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Blockade der Gymnasien: Erst ging es um Unterrichtsausfall, später auch um Unterstützung für Palästina

In Frankreich erreichte die Gewalt bei den Schülerprotesten am Donnerstag, 1. Oktober, einen neuen Höhepunkt.
Im westfranzösischen Nantes brannte die Eingangshalle einer Schule ab. Im südfranzösischen Marseille wurden mehrere Busse und ein Feuerwehrauto in Brand gesetzt. Vor Schulen in Lille, Brest und Straßburg gingen Mülleimer in Flammen auf.
Insgesamt waren am Vormittag nach offiziellen Angaben 340 Schulen betroffen, 200 davon im Großraum Paris. Knapp 170 Schulen waren blockiert.
Premierminister Sébastien Lecornu rief eine Krisensitzung ein. Mehrere Politiker der linken Partei La France Insoumise (LFI) zeigten sich vor blockierten Schulen und machten sich die Forderungen der Schüler zu eigen.
 
Die Unruhen könnten weiter angeheizt werden durch den Haushaltsentwurf, der am Donnerstag im Kabinett vorgestellt wurde. Er sieht unter anderem Gebühren für bestimmte Abschlüsse und Ausbildungswege vor.
CGT-Gewerkschaftschefin Sophie Binet sprach von einer „Provokation“ und warf der Regierung vor, die Proteste auf diese Weise weiter anzuheizen.

Forderungen im Bildungsbereich als Auslöser der Proteste

Die Protestbewegung begann am Lycée Saint-Exupéry in Créteil im Südosten von Paris. Die Schüler dort prangerten insbesondere unbesetzte Lehrerstellen an.
Anschließend breitete sie sich im Großraum Paris aus und erreichte die Großstädte Lyon, Straßburg, Nizza und Marseille. Die Schüler fordern die Vertretung abwesender Lehrer, kleinere Klassen und mehr Mittel.
In Lyon im Südosten des Landes forderten Demonstranten zudem Mensapreise, die an das Familieneinkommen angepasst sind. In Perpignan in der Nähe der Grenze mit Spanien protestierten am Donnerstag zwischen 150 und 200 Schüler gegen den Mangel an Mitteln – unter der Aufsicht der Ordnungskräfte.
Allgemein wird wegen Missständen an den weiterführenden Schulen protestiert – wie baufällige Schulgebäude, Lehrermangel, fehlende Materialien und zu lange Schultage.
„Wir protestieren gegen überfüllte Klassen und gegen die Regierung, die Millionen für das Wegsperren von Mobiltelefonen ausgibt, aber nicht für Heizungen, Klimaanlagen und Lehrergehälter“, sagte die 16 Jahre alte Maëlle aus Caen im Nordwesten Frankreichs.
Auch Studenten schlossen sich den Protesten an; laut einer Studentengewerkschaft wurden am Donnerstag rund 30 Universitäten blockiert, darunter in Paris und Marseille.

Palästinensische Flaggen, „antifaschistischer Kampf“.

Am Dienstag wurde das Lycée Condorcet im 9. Arrondissement von Paris von etwa hundert Schülern blockiert.
„Le Parisien“ beschreibt dies als „eine Aneinanderreihung von Forderungen, die manchmal keinen Zusammenhang aufweisen“. Es wird darauf hingewiesen, dass dies die erste solche Aktion an dieser Schule seit Beginn der Proteste war.
In mehreren Städten vermischen sich politische Parolen mit schulischen Forderungen. Vor einigen Schulen, wie beispielsweise in Palaiseau im Südwesten Frankreichs, wurden palästinensische Flaggen geschwenkt.
In Lyon forderten Demonstranten zudem ein Engagement im „antifaschistischen Kampf“.
Ein vom X-Konto „Bastion“ verbreitetes Video mit angeblichen antisemitischen Äußerungen in Carpentras wurden bisher bisher nicht unabhängig bestätigt.

Für einen Teil der Teilnehmer knüpfen diese Themen an die Anliegen einer ganzen Generation an. Für andere verwässern sie die ursprüngliche Botschaft zu den Lernbedingungen.

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Inlandsgeheimdienst sieht Koordinierung

Die französische Regierung hat der LFI eine Mitschuld für die Ausschreitungen gegeben. Die Protestbewegung sei „ein organisiertes Manöver der LFI und ihrer linksextremen Verbündeten“, erklärte das Amt das Premierministers unter Berufung auf den Inlandsgeheimdienst am Donnerstag.
Der LFI-Koordinator Manuel Bompard wies die Vorwürfe zurück und betonte, dass es sich um eine „spontane Protestbewegung angesichts unwürdiger Bedingungen im Schulwesen“ handle. Er forderte die Regierung auf, „nicht in Verschwörungstheorien zu verfallen“.
Der Inlandsgeheimdienst hebt die Rolle von TikTok und Snapchat bei der Verbreitung der Protestaufrufe hervor. Es erwähnt auch vermummte Personen, die teilweise nicht zu den Schulen gehören.
Die LFI bekräftigt seine Unterstützung für die Jugendlichen und ruft zur Gewaltfreiheit auf. Sie weist eine ausschließlich sicherheitspolitische Lesart der Proteste und die von mehreren Regierungsvertretern verwendeten Bezeichnungen „urbane Gewalt“ zurück.

Schwere Vorfälle in Bordeaux und Marseille

Auf X heißt es in einem Beitrag von „French Report“: „In Bordeaux wurden zahlreiche Brände gelegt. Schüler haben auch versucht, die Eingangstür des Rathauses gegen Mittag in Brand zu setzen“. Diese Meldung konnte bisher nicht unabhängig bestätigt werden.

