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CSD-Anschlag: Fraktionen ziehen Fazit nach Anhörung im Innenausschuss

Auch nach der Sondersitzung im Innenausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses zum CSD-Anschlag sind für die Abgeordneten noch viele Fragen offen.
Angehört wurden dabei Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD), die Berliner Polizeipräsidentin Barbara Slowik sowie Vertreter des Berliner Verfassungsschutzes.
Die Fraktionen zogen nach der Anhörung ein Fazit.
 
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Livestream: Anhörung von Berlins Innensenatorin und Polizeipräsidentin zum Fall Abdul B.

Nach dem islamistischen Terroranschlag am Rande des Berliner Christopher Street Day sind noch immer viele Fragen zum Täter und zu seinem Motiv offen. Der Innenausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses will daher in einer Sondersitzung Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) und Polizeipräsidentin Barbara Slowik zu dem Fall berichten lassen.
Dabei dürfte es unter anderem darum gehen, ob…
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Attentäter war „Hochrisikoperson“: Hintergründe zum CSD-Anschlag des Abdul B.


In Kürze:

  • Nach dem Anschlag auf den Berliner CSD steht der Umgang mit islamistischen Gefährdern erneut im Mittelpunkt.
  • Der Tatverdächtige Abdul B. war laut Behörden bereits als Gefährder bekannt und wurde überwacht.
  • Politiker diskutieren über schärfere Regeln, während Experten auf rechtsstaatliche Grenzen hinweisen.

 
Die größte islamistische Terrorgefahr in Deutschland geht nach Einschätzung des Thüringer Verfassungsschutzpräsidenten Stephan Kramer derzeit von Einzeltätern oder kleinen, eigenständig handelnden Gruppen aus. „Wahrscheinlich sind vor allem Anschläge durch einzelne Täter oder sehr kleine, eigenständig handelnde Gruppen, die leicht verfügbare Tatmittel wie Fahrzeuge, Messer oder improvisierte Waffen einsetzen“, sagte Kramer dem „Handelsblatt“. Die Bedrohung durch den Islamismus sei weiterhin hoch, zugleich aber nicht flächendeckend akut.
Nach Einschätzung Kramers zeigt der mutmaßlich islamistisch motivierte Anschlag auf den Christopher Street Day (CSD) in Berlin mehrere typische Risikofaktoren. Dazu zählten eine weit fortgeschrittene dschihadistische Radikalisierung des Täters, ein Ausreiseversuch zur Terrormiliz Islamischer Staat (IS), die Einstufung als Gefährder, Haft- und Auslandserfahrungen sowie die erst kurze Zeit zurückliegende Haftentlassung.
Der Anschlag hatte sich am Samstagabend nahe der Abschlussveranstaltung zur Berliner CSD-Demonstration am Brandenburger Tor ereignet. Ein 21-Jähriger fuhr mit einem Auto im Tiergarten in eine Menschenmenge und attackierte weitere Opfer mit einer Stichwaffe. Eine 65-jährige Frau aus Polen starb, 29 weitere Menschen wurden nach Behördenangaben teils lebensgefährlich verletzt.
Der mutmaßliche Täter mit deutscher Staatsbürger und libanesischen Wurzeln war als Gefährder eingestuft, befand sich aber dennoch auf freien Fuß. Er war mehrfach vorbestraft und hatte 2025 versucht, sich dem IS anzuschließen. Medienberichten zufolge galt der mutmaßliche Attentäter in Sicherheitskreisen als „Hochrisikoperson“. Laut Recherchen von NDR, WDR und „Süddeutscher Zeitung“ wurde Abdul B. bis kurz vor der Tat überwacht.

Menschen bei einer Gedenkveranstaltung vor dem Brandenburger Tor nach dem mutmaßlichen CSD-Anschlag im Tiergarten. Eine Frau starb, 16 Menschen wurden verletzt.

Foto: Omer Messinger/Getty Images

Was über Abdul B. bekannt ist

Nach SPIEGEL-Recherchen reicht die Vorgeschichte des Tatverdächtigen mehrere Jahre zurück. Demnach wurde Abdul B. bereits als Jugendlicher auffällig. Er soll 2019 im Alter von 14 Jahren erstmals den Behörden aufgefallen sein. Später folgten weitere Straftaten, unter anderem wegen Körperverletzung und räuberischer Erpressung.
Demnach soll Abdul B., da er als Anhänger des IS aufgefallen ist, als Gefährder eingestuft worden sein. Nach einem mutmaßlichen Versuch, nach Syrien auszureisen und sich der Terrororganisation anzuschließen, wurde er im Libanon festgenommen und später nach Deutschland zurückgebracht.
Nach seiner Rückkehr kam er wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat in Untersuchungshaft. Die Berliner Generalstaatsanwaltschaft forderte dem Bericht zufolge eine Freiheitsstrafe von knapp drei Jahren. Das Gericht verhängte jedoch eine Jugendstrafe von einem Jahr und zehn Monaten zur sogenannten Vorbewährung. Nach der Verurteilung kam Abdul B. wieder frei, da das Urteil noch nicht rechtskräftig war.
Ebenfalls berichtete der SPIEGEL über eine geplante Betreuung durch das Violence Prevention Network (VPN). In zwei Gesprächen habe sich Abdul B. nach Angaben der Organisation „freundlich, nichtssagend und angepasst“ gezeigt. Eine endgültige Entscheidung über eine Aufnahme in das Deradikalisierungsprogramm stand demnach noch aus.
Zudem sollen Ermittler wenige Wochen vor der Tat einen Hinweis auf ein von Abdul B. veröffentlichtes Waffenfoto im Internet erhalten haben. Bei einer Durchsuchung der Wohnung sei jedoch nur eine Spielzeugwaffe gefunden worden.

Streit über den Umgang mit Gefährdern

Nach dem Anschlag fordert Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) nun schärfere Regeln für den Umgang mit Gefährdern. Es brauche Regelungen, „dass Gefährder nicht nach Jugendstrafrecht behandelt werden und schon gleich gar nicht auf Bewährung in Freiheit kommen“, sagte Dobrindt in den ARD-„Tagesthemen“.
Bereits zuvor hatte Dobrindt ein Drei-Punkte-Sicherheitspaket angekündigt. Dazu gehören eine Reform des Jugendstrafrechts, ein stärkerer Einsatz elektronischer Fußfesseln sowie bundesweit einheitliche Regelungen für eine mögliche Präventivhaft.
„Bewegungseinschränkung durch die Fußfessel muss zum Standard gegenüber Gefährdern werden“, sagte der CSU-Politiker. Es sei nicht auszuschließen, dass Personen, die als Gefährder eingestuft wurden, erneut Straftaten begehen könnten.

Polizei steht am Tatfahrzeug des mutmaßlichen CSD-Angreifers Abdul B. in Berlin. Bei dem Angriff starb eine Frau, 16 Menschen wurden verletzt.

Foto: Omer Messinger/Getty Images

Rechtsstaatliche Grenzen

Mit Blick auf den Umgang mit Gefährdern sprach Verfassungsschutzpräsident Kramer von einem grundsätzlichen Dilemma. Allein aufgrund einer Gefährdungsprognose könne in einem Rechtsstaat niemand unbegrenzt inhaftiert werden. Selbst eine lückenlose Observation binde erhebliche Kräfte und könne spontane Anschläge mit Fahrzeugen oder Messern nicht zuverlässig verhindern.
Kramer sprach sich deshalb für eine frühzeitige Strafverfolgung, eine bessere Betreuung radikalisierter Straftäter in Haft, eine engere Begleitung nach der Entlassung, gerichtsfeste Überwachungsmaßnahmen, elektronische Fußfesseln, regelmäßige Fallkonferenzen und langfristige Deradikalisierungsarbeit aus. „Da gibt es überall noch Luft nach oben.“

Radikalisierung findet häufig in Deutschland statt

Kramer warnte außerdem davor, Islamismus ausschließlich als importiertes Problem zu betrachten. Viele Täter seien in Deutschland geboren oder aufgewachsen und radikalisierten sich erst hier. Die Ideologie könne zwar aus dem Ausland stammen, die Radikalisierung erfolge jedoch häufig innerhalb Deutschlands – etwa über soziale Medien, persönliche Kontakte, lokale Szenen, Messenger-Gruppen, Gefängniskontakte oder Auslandsreisen.
Der Fall des mutmaßlichen CSD-Attentäters wirft damit erneut die Frage auf, wie Behörden mit Personen umgehen sollen, die als gefährlich gelten, aber rechtlich nicht dauerhaft festgehalten werden können. Die Debatte bewegt sich dabei zwischen Forderungen nach mehr Sicherheit und den Grenzen eines Rechtsstaates. (afp/dts/red)
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Livestream: Merz stellt sich kritischen Fragen zur Kabinettsumbildung

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) gab weitere Namen für den Umbau seines Teams bekannt und ging auf den CSD-Anschlag ein. Auf CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann folgt die Bundestagsabgeordnete Franziska Hoppermann.

Beide nahmen an der Pressekonferenz teil.

Zudem ging Merz auf den Verzicht einer Sondersitzung des Bundestages zur Vereidigung der neuen Minister…
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TICKER | Terrorismusexperte: Freilassung von CSD-Attentäter war „tödlicher Fehler“

Bei dem Angriff im Berliner Tiergarten war am Samstag eine Frau getötet worden, 29 weitere Menschen wurden verletzt. Der 21-jährige Tatverdächtige wurde am Sonntag bei einem Polizeieinsatz erschossen. Die Bundesanwaltschaft ermittelt wegen einer „mutmaßlichen islamistischen Tatbegehung“ und prüft mögliche Hintermänner oder Mitwisser.

 
HEUTE12:14 Uhr

Terrorismusexperte: Freilassung von CSD-Attentäter war „tödlicher Fehler“

Nach dem Anschlag am Rande des Berliner Christopher Street Days (CSD) hat der Terrorismusexperte Rolf Tophoven den zuständigen Justizbehörden schwere Versäumnisse vorgeworfen. „Dieser spezielle Angriff wäre zu vermeiden gewesen“, sagte der Experte vom Institut für Terrorismusforschung und Sicherheitspolitik in Essen am Montag der Nachrichtenagentur AFP. „Der Mann hätte nicht freigelassen werden dürfen.“
HEUTE10:13 Uhr

Bericht: Zweiter Verdächtiger nach CSD-Anschlag frei

Nach dem Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day (CSD) ist ein zweiter Verdächtiger offenbar wieder auf freiem Fuß.
Der Iraner, der wegen einer möglichen Beteiligung am Anschlag vorläufig festgenommen wurde, sei bereits am Sonntagabend aus dem Polizeigewahrsam entlassen worden, berichtet der „Spiegel“ am Montag unter Berufung auf eigene Informationen. Z
wischenzeitlich war der Verdacht aufgekommen, dass er als Beifahrer mit im Auto saß. Den Ermittlern zufolge hat sich der Verdacht gegen den Mann aber nicht erhärtet. Dementsprechend ist es auch weiter unklar, ob der mutmaßliche Täter Abdul B. allein gehandelt hat.
HEUTE9:36 Uhr

MM

In Erfurt kamen nach Polizeiangaben anlässlich des Anschlags am Sonntagabend etwa 400 Menschen zusammen, ebenso viele zählten Beamte in Mainz. Dort wurden den Angaben zufolge Kerzen und Blumen niedergelegt.
In Dresden lud der örtliche CSD-Trägerverein zu einer Mahnwache in der Innenstadt, auch dort wurde mit Kerzen und Blumen gedacht. „Wir bleiben stark und sichtbar“, schrieben die Dresdner Organisatoren im sozialen Netzwerk Instagram.
Auch in Hamburg versammelten sich am Sonntag Berichten zufolge mehrere hundert Menschen, im rheinland-pfälzischen Kaiserslautern nach Polizeiangaben knapp 50. Für Montagabend waren in zahlreichen Städten weitere Mahnwachen geplant – darunter etwa in München und Bremen.
HEUTE9:12 Uhr

Ermittlungen nach CSD-Anschlag gehen weiter

Die Ermittlungen dauern nach dem Tod des Tatverdächtigen an. Die Bundesanwaltschaft hat mittlerweile die Verantwortung für die Untersuchungen übernommen, mit schnellen Ergebnissen ist allerdings nicht zu rechnen. Unklar ist unter anderem noch, ob eine zweite Person mit im Tatfahrzeug saß.
Zugleich hat auch die politische Aufarbeitung bereits begonnen. Der Tatverdächtige war als islamistischer Gefährder bekannt und auch bereits verurteilt worden. Da er dennoch auf freiem Fuß war, stehen die Behörden in der Kritik. Aus der Politik werden zudem Rufe nach einem schärferen Strafrecht laut.
HEUTE8:32 Uhr

Kriminalbeamten-Bund fordert klare Zuständigkeiten bei Gefährdern

Dirk Peglow, Vorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter, kritisiert Versäumnisse im Umgang mit islamistischen Gefährdern. Die Entlassung aus der Haft dürfe nicht das Ende staatlicher Aufmerksamkeit bedeuten, sagte Peglow dem „Handelsblatt“.
Vor einer Entlassung müsse verbindlich festgelegt werden, „welche Behörde den Fall koordiniert, welche rechtlichen Maßnahmen möglich sind und wie die weitere Entwicklung bewertet wird“. Es müsse klar sein, wer den Fall steuere. Sicherheitsmaßnahmen und Prävention dürften „nicht getrennt voneinander betrachtet werden“, Deradikalisierungs- und Ausstiegsangebote müssten während der Haft beginnen sowie anschließend fortgesetzt werden.
Wenn von den Behörden erwartet werde, besonders gefährliche Menschen über längere Zeit zu überwachen, müssten Staatsschutz und Observationsdienststellen „personell, technisch und organisatorisch entsprechend ausgestattet sein“.
Die Polizei ermittelt vor Ort.

Die Polizei ermittelt vor Ort.

Foto: Fabian Sommer/dpa

HEUTE6:52 Uhr

Henrichmann: Antwort „nicht mit Samthandschuhen“

CDU-Sicherheitspolitiker fordern nach dem Anschlag ein härteres Vorgehen gegen Gefährder und Islamisten. „Freiheitsrechte von gerichtsbekannten Extremisten und Islamisten dürfen spätestens dann nicht länger überhöht werden, wenn Leib und Leben von Menschen gefährdet sind“, sagte der Vorsitzende des Geheimdienst-Kontrollgremiums des Bundestags, Marc Henrichmann, dem „Handelsblatt“.
Die „Kriegserklärung an unsere freiheitliche Demokratie“ dürfe nicht „mit Samthandschuhen“ beantwortet werden, sagte Henrichmann. Bei einer konkreten und erheblichen Gefahr müsse der Schutz der Bevölkerung „allerhöchste Priorität“ haben. Großveranstaltungen stünden im Fokus islamistischer Gefährder. Henrichmann sagte weiter: „Die preußische Pickelhaube gehört abgelegt. Wir müssen vor die Welle kommen.“
Henrichmann verwies auf die geplante Reform der Nachrichtendienstgesetzgebung mit besseren und zeitgemäßen Befugnissen.
„Dazu gehören ein reibungsloser Datenaustausch zwischen Sicherheitsbehörden, eine erstklassige Datenanalyse und eine angemessene Datenbevorratung“, sagte er. Nachrichtendienstliche Erkenntnisse über terroristische Gefährder müssten zudem über einen längeren Zeitraum ausgewertet werden, um Netzwerke besser erkennen zu können.
HEUTE6:45 Uhr

Vereinschef sah zweite Person im Kleingarten

Nach dem Einsatz von Spezialkräften in einer Kleingartenanlage in Spandau, bei dem der Tatverdächtige des CSD-Anschlags ums Leben kam, äußerte der Vorsitzende des Kleingartenvereins gegenüber „T-online“: „Da war noch eine zweite Person auf der Parzelle“. Er habe die Pächterin des Gartens informiert, als der Mann nicht auf ihn reagiert habe.  Abdul B. selbst habe er nicht gesehen.
Eine Sprecherin der Bundesanwaltschaft bestätigte, dass es sich bei dem erschossenen Mann um den mutmaßlichen Angreifer handeln dürfte. Eine Identifizierung per DNA-Abgleich stehe aber noch aus.
Zur Übernahme der Ermittlungen durch die Bundesanwaltschaft sagte die Sprecherin, der Hintergrund sei die „mutmaßliche islamistische Tatbegehung“. Ermittelt werde nun auch bezüglich möglicher „Hintermänner“ oder „Mitwisser“.
GESTERN22:39 Uhr

Erinnerungen an Breitscheidplatz-Attentat kommen hoch

Die Sprecherin der Hinterbliebenen des islamistischen Anschlags auf dem Berliner Breitscheidplatz und Vorsitzende des Vereins „Victims of Terrorism Germany“, Astrid Passin, fühlt sich durch den Anschlag an das Weihnachtsmarkt-Attentat von 2016 erinnert.
„Die Nachricht hat uns einen Schock versetzt, denn es sind die gleichen Bilder wie damals“, sagte sie dem „RedaktionsNetzwerk Deutschland“. „Die Hinterbliebenen haben ein starkes Angstgefühl“, so die Sprecherin. „Und das bewegt uns. Wir wollen jetzt da sein und Angebote schaffen.“
GESTERN21:56 Uhr

Hunderte trauern am Brandenburger Tor

Am Sonntag haben Hunderte Menschen am Brandenburger Tor der Opfer gedacht.
Auf dem Pariser Platz vor dem Tor wurde eine Schweigeminute abgehalten. Menschen legten Blumen nieder, zündeten Kerzen an und spendeten sich gegenseitig Trost.
Das Brandenburger Tor wurde nach dem Anschlag in Regenbogenfarben angestrahlt.

Das Brandenburger Tor wurde nach dem Anschlag in Regenbogenfarben angestrahlt.

Foto: Christoph Soeder/dpa

GESTERN21:31 Uhr

Keine weiteren Einsätze nach Tod des mutmaßlichen CSD-Attentäters

Die Polizei sucht keine weiteren Verdächtigen. Das teilte ein Sprecher der Berliner Polizei am Sonntagabend mit. Zudem hat die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen zum Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day (CSD) übernommen.
Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) hatte bereits angekündigt, dass der Generalbundesanwalt den Fall, der als islamistischer Anschlag gehandelt wird, übernehmen soll.
GESTERN19:42 Uhr

Berliner Polizei bestätigt: Mutmaßlicher CSD-Angreifer erschossen

Der mutmaßliche Angreifer ist bei einem Polizeieinsatz erschossen worden. Das bestätigte die Polizei der Bundeshauptstadt am Sonntagabend im Kurzbotschaftendienst X.
Der Gesuchte sei in einer Kleingartenanlage in Spandau mit einer „Stichwaffe“ auf die Einsatzkräfte zugelaufen und daraufhin erschossen worden. Trotz „sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen durch die Einsatzkräfte“ sei er noch am Einsatzort verstorben.
„Der

Der mutmaßliche Täter starb bei einem Polizeieinsatz in Berlin-Spandau.

Foto: Michael Kappeler/dpa

GESTERN18:48 Uhr

Merz besucht nach CSD-Anschlag Tatort im Berliner Tiergarten

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) besuchte am Sonntagnachmittag den Tatort. Er begab sich direkt nach einer Andacht in der Marienkirche weiter in den Tiergarten, wo der 21-jährige Abdul B. am Vortag mit einem Auto in eine Menschenmenge gerast war.
Merz sagte: „Wir werden alles tun, um den oder die Täter so schnell wie möglich zu fassen“, sagte er. „Wir werden über Konsequenzen nachdenken und mit Besonnenheit, aber auch mit Entschlossenheit entscheiden.“
GESTERN14:45 Uhr

Dobrindt stuft Bluttat als „islamistischen Terroranschlag“ ein

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat die Bluttat als „islamistischen Terroranschlag“ eingestuft. Auf eine derartige Motivation des Tatverdächtigen deute „alles“ hin, sagte Dobrindt am Sonntag in Berlin. Eine Frau sei getötet worden, zudem gebe es „29 Verletzte und Schwerstverletzte“, sagte der Minister.
Dobrindt kündigte eine Überprüfung der Sicherheitskonzepte für Großveranstaltungen an – etwa für CSD-Kundgebungen in anderen Bundesländern. Dazu sei der Bund bereits in Gesprächen mit den Ländern.
„Man kann nicht ausschließen, dass auch solche schrecklichen Taten, solche terroristischen Anschläge auch Nachahmer finden“, sagte der Minister. Die Sicherheitsmaßnahmen müssten „im Zweifelsfall auch deutlich erhöht werden“.
GESTERN14:39 Uhr

Dobrindt nennt weitere Details zum Täter

Innenminister Dobrindt nannte auch weitere Details zum Täter. Demnach handelt es sich bei dem 21-jährigen Tatverdächtigen um einen deutschen Staatsbürger mit libanesischem Hintergrund.
Er wurde 2005 in Deutschland geboren, die Mutter wurde im Jahr 2002 eingebürgert. Er sei in der Vergangenheit durch eine „Vielzahl an Straftaten“ aufgefallen, so Dobrindt. In Berlin wurde er zuletzt zu einem Jahr und zehn Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Gegen die Bewährung hatte die Staatsanwaltschaft Beschwerde eingelegt.
GESTERN13:32 Uhr

Bericht: Mutmaßlicher Beifahrer nach CSD-Anschlag festgenommen

Einem Medienbericht zufolge soll es bereits in der Nacht zum Sonntag eine Festnahme gegeben haben. Wie der RBB unter Berufung auf eigene Informationen berichtet, soll es sich um einen Mann mit iranischer Staatsbürgerschaft handeln. Die Festnahme wurde zunächst nicht offiziell bestätigt.
Nach dem 21-jährigen Tatverdächtigen Abdul B. wird derweil weiter mit Hochdruck gefahndet. Die Behörden sprechen davon, dass „eine oder mehrere Personen“ sich aus dem Fahrzeug entfernt haben sollen.
GESTERN13:11 Uhr

Charité: Die von uns versorgten Patienten sind außer Lebensgefahr

Die Patienten, die in der Berliner Universitätsklinik Charité versorgt worden, außer Lebensgefahr.
Wie das Klinikum am Sonntag mitteilte, wurden in der Nacht acht der verletzten Menschen versorgt. Vier konnten demnach inzwischen entlassen werden.
Vier weitere Patienten werden aktuell noch auf Intensivstationen behandelt – es besteht zum jetzigen Zeitpunkt keine Lebensgefahr. Insgesamt sollen bei dem Anschlag 25 Menschen verletzt worden sein, eine Frau wurde getötet.
GESTERN12:59 Uhr

Mutmaßlicher CSD-Attentäter war bereits verurteilt

Der 21-jährige Abdul B. soll den Behörden bereits als Anhänger des Islamischen Staates (IS) aufgefallen sein. Das berichtet der „Spiegel“ unter Berufung auf eigene Informationen.
Die Berliner Ermittler warfen ihm nach Angaben aus Sicherheitskreisen die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat vor. Die Staatsanwaltschaft forderte eine Freiheitsstrafe von knapp drei Jahren. Das Gericht habe es jedoch bei einer Jugendstrafe von einem Jahr und zehn Monaten auf Bewährung belassen.
Die Ermittler sollen dann vor wenigen Wochen einen Hinweis bekommen haben, dass Abdul B. im Netz das Foto einer Waffe gepostet habe. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung habe die Polizei aber nur eine Spielzeugwaffe gefunden.
GESTERN12:43 Uhr

Zahl der Verletzten steigt

Die Zahl der gemeldeten Verletzten ist gestiegen. Wie die „BILD“ unter Berufung auf eigene Informationen schreibt, sollen mindestens 25 Personen verletzt worden sein.
Drei Personen befinden sich weiterhin in Lebensgefahr. Eine Frau war bei der Attacke ums Leben gekommen.
„Der

Der Täter raste bei dem Anschlag auf den CSD mit einem Auto in den Tiergarten.

