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US-Gesandte führen Gespräche mit Putin in Moskau – Kiew-Besuch am Sonntag geplant

Die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner haben in Moskau Gespräche mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zur Beendigung des Ukraine-Kriegs geführt. Witkoff und Kushner hätten mit Putin „konkrete Pläne“ für die nächsten Schritte erörtert, teilte das Weiße Haus am Samstag mit. Aus Moskau hieß es, die Gespräche seien „äußerst ehrlich“ gewesen. Am Sonntag wurden Kushner und Witkoff zu Gesprächen in Kiew erwartet – ihr erster Besuch in der ukrainischen Hauptstadt.
Der Besuch der US-Gesandten in Russland und der Ukraine soll die stockenden Verhandlungen über eine Beendigung des Ukraine-Kriegs wieder beleben. Sowohl Russland als auch die Ukraine haben verkündet, drei Tage lang die jeweiligen Hauptstädte nicht anzugreifen, um die Gespräche zu ermöglichen.
Die bei dem Treffen erörterten Pläne würden in den kommenden Wochen bekannt gegeben, erklärte die US-Regierung. Die US-Gesandten hofften auf „ebenso produktive Treffen morgen in der Ukraine“, sagte ein Vertreter des Weißen Hauses am Samstag der Nachrichtenagentur AFP in Washington.

Kreml äußert sich zu Gesprächsverlauf

„Die amerikanischen Vertreter hatten sich gründlich auf diese Reise vorbereitet“, sagte der Kreml-Berater Juri Uschakow vor Journalisten. „Sie brachten nicht nur ihr Interesse an einer raschen Beendigung der Kämpfe zum Ausdruck, sondern legten auch mehrere Ideen für mögliche Wege zu einer Lösung vor“, fügte er hinzu.
„Das Gespräch war konstruktiv, äußerst offen und vertrauensvoll“, sagte Uschakow. Die russische Seite habe den US-Vertretern mitgeteilt, Moskau sei „zuversichtlich“, seine militärischen Ziele – die Eroberung des restlichen Ostens der Ukraine – erreichen zu können.
US-Präsident Donald Trump hatte einen neuen diplomatischen Vorstoß zur Beendigung des Kriegs angekündigt und erklärt, Witkoff und sein Schwiegersohn hätten einen Plan „zur Beendigung des Kriegs“ dabei. Ob der Plan Gebietsabtretungen der Ukraine an Russland vorsieht, sagte der US-Präsident nicht. Er sagte lediglich: „Wir haben eine Idee für den Frieden.“

Ankunft in Moskau und Sicherheitszusage

Die beiden US-Gesandten waren am Samstagmittag auf dem Moskauer Flughafen Wnukowo gelandet. Vor Beginn der Gespräche dankte Putin Trump dafür, dass dieser „nicht aufhöre“ zu versuchen, den Krieg – den Russland 2022 begann – zu beenden, obwohl dies „nicht einfach“ sei, wie in vom Fernsehen übertragenen Aufnahmen zu hören war.
Putin sagte zudem, Moskau werde die Sicherheit der US-Gesandten in Kiew garantieren – nachdem die russische Armee die ukrainische Hauptstadt zuletzt immer wieder unter Beschuss genommen hatte. „Wir werden alles in unserer Macht Stehende tun, um die Sicherheit des Verhandlungsprozesses und von Vermittlern wie Ihnen zu gewährleisten“, sagte Putin zu Witkoff und Kushner.

Reise nach Kiew geplant

Die russische Nachrichtenagentur Tass berichtete, die US-Gesandten seien aus Moskau abgeflogen. Am Sonntag sollten sie Gespräche mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Kiew führen. Weil der ukrainische Luftraum seit Kriegsbeginn 2022 gesperrt ist, reisen Politiker zu ihren Besuchen seither immer mit dem Zug nach Kiew.
Angesichts des Iran-Kriegs waren die Bemühungen des US-Präsidenten um eine Verhandlungslösung im Ukraine-Konflikt zuletzt in den Hintergrund getreten. Russland hatte die Ukraine im Februar 2022 überfallen und versucht, die Regierung in Kiew zu stürzen. (afp/red)
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Vorstoß zu Ende des Ukraine-Kriegs? Trump schickt Vermittler

In die Verhandlungen über ein Ende des Ukraine-Kriegs könnte unter Vermittlung der USA wieder Bewegung kommen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kündigte einen Besuch des US-Sondergesandten Steve Witkoff und des Schwiegersohns von Präsident Donald Trump, Jared Kushner, am Wochenende an. Besprochen sei, dass beide zunächst Moskau besuchen und am Sonntag erstmals überhaupt nach Kiew reisen, sagte Selenskyj in einer Videobotschaft. Für Medienberichte über den Beginn einer angeblichen Waffenruhe am Wochenende gab es zunächst keine offizielle Bestätigung.
Die russische Seite hielt sich bedeckt. Kremlsprecher Dmitri Peskow antwortete der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge auf die Frage, wann Witkoff und Kushner in Moskau erwartet würden: „Ich werde nichts ankündigen. Wenn diese Kontakte stattfinden, werden wir darüber informieren.“
Trump bestätigte im Weißen Haus auf Reporternachfrage, dass er seine beiden Unterhändler entsandt habe. Konkrete Daten nannte er nicht. Sie würden einen Vorschlag mitbringen, um den Ukraine-Krieg zu beenden, sagte Trump. „Wir haben sie dorthin geschickt, um zu prüfen, ob wir etwas erreichen können“, sagte er.
Wie schon bei vorherigen Vermittlungsbemühungen der USA in dem Krieg gab sich der Republikaner optimistisch, dass das gelingen könnte. Ein echter Durchbruch wurde bislang aber nicht erreicht.

Selenskyj will auf ukrainische Luftangriffe verzichten

Selenskyj sagte, Ziel sei es, einen möglichst konstruktiven und inhaltsreichen Besuch und Verhandlungen mit der US-Seite zu ermöglichen, damit dieser Krieg zu Ende gebracht werden könne. Er kündigte an, dass die Ukraine – „wie es bei vorherigen diplomatischen Besuchen der US-Seite war“ – die Sicherheit des russischen Luftraums gewährleisten werde, damit die Verhandler sicher ankommen könnten. Von ukrainischer Seite werde es keine Luftangriffe geben, versprach er. Russland müsse spiegelbildlich reagieren, sagte Selenskyj. Allerdings gab es in der Nacht zu Samstag dann wieder Luftalarm und Berichte über Explosionen im Großraum Kiew.
Zuvor hatte es bereits unbestätigte Berichte darüber gegeben, dass die beiden US-Vermittler erst Kremlchef Wladimir Putin in Moskau und dann Selenskyj in Kiew treffen wollten. Laut der „New York Times“ zogen sich Verhandlungen über die Reise über Wochen. Die US-Regierung habe darauf bestanden, dass die Ukrainer ihre Drohnenangriffe auf Moskau und die russische Energieinfrastruktur vorübergehend einstellen, solange sich Trumps Unterhändler in Russland aufhalten. Umgekehrt sei von den Russen verlangt worden, die Raketenangriffe auf Kiew auszusetzen, schrieb die Zeitung.
Witkoff und Kushner sind in der Trump-Regierung für die Bemühungen um ein Ende des seit mehr als viereinhalb Jahren andauernden Krieges zuständig. Die beiden Geschäftsleute haben seit 2025 mehrmals Moskau besucht, waren aber für ihre Vermittlungsbemühungen noch nie in Kiew. In den vergangenen Monaten lagen die Gespräche auf Eis, weil Trump sein Augenmerk auf den von ihm begonnen Krieg gegen den Iran richtete. Zuletzt saßen die USA im Februar bei direkten Gesprächen zwischen Russland und der Ukraine in der Schweiz als Vermittler am Tisch.

Kiew verspricht „schmerzhafte Antwort“ auf Angriffe

Vor Ankündigung des Besuchs in Kiew traf nach ukrainischen Angaben eine russische Drohne das Hauptgebäude des ukrainischen Geheimdienstes SBU im Zentrum der Hauptstadt. „Die Drohne zielte direkt auf das Arbeitszimmer des SBU-Leiters in diesem Gebäude“, schrieb Selenskyj bei Telegram. Für den Geheimdienstchef hatte das offenbar keine Folgen: Er habe danach mit ihm über eine Reaktion auf die russischen Angriffe beraten, ließ Selenskyj wissen.
Bei der Attacke wurden nach Angaben der Stadtverwaltung mindestens zwölf Menschen verletzt. Das Dach des Gebäudes und die Außenwand wurden demnach beschädigt. In den sozialen Netzwerken kursierende Fotos zeigten ein Einschlagsloch im zweiten Stock des Seitenflügels. Der SBU bestätigte die Schäden und kündigte eine „schmerzhafte Antwort“ an.
Auch für die zum Unesco-Weltkulturerbe zählende Sophienkathedrale hatte der Drohneneinschlag laut der Museumsverwaltung Folgen. Demnach zersplitterten in einem aus dem 18. Jahrhundert stammenden Verwaltungsgebäude die Fensterscheiben. Andere Gebäude des Museumskomplexes seien nicht in Mitleidenschaft gezogen worden, hieß es. Außenminister Andrij Sybiha bezeichnete den Angriff während eines neuen Anlaufs zur Wiederaufnahme von Friedensgesprächen als „erhebliche Eskalation“. Er forderte die UN-Kulturorganisation Unesco zu einer Reaktion auf. (dpa/red)
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03.09.2026 | Wadephul bedauert Schließung der Goethe-Institute | 100-Prozent-Zölle der USA auf Drohnen | Olympiasieger neuer Sport-Staatsminister

HEUTE13:57 Uhr

Olympiasieger Ronald Rauhe wird neuer Sport-Staatsminister

Der zweimalige Kanu-Olympiasieger Ronald Rauhe wird neuer Staatsminister für Sport im Bundeskanzleramt. Kanzler Friedrich Merz (CDU) gab auf Instagram bekannt, dass der 44-Jährige der bisherigen Staatsministerin Christiane Schenderlein nachfolgt.
Olympiasieger Ronald Rauhe wechselt ins Kanzleramt. (Archivbild)

Olympiasieger Ronald Rauhe wechselt ins Kanzleramt. (Archivbild)

Foto: Michael Bahlo/dpa

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HEUTE13:31 Uhr

Malta: Hunderte demonstrieren gegen Freispruch nach Mord an Enthüllungsjournalistin

Hunderte Menschen haben in Malta gegen den Freispruch für den Geschäftsmann Yorgen Fenech nach dem Mord an der Journalistin Daphne Caruana Galizia demonstriert. Ihm wurde vorgeworfen, den Mord in Auftrag gegeben zu haben, weil sie kurz davor stand, einen kompromittierenden Artikel über seinen Onkel zu veröffentlichen. Die oppositionelle Nationalist Party forderte eine Sondersitzung des Parlaments zu dem Fall.

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HEUTE13:16 Uhr

Neue US-Zölle auf importierte Drohnen in Kraft getreten

Seit heute gelten in den USA neue Zölle auf Drohnen: Modelle mit einem Startgewicht über 25 Kilogramm sowie solche mit Wärmebildfunktion und Andockstationen erhalten einen Zollsatz von 100 Prozent. Für kleinere Drohnen gelten 25 Prozent. Die Zölle sollen inländische Lieferketten stärken und die Importabhängkeit verringern.

Eine kleine Drohne im Einsatz.

Foto: Julian Harenberg/iStock

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HEUTE12:42 Uhr

Wadephul bedauert Schließung der Goethe-Institute in Russland

Bundesaußenminister Johann Wadephul kritisiert die angekündigte Schließung der Standorte des Goethe-Instituts in Russland. Der Kreml hatte zuvor die Schließung der Zweigstellen in Moskau, St. Petersburg und Jekaterinburg angekündigt und reagierte damit auf Strafmaßnahmen Deutschlands.
HEUTE12:38 Uhr

Keine Entwarnung – sinkende Pegelstände erwartet

Die Lage für die Schifffahrt auf dem Rhein hat sich leicht entspannt. Zwischen St. Goar und Mainz könnten Schiffe nach wie vor nur teilbeladen passieren. In der zweiten August-Hälfte stiegen die Wasserstände wegen der Niederschläge wieder an. Es wird erneut mit sinkenden Pegelständen gerechnet.
HEUTE12:14 Uhr

Noch mal einen Tag Sommer? Bis zu 32 Grad im Süden

Im Süden Deutschlands liegen morgen die Temperaturen laut dem Deutschen Wetterdienst „bei viel Sonnenschein“ zwischen 29 und 32 Grad. Im Norden und in Teilen der Mitte ist mit Regen, Gewittern und Südwest- bis Westwind zu rechnen. Dort liegen die Höchsttemperaturen zwischen 18 und 24 Grad. Am Wochenende sind im Norden und in der Mitte 18 bis 23 Grad zu erwarten, im Süden 23 bis 28 Grad.
HEUTE11:33 Uhr

New Yorks Bürgermeister verbannt KI für ein Jahr aus Schulen

New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani will den KI-Einsatz im Unterricht für Schüler zwischen 7 und 14 Jahren für ein Schuljahr aussetzen. Das betrifft fast 600.000 Schüler öffentlicher Schulen der Klassen 2 bis 8. Lehrkräfte können weiterhin KI für die Unterrichtsplanung und operative Aufgaben nutzen, sofern diese den Sicherheitsstandards der Schulbehörde entsprechen. Für High-School-Klassen sind begrenzte KI-Pilotprojekte vorgesehen.
HEUTE11:24 Uhr

Zahl der Todesopfer nach Sturzflut im Himalaya steigt auf mehr als 1.270

In Nepal wurden nach der Sturzflut mittlerweile 1.252 Leichen geborgen, chinesische Staatsmedien meldeten zuvor 21 Tote in Tibet. Auf beiden Seiten der Grenze suchten Rettungsteams weiter nach mehr als 4750 Vermissten. Darunter sind fast 600 Ausländer.
Menschen, deren Angehörige nach den Sturzfluten weiterhin vermisst werden, vollziehen am Ufer des angeschwollenen Trishuli-Flusses im nepalesischen Distrikt Nuwakot Rituale im Anschluss an symbolische Bestattungszeremonien.

Menschen, deren Angehörige nach den Sturzfluten weiterhin vermisst werden, vollziehen am Ufer des angeschwollenen Trishuli-Flusses im nepalesischen Distrikt Nuwakot Rituale im Anschluss an symbolische Bestattungszeremonien.

Foto: Rajesh Kumar Singh/AP/dpa

HEUTE11:00 Uhr

Zahl offener Stellen rückläufig

Die Zahl der offenen Stellen in Deutschland ging im zweiten Quartal 2026 auf rund eine Million zurück – 129.800 Stellen oder -11 Prozent weniger als im Vorquartal. Laut dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung kamen bundesweit auf 100 ausgeschriebene offene Stellen 291 Arbeitslose.
HEUTE10:54 Uhr

Deutschland sagt weitere 250 Millionen Euro für Energieversorgung in Ukraine zu

Deutschland stellt der Ukraine weitere 250 Millionen Euro für „akute Reparaturbedarfe“ im kommenden Winter über den Energieunterstützungsfonds zu. In diesen zahlen seit 2022 auch weitere internationale Geber ein. Mit den neuen Geldern steige die deutsche Hilfe im Fonds auf rund 810 Millionen Euro, Deutschland ist der mit Abstand größte Geber.
HEUTE10:17 Uhr

Große Konzerne planen Wasserstoff-Tankstellen in Europa

Daimler Truck, Volvo, Toyota Motor, Bosch Air Liquide, TotalEnergies, Teal Mobility und MB Energy wollen bei Wasserstoff ein Tankstellennetz in Europa aufbauen. Nach Tests mit Prototypen mit wasserstoffbasierten Antrieben will Daimler Truck Ende dieses Jahres mit einer Kleinserie von 100 Fahrzeugen in den Kundeneinsatz gehen. Bosch hat einen Brennstoffzellen-Antrieb für Lastwagen, die Nachfrage ist überschaubar.
HEUTE9:43 Uhr

Gema und Seniorenheim: Weiterleiten von Programm in Zimmer laut BGH rechtens

Die Betreiberin eines Seniorenheims darf Rundfunkprogramme, die sie per Satellit empfängt, an ihre Heimbewohner weiterleiten. Wie der Bundesgerichtshof in Karlsruhe mitteilte, muss sie dafür keine zusätzlichen Gebühren an Sender oder Urheber entrichten – es handelt sich nicht um eine öffentliche Wiedergabe. Geklagt hatten die Gema und die Verwertungsgesellschaft Corint Media. (Az. I ZR 34/23 und I ZR 35/23)
HEUTE9:34 Uhr

RKI: Mittlerweile 16.300 Hitzetote in diesem Sommer

Das RKI schätzt die Zahl der Hitzetoten in diesem Sommer bis zum 23. August auf 16.300. Die bislang höchste Zahl an Hitzetoten wurde 2018 mit geschätzt 8.900 Fällen registriert. 9.600 starben in diesem Jahr in der 26. Kalenderwoche. Die Übersterblichkeit wird auf 19.500 geschätzt.
HEUTE9:11 Uhr

LKA Bayern vermutet Anschlagversuch auf Rüstungsunternehmen

Nach einer Brandattacke auf eine Baustelle in München vermutet das Bayerische LKA einen Anschlagsversuch mit politischem Hintergrund gegen ein Unternehmen aus dem Rüstungsbereich. In der Nacht waren mehrere Brandsätze auf die Baustelle geworfen worden. Eine 28-Jährige und ein 38-Jähriger wurden festgenommen. Größerer Schaden sei laut Polizei nicht entstanden. Ein Brandsatz musste von Spezialkräften entschärft werden.
Nach einer Brandattacke auf eine Baustelle sind zwei Verdächtige gefasst worden.

Nach einer Brandattacke auf eine Baustelle sind zwei Verdächtige gefasst worden.

Foto: Peter Kneffel/dpa

HEUTE9:08 Uhr

Spritpreise: Super E10 erreicht Höchststand

Der Preis für Superbenzin der Sorte E10 stieg am 2. September im bundesweiten Tagesdurchschnitt auf 2,215 Euro pro Liter. Damit übertraf der Preis den bisherigen Rekord von 2,203 Euro von März 2022, wie der ADAC mitteilte. Inflationsbereinigt waren die Spritpreise im Jahr 2012 höher als derzeit.
HEUTE8:41 Uhr

UN-Behörde mahnt besseren Schutz von Passagiermaschinen an

Die Internationale Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) ruft Fluggesellschaften zum verstärkten Schutz von Passagiermaschinen auf. Anlass sind die Äußerungen des ukrainischen Präsidenten Selenskyj zur Gefahr durch Drohnen im russische Luftraum. Das Risiko, dass Passagierflugzeuge gezielt angegriffen werden „oder ins Kreuzfeuer geraten“, nehme zu. Staaten müssten daher ihre Anstrengungen zum Schutz ziviler Flugzeuge verstärken.
HEUTE8:31 Uhr

Uber und Wayve starten in London mit Robotaxi-Fahrten

Die Fahrdienstleister Uber und Wayve bieten ab heute erstmals kommerzielle Robotaxi-Fahrten in London an. Zunächst ist eine zweistellige Anzahl der Autos unterwegs, aus Sicherheitsgründen sitzt weiterhin ein Mitarbeiter der Unternehmen am Steuer. Das KI-Startup Wayve ist das erste Unternehmen, das einen solchen Fahrdienst mit autonomen Fahrzeugen in London auf den Markt bringt – noch vor Waymo oder Baidu.