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In Marseille erklärt die Region Provence-Alpes-Côte d’Azur in einer Pressemitteilung, dass laut dem Fernsehsender „BFMTV“ „ein Schulleiter, ein stellvertretender Schulleiter, eine Verwaltungsleiterin und ein Teamleiter am Lycée Victor-Hugo angegriffen und mit Benzin besprüht wurden“.
Die Regionalverwaltung verurteilte „diese inakzeptable Eskalation“ und gibt an, dass es einen versuchten Brand im Inneren der Einrichtung gegeben hat. Sie führt weiter aus, dass die Eingangstür verbrannt sei und einzustürzen drohe.
Das Rektorat von Aix-Marseille relativiert die Meldung. Laut dessen Aussage sei das Personal nicht direkt von den Jugendlichen angegriffen worden. Es sei „bespritzt“ worden, während einige Personen laut „20 Minutes“ Behälter mit Benzin gefüllt hätten.
Ein vom X-Konto „Visegrád 24“ verbreitetes Video mit Vorkommnissen in La Rochelle wurden bisher bisher nicht unabhängig bestätigt.

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Brand in Nantes

Im westfranzösischen Nantes brach gegen 8 Uhr ein Feuer im Foyer des Lycée Nelson-Mandela aus und die Halle brannte ab.
Die stellvertretende Direktorin sprach von einem „vorsätzlichen Brand“. Bislang hat keine offizielle Quelle diese Einstufung bestätigt.

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Eine erste Bilanz

Der Innenminister Laurent Nuñez gab am Mittwoch 625 Festnahmen bekannt. 83 Polizisten und Gendarmen wurden verletzt.
Am Dienstag waren es 440 und 164 am Montag. Viele der Festgenommenen sind minderjährig. Der Bildungsminister Édouard Geffray berichtete von 119 verletzten Schülern, Lehr- und Aufsichtskräften seit Beginn der Proteste.
In der Region Île-de-France, die Paris einschließt, wurden 75 Gymnasien am Mittwoch gezählt, an denen es zu Protesten kam. 36 davon waren von Gewalttaten, Zusammenstößen oder Sachbeschädigungen betroffen.
Die Behörden fordern eine Rückkehr zur Ruhe. Sie erinnern daran, dass die Ordnungskräfte im Falle einer vollständigen Blockade oder von Gewalttaten in Absprache mit den Schulleitern eingreifen müssten.
Die Debatte konzentriert sich nun auf zwei Ziele, die nicht unbedingt in Einklang zu bringen sind: auf die schulischen Forderungen der Schüler einzugehen und zugleich Gewalt gegen Personen und Gebäude zu verhindern.
Mit Material von AFP
Anm. d. Red.: Dieser Artikel wurde am 1. Oktober 2026 aktualisiert.
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Neuer Rekord an der Zapfsäule: Staat kassiert bei E10 über die Hälfte des Preises


In Kürze:

  • Super E10 erreicht mit 2,30 Euro je Liter einen neuen Rekord.
  • ADAC sieht angesichts der hohen Preise einen Erklärungsbedarf.
  • Der Staat kassiert bei Super E10 etwa 1,20 Euro je Liter.
  • In den USA ist der Preis für Diesel innerhalb eines Monats um mehr als 80 Cent je Gallone gestiegen.

 
Die Spritpreise an deutschen Tankstellen sind erneut deutlich gestiegen. Laut der aktuellen wöchentlichen Auswertung des ADAC kostet Super E10 im bundesweiten Durchschnitt 4,1 Cent mehr als in der Vorwoche und erreichte mit 2,300 Euro pro Liter erneut ein neues Allzeithoch. Diesel verteuerte sich sogar um 10,1 Cent auf 2,422 Euro pro Liter, lag damit jedoch knapp unter dem bisherigen Höchststand aus dem April 2026.

Auffällige Entwicklung bei Super E10

Der ADAC erklärte, dass die steigenden Preise auch mit dem höheren Ölpreis zusammenhingen. Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostet aktuell knapp 110 US-Dollar. Der Automobilclub betonte jedoch, dass der Anstieg des Ölpreises und der Euro-Dollar-Wechselkurs das aktuelle Preisniveau an den Zapfsäulen nur teilweise rechtfertigten.
Besonders auffällig sei die Entwicklung bei Super E10, dessen Preis vier Tage in Folge neue Höchststände erreichte, obwohl der Rohölpreis unter früheren Spitzenwerten lag. Der ADAC sieht weiteren Erklärungsbedarf auf Raffinerie- und Großhandelsebene und fordert mehr Transparenz bei der Preisbildung entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Bei den Spritpreisen in Deutschland kassiert der Staat kräftig mit. Bei einem Preis von 2,30 Euro je Liter E10 entfallen 65,45 Cent auf die Energiesteuer, 18,20 Cent auf die CO₂-Bepreisung und 36,72 Cent auf die Mehrwertsteuer. Für Rohstoff, Beschaffung, Raffinerie, Transport, Lagerung und Tankstelle bleiben knapp 1,10 Euro. Insgesamt fließen damit rund 1,20 Euro bzw. rund 52,3 Prozent des Literpreises in staatliche Abgaben.
Beim Diesel-Kraftstoff, ausgehend von 2,42 Euro pro Liter, sind die Einnahmen für den Staat mit 1,03 Euro (42,5 Prozent) etwas geringer. Das liegt an der niedrigeren Energiesteuer, die hier mit 47,04 Cent zu Buche schlägt. Des Weiteren entfallen 17,23 Cent auf die CO₂-Bepreisung und 38,64 Cent auf die Mehrwertsteuer. Für Rohstoff, Raffinerie, Beschaffung, Transport, Lagerung und Tankstelle bleiben rund 1,39 Euro.

