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09.08.2026 | Fahrverbot in vier Bundesländern ausgesetzt | Iran stellt neue Bedingungen | Nach Großbrand am Gardasee: Menschen können zurück

HEUTE12:12 Uhr

Fahrverbot ausgesetzt – erste Laster rollen

NRW, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und das Saarland lockern wegen des Niedrigwassers vorübergehend das Sonn- und Feiertagsfahrverbot. Die Regelung gilt zunächst bis zum 31. August beziehungsweise dem 30. August. Zudem dürfen in NRW Lkw in den Sommerferien auch samstags fahren.
Die Ausnahmeregelung gilt in NRW zunächst bis zum 31. August.

Die Ausnahmeregelung gilt in NRW zunächst bis zum 31. August.

Foto: Roberto Pfeil/dpa

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HEUTE11:50 Uhr

Taifun-Warnung an der Ostküste Chinas und Taiwan

Chinas Nationales Meteorologisches Zentrum gab am Sonntag eine Taifun-Warnung der höchsten Stufe heraus. Es wird erwartet, dass der Taifun „Dolphin“ am Sonntagabend oder Montagmorgen in Zhejiang oder Fujian auf Land trifft. Auch Taiwan ist betroffen. Es wurden Menschen evakuiert, der Fähr- und Luftverkehr vielerorts eingestellt.

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HEUTE11:26 Uhr

Bulgarien bestellt ukrainische Botschafterin ein

Die Explosion einer mutmaßlich ukrainischen Drohne nahe einer strategisch wichtigen Gaspipeline in Bulgarien führt zu diplomatischen Verstimmungen zwischen Sofia und Kiew. Außenministerin Welislawa Petrowa bestellte die ukrainische Botschafterin für Montag ein. Kiew bestreitet, vorsätzlich ein Fluggerät nach Bulgarien gelenkt zu haben.

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HEUTE11:08 Uhr

Nach Großbrand auf italienischer Seite des Gardasee: Menschen können zurück

Wegen eines Waldbrands wurden am Wochenende etwa 250 Menschen am Westufer des Gardasee evakuiert. Der Brand in den Bergen oberhalb des Ufers verbreitete sich rasant, begünstigt durch Trockenheit und heftige Windböen. Mit Hilfe von Flugzeugen und Hubschraubern konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden. Alle Evakuierten konnten zurück, das Feuer griff nicht auf die Ortschaft über. Die Ursache ist unklar.
Zu dem Feuer kam es in der Gemeinde Tignale am Westufer des Gardasees.

Zu dem Feuer kam es in der Gemeinde Tignale am Westufer des Gardasees.

Foto: –/Vigili del Fuoco/dpa

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HEUTE10:48 Uhr

Weinlese in Frankreich hat begonnen

Am 8. August begann die Weinlese in französischen Weinanbaugebieten in Crémants. Auch in anderen Regionen begann die Weinlese so früh wie nie zuvor – am 7. August in der Champagne im Nordosten des Landes. Im Languedoc-Roussillon im Süden hatte die Lese bereits im Juli begonnen. Grund sind die hohen Temperaturen.

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HEUTE10:43 Uhr

DAK-Analyse: ADHS-Neudiagnosen bei Kindern deutlich gestiegen

Die Zahl der ADHS-Neudiagnosen bei Kindern und Jugendlichen bis 17 Jahre stieg in Deutschland binnen Jahresfrist um 16 Prozent auf rund  202.000. Das zeigt eine DAK-Analyse. Jungen bekamen etwa doppelt so häufig eine Erstdiagnose wie Mädchen. Hochgerechnet betraf das 2024 rund 136.500 Jungen und 65.000 Mädchen (+21 Prozent). 

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HEUTE10:11 Uhr

Frei: Über Beteiligung an AfD-Regierung entscheidet nicht die CDU in Sachsen-Anhalt

Unionsfraktionschef Thorsten Frei zufolge entscheidet die CDU in Sachsen-Anhalt nicht allein über eine mögliche Beteiligung an einer AfD-Regierung. Das Kooperationsverbot gelte bundesweit. Normalerweise hält sich die Bundespartei aus einer Regierungsbildung in den Ländern heraus. Frei widersprach Spekulationen, Merz könnte als Parteichef und Kanzler abgelöst werden.
HEUTE9:45 Uhr

Beinahezusammenstoß von zwei Flugzeugen in Sydney

Am Flughafen Sydney musste ein Airbus A320 von Jetstar vor dem Start abrupt abbremsen, weil sich an einer Rollfeld-Kreuzung ein Flugzeugschlepper mit einer Boeing 777 von Qatar Airways näherte. Ein Mitglied der Kabinenbesatzung der A320 wurde verletzt. Zwischen beiden Flugzeugen waren nur wenige Meter Abstand.

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HEUTE9:32 Uhr

Störche in der Stadt

Weißstörche breiten sich massiv in Novi Sad in Serbien aus. Laut der serbischen Gesellschaft für Vogelschutz und -forschung gilt dieser Ort als die größte städtische Kolonie von Weißstörchen auf dem Balkan und als zweitgrößte in Europa.

Am 8. August 2026 ruht sich ein Schwarm Weißstörche entlang einer Autobahn am Stadtrand von Novi Sad in Serbien.

Foto: Nenad Mihajlovic/AFP via Getty Images

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HEUTE9:20 Uhr

Selenskyj hofft auf mehr Hilfe

Russische Angriffe haben in der Nacht erneut in mehreren ukrainischen Städten Schäden verursacht. Laut Präsident Wolodymyr Selenskyj gab es Angriffe auf Charkiw, Pawlohrad und in den Regionen Schytomyr, Mykolajiw, Kiew, Cherson, Sumy, Dnipro, Saporischschja und Donezk. Er forderte erneut mehr Druck und Sanktionen gegen Russland sowie eine verstärkte Luftverteidigung für die Ukraine.

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HEUTE9:06 Uhr

Tote und Verletzte bei Angriff auf russische Grenzstadt Belgorod

Durch einen ukrainischen Drohnenangriff auf die russische Großstadt Belgorod sind laut Behörden mindestens 3 Menschen gestorben, 25 verletzt und vier Wohnblocks beschädigt worden. Russland meldete zudem Drohnenangriffe auf Noworossijsk und Gelendschik am Schwarzen Meer. Angaben zu militärischen Zielen des Angriffs gab es nicht.

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HEUTE8:52 Uhr

Sonntagstrend: AfD weiterhin stärkste Kraft vor Union – Grüne und BSW verlieren

Die AfD bleibt mit 28 Prozent in der aktuellen Wahlumfrage von INSA für die „BILD am Sonntag“ weiterhin stärkste Kraft und liegt deutlich vor der Union, die auf 21 Prozent kommt. Dahinter folgen die Grünen mit 13 Prozent (-1). Die SPD bleibt unverändert bei 12 Prozent, die Linke bei 11 Prozent, die FDP bei 5 Prozent. Das BSW liegt bei 3 Prozent (-1).

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HEUTE8:23 Uhr

Berliner Museumsinsel: Altes Museum muss saniert werden

Das Alte Museum auf der Berliner Museumsinsel weist laut der Präsidentin der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Marion Ackermann, Risse in den Wänden auf. Es soll in den 2030er Jahren generalsaniert werden. Erste Teile des Pergamonmuseums öffnen 2027, vollständig öffnen soll es 2037. Für die Sanierungskosten sind 1,5 Milliarden Euro kalkuliert.
Der erste Teil des Pergamonmuseums soll nächsten Sommer wieder öffnen. (Archivbild)

Der erste Teil des Pergamonmuseums soll nächsten Sommer wieder öffnen. (Archivbild)

Foto: Markus Lenhardt/dpa

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HEUTE7:01 Uhr

Dobrindt: Neues Zentrum soll zu Drohnensicherheit forschen

Am 18. August soll am Testflughafen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Cochstedt in Sachsen-Anhalt eine Forschungseinrichtung für Drohnensicherheit errichtet werden. Innenminister Alexander Dobrindt will die Forschung zur Drohnensicherheit ausbauen. „Wir befinden uns nicht im Krieg, aber wir sind tägliches Ziel hybrider Kriegsführung“, sagte der Minister.

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HEUTE6:55 Uhr

Iran stellt weitreichende Bedingungen zur Straße von Hormus

Teheran knüpft die Wiedereröffnung der Straße von Hormus an neue weitreichende Bedingungen: Ende des Krieges gegen den Iran, Anzug der US-Truppen, Ende der Seeblockade gegen iranische Häfen, vollständige Entschädigung des Iran für Kriegsschäden, Aufhebung der Sanktionen, bedingungslose Freigabe eingefrorener Vermögenswerte.

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HEUTE6:32 Uhr

Rund 10.000 Menschen demonstrieren in Plauen gegen Politik der Bundesregierung

Im sächsischen Plauen forderten gestern rund 10.000 Menschen unter anderem den Rücktritt von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Neuwahlen und eine Einführung von Volksentscheiden. Das „Projekt M1llion“ machte mit acht Versammlungen, vier Autokorsos und einem Marsch durch die Stadt auf ihr Vorhaben aufmerksam. Laut der Polizei verliefen die Versammlungen allesamt friedlich.

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HEUTE6:27 Uhr

Wetterdienst warnt vor Hitze in vier Bundesländern

Für Teile Süddeutschlands hat der Deutsche Wetterdienst eine Warnung vor Hitze herausgegeben. Sie gilt ab 11:00 Uhr für Gebiete in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz. Der Wetterdienst erwartet überwiegend freundliches Wetter. Im Tagesverlauf können auch Wolken aufziehen, gebietsweise auch mit Gewittern. Eine größere Abkühlung ist erst einmal nicht in Sicht.
Die beste Abkühlung bei Hitzegraden ist für viele Menschen ein Besuch im Freibad.

Die beste Abkühlung bei Hitzegraden ist für viele Menschen ein Besuch im Freibad.

Foto: Carsten Koall/dpa

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HEUTE6:00 Uhr

INSA: Mehrheit gegen Abschaffung der „Rente mit 63“

Laut einer INSA-Umfrage lehnen 68 Prozent der Deutschen eine Abschaffung der „Rente mit 63“ ab, 24 Prozent befürworten sie. 56 Prozent wollen sie nutzen oder haben dies getan. Sozialausgaben auf Minijobs lehnen 61 Prozent der Menschen ab. Insgesamt zeigen sich die Deutschen unzufrieden mit der Rentenpolitik der Bundesregierung: 77 Prozent sind mit ihr unzufrieden.

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HEUTE5:18 Uhr

Waldbrand in Kanada – 20.000 Menschen evakuiert

In der Provinz British Columbia im Westen Kanadas haben die Behörden wegen eines sich rasch ausbreitenden Waldbrandes, dem „Bald-Range-Feuer“, den Notstand ausgerufen. Über 20.000 Bewohner wurden in Sicherheit gebracht, teilweise auch aus der Luft. Starker Wind hatte den Waldbrand am späten Freitagabend angefacht und sich weiter ausbreiten lassen. Das Feuer zerstörte bereits viele Häuser über.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen
 

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Hitzewarnung am Sonntag – keine Abkühlung in Sicht

Richtige Abkühlung ist auch in den nächsten Tagen nicht in Sicht. Immerhin ziehen ein paar Wolken auf, wie der Deutsche Wetterdienst berichtet. Örtlich kann es ein bisschen regnen, aber lange nicht genug.
Für Teile Süddeutschlands gab der DWD am Sonntag eine Hitzewarnung heraus. Sie galt ab 11:00 Uhr für Gebiete in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz, wo es bis zu 36 Grad heiß werden sollte.
auch Später können Wolken aufziehen, die vereinzelt Schauer oder auch ein Gewitter bringen, hieß es in der Vorhersage.

Viel trinken und Sonne meiden

Die Hitzebelastung könne für Menschen gefährlich werden und zu Problemen mit der Gesundheit führen. Weiter heißt es: „Vermeiden Sie nach Möglichkeit die Hitze, trinken Sie ausreichend Wasser und halten Sie die Innenräume kühl.“
Größere Abkühlung ist erst einmal nicht in Sicht. „Während am Dienstag und Mittwoch die Temperaturkurve eine vorübergehende Delle hinlegt, die in Süddeutschland nur geringe Auswirkungen hat, dringen in der zweiten Wochenhälfte erneut wärmere Luftmassen nach Norddeutschland vor“, so die Prognose.

Zu wenig Regen

Am Montag bilden sich viele Quellwolken, aus denen es örtlich leicht regnen kann. In der Südhälfte können auch lokal Schauer und Gewitter entstehen. Sonst scheint im Süden verbreitet die Sonne.
„Da die heiße Luftmasse im Süden nicht ausgetauscht wurde, steigt dort die Quecksilbersäule auf Werte bis 36 Grad. Im Norden ist es mit etwa 25 Grad deutlich angenehmer“, sagt DWD-Meteorologe Markus Eifried.
Am Dienstag liegen über Norddeutschland tiefe Wolken, während es in Süddeutschland wieder sonnig wird. Eine Ausnahme bildet der Alpenrand, hier können sich Gewitter bilden.
„Die Höchstwerte gehen etwas zurück, wobei im Südwesten immer noch heiße 34 Grad auf der Agenda stehen“, wie der Meteorologe vorhersagt.
Ab Mitte der Woche wird es noch heißer: Bis zu 37 Grad im Südwesten, auch im Norden werden vielfach 30 Grad erreicht.
„Die Trockenheit, die besonders in Süddeutschland spürbar ausgeprägt ist, wird sich damit weiter verstärken. Die Waldbrandgefahr verharrt besonders in Süddeutschland im Bereich hoher und teils sehr hoher Werte.“ (dpa/red)
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09.08.2026 | Beinahezusammenstoß zweier Flugzeuge in Sydney | Iran stellt neue Bedingungen | Über Beteiligung an AfD-Regierung entscheidet nicht die CDU Sachsen-Anhalt

HEUTE10:11 Uhr

Frei: Über Beteiligung an AfD-Regierung entscheidet nicht die CDU in Sachsen-Anhalt

Unionsfraktionschef Thorsten Frei zufolge entscheidet die CDU in Sachsen-Anhalt nicht allein über eine mögliche Beteiligung an einer AfD-Regierung. Das Kooperationsverbot gelte bundesweit. Normalerweise hält sich die Bundespartei aus einer Regierungsbildung in den Ländern heraus. Frei widersprach Spekulationen, Merz könnte als Parteichef und Kanzler abgelöst werden.
HEUTE9:45 Uhr

Beinahezusammenstoß von zwei Flugzeugen in Sydney

Am Flughafen Sydney musste ein Airbus A320 von Jetstar vor dem Start abrupt abbremsen, weil sich an einer Rollfeld-Kreuzung ein Flugzeugschlepper mit einer Boeing 777 von Qatar Airways näherte. Ein Mitglied der Kabinenbesatzung der A320 wurde verletzt. Zwischen beiden Flugzeugen waren nur wenige Meter Abstand.

