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Selbstkritik
Gesetzt den Fall, ich tadle mich,
So hab‘ ich erstens den Gewinn,
Daß ich so hübsch bescheiden bin;
Zum zweiten denken sich die Leut,
Der Mann ist lauter Redlichkeit;
Auch schnapp‘ ich drittens diesen Bissen
Vorweg den andern Kritiküssen;
Und viertens hoff‘ ich außerdem
Auf Widerspruch, der mir genehm.
So kommt es denn zuletzt heraus,
Daß ich ein ganz famoses Haus.
Anthropic-CEO Dario Amodei fordert die KI-Branche auf, die Entwicklung von KI-Modellen zu verlangsamen, da die Fähigkeiten der Systeme schneller wachsen könnten als unsere Möglichkeiten, sie zu verstehen und zu kontrollieren. Sehen Sie diese Gefahr auch – und ist das überhaupt realistisch?
KI wird zunehmend in kritischen Bereichen der Gesellschaft eingesetzt – Energie, Telekommunikation, Internet, Logistik und Lebensmittelversorgung. Birgt das nicht ein Risiko für unsere Infrastruktur, und wie kann eine rein friedliche Nutzung zum Wohle der Menschheit sichergestellt werden?
Die KI hat sich in wenigen Jahren mit Riesensprüngen entwickelt. Können unsere Sicherheitsmechanismen mit diesem Tempo mithalten?
Ich glaube tatsächlich, dass das in den nächsten zwei bis fünf Jahren eine große Herausforderung wird. Da werden wir sicher sehr viele Betrugsfälle sehen. Sie [die KI] gewinnt Vertrauen schneller, als wir das jemals zuvor mit einer Technologie hatten.
Beim Internet war noch klar, dass wir uns einloggen und dann unsere Daten preisgeben. Bei KI ist das alles nicht mehr so sichtbar, was wir da eigentlich preisgeben. Und die größte Gefahr, die ich sehe, ist, dass Menschen nicht mitkommen zu verstehen, dass sie gerade mit einer Maschine interagieren – und deshalb nicht erkennen und sehr bewusst entscheiden, was sie ihr geben und was sie ihr nicht geben.
Wenn wir uns heute anschauen, was die Hauptnutzung von Chatbots wie ChatGPT und Co. ist – nämlich die Nutzung für ein persönliches Gespräch –, dann sind das die persönlichsten Daten überhaupt.
Mehrere KI-Entwickler haben eingeräumt, dass ihre Modelle unbeabsichtigt in fremde Unternehmens-IT eingedrungen sind, ähnlich einem Hackerangriff. Wie können sich Privatanwender davor schützen, Opfer eines außer Kontrolle geratenen KI-Modells zu werden?
Der Ruf nach gemeinsamen Standards für Kleinunternehmen im Umgang mit KI-Modellen wird lauter. Wie könnten solche Standards aussehen?
Wenn Maschinen immer mehr menschliche Fähigkeiten kopieren, der Mensch aber selbst zunehmend technologisch denken muss – geht dabei nicht auch ein Stück Menschsein verloren? Ist das ein Szenario?
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Hitzefrei und zusätzliche Investitionen im Klimawandel

US-Präsident Donald Trump (r.) geht am 23. September 2026 nach der Begrüßung des chinesischen Staatchef Xi Jinping (l.) bei einer Ankunftszeremonie auf dem roten Teppich. Die Zeremonie fand auf dem Militärstützpunkt Joint Base Andrews im US-Bundesstaat Maryland statt.
Foto: Chip Somodevilla/Getty Images
KI, Technologie und Sicherheit

US-Präsident Donald Trump (r.) steht während einer Ankunftszeremonie am 24. September 2026 im Weißen Haus in Washington, D.C., neben dem chinesischen Staatschef Xi Jinping.
Foto: Andrew Harnik/Getty Images

Chinas First Lady Peng Liyuan (l.) und die US-First-Lady Melania Trump reagieren auf den Auftritt von Chorschülern der Hope Chinese School bei einem Besuch des Smithsonian National Museum of Asian Art am 24. September 2026 in Washington, D.C. Das Museum beherbergt mehr als 45.000 Kunstwerke aus mehreren Jahrtausenden asiatischer Geschichte.
Foto: Finn Gomez/Getty Images
Diplomatische Bemühungen

