Category: deutschland
In Kürze:
- Wissenschaftliche Dienste des Bundestags sehen enge verfassungsrechtliche Grenzen für eine drastische Kürzung der Abgeordnetendiäten.
- Die Linke diskutiert über eine Deckelung der Bezüge auf Höhe des Durchschnittslohns.
- Das Gutachten betont die Pflicht zur Sicherung von Unabhängigkeit und Existenzgrundlage der Abgeordneten.
- Parallel wächst parteiübergreifend die Debatte über die automatische Diätenerhöhung ab Juli.
Antwort an Linke: Deckelung von Diäten möglich – aber keine so weitreichende Kürzung
Partei für Deckelung – Fraktion mehrheitlich gegen den Vorstoß
Debatte über Diäten auch in den anderen Parteien
Objektiver Maßstab sollte wiederkehrende Grundsatzdebatten beenden
Mehr Maßnahmen für einen besseren Schutz von Frauen
In Kürze:
- Bund fördert Online-Sozialarbeiter vom „Civic Youth Net“ mit rund 248.800 Euro
- Weitere 299.425 Euro für Islamismusprävention bei AVP
- TikTok, Instagram und Discord als Arbeitsbereiche
- Ziel: Radikalisierung frühzeitig in sozialen Netzwerken verhindern
Online-Streetworker erweitern Aufgabenbereich
Direkte Ansprache in Online-Diskussionen
Evaluation zeigt Chancen und Grenzen der Online-Streetworker auf
Ministerium betont breite Kontrollmechanismen in der Förderpolitik
16 Prozent Zustimmung: Merz fällt unter Scholz-Wert
44 Prozent wollen Fortsetzung der Koalition – 49 Prozent sind dagegen
Spahn fordert raschen Umstieg auf Steuern
Spahn: Regelsatz steigt stärker als Löhne
Keine Reform ohne Gegenfinanzierung – Spahn warnt
Vertrauen in die Bundesregierung stark gesunken
Deutsche uneinig: Wer setzt sich in der Koalition durch?
Gefragt, welcher Koalitionspartner sich in der bisherigen Regierungsarbeit am stärksten durchgesetzt hat, sind die Deutschen uneinig.
Drei von zehn Befragten (30 Prozent) sehen die Union vorn, 22 Prozent nennen die SPD. Mehr als jeder Dritte (36 Prozent) ist dagegen der Ansicht, dass sich beide Parteien gleich stark – oder gleich wenig – durchgesetzt haben.
Steuerdebatte: Erbschaften ja, Soli-Abschaffung nein
16 neue Musterungszentren – außerhalb der Kasernen
Weitere acht Musterungszentren – je 50 neue Stellen
Fragebogen-Verweigerer sollen Bußgeld zahlen
Junge Männer, die den verpflichtenden Fragebogen zum neuen Wehrdienst nicht ausfüllen, sollen ein Bußgeld von 250 Euro erhalten – allerdings erst nach mehreren Mahnungen. Das Verteidigungsministerium hatte ursprünglich bis zu 1000 Euro erwogen.
Die Rücklaufquote liegt bei 91 Prozent (laut Spiegel): 86 Prozent antworteten sofort, weitere 5 Prozent nach Mahnung. Die Linke fordert, komplett auf Bußgelder zu verzichten.
Bis Ende April wurden rund 194.000 junge Männer und Frauen angeschrieben. Etwa die Hälfte der Antwortenden zeigt Interesse am freiwilligen Wehrdienst. Ziel bleibt, die Bundeswehr bis 2035 auf 255.000 bis 270.000 Soldaten zu vergrößern. (afp/red)
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Bas-Aussage löst Debatte aus
AfD legt in Sachsen-Anhalt weiter zu
„Subventionitis“ beenden
Wehrdienst-Fragebogen
Hantavirus-Update
In Kürze:
- Bundesarbeitsministerin Bas löst mit Aussage über „Einwanderung in Sozialsysteme“ heftige Reaktionen aus
- Kritiker verweisen auf hohen Anteil von Ausländern an Bürgergeldempfängern
- Migrationsforscher sehen die Angelegenheit differenzierter
Landräte sehen Zusammenhang zwischen Sozialstaat und Einwanderung
Union- und SPD-Politiker widersprechen Bas
Zahlen vermitteln gemischtes Bild
Migrationsforscher bezweifelt Relevanz von „Pull-Faktoren“
In Kürze:
- CDU-Haushaltspolitiker Yannick Bury fordert Debatte über Einschränkungen bei Bürgergeldbeziehern ohne vorherige Erwerbstätigkeit
- Historisches Vorbild: die frühere Sozialhilfe mit stärker bürokratisch organisiertem Zugang zur Krankenversorgung
- Krankenkassen beklagen milliardenschwere Finanzierungslücken bei den Gesundheitskosten von Bürgergeldempfängern
- Kritik kommt aus SPD und Teilen der CDU, die Einschnitte bei notwendigen Leistungen befürchten
Streit um Kosten der Behandlung von Bürgergeldbeziehern
Deutlich bürokratischerer Zugang vor Einführung von „Hartz IV“
Behandlungsschein und Behandlung „im Auftrag“ als Regelfall
Pauschale für Behandlung von Bürgergeldbeziehern nicht ausreichend
SPD für Bürgerversicherung – auch früherer CDU-Generalsekretär übt Kritik
Keine jährliche Hauptuntersuchung
Keine „TÜV“-Plakette bei offenen Rückrufen
Straßenkontrollen von Wohnmobilen
In Kürze:
- Entscheidung über Fördergelder für die AfD-nahe Desiderius-Erasmus-Stiftung (DES) beim BMI noch nicht getroffen.
- DES-Vorstandsvorsitzende Erika Steinbach hofft auf gut 25 Millionen Euro vom BMI – offener Brief bislang erfolglos.
- Stiftungsförderung für ESN-Fraktion im EU-Parlament scheinbar erfolgt.
„Normierte Kriterien“ nach Stiftungsfinanzierungsgesetz entscheidend

193 Millionen vom Innenministerium zu verteilen
Es geht um gut 25 Millionen Euro
Bundesverfassungsgericht verlangte eigenes Gesetz
BMI-Prüfungsergebnis zur Verfassungsmäßigkeit der AfD ebenfalls offen
EU-Stiftung erhält bereits Fördergelder aus EU-Topf
Palla: Neustart nun möglich

Bahnchefin Evelyn Palla: „Viele Anlagen und Bahnhöfe sind weiter in keinem guten Zustand.“ (Archivbild)
Foto: Kay Nietfeld/dpa
Viele Stellwerke sind alt

Nicht wenige Stellwerke der Bahn sind bereits 60 oder 70 Jahre alt und können nicht mehr mit neuerer Technik ausgestattet werden. Dann hilft nur der Neubau.
Foto: Stefan Puchner/dpa
Pünktlichkeit: Etwas besser

26.000 Baustellen hat die Bahn im vergangenen Jahr absolviert – und konnte so zumindest den weiteren Verfall ihrer Infrastruktur stoppen.
Foto: Sebastian Gollnow/dpa
Auch Nahverkehr pünktlicher als zu Jahresbeginn
Projekte müssen sich bewerben
DAK: Jede zweite Pflegeperson verliert Haus oder Ersparnisse
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