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05.08.2026 | SpaceX verdoppelt nahezu seinen Umsatz | Zahl unerlaubter Einreisen im Juni gesunken | Infantino beruft Krisensitzung ein

HEUTE13:13 Uhr

SpaceX verdoppelt nahezu seinen Umsatz

SpaceX hat im Juni die Erwartungen der Analysten übertroffen, der Umsatz stieg im zweiten Quartal um 92 Prozent auf 7,8 Milliarden Dollar (6,75 Milliarden Euro). Der Nettoverlust sank auf 541 Millionen Dollar (rund 470 Millionen Euro). Anleger bleiben skeptisch.

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HEUTE12:53 Uhr

Zahl unerlaubter Einreisen im Juni gesunken

Die Bundesregierung registrierte im Juli 3650 unerlaubte Einreisen ohne gültige Papiere an deutschen Grenzen. Das waren fast 37 Prozent weniger als im Vorjahresmonat und der niedrigste Stand seit gut fünf Jahren. Von Januar bis Juli stellte die Bundespolizei 28.479 unerlaubte Einreisen fest, knapp 23 Prozent niedriger als im Vorjahreszeitraum.

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HEUTE12:49 Uhr

Infantino beruft Krisensitzung ein

FIFA-Chef Gianni Infantino trifft sich mit weiterem Spitzenpersonal des Fußball-Weltverbands zu einer Notfallsitzung. Er beorderte wichtige Mitarbeiter zu einem Treffen nach Rabat. Hintergrund sind die Krise nach dem gescheiterten Verkauf von WM-Rechten und neue Vorwürfe aus Jordanien.
Der schwer in die Kritik geratene FIFA-Boss Gianni Infantino. (Archivbild)

FIFA-Chef Gianni Infantino. (Archivbild)

Foto: Riza Ozel/AP/dpa

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HEUTE12:27 Uhr

Lage von niederländischem Waldbrand stabil – Warnung in NRW

Der Großbrand bei Venray in den Niederlande hat sich laut Behörden nicht ausgedehnt, die Lage ist stabil. Entwarnung gibt es nicht. Munition aus dem Zweiten Weltkrieg behindert die Löscharbeiten, die Armee setzt neben dem Sprengstoffräumdienst auch Löschhubschrauber ein. In NRW, Kreis Kleve, sollen wegen anhaltenden Brandgeruchs Fenster und Türen geschlossen gehalten bleiben.

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HEUTE12:01 Uhr

Ipsos: Union fällt auf niedrigsten Wert seit Januar 2022

Bei Ipsos verlieren CDU/CSU und SPD je einen Punkt aus 21 und 12 Prozent. Zusammen kommen sie auf 33 Prozent in der aktuellen Wahlumfrage. Damit erreicht die Union den niedrigsten Wert seit Januar 2022. Die AfD bleibt bei 28 Prozent. Es folgen die Linken mit 13 Prozent, die Grünen mit 15 Prozent (+1), die FDP 5 Prozent (+1) und das BSW mit 3 Prozent. Befragt wurden 1.000 Wahlberechtigte.

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HEUTE11:43 Uhr

Wetterlage entspannt sich ab Donnerstag

Heute gilt noch eine amtliche Hitzewarnung des Wetterdienstes im Süden und Osten des Landes. Es werden zwischen 30 und 37 Grad erwartet. Die Gewittergefahr steigt vor allem im mittleren Deutschland sowie im Südosten südlich der Donau. Örtlich sind Unwetter möglich. Ab Donnerstag entspannt sich die Lage und es wird kühler.

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HEUTE11:25 Uhr

Niedrigwasser Rhein: Unternehmen weichen auf Schiene und Lkw aus

Angesichts des Niedrigwassers im Rhein weichen Unternehmen auf Schiene und Lkw aus. „Die Lieferungen per Schiff sind stark eingeschränkt und die Schiffe mit deutlich weniger Ladung als üblich unterwegs“, erklärte der Spezialchemie-Konzern Lanxess. „Da einzelne Lade- und Entladestellen nicht mehr erreichbar sind, stellen wir möglichst auf Bahn- und Straßentransporte um.“
Für den Schiffsverkehr wird der niedrige Wasserstand im Rhein zunehmend zum Problem.

Für den Schiffsverkehr wird der niedrige Wasserstand im Rhein zunehmend zum Problem.

Foto: Federico Gambarini/dpa

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HEUTE11:04 Uhr

Bei Athen: Waldbrände unter Kontrolle

Westlich von Athen sind die Waldbrände unter Kontrolle, aber nicht gelöscht. Die Feuerwehr bekämpft weiterhin Glut und neue Kleinbrände. Teilweise können die Bewohner zurückkehren. Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis hat schnelle Hilfe zugesagt und eine Krisensitzung einberufen. Diskutiert wird ein Zuschuss für eine Unterkunft für die, die ihr Heim verloren haben. Für Landwirte, Betriebe und Anlagen gibt es gesonderte Hilfen.

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HEUTE10:30 Uhr

Netanjahu: Israel hat Trumps Plan für Gazastreifen nicht zugestimmt

Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu lehnt den Plan von US-Präsident Donald Trump für ein Ende des Kriegs im Gazastreifen erneut ab. Israel ist vor allem gegen einen Abzug seiner Truppen. Netanjahu fordert die vollständige Entwaffnung der Hamas und machte Änderungsvorschläge. Die Hamas hatte den Plänen unter Bedingungen zugestimmt.

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2. Aug.10:09 Uhr

Städtetag: ÖPNV droht Rückgang um über zehn Prozent

Der Deutsche Städtetag rechnet bundesweit 2026/27 mit über zehn Prozent weniger Angeboten im ÖPNV. Das derzeitige Niveau sei nicht zu halten, Fahrpläne werden ausgedünnt, Strecken abbestellt. Grund sind die schwachen Finanzen der Kommunen. In den nächsten fünf Jahren fehlen 14 Milliarden Euro, höhere Trassenpreise für den regionalen Schienenverkehr verschärften die Lage.

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HEUTE9:52 Uhr

Weimer sieht sich als „Kulturkämpfer“ gegen AfD

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer warnt vor einem Abrutschen Deutschlands nach Rechtsaußen und kündigt einen persönlichen „Kulturkampf“ gegen die AfD an. In Sachsen-Anhalt sieht er die Kultur gefährdet, das betreffe beispielsweise das Bauhaus Dessau. Weimer bekräftigte, dass er nur diese eine Legislaturperiode im Amt bleiben will. 

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HEUTE9:36 Uhr

CDU-Fraktionschef gegen Zusammenarbeit mit Linke

Unionsfraktionschef Thorsten Frei sieht „überhaupt keine Übereinstimmung“ mit der Linken. Eine Zusammenarbeit in Sachsen-Anhalt schließt er aus. Zuvor hatte Linken-Chef Pantisano die CDU zur Zusammenarbeit aufgerufen, um eine AfD-Regierung zu verhindern.
Thorsten Frei wechselt vom Kanzleramt an die Spitze der Unionsfraktion. (Archivbild)

Thorsten Frei.

Foto: Sebastian Gollnow/dpa

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HEUTE9:21 Uhr

Nordkorea reagiert auf Aufrüstung Japans

Nordkorea will nach eigenen Angaben zusätzliche militärische Optionen schaffen. Kim Yo Jong war Japan nach Plänen zum Ausbau der Armee die „Verwandlung in einen Kriegsstaat“ vor. Tokio begründet den Ausbau seiner Streitkräfte mit wachsenden militärischen Aktivitäten Nordkoreas, Chinas und Russlands.
HEUTE9:06 Uhr

Umsatzrekord bei Infineon

Infineon steigerte im dritten Geschäftsquartal den Umsatz um 13 Prozent auf 4,2 Milliarden Euro zum Vorjahresquartal. Der Gewinn wuchs um 39 Prozent auf 423 Millionen Euro. Wachstumstreiber sind KI-Rechenzentren, Netzinfrastruktur sowie der Automobilbereich.

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HEUTE8:59 Uhr

Angriff auf Kiew – Ukraine konnte keine Rakete abschießen

Bei einem russischen Angriff auf die Region Kiew in der Nacht starben mindestens 17 Menschen. Die ukrainische Armee konnte nach eigenen Angaben keine Rakete abschießen. Russland setzte 115 Drohnen und 28 Raketen ein, 98 Drohnen wurden abgefangen. Kiew beklagt einen Mangel an Abwehrraketen. Das russische Verteidigungsministerium sprach von einem Angriff gegen Logistik- und Verteilzentren militärischer Güter. 

Ein Lagerhaus, das bei russischen Raketen- und Drohnenangriffen am Stadtrand von Kiew in den frühen Morgenstunden des 5. August 2026 zerstört wurde.

Foto: Roman Pilipey/AFP via Getty Images

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HEUTE8:38 Uhr

Immer mehr Rentner gehen arbeiten

Laut Mikrozensus 2025 ist fast jeder sechste Rentner zwischen 65 und 74 Jahren  erwerbstätig (14 Prozent). Im Vorjahr waren es 13 Prozent. Von den 65- und 66-jährigen Rentenbeziehern arbeiten knapp ein Fünftel (19 Prozent), von den 73- und 74-Jährigen noch 8 Prozent.

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HEUTE8:22 Uhr

Siemens Energy steigert Gewinn auf 1,2 Milliarden Euro

Von April bis Juni verdiente Energietechnikkonzern Siemens Energy nach Steuern 1,2 Milliarden Euro, rund 70 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Erstmals seit 2022 ist das Windgeschäft Siemens Gamesa profitabel und machte 56 Millionen Plus. Das Geschäft mit Gasturbinen und deren Wartung sowie die Netztechnik verbesserte sich.

Der wasserstoffbetriebene Zug Mireo Plus H des Gemeinschaftsprojekts H2goesRail von Siemens Mobility und der Deutschen Bahn bei der Präsentation auf dem Siemens-Testgelände 2022.

Foto: Bernd Lauter/AFP via Getty Images

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HEUTE7:44 Uhr

Linken-Chef Pantisano bietet CDU Zusammenarbeit an

Linken-Chef Luigi Pantisano ruft die CDU trotz früherer scharfer Kritik an der Partei zur Zusammenarbeit auf. Seine Aussage, die CDU mache faschistische Politik sei falsch, er habe sich entschuldigt. Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt im September könnten CDU und Linke auf eine Kooperation angewiesen sein, wenn sie eine parlamentarische Mehrheit ohne die AfD erreichen wollen.

Linken-Chef Luigi Pantisano (Archiv)

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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HEUTE7:32 Uhr

Drohne und verdächtiger Gegenstand stören Flugverkehr in Leipzig

Am Flughafen Leipzig/Halle führte in der Nacht eine Drohne zu erheblichen Einschränkungen im Frachtflugverkehr. Laut „BILD“ trug sie einen Zünder und ein Päckchen mit Sprengstoff. Nach zwei Stunden lief die Nordbahn wieder; die Südbahn blieb gesperrt. Ein Sprengstoffroboter war im Einsatz. Mehrere Flüge wurden umgeleitet.
HEUTE7:01 Uhr

Erneut Hitze und Gewitter

Der Wetterdienst erwartet am Mittwoch wechselnde Bewölkung und auch längere sonnige Abschnitte. Gewitter sind weiterhin möglich. Die Temperaturen können in Ostbayern bis 38 Grad steigen. Gegen Abend könnte es vor allem südlich der Donau Schauer und kräftige Gewitter geben mit erhöhtem Unwetterpotential. Ab Donnerstag wird es kühler.

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HEUTE6:40 Uhr

Höchste Warnstufe in Guatemala

Wegen des Ausbruchs des Volcán de Fuego (Feuervulkan) nahe der Hauptstadt Guatemala-Stadt ist drei Provinzen mit insgesamt 1,6 Millionen Einwohnern die höchste Warnstufe Rot ausgerufen worden. Mindestens 29.000 Menschen seien direkt durch herabfallende Asche betroffen. Das Auswärtige Amt in Berlin rief Deutsche in Guatemala auf, den Anweisungen der Behörden zu folgen.

Der Anfang des heutigen Ausbruchs des Vulkan Fuego in Alotenango, etwa 65 Kilometer südwestlich von Guatemala-Stadt, am 4. August 2026.

Foto: Johan Ordonez/AFP via Getty Images

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HEUTE6:23 Uhr

Sorge um Deutschlands Top-Bonität wächst

Bundesregierung und Ökonomen warnen vor einer Herabstufung Deutschlands AAA-Rating der Kreditwürdigkeit. Bei anhaltend hoher Verschuldung und schwachem Wachstum könnten die Ratingagenturen dies infrage stellen. S&P Global, Moodys und Fitch bestätigten die Top-Bonität im Frühjahr; laut Fitch hat der Druck zugenommen.

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HEUTE6:02 Uhr

Untersuchung: Strommast löste 2025 Brand bei Los Angeles aus

Das Eaton-Feuer im Raum Los Angeles im Januar 2025 ging von einem Hochspannungsmast des kalifornischen Versorgers Southern California Edison aus. Das ergaben Ermittlungen der Feuerwehr des Bezirks. Bei dem Brand nahe Pasadena und Altadena kamen 19 Menschen ums Leben, mehr als 9.000 Gebäude wurden zerstört oder beschädigt. Im Zusammenhang mit dem Palisades-Feuer wurde ein Mann wegen Brandstiftung angeklagt.

Am 3. Juli 2025 in Altadena, Kalifornien, nach dem Eaton-Feuer.

Foto: Mario Tama/Getty Images

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HEUTE5:31 Uhr

Funktionär wirft FIFA Erpressung vor

Jordaniens Verbandschef Ali bin al-Hussein wirft der FIFA vor, dem Land das Preisgeld von 4,2 Millionen Dollar für den zweiten Platz beim Arab Cups vorzuenthalten. Ihm sei gesagt worden, dass es dem Fußballverband helfen würde, wenn er FIFA-Chef Infantino unterstützen würde. Prinz Al-Hussein war 2016 im Rennen um die Präsidentschaft des Weltverbands gegen Infantino angetreten, hatte aber keine Chance. 

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HEUTE4:16 Uhr

Mehr Firmengründungen in Deutschland

2025 stieg die Zahl der Firmengründungen laut Deutschen Industrie- und Handelskammer um mehr als 20.000 auf gut 171.000. 36 Prozent nannten mangels Erwerbsalternativen als Hauptgrund – der höchste Stand seit elf Jahren. einen breiten unternehmerischen Aufbruch sieht die DIHK nicht.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen

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05.08.2026 | Weimer sieht sich als „Kulturkämpfer“ gegen AfD | Städtetag: ÖPNV droht starker Rückgang

HEUTE10:35 Uhr

NATO-Sprecher: Drohne nahe ukrainischem Flugzeug

Die nächtliche Drohne am Leipziger Flughafen war laut einem NATO-Sprecher in der Nähe eines ukrainischen Flugzeugs gesichtet worden. Nach Informationen aus Sicherheitskreisen sollen an der Drohne Sprengstoff und ein Zünder befestigt gewesen sein.

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HEUTE10:30 Uhr

Netanjahu: Israel hat Trumps Plan für Gazastreifen nicht zugestimmt

Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu lehnt den Plan von US-Präsident Donald Trump für ein Ende des Kriegs im Gazastreifen erneut ab. Israel ist vor allem gegen einen Abzug seiner Truppen. Netanjahu fordert die vollständige Entwaffnung der Hamas und machte Änderungsvorschläge. Die Hamas hatte den Plänen unter Bedingungen zugestimmt.

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2. Aug.10:09 Uhr

Städtetag: ÖPNV droht Rückgang um über zehn Prozent

Der Deutsche Städtetag rechnet bundesweit 2026/27 mit über zehn Prozent weniger Angeboten im ÖPNV. Das derzeitige Niveau sei nicht zu halten, Fahrpläne werden ausgedünnt, Strecken abbestellt. Grund sind die schwachen Finanzen der Kommunen. In den nächsten fünf Jahren fehlen 14 Milliarden Euro, höhere Trassenpreise für den regionalen Schienenverkehr verschärften die Lage.

