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Nach Sicherheitsvorfall am Leipziger Flughafen: Zwei Syrer stellen sich

Nach dem Sicherheitsvorfall am Flughafen Leipzig-Halle haben sich zwei Tatverdächtige gestellt.
Wie die Polizei am Montag mitteilte, handelt es sich um zwei Syrer. Die beiden Männer im Alter von 20 und 32 Jahren machten sich als Fahrzeugführer und Fahrzeughalter des Fahrzeugs bekannt, welches den Sicherheitszaun des Flughafens durchbrochen hatte. Der 20-Jährige ließ über seinen Rechtsanwalt mitteilen, er habe im Bereich des Flughafens die Kontrolle über das Fahrzeug verloren und dabei den Zaun durchbrochen.
Danach habe er sich von der Unfallstelle entfernt; das Auto sei in der Folge auf private Veranlassung abgeschleppt worden. Der 32-Jährige, der als Halter auftrat, machte keine näheren Angaben. Die Ermittlungen ergaben zudem, dass der 20-jährige Beschuldigte über keine gültige Fahrerlaubnis verfügt.
Die Staatsanwaltschaft ordnete unter anderem die Durchsuchung des 20-jährigen Beschuldigten, seiner mitgeführten Sachen und seiner Wohnung an. Das Fahrzeug wurde auf dem Gelände des benannten Autohandels aufgefunden. Ein Richter hatte zuvor die Beschlagnahme des Fahrzeugs und dessen Durchsuchung angeordnet. Die Staatsanwaltschaft Leipzig und die Verkehrspolizeiinspektion der Polizeidirektion Leipzig haben die Ermittlungen aufgenommen.
Gegen den 20-Jährigen wird wegen des Verdachts des unerlaubten Entfernens vom Unfallort und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt. Gegen den 32-Jährigen wird wegen des Verstoßes gegen die Straßenverkehrsordnung ermittelt, weil er das Führen seines Fahrzeugs durch den 20-Jährigen zugelassen haben könnte, obwohl dieser keine Fahrerlaubnis besaß. Die Ermittlungen zu den konkreten Abläufen am Unfallort, den Tatbeteiligungen und einer möglichen Motivlage dauern an.
Der Vorfall hatte sich am Samstag gegen 23 Uhr ereignet. Am Sicherheitszaun des Flughafengeländes war eine Beschädigung festgestellt worden, woraufhin die Nordpiste gesperrt und der Flugbetrieb auf der Nordseite für mehrere Stunden eingestellt wurde. Einsatzkräfte der Bundespolizei und der Polizeidirektion Leipzig suchten das Gelände mehrmals ab. Dabei fanden sie weder unberechtigte Personen noch verdächtige Gegenstände. (dts/red)
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Kanada: „Schwerwiegender Vorfall“ auf Militärstützpunkt in Alberta – mehrere Tote, viele Verletzte

Auf einem Armeestützpunkt im Westen Kanadas hat sich nach Angaben der Regierung ein „schwerwiegender Vorfall“ ereignet, bei dem mehrere Menschen getötet wurden.
Kanadas Premierminister Mark Carney schrieb am Samstag (Ortszeit) im Onlinedienst X, auf dem Stützpunkt Wainwright in der Provinz Alberta habe ein „schwerwiegender Vorfall einen Großbrand“ ausgelöst.
Verteidigungsminister David McGuinty sagte auf einer Pressekonferenz, es habe sowohl Tote als auch Verletzte gegeben. Nähere Angaben machte er nicht.
Der Minister sagte lediglich, „wir werden dazu in den kommenden Stunden und Tagen mehr zu sagen haben“. Die Situation sei schwierig und verändere sich ständig.
Er könne sich aber nicht an einen vergleichbaren Vorfall in der jüngeren Geschichte erinnern, sagte McGuinty. Der Stützpunkt liegt etwa 200 Kilometer südöstlich der Provinzhauptstadt Edmonton.

Krankenhäuser „völlig überfordert“

Ein Arzt in einem Krankenhaus von Edmonton, Warren Thirsk, sagte dem staatlichen Sender CBC, die medizinischen Einrichtungen in der Kleinstadt Wainwright seien „völlig überfordert“ von der Anzahl der Patienten, die zu versorgen seien.
„Es sind mehr Patienten, als irgendjemand von uns jetzt gerade zählen möchte“, sagte Thirsk. Es sei eine Katastrophe, wie sie nur alle 15 bis 25 Jahre vorkomme.
In Edmonton wurde nach der Katastrophe ein „Code Orange“ ausgerufen, der ein Notfallprotokoll für eine hohe Anzahl von Patienten bezeichnet.
Die Gesundheitszentren in Wainwright waren den Berichten zufolge völlig überlastet, und Patienten wurden in der Folge in Krankenhäuser in ganz Edmonton verlegt.

