen einen Durchbruch erzielt. Die formale Unterzeichnung soll in den kommenden Monaten erfolgen. Das Abkommen soll neue Exportmärkte erschließen und Lieferketten stabilisieren.
Von der Leyen besuchte den Präsidenten der Philippinen, Ferdinand Marcos Jr., 2023 in Manila. Die Seiten einigten sich, die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen wieder aufzunehmen. (Archivbild)

Von der Leyen besuchte den Präsidenten der Philippinen, Ferdinand Marcos Jr., 2023 in Manila. Die Seiten einigten sich, die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen wieder aufzunehmen. (Archivbild)

Foto: Aaron Favila/Pool AP/AP/dpa

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HEUTE7:39 Uhr

Mindestens vier Tote in Japan durch Taifun

Taifun „Dujuan“ hat in Japan mindestens vier Menschen getötet, sechs weitere wurden im Großraum Tokio vermisst. Erdrutsche und Überschwemmungen beschädigten Dutzende Häuser; Straßen sowie Bahn- und Flugverkehr waren teils beeinträchtigt. Der aufgeweichte Boden birgt weitere Erdrutschgefahr.

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HEUTE7:26 Uhr

Weißes Haus startet „Trump TV“

Mitten im Streit um die Medienberichterstattung ist das Weiße Haus mit „Trump TV“ online gegangen. Der rund um die Uhr geplante Kanal zeigte zunächst Reden von US-Präsident Donald Trump sowie Übungen der US-Streitkräfte. Laut Weißem Haus soll der Stream auch Ankündigungen und Nachrichten aus der Regierung senden. Eigene journalistische Inhalte waren zunächst nicht zu sehen.

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HEUTE7:18 Uhr

Planet Labs startet bald Satellitenproduktion in Berlin

Planet Labs will ab Herbst in Berlin Satelliten bauen und testen. Der erste „Pelican“ soll vor Jahresende fertig sein, die Produktion auf bis zu 60 Satelliten jährlich wachsen. Die Investition soll einen achtstelligen Betrag übersteigen; 70 neue Stellen sind geplant.

Bau von Pelican-Satelliten zur hochauflösenden Erdbeobachtung in Berlin. (Symbollbild)

Foto: Astrium/Getty Images

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HEUTE7:10 Uhr

Berlin: Grüne Jugend befürwortet Bündnis mit Linken

Nach dem Wahlsieg der Linken (25,7 Prozent) in Berlin ruft die Grüne Jugend zur rot-grün-roten Koalition auf. CDU-SPD-Grüne seien keine Antwort, sagte Vorsitzender Luis Bobga. Streitpunkt für Gespräche ist der Umgang der Linken mit Antisemitismus.

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HEUTE7:07 Uhr

Umfrage: Mehr als zwei Drittel für Spritpreisdeckel

69 Prozent der Deutschen befürworten laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag von „Stern“ und RTL einen Preisdeckel für Kraftstoffe, 26 Prozent lehnen ihn ab. Im Osten liegt die Zustimmung bei 81, im Westen bei 67 Prozent. Befragt wurden 1.001 Menschen am 17. und 18. September.

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HEUTE6:46 Uhr

Früherer CSU-Chef Edmund Stoiber wird 85

Der frühere CSU-Chef und bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber wird am Montag 85 Jahre alt. Im Februar gab er den Vorsitz im Verwaltungsbeirat des FC Bayern München auf. Mit Bundeskanzler Friedrich Merz soll er weiterhin regelmäßig telefonieren.

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HEUTE6:42 Uhr

Xi besucht Trump: Persönlicher Empfang und Bankett mit Tech-Konzernchefs

US-Präsident Donald Trump empfängt Chinas Staatschef Xi Jinping am Donnerstag in Washington mit militärischen Ehren und Staatsbankett. Beide wollen laut Peking die „strategische Stabilität“ verbessern. Themen sind Handel, Iran, Ukraine, KI und Taiwan.

US-Präsident Donald Trump und Chinas Präsident Xi Jinping bei einer Begrüßungszeremonie in Peking am 14. Mai 2026. (Archivbild)

Foto: Alex Wong/Getty Images

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HEUTE6:36 Uhr

Mitarbeiter eines Fahrgeschäfts stirbt nach Unfall auf Oktoberfest

Auf dem Münchner Oktoberfest ist am Montag ein 52-jähriger serbischer Mitarbeiter eines Fahrgeschäfts nach einem Betriebsunfall gestorben. Der Unfall ereignete sich gegen 21:50 Uhr. Für Fahrgäste bestand laut Polizei keine Gefahr; die Kripo ermittelt.

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HEUTE6:34 Uhr

AfD erörtert Bedingungen für Zusammenarbeit mit Union

Die AfD prüft laut „Bild“ eine mögliche Zusammenarbeit mit einer CDU/CSU-Minderheitsregierung. Ein internes Papier nennt fallweise Kooperation und Bedingungen wie Gleichbehandlung und parlamentarische Einbindung. Denkbar seien schärferes Staatsangehörigkeitsrecht, Kernenergie und weniger Bürgergeld für ukrainische Flüchtlinge.

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HEUTE6:28 Uhr

Infantino bereit für Reformen – Aber kein Rückzug

FIFA-Präsident Gianni Infantino bietet angesichts der Kritik an seinem Führungsstil eine unabhängige Prüfung der FIFA-Governance und Gespräche über Reformen an. Einen Verzicht auf die Kandidatur für eine vierte Amtszeit beim FIFA-Kongress im März 2027 kündigte er nicht an.

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HEUTE6:11 Uhr

Gefährlicher Hurrikan „Polo“ im Pazifik vor Mexiko

Vor Mexikos Pazifikküste hat sich Hurrikan „Polo“ gebildet. Der Sturm hatte am Montag Stärke eins und soll bis Mittwoch Stärke fünf erreichen, ohne direkt auf Land zu treffen. Es drohen lebensgefährliche Überschwemmungen, Erdrutsche und hohe Wellen.

Hohe Wellen treffen auf die Ufermauer vor Häusern.

Foto: Mario Tama/Getty Images

 
Mit Material der Nachrichtenagenturen

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22.09.2026 | DHL-Depot wegen Verdacht auf Quecksilber evakuiert | Merz räumt Mitschuld an Wahlniederlagen ein

HEUTE21:09 Uhr

Flugzeug mit technischen Problemen: Sicherheitslandung am Flughafen Düsseldorf

Ein Passagierflugzeug mit rund 150 Menschen an Bord ist wegen technischer Probleme vorsorglich am Flughafen Düsseldorf gelandet. Rund 70 Einsatzkräfte waren bei der Landung vor Ort. Das Flugzeug sei dann sicher gelandet, teilte die Feuerwehr mit. Alle Passagiere wurden medizinisch untersucht, zwei kamen vorsorglich ins Krankenhaus.
Am Nachmittag kann es am Düsseldorfer Flughafen aufgrund einer Bombenentschärfung zu Verzögerungen kommen.

Am Düsseldorfer Flughafen.

Foto: Friso Gentsch/dpa

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HEUTE20:40 Uhr

Moldau verhängt Notstand in Energie- und Wassersektor

Angesichts hoher Spritpreise und einer schweren Dürre hat das Parlament in Moldau einen 60-tägigen Notstand im Energie- und Wassersektor erklärt. Er soll Behörden eine schnelle Reaktion erlauben, „falls es zu Unterbrechungen in der Versorgung mit Energie, Sprit und Wasser kommt“.

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HEUTE20:25 Uhr

Quecksilberverdacht in DHL-Depot in Mecklenburg-Vorpommern

In einem DHL-Depot in Leizen in Mecklenburg-Vorpommern ist ein Gefahrstoff entdeckt worden, bei dem es sich möglicherweise um Quecksilber handelt. Das Depot ist abgesperrt, die Arbeit ruht, ein Großeinsatz läuft. Ein Mitarbeiter klagte über Unwohlsein, was zur Evakuierung des Standorts führte. Vergangenen Woche gab es einen ähnlichen Vorfall in Neustadt-Glewe, bei dem zwei Frauen durch Quecksilber vergiftet wurden. Die Polizei ermittelt.

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HEUTE20:21 Uhr

Vertreter der USA und des Irans haben sich getroffen

Vertreter der USA und des Irans haben sich nach Angaben von US-Präsident Donald Trump am Rande der UN-Generaldebatte in New York getroffen. Das Gespräch sei „sehr gut“ gelaufen und habe drei Stunden gedauert, sagte Trump vor Reportern, ohne konkrete Angaben zu allen Teilnehmern des Treffens zu machen. Zuvor wurde spekuliert, ob Trump selbst womöglich Irans Präsident Massud Peseschkian, der auch in New York sprechen soll, treffen würde.