Ein Fahrzeug des britischen Anbieters Wayve Technologies Ltd am 8. Juni 2026 am Rande der London Tech Week in London. In der Stadt starten drei Gruppen autonomer Fahrzeuge Testfahrten: der weltweit führende Roboter-Taxi-Anbieter Waymo (Google), Wayve in Zusammenarbeit mit Uber sowie das chinesische Unternehmen Apollo Go (Baidu).

Foto: Ben Stansall/AFP via Getty Images

HEUTE8:14 Uhr

Panzerbauer KNDS: „Ganz Deutschland wird ausgespäht“

KNDS-Deutschlandchef Florian Hohenwarter warnt vor hybriden Bedrohungen für die deutsche Wirtschaft. Ganz Deutschland werde ausgespäht und sei in einer kritischen Situation. Er rechnet mit einem Börsengang mit Deutschland als Ankeraktionär neben Frankreich. Eine deutsche Staatsbeteiligung von 50 Prozent von hält er für unwahrscheinlich.
HEUTE7:51 Uhr

Berliner Landeswahlleiter warnt vor Delegitimierung von Wahlen

Der Berliner Landeswahlleiter Stephan Bröchler warnt vor einer zunehmenden Delegitimierung von Wahlen. Es gebe keinerlei empirische Belege dafür, dass es etwa in Altenheimen zu Unregelmäßigkeiten bei Briefwahlen komme. Sorgen bereiteten dem Landeswahlleiter zudem Falschmeldungen in den Sozialen Medien.

Auf Wahlplakaten am 19. August 2026 in Berlin: Porträts von Stefan Evers (l) von der Christlich-Demokratischen Union (CDU), Bettina Jarasch und Werner Graf (m) von den Grünen sowie Wolfgang Kubicki (r) von der FDP. In Berlin finden am 20. September 2026 Wahlen statt.

Foto: John MacDougall/AFP via Getty Images

HEUTE7:42 Uhr

Kuwait meldet iranischen Luftangriff

Der Iran hat erneut mit Raketen und Drohnen US-Stützpunkte in Kuwait angegriffen. Die kuwaitische Luftabwehr sei im Einsatz, meldet die Armee. Explosionsgeräusche seien auf das Abfangen der Drohnen zurückzuführen. US-Kriegsminister Pete Hegseth verlängert laut „Wall Street Journal“ die Truppenstationierungen in der Region.
HEUTE7:26 Uhr

Bundesregierung will Ukraine mehr Geheimdienstinformationen liefern

Im Kanzleramt wird erwogen, dass der BND der Ukraine Targeting-Daten für Angriffe gegen Russland liefert, berichtet der „Spiegel“ – exakte Zielkoordinaten für spätere Raketen- oder Drohnenattacken. Bisher fließen solche Informationen mit einer zeitlichen Verzögerung. Die Maßnahme gehört zu einem Paket an Strafmaßnahmen gegen Russland. Die Zusammenarbeit der Geheimdienste solle intensiviert werden.
HEUTE7:13 Uhr

Umfrage: AfD in MV weiter vorn – SPD legt etwas zu

Rund zweieinhalb Wochen vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern liegt die AfD laut Infratest dimap bei 35 Prozent (-1). Die SPD erreicht 32 Prozent (+3). Die anderen Parteien: Linke 11 (-1), CDU 8 (-1), Grüne 5, BSW 4 Prozent. Eine rot-rote Koalition hätte keine Mehrheit mehr. Bei einer Direktwahl des Regierungschefs würden sich 60 Prozent für Manuela Schwesig und 25 Prozent für den AfD-Herausforderer Leif-Erik Holm entscheiden. Gewählt wird am 20. September.
HEUTE6:20 Uhr

Lawrow: Goethe-Institut wird geschlossen

Das Goethe-Institut mit Niederlassungen in Moskau, St. Petersburg und Nowosibirsk soll geschlossen werden. Der russische Außenminister Sergej Lawrow kündigt an, dass dies eine Reaktion auf die angekündigte Schließung des „Russischen Hauses“ in Berlin sei. Der russische Präsident Wladimir Putin hatte Deutschland vorgeworfen, Beweise fingiert zu haben, um Moskau die Schuld an dem versuchten Drohnenanschlag zuzuweisen.
Russland hat eine Schließung des Goethe-Instituts als Reaktion auf deutsche Sanktionen angekündigt. (Archivbild)

Russland hat eine Schließung des Goethe-Instituts als Reaktion auf deutsche Sanktionen angekündigt. (Archivbild)

Foto: Federico Gambarini/dpa

HEUTE6:31 Uhr

Meloni bricht Amtszeit-Rekord in Italien

Die Regierung von Giorgia Meloni ist ab morgen die am längsten amtierende seit Gründung der Republik Italien: 1413 Tage. Die 49-jährige Regierungschefin steht weiterhin stabil im Amt, in Umfragen ist sie mit Abstand stärkste Partei. Sie übertrifft damit Silvio Berlusconis zweites Kabinett, das von Juni 2001 bis April 2005 regierte.
HEUTE6:05 Uhr

Barmer-Analyse: Ohne bessere Patientensteuerung deutlich mehr Notfallbehandlungen

Eine Barmer-Analyse prognostiziert bis zum Jahr 2040 rund 15,7 Millionen ambulante Notfallbehandlungen in Kliniken, sofern sich die Patientensteuerung nicht verbessert. Das wäre ein Zuwachs von 21 Prozent zu 2024. Rettungsdiensteinsätze mit Patiententransport könnten um knapp 13 Prozent zunehmen – von 6,86 Millionen auf 7,74 Millionen. Haupttreiber ist die alternde Bevölkerung.
HEUTE5:34 Uhr

BGH entscheidet über Gema-Klage wegen Fernsehen im Seniorenheim

Im Streit über Fernsehen in einem Seniorenheim in Rheinland-Pfalz fällt der Bundesgerichtshof heute in Karlsruhe sein Urteil. Geklagt haben die Gema und die Verwertungsgesellschaft Corint Media. Sie finden, dass für das Weiterleiten von Programmen in die einzelnen Zimmer extra gezahlt werden muss. (Az. I ZR 34/23 und I ZR 35/23)
HEUTE5:30 Uhr

Außenministertreffen in Weimar

Außenminister Johann Wadephul (CDU), Frankreichs Außenminister Jean-Noël Barrot und der polnische Außenminister Radoslaw Sikorski kommen heute in Weimar zusammen. Laut Auswärtigem Amt geht es unter anderem um die aktuellen hybriden Bedrohungen durch Russland, die EU-Erweiterung sowie die europäische Sicherheit und Verteidigungsfähigkeit.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen
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Deutsche Serienproduktion von 5.000 Kampfdrohnen für Kiew beginnt

Die Massenproduktion von mehr als 5.000 weitreichenden Kampfdrohnen für die Ukraine hat im Großraum München begonnen. Wie das deutsch-amerikanische Rüstungsunternehmen Auterion und sein ukrainischer Joint-Venture-Partner Airlogix mitteilten, sind die ersten Flugkörper gefertigt worden.
Mitte 2027 soll der Auftrag der Bundesregierung abgearbeitet sein. Industriekreisen zufolge hat der Auftrag einen Wert von etwa 300 Millionen Euro. Die Drohnen sind Teil der deutschen Unterstützung für die Ukraine.
Man erwarte Folgeaufträge und eine langfristige Beauftragung, hieß es beim erst im Februar gegründeten Gemeinschaftsunternehmen. Neben dem namentlich nicht genannten Standort bei München soll noch an einem weiteren Standort in Ostdeutschland produziert werden.
Es geht um zwei verschiedene Modelle – eins hat eine mittlere Reichweite und das andere eine größere Reichweite von bis zu 1.500 Kilometern.

KI soll für Zielerreichung auch bei elektronischer Abwehr sorgen

Bei den Drohnen liefert Auterion die Software samt Betriebssystem, Airlogix die Hardware. Umgangssprachlich spricht man auch von Kamikaze-Drohnen, da die mit Sprengstoff beladenen Flugkörper nicht zurückkommen sollen – ihr Ziel ist es, beim Feind zu explodieren und diesem größtmöglichen Schaden zuzufügen.
Hierbei kommt auch Künstliche Intelligenz zum Einsatz, damit die Drohne nicht durch elektronische Gegenmaßnahmen gestört wird.
„Deutschland hat jetzt eine Produktionslinie für bezahlbare Präzisionswaffen in großer Stückzahl“, sagt Auterion-Chef Lorenz Meier. „Wir liefern noch in diesem Jahr bereits erprobte und bewährte Systeme – zu Kosten und in einem Herstellungstempo, die große Bestände zur Abschreckung tatsächlich ermöglichen.“
„Diese Partnerschaft bringt zusammen, was keins der Unternehmen allein schaffen könnte: unsere kampferprobten Flugkörper, Auterions autonome Software und Deutschlands industriellen Kapazitäten“, sagte Airlogix-Chef Witalij Kolesnitschenko anlässlich des Starts der Massenproduktion.
Der Deutsche Lorenz Meier hat Auterion in der Schweiz gegründet, inzwischen ist der Firmensitz in den USA und der Deutschlandsitz in München. Das Unternehmen hat eigenen Angaben zufolge rund 300 Beschäftigte.
Hinzu kommen noch die Beschäftigten von Partnerfirmen. Zum Jahresumsatz macht Auterion keine Angaben – ein Unternehmenssprecher sagt nur, dass das Unternehmen profitabel sei. (dpa/red)
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03.09.2026 | Wadephul bedauert Schließung der Goethe-Institute in Russland | New Yorks Bürgermeister verbannt KI für ein Jahr aus Schulen

HEUTE12:42 Uhr

Wadephul bedauert Schließung der Goethe-Institute in Russland

Bundesaußenminister Johann Wadephul kritisiert die angekündigte Schließung der Standorte des Goethe-Instituts in Russland. Der Kreml hatte zuvor die Schließung der Zweigstellen in Moskau, St. Petersburg und Jekaterinburg angekündigt und reagierte damit auf Strafmaßnahmen Deutschlands.
HEUTE12:38 Uhr

Keine Entwarnung – sinkende Pegelstände erwartet

Die Lage für die Schifffahrt auf dem Rhein hat sich leicht entspannt. Zwischen St. Goar und Mainz könnten Schiffe nach wie vor nur teilbeladen passieren. In der zweiten August-Hälfte stiegen die Wasserstände wegen der Niederschläge wieder an. Es wird erneut mit sinkenden Pegelständen gerechnet.
HEUTE12:14 Uhr

Noch mal einen Tag Sommer? Bis zu 32 Grad im Süden

Im Süden Deutschlands liegen morgen die Temperaturen laut dem Deutschen Wetterdienst „bei viel Sonnenschein“ zwischen 29 und 32 Grad. Im Norden und in Teilen der Mitte ist mit Regen, Gewittern und Südwest- bis Westwind zu rechnen. Dort liegen die Höchsttemperaturen zwischen 18 und 24 Grad. Am Wochenende sind im Norden und in der Mitte 18 bis 23 Grad zu erwarten, im Süden 23 bis 28 Grad.
HEUTE11:33 Uhr

New Yorks Bürgermeister verbannt KI für ein Jahr aus Schulen

New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani will den KI-Einsatz im Unterricht für Schüler zwischen 7 und 14 Jahren für ein Schuljahr aussetzen. Das betrifft fast 600.000 Schüler öffentlicher Schulen der Klassen 2 bis 8. Lehrkräfte können weiterhin KI für die Unterrichtsplanung und operative Aufgaben nutzen, sofern diese den Sicherheitsstandards der Schulbehörde entsprechen. Für High-School-Klassen sind begrenzte KI-Pilotprojekte vorgesehen.
HEUTE11:24 Uhr

Zahl der Todesopfer nach Sturzflut im Himalaya steigt auf mehr als 1.270

In Nepal wurden nach der Sturzflut mittlerweile 1.252 Leichen geborgen, chinesische Staatsmedien meldeten zuvor 21 Tote in Tibet. Auf beiden Seiten der Grenze suchten Rettungsteams weiter nach mehr als 4750 Vermissten. Darunter sind fast 600 Ausländer.
Menschen, deren Angehörige nach den Sturzfluten weiterhin vermisst werden, vollziehen am Ufer des angeschwollenen Trishuli-Flusses im nepalesischen Distrikt Nuwakot Rituale im Anschluss an symbolische Bestattungszeremonien.

Menschen, deren Angehörige nach den Sturzfluten weiterhin vermisst werden, vollziehen am Ufer des angeschwollenen Trishuli-Flusses im nepalesischen Distrikt Nuwakot Rituale im Anschluss an symbolische Bestattungszeremonien.

Foto: Rajesh Kumar Singh/AP/dpa

HEUTE11:00 Uhr

Zahl offener Stellen rückläufig

Die Zahl der offenen Stellen in Deutschland ging im zweiten Quartal 2026 auf rund eine Million zurück – 129.800 Stellen oder -11 Prozent weniger als im Vorquartal. Laut dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung kamen bundesweit auf 100 ausgeschriebene offene Stellen 291 Arbeitslose.
HEUTE10:54 Uhr

Deutschland sagt weitere 250 Millionen Euro für Energieversorgung in Ukraine zu

Deutschland stellt der Ukraine weitere 250 Millionen Euro für „akute Reparaturbedarfe“ im kommenden Winter über den Energieunterstützungsfonds zu. In diesen zahlen seit 2022 auch weitere internationale Geber ein. Mit den neuen Geldern steige die deutsche Hilfe im Fonds auf rund 810 Millionen Euro, Deutschland ist der mit Abstand größte Geber.
HEUTE10:17 Uhr

Große Konzerne planen Wasserstoff-Tankstellen in Europa

Daimler Truck, Volvo, Toyota Motor, Bosch Air Liquide, TotalEnergies, Teal Mobility und MB Energy wollen bei Wasserstoff ein Tankstellennetz in Europa aufbauen. Nach Tests mit Prototypen mit wasserstoffbasierten Antrieben will Daimler Truck Ende dieses Jahres mit einer Kleinserie von 100 Fahrzeugen in den Kundeneinsatz gehen. Bosch hat einen Brennstoffzellen-Antrieb für Lastwagen, die Nachfrage ist überschaubar.
HEUTE9:43 Uhr

Gema und Seniorenheim: Weiterleiten von Programm in Zimmer laut BGH rechtens

Die Betreiberin eines Seniorenheims darf Rundfunkprogramme, die sie per Satellit empfängt, an ihre Heimbewohner weiterleiten. Wie der Bundesgerichtshof in Karlsruhe mitteilte, muss sie dafür keine zusätzlichen Gebühren an Sender oder Urheber entrichten – es handelt sich nicht um eine öffentliche Wiedergabe. Geklagt hatten die Gema und die Verwertungsgesellschaft Corint Media. (Az. I ZR 34/23 und I ZR 35/23)
HEUTE9:34 Uhr

RKI: Mittlerweile 16.300 Hitzetote in diesem Sommer

Das RKI schätzt die Zahl der Hitzetoten in diesem Sommer bis zum 23. August auf 16.300. Die bislang höchste Zahl an Hitzetoten wurde 2018 mit geschätzt 8.900 Fällen registriert. 9.600 starben in diesem Jahr in der 26. Kalenderwoche. Die Übersterblichkeit wird auf 19.500 geschätzt.
HEUTE9:11 Uhr

LKA Bayern vermutet Anschlagversuch auf Rüstungsunternehmen

Nach einer Brandattacke auf eine Baustelle in München vermutet das Bayerische LKA einen Anschlagsversuch mit politischem Hintergrund gegen ein Unternehmen aus dem Rüstungsbereich. In der Nacht waren mehrere Brandsätze auf die Baustelle geworfen worden. Eine 28-Jährige und ein 38-Jähriger wurden festgenommen. Größerer Schaden sei laut Polizei nicht entstanden. Ein Brandsatz musste von Spezialkräften entschärft werden.
Nach einer Brandattacke auf eine Baustelle sind zwei Verdächtige gefasst worden.

Nach einer Brandattacke auf eine Baustelle sind zwei Verdächtige gefasst worden.

Foto: Peter Kneffel/dpa

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Spritpreise: Super E10 erreicht Höchststand

Der Preis für Superbenzin der Sorte E10 stieg am 2. September im bundesweiten Tagesdurchschnitt auf 2,215 Euro pro Liter. Damit übertraf der Preis den bisherigen Rekord von 2,203 Euro von März 2022, wie der ADAC mitteilte. Inflationsbereinigt waren die Spritpreise im Jahr 2012 höher als derzeit.
HEUTE8:41 Uhr

UN-Behörde mahnt besseren Schutz von Passagiermaschinen an

Die Internationale Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) ruft Fluggesellschaften zum verstärkten Schutz von Passagiermaschinen auf. Anlass sind die Äußerungen des ukrainischen Präsidenten Selenskyj zur Gefahr durch Drohnen im russische Luftraum. Das Risiko, dass Passagierflugzeuge gezielt angegriffen werden „oder ins Kreuzfeuer geraten“, nehme zu. Staaten müssten daher ihre Anstrengungen zum Schutz ziviler Flugzeuge verstärken.
HEUTE8:31 Uhr

Uber und Wayve starten in London mit Robotaxi-Fahrten

Die Fahrdienstleister Uber und Wayve bieten ab heute erstmals kommerzielle Robotaxi-Fahrten in London an. Zunächst ist eine zweistellige Anzahl der Autos unterwegs, aus Sicherheitsgründen sitzt weiterhin ein Mitarbeiter der Unternehmen am Steuer. Das KI-Startup Wayve ist das erste Unternehmen, das einen solchen Fahrdienst mit autonomen Fahrzeugen in London auf den Markt bringt – noch vor Waymo oder Baidu.

Ein Fahrzeug des britischen Anbieters Wayve Technologies Ltd am 8. Juni 2026 am Rande der London Tech Week in London. In der Stadt starten drei Gruppen autonomer Fahrzeuge Testfahrten: der weltweit führende Roboter-Taxi-Anbieter Waymo (Google), Wayve in Zusammenarbeit mit Uber sowie das chinesische Unternehmen Apollo Go (Baidu).

Foto: Ben Stansall/AFP via Getty Images

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Panzerbauer KNDS: „Ganz Deutschland wird ausgespäht“

KNDS-Deutschlandchef Florian Hohenwarter warnt vor hybriden Bedrohungen für die deutsche Wirtschaft. Ganz Deutschland werde ausgespäht und sei in einer kritischen Situation. Er rechnet mit einem Börsengang mit Deutschland als Ankeraktionär neben Frankreich. Eine deutsche Staatsbeteiligung von 50 Prozent von hält er für unwahrscheinlich.
HEUTE7:51 Uhr

Berliner Landeswahlleiter warnt vor Delegitimierung von Wahlen

Der Berliner Landeswahlleiter Stephan Bröchler warnt vor einer zunehmenden Delegitimierung von Wahlen. Es gebe keinerlei empirische Belege dafür, dass es etwa in Altenheimen zu Unregelmäßigkeiten bei Briefwahlen komme. Sorgen bereiteten dem Landeswahlleiter zudem Falschmeldungen in den Sozialen Medien.

Auf Wahlplakaten am 19. August 2026 in Berlin: Porträts von Stefan Evers (l) von der Christlich-Demokratischen Union (CDU), Bettina Jarasch und Werner Graf (m) von den Grünen sowie Wolfgang Kubicki (r) von der FDP. In Berlin finden am 20. September 2026 Wahlen statt.