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HEUTE9:52 Uhr

Weimer sieht sich als „Kulturkämpfer“ gegen AfD

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer warnt vor einem Abrutschen Deutschlands nach Rechtsaußen und kündigt einen persönlichen „Kulturkampf“ gegen die AfD an. In Sachsen-Anhalt sieht er die Kultur gefährdet, das betreffe beispielsweise das Bauhaus Dessau. Weimer bekräftigte, dass er nur diese eine Legislaturperiode im Amt bleiben will. 

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HEUTE9:36 Uhr

CDU-Fraktionschef gegen Zusammenarbeit mit Linke

Unionsfraktionschef Thorsten Frei sieht „überhaupt keine Übereinstimmung“ mit der Linken. Eine Zusammenarbeit in Sachsen-Anhalt schließt er aus. Zuvor hatte Linken-Chef Pantisano die CDU zur Zusammenarbeit aufgerufen, um eine AfD-Regierung zu verhindern.
Thorsten Frei wechselt vom Kanzleramt an die Spitze der Unionsfraktion. (Archivbild)

Thorsten Frei.

Foto: Sebastian Gollnow/dpa

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HEUTE9:21 Uhr

Nordkorea reagiert auf Aufrüstung Japans

Nordkorea will nach eigenen Angaben zusätzliche militärische Optionen schaffen. Kim Yo Jong war Japan nach Plänen zum Ausbau der Armee die „Verwandlung in einen Kriegsstaat“ vor. Tokio begründet den Ausbau seiner Streitkräfte mit wachsenden militärischen Aktivitäten Nordkoreas, Chinas und Russlands.
HEUTE9:06 Uhr

Umsatzrekord bei Infineon

Infineon steigerte im dritten Geschäftsquartal den Umsatz um 13 Prozent auf 4,2 Milliarden Euro zum Vorjahresquartal. Der Gewinn wuchs um 39 Prozent auf 423 Millionen Euro. Wachstumstreiber sind KI-Rechenzentren, Netzinfrastruktur sowie der Automobilbereich.

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HEUTE8:59 Uhr

Angriff auf Kiew – Ukraine konnte keine Rakete abschießen

Bei einem russischen Angriff auf die Region Kiew in der Nacht starben mindestens 15 Menschen. Die ukrainische Armee konnte nach eigenen Angaben keine Rakete abschießen. Russland setzte 115 Drohnen und 28 Raketen ein, 98 Drohnen wurden abgefangen. Kiew beklagt einen Mangel an Abwehrraketen. Das russische Verteidigungsministerium sprach von einem Angriff gegen Logistik- und Verteilzentren militärischer Güter. 

Ein Lagerhaus, das bei russischen Raketen- und Drohnenangriffen am Stadtrand von Kiew in den frühen Morgenstunden des 5. August 2026 zerstört wurde.

Foto: Roman Pilipey/AFP via Getty Images

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HEUTE8:38 Uhr

Immer mehr Rentner gehen arbeiten

Laut Mikrozensus 2025 ist fast jeder sechste Rentner zwischen 65 und 74 Jahren  erwerbstätig (14 Prozent). Im Vorjahr waren es 13 Prozent. Von den 65- und 66-jährigen Rentenbeziehern arbeiten knapp ein Fünftel (19 Prozent), von den 73- und 74-Jährigen noch 8 Prozent.

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HEUTE8:22 Uhr

Siemens Energy steigert Gewinn auf 1,2 Milliarden Euro

Von April bis Juni verdiente Energietechnikkonzern Siemens Energy nach Steuern 1,2 Milliarden Euro, rund 70 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Erstmals seit 2022 ist das Windgeschäft Siemens Gamesa profitabel und machte 56 Millionen Plus. Das Geschäft mit Gasturbinen und deren Wartung sowie die Netztechnik verbesserte sich.

Der wasserstoffbetriebene Zug Mireo Plus H des Gemeinschaftsprojekts H2goesRail von Siemens Mobility und der Deutschen Bahn bei der Präsentation auf dem Siemens-Testgelände 2022.

Foto: Bernd Lauter/AFP via Getty Images

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HEUTE7:44 Uhr

Linken-Chef Pantisano bietet CDU Zusammenarbeit an

Linken-Chef Luigi Pantisano ruft die CDU trotz früherer scharfer Kritik an der Partei zur Zusammenarbeit auf. Seine Aussage, die CDU mache faschistische Politik sei falsch, er habe sich entschuldigt. Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt im September könnten CDU und Linke auf eine Kooperation angewiesen sein, wenn sie eine parlamentarische Mehrheit ohne die AfD erreichen wollen.

Linken-Chef Luigi Pantisano (Archiv)

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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HEUTE7:32 Uhr

Drohne und verdächtiger Gegenstand stören Flugverkehr in Leipzig

Am Flughafen Leipzig/Halle führte in der Nacht eine Drohne zu erheblichen Einschränkungen im Frachtflugverkehr. Laut „BILD“ trug sie einen Zünder und ein Päckchen mit Sprengstoff. Nach zwei Stunden lief die Nordbahn wieder; die Südbahn blieb zunächst gesperrt. Ein Sprengstoffroboter war im Einsatz. Mehrere Flüge wurden umgeleitet.

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Erneut Hitze und Gewitter

Der Wetterdienst erwartet am Mittwoch wechselnde Bewölkung und auch längere sonnige Abschnitte. Gewitter sind weiterhin möglich. Die Temperaturen können in Ostbayern bis 38 Grad steigen. Gegen Abend könnte es vor allem südlich der Donau Schauer und kräftige Gewitter geben mit erhöhtem Unwetterpotential. Ab Donnerstag wird es kühler.

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Höchste Warnstufe in Guatemala

Wegen des Ausbruchs des Volcán de Fuego (Feuervulkan) nahe der Hauptstadt Guatemala-Stadt  ist im Land die höchste Warnstufe Rot ausgerufen worden. Betroffen seien die Regionen Sacatepéquez, Chimaltenango und Escuintla. Hunderte Menschen mussten ihre Häuser verlassen. 2018 waren bei einem Ausbruch mindestens 215 Menschen ums Leben gekommen und eine komplette Ortschaft zerstört.

Der Anfang des heutigen Ausbruchs des Vulkan Fuego in Alotenango, etwa 65 Kilometer südwestlich von Guatemala-Stadt, am 4. August 2026.

Foto: Johan Ordonez/AFP via Getty Images

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HEUTE6:23 Uhr

Sorge um Deutschlands Top-Bonität wächst

Bundesregierung und Ökonomen warnen vor einer Herabstufung Deutschlands AAA-Rating der Kreditwürdigkeit. Bei anhaltend hoher Verschuldung und schwachem Wachstum könnten die Ratingagenturen dies infrage stellen. S&P Global, Moodys und Fitch bestätigten die Top-Bonität im Frühjahr; laut Fitch hat der Druck zugenommen.

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Untersuchung: Strommast löste 2025 Brand bei Los Angeles aus

Das Eaton-Feuer im Raum Los Angeles im Januar 2025 ging von einem Hochspannungsmast des kalifornischen Versorgers Southern California Edison aus. Das ergaben Ermittlungen der Feuerwehr des Bezirks. Bei dem Brand nahe Pasadena und Altadena kamen 19 Menschen ums Leben, mehr als 9.000 Gebäude wurden zerstört oder beschädigt. Im Zusammenhang mit dem Palisades-Feuer wurde ein Mann wegen Brandstiftung angeklagt.

Am 3. Juli 2025 in Altadena, Kalifornien, nach dem Eaton-Feuer.

Foto: Mario Tama/Getty Images

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HEUTE5:31 Uhr

Funktionär wirft FIFA Erpressung vor

Jordaniens Verbandschef Ali bin al-Hussein wirft der FIFA vor, dem Land das Preisgeld von 4,2 Millionen Dollar für den zweiten Platz beim Arab Cups vorzuenthalten. Ihm sei gesagt worden, dass es dem Fußballverband helfen würde, wenn er FIFA-Chef Infantino unterstützen würde. Prinz Al-Hussein war 2016 im Rennen um die Präsidentschaft des Weltverbands gegen Infantino angetreten, hatte aber keine Chance. 

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Mehr Firmengründungen in Deutschland

2025 stieg die Zahl der Firmengründungen laut Deutschen Industrie- und Handelskammer um mehr als 20.000 auf gut 171.000. 36 Prozent nannten mangels Erwerbsalternativen als Hauptgrund – der höchste Stand seit elf Jahren. einen breiten unternehmerischen Aufbruch sieht die DIHK nicht.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen

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05.08.2026 | Weimer sieht sich als „Kulturkämpfer“ gegen AfD | Linken-Chef Pantisano bietet CDU Zusammenarbeit an – CDU lehnt ab

HEUTE9:52 Uhr

Weimer sieht sich als „Kulturkämpfer“ gegen AfD

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer warnt vor einem Abrutschen Deutschlands nach Rechtsaußen und kündigt einen persönlichen „Kulturkampf“ gegen die AfD an. In Sachsen-Anhalt sieht er die Kultur gefährdet, das betreffe beispielsweise das Bauhaus Dessau. Weimer bekräftigte, dass er nur diese eine Legislaturperiode im Amt bleiben will. 

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CDU-Fraktionschef gegen Zusammenarbeit mit Linke

Unionsfraktionschef Thorsten Frei sieht „überhaupt keine Übereinstimmung“ mit der Linken. Eine Zusammenarbeit in Sachsen-Anhalt schließt er aus. Zuvor hatte Linken-Chef Pantisano die CDU zur Zusammenarbeit aufgerufen, um eine AfD-Regierung zu verhindern.

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Nordkorea reagiert auf Aufrüstung Japans

Nordkorea will nach eigenen Angaben zusätzliche militärische Optionen schaffen. Kim Yo Jong war Japan nach Plänen zum Ausbau der Armee die „Verwandlung in einen Kriegsstaat“ vor. Tokio begründet den Ausbau seiner Streitkräfte mit wachsenden militärischen Aktivitäten Nordkoreas, Chinas und Russlands.
HEUTE9:06 Uhr

Umsatzrekord bei Infineon

Infineon steigerte im dritten Geschäftsquartal den Umsatz um 13 Prozent auf 4,2 Milliarden Euro zum Vorjahresquartal. Der Gewinn wuchs um 39 Prozent auf 423 Millionen Euro. Wachstumstreiber sind KI-Rechenzentren, Netzinfrastruktur sowie der Automobilbereich.

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Angriff auf Kiew – Ukraine konnte keine Rakete abschießen

Bei einem russischen Angriff auf die Region Kiew in der Nacht starben mindestens 15 Menschen. Die ukrainische Armee konnte nach eigenen Angaben keine Rakete abschießen. Russland setzte 115 Drohnen und 28 Raketen ein, 98 Drohnen wurden abgefangen. Kiew beklagt einen Mangel an Abwehrraketen. Das russische Verteidigungsministerium sprach von einem Angriff gegen Logistik- und Verteilzentren militärischer Güter. 

Ein Lagerhaus, das bei russischen Raketen- und Drohnenangriffen am Stadtrand von Kiew in den frühen Morgenstunden des 5. August 2026 zerstört wurde.

Foto: Roman Pilipey/AFP via Getty Images

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Immer mehr Rentner gehen arbeiten

Laut Mikrozensus 2025 ist fast jeder sechste Rentner zwischen 65 und 74 Jahren  erwerbstätig (14 Prozent). Im Vorjahr waren es 13 Prozent. Von den 65- und 66-jährigen Rentenbeziehern arbeiten knapp ein Fünftel (19 Prozent), von den 73- und 74-Jährigen noch 8 Prozent.

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HEUTE8:22 Uhr

Siemens Energy steigert Gewinn auf 1,2 Milliarden Euro

Von April bis Juni verdiente Energietechnikkonzern Siemens Energy nach Steuern 1,2 Milliarden Euro, rund 70 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Erstmals seit 2022 ist das Windgeschäft Siemens Gamesa profitabel und machte 56 Millionen Plus. Das Geschäft mit Gasturbinen und deren Wartung sowie die Netztechnik verbesserte sich.

Der wasserstoffbetriebene Zug Mireo Plus H des Gemeinschaftsprojekts H2goesRail von Siemens Mobility und der Deutschen Bahn bei der Präsentation auf dem Siemens-Testgelände 2022.

Foto: Bernd Lauter/AFP via Getty Images

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Linken-Chef Pantisano bietet CDU Zusammenarbeit an

Linken-Chef Luigi Pantisano ruft die CDU trotz früherer scharfer Kritik an der Partei zur Zusammenarbeit auf. Seine Aussage, die CDU mache faschistische Politik sei falsch, er habe sich entschuldigt. Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt im September könnten CDU und Linke auf eine Kooperation angewiesen sein, wenn sie eine parlamentarische Mehrheit ohne die AfD erreichen wollen.

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Drohne und verdächtiger Gegenstand stören Flugverkehr in Leipzig

Am Flughafen Leipzig/Halle führte in der Nacht eine Drohne zu erheblichen Einschränkungen im Frachtflugverkehr. Laut „BILD“ trug sie einen Zünder und ein Päckchen mit Sprengstoff. Nach zwei Stunden lief die Nordbahn wieder; die Südbahn blieb zunächst gesperrt. Ein Sprengstoffroboter war im Einsatz. Mehrere Flüge wurden umgeleitet.

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Erneut Hitze und Gewitter

Der Wetterdienst erwartet am Mittwoch wechselnde Bewölkung und auch längere sonnige Abschnitte. Gewitter sind weiterhin möglich. Die Temperaturen können in Ostbayern bis 38 Grad steigen. Gegen Abend könnte es vor allem südlich der Donau Schauer und kräftige Gewitter geben mit erhöhtem Unwetterpotential. Ab Donnerstag wird es kühler.

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Höchste Warnstufe in Guatemala

Wegen des Ausbruchs des Volcán de Fuego (Feuervulkan) nahe der Hauptstadt Guatemala-Stadt  ist im Land die höchste Warnstufe Rot ausgerufen worden. Betroffen seien die Regionen Sacatepéquez, Chimaltenango und Escuintla. Hunderte Menschen mussten ihre Häuser verlassen. 2018 waren bei einem Ausbruch mindestens 215 Menschen ums Leben gekommen und eine komplette Ortschaft zerstört.

Der Anfang des heutigen Ausbruchs des Vulkan Fuego in Alotenango, etwa 65 Kilometer südwestlich von Guatemala-Stadt, am 4. August 2026.

Foto: Johan Ordonez/AFP via Getty Images

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HEUTE6:23 Uhr

Sorge um Deutschlands Top-Bonität wächst

Bundesregierung und Ökonomen warnen vor einer Herabstufung Deutschlands AAA-Rating der Kreditwürdigkeit. Bei anhaltend hoher Verschuldung und schwachem Wachstum könnten die Ratingagenturen dies infrage stellen. S&P Global, Moodys und Fitch bestätigten die Top-Bonität im Frühjahr; laut Fitch hat der Druck zugenommen.

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Untersuchung: Strommast löste 2025 Brand bei Los Angeles aus

Das Eaton-Feuer im Raum Los Angeles im Januar 2025 ging von einem Hochspannungsmast des kalifornischen Versorgers Southern California Edison aus. Das ergaben Ermittlungen der Feuerwehr des Bezirks. Bei dem Brand nahe Pasadena und Altadena kamen 19 Menschen ums Leben, mehr als 9.000 Gebäude wurden zerstört oder beschädigt. Im Zusammenhang mit dem Palisades-Feuer wurde ein Mann wegen Brandstiftung angeklagt.

Am 3. Juli 2025 in Altadena, Kalifornien, nach dem Eaton-Feuer.

Foto: Mario Tama/Getty Images

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HEUTE5:31 Uhr

Funktionär wirft FIFA Erpressung vor

Jordaniens Verbandschef Ali bin al-Hussein wirft der FIFA vor, dem Land das Preisgeld von 4,2 Millionen Dollar für den zweiten Platz beim Arab Cups vorzuenthalten. Ihm sei gesagt worden, dass es dem Fußballverband helfen würde, wenn er FIFA-Chef Infantino unterstützen würde. Prinz Al-Hussein war 2016 im Rennen um die Präsidentschaft des Weltverbands gegen Infantino angetreten, hatte aber keine Chance. 

