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Nach Ceuta-Andrang: Spanien droht Italien wegen Grenzkontrollen mit Gegenmaßnahmen

Spanien hat Italien mit Gegenmaßnahmen gedroht, sollte Rom seine nach dem Andrang auf die spanische Exklave Ceuta verhängten Grenzkontrollen nicht wieder aufheben. Die Grenzkontrollen seien „unfair, laufen den Interessen der EU zuwider und diskriminieren die spanische Bevölkerung“, erklärte die spanische Regierung am Freitag. Madrid setzte der Regierung in Rom eine Frist bis Sonntag.
Sollte die italienische Regierung bis dahin nicht reagieren, sehe sich Spanien „gezwungen, proportionale Maßnahmen zu ergreifen, um die Interessen und die Würde seiner Bürgerinnen und Bürger zu schützen“, teilte Madrid weiter mit. Italien müsse Spanierinnen und Spanier „behandeln wie andere EU-Bürgerinnen und -Bürger auch“. Die spanische Regierung ließ offen, welche Gegenmaßnahmen sie plant.

Italien: Schutz der nationalen Sicherheit

Italien hatte als Reaktion auf die Migrationskrise in Ceuta Grenzkontrollen für Schiffe und Flüge aus Spanien eingeführt und bestehende Kontrollen an den Landesgrenzen verschärft. Die italienische Regierungschefin Giorgia Meloni sprach von einem „außerordentlichen“ Schritt, um „die nationale Sicherheit zu schützen“. Ihre Regierung forderte gar einen Ausschluss Spaniens aus dem Schengen-Raum, was rechtlich aber nicht möglich ist.
Zahlen der spanischen Regierung zufolge hatten in der vergangenen Woche rund 72.000 Menschen die neben Marokko gelegene spanische Exklave Ceuta teils schwimmend erreicht, 80 Menschen kamen demnach ums Leben. Die marokkanischen Behörden sprachen von elf Toten auf ihrem Gebiet.
Wohl knapp 2000 Migrantinnen und Migranten befinden sich noch in Ceuta, die meisten von ihnen sind Kinder und Jugendliche. Sie haben dort kaum Zugang zu Wasser, Lebensmitteln oder sicheren Schlafplätzen. (afp/red)
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7. August: AfD-Zustimmung nimmt weiter zu | Sicherheitsrat tagt zu Drohnenvorfall | Wehrmachtsfunde in der Donau

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AfD-Zustimmung nimmt weiter zu

Die AfD legt im aktuellen Trendbarometer auf 28 Prozent zu. CDU und CSU stehen unverändert bei 21 Prozent. Zugleich sinkt die Zufriedenheit mit Bundeskanzler Friedrich Merz um einen Punkt auf 14 Prozent. Insgesamt sehen 14 Prozent Lösungskompetenz bei der AfD.

Sicherheitsrat tagt zu Drohnenvorfall

Wegen des Drohnenvorfalls am Dresdner Flughafen hat der Nationale Sicherheitsrat mit Bundeskanzler Friedrich Merz heute getagt. Dieser stehe „in fortwährendem Austausch“ mit den Mitgliedern der Bundesregierung. Diskutiert wird die behördliche Zuständigkeit für den Schutz kritischer Infrastrukturen und mögliche NATO-Konsultationen.

Wehrmachtsfunde in der Donau

Das Niedrigwasser der Donau hat in Budapest die Überreste von zwei Wehrmachtssoldaten, ein Motorrad und Tellerminen freigegeben. Die Gebeine der Soldaten wurden exhumiert. Es wird erwartet, dass Schiffswracks und weitere Kriegstote geborgen werden könnten.

Rekordefizit in Stuttgart

Die Stadt Stuttgart weist für 2025 ein Haushaltsdefizit von 711,7 Millionen Euro auf. Es ist das höchste seiner Geschichte. Bisher galt die Landeshauptstadt als Musterbeispiel deutscher Wirtschaftskraft. Weltkonzerne wie Mercedes-Benz, Porsche und Bosch haben hier ihren Stammsitz, die nun zunehmend von der Wirtschaftskrise betroffen sind.