Feuer und starke winde

Der Gemeindebezirk Wainwright meldete über Onlinenetzwerke, dass sich das Feuer aufgrund von starken Winden schnell über das Areal der Militärbasis hinaus ausgebreitet habe. Feuerwehren aus mehreren Bezirken hätten den Brand „für den  Augenblick im Griff“ und würden die Gegend weiter engmaschig überwachen.
Das Feuer unterbrach auch die vorzeitige Stimmabgabe für eine Abstimmung am Montag, bei der über ein mögliches Referendum über die Unabhängigkeit der ölreichen Provinz Alberta von Kanada entschieden werden sollte. Das Wahllokal in Wainwright wurde nach Angaben der zuständigen Behörde geschlossen. (afp/dts/red)
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Verteidigungsminister: „Heikle Situation“ – Tote und Verletzte bei Brand auf kanadischer Militärbasis

Auf einer Militärbasis in Kanada hat ein schwerer Brand am Samstag zu Todesfällen und Verletzungen geführt. Medienberichten zufolge brach das Feuer auf der Basis in Wainwright, einer Stadt in der östlichen Provinz Alberta, aus und breitete sich aufgrund starker Winde schnell aus.
Verteidigungsminister David McGuinty erklärte, dass es sowohl Tote als auch Verletzte infolge des Vorfalls auf der Basis gegeben habe.

Verteidigungsminister spricht von „heikler Situation“

Er machte keine Angaben zur Anzahl der Opfer oder zur Ursache des Feuers, bezeichnete die Situation jedoch als „aktiv und heikel“ und kündigte eine baldige Untersuchung an.
Spät am Samstagabend (Ortszeit) teilte der Gemeindebezirk mit, dass das Feuer „derzeit unter Kontrolle“ sei. CFB Wainwright ist eine der geschäftigsten Armeebasen des Landes.
In Edmonton wurde nach der Katastrophe ein „Code Orange“ ausgerufen, der ein Notfallprotokoll für eine hohe Anzahl von Patienten bezeichnet.
Die Gesundheitszentren in Wainwright waren den Berichten zufolge völlig überlastet, und Patienten wurden in der Folge in Krankenhäuser in ganz Edmonton verlegt. (dts/red)
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Block-Podcast: „Zeit“-Journalistin kritisiert staatlichen Druck

Nach der Beschlagnahmung von Audiomaterial im Block-Prozess hat die Journalistin Anne Kunze von der „Zeit“ das staatliche Vorgehen kritisiert und ihre Entscheidung verteidigt, im Podcast „House of Block“ zwei Kinder der Unternehmerin Christina Block zu Wort kommen zu lassen, darunter die heute 15-jährige Klara, die an Silvester 2023 gemeinsam mit ihrem Bruder Theo entführt worden war.
„Klara hat gesagt, sie wolle Teil des Podcasts sein“, sagte Kunze dem „Spiegel“. Sie habe geantwortet, sie sei sich nicht sicher, ob sie das möchte. Klara habe erwidert, sie möchte es. Sie habe das mit ihrer psychologischen Betreuung und ihrem Vater besprochen. Kunze erklärte, sie habe ihr auch die Töne vorgelegt, die sie ganz am Anfang aufgezeichnet hatte. Klara werde in wenigen Tagen 16 Jahre alt. In dem Alter dürfe man wählen, Parteien beitreten, seine Religionszugehörigkeit bestimmen und eben auch seine Meinung frei äußern, so Kunze. Klara habe ihr gesagt, sie habe es satt, dass Erwachsene besser wissen, was gut für sie ist. Ihr jüngerer Bruder Theo sei im Podcast mit keinem Laut zu hören, erklärte die Journalistin.
Kunze hatte nach Darstellung der Zeitung am Montag Besuch von zwei Beamten des LKA Hamburg bekommen. Sie forderten demnach die Audioaufnahmen aus Kunzes Block-Recherche. Dem Landgericht Hamburg zufolge, das den Durchsuchungsbeschluss erlassen hatte, habe Kunze das Audiomaterial freiwillig herausgegeben.
„Das war ungefähr so freiwillig, wie wenn jemand sagt: Entweder du gibst mir deinen Schlüssel, oder ich trete deine Tür ein“, sagte Kunze. „Es gab zwei Möglichkeiten: Ich händige ihnen die Aufnahmen aus – oder sie durchsuchen die Wohnung, in der ich mit meiner Familie lebe, die Redaktionsräume der `Zeit` in Hamburg und eventuell auch in Berlin und finden die Tonaufnahmen auf diese Weise.“ Die Überlassung der Tonaufnahmen sei Folge des ausgeübten staatlichen Drucks gewesen. (dts/red)
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Flughafen Nürnberg wegen „Luftnotlage“ gesperrt