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HEUTE4:16 Uhr

Mehr Firmengründungen in Deutschland

2025 stieg die Zahl der Firmengründungen laut Deutschen Industrie- und Handelskammer um mehr als 20.000 auf gut 171.000. 36 Prozent nannten mangels Erwerbsalternativen als Hauptgrund – der höchste Stand seit elf Jahren. einen breiten unternehmerischen Aufbruch sieht die DIHK nicht.
 
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04.08.2026 | Luxushotel Adlon in Berlin soll verkauft werden | 62.400 gefälschte Energydrinks entdeckt | Zahl der Asylanträge im Juli halbiert

HEUTE13:54 Uhr

Luxushotel Adlon in Berlin soll verkauft werden

Das Berliner Hotel Adlon soll für mindestens 280 Millionen Euro verkauft werden. Der Pachtvertrag mit Kempinski besteht bis Ende 2032. Hinter dem Hotel steht ein von der Jagdfeld-Gruppe gemanagten Fundus-Fonds 31. Dessen über 4.000 Anleger stimmen derzeit über den Verkauf ab.

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HEUTE13:41 Uhr

ifo-Institut: Arbeitnehmer stärker unter Druck

ifo zufolge berichten 38 Prozent von rund 1.000 befragten Personalverantwortlichen über höhere Arbeitsbelastung in den vergangenen zwölf Monaten. 51 Prozent sprechen von mehr mentaler Belastung und Stress. Als Ursachen sehen sie wirtschaftliche Unsicherheit, Veränderungsprozesse im Unternehmen, hohe Arbeitsmengen, Zeitdruck sowie Personalengpässe.

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HEUTE13:29 Uhr

157 Migranten nach Bootsbrand gerettet

Nach einem Bootsbrand sind im Ärmelkanal sind 157 Migranten gerettet worden. Laut der französischen Küstenbehörde Prémar brannte der Motor, die Flammen griffen auf das Boot über. Die Menschen seien daraufhin ins Wasser gesprungen. Französische und britische Schiffe hätten die Menschen aufgenommen.

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HEUTE13:14 Uhr

Ebola-Medikamentenstudien starten

In der Demokratischen Republik Kongo haben Medikamente- und Impfstoffstudien gegen Ebola begonnen. In den Tests sind bislang 75 Menschen einbezogen. Die WHO rechnet in mehreren Monaten mit Medikamenten und Impfstoffen für alle Patienten. Impfstofftestes mit gesunden Freiwilligen Staren in Großbritannien, Kanada folgt. Bisher starben rund 1.700 Menschen an Ebola.

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HEUTE12:51 Uhr

Urteil gegen Apple: Ersatzgerät im Rahmen der Gewährleistung muss fabrikneu sein

Wer ein neues Apple-Smartphone oder -Tablet kauft und kurz darauf einen Mangel feststellt, darf bei einer Neulieferung ein fabrikneues Gerät erwarten. Das entschied das Landgericht München I (Az. 29 U 4451/23e). Ausgelieferte und zurückgegebene Geräte gelten nicht als neu. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig und gilt nicht für generalüberholte Geräte.

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HEUTE12:34 Uhr

Zahl der Asylanträge im Juli nahezu halbiert

Im Juli stellten in Deutschland 4.311 Personen einen Erstantrag auf Asyl. Das berichtet die „BILD“ unter Berufung auf Daten des Bundesinnenministeriums. Es seien nahezu halb so viele wie vor einem Jahr. Im Juli 2025 waren es 8.230 und im Juli 2024 über 18.500 Anträge. 

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HEUTE12:15 Uhr

Ukraine fängt 117 Drohnen ab

Die ukrainische Luftwaffe teilte mit, dass Russland in der Nacht 136 Drohnen in Richtung Ukraine geschickt habe. 117 von ihnen seien abgefangen worden. Bei Angriffen kamen vier Menschen ums Leben, meldet die örtliche Militärverwaltung in Sumy.

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HEUTE12:11 Uhr

62.400 gefälschte Energydrinks bei Lkw-Kontrolle in Hessen entdeckt

Der Zoll hat Mitte Juli bei einer Lastwagenkontrolle Zehntausende gefälschte Energydrink-Dosen beschlagnahmt. Farben und Logos der Dosen seien im Stil bekannter Getränkemarken gestaltet gewesen. Die in Afghanistan hergestellte Sendung war für Frankreich bestimmt. Sie wird auch einen Verkaufswert von etwa hunderttausend Euro geschätzt.

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HEUTE11:43 Uhr

Bericht: Bundesregierung erwägt komplette Staatsübernahme bei KNDS

Nach dem vorerst gescheiterten Börsengang des Panzerherstellers KNDS verhandeln Unternehmen, Bund und Eigentümer über Alternativen. Möglich ist laut „Handelsblatt“ eine komplette staatliche Übernahme durch Deutschland und Frankreich zu je 50 Prozent. Die Familien Bode und Braunbehrens würden eine Rückkaufoption für 20 Prozent der Anteile erhalten.
Der deutsche Staat beteiligt sich am Panzerbauer KNDS. (Archivbild)

Der deutsche Staat beteiligt sich am Panzerbauer KNDS.

Foto: Sven Hoppe/dpa

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HEUTE11:13 Uhr

Massenhafter Schwarzhandel mit Kaminen: Urteil rechtskräftig

Das Urteil gegen zwei frühere Unternehmenschefs wegen des Schwarzverkaufs von rund 250 Kaminen aus Firmenbeständen ist rechtskräftig. Das Landgericht Osnabrück wies ihre Revision zurück. Die Männer wurden zu Bewährungsstrafen verurteilt, der älter Mann muss zudem eine Geldstrafe von 720.000 Euro zahlen. 

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HEUTE10:51 Uhr

Höhere Ölpreise verhelfen zu hohen Quartalsgewinnen bei Ölkonzern

Die stark gestiegenen Ölpreise haben den Gewinn des britischen Mineralölkonzerns BP im zweiten Quartal auf 3,9 Milliarden Dollar verdoppelt. Der saudi-arabische Ölriese Aramco steigerte seinen Gewinn um 44 Prozent auf 32,7 Milliarden Dollar verglichen mit dem 2. Quartal 2025. Auch Shell, ExxonMobil und Chevron meldeten hohe Gewinne.

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HEUTE10:26 Uhr

Niedriger Lufthansa-Gewinn – 750 Millionen Euro Mehrkosten für Kerosin

Trotz gestiegener Umsätze hat die Lufthansa im zweiten Quartal deutlich weniger verdient. Der operative Gewinn sank gegenüber dem Vorjahresquartal um fast 56 Prozentpunkte auf 383 Millionen Euro, die Treibstoffkosten lagen rund 750 Millionen Euro höher. Grund dafür sind „geopolitische Unsicherheiten“. Der Umsatz stieg auf 11,1 Milliarden Euro (+8 Prozent).
Lufthansa verbucht im zweiten Quartal infolge der stark gestiegenen Kerosinpreise einen herben Gewinneinbruch.

Lufthansa verbucht im zweiten Quartal infolge der stark gestiegenen Kerosinpreise einen herben Gewinneinbruch.

Foto: Hannes P. Albert/dpa

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HEUTE10:10 Uhr

Neue Angriffe nahe Moskau

Bei ukrainischen Drohnenangriffen in der Region Moskau sind laut russischen Behörden fünf Menschen getötet und zehn verletzt worden. 320 Drohnen wurden abgefangen. Erneut wurde ein Lager des Online-Versandhändlers Wildberries attackiert. Die Feuerwehr meldete mehrere Brände.

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HEUTE10:00 Uhr

Drei Festnahmen nach tödlichen Schüssen in NRW

Nach tödlichen Schüssen auf einen 37-Jährigen in Wassenberg infolge eines mutmaßlichen Mordauftrags sind drei Verdächtige festgenommen worden. Gegen zwei 23-Jährige ergingen Haftbefehle wegen Mordes, gegen einen 26-Jährigen ein Haftbefehl wegen des Verdachts der Anstiftung zum Mord. Alle kamen in U-Haft.

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HEUTE9:45 Uhr

Pläne für neuen Zivildienst

Unionsfraktionschef Thorsten Frei bestätigt Pläne der Bundesregierung für einen neuen Zivildienst. Dieser wäre bei einer Wiedereinführung der Wehrpflicht als Ersatzdienst nötig. Das Familienministerium bereite sich derzeit auf verschiedene Szenarien vor. Vorgestellt werden soll das Vorhaben nach der Sommerpause.

Ein Stand der Bundeswehr wirbt am 11. Juni 2026 auf der Luft- und Raumfahrtmesse ILA Berlin 2026 in Schönefeld für Karrieremöglichkeiten und die Rekrutierung neuer Soldaten.

Foto: Sean Gallup/Getty Images

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HEUTE9:26 Uhr

Immer mehr Brauereien schließen

In Deutschland gaben 2025 weitere 53 Brauereien auf, derzeit brauen noch 1.415 Betriebe Bier. Mehr als die Hälfte waren zuletzt kleine Brauereien mit einer jährlich erzeugten Menge Bier von maximal 100.000 Litern. Der Bierabsatz sank um 6 Prozent. Die meisten Brauereien gibt es in Bayern.

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HEUTE8:55 Uhr

Jeder achte Erwachsene in Deutschland hält Kryptowährungen

Rund 9 Millionen Erwachsene besitzen hierzulande Kryptowährungen, das sind 12,8 Prozent der Bevölkerung ab 18 Jahren. Das ergab eine YouGov-Umfrage von BearingPoint. Zwei Drittel der Befragten lehnt einen Kauf auch künftig ab. Die Besitzer sind im Durchschnitt männlich und jung. Fast jeder Dritte stufte diese Währungen primär als hochspekulatives Produkt ein.

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HEUTE8:36 Uhr

Wegen Vulkanausbruchs zweithöchste Warnstufe in Guatemala ausgerufen

Nach dem Ausbruch des Fuego-Vulkan gilt in Guatemala die zweithöchste Warnstufe Orange. Katastrophenschützer evakuierten erste Dörfer, mehrere Schulen blieben geschlossen. Der gefährliche Volcán de Fuego (Feuervulkan) stieß Lava, Gas und Asche rund vier bis fünf Kilometer in die Höhe. Die Aschewolken dehnen sich aktuell etwa 60 Kilometer in westlicher Richtung aus und könnten den Flugverkehr beeinträchtigen. 

Der Vulkan Fuego bricht am 3. August 2026 65 Kilometer südwestlich von Guatemala-Stadt aus. 2018 waren bei einem Ausbruch mindestens 215 Menschen ums Leben gekommen und ähnlich viele als vermisst gemeldet worden.

Foto: Johan Ordonez/AFP via Getty Images

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HEUTE8:12 Uhr

Ökonom: Niedrigwasser könnte Wirtschaftswachstum zunichte machen

Das Niedrigwasser deutscher Flüsse könnte das Wirtschaftswachstum laut IW in diesem Jahr um 0,4 Prozentpunkte drücken. Wegen geringerer Beladung der Schiffe kommen Waren nicht an, in Köln ist die Schifffahrt eingestellt. Zuletzt legte Deutschlands BIP im zweiten Quartal um 0,2 Prozent zum Vorquartal zu.

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HEUTE7:56 Uhr

Polizeigewerkschaft fordert Aufrüstung an deutschen Grenzen

Nach dem Massenansturm auf Ceuta fordert GdP-Chef Andreas Roßkopf Konsequenzen für Deutschland. Die Bundespolizei sollte zu einer modernen, flexiblen Grenzpolizei werden. Er verlangt technische Aufrüstung, weniger Anreize für die Migration nach Deutschland und mehr Abschiebungen von Menschen ohne Bleiberecht. 

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HEUTE7:36 Uhr

Waldbrand nahe deutscher Grenze breitet sich weiter aus

Ein Waldbrand nahe Oostrum in den Niederlanden unweit der Grenze zu NRW ist weiter nicht unter Kontrolle. Die Flammen in einem Naturschutzgebiet hätten sich in der Nacht weiter ausgebreitet. Mittlerweile seien 100 Hektar betroffen. Ein Campingplatz wurde geräumt, der Zugverkehr eingestellt.

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HEUTE7:25 Uhr

Brasilianischer Bandenkrieg in Bolivien: Neun Tote

In Bolivien sind binnen fünf Tagen neun Menschen getötet worden – vermutlich im Drogenkrieg brasilianischer Banden. Die Taten hätten in der Region Santa Cruz stattgefunden. Laut Innenministerium kämpfen die Banden um einen „Drogenkorridor“ ins Ausland. Täter seien Auftragsmörder, unter den Opfern auch ein Polizist.

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HEUTE6:28 Uhr

Apple entfernte kurz Telegram aus iPhone-App-Store

Wegen Verbreitung von Kinderpornografie hat Apple die App Telegram für kurze Zeit aus der Download-Plattform für seine iPhones entfernt. Sie wurde wieder zugelassen, nachdem Telegram die Inhalte entfernte und den Nutzer von der Plattform verbannte.
Russland blockiert die Nutzung von Telegram stark. (Archivbild)

Auch Russland und die Ukraine nutzen.

Foto: Fabian Sommer/dpa

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HEUTE6:21 Uhr

Österreich für Asylverfahren außerhalb der EU

Österreichs Innenminister Gerhard Karner drängt nach den Szenen in Ceuta auf Asylverfahren außerhalb der EU. Der EU-Asylpakt schaffe dafür die rechtlichen Möglichkeiten. Den Worten müssten nun Taten folgen. „Rückkehrzentren“ für abgelehnte Asylbewerber und Asylverfahren in Staaten außerhalb Europas könnten die Verbreitung von Falschmeldungen und Schleuserkriminalität verhindern.

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HEUTE5:44 Uhr

Vor Krisensitzung der Innenminister

Vor der EU-Sitzung zu den massenhaften Übertritten nach Ceuta rief EU-Kommissar Magnus Brunner die Mitgliedsländer zur Geschlossenheit auf. Er sagte, die EU habe den Härtetest bestanden, da niemand in den Schengenraum gelangt sei. Laut der spanischen Regierung kehrten fast alle der Zehntausenden mittlerweile wieder zurück.

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HEUTE5:30 Uhr

Finanzminister will Steuerregeln für Bitcoin ändern

Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) plant, die einjährige steuerfreie Haltefrist für Bitcoin und andere Kryptowährungen abzuschaffen. Gewinne sollen wie Aktienerlöse besteuert werden. Ob CDU/CSU den Vorschlag unterstützen, ist offen. Insgesamt gibt es knapp 9 Millionen Krypto-Besitzer in Deutschland.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen

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04.08.2026 | 62.400 gefälschte Energydrinks entdeckt | Zahl der Asylanträge im Juli halbiert | Klingbeil will Steuern für Bitcoin ändern

HEUTE12:34 Uhr

Zahl der Asylanträge im Juli nahezu halbiert

Im Juli stellten in Deutschland 4.311 Personen einen Erstantrag auf Asyl. Das berichtet die „BILD“ unter Berufung auf Daten des Bundesinnenministeriums. Es seien nahezu halb so viele wie vor einem Jahr. Im Juli 2025 waren es 8.230 und im Juli 2024 über 18.500 Anträge. 

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HEUTE12:15 Uhr

Ukraine fängt 117 Drohnen ab

Die ukrainische Luftwaffe teilte mit, dass Russland in der Nacht 136 Drohnen in Richtung Ukraine geschickt habe. 117 von ihnen seien abgefangen worden. Bei Angriffen kamen vier Menschen ums Leben, meldet die örtliche Militärverwaltung in Sumy.

