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Niedrige Gasspeicher-Füllstände – deutlich höhere Preise erwartet


In Kürze:

  • Das Vergleichsportal Verivox erwartet weitere Preissteigerungen beim Erdgas.
  • Gaskunden wird empfohlen, baldmöglichst den Tarif zu wechseln.
  • Trotz eines Gasspeicher-Füllstands von nur 59,4 Prozent zeigen sich ein Experte und die Bundesnetzagentur zuversichtlich.

 
Die Lage an den Energiemärkten bleibt angespannt. Obwohl die Befüllung der deutschen Gasspeicher zwischenzeitlich wieder etwas angezogen hat, befinden sich die Füllstände zu Beginn der Heizsaison weiterhin auf Rekordtiefs. Indes erwarten Experten neue Preisschübe beim Gas.
Am 8. Oktober 2026 waren die Gasspeicher im Durchschnitt zu 59,4 Prozent gefüllt. Das waren 16,6 Prozentpunkte weniger als zum selben Zeitpunkt des Vorjahres. Gleichzeitig war es der niedrigste Stand zu dieser Jahreszeit seit mindestens 15 Jahren.

Die Entwicklung des aktuellen Gasspeicher-Füllstandes (orange) und zum Vergleich der Verlauf im Vorjahr (blau).

Spätestens ab Anfang November entleeren sich erfahrungsgemäß wieder die Gasspeicher. Die Entleerung ist – nicht nur, aber primär – abhängig von den Außentemperaturen. Je niedriger diese sind, desto schneller die Entleerung, da der Heizbedarf höher ist. Aktuell heizt knapp die Hälfte der Haushalte noch mit Gas.

Steigende Preise erwartet

Aufgrund des anhaltenden Irankrieges und der gesperrten Straße von Hormus steht dem Weltmarkt weiterhin weniger Erdgas zur Verfügung als sonst.
Daher rechnen die Experten des Vergleichsportals Verivox laut MDR mit einem deutlichen Preisanstieg bei Gas, aber auch bei Strom. Sie erwarten eine weitere Verteuerung der Gaspreise um bis zu 20 Prozent.
Zunächst trifft die Erhöhung Gaskunden, die zu den aktuell höheren Konditionen wechseln, also Neukunden. Für Kunden mit laufendem Tarif ändert sich vorerst nichts. Lundquist Neubauer, Energieexperte bei Verivox, sagte jedoch: „Auch für Bestandskunden wird der Preis in den nächsten Monaten steigen.“
Dabei hat der durchschnittliche Neukundentarif der Privathaushalte in den vergangenen Wochen schon einen klaren Preissprung erlebt. Aktuell kostet die Kilowattstunde laut dem Portal 1-gasvergleich.com 12,2 Cent. Vor dem Irankrieg lag der Preis noch bei rund 8 Cent.

Am 8. Oktober 2026 ist der Gaspreis für private Neukunden auf 12,2 Cent pro Kilowattstunde angestiegen.

Warum Verbraucher jetzt handeln sollten

Neubauer empfiehlt den Gaskunden, ihre Entscheidung, in einen neuen Gastarif zu wechseln, nicht zu lange hinauszuzögern. Da die Preise wie erwähnt demnächst weiter steigen könnten, sei jetzt die günstigste Gelegenheit.
„Das heißt, in der Regel ist es dann Ende Oktober, Mitte November so weit, dass zahlreiche Preiserhöhungsschreiben der Versorger ins Haus flattern“, so Neubauer.
Verivox rät den Gaskunden, sich die Lieferverträge schon jetzt genau anzuschauen. Entscheidend sei der Vergleich der Konditionen des bestehenden Tarifs mit denen eines neuen. Unter Umständen könnten Verbraucher mit einem zeitnahen Wechsel und einem guten Neukundenangebot sogar Geld sparen.
Aktuell lohnt bei der Tarifwahl besonders der Blick auf die Dauer der Preisgarantie. Hier ist entweder ein festes Datum angegeben oder die Anbieter legen diese auf 12 oder 24 Monate fest. Wenn längerfristig hohe Preise zu erwarten sind, empfiehlt sich eine Preisgarantie möglichst für die nächsten zwei Jahre.

Europäischer Gasverbund und LNG als Sicherheitspuffer?