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HEUTE20:03 Uhr

Nach Tod von 15-Jährigem in NRW: Tatverdächtige stellen sich

Nach dem Tod eines 15-Jährigen durch Messerstiche bei einer privaten Feier in Marsberg haben sich die beiden gesuchten Tatverdächtigen der Polizei gestellt. Der 15-Jährige war am 19. September nach einem Streit mit den beiden Verdächtigen an Stichverletzungen gestorben. Ein 18-Jähriger kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus.

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HEUTE19:54 Uhr

Volleyballer scheiden bei EM gegen Titelverteidiger aus

Die deutschen Volleyballer sind bei der Europameisterschaft am großen Favoriten im Viertelfinale gescheitert. In der bulgarischen Hauptstadt Sofia unterlagen die Deutschen Titelverteidiger Polen deutlich mit 0:3 (23:25, 17:25, 17:25). Erik Röhrs war mit 12 Zählern bester deutscher Punktesammler. Im zweiten Durchgang war Europameister Polen deutlich überlegen.
Röhrs (M) und das deutsche Team konnten den Gegner zu selten stoppen. (Archivbild)

Röhrs (M) und das deutsche Team konnten den Gegner zu selten stoppen. (Archivbild)

Foto: Julius Frick/dpa

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HEUTE19:29 Uhr

Hurrikan „Polo“ erreicht vor der Küste Mexikos höchste Kategorie fünf

Der Hurrikan „Polo“ vor der Pazifikküste Mexikos hat binnen 24 Stunden die höchste Kategorie fünf und Windgeschwindigkeiten von 260 Stundenkilometern erreicht. Er dürfte sich weiter verstärken, wie das US-Hurrikanzentrum mitteilte. Gewarnt wird vor starkem Regen, Gewittern, Überschwemmungen und Erdrutschen. Der Unterricht wurde in mehreren Bundesstaaten an der Pazifikküste ausgesetzt.

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HEUTE19:07 Uhr

Erdogan: Angriffe auf Handelsschiffe im Schwarzen Meer sind „inakzeptabel“

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan verurteilte vor der UNO Angriffe auf Handelsschiffe im Schwarzen Meer. Seit Beginn des Ukrainekrieges wurden demnach 226 zivile und kommerzielle Schiffe angegriffen, wobei mehr als 70 Prozent der Angriffe 2026 erfolgten. Laut Ankara wurden mindestens 27 türkische Schiffe angegriffen und vier türkische Staatsbürger getötet. Mehrere Drohnenangriffe werden der Ukraine zugeschrieben.
Blick auf das Schwarze Meer vom Hafen in Odessa. (Symbolbild)

Blick auf das Schwarze Meer vom Hafen in Odessa (Symbolbild).

Foto: Uncredited/Ukrinform/dpa

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HEUTE18:34 Uhr

Drohnenfund und Sprengstoff bei Wunsdorf in Niedersachsen

In der vergangenen Woche wurde in der Nähe des Fliegerhorsts Wunstorf eine abgestürzte Drohne gefunden; hier ist die A400M-Transportflotte der Bundeswehr stationiert. Der Standort gilt als zentrale Drehscheibe für die weltweite Versorgung der Streitkräfte. Wenige Meter von der Fundstelle entfernt wurde verdächtiges Material, etwa Sprengstoff, gefunden. Laut „SZ“, NDR und WDR lag diese Drohne schon länger, möglicherweise seit zwei Jahren, in der Nähe des Militärflugplatzes.

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HEUTE18:28 Uhr

Merz begrüßt USA-Dänemark-Grönland-Abkommen

Bundeskanzler Friedrich Merz begrüßte das zwischen den USA, Dänemark und Grönland unterzeichnete Sicherheitsabkommen. Dass die Verhandlungen zu einer „einvernehmlichen Lösung in Einklang mit internationalem Recht geführt“ hätten, sei „eine gute Nachricht“. Es stärke die transatlantische Partnerschaft und trage zur Sicherheit im Hohen Norden bei. Die Partner der Bundesrepublik könnten „auch in Zukunft auf die Unterstützung Deutschlands zählen“.

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HEUTE17:50 Uhr

Medien: Panettiere starb laut Gerichtsmedizin an Überdosis

Die US-Schauspielerin Hayden Panettiere starb am 16. August mit 36 jähren in Greenville in South Carolina – an einer Überdosis verschiedener Drogen. Laut der Gerichtsmedizin wurden toxische Wirkungen unter anderem von Fentanyl sowie den Medikamenten Alprazolam, Methocarbamol und Quetiapin festgestellt. Die Behörde stufte den Tod als Unfall ein.
Zum Tod der US-Schauspielerin Hayden Panettiere ermittelt nun auch die US-Antidrogenbehörde DEA. (Archiv)

Zum Tod der US-Schauspielerin Hayden Panettiere ermittelt auch die US-Antidrogenbehörde DEA. (Archiv)

Foto: Britta Pedersen/dpa

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HEUTE17:32 Uhr

EU beschließt Aufhebung von Sanktionen gegen zwei russische Oligarchen

Wenige Stunden vor Auslaufen einer Frist für die Verlängerung der EU-Sanktionen gegen Russland haben die Mitgliedstaaten sich darauf geeinigt, die Maßnahmen gegen zwei russische Oligarchen Alischer Usmanow und Michail Fridman aufzuheben. Gleichzeitig wurden die EU-Sanktionen gegen die übrigen rund 3.000 Menschen und Organisationen um 36 Monate verlängert. Bisher war eine Verlängerung um jeweils sechs Monate üblich.

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HEUTE17:22 Uhr

Trump ruft Staaten zu Austritt aus Strafgerichtshof auf

US-Präsident Donald Trump hat die Nationen weltweit zum Austritt aus dem Internationalen Strafgerichtshof aufgerufen. „Ich fordere alle Staaten, die Mitglieder des Internationalen Strafgerichtshofs sind, auf, sofort aus dieser skrupellosen Institution auszutreten“, sagte er in seiner Rede in New York.

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HEUTE17:20 Uhr

UN-Rede: Trump kündigt Bau von zwei US-Militärstützpunkten auf Grönland an

US-Präsident Donald Trump will die US-Militärpräsenz auf Grönland deutlich ausbauen. Er kündigte den Bau von zwei sehr großen Militärstützpunkten vor der UN-Vollversammlung in New York an. Im Anschluss unterzeichneten Trump, die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen und der grönländische Regierungschef Jens-Frederik Nielsen ein Sicherheitsabkommen, auf das sich alle Seiten in der vergangenen Woche geeinigt hatten.
HEUTE17:07 Uhr

Merz räumt in Fraktion Mitschuld an Wahlschlappen ein

Bundeskanzler Friedrich Merz hat in der Unionsfraktion offenbar eine Mitschuld an den schlechten Ergebnissen der Union bei den vergangenen Landtagswahlen eingeräumt. Laut der „Rheinischen sagte Merz nach Angaben mehrerer Teilnehmer: „Ich habe meinen Anteil an diesen Wahlergebnissen.“ Zugleich verteidigte er den Reformkurs der Bundesregierung, weitere Belastungen für die junge Generation dürfe es nicht geben. Die SPD müsse „jeden Zweifel“ ausräumen, mit der Linken in Berlin zusammenzuarbeiten, soll der Kanzler gesagt haben.

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HEUTE17:07 Uhr

Trump hält Iran-Abkommen nach Kongresswahlen für möglich

US-Präsident Donald Trump hält ein Friedensabkommen mit dem Iran nach den Kongresswahlen am 3. November für möglich. „Ich glaube, wir werden ein Abkommen direkt nach der Wahl schließen“, sagte er vor der UN-Vollversammlung in New York. Eine andere Option sei es, die Islamische Republik „in die Hölle“ zu schicken. Trump sagte, er müsse entscheiden, ob er den Iran „vernichte“ oder einen „Deal“ mit Teheran schließe und zeigte sich überzeugt von einer Einigung.
US-Präsident Donald Trump trifft zu seiner Rede vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York ein.

US-Präsident Donald Trump trifft zu seiner Rede vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York ein.

Foto: Stefan Jeremiah/FR171756 AP/AP/dpa

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HEUTE17:00 Uhr

Nach Wahlsieg in Berlin: Linke will diese Woche mit Grünen und SPD sprechen

Nach ihrem Wahlsieg in Berlin will die Linkspartei noch in dieser Woche erste Gespräche mit Grünen und SPD führen. Über Sondierungen entscheidet ein Parteitag am Freitag. Elif Eralp wurde beim ersten Treffen der neugewählten Abgeordneten einstimmig zur Fraktionsvorsitzenden gewählt. Wegen Clan-Kontakten und Antisemitismus-Vorwürfen steht der Berliner Landesverband massiv in der Kritik. Rechnerisch wäre auch eine Koalition von CDU, Grünen und SPD möglich.

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Urteil: Zweieinhalb Jahre Haft für René Benko

In einem teilweise neu aufgerollten Prozess ist der österreichische Investor René Benko zu einer Haftstrafe von zweieinhalb Jahren verurteilt worden. Der 49-Jährige habe seine Gläubiger geschädigt, indem er einen Mietkostenvorschuss von 360.000 Euro für ein Anwesen in Innsbruck geleistet hat, obwohl es um sein Signa-Firmen-Imperium bereits sehr kritisch stand, so das Gericht. Benko bestreitet die Vorwürfe.