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HEUTE12:11 Uhr

62.400 gefälschte Energydrinks bei Lkw-Kontrolle in Hessen entdeckt

Der Zoll hat Mitte Juli bei einer Lastwagenkontrolle Zehntausende gefälschte Energydrink-Dosen beschlagnahmt. Farben und Logos der Dosen seien im Stil bekannter Getränkemarken gestaltet gewesen. Die in Afghanistan hergestellte Sendung war für Frankreich bestimmt. Sie wird auch einen Verkaufswert von etwa hunderttausend Euro geschätzt.

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HEUTE11:43 Uhr

Bericht: Bundesregierung erwägt komplette Staatsübernahme bei KNDS

Nach dem vorerst gescheiterten Börsengang des Panzerherstellers KNDS verhandeln Unternehmen, Bund und Eigentümer über Alternativen. Möglich ist laut „Handelsblatt“ eine komplette staatliche Übernahme durch Deutschland und Frankreich zu je 50 Prozent. Die Familien Bode und Braunbehrens würden eine Rückkaufoption für 20 Prozent der Anteile erhalten.

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HEUTE11:13 Uhr

Massenhafter Schwarzhandel mit Kaminen: Urteil rechtskräftig

Das Urteil gegen zwei frühere Unternehmenschefs wegen des Schwarzverkaufs von rund 250 Kaminen aus Firmenbeständen ist rechtskräftig. Das Landgericht Osnabrück wies ihre Revision zurück. Die Männer wurden zu Bewährungsstrafen verurteilt, der älter Mann muss zudem eine Geldstrafe von 720.000 Euro zahlen. 

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HEUTE10:51 Uhr

Höhere Ölpreise verhelfen zu hohen Quartalsgewinnen bei Ölkonzern

Die stark gestiegenen Ölpreise haben den Gewinn des britischen Mineralölkonzerns BP im zweiten Quartal auf 3,9 Milliarden Dollar verdoppelt. Der saudi-arabische Ölriese Aramco steigerte seinen Gewinn um 44 Prozent auf 32,7 Milliarden Dollar verglichen mit dem 2. Quartal 2025. Auch Shell, ExxonMobil und Chevron meldeten hohe Gewinne.

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HEUTE10:26 Uhr

Niedriger Lufthansa-Gewinn – 750 Millionen Euro Mehrkosten für Kerosin

Trotz gestiegener Umsätze hat die Lufthansa im zweiten Quartal deutlich weniger verdient. Der operative Gewinn sank gegenüber dem Vorjahresquartal um fast 56 Prozentpunkte auf 383 Millionen Euro, die Treibstoffkosten lagen rund 750 Millionen Euro höher. Grund dafür sind „geopolitische Unsicherheiten“. Der Umsatz stieg auf 11,1 Milliarden Euro (+8 Prozent).
Lufthansa verbucht im zweiten Quartal infolge der stark gestiegenen Kerosinpreise einen herben Gewinneinbruch.

Lufthansa verbucht im zweiten Quartal infolge der stark gestiegenen Kerosinpreise einen herben Gewinneinbruch.

Foto: Hannes P. Albert/dpa

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HEUTE10:10 Uhr

Neue Angriffe nahe Moskau

Bei ukrainischen Drohnenangriffen in der Region Moskau sind laut russischen Behörden fünf Menschen getötet und zehn verletzt worden. 320 Drohnen wurden abgefangen. Erneut wurde ein Lager des Online-Versandhändlers Wildberries attackiert. Die Feuerwehr meldete mehrere Brände.

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HEUTE10:00 Uhr

Drei Festnahmen nach tödlichen Schüssen in NRW

Nach tödlichen Schüssen auf einen 37-Jährigen in Wassenberg infolge eines mutmaßlichen Mordauftrags sind drei Verdächtige festgenommen worden. Gegen zwei 23-Jährige ergingen Haftbefehle wegen Mordes, gegen einen 26-Jährigen ein Haftbefehl wegen des Verdachts der Anstiftung zum Mord. Alle kamen in U-Haft.

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HEUTE9:45 Uhr

Pläne für neuen Zivildienst

Unionsfraktionschef Thorsten Frei bestätigt Pläne der Bundesregierung für einen neuen Zivildienst. Dieser wäre bei einer Wiedereinführung der Wehrpflicht als Ersatzdienst nötig. Das Familienministerium bereite sich derzeit auf verschiedene Szenarien vor. Vorgestellt werden soll das Vorhaben nach der Sommerpause.

Ein Stand der Bundeswehr wirbt am 11. Juni 2026 auf der Luft- und Raumfahrtmesse ILA Berlin 2026 in Schönefeld für Karrieremöglichkeiten und die Rekrutierung neuer Soldaten.

Foto: Sean Gallup/Getty Images

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HEUTE9:26 Uhr

Immer mehr Brauereien schließen

In Deutschland gaben 2025 weitere 53 Brauereien auf, derzeit brauen noch 1.415 Betriebe Bier. Mehr als die Hälfte waren zuletzt kleine Brauereien mit einer jährlich erzeugten Menge Bier von maximal 100.000 Litern. Der Bierabsatz sank um 6 Prozent. Die meisten Brauereien gibt es in Bayern.

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HEUTE8:55 Uhr

Jeder achte Erwachsene in Deutschland hält Kryptowährungen

Rund 9 Millionen Erwachsene besitzen hierzulande Kryptowährungen, das sind 12,8 Prozent der Bevölkerung ab 18 Jahren. Das ergab eine YouGov-Umfrage von BearingPoint. Zwei Drittel der Befragten lehnt einen Kauf auch künftig ab. Die Besitzer sind im Durchschnitt männlich und jung. Fast jeder Dritte stufte diese Währungen primär als hochspekulatives Produkt ein.

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Wegen Vulkanausbruchs zweithöchste Warnstufe in Guatemala ausgerufen

Nach dem Ausbruch des Fuego-Vulkan gilt in Guatemala die zweithöchste Warnstufe Orange. Katastrophenschützer evakuierten erste Dörfer, mehrere Schulen blieben geschlossen. Der gefährliche Volcán de Fuego (Feuervulkan) stieß Lava, Gas und Asche rund vier bis fünf Kilometer in die Höhe. Die Aschewolken dehnen sich aktuell etwa 60 Kilometer in westlicher Richtung aus und könnten den Flugverkehr beeinträchtigen. 

Der Vulkan Fuego bricht am 3. August 2026 65 Kilometer südwestlich von Guatemala-Stadt aus. 2018 waren bei einem Ausbruch mindestens 215 Menschen ums Leben gekommen und ähnlich viele als vermisst gemeldet worden.

Foto: Johan Ordonez/AFP via Getty Images

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HEUTE8:12 Uhr

Ökonom: Niedrigwasser könnte Wirtschaftswachstum zunichte machen

Das Niedrigwasser deutscher Flüsse könnte das Wirtschaftswachstum laut IW in diesem Jahr um 0,4 Prozentpunkte drücken. Wegen geringerer Beladung der Schiffe kommen Waren nicht an, in Köln ist die Schifffahrt eingestellt. Zuletzt legte Deutschlands BIP im zweiten Quartal um 0,2 Prozent zum Vorquartal zu.

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HEUTE7:56 Uhr

Polizeigewerkschaft fordert Aufrüstung an deutschen Grenzen

Nach dem Massenansturm auf Ceuta fordert GdP-Chef Andreas Roßkopf Konsequenzen für Deutschland. Die Bundespolizei sollte zu einer modernen, flexiblen Grenzpolizei werden. Er verlangt technische Aufrüstung, weniger Anreize für die Migration nach Deutschland und mehr Abschiebungen von Menschen ohne Bleiberecht. 

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HEUTE7:36 Uhr

Waldbrand nahe deutscher Grenze breitet sich weiter aus

Ein Waldbrand nahe Oostrum in den Niederlanden unweit der Grenze zu NRW ist weiter nicht unter Kontrolle. Die Flammen in einem Naturschutzgebiet hätten sich in der Nacht weiter ausgebreitet. Mittlerweile seien 100 Hektar betroffen. Ein Campingplatz wurde geräumt, der Zugverkehr eingestellt.

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HEUTE7:25 Uhr

Brasilianischer Bandenkrieg in Bolivien: Neun Tote

In Bolivien sind binnen fünf Tagen neun Menschen getötet worden – vermutlich im Drogenkrieg brasilianischer Banden. Die Taten hätten in der Region Santa Cruz stattgefunden. Laut Innenministerium kämpfen die Banden um einen „Drogenkorridor“ ins Ausland. Täter seien Auftragsmörder, unter den Opfern auch ein Polizist.

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HEUTE6:28 Uhr

Apple entfernte kurz Telegram aus iPhone-App-Store

Wegen Verbreitung von Kinderpornografie hat Apple die App Telegram für kurze Zeit aus der Download-Plattform für seine iPhones entfernt. Sie wurde wieder zugelassen, nachdem Telegram die Inhalte entfernte und den Nutzer von der Plattform verbannte.
Russland blockiert die Nutzung von Telegram stark. (Archivbild)

Auch Russland und die Ukraine nutzen.

Foto: Fabian Sommer/dpa

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HEUTE6:21 Uhr

Österreich für Asylverfahren außerhalb der EU

Österreichs Innenminister Gerhard Karner drängt nach den Szenen in Ceuta auf Asylverfahren außerhalb der EU. Der EU-Asylpakt schaffe dafür die rechtlichen Möglichkeiten. Den Worten müssten nun Taten folgen. „Rückkehrzentren“ für abgelehnte Asylbewerber und Asylverfahren in Staaten außerhalb Europas könnten die Verbreitung von Falschmeldungen und Schleuserkriminalität verhindern.

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HEUTE5:44 Uhr

Vor Krisensitzung der Innenminister

Vor der EU-Sitzung zu den massenhaften Übertritten nach Ceuta rief EU-Kommissar Magnus Brunner die Mitgliedsländer zur Geschlossenheit auf. Er sagte, die EU habe den Härtetest bestanden, da niemand in den Schengenraum gelangt sei. Laut der spanischen Regierung kehrten fast alle der Zehntausenden mittlerweile wieder zurück.

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HEUTE5:30 Uhr

Finanzminister will Steuerregeln für Bitcoin ändern

Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) plant, die einjährige steuerfreie Haltefrist für Bitcoin und andere Kryptowährungen abzuschaffen. Gewinne sollen wie Aktienerlöse besteuert werden. Ob CDU/CSU den Vorschlag unterstützen, ist offen. Insgesamt gibt es knapp 9 Millionen Krypto-Besitzer in Deutschland.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen

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04.08.2026 | 62.400 gefälschte Energydrinks entdeckt | GdP fordert Aufrüstung an deutschen Grenzen | Klingbeil will Steuern für Bitcoin ändern

HEUTE12:15 Uhr

Ukraine fängt 117 Drohnen ab

Die ukrainische Luftwaffe teilte mit, dass Russland in der Nacht 136 Drohnen in Richtung Ukraine geschickt habe. 117 von ihnen seien abgefangen worden. Bei Angriffen kamen vier Menschen ums Leben, meldet die örtliche Militärverwaltung in Sumy.

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HEUTE12:11 Uhr

62.400 gefälschte Energydrinks bei Lkw-Kontrolle in Hessen entdeckt

Der Zoll hat Mitte Juli bei einer Lastwagenkontrolle Zehntausende gefälschte Energydrink-Dosen beschlagnahmt. Farben und Logos der Dosen seien im Stil bekannter Getränkemarken gestaltet gewesen. Die in Afghanistan hergestellte Sendung war für Frankreich bestimmt. Sie wird auch einen Verkaufswert von etwa hunderttausend Euro geschätzt.

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HEUTE11:43 Uhr

Bericht: Bundesregierung erwägt komplette Staatsübernahme bei KNDS

Nach dem vorerst gescheiterten Börsengang des Panzerherstellers KNDS verhandeln Unternehmen, Bund und Eigentümer über Alternativen. Möglich ist laut „Handelsblatt“ eine komplette staatliche Übernahme durch Deutschland und Frankreich zu je 50 Prozent. Die Familien Bode und Braunbehrens würden eine Rückkaufoption für 20 Prozent der Anteile erhalten.

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HEUTE11:13 Uhr

Massenhafter Schwarzhandel mit Kaminen: Urteil rechtskräftig

Das Urteil gegen zwei frühere Unternehmenschefs wegen des Schwarzverkaufs von rund 250 Kaminen aus Firmenbeständen ist rechtskräftig. Das Landgericht Osnabrück wies ihre Revision zurück. Die Männer wurden zu Bewährungsstrafen verurteilt, der älter Mann muss zudem eine Geldstrafe von 720.000 Euro zahlen. 

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HEUTE10:51 Uhr

Höhere Ölpreise verhelfen zu hohen Quartalsgewinnen bei Ölkonzern

Die stark gestiegenen Ölpreise haben den Gewinn des britischen Mineralölkonzerns BP im zweiten Quartal auf 3,9 Milliarden Dollar verdoppelt. Der saudi-arabische Ölriese Aramco steigerte seinen Gewinn um 44 Prozent auf 32,7 Milliarden Dollar verglichen mit dem 2. Quartal 2025. Auch Shell, ExxonMobil und Chevron meldeten hohe Gewinne.

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HEUTE10:26 Uhr

Niedriger Lufthansa-Gewinn – 750 Millionen Euro Mehrkosten für Kerosin

Trotz gestiegener Umsätze hat die Lufthansa im zweiten Quartal deutlich weniger verdient. Der operative Gewinn sank gegenüber dem Vorjahresquartal um fast 56 Prozentpunkte auf 383 Millionen Euro, die Treibstoffkosten lagen rund 750 Millionen Euro höher. Grund dafür sind „geopolitische Unsicherheiten“. Der Umsatz stieg auf 11,1 Milliarden Euro (+8 Prozent).
Lufthansa verbucht im zweiten Quartal infolge der stark gestiegenen Kerosinpreise einen herben Gewinneinbruch.

Lufthansa verbucht im zweiten Quartal infolge der stark gestiegenen Kerosinpreise einen herben Gewinneinbruch.

Foto: Hannes P. Albert/dpa

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Neue Angriffe nahe Moskau

Bei ukrainischen Drohnenangriffen in der Region Moskau sind laut russischen Behörden fünf Menschen getötet und zehn verletzt worden. 320 Drohnen wurden abgefangen. Erneut wurde ein Lager des Online-Versandhändlers Wildberries attackiert. Die Feuerwehr meldete mehrere Brände.

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Drei Festnahmen nach tödlichen Schüssen in NRW

Nach tödlichen Schüssen auf einen 37-Jährigen in Wassenberg infolge eines mutmaßlichen Mordauftrags sind drei Verdächtige festgenommen worden. Gegen zwei 23-Jährige ergingen Haftbefehle wegen Mordes, gegen einen 26-Jährigen ein Haftbefehl wegen des Verdachts der Anstiftung zum Mord. Alle kamen in U-Haft.

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Pläne für neuen Zivildienst

Unionsfraktionschef Thorsten Frei bestätigt Pläne der Bundesregierung für einen neuen Zivildienst. Dieser wäre bei einer Wiedereinführung der Wehrpflicht als Ersatzdienst nötig. Das Familienministerium bereite sich derzeit auf verschiedene Szenarien vor. Vorgestellt werden soll das Vorhaben nach der Sommerpause.

Ein Stand der Bundeswehr wirbt am 11. Juni 2026 auf der Luft- und Raumfahrtmesse ILA Berlin 2026 in Schönefeld für Karrieremöglichkeiten und die Rekrutierung neuer Soldaten.

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Immer mehr Brauereien schließen

In Deutschland gaben 2025 weitere 53 Brauereien auf, derzeit brauen noch 1.415 Betriebe Bier. Mehr als die Hälfte waren zuletzt kleine Brauereien mit einer jährlich erzeugten Menge Bier von maximal 100.000 Litern. Der Bierabsatz sank um 6 Prozent. Die meisten Brauereien gibt es in Bayern.