Selenskyj greift erneut russische Raffinerie an

Auch in den USA hat der Preis für Diesel ein neues Rekordhoch erreicht. Wie die englischsprachige Ausgabe der Epoch Times schreibt, kostete die Gallone (rund 3,8 Liter) Diesel am 14. September 6,23 US-Dollar. Innerhalb eines Monats ist der Preis damit um mehr als 80 Cent je Gallone gestiegen.
US-Präsident Donald Trump forderte den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj am 14. September daher auf, die Angriffe auf russische Ölraffinerien und Dieselinfrastrukturen zu stoppen. Die Angriffe würden einen Treibstoffmangel verursachen, der „der Welt schadet“, sagte Trump.
Am selben Tag schrieb Selenskyj auf X, dass die Ukraine bereit sei, ihre Angriffe auf russische Energieanlagen einzustellen. Voraussetzung dafür sei, dass die Partner (gemeint sind die USA) sicherstellten, dass Russland seinerseits ukrainische Stromversorgung, andere Energieanlagen, kritische Infrastruktur und Lebensmittelwege nicht mehr angreife. Die Pause müsse zuverlässig und langfristig sein und dürfe nicht nach russischen Wahlen wieder zusammenbrechen. Die Ukraine sei allerdings nicht davon überzeugt, dass Russland sich an eine Vereinbarung halten werde.
Nur einen Tag darauf berichtete Selenskyj ebenfalls auf X von neuen ukrainischen Treffern auf eine Raffinerie in Syzran. Selenskyj bezeichnete diese Angriffe als „weitreichende Sanktionen“. Russland greife weiter den ukrainischen Energiesektor an, und die Ukraine reagiere darauf.
(Mit Material der Nachrichtenagenturen)
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16. September: Spritpreise auf Rekordniveau | Rückendeckung für Merz | Kopf-an-Kopf-Rennen

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Spritpreise auf Rekordniveau

Unions-Fraktionschef Thorsten Frei schlägt vor, angesichts der hohen Spritpreise die Mehrwertsteuer auf Benzin und Diesel ab dem 1. Oktober zu senken. Super E10 kostet derzeit rund 2,30 Euro pro Liter, Diesel 2,42 Euro. Auch ein Tankrabatt, ein Spritpreisdeckel, eine Übergewinnsteuer oder eine Energiepauschale werden diskutiert. Kanzler Friedrich Merz kündigte einen Vorschlag zur Entlastung an.

Rückendeckung für Merz

Die acht Ministerpräsidenten der CDU-geführten Bundesländer haben Bundeskanzler Friedrich Merz in der Debatte über seine politische Zukunft den Rücken gestärkt. In einer gemeinsamen Erklärung wandten sie sich gegen Personaldiskussionen. Merz hat das CDU-Präsidium für Sonntagabend einberufen – den Wahlabend in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern.

Kopf-an-Kopf-Rennen

Wenige Tage vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern liefern sich AfD und SPD ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Die AfD liegt laut aktueller INSA-Umfrage bei 37, die SPD bei 35 Prozent. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig setzt im Wahlkampf als die „Frau gegen Blau“ auf Zuspitzung. Kleinere Parteien wie die Grünen bangen dagegen um den Einzug in den Landtag.

Neuer Anti-Terror-Plan

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt und Bundesjustizministerin Stefanie Hubig haben einen neuen Zehn-Punkte-Plan zum Schutz vor islamistischem Terrorismus vorgestellt. Gefährder sollen künftig stärker überwacht werden. Messerattacken werden härter bestraft und die Finanzierung der islamistischen Szene bekämpft. Änderungen gibt es auch beim Jugendstrafrecht.

EU-Alarmmechanismus

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen fordert in ihrer Rede zur Lage der EU einen neuen Alarmmechanismus für Sicherheitskrisen, der bei hybriden Angriffen zum Tragen kommen soll – unabhängig von der NATO. Zudem plant sie einen Europäischen Sicherheitsrat sowie neue gemeinsame militärische Fähigkeiten.
 
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UN fordert Ende der Angriffe auf Wohngebiete in Russland und Ukraine

UN-Generalsekretär António Guterres hat Russland und die Ukraine zur sofortigen Einstellung ihrer Angriffe auf bewohnte Gebiete aufgerufen.
Die jüngsten Attacken folgten einem „alarmierenden Muster eskalierender Angriffe auf bewohnte Gebiete“, sagte Guterres‘ Sprecher Farhan Haq am Donnerstag, den 6. August, in New York. Angriffe auf Zivilisten und zivile Infrastruktur verstießen eindeutig gegen das humanitäre Völkerrecht und müssten sofort unterbleiben.

UN verurteilt Angriffe beider Seiten

Guterres verurteile die jüngsten großangelegten russischen Raketen- und Drohnenangriffe auf die Hauptstadt Kiew und andere ukrainische Städte ebenso wie die jüngsten ukrainischen Drohnenangriffe auf mehrere Regionen Russlands, sagte Haq weiter.
Bei einem russischen Angriff auf Kiew und die umliegende Region waren in dieser Woche mindestens 17 Menschen getötet und Dutzende weitere verletzt worden. Bei ukrainischen Angriffen auf Russland kamen mehrere Menschen ums Leben.

Angriffe zuletzt deutlich verstärkt

Beide Seiten hatten ihre gegenseitigen Angriffe zuletzt intensiviert. Die Ukraine attackierte nach eigenen Angaben unter anderem Raffinerien in den russischen Regionen Baschkortostan und Jaroslawl, die Hunderte Kilometer von der Front entfernt liegen.
Russland setzte seine Angriffe auf ukrainische Städte und Infrastruktur fort.