Der Nürnberger Flughafen ist am Dienstagmittag wegen eines Polizeieinsatzes für den Flugverkehr gesperrt worden. Aufgrund einer „Luftnotlage“ sei der Flugbetrieb derzeit eingestellt, teilte der Flughafenbetreiber mit. Weitere Informationen wurden zunächst nicht genannt.
Bereits am frühen Dienstagmorgen war es zu Beeinträchtigungen des Flugverkehrs am Albrecht-Dürer-Airport Nürnberg gekommen. Im Zeitraum zwischen 2 Uhr und 4 Uhr hatten drei Piloten während des jeweiligen Lande- oder Startvorgangs unabhängig voneinander die Sichtung eines Objekts gemeldet, bei dem es sich möglichweise um eine Drohne gehandelt haben könnte. Im Anschluss kam es zu temporären Beeinträchtigungen des Flugverkehrs.
Die durchgeführten Maßnahmen, bei welchen unter anderem auch ein Polizeihubschrauber im Einsatz war, führten zunächst nicht zur Verifizierung des gemeldeten Objekts. Die Ermittlungen dauerten noch an. (dts/red)
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Polizeibilanz: Mehr Einsätze und Straftaten beim Oktoberfest

Insgesamt rückten die Beamten zu 1.851 Einsätzen aus, nach 1.598 im Jahr 2025, ein Anstieg um 15 Prozent. Die Zahl der angezeigten Straftaten und Ordnungswidrigkeiten stieg auf 845 Delikte, nach 784 im Jahr 2025 und 706 im Jahr 2024. Das Plus von etwa acht Prozent geht vor allem auf Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz zurück.
Zugleich besuchten deutlich mehr Menschen das Fest als im Vorjahr. Ein Tötungsdelikt musste nicht verzeichnet werden. Bei den Raubdelikten wurden fünf Fälle registriert, nach einem im Jahr 2025 und keinem im Jahr 2024; die Ermittlungen laufen noch
Bei den Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung wurden 80 Delikte registriert, nach 72 im Jahr 2025 und 56 im Jahr 2024. In den meisten Fällen handelte es sich um sexuelle Belästigungen, insgesamt 52, nach 47 im Vorjahr. Acht Fälle betrafen Upskirting, nach zwölf im Jahr 2025. Fünf Fälle erfüllten den Tatbestand der Vergewaltigung, ebenso viele wie 2025, nach zwei im Jahr 2024.
Im Bereich der Gewaltkriminalität blieben die Anzeigen wegen Körperverletzung mit 237 Fällen nahezu auf dem Vorjahresniveau von 236. Gefährliche Körperverletzungen nahmen auf 95 Fälle zu, nach 75 im Jahr 2025. In 25 Fällen wurde ein Maßkrug als Tatmittel verwendet, nach 24 im Vorjahr.
Strahlendes Herbstwetter bescherte Wirten und Schauststellern regen Zulauf.

Strahlendes Herbstwetter bescherte Wirten und Schauststellern regen Zulauf.

Foto: Felix Hörhager/dpa

Widerstandshandlungen und tätliche Angriffe gegen Polizeibeamte gingen auf 19 Fälle zurück, nach 25 im Jahr 2025; dabei wurden zehn Beamte verletzt, nach 17 im Vorjahr.
Beim Diebstahl registrierte die Polizei 159 Anzeigen, nach 170 im Jahr 2025. Die Zahl der Taschendiebstähle auf dem Festgelände stieg auf 78 Fälle, nach 55 im Vorjahr. Zehn Tatverdächtige wurden festgenommen, ihnen können meist mehrere Taten zugeordnet werden; in fünf Fällen wird wegen schweren Taschendiebstahls ermittelt.
Bei den Betäubungsmittelverstößen wurden 207 Anzeigen erstellt, nach 148 im Jahr 2025, überwiegend wegen Kokain. Die festgestellten Verstöße stiegen um mehr als 30 Prozent. Wegen Cannabis wurden drei Anzeigen erstattet, da das Konsumcannabisgesetz und das Gesundheitsschutzgesetz gelten.
Bei Zugangskontrollen wurden acht Personen mit einem Messer festgestellt, angezeigt und die Messer sichergestellt. Im Flugbeschränkungsgebiet gab es 146 Verstöße, nach elf im Jahr 2025; darunter 127 unerlaubte Drohnenflüge, 15 bemannte Luftfahrzeuge und vier sonstige Fälle. Vier Flüge erfolgten über der Theresienwiese, 26 im unmittelbaren Umfeld.
Die Polizei führte 600 freiheitsentziehende Maßnahmen durch, nach 529 im Jahr 2025. In 181 Fällen handelte es sich um Gewahrsamnahmen zur Verhinderung oder Unterbindung von Straftaten, meist durch stark alkoholisierte Personen, nach 163 im Vorjahr. Das Kreisverwaltungsreferat erließ auf Antrag des Polizeipräsidiums 36 Betretungsverbote.
Hinzu kamen 30 Personen, die einen Platzverweis für das Festgelände erhielten, der durch ein Aufenthaltsverbot ergänzt wurde. Vorläufig festgenommen wurden 419 Personen, nach 366 im Jahr 2025. Sicherheitsleistungen von 707.007 Euro wurden einbehalten, nach 357.000 Euro im Vorjahr.
Im Verkehr wurden 2.087 Unfälle im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München verzeichnet, nach 1.923 im Jahr 2025. Dabei wurden 27 Personen schwer und 347 Personen leicht verletzt, nach 16 Schwer- und 293 Leichtverletzten im Vorjahr.
Millionen Besucher zog es auch in diesem Jahr wieder auf die Wiesn.

