Category: wirtschaft
Mehr als 1.000 Filialen in elf Ländern
JD.com-Übernahme nicht entschieden
Behörde erlaubt Steiff-Übernahme durch Ravensburger
Zwei Matratzenhersteller in Insolvenz
TSG München 1860 fehlt das Geld
Corona-Heimwerkerboom abgeflaut – Hellweg ist pleite
Autohausgruppe Autolöwen vor dem Aus
Winzergenossenschaft vor Restrukturierungen
Deko-Kette Depot schließt 66 Filialen
Playmobil schließt Werk bei Nürnberg
12.900 Pleiten – Insolvenzen auf neuem Höchststand
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Hofbrauhaus Wolters geht in Insolvenz
Festivalveranstalter insolvent
Augsburger Druck- und Verlagshaus schließt
Oil & Vinegar: Niederländische Mutterfirma insolvent
Dekohändler Depot erneut insolvent
Glasfaser-Anbieter Metrofibre
TV-Sender meldet Insolvenz an
Confiserie-Spezialist „DreiMeister“
Lada-Importeur stellt Betrieb ein
Maschinenbauer Schuler will Gemmingen aufgeben
Der Hammer ist gefallen
Industrieofenbauer ELIOG macht dicht
Discounter Mac Geiz insolvent
Elektonik-Zulieferer IAV schließt Werk in Berlin
BioNTech will sparen
Druckmaschinenhersteller Manroland schließt in Offenbar
Autozulieferer meldet Insolvenz an
72 Feneberg-Filialen im Süden in Insolvenz
Spedition Betz International hat Insolvenz angemeldet
Tegut verlässt Deutschland
Kinderwagenhersteller insolvent
Atlas wird saniert

Baumaschinenbranche in der Krise. Die Atlas-Gruppe ist nun auch betroffen.
Hammer-Raumstylisten stellen Insolvenzantrag
Landmaschinen-Händler insolvent
Hotelbetreiber insolvent
Hersteller von Papierschneidemaschinen insolvent
Zalando schließt Standort Erfurt
Steuervergünstigungen fielen weg
Minus in allen Weltregionen
Nur 911er mit Zuwächsen
- Macan: rund 35.300 Fahrzeuge (minus 22 Prozent)
- Panamera: rund 9.300 Fahrzeuge (minus 38 Prozent)
- 718 (Boxster und Cayman): rund 2.800 Fahrzeuge (minus 73 Prozent)
- Taycan: rund 6.200 Fahrzeuge (minus 25 Prozent).
Absatz in der Abwärtsbewegung

FFG-Messestand bei der Waffenmesse Eurosatory im Juni, hier ist ein Militärjeep zu sehen.
Foto: Wolf von Dewitz/dpa
Geschäft mit Militärfahrzeugen
Wie es Deutz geht
In Kürze:
- Deutsche Autobauer stehen unter Druck, sind laut dem Ex-Kommunikationschef von BMW aber weiterhin wettbewerbsfähig.
- Richard Gaul: China ist weniger Bedrohung als oft dargestellt; entscheidend sind Kosten, Märkte und Strukturen.
- Gaul: Die Branche muss lokaler denken, flexibler produzieren und Technologieoffenheit bewahren.
Herr Gaul, wie ernst ist die Lage der deutschen Automobilindustrie? Erleben wir lediglich eine schwierige Phase oder verändert sich die Branche grundlegend?
Die deutsche Automobilindustrie galt über Jahrzehnte hinweg als eine der erfolgreichsten Branchen des Landes. Was ist von diesem Erfolgsmodell geblieben?
Lange Zeit war China der wichtigste Wachstumsmarkt der deutschen Hersteller. Heute kommen von dort einige ihrer stärksten Konkurrenten. Haben die deutschen Autobauer diese Entwicklung unterschätzt?
Gleichzeitig drängen chinesische Hersteller auf den europäischen Markt. Was machen sie besser als ihre deutschen Konkurrenten?
Woran liegt das?
Kann die deutsche Automobilindustrie verlorene Marktanteile in China zurückgewinnen?
Was ist der Unterschied?
Deutschland wollte bei der Elektromobilität einmal Vorreiter sein. Heute entsteht häufig der Eindruck, dass chinesische Hersteller und Tesla das Tempo bestimmen. Was ist schiefgelaufen?
Dennoch stehen gerade deutsche Hersteller bei der Elektromobilität unter erheblichem Druck.
Wurde der Verbrennungsmotor politisch und strategisch zu früh abgeschrieben? Oder halten die deutschen Hersteller zu lange an dieser Technologie fest?
Bei Verbrennungsmotoren hatten die deutschen Hersteller einen technologischen Vorsprung. Beginnt der Wettbewerb mit dem Elektroauto wieder bei null?
Lange hieß es, das Auto der Zukunft werde zum „Smartphone auf Rädern“.
Angenommen, Sie müssten heute über den Bau eines neuen Werkes entscheiden. Würden Sie es in Deutschland errichten?
Warum nicht?
