Tag: Medizin
In Kürze:
- Infraschall von Windkraftanlagen soll Herzkrankheiten fördern.
- Das ist das Ergebnis einer neuen Studie der Arbeitsgruppe Infraschall der Universitätsmedizin Mainz.
- Dazu wurden die medizinischen Daten von vier Gemeinden bei Paderborn miteinander verglichen, zwei mit vielen Windrädern, zwei fast ohne.
- Die gesundheitliche Auswirkung von Infraschall durch Windräder bleibt ein Streitthema.
- Die hinter der Studie stehenden Ärzte fordern Aufklärung und ausreichende Mindestabstände zu Wohngebieten.
„Die Daten zeigen am Beispiel der Region Paderborn ein signifikant erhöhtes kardiovaskuläres [Anm. d. Red.: das Herz-Kreislauf-System betreffend] Neu-Erkrankungsrisiko in Kommunen mit massivem Ausbau der Windenergie an.“
Testregion Paderborn

Der Kreis Paderborn in Nordrhein-Westfalen.
Foto: TUBS; CC BY-SA 3.0,
Klare Ergebnisse bei den Herzerkrankungen

In den windkraftstärkeren Gemeinden Borchen und Lichtenau gab es in den Vergleichszeiträumen eine deutlich stärkere Zunahme von Herzinsuffizienz und Rhythmusstörungen als in Hövelhof und Delbrück. Als Vergleichswert (100 %) dienen die Mittelwerte von Hövelhof und Delbrück im Zeitraum 2015 bis 2024.
Foto: mf/Epoch Times nach Arbeitsgruppe Infraschall Universitätsmedizin Mainz
Doppelblindstudie: Weder Patienten noch Ärzte wussten von der Studie
„Ziel der aktuellen Studie war die Vermeidung von drei wichtigsten statistischen Effekte: Nocebo-Effekt, Habituation-Effekt und Hawthorne-Effekt.“
War die Ursache wirklich Infraschall?
Streitpunkt Infraschall
„Wissenschaft und Medizin fordern einhellig mehr Forschung. Bereits am 118. Ärztetage – dem höchsten Gremium der Ärzteschaft – wurde ein Beschluss verabschiedet, der die Notwendigkeit von Forschung in der Wohnraumumgebung sehr detailgenau und explizit einfordert. Trotz dieser eindeutigen Positionierung von Wissenschaft und Ärzteschaft hat die Politik diese Positionierung nicht beachtet.“
Forderungen der Ärzte
„Wir fordern eine ehrliche Information der betroffenen Bevölkerung, damit sie die Chance auf Früherkennung von Herzinsuffizienz und Rhythmusstörungen hat, um eine leitlinienkonforme Behandlung zu ermöglichen. Zu der Ehrlichkeit würde auf das behördliche Eingeständnis gehören, dass man vieles nicht weiß.“
Die Gewinner, die Verlierer und die Kennzahlen

Gesundheitsministerin Nina Warken am 26.03.2026.
Foto: via dts Nachrichtenagentur
Kurskorrektur gefordert
„Das Versprechen, Einsparungen verursachergerecht zu verteilen, wird damit eindeutig gebrochen.“
Effizienzsteigerungen statt Kürzungen
Patientensicherheit großgeschrieben
Widersprüchlicher Gesetzentwurf
Die Gewinner, die Verlierer und die Kennzahlen

Gesundheitsministerin Nina Warken am 26.03.2026.
Foto: via dts Nachrichtenagentur
Kurskorrektur gefordert
„Das Versprechen, Einsparungen verursachergerecht zu verteilen, wird damit eindeutig gebrochen.“
Effizienzsteigerungen statt Kürzungen
Patientensicherheit großgeschrieben
Widersprüchlicher Gesetzentwurf
In Kürze:
- 6. und 7. Juni 2026: Tag der Organspende in Leipzig.
- Gut zwei Dutzend Politiker im Bundestag machen sich für eine neue Widerspruchslösung anstelle der geltenden Entscheidungslösung stark.
- Skepsis kommt von mehreren Politikern in allen Fraktionen und der Stiftung Patientenschutz.
Knapp 1.000 postmortale Organspender im Jahr

Die Grafik zeigt die Zahl der postmortalen Organspender in Deutschland in den Jahren von 1998 bis 2024.
Foto: Bildschirmfoto/„Statista“
Über 3.500 Organtransplantationen im Jahr

Die Grafik zeigt die Gesamtzahl der in Deutschland durchgeführten Organtransplantationen nach Organ in den Jahren 2013 bis 2024.
Foto: Bildschirmfoto/„Statista“
Neuer Anlauf für Widerspruchslösung im Bundestag
Skepsis bei Patientenschützern und Politikern
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Hirntod und Einwilligung als zwingende Voraussetzung für Organentnahme