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HEUTE9:32 Uhr

Störche in der Stadt

Weißstörche breiten sich massiv in Novi Sad in Serbien aus. Laut der serbischen Gesellschaft für Vogelschutz und -forschung gilt dieser Ort als die größte städtische Kolonie von Weißstörchen auf dem Balkan und als zweitgrößte in Europa.

Am 8. August 2026 ruht sich ein Schwarm Weißstörche entlang einer Autobahn am Stadtrand von Novi Sad in Serbien.

Foto: Nenad Mihajlovic/AFP via Getty Images

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HEUTE9:06 Uhr

Verletzte bei Angriff auf russische Grenzstadt Belgorod

Durch einen ukrainischen Drohnenangriff auf die russische Großstadt Belgorod sind laut Behörden mindestens 13 Menschen verletzt und vier Wohnblocks beschädigt worden. Russland meldete zudem Drohnenangriffe auf Noworossijsk und Gelendschik am Schwarzen Meer.

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HEUTE8:52 Uhr

Sonntagstrend: AfD weiterhin stärkste Kraft vor Union – Grüne und BSW verlieren

Die AfD bleibt mit 28 Prozent in der aktuellen Wahlumfrage von INSA für die „BILD am Sonntag“ weiterhin stärkste Kraft und liegt deutlich vor der Union, die auf 21 Prozent kommt. Dahinter folgen die Grünen mit 13 Prozent (-1). Die SPD bleibt unverändert bei 12 Prozent, die Linke bei 11 Prozent, die FDP bei 5 Prozent. Das BSW liegt bei 3 Prozent (-1).

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HEUTE8:23 Uhr

Berliner Museumsinsel: Altes Museum muss saniert werden

Das Alte Museum auf der Berliner Museumsinsel weist laut der Präsidentin der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Marion Ackermann, Risse in den Wänden auf. Es soll in den 2030er Jahren generalsaniert werden. Erste Teile des Pergamonmuseums öffnen 2027, vollständig öffnen soll es 2037. Für die Sanierungskosten sind 1,5 Milliarden Euro kalkuliert.
Der erste Teil des Pergamonmuseums soll nächsten Sommer wieder öffnen. (Archivbild)

Der erste Teil des Pergamonmuseums soll nächsten Sommer wieder öffnen. (Archivbild)

Foto: Markus Lenhardt/dpa

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HEUTE7:01 Uhr

Dobrindt: Neues Zentrum soll zu Drohnensicherheit forschen

Am 18. August soll am Testflughafen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Cochstedt in Sachsen-Anhalt eine Forschungseinrichtung für Drohnensicherheit errichtet werden. Innenminister Alexander Dobrindt will die Forschung zur Drohnensicherheit ausbauen. „Wir befinden uns nicht im Krieg, aber wir sind tägliches Ziel hybrider Kriegsführung“, sagte der Minister.

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HEUTE6:55 Uhr

Iran stellt weitreichende Bedingungen zur Straße von Hormus

Teheran knüpft die Wiedereröffnung der Straße von Hormus an neue weitreichende Bedingungen: Ende des Krieges gegen den Iran, Anzug der US-Truppen, Ende der Seeblockade gegen iranische Häfen, vollständige Entschädigung des Iran für Kriegsschäden, Aufhebung der Sanktionen, bedingungslose Freigabe eingefrorener Vermögenswerte.

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HEUTE6:32 Uhr

Rund 10.000 Menschen demonstrieren in Plauen gegen Politik der Bundesregierung

Im sächsischen Plauen forderten gestern rund 10.000 Menschen unter anderem den Rücktritt von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Neuwahlen und eine Einführung von Volksentscheiden. Das „Projekt M1llion“ machte mit acht Versammlungen, vier Autokorsos und einem Marsch durch die Stadt auf ihr Vorhaben aufmerksam. Laut der Polizei verliefen die Versammlungen allesamt friedlich.

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HEUTE6:27 Uhr

Wetterdienst warnt vor Hitze in vier Bundesländern

Für Teile Süddeutschlands hat der Deutsche Wetterdienst eine Warnung vor Hitze herausgegeben. Sie gilt ab 11:00 Uhr für Gebiete in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz. Der Wetterdienst erwartet überwiegend freundliches Wetter. Im Tagesverlauf können auch Wolken aufziehen, gebietsweise auch mit Gewittern. Eine größere Abkühlung ist erst einmal nicht in Sicht.
Die beste Abkühlung bei Hitzegraden ist für viele Menschen ein Besuch im Freibad.

Die beste Abkühlung bei Hitzegraden ist für viele Menschen ein Besuch im Freibad.

Foto: Carsten Koall/dpa

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HEUTE6:00 Uhr

INSA: Mehrheit gegen Abschaffung der „Rente mit 63“

Laut einer INSA-Umfrage lehnen 68 Prozent der Deutschen eine Abschaffung der „Rente mit 63“ ab, 24 Prozent befürworten sie. 56 Prozent wollen sie nutzen oder haben dies getan. Sozialausgaben auf Minijobs lehnen 61 Prozent der Menschen ab. Insgesamt zeigen sich die Deutschen unzufrieden mit der Rentenpolitik der Bundesregierung: 77 Prozent sind mit ihr unzufrieden.

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HEUTE5:18 Uhr

Waldbrand in Kanada – 20.000 Menschen evakuiert

In der Provinz British Columbia im Westen Kanadas haben die Behörden wegen eines sich rasch ausbreitenden Waldbrandes, dem „Bald-Range-Feuer“, den Notstand ausgerufen. Über 20.000 Bewohner wurden in Sicherheit gebracht, teilweise auch aus der Luft. Starker Wind hatte den Waldbrand am späten Freitagabend angefacht und sich weiter ausbreiten lassen. Das Feuer zerstörte bereits viele Häuser über.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen
 

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Kriegswracks, Minen, Mammutknochen: Die Donau als Asservatenkammer der Geschichte

Der Rekord-Tiefstand der Donau wirft für die Anrainerstaaten erhebliche Probleme auf. Flusskreuzfahrtschiffe kommen nicht mehr weiter, Frachtschiffe fahren mit minimaler Ladung. Die Landwirtschaft muss gestiegene Kosten für die Bewässerung hinnehmen, Ernteverluste drohen.
Zugleich wartet der große Strom mit einem spektakulären Phänomen auf: Dinge, die sonst in den Tiefen des Gewässers verborgen bleiben, werden plötzlich sichtbar. Es ist, als ob der Fluss seine manchmal grausamen, manchmal bizarren Geheimnisse preisgäbe.

Was da alles so zum Vorschein kommt

In der ungarischen Donau-Metropole Budapest exhumierten Mitarbeiter des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge die Gebeine zweier Soldaten der deutschen Wehrmacht. Auch ein Motorrad und eine Tellermine aus dem Zweiten Weltkrieg kamen zum Vorschein.
Das Niedrigwasser der Donau legte ein Motorrad aus dem Zweiten Weltkrieg frei - sowie die sterblichen Überreste zweier Wehrmachtssoldaten.

Das Niedrigwasser der Donau legte ein Motorrad aus dem Zweiten Weltkrieg frei – sowie die sterblichen Überreste zweier Wehrmachtssoldaten.

Foto: Gabor-Kohlrusz/Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge/dpa

Das Motorrad und die Erkennungsmarken der beiden toten Soldaten seien gut erhalten, weil der mit Gasöl vermischte Hafenschlamm an der Fundstelle wie ein Konservierungsmittel wirke, teilte die Organisation mit.
Bei Szob nahe der slowakischen Grenze ragte das Rad eines Pkw aus der ungewöhnlich flachen Donau. Nachdem die Feuerwehr das Gefährt aus dem Gewässer gezogen hatte, stellte sich heraus, dass es sich um einen Opel Corsa handelte, der vor 13 Jahren als gestohlen gemeldet worden war.
Die Boulevardzeitung „Blikk“ machte den Besitzer ausfindig, einen Mann in bescheidenen Verhältnissen, inzwischen zum Rentner geworden. Der unaufgeklärte Diebstahl habe ihn damals in seiner wirtschaftlichen Existenz schwer getroffen, sagte er dem Blatt.

Die Wracks der Nazi-Schiffe bei Prahovo

In Serbien zeigen sich derzeit die Wracks von Kriegsschiffen der deutschen Marine aus dem Zweiten Weltkrieg. Das Phänomen ist schon länger bekannt, weil die Wracks bei Prahovo immer wieder in Sommern mit niedrigen Wasserständen freigelegt werden.
In der flachen Donau werden bei Prahovo in Serbien die Wracks von Nazi-Kriegsschiffen sichtbar.

In der flachen Donau werden bei Prahovo in Serbien die Wracks von Nazi-Kriegsschiffen sichtbar.

Foto: Darko Vojinovic/AP/dpa

Ihre besondere Häufung in dem Donauabschnitt unmittelbar vor dem sogenannten Eisernen Tor – einem Durchbruchstal der Donau an der Grenze zwischen Serbien und Rumänien – erklärt sich damit, dass die deutsche Marine ihre Schiffe kurz vor Kriegsende dort selbst versenkt hatte.
Die Wracks sollten eine Barriere für die Sowjets bilden, die die auf dem Rückzug befindliche Wehrmacht verfolgten.
Das Niedrigwasser der Donau lüftet aber auch prähistorische Geheimnisse. Bei dem bulgarischen Donaudorf Rjachowo, unweit der Stadt Russe, entdeckte ein Anwohner auf dem Flussboden die Knochen eines Mammuts, wie das Bulgarische Nationale Fernsehen BNT berichtete.
Das Regionale Geschichtsmuseum von Russe bestätigte, bei dem Fund handele es sich um einen Unterkiefer, zwei Stoßzähne und eine Rippe eines Mammuts. Experten würden nun daran arbeiten, um die genaue Herkunft und das Alter des urzeitlichen Tiers festzustellen.
Knochen eines Mammuts tauchten im bulgarischen Abschnitt der Donau auf.

Knochen eines Mammuts tauchten im bulgarischen Abschnitt der Donau auf.

Foto: —/Regionales Geschichtsmuseum Russe an der Donau/dpa

Die Gefahren der Relikte

Manche der Funde weisen ein nicht unerhebliches Gefahrenpotenzial auf. Zur Bergung der beiden toten Wehrmachtssoldaten in Budapest rückte auch der Kampfmittelräumdienst aus.
Eine in ihrer Nähe befindliche Tellermine 35, eine Waffe für die Abwehr von Panzern, wurde als potenzieller Gefahrenherd identifiziert. Kriegswaffen dieser Art, die ihre tödliche Wirkung mit Sprengstoffladungen erzielen, bleiben über Jahrzehnte intakt.
Einige Schiffswracks von Prahovo in Serbien bedrohen bei niedrigen Wasserständen die Donau-Schifffahrt. Die Kapitäne müssen geschickt an ihnen vorbei navigieren.
Die EU fördert deshalb ein Programm, um die besonders ungünstig platzierten alten Nazi-Schiffe nach und nach aus dem Wasser zu ziehen. Von 21 dazu ausersehenen Wracks seien bis April dieses Jahres 7 geborgen worden, berichtete die Website des staatlichen Fernsehens RTS.
Nahe der slowakischen Gemeinde Virt östlich von Bratislava lag am letzten Montag an einer ausgetrockneten Stelle des Donau-Flussbetts eine britische Anti-Schiffs-Mine aus dem Zweiten Weltkrieg. Die slowakische Polizei sperrte den Flussabschnitt für die gesamte Schifffahrt. Die Behörde wollte sich auf kein unnötiges Risiko einlassen.

Eine kontrollierte Unterwassersprengung am Flussbett der Donau im Dorf Izvoarele am 3. August 2026. Die Sprengung diente dazu, das Flussbett zu vertiefen und eine größere Wassermenge zu den Kühlsystemen des Kernkraftwerks Cernavoda umzuleiten.

Foto: Daniel Mihalescu/AFP via Getty Images

Was uns die Funde über die Geschichte verraten

Für große Schriftsteller wie den Italiener Claudio Magris (geb. 1939) oder den Ungarn Peter Eszterhazy (1950-2016) ist die Donau nicht bloß ein Fluss, sondern eine Metapher für den gemeinsamen Kultur- und Gedächtnisraum der an ihren Gestaden lebenden europäischen Völker.
Die Funde im ausgetrockneten oder kaum mit Wasser bedeckten Flussbett konfrontieren uns mit der Geschichte dieses ostmitteleuropäischen Raumes.
In seinem Buch „Donau. Biographie eines Flusses“ (1986) hebt Magris das Verbindende des großen Stromes hervor. Er verwehrt sich aber gegen eine Idyllisierung, geht auch auf Kriege, Vertreibungen, Diktaturen ein.
Die toten Soldaten, die Minen, Militärmotorräder und Kriegsschiffe, die der Fluss derzeit freilegt, erzählen von den blutigen Kriegen, die entlang dieser Wasserstraße geführt wurden.

Diese Luftaufnahme zeigt den niedrigen Wasserstand der Donau unterhalb der Vidin-Calafat-Brücke in der Nähe von Vidin, Bulgarien, am 5. August 2026.

Foto: Dimitar Kyosemarliev/AFP via Getty Images

Esterhazy wiederum ging als Meister der Post-Moderne im Roman „Donau abwärts“ (1992) mit dem Objekt seiner Beschreibung spielerisch um. In seiner Prosa verflüchtigen sich alle klaren Festlegungen.
Die Donau steht bei ihm mal für „die Geschichte“, mal für die Literatur, mal für Europa als solches. Wer weiß: Die Story vom gestohlenen Opel Corsa, den das Rinnsal ausspuckte, hätte ihn vielleicht zu neuen Sprachspielen inspiriert. (dpa/red)
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Niedrigwasser zwingt Transporte auf die Straße – Länder lockern Lkw-Fahrverbot


In Kürze:

  • Vier Bundesländer lockern: Rheinland-Pfalz, NRW, Saarland und Niedersachsen erlauben zusätzliche Lkw-Transporte.
  • Straße statt Wasser: Wegen des Niedrigwassers werden Transporte von Binnenschiffen auf Straße und Schiene verlagert.
  • Kritik an Folgen: Die Logistikbranche begrüßt die Ausnahmen, Gewerkschaften und Linke warnen vor mehr Verkehr und Belastungen.