China unterstützt seine Industrie strategisch, die Vereinigten Staaten schützen ihren Markt. Deutschland und Europa setzen stark auf Regulierung. Ist die Politik im globalen Wettbewerb zu naiv?
Welchen Anteil haben die Manager der deutschen Autokonzerne selbst an der heutigen Situation?
Wird es Unternehmen wie BMW, Mercedes und Volkswagen in 20 Jahren noch geben?
Gleichzeitig müssen die Hersteller ihre Fahrzeuge stärker an einzelne Märkte anpassen. Ist die Idee vom „Weltauto“ damit gescheitert?
Die Automobilindustrie muss also lokaler und zugleich globaler werden?
Müssen wir uns dann um die Zukunft der deutschen Automobilindustrie keine Sorgen machen?
Vielen Dank für das Gespräch!
Patentamtspräsidentin: „Gutes Zeichen“
„Dass Deutschland bei den Investitionen in immaterielles Vermögen zu den führenden Nationen gehört, ist ein gutes Zeichen.“
USA führt mit großem Abstand
2.000 Fußballfelder Produktionsfläche
Rutte: Kooperation von China und Russland „sollte uns beunruhigen“
Berichtspflichten sollen fallen
Warnung vor Widerständen
In Kürze:
- Die OPEC+ erhöht ihre Förderung im August um weitere 188.000 Barrel pro Tag.
- Die Wiedereröffnung der Straße von Hormus trägt zur Entspannung am Ölmarkt bei.
- Analysten rechnen für 2027 teilweise mit einem deutlichen Überangebot und niedrigeren Ölpreisen.
- Deutsche Verbraucher profitieren bislang nur eingeschränkt von den sinkenden Rohölpreisen.
Schritt der OPEC+ soll die Märkte und den Ölpreis stabilisieren
Freie Straße von Hormus und OPEC+ könnte Ölschwemme herbeiführen
Kraftstoffpreise in Deutschland bleiben vorerst hoch
Heizölkäufer zwischen Abwarten und Sicherheitsreserve
Wie sehen die Einnahmen und Ausgaben des Bundes aus?
Wie erklärt der Bund die Summen?
Wie hoch sind die Finanzierungslücken?
Wie hoch sind die einzelnen Etats?
Welche Kritik gibt es an den Finanzplänen?
Wie geht es jetzt weiter?
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In Kürze:
- McKinsey: Deutschland investiert zu wenig in neue Produktionskapazitäten.
- Standortnachteil: Hohe Kosten und lange Genehmigungen bremsen Investitionen.
- DIHK: Unternehmen setzen zunehmend auf Erhalt statt Wachstum.
Investitionen als Maßstab der Wettbewerbsfähigkeit
„Unternehmen investieren dort, wo sie die besten Erfolgschancen sehen.“
Hohe Kosten bremsen neue Projekte
Mehr als ein Energieproblem
Nicht jeder Kostennachteil kann beseitigt werden
Produktivität statt Subventionen
Investitionsbereitschaft auf einem Tiefstand
Deutschland als Sonderfall in Europa
Wohneigentumsquote in keinem anderen EU-Land so niedrig
Kaufprämie sorgt für Schub
Chinesische Hersteller holen auf
In Kürze:
- BYD hat einen ehemaligen Ferrari-Standort im oberbayerischen Starnberg übernommen und baut damit sein Vertriebsnetz in Deutschland aus.
- Der chinesische Autobauer plant weitere Produktionskapazitäten in Europa und prüft die Übernahme bestehender Werke in Spanien oder Frankreich.
- Die Expansion erfolgt vor dem Hintergrund von EU-Zöllen und industriepolitischen Vorgaben, die eine stärkere lokale Produktion begünstigen sollen.
- Während chinesische Hersteller investieren, reagieren deutsche Autobauer wie Mercedes mit Standortverkäufen, Sparmaßnahmen und einer Debatte über Arbeitskosten und Wettbewerbsfähigkeit.
Harmony übernimmt ehemaligen Ferrari-Standort
Mieter der rund 2.500 Quadratmeter großen Flächen ist das Unternehmen Harmony New Energy Auto Service Germany, das dort künftig Fahrzeuge des chinesischen Herstellers BYD vertreibt. In einer Erklärung sprach Projektentwickler Concrete Capital von einem „großen Vermietungserfolg“. Mit der langfristigen Vermietung an Harmony gewinne man einen „starken, international erfahrenen Partner für diesen Standort“. Die Ansiedlung bestätige die Attraktivität der Immobilie und unterstreiche die Qualität des Standorts.
BYD will Produktion in Europa ausbauen
Langfristig will BYD rund 70 Prozent der in Europa verkauften Fahrzeuge auch dort produzieren. Dabei bevorzugt das Unternehmen die Übernahme bestehender Werke gegenüber dem Bau neuer Fabriken. Die Strategie steht im Zusammenhang mit den von der EU eingeführten Zusatzzöllen auf Elektrofahrzeuge aus China sowie weiteren geplanten industriepolitischen Maßnahmen.
Mercedes verkauft Standorte und verschärft Sparkurs
Verdi fordert sieben Prozent mehr Lohn
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