Während viele Experten die niedrigen deutschen Gasspeicher-Füllstände und die Lage am Gasmarkt als Risiko bewerten, schätzen andere die Lage weniger kritisch ein. So verweist der Energieexperte Hendrik Diers vom Energiewirtschaftlichen Institut an der Universität zu Köln darauf, dass Deutschland auf dem Gasmarkt nicht isoliert, sondern Teil des europäischen Gasverbunds sei. Die Staaten handeln dort täglich Erdgas untereinander.
Viele EU-Länder haben deutlich vollere Gasspeicher. Zu den Spitzenreitern zählen Polen mit 99,1 Prozent, Portugal mit 95,5 Prozent, Italien mit 88,3 Prozent und Frankreich mit 86,1 Prozent. Der EU-weite durchschnittliche Füllstand beträgt aktuell 73,1 Prozent.
Als weiteren sicheren Hafen nennt Diers die erst wenige Jahre alten LNG-Kapazitäten. „Europa hat im Vergleich zur letzten Energiekrise deutlich mehr LNG-Importterminals ausgebaut“, so der Energieexperte. „Wir sind also nicht nur auf die Speicher angewiesen, sondern können auch über LNG, also Flüssigerdgas, Gas nach Europa importieren und können dadurch Versorgungssicherheit gewährleisten.“
Außerdem hat das Bundeswirtschaftsministerium im September den bundeseigenen Gasimporteur SEFE beauftragt, zusätzliches Erdgas einzukaufen. Laut Diers senke diese staatliche Maßnahme vor allem das Preisrisiko. Die Bundesnetzagentur bewertet trotz der niedrigen Füllstände die aktuelle Gasversorgung weiterhin als stabil und die Versorgungssicherheit als gewährleistet.
Allerdings ist die gesetzliche Füllstandsvorgabe von 80 Prozent bis zum 1. November kaum noch erreichbar. Dazu wäre eine tägliche Befüllung von rund 0,87 Prozentpunkten nötig. In den vergangenen sieben Tagen lag die tägliche Füllrate durchschnittlich bei 0,20 Prozentpunkten, zuletzt bei 0,14 Prozentpunkten.
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Reiche füllt Speicher über Sefe – Grüne kritisieren „letzte Sekunde“

Angesichts der aktuell niedrigen Füllstände deutscher Gasspeicher hat Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) das bundeseigene Energieunternehmen Sefe zur vermehrten Einspeicherung angewiesen. Der zentrale Grund dafür liege „in den weiter andauernden geopolitischen Risiken“, erklärte eine Ministeriumssprecherin am Mittwoch in Berlin. Aus Sicht der Krisenvorsorge sei dieser Schritt „ein wichtiger zusätzlicher Beitrag, um die Resilienz der deutschen Gasversorgung zu erhöhen“.

Speicherstände deutlich unter früheren Jahren

Die Füllstände deutscher Gasspeicher sind derzeit deutlich geringer als in den Vergleichszeiträumen früherer Jahre. Nach Angaben der Bundesnetzagentur vom Dienstag lagen sie zuletzt bei 57,6 Prozent, wobei die täglichen Einspeicherungen in den vergangenen Tagen „zum Teil weiterhin recht niedrig“ gewesen seien. Grund dafür ist insbesondere, dass sich Import und Speicherung von Erdgas derzeit wegen der hohen Preise am Weltmarkt infolge des Iran-Kriegs kaum lohnen.

Sefe soll zusätzliche Mengen beschaffen

Wie die Sprecherin des Wirtschaftsministeriums ausführte, entschied Reiche nun in Absprache mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), „dass die bundeseigene Sefe Securing Energy for Europe GmbH angewiesen wird, vermehrt Erdgas einzuspeichern“. Sefe wird demnach „selber entscheiden, welche Mengen zu welchem Zeitpunkt eingespeichert werden und die Mengen durch zusätzliche Lieferungen beschaffen, um die Einspeicherungen der anderen Marktteilnehmer nicht zu beeinträchtigen“.
Klar müsse zugleich sein, dass die Erwartung an alle anderen Marktakteure, ihrer Verpflichtung nachzukommen, Gas für den Winter einzuspeichern, „ohne Wenn und Aber bestehen“ bleibe, erklärte die Ministeriumssprecherin weiter. „Die von Sefe einzuleitenden Schritte sollen daher auch ein klares Signal an weitere Unternehmen sein.“

Vorbereitetes Instrument kommt zum Einsatz

Reiche habe „stets deutlich gemacht, dass wir die Entwicklung am Gasmarkt eng verfolgen und für unterschiedliche Szenarien Instrumente vorbereitet haben, die bei Bedarf eingesetzt werden können – gerade mit Blick auf die geopolitische Lage“. Dieser Bedarf sei nun eingetreten. Die Beauftragung von Sefe mit zusätzlicher Beschaffung sei eines dieser vorbereiteten Instrumente und komme jetzt zur Anwendung.
Für die Zukunft werde die Bundesregierung zudem „eine strategische Gasreserve zur Abdeckung der genannten Risiken einrichten“, führte die Sprecherin aus. „Der Aufbau der Gasreserve wird nach der entsprechenden Gesetzesänderung im Jahr 2027 beginnen.“

BDEW begrüßt Schritt

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) begrüßte die Anweisung zur vermehrten Einspeicherung. „Mit der angekündigten Maßnahme schafft die Bundesregierung eine zusätzliche Absicherung der Gasversorgung für den kommenden Winter“, erklärte BDEW-Chefin Kerstin Andreae. „Das ist vor dem Hintergrund der sehr unsicheren geopolitischen Lage und der noch fehlenden strategischen Gasreserve sinnvoll.“
Zugleich hob sie hervor, dass die Gasversorgung in Deutschland „zuverlässig“ sei und dies auch bleibe. Mit dem Aufbau der inländischen LNG-Terminals und diversifizierten Importen sei eine „weitere tragende Säule der Versorgung gestärkt“ worden, erläuterte sie.