Zahl der getöteten Zivilisten steigt

Nach Angaben der UNO ist die Zahl der getöteten Zivilisten in dem Konflikt im laufenden Jahr gestiegen.
Der Krieg begann im Februar 2022 mit der großangelegten russischen Offensive gegen die Ukraine. Anzeichen für eine Friedensvereinbarung gibt es bislang nicht. (afp/red)
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Huthi-Miliz meldet zwei weitere Angriffe auf saudiarabische Öltanker

Die pro-iranische Huthi-Miliz im Jemen hat nach eigenen Angaben zwei saudiarabische Öltanker angegriffen. Das Schiff „Wafa“ sei mit mehreren Raketen „erfolgreich“ attackiert worden, sagte Huthi-Sprecher Jahja Saree in einem am Mittwoch verbreiteten Video. Der Angriff habe vor der Küste der saudiarabischen Stadt Janbu am Roten Meer stattgefunden.
Später meldete Saree einen weiteren Angriff der Huthis mit ballistischen Raketen auf den Öltanker „Daisy“ im Golf von Aden, der ins Rote Meer führt.

Zahl der Angriffe steigt

Mit dem jüngsten Angriff auf die „Daisy“ steigt die Zahl der seit Beginn der von den Huthis angekündigten Seeblockade am 22. Juli angegriffenen Handelsschiffe nach Angaben der Miliz auf neun.
Die Huthi-Miliz hatte seither nach eigenen Angaben auch saudiarabische Ölanlagen angegriffen. Saudi-Arabien seinerseits griff Ziele in von den Huthis kontrolliertem Gebiet im Jemen an.

Bedeutung der Route über das Rote Meer

In Janbu endet die wichtige Ost-West-Ölpipeline, über die Rohöl von den Förderstätten am Persischen Golf fließt. Mit ihrer Hilfe kann die von Teheran seit Beginn des Iran-Krieges de facto gesperrte Straße von Hormus umgangen werden.
Seit der Blockade der Meerenge von Hormus östlich der arabischen Halbinsel wurde die Seeroute über das Rote Meer und die Meerenge Bab-al-Mandab immer wichtiger. Bab-al-Mandab liegt zwischen dem Jemen im Osten sowie Eritrea und Dschibuti im Westen.

Huthis kündigen weitere Angriffe an

Der Huthi-Sprecher erklärte, die Blockade habe Saudi-Arabien dazu gezwungen, „seine Öltanker in Richtung des nördlichen Roten Meeres umzuleiten“. Daher werde die Gruppe nun „ihre Angriffe auf saudiarabische Öltanker im nördlichen Roten Meer verstärken, um alle Zugänge zu sperren“. (afp/red)
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19.07.2026: Merz schließt Kabinettsumbildung nicht aus | Weltweite Reisewarnung für US-Bürger | Südkorea verändert seine Währung

HEUTE11:43 Uhr

Merz schließt Kabinettsumbildung nicht aus

Bundeskanzler Friedrich Merz schließt nach dem Rücktritt von Jens Spahn eine Kabinettsumbildung nicht aus. Zu Kanzleramtschef Thorsten Frei, der als möglicher Nachfolger von Spahn genannt wird, sagte Merz, dass er nicht wisse, wer Frei zum „Top-Kandidaten“ ernannt habe – er höre das „zum ersten Mal“. Merz schloss diese Personallösung auch nicht aus.

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HEUTE11:05 Uhr

SPD will im Herbst Vermögens- und Erbschaftssteuer angehen

SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf kündigt harte Debatten mit der Union nach der Sommerpause über die Vermögensteuer und eine höhere Erbschaftsteuer an. Ende 2026 wird ein Urteil aus Karlsruhe zur Erbschaftsteuer. Spätestens dann werde auch die Union eingestehen müssen, „dass wir eingreifen müssen“. Die Vermögensteuer wird seit 1997 de facto nicht mehr erhoben. 

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HEUTE10:45 Uhr

Italiens Gemeinden mit Millionen-Einnahmen durch Temposünder

Eine der wichtigsten Einnahmequellen für italienische Gemeinden sind Bußgelder wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen. Nach einer Analyse von Facile.it kamen die Kommunalen dabei 2025 auf 284 Millionen Euro. An der Spitze stehen Florenz (19,7 Millionen Euro), Bologna (9,2 Millionen) und Mailand (6,9 Millionen). Überraschend sei Villapiana in der Provinz Cosenza: etwas mehr als 5.600 Einwohner, fast 7 Millionen Euro Einnahmen. 

Ein Supersportwagen von TS Automobili Modena in Norditalien. Die italienische Region Emilia-Romagna gilt das „Motor Valley“, ein Gebiet, das eine der höchsten Konzentrationen an Luxus-Sportwagen und -Motorrädern der Welt aufweist – und auch die Heimat von Lamborghini und Ferrari, Maserati, Ducati ist.

Foto: Marco Bertorello/AFP via Getty Images

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HEUTE10:09 Uhr

Weltweite Reisewarnung für US-Bürger

Das US-Außenministerium gab wegen den steigenden Spannungen mit dem Iran am 18. Juli eine weltweite Reisewarnung für seine Bürger heraus. US-Bürger sollten nicht nur im Nahen Osten, sondern weltweit „erhöhte Vorsicht walten lassen“. Außenminister Marco Rubio fügte auch an, dass iranische Proxy-Netzwerke „immer eng mit linken militanten Gruppen auf der ganzen Welt verbunden sind“.

