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Wagenknecht: Regierungsbeteiligung in Thüringen war Fehler
BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht hat den Eintritt ihrer Partei in die Thüringer Landesregierung als Fehler bezeichnet. „Es war ein Fehler, direkt in die Regierung zu gehen, weil eine Partei, die das erste Mal in einen Landtag kommt, in der Regel nicht die Erfahrung, nicht die Fähigkeiten hat, eine Regierung wirklich mit Rückgrat zu tragen“, sagte sie POLITICO.
Richtig wäre aus ihrer Sicht ein anderer Weg gewesen: „Damals hätte es die Möglichkeit gegeben, dass die CDU zunächst mal eine Minderheitsregierung macht, mit wechselnden Mehrheiten regiert. Da hätten wir uns konstruktiv einbringen können.“
Der Kurs in Thüringen befinde sich derzeit in einem schmerzhaften Korrekturprozess, so Wagenknecht weiter. „In Brandenburg ist es ja auch korrigiert worden, in Thüringen korrigiert es sich gerade auch, allerdings auf eine ziemlich unerfreuliche Weise.
Also die, die diesen Weg unterstützt haben, verlassen jetzt die Partei.“ Sie ordnete dies dennoch positiv ein: „Aber es ist ja zumindest auch ein Zeichen für Klärungsprozesse. Und in jungen Parteien gibt es solche Klärungen.“
Für Sachsen-Anhalt schlägt Wagenknecht nun ein Modell vor, das sie ausdrücklich auch für Thüringen empfiehlt: einen überparteilichen Ministerpräsidenten mit einem Kabinett aus Fachleuten, das sich im Landtag wechselnde Mehrheiten sucht.
Bei Wahlsieg: CDU-Politiker sieht Auftrag für Regierungsbildung bei AfD
Wagenknecht sieht Manöver vor Wahl in Sachsen-Anhalt
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BSW-Austritte in Thüringen
Stromnetz-Sabotage
VW will weitere 50.000 Stellen abbauen
Wahlausschluss von AfD-Kandidaten
Live-Sendung zur Langtagswahl in Sachsen-Anhalt
Kann die Landesregierung unter Ministerpräsident Voigt weitermachen?
- Anfang der Woche trat ein BSW-Abgeordneter aus der Partei aus.
- Mitte der Woche erklärten drei Abgeordnete ihren Austritt aus Partei und Fraktion.
- Nun trat noch eine Gruppe von neun Abgeordneten um Katja Wolf aus der Partei aus. Wolf ist Finanzministerin und Vize-Ministerpräsidentin.
- Damit bleiben zunächst zwölf Abgeordnete in der Fraktion, davon haben zehn ihren Parteiaustritt erklärt, und zwei stehen Ministerpräsident Mario Voigt kritisch gegenüber.
Welche Rolle hat die Linke?
Wie geht es weiter?
Ist so stabiles Regieren unmöglich?
Wie kam es zum Bruch der Thüringer BSW-ler mit Wagenknecht?
Was bedeutet das für das BSW insgesamt?
Was bedeutet das für die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt?
Bislang keine weiteren Verdächtigen
Ermittler und Politiker gehen von politischem Motiv aus
Bayern ein Zentrum der Rüstungsindustrie
Bundesregierung berät über Drohnenabwehr
Schutz für Stromversorgung und Bahn
Was sind Abschiebezentren?
Ist das rechtlich zulässig?
Welche Kritik gibt es?
Welche europäischen Länder planen Abschiebezentren außerhalb der EU?
In welchen Ländern könnte könnte es Abschiebezentren geben?
Wie geht es weiter?
Welche Angriffe auf Umspannwerke gab es zuletzt?
Was weiß man über den oder die Täter und die mögliche Motivation?
Was verraten die Bekennerschreiben?
Wie gut ist das Stromnetz geschützt?
Wie groß ist das Stromnetz?
Sven Schulze (CDU)

Sven Schulze am 02.09.2026
Foto: via dts Nachrichtenagentur
Ulrich Siegmund (AfD)

Ulrich Siegmund – ein Verkaufstalent für Raumdüfte und AfD-Politik.
Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dp/dpa
Armin Willingmann (SPD)