Grüne werfen Reiche Planlosigkeit vor

Die Vizechefin der Grünen-Bundestagsfraktion, Julia Verlinden, kritisierte hingegen, dass Wirtschaftsministerin Reiche genug Zeit gehabt habe, „sich auf den Winter vorzubereiten und Deutschlands Abhängigkeit von teuren Gasimporten zu verringern“, wie sie den Zeitungen der Funke Medien sagte.
„Dass sie jetzt in letzter Sekunde zu hohen Preisen die Gasspeicher füllen will, zeigt wie planlos und ideologiegetrieben sie agiert.“ Reiche müsse die „dramatische Abhängigkeit“ von fossilen Energien verringern, forderte Verlinden. Dazu gehörten auch der Ausbau von Wind- und Solarenergie sowie die Elektrifizierung von Verkehr, Wärmesektor und Wirtschaft.

Kommunen fordern Absicherung möglicher Mehrkosten

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) begrüßte den staatlichen Eingriff zur Befüllung der deutschen Gasspeicher indes ebenfalls – mahnte aber auch eine gezielte Unterstützung der Kommunen an, falls die Kosten bei der Wärmeversorgung künftig steigen sollten.
„Eine staatliche Befüllung der Gasspeicher führt nicht unmittelbar zu höheren Gaspreisen für die Bürgerinnen und Bürger und die Kommunen“, sagte DStGB-Präsident Ralph Spiegler der „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe). Ob und in welchem Umfang sich solche Maßnahmen auf die kommunalen Energiekosten auswirken würden, hänge maßgeblich von den jeweiligen Beschaffungsverträgen der Kommunen ab.
„Gleichwohl kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich höhere Kosten auch bei der Wärmeversorgung von Schulen, Kitas und Verwaltungsgebäuden bemerkbar machen“, fügte er hinzu. Für die Städte und Gemeinden sei deshalb entscheidend, „dass Eingriffe in den Markt sorgfältig abgewogen werden und mögliche Mehrkosten für die kommunalen Haushalte erfasst und berücksichtigt werden“, mahnte der DStGB-Präsident. Wo es tatsächlich zu zusätzlichen Belastungen komme, brauche es „gezielte Unterstützung für die betroffenen Kommunen“. (afp/red)
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Umfrage: Energiepreise könnten auf 2022er-Niveau ansteigen


In Kürze:

  • Laut einer Montel-Umfrage kann Deutschland diesen Herbst ähnlich hohe Energie-Marktpreise sehen wie 2022.
  • Grund ist das weiterhin niedrige Füllstandsniveau der Gasspeicher.
  • LNG hat weitere Kapazitäten, dem steht jedoch ein Konkurrenzkampf der Märkte entgegen.
  • Der Staat will bei einer Gasmangellage erst dann eingreifen, wenn die Versorgungssicherheit wirklich bedroht ist.

 
Noch in diesem Herbst könnten die deutschen Energiepreise an der Strombörse den höchsten Stand seit der Energiekrise im Jahr 2022 erreichen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des europäischen Energienachrichtendienstes „Montel“.
Dies wäre selbst bei milden Wetterbedingungen der Fall, wie Branchenanalysten laut Montel schlussfolgerten. Milde Temperaturen über die Wintermonate bedeuten einen geringeren Energie- und Gasverbrauch als eisige Temperaturen.
Die relevante europäische Börse für den Preis des fossilen Brennstoffs ist der „Dutch TTF Natural Gas Future“ in Amsterdam. Aktuell liegt der Preis bei rund 80 Euro pro Megawattstunde (€/MWh). Vor Beginn des Irankrieges befand er sich im Bereich um 30 €/MWh. Besonders in den vergangenen Wochen zog der Preis deutlich an.

Niedrige Gasspeicher-Füllstände bereiten Sorge

Ausschlaggebend für das Umfrageergebnis sind vor allem die geringen Gasspeicher-Füllstände. Sie sind zu diesem Zeitpunkt im Jahr so niedrig wie noch nie zuvor.
Aktuell sind die deutschen Gasspeicher im Durchschnitt zu 55,6 Prozent (Stand: 12. September 2026)  gefüllt. Das sind 19,24 Prozentpunkte weniger als der Füllstand zum Vorjahreszeitpunkt. Die durchschnittliche tägliche Nettoänderung der vergangenen sieben Tage liegt bei +0,21 Prozentpunkte.
Energiepreise

Die Entwicklung der Füllstände der deutschen Gasspeicher. Stand: 13. September 2026.