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Militärflugzeug an US-Airbase Spangdahlem abgestürzt

Bei einem Flugzeugabsturz im Bereich der Airbase Spangdahlem der US-Streitkräfte in Rheinland-Pfalz ist am Dienstag nach Behördenangaben ein Mensch verletzt worden. Kräfte des Brand- und Katastrophenschutzes des Eifelkreises Bitburg-Prüm waren im Einsatz, wie die Kreisverwaltung in Bitburg mitteilte.
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Verkehrstechnik-Messe Innotrans in Berlin eröffnet – Rekordzahl von Ausstellern

3.170 Aussteller zeigen ihre neuesten Fahrzeuge sowie Verkehrstechnik auf der Innotrans Berlin. Gezeigt werden 180 Weltpremieren, darunter neue Fahrzeuge mit alternativen Antrieben und fahrerlose Fahrzeuge. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt stellt mit weiteren Beteiligten das Konzept für den europäischen Nachtzugverkehr „Alisa“ vor.

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Prognose: Heizkosten steigen 2026 an

Haushalte in Deutschland müssen laut einer co2online-Studie erneut mit höheren Heizkosten bei Heizöl und Holzpellets rechnen. Für eine 70-Quadratmeter-Wohnung in einem Mehrfamilienhaus rechnen sie bei Heizöl mit 1.275 Euro (+24 Prozent), bei Holzpellets mit 870 Euro (+17) Jahres-Heizkosten. Bei Erdgas werden 1.120 Euro (-4 Prozent) erwartet, bei Fernwärme 1.310 Euro (+1) und bei Wärmepumpen 735 Euro (+3).
Um Preise bei der Fernwärme dreht sich eine Klage der Verbraucherschützer gegen den Anbieter Eon. (Archivbild)

Rohrleitungen für Fernwärme.

Foto: Thomas Banneyer/dpa

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HEUTE15:27 Uhr

Berlins SPD-Fraktionschef Saleh kandidiert nicht wieder

Der Berliner SPD-Fraktionsvorsitzende Raed Saleh (49) will nach dem Ergebnis bei der Abgeordnetenhauswahl nicht wieder für das Amt kandidieren. Die SPD kam mit 12,1 Prozent auf den fünften Platz – ein historischer Tiefstand. „Die Partei würde den Weg in die Bedeutungslosigkeit fortsetzen, wenn bei einem derartigen Desaster die Verantwortlichen nicht den Schritt in die zweite Reihe wagen“, sagte Saleh.

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HEUTE15:12 Uhr

Tödlicher Schusswaffenvorfall in Kanada: British Columbia verklagt OpenAI

Die kanadische Provinz British Columbia hat OpenAI verklagt – weil der ChatGPT-Anbieter vor einem tödlichen Schusswaffenvorfall nicht vor verdächtigen Aktivitäten im Account der späteren Täterin gewarnt hatte. Die 18-Jährige hatte im Februar in einer Schule in Tumbler Ridge eine Lehrerin und fünf Schulkinder getötet. Zuvor hatte sie ihre Mutter sowie ihren elfjährigen Stiefbruder getötet. Sie nahm sich schließlich selbst das Leben.

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HEUTE15:07 Uhr

IG Metall fordert 5 Prozent mehr Lohn – Arbeitgeber: „Realitätsfern“

Die IG Metall fordert für 3,7 Millionen Beschäftigte in der Metall- und Elektroindustrie 5 Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Der Arbeitnehmerverband Südwestmetall sagt, er sei „fassungslos“ und wies die Forderungen als „realitätsfern“ zurück. Mit solchen Forderungen in der Krise gefährde die Gewerkschaft zehntausende Arbeitsplätze.

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HEUTE15:00 Uhr

Angler fischen vor Florida Militärdrohne aus dem Meer

Neben Doraden, Barschen und Schnappern zogen Angler vor Florida eine US-Militärdrohne aus dem Meer. Der Skipper Daniel Arsenault hatte angelnde Militär-Hubschrauberpiloten an Bord, die das seltsame Objekt rasch identifizierten. Laut dem nahen Luftwaffenstützpunkts Eglin sei vor eigenen Tage eine unbemannte Lucas-Kampfdrohne bei einem Routine-Test ins Meer gestürzt. Inzwischen ist diese wieder im Besitz des Verteidigungsministeriums.

Ein Drohnenschiff mit einem unbemannten Flugsystem während einer Aktion im Rahmen der „Special Operations Forces Week“ am 20. Mai 2026 in Tampa, Florida (Symbolbild).

Foto: Luke Sharrett/Getty Images

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HEUTE14:56 Uhr

AfD-Fraktion Sachsen-Anhalt bereitet sich auf Regierungsübernahme vor

Nach ihrem Erfolg bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt reisen sechs Politiker der AfD-Landtagsfraktion zum Austausch mit der FPÖ und Herbert Kickl nach Wien. Laut Ulrich Siegmund interessiert die AfD die praktischen Erfahrungen der Partei in der Regierungsverantwortung.

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HEUTE14:38 Uhr

Forsa: AfD weiterhin vor CDU und Grünen

Die AfD bleibt weiterhin laut Forsa in Wählergunst mit 27 Prozent stärkste Kraft. Die Union erreicht 20 Prozent, gefolgt von den Grünen (17), SPD (12) und Linken (12). Die FDP erreicht unverändert vier Prozent, das BSW drei Prozent. Der Anteil der Nichtwähler liegt bei 25 Prozent. 54 Prozent der Befragten glauben, dass keine Partei in der Lage ist, die Probleme in Deutschland zu lösen.

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HEUTE14:18 Uhr

Nach der heftigen Kritik an Kontakten ins Berliner Clan-Milieu lässt der Berliner Linken-Bundestagsabgeordnete Ferat Kocak seine Parlamentsfunktionen vorerst ruhen. Er werde bis auf weiteres nicht an Sitzungen des Bundestags-Innenausschusses teilnehmen und nicht in der Öffentlichkeit auftreten. Kocak hatte sich zuvor zu seinen Kontakten zum Berliner Remmo-Clan geäußert. So tauschte er sich mit dem Sohn von Clanchef Issa Remmo, Firas, in Chats aus.

Ferat Kocak (Archiv)

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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HEUTE13:58 Uhr

Hausexplosion in Weimar: Weiter keine Spur von vermisstem Mann

Nach den Detonationen am 13. September in Weimar bleibt der 61-jährige Hausbesitzer vermisst. Die Polizei geht von einer vorsätzlichen Tat mit Gasflaschen aus; mehrere wurden im Schutt gefunden. Such- und Aufräumarbeiten sind abgeschlossen, die Ermittlungen dauern an.

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HEUTE13:49 Uhr

Israel droht mit Räumung Gazas im Falle neuer Entführung

Israels Verteidigungsminister Israel Katz droht mit der Räumung der gesamten Stadt Gaza, sollte erneut ein israelischer Soldat oder Zivilist entführt werden. Er beruft sich auf Geheimdienstinformationen zu entsprechenden Hamas-Absichten; Details nannte er nicht. Die Angaben sind nicht unabhängig überprüfbar.

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HEUTE13:33 Uhr

21 Festnahmen bei Durchsuchungen gegen illegale Zigarettenfabrik in NRW

Bei Durchsuchungen in Nordrhein-Westfalen sind 21 Menschen festgenommen worden. Ihnen werden Steuerhinterziehung und gewerbsmäßige Steuerhehlerei vorgeworfen. Sie sollen in einer illegalen Fabrik gefälschte, unversteuerte Zigaretten hergestellt und auf dem Schwarzmarkt verkauft haben.
Illegal hergestellte Zigaretten samt dazugehöriger Maschine, die der deutsche Zoll beschlagnahmen konnte - hier ein Archivfoto vom Februar 2026.

Illegal hergestellte Zigaretten samt dazugehöriger Maschine, die der deutsche Zoll beschlagnahmen konnte – hier ein Archivfoto vom Februar 2026.

Foto: Henning Kaiser/dpa

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HEUTE13:31 Uhr

Macron lädt zum Papstbesuch alle EU-Staats- und Regierungschefs ein

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat die EU-Staats- und Regierungschefs zur politischen Rede von Papst Leo XIV. am 28. September in Metz eingeladen. Der Papst besucht Frankreich vom 25. bis 28. September und will an Europas Wurzeln erinnern sowie zu Frieden und Versöhnung aufrufen.