Säuberungen in China

Beim Militärbankett der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) zum 99. Jahrestag der Volksbefreiungsarmee fehlten erstmals alle Mitglieder der Zentralen Militärkommission, dem Führungskreis der chinesischen Armee. Analysten sehen dies als Zeichen für die Folgen der Säuberungen unter Chinas Führer Xi Jinping und mögliche Machtprobleme innerhalb der Militärführung.
 
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Verfassungsschutz warnt vor Desinformationskampagne gegen Merz

Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) hat vor einer aktuellen Desinformationskampagne gewarnt. Die Kampagne ziele darauf ab, das politische Ansehen von Friedrich Merz (CDU) als Bundeskanzler zu untergraben, teilte die Behörde dem „Handelsblatt“ mit. Sie sei zudem auch im Kontext der im September anstehenden Wahlen auf Landes- und Kommunalebene in Deutschland zu sehen.
Hintergrund ist ein derzeit im Internet kursierendes deutschsprachiges Video mit dem Logo der „Deutschen Welle“ und dem Titel „Interne CDU-Unterlagen: Merz tritt am 10. August zurück“. Darin wird fälschlich behauptet, dem „Handelsblatt“ liege eine interne Korrespondenz des CDU-Bundesvorstands vor, wonach Merz seinen Rücktritt plane. Das „Handelsblatt“ stellt dazu klar: Eine solche Korrespondenz liegt der Redaktion nicht vor. Die angebliche „Handelsblatt“-Webseite, die in dem Video eingeblendet wird, ist gefälscht.

Zunahme von Kampagnen vor Wahlen

Nach Einschätzung des Verfassungsschutzes handelt es sich um ein typisches Muster der sogenannten Informationsmanipulation. Die Urheber griffen aktuelle politische Entwicklungen in Deutschland gezielt auf. Durch das Hinzufügen eines weiteren Mediums („Handelsblatt“) werde die angebliche Meldung der „Deutschen Welle“ vermeintlich authentischer gemacht und so deren Glaubwürdigkeit erhöht, erklärte die Behörde.
In deutschen Sicherheitskreisen wird hinter der Anti-Merz-Kampagne die Desinformationsgruppe „Storm-1516“ vermutet, die dem russischen Militärgeheimdienst GRU zugeordnet wird. Grundsätzlich beobachtet der Inlandsnachrichtendienst eine Zunahme solcher Kampagnen vor politisch wichtigen Terminen. Informationsmanipulation sei nicht nur eine abstrakte Gefahr für die Demokratie, sondern nehme auch bewusst führende Persönlichkeiten in den Fokus, erklärte die Behörde. (dts/red)
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Feilen am Charakter: Die 7 Gewohnheiten der Reichen

