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Tag: Stromversorgung
In Kürze:
- Geschichtete Perowskitsolarzellen versprechen leichtere, kompaktere und günstigere Solarzellen.
- Durch die Schichtung mehrerer Zellen übereinander steigt der Wirkungsgrad um 50 bis 100 Prozent gegenüber einfachen Siliziumzellen.
- Großer Nachteil sind Stabilität und Haltbarkeit des Materials, woran noch geforscht wird.
- Eine erste Auslieferung der neuartigen Solarmodule hat ein deutsches Solarunternehmen bereits getätigt.
Was ist Perowskit?
Fortschritt beim Wirkungsgrad

Grafische Darstellung des Aufbaus einer Einzelsolarzelle und einer Tandemsolarzelle sowie deren Lichtspektrennutzung.
Foto: Epoch Times; erstellt nach UCL NEWS und gemeinfrei
Fast die Hälfte des Sonnenlichts in Strom umgewandelt

Dank verbesserter Antireflexionsschichten erzielten Forscher des Fraunhofer ISE den bisher höchsten Wirkungsgrad einer Solarzelle in Höhe von 47,6 Prozent.
Foto: Fraunhofer ISE
Noch niedrigere Preise möglich
Herausforderung Haltbarkeit
Wann können wir sie kaufen?
Vorteile und Nachteile von Perowskitsolarzellen im Vergleich zu Siliziumsolarzellen
- Leichtere und kompaktere Module, somit bessere Integrationsmöglichkeiten in Gebäuden und Fahrzeugen denkbar.
- Materialbedingt hat Perowskit einen niedrigeren Wirkungsgrad als Silizium. Dank der Schichtung können Perowskitmehrfachzellen aber eine höhere Gesamteffizienz erzielen.
- Hohes Lichtabsorptionsvermögen. Die Zellen reflektieren weniger Sonnenlicht, sodass ein höherer Anteil des Lichts zur Umwandlung in Strom zur Verfügung steht.
- Einsparung von Energie und Material, dadurch günstigere Herstellung absehbar.
- Erste Materialien waren empfindlich gegen Feuchtigkeit, Sauerstoff, UV-Strahlung und Hitze. Hier ist weitere Entwicklungsarbeit nötig.
- Effizienzverlust von bis zu 10 Prozent in den ersten Monaten.
- Giftige und umweltschädliche Bestandteile wie Blei erfordern mehr Forschung hinsichtlich alternativer Elemente und bleifreier Varianten.
- Bisher kaum auf dem regulären Markt vorhanden, in der Raumfahrt aber bereits etabliert.
In Kürze:
- OpenAI führte vertrauliche Gespräche mit der Bundesregierung über ein KI-Rechenzentrum in Deutschland.
- Energieversorgung, Netzkapazitäten und regulatorische Fragen verhinderten bislang die Umsetzung.
- Diskutiert wurde sogar die Versorgung mit französischem Kernenergiestrom.
- Stattdessen treibt OpenAI nun Großprojekte wie „Stargate UAE“ in den Vereinigten Arabischen Emiraten voran.
OpenAI wollte zum Partner des öffentlichen Sektors und großer Unternehmen werden
Gigawatt-Rechenzentrum stellte Energieversorgung vor Herausforderungen
Französischer Atomstrom als diskutierte Option
EU-Recht wurde zur zusätzlichen Herausforderung
Ausbau des Länderprogramms von OpenAI geht dennoch weiter – etwa in Abu Dhabi
In Kürze:
- Der Solarenergie-Ausbau in Deutschland legt im ersten Halbjahr 2026 stärker zu als im Vorjahreszeitraum.
- Laut dem Bundesverband Solarwirtschaft ist die Entwicklung unter anderem auf internationale Energiekrisen und politische Rahmenbedingungen in Berlin zurückzuführen.
- Der Verband warnt vor einer Verlangsamung des weiteren Ausbaus.
- Die Netzbetreiber weisen jedoch verstärkt auf begrenzte Netzkapazitäten hin.
Zahl der Solaranlagen steigt weiter
BSW-Solar: Ausbau nicht einbremsen
„Derzeit befinden wir uns zwar noch auf dem gesetzlichen Ausbaupfad. Das ist jedoch vor allem Sondereffekten zu verdanken. Die kommenden Jahre sind kein Selbstläufer.“