Foto: John MacDougall/AFP via Getty Images

HEUTE7:42 Uhr

Kuwait meldet iranischen Luftangriff

Der Iran hat erneut mit Raketen und Drohnen US-Stützpunkte in Kuwait angegriffen. Die kuwaitische Luftabwehr sei im Einsatz, meldet die Armee. Explosionsgeräusche seien auf das Abfangen der Drohnen zurückzuführen. US-Kriegsminister Pete Hegseth verlängert laut „Wall Street Journal“ die Truppenstationierungen in der Region.
HEUTE7:26 Uhr

Bundesregierung will Ukraine mehr Geheimdienstinformationen liefern

Im Kanzleramt wird erwogen, dass der BND der Ukraine Targeting-Daten für Angriffe gegen Russland liefert, berichtet der „Spiegel“ – exakte Zielkoordinaten für spätere Raketen- oder Drohnenattacken. Bisher fließen solche Informationen mit einer zeitlichen Verzögerung. Die Maßnahme gehört zu einem Paket an Strafmaßnahmen gegen Russland. Die Zusammenarbeit der Geheimdienste solle intensiviert werden.
HEUTE7:13 Uhr

Umfrage: AfD in MV weiter vorn – SPD legt etwas zu

Rund zweieinhalb Wochen vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern liegt die AfD laut Infratest dimap bei 35 Prozent (-1). Die SPD erreicht 32 Prozent (+3). Die anderen Parteien: Linke 11 (-1), CDU 8 (-1), Grüne 5, BSW 4 Prozent. Eine rot-rote Koalition hätte keine Mehrheit mehr. Bei einer Direktwahl des Regierungschefs würden sich 60 Prozent für Manuela Schwesig und 25 Prozent für den AfD-Herausforderer Leif-Erik Holm entscheiden. Gewählt wird am 20. September.
HEUTE6:20 Uhr

Lawrow: Goethe-Institut wird geschlossen

Das Goethe-Institut mit Niederlassungen in Moskau, St. Petersburg und Nowosibirsk soll geschlossen werden. Der russische Außenminister Sergej Lawrow kündigt an, dass dies eine Reaktion auf die angekündigte Schließung des „Russischen Hauses“ in Berlin sei. Der russische Präsident Wladimir Putin hatte Deutschland vorgeworfen, Beweise fingiert zu haben, um Moskau die Schuld an dem versuchten Drohnenanschlag zuzuweisen.
Russland hat eine Schließung des Goethe-Instituts als Reaktion auf deutsche Sanktionen angekündigt. (Archivbild)

Russland hat eine Schließung des Goethe-Instituts als Reaktion auf deutsche Sanktionen angekündigt. (Archivbild)

Foto: Federico Gambarini/dpa

HEUTE6:31 Uhr

Meloni bricht Amtszeit-Rekord in Italien

Die Regierung von Giorgia Meloni ist ab morgen die am längsten amtierende seit Gründung der Republik Italien: 1413 Tage. Die 49-jährige Regierungschefin steht weiterhin stabil im Amt, in Umfragen ist sie mit Abstand stärkste Partei. Sie übertrifft damit Silvio Berlusconis zweites Kabinett, das von Juni 2001 bis April 2005 regierte.
HEUTE6:05 Uhr

Barmer-Analyse: Ohne bessere Patientensteuerung deutlich mehr Notfallbehandlungen

Eine Barmer-Analyse prognostiziert bis zum Jahr 2040 rund 15,7 Millionen ambulante Notfallbehandlungen in Kliniken, sofern sich die Patientensteuerung nicht verbessert. Das wäre ein Zuwachs von 21 Prozent zu 2024. Rettungsdiensteinsätze mit Patiententransport könnten um knapp 13 Prozent zunehmen – von 6,86 Millionen auf 7,74 Millionen. Haupttreiber ist die alternde Bevölkerung.
HEUTE5:34 Uhr

BGH entscheidet über Gema-Klage wegen Fernsehen im Seniorenheim

Im Streit über Fernsehen in einem Seniorenheim in Rheinland-Pfalz fällt der Bundesgerichtshof heute in Karlsruhe sein Urteil. Geklagt haben die Gema und die Verwertungsgesellschaft Corint Media. Sie finden, dass für das Weiterleiten von Programmen in die einzelnen Zimmer extra gezahlt werden muss. (Az. I ZR 34/23 und I ZR 35/23)
HEUTE5:30 Uhr

Außenministertreffen in Weimar

Außenminister Johann Wadephul (CDU), Frankreichs Außenminister Jean-Noël Barrot und der polnische Außenminister Radoslaw Sikorski kommen heute in Weimar zusammen. Laut Auswärtigem Amt geht es unter anderem um die aktuellen hybriden Bedrohungen durch Russland, die EU-Erweiterung sowie die europäische Sicherheit und Verteidigungsfähigkeit.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen
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03.09.2026 | Wadephul bedauert Schließung der Goethe-Institute in Russland | 100-Prozent-Zölle der USA auf Drohnen

HEUTE13:31 Uhr

Malta: Hunderte demonstrieren gegen Freispruch nach Mord an Enthüllungsjournalistin

Hunderte Menschen haben in Malta gegen den Freispruch für den Geschäftsmann Yorgen Fenech nach dem Mord an der Journalistin Daphne Caruana Galizia demonstriert. Ihm wurde vorgeworfen, den Mord in Auftrag gegeben zu haben, weil sie kurz davor stand, einen kompromittierenden Artikel über seinen Onkel zu veröffentlichen. Die oppositionelle Nationalist Party forderte eine Sondersitzung des Parlaments zu dem Fall.

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HEUTE13:16 Uhr

Neue US-Zölle auf importierte Drohnen in Kraft getreten

Seit heute gelten in den USA neue Zölle auf Drohnen: Modelle mit einem Startgewicht über 25 Kilogramm sowie solche mit Wärmebildfunktion und Andockstationen erhalten einen Zollsatz von 100 Prozent. Für kleinere Drohnen gelten 25 Prozent. Die Zölle sollen inländische Lieferketten stärken und die Importabhängkeit verringern.

Eine kleine Drohne im Einsatz.

Foto: Julian Harenberg/iStock

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HEUTE12:42 Uhr

Wadephul bedauert Schließung der Goethe-Institute in Russland

Bundesaußenminister Johann Wadephul kritisiert die angekündigte Schließung der Standorte des Goethe-Instituts in Russland. Der Kreml hatte zuvor die Schließung der Zweigstellen in Moskau, St. Petersburg und Jekaterinburg angekündigt und reagierte damit auf Strafmaßnahmen Deutschlands.
HEUTE12:38 Uhr

Keine Entwarnung – sinkende Pegelstände erwartet

Die Lage für die Schifffahrt auf dem Rhein hat sich leicht entspannt. Zwischen St. Goar und Mainz könnten Schiffe nach wie vor nur teilbeladen passieren. In der zweiten August-Hälfte stiegen die Wasserstände wegen der Niederschläge wieder an. Es wird erneut mit sinkenden Pegelständen gerechnet.
HEUTE12:14 Uhr

Noch mal einen Tag Sommer? Bis zu 32 Grad im Süden

Im Süden Deutschlands liegen morgen die Temperaturen laut dem Deutschen Wetterdienst „bei viel Sonnenschein“ zwischen 29 und 32 Grad. Im Norden und in Teilen der Mitte ist mit Regen, Gewittern und Südwest- bis Westwind zu rechnen. Dort liegen die Höchsttemperaturen zwischen 18 und 24 Grad. Am Wochenende sind im Norden und in der Mitte 18 bis 23 Grad zu erwarten, im Süden 23 bis 28 Grad.
HEUTE11:33 Uhr

New Yorks Bürgermeister verbannt KI für ein Jahr aus Schulen

New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani will den KI-Einsatz im Unterricht für Schüler zwischen 7 und 14 Jahren für ein Schuljahr aussetzen. Das betrifft fast 600.000 Schüler öffentlicher Schulen der Klassen 2 bis 8. Lehrkräfte können weiterhin KI für die Unterrichtsplanung und operative Aufgaben nutzen, sofern diese den Sicherheitsstandards der Schulbehörde entsprechen. Für High-School-Klassen sind begrenzte KI-Pilotprojekte vorgesehen.
HEUTE11:24 Uhr

Zahl der Todesopfer nach Sturzflut im Himalaya steigt auf mehr als 1.270

In Nepal wurden nach der Sturzflut mittlerweile 1.252 Leichen geborgen, chinesische Staatsmedien meldeten zuvor 21 Tote in Tibet. Auf beiden Seiten der Grenze suchten Rettungsteams weiter nach mehr als 4750 Vermissten. Darunter sind fast 600 Ausländer.
Menschen, deren Angehörige nach den Sturzfluten weiterhin vermisst werden, vollziehen am Ufer des angeschwollenen Trishuli-Flusses im nepalesischen Distrikt Nuwakot Rituale im Anschluss an symbolische Bestattungszeremonien.

Menschen, deren Angehörige nach den Sturzfluten weiterhin vermisst werden, vollziehen am Ufer des angeschwollenen Trishuli-Flusses im nepalesischen Distrikt Nuwakot Rituale im Anschluss an symbolische Bestattungszeremonien.

Foto: Rajesh Kumar Singh/AP/dpa

HEUTE11:00 Uhr

Zahl offener Stellen rückläufig

Die Zahl der offenen Stellen in Deutschland ging im zweiten Quartal 2026 auf rund eine Million zurück – 129.800 Stellen oder -11 Prozent weniger als im Vorquartal. Laut dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung kamen bundesweit auf 100 ausgeschriebene offene Stellen 291 Arbeitslose.
HEUTE10:54 Uhr

Deutschland sagt weitere 250 Millionen Euro für Energieversorgung in Ukraine zu

Deutschland stellt der Ukraine weitere 250 Millionen Euro für „akute Reparaturbedarfe“ im kommenden Winter über den Energieunterstützungsfonds zu. In diesen zahlen seit 2022 auch weitere internationale Geber ein. Mit den neuen Geldern steige die deutsche Hilfe im Fonds auf rund 810 Millionen Euro, Deutschland ist der mit Abstand größte Geber.
HEUTE10:17 Uhr

Große Konzerne planen Wasserstoff-Tankstellen in Europa

Daimler Truck, Volvo, Toyota Motor, Bosch Air Liquide, TotalEnergies, Teal Mobility und MB Energy wollen bei Wasserstoff ein Tankstellennetz in Europa aufbauen. Nach Tests mit Prototypen mit wasserstoffbasierten Antrieben will Daimler Truck Ende dieses Jahres mit einer Kleinserie von 100 Fahrzeugen in den Kundeneinsatz gehen. Bosch hat einen Brennstoffzellen-Antrieb für Lastwagen, die Nachfrage ist überschaubar.
HEUTE9:43 Uhr

Gema und Seniorenheim: Weiterleiten von Programm in Zimmer laut BGH rechtens

Die Betreiberin eines Seniorenheims darf Rundfunkprogramme, die sie per Satellit empfängt, an ihre Heimbewohner weiterleiten. Wie der Bundesgerichtshof in Karlsruhe mitteilte, muss sie dafür keine zusätzlichen Gebühren an Sender oder Urheber entrichten – es handelt sich nicht um eine öffentliche Wiedergabe. Geklagt hatten die Gema und die Verwertungsgesellschaft Corint Media. (Az. I ZR 34/23 und I ZR 35/23)
HEUTE9:34 Uhr

RKI: Mittlerweile 16.300 Hitzetote in diesem Sommer

Das RKI schätzt die Zahl der Hitzetoten in diesem Sommer bis zum 23. August auf 16.300. Die bislang höchste Zahl an Hitzetoten wurde 2018 mit geschätzt 8.900 Fällen registriert. 9.600 starben in diesem Jahr in der 26. Kalenderwoche. Die Übersterblichkeit wird auf 19.500 geschätzt.
HEUTE9:11 Uhr

LKA Bayern vermutet Anschlagversuch auf Rüstungsunternehmen

Nach einer Brandattacke auf eine Baustelle in München vermutet das Bayerische LKA einen Anschlagsversuch mit politischem Hintergrund gegen ein Unternehmen aus dem Rüstungsbereich. In der Nacht waren mehrere Brandsätze auf die Baustelle geworfen worden. Eine 28-Jährige und ein 38-Jähriger wurden festgenommen. Größerer Schaden sei laut Polizei nicht entstanden. Ein Brandsatz musste von Spezialkräften entschärft werden.
Nach einer Brandattacke auf eine Baustelle sind zwei Verdächtige gefasst worden.

Nach einer Brandattacke auf eine Baustelle sind zwei Verdächtige gefasst worden.

Foto: Peter Kneffel/dpa

HEUTE9:08 Uhr

Spritpreise: Super E10 erreicht Höchststand

Der Preis für Superbenzin der Sorte E10 stieg am 2. September im bundesweiten Tagesdurchschnitt auf 2,215 Euro pro Liter. Damit übertraf der Preis den bisherigen Rekord von 2,203 Euro von März 2022, wie der ADAC mitteilte. Inflationsbereinigt waren die Spritpreise im Jahr 2012 höher als derzeit.
HEUTE8:41 Uhr

UN-Behörde mahnt besseren Schutz von Passagiermaschinen an

Die Internationale Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) ruft Fluggesellschaften zum verstärkten Schutz von Passagiermaschinen auf. Anlass sind die Äußerungen des ukrainischen Präsidenten Selenskyj zur Gefahr durch Drohnen im russische Luftraum. Das Risiko, dass Passagierflugzeuge gezielt angegriffen werden „oder ins Kreuzfeuer geraten“, nehme zu. Staaten müssten daher ihre Anstrengungen zum Schutz ziviler Flugzeuge verstärken.
HEUTE8:31 Uhr

Uber und Wayve starten in London mit Robotaxi-Fahrten

Die Fahrdienstleister Uber und Wayve bieten ab heute erstmals kommerzielle Robotaxi-Fahrten in London an. Zunächst ist eine zweistellige Anzahl der Autos unterwegs, aus Sicherheitsgründen sitzt weiterhin ein Mitarbeiter der Unternehmen am Steuer. Das KI-Startup Wayve ist das erste Unternehmen, das einen solchen Fahrdienst mit autonomen Fahrzeugen in London auf den Markt bringt – noch vor Waymo oder Baidu.

Ein Fahrzeug des britischen Anbieters Wayve Technologies Ltd am 8. Juni 2026 am Rande der London Tech Week in London. In der Stadt starten drei Gruppen autonomer Fahrzeuge Testfahrten: der weltweit führende Roboter-Taxi-Anbieter Waymo (Google), Wayve in Zusammenarbeit mit Uber sowie das chinesische Unternehmen Apollo Go (Baidu).

Foto: Ben Stansall/AFP via Getty Images

HEUTE8:14 Uhr

Panzerbauer KNDS: „Ganz Deutschland wird ausgespäht“

KNDS-Deutschlandchef Florian Hohenwarter warnt vor hybriden Bedrohungen für die deutsche Wirtschaft. Ganz Deutschland werde ausgespäht und sei in einer kritischen Situation. Er rechnet mit einem Börsengang mit Deutschland als Ankeraktionär neben Frankreich. Eine deutsche Staatsbeteiligung von 50 Prozent von hält er für unwahrscheinlich.
HEUTE7:51 Uhr

Berliner Landeswahlleiter warnt vor Delegitimierung von Wahlen

Der Berliner Landeswahlleiter Stephan Bröchler warnt vor einer zunehmenden Delegitimierung von Wahlen. Es gebe keinerlei empirische Belege dafür, dass es etwa in Altenheimen zu Unregelmäßigkeiten bei Briefwahlen komme. Sorgen bereiteten dem Landeswahlleiter zudem Falschmeldungen in den Sozialen Medien.

Auf Wahlplakaten am 19. August 2026 in Berlin: Porträts von Stefan Evers (l) von der Christlich-Demokratischen Union (CDU), Bettina Jarasch und Werner Graf (m) von den Grünen sowie Wolfgang Kubicki (r) von der FDP. In Berlin finden am 20. September 2026 Wahlen statt.

Foto: John MacDougall/AFP via Getty Images

HEUTE7:42 Uhr

Kuwait meldet iranischen Luftangriff

Der Iran hat erneut mit Raketen und Drohnen US-Stützpunkte in Kuwait angegriffen. Die kuwaitische Luftabwehr sei im Einsatz, meldet die Armee. Explosionsgeräusche seien auf das Abfangen der Drohnen zurückzuführen. US-Kriegsminister Pete Hegseth verlängert laut „Wall Street Journal“ die Truppenstationierungen in der Region.
HEUTE7:26 Uhr

Bundesregierung will Ukraine mehr Geheimdienstinformationen liefern

Im Kanzleramt wird erwogen, dass der BND der Ukraine Targeting-Daten für Angriffe gegen Russland liefert, berichtet der „Spiegel“ – exakte Zielkoordinaten für spätere Raketen- oder Drohnenattacken. Bisher fließen solche Informationen mit einer zeitlichen Verzögerung. Die Maßnahme gehört zu einem Paket an Strafmaßnahmen gegen Russland. Die Zusammenarbeit der Geheimdienste solle intensiviert werden.
HEUTE7:13 Uhr

Umfrage: AfD in MV weiter vorn – SPD legt etwas zu

Rund zweieinhalb Wochen vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern liegt die AfD laut Infratest dimap bei 35 Prozent (-1). Die SPD erreicht 32 Prozent (+3). Die anderen Parteien: Linke 11 (-1), CDU 8 (-1), Grüne 5, BSW 4 Prozent. Eine rot-rote Koalition hätte keine Mehrheit mehr. Bei einer Direktwahl des Regierungschefs würden sich 60 Prozent für Manuela Schwesig und 25 Prozent für den AfD-Herausforderer Leif-Erik Holm entscheiden. Gewählt wird am 20. September.
HEUTE6:20 Uhr

Lawrow: Goethe-Institut wird geschlossen

Das Goethe-Institut mit Niederlassungen in Moskau, St. Petersburg und Nowosibirsk soll geschlossen werden. Der russische Außenminister Sergej Lawrow kündigt an, dass dies eine Reaktion auf die angekündigte Schließung des „Russischen Hauses“ in Berlin sei. Der russische Präsident Wladimir Putin hatte Deutschland vorgeworfen, Beweise fingiert zu haben, um Moskau die Schuld an dem versuchten Drohnenanschlag zuzuweisen.
Russland hat eine Schließung des Goethe-Instituts als Reaktion auf deutsche Sanktionen angekündigt. (Archivbild)

Russland hat eine Schließung des Goethe-Instituts als Reaktion auf deutsche Sanktionen angekündigt. (Archivbild)

Foto: Federico Gambarini/dpa

HEUTE6:31 Uhr

Meloni bricht Amtszeit-Rekord in Italien

Die Regierung von Giorgia Meloni ist ab morgen die am längsten amtierende seit Gründung der Republik Italien: 1413 Tage. Die 49-jährige Regierungschefin steht weiterhin stabil im Amt, in Umfragen ist sie mit Abstand stärkste Partei. Sie übertrifft damit Silvio Berlusconis zweites Kabinett, das von Juni 2001 bis April 2005 regierte.
HEUTE6:05 Uhr

Barmer-Analyse: Ohne bessere Patientensteuerung deutlich mehr Notfallbehandlungen

Eine Barmer-Analyse prognostiziert bis zum Jahr 2040 rund 15,7 Millionen ambulante Notfallbehandlungen in Kliniken, sofern sich die Patientensteuerung nicht verbessert. Das wäre ein Zuwachs von 21 Prozent zu 2024. Rettungsdiensteinsätze mit Patiententransport könnten um knapp 13 Prozent zunehmen – von 6,86 Millionen auf 7,74 Millionen. Haupttreiber ist die alternde Bevölkerung.
HEUTE5:34 Uhr

BGH entscheidet über Gema-Klage wegen Fernsehen im Seniorenheim

Im Streit über Fernsehen in einem Seniorenheim in Rheinland-Pfalz fällt der Bundesgerichtshof heute in Karlsruhe sein Urteil. Geklagt haben die Gema und die Verwertungsgesellschaft Corint Media. Sie finden, dass für das Weiterleiten von Programmen in die einzelnen Zimmer extra gezahlt werden muss. (Az. I ZR 34/23 und I ZR 35/23)
HEUTE5:30 Uhr

Außenministertreffen in Weimar

Außenminister Johann Wadephul (CDU), Frankreichs Außenminister Jean-Noël Barrot und der polnische Außenminister Radoslaw Sikorski kommen heute in Weimar zusammen. Laut Auswärtigem Amt geht es unter anderem um die aktuellen hybriden Bedrohungen durch Russland, die EU-Erweiterung sowie die europäische Sicherheit und Verteidigungsfähigkeit.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen
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03.09.2026 | RKI: Mittlerweile 16.300 Hitzetote in diesem Sommer | Lawrow: Goethe-Institut wird geschlossen

HEUTE9:34 Uhr

RKI: Mittlerweile 16.300 Hitzetote in diesem Sommer

Das RKI schätzt die Zahl der Hitzetoten in diesem Sommer bis zum 23. August auf 16.300. Die bislang höchste Zahl an Hitzetoten wurde 2018 mit geschätzt 8.900 Fällen registriert. 9.600 starben in diesem Jahr in der 26. Kalenderwoche. Die Übersterblichkeit wird auf 19.500 geschätzt.