Gewohnheiten entstehen aus Verhalten, das so oft wiederholt wird, bis es fast automatisch abläuft. Ich bin beeindruckt von der Kraft einer Gewohnheit. Sie ist eine Kraft, die Ihr Leben verändern kann, und sie steht jedem zur Verfügung, unabhängig von seiner Situation oder seinen Lebensumständen.
Fünf Jahre lang beobachtete der Autor Tom Corley die täglichen Gewohnheiten von Reichen und Armen und hielt seine Erkenntnisse in seinem Buch fest: „Rich Habits: The Daily Success Habits of Wealthy Individuals“ – zu Deutsch etwa: „Die Erfolgsgewohnheiten wohlhabender Menschen: Erfahren Sie, wie die Reichen so reich werden“. Corley definiert als reich diejenigen, die mindestens 160.000 Dollar pro Jahr verdienen und über ein Vermögen von mindestens 3,2 Millionen Dollar verfügen. Personen mit einem Jahreseinkommen von weniger als 30.000 Dollar und einem Vermögen von weniger als 5.000 Dollar werden als arm definiert.
Bemerkenswerterweise stellte Corley fest, dass reiche Menschen weit mehr gemeinsam haben als nur ihr Einkommen. Sie teilen dieselben Gewohnheiten und Verhaltensweisen im Alltag, die er bei den Armen größtenteils nicht vorfand. Corley legt ein überzeugendes Argument vor: Reich zu werden hat nichts damit zu tun, wie viel Glück man hat; es hängt möglicherweise mehr davon ab, wie man seinen Tag gestaltet – angefangen bei der Stunde, in der man aufwacht.
In seinen jahrelangen Beobachtungen lernte Corley, dass es nicht so sehr die Wirtschaft oder äußere Einflüsse sind, sondern vielmehr die eigenen täglichen Gewohnheiten, die den Weg zu Reichtum oder Armut ebnen.
Da wir wissen, dass wir Kontrolle über unsere Gedanken und Handlungen haben und dass wir Gewohnheiten entwickeln können, indem wir einfach dasselbe Verhalten immer wieder wiederholen, bis es fast automatisch abläuft – was wäre, wenn wir die täglichen Verhaltensweisen von wirklich wohlhabenden Menschen nachahmen würden? Könnten Sie finanziell besser dastehen, wenn Sie Ihre schlechten Geldgewohnheiten aufgeben und sie durch Gewohnheiten ersetzen würden, die nachweislich dazu beitragen, finanziell fitter zu werden? Urteilen Sie selbst, aber ich wette auf „Ja“.
Hier sind die Gewohnheiten, die Corley bei Hunderten von wohlhabenden Menschen übereinstimmend feststellte, nachdem er sie fünf Jahre lang begleitet hatte.

Früh aufstehen

Corley stellte fest, dass wohlhabende Menschen früh aufstehen, um die frühen Morgenstunden voll auszunutzen. Vierundvierzig Prozent der Probanden in Corleys Studie wachen mindestens drei Stunden vor Beginn ihres Tagesjobs auf. Sie nutzen diese Stunden, um sich auf ihre persönliche Weiterentwicklung zu konzentrieren, beispielsweise durch das Lesen von Sachbüchern, Blogs und Fachzeitschriften. Und sie schieben auch noch irgendeine Form von körperlicher Betätigung dazwischen.
Erfolgreiche Menschen starten oft aktiv in den Tag. Foto: BartekSzewczyk/iStock

Erfolgreiche Menschen starten oft aktiv in den Tag.

Foto: BartekSzewczyk/iStock

Mittagessen? Ja. Pause? Nein.

Fünfundfünfzig Prozent nahmen keine langen Mittagspausen oder gar keine Mittagspause. Sicher, diese Leute essen, aber zwischendurch erledigen sie ihre Geschäfte. Sie essen an ihrem Schreibtisch, während sie arbeiten. Ein langes, gemütliches Mittagessen gehört nicht zu den Gewohnheiten der Reichen.

Kein Herumtrödeln

Corley stellte nicht fest, dass die Reichen am Wasserspender herumlungerten. Sie sind nicht diejenigen, die auf die Uhr schauen oder ständig ausrechnen, wie lange sie noch arbeiten müssen, bevor sie Feierabend machen können.
Im Gegenteil: Die Reichen verschwenden keine Zeit. Sobald sie ihr Büro oder ihren Arbeitsplatz erreichen, planen sie ihren Tag. Die meisten Vermögenden führen eine tägliche To-do-Liste und haken jeden Tag 70 Prozent ihrer Aufgaben ab. Außerdem setzen sie sich langfristige Ziele.
Erfolgreiche Menschen sind effektiver bei ihrer Arbeit. Foto: DuxX/iStock

Erfolgreiche Menschen sind effektiver bei ihrer Arbeit.

Foto: DuxX/iStock

Kalorienbewusst sein

Reiche Leute achten sehr auf ihre Kalorienzufuhr. Corley stellte fest, dass die meisten Vermögenden ihren Alkoholkonsum einschränken und so gut wie nie Junkfood zu sich nehmen.
Sie beschränken ihre Snacks auf nur 300 Kalorien pro Tag, weil sie gesundheitsbewusst sind. Für wohlhabende Menschen ist Gesundheit ein Mittel, um mehr Geld zu verdienen, wie Corley herausfand. Sie glauben, dass sie weniger Krankheitstage haben, wenn sie gesund sind. Wenn sie Sport treiben, haben sie mehr Energie. Die Reichen pflegen ihre Gesundheit als Lebensweise, damit sie länger berufstätig bleiben können.