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HEUTE10:03 Uhr

Militär in Kuwait meldet Abwehr iranischer Angriffe

Das Militär in Kuwait meldet, neue iranische „feindliche Raketen- und Drohnenangriffe“ abzuwehren. In Kuwait-Stadt ertönte Sirenenalarm. Die iranischen Streitkräfte hatten zuvor laut Staatsfunk gesagt, als Reaktion auf jüngste US-Attacken hätten sie US-Militärstützpunkte in Kuwait mit Drohnen angegriffen.

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HEUTE9:45 Uhr

Nach Sturz von DB-Mitarbeiter: GDL fordert Konsequenzen

Die Lokführergewerkschaft fordert rechtliche Konsequenzen nach dem Sturz eines Bahners aus einem fahrenden Zug. Es sei kein Sicherheitsgipfel oder rund Tisch nötig, sondern „Entscheidungen der Justiz“, sagte GDL-Chef Mario Reiß. „Wir brauchen Gesetzesänderungen und wir brauchen das Durchgriffsrecht.“

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HEUTE9:04 Uhr

Südkorea verändert seine Währung

Südkoreas Regierung will die Landeswährung langfristig zu einer „frei konvertierbaren Währung“ zu machen. Das teilte das Finanzministerium mit und stellte einen Fahrplan zur Internationalisierung des Won vor. Dieser sieht auch vor, dass Ausländer die Währung künftig im Ausland ohne größere Hürden erwerben und nutzen können.

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HEUTE8:40 Uhr

Hagel-Verletzte bei Konzert in Mailand

Wegen eines heftigen Hagelschauers ist ein Konzert des puerto-ricanischen Sängers Bad Bunny in Mailand abgebrochen worden. Rund 80.000 Menschen mussten das Ippodromo SNAI San Siro verlassen. Laut Feuerwehr wurden mehrere Zuschauer von großen Hagelkörnern am Kopf getroffen und verletzt. Bad Bunny (32) ist für seinen Musik-Mix aus Reggaeton, Latin Trap und Pop bekannt.

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HEUTE8:03 Uhr

TV-Legende Gottschalk ist „momentan krebsfrei“

„Wetter dass“-Legende Thomas Gottschalk ist nach eigenen Angaben „momentan krebsfrei“. Die jüngste Untersuchung habe ergeben, dass er keinerlei Krebszellen mehr im Körper habe, sagte Gottschalk. „Das ist eine gute Nachricht, und ich bin natürlich entsprechend froh, dass ich diese Auskunft geben kann.“

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HEUTE7:37 Uhr

Merz sucht neuen Fraktionsvorsitzenden

Nach dem Rücktritt von Unionsfraktionschef Jens Spahn will Kanzler Friedrich Merz die Nachfolge zügig klären – vor seiner Ende Juli geplanten Urlaubszeit. Genannt werden häufig Kanzleramtschef Thorsten Frei sowie Generalsekretär Carsten Linnemann, auch Innenminister Alexander Dobrindt ist im Gespräch. Übergangsweite übernahm Spahns Stellvertreter Alexander Hoffmann die Amtsgeschäfte.
HEUTE7:21 Uhr

Nach Brand in Bangkoker Lokal: 34 Tote

Am 12. Juli brach in der Restaurant-Bar „Rong Beer Na Lat Phrao“ in Bangkok während eines Konzerts ein Brand aus. Mittlerweile wird von 34 Toten gesprochen, laut Behörden wurden 77 weitere Menschen verletzt. Ein Bauexperte sagte AFP, es seien keine Sicherheitssysteme vorhanden gewesen, die bei Veranstaltungen mit Live-Musik und vielen Menschen notwendig seien.

Kriminaltechniker untersuchen am 13. Juli 2026 die Brandspuren in der Bar „Rong Beer Na Lat Phrao“ in Bangkok.

Foto: Lillian Suwanrumpha/AFP via Getty Images

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HEUTE6:45 Uhr

Russland greift Kiew an

Einen Tag nach ukrainischen Angriffen auf Russland mit mehreren Toten hat die russische Armee  Kiew mit ballistischen Raketen angegriffen. Laut Bürgermeister Klitschko und den Behörden lösten die Angriffe Brände aus und beschädigten Gebäude. Russlands Verteidigungsministerium teilte mit, Ziele seien ein großes Logistikzentrum der Post für die Lagerung von Bauteilen für Waffen sowie mehrere Betriebe für die Produktion von Raketenkomponenten gewesen.

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HEUTE6:27 Uhr

Brand im Müritz-Nationalpark – Hubschraubereinsatz beendet

Trotz Fortschritten bei den Löscharbeiten wird der Waldbrand im Müritz-Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern nach Behördenangaben am östlichen Rand weiter „aktiv bekämpft“. Etwa 370 Einsatzkräfte und eine Spezialeinheit aus Niedersachsen sind im Einsatz, die Hubschrauber ziehen ab. Weiterhin gebe es aber keinen Niederschlag, die Fläche wird weiterhin benässt.