Foto: Sebastian Gollnow/dpa

GESTERN12:23 Uhr

Gab es noch Messerangriffe?

„Es ist Bestandteil der Ermittlungen, ob es eine zweite Tatphase nach der Fahrphase gab. Ob jemand dann das Fahrzeug verlassen hat und mit möglichen Stichwaffen auf Personen eingewirkt und die verletzt hat“, sagte noch in der Nacht ein Polizeisprecher.
Nach Zeugenangaben sollen einige Menschen durch Stiche verletzt worden sein, manche wollen einen schwarz gekleideten Mann mit einer Machete gesehen haben. Die Polizei prüft die Angaben. Demnach gibt es auch unterschiedliche Aussagen dazu, ob es einen oder mehrere Täter gab.
Noch ist unklar, ob der Verdächtige wirklich das weiße Auto steuerte und wem es gehört. Es handele sich um ein Privatfahrzeug, nicht um einen Mietwagen, so die Polizei.
GESTERN12:18 Uhr

Ermittlungen an Bahnhöfen laufen auf Hochtouren

Entsprechende Einsätze liefen unter anderem an Bahnhöfen in der Hauptstadt, sagte Polizeisprecher Jan Misselwitz der Nachrichtenagentur AFP. „Natürlich laufen unsere Maßnahmen auf Hochtouren und in alle Richtungen.“
Bei den Einsätzen an Bahnhöfen gingen die Einsatzkräfte unter anderem etwaigen Hinweisen nach, erläuterte der Sprecher. „Wir sind mittendrin in den wirklich umfassenden Maßnahmen.“
GESTERN11:35 Uhr

Erste Rufe nach Konsequenzen

Alexander Throm, innenpolitischer Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, fordert nach dem mutmaßlichen Anschlag in Berlin die sofortige Verabschiedung aller Sicherheitsgesetze nach der Sommerpause.
Er sagte dem „Tagesspiegel“, Schwarz-Rot arbeite die Versäumnisse der Vergangenheit auf, als Datenschutz wichtiger gewesen sei als das Sicherheitsinteresse der Bürger. Genau das werde jetzt umgekehrt. Union und SPD hatten im Koalitionsvertrag ein Sicherheitspaket verabredet.
GESTERN11:17 Uhr

Tatverdächtiger war als islamistischer „Gefährder“ eingestuft

Wie WDR, NDR und „Süddeutsche Zeitung“ berichten, soll der 21-jährige Abdul B. als islamistischer „Gefährder“ eingestuft gewesen sein. Die Sicherheitsbehörden schätzten ihn demnach als radikalisiert und gewaltbereit ein.
Er soll versucht haben, nach Syrien auszureisen, um sich dem „Islamischen Staat“ anzuschließen. Demnach soll er Ende 2025 bei einer Rückreise aus dem Libanon am Berliner Flughafen BER festgenommen worden sein.
Wie die drei Medien weiter unter Berufung auf Ermittlerkreise berichten, soll er wegen des Verdachts auf „Vorbereitung einer terroristischen Straftat“ bis Mai 2026 in Untersuchungshaft gesessen haben.
GESTERN11:03 Uhr

Generalbundesanwalt übernimmt Ermittlungen

Nach der Todesfahrt beim Berliner CSD gehen die Ermittler offenbar davon aus, dass der Täter ein Anhänger der Terrormiliz „Islamischer Staat“ sein soll. Der Generalbundesanwalt übernimmt die Ermittlungen.
Nach dem mutmaßlichen Täter wird mittlerweile europaweit gefahndet Das BKA soll die Behörden in den Niederlanden, Belgien, Luxemburg, Frankreich, der Schweiz und Österreich um Mithilfe ersucht haben, berichtet „Focus Online“.
GESTERN10:17 Uhr

Polizei verbreitet Foto

Die Ermittler verbreiteten ein Foto des 21-jährigen Gesuchten. Sie baten um Hinweise. Demnach handelt es sich um einen mutmaßlichen Islamisten. Laut Polizei ist nicht abschließend klar, ob es weitere Täter geben könnte.
Die Beamten schalteten auch ein Hinweisportal und ein Hinweistelefon frei.
GESTERN9:32 Uhr

Behörden schließen Mittäter nicht aus

Der 21-jährige Abdul B. soll am Samstag gegen 22 Uhr mit einem Kleintransporter in den Berliner Tiergarten gerast sein, wo CSD-Teilnehmer gerade feierten.
Dabei fuhr er schließlich gegen einen Baum und flüchtete. Ob er einen Mittäter hatte, ist noch unklar.
Die Behörden sprechen mittlerweile davon, dass „eine oder mehrere Personen“ sich aus dem Fahrzeug entfernt haben sollen. Des Weiteren sollen mehrere Personen „durch Stichwerkzeuge verletzt“ worden sein.
GESTERN6:43 Uhr

Durchsuchung einer Wohnung in Schöneberg

In den Stunden nach der Attacke gab es nach Angaben des Polizeisprechers mehrere Polizeieinsätze in Berlin, die im Zusammenhang mit der Tat standen.
Dazu gehörte eine Durchsuchung gegen 1:10 Uhr in einer Wohnung im Stadtteil Schöneberg. Da dort niemand angetroffen wurde, habe es auch keine Festnahme gegeben, so die Polizei.
GESTERN7:16 Uhr

Anschlag gegen 22:00 Uhr

Beim Christopher Street Day in der deutschen Hauptstadt war am 25. Juli gegen 22:00 Uhr im Bereich des Tiergartens ein Fahrzeug in eine Menschenmenge gerast und hatte einen Menschen getötet.
In der Nacht gab die Polizei bekannt, dass sie einen mutmaßlichen Verdächtigen identifiziert hat. „Der Mann ist polizeibekannt und wird der islamistischen Szene in Berlin zugerechnet“, sagte Polizeisprecher Florian Nath.
Mehrere Menschen sollen zudem durch Stichwerkzeuge verletzt worden sein. Insgesamt wurden 16 weitere Menschen verletzt, drei von ihnen lebensgefährlich. Das Geschehen löste bundesweit viel Entsetzen und den Ruf nach politischen Konsequenzen aus.
Mit Material der Nachrichtenagenturen
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TICKER | Bericht: Zweiter Verdächtiger nach CSD-Anschlag frei

Bei dem Angriff im Berliner Tiergarten war am Samstag eine Frau getötet worden, 29 weitere Menschen wurden verletzt. Der 21-jährige Tatverdächtige wurde am Sonntag bei einem Polizeieinsatz erschossen. Die Bundesanwaltschaft ermittelt wegen einer „mutmaßlichen islamistischen Tatbegehung“ und prüft mögliche Hintermänner oder Mitwisser.

HEUTE10:13 Uhr

Bericht: Zweiter Verdächtiger nach CSD-Anschlag frei

Nach dem Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day (CSD) ist ein zweiter Verdächtiger offenbar wieder auf freiem Fuß.
Der Iraner, der wegen einer möglichen Beteiligung am Anschlag vorläufig festgenommen wurde, sei bereits am Sonntagabend aus dem Polizeigewahrsam entlassen worden, berichtet der „Spiegel“ am Montag unter Berufung auf eigene Informationen. Z
wischenzeitlich war der Verdacht aufgekommen, dass er als Beifahrer mit im Auto saß. Den Ermittlern zufolge hat sich der Verdacht gegen den Mann aber nicht erhärtet. Dementsprechend ist es auch weiter unklar, ob der mutmaßliche Täter Abdul B. allein gehandelt hat.
HEUTE9:36 Uhr

MM

In Erfurt kamen nach Polizeiangaben anlässlich des Anschlags am Sonntagabend etwa 400 Menschen zusammen, ebenso viele zählten Beamte in Mainz. Dort wurden den Angaben zufolge Kerzen und Blumen niedergelegt.
In Dresden lud der örtliche CSD-Trägerverein zu einer Mahnwache in der Innenstadt, auch dort wurde mit Kerzen und Blumen gedacht. „Wir bleiben stark und sichtbar“, schrieben die Dresdner Organisatoren im sozialen Netzwerk Instagram.
Auch in Hamburg versammelten sich am Sonntag Berichten zufolge mehrere hundert Menschen, im rheinland-pfälzischen Kaiserslautern nach Polizeiangaben knapp 50. Für Montagabend waren in zahlreichen Städten weitere Mahnwachen geplant – darunter etwa in München und Bremen.
HEUTE9:12 Uhr

Ermittlungen nach CSD-Anschlag gehen weiter

Die Ermittlungen dauern nach dem Tod des Tatverdächtigen an. Die Bundesanwaltschaft hat mittlerweile die Verantwortung für die Untersuchungen übernommen, mit schnellen Ergebnissen ist allerdings nicht zu rechnen. Unklar ist unter anderem noch, ob eine zweite Person mit im Tatfahrzeug saß.
Zugleich hat auch die politische Aufarbeitung bereits begonnen. Der Tatverdächtige war als islamistischer Gefährder bekannt und auch bereits verurteilt worden. Da er dennoch auf freiem Fuß war, stehen die Behörden in der Kritik. Aus der Politik werden zudem Rufe nach einem schärferen Strafrecht laut.
HEUTE8:32 Uhr

Kriminalbeamten-Bund fordert klare Zuständigkeiten bei Gefährdern

Dirk Peglow, Vorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter, kritisiert Versäumnisse im Umgang mit islamistischen Gefährdern. Die Entlassung aus der Haft dürfe nicht das Ende staatlicher Aufmerksamkeit bedeuten, sagte Peglow dem „Handelsblatt“.
Vor einer Entlassung müsse verbindlich festgelegt werden, „welche Behörde den Fall koordiniert, welche rechtlichen Maßnahmen möglich sind und wie die weitere Entwicklung bewertet wird“. Es müsse klar sein, wer den Fall steuere. Sicherheitsmaßnahmen und Prävention dürften „nicht getrennt voneinander betrachtet werden“, Deradikalisierungs- und Ausstiegsangebote müssten während der Haft beginnen sowie anschließend fortgesetzt werden.
Wenn von den Behörden erwartet werde, besonders gefährliche Menschen über längere Zeit zu überwachen, müssten Staatsschutz und Observationsdienststellen „personell, technisch und organisatorisch entsprechend ausgestattet sein“.
Die Polizei ermittelt vor Ort.

Die Polizei ermittelt vor Ort.

Foto: Fabian Sommer/dpa

HEUTE6:52 Uhr

Henrichmann: Antwort „nicht mit Samthandschuhen“

CDU-Sicherheitspolitiker fordern nach dem Anschlag ein härteres Vorgehen gegen Gefährder und Islamisten. „Freiheitsrechte von gerichtsbekannten Extremisten und Islamisten dürfen spätestens dann nicht länger überhöht werden, wenn Leib und Leben von Menschen gefährdet sind“, sagte der Vorsitzende des Geheimdienst-Kontrollgremiums des Bundestags, Marc Henrichmann, dem „Handelsblatt“.
Die „Kriegserklärung an unsere freiheitliche Demokratie“ dürfe nicht „mit Samthandschuhen“ beantwortet werden, sagte Henrichmann. Bei einer konkreten und erheblichen Gefahr müsse der Schutz der Bevölkerung „allerhöchste Priorität“ haben. Großveranstaltungen stünden im Fokus islamistischer Gefährder. Henrichmann sagte weiter: „Die preußische Pickelhaube gehört abgelegt. Wir müssen vor die Welle kommen.“
Henrichmann verwies auf die geplante Reform der Nachrichtendienstgesetzgebung mit besseren und zeitgemäßen Befugnissen.
„Dazu gehören ein reibungsloser Datenaustausch zwischen Sicherheitsbehörden, eine erstklassige Datenanalyse und eine angemessene Datenbevorratung“, sagte er. Nachrichtendienstliche Erkenntnisse über terroristische Gefährder müssten zudem über einen längeren Zeitraum ausgewertet werden, um Netzwerke besser erkennen zu können.
HEUTE6:45 Uhr

Vereinschef sah zweite Person im Kleingarten

Nach dem Einsatz von Spezialkräften in einer Kleingartenanlage in Spandau, bei dem der Tatverdächtige des CSD-Anschlags ums Leben kam, äußerte der Vorsitzende des Kleingartenvereins gegenüber „T-online“: „Da war noch eine zweite Person auf der Parzelle“. Er habe die Pächterin des Gartens informiert, als der Mann nicht auf ihn reagiert habe.  Abdul B. selbst habe er nicht gesehen.
Eine Sprecherin der Bundesanwaltschaft bestätigte, dass es sich bei dem erschossenen Mann um den mutmaßlichen Angreifer handeln dürfte. Eine Identifizierung per DNA-Abgleich stehe aber noch aus.
Zur Übernahme der Ermittlungen durch die Bundesanwaltschaft sagte die Sprecherin, der Hintergrund sei die „mutmaßliche islamistische Tatbegehung“. Ermittelt werde nun auch bezüglich möglicher „Hintermänner“ oder „Mitwisser“.
GESTERN22:39 Uhr

Erinnerungen an Breitscheidplatz-Attentat kommen hoch

Die Sprecherin der Hinterbliebenen des islamistischen Anschlags auf dem Berliner Breitscheidplatz und Vorsitzende des Vereins „Victims of Terrorism Germany“, Astrid Passin, fühlt sich durch den Anschlag an das Weihnachtsmarkt-Attentat von 2016 erinnert.
„Die Nachricht hat uns einen Schock versetzt, denn es sind die gleichen Bilder wie damals“, sagte sie dem „RedaktionsNetzwerk Deutschland“. „Die Hinterbliebenen haben ein starkes Angstgefühl“, so die Sprecherin. „Und das bewegt uns. Wir wollen jetzt da sein und Angebote schaffen.“
GESTERN21:56 Uhr

Hunderte trauern am Brandenburger Tor

Am Sonntag haben Hunderte Menschen am Brandenburger Tor der Opfer gedacht.
Auf dem Pariser Platz vor dem Tor wurde eine Schweigeminute abgehalten. Menschen legten Blumen nieder, zündeten Kerzen an und spendeten sich gegenseitig Trost.
Das Brandenburger Tor wurde nach dem Anschlag in Regenbogenfarben angestrahlt.

Das Brandenburger Tor wurde nach dem Anschlag in Regenbogenfarben angestrahlt.

Foto: Christoph Soeder/dpa

GESTERN21:31 Uhr

Keine weiteren Einsätze nach Tod des mutmaßlichen CSD-Attentäters

Die Polizei sucht keine weiteren Verdächtigen. Das teilte ein Sprecher der Berliner Polizei am Sonntagabend mit. Zudem hat die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen zum Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day (CSD) übernommen.
Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) hatte bereits angekündigt, dass der Generalbundesanwalt den Fall, der als islamistischer Anschlag gehandelt wird, übernehmen soll.
GESTERN19:42 Uhr

Berliner Polizei bestätigt: Mutmaßlicher CSD-Angreifer erschossen

Der mutmaßliche Angreifer ist bei einem Polizeieinsatz erschossen worden. Das bestätigte die Polizei der Bundeshauptstadt am Sonntagabend im Kurzbotschaftendienst X.
Der Gesuchte sei in einer Kleingartenanlage in Spandau mit einer „Stichwaffe“ auf die Einsatzkräfte zugelaufen und daraufhin erschossen worden. Trotz „sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen durch die Einsatzkräfte“ sei er noch am Einsatzort verstorben.
Der mutmaßliche Täter starb bei einem Polizeieinsatz in Berlin-Spandau.

Der mutmaßliche Täter starb bei einem Polizeieinsatz in Berlin-Spandau.

Foto: Michael Kappeler/dpa

GESTERN18:48 Uhr

Merz besucht nach CSD-Anschlag Tatort im Berliner Tiergarten

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) besuchte am Sonntagnachmittag den Tatort. Er begab sich direkt nach einer Andacht in der Marienkirche weiter in den Tiergarten, wo der 21-jährige Abdul B. am Vortag mit einem Auto in eine Menschenmenge gerast war.
Merz sagte: „Wir werden alles tun, um den oder die Täter so schnell wie möglich zu fassen“, sagte er. „Wir werden über Konsequenzen nachdenken und mit Besonnenheit, aber auch mit Entschlossenheit entscheiden.“
GESTERN14:45 Uhr

Dobrindt stuft Bluttat als „islamistischen Terroranschlag“ ein

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat die Bluttat als „islamistischen Terroranschlag“ eingestuft. Auf eine derartige Motivation des Tatverdächtigen deute „alles“ hin, sagte Dobrindt am Sonntag in Berlin. Eine Frau sei getötet worden, zudem gebe es „29 Verletzte und Schwerstverletzte“, sagte der Minister.
Dobrindt kündigte eine Überprüfung der Sicherheitskonzepte für Großveranstaltungen an – etwa für CSD-Kundgebungen in anderen Bundesländern. Dazu sei der Bund bereits in Gesprächen mit den Ländern.
„Man kann nicht ausschließen, dass auch solche schrecklichen Taten, solche terroristischen Anschläge auch Nachahmer finden“, sagte der Minister. Die Sicherheitsmaßnahmen müssten „im Zweifelsfall auch deutlich erhöht werden“.
GESTERN14:39 Uhr

Dobrindt nennt weitere Details zum Täter

Innenminister Dobrindt nannte auch weitere Details zum Täter. Demnach handelt es sich bei dem 21-jährigen Tatverdächtigen um einen deutschen Staatsbürger mit libanesischem Hintergrund.
Er wurde 2005 in Deutschland geboren, die Mutter wurde im Jahr 2002 eingebürgert. Er sei in der Vergangenheit durch eine „Vielzahl an Straftaten“ aufgefallen, so Dobrindt. In Berlin wurde er zuletzt zu einem Jahr und zehn Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Gegen die Bewährung hatte die Staatsanwaltschaft Beschwerde eingelegt.
GESTERN13:32 Uhr

Bericht: Mutmaßlicher Beifahrer nach CSD-Anschlag festgenommen

Einem Medienbericht zufolge soll es bereits in der Nacht zum Sonntag eine Festnahme gegeben haben. Wie der RBB unter Berufung auf eigene Informationen berichtet, soll es sich um einen Mann mit iranischer Staatsbürgerschaft handeln. Die Festnahme wurde zunächst nicht offiziell bestätigt.
Nach dem 21-jährigen Tatverdächtigen Abdul B. wird derweil weiter mit Hochdruck gefahndet. Die Behörden sprechen davon, dass „eine oder mehrere Personen“ sich aus dem Fahrzeug entfernt haben sollen.
GESTERN13:11 Uhr

Charité: Die von uns versorgten Patienten sind außer Lebensgefahr

Die Patienten, die in der Berliner Universitätsklinik Charité versorgt worden, außer Lebensgefahr.
Wie das Klinikum am Sonntag mitteilte, wurden in der Nacht acht der verletzten Menschen versorgt. Vier konnten demnach inzwischen entlassen werden.
Vier weitere Patienten werden aktuell noch auf Intensivstationen behandelt – es besteht zum jetzigen Zeitpunkt keine Lebensgefahr. Insgesamt sollen bei dem Anschlag 25 Menschen verletzt worden sein, eine Frau wurde getötet.
GESTERN12:59 Uhr

Mutmaßlicher CSD-Attentäter war bereits verurteilt

Der 21-jährige Abdul B. soll den Behörden bereits als Anhänger des Islamischen Staates (IS) aufgefallen sein. Das berichtet der „Spiegel“ unter Berufung auf eigene Informationen.
Die Berliner Ermittler warfen ihm nach Angaben aus Sicherheitskreisen die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat vor. Die Staatsanwaltschaft forderte eine Freiheitsstrafe von knapp drei Jahren. Das Gericht habe es jedoch bei einer Jugendstrafe von einem Jahr und zehn Monaten auf Bewährung belassen.
Die Ermittler sollen dann vor wenigen Wochen einen Hinweis bekommen haben, dass Abdul B. im Netz das Foto einer Waffe gepostet habe. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung habe die Polizei aber nur eine Spielzeugwaffe gefunden.
GESTERN12:43 Uhr

Zahl der Verletzten steigt

Die Zahl der gemeldeten Verletzten ist gestiegen. Wie die „BILD“ unter Berufung auf eigene Informationen schreibt, sollen mindestens 25 Personen verletzt worden sein.
Drei Personen befinden sich weiterhin in Lebensgefahr. Eine Frau war bei der Attacke ums Leben gekommen.
Der Täter raste bei dem Anschlag auf den CSD mit einem Auto in den Tiergarten.