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Jeder achte Erwachsene in Deutschland hält Kryptowährungen

Rund 9 Millionen Erwachsene besitzen hierzulande Kryptowährungen, das sind 12,8 Prozent der Bevölkerung ab 18 Jahren. Das ergab eine YouGov-Umfrage von BearingPoint. Zwei Drittel der Befragten lehnt einen Kauf auch künftig ab. Die Besitzer sind im Durchschnitt männlich und jung. Fast jeder Dritte stufte diese Währungen primär als hochspekulatives Produkt ein.

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Wegen Vulkanausbruchs zweithöchste Warnstufe in Guatemala ausgerufen

Nach dem Ausbruch des Fuego-Vulkan gilt in Guatemala die zweithöchste Warnstufe Orange. Katastrophenschützer evakuierten erste Dörfer, mehrere Schulen blieben geschlossen. Der gefährliche Volcán de Fuego (Feuervulkan) stieß Lava, Gas und Asche rund vier bis fünf Kilometer in die Höhe. Die Aschewolken dehnen sich aktuell etwa 60 Kilometer in westlicher Richtung aus und könnten den Flugverkehr beeinträchtigen. 

Der Vulkan Fuego bricht am 3. August 2026 65 Kilometer südwestlich von Guatemala-Stadt aus. 2018 waren bei einem Ausbruch mindestens 215 Menschen ums Leben gekommen und ähnlich viele als vermisst gemeldet worden.

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Ökonom: Niedrigwasser könnte Wirtschaftswachstum zunichte machen

Das Niedrigwasser deutscher Flüsse könnte das Wirtschaftswachstum laut IW in diesem Jahr um 0,4 Prozentpunkte drücken. Wegen geringerer Beladung der Schiffe kommen Waren nicht an, in Köln ist die Schifffahrt eingestellt. Zuletzt legte Deutschlands BIP im zweiten Quartal um 0,2 Prozent zum Vorquartal zu.

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Polizeigewerkschaft fordert Aufrüstung an deutschen Grenzen

Nach dem Massenansturm auf Ceuta fordert GdP-Chef Andreas Roßkopf Konsequenzen für Deutschland. Die Bundespolizei sollte zu einer modernen, flexiblen Grenzpolizei werden. Er verlangt technische Aufrüstung, weniger Anreize für die Migration nach Deutschland und mehr Abschiebungen von Menschen ohne Bleiberecht. 

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Waldbrand nahe deutscher Grenze breitet sich weiter aus

Ein Waldbrand nahe Oostrum in den Niederlanden unweit der Grenze zu NRW ist weiter nicht unter Kontrolle. Die Flammen in einem Naturschutzgebiet hätten sich in der Nacht weiter ausgebreitet. Mittlerweile seien 100 Hektar betroffen. Ein Campingplatz wurde geräumt, der Zugverkehr eingestellt.

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Brasilianischer Bandenkrieg in Bolivien: Neun Tote

In Bolivien sind binnen fünf Tagen neun Menschen getötet worden – vermutlich im Drogenkrieg brasilianischer Banden. Die Taten hätten in der Region Santa Cruz stattgefunden. Laut Innenministerium kämpfen die Banden um einen „Drogenkorridor“ ins Ausland. Täter seien Auftragsmörder, unter den Opfern auch ein Polizist.

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HEUTE6:28 Uhr

Apple entfernte kurz Telegram aus iPhone-App-Store

Wegen Verbreitung von Kinderpornografie hat Apple die App Telegram für kurze Zeit aus der Download-Plattform für seine iPhones entfernt. Sie wurde wieder zugelassen, nachdem Telegram die Inhalte entfernte und den Nutzer von der Plattform verbannte.
Russland blockiert die Nutzung von Telegram stark. (Archivbild)

Auch Russland und die Ukraine nutzen.

Foto: Fabian Sommer/dpa

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Österreich für Asylverfahren außerhalb der EU

Österreichs Innenminister Gerhard Karner drängt nach den Szenen in Ceuta auf Asylverfahren außerhalb der EU. Der EU-Asylpakt schaffe dafür die rechtlichen Möglichkeiten. Den Worten müssten nun Taten folgen. „Rückkehrzentren“ für abgelehnte Asylbewerber und Asylverfahren in Staaten außerhalb Europas könnten die Verbreitung von Falschmeldungen und Schleuserkriminalität verhindern.

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HEUTE5:44 Uhr

Vor Krisensitzung der Innenminister

Vor der EU-Sitzung zu den massenhaften Übertritten nach Ceuta rief EU-Kommissar Magnus Brunner die Mitgliedsländer zur Geschlossenheit auf. Er sagte, die EU habe den Härtetest bestanden, da niemand in den Schengenraum gelangt sei. Laut der spanischen Regierung kehrten fast alle der Zehntausenden mittlerweile wieder zurück.

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HEUTE5:30 Uhr

Finanzminister will Steuerregeln für Bitcoin ändern

Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) plant, die einjährige steuerfreie Haltefrist für Bitcoin und andere Kryptowährungen abzuschaffen. Gewinne sollen wie Aktienerlöse besteuert werden. Ob CDU/CSU den Vorschlag unterstützen, ist offen. Insgesamt gibt es knapp 9 Millionen Krypto-Besitzer in Deutschland.
 
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Japan Regierung bezeichnet weitere Aufrüstung als „unerlässlich“

Japan sieht angesichts der wachsenden militärischen Aktivitäten Chinas, Nordkoreas und Russlands dringenden Bedarf für einen weiteren Ausbau seiner Streitkräfte.
Es sei „unerlässlich“, Japans Verteidigungsfähigkeiten mit einem stärkeren „Gefühl der Dringlichkeit und Krise als je zuvor“ auszubauen und umzustrukturieren, erklärte Verteidigungsminister Shinjiro Koizumi im am 4. August veröffentlichten jährlichen Verteidigungsweißbuch.

US-Kriegsminister Pete Hegseth (l) unterhält sich mit dem südkoreanischen Verteidigungsminister Ahn Gyu-back (r) und dem japanischen Verteidigungsminister Shinjiro Koizumi in Singapur am 30. Mai 2026.

Foto: Mohd Rasfan/AFP via Getty Images

Japan reagiert auf China

China verstärke seine militärischen Fähigkeiten und weite seine Aktivitäten rund um Japan über die sogenannte erste Inselkette hinaus bis zur zweiten Inselkette aus, heißt es in dem Regierungsbericht.
Als Beispiele nennt das Weißbuch Einsätze chinesischer Flugzeugträger sowie zwei Fälle im Juni und Juli 2025, in denen sich chinesische und japanische Flugzeuge ungewöhnlich stark angenähert hätten.
Japanische Kampfjets stiegen demnach in den zwölf Monaten bis Ende März 595 Mal auf, davon 366 Mal wegen chinesischer und 214 Mal wegen russischer Flugzeuge. Im Vorjahr waren es insgesamt 704 Einsätze gewesen.

Beschränkungen für Waffenexporte gelockert

Japan hat bereits seine Verteidigungsausgaben erhöht, Raketen auf abgelegenen Inseln stationiert und Fähigkeiten für Gegenangriffe aufgebaut. Im April lockerte Tokio zudem seine selbst auferlegten Beschränkungen für Waffenexporte erheblich.
Das Weißbuch warnt zugleich vor Schwächen der heimischen Rüstungsindustrie, die Beschaffung und Innovation gefährden könnten.
Koizumi verwies außerdem auf die „unerschütterliche“ Allianz mit den USA sowie die engere Sicherheitszusammenarbeit mit den Philippinen, Australien und Südkorea.
China wirft Japan dagegen eine Rückkehr zum „Militarismus“ vor. Die Beziehungen hatten sich weiter verschlechtert, nachdem Japans Regierungschefin Sanae Takaichi im vergangenen Jahr einen japanischen Militäreinsatz im Fall eines chinesischen Angriffs auf Taiwan nicht ausgeschlossen hatte. (afp/red)
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Migration als Waffe: PKGr-Chef erwägt Ansturm auf Ceuta als hybriden Angriff

Der Vorsitzende des Parlamentarischen Kontrollgremiums (PKGr) im Bundestag zur Beaufsichtigung der Geheimdienste, Marc Henrichmann (CDU), schließt einen hybriden Angriff auf die EU als Ursache für den Ansturm von Migranten aus Marokko auf die spanische Exklave Ceuta nicht aus.
„Eine Ursache könnten die Spannungen zwischen Spanien und Marokko sein, auf die Marokko jetzt wie bereits im Jahr 2021 durch den gesteuerten Ansturm reagiert hat“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Es könnten ebenso gut Schleuserbanden verantwortlich sein. Und schließlich könnte zutreffen, was die Ukrainer sagen: Dass Russland den Ansturm durch Social-Media-Bots initiiert hat, um die EU unter Druck zu setzen. Alle drei Varianten seien plausibel, sagte der CDU-Politiker. Aber die „Smoking Gun“ fehle noch.
Henrichmann sagte, man müsse auf jeden Fall von Balten, Polen und Skandinaviern lernen, wenn es um die Aufdeckung der Hintergründe solcher Aktionen gehe. Sie kannten Migration als Waffe schon lange. Außerdem mahne der Vorgang, dass man durch gezielte Desinformationen eine Riesen-Wirkung erzielen könne. Man sollte deshalb nicht alles, was man sehe und lese, vorbehaltlos glauben. Die EU funktioniere nur, wenn alle den Außengrenzschutz ernst nähmen. Der PKGr-Chef mahnte, der gesamte Vorgang sei „ein abermaliger Warnschuss, der große Hausaufgaben mit sich bringt. Wir müssen sie erledigen.“ (dts/red)
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NATO arbeitet an Plänen für Ausbau der atomaren Abschreckung

Die NATO arbeitet an Plänen für einen Ausbau der nuklearen Abschreckung in Europa. Dabei geht es vor allem um sogenannte nichtstrategische Atomwaffen. Diese sind zum Beispiel für den Einsatz gegen gegnerische Truppen, Flugplätze, Häfen, Kommandozentralen und andere militärische Infrastruktur vorgesehen.
Im Vergleich zu strategischen Atomwaffen haben sie häufig eine geringere Sprengkraft und werden meist mit Kampfflugzeugen oder kürzer reichenden Raketen oder Marschflugkörpern als Träger eingesetzt.
Nach der massiven atomaren Abrüstung nach dem Ende des Kalten Krieges lagerten laut Schätzungen von Nuklearexperten zuletzt nur noch etwa 100 US-Bomben vom Typ B61-12 auf sechs Luftwaffenstützpunkten in Deutschland, Belgien, Italien, den Niederlanden und der Türkei. In der Bundesrepublik sollen sie auf dem Fliegerhorst Büchel in Rheinland-Pfalz stationiert sein.
Die Bomben könnten im Rahmen der sogenannten nuklearen Teilhabe der NATO im Ernstfall auch von deutschen Kampfjets abgeworfen werden. Derzeit hält die Luftwaffe Tornados für mögliche Einsätze dieser Art bereit, künftig sollen es Tarnkappenjets vom Typ F-35 sein.

Nato will auf Atomwaffenangriff antworten können

NATO-Generalsekretär Mark Rutte schloss im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur nicht aus, dass künftig mehr US-Atomwaffen in Europa stationiert werden. Er wollte sich aus Geheimhaltungsgründen allerdings nicht zu Details der laufenden Beratungen äußern.
Das Bündnis prüfe fortlaufend, welche Fähigkeiten benötigt würden und wie der nukleare Abschreckungsmix aussehen müsse, erklärte er in einem Mitte Juli geführten Interview. „Wo immer wir Anpassungen vornehmen müssen, werden wir dies tun“, sagte Rutte. „Wir müssen sicherstellen, dass uns niemand mit Atomwaffen angreifen kann, ohne dass wir in der Lage wären, darauf zu antworten.“
Dass die Arbeiten über den Austausch und die Modernisierung vorhandener Systeme hinausgehen könnten, hatte er bereits im April beim NATO Nuclear Policy Symposium in Istanbul angedeutet. Es müssten entscheidende Beschlüsse darüber gefasst werden, wie die nukleare Aufstellung der NATO weiter an das sich verschlechternde Sicherheitsumfeld angepasst werden solle, sagte er damals.
Nach dem jüngsten Treffen der Nuklearen Planungsgruppe des Bündnisses wurde dann im Juni erstmals seit knapp zwei Jahrzehnten wieder eine Erklärung veröffentlicht. Darin bekennen sich die Verbündeten dazu, die nuklearen Fähigkeiten der NATO weiter zu modernisieren, ihre Fähigkeit zur nuklearen Planung zu stärken und die Abschreckung anzupassen. (dpa/red)
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Russland setzt Telegram-Gründer Durow auf Terrorliste

Die oberste russische Finanzaufsichtsbehörde Rosfinmonitoring hat den Gründer des sozialen Netzwerks Telegram, Pawel Durow, auf ihre Liste der Terroristen und Extremisten gesetzt.
Der Name des am 10. Oktober 1984 in Leningrad (heute St. Petersburg) geborenen, aber bisher nicht verurteilten Russen taucht nun neben vielen anderen Beschuldigten in der entsprechenden Behördendatei auf – ohne nähere Angaben. Rosfinmonitoring steht in der Kritik, dem Kreml als Instrument politischer Willkür gegen Andersdenkende zu dienen.

FSB wirft Durow Beihilfe zum Terror vor

Am Vortag hatte der Inlandsgeheimdienst FSB Durow Beihilfe zum Terror vorgeworfen und angekündigt, ihn zur Fahndung ausschreiben zu lassen. Hintergrund sind Vorwürfe, dass Telegram auch von den ukrainischen Geheimdiensten genutzt werde.
Konkret soll es um Kontaktanbahnung zu Russen gehen, die wiederum im Auftrag Kiews Sabotageakte, Terroranschläge und andere Straftaten begingen. Laut FSB sind mehrere Verdächtige in Haft, deren Aussagen die Vorwürfe gegen Telegram stützen sollen.
Der extrem populäre Messengerdienst verbreitet massenhaft Inhalte in russischer Sprache – sowohl von offiziellen Stellen als auch von Kremlgegnern. Telegram ist in Russland nicht verboten, aber blockiert, kann allerdings mit einem VPN – einer verschlüsselten Internetverbindung – genutzt werden.

Bisher keine Stellungnahme von Telegram

Die russischen Behörden hatten Durow immer wieder aufgefordert, für eine Löschung „extremistischer oder terroristischer Inhalte“ zu sorgen. Selbst geäußert zu den neuen Vorwürfen hat sich Durow, der in Dubai lebt und auch die französische Staatsbürgerschaft besitzt, bisher nicht. Auch von Telegram selbst gab es keine Stellungnahme.
Durow hatte im Februar, als die Ermittlungen erstmals bekannt wurden, geschrieben: „Jeden Tag fabrizieren die Behörden neue Vorwände, um den Zugang der Russen zu Telegram einzuschränken, weil sie das Recht auf Privatsphäre und freie Rede einschränken wollen.“
Auch andere Staaten werfen Telegram vor, dass Extremisten oder Kriminelle die verschlüsselte Kommunikation nutzen. Durow wurde 2024 in Frankreich festgenommen, weil sein Messenger solchen Missbrauch nicht verhindere. Der gebürtige Russe kam gegen Kaution frei, das Verfahren läuft weiter. (dpa/red)
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EU erschwert Ukrainern Flucht vor Krieg – Was ändert sich?

Fast 4,4 Millionen Menschen aus der Ukraine haben bisher in der Europäischen Union Schutz gefunden. Doch die EU erschwert ukrainischen Männern nun die Flucht vor dem Krieg gegen Russland: Wehrfähige Ukrainer profitieren in Deutschland und anderen EU-Staaten künftig nicht mehr von vereinfachten Aufnahmeregeln, wie ein Sprecher nach einem entsprechenden Beschluss des Rates der Mitgliedstaaten sagte.
Die Verordnung wird demnach in Kürze im EU-Amtsblatt veröffentlicht, einen Tag später treten die neuen Regeln in Kraft.
Ist die Tür für wehrfähige Männer damit komplett geschlossen und für wen gibt es Ausnahmen? Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick:

Warum wird die Flucht in die EU erschwert?