Kein Klatsch und Tratsch

Haben Sie eine pikante Neuigkeit, die Sie einem Kollegen, Freund oder Verwandten weitergeben möchten? Bevor Sie das tun, bedenken Sie Folgendes: 79 Prozent der Menschen mit geringem Einkommen geben an, dass sie klatschen, verglichen mit nur 6 Prozent der wohlhabenden Personen. Das sagt schon alles.

Begrenzte Internetnutzung

Die Armen nutzen nach der Arbeit doppelt so häufig Facebook und verbringen eine Stunde oder länger damit, im Internet zu surfen. Die Reichen verbringen ihre Zeit nach der Arbeit mit ehrenamtlichen Tätigkeiten, Networking und sozialen Kontakten – und zwar auf eine Art und Weise, die ohne Smartphones oder den Cyberspace auskommt.
Sie pflegen persönliche Beziehungen und betrachten das Internet eher als Geschäftsinstrument denn als Quelle der Freizeitgestaltung oder sozialen Interaktion.

Mehr verdienen, weniger ausgeben

Die Reichen leben unter ihren Verhältnissen. Sie geben weniger aus, als sie verdienen. Sie glauben, dass sie es sich leisten können, unter ihren Verhältnissen zu leben, wenn sie wohlhabend genug sind.
Der Artikel erschien im Original auf theepochtimes.com unter dem Titel „7 Habits of the Rich“. Übersetzung und redaktionelle Bearbeitung: (sm)
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Petition bringt Klingbeils Krypto-Steuerpläne in den Bundestag

Die geplante Reform der Krypto-Besteuerung beschäftigt bald den Bundestag. Eine Online-Petition gegen die Abschaffung der einjährigen Steuerfreiheitsfrist bei Bitcoin und Co. hat das Quorum von 30.000 Unterschriften erreicht. Damit muss sich der Petitio…

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Saudi-Arabien, Türkei und Pakistan schließen Militärbündnis

Saudi-Arabien, die Türkei und Pakistan haben sich in einem neuen Verteidigungsbündnis zusammengeschlossen. Ein Angriff auf einen der drei Staaten soll künftig als Angriff auf alle drei gelten.
Das Abkommen wurde am Freitag bei einem Treffen der Staats- und Regierungschefs in Mekka besiegelt. Saudi-Kronprinz Mohammed bin Salman, der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan und Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif unterzeichneten den Vertrag in der saudischen Stadt.

Zunehmende Spannungen

Hintergrund sind die zunehmenden Spannungen in der Region. Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran hat Saudi-Arabien direkt in die Auseinandersetzungen verwickelt und den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus sowie das Rote Meer erheblich beeinträchtigt. Bereits im Vorjahr hatten Riad und Islamabad ein gemeinsames Verteidigungsabkommen geschlossen.
Seit dem US-israelischen Angriff auf den Iran Ende Februar haben Teheran und seine Verbündeten Ziele in Saudi-Arabien und anderen Golfstaaten attackiert und Lieferungen blockiert. Im Jemen liefern sich die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen, die den Norden des Landes kontrollieren, weiterhin Gefechte mit Regierungstruppen, die von einer saudisch geführten Koalition unterstützt werden.
Erst im vergangenen Monat hatten die Huthi eine Seeblockade gegen Saudi-Arabien verhängt und saudische Flughäfen, Ölanlagen sowie Tanker im Roten Meer ins Visier genommen. Riad reagierte mit Luftangriffen auf Huthi-Stellungen und dem Aufbau einer neuen Marinekoalition zum Schutz der Schifffahrt im Roten Meer und im Golf von Aden.