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HEUTE13:08 Uhr

Große US-Sender schränken Trump-Berichterstattung ein

Nach Hausverboten für CNN, MS NOW und Politico im Weißen Haus schränkten CNN, ABC, CBS, Fox News und NBC die Berichterstattung über Trumps Auftritte dort ein. CNN, MS NOW und Politico wollen klagen; AFP und andere geben Fotos vom neuen Hubschrauberlandeplatz verzögert heraus.
HEUTE12:29 Uhr

Center Parcs will Ferienpark im Lausitzer Seenland in Brandenburg bauen

Center Parcs will für 300 Millionen Euro 500 bis 700 Ferienhäuser auf rund 90 Hektar in der Lausitzer Seenlandschaft bauen. Das Unternehmen prüft das Projekt zunächst 18 Monate lang; Machbarkeit, Umwelt und Raumplanung werden untersucht. Ein Eröffnungstermin ist offen.
Die „Perle der Lausitz“ wird Spremberg auch genannt.

Die „Perle der Lausitz“ wird Spremberg auch genannt.

Foto: Patrick Pleul/dpa

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HEUTE11:18 Uhr

Fast 1,8 Millionen Menschen in Deutschland leben mit Demenz

In Deutschland leben fast 1,8 Millionen Menschen mit Demenz. Ohne wirksame Therapie dürfte die Zahl wegen der steigenden Lebenserwartung bis 2050 auf 2,3 bis 2,6 Millionen steigen, teilte die Deutsche Alzheimer-Gesellschaft mit. Etwa zwei Drittel haben Alzheimer.

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HEUTE11:11 Uhr

Deutscher KI-Markt wächst 2026 um fast die Hälfte

Die Ausgaben für KI in Deutschland steigen 2026 laut Bitkom/IDC um 48 Prozent auf 28,7 Milliarden Euro. Generative KI verdoppelt sich voraussichtlich auf 11,5 Milliarden Euro und umfasst rund 40 Prozent des Marktes. Für 2027 wird ein Wachstum auf 40,3 Milliarden Euro erwartet.

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HEUTE10:28 Uhr

Iranische Führung reist zur UN-Vollversammlung

Irans Außenminister Abbas Araghtschi ist vor der UN-Generaldebatte in New York eingetroffen und plant Gespräche. Präsident Massud Peseschkian soll die Delegation anführen und iranische Positionen verteidigen. Der Iran-Krieg dürfte Hauptthema sein; einem Teil der Delegation wurde die Einreise verweigert.

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HEUTE10:11 Uhr

Ischinger warnt vor Folgen der Regierungskrise

Der frühere Spitzendiplomat Wolfgang Ischinger warnt im „Handelsblatt“ vor Folgen der deutschen Regierungskrise für Europa. Europas Sicherheit sei wie seit dem Kalten Krieg nicht bedroht; die Abschreckung gegenüber Russland könne geschwächt sein. Merz’ UN-Reiseabsage sei ein falsches Zeichen.

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HEUTE10:04 Uhr

Nach 30 Jahren: Kölner „Tatort“-Kommissar Klaus Behrendt verabschiedet sich 2027

Klaus Behrendt verabschiedet sich im Herbst 2027 nach 30 Jahren vom Kölner „Tatort“. In der 100. Folge ist er letztmals als Kommissar Max Ballauf zu sehen; er scheidet aus persönlichen Gründen aus. Dietmar Bär bleibt als Freddy Schenk dabei.
Behrendt (r) drehte seit Jahren gemeinsam mit seinem Kollegen Dietmar Bär, der Kommissar Schenk spielte. (Archivbild)

Behrendt (r) drehte seit Jahren gemeinsam mit seinem Kollegen Dietmar Bär, der Kommissar Schenk spielte. (Archivbild)

Foto: Oliver Berg/dpa

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HEUTE9:50 Uhr

Öffentliches Finanzvermögen steigt deutlich

Das Finanzvermögen des öffentlichen Gesamthaushalts gegenüber dem nicht-öffentlichen Bereich stieg 2025 um 5,9 Prozent auf 1.199,1 Milliarden Euro. Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherung verzeichneten Zuwächse.

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HEUTE9:31 Uhr

Evonik kündigt Abbau von 3.200 Stellen ab

Der Chemiekonzern Evonik hat den Abbau von 3.200 Stellen angekündigt. 2.150 davon entfallen auf Deutschland, wie das Unternehmen in Essen mitteilte.

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HEUTE9:23 Uhr

Venezuelas Übergangspräsidentin in New York eingetroffen – Treffen mit Trump

Venezuelas Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez ist in New York eingetroffen und nimmt erstmals seit 2018 an der UN-Generaldebatte teil. Am Dienstag soll sie erstmals US-Präsident Donald Trump treffen. Rodríguez folgte auf Nicolás Maduro, der in den USA in Haft sitzt.

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HEUTE8:47 Uhr

Kolumbien: Waldbrand in Touristenstadt Villa de Leyva größtenteils unter Kontrolle

Ein Waldbrand nahe Villa de Leyva in Kolumbien ist nach Einschätzung der Feuerwehr zu 75 Prozent unter Kontrolle. Einige Brandherde werden noch bekämpft. 76 Menschen wurden evakuiert, fast 340 Hektar verbrannten; ein Hotel wurde beschädigt.

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HEUTE8:38 Uhr

Bahn-Industrie erwartet deutliches Marktwachstum in kommenden Jahren

Die Bahn-Industrie erwartet laut Unife bis 2031 jährlich 3,2 Prozent Wachstum. Wichtigster Markt bleibt Asien-Pazifik, die größten Zuwächse werden in Afrika und im Nahen Osten erwartet. Verbandschef Martin Sion spricht von einer „vierten Revolution“ durch intelligentere Züge und effizientere Systeme.

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HEUTE8:20 Uhr

Durchbruch in Verhandlungen über EU-Freihandelsabkommen mit den Philippinen

EU und die Philippinen haben bei den Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen einen Durchbruch erzielt. Die formale Unterzeichnung soll in den kommenden Monaten erfolgen. Das Abkommen soll neue Exportmärkte erschließen und Lieferketten stabilisieren.
Von der Leyen besuchte den Präsidenten der Philippinen, Ferdinand Marcos Jr., 2023 in Manila. Die Seiten einigten sich, die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen wieder aufzunehmen. (Archivbild)

Von der Leyen besuchte den Präsidenten der Philippinen, Ferdinand Marcos Jr., 2023 in Manila. Die Seiten einigten sich, die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen wieder aufzunehmen. (Archivbild)

Foto: Aaron Favila/Pool AP/AP/dpa

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HEUTE7:39 Uhr

Mindestens vier Tote in Japan durch Taifun

Taifun „Dujuan“ hat in Japan mindestens vier Menschen getötet, sechs weitere wurden im Großraum Tokio vermisst. Erdrutsche und Überschwemmungen beschädigten Dutzende Häuser; Straßen sowie Bahn- und Flugverkehr waren teils beeinträchtigt. Der aufgeweichte Boden birgt weitere Erdrutschgefahr.

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HEUTE7:26 Uhr

Weißes Haus startet „Trump TV“

Mitten im Streit um die Medienberichterstattung ist das Weiße Haus mit „Trump TV“ online gegangen. Der rund um die Uhr geplante Kanal zeigte zunächst Reden von US-Präsident Donald Trump sowie Übungen der US-Streitkräfte. Laut Weißem Haus soll der Stream auch Ankündigungen und Nachrichten aus der Regierung senden. Eigene journalistische Inhalte waren zunächst nicht zu sehen.

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HEUTE7:18 Uhr

Planet Labs startet bald Satellitenproduktion in Berlin

Planet Labs will ab Herbst in Berlin Satelliten bauen und testen. Der erste „Pelican“ soll vor Jahresende fertig sein, die Produktion auf bis zu 60 Satelliten jährlich wachsen. Die Investition soll einen achtstelligen Betrag übersteigen; 70 neue Stellen sind geplant.

Bau von Pelican-Satelliten zur hochauflösenden Erdbeobachtung in Berlin. (Symbollbild)

Foto: Astrium/Getty Images

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HEUTE7:10 Uhr

Berlin: Grüne Jugend befürwortet Bündnis mit Linken

Nach dem Wahlsieg der Linken (25,7 Prozent) in Berlin ruft die Grüne Jugend zur rot-grün-roten Koalition auf. CDU-SPD-Grüne seien keine Antwort, sagte Vorsitzender Luis Bobga. Streitpunkt für Gespräche ist der Umgang der Linken mit Antisemitismus.

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HEUTE7:07 Uhr

Umfrage: Mehr als zwei Drittel für Spritpreisdeckel

69 Prozent der Deutschen befürworten laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag von „Stern“ und RTL einen Preisdeckel für Kraftstoffe, 26 Prozent lehnen ihn ab. Im Osten liegt die Zustimmung bei 81, im Westen bei 67 Prozent. Befragt wurden 1.001 Menschen am 17. und 18. September.

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HEUTE6:46 Uhr

Früherer CSU-Chef Edmund Stoiber wird 85

Der frühere CSU-Chef und bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber wird am Montag 85 Jahre alt. Im Februar gab er den Vorsitz im Verwaltungsbeirat des FC Bayern München auf. Mit Bundeskanzler Friedrich Merz soll er weiterhin regelmäßig telefonieren.