Das von Russland angegriffene Land braucht weiter viele Soldaten. Nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj mobilisiert die Ukraine monatlich bis zu 34.000 Mann. Wegen der hohen Zahl von Fahnenflüchtigen kann die Armee ihre Verluste damit jedoch kaum ausgleichen.
Nach Auskunft des ehemaligen Verteidigungsministers Mychajlo Fedorow wird nach mehr als zwei Millionen Wehrpflichtigen gefahndet.
Die EU-Kommission folgt nach eigenen Aussagen vor allem einer Bitte der Ukraine, die aber auch Deutschland und andere Mitgliedsländer befürworteten. EU-Migrationskommissar Magnus Brunner hatte gesagt, das Thema sei ausführlich mit der ukrainischen Seite besprochen worden.

Wer ist betroffen?

Künftig sollen nur noch diejenigen von vereinfachten Aufnahmeregeln profitieren, die ihren Wehrdienst in der Ukraine geleistet haben oder freigestellt sind. Wer in der Ukraine wegen des Krieges hingegen einem Ausreiseverbot unterliegt, soll es in der EU deutlich schwerer haben, Schutz zu bekommen.
Nach den derzeitigen ukrainischen Regeln wären davon besonders wehrfähige Männer zwischen 23 und 60 Jahren betroffen. Ihnen bleibt künftig nur die Möglichkeit eines Asylantrags, sie hätten also deutlich geringere Aussichten auf Schutz und eine Aufenthaltserlaubnis.
Ausnahmen von dem ukrainischen Ausreiseverbot – die auch in der EU berücksichtigt werden sollen – gelten für Väter von mindestens drei minderjährigen Kindern oder für diejenigen, die aus gesundheitlichen Gründen vom Wehrdienst freigestellt sind.

Was ist mit den Ukrainern, die schon in der EU sind?

Die neuen Regeln sollen nur bei Männern Anwendung finden, die neu in die EU kommen. Wer bereits einen Schutzstatus bekommen hat, verliert ihn also nicht. Abgesehen von den Einschränkungen für wehrpflichtige Männer sind die vereinfachten Aufnahmeregeln bis März 2028 verlängert worden.
Frauen, Kinder oder Männer mit Ausreiseerlaubnis erhalten also auch künftig nach der sogenannten Massenzustromrichtlinie Aufnahme. Ihre Schutzersuchen werden also nicht individuell geprüft. Das macht es Ukrainern bisher wesentlich leichter, in der EU Schutz zu erhalten, als flüchtenden Menschen aus anderen Staaten.

Wie steht die Bundesregierung dazu?

Deutschland hatte sich auf EU-Ebene klar für Einschränkungen beim Schutzstatus für Männer ausgesprochen. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hatte die Idee bei einem Treffen mit seinen EU-Amtskollegen befürwortet. Justizministerin Stefanie Hubig (SPD) betonte, es sei wichtig, dass die Ukraine wehrfähig bleibe.
Auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte sich bereits vergangenes Jahr deutlich positioniert und vom ukrainischen Präsidenten Selenskyj strengere Ausreisebestimmungen für junge Männer gefordert. „Ich habe ihn gebeten, dafür zu sorgen, dass diese jungen Männer im Land bleiben, weil sie im Land gebraucht werden und nicht in Deutschland“, sagte Merz.

Was wird an den verschärften Aufnahmeregeln kritisiert?

Besonders Grüne und Linke hatten Kritik an Einschränkungen für Männer geäußert. Grünen-Migrationsexpertin Filiz Polat warnte, für die Mitgliedsstaaten würde ein Ausschluss von Männern im wehrpflichtigen Alter zu einem bürokratischen Mehraufwand führen und mit einem unschönen Prüfaufwand bei den Kommunen verbunden sein.
Die Bundestagsabgeordnete fügte hinzu, es sei schon jetzt erkennbar, dass die Einschränkungen im temporären Schutz viele betroffene Männer in das reguläre Asylverfahren drängen würden. Dieses steht den ukrainischen Männern dem Vorschlag nach weiterhin offen.
Auch das Recht auf subsidiären Schutz bleibt. Der wird in Deutschland gewährt, wenn im Herkunftsland etwa wegen bewaffneter Konflikte ernsthafter Schaden droht.
Die fluchtpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, Clara Bünger, sagte, ein „Ausschluss von Männern im wehrfähigen Alter wäre nicht nur für die Betroffenen fatal, sondern zugleich ein Angriff auf das Recht auf Kriegsdienstverweigerung“.
Kriegsdienstverweigerung sei ein Menschenrecht, das in der Ukraine nicht gewährleistet sei. Deshalb müsse diesen Menschen Schutz gewährt werden.

Wie geht die Ukraine mit Männern um, die nicht kämpfen wollen?

In der Ukraine stoßen Rekrutierungskommandos der Armee häufig auf Widerstand. Täglich werden in sozialen Netzwerken neue Videos von Zusammenstößen veröffentlicht, Rekrutierungsunwillige wehren sich zum Teil mit Waffengewalt.
Zwangsrekrutierte werden in gefängnisartigen Einrichtungen festgehalten. Der Menschenrechtsbeauftragte des ukrainischen Parlaments, Dmytro Lubinez, berichtet regelmäßig über Todesfälle im Rahmen von Zwangsrekrutierungen. Ein kürzlicher Pressebericht deckte Fälle von Prügel, Folter und Quälerei rekrutierter Männer in einer Einheit auf. (dpa/red)
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Polnischer Premier: Luftraum wurde durch Rakete verletzt – 10-Meter-Krater in Region Lublin

Nach neuen russischen Angriffen auf die Ukraine haben die Behörden im Polen in einem unbewohnten Gebiet im Osten des Landes einen zehn Meter großen Krater entdeckt. Die Anwohner des Ortes Tarnawa Kolonia in der Region Lublin hörten nach Polizeiangaben am Donnerstagmorgen eine laute Explosion.
Die Einschlagstelle liegt etwa 80 Kilometer entfernt von der Grenze zur Ukraine. Der Einschlag erfolgte rund um russische Angriffe auf den Westen der Ukraine nahe der Grenze zu Polen.

Krater wurde auf einem Feld gefunden

Anwohner alarmierten die Behörden, die auf einem Feld, rund zwei Kilometer von Häusern entfernt, einen Krater mit einem Durchmesser von zehn Metern entdeckten. Auch wurden Trümmer eines zunächst nicht identifizierten Objekts gefunden.
Bei den russischen Luftangriffen auf die Ukraine soll auch ein Marschflugkörper in Polen abgestürzt sein.

Bei den russischen Luftangriffen auf die Ukraine soll auch ein Marschflugkörper in Polen abgestürzt sein.

Foto: Wojtek Jargilo/PAP/dpa

Die Armee bestätigte, dass ein in der Nacht eingesetzter Hubschrauber an derselben Stelle den mutmaßlichen Einschlagort des Objekts ausgemacht habe.
Dabei handle es sich „höchstwahrscheinlich“ um einen russischen Marschflugkörper vom Typ Ch-101, teilte Polens Verteidigungsminister Ireneusz Nowak mit.

Polnischer Premier: Luftraum verletzt

„Im Zuge des massiven russischen Raketenangriffs auf die Westukraine kam es zu einer Verletzung des polnischen Luftraums“, schrieb der polnische Premierminister Donald Tusk auf der Plattform X.
„Das Militär, die Polizei, die staatliche Feuerwehr und die Geheimdienste arbeiten eng zusammen. Wir stehen in ständigem Kontakt mit dem Präsidenten der Republik Polen sowie mit dem NATO-Kommando“, so Tusk.
Und weiter: „Ich stehe mit den Staats- und Regierungschefs der europäischen Länder bezüglich der Verletzung des polnischen Luftraums in Kontakt. Sie alle bekunden ihre uneingeschränkte Solidarität und ihre Bereitschaft, jede erdenkliche Hilfe zu leisten.“
Tusk erklärte zudem, es gibt keinen Grund zu der Annahme, dass Polen das beabsichtigte Ziel des Flugkörpers war. Die ukrainischen Streitkräfte hätten versucht, den Marschflugkörper aufzuhalten.
Es habe keine unmittelbare Gefahr bestanden, da der Flugkörper nicht in einem bebauten Gebiet eingeschlagen sei. Man sei bereit gewesen, ihn abzuschießen, falls er seinen Flug fortgesetzt hätte.

Nächtliche gegenseitige Angriffe von Moskau und Kiew

Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha schrieb im Onlinedienst X: „In der Nacht ist ein russischer Marschflugkörper vom Typ Kh-101 im Rahmen von Russlands massivem Angriff auf die Ukraine in den polnischen Luftraum eingedrungen und hat damit den NATO-Luftraum verletzt“.
EU-Ratspräsident António Costa erklärte, während des jüngsten russischen Angriffs gegen die Ukraine sei der polnische Luftraum verletzt worden.
Russland hatte in der Nacht zum Donnerstag ukrainischen Angaben zufolge 74 Raketen und 284 Drohnen auf die Ukraine abgefeuert. Mindestens acht Menschen wurden demnach getötet, auch die Region Lwiw im Westen der Ukraine nahe Polen war Ziel der Angriffe.
Die Ukraine griff in der Nacht mit Drohnen zwei weitere Logistikzentren des russischen Onlinehändlers Wildberries – der mit Amazon verglichen wird – an. In der westrussischen Region Pensa wurden dabei nach russischen Angaben mehr als 200 Mitarbeiter evakuiert, es brach ein Brand aus. Auch in Sarapul brannte das Logistikzentrum nach dem Angriff. (afp/dpa/red)
Anm. d. Red.: Dieser Artikel wurde am 30. Juli 2026 aktualisiert, um die Schreibweise der Region in der Überschrift zu korrigieren.
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Polnischer Premier: Luftraum wurde durch Rakete verletzt – 10-Meter-Krater in Region Lubmin

Nach neuen russischen Angriffen auf die Ukraine haben die Behörden im Polen in einem unbewohnten Gebiet im Osten des Landes einen zehn Meter großen Krater entdeckt. Die Anwohner des Ortes Tarnawa Kolonia in der Region Lublin hörten nach Polizeiangaben am Donnerstagmorgen eine laute Explosion.
Die Einschlagstelle liegt etwa 80 Kilometer entfernt von der Grenze zur Ukraine. Der Einschlag erfolgte rund um russische Angriffe auf den Westen der Ukraine nahe der Grenze zu Polen.

Krater wurde auf einem Feld gefunden

Anwohner alarmierten die Behörden, die auf einem Feld, rund zwei Kilometer von Häusern entfernt, einen Krater mit einem Durchmesser von zehn Metern entdeckten. Auch wurden Trümmer eines zunächst nicht identifizierten Objekts gefunden.
Bei den russischen Luftangriffen auf die Ukraine soll auch ein Marschflugkörper in Polen abgestürzt sein.

Bei den russischen Luftangriffen auf die Ukraine soll auch ein Marschflugkörper in Polen abgestürzt sein.

Foto: Wojtek Jargilo/PAP/dpa

Die Armee bestätigte, dass ein in der Nacht eingesetzter Hubschrauber an derselben Stelle den mutmaßlichen Einschlagort des Objekts ausgemacht habe.
Dabei handle es sich „höchstwahrscheinlich“ um einen russischen Marschflugkörper vom Typ Ch-101, teilte Polens Verteidigungsminister Ireneusz Nowak mit.

Polnischer Premier: Luftraum verletzt

„Im Zuge des massiven russischen Raketenangriffs auf die Westukraine kam es zu einer Verletzung des polnischen Luftraums“, schrieb der polnische Premierminister Donald Tusk auf der Plattform X.
„Das Militär, die Polizei, die staatliche Feuerwehr und die Geheimdienste arbeiten eng zusammen. Wir stehen in ständigem Kontakt mit dem Präsidenten der Republik Polen sowie mit dem NATO-Kommando“, so Tusk.
Und weiter: „Ich stehe mit den Staats- und Regierungschefs der europäischen Länder bezüglich der Verletzung des polnischen Luftraums in Kontakt. Sie alle bekunden ihre uneingeschränkte Solidarität und ihre Bereitschaft, jede erdenkliche Hilfe zu leisten.“
Tusk erklärte zudem, es gibt keinen Grund zu der Annahme, dass Polen das beabsichtigte Ziel des Flugkörpers war. Die ukrainischen Streitkräfte hätten versucht, den Marschflugkörper aufzuhalten.
Es habe keine unmittelbare Gefahr bestanden, da der Flugkörper nicht in einem bebauten Gebiet eingeschlagen sei. Man sei bereit gewesen, ihn abzuschießen, falls er seinen Flug fortgesetzt hätte.

Nächtliche gegenseitige Angriffe von Moskau und Kiew

Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha schrieb im Onlinedienst X: „In der Nacht ist ein russischer Marschflugkörper vom Typ Kh-101 im Rahmen von Russlands massivem Angriff auf die Ukraine in den polnischen Luftraum eingedrungen und hat damit den NATO-Luftraum verletzt“.
EU-Ratspräsident António Costa erklärte, während des jüngsten russischen Angriffs gegen die Ukraine sei der polnische Luftraum verletzt worden.
Russland hatte in der Nacht zum Donnerstag ukrainischen Angaben zufolge 74 Raketen und 284 Drohnen auf die Ukraine abgefeuert. Mindestens acht Menschen wurden demnach getötet, auch die Region Lwiw im Westen der Ukraine nahe Polen war Ziel der Angriffe.
Die Ukraine griff in der Nacht mit Drohnen zwei weitere Logistikzentren des russischen Onlinehändlers Wildberries – der mit Amazon verglichen wird – an. In der westrussischen Region Pensa wurden dabei nach russischen Angaben mehr als 200 Mitarbeiter evakuiert, es brach ein Brand aus. Auch in Sarapul brannte das Logistikzentrum nach dem Angriff. (afp/dpa/red)
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Explosion und 10-Meter-Krater in Polen – Ukraine sieht russische Rakete als Ursache

Nach neuen russischen Angriffen auf die Ukraine haben die Behörden im Polen in einem unbewohnten Gebiet im Osten des Landes einen zehn Meter großen Krater entdeckt. Die Anwohner des Ortes Tarnawa Kolonia in der Region Lublin hörten nach Polizeiangaben am Donnerstagmorgen eine laute Explosion.
Die Einschlagstelle liegt demnach etwa 80 Kilometer entfernt von der Grenze zur Ukraine. Der Einschlag erfolgte rund um russische Angriffe auf den Westen der Ukraine nahe der Grenze zu Polen.

Krater wurde auf einem Feld gefunden

Die Anwohner alarmierten die Beamten, die den Angaben zufolge auf einem Feld, rund zwei Kilometer von Häusern entfernt, einen Krater mit einem Durchmesser von zehn Metern entdeckten. Auch wurden Trümmer eines zunächst nicht identifizierten Objekts gefunden.
Die Armee bestätigte, dass ein in der Nacht eingesetzter Hubschrauber an derselben Stelle den mutmaßlichen Einschlagort des Objekts ausgemacht habe.

Polen: Ursache noch unbekannt

EU-Ratspräsident António Costa erklärte, während des jüngsten russischen Angriffs gegen die Ukraine sei der polnische Luftraum verletzt worden.
Die polnischen Behörden nannten zunächst keine Ursache für den Krater. Es wurde eine Untersuchung eingeleitet. Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk wollte nach Angaben eines Regierungssprechers zum Einschlagort reisen.
Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha schrieb im Onlinedienst X: „In der Nacht ist ein russischer Marschflugkörper vom Typ Kh-101 im Rahmen von Russlands massivem Angriff auf die Ukraine in den polnischen Luftraum eingedrungen und hat damit den NATO-Luftraum verletzt“.