Armin Willingmann (Archiv)
Foto: via dts Nachrichtenagentur
Eva von Angern (Linke)

Linken-Spitzenkandidatin Eva von Angern in Sachsen-Anhalt schließt eine mögliche Zusammenarbeit mit der CDU nicht aus. (Archivbild)
Foto: Peter Gercke/dpaFoto: via dts Nachrichtenagentur
Lydia Hüskens (FDP)

Hat schon gewählt: FDP-Spitzenkandidatin Lydia Hüskens
Foto: Peter Gercke/dpa
Susan Sziborra-Seidlitz (Grüne)

(v. l.) Die Spitzenkandidaten für die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt Claudia Wittig (BSW), Susan Sziborra-Seidlitz (Grüne) und Lydia Hueskens (FDP) nehmen am 12. August 2026 in Magdeburg an einer Debatte im MDR teil.
Foto: Ronny Hartmann/AFP via Getty Images
Thomas Schulze (BSW)

BSW-Spitzenkandidat Thomas Schulze will eine neue Amtszeit für CDU-Ministerpräsident Sven Schulze in Sachsen-Anhalt verhindern. (Archivbild)
Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa
Lob von Experten für Verweigerung einer Lösegeldzahlung
Brisante Details in den Ankündigungen
In welchen Ländern gab es schon Minderheitsregierungen?
Gab es auch Minderheitsregierungen im Bund?
Dauerstreit Wagenknecht-Wolf eskaliert
Patt adé – Mehrheitssuche wird heikel
Linke sieht Koalition geplatzt – und will reden
SPD zurückhaltend – Landeschef will Gremien fragen
Daten flossen bereits Anfang August ab
5,7 Terabyte sind eine Täterangabe
Angriff beeinträchtigte auch Bezirksämter
Berlin will nicht zahlen
Untersuchungen dauern an
In Kürze:
- Hackergruppe Rhysida droht mit der Veröffentlichung von Daten aus dem Berliner Landesnetz.
- Die behaupteten 5,7 Terabyte sind bislang nicht behördlich bestätigt; ein Datenabfluss ist jedoch nachgewiesen.
- Betroffen sein könnten auch personenbezogene Daten von Bürgern, Unternehmen und Landesbeschäftigten.
Daten flossen bereits Anfang August ab
5,7 Terabyte sind eine Täterangabe
Angriff beeinträchtigte auch Bezirksämter
Berlin will nicht zahlen
Untersuchungen dauern an
So funktionieren Ransomware-Angriffe
Ransomware-Angriff auf Berliner Stadtverwaltung
Angreifer fordern rund zwei Millionen Euro
Bitkom warnt vor Lösegeldzahlungen
Die CDU und die K-Frage
„Wenn die AfD in Sachsen-Anhalt gewinnt, werden die Merz-Kritiker noch lauter und die Forderungen nach besserer Führung unüberhörbar“, sagt Politikprofessor Wolfgang Schroeder von der Uni Kassel.
Die SPD als Drama Queen
Die AfD – gestärkt und doch verschmäht
Die Grünen schwach
Die Linke als Krisengewinnerin
„Die Linke lebt gut von der Abwehrallianz gegen die AfD, für die sie gerade im Osten der Republik gebraucht wird.“
Streit über Regierungsbeteiligung
Bereits drei Austritte erklärt
AfD-Alleinregierung oder CDU-Bündnis?
Sachsen-Anhalt: SPD und Grüne auf Stimmenjagd
BSW fordert überparteilichen Regierungschef
In Kürze:
- Schwerpunkt der Polizeipräsenz ist die Landeshauptstadt Magdeburg.
- Bei einer Demo am Samstag werden 8.000 Teilnehmer erwartet.
- Was passiert, wenn das Wahlergebnis für die AfD nicht so gut ausfällt, wie es die Prognosen prophezeien?
- Ein Fall von möglichem Wahlbetrug ist in Dessau publik geworden.
Verkehrsbehinderungen und Straßensperren