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HEUTE5:45 Uhr

USA und Iran wollen Rache – neue US-Luftangriffe

Nach dem Tod zweier US-Soldaten durch iranischen Beschusses und der US-Bombardements im Iran schwören beide Seiten Rache. Das US-Militär griff in der achten Nacht in Folge Ziele im Iran an, wie das Regionalkommando CENTCOM auf X mitteilte. Sie zielten auch darauf ab, die iranischen Revolutionsgarden „schnell zu bestrafen“.
Das US-Militär greift nach dem Tod zweier US-Soldaten erneut im Iran an. (Archivbild)

Das US-Militär greift nach dem Tod zweier US-Soldaten erneut im Iran an. (Archivbild)

Foto: Mahdi Negahban/Mehr News Agency/AP/dpa

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Steigende Ausbildungszahlen im Handwerk

Im Handwerk steigen gegen den Trend in der Gesamtwirtschaft die Ausbildungszahlen. Zwischen Januar und Juni 2026 wurden knapp 67.800 neue Ausbildungsverträge in die Lehrlingsrollen eingetragen. Das sind über 3.160 Verträge (+4,9 Prozent) mehr als im Vorjahreszeitraum.
Mit Material der Nachrichtenagenturen 

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19.07.2026: Merz sucht neuen Fraktionsvorsitzenden | Südkorea verändert seine Währung | Neue Angriffe USA–Iran

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Nach Sturz von DB-Mitarbeiter: GDL fordert Konsequenzen

Die Lokführergewerkschaft fordert rechtliche Konsequenzen nach dem Sturz eines Bahners aus einem fahrenden Zug. Es sei kein Sicherheitsgipfel oder rund Tisch nötig, sondern „Entscheidungen der Justiz“, sagte GDL-Chef Mario Reiß. „Wir brauchen Gesetzesänderungen und wir brauchen das Durchgriffsrecht.“

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Südkorea verändert seine Währung

Südkoreas Regierung will die Landeswährung langfristig zu einer „frei konvertierbaren Währung“ zu machen. Das teilte das Finanzministerium mit und stellte einen Fahrplan zur Internationalisierung des Won vor. Dieser sieht auch vor, dass Ausländer die Währung künftig im Ausland ohne größere Hürden erwerben und nutzen können.

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Hagel-Verletzte bei Konzert in Mailand

Wegen eines heftigen Hagelschauers ist ein Konzert des puerto-ricanischen Sängers Bad Bunny in Mailand abgebrochen worden. Rund 80.000 Menschen mussten das Ippodromo SNAI San Siro verlassen. Laut Feuerwehr wurden mehrere Zuschauer von großen Hagelkörnern am Kopf getroffen und verletzt. Bad Bunny (32) ist für seinen Musik-Mix aus Reggaeton, Latin Trap und Pop bekannt.

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TV-Legende Gottschalk ist „momentan krebsfrei“

„Wetter dass“-Legende Thomas Gottschalk ist nach eigenen Angaben „momentan krebsfrei“. Die jüngste Untersuchung habe ergeben, dass er keinerlei Krebszellen mehr im Körper habe, sagte Gottschalk. „Das ist eine gute Nachricht, und ich bin natürlich entsprechend froh, dass ich diese Auskunft geben kann.“

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Merz sucht neuen Fraktionsvorsitzenden

Nach dem Rücktritt von Unionsfraktionschef Jens Spahn will Kanzler Friedrich Merz die Nachfolge zügig klären – vor seiner Ende Juli geplanten Urlaubszeit. Genannt werden häufig Kanzleramtschef Thorsten Frei sowie Generalsekretär Carsten Linnemann, auch Innenminister Alexander Dobrindt ist im Gespräch. Übergangsweite übernahm Spahns Stellvertreter Alexander Hoffmann die Amtsgeschäfte.
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Nach Brand in Bangkoker Lokal: 34 Tote

Am 12. Juli brach in der Restaurant-Bar „Rong Beer Na Lat Phrao“ in Bangkok während eines Konzerts ein Brand aus. Mittlerweile wird von 34 Toten gesprochen, laut Behörden wurden 77 weitere Menschen verletzt. Ein Bauexperte sagte AFP, es seien keine Sicherheitssysteme vorhanden gewesen, die bei Veranstaltungen mit Live-Musik und vielen Menschen notwendig seien.

Kriminaltechniker untersuchen am 13. Juli 2026 die Brandspuren in der Bar „Rong Beer Na Lat Phrao“ in Bangkok.

Foto: Lillian Suwanrumpha/AFP via Getty Images

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Russland greift Kiew an

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Brand im Müritz-Nationalpark – Hubschraubereinsatz beendet

Trotz Fortschritten bei den Löscharbeiten wird der Waldbrand im Müritz-Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern nach Behördenangaben am östlichen Rand weiter „aktiv bekämpft“. Etwa 370 Einsatzkräfte und eine Spezialeinheit aus Niedersachsen sind im Einsatz, die Hubschrauber ziehen ab. Weiterhin gebe es aber keinen Niederschlag, die Fläche wird weiterhin benässt.

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USA und Iran wollen Rache – neue US-Luftangriffe

Nach dem Tod zweier US-Soldaten durch iranischen Beschusses und der US-Bombardements im Iran schwören beide Seiten Rache. Das US-Militär griff in der achten Nacht in Folge Ziele im Iran an, wie das Regionalkommando CENTCOM auf X mitteilte. Sie zielten auch darauf ab, die iranischen Revolutionsgarden „schnell zu bestrafen“.
Das US-Militär greift nach dem Tod zweier US-Soldaten erneut im Iran an. (Archivbild)

Das US-Militär greift nach dem Tod zweier US-Soldaten erneut im Iran an. (Archivbild)

Foto: Mahdi Negahban/Mehr News Agency/AP/dpa

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Steigende Ausbildungszahlen im Handwerk

Im Handwerk steigen gegen den Trend in der Gesamtwirtschaft die Ausbildungszahlen. Zwischen Januar und Juni 2026 wurden knapp 67.800 neue Ausbildungsverträge in die Lehrlingsrollen eingetragen. Das sind über 3.160 Verträge (+4,9 Prozent) mehr als im Vorjahreszeitraum.
Mit Material der Nachrichtenagenturen 

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19.07.2026: Merz sucht neuen Fraktionsvorsitzenden | Brand bei Müritz dauert an | Neue Angriffe USA–Iran

HEUTE7:37 Uhr

Merz sucht neuen Fraktionsvorsitzenden

Nach dem Rücktritt von Unionsfraktionschef Jens Spahn will Kanzler Friedrich Merz die Nachfolge zügig klären – vor seiner Ende Juli geplanten Urlaubszeit. Genannt werden häufig Kanzleramtschef Thorsten Frei sowie Generalsekretär Carsten Linnemann, auch Innenminister Alexander Dobrindt ist im Gespräch. Übergangsweite übernahm Spahns Stellvertreter Alexander Hoffmann die Amtsgeschäfte.

