Tag: Bundeswehr
In Kürze:
- Die Luftwaffe führt vom 8. bis 12. Juni die Übung „Dispersed Operations 2026 – Panther Shield“ auf dem Hamburger Flughafen durch.
- Ziel ist es, die Nutzung ziviler Flughäfen im Krisen- und Verteidigungsfall zu erproben und die Zusammenarbeit mit zivilen Partnern zu verbessern.
- Die Übung folgt dem NATO-Konzept „Agile Combat Employment“ (ACE), das auf eine flexiblere Verteilung von Luftstreitkräften setzt.
Zivile Flughäfen als Teil moderner Verteidigungsplanung
Hamburg soll im Konfliktfall eine Schlüsselrolle übernehmen
USA kündigen Rückbau verfügbarer Ressourcen für NATO-Verbündete an
Übung in Hamburg als Ausdruck einer Neuordnung der Sicherheitsarchitektur
Frankreich setzt auf gemeinsame Abschreckung und Militärübungen
Bundeswehr soll erstmals an französischer Nuklearübung teilnehmen
Gesetzentwurf liegt im Ministerium schon vor
Gestaffelte Dienstpflicht
Pistorius will Reserve neu denken
Arbeitgeber sollen vorher angehört werden
Die 100 Milliarden Euro sind weitgehend verplant
In Kürze:
- Deutschland und Kanada haben eine Absichtserklärung für langfristige LNG–Lieferungen unterzeichnet.
- Die verstaatlichte Sefe soll ab den frühen 2030er–Jahren jährlich bis zu 1 Million Tonnen LNG aus Kanada beziehen.
- Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius warb in Kanada zugleich für deutsche U-Boote.
- Hintergrund der Gespräche sind NATO–Aufrüstung und Energiesicherheit und eine stärkere Diversifizierung der Energieversorgung.
Beginn der LNG-Einfuhr ab 2030er-Jahren
Deutscher U-Boot-Bauer hofft nach Norwegen-Auftrag auf Folgegeschäft
Noch keine Entscheidung über U-Boote für Kanada – Konkurrenz aus Südkorea
Neue Stabsstelle zur besseren Koordination
Oberst vermisst ein abgestimmtes Konzept
Landkreise fordern mehr Zivilschutz-Investitionen
Soldaten heimlich gefilmt
Polizei lässt Aufnahme löschen
In Kürze:
- Fast alle bisher kontaktierten Männer des Jahrgangs 2008 halten sich an die gesetzliche Pflicht, einen Fragebogen zur Wehrerfassung auszufüllen.
- Daten über Wehrfähigkeit und Bereitschaft zum Dienst an der Waffe sind noch unklar.
- 24 Musterungszentren sind im Aufbau; der Abschluss der Arbeiten ist zum 1. Juli 2027 anvisiert.
- Die Bundeswehr soll bis 2035 mindestens 260.000 aktive Soldaten beschäftigen.
Rund 12.500 Aufforderungsschreiben pro Woche
Jeder Zehnte reagiert nicht
Exakte Erfolgszahlen erst „im Sommer“
24 Musterungszentren im Aufbau
In neun Jahren von 186.000 auf 260.000 aktive Soldaten
Bundestag kann Wehrpflicht nach Bedarf beschließen
Zahl der Kriegsdienstverweigerungen steigt an
In Kürze:
- Fast alle bisher kontaktierten Männer des Jahrgangs 2008 halten sich an die gesetzliche Pflicht, einen Fragebogen zur Wehrerfassung auszufüllen.
- Daten über Wehrfähigkeit und Bereitschaft zum Dienst an der Waffe sind noch unklar.
- 24 Musterungszentren sind im Aufbau; der Abschluss der Arbeiten ist zum 1. Juli 2027 anvisiert.
- Die Bundeswehr soll bis 2035 mindestens 260.000 aktive Soldaten beschäftigen.
Rund 12.500 Aufforderungsschreiben pro Woche
Jeder Zehnte reagiert nicht
Exakte Erfolgszahlen erst „im Sommer“
24 Musterungszentren im Aufbau
In neun Jahren von 186.000 auf 260.000 aktive Soldaten
Bundestag kann Wehrpflicht nach Bedarf beschließen
Zahl der Kriegsdienstverweigerungen steigt an
16 neue Musterungszentren – außerhalb der Kasernen
Weitere acht Musterungszentren – je 50 neue Stellen
Fragebogen-Verweigerer sollen Bußgeld zahlen
Junge Männer, die den verpflichtenden Fragebogen zum neuen Wehrdienst nicht ausfüllen, sollen ein Bußgeld von 250 Euro erhalten – allerdings erst nach mehreren Mahnungen. Das Verteidigungsministerium hatte ursprünglich bis zu 1000 Euro erwogen.
Die Rücklaufquote liegt bei 91 Prozent (laut Spiegel): 86 Prozent antworteten sofort, weitere 5 Prozent nach Mahnung. Die Linke fordert, komplett auf Bußgelder zu verzichten.
Bis Ende April wurden rund 194.000 junge Männer und Frauen angeschrieben. Etwa die Hälfte der Antwortenden zeigt Interesse am freiwilligen Wehrdienst. Ziel bleibt, die Bundeswehr bis 2035 auf 255.000 bis 270.000 Soldaten zu vergrößern. (afp/red)
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