Angriff auf einen gilt als Angriff auf alle

Das pakistanische Außenministerium erklärte bei der Vorstellung des Pakts am Freitag, ein Angriff auf einen der drei Vertragsstaaten werde als Angriff auf alle betrachtet. Das als „Gemeinsames Verteidigungsabkommen von Mekka“ bezeichnete Bündnis sieht gegenseitige Unterstützung der drei sunnitischen Staaten vor, lässt jedoch offen, welche konkreten Verpflichtungen die einzelnen Länder übernehmen.
Ein türkischer Regierungsvertreter sagte, der Pakt habe rein defensiven Charakter. Die drei Länder zeigten sich besorgt über den unvermindert andauernden Konflikt zwischen Israel und dem Iran. Ihr gemeinsamer Verbündeter, die USA, hat zunehmend Schwierigkeiten, die regionalen Auswirkungen der Krise einzudämmen.
In dem Bündnis bringt Saudi-Arabien vor allem seine Finanzkraft und seine Rolle als einer der größten Waffenimporteure ein. Die Türkei stellt als zweitgrößte Armee der Nato ihre fortschrittliche Rüstungsindustrie zur Verfügung. Pakistan verfügt als einziger der drei Staaten über Atomwaffen. (dts/red)
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Kernkraft in Europa gedrosselt – aber Kohle und Gas laufen weiter?


In Kürze:

  • In mehreren Ländern in Europa mussten Kernkraftwerke ihre Leistung herunterfahren.
  • Als Grund werden Erwärmung von Flüssen und Niedrigwasser aufgrund sommerlicher Temperaturen genannt.
  • Auch andere Kraftwerksarten arbeiten mit Dampfturbinen und benötigen Kühlung, sind aber viel seltener von Drosselungen betroffen.
  • Entscheidend sind der Aufbau des Kühlsystems und unterschiedliche Regularien.
  • Die letzte hitzebedingte Drosselung eines Großkraftwerks in Deutschland geschah 2018.

 
Frankreich, Ungarn und Rumänien: Zuletzt kursierten mehrere Meldungen über Kernkraftwerke in Europa, die aufgrund der sommerlichen Wetterbedingungen ihre Leistung teilweise oder komplett herunterfahren mussten. Entweder sind die Flüsse, aus denen sie Kühlwasser beziehen und zurückführen, zu warm oder die Pegelstände zu niedrig.
Doch nicht nur diesen Sommer sorgen Ausfälle reihenweise für Schlagzeilen. Das wiederholt sich praktisch jeden Sommer, wobei fast immer dieselben Kernkraftwerke betroffen – und nicht ausschließlich nukleare Anlagen. Die meisten können unbeeindruckt von jeder Hitze einfach weiterlaufen und decken einen erheblichen Anteil der Stromversorgung der Bevölkerung ab.

Drosselungen auch bei anderen Kraftwerksarten

Die Stromerzeugung in nahezu allen Großkraftwerken funktioniert nach demselben Prinzip: Ein Brennstoff liefert Wärme, die erzeugt starkt erhitzten Wasserdampf, der eine Turbine antreibt. Ein Teil der Wärme kann dabei nicht in Strom umgewandelt und muss anderweitig abgeführt werden. Dafür ist eine Kühlung notwendig.
Aufgrund dessen könnte man annehmen, dass Gas-, Öl- oder Kohlekraftwerke und Müllverbrennungsanlagen ebenfalls von den Auswirkungen hoher Temperaturen betroffen sein müssten. Im Falle von Niedrigwasser kann unter Umständen auch ein Wasserkraftwerk eine Drosselung erfahren. All diese Ausfälle existieren. Sie sind aufgrund geringerer medialer Berichterstattung jedoch weitaus weniger bekannt.
In Frankreich musste beispielsweise der Energiekonzern EDF Mitte Juni dieses Jahres aufgrund hoher Wassertemperaturen im Mittelmeer ein Gaskraftwerk an der Küste vollständig abschalten. Der Zugang zu Kühlwasser war eingeschränkt. Die Anlage kühlt sich im Betrieb mit dem Meerwasser ab. Auch im Jahr 2022 mussten in Frankreich Gaskraftwerke aufgrund hoher Temperaturen abschalten.
Ein möglicher Grund, dass Berichte über gedrosselte Kernreaktoren dennoch deutlich dominieren, liegt in ihrer höheren Leistung. Fallen sie aus, bedeutet das eine größere Lücke in der Stromversorgung.