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HEUTE9:11 Uhr

LKA Bayern vermutet Anschlagversuch auf Rüstungsunternehmen

Nach einer Brandattacke auf eine Baustelle in München vermutet das Bayerische LKA einen Anschlagsversuch gegen ein Unternehmen aus dem Rüstungsbereich. Ermittelt wird demnach wegen einem politischen Hintergrund. In der Nacht waren mehrere Brandsätze auf die Baustelle geworfen worden, zwei Menschen wurden später festgenommen.

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HEUTE9:08 Uhr

Spritpreise: Super E10 erreicht Höchststand

Der Preis für Superbenzin der Sorte E10 stieg am 2. September im bundesweiten Tagesdurchschnitt auf 2,215 Euro pro Liter. Damit übertraf der Preis den bisherigen Rekord von 2,203 Euro von März 2022, wie der ADAC mitteilte. Inflationsbereinigt waren die Spritpreise im Jahr 2012 höher als derzeit.

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HEUTE8:41 Uhr

UN-Behörde mahnt besseren Schutz von Passagiermaschinen an

Die Internationale Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) ruft Fluggesellschaften zum verstärkten Schutz von Passagiermaschinen auf. Anlass sind die Äußerungen des ukrainischen Präsidenten Selenskyj zur Gefahr durch Drohnen im russische Luftraum. Das Risiko, dass Passagierflugzeuge gezielt angegriffen werden „oder ins Kreuzfeuer geraten“, nehme zu. Staaten müssten daher ihre Anstrengungen zum Schutz ziviler Flugzeuge verstärken.

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HEUTE8:31 Uhr

Uber und Wayve starten in London mit Robotaxi-Fahrten

Die Fahrdienstleister Uber und Wayve bieten ab heute erstmals kommerzielle Robotaxi-Fahrten in London an. Zunächst ist eine zweistellige Anzahl der Autos unterwegs, aus Sicherheitsgründen sitzt weiterhin ein Mitarbeiter der Unternehmen am Steuer. Das KI-Startup Wayve ist das erste Unternehmen, das einen solchen Fahrdienst mit autonomen Fahrzeugen in London auf den Markt bringt – noch vor Waymo oder Baidu.

Ein Fahrzeug des britischen Anbieters Wayve Technologies Ltd am 8. Juni 2026 am Rande der London Tech Week in London. In der Stadt starten drei Gruppen autonomer Fahrzeuge Testfahrten: der weltweit führende Roboter-Taxi-Anbieter Waymo (Google), Wayve in Zusammenarbeit mit Uber sowie das chinesische Unternehmen Apollo Go (Baidu).

Foto: Ben Stansall/AFP via Getty Images

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HEUTE8:14 Uhr

Panzerbauer KNDS: „Ganz Deutschland wird ausgespäht“

KNDS-Deutschlandchef Florian Hohenwarter warnt vor hybriden Bedrohungen für die deutsche Wirtschaft. Ganz Deutschland werde ausgespäht und sei in einer kritischen Situation. Er rechnet mit einem Börsengang mit Deutschland als Ankeraktionär neben Frankreich. Eine deutsche Staatsbeteiligung von 50 Prozent von hält er für unwahrscheinlich.

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HEUTE7:51 Uhr

Berliner Landeswahlleiter warnt vor Delegitimierung von Wahlen

Der Berliner Landeswahlleiter Stephan Bröchler warnt vor einer zunehmenden Delegitimierung von Wahlen. Es gebe keinerlei empirische Belege dafür, dass es etwa in Altenheimen zu Unregelmäßigkeiten bei Briefwahlen komme. Sorgen bereiteten dem Landeswahlleiter zudem Falschmeldungen in den Sozialen Medien.

Auf Wahlplakaten am 19. August 2026 in Berlin: Porträts von Stefan Evers (l) von der Christlich-Demokratischen Union (CDU), Bettina Jarasch und Werner Graf (m) von den Grünen sowie Wolfgang Kubicki (r) von der FDP. In Berlin finden am 20. September 2026 Wahlen statt.

Foto: John MacDougall/AFP via Getty Images

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Kuwait meldet iranischen Luftangriff

Der Iran hat erneut mit Raketen und Drohnen US-Stützpunkte in Kuwait angegriffen. Die kuwaitische Luftabwehr sei im Einsatz, meldet die Armee. Explosionsgeräusche seien auf das Abfangen der Drohnen zurückzuführen. US-Kriegsminister Pete Hegseth verlängert laut „Wall Street Journal“ die Truppenstationierungen in der Region.

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Bundesregierung will Ukraine mehr Geheimdienstinformationen liefern

Im Kanzleramt wird erwogen, dass der BND der Ukraine Targeting-Daten für Angriffe gegen Russland liefert, berichtet der „Spiegel“ – exakte Zielkoordinaten für spätere Raketen- oder Drohnenattacken. Bisher fließen solche Informationen mit einer zeitlichen Verzögerung. Die Maßnahme gehört zu einem Paket an Strafmaßnahmen gegen Russland. Die Zusammenarbeit der Geheimdienste solle intensiviert werden.

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Umfrage: AfD in MV weiter vorn – SPD legt etwas zu

Rund zweieinhalb Wochen vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern liegt die AfD laut Infratest dimap bei 35 Prozent (-1). Die SPD erreicht 32 Prozent (+3). Die anderen Parteien: Linke 11 (-1), CDU 8 (-1), Grüne 5, BSW 4 Prozent. Eine rot-rote Koalition hätte keine Mehrheit mehr. Bei einer Direktwahl des Regierungschefs würden sich 60 Prozent für Manuela Schwesig und 25 Prozent für den AfD-Herausforderer Leif-Erik Holm entscheiden. Gewählt wird am 20. September.

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Lawrow: Goethe-Institut wird geschlossen

Das Goethe-Institut mit Niederlassungen in Moskau, St. Petersburg und Nowosibirsk soll geschlossen werden. Der russische Außenminister Sergej Lawrow kündigt an, dass dies eine Reaktion auf die angekündigte Schließung des „Russischen Hauses“ in Berlin sei. Der russische Präsident Wladimir Putin hatte Deutschland vorgeworfen, Beweise fingiert zu haben, um Moskau die Schuld an dem versuchten Drohnenanschlag zuzuweisen.
Russland hat eine Schließung des Goethe-Instituts als Reaktion auf deutsche Sanktionen angekündigt. (Archivbild)

Russland hat eine Schließung des Goethe-Instituts als Reaktion auf deutsche Sanktionen angekündigt. (Archivbild)

Foto: Federico Gambarini/dpa

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Meloni bricht Amtszeit-Rekord in Italien

Die Regierung von Giorgia Meloni ist ab morgen die am längsten amtierende seit Gründung der Republik Italien: 1413 Tage. Die 49-jährige Regierungschefin steht weiterhin stabil im Amt, in Umfragen ist sie mit Abstand stärkste Partei. Sie übertrifft damit Silvio Berlusconis zweites Kabinett, das von Juni 2001 bis April 2005 regierte.

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Barmer-Analyse: Ohne bessere Patientensteuerung deutlich mehr Notfallbehandlungen

Eine Barmer-Analyse prognostiziert bis zum Jahr 2040 rund 15,7 Millionen ambulante Notfallbehandlungen in Kliniken, sofern sich die Patientensteuerung nicht verbessert. Das wäre ein Zuwachs von 21 Prozent zu 2024. Rettungsdiensteinsätze mit Patiententransport könnten um knapp 13 Prozent zunehmen – von 6,86 Millionen auf 7,74 Millionen. Haupttreiber ist die alternde Bevölkerung.

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BGH entscheidet über Gema-Klage wegen Fernsehen im Seniorenheim

Im Streit über Fernsehen in einem Seniorenheim in Rheinland-Pfalz fällt der Bundesgerichtshof heute in Karlsruhe sein Urteil. Geklagt haben die Gema und die Verwertungsgesellschaft Corint Media. Sie finden, dass für das Weiterleiten von Programmen in die einzelnen Zimmer extra gezahlt werden muss. (Az. I ZR 34/23 und I ZR 35/23)

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Außenministertreffen in Weimar

Außenminister Johann Wadephul (CDU), Frankreichs Außenminister Jean-Noël Barrot und der polnische Außenminister Radoslaw Sikorski kommen heute in Weimar zusammen. Laut Auswärtigem Amt geht es unter anderem um die aktuellen hybriden Bedrohungen durch Russland, die EU-Erweiterung sowie die europäische Sicherheit und Verteidigungsfähigkeit.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen

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03.09.2026 | RKI: 16.300 Hitzetote | Lawrow: Goethe-Institut wird geschlossen | Gema verliert Prozess gegen Seniorenheim

HEUTE9:43 Uhr

Gema und Seniorenheim: Weiterleiten von Programm in Zimmer laut BGH rechtens

Die Betreiberin eines Seniorenheims darf Rundfunkprogramme, die sie per Satellit empfängt, an ihre Heimbewohner weiterleiten. Wie der Bundesgerichtshof in Karlsruhe mitteilte, muss sie dafür keine zusätzlichen Gebühren an Sender oder Urheber entrichten – es handelt sich nicht um eine öffentliche Wiedergabe. Geklagt hatten die Gema und die Verwertungsgesellschaft Corint Media. (Az. I ZR 34/23 und I ZR 35/23)

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RKI: Mittlerweile 16.300 Hitzetote in diesem Sommer

Das RKI schätzt die Zahl der Hitzetoten in diesem Sommer bis zum 23. August auf 16.300. Die bislang höchste Zahl an Hitzetoten wurde 2018 mit geschätzt 8.900 Fällen registriert. 9.600 starben in diesem Jahr in der 26. Kalenderwoche. Die Übersterblichkeit wird auf 19.500 geschätzt.

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LKA Bayern vermutet Anschlagversuch auf Rüstungsunternehmen

Nach einer Brandattacke auf eine Baustelle in München vermutet das Bayerische LKA einen Anschlagsversuch gegen ein Unternehmen aus dem Rüstungsbereich. Ermittelt wird demnach wegen einem politischen Hintergrund. In der Nacht waren mehrere Brandsätze auf die Baustelle geworfen worden, zwei Menschen wurden später festgenommen.
Nach einer Brandattacke auf eine Baustelle sind zwei Verdächtige gefasst worden.

Nach einer Brandattacke auf eine Baustelle sind zwei Verdächtige gefasst worden.

Foto: Peter Kneffel/dpa

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Spritpreise: Super E10 erreicht Höchststand

Der Preis für Superbenzin der Sorte E10 stieg am 2. September im bundesweiten Tagesdurchschnitt auf 2,215 Euro pro Liter. Damit übertraf der Preis den bisherigen Rekord von 2,203 Euro von März 2022, wie der ADAC mitteilte. Inflationsbereinigt waren die Spritpreise im Jahr 2012 höher als derzeit.

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UN-Behörde mahnt besseren Schutz von Passagiermaschinen an

Die Internationale Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) ruft Fluggesellschaften zum verstärkten Schutz von Passagiermaschinen auf. Anlass sind die Äußerungen des ukrainischen Präsidenten Selenskyj zur Gefahr durch Drohnen im russische Luftraum. Das Risiko, dass Passagierflugzeuge gezielt angegriffen werden „oder ins Kreuzfeuer geraten“, nehme zu. Staaten müssten daher ihre Anstrengungen zum Schutz ziviler Flugzeuge verstärken.

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Uber und Wayve starten in London mit Robotaxi-Fahrten

Die Fahrdienstleister Uber und Wayve bieten ab heute erstmals kommerzielle Robotaxi-Fahrten in London an. Zunächst ist eine zweistellige Anzahl der Autos unterwegs, aus Sicherheitsgründen sitzt weiterhin ein Mitarbeiter der Unternehmen am Steuer. Das KI-Startup Wayve ist das erste Unternehmen, das einen solchen Fahrdienst mit autonomen Fahrzeugen in London auf den Markt bringt – noch vor Waymo oder Baidu.

Ein Fahrzeug des britischen Anbieters Wayve Technologies Ltd am 8. Juni 2026 am Rande der London Tech Week in London. In der Stadt starten drei Gruppen autonomer Fahrzeuge Testfahrten: der weltweit führende Roboter-Taxi-Anbieter Waymo (Google), Wayve in Zusammenarbeit mit Uber sowie das chinesische Unternehmen Apollo Go (Baidu).

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Panzerbauer KNDS: „Ganz Deutschland wird ausgespäht“

KNDS-Deutschlandchef Florian Hohenwarter warnt vor hybriden Bedrohungen für die deutsche Wirtschaft. Ganz Deutschland werde ausgespäht und sei in einer kritischen Situation. Er rechnet mit einem Börsengang mit Deutschland als Ankeraktionär neben Frankreich. Eine deutsche Staatsbeteiligung von 50 Prozent von hält er für unwahrscheinlich.

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Berliner Landeswahlleiter warnt vor Delegitimierung von Wahlen

Der Berliner Landeswahlleiter Stephan Bröchler warnt vor einer zunehmenden Delegitimierung von Wahlen. Es gebe keinerlei empirische Belege dafür, dass es etwa in Altenheimen zu Unregelmäßigkeiten bei Briefwahlen komme. Sorgen bereiteten dem Landeswahlleiter zudem Falschmeldungen in den Sozialen Medien.

Auf Wahlplakaten am 19. August 2026 in Berlin: Porträts von Stefan Evers (l) von der Christlich-Demokratischen Union (CDU), Bettina Jarasch und Werner Graf (m) von den Grünen sowie Wolfgang Kubicki (r) von der FDP. In Berlin finden am 20. September 2026 Wahlen statt.

Foto: John MacDougall/AFP via Getty Images

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Kuwait meldet iranischen Luftangriff

Der Iran hat erneut mit Raketen und Drohnen US-Stützpunkte in Kuwait angegriffen. Die kuwaitische Luftabwehr sei im Einsatz, meldet die Armee. Explosionsgeräusche seien auf das Abfangen der Drohnen zurückzuführen. US-Kriegsminister Pete Hegseth verlängert laut „Wall Street Journal“ die Truppenstationierungen in der Region.

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Bundesregierung will Ukraine mehr Geheimdienstinformationen liefern

Im Kanzleramt wird erwogen, dass der BND der Ukraine Targeting-Daten für Angriffe gegen Russland liefert, berichtet der „Spiegel“ – exakte Zielkoordinaten für spätere Raketen- oder Drohnenattacken. Bisher fließen solche Informationen mit einer zeitlichen Verzögerung. Die Maßnahme gehört zu einem Paket an Strafmaßnahmen gegen Russland. Die Zusammenarbeit der Geheimdienste solle intensiviert werden.

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HEUTE7:13 Uhr

Umfrage: AfD in MV weiter vorn – SPD legt etwas zu

Rund zweieinhalb Wochen vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern liegt die AfD laut Infratest dimap bei 35 Prozent (-1). Die SPD erreicht 32 Prozent (+3). Die anderen Parteien: Linke 11 (-1), CDU 8 (-1), Grüne 5, BSW 4 Prozent. Eine rot-rote Koalition hätte keine Mehrheit mehr. Bei einer Direktwahl des Regierungschefs würden sich 60 Prozent für Manuela Schwesig und 25 Prozent für den AfD-Herausforderer Leif-Erik Holm entscheiden. Gewählt wird am 20. September.

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HEUTE6:20 Uhr

Lawrow: Goethe-Institut wird geschlossen

Das Goethe-Institut mit Niederlassungen in Moskau, St. Petersburg und Nowosibirsk soll geschlossen werden. Der russische Außenminister Sergej Lawrow kündigt an, dass dies eine Reaktion auf die angekündigte Schließung des „Russischen Hauses“ in Berlin sei. Der russische Präsident Wladimir Putin hatte Deutschland vorgeworfen, Beweise fingiert zu haben, um Moskau die Schuld an dem versuchten Drohnenanschlag zuzuweisen.
Russland hat eine Schließung des Goethe-Instituts als Reaktion auf deutsche Sanktionen angekündigt. (Archivbild)

Russland hat eine Schließung des Goethe-Instituts als Reaktion auf deutsche Sanktionen angekündigt. (Archivbild)

Foto: Federico Gambarini/dpa

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HEUTE6:31 Uhr

Meloni bricht Amtszeit-Rekord in Italien

Die Regierung von Giorgia Meloni ist ab morgen die am längsten amtierende seit Gründung der Republik Italien: 1413 Tage. Die 49-jährige Regierungschefin steht weiterhin stabil im Amt, in Umfragen ist sie mit Abstand stärkste Partei. Sie übertrifft damit Silvio Berlusconis zweites Kabinett, das von Juni 2001 bis April 2005 regierte.

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HEUTE6:05 Uhr

Barmer-Analyse: Ohne bessere Patientensteuerung deutlich mehr Notfallbehandlungen

Eine Barmer-Analyse prognostiziert bis zum Jahr 2040 rund 15,7 Millionen ambulante Notfallbehandlungen in Kliniken, sofern sich die Patientensteuerung nicht verbessert. Das wäre ein Zuwachs von 21 Prozent zu 2024. Rettungsdiensteinsätze mit Patiententransport könnten um knapp 13 Prozent zunehmen – von 6,86 Millionen auf 7,74 Millionen. Haupttreiber ist die alternde Bevölkerung.

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HEUTE5:34 Uhr

BGH entscheidet über Gema-Klage wegen Fernsehen im Seniorenheim

Im Streit über Fernsehen in einem Seniorenheim in Rheinland-Pfalz fällt der Bundesgerichtshof heute in Karlsruhe sein Urteil. Geklagt haben die Gema und die Verwertungsgesellschaft Corint Media. Sie finden, dass für das Weiterleiten von Programmen in die einzelnen Zimmer extra gezahlt werden muss. (Az. I ZR 34/23 und I ZR 35/23)

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HEUTE5:30 Uhr

Außenministertreffen in Weimar

Außenminister Johann Wadephul (CDU), Frankreichs Außenminister Jean-Noël Barrot und der polnische Außenminister Radoslaw Sikorski kommen heute in Weimar zusammen. Laut Auswärtigem Amt geht es unter anderem um die aktuellen hybriden Bedrohungen durch Russland, die EU-Erweiterung sowie die europäische Sicherheit und Verteidigungsfähigkeit.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen

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03.09.2026 | Lawrow: Goethe-Institut wird geschlossen | Berliner Landeswahlleiter warnt vor Delegitimierung von Wahlen

HEUTE8:41 Uhr

UN-Behörde mahnt besseren Schutz von Passagiermaschinen an

Die Internationale Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) ruft Fluggesellschaften zum verstärkten Schutz von Passagiermaschinen auf. Anlass sind die Äußerungen des ukrainischen Präsidenten Selenskyj zur Gefahr durch Drohnen im russische Luftraum. Das Risiko, dass Passagierflugzeuge gezielt angegriffen werden „oder ins Kreuzfeuer geraten“, nehme zu. Staaten müssten daher ihre Anstrengungen zum Schutz ziviler Flugzeuge verstärken.