Millionen Besucher zog es auch in diesem Jahr wieder auf die Wiesn.

Foto: Felix Hörhager/dpa

Verkehrstote gab es nicht. Fahrten unter Alkoholeinfluss gingen auf 382 Fälle zurück, nach 438 im Jahr 2025; davon waren 207 Straftaten und 175 Verkehrsordnungswidrigkeiten. Auf E-Scooter entfielen 232 dieser Fahrten, nach 252 im Vorjahr. Fahrten unter Drogeneinfluss stiegen auf 139 Fälle, nach 112 im Jahr 2025; darunter waren sechs Straftaten und 133 Ordnungswidrigkeiten. Nur 15 Fälle betrafen E-Scooter, nach keinem im Vorjahr.
Nach Trunkenheitsfahrten oder Unfällen unter Alkoholeinfluss wurden 80 Führerscheine sichergestellt, nach 291 im Jahr 2025. Die Einsatzkräfte verhinderten 92 Trunkenheitsfahrten, nach 53 im Vorjahr; 69 Fälle betrafen E-Scooter. 31 Unfälle ereigneten sich unter Alkoholeinfluss, nach 23 im Jahr 2025, davon 16 mit Beteiligung von E-Scootern, nach zwölf im Vorjahr. Insgesamt mussten 898 Fahrzeuge abgeschleppt werden, nach 1.187 im Jahr 2025, ein Rückgang um mehr als 20 Prozent.
Zur Entlastung des Festgeländes wurden am Samstag, 26. September, und am Samstag, 3. Oktober, zeitweise mehrere Eingänge geschlossen, Besucherströme umgeleitet und S-Bahn-Haltestellen nicht mehr angefahren.
Die Maßnahmen wirkten nach Darstellung der Polizei, sodass die Wiesn trotz hoher Besucherzahlen an diesen Tagen ohne Zwischenfälle verlief. Die 56 Videokameras auf dem Festgelände unterstützten die Einsatzkräfte in 228 Fällen; 25 Einsätze wurden durch die eigene Wahrnehmung der Videobeobachter ausgelöst.
Bodycams kamen ebenfalls zum Einsatz, um zu deeskalieren und Straftaten zu dokumentieren. Die Zahlen beziehen sich auf den Stand 4. Oktober, 5:00 Uhr. (dts/red)
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Schwerer Unfall an Schiffsschaukel auf dem Oktoberfest

Am letzten Tag des Oktoberfests ist ein 47-jähriger Mitarbeiter eines Schaustellerbetriebs bei einem Unfall an einer Schiffsschaukel schwer verletzt worden.
Die Polizei teilte mit, dass der Mann noch am Unfallort reanimiert und anschließend in eine Münchner Klinik gebracht wurde. Für die Fahrgäste des Fahrgeschäfts bestand demnach zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr.
Der Unfall ereignete sich gegen 10.15 Uhr im Bereich der Oidn Wiesn. Die Polizei sperrte das Fahrgeschäft ab und das Kommissariat 13 übernahm die Ermittlungen. Ein Kriseninterventionsteam betreute die Zeugen des Vorfalls. Weitere Details sind derzeit noch nicht bekannt.
Es war nicht der erste schwere Zwischenfall auf der Wiesn 2026. Bereits am Eröffnungstag blieben Besucher im Fahrgeschäft „Predator“ wegen eines defekten Sensors kopfüber hängen. Zwei Tage später starb ein 52-jähriger Mitarbeiter nach einem Unfall am Free-Fall-Turm „Hangover“.
Auch auf der Oidn Wiesn kam es zu einem tödlichen Unglück, als eine über 90-jährige Rollstuhlfahrerin bei einem Zwischenfall mit einem Kutschpferd stürzte und später im Krankenhaus verstarb. (dts/red)
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Einheitsfeier in Bremen: Angriffe auf Polizei an der Sielwallkreuzung

Vor der zentralen Feier zum Tag der Deutschen Einheit in Bremen hat es in der Nacht zu Samstag gewalttätige Vorfälle in der Hansestadt gegeben. Wie die Polizei am Samstagmorgen mitteilte, versammelte sich in der Nacht eine größere Personengruppe an der Sielwallkreuzung und attackierte Einsatzkräfte mit Pyrotechnik, Steinen und Flaschen.
Die Polizisten hätten Tatverdächtige festgenommen und die Kreuzung geräumt. Ein Polizist sei durch Pyrotechnik verletzt worden und müsse ärztlich behandelt werden.

