Es gibt eine Hypothese, die besagt, dass das Leben auf der Erde vom Mars stammt. - Foto: NASA/JPL
In Kürze:
Mars und Erde entstanden vor über 4,5 Milliarden Jahren, wobei der Rote Planet etwas Vorsprung hatte.
Heute bietet unser kosmischer Nachbar weder Wasser noch Atmosphäre, doch das war nicht immer so.
Während die Erde sich nach einem gigantischen Einschlag wortwörtlich neu formte, bot der frühe Mars über Jahrmillionen bessere Bedingungen für das Leben.
Könnte es sein, dass dieses frühe Leben rechtzeitig den Absprung schaffte, bevor der Mars unbewohnbar wurde, und eine neue Heimat auf der Erde fand?
Wie entstand das Leben auf der Erde? Zwar haben Wissenschaftler Theorien dazu, doch verstehen sie noch nicht vollständig, welche chemischen Abläufe genau zur Entstehung des Lebens führten und wann die ersten primitiven Lebensformen auftauchten.
Was aber, wenn das Leben auf der Erde nicht hier seinen Ursprung hätte, sondern mit Meteoriten vom Mars hierher gelangte? Es ist zwar nicht die am meisten favorisierte Theorie zum Ursprung des Lebens, bleibt aber dennoch eine faszinierende Hypothese. Hier werden wir die Argumente dafür und dagegen untersuchen.
Gute Ausgangslage auf Mars und Erde?
Der zeitliche Ablauf ist ein entscheidender Faktor. Der Mars entstand vor etwa 4,6 Milliarden Jahren, während die Erde mit 4,54 Milliarden Jahren etwas jünger ist. Die Oberflächen beider Planeten waren anfangs geschmolzen, bevor sie allmählich abkühlten und sich verfestigten.
Der frühe Mars scheint eine schützende Atmosphäre und flüssiges Wasser in Form von Ozeanen, Flüssen und Seen gehabt zu haben. Möglicherweise war er auch geothermisch aktiv, mit zahlreichen hydrothermalen Schloten und heißen Quellen, die die notwendigen Bedingungen für die Entstehung von Leben boten.
Diese Abbildung zeigt den Jezero-Krater, wie er vor Milliarden von Jahren auf dem Mars ausgesehen haben könnte, als er noch ein See war.
Foto: NASA/JPL-Caltech
Vor etwa 4,51 Milliarden Jahren prallte jedoch ein marsgroßer, felsiger Planet namens Theia auf die Ur-Erde. Durch diesen Einschlag verschmolzen beide Himmelskörper miteinander und trennten sich anschließend in unsere Erde und ihren Mond. Hätte sich Leben vor diesem Ereignis entwickelt, hätte es dieses sicherlich nicht überlebt.
Der Mars hingegen erlebte wahrscheinlich kein globales Umschmelzereignis. Der rote Planet musste im turbulenten frühen Sonnensystem zwar zahlreiche Einschläge hinnehmen, doch deuten die Beweise darauf hin, dass keiner davon groß genug gewesen wäre, um den Planeten vollständig zu zerstören. Einige Gebiete könnten daher relativ stabil geblieben sein.
Wenn also auf dem Mars kurz nach der Entstehung des Planeten vor 4,6 Milliarden Jahren Leben entstanden wäre, hätte es sich mindestens eine halbe Milliarde Jahre lang ohne größere Unterbrechungen weiterentwickeln können.
Nach dieser Zeit brach das Magnetfeld des Mars zusammen, was den Anfang vom Ende der Bewohnbarkeit des Mars markierte. Die schützende Atmosphäre verschwand, wodurch die Oberfläche des Planeten eisigen Temperaturen und ionisierender Strahlung aus dem Weltraum ausgesetzt war. Doch wie sah es auf der Erde aus? Wie schnell entstand Leben nach dem Einschlag, der den Mond formte?
Führt man den Stammbaum des Lebens bis zu seinen Wurzeln zurück, gelangt man zu einem Mikroorganismus namens LUCA (Last Universal Cellular Ancestor, zu Deutsch: letzter gemeinsamer Vorfahre aller Lebewesen). Dies ist die Mikrobenart, von der die Forschung alles heutige Leben ableitet.