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HEUTE6:42 Uhr

Xi besucht Trump: Persönlicher Empfang und Bankett mit Tech-Konzernchefs

US-Präsident Donald Trump empfängt Chinas Staatschef Xi Jinping am Donnerstag in Washington mit militärischen Ehren und Staatsbankett. Beide wollen laut Peking die „strategische Stabilität“ verbessern. Themen sind Handel, Iran, Ukraine, KI und Taiwan.

US-Präsident Donald Trump und Chinas Präsident Xi Jinping bei einer Begrüßungszeremonie in Peking am 14. Mai 2026. (Archivbild)

Foto: Alex Wong/Getty Images

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HEUTE6:36 Uhr

Mitarbeiter eines Fahrgeschäfts stirbt nach Unfall auf Oktoberfest

Auf dem Münchner Oktoberfest ist am Montag ein 52-jähriger serbischer Mitarbeiter eines Fahrgeschäfts nach einem Betriebsunfall gestorben. Der Unfall ereignete sich gegen 21:50 Uhr. Für Fahrgäste bestand laut Polizei keine Gefahr; die Kripo ermittelt.

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HEUTE6:34 Uhr

AfD erörtert Bedingungen für Zusammenarbeit mit Union

Die AfD prüft laut „Bild“ eine mögliche Zusammenarbeit mit einer CDU/CSU-Minderheitsregierung. Ein internes Papier nennt fallweise Kooperation und Bedingungen wie Gleichbehandlung und parlamentarische Einbindung. Denkbar seien schärferes Staatsangehörigkeitsrecht, Kernenergie und weniger Bürgergeld für ukrainische Flüchtlinge.

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HEUTE6:28 Uhr

Infantino bereit für Reformen – Aber kein Rückzug

FIFA-Präsident Gianni Infantino bietet angesichts der Kritik an seinem Führungsstil eine unabhängige Prüfung der FIFA-Governance und Gespräche über Reformen an. Einen Verzicht auf die Kandidatur für eine vierte Amtszeit beim FIFA-Kongress im März 2027 kündigte er nicht an.

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HEUTE6:11 Uhr

Gefährlicher Hurrikan „Polo“ im Pazifik vor Mexiko

Vor Mexikos Pazifikküste hat sich Hurrikan „Polo“ gebildet. Der Sturm hatte am Montag Stärke eins und soll bis Mittwoch Stärke fünf erreichen, ohne direkt auf Land zu treffen. Es drohen lebensgefährliche Überschwemmungen, Erdrutsche und hohe Wellen.

Hohe Wellen treffen auf die Ufermauer vor Häusern.

Foto: Mario Tama/Getty Images

 
Mit Material der Nachrichtenagenturen

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Smart Glasses: Pariser Justiz ermittelt wegen heimlicher Filmaufnahmen von Frauen

Wegen heimlicher Filmaufnahmen von Frauen mit sogenannten Smart Glasses hat die französische Justiz Ermittlungen eingeleitet.
Wie die Pariser Staatsanwaltschaft mitteilte, gingen bereits mehrere „Strafanzeigen wegen Verletzung der Privatsphäre im Zusammenhang mit der Nutzung von Smart Glasses“ ein. Angaben zum Hersteller der Brillen machte die Staatsanwaltschaft nicht.
Smart Glasses werden von verschiedenen Brillenherstellern in Kooperation mit Technologiekonzernen wie Meta oder Google angeboten. Sie sind unter anderem mit Kameras ausgestattet und können sich mit dem Internet verbinden.

Allein 7 Millionen Meta/Ray-Ban-Brillen verkauft

Neben Fotos und Videos sind oft auch Livestreams möglich. Allein eine High-Tech-Brille des Facebook-Mutterkonzerns Meta und des Herstellers Ray-Ban verkaufte sich 2025 weltweit sieben Millionen Mal. Ihr Einsatz stößt auf erhebliche Datenschutzbedenken.
Die Pariser Staatsanwaltschaft sprach von einem „zunehmenden Trend“ in den Online-Netzwerken, „bei dem Frauen auf der Straße mit Smart Glasses ohne ihre Zustimmung gefilmt und die Aufnahmen anschließend online veröffentlicht werden“.
Nach französischem Recht sei das eine Straftat, die mit bis zu zwei Jahren Haft und einer Geldstrafe von bis zu 45.000 Euro bestraft werden könne.
In einigen Fällen seien auch Ermittlungen wegen sexueller Nötigung eingeleitet worden, wenn die Aufnahmen „mit nicht einvernehmlichen sexuellen Kontakten einhergehen“. (afp/red)
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22.09.2026 | Merz räumt Mitschuld an Wahlniederlagen ein | Vertreter von USA und Iran sprechen in New York miteinander

HEUTE20:25 Uhr

Quecksilberverdacht in DHL-Depot in Mecklenburg-Vorpommern

In einem DHL-Depot in Leizen in Mecklenburg-Vorpommern ist ein Gefahrstoff entdeckt worden, bei dem es sich möglicherweise um Quecksilber handelt. Das berichten „Nordkurier“ und „BILD“. Das Depot ist abgesperrt, ein Großeinsatz läuft. Ein Mitarbeiter klagte über Unwohlsein, was zur Evakuierung des Standorts führte. Vergangenen Woche gab es einen ähnlichen Vorfall in Neustadt-Glewe, bei dem zwei Frauen durch Quecksilber vergiftet wurden. Die Polizei ermittelt.

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HEUTE20:21 Uhr

Vertreter der USA und des Irans haben sich getroffen

Vertreter der USA und des Irans haben sich nach Angaben von US-Präsident Donald Trump am Rande der UN-Generaldebatte in New York getroffen. Das Gespräch sei „sehr gut“ gelaufen und habe drei Stunden gedauert, sagte Trump vor Reportern, ohne konkrete Angaben zu allen Teilnehmern des Treffens zu machen. Zuvor wurde spekuliert, ob Trump selbst womöglich Irans Präsident Massud Peseschkian, der auch in New York sprechen soll, treffen würde.

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HEUTE20:03 Uhr

Nach Tod von 15-Jährigem in NRW: Tatverdächtige stellen sich

Nach dem Tod eines 15-Jährigen durch Messerstiche bei einer privaten Feier in Marsberg haben sich die beiden gesuchten Tatverdächtigen der Polizei gestellt. Der 15-Jährige war am 19. September nach einem Streit mit den beiden Verdächtigen an Stichverletzungen gestorben. Ein 18-Jähriger kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus.

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HEUTE19:54 Uhr

Volleyballer scheiden bei EM gegen Titelverteidiger aus

Die deutschen Volleyballer sind bei der Europameisterschaft am großen Favoriten im Viertelfinale gescheitert. In der bulgarischen Hauptstadt Sofia unterlagen die Deutschen Titelverteidiger Polen deutlich mit 0:3 (23:25, 17:25, 17:25). Erik Röhrs war mit 12 Zählern bester deutscher Punktesammler. Im zweiten Durchgang war Europameister Polen deutlich überlegen.
Röhrs (M) und das deutsche Team konnten den Gegner zu selten stoppen. (Archivbild)

Röhrs (M) und das deutsche Team konnten den Gegner zu selten stoppen. (Archivbild)

Foto: Julius Frick/dpa

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HEUTE19:29 Uhr

Hurrikan „Polo“ erreicht vor der Küste Mexikos höchste Kategorie fünf

Der Hurrikan „Polo“ vor der Pazifikküste Mexikos hat binnen 24 Stunden die höchste Kategorie fünf und Windgeschwindigkeiten von 260 Stundenkilometern erreicht. Er dürfte sich weiter verstärken, wie das US-Hurrikanzentrum mitteilte. Gewarnt wird vor starkem Regen, Gewittern, Überschwemmungen und Erdrutschen. Der Unterricht wurde in mehreren Bundesstaaten an der Pazifikküste ausgesetzt.

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HEUTE19:07 Uhr

Erdogan: Angriffe auf Handelsschiffe im Schwarzen Meer sind „inakzeptabel“

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan verurteilte vor der UNO Angriffe auf Handelsschiffe im Schwarzen Meer. Seit Beginn des Ukrainekrieges wurden demnach 226 zivile und kommerzielle Schiffe angegriffen, wobei mehr als 70 Prozent der Angriffe 2026 erfolgten. Laut Ankara wurden mindestens 27 türkische Schiffe angegriffen und vier türkische Staatsbürger getötet. Mehrere Drohnenangriffe werden der Ukraine zugeschrieben.
Blick auf das Schwarze Meer vom Hafen in Odessa. (Symbolbild)

Blick auf das Schwarze Meer vom Hafen in Odessa (Symbolbild).