Pyrotechnik bei Demonstration

Bereits am Freitagabend fand eine Versammlung unter dem Motto „Was ihr feiert: Sozialabbau, Militarisierung, Antifeminismus!“ statt. Gegen 18 Uhr starteten rund 700 Teilnehmer am Brill zu einem Aufzug durch die Neustadt. Unter dem Motto „Kein Frieden mit der Nation. Gegen Nationalismus, Militarisierung und Sozialabbau“ führte die Route über die Wilhelm-Kaisen-Brücke bis zur Kunsthalle. Während des Aufzuges wurden aus der Versammlung heraus pyrotechnische Gegenstände, darunter Bengalos und Böller, gezündet und geworfen. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde dadurch niemand verletzt.
Die Polizei Bremen zog dennoch am Samstagmorgen „eine positive Zwischenbilanz“. Zahlreiche Menschen hätten bereits am Freitag die Veranstaltungen und Angebote in der Bremer Innenstadt besucht. „Aus polizeilicher Sicht verliefen die Feierlichkeiten insgesamt friedlich und ohne größere Zwischenfälle“, hieß es. (dts/red)
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Linksextremisten drohen mit Attacken gegen CDU

Linksextremisten haben sich zu einem Anschlag auf ein CDU-Büro am Wochenende in Offenbach am Main bekannt.
Ein entsprechendes Bekennerschreiben wurde anonym auf dem Internetportal „Indymedia“ veröffentlicht. In dem Schreiben wurden weitere Gewaltaktionen gegen die „Partei von Friedrich Merz“ angekündigt. „Ein paar Steine“ im CDU-Büro seien „erst der Anfang“, hieß es.
Das hessische Innenministerium bestätigte „Focus Online“, dass den Sicherheitsbehörden ein mutmaßliches Bekennerschreiben vorliege, welches nun Teil der Ermittlungen sei. Die Staatsschutzabteilung des Polizeipräsidiums Südosthessen arbeitete mit Hochdruck an der Aufklärung des Falls.
Unbekannte Täter hatten in der Nacht zu Montag die Kreisgeschäftsstelle der CDU und das zugehörige Wahlkreisbüro des Bundestagsabgeordneten Björn Simon mit Steinen angegriffen. Dabei wurden sechs große Glasscheiben zerstört.
Der Sachschaden wurde auf rund 6.000 Euro geschätzt. Personen kamen nicht zu Schaden, da das Büro zur Tatzeit nicht besetzt war. Die Polizei erklärte gegenüber „Focus Online“, dass die Tat von mehreren dunkel gekleideten Personen verübt worden sei, die danach geflüchtet seien. (dts/red)
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Umweltaktivisten besetzen Dach der CDU-Zentrale in Berlin

In Berlin haben sich Umweltaktivisten am Mittwochmorgen vom Dach der CDU-Parteizentrale abgeseilt.
Wie die Polizei mitteilte, wurden die Einsatzkräfte kurz nach 7 Uhr zum Konrad-Adenauer-Haus gerufen. Dort hätten sich mehrere Personen unberechtigt Zugang zum Dach verschafft.
Kräfte des Zentralen Objektschutzes entdeckten demnach die Personen, welche sich dann vom Dach abseilten und ein Transparent an der Fassade des Gebäudes ausrollten.

Umweltaktivisten besetzen Dach der CDU-Zentrale in Berlin am 23.09.2026

Foto: via dts Nachrichtenagentur

Offenbar handelte es sich um Mitglieder der Aktivistengruppe Robin Wood. Auf dem Transparent stand „Klare Kante gegen Rechts. Sozialabbau beenden, Klimakrise bekämpfen“.
Laut Polizei wurden Höhenretter alarmiert. Gegen alle beteiligten Personen würden Ermittlungen wegen Hausfriedensbruch eingeleitet.
Auch eine Person mit einer Drohne wurde zunächst festgesetzt. Die Polizei war zunächst mit ca. 30 Einsatzkräften vor Ort. (dts/red)
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Großeinsatz in Kölner Südstadt nach Schüssen auf Café

In der Kölner Südstadt ist es am Montagmorgen zu einem Großeinsatz der Polizei gekommen.
Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, sollen Unbekannte auf ein Café auf der Bonner Straße in der Kölner Südstadt geschossen haben. Mehrere Einschusslöcher sollen an dem Café gefunden worden sein, Patronenhülsen wurden zudem sichergestellt. Ob es Verletzte oder Tote gibt, war zunächst unklar.
Die Polizei teilte mit, dass die Bonner Straße ab Chlodwigplatz stadtauswärts sowie Bereiche rund um Elsaßstraße, Zugweg und Kurfürstenstraße wegen des Polizeieinsatzes gesperrt wurden. Die Beamten riefen dazu auf, den Bereich weiträumig zu umfahren. (dts/red)
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Wieder Schüsse in Berlin-Kreuzberg

Erneut war der Graefekiez in Berlin betroffen, die Polizei war am Abend mit einem Großaufgebot im Einsatz.
Hier hatte es zuletzt wiederholt Vorfälle dieser Art gegeben. Im März hatten zwei Männer auf einen 23-Jährigen geschossen, der mit einem Begleiter auf dem Gehweg der Graefestraße unterwegs war. Der 23-Jährige wurde schwer verletzt. Die Täter flüchteten.
Die 7. Mordkommission des Landeskriminalamtes hatte im Mai die Ermittlungen übernommen, nachdem im gleichen Kiez ein Unbekannter auf einem Scooter auf ein Auto geschossen hatte. Kurz darauf waren im Bereich der Urbanstraße in Richtung Hermannplatz sowie vor einem Lokal in Reinickendorf Schüsse abgefeuert worden. (dts/red)
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Zwei Tote in Augsburger Asylunterkunft – Verdächtiger festgenommen