Das Foto zeigt einen Organspendeausweis.
Foto: via dts Nachrichtenagentur
Der Tag der Organspende 2026
In Kürze:
- 6. und 7. Juni 2026: Tag der Organspende in Leipzig.
- Gut zwei Dutzend Politiker im Bundestag machen sich für eine neue Widerspruchslösung anstelle der geltenden Entscheidungslösung stark.
- Skepsis kommt von mehreren Politikern in allen Fraktionen und der Stiftung Patientenschutz.
Knapp 1.000 postmortale Organspender im Jahr

Die Grafik zeigt die Zahl der postmortalen Organspender in Deutschland in den Jahren von 1998 bis 2024.
Foto: Bildschirmfoto/„Statista“
Über 3.500 Organtransplantationen im Jahr

Die Grafik zeigt die Gesamtzahl der in Deutschland durchgeführten Organtransplantationen nach Organ in den Jahren 2013 bis 2024.
Foto: Bildschirmfoto/„Statista“
Neuer Anlauf für Widerspruchslösung im Bundestag
Skepsis bei Patientenschützern und Politikern
Hirntod und Einwilligung als zwingende Voraussetzung für Organentnahme

Das Foto zeigt einen Organspendeausweis.
Foto: via dts Nachrichtenagentur
In Kürze:
- CEPI finanziert die Beschleunigung der Entwicklung dreier potenzieller Impfstoffe gegen das Bundibugyo-Ebolavirus.
- CEPI begründet die Auswahl dieser drei Impfstoffprojekte damit, dass die Impfstoffe oder ihre Technologien bereits erfolgreiche Sicherheitsprüfungen durchlaufen haben.
- Der dritte Impfstoff – entwickelt von der Universität Oxford und dem Serum Institute of India – könnte laut WHO bereits innerhalb von zwei Monaten für klinische Tests bereitstehen.
Weitere geförderte Impfstoffvarianten
Herstellung von Impfstoffdosen während klinischer Prüfung
Moderna-Impfstoff von WHO bislang nicht berücksichtigt
Serum Institute of India: Impfstoffproduktion in Kürze geplant
Der Artikel erschien im Original auf theepochtimes.com unter dem Titel „$60 Million Pledged to Fast-Track Ebola Vaccines“. (redaktionelle Bearbeitung: il)
Herr Gutmann, wie viele Zeugen haben Sie für Ihr neues Buch interviewt und wie sind Sie an diese Personen gekommen?
Wie sind Sie aufgrund der Interviews zu dem Schluss gekommen, dass chinesische Ärzte und Funktionäre Uiguren in den Gefangenenlagern gezielt für Zwangsorganentnahme auswählen?
Für viele Menschen ist es schwer vorstellbar, dass staatlich organisierter Organraub in diesem Ausmaß möglich ist. Was entgegnen Sie diesem Zweifel?
Kommen wir zurück zu Rukiye. Was ist ihre Geschichte?
Wie verifizieren Sie, ob das, was Ihre Zeugen Ihnen erzählt haben, wahr oder nur erfunden ist?
Gab es auch zweifelhafte Zeugenaussagen?
Können Sie einige Beispiele nennen?
Was ist ECMO?
Gibt es Organraub nur in China oder auch in anderen Ländern?
Vielen Dank für das Gespräch!
In Kürze:
- Seltene Ebola-Variante (Bundibugyo) treibt Ausbruch in Kongo und Uganda
- Oxford und Serum Institute entwickeln experimentellen ChAdOx1-Impfstoff
- WHO und Partner setzen kurzfristig vor allem auf Eindämmung statt Impfung
Wissenschaftler arbeiten intensiv daran, Impfstoffe gegen eine seltene Virusvariante zu testen und zu entwickeln. Diese Variante verursacht derzeit einen Ebola-Ausbruch in Afrika.
Experimenteller Impfstoff und internationale Zusammenarbeit

Eine Mutter hilft ihren Kindern, sich vor dem Betreten des Kyeshero-Krankenhauses in Goma die Hände zu waschen. Dort gibt es Kontrollen mit Handhygiene und Temperaturmessung als Ebola-Präventionsmaßnahmen. 18. Mai 2026.
Foto: Jospin Mwisha/AFP via Getty Images
Diskussion über Einsatz experimenteller Impfstoffe
Internationale Organisationen und Entwicklungspläne
Priorität: Eindämmung des Ausbruchs
Zahl der Fälle wahrscheinlich deutlich höher
Ausbruch blieb wochenlang unentdeckt
Bislang weder Impfung noch Therapie für seltene Ebola-Variante
Anhaltende Kämpfe im Ostkongo

Im Ostkongo leben bis zu vier Millionen Binnenflüchtlinge oft unter sehr beengten Verhältnissen. (Archivbild)
Foto: Moses Sawasawa/AP/dpa
Hunderttausende Binnenflüchtlinge
Reise zu Gesundheitseinrichtungen kann lebensgefährlich sein