Der Täter raste bei dem Anschlag auf den CSD mit einem Auto in den Tiergarten.

Foto: Sebastian Gollnow/dpa

GESTERN12:23 Uhr

Gab es noch Messerangriffe?

„Es ist Bestandteil der Ermittlungen, ob es eine zweite Tatphase nach der Fahrphase gab. Ob jemand dann das Fahrzeug verlassen hat und mit möglichen Stichwaffen auf Personen eingewirkt und die verletzt hat“, sagte noch in der Nacht ein Polizeisprecher.
Nach Zeugenangaben sollen einige Menschen durch Stiche verletzt worden sein, manche wollen einen schwarz gekleideten Mann mit einer Machete gesehen haben. Die Polizei prüft die Angaben. Demnach gibt es auch unterschiedliche Aussagen dazu, ob es einen oder mehrere Täter gab.
Noch ist unklar, ob der Verdächtige wirklich das weiße Auto steuerte und wem es gehört. Es handele sich um ein Privatfahrzeug, nicht um einen Mietwagen, so die Polizei.
GESTERN12:18 Uhr

Ermittlungen an Bahnhöfen laufen auf Hochtouren

Entsprechende Einsätze liefen unter anderem an Bahnhöfen in der Hauptstadt, sagte Polizeisprecher Jan Misselwitz der Nachrichtenagentur AFP. „Natürlich laufen unsere Maßnahmen auf Hochtouren und in alle Richtungen.“
Bei den Einsätzen an Bahnhöfen gingen die Einsatzkräfte unter anderem etwaigen Hinweisen nach, erläuterte der Sprecher. „Wir sind mittendrin in den wirklich umfassenden Maßnahmen.“
GESTERN11:35 Uhr

Erste Rufe nach Konsequenzen

Alexander Throm, innenpolitischer Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, fordert nach dem mutmaßlichen Anschlag in Berlin die sofortige Verabschiedung aller Sicherheitsgesetze nach der Sommerpause.
Er sagte dem „Tagesspiegel“, Schwarz-Rot arbeite die Versäumnisse der Vergangenheit auf, als Datenschutz wichtiger gewesen sei als das Sicherheitsinteresse der Bürger. Genau das werde jetzt umgekehrt. Union und SPD hatten im Koalitionsvertrag ein Sicherheitspaket verabredet.
GESTERN11:17 Uhr

Tatverdächtiger war als islamistischer „Gefährder“ eingestuft

Wie WDR, NDR und „Süddeutsche Zeitung“ berichten, soll der 21-jährige Abdul B. als islamistischer „Gefährder“ eingestuft gewesen sein. Die Sicherheitsbehörden schätzten ihn demnach als radikalisiert und gewaltbereit ein.
Er soll versucht haben, nach Syrien auszureisen, um sich dem „Islamischen Staat“ anzuschließen. Demnach soll er Ende 2025 bei einer Rückreise aus dem Libanon am Berliner Flughafen BER festgenommen worden sein.
Wie die drei Medien weiter unter Berufung auf Ermittlerkreise berichten, soll er wegen des Verdachts auf „Vorbereitung einer terroristischen Straftat“ bis Mai 2026 in Untersuchungshaft gesessen haben.
GESTERN11:03 Uhr

Generalbundesanwalt übernimmt Ermittlungen

Nach der Todesfahrt beim Berliner CSD gehen die Ermittler offenbar davon aus, dass der Täter ein Anhänger der Terrormiliz „Islamischer Staat“ sein soll. Der Generalbundesanwalt übernimmt die Ermittlungen.
Nach dem mutmaßlichen Täter wird mittlerweile europaweit gefahndet Das BKA soll die Behörden in den Niederlanden, Belgien, Luxemburg, Frankreich, der Schweiz und Österreich um Mithilfe ersucht haben, berichtet „Focus Online“.
GESTERN10:17 Uhr

Polizei verbreitet Foto

Die Ermittler verbreiteten ein Foto des 21-jährigen Gesuchten. Sie baten um Hinweise. Demnach handelt es sich um einen mutmaßlichen Islamisten. Laut Polizei ist nicht abschließend klar, ob es weitere Täter geben könnte.
Die Beamten schalteten auch ein Hinweisportal und ein Hinweistelefon frei.
GESTERN9:32 Uhr

Behörden schließen Mittäter nicht aus

Der 21-jährige Abdul B. soll am Samstag gegen 22 Uhr mit einem Kleintransporter in den Berliner Tiergarten gerast sein, wo CSD-Teilnehmer gerade feierten.
Dabei fuhr er schließlich gegen einen Baum und flüchtete. Ob er einen Mittäter hatte, ist noch unklar.
Die Behörden sprechen mittlerweile davon, dass „eine oder mehrere Personen“ sich aus dem Fahrzeug entfernt haben sollen. Des Weiteren sollen mehrere Personen „durch Stichwerkzeuge verletzt“ worden sein.
GESTERN6:43 Uhr

Durchsuchung einer Wohnung in Schöneberg

In den Stunden nach der Attacke gab es nach Angaben des Polizeisprechers mehrere Polizeieinsätze in Berlin, die im Zusammenhang mit der Tat standen.
Dazu gehörte eine Durchsuchung gegen 1:10 Uhr in einer Wohnung im Stadtteil Schöneberg. Da dort niemand angetroffen wurde, habe es auch keine Festnahme gegeben, so die Polizei.
GESTERN7:16 Uhr

Anschlag gegen 22:00 Uhr

Beim Christopher Street Day in der deutschen Hauptstadt war am 25. Juli gegen 22:00 Uhr im Bereich des Tiergartens ein Fahrzeug in eine Menschenmenge gerast und hatte einen Menschen getötet.
In der Nacht gab die Polizei bekannt, dass sie einen mutmaßlichen Verdächtigen identifiziert hat. „Der Mann ist polizeibekannt und wird der islamistischen Szene in Berlin zugerechnet“, sagte Polizeisprecher Florian Nath.
Mehrere Menschen sollen zudem durch Stichwerkzeuge verletzt worden sein. Insgesamt wurden 16 weitere Menschen verletzt, drei von ihnen lebensgefährlich. Das Geschehen löste bundesweit viel Entsetzen und den Ruf nach politischen Konsequenzen aus.
Mit Material der Nachrichtenagenturen
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TICKER | Kriminalbeamten-Bund fordert klare Zuständigkeiten bei Gefährdern

Bei dem Angriff im Berliner Tiergarten war am Samstag eine Frau getötet worden, 29 weitere Menschen wurden verletzt. Der 21-jährige Tatverdächtige wurde am Sonntag bei einem Polizeieinsatz erschossen. Die Bundesanwaltschaft ermittelt wegen einer „mutmaßlichen islamistischen Tatbegehung“ und prüft mögliche Hintermänner oder Mitwisser.

HEUTE8:32 Uhr

Kriminalbeamten-Bund fordert klare Zuständigkeiten bei Gefährdern

Dirk Peglow, Vorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter, kritisiert Versäumnisse im Umgang mit islamistischen Gefährdern. Die Entlassung aus der Haft dürfe nicht das Ende staatlicher Aufmerksamkeit bedeuten, sagte Peglow dem „Handelsblatt“.
Vor einer Entlassung müsse verbindlich festgelegt werden, „welche Behörde den Fall koordiniert, welche rechtlichen Maßnahmen möglich sind und wie die weitere Entwicklung bewertet wird“. Es müsse klar sein, wer den Fall steuere. Sicherheitsmaßnahmen und Prävention dürften „nicht getrennt voneinander betrachtet werden“, Deradikalisierungs- und Ausstiegsangebote müssten während der Haft beginnen sowie anschließend fortgesetzt werden.
Wenn von den Behörden erwartet werde, besonders gefährliche Menschen über längere Zeit zu überwachen, müssten Staatsschutz und Observationsdienststellen „personell, technisch und organisatorisch entsprechend ausgestattet sein“.
HEUTE6:52 Uhr

Henrichmann: Antwort „nicht mit Samthandschuhen“

CDU-Sicherheitspolitiker fordern nach dem Anschlag ein härteres Vorgehen gegen Gefährder und Islamisten. „Freiheitsrechte von gerichtsbekannten Extremisten und Islamisten dürfen spätestens dann nicht länger überhöht werden, wenn Leib und Leben von Menschen gefährdet sind“, sagte der Vorsitzende des Geheimdienst-Kontrollgremiums des Bundestags, Marc Henrichmann, dem „Handelsblatt“.
Die „Kriegserklärung an unsere freiheitliche Demokratie“ dürfe nicht „mit Samthandschuhen“ beantwortet werden, sagte Henrichmann. Bei einer konkreten und erheblichen Gefahr müsse der Schutz der Bevölkerung „allerhöchste Priorität“ haben. Großveranstaltungen stünden im Fokus islamistischer Gefährder. Henrichmann sagte weiter: „Die preußische Pickelhaube gehört abgelegt. Wir müssen vor die Welle kommen.“
Henrichmann verwies auf die geplante Reform der Nachrichtendienstgesetzgebung mit besseren und zeitgemäßen Befugnissen.
„Dazu gehören ein reibungsloser Datenaustausch zwischen Sicherheitsbehörden, eine erstklassige Datenanalyse und eine angemessene Datenbevorratung“, sagte er. Nachrichtendienstliche Erkenntnisse über terroristische Gefährder müssten zudem über einen längeren Zeitraum ausgewertet werden, um Netzwerke besser erkennen zu können.
HEUTE6:45 Uhr

Vereinschef sah zweite Person im Kleingarten

Nach dem Einsatz von Spezialkräften in einer Kleingartenanlage in Spandau, bei dem der Tatverdächtige des CSD-Anschlags ums Leben kam, äußerte der Vorsitzende des Kleingartenvereins gegenüber „T-online“: „Da war noch eine zweite Person auf der Parzelle“. Er habe die Pächterin des Gartens informiert, als der Mann nicht auf ihn reagiert habe.  Abdul B. selbst habe er nicht gesehen.
Eine Sprecherin der Bundesanwaltschaft bestätigte, dass es sich bei dem erschossenen Mann um den mutmaßlichen Angreifer handeln dürfte. Eine Identifizierung per DNA-Abgleich stehe aber noch aus.
Zur Übernahme der Ermittlungen durch die Bundesanwaltschaft sagte die Sprecherin, der Hintergrund sei die „mutmaßliche islamistische Tatbegehung“. Ermittelt werde nun auch bezüglich möglicher „Hintermänner“ oder „Mitwisser“.
GESTERN22:39 Uhr

Erinnerungen an Breitscheidplatz-Attentat kommen hoch

Die Sprecherin der Hinterbliebenen des islamistischen Anschlags auf dem Berliner Breitscheidplatz und Vorsitzende des Vereins „Victims of Terrorism Germany“, Astrid Passin, fühlt sich durch den Anschlag an das Weihnachtsmarkt-Attentat von 2016 erinnert.
„Die Nachricht hat uns einen Schock versetzt, denn es sind die gleichen Bilder wie damals“, sagte sie dem „RedaktionsNetzwerk Deutschland“. „Die Hinterbliebenen haben ein starkes Angstgefühl“, so die Sprecherin. „Und das bewegt uns. Wir wollen jetzt da sein und Angebote schaffen.“
GESTERN21:56 Uhr

Hunderte trauern am Brandenburger Tor

Am Sonntag haben Hunderte Menschen am Brandenburger Tor der Opfer gedacht.
Auf dem Pariser Platz vor dem Tor wurde eine Schweigeminute abgehalten. Menschen legten Blumen nieder, zündeten Kerzen an und spendeten sich gegenseitig Trost.
Das Brandenburger Tor wurde nach dem Anschlag in Regenbogenfarben angestrahlt.

Das Brandenburger Tor wurde nach dem Anschlag in Regenbogenfarben angestrahlt.

Foto: Christoph Soeder/dpa

GESTERN21:31 Uhr

Keine weiteren Einsätze nach Tod des mutmaßlichen CSD-Attentäters

Die Polizei sucht keine weiteren Verdächtigen. Das teilte ein Sprecher der Berliner Polizei am Sonntagabend mit. Zudem hat die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen zum Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day (CSD) übernommen.
Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) hatte bereits angekündigt, dass der Generalbundesanwalt den Fall, der als islamistischer Anschlag gehandelt wird, übernehmen soll.
GESTERN19:42 Uhr

Berliner Polizei bestätigt: Mutmaßlicher CSD-Angreifer erschossen

Der mutmaßliche Angreifer ist bei einem Polizeieinsatz erschossen worden. Das bestätigte die Polizei der Bundeshauptstadt am Sonntagabend im Kurzbotschaftendienst X.
Der Gesuchte sei in einer Kleingartenanlage in Spandau mit einer „Stichwaffe“ auf die Einsatzkräfte zugelaufen und daraufhin erschossen worden. Trotz „sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen durch die Einsatzkräfte“ sei er noch am Einsatzort verstorben.
Der mutmaßliche Täter starb bei einem Polizeieinsatz in Berlin-Spandau.

Der mutmaßliche Täter starb bei einem Polizeieinsatz in Berlin-Spandau.

Foto: Michael Kappeler/dpa

GESTERN18:48 Uhr

Merz besucht nach CSD-Anschlag Tatort im Berliner Tiergarten

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) besuchte am Sonntagnachmittag den Tatort. Er begab sich direkt nach einer Andacht in der Marienkirche weiter in den Tiergarten, wo der 21-jährige Abdul B. am Vortag mit einem Auto in eine Menschenmenge gerast war.
Merz sagte: „Wir werden alles tun, um den oder die Täter so schnell wie möglich zu fassen“, sagte er. „Wir werden über Konsequenzen nachdenken und mit Besonnenheit, aber auch mit Entschlossenheit entscheiden.“
GESTERN14:45 Uhr

Dobrindt stuft Bluttat als „islamistischen Terroranschlag“ ein

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat die Bluttat als „islamistischen Terroranschlag“ eingestuft. Auf eine derartige Motivation des Tatverdächtigen deute „alles“ hin, sagte Dobrindt am Sonntag in Berlin. Eine Frau sei getötet worden, zudem gebe es „29 Verletzte und Schwerstverletzte“, sagte der Minister.
Dobrindt kündigte eine Überprüfung der Sicherheitskonzepte für Großveranstaltungen an – etwa für CSD-Kundgebungen in anderen Bundesländern. Dazu sei der Bund bereits in Gesprächen mit den Ländern.
„Man kann nicht ausschließen, dass auch solche schrecklichen Taten, solche terroristischen Anschläge auch Nachahmer finden“, sagte der Minister. Die Sicherheitsmaßnahmen müssten „im Zweifelsfall auch deutlich erhöht werden“.
GESTERN14:39 Uhr

Dobrindt nennt weitere Details zum Täter

Innenminister Dobrindt nannte auch weitere Details zum Täter. Demnach handelt es sich bei dem 21-jährigen Tatverdächtigen um einen deutschen Staatsbürger mit libanesischem Hintergrund.
Er wurde 2005 in Deutschland geboren, die Mutter wurde im Jahr 2002 eingebürgert. Er sei in der Vergangenheit durch eine „Vielzahl an Straftaten“ aufgefallen, so Dobrindt. In Berlin wurde er zuletzt zu einem Jahr und zehn Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Gegen die Bewährung hatte die Staatsanwaltschaft Beschwerde eingelegt.
GESTERN13:32 Uhr

Bericht: Mutmaßlicher Beifahrer nach CSD-Anschlag festgenommen

Einem Medienbericht zufolge soll es bereits in der Nacht zum Sonntag eine Festnahme gegeben haben. Wie der RBB unter Berufung auf eigene Informationen berichtet, soll es sich um einen Mann mit iranischer Staatsbürgerschaft handeln. Die Festnahme wurde zunächst nicht offiziell bestätigt.
Nach dem 21-jährigen Tatverdächtigen Abdul B. wird derweil weiter mit Hochdruck gefahndet. Die Behörden sprechen davon, dass „eine oder mehrere Personen“ sich aus dem Fahrzeug entfernt haben sollen.
GESTERN13:11 Uhr

Charité: Die von uns versorgten Patienten sind außer Lebensgefahr

Die Patienten, die in der Berliner Universitätsklinik Charité versorgt worden, außer Lebensgefahr.
Wie das Klinikum am Sonntag mitteilte, wurden in der Nacht acht der verletzten Menschen versorgt. Vier konnten demnach inzwischen entlassen werden.
Vier weitere Patienten werden aktuell noch auf Intensivstationen behandelt – es besteht zum jetzigen Zeitpunkt keine Lebensgefahr. Insgesamt sollen bei dem Anschlag 25 Menschen verletzt worden sein, eine Frau wurde getötet.
GESTERN12:59 Uhr

Mutmaßlicher CSD-Attentäter war bereits verurteilt

Der 21-jährige Abdul B. soll den Behörden bereits als Anhänger des Islamischen Staates (IS) aufgefallen sein. Das berichtet der „Spiegel“ unter Berufung auf eigene Informationen.
Die Berliner Ermittler warfen ihm nach Angaben aus Sicherheitskreisen die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat vor. Die Staatsanwaltschaft forderte eine Freiheitsstrafe von knapp drei Jahren. Das Gericht habe es jedoch bei einer Jugendstrafe von einem Jahr und zehn Monaten auf Bewährung belassen.
Die Ermittler sollen dann vor wenigen Wochen einen Hinweis bekommen haben, dass Abdul B. im Netz das Foto einer Waffe gepostet habe. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung habe die Polizei aber nur eine Spielzeugwaffe gefunden.
GESTERN12:43 Uhr

Zahl der Verletzten steigt

Die Zahl der gemeldeten Verletzten ist gestiegen. Wie die „BILD“ unter Berufung auf eigene Informationen schreibt, sollen mindestens 25 Personen verletzt worden sein.
Drei Personen befinden sich weiterhin in Lebensgefahr. Eine Frau war bei der Attacke ums Leben gekommen.
Der Täter raste bei dem Anschlag auf den CSD mit einem Auto in den Tiergarten.

Der Täter raste bei dem Anschlag auf den CSD mit einem Auto in den Tiergarten.

Foto: Sebastian Gollnow/dpa

GESTERN12:23 Uhr

Gab es noch Messerangriffe?

„Es ist Bestandteil der Ermittlungen, ob es eine zweite Tatphase nach der Fahrphase gab. Ob jemand dann das Fahrzeug verlassen hat und mit möglichen Stichwaffen auf Personen eingewirkt und die verletzt hat“, sagte noch in der Nacht ein Polizeisprecher.
Nach Zeugenangaben sollen einige Menschen durch Stiche verletzt worden sein, manche wollen einen schwarz gekleideten Mann mit einer Machete gesehen haben. Die Polizei prüft die Angaben. Demnach gibt es auch unterschiedliche Aussagen dazu, ob es einen oder mehrere Täter gab.
Noch ist unklar, ob der Verdächtige wirklich das weiße Auto steuerte und wem es gehört. Es handele sich um ein Privatfahrzeug, nicht um einen Mietwagen, so die Polizei.
GESTERN12:18 Uhr

Ermittlungen an Bahnhöfen laufen auf Hochtouren

Entsprechende Einsätze liefen unter anderem an Bahnhöfen in der Hauptstadt, sagte Polizeisprecher Jan Misselwitz der Nachrichtenagentur AFP. „Natürlich laufen unsere Maßnahmen auf Hochtouren und in alle Richtungen.“
Bei den Einsätzen an Bahnhöfen gingen die Einsatzkräfte unter anderem etwaigen Hinweisen nach, erläuterte der Sprecher. „Wir sind mittendrin in den wirklich umfassenden Maßnahmen.“
GESTERN11:35 Uhr

Erste Rufe nach Konsequenzen

Alexander Throm, innenpolitischer Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, fordert nach dem mutmaßlichen Anschlag in Berlin die sofortige Verabschiedung aller Sicherheitsgesetze nach der Sommerpause.
Er sagte dem „Tagesspiegel“, Schwarz-Rot arbeite die Versäumnisse der Vergangenheit auf, als Datenschutz wichtiger gewesen sei als das Sicherheitsinteresse der Bürger. Genau das werde jetzt umgekehrt. Union und SPD hatten im Koalitionsvertrag ein Sicherheitspaket verabredet.
GESTERN11:17 Uhr

Tatverdächtiger war als islamistischer „Gefährder“ eingestuft

Wie WDR, NDR und „Süddeutsche Zeitung“ berichten, soll der 21-jährige Abdul B. als islamistischer „Gefährder“ eingestuft gewesen sein. Die Sicherheitsbehörden schätzten ihn demnach als radikalisiert und gewaltbereit ein.
Er soll versucht haben, nach Syrien auszureisen, um sich dem „Islamischen Staat“ anzuschließen. Demnach soll er Ende 2025 bei einer Rückreise aus dem Libanon am Berliner Flughafen BER festgenommen worden sein.
Wie die drei Medien weiter unter Berufung auf Ermittlerkreise berichten, soll er wegen des Verdachts auf „Vorbereitung einer terroristischen Straftat“ bis Mai 2026 in Untersuchungshaft gesessen haben.
GESTERN11:03 Uhr

Generalbundesanwalt übernimmt Ermittlungen

Nach der Todesfahrt beim Berliner CSD gehen die Ermittler offenbar davon aus, dass der Täter ein Anhänger der Terrormiliz „Islamischer Staat“ sein soll. Der Generalbundesanwalt übernimmt die Ermittlungen.
Nach dem mutmaßlichen Täter wird mittlerweile europaweit gefahndet Das BKA soll die Behörden in den Niederlanden, Belgien, Luxemburg, Frankreich, der Schweiz und Österreich um Mithilfe ersucht haben, berichtet „Focus Online“.
GESTERN10:17 Uhr

Polizei verbreitet Foto

Die Ermittler verbreiteten ein Foto des 21-jährigen Gesuchten. Sie baten um Hinweise. Demnach handelt es sich um einen mutmaßlichen Islamisten. Laut Polizei ist nicht abschließend klar, ob es weitere Täter geben könnte.
Die Beamten schalteten auch ein Hinweisportal und ein Hinweistelefon frei.
GESTERN9:32 Uhr

Behörden schließen Mittäter nicht aus

Der 21-jährige Abdul B. soll am Samstag gegen 22 Uhr mit einem Kleintransporter in den Berliner Tiergarten gerast sein, wo CSD-Teilnehmer gerade feierten.
Dabei fuhr er schließlich gegen einen Baum und flüchtete. Ob er einen Mittäter hatte, ist noch unklar.
Die Behörden sprechen mittlerweile davon, dass „eine oder mehrere Personen“ sich aus dem Fahrzeug entfernt haben sollen. Des Weiteren sollen mehrere Personen „durch Stichwerkzeuge verletzt“ worden sein.
GESTERN6:43 Uhr

Durchsuchung einer Wohnung in Schöneberg

In den Stunden nach der Attacke gab es nach Angaben des Polizeisprechers mehrere Polizeieinsätze in Berlin, die im Zusammenhang mit der Tat standen.
Dazu gehörte eine Durchsuchung gegen 1:10 Uhr in einer Wohnung im Stadtteil Schöneberg. Da dort niemand angetroffen wurde, habe es auch keine Festnahme gegeben, so die Polizei.
GESTERN7:16 Uhr

Anschlag gegen 22:00 Uhr

Beim Christopher Street Day in der deutschen Hauptstadt war am 25. Juli gegen 22:00 Uhr im Bereich des Tiergartens ein Fahrzeug in eine Menschenmenge gerast und hatte einen Menschen getötet.
In der Nacht gab die Polizei bekannt, dass sie einen mutmaßlichen Verdächtigen identifiziert hat. „Der Mann ist polizeibekannt und wird der islamistischen Szene in Berlin zugerechnet“, sagte Polizeisprecher Florian Nath.
Mehrere Menschen sollen zudem durch Stichwerkzeuge verletzt worden sein. Insgesamt wurden 16 weitere Menschen verletzt, drei von ihnen lebensgefährlich. Das Geschehen löste bundesweit viel Entsetzen und den Ruf nach politischen Konsequenzen aus.
Mit Material der Nachrichtenagenturen
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TICKER | Ermittlungen nach CSD-Anschlag gehen weiter

Bei dem Angriff im Berliner Tiergarten war am Samstag eine Frau getötet worden, 29 weitere Menschen wurden verletzt. Der 21-jährige Tatverdächtige wurde am Sonntag bei einem Polizeieinsatz erschossen. Die Bundesanwaltschaft ermittelt wegen einer „mutmaßlichen islamistischen Tatbegehung“ und prüft mögliche Hintermänner oder Mitwisser.