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HEUTE8:31 Uhr

Uber und Wayve starten in London mit Robotaxi-Fahrten

Die Fahrdienstleister Uber und Wayve bieten ab heute erstmals kommerzielle Robotaxi-Fahrten in London an. Zunächst ist eine zweistellige Anzahl der Autos unterwegs, aus Sicherheitsgründen sitzt weiterhin ein Mitarbeiter der Unternehmen am Steuer. Das KI-Startup Wayve ist das erste Unternehmen, das einen solchen Fahrdienst mit autonomen Fahrzeugen in London auf den Markt bringt – noch vor Waymo oder Baidu.

Ein Fahrzeug des britischen Anbieters Wayve Technologies Ltd am 8. Juni 2026 am Rande der London Tech Week in London. In der Stadt starten drei Gruppen autonomer Fahrzeuge Testfahrten: der weltweit führende Roboter-Taxi-Anbieter Waymo (Google), Wayve in Zusammenarbeit mit Uber sowie das chinesische Unternehmen Apollo Go (Baidu).

Foto: Ben Stansall/AFP via Getty Images

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HEUTE8:14 Uhr

Panzerbauer KNDS: „Ganz Deutschland wird ausgespäht“

KNDS-Deutschlandchef Florian Hohenwarter warnt vor hybriden Bedrohungen für die deutsche Wirtschaft. Ganz Deutschland werde ausgespäht und sei in einer kritischen Situation. Er rechnet mit einem Börsengang mit Deutschland als Ankeraktionär neben Frankreich. Eine deutsche Staatsbeteiligung von 50 Prozent von hält er für unwahrscheinlich.

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HEUTE7:51 Uhr

Berliner Landeswahlleiter warnt vor Delegitimierung von Wahlen

Der Berliner Landeswahlleiter Stephan Bröchler warnt vor einer zunehmenden Delegitimierung von Wahlen. Es gebe keinerlei empirische Belege dafür, dass es etwa in Altenheimen zu Unregelmäßigkeiten bei Briefwahlen komme. Sorgen bereiteten dem Landeswahlleiter zudem Falschmeldungen in den Sozialen Medien.

Auf Wahlplakaten am 19. August 2026 in Berlin: Porträts von Stefan Evers (l) von der Christlich-Demokratischen Union (CDU), Bettina Jarasch und Werner Graf (m) von den Grünen sowie Wolfgang Kubicki (r) von der FDP. In Berlin finden am 20. September 2026 Wahlen statt.

Foto: John MacDougall/AFP via Getty Images

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HEUTE7:42 Uhr

Kuwait meldet iranischen Luftangriff

Der Iran hat erneut mit Raketen und Drohnen US-Stützpunkte in Kuwait angegriffen. Die kuwaitische Luftabwehr sei im Einsatz, meldet die Armee. Explosionsgeräusche seien auf das Abfangen der Drohnen zurückzuführen. US-Kriegsminister Pete Hegseth verlängert laut „Wall Street Journal“ die Truppenstationierungen in der Region.

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HEUTE7:26 Uhr

Bundesregierung will Ukraine mehr Geheimdienstinformationen liefern

Im Kanzleramt wird erwogen, dass der BND der Ukraine Targeting-Daten für Angriffe gegen Russland liefert, berichtet der „Spiegel“ – exakte Zielkoordinaten für spätere Raketen- oder Drohnenattacken. Bisher fließen solche Informationen mit einer zeitlichen Verzögerung. Die Maßnahme gehört zu einem Paket an Strafmaßnahmen gegen Russland. Die Zusammenarbeit der Geheimdienste solle intensiviert werden.

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HEUTE7:13 Uhr

Umfrage: AfD in MV weiter vorn – SPD legt etwas zu

Rund zweieinhalb Wochen vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern liegt die AfD laut Infratest dimap bei 35 Prozent (-1). Die SPD erreicht 32 Prozent (+3). Die anderen Parteien: Linke 11 (-1), CDU 8 (-1), Grüne 5, BSW 4 Prozent. Eine rot-rote Koalition hätte keine Mehrheit mehr. Bei einer Direktwahl des Regierungschefs würden sich 60 Prozent für Manuela Schwesig und 25 Prozent für den AfD-Herausforderer Leif-Erik Holm entscheiden. Gewählt wird am 20. September.

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HEUTE6:20 Uhr

Lawrow: Goethe-Institut wird geschlossen

Das Goethe-Institut mit Niederlassungen in Moskau, St. Petersburg und Nowosibirsk soll geschlossen werden. Der russische Außenminister Sergej Lawrow kündigt an, dass dies eine Reaktion auf die angekündigte Schließung des „Russischen Hauses“ in Berlin sei. Der russische Präsident Wladimir Putin hatte Deutschland vorgeworfen, Beweise fingiert zu haben, um Moskau die Schuld an dem versuchten Drohnenanschlag zuzuweisen.
Russland hat eine Schließung des Goethe-Instituts als Reaktion auf deutsche Sanktionen angekündigt. (Archivbild)

Russland hat eine Schließung des Goethe-Instituts als Reaktion auf deutsche Sanktionen angekündigt. (Archivbild)

Foto: Federico Gambarini/dpa

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HEUTE6:31 Uhr

Meloni bricht Amtszeit-Rekord in Italien

Die Regierung von Giorgia Meloni ist ab morgen die am längsten amtierende seit Gründung der Republik Italien: 1413 Tage. Die 49-jährige Regierungschefin steht weiterhin stabil im Amt, in Umfragen ist sie mit Abstand stärkste Partei. Sie übertrifft damit Silvio Berlusconis zweites Kabinett, das von Juni 2001 bis April 2005 regierte.

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HEUTE6:05 Uhr

Barmer-Analyse: Ohne bessere Patientensteuerung deutlich mehr Notfallbehandlungen

Eine Barmer-Analyse prognostiziert bis zum Jahr 2040 rund 15,7 Millionen ambulante Notfallbehandlungen in Kliniken, sofern sich die Patientensteuerung nicht verbessert. Das wäre ein Zuwachs von 21 Prozent zu 2024. Rettungsdiensteinsätze mit Patiententransport könnten um knapp 13 Prozent zunehmen – von 6,86 Millionen auf 7,74 Millionen. Haupttreiber ist die alternde Bevölkerung.

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HEUTE5:34 Uhr

BGH entscheidet über Gema-Klage wegen Fernsehen im Seniorenheim

Im Streit über Fernsehen in einem Seniorenheim in Rheinland-Pfalz fällt der Bundesgerichtshof heute in Karlsruhe sein Urteil. Geklagt haben die Gema und die Verwertungsgesellschaft Corint Media. Sie finden, dass für das Weiterleiten von Programmen in die einzelnen Zimmer extra gezahlt werden muss. (Az. I ZR 34/23 und I ZR 35/23)

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HEUTE5:30 Uhr

Außenministertreffen in Weimar

Außenminister Johann Wadephul (CDU), Frankreichs Außenminister Jean-Noël Barrot und der polnische Außenminister Radoslaw Sikorski kommen heute in Weimar zusammen. Laut Auswärtigem Amt geht es unter anderem um die aktuellen hybriden Bedrohungen durch Russland, die EU-Erweiterung sowie die europäische Sicherheit und Verteidigungsfähigkeit.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen

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Auf Betreiben der Ukraine: Norwegen beschlagnahmt russisches Schiff in der Arktis

Norwegen hat auf Betreiben des staatlichen ukrainischen Energiekonzerns Naftogaz ein russisches Kreuzfahrtschiff in der Arktis beschlagnahmt.
Wie Naftogaz am Mittwoch mitteilte, beschlagnahmten die norwegischen Behörden die „Professor Moltschanow“ in der Inselgruppe Spitzbergen auf der Basis eines Gerichtsbeschlusses, der Russland zu Entschädigungszahlungen an Naftogaz verpflichtet.
Der Schritt erfolgte demnach auf Anordnung eines norwegischen Gerichts. Die norwegische Zeitung „Aftenposten“ zitierte einen Polizeivertreter aus Spitzbergen, der den Vorgang bestätigte.

Ukraine fordert Entschädigungszahlungen

Mit der Beschlagnahme soll die Entscheidung eines Schiedsgerichts durchgesetzt werden, das Russland zur Zahlung von rund 4,2 Milliarden US-Dollar (rund 3,6 Millionen Euro) an Naftogaz für beschlagnahmte Vermögenswerte auf der annektierten ukrainischen Schwarzmeer-Halbinsel Krim verpflichtete. Moskau ist dem Schiedsspruch bislang nicht nachgekommen.
Naftogaz-Chef Serhiy Fedorenko nannte die norwegische Maßnahme „einen weiteren wichtigen Schritt zur Wiederherstellung der Gerechtigkeit“ im Zusammenhang mit den Beschlagnahmen auf der Krim, die Russland 2014 annektiert hatte.
Kiew werde „weiterhin weltweit gegen russische Vermögenswerte vorgehen, bis die Naftogaz und anderen Unternehmen des Naftogaz-Konzerns zugesprochene Entschädigung vollständig beglichen ist“.
Das an Rohstoffen reiche Spitzbergen ist doppelt so groß wie Belgien und liegt auf halbem Weg zwischen dem norwegischen Festland und dem Nordpol. Russland unterhält auf dem Archipel die Bergarbeitersiedlung Barentsburg. Laut der Ortungs-Website „Vesselfinder“ lag die „Professor Moltschanow“ vor Barentsburg vor Anker. (afp/red)
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Vorwürfe gegen Russland: Bundesregierung fordert „Vertrauen“

Nach den aus Berlin erhobenen Vorwürfen gegen Russland, für den Anschlag vom Flughafen Leipzig verantwortlich zu sein, fordert die Bundesregierung von der Bevölkerung Vertrauen.
Diejenigen, die im Dienste des Staates seien, Behörden, Beamte, „aber natürlich auch die Regierung selbst, die einen Amtseid geschworen hat“ würden „gewissenhaft, sorgsam, besonnen, aber eben auch klar agieren“, sagte der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer am Mittwoch, 2. September, der dts Nachrichtenagentur. „Und deshalb können uns die Bürgerinnen und Bürger vertrauen.“
Der Regierungssprecher reagierte damit auf zahlreiche Journalistenfragen in der Regierungspressekonferenz, in denen nach Beweisen für die Urheberschaft Russlands für den Anschlag von Leipzig gefragt wurde.
Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) und Außenminister Johann Wadephul (CDU) hatten am Dienstag zwar gesagt, dass man wisse, dass Russland hinter dem Anschlag von Anfang August stecke, aber keinerlei nachvollziehbaren Belege wie Bildmaterial oder andere Dokumente präsentiert.
Zu der Frage, ob die Bundesregierung davon ausgehe, dass die am Dienstag angekündigten Reaktionen – wie die Schließung des russischen Konsulats in Bonn oder die Kündigung des Vertrags mit dem „Russischen Haus“ in Berlin – Russland nun von weiteren Anschlagsversuchen abhalten, wollte der Regierungssprecher „nicht spekulieren“.
Meyer weiter: „Wir sollten nie naiv sein, aber wir sind schon sehr stark davon überzeugt, dass das verstanden wird.“ Die Tür und der Weg zu einem Frieden in der Ukraine seien jedoch „immer offen“. (dts/red)
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Selenskyj warnt Airlines „sichere Tage im russischen Luftraum sind vorbei“ – Putin spricht von „Staatsterrorismus“

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat eine Warnung an Fluggesellschaften, Versicherungsunternehmen und Passagiere ausgesprochen, die den russischen Luftraum nutzen.
„In Russlands Luftraum werden sich Drohnen in einem Ausmaß befinden, das berücksichtigt werden muss“, erklärte Selenskyj am Dienstag in seiner abendlichen Videobotschaft in Onlinediensten. „Die sicheren Tage im russischen Luftraum sind vorbei“, fügte er hinzu.
Russlands Präsident Wladimir Putin nannte Selenskyjs Worte daraufhin „Staatsterrorismus“. Weiter sagte er: „Sie fordern uns auf, die Verhandlungen wieder aufzunehmen. Aber mit Terroristen verhandelt man nicht.“

Selenskyj: Drohnen im Luftraum über Russland – „kein Ort für zivile Luftfahrt“

„Die Ukraine will nicht, dass unschuldige Menschen ihr Leben verlieren“, sagte Selenskyj weiter. Daher würden die Verbündeten seines Landes gewarnt.
Die Ukraine bedroht die zivile Luftfahrt „nicht als solche – kein einziges ziviles Flugzeug“. Ein „von Drohnen wimmelnder Luftraum“ sei allerdings „kein Ort für die zivile Luftfahrt“, fügte der ukrainische Staatschef hinzu. Der Luftraum über Russland jedoch sei „derzeit den Drohnen vorbehalten … solange der Krieg andauert“.
Die Ukraine hatte zuletzt ihre Gegenangriffe auf die russische Infrastruktur verstärkt, darunter Raffinerien, Öldepots und Häfen. Kiew sieht diese Anlagen als legitime Ziele, um die Einnahmen Russlands aus dem Ölgeschäft zur Finanzierung seines Krieges in der Ukraine zu reduzieren.
Die Ukraine sei jedoch bereit, ihre Attacken auszusetzen und ihre Drohnen auf Wunsch ihrer Verbündeten aus dem russischen Luftraum zurückziehen, sagte er. Dies erfolge „im Interesse der Diplomatie, im Interesse der Verhandlungen“.

Putin: Das ist „schlichtweg eine Erklärung des Staatsterrorismus“

Russlands Präsident Putin nannte Selenskyjs Äußerungen „Staatsterrorismus“. „Wenn dies laut ausgesprochen wurde, dann ist das schlichtweg eine Erklärung des Staatsterrorismus“, sagte Putin am Dienstag in einer im Fernsehen übertragenen Pressekonferenz im kirgisischen Bischkek. „Sollten sich solche Tragödien ereignen, werden wir wissen, wie wir darauf reagieren müssen.“
Die von den USA vermittelten Gespräche zur Beendigung der Kämpfe treten seit Monaten auf der Stelle. Moskau beharrt unter anderem auf seiner Maximalforderung, dass die Ukraine den gesamten Osten des Landes abtreten soll – was Kiew strikt ablehnt. Auch Kiew bleibt bei seinen Maximalforderungen. (afp/red)
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Selenskyj: „Sichere Tage im russischen Luftraum sind vorbei“ – Putin reagiert

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat eine Warnung an Fluggesellschaften, Versicherungsunternehmen und Passagiere ausgesprochen, die den russischen Luftraum nutzen.
„In Russlands Luftraum werden sich Drohnen in einem Ausmaß befinden, das berücksichtigt werden muss“, erklärte Selenskyj am Dienstag in seiner abendlichen Videobotschaft in Onlinediensten. „Die sicheren Tage im russischen Luftraum sind vorbei“, fügte er hinzu.
Russlands Präsident Wladimir Putin nannte Selenskyjs Worte daraufhin „Staatsterrorismus“. Weiter sagte er: „Sie fordern uns auf, die Verhandlungen wieder aufzunehmen. Aber mit Terroristen verhandelt man nicht.“

Selenskyj: Drohnen im Luftraum über Russland – „kein Ort für zivile Luftfahrt“

„Die Ukraine will nicht, dass unschuldige Menschen ihr Leben verlieren“, sagte Selenskyj weiter. Daher würden die Verbündeten seines Landes gewarnt.
Die Ukraine bedroht die zivile Luftfahrt „nicht als solche – kein einziges ziviles Flugzeug“. Ein „von Drohnen wimmelnder Luftraum“ sei allerdings „kein Ort für die zivile Luftfahrt“, fügte der ukrainische Staatschef hinzu. Der Luftraum über Russland jedoch sei „derzeit den Drohnen vorbehalten … solange der Krieg andauert“.
Die Ukraine hatte zuletzt ihre Gegenangriffe auf die russische Infrastruktur verstärkt, darunter Raffinerien, Öldepots und Häfen. Kiew sieht diese Anlagen als legitime Ziele, um die Einnahmen Russlands aus dem Ölgeschäft zur Finanzierung seines Krieges in der Ukraine zu reduzieren.
Die Ukraine sei jedoch bereit, ihre Attacken auszusetzen und ihre Drohnen auf Wunsch ihrer Verbündeten aus dem russischen Luftraum zurückziehen, sagte er. Dies erfolge „im Interesse der Diplomatie, im Interesse der Verhandlungen“.

Putin: Das ist „schlichtweg eine Erklärung des Staatsterrorismus“

Russlands Präsident Putin nannte Selenskyjs Äußerungen „Staatsterrorismus“. „Wenn dies laut ausgesprochen wurde, dann ist das schlichtweg eine Erklärung des Staatsterrorismus“, sagte Putin am Dienstag in einer im Fernsehen übertragenen Pressekonferenz im kirgisischen Bischkek. „Sollten sich solche Tragödien ereignen, werden wir wissen, wie wir darauf reagieren müssen.“
Die von den USA vermittelten Gespräche zur Beendigung der Kämpfe treten seit Monaten auf der Stelle. Moskau beharrt unter anderem auf seiner Maximalforderung, dass die Ukraine den gesamten Osten des Landes abtreten soll – was Kiew strikt ablehnt. Auch Kiew bleibt bei seinen Maximalforderungen. (afp/red)
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01.09.2026 | Merz: Keine Kooperation mit Linken oder AfD | Neuer Straftatbestand „Verkehrstotschlag“ in Belgien

HEUTE9:21 Uhr

Neuer Straftatbestand „Verkehrstotschlag“ in Belgien in Kraft getreten

In Belgien gibt es ab heute den neuen Straftatbestand „Verkehrstotschlag“. Es sieht härtere Strafen für Menschen vor, die durch grobe Fehler oder Rücksichtslosigkeit tödliche Verkehrsunfälle verursachen. Dazu gehört etwa das Fahren unter Einfluss von Alkohol oder das Missachten einer roten Ampel. Das Höchststrafmaß wurde von fünf auf zehn Jahre Gefängnis erhöht.

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HEUTE9:14 Uhr

Rekord bei Halbleitern treibt Südkoreas Exporte an

Südkoreas Exporte stiegen im August dank eines Rekords bei Halbleitern kräftig um 68,7 Prozent zu. Die Halbleiterexporte erreichten mit 46,7 Milliarden US-Dollar einen Rekord (+209 Prozent). Halbleiter machten fast die Hälfte (47,5 Prozent) der südkoreanischen Gesamtexporte aus. Der Handelsüberschuss betrug 34,8 Milliarden Dollar. Autoexporte sanken um knapp 30 Prozent.
Samsung Electronics ist das größte Unternehmen Südkoreas - und profitiert massiv vom KI-Boom.

Samsung Electronics ist das größte Unternehmen Südkoreas – und profitiert massiv vom KI-Boom.

Foto: Ahn Young-joon/AP/dpa

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HEUTE8:57 Uhr

Länderparlamente: Ein Drittel der Abgeordneten sind Frauen

Etwa ein Drittel der Sitze in den Länderparlamenten (33,4 Prozent) entfallen auf Frauen, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Das sind 0,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Hamburg lag mit fast 49 Prozent vorn, gefolgt von Bremen (42 Prozent). Bayern kommt auf rund 25 Prozent und Sachsen auf 27 Prozent. Im Bundestag liegt der Frauenanteil aktuell bei 32,4 Prozent. Am niedrigsten ist er auf kommunaler Ebene.