 
Das Niedrigwasser auf dem Rhein und anderen Wasserstraßen zwingt die deutsche Logistik zunehmend auf die Straße – und dürfte ab diesem Wochenende für mehr Lastwagen auf den Autobahnen sorgen. Mehrere Bundesländer lockern das Sonntagsfahrverbot für Lkw. Die Ausnahmeregelungen gelten bereits an diesem Wochenende in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, dem Saarland und Niedersachsen.
In Deutschland dürfen Lastwagen über 7,5 Tonnen sowie Lkw mit Anhängern im gewerblichen Güterverkehr an Sonn- und Feiertagen grundsätzlich von 0 bis 22 Uhr nicht fahren. Das Verbot soll unter anderem den Wochenendverkehr entlasten, Lärm reduzieren und die Sonntagsruhe schützen. Schon heute gibt es zahlreiche Ausnahmen, etwa für bestimmte Transporte mit verderblichen Lebensmitteln und andere besonders notwendige Güter.
Nun kommen weitere Ausnahmen hinzu. Grund ist das extreme Niedrigwasser auf Rhein, Donau und anderen Wasserstraßen. Binnenschiffe können wegen der geringen Wassertiefe teilweise deutlich weniger Ladung aufnehmen. Unternehmen müssen deshalb Transporte auf andere Wege verlagern. Neben der Schiene wird dabei kurzfristig auch die Straße als Ausweichmöglichkeit genutzt.

Niedrigwasser am Rhein bei Tolkamer in den Niederlanden am 5. August 2026.

Foto: Hesham Elsherif/Getty Images

Länder setzen Lockerung des Lkw-Fahrverbots um

Am Donnerstag, dem 6.August, hatte Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) wegen der Folgen des Niedrigwassers eine zeitweise Lockerung des Sonn- und Feiertagsfahrverbots ins Spiel gebracht. Wenn ein wichtiger Transportweg ausfalle, müsse die Straße kurzfristig einspringen können, argumentierte der Minister. „Wir können das Wetter nicht beeinflussen, aber wir könnten dafür sorgen, dass unsere Wirtschaft besser durch diese schwierigen Wochen kommt“, zitiert „Tagesschau“ Bilger nach einem Spitzentreffen mit Wirtschaftsvertretern und Verbänden. Epoch Times berichtete.
Inzwischen ist aus der Ankündigung teilweise Realität geworden. Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, das Saarland und Niedersachsen haben Ausnahmen für bestimmte Transporte beschlossen, die unmittelbar oder mittelbar mit den Folgen des Niedrigwassers zusammenhängen.
In NRW gilt die neue Regelung zunächst bis Ende August, in Rheinland-Pfalz und im Saarland bis maximal Ende September. Auch Niedersachsen führt die Ausnahmeregelung mit sofortiger Wirkung ein. Sie gilt zunächst bis zum 30. August.
Nordrhein-Westfalens Verkehrsminister Oliver Krischer (Grüne) unterstützt die befristete Lösung – zusätzliche Lkw-Fahrten für Niedrigwasser-Transporte – ausdrücklich. Sie solle sicherstellen, „dass Lieferketten aufrechterhalten und Versorgungsengpässe vermieden werden können.“
Während auf Bundesebene Grüne, AfD und FDP die von Bundesverkehrsminister Bilger vorgeschlagenen Lockerungen grundsätzlich und unter bestimmten Bedingungen unterstützten, kam Kritik von den Linken: „Das Niedrigwasser ist nur der Vorwand, um das Sonntagsfahrverbot Stück für Stück auszuhöhlen“, sagte der verkehrspolitische Fraktionssprecher der Linken, Jorrit Bosch, dem Portal „t-online“.
Jetzt werde die Klimakrise dafür instrumentalisiert. Wenn Güter wegen Niedrigwassers nicht per Schiff transportiert werden könnten, sollte der Transport auf die Schiene verlagert werden – und nicht auf die Straße. „Ein einziges Schiff durch Dutzende Lkw zu ersetzen, bedeutet mehr Staus, mehr Lärm, mehr CO2 und zusätzliche Belastungen für Anwohner.“

Gewerkschaft warnt vor Belastung der Fahrer

Auch die Gewerkschaft Verdi kritisiert die Lockerung. Wer das Sonn- und Feiertagsfahrverbot aus rein wirtschaftlichen Gründen abschaffe, greife in die Arbeits- und Lebensbedingungen von Hunderttausenden Berufskraftfahrern ein, berichtet der WDR über die Haltung der Gewerkschaft. Gemeinsame Ruhezeiten mit Familie und Freunden seien für die Fahrer unverzichtbar.
Der Verband Spedition und Logistik NRW sieht die Situation dagegen aus einer anderen Perspektive und begrüßt die Ausnahmeregelung. „Wir sind im Gegensatz zu Schiff und Bahn nicht an feste Wege gebunden und werden die Waren dorthin bringen, wo der Kunde sie benötigt“, sagt Verbandsvorsitzender Bernhard Philipps.

Niedrigwasser am Rhein bei Tolkamer in den Niederlanden am 5. August 2026. Schiffe liegen auf freigelegten Sandbänken.

Foto: Hesham Elsherif/Getty Images

Kein Novum: Lockerungen gab es schon während Corona

Eine zeitweise Lockerung des Sonntagsfahrverbots ist zudem kein Novum. Während der Corona-Krise empfahl das damalige Bundesverkehrsministerium den Ländern im Frühjahr 2020, das Fahrverbot für bestimmte Transporte vorübergehend auszusetzen. Damit sollte die Versorgung mit Lebensmitteln, medizinischen Produkten und anderen wichtigen Gütern sichergestellt werden.
Im Unterschied zur Situation während der Corona-Pandemie geht es diesmal vor allem um die Auswirkungen auf Industrie und Lieferketten. Besonders Unternehmen, die auf den Transport großer Mengen an Rohstoffen angewiesen sind, könnten unter den Einschränkungen leiden.
Wie teuer die Folgen werden könnten, ist bisher nicht absehbar. Das Kiel Institut für Weltwirtschaft rechnet allein im dritten Quartal mit einem möglichen Wertschöpfungsausfall von etwa ein bis zwei Milliarden Euro. Die Lockerung des Sonntagsfahrverbots soll helfen, einen Teil dieser Folgen abzufedern.
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09.08.2026 | AfD weiter stärkste Kraft vor Union | Beinahezusammenstoß von zwei Flugzeugen in Sydney | Iran stellt neue Bedingungen

HEUTE9:45 Uhr

Beinahezusammenstoß von zwei Flugzeugen in Sydney

Am Flughafen Sydney musste ein Airbus A320 von Jetstar vor dem Start abrupt abbremsen, weil sich an einer Rollfeld-Kreuzung ein Flugzeugschlepper mit einer Boeing 777 von Qatar Airways näherte. Ein Mitglied der Kabinenbesatzung der A320 wurde verletzt. Zwischen beiden Flugzeugen waren nur wenige Meter abstand.
 

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HEUTE9:06 Uhr

Verletzte bei Angriff auf russische Grenzstadt Belgorod

Durch einen ukrainischen Drohnenangriff auf die russische Großstadt Belgorod sind laut Behörden mindestens 13 Menschen verletzt und vier Wohnblocks beschädigt worden. Russland meldete zudem Drohnenangriffe auf Noworossijsk und Gelendschik am Schwarzen Meer.

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HEUTE8:52 Uhr

Sonntagstrend: AfD weiterhin stärkste Kraft vor Union – Grüne und BSW verlieren

Die AfD bleibt mit 28 Prozent in der aktuellen Wahlumfrage von INSA für die „BILD am Sonntag“ weiterhin stärkste Kraft und liegt deutlich vor der Union, die auf 21 Prozent kommt. Dahinter folgen die Grünen mit 13 Prozent (-1). Die SPD bleibt unverändert bei 12 Prozent, die Linke bei 11 Prozent, die FDP bei 5 Prozent. Das BSW liegt bei 3 Prozent (-1).

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HEUTE8:23 Uhr

Berliner Museumsinsel: Altes Museum muss saniert werden

Das Alte Museum auf der Berliner Museumsinsel weist laut der Präsidentin der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Marion Ackermann, Risse in den Wänden auf. Es soll in den 2030er Jahren generalsaniert werden. Erste Teile des Pergamonmuseums öffnen 2027, vollständig öffnen soll es 2037. Für die Sanierungskosten sind 1,5 Milliarden Euro kalkuliert.
Der erste Teil des Pergamonmuseums soll nächsten Sommer wieder öffnen. (Archivbild)

Der erste Teil des Pergamonmuseums soll nächsten Sommer wieder öffnen. (Archivbild)

Foto: Markus Lenhardt/dpa

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HEUTE7:01 Uhr

Dobrindt: Neues Zentrum soll zu Drohnensicherheit forschen

Am 18. August soll am Testflughafen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Cochstedt in Sachsen-Anhalt eine Forschungseinrichtung für Drohnensicherheit errichtet werden. Innenminister Alexander Dobrindt will die Forschung zur Drohnensicherheit ausbauen. „Wir befinden uns nicht im Krieg, aber wir sind tägliches Ziel hybrider Kriegsführung“, sagte der Minister.

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HEUTE6:55 Uhr

Iran stellt weitreichende Bedingungen zur Straße von Hormus

Teheran knüpft die Wiedereröffnung der Straße von Hormus an neue weitreichende Bedingungen: Ende des Krieges gegen den Iran, Anzug der US-Truppen, Ende der Seeblockade gegen iranische Häfen, vollständige Entschädigung des Iran für Kriegsschäden, Aufhebung der Sanktionen, bedingungslose Freigabe eingefrorener Vermögenswerte.

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HEUTE6:32 Uhr

Rund 10.000 Menschen demonstrieren in Plauen gegen Politik der Bundesregierung

Im sächsischen Plauen forderten gestern rund 10.000 Menschen unter anderem den Rücktritt von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Neuwahlen und eine Einführung von Volksentscheiden. Das „Projekt M1llion“ machte mit acht Versammlungen, vier Autokorsos und einem Marsch durch die Stadt auf ihr Vorhaben aufmerksam. Laut der Polizei verliefen die Versammlungen allesamt friedlich.

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HEUTE6:27 Uhr

Wetterdienst warnt vor Hitze in vier Bundesländern

Für Teile Süddeutschlands hat der Deutsche Wetterdienst eine Warnung vor Hitze herausgegeben. Sie gilt ab 11:00 Uhr für Gebiete in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz. Der Wetterdienst erwartet überwiegend freundliches Wetter. Im Tagesverlauf können auch Wolken aufziehen, gebietsweise auch mit Gewittern. Eine größere Abkühlung ist erst einmal nicht in Sicht.
Die beste Abkühlung bei Hitzegraden ist für viele Menschen ein Besuch im Freibad.

Die beste Abkühlung bei Hitzegraden ist für viele Menschen ein Besuch im Freibad.

Foto: Carsten Koall/dpa

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HEUTE6:00 Uhr

INSA: Mehrheit gegen Abschaffung der „Rente mit 63“

Laut einer INSA-Umfrage lehnen 68 Prozent der Deutschen eine Abschaffung der „Rente mit 63“ ab, 24 Prozent befürworten sie. 56 Prozent wollen sie nutzen oder haben dies getan. Sozialausgaben auf Minijobs lehnen 61 Prozent der Menschen ab. Insgesamt zeigen sich die Deutschen unzufrieden mit der Rentenpolitik der Bundesregierung: 77 Prozent sind mit ihr unzufrieden.

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HEUTE5:18 Uhr

Waldbrand in Kanada – 20.000 Menschen evakuiert

In der Provinz British Columbia im Westen Kanadas haben die Behörden wegen eines sich rasch ausbreitenden Waldbrandes, dem „Bald-Range-Feuer“, den Notstand ausgerufen. Über 20.000 Bewohner wurden in Sicherheit gebracht, teilweise auch aus der Luft. Starker Wind hatte den Waldbrand am späten Freitagabend angefacht und sich weiter ausbreiten lassen. Das Feuer zerstörte bereits viele Häuser über.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen
 

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09.08.2026 | Iran stellt neue Bedingungen zur Straße von Hormus | 10.000 demonstrieren in Plauen gegen Merz | Berliner Museumsinsel: Altes Museum hat Risse in den Wänden

HEUTE8:23 Uhr

Berliner Museumsinsel: Altes Museum muss saniert werden

Das Alte Museum auf der Berliner Museumsinsel weist laut der Präsidentin der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Marion Ackermann, Risse in den Wänden auf. Es soll in den 2030er Jahren generalsaniert werden. Erste Teile des Pergamonmuseums öffnen 2027, vollständig öffnen soll es 2037. Für die Sanierungskosten sind 1,5 Milliarden Euro kalkuliert.
Der erste Teil des Pergamonmuseums soll nächsten Sommer wieder öffnen. (Archivbild)

Der erste Teil des Pergamonmuseums soll nächsten Sommer wieder öffnen. (Archivbild)

Foto: Markus Lenhardt/dpa

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HEUTE7:01 Uhr

Dobrindt warnt vor hybriden Angriffen auf Deutschland

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) warnt vor einer anhaltend hohen Bedrohung Deutschlands durch hybride Angriffe aus dem Ausland. Man befinde sich nicht im Krieg, aber sei „tägliches Ziel hybrider Kriegsführung“. Am 18. August soll am Testflughafen in Cochstedt in Sachsen-Anhalt eine neue Forschungseinrichtung für Drohnensicherheit errichtet werden.

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HEUTE6:55 Uhr

Iran stellt weitreichende Bedingungen zur Straße von Hormus

Teheran knüpft die Wiedereröffnung der Straße von Hormus an neue weitreichende Bedingungen: Ende des Krieges gegen den Iran, Anzug der US-Truppen, Ende der Seeblockade gegen iranische Häfen, vollständige Entschädigung des Iran für Kriegsschäden, Aufhebung der Sanktionen, bedingungslose Freigabe eingefrorener Vermögenswerte.

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HEUTE6:32 Uhr

Rund 10.000 Menschen demonstrieren in Plauen gegen Politik der Bundesregierung

Im sächsischen Plauen forderten gestern rund 10.000 Menschen unter anderem den Rücktritt von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Neuwahlen und eine Einführung von Volksentscheiden. Das „Projekt M1llion“ machte mit acht Versammlungen, vier Autokorsos und einem Marsch durch die Stadt auf ihr Vorhaben aufmerksam. Laut der Polizei verliefen die Versammlungen allesamt friedlich.