HEUTE9:12 Uhr

Ermittlungen nach CSD-Anschlag gehen weiter

Die Ermittlungen dauern nach dem Tod des Tatverdächtigen an. Die Bundesanwaltschaft hat mittlerweile die Verantwortung für die Untersuchungen übernommen, mit schnellen Ergebnissen ist allerdings nicht zu rechnen. Unklar ist unter anderem noch, ob eine zweite Person mit im Tatfahrzeug saß.
Zugleich hat auch die politische Aufarbeitung bereits begonnen. Der Tatverdächtige war als islamistischer Gefährder bekannt und auch bereits verurteilt worden. Da er dennoch auf freiem Fuß war, stehen die Behörden in der Kritik. Aus der Politik werden zudem Rufe nach einem schärferen Strafrecht laut.
HEUTE8:32 Uhr

Kriminalbeamten-Bund fordert klare Zuständigkeiten bei Gefährdern

Dirk Peglow, Vorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter, kritisiert Versäumnisse im Umgang mit islamistischen Gefährdern. Die Entlassung aus der Haft dürfe nicht das Ende staatlicher Aufmerksamkeit bedeuten, sagte Peglow dem „Handelsblatt“.
Vor einer Entlassung müsse verbindlich festgelegt werden, „welche Behörde den Fall koordiniert, welche rechtlichen Maßnahmen möglich sind und wie die weitere Entwicklung bewertet wird“. Es müsse klar sein, wer den Fall steuere. Sicherheitsmaßnahmen und Prävention dürften „nicht getrennt voneinander betrachtet werden“, Deradikalisierungs- und Ausstiegsangebote müssten während der Haft beginnen sowie anschließend fortgesetzt werden.
Wenn von den Behörden erwartet werde, besonders gefährliche Menschen über längere Zeit zu überwachen, müssten Staatsschutz und Observationsdienststellen „personell, technisch und organisatorisch entsprechend ausgestattet sein“.
Die Polizei ermittelt vor Ort.

Die Polizei ermittelt vor Ort.

Foto: Fabian Sommer/dpa

HEUTE6:52 Uhr

Henrichmann: Antwort „nicht mit Samthandschuhen“

CDU-Sicherheitspolitiker fordern nach dem Anschlag ein härteres Vorgehen gegen Gefährder und Islamisten. „Freiheitsrechte von gerichtsbekannten Extremisten und Islamisten dürfen spätestens dann nicht länger überhöht werden, wenn Leib und Leben von Menschen gefährdet sind“, sagte der Vorsitzende des Geheimdienst-Kontrollgremiums des Bundestags, Marc Henrichmann, dem „Handelsblatt“.
Die „Kriegserklärung an unsere freiheitliche Demokratie“ dürfe nicht „mit Samthandschuhen“ beantwortet werden, sagte Henrichmann. Bei einer konkreten und erheblichen Gefahr müsse der Schutz der Bevölkerung „allerhöchste Priorität“ haben. Großveranstaltungen stünden im Fokus islamistischer Gefährder. Henrichmann sagte weiter: „Die preußische Pickelhaube gehört abgelegt. Wir müssen vor die Welle kommen.“
Henrichmann verwies auf die geplante Reform der Nachrichtendienstgesetzgebung mit besseren und zeitgemäßen Befugnissen.
„Dazu gehören ein reibungsloser Datenaustausch zwischen Sicherheitsbehörden, eine erstklassige Datenanalyse und eine angemessene Datenbevorratung“, sagte er. Nachrichtendienstliche Erkenntnisse über terroristische Gefährder müssten zudem über einen längeren Zeitraum ausgewertet werden, um Netzwerke besser erkennen zu können.
HEUTE6:45 Uhr

Vereinschef sah zweite Person im Kleingarten

Nach dem Einsatz von Spezialkräften in einer Kleingartenanlage in Spandau, bei dem der Tatverdächtige des CSD-Anschlags ums Leben kam, äußerte der Vorsitzende des Kleingartenvereins gegenüber „T-online“: „Da war noch eine zweite Person auf der Parzelle“. Er habe die Pächterin des Gartens informiert, als der Mann nicht auf ihn reagiert habe.  Abdul B. selbst habe er nicht gesehen.
Eine Sprecherin der Bundesanwaltschaft bestätigte, dass es sich bei dem erschossenen Mann um den mutmaßlichen Angreifer handeln dürfte. Eine Identifizierung per DNA-Abgleich stehe aber noch aus.
Zur Übernahme der Ermittlungen durch die Bundesanwaltschaft sagte die Sprecherin, der Hintergrund sei die „mutmaßliche islamistische Tatbegehung“. Ermittelt werde nun auch bezüglich möglicher „Hintermänner“ oder „Mitwisser“.
GESTERN22:39 Uhr

Erinnerungen an Breitscheidplatz-Attentat kommen hoch

Die Sprecherin der Hinterbliebenen des islamistischen Anschlags auf dem Berliner Breitscheidplatz und Vorsitzende des Vereins „Victims of Terrorism Germany“, Astrid Passin, fühlt sich durch den Anschlag an das Weihnachtsmarkt-Attentat von 2016 erinnert.
„Die Nachricht hat uns einen Schock versetzt, denn es sind die gleichen Bilder wie damals“, sagte sie dem „RedaktionsNetzwerk Deutschland“. „Die Hinterbliebenen haben ein starkes Angstgefühl“, so die Sprecherin. „Und das bewegt uns. Wir wollen jetzt da sein und Angebote schaffen.“
GESTERN21:56 Uhr

Hunderte trauern am Brandenburger Tor

Am Sonntag haben Hunderte Menschen am Brandenburger Tor der Opfer gedacht.
Auf dem Pariser Platz vor dem Tor wurde eine Schweigeminute abgehalten. Menschen legten Blumen nieder, zündeten Kerzen an und spendeten sich gegenseitig Trost.
Das Brandenburger Tor wurde nach dem Anschlag in Regenbogenfarben angestrahlt.

Das Brandenburger Tor wurde nach dem Anschlag in Regenbogenfarben angestrahlt.

Foto: Christoph Soeder/dpa

GESTERN21:31 Uhr

Keine weiteren Einsätze nach Tod des mutmaßlichen CSD-Attentäters

Die Polizei sucht keine weiteren Verdächtigen. Das teilte ein Sprecher der Berliner Polizei am Sonntagabend mit. Zudem hat die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen zum Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day (CSD) übernommen.
Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) hatte bereits angekündigt, dass der Generalbundesanwalt den Fall, der als islamistischer Anschlag gehandelt wird, übernehmen soll.
GESTERN19:42 Uhr

Berliner Polizei bestätigt: Mutmaßlicher CSD-Angreifer erschossen

Der mutmaßliche Angreifer ist bei einem Polizeieinsatz erschossen worden. Das bestätigte die Polizei der Bundeshauptstadt am Sonntagabend im Kurzbotschaftendienst X.
Der Gesuchte sei in einer Kleingartenanlage in Spandau mit einer „Stichwaffe“ auf die Einsatzkräfte zugelaufen und daraufhin erschossen worden. Trotz „sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen durch die Einsatzkräfte“ sei er noch am Einsatzort verstorben.
Der mutmaßliche Täter starb bei einem Polizeieinsatz in Berlin-Spandau.

Der mutmaßliche Täter starb bei einem Polizeieinsatz in Berlin-Spandau.

Foto: Michael Kappeler/dpa

GESTERN18:48 Uhr

Merz besucht nach CSD-Anschlag Tatort im Berliner Tiergarten

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) besuchte am Sonntagnachmittag den Tatort. Er begab sich direkt nach einer Andacht in der Marienkirche weiter in den Tiergarten, wo der 21-jährige Abdul B. am Vortag mit einem Auto in eine Menschenmenge gerast war.
Merz sagte: „Wir werden alles tun, um den oder die Täter so schnell wie möglich zu fassen“, sagte er. „Wir werden über Konsequenzen nachdenken und mit Besonnenheit, aber auch mit Entschlossenheit entscheiden.“
GESTERN14:45 Uhr

Dobrindt stuft Bluttat als „islamistischen Terroranschlag“ ein

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat die Bluttat als „islamistischen Terroranschlag“ eingestuft. Auf eine derartige Motivation des Tatverdächtigen deute „alles“ hin, sagte Dobrindt am Sonntag in Berlin. Eine Frau sei getötet worden, zudem gebe es „29 Verletzte und Schwerstverletzte“, sagte der Minister.
Dobrindt kündigte eine Überprüfung der Sicherheitskonzepte für Großveranstaltungen an – etwa für CSD-Kundgebungen in anderen Bundesländern. Dazu sei der Bund bereits in Gesprächen mit den Ländern.
„Man kann nicht ausschließen, dass auch solche schrecklichen Taten, solche terroristischen Anschläge auch Nachahmer finden“, sagte der Minister. Die Sicherheitsmaßnahmen müssten „im Zweifelsfall auch deutlich erhöht werden“.
GESTERN14:39 Uhr

Dobrindt nennt weitere Details zum Täter

Innenminister Dobrindt nannte auch weitere Details zum Täter. Demnach handelt es sich bei dem 21-jährigen Tatverdächtigen um einen deutschen Staatsbürger mit libanesischem Hintergrund.
Er wurde 2005 in Deutschland geboren, die Mutter wurde im Jahr 2002 eingebürgert. Er sei in der Vergangenheit durch eine „Vielzahl an Straftaten“ aufgefallen, so Dobrindt. In Berlin wurde er zuletzt zu einem Jahr und zehn Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Gegen die Bewährung hatte die Staatsanwaltschaft Beschwerde eingelegt.
GESTERN13:32 Uhr

Bericht: Mutmaßlicher Beifahrer nach CSD-Anschlag festgenommen

Einem Medienbericht zufolge soll es bereits in der Nacht zum Sonntag eine Festnahme gegeben haben. Wie der RBB unter Berufung auf eigene Informationen berichtet, soll es sich um einen Mann mit iranischer Staatsbürgerschaft handeln. Die Festnahme wurde zunächst nicht offiziell bestätigt.
Nach dem 21-jährigen Tatverdächtigen Abdul B. wird derweil weiter mit Hochdruck gefahndet. Die Behörden sprechen davon, dass „eine oder mehrere Personen“ sich aus dem Fahrzeug entfernt haben sollen.
GESTERN13:11 Uhr

Charité: Die von uns versorgten Patienten sind außer Lebensgefahr

Die Patienten, die in der Berliner Universitätsklinik Charité versorgt worden, außer Lebensgefahr.
Wie das Klinikum am Sonntag mitteilte, wurden in der Nacht acht der verletzten Menschen versorgt. Vier konnten demnach inzwischen entlassen werden.
Vier weitere Patienten werden aktuell noch auf Intensivstationen behandelt – es besteht zum jetzigen Zeitpunkt keine Lebensgefahr. Insgesamt sollen bei dem Anschlag 25 Menschen verletzt worden sein, eine Frau wurde getötet.
GESTERN12:59 Uhr

Mutmaßlicher CSD-Attentäter war bereits verurteilt

Der 21-jährige Abdul B. soll den Behörden bereits als Anhänger des Islamischen Staates (IS) aufgefallen sein. Das berichtet der „Spiegel“ unter Berufung auf eigene Informationen.
Die Berliner Ermittler warfen ihm nach Angaben aus Sicherheitskreisen die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat vor. Die Staatsanwaltschaft forderte eine Freiheitsstrafe von knapp drei Jahren. Das Gericht habe es jedoch bei einer Jugendstrafe von einem Jahr und zehn Monaten auf Bewährung belassen.
Die Ermittler sollen dann vor wenigen Wochen einen Hinweis bekommen haben, dass Abdul B. im Netz das Foto einer Waffe gepostet habe. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung habe die Polizei aber nur eine Spielzeugwaffe gefunden.
GESTERN12:43 Uhr

Zahl der Verletzten steigt

Die Zahl der gemeldeten Verletzten ist gestiegen. Wie die „BILD“ unter Berufung auf eigene Informationen schreibt, sollen mindestens 25 Personen verletzt worden sein.
Drei Personen befinden sich weiterhin in Lebensgefahr. Eine Frau war bei der Attacke ums Leben gekommen.
Der Täter raste bei dem Anschlag auf den CSD mit einem Auto in den Tiergarten.

Der Täter raste bei dem Anschlag auf den CSD mit einem Auto in den Tiergarten.

Foto: Sebastian Gollnow/dpa

GESTERN12:23 Uhr

Gab es noch Messerangriffe?

„Es ist Bestandteil der Ermittlungen, ob es eine zweite Tatphase nach der Fahrphase gab. Ob jemand dann das Fahrzeug verlassen hat und mit möglichen Stichwaffen auf Personen eingewirkt und die verletzt hat“, sagte noch in der Nacht ein Polizeisprecher.
Nach Zeugenangaben sollen einige Menschen durch Stiche verletzt worden sein, manche wollen einen schwarz gekleideten Mann mit einer Machete gesehen haben. Die Polizei prüft die Angaben. Demnach gibt es auch unterschiedliche Aussagen dazu, ob es einen oder mehrere Täter gab.
Noch ist unklar, ob der Verdächtige wirklich das weiße Auto steuerte und wem es gehört. Es handele sich um ein Privatfahrzeug, nicht um einen Mietwagen, so die Polizei.
GESTERN12:18 Uhr

Ermittlungen an Bahnhöfen laufen auf Hochtouren

Entsprechende Einsätze liefen unter anderem an Bahnhöfen in der Hauptstadt, sagte Polizeisprecher Jan Misselwitz der Nachrichtenagentur AFP. „Natürlich laufen unsere Maßnahmen auf Hochtouren und in alle Richtungen.“
Bei den Einsätzen an Bahnhöfen gingen die Einsatzkräfte unter anderem etwaigen Hinweisen nach, erläuterte der Sprecher. „Wir sind mittendrin in den wirklich umfassenden Maßnahmen.“
GESTERN11:35 Uhr

Erste Rufe nach Konsequenzen

Alexander Throm, innenpolitischer Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, fordert nach dem mutmaßlichen Anschlag in Berlin die sofortige Verabschiedung aller Sicherheitsgesetze nach der Sommerpause.
Er sagte dem „Tagesspiegel“, Schwarz-Rot arbeite die Versäumnisse der Vergangenheit auf, als Datenschutz wichtiger gewesen sei als das Sicherheitsinteresse der Bürger. Genau das werde jetzt umgekehrt. Union und SPD hatten im Koalitionsvertrag ein Sicherheitspaket verabredet.
GESTERN11:17 Uhr

Tatverdächtiger war als islamistischer „Gefährder“ eingestuft

Wie WDR, NDR und „Süddeutsche Zeitung“ berichten, soll der 21-jährige Abdul B. als islamistischer „Gefährder“ eingestuft gewesen sein. Die Sicherheitsbehörden schätzten ihn demnach als radikalisiert und gewaltbereit ein.
Er soll versucht haben, nach Syrien auszureisen, um sich dem „Islamischen Staat“ anzuschließen. Demnach soll er Ende 2025 bei einer Rückreise aus dem Libanon am Berliner Flughafen BER festgenommen worden sein.
Wie die drei Medien weiter unter Berufung auf Ermittlerkreise berichten, soll er wegen des Verdachts auf „Vorbereitung einer terroristischen Straftat“ bis Mai 2026 in Untersuchungshaft gesessen haben.
GESTERN11:03 Uhr

Generalbundesanwalt übernimmt Ermittlungen

Nach der Todesfahrt beim Berliner CSD gehen die Ermittler offenbar davon aus, dass der Täter ein Anhänger der Terrormiliz „Islamischer Staat“ sein soll. Der Generalbundesanwalt übernimmt die Ermittlungen.
Nach dem mutmaßlichen Täter wird mittlerweile europaweit gefahndet Das BKA soll die Behörden in den Niederlanden, Belgien, Luxemburg, Frankreich, der Schweiz und Österreich um Mithilfe ersucht haben, berichtet „Focus Online“.
GESTERN10:17 Uhr

Polizei verbreitet Foto

Die Ermittler verbreiteten ein Foto des 21-jährigen Gesuchten. Sie baten um Hinweise. Demnach handelt es sich um einen mutmaßlichen Islamisten. Laut Polizei ist nicht abschließend klar, ob es weitere Täter geben könnte.
Die Beamten schalteten auch ein Hinweisportal und ein Hinweistelefon frei.
GESTERN9:32 Uhr

Behörden schließen Mittäter nicht aus

Der 21-jährige Abdul B. soll am Samstag gegen 22 Uhr mit einem Kleintransporter in den Berliner Tiergarten gerast sein, wo CSD-Teilnehmer gerade feierten.
Dabei fuhr er schließlich gegen einen Baum und flüchtete. Ob er einen Mittäter hatte, ist noch unklar.
Die Behörden sprechen mittlerweile davon, dass „eine oder mehrere Personen“ sich aus dem Fahrzeug entfernt haben sollen. Des Weiteren sollen mehrere Personen „durch Stichwerkzeuge verletzt“ worden sein.
GESTERN6:43 Uhr

Durchsuchung einer Wohnung in Schöneberg

In den Stunden nach der Attacke gab es nach Angaben des Polizeisprechers mehrere Polizeieinsätze in Berlin, die im Zusammenhang mit der Tat standen.
Dazu gehörte eine Durchsuchung gegen 1:10 Uhr in einer Wohnung im Stadtteil Schöneberg. Da dort niemand angetroffen wurde, habe es auch keine Festnahme gegeben, so die Polizei.
GESTERN7:16 Uhr

Anschlag gegen 22:00 Uhr

Beim Christopher Street Day in der deutschen Hauptstadt war am 25. Juli gegen 22:00 Uhr im Bereich des Tiergartens ein Fahrzeug in eine Menschenmenge gerast und hatte einen Menschen getötet.
In der Nacht gab die Polizei bekannt, dass sie einen mutmaßlichen Verdächtigen identifiziert hat. „Der Mann ist polizeibekannt und wird der islamistischen Szene in Berlin zugerechnet“, sagte Polizeisprecher Florian Nath.
Mehrere Menschen sollen zudem durch Stichwerkzeuge verletzt worden sein. Insgesamt wurden 16 weitere Menschen verletzt, drei von ihnen lebensgefährlich. Das Geschehen löste bundesweit viel Entsetzen und den Ruf nach politischen Konsequenzen aus.
Mit Material der Nachrichtenagenturen
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deutschland gesellschaft ticker

TICKER | Dobrindt spricht von „islamistischem Terroranschlag“ – weitere Details über den Täter

Die deutsche Polizei fahndete am 26. Juli 2026 nach einem Verdächtigen, der vermutlich Verbindungen zu islamistischen Kreisen hat. Gestern raste ein Auto in der Nähe der Berliner Gay-Pride-Feierlichkeiten in eine Menschenmenge.
Eine Frau kam ums Leben, die Zahl der Verletzten wird derzeit mit 25 angegeben. In der Nacht sagten die CSD-Veranstalter zwei für Sonntag geplante Veranstaltungen ab.

