Tag: Ukraine
In Kürze:
- Deutschland erhielt bei der Wahl zum UN-Sicherheitsrat nur 104 Stimmen und verfehlte damit die notwendige Mehrheit deutlich.
- Als nichtständige Mitglieder für die Jahre 2027 und 2028 wurden Österreich und Portugal gewählt.
- Außenminister Johann Wadephul sprach von einer „herben Niederlage“.
- Politiker verschiedener Parteien machen unterschiedliche außenpolitische Entscheidungen für das Scheitern verantwortlich.
Merz: Deutschland bleibt „Stütze des Multilateralismus“
Wadephul nennt mögliche Ursachen und schließt Rücktritt aus
SPD und Grüne: Außenpolitische Signale und Kürzungen mitverantwortlich
Der SPD-Außenpolitiker Ralf Stegner äußerte auf X sein Bedauern über das Scheitern der deutschen Bewerbung um einen Sitz im UN-Sicherheitsrat. Außenminister Wadephul treffe daran jedoch keine Mitschuld, so der Sozialdemokrat.
Wörtlich schrieb er: „Deutschland ist leider bei der Bewerbung um einen Sitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen gescheitert. Am Einsatz des Bundesaußenministers Jo Wadephul hat das sicher nicht gelegen, an der reichlich späten adäquaten Reaktion auf Völkerrechtsverletzungen im Nahen Osten wohl eher. Schade!“
Der außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Adis Ahmetovic, sprach von einem „spürbaren außenpolitischen Rückschlag“. Das Ergebnis falle „nicht vom Himmel“, so der Bundestagsabgeordnete aus Hannover. Man müsse sich nun fragen, „welche Signale Deutschland in den vergangenen Jahren ausgesendet hat“.
Die Grünen-Vorsitzende Franziska Brantner erklärte, Merz und Wadephul hätten das Ergebnis zu verantworten. Deutschland habe „in den vergangenen Monaten viel Vertrauen auf der internationalen Bühne verspielt“. So habe die Bundesregierung etwa humanitäre Hilfen gekürzt.
Zuletzt hatte Deutschland Haushaltskürzungen beim Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und im Auswärtigen Amt beschlossen, die auch humanitäre Ausgaben betreffen. Diese beziehen sich jedoch nicht primär auf Deutschlands Pflichtbeitrag zum regulären UN-Budget, sondern vor allem auf freiwillige und thematische Zahlungen an UN-Organisationen und Programme.
Hat Deutschland seine Außenpolitik zu moralisch ausgerichtet?
Kampfabstimmung auch bei Kandidatur um den Asien-Sitz
Für zügige Änderung der Gesetze
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Ungarnchef bei Merz
In Kürze:
- Etwa 70 Prozent der Gelder gingen in europäische Länder, darunter 901 Millionen Euro in die Türkei.
- Die Überweisungen in die Ukraine haben sich seit 2022 mehr als verdoppelt.
- Laut DIW stammen die Rücküberweisungen überwiegend von erwerbstätigen Einwanderern.
Auf welche Kontinente sich die Rücküberweisungen verteilen
Dynamiken höchst unterschiedlich – je länger Einwanderercommunitys etabliert, umso stabiler
In einigen Ländern ist „Corona-Delle“ bei Rücküberweisungen erkennbar
Keine exakte Angabe möglich – Schätzungen aufgrund von Meldungen und Arbeitsmarktdaten
Weltbank: Geld wird auch in Krisenzeiten überwiesen
Kulbergs: Sicherheit ist oberste Priorität
Drohnenaffäre führte zum Regierungsbruch
Weiterhin starke Unterstützung für Ukraine
Neue Sanktionen gegen Russland in Planung
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Russischer Politiker: Ursache ist „Nachsicht“ des Westens
Kommunen mit rückläufigen Zahlen erwarten nächsten Einbürgerungsboom
Ukrainer profitieren „von erheblichen strukturellen Vorteilen“