Chinas Staatschef Xi Jinping stößt am 24. September 2026 beim Staatsbankett im East Room des Weißen Hauses in Washington, D.C., mit US-First-Lady Melania Trump an, während US-Präsident Donald Trump spricht.
Foto: Kevin Dietsch/Getty Images

Ein Demonstrant hält am 24. September 2026 vor dem Weißen Haus in Washington, D.C., ein Plakat gegen den Besuch des chinesischen Staatschef Xi Jinping.
Foto: Alex Wong/Getty Images
Große Erwartungen an Rechenzentren im All

Peter Thiel (l.) posiert mit Axel-Springer-Chef Mathias Döpfner (r.) und CBS-News-Chefredakteurin Bari Weiss beim Axel Springer Award in Berlin am 24. September 2026.
Foto: Tobias SCHWARZ / AFP via Getty Images
Thiel spricht über Mieten und seine politischen Ansichten
Tatverdächtiger festgenommen
Ermittlungen zum Todesopfer
Aufruf zu Ruhe und Versöhnung
Hintergrund: Ukrainer in Polen
Koalition will Rentenstreit in Kürze beilegen
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Handel und Technologie im Fokus
Xi thematisiert „Thukydides-Falle“
Xi: Junge Amerikaner nach China, Pandas in die USA
Menschenrechtsproteste begleiten Xis Besuch
In Kürze:
- Die Berliner Linke strebt nach ihrem Wahlerfolg eine rot-grün-rote Regierungskoalition an.
- Kontakte des Linken-Abgeordneten Ferat Koçak zu Firas Remmo sorgen für Kritik.
- Koçak zieht sich bis zur Klärung der Vorgänge aus dem Bundestags-Innenausschuss zurück.
- Zugleich gibt es eine politische Kontroverse über den Umgang der Berliner Linken mit sogenannter Clankriminalität.
Linken-Wahlparty in Neukölln von Clanchef Issa Remmo besucht
Stadträtin soll Einsatz in Restaurant verhindert haben
Ordnungswidrigkeiten und Straftaten in unzulässiger Weise vermengt?
Etwa 0,2 Prozent der Straftaten in Berlin entfallen auf „Clans“
Remmo-Anwalt zieht für Linke in Bezirksparlament ein
Priester im Beichtstuhl angegriffen
Kloster leistete Hilfe für Flüchtlinge aus der Ukraine
In Kürze:
- RSF beschreibt eine Ausweitung chinesischer Medien- und Einflussaktivitäten im Ausland.
- Deutschland wird im Zusammenhang mit Medienkooperationen und Influencer-Reisen genannt.
- Der Bericht thematisiert zudem grenzüberschreitenden Druck auf Journalisten und mögliche Auswirkungen chinesischer Inhalte auf KI-Modelle.
Auch deutsche Medien und Influencer betroffen
Chinas Einfluss auf globale Medien nimmt neue Formen an
„Wir hoffen, dass dieser Bericht mehr Licht auf diese Taktiken wirft und unsere Demokratien mit einem Schutzschild für unseren Informationsraum ausstattet, bevor es zu spät ist.“
Grenzüberschreitende Repression
„Selbst wenn sie schließlich im Ausland sind, sehen sich diese Journalisten weiterhin Druck und Einschüchterung durch das chinesische Regime ausgesetzt.“
Neue Stufe der Informationskontrolle
Chinesische Narrative erreichen westliche KI-Modelle
Einflussoperation in den USA
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SPD-Altpolitiker verlangt Ende der Brandmauer
Trump empfängt Xi
Wirtschaft wächst
Kein Olympia in Berlin
Spritpreise
In Kürze:
- Römischer Beton hatte im Vergleich zu dem heutigen klassischen Beton deutlich mehr Bestandteile als Sand, Kalk und Wasser.
- Das verlieh dem antiken Baustoff Selbstheilungskräfte und setzte bei seiner Herstellung weniger Kohlenstoffdioxid frei.
- Deutsche Forscher wollen den alten Beton reproduzieren und eine antike Zutat, vulkanische Asche, durch verbrannte Abfälle ersetzen.
- Zusätzlich sollen gut verfügbare und kostengünstige Substanzen den neuen alten Beton schneller härten lassen und den Selbstheilungseffekt imitieren.
Moderne Stolpersteine
„Beton hält in den gemäßigten Breiten etwa 70 Jahre, in den Tropen höchstens 30“, sagt Sebastian Bette, beteiligter Forscher am Max-Planck-Institut.
Beton – ein chemisches Kuddelmuddel
Heutiger Beton ist im Wesentlichen ein Sand-Kalk-Wasser-Gemisch.
Foto: Cineberg/iStock
Vulkanasche als wesentliche Zutat