 
HEUTE14:45 Uhr

Dobrindt stuft Bluttat als „islamistischen Terroranschlag“ ein

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat die Bluttat beim Christopher Street Day in Berlin als „islamistischen Terroranschlag“ eingestuft. Auf eine derartige Motivation des Tatverdächtigen deute „alles“ hin, sagte Dobrindt am Sonntag in Berlin. Eine Frau sei getötet worden, zudem gebe es „29 Verletzte und Schwerstverletzte“, sagte der Minister.
Dobrindt kündigte eine Überprüfung der Sicherheitskonzepte für Großveranstaltungen an – etwa für CSD-Kundgebungen in anderen Bundesländern. Dazu sei der Bund bereits in Gesprächen mit den Ländern. „Man kann nicht ausschließen, dass auch solche schrecklichen Taten, solche terroristischen Anschläge auch Nachahmer finden“, sagte der Minister. Die Sicherheitsmaßnahmen müssten „im Zweifelsfall auch deutlich erhöht werden“.
 
HEUTE14:39 Uhr

Dobrindt nennt weitere Details zum Täter

Innenminister Dobrindt nannte auch weitere Details zum Täter. Demnach handelt es sich bei dem 21-jährigen Tatverdächtigen um einen deutschen Staatsbürger mit libanesischem Hintergrund. Er wurde 2005 in Deutschland geboren, die Mutter wurde im Jahr 2002 eingebürgert. Er sei in der Vergangenheit durch eine „Vielzahl an Straftaten“ aufgefallen, so Dobrindt. In Berlin wurde er zuletzt zu einem Jahr und zehn Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Gegen die Bewährung hatte die Staatsanwaltschaft Beschwerde eingelegt.
 
HEUTE13:32 Uhr

Bericht: Mutmaßlicher Beifahrer nach CSD-Anschlag festgenommen

Einem Medienbericht zufolge soll es bereits in der Nacht zum Sonntag eine Festnahme gegeben haben. Wie der RBB unter Berufung auf eigene Informationen berichtet, soll es sich um einen Mann mit iranischer Staatsbürgerschaft handeln. Die Festnahme wurde zunächst nicht offiziell bestätigt.
Nach dem 21-jährigen Tatverdächtigen Abdul B. wird derweil weiter mit Hochdruck gefahndet. Die Behörden sprechen davon, dass „eine oder mehrere Personen“ sich aus dem Fahrzeug entfernt haben sollen.
HEUTE13:11 Uhr

Charité: Die von uns versorgten Patienten sind außer Lebensgefahr

Die Patienten, die in der Berliner Universitätsklinik Charité versorgt worden, außer Lebensgefahr.
Wie das Klinikum am Sonntag mitteilte, wurden in der Nacht acht der verletzten Menschen versorgt. Vier konnten demnach inzwischen entlassen werden.
Vier weitere Patienten werden aktuell noch auf Intensivstationen behandelt – es besteht zum jetzigen Zeitpunkt keine Lebensgefahr. Insgesamt sollen bei dem Anschlag 25 Menschen verletzt worden sein, eine Frau wurde getötet.
HEUTE12:59 Uhr

Mutmaßlicher CSD-Attentäter war bereits verurteilt

Der 21-jährige Abdul B. soll den Behörden bereits als Anhänger des Islamischen Staates (IS) aufgefallen sein. Das berichtet der „Spiegel“ unter Berufung auf eigene Informationen.
Die Berliner Ermittler warfen ihm nach Angaben aus Sicherheitskreisen die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat vor. Die Staatsanwaltschaft forderte eine Freiheitsstrafe von knapp drei Jahren. Das Gericht habe es jedoch bei einer Jugendstrafe von einem Jahr und zehn Monaten auf Bewährung belassen.
Die Ermittler sollen dann vor wenigen Wochen einen Hinweis bekommen haben, dass Abdul B. im Netz das Foto einer Waffe gepostet habe. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung habe die Polizei aber nur eine Spielzeugwaffe gefunden.
HEUTE12:43 Uhr

Zahl der Verletzten steigt

Die Zahl der gemeldeten Verletzten ist gestiegen. Wie die „BILD“ unter Berufung auf eigene Informationen schreibt, sollen mindestens 25 Personen verletzt worden sein.
Drei Personen befinden sich weiterhin in Lebensgefahr. Eine Frau war bei der Attacke ums Leben gekommen.
HEUTE12:23 Uhr

Gab es noch Messerangriffe?

„Es ist Bestandteil der Ermittlungen, ob es eine zweite Tatphase nach der Fahrphase gab. Ob jemand dann das Fahrzeug verlassen hat und mit möglichen Stichwaffen auf Personen eingewirkt und die verletzt hat“, sagte noch in der Nacht ein Polizeisprecher.
Nach Zeugenangaben sollen einige Menschen durch Stiche verletzt worden sein, manche wollen einen schwarz gekleideten Mann mit einer Machete gesehen haben. Die Polizei prüft die Angaben. Demnach gibt es auch unterschiedliche Aussagen dazu, ob es einen oder mehrere Täter gab.
Noch ist unklar, ob der Verdächtige wirklich das weiße Auto steuerte und wem es gehört. Es handele sich um ein Privatfahrzeug, nicht um einen Mietwagen, so die Polizei.
HEUTE12:18 Uhr

Ermittlungen an Bahnhöfen laufen auf Hochtouren

Entsprechende Einsätze liefen unter anderem an Bahnhöfen in der Hauptstadt, sagte Polizeisprecher Jan Misselwitz der Nachrichtenagentur AFP. „Natürlich laufen unsere Maßnahmen auf Hochtouren und in alle Richtungen.“
Bei den Einsätzen an Bahnhöfen gingen die Einsatzkräfte unter anderem etwaigen Hinweisen nach, erläuterte der Sprecher. „Wir sind mittendrin in den wirklich umfassenden Maßnahmen.“
HEUTE11:35 Uhr

Erste Rufe nach Konsequenzen

Alexander Throm, innenpolitischer Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, fordert nach dem mutmaßlichen Anschlag in Berlin die sofortige Verabschiedung aller Sicherheitsgesetze nach der Sommerpause.
Er sagte dem „Tagesspiegel“, Schwarz-Rot arbeite die Versäumnisse der Vergangenheit auf, als Datenschutz wichtiger gewesen sei als das Sicherheitsinteresse der Bürger. Genau das werde jetzt umgekehrt. Union und SPD hatten im Koalitionsvertrag ein Sicherheitspaket verabredet.
HEUTE11:17 Uhr

Tatverdächtiger war als islamistischer „Gefährder“ eingestuft

Wie WDR, NDR und „Süddeutsche Zeitung“ berichten, soll der 21-jährige Abdul B. als islamistischer „Gefährder“ eingestuft gewesen sein. Die Sicherheitsbehörden schätzten ihn demnach als radikalisiert und gewaltbereit ein.
Er soll versucht haben, nach Syrien auszureisen, um sich dem „Islamischen Staat“ anzuschließen. Demnach soll er Ende 2025 bei einer Rückreise aus dem Libanon am Berliner Flughafen BER festgenommen worden sein.
Wie die drei Medien weiter unter Berufung auf Ermittlerkreise berichten, soll er wegen des Verdachts auf „Vorbereitung einer terroristischen Straftat“ bis Mai 2026 in Untersuchungshaft gesessen haben.
HEUTE11:03 Uhr

Generalbundesanwalt übernimmt Ermittlungen

Nach der Todesfahrt beim Berliner CSD gehen die Ermittler offenbar davon aus, dass der Täter ein Anhänger der Terrormiliz „Islamischer Staat“ sein soll. Der Generalbundesanwalt übernimmt die Ermittlungen.
Nach dem mutmaßlichen Täter wird mittlerweile europaweit gefahndet Das BKA soll die Behörden in den Niederlanden, Belgien, Luxemburg, Frankreich, der Schweiz und Österreich um Mithilfe ersucht haben, berichtet „Focus Online“.
HEUTE10:17 Uhr

Polizei verbreitet Foto

Die Ermittler verbreiteten ein Foto des 21-jährigen Gesuchten. Sie baten um Hinweise. Demnach handelt es sich um einen mutmaßlichen Islamisten. Laut Polizei ist nicht abschließend klar, ob es weitere Täter geben könnte.
Die Beamten schalteten auch ein Hinweisportal und ein Hinweistelefon frei.
HEUTE9:32 Uhr

Behörden schließen Mittäter nicht aus

Der 21-jährige Abdul B. soll am Samstag gegen 22 Uhr mit einem Kleintransporter in den Berliner Tiergarten gerast sein, wo CSD-Teilnehmer gerade feierten.
Dabei fuhr er schließlich gegen einen Baum und flüchtete. Ob er einen Mittäter hatte, ist noch unklar.
Die Behörden sprechen mittlerweile davon, dass „eine oder mehrere Personen“ sich aus dem Fahrzeug entfernt haben sollen. Des Weiteren sollen mehrere Personen „durch Stichwerkzeuge verletzt“ worden sein.
HEUTE6:43 Uhr

Durchsuchung einer Wohnung in Schöneberg

In den Stunden nach der Attacke gab es nach Angaben des Polizeisprechers mehrere Polizeieinsätze in Berlin, die im Zusammenhang mit der Tat standen.
Dazu gehörte eine Durchsuchung gegen 1:10 Uhr in einer Wohnung im Stadtteil Schöneberg. Da dort niemand angetroffen wurde, habe es auch keine Festnahme gegeben, so die Polizei.
HEUTE7:16 Uhr

Anschlag gegen 22:00 Uhr

Beim Christopher Street Day in der deutschen Hauptstadt war am 25. Juli gegen 22:00 Uhr im Bereich des Tiergartens ein Fahrzeug in eine Menschenmenge gerast und hatte einen Menschen getötet.
In der Nacht gab die Polizei bekannt, dass sie einen mutmaßlichen Verdächtigen identifiziert hat. „Der Mann ist polizeibekannt und wird der islamistischen Szene in Berlin zugerechnet“, sagte Polizeisprecher Florian Nath.
Mehrere Menschen sollen zudem durch Stichwerkzeuge verletzt worden sein. Insgesamt wurden 16 weitere Menschen verletzt, drei von ihnen lebensgefährlich. Das Geschehen löste bundesweit viel Entsetzen und den Ruf nach politischen Konsequenzen aus.
Mit Material der Nachrichtenagenturen
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TICKER CSD-Anschlag | Bericht: Mutmaßlicher Beifahrer festgenommen

Die deutsche Polizei fahndete am 26. Juli 2026 nach einem Verdächtigen, der vermutlich Verbindungen zu islamistischen Kreisen hat. Gestern raste ein Auto in der Nähe der Berliner Gay-Pride-Feierlichkeiten in eine Menschenmenge.
Eine Frau kam ums Leben, die Zahl der Verletzten wird derzeit mit 25 angegeben. In der Nacht sagten die CSD-Veranstalter zwei für Sonntag geplante Veranstaltungen ab.

 
HEUTE13:32 Uhr

Bericht: Mutmaßlicher Beifahrer nach CSD-Anschlag festgenommen

Einem Medienbericht zufolge soll es bereits in der Nacht zum Sonntag eine Festnahme gegeben haben. Wie der RBB unter Berufung auf eigene Informationen berichtet, soll es sich um einen Mann mit iranischer Staatsbürgerschaft handeln. Die Polizei geht demnach offenbar davon aus, dass er als Beifahrer mit im Auto saß.
Nach dem 21-jährigen Tatverdächtigen Abdul B. wird derweil weiter mit Hochdruck gefahndet. Die Behörden sprechen davon, dass „eine oder mehrere Personen“ sich aus dem Fahrzeug entfernt haben sollen.
HEUTE13:11 Uhr

Charité: Die von uns versorgten Patienten sind außer Lebensgefahr

Die Patienten, die in der Berliner Universitätsklinik Charité versorgt worden, außer Lebensgefahr.
Wie das Klinikum am Sonntag mitteilte, wurden in der Nacht acht der verletzten Menschen versorgt. Vier konnten demnach inzwischen entlassen werden.
Vier weitere Patienten werden aktuell noch auf Intensivstationen behandelt – es besteht zum jetzigen Zeitpunkt keine Lebensgefahr. Insgesamt sollen bei dem Anschlag 25 Menschen verletzt worden sein, eine Frau wurde getötet.
HEUTE12:59 Uhr

Mutmaßlicher CSD-Attentäter war bereits verurteilt

Der 21-jährige Abdul B. soll den Behörden bereits als Anhänger des Islamischen Staates (IS) aufgefallen sein. Das berichtet der „Spiegel“ unter Berufung auf eigene Informationen.
Die Berliner Ermittler warfen ihm nach Angaben aus Sicherheitskreisen die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat vor. Die Staatsanwaltschaft forderte eine Freiheitsstrafe von knapp drei Jahren. Das Gericht habe es jedoch bei einer Jugendstrafe von einem Jahr und zehn Monaten auf Bewährung belassen.
Die Ermittler sollen dann vor wenigen Wochen einen Hinweis bekommen haben, dass Abdul B. im Netz das Foto einer Waffe gepostet habe. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung habe die Polizei aber nur eine Spielzeugwaffe gefunden.
HEUTE12:43 Uhr

Zahl der Verletzten steigt

Die Zahl der gemeldeten Verletzten ist gestiegen. Wie die „BILD“ unter Berufung auf eigene Informationen schreibt, sollen mindestens 25 Personen verletzt worden sein.
Drei Personen befinden sich weiterhin in Lebensgefahr. Eine Frau war bei der Attacke ums Leben gekommen.
HEUTE12:23 Uhr

Gab es noch Messerangriffe?

„Es ist Bestandteil der Ermittlungen, ob es eine zweite Tatphase nach der Fahrphase gab. Ob jemand dann das Fahrzeug verlassen hat und mit möglichen Stichwaffen auf Personen eingewirkt und die verletzt hat“, sagte noch in der Nacht ein Polizeisprecher.
Nach Zeugenangaben sollen einige Menschen durch Stiche verletzt worden sein, manche wollen einen schwarz gekleideten Mann mit einer Machete gesehen haben. Die Polizei prüft die Angaben. Demnach gibt es auch unterschiedliche Aussagen dazu, ob es einen oder mehrere Täter gab.
Noch ist unklar, ob der Verdächtige wirklich das weiße Auto steuerte und wem es gehört. Es handele sich um ein Privatfahrzeug, nicht um einen Mietwagen, so die Polizei.
HEUTE12:18 Uhr

Ermittlungen an Bahnhöfen laufen auf Hochtouren

Entsprechende Einsätze liefen unter anderem an Bahnhöfen in der Hauptstadt, sagte Polizeisprecher Jan Misselwitz der Nachrichtenagentur AFP. „Natürlich laufen unsere Maßnahmen auf Hochtouren und in alle Richtungen.“
Bei den Einsätzen an Bahnhöfen gingen die Einsatzkräfte unter anderem etwaigen Hinweisen nach, erläuterte der Sprecher. „Wir sind mittendrin in den wirklich umfassenden Maßnahmen.“
HEUTE11:35 Uhr

Erste Rufe nach Konsequenzen

Alexander Throm, innenpolitischer Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, fordert nach dem mutmaßlichen Anschlag in Berlin die sofortige Verabschiedung aller Sicherheitsgesetze nach der Sommerpause.
Er sagte dem „Tagesspiegel“, Schwarz-Rot arbeite die Versäumnisse der Vergangenheit auf, als Datenschutz wichtiger gewesen sei als das Sicherheitsinteresse der Bürger. Genau das werde jetzt umgekehrt. Union und SPD hatten im Koalitionsvertrag ein Sicherheitspaket verabredet.
HEUTE11:17 Uhr

Tatverdächtiger war als islamistischer „Gefährder“ eingestuft

Wie WDR, NDR und „Süddeutsche Zeitung“ berichten, soll der 21-jährige Abdul B. als islamistischer „Gefährder“ eingestuft gewesen sein. Die Sicherheitsbehörden schätzten ihn demnach als radikalisiert und gewaltbereit ein.
Er soll versucht haben, nach Syrien auszureisen, um sich dem „Islamischen Staat“ anzuschließen. Demnach soll er Ende 2025 bei einer Rückreise aus dem Libanon am Berliner Flughafen BER festgenommen worden sein.
Wie die drei Medien weiter unter Berufung auf Ermittlerkreise berichten, soll er wegen des Verdachts auf „Vorbereitung einer terroristischen Straftat“ bis Mai 2026 in Untersuchungshaft gesessen haben.
HEUTE11:03 Uhr

Generalbundesanwalt übernimmt Ermittlungen

Nach der Todesfahrt beim Berliner CSD gehen die Ermittler offenbar davon aus, dass der Täter ein Anhänger der Terrormiliz „Islamischer Staat“ sein soll. Der Generalbundesanwalt übernimmt die Ermittlungen.
Nach dem mutmaßlichen Täter wird mittlerweile europaweit gefahndet Das BKA soll die Behörden in den Niederlanden, Belgien, Luxemburg, Frankreich, der Schweiz und Österreich um Mithilfe ersucht haben, berichtet „Focus Online“.
HEUTE10:17 Uhr

Polizei verbreitet Foto

Die Ermittler verbreiteten ein Foto des 21-jährigen Gesuchten. Sie baten um Hinweise. Demnach handelt es sich um einen mutmaßlichen Islamisten. Laut Polizei ist nicht abschließend klar, ob es weitere Täter geben könnte.
Die Beamten schalteten auch ein Hinweisportal und ein Hinweistelefon frei.
HEUTE9:32 Uhr

Behörden schließen Mittäter nicht aus

Der 21-jährige Abdul B. soll am Samstag gegen 22 Uhr mit einem Kleintransporter in den Berliner Tiergarten gerast sein, wo CSD-Teilnehmer gerade feierten.
Dabei fuhr er schließlich gegen einen Baum und flüchtete. Ob er einen Mittäter hatte, ist noch unklar.
Die Behörden sprechen mittlerweile davon, dass „eine oder mehrere Personen“ sich aus dem Fahrzeug entfernt haben sollen. Des Weiteren sollen mehrere Personen „durch Stichwerkzeuge verletzt“ worden sein.
HEUTE6:43 Uhr

Durchsuchung einer Wohnung in Schöneberg

In den Stunden nach der Attacke gab es nach Angaben des Polizeisprechers mehrere Polizeieinsätze in Berlin, die im Zusammenhang mit der Tat standen.
Dazu gehörte eine Durchsuchung gegen 1:10 Uhr in einer Wohnung im Stadtteil Schöneberg. Da dort niemand angetroffen wurde, habe es auch keine Festnahme gegeben, so die Polizei.
HEUTE7:16 Uhr

Anschlag gegen 22:00 Uhr

Beim Christopher Street Day in der deutschen Hauptstadt war am 25. Juli gegen 22:00 Uhr im Bereich des Tiergartens ein Fahrzeug in eine Menschenmenge gerast und hatte einen Menschen getötet.
In der Nacht gab die Polizei bekannt, dass sie einen mutmaßlichen Verdächtigen identifiziert hat. „Der Mann ist polizeibekannt und wird der islamistischen Szene in Berlin zugerechnet“, sagte Polizeisprecher Florian Nath.
Mehrere Menschen sollen zudem durch Stichwerkzeuge verletzt worden sein. Insgesamt wurden 16 weitere Menschen verletzt, drei von ihnen lebensgefährlich. Das Geschehen löste bundesweit viel Entsetzen und den Ruf nach politischen Konsequenzen aus.
Mit Material der Nachrichtenagenturen
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TICKER CSD-Anschlag | Mindestens 25 Verletzte | Behörden schließen Mittäter nicht aus

Die deutsche Polizei fahndete am 26. Juli 2026 nach einem Verdächtigen, der vermutlich Verbindungen zu islamistischen Kreisen hat. Gestern raste ein Auto in der Nähe der Berliner Gay-Pride-Feierlichkeiten in eine Menschenmenge.
Eine Frau kam ums Leben, die Zahl der Verletzten wird derzeit mit 25 angegeben. In der Nacht sagten die CSD-Veranstalter zwei für Sonntag geplante Veranstaltungen ab.

 
 
HEUTE12:59 Uhr

Mutmaßlicher CSD-Attentäter war bereits verurteilt

Der 21-jährige Abdul B. soll den Behörden bereits als Anhänger des Islamischen Staates (IS) aufgefallen sein. Das berichtet der „Spiegel“ unter Berufung auf eigene Informationen.
Die Berliner Ermittler warfen ihm nach Angaben aus Sicherheitskreisen die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat vor. Die Staatsanwaltschaft forderte eine Freiheitsstrafe von knapp drei Jahren. Das Gericht habe es jedoch bei einer Jugendstrafe von einem Jahr und zehn Monaten auf Bewährung belassen.
Die Ermittler sollen dann vor wenigen Wochen einen Hinweis bekommen haben, dass Abdul B. im Netz das Foto einer Waffe gepostet habe. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung habe die Polizei aber nur eine Spielzeugwaffe gefunden.
HEUTE12:43 Uhr

Zahl der Verletzten steigt

Die Zahl der gemeldeten Verletzten ist gestiegen. Wie die „BILD“ unter Berufung auf eigene Informationen schreibt, sollen mindestens 25 Personen verletzt worden sein.
Drei Personen befinden sich weiterhin in Lebensgefahr. Eine Frau war bei der Attacke ums Leben gekommen.
HEUTE12:23 Uhr

Gab es noch Messerangriffe?