Die Polizei werde am Wochenende im Großeinsatz sein, so eine Sprecherin der Polizeiinspektion Magdeburg auf Anfrage von Epoch Times. Dabei kämen uniformierte wie auch zivile Ordnungshüter zum Einsatz. Derzeit lägen der örtlichen Versammlungsbehörde vier Anträge für Versammlungen am 6. September vor. Laut einer Übersicht der Polizei sind zwischen Freitag und Sonntag insgesamt 14 Kundgebungen und Aufzüge sowie je ein Auto- und ein Fahrradkorso angemeldet. Diese Zahl könne sich aber noch verändern. Des Weiteren seien weitere Wahlkampfveranstaltungen sowie entsprechende Stände geplant.
Die meisten Teilnehmer werden am Samstag, 5. September, erwartet. Ab Mittag erwarten die Initiatoren der Kundgebung „Sachsen-Anhalt WELTOFFEN“ laut einer weiteren Aufstellung von Demonstrationen, die Epoch Times vorliegt, 8.000 Teilnehmer.
Daher sei damit zu rechnen, dass es hauptsächlich im Bereich der Innenstadt sowie im ostelbischen Stadtgebiet zeitweise zu Verkehrsbehinderungen durch Straßensperren und andere Verkehrsregelungen kommen könne. Wer an dem Tag dort unterwegs sei, müsse sich auf Verzögerungen einstellen. Die Sprecherin rät daher, die genannten Bereiche möglichst zu umfahren bzw. den Weisungen der Polizei zu folgen.
Das Innenministerium geht von vier Szenarien aus. So rechneten die Sicherheitsbehörden mit größeren Demonstrationen aus dem bürgerlichen oder linken Spektrum, sollte die AfD allein oder als Teil einer Koalition regieren können. Schauplatz sei dabei vor allem Sachsen-Anhalts Hauptstadt Magdeburg. Gleichzeitig könnten AfD-Anhänger und Rechtsextreme spontane Siegesfeiern oder Aufzüge veranstalten. Auseinandersetzungen zwischen den Lagern könnten nicht ausgeschlossen werden.
Aktionen seien auch zu erwarten, wenn der Verdacht eines Wahlbetrugs aufkomme. Dies könne der Fall sein, wenn die AfD deutlich schlechter abschneidet als von Umfragen erwartet, oder die SPD die Fünf-Prozent-Hürde für einen Verbleib im Landtag verpasst. Wahlbetrug schließt Sachsen-Anhalts Innenministerin Tamara Zieschang (CDU) praktisch aus. Gegenüber „BILD“ sagte sie: „Das Narrativ der geklauten Wahl wird jetzt schon vorbereitet. Wir sagen ganz klar: Die Wahlleiter haben das alles im Blick, es gibt überall auch Wahlbeobachter der AfD, zu Fälschungen kann es nicht kommen.“
Wahlbetrug in einem Pflegeheim?
Allerdings ist nun ein Fall eines Verdachts auf Fälschung von Briefwahlunterlagen in Dessau bekannt geworden. Wie die „Berliner Zeitung“ schreibt, geht es um eine 95-jährige Bewohnerin eines Pflegeheims, die seit mehreren Jahren dement ist. Ihr Bevollmächtigter wollte die Wahlunterlagen einsehen und erfuhr dabei, dass für die Frau bereits per Briefwahl gewählt worden sein soll. Zunächst hieß es allerdings, dass eine Heimmitarbeiterin die Wahlunterlagen der Senioren geschreddert habe.
Als der Mann beim zuständigen Wahlbüro nachfragte, sagte man ihm dort, dass die 95-Jährige bereits gewählt habe. Daraufhin erstattete der Bevollmächtigte, der auch der Neffe der Frau ist, Strafanzeige gegen unbekannt. Für welche Partei das Kreuz auf den Briefwahlunterlagen gesetzt wurde, gaben Mitarbeiter im Wahlbüro unter Verweis auf den Datenschutz nicht bekannt.
Das dritte Szenario geht davon aus, dass die politischen Lager ungefähr gleichauf liegen. So rechnet das Innenministerium ebenfalls mit Demonstrationen, wenn zunächst nicht feststeht, wer eine Regierung bilden kann. Allerdings geht die Behörde davon aus, dass die allgemeine Situation weniger emotional ist, weil die Beteiligten die weitere politische Entwicklung abwarten müssen.