Eine aktuelle Studie rekonstruierte die Eigenschaften von LUCA mithilfe der Genetik und der Fossilienfunde des frühen Lebens auf der Erde. Daraus wurde geschlossen, dass LUCA vor 4,2 Milliarden Jahren lebte – früher als einige frühere Schätzungen vermuteten.
Doch LUCA war nicht der früheste Organismus auf der Erde, sondern eine von mehreren Mikrobenarten, die zu dieser Zeit gleichzeitig auf unserem Planeten existierten. Sie standen im Wettbewerb miteinander, kooperierten, überlebten die Widrigkeiten der Natur und wehrten Angriffe von Viren ab. Wenn es vor etwa 4,2 Milliarden Jahren auf der Erde kleine, aber recht komplexe Ökosysteme gab, muss das Leben schon früher entstanden sein. Doch wie viel früher?
Vereinfachter Stammbaum des Lebens mit LUCA und LECA, wie ihn sich die Forscher vorstellen.
Die neue Schätzung für das Alter von LUCA liegt bei 360 Millionen Jahren nach der Entstehung der Erde und 290 Millionen Jahren nach dem Mond-bildenden Einschlag. Wir wissen lediglich, dass sich in diesen 290 Millionen Jahren irgendwie Chemie zu Biologie entwickelte. Reichte diese Zeit aus, damit Leben auf der Erde entstehen und sich dann zu den Ökosystemen diversifizieren konnte, die zu Lebzeiten von LUCA existierten?
Ein marsianischer Ursprung des irdischen Lebens umgeht diese Frage. Der Hypothese zufolge könnten Arten marsianischer Mikroorganismen auf Meteoriten zur Erde gelangt sein – gerade rechtzeitig, um von den günstigen Bedingungen nach der Mondentstehung zu profitieren.
Der Zeitpunkt mag für diese Idee günstig sein. Als jemand, der auf diesem Gebiet arbeitet, würde ich jedoch vermuten, dass 290 Millionen Jahre reichlich Zeit sind, damit chemische Reaktionen die ersten Lebewesen auf der Erde hervorbringen und sich die Biologie anschließend diversifizieren und komplexer werden konnte.
Die Reise vom Mars zur Erde überstehen
Das rekonstruierte Genom von LUCA lässt vermuten, dass es sich von molekularem Wasserstoff oder einfachen organischen Molekülen als Nahrungsquellen ernähren konnte. Zusammen mit anderen Hinweisen deutet dies darauf hin, dass LUCAs Lebensraum entweder ein flaches marines Hydrothermalquellen-System oder eine geothermische heiße Quelle war.
Bislang nehmen Forscher an, dass solche Umgebungen auf der frühen Erde die notwendigen Bedingungen boten, damit Leben aus nicht-lebender Chemie entstehen konnte. LUCA verfügte zudem über biochemische Mechanismen, die es vor hohen Temperaturen und UV-Strahlung schützen konnten – echte Gefahren in diesen frühen Umgebungen der Erde.
Es ist jedoch keineswegs sicher, dass frühe Lebensformen die Reise vom Mars zur Erde hätten überleben können. Und nichts im Genom von LUCA deutet darauf hin, dass es besonders gut an den Weltraumflug angepasst war.
Heiße geothermale Quellen, wie sie heute im Yellowstone National Park existieren, könnten der Lebensraum für früheste Mikroorganismen wie LUCA gewesen sein.
Foto: Daphne Zheng/iStock
Um es bis zur Erde zu schaffen, hätten Mikroorganismen zunächst den ersten Aufprall auf der Marsoberfläche und einen Hochgeschwindigkeitsausstoß aus der Marsatmosphäre überstehen müssen. Danach folgte eine fast einjährige Reise durch das Vakuum des Weltraums, bei der sie die Bombardierung mit kosmischer Strahlung überleben mussten.