„Es ist Bestandteil der Ermittlungen, ob es eine zweite Tatphase nach der Fahrphase gab. Ob jemand dann das Fahrzeug verlassen hat und mit möglichen Stichwaffen auf Personen eingewirkt und die verletzt hat“, sagte noch in der Nacht ein Polizeisprecher.
Nach Zeugenangaben sollen einige Menschen durch Stiche verletzt worden sein, manche wollen einen schwarz gekleideten Mann mit einer Machete gesehen haben. Die Polizei prüft die Angaben. Demnach gibt es auch unterschiedliche Aussagen dazu, ob es einen oder mehrere Täter gab.
Noch ist unklar, ob der Verdächtige wirklich das weiße Auto steuerte und wem es gehört. Es handele sich um ein Privatfahrzeug, nicht um einen Mietwagen, so die Polizei.
HEUTE12:18 Uhr

Ermittlungen an Bahnhöfen laufen auf Hochtouren

Entsprechende Einsätze liefen unter anderem an Bahnhöfen in der Hauptstadt, sagte Polizeisprecher Jan Misselwitz der Nachrichtenagentur AFP. „Natürlich laufen unsere Maßnahmen auf Hochtouren und in alle Richtungen.“
Bei den Einsätzen an Bahnhöfen gingen die Einsatzkräfte unter anderem etwaigen Hinweisen nach, erläuterte der Sprecher. „Wir sind mittendrin in den wirklich umfassenden Maßnahmen.“
HEUTE11:17 Uhr

Tatverdächtiger war als islamistischer „Gefährder“ eingestuft

Wie WDR, NDR und „Süddeutsche Zeitung“ berichten, soll der 21-jährige Abdul B. als islamistischer „Gefährder“ eingestuft gewesen sein. Die Sicherheitsbehörden schätzten ihn demnach als radikalisiert und gewaltbereit ein.
Er soll versucht haben, nach Syrien auszureisen, um sich dem „Islamischen Staat“ anzuschließen. Demnach soll er Ende 2025 bei einer Rückreise aus dem Libanon am Berliner Flughafen BER festgenommen worden sein.
Wie die drei Medien weiter unter Berufung auf Ermittlerkreise berichten, soll er wegen des Verdachts auf „Vorbereitung einer terroristischen Straftat“ bis Mai 2026 in Untersuchungshaft gesessen haben.
HEUTE11:03 Uhr

Generalbundesanwalt übernimmt Ermittlungen

Nach der Todesfahrt beim Berliner CSD gehen die Ermittler offenbar davon aus, dass der Täter ein Anhänger der Terrormiliz „Islamischer Staat“ sein soll. Der Generalbundesanwalt übernimmt die Ermittlungen.
Nach dem mutmaßlichen Täter wird mittlerweile europaweit gefahndet Das BKA soll die Behörden in den Niederlanden, Belgien, Luxemburg, Frankreich, der Schweiz und Österreich um Mithilfe ersucht haben, berichtet „Focus Online“.
HEUTE10:17 Uhr

Polizei verbreitet Foto

Die Ermittler verbreiteten ein Foto des 21-jährigen Gesuchten. Sie baten um Hinweise. Demnach handelt es sich um einen mutmaßlichen Islamisten. Laut Polizei ist nicht abschließend klar, ob es weitere Täter geben könnte.
Die Beamten schalteten auch ein Hinweisportal und ein Hinweistelefon frei.
HEUTE9:32 Uhr

Behörden schließen Mittäter nicht aus

Der 21-jährige Abdul B. soll am Samstag gegen 22 Uhr mit einem Kleintransporter in den Berliner Tiergarten gerast sein, wo CSD-Teilnehmer gerade feierten.
Dabei fuhr er schließlich gegen einen Baum und flüchtete. Ob er einen Mittäter hatte, ist noch unklar.
Die Behörden sprechen mittlerweile davon, dass „eine oder mehrere Personen“ sich aus dem Fahrzeug entfernt haben sollen. Des Weiteren sollen mehrere Personen „durch Stichwerkzeuge verletzt“ worden sein.
HEUTE6:43 Uhr

Durchsuchung einer Wohnung in Schöneberg

In den Stunden nach der Attacke gab es nach Angaben des Polizeisprechers mehrere Polizeieinsätze in Berlin, die im Zusammenhang mit der Tat standen.
Dazu gehörte eine Durchsuchung gegen 1:10 Uhr in einer Wohnung im Stadtteil Schöneberg. Da dort niemand angetroffen wurde, habe es auch keine Festnahme gegeben, so die Polizei.
HEUTE7:16 Uhr

Anschlag gegen 22:00 Uhr

Beim Christopher Street Day in der deutschen Hauptstadt war am 25. Juli gegen 22:00 Uhr im Bereich des Tiergartens ein Fahrzeug in eine Menschenmenge gerast und hatte einen Menschen getötet.
In der Nacht gab die Polizei bekannt, dass sie einen mutmaßlichen Verdächtigen identifiziert hat. „Der Mann ist polizeibekannt und wird der islamistischen Szene in Berlin zugerechnet“, sagte Polizeisprecher Florian Nath.
Mehrere Menschen sollen zudem durch Stichwerkzeuge verletzt worden sein. Insgesamt wurden 16 weitere Menschen verletzt, drei von ihnen lebensgefährlich. Das Geschehen löste bundesweit viel Entsetzen und den Ruf nach politischen Konsequenzen aus.
Mit Material der Nachrichtenagenturen
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TICKER CSD-Anschlag | Mindestens 25 Verletzte | Behörden schließen Mittäter nicht aus

Die deutsche Polizei fahndete am 26. Juli 2026 nach einem Verdächtigen, der vermutlich Verbindungen zu islamistischen Kreisen hat. Gestern raste ein Auto in der Nähe der Berliner Gay-Pride-Feierlichkeiten in eine Menschenmenge.
Eine Frau kam ums Leben, die Zahl der Verletzten wird derzeit mit 25 angegeben. In der Nacht sagten die CSD-Veranstalter zwei für Sonntag geplante Veranstaltungen ab.

 
 
HEUTE12:43 Uhr

Zahl der Verletzten steigt

Die Zahl der gemeldeten Verletzten ist gestiegen. Wie die „BILD“ unter Berufung auf eigene Informationen schreibt, sollen mindestens 25 Personen verletzt worden sein.
Drei Personen befinden sich weiterhin in Lebensgefahr. Eine Frau war bei der Attacke ums Leben gekommen.
HEUTE12:23 Uhr

Gab es noch Messerangriffe?

„Es ist Bestandteil der Ermittlungen, ob es eine zweite Tatphase nach der Fahrphase gab. Ob jemand dann das Fahrzeug verlassen hat und mit möglichen Stichwaffen auf Personen eingewirkt und die verletzt hat“, sagte noch in der Nacht ein Polizeisprecher.
Nach Zeugenangaben sollen einige Menschen durch Stiche verletzt worden sein, manche wollen einen schwarz gekleideten Mann mit einer Machete gesehen haben. Die Polizei prüft die Angaben. Demnach gibt es auch unterschiedliche Aussagen dazu, ob es einen oder mehrere Täter gab.
Noch ist unklar, ob der Verdächtige wirklich das weiße Auto steuerte und wem es gehört. Es handele sich um ein Privatfahrzeug, nicht um einen Mietwagen, so die Polizei.
HEUTE12:18 Uhr

Ermittlungen an Bahnhöfen laufen auf Hochtouren

Entsprechende Einsätze liefen unter anderem an Bahnhöfen in der Hauptstadt, sagte Polizeisprecher Jan Misselwitz der Nachrichtenagentur AFP. „Natürlich laufen unsere Maßnahmen auf Hochtouren und in alle Richtungen.“
Bei den Einsätzen an Bahnhöfen gingen die Einsatzkräfte unter anderem etwaigen Hinweisen nach, erläuterte der Sprecher. „Wir sind mittendrin in den wirklich umfassenden Maßnahmen.“
HEUTE11:03 Uhr

Generalbundesanwalt übernimmt Ermittlungen

Nach der Todesfahrt beim Berliner CSD gehen die Ermittler offenbar davon aus, dass der Täter ein Anhänger der Terrormiliz „Islamischer Staat“ sein soll. Der Generalbundesanwalt übernimmt die Ermittlungen.
Nach dem mutmaßlichen Täter wird mittlerweile europaweit gefahndet Das BKA soll die Behörden in den Niederlanden, Belgien, Luxemburg, Frankreich, der Schweiz und Österreich um Mithilfe ersucht haben, berichtet „Focus Online“.
Wie WDR, NDR und „Süddeutsche Zeitung“ berichten, soll er als islamistischer „Gefährder“ eingestuft gewesen sein. Die Sicherheitsbehörden schätzten ihn demnach als radikalisiert und gewaltbereit ein.
Er soll wegen des Verdachts auf „Vorbereitung einer terroristischen Straftat“ bis Mai 2026 in Untersuchungshaft gesessen haben.
HEUTE10:17 Uhr

Polizei verbreitet Foto

Die Ermittler verbreiteten ein Foto des 21-jährigen Gesuchten. Sie baten um Hinweise. Demnach handelt es sich um einen mutmaßlichen Islamisten. Laut Polizei ist nicht abschließend klar, ob es weitere Täter geben könnte.
Die Beamten schalteten auch ein Hinweisportal und ein Hinweistelefon frei.
HEUTE9:32 Uhr

Behörden schließen Mittäter nicht aus

Der 21-jährige Abdul B. soll am Samstag gegen 22 Uhr mit einem Kleintransporter in den Berliner Tiergarten gerast sein, wo CSD-Teilnehmer gerade feierten.
Dabei fuhr er schließlich gegen einen Baum und flüchtete. Ob er einen Mittäter hatte, ist noch unklar.
Die Behörden sprechen mittlerweile davon, dass „eine oder mehrere Personen“ sich aus dem Fahrzeug entfernt haben sollen. Des Weiteren sollen mehrere Personen „durch Stichwerkzeuge verletzt“ worden sein.
HEUTE6:43 Uhr

Durchsuchung einer Wohnung in Schöneberg

In den Stunden nach der Attacke gab es nach Angaben des Polizeisprechers mehrere Polizeieinsätze in Berlin, die im Zusammenhang mit der Tat standen.
Dazu gehörte eine Durchsuchung gegen 1:10 Uhr in einer Wohnung im Stadtteil Schöneberg. Da dort niemand angetroffen wurde, habe es auch keine Festnahme gegeben, so die Polizei.
HEUTE7:16 Uhr

Anschlag gegen 22:00 Uhr

Beim Christopher Street Day in der deutschen Hauptstadt war am 25. Juli gegen 22:00 Uhr im Bereich des Tiergartens ein Fahrzeug in eine Menschenmenge gerast und hatte einen Menschen getötet.
In der Nacht gab die Polizei bekannt, dass sie einen mutmaßlichen Verdächtigen identifiziert hat. „Der Mann ist polizeibekannt und wird der islamistischen Szene in Berlin zugerechnet“, sagte Polizeisprecher Florian Nath.
Mehrere Menschen sollen zudem durch Stichwerkzeuge verletzt worden sein. Insgesamt wurden 16 weitere Menschen verletzt, drei von ihnen lebensgefährlich. Das Geschehen löste bundesweit viel Entsetzen und den Ruf nach politischen Konsequenzen aus.
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15.07.2026 | 177.000 Industriearbeitsplätze verloren | Verurteilte Rechtsextremistin Liebich ausgeliefert | Sechs Soldaten bei Blitzeinschlag verletzt

HEUTE12:26 Uhr

177.000 Industriearbeitsplätze in einem Jahr weg

Die deutsche Industrie hat 2025 rund 177.000 Arbeitsplätze verloren, teilt die Bundesagentur für Arbeit mit. Im Dezember 2025 seien noch 6,5 Millionen Menschen im verarbeitenden Gewerbe SV-pflichtig beschäftigt gewesen. In der Autoindustrie und bei ihren Zulieferern gingen 52.000 Jobs verloren, in der übrigen Metallindustrie 24.000 Arbeitsplätze, im Maschinenbau 28.000. Der Jobabbau dauert weiterhin an.

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HEUTE11:54 Uhr

Sechs Soldaten bei Blitzeinschlag verletzt

Bei einem Blitzeinschlag im oberbayerischen Landkreis Garmisch-Partenkirchen sind sechs Soldaten der Bundeswehr verletzt worden. Die Soldaten im Alter von 18 bis 26 Jahren befanden sich am frühen Morgen während eines Gewitters in einem Biwak am Hohen Brendten. Fünf von ihnen erlitten leichte Verletzungen, ein weiterer wurde mittelschwer verletzt.
HEUTE11:34 Uhr

Genossenschaftsbanken verbessern Sicherungssystem

Nach riskanten Geschäften einiger Mitglieder hat der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken sein Sicherungssystem reformiert. Zugleich wurde ein neuer Vorstands- und Aufsichtsrat-Kodex, der „Geno Next Level“, auf den Weg gebracht. Die Finanzgruppe erwirtschaftete 2025 einen Gewinn von 11,6 Milliarden Euro vor Steuern. Zur Gruppe gehören 646 Banken und Spezialinstitute, die mehr als 30 Millionen Kunden betreuen.

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HEUTE11:31 Uhr

Verurteilte Rechtsextremistin Liebich nach Deutschland ausgeliefert

Die verurteilte Rechtsextremistin Marla Svenja Liebich ist von Tschechien nach Deutschland gebracht worden. Das teilte die tschechische Polizei am Vormittag auf der Plattform X mit. Liebich soll nach Justizangaben in das Frauengefängnis im sächsischen Chemnitz gebracht werden.
Schon in Deutschland trag Liebich als Frau gekleidet vor Gericht auf. (Archivbild)

Marla Svenja Liebich (Archivbild)

Foto: Sebastian Willnow/dpa

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HEUTE10:57 Uhr

Waldbrand südlich von Paris eingedämmt

Der seit Sonntag wütende Waldbrand südlich von Paris ist eingedämmt. Etwa 800 Feuerwehrleute sind weiter im Einsatz, wie die Behörden mitteilen. Der Brand werde an der Ausbreitung gehindert, aber sei noch nicht gelöscht. Den Brandbekämpfern standen noch drei Löschflugzeuge vom Typ Canadair zur Verfügung, eines weniger als am Vortag.

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HEUTE10:40 Uhr

Waldbrand in Müritz-Nationalpark breitet sich weiter aus

Der Waldbrand in Mecklenburg-Vorpommern wächst, zuletzt waren rund 150 Hektar betroffen. Die Ortschaft Granzin mit knapp 400 Einwohnern bleibt vorerst evakuiert, rund 200 Einsatzkräfte sind vor Ort. Der Landkreis sucht bundesweit nach 150 „Kreisregnern“, mit denen eine weitere Ausdehnung verhindert werden soll. Die Brandursache ist unklar. Da sich in dem Gebiet alte Munition befindet, sind Spezialisten dafür vor Ort.
HEUTE10:29 Uhr

Bolivianer im Ukrainekrieg? Behörden kündigen Untersuchung an

Bolivien kündigt Untersuchungen an, nachdem Aufnahmen von Bolivianern in russischen Uniformen aufgetaucht waren. Der TV-Sender „Red Uno“ zitierte einen 29-jährigen Bolivianer – ihm seien umgerechnet knapp 14.000 Euro angeboten worden, wenn er nach Russland reise. Auch die Behörden in Peru und Kolumbien untersuchen das Thema. Laut der russischen Botschaft in Lima hätten Peruaner Verträge zum Dienst in der russischen Armee unterschrieben – freiwillig und im Rahmen der Gesetze.

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HEUTE9:53 Uhr

Drehbuchautoren klagen gegen Übernahme

Die US-Gewerkschaft der Drehbuchautoren hat Klage eingereicht, um die bereits genehmigte Übernahme des Film- und Medienkonzerns Warner Bros. Discovery – einschließlich CNN – durch Paramount Skydance zu stoppen.

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HEUTE9:35 Uhr

Wohnen kostet Studenten 54 Prozent ihres Einkommens

Studenten mit eigener Haushaltsführung geben in Deutschland im Durchschnitt 54 Prozent des verfügbaren Haushaltseinkommens für Wohnkosten aus – ihre Wohnkosten sind damit mehr als doppelt so hoch wie für die Gesamtbevölkerung (24 Prozent). Das teilte das Statistische Bundesamt nach Ergebnissen der Erhebung zu Einkommen und Lebensbedingungen (EU-SILC) 2025 mit.
Das Bild zeigt ein mit Graffiti verunreinigtes Eckhaus im „Nauwieser Viertel“, dem Studenten- und Szenetreff von Saarbrücken. Foto: Epoch Times/Patrick Reitler

Das Bild zeigt ein mit Graffiti verunreinigtes Eckhaus im „Nauwieser Viertel“, dem Studenten- und Szenetreff von Saarbrücken.

Foto: Epoch Times/Patrick Reitler

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HEUTE9:12 Uhr

USA weiten Sanktionen gegen Irans Ölsektor aus

Die USA legen neue Sanktionen gegen den iranischen Ölsektor auf und zielen insbesondere auf das Netzwerk des iranischen Öl-Magnaten Mohammed Hossein Schamchani. Das US-Finanzministerium fror Vermögenswerte in Höhe von 130 Millionen Dollar (rund 114 Millionen Euro) ein. Washington wirft den iranischen Revolutionsgarden vor, Ölexporte unter anderem nach China über „Scheinfirmen“ zu verschleiern und die Einnahmen an die Führung in Teheran umzuleiten.

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HEUTE8:52 Uhr

Großbrand in Schweinemastanlage: 20.000 Tiere tot

Bei einem Großbrand in einer Schweinemastanlage in Sachsen-Anhalt sind rund 20.000 Schweine gestorben. Vier Feuerwehrleute wurden bei dem Einsatz leicht verletzt, wie der Landkreis Wittenberg mitteilte. Der Brand in der Stadt Coswig brach in der Nacht aus, die Feuerwehr war mit 80 bis 100 Einsatzkräften vor Ort. Mehrere Ställe wurden völlig zerstört. Eine Drehleiter der Feuerwehr wurde bei dem Einsatz beschädigt.

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HEUTE8:31 Uhr

Überschuldung am häufigsten durch Erkrankung ausgelöst

Erkrankung, Sucht, Unfall oder Arbeitslosigkeit waren für diejenigen, die 2025 die Hilfe einer Schuldnerberatungsstelle in Anspruch genommen haben, die am häufigsten genannten Hauptauslöser einer Überschuldung. Die durchschnittliche Schuldenhöhe aller beratenen Personen belief sich laut dem Statistischen Bundesamt auf 34.650 Euro. Männer lagen bei 39.717 Euro, Frauen bei 29.500 Euro. Mehr als die Hälfte aller beratenen Personen lebte allein. 

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HEUTE8:13 Uhr

4 von 5 Hauseigentümer für Versicherungspflicht gegen Hochwasser

Vier Fünftel der deutschen Hausbesitzer sind für eine Versicherungspflicht gegen Hochwasser. Das besagt eine Umfrage im Auftrag des Portals Verivox unter 1.054 Hausbesitzern. Bisher ist die Elementarversicherung gegen Naturkatastrophen ein freiwilliger Zusatz zur Gebäudeversicherung. In stark hochwassergefährdeten Gebieten können sich Hausbesitzer jedoch oft nicht dagegen versichern. Zudem haben viele Kommunen ungeachtet aller Warnungen viele Baugebiete in hochwassergefährdeten Gebieten ausgewiesen.
HEUTE7:55 Uhr

Bär am Kühlschrank

Eine Familie in Nordjapan rief die Polizei, nachdem ein Bär in ihre Küche kam, den Kühlschrank öffnete und dann den Inhalt verstreute. Der Bär durchwühlte auch Abfalltonnen auf der Straße. Der Vorfall ereignete sich am 13. Juli in Shizukuishi in der Präfektur Iwate. In den vergangenen Tagen hätten dort mindestens vier weitere Haushalte Bäreneinbrüche gemeldet, sagte ein Polizeibeamter.
HEUTE7:34 Uhr

SPD-Wirtschaftsforum für leistungsorientierte Bezahlung für Beamte

Die Präsidentin des SPD-Wirtschaftsforums, Ines Zenke, fordert, Karriere und Vergütung von Beamten stärker an ihrer Leistung beim Bürokratieabbau auszurichten. Zur Begründung verwies sie auf die hohe Belastung der Unternehmen durch Bürokratie. Die bisherigen Reformen reichen aus ihrer Sicht nicht aus.
HEUTE7:21 Uhr

Macron gedenkt Lkw-Anschlag in Nizza

Am 10. Jahrestag des islamistischen Lkw-Anschlags von Nizza hat der französische Präsident Emmanuel Macron der 86 Todesopfer gedacht. Beim WM-Halbfinale zwischen Frankreich und Spanien wurde eine Schweigeminute für die Opfer abgehalten. Bei dem Attentat waren auch drei Deutsche getötet worden. Mehr als 400 Menschen wurden damals verletzt.
HEUTE7:04 Uhr

Erneute Gewitter in Sachsen und im Süden erwartet

Heute könnte es zunächst am Erzgebirge und in der Oberlausitz sowie von Oberschwaben bis in den Süden Oberbayerns gewittrige Regenfälle geben. Das meldet der Deutsche Wetterdienst. Dabei ist Starkregen denkbar. Ab dem Nachmittag sind dann vor allem im Süden wieder einzelne kräftige Gewitter möglich. Die Höchsttemperaturen liegen bei 27 bis 32 Grad. Kühler wird es an den Nord- und Ostseeküsten.
HEUTE6:53 Uhr

Mehr Menschen wollen eine Klimaanlage anschaffen

Laut einer repräsentativen YouGov-Umfrage plant jeder Fünfte, sich eine Klimaanlage anzuschaffen. Vor einem Jahr lag der Anteil noch bei 10 Prozent. Bis zu 27 Prozent der 25 und 54 Jährigen beabsichtigt, sich ein Gerät zuzulegen. 17 Prozent aller Befragten besitzen bereits eine Klimaanlage, 60 Prozent möchten sich keine anschaffen.

Klimaanlagen, aufgenommen am 26. Juni 2026 in Magdeburg.

