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Hergang der Sprengung
Ukrainische Regierung wies Beteiligung zurück
Verfahren in Deutschland
In nur zwei Tagen wurden sechs Parteichefs auf Provinzebene ersetzt. Auf den ersten Blick schienen die Versetzungen routinemäßige, provinzübergreifende Wechsel zu sein. Eine so konzentrierte Umbildung deutet jedoch auf etwas Tieferes hin.
So wurden am 22. September die Parteichefs von Tibet, Gansu und Qinghai ausgewechselt, am darauffolgenden Tag auch die von Anhui, Fujian und Henan. Die Veränderungen lösten eine Kettenreaktion aus: Hu Changsheng, der bisherige Parteichef von Gansu, wurde nach Tibet versetzt, wodurch der Spitzenposten in Gansu vakant wurde. Wu Xiaojun, zuvor Parteichef von Qinghai, wurde daraufhin über die Provinzgrenzen hinweg versetzt, um das Amt in Gansu zu übernehmen. Anschließend rückte Luo Dongchuan, bis dahin Gouverneur der Provinz Qinghai, dort an die Parteispitze.
Warum Provinzchefs wichtig sind
Warum haben die zentralen Behörden also genau zu diesem Zeitpunkt so viele Änderungen vorgenommen?
Die Parteichefs der Provinzen sind die mächtigsten Funktionäre in ihren Regionen. Die Ausübung dieser Ämter ist eine Voraussetzung dafür, um die Qualifikationen und Erfahrungen zu sammeln, die für höhere Ämter erforderlich sind. Dazu gehört etwa, Delegierter des Scheinparlaments des Nationalen Parteitags zu werden und potenziell für das Zentralkomitee ausgewählt zu werden.

Beim Nationalen Volkskongress wird der Fünfjahresplan vorgestellt. (Archivbild)
Foto: Vincent Thian/AP/dpa
Diese schnelle Abfolge von Ernennungen deutet darauf hin, dass die Nachfolgeplanung für den 21. Parteitag nun im Gange ist. Der Parteitag, der etwa alle fünf Jahre stattfindet, ist der Ort, an dem die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) ihre oberste Führung und ihre wichtigsten Regierungsorgane formal umgestaltet. Der 21. Parteitag soll im Herbst 2027 stattfinden.
19 Wechsel von Provinzparteichefs seit 2023
Bei der Untersuchung der Wechsel an der Spitze der Provinzen seit Oktober 2023 habe ich einen bemerkenswerten Trend entdeckt, der bei der Analyse der Machtverhältnisse der KPCh nicht außer Acht gelassen werden sollte: Die schiere Häufigkeit dieser Wechsel, verbunden mit immer kürzeren Amtszeiten, könnte eine erhebliche strukturelle Schwachstelle im Regierungssystem der KPCh darstellen.
China ist in 31 Verwaltungseinheiten auf Provinzebene gegliedert, darunter Provinzen, autonome Regionen und regierungsunmittelbare Städte. Seit Oktober 2023 gab es 19 Wechsel bei den Provinzparteichefs. In Qinghai, Hubei und Anhui gab es jeweils zwei Wechsel.
Gemäß den eigenen Vorschriften der KPCh beträgt die Amtszeit eines Parteichefs auf Provinzebene in der Regel fünf Jahre und es wird von der lokalen Parteiführung erwartet, dass sie für Stabilität und Kontinuität sorgt. Mit anderen Worten: Lokale Beamte sollten während ihrer gesamten Amtszeit im Amt bleiben, wobei eine Versetzung aus bestimmten Gründen, wie beispielsweise aufgrund besonderer Arbeitsanforderungen, zulässig ist.
In der Praxis absolvieren jedoch nur sehr wenige Provinzparteichefs tatsächlich eine volle fünfjährige Amtszeit. Ein Forschungsprojekt an der Universität Sichuan zum chinesischen Kaderpersonalsystem ergab, dass Parteisekretäre auf Provinz- und Stadtebene zwischen 1994 und 2012 durchschnittlich 4,55 Jahre und die Gouverneure beziehungsweise Bürgermeister durchschnittlich 4,18 Jahre im Amt waren. Diese Zahlen lagen noch recht nahe an einer regulären Amtszeit von fünf Jahren.
Nach dem Machtantritt von Xi Jinping änderte sich die Lage erheblich.
Die Logik hinter dieser Art von rascher Rotation ist leicht nachzuvollziehen. Xi kann sie als Mittel betrachten, um das Entstehen lokaler politischer Kräfte zu verhindern, die seine Autorität infrage stellen könnten, und somit die politische Loyalität gegenüber Peking zu festigen.
Die KPCh blickt seit Langem besorgt auf lokale Machtbasen. Der politische Einfluss, der sich um Figuren wie Zhou Yongkang in Sichuan und Bo Xilai in Chongqing entwickelte, verdeutlicht die lokalen Machtstrukturen und die Furcht der Zentralregierung vor solchen Kräften.