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Nach Brand in Bangkoker Lokal: 34 Tote

Am 12. Juli brach in der Restaurant-Bar „Rong Beer Na Lat Phrao“ in Bangkok während eines Konzerts ein Brand aus. Mittlerweile wird von 34 Toten gesprochen, laut Behörden wurden 77 weitere Menschen verletzt. Ein Bauexperte sagte AFP, es seien keine Sicherheitssysteme vorhanden gewesen, die bei Veranstaltungen mit Live-Musik und vielen Menschen notwendig seien.

Kriminaltechniker untersuchen am 13. Juli 2026 die Brandspuren in der Bar „Rong Beer Na Lat Phrao“ in Bangkok.

Foto: Lillian Suwanrumpha/AFP via Getty Images

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Russland greift Kiew an

Einen Tag nach ukrainischen Angriffen auf Russland mit mehreren Toten hat die russische Armee mehrere Ziele in der ukrainischen Hauptstadt Kiew mit ballistischen Raketen angegriffen. Laut Bürgermeister Klitschko und den Behörden lösten die Angriffe Brände aus und beschädigten Gebäude in mehreren Stadtteilen.

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HEUTE6:27 Uhr

Brand im Müritz-Nationalpark – Hubschraubereinsatz beendet

Trotz Fortschritten bei den Löscharbeiten wird der Waldbrand im Müritz-Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern nach Behördenangaben am östlichen Rand weiter „aktiv bekämpft“. Etwa 370 Einsatzkräfte und eine Spezialeinheit aus Niedersachsen sind im Einsatz, die Hubschrauber ziehen ab. Weiterhin gebe es aber keinen Niederschlag, die Fläche wird weiterhin benässt.

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USA und Iran wollen Rache – neue US-Luftangriffe

Nach dem Tod zweier US-Soldaten durch iranischen Beschusses und der US-Bombardements im Iran schwören beide Seiten Rache. Das US-Militär griff in der achten Nacht in Folge Ziele im Iran an, wie das Regionalkommando CENTCOM auf X mitteilte. Sie zielten auch darauf ab, die iranischen Revolutionsgarden „schnell zu bestrafen“.
Das US-Militär greift nach dem Tod zweier US-Soldaten erneut im Iran an. (Archivbild)

Das US-Militär greift nach dem Tod zweier US-Soldaten erneut im Iran an. (Archivbild)

Foto: Mahdi Negahban/Mehr News Agency/AP/dpa

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Steigende Ausbildungszahlen im Handwerk

Im Handwerk steigen gegen den Trend in der Gesamtwirtschaft die Ausbildungszahlen. Zwischen Januar und Juni 2026 wurden knapp 67.800 neue Ausbildungsverträge in die Lehrlingsrollen eingetragen. Das sind über 3.160 Verträge (+4,9 Prozent) mehr als im Vorjahreszeitraum.
Mit Material der Nachrichtenagenturen 

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19.07.2026: Brand bei Müritz dauert an | Neue Angriffe USA–Iran |

HEUTE6:45 Uhr

Russland greift Kiew an

Einen Tag nach ukrainischen Angriffen auf Russland mit mehreren Toten hat die russische Armee mehrere Ziele in der ukrainischen Hauptstadt Kiew mit ballistischen Raketen angegriffen. Laut Bürgermeister Klitschko und den Behörden lösten die Angriffe Brände aus und beschädigten Gebäude in mehreren Stadtteilen.

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HEUTE6:27 Uhr

Brand im Müritz-Nationalpark – Hubschraubereinsatz beendet

Trotz Fortschritten bei den Löscharbeiten wird der Waldbrand im Müritz-Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern nach Behördenangaben am östlichen Rand weiter „aktiv bekämpft“. Etwa 370 Einsatzkräfte und eine Spezialeinheit aus Niedersachsen sind im Einsatz, die Hubschrauber ziehen ab. Weiterhin gebe es aber keinen Niederschlag, die Fläche wird weiterhin benässt.

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HEUTE5:45 Uhr

USA und Iran schwören sich Rache – neue US-Luftangriffe

Nach dem Tod zweier US-Soldaten durch iranischen Beschusses und der US-Bombardements im Iran schwören beide Seiten Rache. Das US-Militär griff in der achten Nacht in Folge Ziele im Iran an, wie das Regionalkommando CENTCOM auf X mitteilte. Sie zielten auch darauf ab, die iranischen Revolutionsgarden „schnell zu bestrafen“.