Foto: Ronny Hartmann/AFP via Getty Images

HEUTE6:45 Uhr

Kokain und Pistole bei Razzien wegen JVA Rheinbach gefunden

Bei Razzien wegen mutmaßlichen Drogenschmuggels in die JVA Rheinbach bei Bonn fanden Ermittler in Privatwohnungen unter anderem Kokain und Amphetamine. Acht beschuldigten JVA-Bediensteten wurden laut Ministerium suspendiert und erhielten von der Gefängnisleitung Hausverbot. Justizminister Benjamin Limbach (Grüne) soll heute den Rechtsausschuss des NRW-Landtags über den Ermittlungsstand informieren.
HEUTE6:29 Uhr

Lebensmittelpreise in Deutschland seit 2020 um über 36 Prozent gestiegen

Die Preise für Lebensmittel sind laut Bundesregierung seit 2020 deutlich stärker gestiegen als die allgemeine Inflation. Seit Anfang 2020 bis Mitte 2025 erhöhten sie sich um insgesamt 36,3 Prozent, wie die „Rheinischen Post“ unter Berufung auf eine Antwort des Landwirtschaftsministeriums auf eine Kleine Anfrage der Linken-Fraktion berichtete. Im selben Zeitraum habe sich die Inflation um dagegen um lediglich 22 Prozent beschleunigt.
HEUTE6:23 Uhr

London kündigt nächtliche Social-Media-Sperre für 16- und 17-Jährige an

Die britische Regierung plant nach dem Social-Media-Verbot für Kinder unter 16 Jahren neue Einschränkungen. Für 16- und 17-Jährige solle der Zugang zu Plattformen wie Instagram und Facebook zwischen Mitternacht und 6:00 Uhr gesperrt werden, kündigte die Regierung  an. Geplant sei auch, suchterzeugende Funktionen wie das endlose Scrollen für ältere Jugendliche zu deaktivieren.
HEUTE6:17 Uhr

Merz auf der Sommerpressekonferenz

Bundeskanzler Friedrich Merz stellt sich heute (13:00 Uhr bei der traditionellen Sommerpressekonferenz in Berlin den Fragen der Medien. Es soll um „aktuelle Themen der Innen- und Außenpolitik“ gehen.
Vor einem Jahr fand die Pressekonferenz mitten in einer Koalitionskrise statt. (Archivbild)

Vor einem Jahr fand die Pressekonferenz mitten in einer Koalitionskrise statt. (Archivbild)

Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

HEUTE5:45 Uhr

Thailand prüft Regeln für Vergnügungsstätten

Thailands Regierung überarbeitet nach einem Brand in einem Lokal in Bangkok mit 30 Toten die Vorschriften für Vergnügungsstätten. Das kündigte Ministerpräsident Anutin Charnvirakul an. Anutin sagte auch, viele Probleme entstünden nicht durch unzureichende Gesetze, sondern weil Betreiber Vorschriften missachteten, um höhere Gewinne zu erzielen.
HEUTE5:31 Uhr

Chinas Wirtschaftswachstum auf niedrigstem Stand seit mehr als drei Jahren

Die Wirtschaftswachstum in China hat sich im zweiten Quartal verlangsamt. Das Bruttoinlandsprodukt stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 4,3 Prozent, teilte das Statistikamt in Peking mit. Das ist das geringste Wachstum seit mehr als drei Jahren, die Regierung hatte einen Zielwert von 4,5 bis fünf Prozent vorgegeben.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen
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15.07.2026 | Verurteilte Rechtsextremistin Liebich nach Deutschland ausgeliefert | Bolivianer im Ukrainekrieg? | Waldbrand südlich von Paris eingedämmt

HEUTE11:34 Uhr

Genossenschaftsbanken verbessern Sicherungssystem

Nach riskanten Geschäften einiger Mitglieder hat der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken sein Sicherungssystem reformiert. Zugleich wurde ein neuer Vorstands- und Aufsichtsrat-Kodex, der „Geno Next Level“, auf den Weg gebracht. Die Finanzgruppe erwirtschaftete 2025 einen Gewinn von 11,6 Milliarden Euro vor Steuern. Zur Gruppe gehören 646 Banken und Spezialinstitute, die mehr als 30 Millionen Kunden betreuen.

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HEUTE11:31 Uhr

Verurteilte Rechtsextremistin Liebich nach Deutschland ausgeliefert

Die verurteilte Rechtsextremistin Marla Svenja Liebich ist von Tschechien nach Deutschland gebracht worden. Das teilte die tschechische Polizei am Vormittag auf der Plattform X mit. Liebich soll nach Justizangaben in das Frauengefängnis im sächsischen Chemnitz gebracht werden.

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HEUTE10:57 Uhr

Waldbrand südlich von Paris eingedämmt

Der seit Sonntag wütende Waldbrand südlich von Paris ist eingedämmt. Etwa 800 Feuerwehrleute sind weiter im Einsatz, wie die Behörden mitteilen. Der Brand werde an der Ausbreitung gehindert, aber sei noch nicht gelöscht. Den Brandbekämpfern standen noch drei Löschflugzeuge vom Typ Canadair zur Verfügung, eines weniger als am Vortag.

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HEUTE10:40 Uhr

Waldbrand in Müritz-Nationalpark breitet sich weiter aus

Der Waldbrand in Mecklenburg-Vorpommern wächst, zuletzt waren rund 150 Hektar betroffen. Die Ortschaft Granzin mit knapp 400 Einwohnern bleibt vorerst evakuiert, rund 200 Einsatzkräfte sind vor Ort. Der Landkreis sucht bundesweit nach 150 „Kreisregnern“, mit denen eine weitere Ausdehnung verhindert werden soll. Die Brandursache ist unklar. Da sich in dem Gebiet alte Munition befindet, sind Spezialisten dafür vor Ort.
HEUTE10:29 Uhr

Bolivianer im Ukrainekrieg? Behörden kündigen Untersuchung an

Bolivien kündigt Untersuchungen an, nachdem Aufnahmen von Bolivianern in russischen Uniformen aufgetaucht waren. Der TV-Sender „Red Uno“ zitierte einen 29-jährigen Bolivianer – ihm seien umgerechnet knapp 14.000 Euro angeboten worden, wenn er nach Russland reise. Auch die Behörden in Peru und Kolumbien untersuchen das Thema. Laut der russischen Botschaft in Lima hätten Peruaner Verträge zum Dienst in der russischen Armee unterschrieben – freiwillig und im Rahmen der Gesetze.

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HEUTE9:53 Uhr

Drehbuchautoren klagen gegen Übernahme

Die US-Gewerkschaft der Drehbuchautoren hat Klage eingereicht, um die bereits genehmigte Übernahme des Film- und Medienkonzerns Warner Bros. Discovery – einschließlich CNN – durch Paramount Skydance zu stoppen.

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HEUTE9:35 Uhr

Wohnen kostet Studenten 54 Prozent ihres Einkommens

Studenten mit eigener Haushaltsführung geben in Deutschland im Durchschnitt 54 Prozent des verfügbaren Haushaltseinkommens für Wohnkosten aus – ihre Wohnkosten sind damit mehr als doppelt so hoch wie für die Gesamtbevölkerung (24 Prozent). Das teilte das Statistische Bundesamt nach Ergebnissen der Erhebung zu Einkommen und Lebensbedingungen (EU-SILC) 2025 mit.

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HEUTE9:12 Uhr

USA weiten Sanktionen gegen Irans Ölsektor aus

Die USA legen neue Sanktionen gegen den iranischen Ölsektor auf und zielen insbesondere auf das Netzwerk des iranischen Öl-Magnaten Mohammed Hossein Schamchani. Das US-Finanzministerium fror Vermögenswerte in Höhe von 130 Millionen Dollar (rund 114 Millionen Euro) ein. Washington wirft den iranischen Revolutionsgarden vor, Ölexporte unter anderem nach China über „Scheinfirmen“ zu verschleiern und die Einnahmen an die Führung in Teheran umzuleiten.

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HEUTE8:52 Uhr

Großbrand in Schweinemastanlage: 20.000 Tiere tot

Bei einem Großbrand in einer Schweinemastanlage in Sachsen-Anhalt sind rund 20.000 Schweine gestorben. Vier Feuerwehrleute wurden bei dem Einsatz leicht verletzt, wie der Landkreis Wittenberg mitteilte. Der Brand in der Stadt Coswig brach in der Nacht aus, die Feuerwehr war mit 80 bis 100 Einsatzkräften vor Ort. Mehrere Ställe wurden völlig zerstört. Eine Drehleiter der Feuerwehr wurde bei dem Einsatz beschädigt.

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HEUTE8:31 Uhr

Überschuldung am häufigsten durch Erkrankung ausgelöst

Erkrankung, Sucht, Unfall oder Arbeitslosigkeit waren für diejenigen, die 2025 die Hilfe einer Schuldnerberatungsstelle in Anspruch genommen haben, die am häufigsten genannten Hauptauslöser einer Überschuldung. Die durchschnittliche Schuldenhöhe aller beratenen Personen belief sich laut dem Statistischen Bundesamt auf 34.650 Euro. Männer lagen bei 39.717 Euro, Frauen bei 29.500 Euro. Mehr als die Hälfte aller beratenen Personen lebte allein. 

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HEUTE8:13 Uhr

4 von 5 Hauseigentümer für Versicherungspflicht gegen Hochwasser

Vier Fünftel der deutschen Hausbesitzer sind für eine Versicherungspflicht gegen Hochwasser. Das besagt eine Umfrage im Auftrag des Portals Verivox unter 1.054 Hausbesitzern. Bisher ist die Elementarversicherung gegen Naturkatastrophen ein freiwilliger Zusatz zur Gebäudeversicherung. In stark hochwassergefährdeten Gebieten können sich Hausbesitzer jedoch oft nicht dagegen versichern. Zudem haben viele Kommunen ungeachtet aller Warnungen viele Baugebiete in hochwassergefährdeten Gebieten ausgewiesen.
HEUTE7:55 Uhr

Bär am Kühlschrank

Eine Familie in Nordjapan rief die Polizei, nachdem ein Bär in ihre Küche kam, den Kühlschrank öffnete und dann den Inhalt verstreute. Der Bär durchwühlte auch Abfalltonnen auf der Straße. Der Vorfall ereignete sich am 13. Juli in Shizukuishi in der Präfektur Iwate. In den vergangenen Tagen hätten dort mindestens vier weitere Haushalte Bäreneinbrüche gemeldet, sagte ein Polizeibeamter.
HEUTE7:34 Uhr

SPD-Wirtschaftsforum für leistungsorientierte Bezahlung für Beamte

Die Präsidentin des SPD-Wirtschaftsforums, Ines Zenke, fordert, Karriere und Vergütung von Beamten stärker an ihrer Leistung beim Bürokratieabbau auszurichten. Zur Begründung verwies sie auf die hohe Belastung der Unternehmen durch Bürokratie. Die bisherigen Reformen reichen aus ihrer Sicht nicht aus.
HEUTE7:21 Uhr

Macron gedenkt Lkw-Anschlag in Nizza

Am 10. Jahrestag des islamistischen Lkw-Anschlags von Nizza hat der französische Präsident Emmanuel Macron der 86 Todesopfer gedacht. Beim WM-Halbfinale zwischen Frankreich und Spanien wurde eine Schweigeminute für die Opfer abgehalten. Bei dem Attentat waren auch drei Deutsche getötet worden. Mehr als 400 Menschen wurden damals verletzt.
HEUTE7:04 Uhr

Erneute Gewitter in Sachsen und im Süden erwartet

Heute könnte es zunächst am Erzgebirge und in der Oberlausitz sowie von Oberschwaben bis in den Süden Oberbayerns gewittrige Regenfälle geben. Das meldet der Deutsche Wetterdienst. Dabei ist Starkregen denkbar. Ab dem Nachmittag sind dann vor allem im Süden wieder einzelne kräftige Gewitter möglich. Die Höchsttemperaturen liegen bei 27 bis 32 Grad. Kühler wird es an den Nord- und Ostseeküsten.
HEUTE6:53 Uhr

Mehr Menschen wollen eine Klimaanlage anschaffen

Laut einer repräsentativen YouGov-Umfrage plant jeder Fünfte, sich eine Klimaanlage anzuschaffen. Vor einem Jahr lag der Anteil noch bei 10 Prozent. Bis zu 27 Prozent der 25 und 54 Jährigen beabsichtigt, sich ein Gerät zuzulegen. 17 Prozent aller Befragten besitzen bereits eine Klimaanlage, 60 Prozent möchten sich keine anschaffen.

Klimaanlagen, aufgenommen am 26. Juni 2026 in Magdeburg.

Foto: Ronny Hartmann/AFP via Getty Images

HEUTE6:45 Uhr

Kokain und Pistole bei Razzien wegen JVA Rheinbach gefunden

Bei Razzien wegen mutmaßlichen Drogenschmuggels in die JVA Rheinbach bei Bonn fanden Ermittler in Privatwohnungen unter anderem Kokain und Amphetamine. Acht beschuldigten JVA-Bediensteten wurden laut Ministerium suspendiert und erhielten von der Gefängnisleitung Hausverbot. Justizminister Benjamin Limbach (Grüne) soll heute den Rechtsausschuss des NRW-Landtags über den Ermittlungsstand informieren.
HEUTE6:29 Uhr

Lebensmittelpreise in Deutschland seit 2020 um über 36 Prozent gestiegen

Die Preise für Lebensmittel sind laut Bundesregierung seit 2020 deutlich stärker gestiegen als die allgemeine Inflation. Seit Anfang 2020 bis Mitte 2025 erhöhten sie sich um insgesamt 36,3 Prozent, wie die „Rheinischen Post“ unter Berufung auf eine Antwort des Landwirtschaftsministeriums auf eine Kleine Anfrage der Linken-Fraktion berichtete. Im selben Zeitraum habe sich die Inflation um dagegen um lediglich 22 Prozent beschleunigt.
HEUTE6:23 Uhr

London kündigt nächtliche Social-Media-Sperre für 16- und 17-Jährige an

Die britische Regierung plant nach dem Social-Media-Verbot für Kinder unter 16 Jahren neue Einschränkungen. Für 16- und 17-Jährige solle der Zugang zu Plattformen wie Instagram und Facebook zwischen Mitternacht und 6:00 Uhr gesperrt werden, kündigte die Regierung  an. Geplant sei auch, suchterzeugende Funktionen wie das endlose Scrollen für ältere Jugendliche zu deaktivieren.
HEUTE6:17 Uhr

Merz auf der Sommerpressekonferenz

Bundeskanzler Friedrich Merz stellt sich heute (13:00 Uhr bei der traditionellen Sommerpressekonferenz in Berlin den Fragen der Medien. Es soll um „aktuelle Themen der Innen- und Außenpolitik“ gehen.
Vor einem Jahr fand die Pressekonferenz mitten in einer Koalitionskrise statt. (Archivbild)

Vor einem Jahr fand die Pressekonferenz mitten in einer Koalitionskrise statt. (Archivbild)

Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

HEUTE5:45 Uhr

Thailand prüft Regeln für Vergnügungsstätten

Thailands Regierung überarbeitet nach einem Brand in einem Lokal in Bangkok mit 30 Toten die Vorschriften für Vergnügungsstätten. Das kündigte Ministerpräsident Anutin Charnvirakul an. Anutin sagte auch, viele Probleme entstünden nicht durch unzureichende Gesetze, sondern weil Betreiber Vorschriften missachteten, um höhere Gewinne zu erzielen.
HEUTE5:31 Uhr

Chinas Wirtschaftswachstum auf niedrigstem Stand seit mehr als drei Jahren

Die Wirtschaftswachstum in China hat sich im zweiten Quartal verlangsamt. Das Bruttoinlandsprodukt stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 4,3 Prozent, teilte das Statistikamt in Peking mit. Das ist das geringste Wachstum seit mehr als drei Jahren, die Regierung hatte einen Zielwert von 4,5 bis fünf Prozent vorgegeben.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen
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15.07.2026 | Bolivianer im Ukrainekrieg? | USA erheben neue Sanktionen gegen Irans Ölsektor | Preise für Lebensmittel um ein Drittel gestiegen

HEUTE10:29 Uhr

Bolivianer im Ukrainekrieg? Behörden kündigen Untersuchung an

Bolivien kündigt Untersuchungen an, nachdem Aufnahmen von Bolivianern in russischen Uniformen aufgetaucht waren. Der TV-Sender „Red Uno“ zitierte einen 29-jährigen Bolivianer – ihm seien umgerechnet knapp 14.000 Euro angeboten worden, wenn er nach Russland reise. Auch die Behörden in Peru und Kolumbien untersuchen das Thema. Laut der russischen Botschaft in Lima hätten Peruaner Verträge zum Dienst in der russischen Armee unterschrieben – freiwillig und im Rahmen der Gesetze.

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HEUTE9:53 Uhr

Drehbuchautoren klagen gegen Übernahme

Die US-Gewerkschaft der Drehbuchautoren hat Klage eingereicht, um die bereits genehmigte Übernahme des Film- und Medienkonzerns Warner Bros. Discovery – einschließlich CNN – durch Paramount Skydance zu stoppen.

Wollen Sie hierzu mehr erfahren?

HEUTE9:35 Uhr

Wohnen kostet Studenten 54 Prozent ihres Einkommens

Studenten mit eigener Haushaltsführung geben in Deutschland im Durchschnitt 54 Prozent des verfügbaren Haushaltseinkommens für Wohnkosten aus – ihre Wohnkosten sind damit mehr als doppelt so hoch wie für die Gesamtbevölkerung (24 Prozent). Das teilte das Statistische Bundesamt nach Ergebnissen der Erhebung zu Einkommen und Lebensbedingungen (EU-SILC) 2025 mit.

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HEUTE9:12 Uhr

USA weiten Sanktionen gegen Irans Ölsektor aus

Die USA legen neue Sanktionen gegen den iranischen Ölsektor auf und zielen insbesondere auf das Netzwerk des iranischen Öl-Magnaten Mohammed Hossein Schamchani. Das US-Finanzministerium fror Vermögenswerte in Höhe von 130 Millionen Dollar (rund 114 Millionen Euro) ein. Washington wirft den iranischen Revolutionsgarden vor, Ölexporte unter anderem nach China über „Scheinfirmen“ zu verschleiern und die Einnahmen an die Führung in Teheran umzuleiten.

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HEUTE8:52 Uhr

Großbrand in Schweinemastanlage: 20.000 Tiere tot

Bei einem Großbrand in einer Schweinemastanlage in Sachsen-Anhalt sind rund 20.000 Schweine gestorben. Vier Feuerwehrleute wurden bei dem Einsatz leicht verletzt, wie der Landkreis Wittenberg mitteilte. Der Brand in der Stadt Coswig brach in der Nacht aus, die Feuerwehr war mit 80 bis 100 Einsatzkräften vor Ort. Mehrere Ställe wurden völlig zerstört. Eine Drehleiter der Feuerwehr wurde bei dem Einsatz beschädigt.

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HEUTE8:31 Uhr

Überschuldung am häufigsten durch Erkrankung ausgelöst

Erkrankung, Sucht, Unfall oder Arbeitslosigkeit waren für diejenigen, die 2025 die Hilfe einer Schuldnerberatungsstelle in Anspruch genommen haben, die am häufigsten genannten Hauptauslöser einer Überschuldung. Die durchschnittliche Schuldenhöhe aller beratenen Personen belief sich laut dem Statistischen Bundesamt auf 34.650 Euro. Männer lagen bei 39.717 Euro, Frauen bei 29.500 Euro. Mehr als die Hälfte aller beratenen Personen lebte allein. 

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4 von 5 Hauseigentümer für Versicherungspflicht gegen Hochwasser

Vier Fünftel der deutschen Hausbesitzer sind für eine Versicherungspflicht gegen Hochwasser. Das besagt eine Umfrage im Auftrag des Portals Verivox unter 1.054 Hausbesitzern. Bisher ist die Elementarversicherung gegen Naturkatastrophen ein freiwilliger Zusatz zur Gebäudeversicherung. In stark hochwassergefährdeten Gebieten können sich Hausbesitzer jedoch oft nicht dagegen versichern. Zudem haben viele Kommunen ungeachtet aller Warnungen viele Baugebiete in hochwassergefährdeten Gebieten ausgewiesen.
HEUTE7:55 Uhr

Bär am Kühlschrank

Eine Familie in Nordjapan rief die Polizei, nachdem ein Bär in ihre Küche kam, den Kühlschrank öffnete und dann den Inhalt verstreute. Der Bär durchwühlte auch Abfalltonnen auf der Straße. Der Vorfall ereignete sich am 13. Juli in Shizukuishi in der Präfektur Iwate. In den vergangenen Tagen hätten dort mindestens vier weitere Haushalte Bäreneinbrüche gemeldet, sagte ein Polizeibeamter.
HEUTE7:34 Uhr

SPD-Wirtschaftsforum für leistungsorientierte Bezahlung für Beamte

Die Präsidentin des SPD-Wirtschaftsforums, Ines Zenke, fordert, Karriere und Vergütung von Beamten stärker an ihrer Leistung beim Bürokratieabbau auszurichten. Zur Begründung verwies sie auf die hohe Belastung der Unternehmen durch Bürokratie. Die bisherigen Reformen reichen aus ihrer Sicht nicht aus.
HEUTE7:21 Uhr

Macron gedenkt Lkw-Anschlag in Nizza

Am 10. Jahrestag des islamistischen Lkw-Anschlags von Nizza hat der französische Präsident Emmanuel Macron der 86 Todesopfer gedacht. Beim WM-Halbfinale zwischen Frankreich und Spanien wurde eine Schweigeminute für die Opfer abgehalten. Bei dem Attentat waren auch drei Deutsche getötet worden. Mehr als 400 Menschen wurden damals verletzt.
HEUTE7:04 Uhr

Erneute Gewitter in Sachsen und im Süden erwartet

Heute könnte es zunächst am Erzgebirge und in der Oberlausitz sowie von Oberschwaben bis in den Süden Oberbayerns gewittrige Regenfälle geben. Das meldet der Deutsche Wetterdienst. Dabei ist Starkregen denkbar. Ab dem Nachmittag sind dann vor allem im Süden wieder einzelne kräftige Gewitter möglich. Die Höchsttemperaturen liegen bei 27 bis 32 Grad. Kühler wird es an den Nord- und Ostseeküsten.
HEUTE6:53 Uhr

Mehr Menschen wollen eine Klimaanlage anschaffen

Laut einer repräsentativen YouGov-Umfrage plant jeder Fünfte, sich eine Klimaanlage anzuschaffen. Vor einem Jahr lag der Anteil noch bei 10 Prozent. Bis zu 27 Prozent der 25 und 54 Jährigen beabsichtigt, sich ein Gerät zuzulegen. 17 Prozent aller Befragten besitzen bereits eine Klimaanlage, 60 Prozent möchten sich keine anschaffen.