Höhere Temperaturen in anderen Ländern

Dass in Frankreich, Ungarn und Rumänien aktuell die Anlagen stillstehen müssen und deutsche Kraftwerke nicht, liegt primär an den unterschiedlichen Temperaturen. Die Wassertemperaturen der deutschen Flüsse sind derzeit etwas niedriger als die in den südlicher gelegenen EU-Ländern.
Die Rhein-Temperaturen im rheinland-pfälzischen Koblenz betragen aktuell rund 26 Grad Celsius. Ähnlich warm war auch die französische Rhone. Im Juli kletterte die Temperatur auf 25 Grad. Die Donau erreichte in Ungarn sowie in Rumänien bis zu 28 Grad.
Hinzu kommt, dass die Länder unterschiedliche Temperaturgrenzwerte für die Wassereinleitung des Kühlwassers in den Fluss vorschreiben. Während dieser in Frankreich meist bei rund 28 Grad liegt, dürfen Kraftwerke in Deutschland bis 30 Grad, in Ausnahmefällen sogar bei bis zu 33 Grad, noch Wasser einleiten. In Ungarn beträgt diese Temperaturgrenze ebenfalls 30 Grad, in Rumänien maximal 35 Grad.
Aus rein technischer Sicht ist auch wärmeres Flusswasser zur Kraftwerkskühlung geeignet. Die Grenzen sind damit vor allem regulatorischer Natur, vielfach mit der Begrünung des Schutzes von Fluss und Natur.

Bauweise ist entscheidend

Relevant ist zudem die Ausstattung und der Aufbau des Kühlsystems eines Kraftwerks – unter anderem also, ob es einen Kühlturm besitzt oder nicht. Denn abgesehen vom namensgebenden Brennstoff bestehen hierbei große Unterschiede zwischen verschiedenen Kraftwerken.
In jedem Fall, egal ob der Brennstoff Kohle, Gas, Müll oder ein Uran-Brennstab ist, führen ein Kondensator und Kühlwasserkreislauf nach der Turbine die Abwärme im Maschinenhaus über einen Wärmetauscher ab. Hierbei ist zwischen zwei Systemen zu unterscheiden: mit und (fast) ohne direkte Fluss- oder Meerwasserzufuhr.
Europa Kernkraftwerk

Schematischer Aufbau eines Kernkraftwerks mit Druckwasserreaktor. Sichtbar ist der Primärkreis im Reaktorgebäude, der Sekundärkreis ins Maschinenhaus und der Tertiärkreis für das Kühlwasser mit Fluss und/oder Kühlturm.

