Foto: Jean-Francois Badias/AP/dpa; Montage: Epoch Times
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Proteste in Frankreich
Die Schülerproteste in Frankreich eskalieren. Das Innenministerium spricht von „städtischen Unruhen“. Einsatzkräfte und mehrere Schulleiter wurden angegriffen, es wurden Brände gelegt und Sachschäden verursacht. Tausende Menschen wurden festgenommen. Inzwischen haben sich auch Studenten den Protesten angeschlossen. Die Regierung wirft der Linkspartei La France Insoumise vor, die Proteste mitzuorganisieren.
Die G7-Länder haben sich auf die Freigabe von bis zu 100 Millionen Barrel Diesel und Rohöl geeinigt. Dies solle in den kommenden vier Monaten geschehen, erklärte der französische Präsident Emmanuel Macron. Angesichts der hohen Spritpreise hatten die USA Europa zuvor aufgefordert, seine strategischen Dieselreserven „umgehend“ freizugeben.
Die Interne Revision der Bundesagentur für Arbeit hat 240 Ordnungswidrigkeitsverfahren in vier Jobcentern überprüft. In fast jedem vierten Fall war die Entscheidung fehlerhaft: Bußgelder wurden teils zu Unrecht verhängt, teils waren sie zu niedrig. Zudem wurden mangelhafte Dokumentation und verspätete Erfassung bemängelt. Die Stichprobe ist nicht repräsentativ.
US-Präsident Donald Trump hat dem Iran im Falle einer Beteiligung am mutmaßlichen Anschlag auf eine Maschine der Fluggesellschaft Flydubai mit 174 Passagieren an Bord schwere Konsequenzen angedroht. Laut Trump gebe es Hinweise auf eine iranische Verwicklung, die Untersuchungen liefen jedoch noch.
Cristiano Ronaldo hat das Trainingslager der portugiesischen Fußballnationalmannschaft überraschend verlassen – einen Tag vor dem Nations-League-Spiel gegen Dänemark. Auf Instagram kündigte er an, die Gründe für seinen Schritt zu einem späteren Zeitpunkt nennen zu wollen. Ob dies das Ende seiner Nationalmannschaftskarriere bedeutet, blieb zunächst offen.
Einen Tag vor dem dritten Spiel der portugiesischen Nationalmannschaft in der UEFA Nations League am Donnerstag, 1. Oktober, reiste Cristiano Ronaldo überraschend ab. Noch am selben Abend schrieb er auf Instagram:
„Nach der Pressekonferenz des Nationaltrainers und im Nachgang eines Gesprächs mit dem Präsidenten des portugiesischen Fußballverbandes habe ich die Entscheidung getroffen, das Trainingslager der Nationalmannschaft zu verlassen. […]“
Und weiter: „Zu gegebener Zeit werde ich dem gesamten portugiesischen Volk die Wahrheit über die Gründe sagen, die mich zu meinem Abschied aus der Nationalmannschaft veranlasst haben, für die ich mich immer voll eingesetzt habe. Jetzt ist es an der Zeit, Portugal und allen meinen Teamkollegen, ohne Ausnahme, viel Glück zu wünschen.“
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Was war geschehen?
Den Portugiesen liegt das diesjährige WM-Aus im Achtelfinale am 6. Juli gegen den östlichen Nachbarn und großen Rivalen Spanien noch schwer im Magen. Im Zuge des Ausscheidens geriet auch Cristiano Ronaldo, der ewige portugiesische Fußball-Superstar, nach seinem von ihm selbst angekündigten letzten WM-Spiel wegen einer eher glücklosen Leistung in die Kritik.
Doch dann berief ihn Jorge Jesus, seit Juli neuer Nationaltrainer Portugals, wenige Wochen später erneut ins Nationalteam, und Ronaldo spielte am Donnerstag, 24. September, in Lissabon als Mannschaftskapitän der Portugiesen im UEFA-Nations-League-Auftaktspiel gegen Wales. Die Portugiesen konnten das Spiel durch einen Treffer von João Félix nach einem Pass von Nuno Mendes in der 22. Minute mit 1:0 für sich entscheiden. Kein Tor von Ronaldo – und auch keine Superstar-Leistung. Trainer Jesus nahm ihn bereits in der 67. Minute vom Platz.