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HEUTE8:42 Uhr

Ifo: Inflation steigt 2027 auf 3 Prozent – wenig Entspannung

Das Ifo-Institut erwartet vorübergehend weniger Preisdruck in Deutschland, sieht aber keine nachhaltige Entspannung bei der Inflation. Im August planten etwas weniger Firmen, ihre Preise zu erhöhen. 2026 werde die Inflationsrate bei rund 2,8 Prozent liegen und 2027 auf 3,0 Prozent steigen. Grund seien die steigenden Preise für Rohöl, Erdgas und Strom.

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HEUTE8:07 Uhr

Merz: Keine Kooperation mit Linken oder AfD

Bundeskanzler Friedrich Merz schließt nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt eine Zusammenarbeit mit AfD oder den Linken aus; die Unterschiede zur Union seien „fundamental“. „Der Kern einer Zusammenarbeit ist eine Regierungsbeteiligung und die Erarbeitung eines Regierungsprogramms. Das sehe ich weder mit der AfD noch mit der Linkspartei.“ In Thüringen und in Sachsen stützen sich die CDU-Landesregierungen auf Modelle, in denen Parlamentsmehrheiten mit Hilfe der Linken gebildet werden.

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HEUTE7:59 Uhr

Über 1.000 Todesopfer nach Sturzflut im Himalaya

In Nepal gibt es nach der Sturzflut im Grenzgebiet zwischen Nepal und Tibet inzwischen 987 bestätigte Todesfälle und fast 4.600 Vermisste. Das teilte der Katastrophenschutz mit. Chinesische Staatsmedien hatten zuvor 16 Tote und 500 Vermisste in Tibet gemeldet. Viele Leichen sind den Behörden Nepals zufolge völlig entstellt und teilweise schon stark verwest. Die Zahl der Todesopfer dürfte in den nächsten Tagen und Wochen weiter steigen.

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HEUTE7:52 Uhr

Unfaire Preise für Werbung? Klage gegen Amazon in den USA

Die US-Wettbewerbsbehörde FTC und 22 Bundesstaaten verklagen Amazon wegen des Vorwurfs künstlich verteuerter Werbeplätze. Über sieben Jahre soll der Konzern bei Auktionen von Werbeanzeigen heimlich die Preise nach oben getrieben und so wahrscheinlich zweistellige Milliardenbeträge verdient haben. Der Klage zufolge war Amazon mit den Einnahmen aus den Werbeauktionen unzufrieden.

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HEUTE7:36 Uhr

Nach Fährunglück vor Zypern Tauchgang zum Wrack geplant

Nach dem Fährunglück mit acht Toten vor der Mittelmeerinsel Zypern ist ein Tauchgang zu dem in rund 500 Meter Tiefe liegenden Wrack geplant. Dazu kommt das türkischen Rettungs- und Bergungsschiff TCG IŞIN (A-583) zum Einsatz. Gesucht wird nach 20 vermissten Personen sowie dem Schiffsdatenschreiber. 239 Personen wurden gerettet. Gegen den Kapitän und acht weitere Verdächtige gilt eine dreitägige Untersuchungshaft.

30. August 2026: Rettungsinseln vor dem Hafen von Kyrenia. Eine Fähre kenterte mit 267 Menschen an Bord kurz nach dem Auslaufen.

Foto: Jewel Samad/AFP via Getty Images

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HEUTE7:08 Uhr

EU setzt Fleisch- und Honigimporte aus Brasilien wegen Antibiotika-Regeln aus

Die EU setzt ab 3. September die Einfuhr von Fleisch und anderen tierischen Produkten aus Brasilien aus. Brasilien habe bislang keine ausreichenden Garantien dafür vorgelegt, dass seine Produkte die EU-Vorgaben zum Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung erfüllten. Betroffen sind unter anderem Rind- und Geflügelfleisch sowie Honig.

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HEUTE7:01 Uhr

Weltweite Störung bei Microsoft Outlook legte E-Mail lahm

Am Montagabend war der E-Mail-Verkehr bei Outlook weltweit beeinträchtigt. Ursache ist laut Microsoft ein Fehler in der Cloud-Infrastruktur von Exchange Online. Mittlerweile laufen die Systeme wieder an. IT-Experten empfehlen, keine lokale Einstellungen zu verändern oder die Software neu zu installieren, da der Fehler rein serverseitig liege.

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HEUTE6:54 Uhr

Merz im Wahlkampf in Kühlungsborn ausgepfiffen

Bundeskanzler Friedrich Merz hat bei seiner Wahlkampfpremiere in Quedlinburg im Harz erneut vor den wirtschaftlichen Folgen eines Wahlsiegs der AfD gewarnt. In Kühlungsborn an der Ostseeküste besuchte er einen CDU-Wahlkampfstand, wurde von Passanten ausgepfiffen und als „Kriegstreiber“ und „Pinocchio“ beschimpft. Andere verteidigten ihn und forderten Anstand ein. Ein eigentlich geplantes Statement vor den Kameras wurde abgesagt.
In Quedlinburg trägt Merz sich ins Goldene Buch der Stadt ein.

In Quedlinburg trägt Merz sich ins Goldene Buch der Stadt ein.

Foto: Kay Nietfeld/dpa-Pool/dpa

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HEUTE6:47 Uhr

Britische Behörde: Tanker in Straße von Hormus von Geschossen getroffen

In der Straße von Hormus ist laut der britische Schifffahrtsbehörde UKMTO ein Öltanker von drei „unbekannten Geschossen“ getroffen worden. Der Tanker habe den Beschuss beim Verlassen der vom Iran weitgehend blockierten Meerenge gemeldet. Der Vorfall ereignete sich 31 Kilometer östlich der omanischen Küstenstadt Chasab. Verletzte oder Umweltschäden gab es demnach nicht.

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HEUTE6:33 Uhr

Versicherer erwarten unterdurchschnittliche Schäden durch Naturkatastrophen

Sturm, Hagel, Starkregen und Überschwemmung verursachten im ersten Halbjahr Schäden von rund 950 Millionen Euro. Das meldet der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft. Für das ganze Jahr wird von zwei Milliarden Euro ausgegangen – über eine Milliarde Euro weniger als in einem durchschnittlichen Jahr. 59 Prozent der Wohnhäuser sind gegen Elementargefahren wie Überschwemmung oder Starkregen versichert.

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HEUTE6:27 Uhr

Ex-Gangboss wegen Mordes an Tupac Shakur verurteilt

Knapp 30 Jahre nach dem Mord an dem US-Rapper Tupac Shakur ist ein früherer Gangboss verurteilt worden. Eine Jury in Las Vegas befand den 63-Jährigen des Mordes mit einer tödlichen Waffe für schuldig. Er will Berufung einlegen. Die Staatsanwaltschaft argumentierte, dass der Angeklagte, obwohl er nicht der Schütze war, den Mord in Auftrag gegeben und die Waffe bereitgestellt hatte, die sein Neffe benutzte.
Duane Davis wurde vom Gericht als schuldig am Mord von Rapper Tupac befunden.

Duane Davis wurde vom Gericht als schuldig am Mord von Rapper Tupac befunden.

Foto: Steve Marcus/Pool Reuters/AP/dpa

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HEUTE6:17 Uhr

Oberstes US-Gericht erlaubt Weiterbau am Weißen Haus bis auf Weiteres

Der Oberste Gerichtshof der USA hat den Weiterbau des Ballsaals am Weißen Haus. Eine Mehrheit von fünf Richtern entschied, dass die Regierung gute Aussichten habe, eine Klage der Denkmalschutzorganisation National Trust for Historic Preservation gegen das Projekt abweisen zu lassen. Über die Rechtmäßigkeit des Bauvorhabens entschied das Gericht nicht. Ein Bundesgericht hatte die Arbeiten am Ballsaal im April gestoppt, den Bau eines unterirdischen Militärbunkers aber erlaubt. 

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HEUTE5:45 Uhr

Verteidigungsminister der EU beraten in Irland

EU-Verteidigungsminister treffen sich heute ab 9:30 Uhr im irischen Wicklow. Im Mittelpunkt steht ein mögliches künftiges verteidigungspolitisches Engagement der EU im Libanon. Das Mandat der UN-Friedenstruppe im Libanon (Unifil) läuft im Dezember aus. Als weitere Themen sind gesetzt: Zusammenarbeit mit der ukrainischen Rüstungsindustrie, Ausbildung ukrainischer Soldaten, die EU-Weltraum-Strategie für Sicherheit und Verteidigung sowie die Lage am Golf und im Nahen Osten.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen

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01.09.2026 | Merz: Keine Kooperation mit Linken oder AfD | Ifo: Inflation steigt 2027 auf 3 Prozent | Störung bei Microsoft Outlook

HEUTE8:42 Uhr

Ifo: Inflation steigt 2027 auf 3 Prozent – wenig Entspannung

Das Ifo-Institut erwartet vorübergehend weniger Preisdruck in Deutschland, sieht aber keine nachhaltige Entspannung bei der Inflation. Im August planten etwas weniger Firmen, ihre Preise zu erhöhen. 2026 werde die Inflationsrate bei rund 2,8 Prozent liegen und 2027 auf 3,0 Prozent steigen. Grund seien die steigenden Preise für Rohöl, Erdgas und Strom.

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HEUTE8:07 Uhr

Merz: Keine Kooperation mit Linken oder AfD

Bundeskanzler Friedrich Merz schließt nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt eine Zusammenarbeit mit AfD oder den Linken aus; die Unterschiede zur Union seien „fundamental“. „Der Kern einer Zusammenarbeit ist eine Regierungsbeteiligung und die Erarbeitung eines Regierungsprogramms. Das sehe ich weder mit der AfD noch mit der Linkspartei.“ In Thüringen und in Sachsen stützen sich die CDU-Landesregierungen auf Modelle, in denen Parlamentsmehrheiten mit Hilfe der Linken gebildet werden.

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HEUTE7:59 Uhr

Über 1.000 Todesopfer nach Sturzflut im Himalaya

In Nepal gibt es nach der Sturzflut im Grenzgebiet zwischen Nepal und Tibet inzwischen 987 bestätigte Todesfälle und fast 4.600 Vermisste. Das teilte der Katastrophenschutz mit. Chinesische Staatsmedien hatten zuvor 16 Tote und 500 Vermisste in Tibet gemeldet. Viele Leichen sind den Behörden Nepals zufolge völlig entstellt und teilweise schon stark verwest. Die Zahl der Todesopfer dürfte in den nächsten Tagen und Wochen weiter steigen.

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Unfaire Preise für Werbung? Klage gegen Amazon in den USA

Die US-Wettbewerbsbehörde FTC und 22 Bundesstaaten verklagen Amazon wegen des Vorwurfs künstlich verteuerter Werbeplätze. Über sieben Jahre soll der Konzern bei Auktionen von Werbeanzeigen heimlich die Preise nach oben getrieben und so wahrscheinlich zweistellige Milliardenbeträge verdient haben. Der Klage zufolge war Amazon mit den Einnahmen aus den Werbeauktionen unzufrieden.

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Nach Fährunglück vor Zypern Tauchgang zum Wrack geplant

Nach dem Fährunglück mit acht Toten vor der Mittelmeerinsel Zypern ist ein Tauchgang zu dem in rund 500 Meter Tiefe liegenden Wrack geplant. Dazu kommt das türkischen Rettungs- und Bergungsschiff TCG IŞIN (A-583) zum Einsatz. Gesucht wird nach 20 vermissten Personen sowie dem Schiffsdatenschreiber. 239 Personen wurden gerettet. Gegen den Kapitän und acht weitere Verdächtige gilt eine dreitägige Untersuchungshaft.

30. August 2026: Rettungsinseln vor dem Hafen von Kyrenia. Eine Fähre kenterte mit 267 Menschen an Bord kurz nach dem Auslaufen.

Foto: Jewel Samad/AFP via Getty Images

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EU setzt Fleisch- und Honigimporte aus Brasilien wegen Antibiotika-Regeln aus

Die EU setzt ab 3. September die Einfuhr von Fleisch und anderen tierischen Produkten aus Brasilien aus. Brasilien habe bislang keine ausreichenden Garantien dafür vorgelegt, dass seine Produkte die EU-Vorgaben zum Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung erfüllten. Betroffen sind unter anderem Rind- und Geflügelfleisch sowie Honig.

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Weltweite Störung bei Microsoft Outlook legte E-Mail lahm

Am Montagabend war der E-Mail-Verkehr bei Outlook weltweit beeinträchtigt. Ursache ist laut Microsoft ein Fehler in der Cloud-Infrastruktur von Exchange Online. Mittlerweile laufen die Systeme wieder dan. IT-Experten empfehlen, keine lokale Einstellungen zu verändern oder die Software neu zu installieren, da der Fehler rein serverseitig liege.

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Merz im Wahlkampf in Kühlungsborn ausgepfiffen

Bundeskanzler Friedrich Merz hat bei seiner Wahlkampfpremiere in Quedlinburg im Harz erneut vor den wirtschaftlichen Folgen eines Wahlsiegs der AfD gewarnt. In Kühlungsborn an der Ostseeküste besuchte er einen CDU-Wahlkampfstand, wurde von Passanten ausgepfiffen und als „Kriegstreiber“ und „Pinocchio“ beschimpft. Andere verteidigten ihn und forderten Anstand ein. Ein eigentlich geplantes Statement vor den Kameras wurde abgesagt.
In Quedlinburg trägt Merz sich ins Goldene Buch der Stadt ein.

In Quedlinburg trägt Merz sich ins Goldene Buch der Stadt ein.

Foto: Kay Nietfeld/dpa-Pool/dpa

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HEUTE6:47 Uhr

Britische Behörde: Tanker in Straße von Hormus von Geschossen getroffen

In der Straße von Hormus ist laut der britische Schifffahrtsbehörde UKMTO ein Öltanker von drei „unbekannten Geschossen“ getroffen worden. Der Tanker habe den Beschuss beim Verlassen der vom Iran weitgehend blockierten Meerenge gemeldet. Der Vorfall ereignete sich 31 Kilometer östlich der omanischen Küstenstadt Chasab. Verletzte oder Umweltschäden gab es demnach nicht.

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HEUTE6:33 Uhr

Versicherer erwarten unterdurchschnittliche Schäden durch Naturkatastrophen

Sturm, Hagel, Starkregen und Überschwemmung verursachten im ersten Halbjahr Schäden von rund 950 Millionen Euro. Das meldet der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft. Für das ganze Jahr wird von zwei Milliarden Euro ausgegangen – über eine Milliarde Euro weniger als in einem durchschnittlichen Jahr. 59 Prozent der Wohnhäuser sind gegen Elementargefahren wie Überschwemmung oder Starkregen versichert.

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HEUTE6:27 Uhr

Ex-Gangboss wegen Mordes an Tupac Shakur verurteilt

Knapp 30 Jahre nach dem Mord an dem US-Rapper Tupac Shakur ist ein früherer Gangboss verurteilt worden. Eine Jury in Las Vegas befand den 63-Jährigen des Mordes mit einer tödlichen Waffe für schuldig. Er will Berufung einlegen. Die Staatsanwaltschaft argumentierte, dass der Angeklagte, obwohl er nicht der Schütze war, den Mord in Auftrag gegeben und die Waffe bereitgestellt hatte, die sein Neffe benutzte.
Duane Davis wurde vom Gericht als schuldig am Mord von Rapper Tupac befunden.

Duane Davis wurde vom Gericht als schuldig am Mord von Rapper Tupac befunden.

Foto: Steve Marcus/Pool Reuters/AP/dpa

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HEUTE6:17 Uhr

Oberstes US-Gericht erlaubt Weiterbau am Weißen Haus bis auf Weiteres

Der Oberste Gerichtshof der USA hat den Weiterbau des Ballsaals am Weißen Haus. Eine Mehrheit von fünf Richtern entschied, dass die Regierung gute Aussichten habe, eine Klage der Denkmalschutzorganisation National Trust for Historic Preservation gegen das Projekt abweisen zu lassen. Über die Rechtmäßigkeit des Bauvorhabens entschied das Gericht nicht. Ein Bundesgericht hatte die Arbeiten am Ballsaal im April gestoppt, den Bau eines unterirdischen Militärbunkers aber erlaubt. 

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HEUTE5:45 Uhr

Verteidigungsminister der EU beraten in Irland

EU-Verteidigungsminister treffen sich heute ab 9:30 Uhr im irischen Wicklow. Im Mittelpunkt steht ein mögliches künftiges verteidigungspolitisches Engagement der EU im Libanon. Das Mandat der UN-Friedenstruppe im Libanon (Unifil) läuft im Dezember aus. Als weitere Themen sind gesetzt: Zusammenarbeit mit der ukrainischen Rüstungsindustrie, Ausbildung ukrainischer Soldaten, die EU-Weltraum-Strategie für Sicherheit und Verteidigung sowie die Lage am Golf und im Nahen Osten.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen

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G20-Treffen: Klingbeil irritiert über Teilnahme Russlands – Weißes Haus verteidigt Einladung

Erstmals seit gut vier Jahren haben die USA Russland die Teilnahme an einem G20-Finanzministertreffen ermöglicht und damit Protest bei Deutschland und anderen europäischen Partnern hervorgerufen.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) äußerte sich am Montag am Rande der Beratungen in Asheville im US-Bundesstaat North Carolina irritiert über das US-Vorgehen. Er habe zusammen mit anderen Europäern ein Foto mit dem russischen Finanzminister Anton Siluanow boykottiert, sagte Klingbeil.

Klingbeil: „Irritierendes“ Signal

Der russische Minister nahm an dem G20-Treffen erstmals Februar 2022 wieder persönlich teil. Klingbeil nannte dieses Signal der US-Regierung „irritierend“. Er hätte sich Klarheit des US-Gastgebers gewünscht, dass man den russischen Minister „nicht wie einen normalen Gast hier empfängt“, sagte der Bundesfinanzminister.
Er habe Siluanow bei der Arbeitssitzung „direkt ins Gesicht gesagt, dass die russische Regierung diesen Krieg beenden muss“, sagte Klingbeil weiter.

(l-r) US-Finanzminister Scott Bessent und der Vorsitzende der US-Notenbank Kevin Warsh sind auf einem Fernsehbildschirm zu sehen, während sie am 31. August 2026 auf dem Treffen der Finanzminister und Zentralbankpräsidenten der G20 in Asheville, North Carolina, sprechen.

Foto: Allison Joyce/AFP via Getty Images

In einer Vorbesprechung der Europäer habe er zudem „klar gemacht, dass ich mich nicht mit dem russischen Finanzminister auf ein gemeinsames Foto stellen werde“. Er sei „dankbar“, dass andere Europäer seinem Beispiel gefolgt seien.
Klingbeil sagte, er sehe überhaupt keine „Normalisierung oder eine Entspannung der Situation“ mit Moskau. Allein Russland trage die Verantwortung für das Ende des Krieges, „und nicht Russland und die Ukraine“.