Foto: Uncredited/Ukrinform/dpa

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HEUTE18:34 Uhr

Drohnenfund und Sprengstoff bei Wunsdorf in Niedersachsen

In der vergangenen Woche wurde in der Nähe des Fliegerhorsts Wunstorf eine abgestürzte Drohne gefunden; hier ist die A400M-Transportflotte der Bundeswehr stationiert. Der Standort gilt als zentrale Drehscheibe für die weltweite Versorgung der Streitkräfte. Wenige Meter von der Fundstelle entfernt wurde verdächtiges Material, etwa Sprengstoff, gefunden. Laut „SZ“, NDR und WDR lag diese Drohne schon länger, möglicherweise seit zwei Jahren, in der Nähe des Militärflugplatzes.

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HEUTE18:28 Uhr

Merz begrüßt USA-Dänemark-Grönland-Abkommen

Bundeskanzler Friedrich Merz begrüßte das zwischen den USA, Dänemark und Grönland unterzeichnete Sicherheitsabkommen. Dass die Verhandlungen zu einer „einvernehmlichen Lösung in Einklang mit internationalem Recht geführt“ hätten, sei „eine gute Nachricht“. Es stärke die transatlantische Partnerschaft und trage zur Sicherheit im Hohen Norden bei. Die Partner der Bundesrepublik könnten „auch in Zukunft auf die Unterstützung Deutschlands zählen“.

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HEUTE17:50 Uhr

Medien: Panettiere starb laut Gerichtsmedizin an Überdosis

Die US-Schauspielerin Hayden Panettiere starb am 16. August mit 36 jähren in Greenville in South Carolina – an einer Überdosis verschiedener Drogen. Laut der Gerichtsmedizin wurden toxische Wirkungen unter anderem von Fentanyl sowie den Medikamenten Alprazolam, Methocarbamol und Quetiapin festgestellt. Die Behörde stufte den Tod als Unfall ein.
Zum Tod der US-Schauspielerin Hayden Panettiere ermittelt nun auch die US-Antidrogenbehörde DEA. (Archiv)

Zum Tod der US-Schauspielerin Hayden Panettiere ermittelt auch die US-Antidrogenbehörde DEA. (Archiv)

Foto: Britta Pedersen/dpa

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HEUTE17:32 Uhr

EU beschließt Aufhebung von Sanktionen gegen zwei russische Oligarchen

Wenige Stunden vor Auslaufen einer Frist für die Verlängerung der EU-Sanktionen gegen Russland haben die Mitgliedstaaten sich darauf geeinigt, die Maßnahmen gegen zwei russische Oligarchen Alischer Usmanow und Michail Fridman aufzuheben. Gleichzeitig wurden die EU-Sanktionen gegen die übrigen rund 3.000 Menschen und Organisationen um 36 Monate verlängert. Bisher war eine Verlängerung um jeweils sechs Monate üblich.

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HEUTE17:22 Uhr

Trump ruft Staaten zu Austritt aus Strafgerichtshof auf

US-Präsident Donald Trump hat die Nationen weltweit zum Austritt aus dem Internationalen Strafgerichtshof aufgerufen. „Ich fordere alle Staaten, die Mitglieder des Internationalen Strafgerichtshofs sind, auf, sofort aus dieser skrupellosen Institution auszutreten“, sagte er in seiner Rede in New York.

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HEUTE17:20 Uhr

UN-Rede: Trump kündigt Bau von zwei US-Militärstützpunkten auf Grönland an

US-Präsident Donald Trump will die US-Militärpräsenz auf Grönland deutlich ausbauen. Er kündigte den Bau von zwei sehr großen Militärstützpunkten vor der UN-Vollversammlung in New York an. Im Anschluss unterzeichneten Trump, die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen und der grönländische Regierungschef Jens-Frederik Nielsen ein Sicherheitsabkommen, auf das sich alle Seiten in der vergangenen Woche geeinigt hatten.
HEUTE17:07 Uhr

Merz räumt in Fraktion Mitschuld an Wahlschlappen ein

Bundeskanzler Friedrich Merz hat in der Unionsfraktion offenbar eine Mitschuld an den schlechten Ergebnissen der Union bei den vergangenen Landtagswahlen eingeräumt. Laut der „Rheinischen sagte Merz nach Angaben mehrerer Teilnehmer: „Ich habe meinen Anteil an diesen Wahlergebnissen.“ Zugleich verteidigte er den Reformkurs der Bundesregierung, weitere Belastungen für die junge Generation dürfe es nicht geben. Die SPD müsse „jeden Zweifel“ ausräumen, mit der Linken in Berlin zusammenzuarbeiten, soll der Kanzler gesagt haben.

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HEUTE17:07 Uhr

Trump hält Iran-Abkommen nach Kongresswahlen für möglich

US-Präsident Donald Trump hält ein Friedensabkommen mit dem Iran nach den Kongresswahlen am 3. November für möglich. „Ich glaube, wir werden ein Abkommen direkt nach der Wahl schließen“, sagte er vor der UN-Vollversammlung in New York. Eine andere Option sei es, die Islamische Republik „in die Hölle“ zu schicken. Trump sagte, er müsse entscheiden, ob er den Iran „vernichte“ oder einen „Deal“ mit Teheran schließe und zeigte sich überzeugt von einer Einigung.
US-Präsident Donald Trump trifft zu seiner Rede vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York ein.

US-Präsident Donald Trump trifft zu seiner Rede vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York ein.

Foto: Stefan Jeremiah/FR171756 AP/AP/dpa

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HEUTE17:00 Uhr

Nach Wahlsieg in Berlin: Linke will diese Woche mit Grünen und SPD sprechen

Nach ihrem Wahlsieg in Berlin will die Linkspartei noch in dieser Woche erste Gespräche mit Grünen und SPD führen. Über Sondierungen entscheidet ein Parteitag am Freitag. Elif Eralp wurde beim ersten Treffen der neugewählten Abgeordneten einstimmig zur Fraktionsvorsitzenden gewählt. Wegen Clan-Kontakten und Antisemitismus-Vorwürfen steht der Berliner Landesverband massiv in der Kritik. Rechnerisch wäre auch eine Koalition von CDU, Grünen und SPD möglich.

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HEUTE16:48 Uhr

Urteil: Zweieinhalb Jahre Haft für René Benko

In einem teilweise neu aufgerollten Prozess ist der österreichische Investor René Benko zu einer Haftstrafe von zweieinhalb Jahren verurteilt worden. Der 49-Jährige habe seine Gläubiger geschädigt, indem er einen Mietkostenvorschuss von 360.000 Euro für ein Anwesen in Innsbruck geleistet hat, obwohl es um sein Signa-Firmen-Imperium bereits sehr kritisch stand, so das Gericht. Benko bestreitet die Vorwürfe.

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HEUTE16:07 Uhr

Militärflugzeug an US-Airbase Spangdahlem abgestürzt

Bei einem Flugzeugabsturz im Bereich der Airbase Spangdahlem der US-Streitkräfte in Rheinland-Pfalz ist am Dienstag nach Behördenangaben ein Mensch verletzt worden. Kräfte des Brand- und Katastrophenschutzes des Eifelkreises Bitburg-Prüm waren im Einsatz, wie die Kreisverwaltung in Bitburg mitteilte.
HEUTE16:02 Uhr

Verkehrstechnik-Messe Innotrans in Berlin eröffnet – Rekordzahl von Ausstellern

3.170 Aussteller zeigen ihre neuesten Fahrzeuge sowie Verkehrstechnik auf der Innotrans Berlin. Gezeigt werden 180 Weltpremieren, darunter neue Fahrzeuge mit alternativen Antrieben und fahrerlose Fahrzeuge. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt stellt mit weiteren Beteiligten das Konzept für den europäischen Nachtzugverkehr „Alisa“ vor.

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HEUTE15:51 Uhr

Prognose: Heizkosten steigen 2026 an

Haushalte in Deutschland müssen laut einer co2online-Studie erneut mit höheren Heizkosten bei Heizöl und Holzpellets rechnen. Für eine 70-Quadratmeter-Wohnung in einem Mehrfamilienhaus rechnen sie bei Heizöl mit 1.275 Euro (+24 Prozent), bei Holzpellets mit 870 Euro (+17) Jahres-Heizkosten. Bei Erdgas werden 1.120 Euro (-4 Prozent) erwartet, bei Fernwärme 1.310 Euro (+1) und bei Wärmepumpen 735 Euro (+3).
Um Preise bei der Fernwärme dreht sich eine Klage der Verbraucherschützer gegen den Anbieter Eon. (Archivbild)

Rohrleitungen für Fernwärme.

Foto: Thomas Banneyer/dpa

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HEUTE15:27 Uhr

Berlins SPD-Fraktionschef Saleh kandidiert nicht wieder

Der Berliner SPD-Fraktionsvorsitzende Raed Saleh (49) will nach dem Ergebnis bei der Abgeordnetenhauswahl nicht wieder für das Amt kandidieren. Die SPD kam mit 12,1 Prozent auf den fünften Platz – ein historischer Tiefstand. „Die Partei würde den Weg in die Bedeutungslosigkeit fortsetzen, wenn bei einem derartigen Desaster die Verantwortlichen nicht den Schritt in die zweite Reihe wagen“, sagte Saleh.