In einer Augsburger Asylunterkunft hat es ein zweifaches Tötungsdelikt gegeben, bei dem ein 39-Jähriger und ein 54-Jähriger ums Leben gekommen sind.
Ein 29-jähriger Tatverdächtiger wurde vorläufig festgenommen, teilte das Polizeipräsidium Schwaben Nord am Dienstag mit. Die Kriminalpolizei Augsburg hat die Ermittlungen zu den Hintergründen übernommen.
Die Vorfälle ereigneten sich in Haunstetten-Siebenbrunn. Die Absuchemaßnahmen im näheren Umfeld sind derzeit im Gange.
Die Kriminalpolizei ermittelt wegen zweifachen Totschlags. Aufgrund der laufenden Ermittlungen seien momentan keine weiteren Auskünfte möglich.
Der 39-Jährige besaß die syrische und arabische Staatsangehörigkeit, während der 54-Jährige die irakische Staatsangehörigkeit hatte. Auch der Tatverdächtige besitzt die syrische und arabische Staatsangehörigkeit. (dts/red)
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SPD für konsequentes Handeln nach CSD-Anschlag – Frei: Gefährder anders behandeln

SPD-Fraktionsvize Sonja Eichwede hat vor der Sondersitzung des Innenausschusses des Bundestages zum Terroranschlag auf den Berliner CSD vor einer Woche konsequentes Handeln der Koalition angekündigt.
„Auch eine Woche nach dem fürchterlichen Anschlag auf den CSD in Berlin geht es aktuell vor allem um Hilfe und Unterstützung für die Opfer und Angehörigen. Es war ein Angriff auf unsere freie und offene Gesellschaft, der aufs Schärfste zu verurteilen ist“, sagte Eichwede der „Rheinischen Post“.
Für die Koalition gehe es nun um Aufklärung, um Taten wie diese zukünftig möglichst zu verhindern. Der Innenausschuss des Bundestages werde am Dienstag umfassend über die bisherigen Erkenntnisse der Sicherheitsbehörden diskutieren, so die SPD-Politikerin.
Gerade hinsichtlich radikalisierter Einzeltäter und Gefährder wie im vorliegenden Fall müsse man die Lage genau analysieren, um solche Taten künftig zu verhindern.
„Als Koalition sind wir zu konsequentem politischem Handeln bereit“, sagte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende. Das gelte für Fragen der polizeilichen wie nachrichtendienstlichen Aufklärung ebenso wie der Prävention.

Frei: Weniger Staatsaufwand für mehr Sicherheit

Für Unionsfraktionschef Thorsten Frei ist vollkommen klar, dass man nicht alle Gefährder in Deutschland überwachen könne. Stattdessen seien andere Maßnahmen sinnvoll.
„Das kann die Ausweitung der Präventivhaft sein, das kann der Einsatz der Fußfessel sein, oder das kann eben auch die Tatsache sein, dass man im Strafrecht schaut, dass, wenn es einschlägige Vorstrafen gibt, staatsgefährdende Taten, die Vorbereitung einer terroristischen Straftat oder anderes mehr.“
Es solle dann „jedenfalls keine Bewährungsstrafen geben. Gefährder müssten einfach anders behandelt werden, sagte Frei am Dienstag den Sendern RTL und ntv.
Die Frage nach mehr Personal bei der Polizei stellt sich laut Frei aktuell nicht.
„Wir haben die Polizeikräfte in den vergangenen Jahren massiv ausgebaut. Das gilt in jedem Fall für die Bundespolizei. Das gilt aber auch für die allermeisten Landespolizeien. Und deswegen muss man natürlich klar sagen, dass man hier immer auch an Grenzen stoßen wird. Und ich bin sehr dafür, dass wir uns umschauen nach Möglichkeiten, wie wir mit weniger staatlichem Aufwand zu mehr Sicherheit kommen können“, so Frei. (dts/red)
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Geiselnahme in Berliner Supermarkt beendet – Täter überwältigt

Die Geiselnahme in einem Supermarkt in Berlin-Marienfelde ist am Samstagmorgen von Spezialkräften der Polizei beendet worden. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge wurde der Täter überwältigt und die Geisel befreit. Es soll dabei zu keinem Schusswaffeneinsatz gekommen sein.
Am späten Freitagabend hatte ein Mann eine Frau in einem Supermarkt an der Hildburghauser Straße als Geisel genommen. Der Täter soll die Frau mit einem großen Messer bedroht haben. Der Supermarkt befand sich kurz vor der Schließung, als der Mann das Messer zog und die Geisel in seine Gewalt brachte.
Der Supermarkt ist großräumig abgesperrt.

Der Supermarkt ist großräumig abgesperrt.