Weißes Haus will mit allen sprechen

Das Weiße Haus verteidigte die Einladung Russlands. Die US-Regierung arbeite mit Moskau an einer Vereinbarung, die in der Ukraine „das endlose Blutvergießen beendet“, sagte Sprecher Kush Desai auf Anfrage.
„Der Präsident und die Regierung werden sich niemals scheuen, mit den Leuten zu sprechen, mit denen wir sprechen müssen, um dies voranzubringen“, sagte Desai.
Auch Trump selbst äußerte sich später. „Wir werden sehen, was passiert“, erklärte er aus dem Weißen Haus. „Aber wir verstehen uns gerne mit allen.“

US-Ziel: Iran wirtschaftlich isolieren

US-Finanzminister Scott Bessent kam am Rande der Beratungen in Asheville auch bilateral mit Siluanow zusammen. Dabei habe sich Bessent für Trumps Ukraine-Plan eingesetzt, sagte ein US-Vertreter.
Aus informierten Kreisen hieß es zudem, Bessent habe Sulianow „deutlich gemacht“, dass die USA Russland „keine wirtschaftliche Atempause gewähren werden, solange der Krieg in der Ukraine andauert“.
Die USA wollen mit Hilfe der G20-Partner auch den Iran wirtschaftlich isolieren. „Wir werden weiterhin Druck ausüben“, sagte Finanzminister Bessent. Darüber habe er mit den Partnerländern bilateral bereits „sehr gute Gespräche geführt“. (afp/red)
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30.08.2026 | Fährunglück vor Zypern | Mindestens sieben Verletzte nach Gewalttat in Niedersachsen | Klingbeil bei G20-Finanztreffen in den USA

GESTERN22:12 Uhr

Hunderte demonstrieren gegen zunehmende Schusswaffengewalt in Brüssel

Hunderte Menschen demonstrierten am Sonntag im Brüsseler Stadtteil Saint-Gilles gegen Schusswaffengewalt und Drogenkriminalität. Laut Staatsanwalt Julien Moinil gab es seit 2025 rund 170 Schusswaffenvorfälle, 69 davon in diesem Jahr; die meisten standen mit Drogenkriminalität in Verbindung.

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GESTERN22:05 Uhr

Mindestens sieben Verletzte nach Gewalttat in Niedersachsen

Bei einer Auseinandersetzung in Hessisch Oldendorf sind mindestens sieben Menschen teils schwer verletzt worden. Nach Zeugenaussagen gab es Stich- und Schussverletzungen; mehrere Menschen wurden von Autos angefahren. Zwei Tatverdächtige wurden festgenommen; laut Polizei stehen sie mutmaßlich in Beziehung zu den Opfern.

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GESTERN21:56 Uhr

Vierter WM-Titel: Hockey-Herren feiern historischen Erfolg

Deutschlands Hockey-Herren haben in Wavre das WM-Finale gegen Spanien durch Michel Struthoffs Treffer (44.) mit 1:0 gewonnen. Es ist der vierte WM-Titel und der Ausgleich mit Rekordsieger Pakistan. Die Damen wurden Sechste; der DHB trennte sich von Bundestrainerin Janneke Schopmann.

Deutschland ist zum vierten Mal Hockey-Weltmeister.

Deutschland ist zum vierten Mal Hockey-Weltmeister.

Foto: Geert Vanden Wijngaert/AP/dpa

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GESTERN21:24 Uhr

Kapitän nach Fährunglück vor Zypern festgenommen – Acht Tote

Nach dem Fährunglück vor Zypern wurden Kapitän und sieben Crewmitglieder festgenommen. Die Zahl der Toten stieg auf acht, nach weiteren Menschen wird gesucht. Die Fähre mit 267 Menschen an Bord kenterte kurz nach dem Auslaufen aus Kyrenia auf dem Weg nach Mersin.

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GESTERN20:56 Uhr

Merz: Regierung hat Reaktion auf Drohnenvorfall in Leipzig weitgehend festgelegt

Die Bundesregierung will in den nächsten Tagen ihre Reaktion auf die Sprengstoff-Drohne am Flughafen Leipzig verkünden. Kanzler Merz sagte, die Ermittlungen würden abgeschlossen; die Reaktion werde mit EU und Nato abgestimmt. Ob Russland verantwortlich ist, ließ er offen.

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GESTERN20:38 Uhr

Frankreichs Ex-Premier Philippe will konservative Parteien in neuem Bündnis einen

Frankreichs Mitte-Rechts-Kandidat Édouard Philippe wirbt acht Monate vor der Präsidentschaftswahl für ein Bündnis oder eine neue Partei der Konservativen. Für die Parlamentswahl fordert er gemeinsame Kandidaten. Umfragen sehen Marine Le Pen vorn; Gérald Darmanin unterstützt Philippe.

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GESTERN20:19 Uhr

WM-Ticket fast sicher: Schröder-Team mit Zittersieg in Polen

Deutschlands Basketballer haben in Polen 96:94 nach Verlängerung gewonnen. Mit sieben Siegen aus acht Spielen kann das Team am 27. November in Lettland die Qualifikation für die WM 2027 in Katar sichern. Dennis Schröder erzielte 18 Punkte.

Die deutschen Basketballer um Johannes Thiemann (r) hatten in der WM-Qualifikation in Polen große Schwierigkeiten.

Die deutschen Basketballer um Johannes Thiemann (r) hatten in der WM-Qualifikation in Polen große Schwierigkeiten.

Foto: Adam Warzawa/PAP/dpa

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GESTERN19:52 Uhr

König Harald wird am 9. September beigesetzt

Das Begräbnis des norwegischen Königs Harald V. findet am 9. September in Oslo statt. Nach der Trauerfeier im Dom wird er in der Kirche von Akershus beigesetzt. Bis zum Vortag können Besucher in der Schlosskapelle Abschied nehmen.

Die Beisetzung von König Harald V. - hier ein Gedenkgottesdienst - findet am 9. September statt.

Die Beisetzung von König Harald V. – hier ein Gedenkgottesdienst – findet am 9. September statt.

Foto: Cornelius Poppe/NTB/dpa

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GESTERN19:27 Uhr

Nach Schüssen bei Rave-Event: Polizei hat drei Hypothesen zur Tat

Nach Schüssen am Rand einer Rave-Veranstaltung in Aarau ist die Täterschaft weiter nicht gefasst. Eine 22-Jährige wurde getötet, fünf weitere Menschen verletzt; niemand schwebte zuletzt in Lebensgefahr. Die Polizei prüft Terrorakt, Amoklauf oder eine Abrechnung im kriminellen Milieu.

GESTERN18:46 Uhr

Klingbeil berät mit G20-Finanzministern im US-Bundesstaat North Carolina

Klingbeil nimmt ab Montag in Asheville (USA) am zweitägigen G20-Treffen der Finanzminister und Zentralbanker teil. Geplant sind Gespräche mit den Finanzministern Kanadas und Indiens sowie ein BMW-Werkbesuch. Die USA wollen Irans Isolation und Sanktionen thematisieren.

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GESTERN17:42 Uhr

1. Bundesliga: Freiburg feiert deutlichen Sieg gegen Bremen

Der SC Freiburg hat Werder Bremen im ersten Sonntagsspiel der neuen Bundesliga-Saison 4:1 besiegt. Yuito Suzuki traf dreimal, Igor Matanovic einmal; Dariusz Stalmach erzielte Bremens Ehrentreffer. Am Samstag spielt Freiburg in Paderborn, Bremen gegen Leipzig.

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GESTERN17:28 Uhr

Erstes Ministertreffen von neuem Verteidigungsbündnis in Istanbul

Minister aus Saudi-Arabien, der Türkei und Pakistan beraten am Montag erstmals in Istanbul über ihr Militärbündnis. Geplant ist ein Strategie-Ausschuss; zudem geht es um Verteidigungsfähigkeiten, Rüstungskooperation und die Kompatibilität der Armeen. Bei einem Angriff besteht Beistandspflicht.

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GESTERN17:05 Uhr

Streit über Russland-Kurs: Opposition fordert Aufklärung

Die Bundesregierung will Russland laut Regierungskreisen diese Woche öffentlich für den versuchten Sprengstoffdrohnen-Anschlag in Leipzig verantwortlich machen und nationale Schritte sowie neue EU-Sanktionen einleiten. Linke und AfD warnen vor Vorverurteilung und Aufrüstung, SPD und Grüne fordern Konsequenzen.

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GESTERN16:13 Uhr

Österreich verzeichnet für Juni und Juli mehr Hitzetote als je zuvor

In Österreich wurden im Juni und Juli 646 hitzebedingte Todesfälle verzeichnet – mehr als je zuvor. Die Ages berechnete die Zahl anhand eines statistischen Modells; der bisherige Höchstwert lag 2024 bei 570 Fällen.

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GESTERN15:10 Uhr

Fähre vor Zypern gekentert – mindestens sieben Tote

Vor Zypern ist eine Fähre mit 267 Menschen an Bord kurz nach dem Auslaufen aus Kyrenia auf dem Weg nach Mersin gekentert. Mindestens sieben Menschen starben, 172 wurden gerettet; die Rettungsaktion läuft. Warum Wasser eindrang, war zunächst unklar.
Die türkische Küstenwache hilft bei der Rettung. (Archivbild)

Die türkische Küstenwache hilft bei der Rettung. (Archivbild)

Foto: John Macdougall/dpa

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GESTERN14:49 Uhr

Neues Weltraumteleskop „Nancy Grace Roman“ ist gestartet

Nasa hat das Weltraumteleskop „Nancy Grace Roman“ mit einer Falcon-Heavy-Rakete von SpaceX von Cape Canaveral gestartet. Es soll in etwa einem Monat seine 1,6 Millionen Kilometer entfernte Umlaufbahn erreichen und ab Anfang 2027 Exoplaneten, explodierende Sterne und Schwarze Löcher erforschen.

Das Weltraumteleskop wurde nach einer der ersten Frauen in leitender Position bei der Nasa benannt.

Das Weltraumteleskop wurde nach einer der ersten Frauen in leitender Position bei der Nasa benannt.

Foto: John Raoux/AP/dpa

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GESTERN13:33 Uhr

Fähre mit 267 Menschen vor Zypern gekentert

Eine Fähre mit 267 Menschen an Bord ist vor Nordzypern in Seenot geraten. Küstenwache und Rettungsteams sind im Einsatz, sagte der nordzyprische Verkehrsminister Erhan Arikli. Auf Bildern von „CNN Türk“ war zu sehen, wie Menschen in Rettungswesten darauf warteten, in Sicherheit gebracht zu werden. Die Fähre kenterte in stürmischer See etwa zwei Kilometer nach dem Ablegen von Kyrenia in Richtung des türkischen Hafens Tasucu.

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GESTERN13:16 Uhr

Erneute Demonstration gegen Massentourismus auf Mallorca

1.000 Einheimische protestieren auf Mallorca erneut gegen den Massentourismus auf der Insel protestiert. Sie bildeten eine Sitzkette von der Plaza de España bis zum Regierungssitz am Meer und hielten Plakate wie „Your paradise, our hell“ (Euer Paradies, unsere Hölle), „Waiting line for a rent in Palma“ (Warteschlange für eine Mietwohnung in Palma) oder auch „Tourist go home“. Für den Protest zeichneten die Umweltverbände GOB und Terraferida verantwortlich.

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GESTERN12:48 Uhr

Gedenkgottesdienst mit Königsfamilie für Harald V.

Norwegens neuer König Haakon VIII. hat seines verstorbenen Vaters Harald V. mit dem Besuch eines Trauergottesdienstes gedacht. Viele Menschen reihten sich an der Kirche von Asker bei Oslo auf, um einen Blick auf den 53-Jährigen und die königliche Familie werfen zu können. Im ganzen Land fanden Trauergottesdienste statt. Harald V. hatte seit 1991 auf dem Thron gesessen und galt weithin als Verkörperung eines offenen und toleranten Norwegens.

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GESTERN11:21 Uhr

Ukrainisches Munitionslager lag in einem Wohngebiet – 38 Tote

Nach den von Russland ausgelösten Explosionen in einem Munitionsdepot nahe der ukrainischen Hauptstadt Kiew liegt die Zahl der Toten bei 38, vier Menschen werden noch vermisst. Erst gestern wurde bekannt, dass das Munitionslager in einem Wohngebiet liegt. Bei den meisten Opfern handelte es sich um Bewohner eines Altenheims. 
Das Munitionslager hätte nach Angaben ukrainischer Behörden nicht in einem Wohngebiet angelegt werden dürfen.

Das Munitionslager hätte nach Angaben ukrainischer Behörden nicht in einem Wohngebiet angelegt werden dürfen.

Foto: Dan Bashakov/AP/dpa

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GESTERN11:14 Uhr

Dampf aus der Küche – Boeing 737 landet unplanmäßig in Paris

Wegen Dampfentwicklung aus einer Bordküche ist der Flug EW 590 einer Boeing 737 mit 131 Passagieren von Köln-Bonn nach Mallorca am 29. August außerplanmäßig auf dem Flughafen Charles de Gaulle in Paris gelandet. Die Passagiere erhielten Hotelübernachtungen, die nötigen Transfers und Umbuchungen. Die Landung sei vorsorglich und unter dem Status „normal“ erfolgt; die Sicherheit war nicht gefährdet.

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GESTERN10:22 Uhr

Russland kündigt Vergeltung an

Russland hat „massive Angriffe“ gegen „Einrichtungen des Energiesektors“ in der Ukraine als Vergeltung für die Attacken Kiews auf zivile Infrastruktur und den russischen Öl- und Energiekomplex angekündigt. Die russische Armee griff ein Asbest- und Zementkombinat an, in dessen Räumen laut Moskau Sprengstoffe lagerten, sowie eine Produktionsstätte für Drohnen und Munition. Die Ukraine griff mit Drohnen eine Ölraffinerie im Nordosten an, was zu einem Brand führte.

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GESTERN10:10 Uhr

Oberbayern: 31 Jahre alte Britin in Bahnhof in Rosenheim erstochen

Im Rosenheimer Bahnhof ist eine 31 Jahre alte Britin erstochen worden. Die Polizei nahm einen 27 Jahre alten tatverdächtig Mann fest, zum Motiv des aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck stammenden Angreifers machten Ermittler keine Angaben. Die Frau kam noch ins Krankenhaus, dort erlag sie ihren  Verletzungen. 

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GESTERN9:56 Uhr

Venedig streicht Jury-Pressekonferenz

Bei den Filmfestspielen in Venedig gibt es dieses Mal keine Jury-Pressekonferenz zum Auftakt. Branchenkenner vermuten einen Zusammenhang mit politischen Fragen zum Gazakrieg. Die Festivalleitung bestritt in einer Anfrage des US-Magazins „Deadline“, dass die Entscheidung deswegen getroffen worden sei, und sprach stattdessen von einem „Terminkonflikt“.
Die Jury im vergangenen Jahr, mit Jurypräsident Alexander Payne (2.v.r.). (Archivbild)

Die Jury im vergangenen Jahr, mit Jurypräsident Alexander Payne (2.v.r.). (Archivbild)

Foto: Alessandra Tarantino/Invision/AP/dpa

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GESTERN8:52 Uhr

Island-Referendum: Gegner kurz vor Auszählungsende vorne

Beim Referendum in Island über die Wiederaufnahme von Beitrittsverhandlungen mit der EU liegen die Gegner kurz vor dem Ende der Auszählungen vorne. Sie lagen am Sonntag laut Online-Auszählung mit 51,8 Prozent vor den Befürwortern, die auf 48,2 Prozent kamen. Es standen nur noch einige Stimmen aus zwei von Islands sechs Wahlkreisen aus.

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GESTERN8:16 Uhr

Ein Anführer des Drogenkartells Tren de Aragua festgenommen

Laut der peruanischen Regierung wurde Ibelmery Adon Colina Maldonado in Lima festgenommen – ein Anführer des venezolanischen Drogenkartells Tren de Aragua. Er gilt als Anführer des Kartells in Chile. Die Organisation ist für Menschenhandel, Mord, Entführungen, Raub, Drogenhandel und Erpressung bekannt. Bei Fahndung und Festnahme arbeiteten die peruanische Polizei, das FBI und die chilenische Polizei zusammen.

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GESTERN7:35 Uhr

ING-Ökonom fürchtet Gasmangellage bei kaltem Winter

ING-Chefvolkswirt Carsten Brzeski warnt wegen derzeit nur zur Hälfte gefüllten Gasspeicher vor einer möglichen Gasmangellage in Deutschland. Er fordert zusätzliches LNG, etwa aus den USA oder Norwegen. Man könne auch zeitweise stärker Kohle einsetzen. Brzeski rechnet mit Gaspreisen von rund 70 Euro je Megawattstunde, beim Öl ungefähr 90 Dollar je Barrel und eine Inflationsrate im August von über Drei Prozent.

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GESTERN7:26 Uhr

Schüsse bei Techno-Festival in der Schweiz – mehrere Opfer

In Aarau im Schweizer Kanton Aargau hat die Polizei in der Nacht einen Großeinsatz gestartet, nachdem bei einer Pferderennbahn Schüsse auf eine Menschenmenge abgefeuert worden sind. Laut Polizei gibt es „mehrere Opfer“. Ob darunter Tote sind, blieb unklar. Zum dem Zeitpunkt fand dort das Techno-Festival „Aarau Rave VOL. 7“ statt.
GESTERN6:56 Uhr

Präsidentin: Venezuela behält Souveränität über seine Öl-Ressourcen

Venezuela behält im Rahmen des US-Ölabkommens die Kontrolle über seine Ölvorkommen, sagt Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez. Das Abkommen soll Kapital und Technologie bringen. Mit über 303 Milliarden Barrel hat das Land die größten bekannten Erdöl-Reserven weltweit. US-Energiekonzerne reagierten bislang zurückhaltend – wegen der schlechten Infrastruktur und früherer Enteignungen ausländischer Investoren.

Ölplattformen in Cabimas, südlich des Maracaibo-Sees, Bundesstaat Zulia, Venezuela, am 31. Januar 2026. Venezuela besitzt viel Öl – die Förderanlagen zerfielen unter der verstaatlichten Wirtschaft.

Foto: Maryorin Mendez/AFP via Getty Images

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GESTERN6:34 Uhr

Medien: Bahn investiert 210 Millionen Euro in „XXL-Waschprogramm“

Die Deutsche Bahn will bis 2030 insgesamt 210 Millionen Euro in ein „XXL-Waschprogramm“ für sauberere Bahnhöfe und Züge sowie mehr Sicherheit investieren. Damit werde das bestehende Sofortprogramm gegen Schmutz und Vandalismus verlängert, berichtete die „BILD am Sonntag“. Auch die Zahl der Reinigungskräfte, die in Fernzügen Toiletten säubern, soll auf 220 verdoppelt werden.

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GESTERN6:19 Uhr

USA stellen 3,6 Millionen Dollar für Katastrophenregion in Nepal bereit

Die USA haben 3,6 Millionen Dollar (3,11 Millionen Euro) an Hilfen für die Menschen in der Katastrophenregion in Nepal nach der Sturzflut bereit gestellt. Das Außenministerium teilte mit, mit dem Geld würden auch „bis zu drei Monate Nothilfe mit Lebensmitteln für bis zu 10.000 von Überschwemmungen betroffene Haushalte“ finanziert.