Beim 2:1-Sieg gegen Norwegen am Sonntag, 27. September, saß er die gesamte Spielzeit auf der Bank. Nach Aussagen des Nationaltrainers sollte Ronaldo auch im kommenden Spiel am 1. Oktober gegen Dänemark nicht in der Startelf sein. „Ronaldo? Ich weiß nicht, was im Spiel passieren wird. Keine Ahnung. Wenn ich ihn brauche, kommt er rein. Wenn ich ihn nicht brauche, kommt er nicht rein“, sagte Jesus portugiesischen Medien zufolge.
Der portugiesische Stürmer Cristiano Ronaldo (links) und der portugiesische Verteidiger Diogo Dalot treffen am 30. September 2026 im Parken-Stadion in Kopenhagen, Dänemark, zu einer Trainingseinheit ein – am Vorabend ihres Nations-League-Spiels der Gruppe A4 gegen Dänemark. Später reiste Ronaldo überraschend ab.
Dann kam der Knall. Ronaldo verließ am Mittwoch, 30. September, am Vorabend des Dänemark-Spiels, überraschend das Nationalteam. Die portugiesische Sportzeitung „O Jogo“ meldete noch am selben Abend, Ronaldos Entscheidung sei unumkehrbar: Er werde nicht mehr für Portugal spielen. Das Spiel gegen Wales sei nach 234 Länderspielen und 146 Toren sein letztes gewesen.
Die Nachrichtenagentur dpa titelte: „Flucht im Privatjet: Ronaldos unrühmlicher Abschied“, und die spanische Zeitung AS schrieb: „Der Fall Cristiano schlägt wie eine Bombe in Portugal ein.“ Für die französische „L’Équipe“ ist der Hintergrund des Ganzen ein „Psychodrama“ zwischen Cristiano Ronaldo und Trainer Jorge Jesus. Die beiden hatten in der vergangenen Saison noch beim saudi-arabischen Spitzenclub Al-Nassr zusammengearbeitet, für den Ronaldo seit 2023 spielt.
Ein internes Video aus der Mannschaftskabine einige Tage zuvor zeigte keinerlei Unstimmigkeiten, zumindest nicht zwischen Ronaldo und dem Team.
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Nach dem großen Knall und der Abreise des Fußball-Superstars teilte Ronaldos ältere Schwester Elma Aveiro auf Instagram einen Beitrag eines anderen Nutzers und kommentierte: „Alles gesagt“. In dem Text hieß es: „CR7 hätte mehr Respekt verdient. Die Nationalmannschaft hätte mehr Struktur verdient. Der portugiesische Journalismus hätte mehr Kompetenz und weniger Spekulationen verdient. Was die Portugiesen betrifft, nun ja … Sie verdienen es nicht, in irgendetwas den Besten zu haben. Wir sind neidisch, verächtlich und ignorant und verdienen es, zu der Mittelmäßigkeit zurückzukehren, die wir im Fußball vor CR7 immer hatten. Danke für alles, CR7! Du hättest mehr verdient!“
🚨📲 𝗡𝗘𝗪: Cristiano’s sister Elma on IG:
“CR7 deserved MORE RESPECT. The national team deserved more structure. Portuguese journalism deserved more competence and less speculation.”
“As for the Portuguese people… they don’t deserve to have the best at anything.”
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Die portugiesische Zeitung „Correio da Manhã“ verweist bereits auf die Disziplinarordnung des portugiesischen Fußballverbands. Danach könnte Ronaldo jetzt eine Sperre von bis zu sechs Monaten drohen. Laut den Statuten kann ein Profi, der ohne Angabe von Gründen bei einem Training, einem Spiel oder einer anderen Aktivität des Teams fehlt, mit einer Geldstrafe und mit einer Sperre von einem bis zu sechs Monaten belegt werden.
Allerdings wäre diese Sperre bei dem von „O Jogo“ gemeldeten Rücktritt aus der Nationalelf ohnehin hinfällig.
Ohne Ronaldo gewann Portugal am Donnerstag in Kopenhagen mit 4:2 gegen Dänemark. Für Trainer Jorge Jesus (72) geht es indes weiter auf dem Weg in Richtung Fußball-Weltmeisterschaft 2030. Dann wird Portugal neben Spanien und Marokko Co-Gastgeber sein.