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HEUTE6:27 Uhr

Wetterdienst warnt vor Hitze in vier Bundesländern

Für Teile Süddeutschlands hat der Deutsche Wetterdienst eine Warnung vor Hitze herausgegeben. Sie gilt ab 11:00 Uhr für Gebiete in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz. Der Wetterdienst erwartet überwiegend freundliches Wetter. Im Tagesverlauf können auch Wolken aufziehen, gebietsweise auch mit Gewittern. Eine größere Abkühlung ist erst einmal nicht in Sicht.
Die beste Abkühlung bei Hitzegraden ist für viele Menschen ein Besuch im Freibad.

Die beste Abkühlung bei Hitzegraden ist für viele Menschen ein Besuch im Freibad.

Foto: Carsten Koall/dpa

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HEUTE6:00 Uhr

INSA: Mehrheit gegen Abschaffung der „Rente mit 63“

Laut einer INSA-Umfrage lehnen 68 Prozent der Deutschen eine Abschaffung der „Rente mit 63“ ab, 24 Prozent befürworten sie. 56 Prozent wollen sie nutzen oder haben dies getan. Sozialausgaben auf Minijobs lehnen 61 Prozent der Menschen ab. Insgesamt zeigen sich die Deutschen unzufrieden mit der Rentenpolitik der Bundesregierung: 77 Prozent sind mit ihr unzufrieden.

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HEUTE5:18 Uhr

Waldbrand in Kanada – 20.000 Menschen evakuiert

In der Provinz British Columbia im Westen Kanadas haben die Behörden wegen eines sich rasch ausbreitenden Waldbrandes, dem „Bald-Range-Feuer“, den Notstand ausgerufen. Über 20.000 Bewohner wurden in Sicherheit gebracht, teilweise auch aus der Luft. Starker Wind hatte den Waldbrand am späten Freitagabend angefacht und sich weiter ausbreiten lassen. Das Feuer zerstörte bereits viele Häuser über.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen
 

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Türkei, Saudi-Arabien und Pakistan gründen „Mekka-Verteidigungspakt“

Geht es nach der türkischen Regierung, sollte das gerade erst ins Leben gerufene Verteidigungsbündnis mit Pakistan und Saudi-Arabien um zusätzliche Länder erweitert werden.
Das sei der ausdrückliche Wunsch von Präsident Recep Tayyip Erdogan, sagte Außenminister Hakan Fidan der staatlichen Nachrichtenagentur „Anadolu“. „Unter der Vision unseres Präsidenten sollten wir uns nicht auf drei Länder beschränken. Wir sollten wachsen und, falls nötig, alle Länder unter diesen Schirm holen.“
Mehrere Staaten hätten bereits Interesse signalisiert. „Ich glaube, dass Ägypten in der nächsten Phase ebenfalls zu unserem Bündnis gehören wird. Wir verhalten uns bereits so, als wären wir Bündnispartner“, sagte Fidan.
Ägypten sei ein „natürlichen Partner in allen Fragen“. Es gebe noch „einige technische Fragen. Sobald diese geklärt sind, gibt es keinen Grund mehr, warum Ägypten nicht Teil des Bündnisses sein sollte.“
Außenminister Hakan Fidan sieht den «Mekka-Verteidigungspakt» als historischen Meilenstein. (Archivbild)

Außenminister Hakan Fidan sieht den „Mekka-Verteidigungspakt“ als historischen Meilenstein. (Archivbild)

Foto: Michael Kappeler/dpa

Gegründet am 8. August

Die Atommacht Pakistan, das Königreich Saudi-Arabien und die zur NATO gehörende Türkei hatten das Verteidigungsbündnis zur gegenseitigen Unterstützung am 8. August gegründet – in einer Zeit, in der die Spannungen am Golf stark zunehmen.
Der „Mekka-Verteidigungspakt“ wurde in der gleichnamigen saudi-arabischen Stadt von den Staats- und Regierungschefs der Länder unterzeichnet und soll gemeinsamen Sicherheitsinteressen dienen.
Laut den Bündnispartnern wird fortan jeder bewaffnete Angriff auf einen von ihnen als Attacke auf alle drei Staaten gewertet. Weitere Details über die Inhalte des Paktes oder die konkrete Ausgestaltung der gegenseitigen Hilfe im Angriffsfall wurden nicht bekannt.
Nach Angaben des pakistanischen Außenministeriums solle der Pakt die „kollektive Abschreckung“ stärken.

Türkei spricht von „historischem Abkommen“

Die Türkei habe gute Beziehungen mit fast allen Ländern in der Region, betonte Fidan. Aber ohne institutionellen Rahmen könne sich das jederzeit wieder ändern. Das „historische“ Abkommen sei ein Meilenstein auf dem Weg zu dauerhafter Stabilität in einer Region, die nach dem Ende des Osmanischen Reiches im Jahr 1922 von Instabilität geprägt gewesen sei.
Die Türkei und ihre Nachbarn müssten selbst institutionelle Mechanismen schaffen, um Sicherheit, wirtschaftliche Stabilität, Entwicklung und Wohlstand zu garantieren.
„Externe Großmächte, die in die Region kommen, lösen die Probleme nicht. Sie machen sie nur noch schlimmer, und die Kosten werden sehr hoch.“

Von Geheimdiensthilfe bis Rüstungskooperation

Fidan zog einen Vergleich zur Beistandsklausel in Artikel 5 des Nordatlantikpakts, mit dem sich die NATO-Staaten ebenfalls gegenseitige Unterstützung im Angriffsfall zusichern und so potenzielle Feinde abschrecken.
Jedes der drei Länder des „Mekka-Verteidigungspakts“ könne, je nach Bedrohungslage, verschiedene Arten von Unterstützung anfordern – von Geheimdiensthilfe, Logistik und Munition bis hin zu Militäreinheiten. Auch bei der Kommandostruktur werde es Ähnlichkeiten zur NATO geben, sagte Fidan.
Dem Bündnis gehe es nicht zuletzt darum, dass die Streitkräfte der Mitgliedstaaten effektiv zusammenarbeiten können, auch wenn sie unterschiedlich organisiert sind. Gemeinsames Training von Soldaten, Übungsmanöver und vor allem Rüstungskooperation würden ebenfalls dazugehören, erläuterte der Minister.
Fidan sagte, das Abkommen richte sich nicht gegen ein bestimmtes Land. „Es gibt keine gemeinsame Bedrohung, die wir schriftlich festgehalten haben“, sagte er laut Berichten Anadolus. Er bezeichnete das Abkommen als „den wichtigsten Schritt zur Herstellung dauerhafter Stabilität in dieser Region“. (afp/dpa/red)
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09.08.2026 | Iran stellt neue Bedingungen zur Straße von Hormus | 10.000 demonstrieren in Plauen gegen Bundesregierung | INSA: Mehrheit gegen Aus für „Rente mit 63“

HEUTE6:55 Uhr

Iran stellt weitreichende Bedingungen zur Straße von Hormus

Teheran knüpft die Wiedereröffnung der Straße von Hormus an neue weitreichende Bedingungen: Ende des Krieges gegen den Iran, Anzug der US-Truppen, Ende der Seeblockade gegen iranische Häfen, vollständige Entschädigung des Iran für Kriegsschäden, Aufhebung der Sanktionen, bedingungslose Freigabe eingefrorener Vermögenswerte.

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HEUTE6:32 Uhr

Rund 10.000 Menschen demonstrieren in Plauen gegen Politik der Bundesregierung

Im sächsischen Plauen forderten gestern rund 10.000 Menschen unter anderem den Rücktritt von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Neuwahlen und eine Einführung von Volksentscheiden. Das „Projekt M1llion“ machte mit acht Versammlungen, vier Autokorsos und einem Marsch durch die Stadt auf ihr Vorhaben aufmerksam. Laut der Polizei verliefen die Versammlungen allesamt friedlich.

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HEUTE6:27 Uhr

Wetterdienst warnt vor Hitze in vier Bundesländern

Für Teile Süddeutschlands hat der Deutsche Wetterdienst eine Warnung vor Hitze herausgegeben. Sie gilt ab 11:00 Uhr für Gebiete in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz. Der Wetterdienst erwartet überwiegend freundliches Wetter. Im Tagesverlauf können auch Wolken aufziehen, gebietsweise auch mit Gewittern. Eine größere Abkühlung ist erst einmal nicht in Sicht.

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HEUTE6:00 Uhr

INSA: Mehrheit gegen Abschaffung der „Rente mit 63“

Laut einer INSA-Umfrage lehnen 68 Prozent der Deutschen eine Abschaffung der „Rente mit 63“ ab, 24 Prozent befürworten sie. 56 Prozent wollen sie nutzen oder haben dies getan. Sozialausgaben auf Minijobs lehnen 61 Prozent der Menschen ab. Insgesamt zeigen sich die Deutschen unzufrieden mit der Rentenpolitik der Bundesregierung: 77 Prozent sind mit ihr unzufrieden.

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HEUTE5:18 Uhr

Waldbrand in Kanada – 20.000 Menschen evakuiert

In der Provinz British Columbia im Westen Kanadas haben die Behörden wegen eines sich rasch ausbreitenden Waldbrandes, dem „Bald-Range-Feuer“, den Notstand ausgerufen. Über 20.000 Bewohner wurden in Sicherheit gebracht, teilweise auch aus der Luft. Starker Wind hatte den Waldbrand am späten Freitagabend angefacht und sich weiter ausbreiten lassen. Das Feuer zerstörte bereits viele Häuser über.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen
 

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Wenn das Mobilfunknetz Menschen erkennt: Datenschützer warnen vor 6G


In Kürze:

  • Um das Jahr 2030 soll die Mobilfunkgeneration 6G starten. Vorbereitung und Forschung laufen weltweit.
  • Der neue Standard soll das Funknetz zugleich zum „Radar“ machen. Potenziell wird damit jedes funkfähige Gerät ein aktives Ortungsgerät.
  • Die deutsche Datenschutzkonferenz vergleicht die Eingriffstiefe mit einer nicht wahrnehmbaren Videoüberwachung.
  • Erfasst würde auch, wer kein Gerät bei sich trägt. Eine wirksame Einwilligung halten die Behörden für ausgeschlossen.

 
Es ist eine der stilleren Weichenstellungen dieser Dekade: In den Gremien, in denen der Mobilfunkstandard der sechsten Generation geformt wird, entscheidet sich gerade, ob das Funknetz der Zukunft nebenbei zum flächendeckenden Sensorapparat wird. Die Konferenz der unabhängigen Datenschutzaufsichtsbehörden des Bundes und der Länder, kurz Datenschutzkonferenz, hat dazu am 17. Juni 2026 ein Positionspapier beschlossen. Der Ton darin ist für ein behördliches Dokument ungewöhnlich deutlich.
Es geht um Integrated Sensing and Communication, kurz ISAC. Die Idee: Dieselben Funkwellen, die heute Telefonate und Daten übertragen, sollen künftig zugleich als Radar dienen.

Wie ISAC funktioniert

Radar ist ein altes Prinzip: Funkwellen treffen auf Objekte, werden zurückgeworfen, und aus dem Muster der Echos lässt sich rekonstruieren, was – oder wer – im Raum steht und sich wie bewegt. Bislang erforderte das eigene Geräte. Dasselbe Prinzip nutzen Fledermäuse und Delfine.

Aus winzigen Unterschieden im reflektierten Schall kann eine Fledermaus ermitteln, wo sich ein Hindernis befindet. Radar, ISAC und WLAN-Sensing funktionieren auf ähnliche Art und Weise. Die Unterschiede liegen in Detailtiefe, Durchdringung und von welchen Geräten die Funkwellen ausgehen, aufgefangen und ausgewertet werden.

Foto: Petteri Aimonen, gemeinfrei

Neu an ISAC ist, dass diese Fähigkeit in die alltägliche Funkinfrastruktur einwandern soll – in die Basisstationen der Netzbetreiber und, so die Planung, in jedes angebundene Endgerät. Das Positionspapier formuliert es nüchtern: Künftig werde potenziell jedes funkfähige Gerät auch als Radarsensor fungieren, was einen flächendeckenden Einsatz zur Folge habe.

Wozu die Technik gedacht ist

Entwickelt wird ISAC nicht als Überwachungswerkzeug und das Positionspapier führt die Anwendungsfelder selbst auf. Im Verkehr soll die präzise Ortung dem autonomen Fahren, der Robotik und der Drohnensteuerung dienen – auch als Ergänzung zu optischen Sensoren, die bei schlechtem Wetter an Grenzen stoßen. Genannt werden ferner die Sicherung von Bahnübergängen, die Steuerung von Großveranstaltungen zur Vermeidung gefährlicher Menschenmengen und die Sturzerkennung in der Pflege.
Der Reiz liegt darin, dass all dies ohne zusätzliche Sensor-Hardware auskäme. Stefan Köpsell, Datenschutzexperte am Barkhausen-Institut in Dresden, nennt das Potenzial „enorm – von der intelligenten Mobilität bis zur industriellen Automatisierung“. Das Ziel sei, diese Vorteile zu nutzen, ohne neue Risiken für Datenschutz und Privatsphäre zu schaffen.

Was sich darüber hinaus erkennen lässt

Genau hier setzen die Aufsichtsbehörden an: Was ein Radarsensor erfasst, lässt sich nicht auf den vorgesehenen Zweck begrenzen. Sie verweisen auf den Forschungsstand – Radardaten ließen sich mit maschinellem Lernen so auswerten, dass sich Personen am Gangbild unterscheiden und Gesten, Geschlecht und Gesichtsmerkmale ableiten lassen, bis hin zu Analysen von Atmung und Herzschlag. Damit fällt ISAC nach Lesart der Behörde unter die besonders schützenswerten Daten nach Artikel 9 der Datenschutz-Grundverordnung.
Eine Präzisierung, die in der aufgeregteren Berichterstattung verloren geht: Die Messung von Vitalwerten wie Puls und Atmung ordnet das Papier vor allem dem verwandten WLAN-Sensing zu. Gemeint ist dasselbe Prinzip im heimischen Funknetz: Ein WLAN-Router sendet permanent Signale, die von Gegenständen und Personen zurückgeworfen werden. Wenn sich jemand im Raum bewegt oder auch nur atmet, verändert das minimal die Art, wie diese Signale reflektiert werden. Aus diesen Schwankungen lässt sich der Brustkorb beim Heben und Senken erkennen – ohne Kamera, ohne am Körper getragenen Sensor.
Für 6G selbst bleiben die Behörden vorsichtiger – es sei noch nicht abschließend abzuschätzen, was damit flächendeckend erreichbar würde. Dass Radar- sowie Mobilfunkwellen Wände durchdringen, gehört allerdings zur Physik des Verfahrens; deshalb könnte, so das Papier, das Grundrecht auf Unverletzlichkeit der Wohnung berührt sein.