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Steigende Ausbildungszahlen im Handwerk

Im Handwerk steigen gegen den Trend in der Gesamtwirtschaft die Ausbildungszahlen. Zwischen Januar und Juni 2026 wurden knapp 67.800 neue Ausbildungsverträge in die Lehrlingsrollen eingetragen. Das sind über 3.160 Verträge (+4,9 Prozent) mehr als im Vorjahreszeitraum.
Mit Material der Nachrichtenagenturen 

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AfD-Parteitag: Blockadeziel nicht erreicht – Angriffe auf Presse

Dank eines massiven Polizeiaufgebotes und eines funktionierenden polizeilichen Sicherheitskonzepts konnte der AfD-Bundesparteitag heute wie geplant pünktlich starten.
Zahlreiche Verbände, Kirchen, Vereine, Fridays for Future, aber auch Parteien, deren Abgeordnete im Bundestag vertreten sind, wie die der Linken und der Grünen, beteiligten sich an den Demonstrationen. Zahlreiche Blockadeakt…
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10. Juni: Fahnen-Affäre im Bundestag | Forschung plant Stellenabbau | Gewaltwelle in Belfast

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Fahnen-Affäre im Bundestag

Der AfD-Bundestagsabgeordnete Pierre Lamely hat mit einigen Kollegen vom Balkon der Fraktion aus Demonstranten zugewunken. Einer von ihnen schwenkte dabei eine Deutschlandfahne. Daraufhin erschien die Bundestagspolizei zu einer Prüfung – wegen eines möglichen Verstoßes gegen die Hausordnung.

Forschung plant Stellenabbau

Die Fraunhofer-Gesellschaft prüft den Abbau von 1.200 Vollzeitstellen. Die Ursache liegt in rückläufigen Forschungsaufträgen, insbesondere finanziert aus Drittmitteln. Dadurch ergab sich ein Defizit in Höhe von 2 Prozent für das Jahr 2025. Insgesamt arbeiten bei Fraunhofer bis zu 32.000 Menschen.

Terminabsage für Merz

In einem Brief an Bundeskanzler Merz kritisiert Albert Bourla, der Vorstandschef des Pharmakonzerns Pfizer, die Pläne von Gesundheitsministerin Warken. Er zieht seine Teilnahme an einem Investorentreffen mit Merz im Herbst zurück. Zudem kündigte er an, die geplanten Investitionen in Deutschland zu überprüfen. Pfizer beschäftigt in Deutschland mehr als 3.000 Menschen.

Gewaltwelle in Belfast

Nach einem Messerangriff in Belfast kam es in mehreren Stadtteilen zu schweren Ausschreitungen. Hunderte maskierte Personen griffen Wohnhäuser, Geschäfte und Fahrzeuge an. Politiker sprechen von rassistisch motivierter Gewalt. Auslöser war die Tat eines sudanesischen Asylberechtigten, deren Hintergründe weiterhin ungeklärt sind. Das Opfer liegt schwer verletzt im Krankenhaus.

Erneute Angriffe in Nahost

Die Spannungen zwischen Washington und Teheran gehen weiter. Nachdem ein US-Hubschrauber abgeschossen wurde, griff das US-Militär iranische Luftabwehrsysteme, Radaranlagen und Bodenkontrollstationen im Bereich der Straße von Hormus an. Der Iran reagierte mit Angriffen auf US-Stützpunkte in der Golfregion.
 
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Trump kündigt dreitägige Waffenruhe zwischen Russland und Ukraine an – Kiew und Moskau bestätigen

US-Präsident Donald Trump hat für Samstag, 9. Mai, den Beginn einer dreitägige Waffenruhe zwischen der Ukraine und Russland verkündet.
Die beiden Länder hätten die dreitägige Feuerpause sowie den Austausch von jeweils tausend Kriegsgefangenen vereinbart, erklärte Trump am Freitag in seinem Onlinedienst Truth Social.
Er hoffe, dies sei „der Anfang vom Ende eines sehr langen, tödlichen und hart geführten Krieges“, erklärte der US-Präsident.

Kiew und Moskau bestätigen

Wie unmittelbar danach bekannt wurde, ordnete der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj per Dekret an, dass sein Land die für Samstag geplante russische Parade zum Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 81 Jahren nicht unter Beschuss nimmt.
Selenskyj bestätigte überdies, dass die Feuerpause am Samstag, Sonntag und Montag gelte und dass Russland einem Gefangenenaustausch zugestimmt habe.
Auch der außenpolitische Berater von Russlands Staatschef Wladimir Putin, Juri Uschakow, bestätigte Feuerpause und Gefangenenaustausch.
Die russische Führung hatte für Freitag und Samstag bereits einseitig eine Feuerpause ausgerufen. Dennoch überzogen sich Russland und die Ukraine am Freitag gegenseitig mit Angriffen.
Am Samstag gedenkt Russland des Siegs über Nazi-Deutschland vor 81 Jahren. Zur Feier des Jahrestags des Endes des Zweiten Weltkriegs ist in Moskau eine Militärparade geplant.
Anders als in den vergangenen Jahren sollen aber keine Panzer oder anderes schweres militärisches Gerät auffahren. Außerdem wurden Internetsperren verhängt. Auch die Zahl der ausländischen Gäste ist geringer als üblich – laut Kreml werden lediglich die Staatschefs von Belarus, Malaysia und Laos anwesend sein.
Überschattet wurde die Parade von möglicherweise drohenden ukrainischen Angriffen auf Moskau. Der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj hatte vorab ausländische Politiker gewarnt vor der Teilnahme an der Militärparade in der russischen Hauptstadt.
„Wir haben auch Meldungen aus einigen an Russland angrenzenden Staaten erhalten, wonach deren Vertreter vorhaben, nach Moskau zu reisen“, sagte er am Donnerstag. „Ein seltsamer Wunsch, gerade in diesen Tagen. Wir raten davon ab.“
Das russische Verteidigungsministerium hatte mit einem Vergeltungsangriff gedroht, sollte die Ukraine das russische Weltkriegsgedenken am 9. Mai attackieren. Moskau rief die Bewohner der ukrainischen Hauptstadt Kiew und ausländische Diplomaten auf, die Stadt „rechtzeitig“ zu verlassen. (afp/red)