Nächtliche gegenseitige Angriffe von Moskau und Kiew

Russland hatte in der Nacht zum Donnerstag ukrainischen Angaben zufolge 74 Raketen und 284 Drohnen auf die Ukraine abgefeuert. Mindestens acht Menschen wurden demnach getötet, auch die Region Lwiw im Westen der Ukraine nahe Polen war Ziel der Angriffe.
Die Ukraine griff in der Nacht mit Drohnen zwei weitere Logistikzentren des russischen Onlinehändlers Wildberries – der mit Amazon verglichen wird – an. In der westrussischen Region Pensa wurden dabei nach russischen Angaben mehr als 200 Mitarbeiter evakuiert, es brach ein Brand aus. Auch in Sarapul brannte das Logistikzentrum nach dem Angriff. (afp/red)
 
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30.07.2026 | Deutsche Wirtschaft +0,2 % | Inflation +2,7 % | Heute bis 39 Grad und schwere Gewitter

HEUTE10:33 Uhr

Inflation kräftig gestiegen

Die Inflationsrate stieg im Juli in mehreren Bundesländern deutlich. In NRW stieg sie von 2,1 im Juni auf 2,7 Prozent, in Bayern von 2,5 auf 2,8 sowie in Baden-Württemberg von 2,1 auf 2,5. Als wichtiger Grund wird die Rücknahme des Tankrabatts angenommen. Bundesweit dürfte die Rate von 2,3 auf 2,6 bis 2,8 Prozent steigen. Die Daten des Statistischen Bundesamtes werden am Nachmittag erwartet.

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HEUTE10:14 Uhr

Deutsche Wirtschaft wächst um 0,2 Prozent

Deutschlands BIP legte im zweiten Quartal nach vorläufigen Zahlen um 0,2 Prozent zum Vorquartal zu. Die Exporte stiegen, die Konsumausgaben entwickelten sich laut dem Statistischen Bundesamt „verhalten“. Die Wirtschaftsleistung im ersten Quartal korrigierte das Amt von 0,3 auf 0,4 Prozent nach oben. Ein spürbarer Aufschwung wird erst ab 2027 erwartet.

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HEUTE10:03 Uhr

Nach CSD-Anschlag: Technoparade in Berlin abgesagt

Angesichts des Anschlags auf den Berliner Christopher Street Day ist die diesjährige Technoparade „Zug der Liebe“ abgesagt worden. Die Auflagen für den Nachfolger der Loveparade am 29. August wäre zu hoch – es würde von „physischen Wegfahrsperren über lückenlose Personenkontrollen bis hin zu einer massiv aufgerüsteten Polizeipräsenz“ reichen, so die Veranstalter.

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HEUTE9:58 Uhr

Angriffe auf die Ukraine

In der Nacht griffen russische Streitkräfte die Ukraine nach Angaben aus Kiew mit 74 Raketen und 284 Drohnen an. Laut örtlichen Behörden gab es dadurch in der Stadt Krywyj Rih sechs Tote sowie weitere Verletzte. Angegriffen wurden auch die östliche Region Poltawa und die westukrainische Stadt Lwiw.

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HEUTE9:38 Uhr

Zwei weitere Logistikzentren in Russland angegriffen

Russischen Angaben zufolge griff die Ukraine mit Drohnen zwei weitere Logistikzentren des russischen Onlinehändlers Wildberries – der mit Amazon verglichen wird – an. In der westrussischen Region Pensa wurden dabei mehr als 200 Mitarbeiter evakuiert, es brach ein Brand aus. Auch in Sarapul brannte das Logistikzentrum nach dem Angriff.

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HEUTE9:09 Uhr

Erdüberlastungstag: Grüne fordern Regierung zum Handeln auf

Zum sogenannten Erdüberlastungstag am 30. Juli fordern die Grünen von Umweltminister Carsten Schneider und der Bundesregierung mehr Klimaschutz. Grünen-Ko-Fraktionschefin Britta Haßelmann warnt vor Hitzetoten, Waldbrandgefahr und zu hohem Rohstoffverbrauch.

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HEUTE8:54 Uhr

Neuer Verkehrsminister lehnt generelles Tempolimit auf Autobahnen ab

Der neue Bundesverkehrsminister Steffen Bilger schließt ein generelles Tempolimit auf Autobahnen aus. Für ihn ist eine Geschwindigkeitsbegrenzung keine gute Idee, Bilger kommt es auf die Sicherheit und den Fluss des Verkehrs an. Einen neuen Tankrabatt schloss er aus. Für die Bahn kündigte er eine Neubewertung der Korridorsanierungen an.

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HEUTE8:37 Uhr

Opel-Mutterkonzern wieder in Gewinnzone

Der Autokonzern Stellantis steigerte seinen Umsatz im zweiten Quartal gegenüber dem schwachen Vorjahreszeitraum um 13 Prozent auf 43,5 Milliarden Euro. Das teilte der Opel-Mutterkonzern in Amsterdam mit. Vor allem in Nordamerika nahmen die Verkaufszahlen zu, in Europa blieb das Geschäft in den roten Zahlen.
Opel blickt auf eine lange Tradition im Fahrzeugbau zurück.

Opel blickt auf eine lange Tradition im Fahrzeugbau zurück.

Foto: Andreas Arnold/dpa

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HEUTE7:31 Uhr

Brand im Bergwald in den Chiemgauer Alpen

Die Feuerwehr ist in den Chiemgauer Alpen in einem Großeinsatz nahe der Lackenbergwand. Die Bevölkerung wurde bei Unterwössen vor starker Rauchentwicklung gewarnt. Es brennt im Gipfelbereich auf knapp 1.000 Metern Seehöhe, über Nacht vergrößerte sich die Brandstelle. Die Feuerwehr arbeitet mit Kreisregnern und Löschhubschaubern. Teile des Brandgebietes sind nicht mit Fahrzeugen erreichbar.

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HEUTE6:53 Uhr

Heute bis zu 39 Grad und schwere Gewitter

Der Deutsche Wetterdienst erwartet heute bis zu 39 Grad und nahezu bundesweit starke Wärmebelastung; danach kühlt es kurz ab. Ab Nachmittag sind in Teilen von Hessen, Thüringen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt schwere Gewitter mit Sturm- bis orkanartigen Böen möglich.

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HEUTE6:19 Uhr

UN-Sicherheitsrat: Abstimmung über Guterres-Nachfolge beginnt

Heute beginnt im UN-Sicherheitsrat die mehrstufige Auswahl eines Nachfolgers für UN-Generalsekretär António Guterres. Vier Frauen und drei Männer kandidierten, darunter die Michelle Bachelet und Rafael Grossi. Die geheimen Abstimmungen können Vetomächte wie die USA, China und Russland blockieren.

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HEUTE6:11 Uhr

Hoher Schaden nach Brand am Marktplatz von Lauterbach

Gestern brach ein Feuer in einem Restaurant am Marktplatz der Altstadt von Lauterbach in Hessen aus. Fünf Menschen sind verletzt. Mehrere Fachwerkhäuser wurden beschädigt, es wird mit mindestens fünf Millionen Euro Schaden gerechnet. Drei Häuser seien wohl vom Brand selbst betroffen, sagte ein Polizeisprecher am frühen Morgen, weitere zwei sind unbewohnbar.
Das Feuer breitete sich sehr schnell aus.

Das Feuer breitete sich sehr schnell aus.

Foto: –/Fuldamedia/dpa

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HEUTE5:45 Uhr

Zahl der Toten durch Erdbeben in Japan steigt auf 28

Im Südwesten Japans sind bei dem Erdbeben mittlerweile 28 Menschen als tot gemeldet worden. Rettungskräfte suchen weiter nach Überlebende. Vor allem in den Trümmern eines teilweise eingestürzten Einkaufszentrums in der Stadt Kashima wurden noch Eingeschlossene vermutet. Hunderte Rettungskräfte sind vor Ort, bisher wurden zehn Menschen herausgeholt.

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HEUTE5:22 Uhr

Neue Waldbrände in Südeuropa – Tausende evakuiert

Hitze und starke Wind fachen in Frankreich, Spanien, Griechenland und der Türkei neue Brände an, Tausende weitere Menschen wurden evakuiert. In Frankreich brennt es neu nahe Brignoles, der Großstadt Dijon sowie erneut in Fontainebleau. In Spanien brennt es nun zusätzlich in einem Nationalpark an der Grenze zu Portugal, in Griechenland auf Kreta sowie nahe dem Touristenort Agia Galini.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen

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30.07.2026 | Deutsche Wirtschaft + 0,2 Prozent | Heute bis zu 39 Grad und schwere Gewitter

HEUTE10:14 Uhr

Deutsche Wirtschaft wächst um 0,2 Prozent

Deutschlands BIP legte im zweiten Quartal nach vorläufigen Zahlen um 0,2 Prozent zum Vorquartal zu. Die Exporte stiegen, die Konsumausgaben entwickelten sich laut dem Statistischen Bundesamt „verhalten“. Die Wirtschaftsleistung im ersten Quartal korrigierte das Amt von 0,3 auf 0,4 Prozent nach oben. Ein spürbarer Aufschwung wird erst ab 2027 erwartet.

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HEUTE10:03 Uhr

Nach CSD-Anschlag: Technoparade in Berlin abgesagt

Angesichts des Anschlags auf den Berliner Christopher Street Day ist die diesjährige Technoparade „Zug der Liebe“ abgesagt worden. Die Auflagen für den Nachfolger der Loveparade am 29. August wäre zu hoch – es würde von „physischen Wegfahrsperren über lückenlose Personenkontrollen bis hin zu einer massiv aufgerüsteten Polizeipräsenz“ reichen, so die Veranstalter.

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Angriffe auf die Ukraine

In der Nacht griffen russische Streitkräfte die Ukraine nach Angaben aus Kiew mit 74 Raketen und 284 Drohnen an. Laut örtlichen Behörden gab es dadurch in der Stadt Krywyj Rih sechs Tote sowie weitere Verletzte. Angegriffen wurden auch die östliche Region Poltawa und die westukrainische Stadt Lwiw.

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Zwei weitere Logistikzentren in Russland angegriffen

Russischen Angaben zufolge griff die Ukraine mit Drohnen zwei weitere Logistikzentren des russischen Onlinehändlers Wildberries – der mit Amazon verglichen wird – an. In der westrussischen Region Pensa wurden dabei mehr als 200 Mitarbeiter evakuiert, es brach ein Brand aus. Auch in Sarapul brannte das Logistikzentrum nach dem Angriff.

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Erdüberlastungstag: Grüne fordern Regierung zum Handeln auf

Zum sogenannten Erdüberlastungstag am 30. Juli fordern die Grünen von Umweltminister Carsten Schneider und der Bundesregierung mehr Klimaschutz. Grünen-Ko-Fraktionschefin Britta Haßelmann warnt vor Hitzetoten, Waldbrandgefahr und zu hohem Rohstoffverbrauch.

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Neuer Verkehrsminister lehnt generelles Tempolimit auf Autobahnen ab

Der neue Bundesverkehrsminister Steffen Bilger schließt ein generelles Tempolimit auf Autobahnen aus. Für ihn ist eine Geschwindigkeitsbegrenzung keine gute Idee, Bilger kommt es auf die Sicherheit und den Fluss des Verkehrs an. Einen neuen Tankrabatt schloss er aus. Für die Bahn kündigte er eine Neubewertung der Korridorsanierungen an.

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Opel-Mutterkonzern wieder in Gewinnzone

Der Autokonzern Stellantis steigerte seinen Umsatz im zweiten Quartal gegenüber dem schwachen Vorjahreszeitraum um 13 Prozent auf 43,5 Milliarden Euro. Das teilte der Opel-Mutterkonzern in Amsterdam mit. Vor allem in Nordamerika nahmen die Verkaufszahlen zu, in Europa blieb das Geschäft in den roten Zahlen.
Opel blickt auf eine lange Tradition im Fahrzeugbau zurück.

Opel blickt auf eine lange Tradition im Fahrzeugbau zurück.

Foto: Andreas Arnold/dpa

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HEUTE7:31 Uhr

Brand im Bergwald in den Chiemgauer Alpen

Die Feuerwehr ist in den Chiemgauer Alpen in einem Großeinsatz nahe der Lackenbergwand. Die Bevölkerung wurde bei Unterwössen vor starker Rauchentwicklung gewarnt. Es brennt im Gipfelbereich auf knapp 1.000 Metern Seehöhe, über Nacht vergrößerte sich die Brandstelle. Die Feuerwehr arbeitet mit Kreisregnern und Löschhubschaubern. Teile des Brandgebietes sind nicht mit Fahrzeugen erreichbar.

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HEUTE6:53 Uhr

Heute bis zu 39 Grad und schwere Gewitter

Der Deutsche Wetterdienst erwartet heute bis zu 39 Grad und nahezu bundesweit starke Wärmebelastung; danach kühlt es kurz ab. Ab Nachmittag sind in Teilen von Hessen, Thüringen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt schwere Gewitter mit Sturm- bis orkanartigen Böen möglich.

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HEUTE6:19 Uhr

UN-Sicherheitsrat: Abstimmung über Guterres-Nachfolge beginnt

Heute beginnt im UN-Sicherheitsrat die mehrstufige Auswahl eines Nachfolgers für UN-Generalsekretär António Guterres. Vier Frauen und drei Männer kandidierten, darunter die Michelle Bachelet und Rafael Grossi. Die geheimen Abstimmungen können Vetomächte wie die USA, China und Russland blockieren.

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Hoher Schaden nach Brand am Marktplatz von Lauterbach

Gestern brach ein Feuer in einem Restaurant am Marktplatz der Altstadt von Lauterbach in Hessen aus. Fünf Menschen sind verletzt. Mehrere Fachwerkhäuser wurden beschädigt, es wird mit mindestens fünf Millionen Euro Schaden gerechnet. Drei Häuser seien wohl vom Brand selbst betroffen, sagte ein Polizeisprecher am frühen Morgen, weitere zwei sind unbewohnbar.
Das Feuer breitete sich sehr schnell aus.

Das Feuer breitete sich sehr schnell aus.

Foto: –/Fuldamedia/dpa

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HEUTE5:45 Uhr

Zahl der Toten durch Erdbeben in Japan steigt auf 28

Im Südwesten Japans sind bei dem Erdbeben mittlerweile 28 Menschen als tot gemeldet worden. Rettungskräfte suchen weiter nach Überlebende. Vor allem in den Trümmern eines teilweise eingestürzten Einkaufszentrums in der Stadt Kashima wurden noch Eingeschlossene vermutet. Hunderte Rettungskräfte sind vor Ort, bisher wurden zehn Menschen herausgeholt.

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HEUTE5:22 Uhr

Neue Waldbrände in Südeuropa – Tausende evakuiert

Hitze und starke Wind fachen in Frankreich, Spanien, Griechenland und der Türkei neue Brände an, Tausende weitere Menschen wurden evakuiert. In Frankreich brennt es neu nahe Brignoles, der Großstadt Dijon sowie erneut in Fontainebleau. In Spanien brennt es nun zusätzlich in einem Nationalpark an der Grenze zu Portugal, in Griechenland auf Kreta sowie nahe dem Touristenort Agia Galini.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen

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Selenskyj: Trump hat uns Patriot-Lizenzen zugesagt

US-Präsident Donald Trump soll laut ukrainischem Präsidenten Wolodymyr Selenskyj der Ukraine die vielfach geforderten Lizenzen zur Herstellung von Patriot-Abfangraketen zugesichert haben.
„Er hat zugesagt, uns die Lizenzen zu erteilen“, sagte Selenskyj im Interview des „Fox-News“-Moderators Sean Hannity. Er hofft dadurch, die Produktion der dringend benötigten Abwehrraketen selbst schneller steigern zu können. Das Weiße Haus reagierte zunächst nicht auf eine dpa-Anfrage.

Es ging um die ukrainische Luftabwehr

Die Patriot-Systeme sind für die Ukraine das einzige wirksame Mittel gegen Russlands ballistische Raketen. Im Frühjahr hatte Selenskyj behauptet, dass sein Land kaum noch Munition dafür habe. Der US-Krieg gegen den Iran verknappte die weltweiten Bestände der Abwehrraketen weiter.
Stunden zuvor hatte Selenskyj sich noch vorsichtiger ausgedrückt. Bei dem Treffen im Weißen Haus hätten er und Trump über die Luftabwehr gesprochen.
Es sei um eine Stärkung der ukrainischen Flugabwehr gegen russische Raketenangriffe gegangen, teilte Selenskyj auf der Plattform X mit. „Der Präsident und ich haben über Lizenzen zur Herstellung von Patriot-Abfangraketen gesprochen und andere Dinge, die helfen können“, schrieb er.