Foto: Carsten Koall/dpa

Spezialkräfte der Polizei standen in Kontakt mit dem Geiselnehmer, während das Gebiet um den Supermarkt großräumig abgesperrt wurde. Anwohner konnten ihre Wohnungen verlassen, wurden jedoch von Polizisten begleitet, wenn sie durch das abgesperrte Gebiet mussten. Neben dem Spezialeinsatzkommando waren auch Feuerwehr und Schutzpolizei vor Ort, um die Situation zu sichern. (dts/red)
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BKA warnt vor wachsender Gewalt türkeistämmiger Banden

Das Bundeskriminalamt (BKA) beobachtet eine Zunahme von Straftaten und Gewaltdelikten junger türkeistämmiger Banden in Deutschland. Das berichtet die Funke-Mediengruppe unter Berufung auf einen BKA-Sprecher.
Seit Mitte des vergangenen Jahres sei in Deutschland verstärkt eine neue Form der Organisierten Kriminalität mit Bezügen zu türkeistämmigen Gruppierungen zu beobachten, teilte der Sprecher mit.

Mehr Schusswaffen und Erpressungen

Die Kriminalermittler stellen eine bundesweite Zunahme von Gewaltdelikten mittels Verwendung von Schusswaffen fest. Oftmals geht es demnach um Erpressungen oder Bedrohungen von türkischen mittelständischen Unternehmen, insbesondere in Städten mit einem hohen türkischen Bevölkerungsanteil.
Mitglieder dieser neuen kriminellen Gruppierungen stammen laut BKA ursprünglich aus der Türkei und werden aufgrund ihrer Altersstruktur durch türkische Medien auch als die „Mafia der neuen Generation“ und sogenannte „GenZ-Mafia“ bezeichnet.
Der Sprecher des Bundeskriminalamts sagte: „Im Vergleich zu klassischen Mafia-Gruppierungen, die oftmals hierarchisch strukturiert sind, vorrangig im Verborgenen agieren und öffentlichkeitswirksame Auftritte eher vermeiden, handelt es sich bei der sogenannten GenZ-Mafia oftmals um eher lose Netzwerke, die unter Nutzung von Social Media in Verbindung bleiben.“

Illegaler Waffenhandel aus der Türkei

Dabei greifen die organisierten Kriminellen laut BKA auch auf Schusswaffen aus der Türkei zurück. Der illegale Handel, die Verbreitung und letztlich die Verfügbarkeit illegaler Schusswaffen erhöhten in diesem Kontext zusätzlich die Gefahr für die öffentliche Sicherheit, so der Sprecher.
Unter anderem würden in der Türkei produzierte Schreckschusswaffen wiederholt als voll-funktionsfähige, letale, illegal umgebaute Schusswaffen in Deutschland sichergestellt.
Der BKA-Sprecher hob hervor: „Daneben gewinnt aktuell das Phänomen illegal gefertigter Fälschungen von Schusswaffen an Bedeutung.“ Derartige Fälschungen von Schusswaffen seien bekannten Originalmodellen täuschend echt nachgebaut, jedoch außerhalb legaler Produktions- und Vertriebsstrukturen hergestellt.
Nach einer deutlichen Zunahme von Schusswaffenkriminalität waren Polizei und Justiz vor allem in Berlin zuletzt verstärkt gegen organisierte Kriminalität vorgegangen. Bei der Polizei wurde die Sondereinheit „Ferrum“ gegründet, die Staatsanwaltschaft zog mit der Ermittlungsgruppe „Telum“ nach.
Im Fokus von Razzien und Durchsuchungen standen nach Angaben der Ermittler Banden, deren Anführer von der Türkei aus agieren und die in Berlin und anderen Städten türkisch- und kurdischstämmige Ladeninhaber bedrohen, um hohe Geldsummen zu erpressen. (dts/red)
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Polizei fordert mehr Personal für den Ernstfall

Die Gewerkschaft der Polizei fordert vor der am Mittwoch in Hamburg beginnenden Innenministerkonferenz den Aufbau einer nationalen Polizei-Reserve für den Ernstfall.
„Wenn in Deutschland morgen großflächig der Strom ausfällt, kritische Infrastruktur angegriffen wird oder mehrere Krisen gleichzeitig eintreten, dann haben wir schlicht nicht genug Polizistinnen und Polizisten, um überall gleichzeitig zu helfen“, sagte der GdP-Bundesvorsitzende Jochen Kopelke dem „RedaktionsNetzwerk Deutschland“. Sicherheit dürfe keine Frage des Zufalls sein, man brauche endlich belastbare Reserven.

Es gibt nicht genügend Sicherheitskräfte

Die Gewerkschaft unterstütze die Pläne der Innenministerkonferenz zum Aufbau nationaler Reserven – etwa für Blackout-Szenarien oder kritische Infrastruktur, sagte Kopelke weiter.
Wichtig sei aber: „Technische Reserven ohne Menschen schaffen keine Sicherheit. Generatoren, Notstrom und Ersatzteile helfen nur, wenn genügend Sicherheitskräfte da sind, die Ordnung sichern, Menschen schützen und Hilfe koordinieren.“
Die Polizei arbeite vielerorts bereits am Limit, während gleichzeitig neue Risiken entstünden: hybride Angriffe, Blackouts, Extremismus und organisierte Kriminalität. Gleichzeitig fehle es an einer starken nationalen Polizei-Reserve, die im Krisenfall schnell und koordiniert eingesetzt werden könne.

