Was wir wissen
- Geiselnahme: Nach Erkenntnissen der Polizei kommt es in einer Bankfiliale in Sinzig zu einer Geiselnahme. Es sei von mehreren Tätern und Geiseln auszugehen. Bei einer Geisel handele es sich um den Fahrer eines Geldtransporters. Die Beamten wurden um 9.00 Uhr über den Vorfall informiert.
- Entwicklung: Die Lage ist derzeit nach Angaben der Polizei statisch.
- Einsatz: Die Einsatzkräfte seien mit einem Großaufgebot vor Ort, hieß es von der Polizei. Demnach laufen umfangreiche Maßnahmen. In Sinzig gibt es umfangreiche Absperrmaßnahmen.
- Keine Gefahr für Unbeteiligte: Für Bürger, die sich außerhalb der Absperrung befinden, bestehe aktuell keine Gefahr, so die Polizei.
- Ort: Sinzig liegt in Rheinland-Pfalz, etwa 26 Kilometer südlich von Bonn in Nordrhein-Westfalen.
Was wir nicht wissen
- Täter: Unklar ist, wie viele Geiselnehmer es genau sind. Es gibt keine Angaben zu Geschlecht, Alter oder Nationalitäten.
- Menschen in der Bank: Wie viele Menschen – etwa Mitarbeiter und Kunden – sich in der Bank befinden, ist unbekannt. Auch zu ihnen gibt es keine weiteren Details.
- Waffen: Über welche Waffen verfügen die Geiselnehmer? Hierzu gibt es noch keine Informationen.
- Verletzte: Ob es Verletzte oder gar Tote gibt, ist ungewiss. (dts/dpa/red)
In Kürze:
- Eine Körpertemperatur von 37 Grad Celsius gilt als normal – ein Wert aus dem 19. Jahrhundert. Heute sind die Menschen meist „kühler“.
- Fieber ist eine gesteuerte Reaktion des Immunsystems und damit zunächst keine Krankheit, sondern ein Heilmittel.
- Wer nur auf die Temperatur schaut, läuft Gefahr, eine sinnvolle Körperreaktion zu unterdrücken.
- Bei Säuglingen, Schwerkranken oder Fieber nach einer Fernreise gelten strengere Maßstäbe.
Der Körper heizt nicht ohne Grund
Sind wir heute „kühler“ als früher?

Die Körpertemperatur einer Person kann je nach Tageszeit, Messort, Alter, Bewegung, Zyklus, Medikamenten und persönlicher Konstitution schwanken.
Foto: metamorworks/iStock
Nicht die Zahl behandeln, sondern den Menschen
Wenn der Infekt beginnt: Wärme geben

Bei einem Fußbad sollten Sie nicht sofort mit heißem Wasser starten, sondern die Temperatur langsam steigern.
Foto: Mukhina1/iStock
Lindenblüten, Holunder, Thymian und Salbei

Salbeitee wirkt gesünder, wenn er gegurgelt statt getrunken wird.
Foto: iStock/soniabonet
Erst frösteln, dann schwitzen: Die Phase entscheidet
Essen nur, wenn Hunger da ist
Unterstützung, aber keine Wunderwaffe: Vitamin C und Zink
Fazit
Sinkender Ölpreis hilft
Teilweise E10 unter 1,90 Euro
In Kürze:
- Im Landkreis Grafschaft Bentheim wurden zwei Wölfe zum Abschuss freigegeben.
- Hintergrund ist ein Angriff mit rund 60 getöteten und mehr als 100 verletzten Schafen.
- Der Vorfall gilt als bislang größter dokumentierter Wolfsriss in Niedersachsen.
- Die Genehmigung ist räumlich begrenzt und gilt bis zum 15. Juni.
Größter Wolfsriss in Niedersachsen
Bundesweit etwa 200 Wolfsrudel
Mehr Maßnahmen für einen besseren Schutz von Frauen
Am stärksten betroffen: Maschinenbau
Spürbarer Dämpfer für Industrieproduktion nach Irankrieg
Nach der Rückgabe beginnt die Schadenermittlung
Suche nach Tätern läuft weiter
USA stark rückläufig
Prognosen gekappt
Trump macht Druck auf Teheran im Atomstreit
Guter Start ins Jahr
Großaktionärin Unicredit macht Druck
Was will Trump jetzt?
Was bedeutet das für die Zollerhöhung?
Was genau werfen die USA der EU vor?
Was ist der aktuelle Stand des EU-US-Handelsabkommens?