Das Pantheon in Rom besitzt unter anderem eine massive Betonkuppel.
Foto: TomasSereda/iStock
Müll statt Vulkanasche
Geheime Zutat für weniger CO₂

Ein Stück des Römerkanals, auch Eifelwasserleitung genannt, in Buschhoven nahe Bonn. Das Aquädukt wurden aus römischen Beton (auch opus caementicium genannt) gefertigt und mit gemauerten Bögen aus Naturstein versehen.
Foto: Haspi, Wikimedia Commons | CC BY-SA 3.0
In Kürze:
- Niedersachsen will die mögliche tägliche Spritpreiserhöhung von 12 auf 20 Uhr verschieben.
- Deutschland plant ab Oktober eine befristete Senkung der Energiesteuer auf Benzin und Diesel.
- Österreich will neben einer Steuersenkung auch die Margen der Mineralölunternehmen begrenzen.
ADAC fordert Abschaffung
Neuer Tankrabatt in Deutschland
Österreich begrenzt Margen der Mineralölunternehmen
In Kürze:
- Digitale Entgiftungskuren nützen nur kurzfristig, da man nach dem Verzicht wieder in das normale Leben mit Bildschirmen zurückkommt.
- Auch Zwang hilft wenig, weil das Gehirn schon auf schnelle Entspannung durch das Handy eingestellt ist.
- Um die Macht der Gewohnheit zu brechen, sollte man schauen, welche Belohnung man von der Bildschirmzeit erwartet – und ob sie tatsächlich eintritt.
- Verschiedene Tipps können helfen, langfristig nicht bei jeder freien Minute das Handy zu zücken.
Warum Willenskraft oft versagt
Automatische Bildschirmgewohnheiten erkennen
Sich fragen: Was steckt hinter der Gewohnheit?
Die freie Zeit füllen
Tipps für mehr Selbstkontrolle
- Handys außerhalb des Schlafzimmers aufladen.
- Social-Media-Apps vom Startbildschirm entfernen.
- Soziale Medien nur zu bestimmten Tageszeiten nutzen.
- Gerätefreie Zonen rund um Mahlzeiten und Schlaf schaffen.
Sich nicht von Rückfällen entmutigen lassen
Meta bringt neue KI-Brille mit Kamera nach Deutschland

In den USA kam die Display-Brille bereits Ende vergangenen Jahres auf den Markt.
Foto: Andrej Sokolow/dpa
Heimliches Filmen mit Smart Glasses
Brillen werden kritischer als Handys gesehen

Die „Serenity“-Smartbrille auf der Consumer Electronics Show (CES) 2020 am 9. Januar 2020 in Las Vegas, Nevada. Die Smartbrille wog damals 26 Gramm und verfügt über Stress- und Ermüdungssensor, EKG-Monitor sowie Sturzerkennung. Der Träger kann über die Brille außerdem Telefonate führen und Musik hören.
Foto: Robyn Beck/AFP via Getty Images
Wie wird gegen heimliche Aufnahmen vorgegangen?
Nutzungsverbote oder Produktionsverbot?

Ray-Ban-Brillen von Meta, ausgestellt in einem Elektronikgeschäft am 10. August 2026 in Downtown Brooklyn in New York City.
Foto: Michael M. Santiago/Getty Images











