Gespräch hinter verschlossenen Türen

Das Gespräch zwischen Trump und Selenskyj fand hinter verschlossenen Türen statt und endete US-Medien zufolge nach einer guten Stunde.
Trump äußerte auf der Plattform Truth Social, dass das Treffen mit Selenskyj „sehr gut“ gelaufen sei. Auch Selenskyj bezeichnete das Treffen in dem Interview bei Hannity als „sehr gut“. (dpa/red)
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Netanjahu und Selenskyj zu Gesprächen bei Trump

Anlässlich einer Trauerfeier des kürzlich verstorbenen US-Senator Lindsey Graham am Dienstag, reisen unter Anderem der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in die USA. Der Republikaner war politisch sowohl ein Freund Israels und hatte sich für eine US-Unterstützung der Ukraine stark gemacht.
Erwartet werden auch bilaterale Gespräche beider Staatsoberhäupter mit US-Präsident Trump.

Netanjahu und Trump

Erstes Treffen seit Beginn des Iran-Kriegs
Trump empfing Netanjahu zuletzt im Februar im Weißen Haus. Im Zentrum der Gespräche damals: der Umgang mit dem Iran. Rund zweieinhalb Wochen später starteten die USA und Israel ihre gemeinsamen Angriffe gegen die Islamische Republik. Seitdem sind fünf Monate vergangen – und unterschiedliche Interessen der USA und Israels in dem Krieg zunehmend sichtbar geworden. Während Israel den Krieg Medienberichte zufolge fortsetzen wollte, lag Trumps Fokus zuletzt lange auf einer diplomatischen Lösung.
Verhältnis der beiden
In den vergangenen Monaten galt das einst gute Verhältnis der beiden wegen der Differenzen im Iran-Krieg als belastet. Gerade vor einer richtungsweisenden Wahl in Israel im Oktober ist es für Netanjahu nun entscheidend, eine geschlossene Front mit Trump zu präsentieren.
Netanjahu betonte vor der Zusammenkunft, es sei bereits sein achtes Treffen mit Trump während dessen zweiter Amtszeit, „mehr als mit jedem anderen internationalen Staats- oder Regierungschef“. Dies sei „ein großes Privileg, aber auch eine große Verantwortung“. Trump wiederum sagte am Montag, dass er und Netanjahu mit Blick auf den Iran zwar eine „kleine Unstimmigkeit“ hätten, aber ziemlich nah beieinander lägen. Auch Netanjahu spricht von „gemeinsamen Zielen“ der beiden Länder mit gelegentlicher „Uneinigkeit bei der Taktik“.
Worum es Netanjahu bei Trump gehen könnte
Netanjahu machte zu Beginn seiner US-Reise klar, wichtigstes Thema bei dem Treffen mit Trump werde der Iran sein. Ein Vertreter des Weißen Hauses bestätigte gegenüber der englischsprachigen Epoch Times am 27. Juli, dass Trump bei seinem Treffen mit Netanjahu „den Konflikt im Iran, die Fortschritte beim trilateralen Rahmenabkommen im Libanon und den Ausbau der Abraham-Abkommen erörtern“ werde.
Der israelische TV-Sender N12 berichtete zudem, Netanjahu wolle Trump Geheimdienstinformationen über mutmaßliche Bestrebungen des Irans vorlegen, seine militärischen Fähigkeiten wiederaufzubauen. Dazu gehörten auch angebliche Bestrebungen von Irans oberstem Führer, Ajatollah Modschtaba Chamenei, auf eine Atomwaffe hinzuarbeiten. Der Iran bestritt in der Vergangenheit, an einer Atomwaffe zu arbeiten.

Selenskyj und Trump

Mehrere Treffen in den vergangenen Wochen
Trump und Selenskyj haben sich in den vergangenen Wochen häufiger gesehen: Anfang des Monats beim Nato-Gipfel in Ankara – und Mitte Juni beim G7-Gipfel im französischen Évian. Bei beiden Gipfeln trugen die USA auch gemeinsame Positionen zum Ukraine-Krieg mit.
Trump hatte schon im vor Amtsantritt angekündigt, den Krieg in der Ukraine zügig beenden zu wollen. Doch einen Durchbruch haben seine Vermittlungsbemühungen bislang nicht gebracht. In den vergangenen Monaten konzentrierte sich sein Fokus zudem stark auf den eigenen Krieg im Iran.
Verhältnis der beiden
Bei Selenskyjs erstem Besuch im weißen Haus nach Trumps Amtsantritt war es zunächst zu einem heftigen Streit gekommen, woraufhin das Treffen abgebrochen wurde.
Danach besserten sich die Beziehungen der beiden Staatsoberhäupter sichtlich. Der Wendepunkt war laut Selenskyj ein kurzes Gespräch im Vatikan im April 2025. „Das war ein historischer Moment, da wir unsere Beziehung in 15, 20 Minuten änderten“, sagte Selenskyj der rechten US-Influencerin Laura Loomer kürzlich in einem Interview in Kiew. Er sei sehr froh darüber, da von seinem Dialog mit Trump sehr viele Leben abhingen.
Worum es Selenskyj bei Trump gehen könnte
Kurz vor dessen Tod sprach Selenskyj in Kiew auch noch mit dem Trump-Verbündeten Graham. Der Senator verkündete dort Unterstützung des Weißen Hauses für ein neues Sanktionspaket gegen Russland. Die Initiative richtet sich unter anderem gegen Länder, die russische Energieträger importieren und damit helfen, den Krieg gegen die Ukraine zu finanzieren. Das Paket steckt schon lange im Senat fest. Nach dem Tod Grahams versuchen mehrere Senatoren, das zentrale Anliegen ihres gestorbenen Kollegen zum Abschluss zu bringen. Kiew sieht hier eine Möglichkeit, den Druck auf Russland zu erhöhen.
Neben den Sanktionen sind für Selenskyj vor dem kommenden Winter vor allem neue Lieferungen von Patriot-Flugabwehrraketen relevant. Zwar steht Kiew vor dem Erhalt einer Produktionslizenz für diese Flugkörper. Doch wird die Einrichtung einer Produktion in der Ukraine noch Monate in Anspruch nehmen und die Produktionszahlen werden den ukrainischen Bedarf angesichts des steigenden russischen Raketenbeschusses kaum decken können.
Mitte Juli hatte der ukrainische Staatschef als Mindestbedarf 300 dieser Raketen für die drei Wintermonate angegeben. Jedoch kämpft Washington Medienberichten zufolge aktuell selbst mit schwindenden Reserven an Luftabwehr-Munition im eigenen Krieg gegen den Iran. (dpa/afp/tp)
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Großbritannien: Neuer Premier Burnham sagt Selenskyj Unterstützung zu

Der britische Premierminister Andy Burnham hat dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj bei dessen Besuch in Großbritannien Unterstützung und neue Drohnentechnologie zugesagt. Burnham empfing Selenskyj am Montag an einem Marinestützpunkt im südenglischen Portsmouth. Der ukrainische Präsident reist im Anschluss zu einem Treffen mit US-Präsident Donald Trump nach Washington weiter.
„Wir stehen zu hundert Prozent an der Seite der Ukraine. Ich persönlich stehe zu hundert Prozent an Ihrer Seite, Herr Präsident“, sagte Burnham. Selenskyj war der erste ausländische Staatschef, den der neue Premier eine Woche nach seinem Amtsantritt empfing. Der ukrainische Präsident dankte für das „wichtige Signal der Unterstützung“ und lud Burnham in die Ukraine ein.

Besuch auf dem Flugzeugträger

Gemeinsam besuchten Burnham und Selenskyj in Portsmouth den britischen Flugzeugträger „HMS Queen Elizabeth“. Dort trafen sie britische und ukrainische Militärangehörige, die an der Ausbildung ukrainischer Streitkräfte beteiligt sind. Rund 200 ukrainische Soldaten und Seeleute nahmen zuletzt in Großbritannien an Übungen zur Sicherheit auf See und zur Minenabwehr teil. Sie sollen unter anderem auf einen Einsatz im Schwarzen Meer vorbereitet werden.

Neue Störtechnik für Drohnen

Großbritannien kündigte an, der Ukraine die Rechte an einer neuen Technik zur elektronischen Störung russischer Luftabwehrsysteme zu überlassen. Das an Drohnen befestigte Gerät mit dem Namen „Stone Cloak“ soll deren Ortung und Bekämpfung erschweren. Tausende der Geräte wurden nach britischen Angaben bereits geliefert.
„Es wird ihnen helfen, ihre Ziele zu treffen und ukrainische Leben zu retten“, sagte Burnham. Die Zusammenarbeit zeige, „welche Innovationen unsere Industrien gemeinsam hervorbringen können“. Selenskyj erklärte später, die Technologie werde „auf dem Schlachtfeld sicher nützlich sein“.

Drohnenfabrik und weitere Zusammenarbeit

Im Vorfeld hatte Selenskyj eine verstärkte Drohnen-Kooperation angekündigt. Er wolle eine „sehr starke Drohnen-Vereinbarung“, einschließlich des Baus einer Drohnenfabrik in Großbritannien. Großbritannien ist seit Kriegsbeginn ein wichtiger Unterstützer der Ukraine und hat nach eigenen Angaben Hilfen in Höhe von umgerechnet 29 Milliarden Euro geleistet, davon rund 19 Milliarden Euro direkte Militärhilfe.

Weiterreise nach Washington

Von Großbritannien aus fliegt Selenskyj in die USA, wo er am Dienstag von Trump empfangen wird. Außerdem wird erwartet, dass er an der Trauerfeier für den verstorbenen republikanischen Senator Lindsey Graham teilnimmt. Das Verhältnis zwischen Trump und Selenskyj gilt als schwierig, in den vergangenen Monaten hat es jedoch eine Annäherung gegeben.  (afp/red)
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Kiew: Russland will weitere 30.000 Soldaten aus Nordkorea für Ukraine-Krieg

Russland will nach ukrainischen Angaben weitere 30.000 Soldaten aus Nordkorea im Ukraine-Krieg einsetzen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selensky warnte vor einer „Bedrohung“ nicht nur für die Ukraine.
Nach dem Abschuss einer weiteren Drohne im Luftraum über dem EU- und Nato-Mitglied Rumänien machten Bukarest und die Nato Russland verantwortlich. Ukraine und Russland meldeten derweil insgesamt mehr als 20 Todesopfer bei neuen gegenseitigen Angriffen am Wochenende.
Hinsichtlich der mutmaßlich von Russland angeforderten 30.000 nordkoreanischen Soldaten erklärte Selenskyj am Samstagabend im Onlinedienst X: „Seit Juni laufen in der russischen Region Woronesch Vorbereitungen für ihre Aufnahme“. Außerdem bereite Nordkorea die Lieferung weiterer Raketenabschussrampen vor.
„Russland hilft Nordkorea dabei, das Führen von Krieg zu erlernen, seine Waffen zu verbessern und echte Kampferfahrung zu sammeln“, erklärte Selenskyj. Dies stelle „eine Bedrohung für alle Menschen in Asien dar, die sich in Reichweite nordkoreanischer Raketen befinden“.
Pjöngjang ist einer der wichtigsten Unterstützer Moskaus bei dessen Krieg gegen die Ukraine und hat Russland tausende Soldaten und Waffen bereitgestellt.
Im Gegenzug versorgt Russland das international weitgehend isolierte Nordkorea nach Angaben von Analysten mit Finanzhilfen, Militärtechnologie sowie Lebensmittel- und Energielieferungen. Nordkoreas Außenministerin Choe Son Hui hatte vor wenigen Tagen Moskau besucht und wurde von Staatschef Wladimir Putin empfangen.
Unterdessen gingen die gegenseitigen Angriffe Russlands und der Ukraine am Sonntag weiter. Bei neuen ukrainischen Angriffen auf Ortschaften in der von Russland kontrollierten Ostukraine und in der Region Cherson sowie auf ein russisches Grenzdorf wurden russischen Behörden zufolge sechs Menschen getötet.
Ukrainische Behörden meldeten am Sonntag einen Toten bei einem russischen Angriff auf ein Wohnhaus in der Stadt Charkiw. Bereits am Samstag waren in beiden Ländern insgesamt mindestens 20 Menschen getötet worden.
Sowohl Kiew als auch Moskau haben ihre gegenseitigen Angriffe in den vergangenen Wochen verstärkt. Die von den USA angeführten diplomatischen Bemühungen um eine Waffenruhe waren zuletzt auch wegen des Iran-Kriegs ins Stocken geraten.
Am Samstag kamen die Forderungen nach einem Ende des Ukraine-Krieges von unerwarteter Seite: Kasachstans Präsident Kassym-Schomart Tokajew forderte Kremlchef Putin bei einem gemeinsamen Termin zu einem Stopp der Kämpfe auf. Kasachstan ist ein Verbündeter Russlands, hat aber nie Unterstützung für Moskaus Krieg gegen die Ukraine signalisiert.
Bei einem russisch-kasachischen Gipfel im sibirischen Omsk schlug Tokajew ein „Einfrieren“ des Konflikts vor. Putin antwortete darauf, er werde Tokajew über „die Details“ des Krieges informieren.
Im Ukraine-Krieg kommen nach Angaben aus Kiew auch iranische Drohnen zum Einsatz. Eine solche Drohne wurde am Freitag laut Rumäniens Präsidentschaft auch im Luftraum Rumäniens abgeschossen. Auch am Samstag und Sonntag wurde laut Bukarest jeweils eine weitere Drohne abgeschossen, die in rumänischen Luftraum eingedrungen waren.
Rumäniens Präsident Nicusor Dan erklärte, gemäß einer Untersuchung handele es sich bei der am Freitag abgeschossenen Drohne um ein Modell des vom Iran entwickelten Typs „Schahed“, „das von der Russischen Föderation in ihrem Angriffskrieg gegen die Ukraine eingesetzt wird“.
Dan bezeichnete es auf X als „inakzeptabel und unerträglich, dass die Russische Föderation weiterhin den Luftraum Rumäniens verletzt – einen Luftraum, der zugleich jener der Nato und der Europäischen Union ist“. Die Untersuchungen zu den am Samstag und Sonntag abgeschossenen Drohnen waren demnach noch im Gange.
Der Sprecher des Nato-Oberkommandos der Alliierten Streitkräfte in Europa (Shape), Martin O’Donnell erklärte derweil, auch die am Sonntag abgeschossene Drohne „scheint russischen Ursprungs zu sein“. Rumäniens Außenministerium wollte nach den „wiederholten Verletzungen“ den russischen Botschafter einbestellen.
Rumänien und die Ukraine teilen eine etwa 600 Kilometer lange Grenze, sie ist Teil der Nato-Außengrenze. Im Verlauf des seit fast viereinhalb Jahren andauernden Kriegs drangen wiederholt Drohnen in den rumänischen Luftraum ein. Einige davon stürzten ab, bis Freitag wurde jedoch keine abgeschossen.
Der Iran warf der Ukraine am Sonntag vor, am Vortag ein iranisches Frachtschiff im Kaspischen Meer attackiert zu haben. Das Schiff sei dadurch „explodiert“, ein Mensch sei getötet worden, erklärte das Außenministerium in Teheran und drohte, der Vorfall werde nicht ohne Reaktion bleiben. Laut dem iranischen Staatsfernsehen wurde der ukrainische Geschäftsträger in Teheran einbestellt.
Am Samstag hatte Selenskyj erklärt, im Kaspischen Meer seien „sehr solide Ergebnisse“ durch Angriffe erzielt worden. Die Attacken hätten sich insbesondere gegen Schiffe gerichtet, „die für den Transport militärischer Fracht mit Beteiligung des Iran genutzt wurden, sowie auf ein Kriegsschiff“. (afp/red)