Das eigentliche Problem: Niemand kann zustimmen

Der wunde Punkt ist nicht die Technik, sondern ihre Rechtsgrundlage. Eine flächendeckende Funksensorik erfasst jeden, der sich im Erfassungsbereich aufhält – ob mit oder ohne Handy in der Tasche. Das Papier nennt diese Menschen „Bystander“: Unbeteiligte, die nicht einmal ein Gerät bei sich tragen müssen, um vermessen zu werden.
Damit bricht das Fundament weg, auf dem der europäische Datenschutz ruht. Die Einwilligung nach Artikel 6 der DSGVO erweise sich bei flächendeckender Sensorik als ungeeignet, heißt es; schon die Erreichbarkeit aller Betroffenen sei mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden. Man kann Millionen Passanten nicht um Erlaubnis fragen, bevor das Netz sie erfasst.
Bleiben schwerwiegendere Rechtfertigungen: das öffentliche Interesse, für das der Gesetzgeber erst Grundlagen schaffen müsste, oder das „berechtigte Interesse“ privater Betreiber. Letzteres betrachtet die Behörde skeptisch – es werde in der Praxis nicht selten überdehnt und einseitig zulasten der Betroffenen ausgelegt. Wo Artikel 9 greift, genügt es ohnehin nicht mehr.
Die Konferenz zieht selbst einen Vergleich: ISAC ähnele in der Eingriffstiefe einer nicht wahrnehmbaren Videoüberwachung, die zusätzlich auch nicht sichtbare Bereiche erfassen könne. Der Unterschied zur klassischen Überwachung liegt in der Unauffälligkeit – ein WLAN-Router wird, anders als eine Kamera, von den wenigsten mit Überwachung assoziiert.

Warum jetzt – und warum in Europa?

Der Zeitdruck erklärt die Schärfe des Papiers. Ein verabschiedeter Standard lässt sich kaum nachträglich entschärfen. 6G soll um 2030 in Betrieb gehen; was heute nicht als Schutzmechanismus in die Norm geschrieben wird, fehlt später im ganzen Netz.
Die Debatte ist dabei längst europäisch. Das European Telecommunications Standards Institute (ETSI), Mitbegründer des globalen Normungsprojekts 3GPP, veröffentlichte im Februar 2026 einen Bericht zu Sicherheit und Privatheit von ISAC. Er benennt 19 Kernprobleme, davon 15 im Bereich Sicherheit und Datenschutz. Sie umfassen unter anderem unbefugtes Sensing, den Umgang mit Rohdaten und die KI-gestützte Auswertung.

USA und China: Wettlauf mit anderen Prioritäten

In den USA treibt die industriegetragene Next G Alliance um Konzerne wie Nokia, Ericsson und Qualcomm die Sensorik-Entwicklung voran; ISAC gilt dort als grundlegende Fähigkeit von 6G, diskutiert werden Verkehrssicherheit, Umweltbeobachtung und Notfalleinsätze.
China wiederum hat 6G zur nationalen Priorität erklärt, baut sein Vorläufernetz 5G-Advanced bereits über Hunderte Städte aus und sammelt damit Messdaten, die den globalen Standard mitprägen.
Beide Seiten arbeiten an derselben Technik – und in beiden steht der Wettlauf um technologische Führung im Vordergrund, nicht die Frage der Einwilligung von Unbeteiligten, die das deutsche Papier ins Zentrum rückt. Der Start ist überall um 2030 vorgesehen. Europa ist damit weniger technischer Vorreiter als die Region, die am lautesten fragt, wer die Sensorik am Ende wieder abschalten kann.

Ein technischer Gegenentwurf aus Dresden

Dass Datenschutz und Technik keine Gegensätze sein müssen, will man am Barkhausen-Institut zeigen. Dort sollen Schutzmechanismen nicht nachträglich angeflanscht, sondern in die Architektur der Netze eingezogen werden.
Zwei Bausteine sind bereits entstanden: ein Schalter, der die Sensorfunktion des eigenen Smartphones abschaltet, während es weiter kommuniziert – und eine prototypische App, die anzeigt, ob am Standort gerade eine Erfassung läuft. Der Schalter verhindert, dass das eigene Gerät zum Sensor wird. Vor fremden Antennen schützt er ebenso wenig wie die App.
Das Institut setzt deshalb eine Ebene höher an und entwickelt Vorgaben für den Bau künftiger Mobilfunknetze: nur die nötigen Daten verarbeiten, Zugriff allein für berechtigte Stellen. Wirksam wird das erst, wenn es in der Norm steht. Ihre Konzepte tragen die Dresdner daher auch in die europäischen Normungsgremien.
Es ist ein Wettlauf. Deutschland hat die 6G-Forschung seit 2021 mit bis zu 700 Millionen Euro vorangetrieben. Ob am Ende ein Werkzeug der Fürsorge steht – Sturzerkennung in der Pflege, Rettung auf Bahngleisen – oder eine Infrastruktur, vor deren Eingriffstiefe die Datenschutzbehörden heute warnen, entscheidet sich nicht auf dem Markt. Es entscheidet sich in den Sitzungssälen der Normungsgremien. Und dort tickt die Uhr.
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Zell-Verjüngung entdeckt: Körper verwandelt alte Zellen zurück in frische Stammzellen

Lange galt in der Medizin ein Grundsatz: Gehen einem Gewebe die Stammzellen aus, ist der Schaden unumkehrbar. Neue Ergebnisse israelischer Forscher stellen dieses Dogma nun auf den Kopf. Der Körper kann offenbar gealterte Zellen verjüngen und wieder in frische Stammzellen verwandeln. Damit besitzt er die Fähigkeit, sich gewissermaßen von innen heraus selbst zu regenerieren.
Konkret beobachtete das Forschungsteam dieses Phänomen an der Hornhaut des Auges: Reife, bereits gealterte Zellen verwandelten sich dort wieder in aktive Stammzellen, um die Verletzung zu heilen. Der entscheidende Impuls kommt dabei vom Immunsystem. Bestimmte Abwehrzellen (die sogenannten Makrophagen), die eigentlich Krankheitserreger bekämpfen, senden Signale aus. Diese veranlassen die gealterten Zellen dazu, wieder in den Stammzell-Zustand zurückzukehren.
„Wir waren überrascht, als wir entdeckten, dass sich die Hornhaut selbst nach der Zerstörung all ihrer Stammzellen regenerieren kann“, erklärt Studienautorin Ruby Shalom-Feuerstein in einer Stellungnahme.
Während die Entdeckung hauptsächlich auf Experimenten mit Mäusen basiert, verwendeten die Forscher in Laborstudien auch menschliche Hornhautepithelzellen, um ihre Ergebnisse zu validieren.
Zukünftige Studien müssen zeigen, ob auch andere reife Zellen in Stammzellen umprogrammiert werden können, so die Forscher. Es ist die erste Studie, die zeigt, dass reife Zellen ebenfalls in ihren früheren Zustand zurückkehren können, sagten sie.

Ein Grund zum Optimismus

Krishna Surapaneni, Facharzt für Augenheilkunde und Chirurg für Katarakt, Hornhaut und Refraktionschirurgie in Houston, USA, bezeichnete die Ergebnisse als „wirklich spannend“, merkte jedoch an, dass es sich hierbei noch weitgehend um eine Studie an Mäusen handele, mit lediglich ersten, vielversprechenden Anzeichen bei menschlichen Zellen im Labor. Die Forscher untersuchen nun, ob derselbe natürliche Regenerationsprozess auch beim Menschen existiert und wie er letztendlich genutzt werden könnte.
„Die Kluft zwischen einem bei Mäusen funktionierenden Mechanismus und einer sicheren, zuverlässigen Behandlung für Patienten ist groß“, sagte Surapaneni. „Und sie lässt sich in Jahren messen, nicht in Monaten.“
Dennoch stellt die Studie die Annahme in Frage, dass der Verfall unumkehrbar ist, sobald ein Gewebe seine Stammzellen verliert. „Wenn reife Zellen dazu gebracht werden können, wieder eine reparierende Rolle zu übernehmen, verändert das unsere Sichtweise auf die Heilung im Auge und möglicherweise auch darüber hinaus“, sagte Surapaneni.

Toxine und Stressoren können den Prozess behindern

Andere Forschungsarbeiten zur zellulären Reprogrammierung deuten darauf hin, dass bestimmte Toxine, Umwelteinflüsse und metabolische Stressoren nicht nur Stammzellen schneller altern lassen, sondern auch eine Rückbildung gealterter Zellen in einen Stammzellzustand behindern können:
  • Oxidativer Stress: Tabakrauch, Pestizide, Schwermetalle und Strahlung können oxidativen Stress auslösen, der DNA, Proteine und Zellmembranen schädigt und zu genomischer Instabilität führt, wodurch es für eine Zelle schwieriger wird, sich zurückzusetzen.
  • Epigenetische Veränderungen: Die Rückbildung in den Stammzellzustand erfordert, dass eine Zelle ihr epigenetisches „Gedächtnis“ ihrer reifen Identität löscht. Eine anhaltende Belastung durch schädliche Chemikalien, Stoffwechselnebenprodukte und chronische Entzündungen kann das Epigenom einer Zelle so verändern, dass sie in ihrem aktuellen Zustand „feststeckt“.
  • Anreicherung von Zellabfällen: Eine schlechte Stoffwechselgesundheit in Verbindung mit toxischer Belastung kann zu einer Anreicherung von Fetttröpfchen und fehlgefalteten Proteinen führen. Wenn die Abfallbeseitigungssysteme einer Zelle überlastet sind, kann der für die Umwandlung in eine Stammzelle erforderliche Erneuerungsprozess ins Stocken geraten.
Dieser Artikel ersetzt keine medizinische Beratung. Bei Gesundheitsfragen wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.
Zuerst erschienen auf theepochtimes.com unter dem Titel „How Aged Cells Revert to Stem Cells to Repair the Body“. (deutsche Bearbeitung kr)
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09.08.2026 | 10.000 demonstrieren in Plauen gegen Politik der Bundesregierung | INSA: Mehrheit gegen Abschaffung der „Rente mit 63“

HEUTE6:32 Uhr

Rund 10.000 Menschen demonstrieren in Plauen gegen Politik der Bundesregierung

Im sächsischen Plauen forderten gestern rund 10.000 Menschen unter anderem den Rücktritt von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Neuwahlen und eine Einführung von Volksentscheiden. Das „Projekt M1llion“ machte mit acht Versammlungen, vier Autokorsos und einem Marsch durch die Stadt auf ihr Vorhaben aufmerksam. Laut der Polizei verliefen die Versammlungen allesamt friedlich.

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HEUTE6:27 Uhr

Wetterdienst warnt vor Hitze in vier Bundesländern

Für Teile Süddeutschlands hat der Deutsche Wetterdienst eine Warnung vor Hitze herausgegeben. Sie gilt ab 11:00 Uhr für Gebiete in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz. Der Wetterdienst erwartet überwiegend freundliches Wetter. Im Tagesverlauf können auch Wolken aufziehen, gebietsweise auch mit Gewittern. Eine größere Abkühlung ist erst einmal nicht in Sicht.

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INSA: Mehrheit gegen Abschaffung der „Rente mit 63“

Laut einer INSA-Umfrage lehnen 68 Prozent der Deutschen eine Abschaffung der „Rente mit 63“ ab, 24 Prozent befürworten sie. 56 Prozent wollen sie nutzen oder haben dies getan. Sozialausgaben auf Minijobs lehnen 61 Prozent der Menschen ab. Insgesamt zeigen sich die Deutschen unzufrieden mit der Rentenpolitik der Bundesregierung: 77 Prozent sind mit ihr unzufrieden.

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Waldbrand in Kanada – 20.000 Menschen evakuiert

In der Provinz British Columbia im Westen Kanadas haben die Behörden wegen eines sich rasch ausbreitenden Waldbrandes, dem „Bald-Range-Feuer“, den Notstand ausgerufen. Über 20.000 Bewohner wurden in Sicherheit gebracht, teilweise auch aus der Luft. Starker Wind hatte den Waldbrand am späten Freitagabend angefacht und sich weiter ausbreiten lassen. Das Feuer zerstörte bereits viele Häuser über.
 
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IWH-Studie zum AfD-Wahlprogramm: Milliardenlücke bei Wahlsieg?


In Kürze:

  • Das IWH errechnet für das AfD-Wahlprogramm eine Finanzierungslücke von mindestens 2,2 Milliarden Euro pro Jahr.
  • Die Kostenrechnung stützt sich auf 28 von insgesamt 136 kostenwirksamen Maßnahmen; die übrigen fließen über methodische Annahmen in die Bewertung ein.
  • Auf Nachfrage der Epoch Times erläutert das Institut, warum ausschließlich das AfD-Wahlprogramm untersucht wurde und weshalb es seine Aussage dennoch auf das gesamte Programm bezieht.

 
2,2 Milliarden Euro – so hoch beziffert das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) die jährliche Finanzierungslücke des AfD-Wahlprogramms, wenn die Partei nach der Landtagswahl allein in Sachsen-Anhalt regieren und ihr Programm vollständig umsetzen würde.
Zu diesem Ergebnis kommt eine wenige Wochen vor der Wahl veröffentlichte Policy Note des Instituts. Nach Berechnungen des IWH sieht das Wahlprogramm zugleich umfangreiche neue Leistungen, niedrigere Steuern und den Verzicht auf neue Schulden vor. Unter diesen Voraussetzungen sei das Programm „selbst mittelfristig in Teilen nicht finanzierbar“, erklärte IWH-Präsident Reint Gropp.

