Tag: Umfrage
Staatliches Monopol wird hinterfragt
AfD baut Vorsprung vor Union aus

AfD-Vorstand (Archiv)
Foto: via dts Nachrichtenagentur
Hoher Anteil an Nichtwählern und Unentschlossenen
Parteien verlieren bei Problemlösungskompetenz kaum verändert
Mehrheit unzufrieden mit Arbeit von Friedrich Merz
Wirtschaftliche Erwartungen verschlechtern sich weiter
Grundlage der Umfrage
In einer Umfrage lag zuletzt die Linke vorn
Grüne und AfD verlieren Zustimmung
Mehrheit begrüßt Wegners Rückzug
Wahl im September
In Kürze:
- 67 Prozent der Beschäftigten können sich laut einer Umfrage vorstellen, im Ausland zu arbeiten.
- Besonders auswanderungsbereit sind gut qualifizierte Fachkräfte und Besserverdiener.
- Die wichtigsten Gründe für den Wegzug: mehr Netto, geringere Steuer- und Abgabenlast, bessere Lebensqualität.
- Bei den Rückwanderungen nach Deutschland sind qualifizierte Fachkräfte unterrepräsentiert.
Warum immer mehr Beschäftigte den Blick ins Ausland richten
Nicht Karriere, sondern Lebensqualität und Steuerlast
Was sich in den vergangenen Jahren verändert hat
„Erwerbstätige deutsche Auswanderer üben häufig Berufe mit hohem Qualifikationsniveau aus.“
Mehr Steuern, weniger Fachkräfte?
Deutschland geht generell in die falsche Richtung
Reformen gehen in die falsche Richtung
Lebenszufriedenheit bei Frauen stieg deutlicher
Spritpreise, Stromsteuer, Lebensmittel
Grüne gewinnen leicht hinzu
AfD auch bei anderen Instituten auf Platz eins
In Kürze:
- Silicon Valley ist Vorreiter beim autonomen Fahren.
- Tests laufen in vielen deutschen Städten mit verschiedenen Fahrzeugen.
- Im Eifelkreis Bitburg-Prüm bringt ein selbstfahrender Tesla Bewohner zur Schule oder zum Arzt.
- Die Frage nach der Haftung bei Unfällen ist kompliziert.
Carla lacht etwas nervös. Die Berlinerin macht gerade Urlaub in Kalifornien und hat per App ihr erstes Robotertaxi gerufen.
Wenige Sekunden später biegt das Fahrzeug in die ruhige Wohnstraße in Los Altos ein. Schon von Weitem ist klar: Das ist kein gewöhnliches Auto. Auf dem Dach sitzt die markante Einheit mit Kameras, Radar- und Lasersensoren. Als der Wagen vorfährt, flackern auf einem Display Carlas Initialen – ein kleines Detail, das signalisiert, dass dieses Auto hier ist, um genau sie abzuholen.
Die Tür öffnet sich automatisch. Wo normalerweise ein Fahrer sitzen würde, ist niemand, kein Fahrer, kein kurzer Small Talk über das Wetter, nur ein weißer Jaguar SUV, dessen Sensoren und Kameras unablässig die Umgebung erfassen. Auf einem Bildschirm erscheint die Begrüßung: „Welcome, Carla.“ Dann folgt die Aufforderung, den Sicherheitsgurt anzulegen. Ein Fingertipp auf „Start Ride“ und das Auto setzt sich lautlos in Bewegung.
Die Fahrt zum Supermarkt dauert kaum 10 Minuten. Das Lenkrad bewegt sich selbstständig durch die Kurven. Das Fahrzeug hält präzise an Stoppschildern und reagiert auf Radfahrer, Fußgänger und andere Verkehrsteilnehmer. Als ein Mann mit Kinderwagen die Straße überquert, bremst der Wagen frühzeitig und sanft ab.

Waymo setzt aktuell umgebaute Elektroautos der britischen Marke Jaguar ein. (Archivbild)
Foto: Andrej Sokolow/dpa
Schnell hat Carla das Gefühl, dass es völlig normal ist, von einer Maschine durch die Straßen chauffiert zu werden. Vom Beifahrersitz aus gesehen dreht sich einfach nur das Lenkrad vor dem leeren Fahrersitz. Erst beim Aussteigen wird ihr bewusst, wie ungewöhnlich dieses Erlebnis eigentlich ist: Sie hat eine komplette Autofahrt zurückgelegt, ohne dass ein Mensch das Auto gesteuert hat.
Was für Carla aus Berlin in Los Altos wie eine Reise in die Zukunft wirkt, ist im Silicon Valley längst Alltag. Die Wurzeln reichen bis ins Jahr 2009 zurück, als Google sein Self-Driving-Car-Projekt startete. Daraus entstand später Waymo, heute der weltweit führende Anbieter autonomer Robotaxis. Bis Ende 2025 legten die Fahrzeuge mehr als 170 Millionen Meilen ohne Fahrer am Steuer zurück, davon allein rund 53 Millionen Meilen in der San Francisco Bay Area. Laut Unternehmensdaten und Studien sollen Waymo-Fahrzeuge im Vergleich zu menschlichen Fahrern deutlich seltener in schwere Unfälle verwickelt sein. Die Zahl der Unfälle mit Verletzten liegt laut Waymo um 82 Prozent niedriger, schwere Verletzungsunfälle sogar um 92 Prozent.
Während Robotaxis in Kalifornien längst zum Straßenbild gehören, steckt die Technologie in Deutschland noch in den Anfängen. Zwar laufen erste Pilotprojekte und Testfelder, doch von einem regulären fahrerlosen Taxidienst ist man hierzulande noch weit entfernt.
Bis 2035 sollen 500 autonome Busse in München fahren
Mehrheit der Deutschen würde nicht ins Robotaxi steigen
Sechs Level beschreiben autonomes Fahren
Juristische Herausforderungen
In Kürze:
- Zwei aktuelle Umfragen von GMS und Forsa sehen die FDP bei 5 Prozent und damit an der Schwelle zum Wiedereinzug in den Bundestag.
- Die Wahl von Wolfgang Kubicki zum FDP-Bundesvorsitzenden könnte den Liberalen zusätzlichen Rückenwind verschafft haben.
- Union und SPD verlieren weiter an Zustimmung, während die AfD mit 27 Prozent ihre starke Position behauptet.
- 55 Prozent der Befragten trauen derzeit keiner Partei die Lösung der wichtigsten Probleme Deutschlands zu.
FDP dank Kubicki wieder im Aufwärtstrend?
GMS sieht Grüne wieder mit großem Abstand auf Platz 3
Forsa sieht FDP ebenfalls wieder bei 5 Prozent
55 Prozent halten keine Partei mehr für kompetent






