Carsten Körnig ist Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft.
Foto: BSW-Solar
Netzausbau mit höherer Priorität?
Ausschreibungen noch 2026
Milliardenkosten erwartet
Energiebranche zufrieden
Abschied vom Südbonus
In Kürze:
- Das erste Halbjahr 2026 verzeichnet einen neuen Rekord beim Strom aus erneuerbaren Energien.
Windkraft und Solarenergie verzeichnen erneut eine Steigerung. - Allerdings ist auch der fossile Anteil leicht gestiegen.
- Ein Bundesverband fordert von der Bundesregierung die zügige Realisierung zweier Gesetzesnovellen.
Entwicklung der Windkraft

Die Entwicklung der Stromerzeugung der 1. Halbjahre aus Windkraftanlagen an Land und auf See kombiniert in Deutschland seit 2015.
Foto: Bildschirmfoto/energy-charts.info/Fraunhofer ISE
Solar hält den Aufwärtstrend

Die Entwicklung der Stromerzeugung aus Solaranlagen in Deutschland in den ersten Halbjahren seit 2015.
Foto: Bildschirmfoto/energy-charts.info/Fraunhofer ISE
Fossile Energieträger bleiben wichtig

Die Entwicklung der Stromerzeugung aus Solaranlagen in Deutschland in den ersten Halbjahren seit 2015.
Foto: Bildschirmfoto/energy-charts.info/Fraunhofer ISE
BDEW: Politik soll Gesetzesvorhaben schnell umsetzen
In Kürze:
- Die Ära der deutschen Kernkraftwerke umfasste 62 Betriebsjahre.
- Bereits im Jahr 1938 wurde in Deutschland die Grundlage zur Kernspaltung gelegt.
- Im Jahr 1961 ging schließlich der erste deutsche Kernreaktor in Betrieb und 2023 der letzte vom Netz.
- Aktuell entstehen an zahlreichen deutschen Reaktorstandorten Folgeprojekte für die Energiewende.
- Langfristig wird die Umsetzung der Kernfusion zur Stromerzeugung angestrebt.
Die Entdeckung der Kernspaltung

Otto Hahn ging davon aus, dass sich das Uran (Ordnungszahl 92) nur leicht verändert und zu Radium (88) wird. Tatsächlich ist die Veränderung größer und Uran zerfällt – unter anderem – zu Barium (56).
Foto: kms/Epoch Times nach PeterHermesFurian/iStock

Der Kernchemiker Otto Hahn (r.) und die Physikerin Lise Meitner (l.) im Jahr 1912 in ihrem Labor am Kaiser-Wilhelm-Institut für Chemie in Berlin.
Foto: gemeinfrei
Brief an Lise Meitner – und die Erkenntnis
„Vielleicht kannst Du irgendeine phantastische Erklärung vorschlagen. Wir wissen dabei selbst, dass es [Uran] eigentlich nicht in Barium zerplatzen kann.“

Bei der Kernspaltung von Uran entstehen neben Barium, wie Lise Meitner 1938/39 korrekt erkannte, auch Krypton sowie neue Neutronen, die weitere Urankerne spalten können.
Foto: ts/Epoch Times nach ttsz/iStock
Die ersten Kernkraftwerke entstehen

Insbesondere frühe Kraftwerke erfordern oft lange Rückbauzeiten – dienen, wie Greifswald und Würgassen, aber auch als Lager für Reste anderer Kernkraftwerke. ¹ sofern durchgeführt, ² soweit Daten verfügbar, ³ nach aktueller Planung. ⁴ KNK I wurde nach kurzer Betriebszeit zu KNK II umgebaut. ⁵ Würgassen gilt seit 2019 als vollständig dekontaminiert. Zwei Zwischenlager auf dem Gelände verhindern die Entlassung aus dem Atomgesetz.
Foto: ts/Epoch Times
Hochlauf und Widerstand
21 Jahre bis zum Ausstieg

Sprengungen von Kühltürmen der stillgelegten Atomanlagen stehen inzwischen symbolisch für das deutsche Atom-Aus und ihren Rückbau.
Foto: Sven Hoppe/dpa
War der Atomausstieg ein Fehler?
Strom speichern statt erzeugen