136 Maßnahmen – nur 28 berechnet

Analysiert wurden die 136 Maßnahmen im AfD-Wahlprogramm, die Auswirkungen auf den Landeshaushalt haben könnten. Für die übrigen Vorhaben fehlten nach Angaben der Autoren belastbare amtliche Daten oder ausreichend konkrete Angaben im Wahlprogramm. Deshalb flossen lediglich 28 Maßnahmen in die eigentliche Kostenrechnung ein.
Aus den 28 berechenbaren Maßnahmen errechnet das IWH zusätzliche jährliche Ausgaben von rund 1,6 Milliarden Euro. Zu den größten Kostenposten zählen ein landeseigenes Kindergeld mit rund 303 Millionen Euro jährlich, ein höherer kommunaler Finanzausgleich mit 214 Millionen Euro, eine kostenfreie Mittagsverpflegung von der Krippe bis zur Schule mit 155 Millionen Euro, beitragsfreie Krippen und Kindergärten mit 117 Millionen Euro sowie ein Landespflegegeld für häusliche Pflege in Höhe von 115 Millionen Euro.

Genderprogramme und Klimaförderung – geplante Einsparungen

Hinzu kommen laut Institut 877 Millionen Euro jährlicher Neuverschuldung, die bereits im Landeshaushalt vorgesehen sind. Da das Wahlprogramm der AfD neue Schulden ausdrücklich ausschließt, wertet das IWH diesen Betrag ebenfalls als zusätzlichen Finanzierungsbedarf.
Dem stellt das Institut Einsparungen von rund 243 Millionen Euro gegenüber. Der größte Teil entfällt auf den Bereich „Asyl, Aufnahme und Remigration“ mit 166 Millionen Euro.
In der Gesellschafts-, Kultur- und Förderpolitik sollen 25 Millionen Euro eingespart werden, darunter 14,3 Millionen Euro durch die Streichung von Gleichstellungs- und Genderprogrammen. Weitere 12 Millionen Euro sollen bei der Klimaschutzförderung eingespart werden. Hinzu kommen 40 Millionen Euro Einsparungen in der Verwaltung durch eine zehnprozentige Kürzung der Ministerialapparate.
Aus dieser Gegenüberstellung ergibt sich nach Berechnung des Instituts eine Finanzierungslücke von mindestens 2,2 Milliarden Euro jährlich. Das entspreche rund einem Viertel der Steuereinnahmen des Landes beziehungsweise gut 1.000 Euro je Einwohner und Jahr. Da das Wahlprogramm zugleich Steuererhöhungen ausschließt, bleibe offen, wie diese Lücke geschlossen werden solle, heißt es in der Pressemitteilung des IWH.

Eigeninitiative des IWH: Warum nur die AfD analysiert wurde

Wenn lediglich 28 der 136 Maßnahmen konkret berechnet wurden – wie kann daraus eine Aussage über die Finanzierbarkeit des gesamten Wahlprogramms entstehen?
„Es handelt sich tatsächlich um eine Aussage über das gesamte Wahlprogramm. Dies wird durch die Qualifizierung ‚mindestens‘ deutlich“, erklärte ein Sprecher des Instituts auf Nachfrage der Epoch Times. Diese Einschätzung beruhe auf Überschlagsrechnungen. Die Zahl der nicht belegbaren Ausgabepositionen sei zehnmal so hoch wie die Zahl der nicht belegbaren Einnahmepositionen. Die Analyse sei als Eigeninitiative des IWH erstellt worden – ohne externen Auftrag oder andere Förderungen.
Das IWH selbst wird aus öffentlichen Mitteln von Bund und Ländern finanziert und entscheidet im Rahmen seines Forschungsauftrags selbst, welche Policy Notes und Studien es veröffentlicht.
Auf die Frage der Epoch Times, nach welchen Kriterien entschieden wurde, das Wahlprogramm der AfD zu analysieren und ob vergleichbare finanzwissenschaftliche Analysen der Wahlprogramme anderer zur Landtagswahl antretender Parteien geplant oder bereits in Arbeit seien, antwortete ein Sprecher des IWH: „Das Wahlprogramm der AfD wurde ausgewählt, weil die AfD als einzige Partei realistische Chancen auf eine Alleinregierung in Sachsen-Anhalt und damit auf eine direkte Umsetzung ihres Wahlprogramms hat. Die Analyse des Wahlprogramms der CDU wurde erwogen, ist aber derzeit nicht geplant. (…)“
Zur Begründung verweist das Institut darauf, dass das CDU-Programm im Wesentlichen die bisherige Regierungspolitik fortschreibe und sich deren Finanzierung bereits im Landeshaushalt widerspiegele.
Einen Monat vor der Landtagswahl liegt die AfD in einer aktuellen Umfrage von Infratest dimap bei 41 Prozent. Damit könnte die Partei am 6. September eine absolute Mehrheit erreichen und erstmals allein ein Bundesland regieren.
Mit Material der Nachrichtenagenturen
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08.08.2026 | Lionel Messi trauert um seinen Vater | Ukrainische Drohne stürzt in Bulgarien ab

HEUTE20:33 Uhr

Lionel Messi trauert um seinen Vater

Jorge Messi, der Vater und langjährige Manager des argentinischen Fußballstars Lionel Messi, ist im Alter von 68 Jahren gestorben. Das teilte die Klinik Sanatorium Centro mit, medizinische Angaben machte sie auf Wunsch der Familie nicht. Jorge Messi war Berater und alleiniger Vertreter seines Sohnes bei dessen Verträgen mit dem FC Barcelona und später bei Paris Saint-Germain und Inter Miami.

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HEUTE20:14 Uhr

Neuer Waldbrand in Andalusien

In Andalusien in Südspanien bekämpfen mehr als 275 Feuerwehrleute und Soldaten einen neuen Waldbrand nördlich der Stadt Niebla. Das Feuer hat rund 4.000 Hektar erfasst und wird durch ständig wechselnde Winde angefacht. Auch Soldaten sind im Einsatz.

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HEUTE19:35 Uhr

Helmpflicht für E-Scooter-Fahrer in Paris

Paris führt ab sofort eine Helmpflicht für E-Scooter ein. Wer in Paris und den direkten Vororten unterwegs sind, muss neben einem Helm auch eine Warnweste oder andere reflektierende Ausrüstung tragen. Ohne Helm wird eine Geldstrafe von 135 Euro fällig, ohne Weste oder Reflektoren 35 Euro.

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HEUTE18:48 Uhr

Ukrainische Drohne dringt in Bulgarien ein

Eine ukrainische Drohne ist in den Luftraum von Bulgarien eingedrungen und explodiert. Die Drohne, vermutlich eine Lockdrohne Maja , explodierte rund 100 Meter von der rumänischen Grenze entfernt, so das bulgarische Verteidigungsministerium. Laut Ministerpräsident Rumen Radew stürzte diese rund einen Kilometer von einer bulgarischen Kompressionsstation der Transbalkan-Pipeline ab. Es gab keine Verletzten oder Sachschäden.
Die Herkunft der Drohne ist noch unklar (Archivbild).

Die Herkunft der Drohne ist noch unklar (Archivbild).

Foto: Michael Bahlo/dpa

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HEUTE18:19 Uhr

Autofahrer fährt in Italien in Gruppe von Radlern

Auf einer beliebten Strecke für Radsportler im Norden Italiens fuhr Autofahrer fuhr laut Polizei mit Absicht in eine Gruppe von Fahrradfahrern, vier von ihnen wurden schwer verletzt. Gegen den etwa 70 Jahre alten Autofahrer wird wegen mehrfacher Körperverletzung und des Versuchs vorsätzlicher Tötung im Straßenverkehr ermittelt.

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HEUTE17:45 Uhr

Erneut Demonstration gegen den Massentourismus auf Mallorca

Nur zwei Wochen nach der großen Kundgebung in Palma gegen den aus Sicht vieler Insulaner überbordenden Tourismus auf der Mittelmeerinsel, fand die neue Demo heute in der Stadt Sóller statt. Nach Angaben der Behörden nahmen etwa 1.000 Personen an der Kundgebung teil. Die „Mallorca Zeitung“ schätzte die Zahl der Teilnehmer auf 2.000.

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HEUTE17:13 Uhr

Waldbrand am Gardasee: Mehr als 200 Menschen evakuiert

Wegen eines großen Waldbrands am Gardasee in Oberitalien sind mehr als 200 Menschen evakuiert worden, darunter zahlreiche Urlauber. Sie durften Stunden später zurückkehren. Das Feuer wütete nach Angaben der Feuerwehr auf dem Gebiet der Gemeinde Tignale am Westufer von Italiens größtem See.
Von den Feuern sind auch Touristen betroffen.

Von den Feuern sind auch Touristen betroffen.

Foto: –/Vigili del Fuoco/dpa

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HEUTE15:20 Uhr

Absturz von Ultraleichtflugzeug: 72-jähriger Pilot stirbt

Beim Absturz eines Ultraleichtflugzeugs ist in Baden-Württemberg der 72-jährige Pilot ums Leben gekommen. Wie die Polizei in Konstanz mitteilte, stürzte das Flugzeug in der Gemeinde Dunningen ab. Die Ursache war noch unklar. Der Pilot versuchte noch in der Luft einen Gesamtrettungsschirm zu öffnen, was allerdings misslang.

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HEUTE14:06 Uhr

Studie beendet: Sechs Menschen 100 Tage in Isolation

Nach 100 Tagen in Isolation haben jeweils drei Männern und Frauen im Alter von 26 bis 32 Jahren die Simulationsanlage des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Köln verlassen. Die Studie SOLIS100 im Auftrag der Europäischen Weltraumorganisation dient dazu, die Auswirkungen von Langzeitmissionen unter extremen Bedingungen auf die Gesundheit und Leistungsfähigkeit zu untersuchen.
Die sechs Testpersonen verlassen nach 100 Tagen die Simulationsanlage.

Die sechs Testpersonen verlassen nach 100 Tagen die Simulationsanlage.

Foto: —/Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR)/dpa

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HEUTE13:35 Uhr

Leichen von deutschem Bergsteiger in Nepal gefunden

Neun Monate nach einem tödlichen Lawinenunglück in Nepal sind die Leichen von fünf vermissten Bergsteigern gefunden worden. Unter den Todesopfern ist auch ein Deutscher, wie Biswash Karki, Bürgermeister der Gemeinde Gaurishankar mitteilte. Bei den weiteren Opfern handelt es sich um einen Italiener, einen Italo-Kanadier und zwei Nepalesen.

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HEUTE12:58 Uhr

Wellbrock holt mit Staffel drittes EM-Gold

Florian Wellbrock winkte seine Teamkollegen Julia Ackermann, Isabel Gose und Oliver Klemet heran, und posierte mit ihnen für ein Siegerfoto mit Deutschland-Fahne. Die deutsche Mixed-Staffel hat sich zum Abschluss der Freiwasser-Wettbewerbe in der Seine zum Europameister gekrönt und verwiesen Italien und Ungarn über 4×1,5 Kilometer auf die Plätze zwei und drei.
Konnte nicht in den Medaillenrängen landen: Florian Wellbrock.

Florian Wellbrock.

Foto: Gian Mattia D’alberto/LaPresse via ZUMA Press/dpa

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HEUTE11:52 Uhr

Vulkan Ätna auf Sizilien erneut ausgebrochen

Mitten in der Urlaubszeit ist der Vulkan Ätna auf Sizilien erneut ausgebrochen. Der größte aktive Vulkan Europas stieß am Samstag eine riesige Wolke aus Rauch und Asche aus. Am nahegelegenen internationalen Flughafen Catania wurde daher der Flugverkehr unterbrochen, alle Ankünfte wurden gestrichen.

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HEUTE11:09 Uhr

US-Senat bestätigt Justizminister Blanche

Der US-Senat hat den kommissarischen Justizminister Todd Blanche im Amt bestätigt. Blanche erhielt mit 50 zu 49 Stimmen heute eine äußerst knappe Mehrheit.

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HEUTE10:44 Uhr

Berlins SPD-Spitzenkandidat stellt sich bei Rente mit 63 quer

Steffen Krach, der SPD-Spitzenkandidat für die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus, kündigte in der „Zeit“ an, dass er „einem Rentenpaket im Bundesrat nicht zustimmen“ werde, falls er Teil der Landesregierung werde. In seiner Aussage ging es hauptsächlich um die Abschaffung der „Rente mit 63”.

Wahlplakate mit Elif Eralp, Linke, und Steffen Krach, SPD am 04.08.2026

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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HEUTE10:03 Uhr

Nach Streit mit Ex-Freund: 22-Jährige in Siegen tot in Wohnung gefunden

In Siegen ist eine 22-Jährige nach einem Streit mit ihrem Ex-Freund tot in einer Wohnung gefunden worden. Der 28-jährige Mann wurde vorläufig festgenommen. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen gerieten die beiden am Freitagmorgen in einen Streit. Am Abend verständigte der 28-Jährige selbst die Polizei.

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HEUTE9:22 Uhr

EU importiert wieder mehr Flüssiggas aus Russland

Die Menge von aus Russland in die EU importiertem Flüssiggas (LNG) ist wieder gestiegen. Die EU-Staaten hätten im Juni 14 Prozent mehr LNG aus Russland importiert als ein Jahr zuvor, berichtete die „Welt am Sonntag“ unter Berufung auf Daten des Forschungszentrums Centre for Research on Energy and Clean Air (CREA).
Der Iran-Konflikt hat sich auf den LNG-Lieferbetrieb nach Rügen ausgewirkt, sagt der dortige Terminalbetreiber.

Der Iran-Konflikt hat sich auf den LNG-Lieferbetrieb nach Rügen ausgewirkt, sagt der dortige Terminalbetreiber.

Foto: Stefan Sauer/dpa

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HEUTE8:51 Uhr

Wirtschaftsweiser fordert niedrigere Beamtenpensionen

Wirtschaftsweiser Martin Werding fordert im Zuge der Rentenreform eine Absenkung der Beamtenpensionen. Die Höchstgrenze soll von 71,75 auf 68 Prozent sinken. Zudem plädiert er für weniger Verbeamtungen.

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HEUTE8:41 Uhr

Trump empört über Baustopp für Ballsaal im Weißen Haus

Ein US-Berufungsgericht hat den Baustopp für Präsident Trumps geplanten Ballsaal im Weißen Haus bestätigt. Grund ist die fehlende Zustimmung des Kongresses. Trump spricht von einer „nationalen Schande“ und will vor den Obersten Gerichtshof ziehen.

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HEUTE8:00 Uhr

Abholzung im Amazonas auf niedrigstem Stand seit einem Jahrzehnt

Die Abholzung im brasilianischen Amazonas ist auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Erfassung 2016 gesunken. Von August 2025 bis Juli 2026 wurden 2.874 Quadratkilometer Wald zerstört – 37 Prozent weniger als im Vorjahr.
Der Amazonas gehört zu den gefährdeten Systemen.

Der Amazonas gehört zu den gefährdeten Systemen.