Anschließend hätten sie den hochtemperaturreichen Eintritt in die Erdatmosphäre und einen weiteren Aufprall auf die Erdoberfläche überstehen müssen. Dieses letzte Ereignis hätte sie möglicherweise in eine Umgebung gebracht, an die sie auch nur ansatzweise angepasst waren – oder auch nicht.
Die Wahrscheinlichkeit, dass all dies geschieht, erscheint mir ziemlich gering. So schwierig der Übergang von der Chemie zur Biologie auch erscheinen mag, so erscheint er mir doch weitaus einfacher als die Vorstellung, dass dieser Übergang auf dem Mars stattfinden würde, wobei Lebensformen die Reise zur Erde überleben und sich dann an einen völlig neuen Planeten anpassen würden. Ich könnte mich jedoch irren.
Es ist sinnvoll, sich Studien anzusehen, die untersuchen, ob Mikroorganismen die Reise zwischen Planeten überleben könnten. Bislang sieht es so aus, als könnten das nur die widerstandsfähigsten Mikroorganismen. Dabei handelt es sich um Arten, die sich daran angepasst haben, Schäden durch Strahlung zu vermeiden, und die durch die Bildung von Sporen in der Lage sind, Austrocknung zu überleben.
In dem Mars-Meteoriten ALH84001 sollen mikroskopisch kleine Fossilien eingeschlossen sein.
Aber vielleicht könnten Mikroorganismen, wenn eine Population von ihnen im Inneren eines ausreichend großen Meteoriten eingeschlossen wäre, vor den meisten der rauen Bedingungen im Weltraum geschützt sein. Einige Computersimulationen stützen diese Idee sogar. Derzeit laufen weitere Simulationen und Laborexperimente, um dies zu überprüfen.
Dies wirft eine weitere Frage auf: Wenn Leben innerhalb der ersten 500 Millionen Jahre nach der Entstehung unseres Sonnensystems vom Mars zur Erde gelangt ist, warum hat es sich dann in den folgenden vier Milliarden Jahren nicht von der Erde auf den Rest des Sonnensystems ausgebreitet? Vielleicht sind wir also doch keine Mars-Menschen.
Sowohl Raupen als auch Schmetterlinge des Braunen Bären sind selten zu beobachten. Letztere, weil sie nachtaktiv sind, erstere, weil es immer weniger von ihnen gibt. - Foto: Frank Leo
In Kürze:
Schmetterlinge tun zwar keinem Blatt etwas zuleide, doch mitunter verursachen Raupen große Schäden.
In der Natur regeln normalerweise Fressfeinde und Nahrungsangebot, wie viele Exemplare überleben.
Manchmal benötigt die Natur Unterstützung, sowohl zum Schutz vor dem übermäßigen Appetit der Raupen als auch um ihr Überleben zu sichern.
Fast jeder kann zur Erhaltung der Schmetterlinge beitragen, egal ob im eigenen Garten oder am Fensterbrett in der Stadt.
„Lebet wie die Schmetterlinge, die nur von den Blumen naschen, aber weder ihren Duft rauben noch ihr Gewebe zerstören.“ Das gut gemeinte Zitat Buddhas drückt leider eine Illusion aus, denn jeder Schmetterling hat sich in seinem Raupenstadium (Larve) an seiner Wirtspflanze schadlos gehalten.
Sofort nach dem Schlüpfen aus den vom Schmetterling an der Pflanze angehefteten Eiern beginnt die Raupe mit dem Fressen. Es ist ihre einzige Lebensaufgabe. In nur wenigen Wochen kann sie ihr Körpergewicht vertausendfachen. Dabei muss sie mehrmals ihre Haut wechseln, da diese nicht mitwächst. Wenn sie satt ist, schafft sie sich eine feste Schale, in der sie als sogenannte Puppe ihre Verwandlung zum Schmetterling – Zoologen sprechen bei voll ausgebildeten Insekten vom Entwicklungsstadium „Imago“ – vollzieht. Das dauert bei den verschiedenen Arten von nur wenigen Wochen bis zu acht Jahren.