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Tödlicher Schusswaffenvorfall in Kanada: British Columbia verklagt OpenAI

Die kanadische Provinz British Columbia hat OpenAI verklagt – weil der ChatGPT-Anbieter vor einem tödlichen Schusswaffenvorfall nicht vor verdächtigen Aktivitäten im Account der späteren Täterin gewarnt hatte. Die 18-Jährige hatte im Februar in einer Schule in Tumbler Ridge eine Lehrerin und fünf Schulkinder getötet. Zuvor hatte sie ihre Mutter sowie ihren elfjährigen Stiefbruder getötet. Sie nahm sich schließlich selbst das Leben.

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IG Metall fordert 5 Prozent mehr Lohn – Arbeitgeber: „Realitätsfern“

Die IG Metall fordert für 3,7 Millionen Beschäftigte in der Metall- und Elektroindustrie 5 Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Der Arbeitnehmerverband Südwestmetall sagt, er sei „fassungslos“ und wies die Forderungen als „realitätsfern“ zurück. Mit solchen Forderungen in der Krise gefährde die Gewerkschaft zehntausende Arbeitsplätze.

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Angler fischen vor Florida Militärdrohne aus dem Meer

Neben Doraden, Barschen und Schnappern zogen Angler vor Florida eine US-Militärdrohne aus dem Meer. Der Skipper Daniel Arsenault hatte angelnde Militär-Hubschrauberpiloten an Bord, die das seltsame Objekt rasch identifizierten. Laut dem nahen Luftwaffenstützpunkts Eglin sei vor eigenen Tage eine unbemannte Lucas-Kampfdrohne bei einem Routine-Test ins Meer gestürzt. Inzwischen ist diese wieder im Besitz des Verteidigungsministeriums.

Ein Drohnenschiff mit einem unbemannten Flugsystem während einer Aktion im Rahmen der „Special Operations Forces Week“ am 20. Mai 2026 in Tampa, Florida (Symbolbild).

Foto: Luke Sharrett/Getty Images

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AfD-Fraktion Sachsen-Anhalt bereitet sich auf Regierungsübernahme vor

Nach ihrem Erfolg bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt reisen sechs Politiker der AfD-Landtagsfraktion zum Austausch mit der FPÖ und Herbert Kickl nach Wien. Laut Ulrich Siegmund interessiert die AfD die praktischen Erfahrungen der Partei in der Regierungsverantwortung.

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Forsa: AfD weiterhin vor CDU und Grünen

Die AfD bleibt weiterhin laut Forsa in Wählergunst mit 27 Prozent stärkste Kraft. Die Union erreicht 20 Prozent, gefolgt von den Grünen (17), SPD (12) und Linken (12). Die FDP erreicht unverändert vier Prozent, das BSW drei Prozent. Der Anteil der Nichtwähler liegt bei 25 Prozent. 54 Prozent der Befragten glauben, dass keine Partei in der Lage ist, die Probleme in Deutschland zu lösen.

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HEUTE14:18 Uhr

Nach der heftigen Kritik an Kontakten ins Berliner Clan-Milieu lässt der Berliner Linken-Bundestagsabgeordnete Ferat Kocak seine Parlamentsfunktionen vorerst ruhen. Er werde bis auf weiteres nicht an Sitzungen des Bundestags-Innenausschusses teilnehmen und nicht in der Öffentlichkeit auftreten. Kocak hatte sich zuvor zu seinen Kontakten zum Berliner Remmo-Clan geäußert. So tauschte er sich mit dem Sohn von Clanchef Issa Remmo, Firas, in Chats aus.

Ferat Kocak (Archiv)

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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HEUTE13:58 Uhr

Hausexplosion in Weimar: Weiter keine Spur von vermisstem Mann

Nach den Detonationen am 13. September in Weimar bleibt der 61-jährige Hausbesitzer vermisst. Die Polizei geht von einer vorsätzlichen Tat mit Gasflaschen aus; mehrere wurden im Schutt gefunden. Such- und Aufräumarbeiten sind abgeschlossen, die Ermittlungen dauern an.

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HEUTE13:49 Uhr

Israel droht mit Räumung Gazas im Falle neuer Entführung

Israels Verteidigungsminister Israel Katz droht mit der Räumung der gesamten Stadt Gaza, sollte erneut ein israelischer Soldat oder Zivilist entführt werden. Er beruft sich auf Geheimdienstinformationen zu entsprechenden Hamas-Absichten; Details nannte er nicht. Die Angaben sind nicht unabhängig überprüfbar.

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HEUTE13:33 Uhr

21 Festnahmen bei Durchsuchungen gegen illegale Zigarettenfabrik in NRW

Bei Durchsuchungen in Nordrhein-Westfalen sind 21 Menschen festgenommen worden. Ihnen werden Steuerhinterziehung und gewerbsmäßige Steuerhehlerei vorgeworfen. Sie sollen in einer illegalen Fabrik gefälschte, unversteuerte Zigaretten hergestellt und auf dem Schwarzmarkt verkauft haben.
Illegal hergestellte Zigaretten samt dazugehöriger Maschine, die der deutsche Zoll beschlagnahmen konnte - hier ein Archivfoto vom Februar 2026.

Illegal hergestellte Zigaretten samt dazugehöriger Maschine, die der deutsche Zoll beschlagnahmen konnte – hier ein Archivfoto vom Februar 2026.

Foto: Henning Kaiser/dpa

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HEUTE13:31 Uhr

Macron lädt zum Papstbesuch alle EU-Staats- und Regierungschefs ein

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat die EU-Staats- und Regierungschefs zur politischen Rede von Papst Leo XIV. am 28. September in Metz eingeladen. Der Papst besucht Frankreich vom 25. bis 28. September und will an Europas Wurzeln erinnern sowie zu Frieden und Versöhnung aufrufen.

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HEUTE13:08 Uhr

Große US-Sender schränken Trump-Berichterstattung ein

Nach Hausverboten für CNN, MS NOW und Politico im Weißen Haus schränkten CNN, ABC, CBS, Fox News und NBC die Berichterstattung über Trumps Auftritte dort ein. CNN, MS NOW und Politico wollen klagen; AFP und andere geben Fotos vom neuen Hubschrauberlandeplatz verzögert heraus.
HEUTE12:29 Uhr

Center Parcs will Ferienpark im Lausitzer Seenland in Brandenburg bauen

Center Parcs will für 300 Millionen Euro 500 bis 700 Ferienhäuser auf rund 90 Hektar in der Lausitzer Seenlandschaft bauen. Das Unternehmen prüft das Projekt zunächst 18 Monate lang; Machbarkeit, Umwelt und Raumplanung werden untersucht. Ein Eröffnungstermin ist offen.
Die „Perle der Lausitz“ wird Spremberg auch genannt.

Die „Perle der Lausitz“ wird Spremberg auch genannt.

Foto: Patrick Pleul/dpa

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HEUTE11:18 Uhr

Fast 1,8 Millionen Menschen in Deutschland leben mit Demenz

In Deutschland leben fast 1,8 Millionen Menschen mit Demenz. Ohne wirksame Therapie dürfte die Zahl wegen der steigenden Lebenserwartung bis 2050 auf 2,3 bis 2,6 Millionen steigen, teilte die Deutsche Alzheimer-Gesellschaft mit. Etwa zwei Drittel haben Alzheimer.

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HEUTE11:11 Uhr

Deutscher KI-Markt wächst 2026 um fast die Hälfte

Die Ausgaben für KI in Deutschland steigen 2026 laut Bitkom/IDC um 48 Prozent auf 28,7 Milliarden Euro. Generative KI verdoppelt sich voraussichtlich auf 11,5 Milliarden Euro und umfasst rund 40 Prozent des Marktes. Für 2027 wird ein Wachstum auf 40,3 Milliarden Euro erwartet.

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HEUTE10:28 Uhr

Iranische Führung reist zur UN-Vollversammlung

Irans Außenminister Abbas Araghtschi ist vor der UN-Generaldebatte in New York eingetroffen und plant Gespräche. Präsident Massud Peseschkian soll die Delegation anführen und iranische Positionen verteidigen. Der Iran-Krieg dürfte Hauptthema sein; einem Teil der Delegation wurde die Einreise verweigert.

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HEUTE10:11 Uhr

Ischinger warnt vor Folgen der Regierungskrise

Der frühere Spitzendiplomat Wolfgang Ischinger warnt im „Handelsblatt“ vor Folgen der deutschen Regierungskrise für Europa. Europas Sicherheit sei wie seit dem Kalten Krieg nicht bedroht; die Abschreckung gegenüber Russland könne geschwächt sein. Merz’ UN-Reiseabsage sei ein falsches Zeichen.