Foto: Marcos Vicentti/AP

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HEUTE7:50 Uhr

„Rente mit 63“: Unionsfraktionschef Frei offen für Härtefall- und Übergangslösungen

Unionsfraktionschef Thorsten Frei zeigt sich bei der geplanten Abschaffung der Rente mit 63 offen für eine Härtefall- und Übergangsregelung. Zugleich verteidigt er die Empfehlungen der Rentenkommission und spricht von einer möglichen Jahrhundertreform.

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HEUTE7:39 Uhr

Mehrheit der Deutschen sieht Tech-Konzerne mit zu viel Einfluss

66 Prozent der Deutschen halten den Einfluss großer US-Tech-Konzerne für zu groß. Als wichtigste Gründe nennen sie eine wachsende Abhängigkeit von den USA, monopolartige Strukturen sowie Risiken für Datenschutz und Privatsphäre. Das zeigt eine YouGov-Umfrage.

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HEUTE7:30 Uhr

Ceuta-Migrationskrise: EU fordert härteres Vorgehen gegen Falschinformationen

EU-Kommissarin Henna Virkkunen fordert Meta und TikTok auf, Falschinformationen in Krisensituationen entschiedener zu bekämpfen. Falsche Meldungen über eine angeblich offene Grenze sollen den Massenandrang auf Ceuta mit ausgelöst haben. Dabei starben zahlreiche Menschen.
Ceuta ist kleiner als der Frankfurter Flughafen.

Ceuta ist kleiner als der Frankfurter Flughafen.

Foto: STR/AP/dpa

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HEUTE6:30 Uhr

Abelardo de la Espriella übernimmt Präsidentschaft

Abelardo de la Espriella ist neuer Präsident Kolumbiens und folgt auf Gustavo Petro. Er kündigt einen härteren Kurs gegen bewaffnete Gruppen und den Drogenhandel an. Zugleich will er die Beziehungen zu den USA und Israel ausbauen.

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HEUTE6:15 Uhr

22-Jähriger in Berlin-Kreuzberg angeschossen

Ein 22-Jähriger ist am Freitagabend in Berlin-Kreuzberg durch mehrere Schüsse verletzt worden. Die Polizei sperrte den Tatort ab, der oder die Täter sind auf der Flucht. Im Graefekiez hatte es zuletzt mehrere Schussvorfälle gegeben.

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HEUTE6:05 Uhr

Keine Einsparungen durch Einschnitte bei behinderten Kindern

Die geplante Reform der Kinder- und Jugendhilfe wird laut Ministerium zunächst keine Einsparungen bei Schulbegleitungen bringen. In den ersten acht Jahren sollen lediglich Kostensteigerungen gebremst werden. Die Grünen kritisieren fehlende Investitionen in inklusive Angebote und Personal.

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HEUTE6:00 Uhr

BUND kritisiert Umgang mit Niedrigwasser scharf

Der BUND kritisiert die Pläne von Verkehrsminister Steffen Bilger zum Umgang mit Niedrigwasser scharf. Flüsse dürften nicht weiter für die Schifffahrt ausgebaut werden. Stattdessen müsse die Bahn Engpässe auffangen und der Klimaschutz vorankommen.
Extrem-Niedrigwasser: Könnte eine Aufhebung des Sonntagsfahrverbots für Lkw helfen, Lieferketten aufrechtzuerhalten? Der Vorschlag des Bundesverkehrsministers sorgt für Diskussionen.

Extrem-Niedrigwasser: Könnte eine Aufhebung des Sonntagsfahrverbots für Lkw helfen, Lieferketten aufrechtzuerhalten? Der Vorschlag des Bundesverkehrsministers sorgt für Diskussionen.

Foto: Oliver Berg/dpa

Mit Material der Nachrichtenagenturen

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Familienzuschläge für Beamte kosten Milliarden

Familienzuschläge für Beamte, Richter und Soldaten kosten den Staat erhebliche Summen. Das berichtet die „Welt am Sonntag“ unter Berufung auf eine Antwort des Bundesinnenministeriums.
Der Bund gab 2025 rund 825,6 Millionen Euro für Familienzuschläge für seine Bundesbeamten, Bundesrichter und Soldaten aus, wie eine Sprecherin von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) mitteilte.
Hinzu kämen noch Erhöhungsbeiträge für die unteren Besoldungsgruppen in Höhe von 0,177 Millionen Euro im Monat.
Im gesamten öffentlichen Dienst in Bund, Ländern und Kommunen summierten sich die Familienzuschläge im Jahr 2025 auf rund 5,116 Milliarden Euro, wie der im Juli veröffentlichte Bericht des Bundessozialministeriums zum Sozialbudget 2025 zeigt.
Die Tendenz war in den vergangenen Jahren steigend: 2010 lagen die Ausgaben noch bei 3,266 Milliarden Euro.

Familienzuschläge manchmal höher als das Grundgehalt

Familienzuschläge erhalten Beamte, wenn sie heiraten oder Kinder bekommen. Sie können wenige Hundert bis mehrere Tausend Euro pro Monat zusätzlich zum Grundgehalt betragen.
Der Staat reagiert damit auf die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts, das in mehreren Urteilen festgestellt hat, dass das Alimentationsprinzip den Dienstherrn verpflichte, „Beamten und ihren Familien lebenslang einen amtsangemessenen Unterhalt zu gewähren“.
„Wir haben inzwischen Situationen, in denen die Familienzuschläge höher ausfallen als die Grundbesoldung“, sagte die Ökonomin Gisela Färber vom Deutschen Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung der „Welt am Sonntag“.
Für dieselbe Tätigkeit könne ein Beamter mit vier Kindern mehr als doppelt so hohe Bezüge erhalten wie ein Kollege ohne Kinder.
Das verstoße gegen das Leistungsprinzip. Es sei auch nicht vermittelbar, dass ein Staatssekretär mehrere Tausend Euro Familienzuschläge im Monat erhalten könne.

Grundsätzlicher Kurswechsel gefordert

Kritik äußerte auch der DBB. „Die Besoldung muss laut Grundgesetz immer amtsangemessen ausgestaltet sein und dabei dem Leistungsprinzip genügen“, sagte Heini Schmitt, stellvertretender Bundesvorsitzender des Beamtenbundes.
Nachdem das Verfassungsgericht in den vergangenen Jahren festgestellt hatte, dass die Besoldung zu niedrig und deswegen verfassungswidrig sei, hätten die Gesetzgeber aber nicht die notwendigen Anpassungen der Grundgehälter vorgenommen, sondern aus Einspargründen eine massive Überbetonung von temporären kindbezogenen Besoldungselementen vorgenommen.
Die zentrale Bedeutung des Grundgehalts, das ausschließlich an Amt und Leistung orientiert sei, werde damit entwertet.
Die Unionsfraktion im Bundestag forderte mit Blick auf die hohen Kosten einen grundsätzlichen Kurswechsel. „Zu Recht ist der Beamtenstatus im Grundgesetz verankert und verdient besonderen Schutz“, sagte der innenpolitische Sprecher Alexander Throm (CDU).
Er dürfe aber kein Personalgewinnungsinstrument sein. Beamte müssten zukünftig strikt auf hoheitliche Aufgaben beschränkt sein, das heißt unter anderem in der Justiz, bei Polizei oder in der Steuerverwaltung. Mit der anstehenden Pensionswelle gebe es eine Chance, bei Neueinstellungen darauf zu achten. (dts/red)
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CDU, SPD und Grüne verlangen härteres Vorgehen gegen Peking

Politiker von CDU, SPD und Grünen fordern ein härteres Vorgehen gegen unfaire Handelspraktiken Pekings.
Sie warnen vor den Folgen für die deutsche Wirtschaft und appellieren an die Europäische Union und die Bundesregierung, mehr zu deren Schutz zu tun, berichtet die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“.

CDU und SPD

CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen (CDU) sagte der FAS, die EU müsse endlich etwas gegen die gezielten und massiven unfairen Handelspraktiken Chinas unternehmen.
Die SPD-Bundestagsabgeordnete und Außenpolitikerin Siemtje Möller sprach gegenüber der Zeitung von einem klaren aggressiven Plan und einem weltweiten Führungsanspruch Chinas. Die deutsche Politik sei immer noch viel zu lieb zu China.
Wenn chinesische Hersteller bestimmte Industriemaschinen um 50 Prozent billiger anböten als deutsche Konkurrenten und noch Ersatzteile und Service obendrauf legten, sei das nur mit regelwidrigen Subventionen zu erklären. Mit niedrigen Löhnen und selbst Zwangsarbeit allein komme man nicht auf so einen Preis, sagte Möller.

Grüne für „Buy European“-Klausel

Der baden-württembergische Ministerpräsident Cem Özdemir (Grüne) sagte der Zeitung, man brauche ein konsequentes Vorgehen gegen unfaire Wettbewerbspraktiken.
Das könnten auch Antidumping- und Antisubventionsmaßnahmen, handelspolitische Schutzinstrumente für Schlüsselbranchen wie die Automobilindustrie oder den Maschinenbau sein. Außerdem müsse es endlich eine koordinierte und zielgerichtete europäische Industriepolitik geben.
Wenn, wie bei der E-Auto-Prämie, öffentliche Mittel eingesetzt würden, dann müsse das nach dem Prinzip „Buy European“ gehen und erstmal die europäische Wertschöpfung stärken, so Özdemir. Die Abwehr des unfairen Wettbewerbs und der sogenannte China-Schock 2.0 seien derzeit die schwierigsten Fragen, mit denen sich seine Regierung auseinandersetzen müsse.
Die Co-Vorsitzende der Grünen, Franziska Brantner, sagte der FAS, die Bundesregierung tue zu wenig, um die Wirtschaft gegen unfairen Wettbewerb aus China zu schützen.
Sie stellte eine Reihe von Forderungen: Wenn China seine Märkte dichtmache, könne man in Europa umgekehrt auch chinesische Unternehmen von der Vergabe und Förderung ausschließen. Außerdem könne eine „Buy European“-Klausel den Marktanteil europäischer Elektroautos steigern.
Die Unterbewertung der chinesischen Währung, kombiniert mit einer Überproduktion in vielen Sektoren, führe zu unfairen Preisen für chinesische Produkte auf dem europäischen Markt, äußerte Brantner. Gleichzeitig würden deutsche Unternehmen bei Ausschreibungen in China nicht mehr zugelassen. (dts/red)
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CDU, SPD und Grüne verlangen härteres Vorgehen gegen China

Politiker von CDU, SPD und Grünen fordern ein härteres Vorgehen gegen unfaire Handelspraktiken Chinas.
Sie warnen vor den Folgen für die deutsche Wirtschaft und appellieren an die Europäische Union und die Bundesregierung, mehr zu deren Schutz zu tun, berichtet die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“.

CDU und SPD

CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen (CDU) sagte der FAS, die EU müsse endlich etwas gegen die gezielten und massiven unfairen Handelspraktiken Chinas unternehmen.
Die SPD-Bundestagsabgeordnete und Außenpolitikerin Siemtje Möller sprach gegenüber der Zeitung von einem klaren aggressiven Plan und einem weltweiten Führungsanspruch Chinas. Die deutsche Politik sei immer noch viel zu lieb zu China.
Wenn chinesische Hersteller bestimmte Industriemaschinen um 50 Prozent billiger anböten als deutsche Konkurrenten und noch Ersatzteile und Service obendrauf legten, sei das nur mit regelwidrigen Subventionen zu erklären. Mit niedrigen Löhnen und selbst Zwangsarbeit allein komme man nicht auf so einen Preis, sagte Möller.

Grüne für „Buy European“-Klausel

Der baden-württembergische Ministerpräsident Cem Özdemir (Grüne) sagte der Zeitung, man brauche ein konsequentes Vorgehen gegen unfaire Wettbewerbspraktiken.
Das könnten auch Antidumping- und Antisubventionsmaßnahmen, handelspolitische Schutzinstrumente für Schlüsselbranchen wie die Automobilindustrie oder den Maschinenbau sein. Außerdem müsse es endlich eine koordinierte und zielgerichtete europäische Industriepolitik geben.
Wenn, wie bei der E-Auto-Prämie, öffentliche Mittel eingesetzt würden, dann müsse das nach dem Prinzip „Buy European“ gehen und erstmal die europäische Wertschöpfung stärken, so Özdemir. Die Abwehr des unfairen Wettbewerbs und der sogenannte China-Schock 2.0 seien derzeit die schwierigsten Fragen, mit denen sich seine Regierung auseinandersetzen müsse.
Die Co-Vorsitzende der Grünen, Franziska Brantner, sagte der FAS, die Bundesregierung tue zu wenig, um die Wirtschaft gegen unfairen Wettbewerb aus China zu schützen.
Sie stellte eine Reihe von Forderungen: Wenn China seine Märkte dichtmache, könne man in Europa umgekehrt auch chinesische Unternehmen von der Vergabe und Förderung ausschließen. Außerdem könne eine „Buy European“-Klausel den Marktanteil europäischer Elektroautos steigern.
Die Unterbewertung der chinesischen Währung, kombiniert mit einer Überproduktion in vielen Sektoren, führe zu unfairen Preisen für chinesische Produkte auf dem europäischen Markt, äußerte Brantner. Gleichzeitig würden deutsche Unternehmen bei Ausschreibungen in China nicht mehr zugelassen. (dts/red)
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Treffen in Belgrad: Ukraine hat keine intakten Wärmekraftwerke mehr, sagt Selenskyj

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat bei seinem ersten offiziellen Besuch in Serbien seit Beginn des Ukrainekriegs vor den Folgen der russischen Angriffe für den kommenden Winter gewarnt.
Die Ukraine habe „praktisch keine intakten Wärmekraftwerke mehr“, sagte Selenskyj am Samstag nach Gesprächen mit Präsident Aleksandar Vucic in Belgrad. Vucic schloss eine militärische Zusammenarbeit mit der Ukraine vorerst aus, bekräftigte aber die Unterstützung Serbiens für deren territoriale Integrität.
Der Besuch Selenskyjs in Serbien ist politisch komplex. Belgrad ist traditionell eng mit Moskau verbunden und stark von russischen Gaslieferungen abhängig. Den westlichen Sanktionen gegen Moskau hat sich Serbien nicht angeschlossen.
Zugleich unterhält Belgrad Beziehungen zu Kiew und hat die Ukraine mit ziviler Hilfe unterstützt. Ein hochrangiger ukrainischer Regierungsvertreter hatte AFP vor Selenskyjs Reise gesagt, Kiew wolle „die Serben von der Seite Russlands wegziehen“.