Die sattgefressene Raupe hinterlässt oft eine ramponierte Wirtspflanze, die entweder wieder neu austreibt oder daran zugrunde geht. Doch auch für die Raupe ist noch nicht gesichert, dass sie zu einem Schmetterling wird, der für neue Nachkommen sorgen kann. Der komplexe Verwandlungsprozess hat unglaublich vielfältige Störanfälligkeiten. Davon drei Beispiele:
Schwammspinner (Lymantria dispar)
Der Schwammspinner, ein wärmeliebender Nachtfalter, legt seine Eier an Blätter von Bäumen und ist dabei nicht wählerisch. Die Eier überwintern und im Frühjahr schlüpfen die Raupen. Sie fressen enorme Mengen an Blättern. Die meisten Bäume überleben den Kahlfraß durch Neuaustrieb noch im selben Sommer.
Schwammspinner können ganze Bäume kahl fressen, die oft noch im selben Sommer neue Blätter austreiben.
Foto: Frank Leo
Die Raupen haben eine große Anzahl natürlicher Feinde, wie Krankheitserreger (Bakterien, Pilze) und Schmarotzer (Brackwespen, Raupenfliegen), außerdem Laufkäfer, Baumwanzen, Weichkäfer, Ameisen, Kröten, Eidechsen, Vögel und Mäuse. So kommt es größtenteils zur Selbstregulierung, die eine Massenvermehrung minimieren kann.
Wiederholt sich jedoch der Befall jedes Jahr, hat das negative Folgen für die Bäume. Kommerziell genutzte Baumbestände müssen deshalb mit chemischen Mitteln unterstützt werden. Das beschädigt oder tötet nicht nur die Raupen, sondern auch alle Lebewesen, die sich von ihnen ernähren. So werden die Fressfeinde erheblich dezimiert, sodass einige Arten beim nächsten Raupenbefall nicht mehr ausreichend für eine natürliche Regulation vorhanden sind.
Wählerisch dagegen sind die Raupen des Tagpfauenauges. Sie können ausschließlich Brennnesseln fressen, was den Brennnesseln nichts ausmacht.
Raupen des Tagpfauenauges sind wählerisch. Auf ihrem Speiseplan stehen ausschließlich Brennnesseln, die daran aber keinen Schaden nehmen.
Foto: Frank Leo
Es gibt jedoch zwei Probleme für die Raupen: Zum einen, ihre Pflanzen zu finden, die es kaum in aufgeräumten Gärten, Parks und früh gemähten Feldrändern gibt. Zum anderen werden die Brennnesseln meist beseitigt, bevor die Raupen sattgefressen sind und sich verpuppen.
Der Nachtfalter Brauner Bär und seine Raupen haben beide ein beeindruckendes Äußeres. Leider können wir sie kaum bewundern, da sie selten geworden sind. Bei dieser Art ist es der Falter, der Probleme hat. Ursache sind unsere vielen Lampen.
Dem Nachtfalter Brauner Bär werden Lampen zum Verhängnis. Oft flattern sie so lange um künstliche Lichtquellen, dass sie das Fressen oder die Paarung vergessen und vor Erschöpfung sterben.
Foto: Frank Leo
Der Falter fliegt nachts und orientiert sich, wie die meisten Nachtfalter, am Mondlicht. Inzwischen gibt es für Nachtfalter aber so viele „Mondlichter“ in Form von Lichtverschmutzung, dass sie orientierungslos um Lampen flattern, bis sie erschöpft sterben oder zumindest ihre Hauptaufgabe, die Paarung, nicht erfüllen.
Es wäre enorm wichtig für die Falter, Lampen, besonders in unseren Gärten, auf Balkonen und Terrassen, auszuschalten, wenn wir schlafen. Dies nützt auch allen anderen nachtaktiven Lebewesen – einschließlich Glühwürmchen – bis hin zu Igel und Fledermaus.
Die Raupen ihrerseits fressen, wie viele andere Raupen auch, an verschiedenen Bäumen und Sträuchern, ohne sie zu gefährden. Fehlende Raupen-Futterpflanzen sind jedoch ein immer stärker werdendes Problem für die meisten unserer Schmetterlinge.