Der größte Gasspeicher Deutschlands ist UGS Rehden. Er besitzt rund 20 Prozent der gesamten Gasspeicherkapazität Deutschlands. Dieser Porenspeicher in Niedersachsen weist momentan einen Füllstand von 9,4 Prozent auf.
Diese niedrigen Füllstände bereiten unter anderem dem Gasspeicher-Verband „INES“ große Sorgen. „Seit Beginn der Aufzeichnungen vor 15 Jahren wurde zu dieser Jahreszeit kein vergleichbar niedriger Speicherfüllstand verzeichnet“, so der Verband. „Die Wiederbefüllung ist damit im bisherigen Jahresverlauf deutlich hinter dem notwendigen Tempo zurückgeblieben.“
Sollte der Winter mild oder normal kalt werden, reicht das gespeicherte Gas den INES-Modellrechnungen zufolge locker aus. Im Falle eines sehr kalten Winters – also so kalt wie 2010 – würden die Speicherbestände aber nicht reichen.

LNG als Rettung – oder doch nicht?

Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWE) rechnet allerdings weiterhin nicht mit einer Gasmangellage in diesem Winter. Bei einer Bundespressekonferenz am 25. August betonte das Ministerium, dass die „Versorgungssicherheit nicht allein am Faktor Speicherfüllstand“ abzulesen sei. „Entscheidend ist das Zusammenspiel von Speichern, laufenden Pipelineimporten, LNG-Importen, verfügbarer Infrastruktur, Nachfrage und dem europäischen Gasverbund“, so ein Sprecher.
Klaus Müller, Chef der Bundesnetzagentur, wies zudem auf die mögliche Ausweitung von Flüssiggas (LNG)-Importen hin: „Die LNG-Terminals haben zurzeit eine Auslastung von etwa 45 Prozent. Da sind ausreichend Kapazitäten, zusätzliches Gas zu importieren.“
Hierbei ist jedoch zu erwähnen, dass LNG nur rund 12 Prozent der deutschen Gasimporte ausmacht. Somit würden höhere LNG-Importe Deutschlands Gaslieferungen insgesamt nur geringfügig stärken.
Allerdings weist das Ministerium auch auf die gestiegenen Gaskosten hin. „Die Preise sind seit der militärischen Eskalation im Nahen Osten erhöht und volatil. Gleichzeitig fehlen dem Weltmarkt infolge der Einschränkungen an der Straße von Hormus LNG-Mengen. Das erschwert und verteuert die Beschaffung und beeinflusst auch die Wirtschaftlichkeit der Einspeicherung“, heißt es.
Montel verwies im Rahmen seiner Umfrage auf einen möglichen LNG-Bieterwettkampf mit Asien, was wiederum die Märkte und Preise antreibe. Bereits bei der Dieselknappheit im Frühling dieses Jahres drehten Tankschiffe nach Asien ab, die ursprünglich europäische Häfen ansteuern wollten. Höhere Preisangebote aus Asien brachten die Händler dazu, Ladungen umzuleiten.

Wird der Staat eingreifen?

Füllstände unter 20 Prozent reduzieren bereits die Entnahmekapazität der Gasspeicher. Fehlt der Druck, kann der Betreiber weniger Gas herausleiten. Laut dem Energieexperten Stefan Spiegelsperger lässt ein bundesweit durchschnittlicher Speicherfüllstand von 50 Prozent eine Entnahmekapazität von rund 6.900 Gigawattstunden pro Tag (GWh/d) zu.
Bei 20 Prozent sind es noch rund 3.000 GWh/d und bei 10 Prozent nur noch rund 1.500 GWh/d. Zur Einordnung: An einigen kalten Tagen mussten die Gasspeicherbetreiber im vergangenen Jahr teils mehr als 3.000 GWh/d entnehmen.
Mehrere Prognosen gehen aktuell von einem deutlichen Absinken unter die 20-Prozent-Marke in diesem Winter aus. Doch das BMWE will zunächst nicht in das Marktgeschehen eingreifen. „Die Wintervorsorge bleibt zunächst Aufgabe des Marktes“, betonte der Sprecher. „Staatliche Gaskäufe können zusätzliche Nachfrage schaffen, Preise erhöhen und private Einspeicherung verdrängen.“
Allerdings habe die Versorgungssicherheit auch unter schwierigeren Bedingungen „oberste Priorität“. Der Sprecher ergänzte: „Wenn sich zentrale Risikofaktoren für die Versorgungssicherheit deutlich verschärfen, kann und wird der Staat reagieren.“