Welche Reaktionen gibt es aus der EU?
Und was ist mit der Gerichtsentscheidung zu weltweiten Zöllen?
WHO: „Dies ist eine ernste Lage“
Ursprung der Infektionen in Argentinien gesucht
In Kürze:
- Mieten steigen weiter deutlich, während Kaufpreise stagnieren – kein Widerspruch, sondern Ausdruck eines strukturellen Wandels am Wohnungsmarkt.
- Hohe Zinsen und teurere Finanzierungen bremsen den Eigentumserwerb und verschieben die Nachfrage in den Mietmarkt.
- Zu wenig Neubau bei gleichzeitig hoher Nachfrage führt zu anhaltender Knappheit und treibt die Mieten weiter in die Höhe.
- Der Markt wird unflexibler: Eigentum bleibt für viele unerschwinglich, Ausweichräume wie das Umland geraten ebenfalls unter Druck.
In ihrem aktuellen Finanzstabilitätsbericht vom November 2025 stellt die Deutsche Bundesbank fest: „Seit dem Jahr 2023 durchlief der Finanzzyklus eine ausgeprägte Abschwungphase. In dieser Zeit gingen die vormals aufgebauten Verwundbarkeiten im deutschen Finanzsystem geordnet, wenn auch nicht vollständig, zurück.“
Korrektur statt Einbruch
Der Preisrückgang am Immobilienmarkt scheint demnach weniger Ausdruck eines Einbruchs als Teil einer Korrektur überhöhter Bewertungen zu sein. Zugleich deutet sich bereits eine Stabilisierung an. So heißt es von der Bundesbank weiter: „Die Preisentwicklung auf dem deutschen Wohnimmobilienmarkt deutet auf eine Erholung hin.“
Vereinfacht gesagt, liegen die Immobilienpreise inzwischen wieder näher an dem, was durch Einkommen, Nachfrage und wirtschaftliche Rahmenbedingungen erklärbar ist.
Gleichzeitig bleibt das Grundproblem bestehen. Angebot und Nachfrage entwickeln sich nicht im Gleichgewicht. Einerseits sind Immobilienkäufe durch gestiegene Zinsen deutlich teurer geworden. Das bremst die Nachfrage nach Eigentum.
Die Bundesbank schreibt in ihrem Bericht, dass bis 2027 rund 20 Prozent der Immobilienkredite refinanziert werden. Der bestehende Kredit muss also durch einen neuen ersetzt oder verlängert werden. Dabei könnten die Zinssätze laut Schätzungen der Bundesbank „im Zuge der Umschuldung von derzeit etwa 2,5 Prozent auf 4 Prozent steigen“.
Allerdings weist die Zentralbank auch darauf hin, dass dieser Zinsanstieg nicht unbedingt zu einer Neubelastung der Haushalte führt. Viele Kreditnehmer haben ihre Schulden in den vergangenen Jahren bereits teilweise zurückgezahlt. Gleichzeitig sind die Einkommen gestiegen. Dadurch fällt die höhere Zinslast für viele weniger stark ins Gewicht, als zunächst zu erwarten wäre. In der Summe bedeutet das: Die Finanzierung wird zwar teurer, doch die tatsächliche Mehrbelastung bleibt bei vielen Haushalten begrenzt.
Zu wenig Wohnraum, zu viel Nachfrage
Warum Mieten weiter steigen
Diese Lage erklärt, warum sich die Preise zwar stabilisieren, aber nicht deutlich nachgeben. Die anhaltende Knappheit wirkt wie ein Puffer nach unten und verhindert stärkere Preisrückgänge, ohne zugleich neuen Auftrieb zu erzeugen.
Der Wohnungsmarkt reagiert zudem langsamer als andere Märkte. Neubauten entstehen nicht kurzfristig, sondern über Jahre hinweg. Steigt die Nachfrage schneller als das Angebot, zeigt sich der Druck zunächst dort, wo die Preise flexibel sind, nämlich bei den Neuvertragsmieten. Genau das ist derzeit zu beobachten.
Die Daten des IW und von empirica untermauern diese Entwicklung: Während die Mieten im Bestand weiter zulegen, zeigten sich bei Ein- und Zweifamilienhäusern zuletzt sogar leichte Preisrückgänge im Quartalsvergleich.