Es gibt kaum Gärten und öffentliche Flächen, die geeignete Sträucher und Bäume für sie anbieten. Stattdessen sieht man vielerorts gebietsfremde Pflanzen, sogenannte Neophyten, wie Forsythie (kein Nektar, keine Pollen, kein Raupenfutter), Flieder (kein Nektar, keine Pollen, kein Raupenfutter), Schmetterlingsstrauch (kein Raupenfutter), Kirschlorbeer, Japanischer Spindelstrauch, viele Spierstraucharten, Koniferen und viele andere.
Obwohl manche von ihnen mit ihren Blüten Futter für einige Falter anbieten, gibt es nichts für die Raupen. Laut Bundesamt für Naturschutz gibt es aktuell in Deutschland 441 Pflanzen, die bei uns gebietsfremd sind. 46 Arten wurden 2026 von der EU sogar als gefährlich für die Artenvielfalt Europas eingestuft.
Aber auch heimische Sträucher und Kleinbäume werden viel zu früh und zu stark zurückgeschnitten. Denn die meisten Raupengenerationen benötigen den ganzen Sommer zum Fressen.
Also nicht vergessen: Alle Raupen brauchen Futter, Nachtfalter Dunkelheit. Oder um es mit den Worten von Albert Schweitzer zu sagen: „Das Wenige, das Du tun kannst, ist viel!“
Die bemannte Mondmission „Artemis II“ startete am 1. April 2026 von Startrampe 39B im Kennedy Space Center in Cape Canaveral, Florida. Jahren. - Foto: Jim Watson/AFP via Getty Images
Die US-Raumfahrtbehörde NASA will dauerhaft Menschen auf dem Mond leben lassen und treibt ihre Pläne dafür mit Hochdruck voran.
Mit Dutzenden Missionen sollen dafür in den kommenden Jahren Lander, Drohnen und von Menschen steuerbare Rover-Vehikel zum Erdtrabanten gebracht werden. Das teilte NASA-Chef Jared Isaacman bei einer Pressekonferenz mit. „Amerika kehrt zum Mond zurück – und dieses Mal, um zu bleiben.“
Allein in diesem Jahr soll es dafür noch drei unbemannte Missionen zum Mond geben, an der dritten soll auch die europäische Raumfahrtagentur Esa beteiligt sein.
Die Lander sollen von der Raumfahrtfirma Blue Origin von Amazon-Gründer Jeff Bezos gebaut werden. Drohnen stellt das Unternehmen Firefly Aerospace her, die Rover bauen die Firmen Astrolab und Lunar Outpost.
Etwa ab den frühen 2030er Jahren soll die Mondstation – die laut NASA Hunderte Quadratkilometer groß werden könnte – dann dauerhaft von Menschen bewohnbar sein.
NASA-Chef warf Mondpläne komplett um
NASA-Chef Isaacman hatte die Mondpläne der Behörde erst vor wenigen Monaten umgeworfen und den Plan einer dauerhaften menschlichen Präsenz auf dem Erdtrabanten angekündigt.
Hintergrund ist auch der globale Konkurrenzkampf im All. Schon seit Jahren gibt es einen neuen Wettlauf von Raumfahrtnationen zum Mond. Größter Konkurrent der USA ist China mit dem vorgegebenen Ziel, bis 2030 Menschen auf den Mond zu bringen. Auch Russland hat das vor, jedoch mit Verzögerungen wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten zu kämpfen.
Im April waren mit der „Artemis 2“-Mission der NASA erstmals seit mehr als 50 Jahren wieder Menschen in der Nähe des Mondes.
Victor Glover, Christina Koch, Reid Wiseman und Jeremy Hansen waren vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida gestartet und dann um den Mond herumgeflogen, bevor sie wieder zur Erde zurückkehrten und im Pazifik nahe San Diego landeten. Bei ihrem Flug entfernten sie sich weiter von der Erde als jemals Menschen zuvor. (dpa/red)