EnBW möchte im Energiepark Philippsburg einen der größten Batteriespeicher Deutschlands errichten.
Foto: TransnetBW
Beginnt bald die Fusions-Ära?
Biblis: Vom Kernkraftwerk zum Fusionskraftwerk?
In Kürze:
- Die EU will Europa bei Künstlicher Intelligenz und digitalen Technologien unabhängiger machen.
- Gleichzeitig wächst der Strombedarf, vor allem durch neue Rechenzentren für KI-Anwendungen.
- Um diese Entwicklung zu bewältigen, setzt Brüssel auf eine engere Verbindung von Energie- und Digitalpolitik.
Europas Weg zur technologischen Souveränität
„Künstliche Intelligenz ist der Dreh- und Angelpunkt, wenn es darum geht, Europa wettbewerbsfähiger, sicherer und technologisch souveräner zu machen. Der weltweite KI-Wettlauf ist noch lange nicht vorbei.“
Der unsichtbare Stromhunger der Künstlichen Intelligenz
Warnung vor einer Versorgungslücke
„Europa plant ehrgeizige digitale Infrastruktur, ohne sicherzustellen, dass das Stromsystem dies auch tragen kann.“
Zwischen Klimazielen und KI-Wettbewerb
Nach Einschätzung von Ciani könnte der zusätzliche Strombedarf der Rechenzentren nur durch nicht erneuerbare Energiequellen gedeckt werden, was die europäischen Dekarbonisierungsziele gefährden würde. Ebenso könnten steigende Strompreise Investitionen und wirtschaftliches Wachstum bremsen. Zudem bestehe die Gefahr, dass Netzengpässe und regulatorische Beschränkungen den weiteren Ausbau von Rechenzentren erschweren und damit die Entwicklung der europäischen KI-Infrastruktur beeinträchtigen.
Gleichzeitig sieht das Institut die Europäische Union im internationalen Wettbewerb unter Druck. Während die Vereinigten Staaten und China ihre Anteile an der weltweiten Rechenzentrumskapazität bis 2030 voraussichtlich weiter ausbauen werden, könnte Europas Anteil nach den herangezogenen Prognosen von 22 Prozent im Jahr 2023 auf 12 Prozent im Jahr 2030 sinken. Aus Sicht der Autorin zeigt sich darin die Diskrepanz zwischen den ehrgeizigen europäischen KI-Zielen und einer Energieplanung, die den zusätzlichen Strombedarf bislang nicht ausreichend berücksichtigt.
Der Praxistest beginnt erst
In Kürze:
- Seit 2020 hat der Ausbau der Windkraft die Stromerzeugung nicht signifikant erhöht.
- Das bestätigt nun auch das Leibniz-Institut.
- Ein Bereichsleiter sieht den Grund in der Kannibalisierung durch Solarstrom.
- Auch Abschaltsysteme und Betriebsauflagen bremsen den Windstromertrag.
Bringen 2.600 neue Windräder den erwarteten Ertrag?

In den vergangenen Jahren entstanden zahlreiche neue große Windkraftanlagen in Deutschland.
Foto: J-Picture/iStock
Kannibalisierung durch Photovoltaik
Zunehmend windschwache Standorte
Abschaltvorgaben und Energieerhaltungssatz
In Kürze:
- Am Pfingstmontag erwartet die Netzbetreiber erneut viel Sonne bei wenig Stromverbrauch.
- Über die Mittagszeit muss ein Großteil der Solaranlagen abgeregelt werden.
- Es werden erneut Kosten für den Steuerzahler im Hundert-Millionen-Bereich erwartet.
- Die Netzbetreiber haben nur begrenzte Handlungsmöglichkeiten.
Großteil der Solaranlagen werden kurzfristig abgeschaltet