Während der Druck auf dem Mietmarkt unmittelbar sichtbar wird, wirken im Kaufsegment zusätzliche Bremsfaktoren. Vor allem die Finanzierungskosten spielen eine zentrale Rolle. Gestiegene Zinsen haben den Erwerb von Wohneigentum deutlich verteuert und die Nachfrage gedämpft. Daraus ergibt sich ein paradoxer Zustand: Die Preise steigen kaum noch, doch Eigentum bleibt für viele Haushalte unerschwinglich, da neben dem Kaufpreis auch die monatliche Belastung entscheidend ist.
Der Druck wandert ins Umland
Die Folge ist eine Verschiebung der Nachfrage. Haushalte, die sich den Kauf nicht leisten können oder wollen, bleiben auf dem Mietmarkt. Dort trifft zusätzliche Nachfrage auf ein ohnehin knappes Angebot. Die steigenden Mieten sind daher weniger Ausdruck kurzfristiger überhöhter Bewertungen, sondern vielmehr die Folge struktureller Engpässe.
Regional bleibt der Mietdruck insgesamt hoch. Zwar sanken die Mieten in Berlin laut dem IW zuletzt um 0,8 Prozent, doch dies ist kein Zeichen einer Entspannung, sondern lediglich eine statistische Gegenbewegung zu den zuvor besonders starken Anstiegen infolge des ausgelaufenen Mietendeckels.
Entscheidend ist vielmehr die Dynamik im Umland: Rund um die Metropolen legten die Mieten um 4,2 Prozent zu und damit stärker als in den Städten selbst. Der Bericht beschreibt den zugrunde liegenden Mechanismus unmissverständlich: „Wer sich die Miete in der Großstadt nicht mehr leisten kann, zieht ins Umland – und treibt die Preise dort in die Höhe.“
Energieeffizienz als Preisfaktor
Hinzu kommt ein weiterer Faktor, der den Markt nachhaltig verändert: die Energieeffizienz. Gebäude mit hohem Energieverbrauch verlieren an Wert, während effiziente Objekte an Attraktivität gewinnen. Steigende Energiepreise und geopolitische Unsicherheiten verstärken diesen Trend und wirken sich über höhere Kosten auch auf Bau und Finanzierung aus.
„Spätestens seit 2022 achten Käufer stärker darauf, wie viel Energie ein Gebäude verbraucht“, sagt IW-Immobilienökonom Pekka Sagner. „Dieser Trend verfestigt sich: Energieeffizienz ist kein vorübergehendes Krisenthema, sondern schlägt sich dauerhaft in den Preisen nieder.“
Die Einschätzungen verschiedener Institutionen sind dabei bemerkenswert einheitlich. Weder das IW noch empirica oder andere Marktbeobachter sehen einen bevorstehenden Einbruch. Vielmehr zeigt sich ein Markt, der sich unter neuen Rahmenbedingungen neu ausrichtet.
Die eigentliche Schieflage liegt in der fehlenden Durchlässigkeit. Der Übergang vom Mieter zum Eigentümer, der lange Zeit ein zentrales Ventil des Marktes war, funktioniert immer seltener. Gleichzeitig verlieren klassische Ausweichbewegungen, etwa ins Umland, ihre entlastende Wirkung. Der Markt wird enger, unflexibler und für viele Haushalte schwerer zugänglich. Genau darin liegt die langfristige Herausforderung.
In Kürze:
- Bund fördert Online-Sozialarbeiter vom „Civic Youth Net“ mit rund 248.800 Euro
- Weitere 299.425 Euro für Islamismusprävention bei AVP
- TikTok, Instagram und Discord als Arbeitsbereiche
- Ziel: Radikalisierung frühzeitig in sozialen Netzwerken verhindern
Online-Streetworker erweitern Aufgabenbereich
Direkte Ansprache in Online-Diskussionen
Evaluation zeigt Chancen und Grenzen der Online-Streetworker auf
Ministerium betont breite Kontrollmechanismen in der Förderpolitik
16 Prozent Zustimmung: Merz fällt unter Scholz-Wert
44 Prozent wollen Fortsetzung der Koalition – 49 Prozent sind dagegen
Spahn fordert raschen Umstieg auf Steuern
Spahn: Regelsatz steigt stärker als Löhne
Keine Reform ohne Gegenfinanzierung – Spahn warnt
Dramatische Szene: Mann bedroht Prinz Andrew
Charles entzieht Andrew Titel und Residenz
Ermittlungen gegen Londoner Polizei im Al-Fayed-Skandal
BBC-Doku 2024 löste Welle von Vorwürfen aus











