Bereitschaftspolizisten als Lückenbüßer

„Zwar sind die Bereitschaftspolizeien der Länder und des Bundes eine flexible Einheit, aber ihre Stärke und Flexibilität ist mittlerweile stark eingeschränkt und die Kräfte sind keine Reserve, sondern schon Lückenbüßer der regionalen Polizeiprobleme“, so Kopelke.
Polizisten stünden im Ernstfall zwischen Chaos und Sicherheit. „Aber wir werden dieser Verantwortung nur gerecht, wenn der Staat uns vorbereitet, ausstattet und personell stärkt“, sagte Kopelke. Wer heute keine Reserven aufbaue, riskiere morgen, dass Hilfe zu spät komme. (dts/red)
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BKA meldet Schlag gegen internationales Rauschgiftnetzwerk

Dem Bundeskriminalamt ist ein Schlag gegen den internationalen Drogenhandel gelungen. Wie die Behörden mitteilten, wurden in insgesamt 15 Objekten richterliche Durchsuchungsbeschlüsse des Amtsgerichts Duisburg vollstreckt. Die Maßnahmen fanden zeitgleich in NRW, Hessen und Bulgarien statt.
Bei der Aktion arbeiteten das Bundeskriminalamt, die Polizei Nordrhein-Westfalen, die Steuerfahndung und die Staatsanwaltschaft Varna in Bulgarien zusammen.
Dabei wurden umfangreiche Beweismittel, darunter eine scharfe Schusswaffe, etwa 20.000 Euro Bargeld und eine erhebliche Menge an Betäubungsmitteln, sichergestellt.

Eine Festnahme

Im Zuge der Maßnahmen wurde einer der Hauptbeschuldigten vorläufig festgenommen. Gegen ihn besteht der dringende Tatverdacht des bewaffneten Handeltreibens mit Cannabis und des gewerbsmäßigen Handeltreibens mit Cannabis in nicht geringer Menge.
Er sollte noch heute dem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Dinslaken vorgeführt werden, der über die Anordnung der Untersuchungshaft entscheiden wird.

Internationales Firmennetzwerk

Die Ermittlungen richten sich gegen ein Netzwerk aus elf Beschuldigten verschiedener Nationalitäten im Alter zwischen 26 und 63 Jahren. Ihnen wird vorgeworfen, ein Firmennetzwerk aufgebaut zu haben, um erhebliche Mengen an Rauschgift aus Südamerika und Thailand illegal nach Deutschland einzuführen.
Bereits eine Lieferung von 140 Kilogramm Marihuana konnte sichergestellt werden. Zudem steht das Netzwerk im Verdacht, mehrere Millionen Euro ungeklärter Herkunft ins Ausland transferiert zu haben.
Die Ermittlungen werden wegen des Verdachts des bandenmäßigen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln, der Geldwäsche und der Steuerhinterziehung im besonders schweren Fall geführt. (dts/red)
 
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Vier Tote bei Frontalcrash in Thüringen

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Landstraße zwischen Kaltensundheim und Aschenhausen in Thüringen sind am Montagnachmittag vier Menschen ums Leben gekommen.
Wie die Polizei mitteilte, waren eine 20-jährige Autofahrerin, ihre 25-jährige Beifahrerin sowie zwei etwa anderthalb Jahre alte Kinder in dem Unfallfahrzeug.
Die junge Frau war aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrspur geraten und frontal mit einem entgegenkommenden Lastwagen zusammengestoßen.
Der 63-jährige Lkw-Fahrer habe noch versucht auszuweichen, konnte die Kollision aber nicht mehr verhindern. Alle vier Insassen des Pkw wurden in dem Fahrzeug eingeklemmt und erlagen noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen.
Zur Rekonstruktion des Unfallhergangs wurde ein Gutachter hinzugezogen. Die Landstraße war während der Unfallaufnahme für mehr als vier Stunden voll gesperrt. (dts/red)
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Schießerei in Berlin-Kreuzberg auf offener Straße

Im Berliner Bezirk Kreuzberg sind am Pfingstmontagabend wieder Schüsse auf offener Straße gefallen.
Laut Zeugenangaben wurde kurz nach 21 Uhr aus mindestens einer Schusswaffe gefeuert, womöglich wurde das Feuer von anderen Beteiligten erwidert. Zuvor soll es eine Schlägerei gegeben haben.
Die Polizei riegelte den Tatort ab, zahlreiche Rettungskräfte waren im Einsatz, ob Menschen verletzt wurden, war zunächst nicht klar.
Erst im März hatten im gleichen Kiez zwei Männer auf einen 23-Jährigen geschossen, der mit einem Begleiter auf dem Gehweg der Graefestraße unterwegs war. Der 23-Jährige wurde schwer verletzt. Die Täter flüchteten. (dts/red)