Doch diese Strategie hat auch eine andere Seite.
Und es gibt noch ein weiteres interessantes Paradoxon: Die Parteichefs mögen kommen und gehen, doch die lokale Bürokratie bleibt weitgehend unverändert. Der Austausch des Provinzchefs führt nicht automatisch zur Auflösung der bestehenden Netzwerke von Beamten, Unternehmen und lokalen Interessen, die sich über viele Jahre entwickelt haben.
In diesem Sinne kann ein System, das verhindern soll, dass lokale politische Netzwerke zu mächtig werden, manchmal das gegenteilige Ergebnis hervorrufen. Am Ende ist der Außenseiter an der Spitze möglicherweise auf genau jene lokalen Netzwerke angewiesen, die er eigentlich kontrollieren sollte.
Historischer Präzedenzfall: Die Zentralisierungsfalle der Qing-Dynastie im Jahr 1911
Für jeden, der sich mit der Geschichte des chinesischen Kaiserreichs beschäftigt, erinnert diese rasante Umbesetzung an einen erschreckenden Präzedenzfall: den plötzlichen Zusammenbruch der Qing-Dynastie im Zuge der Revolution von 1911.
Während sich westliche Darstellungen oft auf revolutionäre Parolen konzentrieren, brach das Qing-Reich in Wirklichkeit aufgrund seines radikalen Strebens nach Zentralisierung in seinen letzten Jahren von innen heraus zusammen. Aus Angst vor der Autonomie der Provinzen entzog der kaiserliche Hof den regionalen Behörden aggressiv ihre Macht. Doch damit zerstörte Peking das politische Vertrauen der Provinzeliten. Als 1911 der Aufstand ausbrach, sahen sich die kaiserlichen Gouverneure in den Provinzen völlig isoliert.
Da sie ständig versetzt worden waren, um lokalen Einfluss zu verhindern, hatten sie keine lokalen Wurzeln und konnten weder regionale Truppen befehligen noch lokale Unterstützung gewinnen. Um sich zu schützen, gaben diese entwurzelten Beamten ihre Posten einfach auf oder erklärten die Unabhängigkeit ihrer Provinz.
Der Qing-Hof ging davon aus, dass seine Erlasse alles kontrollierten. In Wirklichkeit war die Zentralregierung zu einer brüchigen Hülle ohne echte gesellschaftliche Grundlage geworden.
Heute scheint Xi durch endlose Antikorruptionskampagnen und schnelle Personalwechsel ein unzerstörbares System zentralistischer Kontrolle aufgebaut zu haben. Doch ein Reich, das ausschließlich durch bürokratischen Terror regiert wird, steht auf instabilem Boden. Indem Peking die Arbeitsplatzsicherheit abgeschafft und die Amtszeiten der Provinzbeamten verkürzt hat, hat es lokale Eigeninitiative zunichtegemacht und genau jene Beamten verprellt, die für das Funktionieren des Landes unverzichtbar sind.
Sollte China mit einem schweren wirtschaftlichen Schock oder einer plötzlichen Führungskrise konfrontiert werden, wer von diesen entwurzelten Beamten wird dann seine Karriere – oder sein Leben – für Peking riskieren? Werden sie als loyale Verteidiger agieren? Oder werden sie, wie die Qing-Gouverneure im Jahr 1911, auf den eigenen Vorteil bedacht sein und zusehen, wie die Zentralregierung zusammenbricht?
Sechs Provinzleiter innerhalb von 48 Stunden zu ersetzen, ist kein Zeichen von Stärke. Es offenbart ein Regime, das von tiefer Unsicherheit getrieben ist. Mit seinem Bestreben, lokale Aufstände zu verhindern, schafft Xi möglicherweise genau die Bedingungen, die dazu führen werden, dass sein System wie ein Kartenhaus zusammenbricht.
Dieser Artikel erschien im Original auf theepochtimes.com unter dem Titel „China Replaces 6 Provincial Chiefs in 2 Days: A Deepening Vulnerability for the CCP“. (Übersetzung und redaktionelle Bearbeitung: sm)
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- In der Fraktion wächst die Kritik an Fraktionschef Sven Schulze, die Abgeordnete Karin Tschernich-Weiske fordert einen Neuanfang.
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Wer hat wie viele Atomwaffen?
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Von Hamburg nach München mit zwei Zwischenstopps
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Im September war gerade mal jeder zweite Fernzug pünktlich
Sie ist unscheinbar, Schmertterlin-förmig und wiegt oft nur wenige Gramm: Die Schilddrüse in unserem Hals steuert unseren gesamten Stoffwechsel, unseren Herzschlag und unsere Energie. Doch wenn die Zellen dieses kleinen Organs entarten, geschieht das meist völlig lautlos. Schilddrüsenkrebs gilt als Chamäleon unter den Krebserkrankungen – oft spät entdeckt, aber in den allermeisten Fällen glücklicherweise gut behandelbar.