Selenskyj forderte schärfere Sanktionen

„Die russischen Raketen zielen ganz konkret darauf ab, das Leben der Ukrainer unerträglich zu machen“, sagte der ukrainische Präsident. Wärmekraftwerke erzeugen Strom durch die Verbrennung von Brennstoffen wie Kohle oder Gas und ergänzen in der Ukraine die Stromproduktion der Atomkraftwerke. Mit Vucic habe er über die „Herausforderungen gesprochen, vor denen die Ukraine in diesem Winter stehen wird“.
Selenskyj forderte zugleich schärfere Sanktionen, um die Lieferung von Bauteilen für russische Raketen zu unterbinden. Solche Komponenten gelangten aus „fast allen Kontinenten, einschließlich von unseren engen Partnern“ nach Russland, sagte er.
Der US-Senat stimmte am 7. August mit großer Mehrheit für neue Sanktionen gegen Russland. Das Paket zielt insbesondere auf die russische Öl- und Gasindustrie und sieht auch Zölle gegen wichtige Abnehmer russischer Energieträger wie China und Indien vor.

Serbien stoppte Ausfuhr von Waffen

Bei den Gesprächen in Belgrad blieb eine militärische Zusammenarbeit nach Angaben Vucics außen vor. „Wir haben heute und derzeit über keinerlei militärische Zusammenarbeit gesprochen“, sagte der serbische Präsident.
Was nach einem Ende des Kriegs geschehe, sei eine andere Frage. Zugleich bekräftigte Vucic, die Unterstützung Serbiens für die territoriale Integrität der Ukraine bleibe unverändert.
Der russische Auslandsgeheimdienst SVR hatte serbischen Rüstungsunternehmen im Mai 2025 vorgeworfen, über Drittstaaten Munition an die Ukraine zu verkaufen. Vucic kündigte daraufhin an, verdächtige Lieferverträge zu stoppen, und erklärte später, Serbien habe sämtliche Ausfuhren von Waffen, Munition und militärischer Ausrüstung eingestellt. (afp/red)
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Erdbebendetektor anno 132: Der Seismoskop von Zhang Heng


In Kürze:

  • Das älteste Seismoskop, ein Gerät zur Erkennung von Erdbeben, wurde 132 n. Chr. von dem chinesischen Universalgenie Zhang Heng gebaut.
  • Laut Schriftquellen zeigte der Apparat in Form eines Bronzegefäßes im Jahr 138 die Richtung eines über 400 Kilometer entfernten Erdbebens korrekt an.
  • Möglich macht dies ein ausgeklügeltes, bis heute teils unerklärtes Schwingsystem im Inneren des Gefäßes, das einen Drachen eine Kugel speien und in das Maul einer Kröte fallen lässt.

 
Im Jahr 138 n. Chr. stand am kaiserlichen Hof der chinesischen Han-Dynastie ein großes Bronzegefäß. Was auf den ersten Blick wie ein zeremonielles Objekt aussah, war das weltweit erste Gerät, das Erdbeben anzeigte.
Das Seismoskop war ein großes, schweres Gefäß, an dessen Rand acht Drachen mit dem Kopf nach unten saßen. Im Maul hatten diese eine kleine Bronzekugel und blickten auf je eine mit offenem Maul lauernde Kröte hinab – jene Tiere, die im Alten China mit Katastrophen und Unheil in Verbindung gebracht wurden.
Eines Tages ertönte ein schriller, metallischer Klang – eine der acht Kugeln war in das Maul der Amphibie gefallen. Doch niemand am kaiserlichen Hof spürte auch nur die geringste Erschütterung. Der Boden bebte nicht, die Wände bekamen keine Risse und es waren keine Schreie zu hören.
Man hätte das Gerät leicht als defekt abtun können. Doch schon bald traf ein Bote mit der Nachricht ein, dass im Westen, weit entfernt vom kaiserlichen Hof, ein Erdbeben stattgefunden hatte. Wie sich herausstellte, hatte das geheimnisvolle Instrument das ferne Ereignis erfasst und dessen Richtung korrekt angegeben.
Nachbau vom chinesischen Seismoskop

Nachbau eines Seismoskops von Zhang Heng in einem Museum für chinesische Kultur im kanadischen Calgary.

Der Zeit voraus

Geschichten wie diese fesseln uns unter anderem deshalb, weil sie unsere gewohnte Sichtweise auf den menschlichen Fortschritt ins Wanken bringen. Wir neigen dazu, uns menschliches Wissen als einen langsamen, aber stetigen Aufstieg auf einer Leiter vorzustellen: von der Unwissenheit über die Entdeckung bis hin zur Verfeinerung. Jede Generation steht auf den Schultern der vorherigen und wird mit jedem Schritt ein wenig klüger.
Das reale Leben verläuft jedoch nicht immer so geradlinig wie eine Leiter. Manchmal gleicht es einem Archiv, das teilweise verbrannt wurde. So wurde vielleicht eine clevere Maschine, die einst perfekt funktionierte, nie nachgebaut oder eine Idee entstand vielleicht zu früh – lange bevor die Welt wusste, was sie damit anfangen sollte.
Zu diesen Maschinen, die trotz ihrer Perfektion in Vergessenheit gerieten, gehört der Erdbebendetektor des chinesischen Astronomen, Mathematikers und Erfinders Zhang Heng (78–139).
Nachbau vom chinesischen Seismoskop in China

Replik des Seismoskops von Zhang Heng im Museum von Macau.

Zhang Heng: Ein frühes Universalgenie

Zhang Heng studierte zunächst Literatur und arbeitete als Dokumentenmeister, bis er sich im Alter von 30 Jahren für ein Astronomiestudium entschied. Schnell wurde er für seine mathematischen und astronomischen Kenntnisse bekannt und als Astronom an den Hof von Hàn Āndì (94–125) berufen. Dort diente er dem Kaiser sowie seinen Nachfolgern Liu Yi und Shun.
Seine Aufgaben am kaiserlichen Hof umfassten unter anderem die Aufzeichnung von Himmelsbeobachtungen und Vorzeichen sowie die Erstellung eines Kalenders. Letzteres setzte er im Jahr 123 mit einem überarbeiteten Kalendersystem in die Tat um.
Außerdem verzeichnete Zhang Heng, der an das geozentrische Weltbild glaubte, 2.500 Sterne, beschrieb 124 Sternbilder und erkannte bereits die Zusammenhänge zwischen Sonnen- und Mondfinsternissen. Mit seinen Berechnungen, bei denen er den Himmelskreis mit dem Erddurchmesser verglich, kam er im Jahr 130 als erster Chinese mit 3,162… sehr nah an die Kreiszahl Pi (3,141…) heran.

Gedenkstatue von Zhang Heng an seinem Grab im chinesischen Nanyang.

Seine Kreativität und sein technisches Verständnis blieben jedoch nicht auf das Geistige beschränkt. Stattdessen betätigte sich der chinesische Gelehrte auch als Erfinder. So soll er als Erster eine mit Wasserkraft betriebene Armillarsphäre gebaut haben, also ein astronomisches Anschauungsmodell, das die Positionen und Bewegungen von Himmelskörpern darstellt.

Beben in Hunderten Kilometern Entfernung erkannt

Im Jahr 132 führte Zhang dem Kaiser schließlich seine berühmteste Erfindung vor: das Seismoskop. Anders als moderne Seismometer konnte es lediglich die ungefähre Richtung anzeigen, in der sich ein Erdbeben ereignete, ohne dabei den Zeitpunkt und die Stärke aufzuzeichnen.
Wie effizient das Bronzegefäß war, das auch „Houfeng Didong Yi“, also „Instrument zur Erfassung von Wind und Erdbewegungen“, genannt wurde, beschreibt der Historiker Fan Ye rund 300 Jahre später in seinem Werk „Hou Hanshu“ („Schriften der Späteren Han“).
Demnach gab das Seismoskop an, dass nordwestlich vom Kaiserhof die Erde bebte. Ein mehrere Tage später eintreffender Bote meldete schließlich, dass sich im 400 bis 500 Kilometer entfernten Longxi ein Erdbeben ereignet hatte. Dies war tatsächlich die Richtung, die das Seismoskop von Zhang Heng mit seiner heruntergefallenen Kugel angezeigt hatte. Doch wie war das möglich?

Die erste Seite des Buches „Hou Hanshu“, in dem vieles über die Geschichte des Alten Chinas überliefert ist.

Wie funktionierte das Seismoskop?

Zhangs Erdbebendetektor bestand aus Bronze und hatte acht außen angebrachte Drachen, die in die Himmelsrichtungen Norden, Nordosten, Osten, Südosten, Süden, Südwesten, Westen und Nordwesten zeigten – wie die Rose eines Kompasses.
Im Inneren des Gefäßes befand sich ein feiner Mechanismus, vermutlich ein Pendel oder ein anderes Schwingungssystem, das auf die bei Erdbeben entstehenden seismischen Wellen reagierte. Dieses Schwingungssystem war zudem mit den Drachenköpfen verbunden, die jeweils eine Kugel im Maul hielten.
Die wahrscheinlichste Erklärung seiner Funktionsweise ist folgende: Bewegt sich der Boden, auf dem das Gerät steht, in eine Richtung, bringt das den inneren Mechanismus aus dem Gleichgewicht. Dies öffnet wiederum das Maul des entsprechenden Drachen und gibt die darin ruhende Bronzekugel frei. Fällt diese in das Maul der darunter wartenden Kröte, entsteht ein Geräusch. Somit zeigt jene Kröte mit der Kugel an, in welcher Himmelsrichtung sich das Beben ereignete. Mögliche Folgebeben konnten ohne das Zurücklegen der Kugel ins Maul des Drachen nicht angezeigt werden.
Vereinfachte Konstruktionszeichnung vom Seismoskop des Zhang Heng

Vereinfachte Konstruktionszeichnung des Seismoskops von Zhang Heng.

Während mehrere Nachbauten des Geräts in Schriftquellen überliefert sind, fehlen ausgerechnet die Angaben zu Zhangs Seismoskop. Aus diesem Grund kennen wir heute weder sein genaues Aussehen noch seine Funktionsweise. Alle in Museen zu findenden Stücke sind daher mehr oder weniger originalgetreue Repliken aus späteren Epochen. Dabei experimentierten ihre Erfinder mit verschiedenen Mechanismen, erreichten jedoch nie die Präzision und Perfektion des Originals.
Je nach verbautem Mechanismus zeigen sich zudem unterschiedliche Probleme: Ist das Pendel an der Oberseite aufgehängt, müssten bei einem Erdstoß zwei gegenüberliegende Kugeln fallen. Balanciert das Pendel auf einer Befestigung auf der Unterseite, wären prinzipiell weder Drachen noch Kröten erforderlich. Dafür muss das Seismoskop nach jedem Beben „zurückgesetzt“ und das Pendel neu ausbalanciert werden.
Im Jahr 2005 verkündeten Seismologen aus China, dass sie eine erfolgreiche Nachbildung anfertigen konnten, die auf „replizierte Wellen vierer echter Erdbeben“ reagierte. Ob dieser Nachbau auch auf reale Erdbeben reagiert und wie er im Inneren aufgebaut ist, bleibt offen. Andere Forscher bezeichnen sämtliche Nachbauten mangels konkretem Wissen als Produkte von Versuch und Vorstellung oder bezweifeln sogar, dass das Seismoskop jemals existierte.

Vom Seismoskop zum Seismografen

Über die folgenden Jahrhunderte scheint das Wissen um Zhang Hengs Erfindung verloren gegangen zu sein. Zwar ist aus dem Persien des 13. Jahrhunderts ein Erdbebendetektor bekannt, doch ob dieser auf dem chinesischen Apparat beruhen könnte, ist unklar.
Weitere 500 Jahre später bauten italienische und französische Erfinder ein Seismoskop mit Quecksilber, das anhand der Bewegung des flüssigen Metalls die Richtung der Beben wies. Etwa zur gleichen Zeit experimentierte unter anderem der Benediktinermönch Andrea Bina mit Pendeln, die aufgrund des Ausschlags sogar die Stärke des Bebens verzeichneten.
Stetige Verbesserungen führten schließlich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zur Entwicklung der ersten Seismografen mit Nadel und Papier. Heutige Geräte besitzen elektronische Sensoren und können Bewegungen mit Frequenzen von 500 bis 0,00118 Hertz messen.
Weitere Artikel aus der Reihe „Rätselhafte Relikte“ finden Sie hier.
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Protest gegen AfD-Annäherung – Austritte beim BSW Sachsen-Anhalt

Das BSW in Sachsen-Anhalt verliert 21 Mitglieder, darunter mehrere mit früheren oder aktuellen Führungsfunktionen. Das berichtet die „Mitteldeutsche Zeitung“.
In einem gemeinsamen Austrittsschreiben werfen die Unzufriedenen der Parteispitze einen autoritären Führungsstil sowie die Annäherung an die AfD vor. „Wir verlassen deshalb das Bündnis Sahra Wagenknecht, weil wir unseren politischen Überzeugungen treu bleiben wollen“, heißt es.
Zu den Ausgetretenen zählt die frühere Landesvize Sylvia Winkelmann-Witkowsky, die bislang noch als eine von zwei Vorsitzenden des Kreisverbands Halle-Saalekreis fungierte. Auch die Kreisvorsitzenden im Burgenlandkreis und in Mansfeld-Südharz, Katja Wendland und Harald Koch, geben ihre Parteibücher ab.

Ein Vorwurf: BSW nähert sich AfD an

Sie werfen der Parteispitze einen autoritären Führungsstil vor, der zu Intransparenz, Postengeschacher „sowie einer Kultur des Misstrauens und der Überwachung“ geführt habe. Gerügt wird zudem eine Annäherung an die AfD.
„Auch im laufenden Landtagswahlkampf nehmen wir wahr, dass sich das BSW in Sprache und Themenwahl zunehmend an Positionen der AfD orientiert“, heißt es wörtlich.
BSW-Landeschef John Lucas Dittrich sagte der Zeitung, bislang lägen die Austrittserklärungen nicht vor. Aber: „Es ist gut, dass nun Klarheit herrscht.“ Zu den Unterzeichnern der Erklärung bestünden „unüberbrückbare inhaltliche Differenzen“.
Ihr wahres Ziel sei es, in Sachsen-Anhalt die CDU im Amt zu halten. „Wir treten für einen politischen Wechsel in Sachsen-Anhalt ein und gegen die Brandmauerpolitik der anderen Parteien“, sagte Dittrich. (dts/red)