Die Stromerzeugungsdaten vom 18. bis24. Mai 2026.
Foto: Bildschirmfoto /energy-charts.info/Fraunhofer ISE
Wenn zu viel Strom zum Problem wird
„Erstens: Der Staat verbrennt Geld. Denn alle bis Ende Februar vergangenen Jahres installierten Solaranlagen erhalten auch in jenen Stunden die Erneuerbaren-Einspeisevergütung nach dem EEG, in denen ihr Strom dem System überhaupt nichts nützt oder ihm sogar schadet.“
Was die Netzbetreiber tun können
In Kürze:
- Der rasche Zubau bei Windkraft und Solar macht sich bemerkbar.
- Ihre Stromerzeugung bleibt dennoch hinter dem Zuwachs zurück.
- Windkraft scheint zu stagnieren: Von 2020 bis 2025 stieg ihre Nennleistung um 25,2 Prozent, die Einspeisung nur um 1,2 Prozent.
- Ursachen liegen im Wind selbst sowie an Abschaltungen durch die Netzbetreiber aufgrund Tausender Solaranlagen.
- Das Überangebot an Strom führt immer häufiger zu Minuspreisen an der Strombörse.
Zubau bei „Erneuerbaren“
Überraschung bei der Windkraft
Große Erzeugungslücke auch bei Solar
Eine Frage von Standort und Wetter
Energieumwandlung im Windschatten
Solar kontra Windkraft

Die Daten zur Stromerzeugung Deutschlands der Woche vom 6. bis 12. April 2026 zeigen deutlich, wie die Einspeisung aus Windkraft (blaugrau) sinkt, wenn die Einspeisung aus Solaranlagen (gelb) tagsüber steigt.
Foto: Bildschirmfoto/energy-charts.info/Fraunhofer ISE
Minuspreise sorgen für hohe Ausgaben
In Kürze:
- Die Niederlande ringen mit zu niedriger Stromerzeugung.
- Neben anderen Maßnahmen tritt ab 1. Juli ein vollständiger Anschlussstopp für neue Verbraucher in Kraft.
- TenneT schließt einen längeren Stromausfall nicht aus.
- Durch das europäische Verbundnetz hat dies auch ohne einen Stromausfall Konsequenzen für das Nachbarland Deutschland.
Anschlussstopp tritt ab dem 1. Juli in Kraft

Die Stromproduktion der Niederlande reicht oftmals nicht, um den Bedarf (schwarze Lastkurve) abzudecken.
Foto: Bildschirmfoto /energy-charts.info/Fraunhofer ISE
Drohen längere Stromausfälle?
Gründe für die Engpässe
Konsequenzen für Deutschland

Der grenzüberschreitendeStromhandel zwischen Deutschland und den Niederlanden ist weitestgehend ausgeglichen.
Foto: Bildschirmfoto /energy-charts.info/Fraunhofer ISE
In Kürze:
- BASF plant den Bau eines riesigen Solarparks in Ludwigshafen.
- Der Netzbetreiber kann das Projekt aber nicht ans Netz anschließen.
- Der Grund sind zu geringe Netzkapazitäten.
- Die Bundesregierung kennt das Problem, hat aber noch keine Speicherstrategie entwickelt.
- Die bisherigen Speicherprojekte sind marktwirtschaftlich entstanden.

Direkt am Standort der firmeneigenen Kläranlage in Ludwigshafen soll der Solarpark (schwarze Linien) entstehen.
Foto: Google Maps, Bearbeitung: mf
Pfalzwerke sagen Nein
BMWE: Netzausbau „zwingend erforderlich“
Stromspeicher unterliegen gleichem Problem

Der Bundesverband Solarwirtschaft fordert ein verbindliches Ausbauziel bis 2030.
In Kürze:
- Braunkohle-Debatte kehrt zurück: Energieunsicherheit stellt den Kohleausstieg erneut infrage.
- LEAG bringt Vorschläge: Sonderregeln beim CO₂-Handel und günstiger Industriestrom.
- Experten warnen: Ausnahmen könnten die Klimapolitik schwächen.
- Lausitz betroffen: Tausende Arbeitsplätze hängen weiter an der Kohle.
Vom Klimaargument zu „Sicherheitsenergien“
„Wenn wir weiter auf fossile Importe angewiesen sind, sind wir auch weiter einem unkalkulierbaren Preisroulette ausgesetzt.“
„Erneuerbare Energien sind Sicherheitsenergien, die Deutschlands und Europas fatale Abhängigkeit von fossilen Energien schon stark verringert haben. “






































