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GESTERN6:00 Uhr

San José: Deutscher Konsul in Costa Rica verunglückt

In Costa Rica ist der deutsche Konsul Mario Genz (53) im Freizeitzentrum am Ufer der Lagune Río Cuarto in der Provinz Alajuela verunglückt. Er geriet beim Schwimmen in der Lagune aus ungeklärter Ursache in Not, Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos. Genz sei „ein zertifizierter Taucher“ und ein häufiger Besucher der Lagune Río Cuarto gewesen.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen

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BSW in Sachsen-Anhalt: Zusammen mit AfD gegen Hilfen für die Ukraine

Das BSW will im Fall eines Einzugs in den Landtag in Sachsen-Anhalt als erste Aktion einen Antrag gegen deutsche Ukraine-Hilfen gemeinsam mit der AfD verabschieden.
„Wir hoffen, dass es mit den Stimmen der AfD eine Mehrheit für diesen Antrag im neuen Landtag geben wird“, heißt es in einem Papier der BSW-Spitzenkandidaten bei der Wahl am kommenden Sonntag, Claudia Wittig und Thomas Schulze.
Eine entsprechende Absprache dazu gebe es zwar nicht, sagte ein BSW-Sprecher am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP. Doch die Ablehnung der Ukraine-Hilfen sei „eine bekannte Position der AfD. Deshalb gehen wir davon aus, dass sie zustimmen.“ Theoretisch sei auch denkbar, dass die Linke sich anschließt.
Das Papier der Spitzenkandidaten trägt den Titel „Sofortprogramm des BSW für ein friedliches Sachsen-Anhalt“. Wichtigstes Anliegen der Partei ist demnach, dass die neue Landesregierung sich im Bundesrat gegen „die milliardenschweren Militärhilfen“ stark macht.
Die Unterstützung für die Ukraine sei eine finanzielle Belastung und erhöhe die Gefahr, dass „der Krieg nach Deutschland getragen wird“.
„Wir wollen eine Politik, die wieder mehr an Köthen als an Kiew denkt“, erklärten Wittig und Schulze. Es dürfe „kein Cent mehr“ für den Krieg in der Ukraine überwiesen werden, erklärte BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht.
„Es braucht endlich ernsthafte diplomatische Bemühungen, um das Blutvergießen zu stoppen.“ Außenpolitik sei zwar nicht Ländersache, doch das Thema habe Priorität für die Partei, sagte der Sprecher.
Nach dem verpassten Einzug in den Bundestag im vergangenen Jahr geht es für das BSW in Sachsen-Anhalt um viel. Umfragen sehen die Partei derzeit bei drei bis vier Prozent, sie muss also auch um den Einzug in den Landtag in Magdeburg bangen.
Die AfD dagegen liegt in allen Umfragen deutlich vorne und lag zuletzt bei Werten zwischen 40 und 42 Prozent.
Das BSW-„Sofortprogramm“ umfasst insgesamt sechs Anträge, die „mit wechselnden Mehrheiten – unter Einbeziehung aller Fraktionen“ verabschiedet werden sollen.
Die weiteren Positionen richten sich gegen Aufrüstung, die Wehrpflicht und Bundeswehrwerbung an Schulen. Hier erwartet die Partei nach Angaben des Sprechers eher keine Zustimmung der AfD.
Das Verhältnis zu der in weiten Teilen rechtsextremen Partei hatte zuletzt zu erheblichen Spannungen in der Partei geführt. Die BSW-Bundesführung favorisiert für Thüringen, Sachsen-Anhalt und weitere ostdeutsche Länder das Modell eines „überparteilichen Ministerpräsidenten“, der sich auf wechselnde parlamentarische Mehrheiten unter Einbindung der AfD stützt. Das Thüringer BSW, das in Erfurt an der Regierung mit CDU und SPD beteiligt ist, lehnt dies ab.
Wagenknecht macht hingegen unter anderem die Regierungsbeteiligung in Thüringen für die Probleme des BSW verantwortlich. Ihre noch junge Partei habe sich dort „von den alten Platzhirschen“ über den Tisch ziehen lassen und dadurch „kurzfristig viel Sympathie verspielt“, erklärte sie im März. Diesen Fehler werde das BSW nicht wiederholen.(afp/red)
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Dutzende Tote nach Angriff auf Munitionslager bei Kiew

Bei einem russischen Angriff auf ein ukrainisches Munitionsdepot nahe Kiew haben schwere Explosionen Dutzende Menschen in einem Wohngebiet in den Tod gerissen.
Von 38 Toten und noch 4 Vermissten sprach Präsident Wolodymyr Selenskyj. In dem Dorf Myla rund fünf Kilometer westlich von Kiew gingen die Arbeiten zur Beseitigung der Folgen des russischen Angriffs und die Suche nach weiteren Opfern demnach weiter.
Es gebe 20 Verletzte, darunter zwei Kinder, teilte Selenskyj bei Telegram mit. „Den Rettungskräften ist es gelungen, die meisten Brände zu löschen“, sagte Selenskyj. Sprengstoffexperten seien im Einsatz, um die durch die Explosionen weggeschleuderte Munition aufzuspüren. Das kontaminierte Gelände sei groß.
Russland hatte das Depot, wo auch Granaten und Minen gelagert waren, am Freitagabend angegriffen. Erst am Samstag wurde bekannt, dass das Munitionslager – entgegen den ukrainischen Vorschriften – in einem Wohngebiet lag. Bei den meisten Opfern handelte es sich um Bewohner eines Altenheims.

Strafverfahren wegen Munitionslager in Wohngebiet eingeleitet

Der Staatschef hatte am Vortag angekündigt, die Verantwortlichen für die Nachlässigkeit zur Verantwortung zu ziehen. „Es gibt Vorschriften: Munition darf es nicht neben Häusern und anderen Wohngebäuden geben“, betonte er.
Die Ermittlungen zu dem Fall dauern an. „Es gibt erhebliche Schäden an der umliegenden Infrastruktur: Wohnhäuser sowie ein Senioren- und Behindertenheim wurden beschädigt“, sagte Selenskyj. Fast 400 Menschen seien in Sicherheit gebracht worden.
Regierungschef Serhij Korezkyj verwies auf einen ähnlichen Vorfall Anfang Juli in Wyschnewe am südwestlichen Stadtrand von Kiew. „Im fünften Kriegsjahr werden ein und dieselben Fehler begangen – das ist kriminelle Fahrlässigkeit“, schrieb er bei Telegram.
Nach offiziellen Angaben wurden damals bei der Explosion eines Munitionsdepots mindestens neun Menschen getötet.
Kiew und das Umland kommen seit Tagen aufgrund ständigen Luftalarms nicht zur Ruhe. Dabei wurden den Behörden zufolge am Wochenende auch ein 2 Jahre und ein 14 Jahre altes Mädchen getötet.

Selenskyj: Tausende russische Angriffe in dieser Woche

Selenskyj sagte, dass die Ukraine mehr Schutz vor russischem Terror brauche. „Insgesamt haben die Russen allein in dieser Woche fast 2.000 Angriffsdrohnen, über 1.600 Bomben und 31 Raketen verschiedener Typen, darunter nordkoreanische ballistische Raketen, gegen unsere Bevölkerung abgefeuert“, sagte er. Es gebe rund um die Uhr Angriffe auf Gemeinden in Front- und Grenzgebieten.
Zugleich wehrte sich die Ukraine mit neuen Gegenangriffen auf Ziele im russischen Hinterland. Selenskyj zog dazu erneut zufrieden Bilanz. Es seien Lager-, Vorbereitungs- und Abschussstellen für Angriffsdrohnen in den Regionen Orjol und Rostow getroffen worden.
„Es gab Treffer auf einen Militärflugplatz in Jeisk und im Schwarzen Meer“, sagte Selenskyj. Im Leningrader Gebiet sei eine Ölraffinerie Ziel gewesen, „die monatlich Millionen Dollar in den Militärhaushalt einbringt“.
„Russland muss täglich spüren, dass der Krieg dorthin zurückkehrt, woher er gekommen ist“, erklärte Selenskyj. Russland müssten die Ressourcen genommen werden für den Krieg.
Dafür brauche es auch weitere Sanktionen des Westens und einen Kampf gegen die Umgehung der Strafmaßnahmen. Russland beziehe weiter viele Komponenten, chemische Stoffe und Maschinen für seine Kriegswirtschaft aus dem Ausland, sagte Selenskyj.

Russland will nun verstärkt ukrainische Energieanlagen angreifen

Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte dem russischen Staatsfernsehen, dass die Ukraine mit den „terroristischen Angriffen“ auf russische wirtschaftliche Ziele selbst den Weg der Eskalation gewählt habe und darauf die Antwort bekomme.
„Jeden Tag nähert sich die Niederlage des Landes. Kiew versteht das sehr gut“, sagte Peskow. Die Schäden in dem Land durch die russischen Angriffe seien mit bloßem Auge sichtbar.
Das russische Verteidigungsministerium teilte am Morgen mit, in der Hauptstadt Kiew sei ein Betrieb getroffen worden, in dem Bauteile und Sprengstoff für Drohnen gelagert gewesen seien. Die Angaben sind von unabhängiger Seite nicht überprüfbar.
Die Angriffe auf Rüstungsbetriebe würden fortgesetzt. Die russischen Streitkräfte kündigten zudem an, sich auf massive Schläge gegen die ukrainische Energieinfrastruktur zu rüsten.
Russland führt seit mehr als viereinhalb Jahren seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Kiew wehrt sich dagegen mit westlicher Hilfe.

Russischer Abgeordneter fordert Atomschlag gegen Ukraine

Der russische Parlamentsabgeordnete Alexej Schuraljow erwog in einer Videobotschaft einen Schlag gegen die Ukraine mit einer taktischen Atomwaffe. „Es gibt Diskussionen darüber, ob wir taktische Atomwaffen einsetzen dürfen oder nicht“, sagte er. „Im Bedarfsfall sind wir verpflichtet, sie einzusetzen.“ Die russische Armee komme zwar voran in der Ukraine. Es seien aber härtere Schläge nötig.
„Man muss so zuschlagen, dass der Feind versteht, dass er kapitulieren sollte“, sagte der Politiker der kremlnahen Partei Rodina (auf Deutsch: Heimat) wenige Wochen vor der Duma-Wahl, die vom 18. bis 20. September geplant ist. Als Beispiel nannte er den Einsatz der Atombombe durch die USA in Japan im Zweiten Weltkrieg.
Der Kreml hatte stets betont, dass Atomwaffen nur im Fall einer existenziellen Bedrohung für Russland eingesetzt werden könnten. Kremlchef Wladimir Putin hatte die Schäden durch ukrainische Angriffe zwar eingeräumt, aber als „unter Kontrolle“ heruntergespielt. (dpa/red)
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30.08.2026 | Fähre mit 267 Menschen vor Zypern gekentert | Dampf aus der Küche – Boeing 737 landet außerplanmäßig in Paris

HEUTE13:33 Uhr

Fähre mit 267 Menschen vor Zypern gekentert

Eine Fähre mit 267 Menschen an Bord ist vor Nordzypern in Seenot geraten. Küstenwache und Rettungsteams sind im Einsatz, sagte der nordzyprische Verkehrsminister Erhan Arikli. Auf Bildern von „CNN Türk“ war zu sehen, wie Menschen in Rettungswesten darauf warteten, in Sicherheit gebracht zu werden. Die Fähre kenterte etwa zwei Kilometer nach dem Ablegen von Kyrenia in Richtung des türkischen Hafens Tasucu.

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HEUTE13:16 Uhr

Erneute Demonstration gegen Massentourismus auf Mallorca

1.000 Einheimische protestieren auf Mallorca erneut gegen den Massentourismus auf der Insel protestiert. Sie bildeten eine Sitzkette von der Plaza de España bis zum Regierungssitz am Meer und hielten Plakate wie „Your paradise, our hell“ (Euer Paradies, unsere Hölle), „Waiting line for a rent in Palma“ (Warteschlange für eine Mietwohnung in Palma) oder auch „Tourist go home“. Für den Protest zeichneten die Umweltverbände GOB und Terraferida verantwortlich.

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HEUTE12:48 Uhr

Gedenkgottesdienst mit Königsfamilie für Harald V.

Norwegens neuer König Haakon VIII. hat seines verstorbenen Vaters Harald V. mit dem Besuch eines Trauergottesdienstes gedacht. Viele Menschen reihten sich an der Kirche von Asker bei Oslo auf, um einen Blick auf den 53-Jährigen und die königliche Familie werfen zu können. Im ganzen Land fanden Trauergottesdienste statt. Harald V. hatte seit 1991 auf dem Thron gesessen und galt weithin als Verkörperung eines offenen und toleranten Norwegens.

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HEUTE11:21 Uhr

Ukrainisches Munitionslager lag in einem Wohngebiet – 38 Tote

Nach den von Russland ausgelösten Explosionen in einem Munitionsdepot nahe der ukrainischen Hauptstadt Kiew liegt die Zahl der Toten bei 38, vier Menschen werden noch vermisst. Erst gestern wurde bekannt, dass das Munitionslager in einem Wohngebiet liegt. Bei den meisten Opfern handelte es sich um Bewohner eines Altenheims. 
Das Munitionslager hätte nach Angaben ukrainischer Behörden nicht in einem Wohngebiet angelegt werden dürfen.

Das Munitionslager hätte nach Angaben ukrainischer Behörden nicht in einem Wohngebiet angelegt werden dürfen.

Foto: Dan Bashakov/AP/dpa

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HEUTE11:14 Uhr

Dampf aus der Küche – Boeing 737 landet unplanmäßig in Paris

Wegen Dampfentwicklung aus einer Bordküche ist der Flug EW 590 einer Boeing 737 mit 131 Passagieren von Köln-Bonn nach Mallorca am 29. August außerplanmäßig auf dem Flughafen Charles de Gaulle in Paris gelandet. Die Passagiere erhielten Hotelübernachtungen, die nötigen Transfers und Umbuchungen. Die Landung sei vorsorglich und unter dem Status „normal“ erfolgt; die Sicherheit war nicht gefährdet.

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HEUTE10:22 Uhr

Russland kündigt Vergeltung an

Russland hat „massive Angriffe“ gegen „Einrichtungen des Energiesektors“ in der Ukraine als Vergeltung für die Attacken Kiews auf zivile Infrastruktur und den russischen Öl- und Energiekomplex angekündigt. Die russische Armee griff ein Asbest- und Zementkombinat an, in dessen Räumen laut Moskau Sprengstoffe lagerten, sowie eine Produktionsstätte für Drohnen und Munition. Die Ukraine griff mit Drohnen eine Ölraffinerie im Nordosten an, was zu einem Brand führte.

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HEUTE10:10 Uhr

Oberbayern: 31 Jahre alte Britin in Bahnhof in Rosenheim erstochen

Im Rosenheimer Bahnhof ist eine 31 Jahre alte Britin erstochen worden. Die Polizei nahm einen 27 Jahre alten tatverdächtig Mann fest, zum Motiv des aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck stammenden Angreifers machten Ermittler keine Angaben. Die Frau kam noch ins Krankenhaus, dort erlag sie ihren  Verletzungen. 

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HEUTE9:56 Uhr

Venedig streicht Jury-Pressekonferenz

Bei den Filmfestspielen in Venedig gibt es dieses Mal keine Jury-Pressekonferenz zum Auftakt. Branchenkenner vermuten einen Zusammenhang mit politischen Fragen zum Gazakrieg. Die Festivalleitung bestritt in einer Anfrage des US-Magazins „Deadline“, dass die Entscheidung deswegen getroffen worden sei, und sprach stattdessen von einem „Terminkonflikt“.
Die Jury im vergangenen Jahr, mit Jurypräsident Alexander Payne (2.v.r.). (Archivbild)

Die Jury im vergangenen Jahr, mit Jurypräsident Alexander Payne (2.v.r.). (Archivbild)

Foto: Alessandra Tarantino/Invision/AP/dpa

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HEUTE8:52 Uhr

Island-Referendum: Gegner kurz vor Auszählungsende vorne

Beim Referendum in Island über die Wiederaufnahme von Beitrittsverhandlungen mit der EU liegen die Gegner kurz vor dem Ende der Auszählungen vorne. Sie lagen am Sonntag laut Online-Auszählung mit 51,8 Prozent vor den Befürwortern, die auf 48,2 Prozent kamen. Es standen nur noch einige Stimmen aus zwei von Islands sechs Wahlkreisen aus.

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HEUTE8:16 Uhr

Ein Anführer des Drogenkartells Tren de Aragua festgenommen

Laut der peruanischen Regierung wurde Ibelmery Adon Colina Maldonado in Lima festgenommen – ein Anführer des venezolanischen Drogenkartells Tren de Aragua. Er gilt als Anführer des Kartells in Chile. Die Organisation ist für Menschenhandel, Mord, Entführungen, Raub, Drogenhandel und Erpressung bekannt. Bei Fahndung und Festnahme arbeiteten die peruanische Polizei, das FBI und die chilenische Polizei zusammen.

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HEUTE7:35 Uhr

ING-Ökonom fürchtet Gasmangellage bei kaltem Winter

ING-Chefvolkswirt Carsten Brzeski warnt wegen derzeit nur zur Hälfte gefüllten Gasspeicher vor einer möglichen Gasmangellage in Deutschland. Er fordert zusätzliches LNG, etwa aus den USA oder Norwegen. Man könne auch zeitweise stärker Kohle einsetzen. Brzeski rechnet mit Gaspreisen von rund 70 Euro je Megawattstunde, beim Öl ungefähr 90 Dollar je Barrel und eine Inflationsrate im August von über Drei Prozent.

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HEUTE7:26 Uhr

Schüsse bei Techno-Festival in der Schweiz – mehrere Opfer

In Aarau im Schweizer Kanton Aargau hat die Polizei in der Nacht einen Großeinsatz gestartet, nachdem bei einer Pferderennbahn Schüsse auf eine Menschenmenge abgefeuert worden sind. Laut Polizei gibt es „mehrere Opfer“. Ob darunter Tote sind, blieb unklar. Zum dem Zeitpunkt fand dort das Techno-Festival „Aarau Rave VOL. 7“ statt.
HEUTE6:56 Uhr

Präsidentin: Venezuela behält Souveränität über seine Öl-Ressourcen

Venezuela behält im Rahmen des US-Ölabkommens die Kontrolle über seine Ölvorkommen, sagt Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez. Das Abkommen soll Kapital und Technologie bringen. Mit über 303 Milliarden Barrel hat das Land die größten bekannten Erdöl-Reserven weltweit. US-Energiekonzerne reagierten bislang zurückhaltend – wegen der schlechten Infrastruktur und früherer Enteignungen ausländischer Investoren.

Ölplattformen in Cabimas, südlich des Maracaibo-Sees, Bundesstaat Zulia, Venezuela, am 31. Januar 2026. Venezuela besitzt viel Öl – die Förderanlagen zerfielen unter der verstaatlichten Wirtschaft.

Foto: Maryorin Mendez/AFP via Getty Images

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HEUTE6:34 Uhr

Medien: Bahn investiert 210 Millionen Euro in „XXL-Waschprogramm“

Die Deutsche Bahn will bis 2030 insgesamt 210 Millionen Euro in ein „XXL-Waschprogramm“ für sauberere Bahnhöfe und Züge sowie mehr Sicherheit investieren. Damit werde das bestehende Sofortprogramm gegen Schmutz und Vandalismus verlängert, berichtete die „BILD am Sonntag“. Auch die Zahl der Reinigungskräfte, die in Fernzügen Toiletten säubern, soll auf 220 verdoppelt werden.

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HEUTE6:19 Uhr

USA stellen 3,6 Millionen Dollar für Katastrophenregion in Nepal bereit

Die USA haben 3,6 Millionen Dollar (3,11 Millionen Euro) an Hilfen für die Menschen in der Katastrophenregion in Nepal nach der Sturzflut bereit gestellt. Das Außenministerium teilte mit, mit dem Geld würden auch „bis zu drei Monate Nothilfe mit Lebensmitteln für bis zu 10.000 von Überschwemmungen betroffene Haushalte“ finanziert.

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HEUTE6:00 Uhr

San José: Deutscher Konsul in Costa Rica verunglückt

In Costa Rica ist der deutsche Konsul Mario Genz (53) im Freizeitzentrum am Ufer der Lagune Río Cuarto in der Provinz Alajuela verunglückt. Er geriet beim Schwimmen in der Lagune aus ungeklärter Ursache in Not, Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos. Genz sei „ein zertifizierter Taucher“ und ein häufiger Besucher der Lagune Río Cuarto gewesen.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen

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