Der Berliner Arzt Maximilian Gertler bei einem Ebola-Einsatz für Ärzte ohne Grenzen (Handout)
Foto: Medecins sans Frontieres/dpa
Rebellen machen Gesundheitsmanagement

Die Miliz M23 kontrolliert große Teile der Kivu-Provinzen im Ostkongo. (Archivbild)
Foto: Brian Inganga/AP/dpa
In Kürze:
- 1912 erwarb der Antiquar Wilfrid M. Voynich ein namenloses Buch, das heute weltweit als Voynich-Manuskript bekannt ist.
- Das Werk fasziniert durch seinen unlesbaren Inhalt und einzigartige Zeichnungen, die für die heutige Welt fremd erscheinen.
- Seit über 400 Jahren versuchten zahlreiche Forscher und Laien, den Inhalt des Buches zu entziffern. Bis heute erfolglos.

Von außen wirkt das Voynich-Manuskript im Vergleich zu anderen mittelalterlichen Büchern einfach und langweilig.
Foto: gemeinfrei
Die Wiederentdeckung 1912

Wilfrid Michael Voynich (1865–1930) bei seiner Arbeit mit alten Büchern.
Foto: gemeinfrei
Glücksfund eines Apothekers

Die Zeichnung des Illustrators Victor Pérard (1870–1957) zeigt den Franziskanermönch Roger Bacon in seinem Studierzimmer.
Foto: gemeinfrei
Ein beiliegender Brief

Der deutsche Universalgelehrte Athanasius Kircher sollte das Voynich-Manuskript entziffern.
Foto: gemeinfrei

In einem Brief bat der Arzt Johannes Marcus Marci seinen Glaubenskollegen Athanasius Kircher um die Übersetzung des mysteriösen Buches.
Foto: gemeinfrei
Aus königlichem Besitz

Als Sammler von Kuriositäten kaufte Rudolf II., Kaiser des Heiligen Römischen Reichs, das Voynich-Manuskript für 600 Dukaten.
Foto: gemeinfrei
Verborgene Notizen

Der böhmische Mediziner Jacobi à Tepenecz könnte von Kaiser Rudolph II. das Voynich-Manuskript zur Entzifferung erhalten haben.
Foto: gemeinfrei
Die Besonderheiten des Voynich-Manuskripts

Die Seite 68 besteht aus vier miteinander verbundenen Blättern und zeigt astronomische Darstellungen.
Foto: gemeinfrei
Von unbekannten Pflanzen bis zu italienischen Burgen
Fälschung oder echt?

Im 16. Jahrhundert wurden aufwendigere Verschlüsselungsmethoden erfunden wie diese Chiffriermaschine von Heinrich II., König von Frankreich, zeigt.
Versuche der Entschlüsselung

Auszug aus dem Voynich-Manuskript, das viele Forscher und Laien bereits zu entschlüsseln versuchten.
Foto: gemeinfrei
Buchtipp: Das „Voynich Manuskript“
Seitenzahl: 288
ISBN: 978-3-96849-409-8

Das Buch „Voynich-Manuskript“ von Vera Pache und Klaus Schmeh.
Foto: Verlag Favoritenpresse
Krankheit wochenlang unentdeckt
Seltener Bundibugyo-Typ des Ebolavirus
In Kürze:
- Alte Annahme: Bislang galt Ameisensäure als alleiniger Bestandteil von Ameisengift.
- Neue Erkenntnis: Forscher aus Halle/Saale und Berlin haben jüngst herausgefunden, dass das Toxin auch gesundheitswirksame Eiweiße enthält.
- Künftiger Nutzen: Diese Entdeckung könnte dazu beitragen, wirksame Mittel gegen Krankheitserreger wie Pilze zu entwickeln.
„Wir haben nun zwei völlig neue Peptid-Familien in den Giften von Schuppenameisen nachgewiesen. Diese sind einzigartig in diesen Ameisen, kommen dort aber weit verbreitet vor. Ihr Gift ist wesentlich komplexer als bisher angenommen.“
Ameisengift schützt Brut vor Pilzerkrankungen
Internationale Spitzenforschung
„Ihre Transformation beginnt, wenn Sie aufhören, sich mit einem kranken, suboptimalen oder durchschnittlichen Gesundheitszustand zufriedenzugeben, und anfangen, nach Optimalität zu streben.“
Die Turbinen des Lebens
Dr. Molly Maloof, es freut mich, Sie bei uns begrüßen zu dürfen. Ich bin sehr neugierig auf Ihre Definition von Energie. Inwieweit bestimmt Energie die Gesundheit grundlegend?
Lebensstil hat mehr Einfluss als Genetik
Wenn man mehr Energie haben will, muss man also an seiner Batterie arbeiten. Wie können wir das angehen, sowohl körperlich als auch mental?
Signale, Gedanken und Botschaften
Natur, Beziehungen, Nahrung – unterschätzte Heilmittel
EU will Anreize für heimische Produktion setzen
Vor allem in Asien hergestellt





























