Wenn das Gewebe wuchert: Die 11 Warnsignale im Überblick
In den frühen Stadien sendet Schilddrüsenkrebs selten klare Signale. Da rund 95 bis 96 Prozent aller Schilddrüsenknoten gutartig sind, wiegen sich viele Betroffene in Sicherheit. Dennoch gibt es 11 konkrete Symptome, die man im Auge behalten sollte:
- Der verdächtige Knoten: Ein Knoten an der Vorderseite des Halses, der oft rasch wächst.
- Geschwollene Lymphknoten: Eine oder mehrere vergrößerte Schwellungen an der Seite des Halses.
- Allgemeine Halsvergrößerung: Eine sichtbare oder spürbare Schwellung des gesamten Halsbereichs (Kropf/Goiter).
- Anhaltende Schmerzen: Anhaltende Schmerzen im vorderen Halsbereich, die bis in die Ohren ausstrahlen können.
- Veränderte Stimme: Dauerhafte Heiserkeit oder andere ungewöhnliche Stimmveränderungen.
- Schluck- und Atemnot: Ein spürbarer Druck oder Hindernis beim Schlucken und Atmen.
- Appetitlosigkeit: Ein plötzlicher, anhaltender Verlust des Appetits.
- Gewichtsverlust: Ein unbeabsichtigter und unerklärlicher Verlust an Körpergewicht.
- Anhaltender Husten: Dauerhafter Reizhusten ohne erkältungsbedingte Ursache.
- Bluthusten: Das Aushusten von blutigem Auswurf.
- Durchfall und Hitzewallungen: Schwerer Durchfall und plötzliche Hautröte (Flushing), verursacht durch einen stark erhöhten Kalzitoninspiegel bei speziellen Tumorarten.
Die vier Formen von Schilddrüsenkrebs
Eine Krebsdiagnose ist für Betroffene ein Schock und löst verständlicherweise große Ängste aus. Für den Krankheitsverlauf und die Heilungschancen ist es jedoch entscheidend zu wissen, dass Erkrankungen der Schilddrüse sehr unterschiedlich verlaufen können. Mediziner unterscheiden vier Haupttypen:
- Das papilläre Karzinom: Mit rund 80 Prozent aller Fälle die mit Abstand häufigste Form. Es wächst meist sehr langsam, spricht sehr gut auf Therapien an und weist selbst bei einem Befall der Lymphknoten hervorragende Heilungschancen auf.
- Das follikuläre Karzinom: Diese Form tritt häufiger in Regionen mit Jodmangel auf. Sie streut eher über den Blutkreislauf als über die Lymphknoten, hat aber für den Großteil der Patienten ebenfalls eine sehr günstige Prognose.
- Das medulläre Karzinom: Es macht weniger als 5 Prozent der Fälle aus und geht von den sogenannten C-Zellen der Schilddrüse aus. Da dieser Typ häufiger familiär gehäuft auftritt, wird Betroffenen und ihren Angehörigen meist eine genetische Beratung empfohlen.
- Das anaplastische Karzinom: Mit etwa 2 Prozent ist dies die seltenste, aber auch eine sehr rasch fortschreitende Form. Sie erfordert eine umgehende, intensive medizinische Betreuung und spezialisierte Therapiekonzepte.
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- Bärbel Bas gibt ihre Ämter als Bundesarbeitsministerin und SPD-Co-Vorsitzende auf.
- Alexander Schweitzer übernimmt das Arbeitsministerium und bringt Erfahrung aus Rheinland-Pfalz mit.
- Der Rücktritt verschärft die Debatte über die künftige Führung der SPD.
- Bei Renten- und Arbeitsmarktreformen bleiben Konflikte zwischen Union und SPD bestehen.
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„Äneas berichtet Dido vom Untergang Trojas“, um 1815, von Pierre-Narcisse Guérin. Pflicht verlangt nicht selten große persönliche Opfer. In Vergils Epos zeigt sich dies besonders eindringlich an Äneas’ schmerzhafter Trennung von Dido, die er auf sich nimmt, um seiner Bestimmung zu folgen. Louvre, Paris.
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In Kürze:
- Dänemark plant neue gesetzliche Regeln für körperliche Eingriffe durch Lehrer an Schulen der Klassen 0 bis 9.
- Eingriffe sollen unter anderem bei Gewalt, Mobbing, Sachbeschädigung und erheblichen Unterrichtsstörungen möglich sein.
- Die Maßnahmen sollen verhältnismäßig bleiben und nur als letztes Mittel eingesetzt werden.
- Das Inkrafttreten der geplanten Neuregelung ist für den 1. August 2027 vorgesehen.



























