Tag: Steffen Bilger
Herr Collée, wie ist die aktuelle Situation auf dem Rhein?
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Es gibt Nachrichten, die besagen, dass, wenn sich die Situation weiter verschärft, der Rhein möglicherweise zweigeteilt wird, sodass auf beiden Hälften des Rheins Schifffahrt möglich ist, weil das Wasser dort noch tief genug ist, aber auf dem Mittelstück nicht. Sehen Sie auch dieses Problem?
Also gibt es schon jetzt massive Einschränkungen für die Industrie aufgrund des Niedrigwassers?
Ist die jetzige Krise hausgemacht oder waren solche Probleme mit Niedrigwasser nicht vorhersehbar?
Wie erklären Sie sich, dass die Politik den Rheinausbau nicht gegen die Widerstände durchsetzen konnte?
Was ist Ihrer Meinung nach jetzt dringend zu tun, um die aktuelle Krise zu meistern?
Das Problem ist also nicht der Mensch, der sich die Natur an seine Bedürfnisse anpasst, sondern wie er es tut?
Aber Schleusen kosten auch Zeit zu durchfahren. Ist das nicht ein Nachteil?
Im Vorfeld des Interviews sagten Sie, dass das Niedrigwasser auch etwas Gutes hat. Was meinten Sie damit?
Vielen Dank für das Gespräch!
Ausbau der Wasserwege hätte schon 1992 erfolgen sollen
Bilger kommentierte dies mit den Worten:
„Jeder Zentimeter mehr Fahrrinnentiefe bedeutet am Ende mehr Ladung im Schiff, mehr Ladung auf dem Schiff bedeutet weniger zusätzliche Lkws auf unseren Straßen und es bedeutet vor allem sichere Lieferketten für unsere Wirtschaft.“
„Wir müssen unsere Wasserstraßen resilient für Niedrigwasser und andere Extremwetterereignisse machen. Das ist kein Sprint, sondern ein Langstreckenlauf.“
Weiterer Einbruch des Wirtschaftswachstums

Das Binnenschiff „Vorwärts“ fährt auf dem Elbe-Havel-Kanal in Sachsen-Anhalt.
Foto: Jens Wolf/dpa
Schiff bei Weitem am günstigsten

Im Jahr 2023 konnten die Schiffe über den Rhein bei Bacharach noch fahren. Nun sollen die Fahrrinnen vertieft werden, damit Binnenschiffe auch bei niedrigem Pegelstand passieren können.
Foto: Boris Roessler/dpa
Lösung: Flachgangschiffe
Wasserschlucker: Chemieindustrie und Braunkohleabbau

Der Tagebau Hambach soll ab 2030 geflutet werden.
Foto: über dts Nachrichtenagentur
„Durch die Anlagen des BASF-Werks in Ludwigshafen fließen pro Jahr zum Beispiel 20 Millionen Kubikmeter Grundwasser sowie rund 1,2 Milliarden Kubikmeter Wasser aus dem Rhein.“
Greift die Wasserstrategie von 2023 zu kurz?
„Das muss die Regierung durch eine zeitnahe Überarbeitung der Wasserstrategie klarstellen. Und damit die Industrie sparsamer mit Wasser umgeht, müssen bestehende Verträge geprüft werden.“
In Kürze:
- Nach dem Fund einer Sprengstoffdrohne am Flughafen Leipzig/Halle kündigt Verkehrsminister Bilger einen schnelleren Ausbau der Drohnenerkennung an deutschen Flughäfen an.
- Eine Studie von Hanns-Seidel-Stiftung und IISS wertet 144 Drohnenvorfälle in Europa als mögliches Muster einer russischen UAV-Kampagne.
- Deutschland verzeichnet mit 58 Fällen die höchste Zahl im untersuchten Zeitraum.
Seit 2024 bereits 144 Vorfälle mit Drohnen registriert
Deutschland in überdurchschnittlichem Maße betroffen
Sicherheitsbehörden gehen bei Vorfällen mit Drohnen meist von Hobbypiloten aus
Russland-Bezug nur vereinzelt belegt
Explosion am Flughafen Halle-Leipzig offenbar möglich
In Kürze:
- Das anhaltende Niedrigwasser schränkt die Schifffahrt auf dem Rhein massiv ein. Der Bund will mit Ausnahmen für Lkw und zusätzlichen Schienentransporten gegensteuern.
- Rund 86 Prozent der Güter auf deutschen Binnenwasserstraßen werden über den Rhein transportiert. Besonders Chemie-, Stahl- und Raffinerieunternehmen sind auf den Fluss angewiesen.
- Längere Transportzeiten und höhere Logistikkosten könnten sich bei anhaltendem Niedrigwasser auch auf die Verbraucher auswirken, etwa durch steigende Kraftstoffpreise.
Der Rhein als Rückgrat der Industrie
Niedrigwasserlage kein Einzelfall
Folgen an der Zapfsäule zu sehen?
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Anschlag entgangen
Unterstützung wegen Niedrigpegel
Linke kündigt Enteignung an
Lebenslange Haftstrafe
Meta KI Angriff
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Sondersitzung zu CSD-Anschlag
Steinmeier ernennt drei neue Minister
BMW streicht 8.000 Stellen
Brandanschlag im Wallfahrtsort
Mädchen an Gen-Experiment gestorben
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Merz baut weiter um
Unmut über Schnieder-Umgang
Mieter unter Druck
Drohnenflotte und Labors im All
Feuer wüten weiter
In Kürze:
- Der neue Verkehrsminister Steffen Bilger gilt als Fachmann des Metiers.
- Ex-Gesundheitsministerin Nina Warken ist nun Kanzleramtschefin.
- Die ehemalige Fußballnationalspielerin Nadine Keßler ist neue Staatsministerin für Sport und Ehrenamt.
Bilger: Erfahrener Verkehrspolitiker mit Einfluss
Gesundheitspolitik als neue Aufgabe für Linnemann
Nina Warken wird Kanzleramtschefin
Keßler wird Staatsministerin für Sport und Ehrenamt