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HEUTE10:04 Uhr

Nach 30 Jahren: Kölner „Tatort“-Kommissar Klaus Behrendt verabschiedet sich 2027

Klaus Behrendt verabschiedet sich im Herbst 2027 nach 30 Jahren vom Kölner „Tatort“. In der 100. Folge ist er letztmals als Kommissar Max Ballauf zu sehen; er scheidet aus persönlichen Gründen aus. Dietmar Bär bleibt als Freddy Schenk dabei.
Behrendt (r) drehte seit Jahren gemeinsam mit seinem Kollegen Dietmar Bär, der Kommissar Schenk spielte. (Archivbild)

Behrendt (r) drehte seit Jahren gemeinsam mit seinem Kollegen Dietmar Bär, der Kommissar Schenk spielte. (Archivbild)

Foto: Oliver Berg/dpa

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HEUTE9:50 Uhr

Öffentliches Finanzvermögen steigt deutlich

Das Finanzvermögen des öffentlichen Gesamthaushalts gegenüber dem nicht-öffentlichen Bereich stieg 2025 um 5,9 Prozent auf 1.199,1 Milliarden Euro. Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherung verzeichneten Zuwächse.

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HEUTE9:31 Uhr

Evonik kündigt Abbau von 3.200 Stellen ab

Der Chemiekonzern Evonik hat den Abbau von 3.200 Stellen angekündigt. 2.150 davon entfallen auf Deutschland, wie das Unternehmen in Essen mitteilte.

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HEUTE9:23 Uhr

Venezuelas Übergangspräsidentin in New York eingetroffen – Treffen mit Trump

Venezuelas Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez ist in New York eingetroffen und nimmt erstmals seit 2018 an der UN-Generaldebatte teil. Am Dienstag soll sie erstmals US-Präsident Donald Trump treffen. Rodríguez folgte auf Nicolás Maduro, der in den USA in Haft sitzt.

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HEUTE8:47 Uhr

Kolumbien: Waldbrand in Touristenstadt Villa de Leyva größtenteils unter Kontrolle

Ein Waldbrand nahe Villa de Leyva in Kolumbien ist nach Einschätzung der Feuerwehr zu 75 Prozent unter Kontrolle. Einige Brandherde werden noch bekämpft. 76 Menschen wurden evakuiert, fast 340 Hektar verbrannten; ein Hotel wurde beschädigt.

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HEUTE8:38 Uhr

Bahn-Industrie erwartet deutliches Marktwachstum in kommenden Jahren

Die Bahn-Industrie erwartet laut Unife bis 2031 jährlich 3,2 Prozent Wachstum. Wichtigster Markt bleibt Asien-Pazifik, die größten Zuwächse werden in Afrika und im Nahen Osten erwartet. Verbandschef Martin Sion spricht von einer „vierten Revolution“ durch intelligentere Züge und effizientere Systeme.

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HEUTE8:20 Uhr

Durchbruch in Verhandlungen über EU-Freihandelsabkommen mit den Philippinen

EU und die Philippinen haben bei den Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen einen Durchbruch erzielt. Die formale Unterzeichnung soll in den kommenden Monaten erfolgen. Das Abkommen soll neue Exportmärkte erschließen und Lieferketten stabilisieren.
Von der Leyen besuchte den Präsidenten der Philippinen, Ferdinand Marcos Jr., 2023 in Manila. Die Seiten einigten sich, die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen wieder aufzunehmen. (Archivbild)

Von der Leyen besuchte den Präsidenten der Philippinen, Ferdinand Marcos Jr., 2023 in Manila. Die Seiten einigten sich, die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen wieder aufzunehmen. (Archivbild)

Foto: Aaron Favila/Pool AP/AP/dpa

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HEUTE7:39 Uhr

Mindestens vier Tote in Japan durch Taifun

Taifun „Dujuan“ hat in Japan mindestens vier Menschen getötet, sechs weitere wurden im Großraum Tokio vermisst. Erdrutsche und Überschwemmungen beschädigten Dutzende Häuser; Straßen sowie Bahn- und Flugverkehr waren teils beeinträchtigt. Der aufgeweichte Boden birgt weitere Erdrutschgefahr.

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HEUTE7:26 Uhr

Weißes Haus startet „Trump TV“

Mitten im Streit um die Medienberichterstattung ist das Weiße Haus mit „Trump TV“ online gegangen. Der rund um die Uhr geplante Kanal zeigte zunächst Reden von US-Präsident Donald Trump sowie Übungen der US-Streitkräfte. Laut Weißem Haus soll der Stream auch Ankündigungen und Nachrichten aus der Regierung senden. Eigene journalistische Inhalte waren zunächst nicht zu sehen.

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HEUTE7:18 Uhr

Planet Labs startet bald Satellitenproduktion in Berlin

Planet Labs will ab Herbst in Berlin Satelliten bauen und testen. Der erste „Pelican“ soll vor Jahresende fertig sein, die Produktion auf bis zu 60 Satelliten jährlich wachsen. Die Investition soll einen achtstelligen Betrag übersteigen; 70 neue Stellen sind geplant.

Bau von Pelican-Satelliten zur hochauflösenden Erdbeobachtung in Berlin. (Symbollbild)

Foto: Astrium/Getty Images

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HEUTE7:10 Uhr

Berlin: Grüne Jugend befürwortet Bündnis mit Linken

Nach dem Wahlsieg der Linken (25,7 Prozent) in Berlin ruft die Grüne Jugend zur rot-grün-roten Koalition auf. CDU-SPD-Grüne seien keine Antwort, sagte Vorsitzender Luis Bobga. Streitpunkt für Gespräche ist der Umgang der Linken mit Antisemitismus.

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HEUTE7:07 Uhr

Umfrage: Mehr als zwei Drittel für Spritpreisdeckel

69 Prozent der Deutschen befürworten laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag von „Stern“ und RTL einen Preisdeckel für Kraftstoffe, 26 Prozent lehnen ihn ab. Im Osten liegt die Zustimmung bei 81, im Westen bei 67 Prozent. Befragt wurden 1.001 Menschen am 17. und 18. September.

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HEUTE6:46 Uhr

Früherer CSU-Chef Edmund Stoiber wird 85

Der frühere CSU-Chef und bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber wird am Montag 85 Jahre alt. Im Februar gab er den Vorsitz im Verwaltungsbeirat des FC Bayern München auf. Mit Bundeskanzler Friedrich Merz soll er weiterhin regelmäßig telefonieren.

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HEUTE6:42 Uhr

Xi besucht Trump: Persönlicher Empfang und Bankett mit Tech-Konzernchefs

US-Präsident Donald Trump empfängt Chinas Staatschef Xi Jinping am Donnerstag in Washington mit militärischen Ehren und Staatsbankett. Beide wollen laut Peking die „strategische Stabilität“ verbessern. Themen sind Handel, Iran, Ukraine, KI und Taiwan.

US-Präsident Donald Trump und Chinas Präsident Xi Jinping bei einer Begrüßungszeremonie in Peking am 14. Mai 2026. (Archivbild)

Foto: Alex Wong/Getty Images

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HEUTE6:36 Uhr

Mitarbeiter eines Fahrgeschäfts stirbt nach Unfall auf Oktoberfest

Auf dem Münchner Oktoberfest ist am Montag ein 52-jähriger serbischer Mitarbeiter eines Fahrgeschäfts nach einem Betriebsunfall gestorben. Der Unfall ereignete sich gegen 21:50 Uhr. Für Fahrgäste bestand laut Polizei keine Gefahr; die Kripo ermittelt.

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HEUTE6:34 Uhr

AfD erörtert Bedingungen für Zusammenarbeit mit Union

Die AfD prüft laut „Bild“ eine mögliche Zusammenarbeit mit einer CDU/CSU-Minderheitsregierung. Ein internes Papier nennt fallweise Kooperation und Bedingungen wie Gleichbehandlung und parlamentarische Einbindung. Denkbar seien schärferes Staatsangehörigkeitsrecht, Kernenergie und weniger Bürgergeld für ukrainische Flüchtlinge.

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HEUTE6:28 Uhr

Infantino bereit für Reformen – Aber kein Rückzug

FIFA-Präsident Gianni Infantino bietet angesichts der Kritik an seinem Führungsstil eine unabhängige Prüfung der FIFA-Governance und Gespräche über Reformen an. Einen Verzicht auf die Kandidatur für eine vierte Amtszeit beim FIFA-Kongress im März 2027 kündigte er nicht an.

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HEUTE6:11 Uhr

Gefährlicher Hurrikan „Polo“ im Pazifik vor Mexiko

Vor Mexikos Pazifikküste hat sich Hurrikan „Polo“ gebildet. Der Sturm hatte am Montag Stärke eins und soll bis Mittwoch Stärke fünf erreichen, ohne direkt auf Land zu treffen. Es drohen lebensgefährliche Überschwemmungen, Erdrutsche und hohe Wellen.

Hohe Wellen treffen auf die Ufermauer vor Häusern.

Foto: Mario Tama/Getty Images

 
Mit Material der Nachrichtenagenturen

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