Klimaanlagen, aufgenommen am 26. Juni 2026 in Magdeburg.

Foto: Ronny Hartmann/AFP via Getty Images

HEUTE6:45 Uhr

Kokain und Pistole bei Razzien wegen JVA Rheinbach gefunden

Bei Razzien wegen mutmaßlichen Drogenschmuggels in die JVA Rheinbach bei Bonn fanden Ermittler in Privatwohnungen unter anderem Kokain und Amphetamine. Acht beschuldigten JVA-Bediensteten wurden laut Ministerium suspendiert und erhielten von der Gefängnisleitung Hausverbot. Justizminister Benjamin Limbach (Grüne) soll heute den Rechtsausschuss des NRW-Landtags über den Ermittlungsstand informieren.
HEUTE6:29 Uhr

Lebensmittelpreise in Deutschland seit 2020 um über 36 Prozent gestiegen

Die Preise für Lebensmittel sind laut Bundesregierung seit 2020 deutlich stärker gestiegen als die allgemeine Inflation. Seit Anfang 2020 bis Mitte 2025 erhöhten sie sich um insgesamt 36,3 Prozent, wie die „Rheinischen Post“ unter Berufung auf eine Antwort des Landwirtschaftsministeriums auf eine Kleine Anfrage der Linken-Fraktion berichtete. Im selben Zeitraum habe sich die Inflation um dagegen um lediglich 22 Prozent beschleunigt.
HEUTE6:23 Uhr

London kündigt nächtliche Social-Media-Sperre für 16- und 17-Jährige an

Die britische Regierung plant nach dem Social-Media-Verbot für Kinder unter 16 Jahren neue Einschränkungen. Für 16- und 17-Jährige solle der Zugang zu Plattformen wie Instagram und Facebook zwischen Mitternacht und 6:00 Uhr gesperrt werden, kündigte die Regierung  an. Geplant sei auch, suchterzeugende Funktionen wie das endlose Scrollen für ältere Jugendliche zu deaktivieren.
HEUTE6:17 Uhr

Merz auf der Sommerpressekonferenz

Bundeskanzler Friedrich Merz stellt sich heute (13:00 Uhr bei der traditionellen Sommerpressekonferenz in Berlin den Fragen der Medien. Es soll um „aktuelle Themen der Innen- und Außenpolitik“ gehen.
Vor einem Jahr fand die Pressekonferenz mitten in einer Koalitionskrise statt. (Archivbild)

Vor einem Jahr fand die Pressekonferenz mitten in einer Koalitionskrise statt. (Archivbild)

Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

HEUTE5:45 Uhr

Thailand prüft Regeln für Vergnügungsstätten

Thailands Regierung überarbeitet nach einem Brand in einem Lokal in Bangkok mit 30 Toten die Vorschriften für Vergnügungsstätten. Das kündigte Ministerpräsident Anutin Charnvirakul an. Anutin sagte auch, viele Probleme entstünden nicht durch unzureichende Gesetze, sondern weil Betreiber Vorschriften missachteten, um höhere Gewinne zu erzielen.
HEUTE5:31 Uhr

Chinas Wirtschaftswachstum auf niedrigstem Stand seit mehr als drei Jahren

Die Wirtschaftswachstum in China hat sich im zweiten Quartal verlangsamt. Das Bruttoinlandsprodukt stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 4,3 Prozent, teilte das Statistikamt in Peking mit. Das ist das geringste Wachstum seit mehr als drei Jahren, die Regierung hatte einen Zielwert von 4,5 bis fünf Prozent vorgegeben.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen
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15.07.2026 | Preise für Lebensmittel um ein Drittel gestiegen | Niedriges China-BIP | Überschuldung am häufigsten durch Erkrankung ausgelöst

HEUTE8:52 Uhr

Großbrand in Schweinemastanlage: 20.000 Tiere tot

Bei einem Großbrand in einer Schweinemastanlage in Sachsen-Anhalt sind rund 20.000 Schweine gestorben. Vier Feuerwehrleute wurden bei dem Einsatz leicht verletzt, wie der Landkreis Wittenberg mitteilte. Der Brand in der Stadt Coswig brach in der Nacht aus, die Feuerwehr war mit 80 bis 100 Einsatzkräften vor Ort. Mehrere Ställe wurden völlig zerstört. Eine Drehleiter der Feuerwehr wurde bei dem Einsatz beschädigt.

Wollen Sie hierzu mehr erfahren?

HEUTE8:31 Uhr

Überschuldung am häufigsten durch Erkrankung ausgelöst

Erkrankung, Sucht, Unfall oder Arbeitslosigkeit waren für diejenigen, die 2025 die Hilfe einer Schuldnerberatungsstelle in Anspruch genommen haben, die am häufigsten genannten Hauptauslöser einer Überschuldung. Die durchschnittliche Schuldenhöhe aller beratenen Personen belief sich laut dem Statistischen Bundesamt auf 34.650 Euro. Männer lagen bei 39.717 Euro, Frauen bei 29.500 Euro. Mehr als die Hälfte aller beratenen Personen lebte allein. 

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HEUTE8:13 Uhr

4 von 5 Hauseigentümer für Versicherungspflicht gegen Hochwasser

Vier Fünftel der deutschen Hausbesitzer sind für eine Versicherungspflicht gegen Hochwasser. Das besagt eine Umfrage im Auftrag des Portals Verivox unter 1.054 Hausbesitzern. Bisher ist die Elementarversicherung gegen Naturkatastrophen ein freiwilliger Zusatz zur Gebäudeversicherung. In stark hochwassergefährdeten Gebieten können sich Hausbesitzer jedoch oft nicht dagegen versichern. Zudem haben viele Kommunen ungeachtet aller Warnungen viele Baugebiete in hochwassergefährdeten Gebieten ausgewiesen.
HEUTE7:55 Uhr

Bär am Kühlschrank

Eine Familie in Nordjapan rief die Polizei, nachdem ein Bär in ihre Küche kam, den Kühlschrank öffnete und dann den Inhalt verstreute. Der Bär durchwühlte auch Abfalltonnen auf der Straße. Der Vorfall ereignete sich am 13. Juli in Shizukuishi in der Präfektur Iwate. In den vergangenen Tagen hätten dort mindestens vier weitere Haushalte Bäreneinbrüche gemeldet, sagte ein Polizeibeamter.
HEUTE7:34 Uhr

SPD-Wirtschaftsforum für leistungsorientierte Bezahlung für Beamte

Die Präsidentin des SPD-Wirtschaftsforums, Ines Zenke, fordert, Karriere und Vergütung von Beamten stärker an ihrer Leistung beim Bürokratieabbau auszurichten. Zur Begründung verwies sie auf die hohe Belastung der Unternehmen durch Bürokratie. Die bisherigen Reformen reichen aus ihrer Sicht nicht aus.
HEUTE7:21 Uhr

Macron gedenkt Lkw-Anschlag in Nizza

Am 10. Jahrestag des islamistischen Lkw-Anschlags von Nizza hat der französische Präsident Emmanuel Macron der 86 Todesopfer gedacht. Beim WM-Halbfinale zwischen Frankreich und Spanien wurde eine Schweigeminute für die Opfer abgehalten. Bei dem Attentat waren auch drei Deutsche getötet worden. Mehr als 400 Menschen wurden damals verletzt.
HEUTE7:04 Uhr

Erneute Gewitter in Sachsen und im Süden erwartet

Heute könnte es zunächst am Erzgebirge und in der Oberlausitz sowie von Oberschwaben bis in den Süden Oberbayerns gewittrige Regenfälle geben. Das meldet der Deutsche Wetterdienst. Dabei ist Starkregen denkbar. Ab dem Nachmittag sind dann vor allem im Süden wieder einzelne kräftige Gewitter möglich. Die Höchsttemperaturen liegen bei 27 bis 32 Grad. Kühler wird es an den Nord- und Ostseeküsten.
HEUTE6:53 Uhr

Mehr Menschen wollen eine Klimaanlage anschaffen

Laut einer repräsentativen YouGov-Umfrage plant jeder Fünfte, sich eine Klimaanlage anzuschaffen. Vor einem Jahr lag der Anteil noch bei 10 Prozent. Bis zu 27 Prozent der 25 und 54 Jährigen beabsichtigt, sich ein Gerät zuzulegen. 17 Prozent aller Befragten besitzen bereits eine Klimaanlage, 60 Prozent möchten sich keine anschaffen.

Klimaanlagen, aufgenommen am 26. Juni 2026 in Magdeburg.

Foto: Ronny Hartmann/AFP via Getty Images

HEUTE6:45 Uhr

Kokain und Pistole bei Razzien wegen JVA Rheinbach gefunden

Bei Razzien wegen mutmaßlichen Drogenschmuggels in die JVA Rheinbach bei Bonn fanden Ermittler in Privatwohnungen unter anderem Kokain und Amphetamine. Acht beschuldigten JVA-Bediensteten wurden laut Ministerium suspendiert und erhielten von der Gefängnisleitung Hausverbot. Justizminister Benjamin Limbach (Grüne) soll heute den Rechtsausschuss des NRW-Landtags über den Ermittlungsstand informieren.
HEUTE6:29 Uhr

Lebensmittelpreise in Deutschland seit 2020 um über 36 Prozent gestiegen

Die Preise für Lebensmittel sind laut Bundesregierung seit 2020 deutlich stärker gestiegen als die allgemeine Inflation. Seit Anfang 2020 bis Mitte 2025 erhöhten sie sich um insgesamt 36,3 Prozent, wie die „Rheinischen Post“ unter Berufung auf eine Antwort des Landwirtschaftsministeriums auf eine Kleine Anfrage der Linken-Fraktion berichtete. Im selben Zeitraum habe sich die Inflation um dagegen um lediglich 22 Prozent beschleunigt.
HEUTE6:23 Uhr

London kündigt nächtliche Social-Media-Sperre für 16- und 17-Jährige an

Die britische Regierung plant nach dem Social-Media-Verbot für Kinder unter 16 Jahren neue Einschränkungen. Für 16- und 17-Jährige solle der Zugang zu Plattformen wie Instagram und Facebook zwischen Mitternacht und 6:00 Uhr gesperrt werden, kündigte die Regierung  an. Geplant sei auch, suchterzeugende Funktionen wie das endlose Scrollen für ältere Jugendliche zu deaktivieren.
HEUTE6:17 Uhr

Merz auf der Sommerpressekonferenz

Bundeskanzler Friedrich Merz stellt sich heute (13:00 Uhr bei der traditionellen Sommerpressekonferenz in Berlin den Fragen der Medien. Es soll um „aktuelle Themen der Innen- und Außenpolitik“ gehen.
Vor einem Jahr fand die Pressekonferenz mitten in einer Koalitionskrise statt. (Archivbild)

Vor einem Jahr fand die Pressekonferenz mitten in einer Koalitionskrise statt. (Archivbild)

Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

HEUTE5:45 Uhr

Thailand prüft Regeln für Vergnügungsstätten

Thailands Regierung überarbeitet nach einem Brand in einem Lokal in Bangkok mit 30 Toten die Vorschriften für Vergnügungsstätten. Das kündigte Ministerpräsident Anutin Charnvirakul an. Anutin sagte auch, viele Probleme entstünden nicht durch unzureichende Gesetze, sondern weil Betreiber Vorschriften missachteten, um höhere Gewinne zu erzielen.
HEUTE5:31 Uhr

Chinas Wirtschaftswachstum auf niedrigstem Stand seit mehr als drei Jahren

Die Wirtschaftswachstum in China hat sich im zweiten Quartal verlangsamt. Das Bruttoinlandsprodukt stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 4,3 Prozent, teilte das Statistikamt in Peking mit. Das ist das geringste Wachstum seit mehr als drei Jahren, die Regierung hatte einen Zielwert von 4,5 bis fünf Prozent vorgegeben.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen
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„Ich habe kein schlechtes Gewissen“ – Lebenslange Haft für Taleb A.

Das Urteil zum Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt vom 20. Dezember 2024 ist am Freitag am Magdeburger Landgericht verkündet worden.
Taleb A. wurde unter anderem wegen sechsfachen Mordes und 206-fachen versuchten Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Dabei wurde die besondere Schwere seiner Schuld festgestellt.
Außerdem ordnete das Gericht für Taleb A. den Vorbe…
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Lebenslang für Attentäter vom Magdeburger Weihnachtsmarkt

Im Prozess um den Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt ist der Angeklagte Taleb A. unter anderem wegen Mordes in sechs Fällen und vielfachen versuchten Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden.
Das Landgericht Magdeburg stellte am Freitag zudem die besondere Schwere der Schuld fest. Außerdem ordnete das Gericht für A. den Vorbehalt der Sicherungsverwahrung an…
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Lebenslange Haft nach Anschlag auf Magdeburger Weihnachtsmarkt

Im Prozess um den Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt ist der Angeklagte Taleb A. unter anderem wegen Mordes in sechs Fällen und vielfachen versuchten Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden.
Das Landgericht Magdeburg stellte am Freitag, 26. Juni, zudem die besondere Schwere der Schuld fest. Außerdem ordnete das Gericht für A. den Vorbehalt der Sicherungsverwahrung an – diese wird am Ende der regulären Haft gerichtlich geprüft.

Gericht verhängt Höchststrafe

Die Generalstaatsanwaltschaft hatte genau wie die Nebenklage für den 51-Jährigen die Höchststrafe gefordert – damit wäre die an eine Haftstrafe anschließende Sicherungsverwahrung direkt im Urteil verkündet worden. Die Verteidigung sah hingegen keinen Grund für eine Sicherungsverwahrung.
A. wurde für die Tat vom 20. Dezember 2024 außer wegen Mordes auch wegen vielfachen versuchten Mordes sowie gefährlicher und schwerer Körperverletzung verurteilt.
40 Tage lang, seit vergangenem November, verhandelte das Landgericht gegen den Angeklagten, hörte Sachverständige, mehr als 100 Zeugen und zahlreiche Opfer. Insgesamt 204 Betroffene schlossen sich als Nebenkläger dem Verfahren an, sie wurden von rund 40 Rechtsanwälten vertreten. Aus Platzgründen verhandelte das Landgericht in einer eigens dafür errichteten Leichtbauhalle.

„Keinerlei Reue, Bedauern oder Einsicht“

Das Gericht zeigte sich nach der Beweisaufnahme nun überzeugt, dass Taleb A. am 20. Dezember 2024 mit einem 340 PS starken Mietwagen über den gut besuchten Magdeburger Weihnachtsmarkt gerast war und dabei zahlreiche Besucher erfasste. Ein neunjähriger Junge und fünf Frauen im Alter von 45 bis 75 Jahren starben, mehr als 300 weitere Menschen wurden verletzt.
Oberstaatsanwalt Matthias Böttcher und sein Kollege von der Generalstaatsanwaltschaft Naumburg hatten in ihrem Schlussvortrag gesagt, das dadurch ausgelöste Leid ganzer Familien dauere bis heute an und sei „schier unbeschreiblich“. Während des Prozesses in der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt berichteten zahlreiche Opfer und Angehörige von Todesängsten, von schweren Verletzungen und wie der Anschlag sie bis heute körperlich und psychisch belastet.
In dem Prozess hatte der Angeklagte zwar eingeräumt, einen Angriff geplant und auch das Auto gefahren zu haben. Er bestritt jedoch, Menschen gezielt überfahren zu haben. Die Generalstaatsanwaltschaft warf A. vor, im Prozess „keinerlei Reue, Bedauern oder Einsicht“ gezeigt zu haben. Der Auftritt des aus Saudi-Arabien stammenden Arztes war im Prozess immer wieder wirr und von Verschwörungstheorien durchzogen. (afp/red)
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Fehler der Behörden sollen Todesfahrt am Magdeburger Weihnachtsmarkt begünstigt haben

Der Anschlag auf Besucher des Magdeburger Weihnachtsmarkts vom 20. Dezember 2024 hätte womöglich verhindert werden können, wenn alle Behörden sauber gearbeitet hätten. Zu diesem Zwischenfazit sind die Mitglieder des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses gelangt, den der Landtag von Sachsen-Anhalt im Februar 2025 zur Aufarbeitung des Geschehens eingesetzt hatte.
„Schwächen und Fehler im Handeln von Behörden haben es dem Täter – zusammen betrachtet – leicht gemacht, diese Überfahrttat zu begehen“, heißt es in einem 110 Seiten starken Berichtsentwurf, der bislang nur der Deutschen Presse-Agentur (dpa) vorliegt. Die „Mitteldeutsche Zeitung“ (MZ) hatte eigenen Angaben zufolge als erstes Medium darüber berichtet.

Politische Verantwortung „überwiegend bei der Stadt“

Die Autoren des Abschlussberichts sähen die politische Verantwortung demnach „ganz überwiegend bei der Stadt Magdeburg“. Dessen Ordnungsamt habe es nach Meinung des U-Ausschusses an Kompetenz gefehlt. So sei der Markt nicht „ordentlich abgesichert gewesen“, wie der U-Ausschuss kritisiert habe.
Auch „ein funktionierendes und gut geübtes Bedrohungs- und Gefährdungsmanagement unter Einbeziehung wichtiger nicht-polizeilicher Institutionen und forensischer Experten“ habe es nicht gegeben, zitiert die MZ aus dem vorläufigen Bericht. All das wäre nach Meinung der U-Ausschussmitglieder aber zwingend nötig gewesen, um den Anschlag vielleicht verhindern zu können.
Außerdem hätten sowohl das Genehmigungsverfahren zur Ausrichtung des Weihnachtsmarkts als auch die dazugehörigen Sicherheits- und Einsatzkonzepte sowie deren praktische Umsetzung die Todesfahrt „begünstigt oder ermöglicht“, schrieben die Berichterstatter laut MZ. Auf Kritik sei im U-Ausschuss insbesondere der Umstand gestoßen, dass die Betonabsperrungen nicht alle am richtigen Platz und mit zu weitem Abstand aufgestellt gewesen wären.

U-Ausschuss: „Keine Seite fühlte sich verantwortlich“

Da neben der Stadt auch der Veranstalter und das Polizeirevier mit der Organisation zu tun gehabt hätten, war es nach Auffassung der parlamentarischen Berichterstatter letztlich „zu einer Verantwortungsdiffusion“ gekommen: „Keine Seite fühlte sich verantwortlich“, heiße es im Entwurfspapier des U-Ausschuss. „Oberflächlichkeit in der Sicherheitsbewertung“ sei die Folge gewesen.
Der Polizei habe es an der „nötigen Übersicht“ gefehlt, um „sichere Gesamtumstände“ durchzusetzen, so der Bericht. Insofern habe der U-Ausschuss der Polizei „Verantwortungsbeiträge“ attestiert.
Eine „gewisse politische Mitverantwortung“ habe auch das Land Sachsen-Anhalt zu tragen, weil es trotz der erst acht Jahre zurückliegenden Erfahrungen vom Berliner Breitscheidplatz keine klareren Zuständigkeitsregeln aufgestellt habe.
Nach Angaben der MZ soll sich der Untersuchungsausschuss am kommenden Montag weiter mit der Finalisierung seines Berichts auseinandersetzen. Zu Beginn ihrer Ausschussarbeit hatten die Landtagsabgeordneten geplant, ihren Abschlussbericht im Sommer 2026 vorzulegen.

Todesfahrer wegen Mordes angeklagt

Am 20. Dezember 2024 war der aus Saudi-Arabien stammende Arzt Taleb Al-Abdulmohsen mit einem PS-starken Mietwagen mehrere hundert Meter weit über den Weihnachtsmarkt gerast. Fünf Frauen und ein neunjähriger Junge kamen dabei ums Leben. Mehr als 300 Menschen wurden teilweise schwer verletzt. Beim Bundesopferbeauftragten Roland Weber hatten sich in den Tagen danach noch weit mehr Betroffene gemeldet.
Der Prozess gegen Al-Abdulmohsen vor dem Landgericht Magdeburg läuft seit November 2025 in einem eigens errichteten Gebäude, das nach Abschluss des Verfahrens wieder abgebaut werden soll.
Der Mordverdächtige Taleb Al-Abdulmohsen hat bereits gestanden, seine Fahrt über den Magdeburger Weihnachtsmarkt  geplant zu haben. Gezielt überfahren habe er aber niemanden. Foto: Epoch Times

Der Mordverdächtige Taleb Al-Abdulmohsen hat bereits gestanden, seine Fahrt über den Magdeburger Weihnachtsmarkt  geplant zu haben. Gezielt überfahren habe er aber niemanden.

Die Anklage lautet auf Mord. Dem Todesfahrer droht lebenslange Haft mit anschließender Sicherheitsverwahrung. Die Staatsanwaltschaft sieht nicht politischen Fanatismus als Tatmotiv, sondern persönliche Kränkung und ein hohes Geltungsbedürfnis.
Schon am zweiten Verhandlungstag hatte Al-Abdulmohsen gestanden, seine Fahrt geplant und absichtlich angegriffen zu haben. Er bestritt jedoch, Menschen gezielt überfahren zu haben. Anfang Juni könnte es nach Informationen der MZ zu den ersten Plädoyers kommen.
Mit Informationen der Nachrichtenagenturen dpa und AFP.