1. Kühlung mit Fluss- oder Meerwasser
Ist ein Fluss oder das Meer Teil des Kühlwasserkreislaufs, spricht man von der sogenannten Durchlaufkühlung oder Frischwasserkühlung. Dazu wird Wasser aus einem nahegelegenen, ausreichend großen Fluss entnommen. Dieses fließt durch den Kondensator an der Turbine und nimmt die dortige Wärmeenergie auf. Das erwärmte Wasser fließt anschließend zurück in den Fluss oder ins Meer. Diese Rückleitung
Dieses Kühlsystem ist günstig und bietet eine hohe Effizienz. Das Kühlsystem gibt dabei praktisch die komplette Abwärme an das Gewässer ab. Dafür muss der Wasserquelle viel Wasser entnommen werden.
Der Wasserbedarf für die Durchlaufkühlung ist enorm. So muss bei einer Aufwärmspanne von etwa 10 Grad Celsius mit einem Kühlwasserbedarf von etwa 35 Kubikmeter pro Sekunde (m³/s) für eine Anlage mit 1.000 MW installierter elektrischer Leistung gerechnet werden.
Zum Schutz der Gewässer und ihrer Tiere können sowohl die Entnahmemenge als auch die Temperatur des zurückgeleiteten Wasser Einschränkungen unterliegen. Diese führten jüngst zur Abschaltung vieler Kraftwerke.
2. Kühlung (fast) ohne Fluss- oder Meerwasser
Kraftwerke, die das Kühlwasser nicht in den Fluss oder das Meer zurückleiten, müssen praktisch keine Abschaltung aufgrund von festgelegten Temperaturgrenzen befürchten. Statt in ein Gewässer führt etwa der Kühlkreislauf des Kernkraftwerks Gösgen-Däniken in der Schweiz die Kondensationswärme in die Atmosphäre ab. Das geschieht über einen Kühlturm in einem teilweise geschlossene Wasserkreislauf.
Auch hierbei nehmen Kondensator und Wärmetauscher die Abwärme aus dem Maschinenhaus auf. Über Leitungen gelangt das auf rund 40 Grad Celsius erwärmte Wasser vom Kondensator zum Kühlturm. Dort versprühen mehrere Düsen, die über den gesamten Durchmesser des Kühlturms in wenigen Metern Höhe angebracht sind, das Wasser.
Am Sockel des Kühlturms gelangt kühlere Umgebungsluft hinein, die im Inneren des Turms aufsteigt. Höhe und Form des Turms sorgen für einen natürlichen Kaminzug. Das über die Düsen versprühte Wasser gibt Wärme an die Umgebungsluft ab. Während es in ein Auffangbecken fällt, kühlt es sich auf rund 26 Grad ab. Dabei verdunstet ein Teil des Wassers.
Im Auffangbecken dieses – meist aus einem nahegelegenen Fluss – ersetzt. Hierfür erforderlich sind etwa 0,4 bis 1 m³/s und damit nur ein Bruchteil dessen, wie bei der oben erwähnten Durchlaufkühlung.
Der entscheidende Nachteile beim Kühlkreislauf mit Kühlturm ist: Der Wirkungsgrad ist geringer und das Kraftwerk erzeugt sichtbare Schwaden aus Wasserdampf.

Aktuell keine Abschaltung in Deutschland

In der Bundesrepublik gab es in diesem Jahr noch kein Kraftwerk, das aufgrund hoher Temperaturen seine Leistung drosseln musste. Zuletzt ereignete sich hierzulande im Jahr 2018 eine nennenswerte Drosselung eines Kraftwerks wegen Hitze und Kühlwasserproblemen. Das betraf das Steinkohlekraftwerk Bergkamen. Die damalige Hitzewelle erwärmte die Flüsse zu sehr, sodass die Temperatur des zum Fluss zurückgeführten Kühlwassers den gesetzlichen Grenzwert zu überschreiten drohte.
Im selben Zeitraum drosselte auch das inzwischen stillgelegte Kernkraftwerk Philippsburg in Baden-Württemberg aus gleichem Grund seine Leistung. Die Reduzierung war jedoch nur geringfügig: Block zwei lieferte zeitweise lediglich bis zu zehn Prozent weniger.
Drosselt ein Kernkraftwerk seine Leistung, sinkt auch der Kühlbedarf. Allerdings hat ein Kernkraftwerk auch dann noch einen gewissen Rest-Kühlbedarf, wenn keine Leistung mehr von ihm abverlangt wird. Das liegt an den Brennstäben.
Generell hatten die deutschen Kernkraftwerke insgesamt deutlich weniger hitzebedingte Ausfälle und Drosselungen als viele Meiler im Ausland. Besonders die Reaktoren in Frankreich waren in den vergangenen Jahrzehnten von Hitzewellen betroffen. Das liegt vor allem daran, dass viele französische Kernkraftwerke an Binnenflussstandorten befinden und ohne Kühlturm operieren. Sie arbeiten, ebenso wie die weitestgehend oder komplett gedrosselten Kernkraftwerke in Ungarn und Rumänien, ausschließlich mit Frischwasserkühlung.

Wie können künftig KKW-Abschaltungen vermieden werden?

Technisch wäre es daher durchaus möglich, hitzebedingte Abschaltungen von Kern- und anderen Kraftwerken zu reduzieren oder ganz zu vermeiden.
Dazu müssten besonders bei den aktuell betroffenen Kernkraftwerken Paks in Ungarn, Cernavoda in Rumänien und anderen kritischen Anlagen die Kühlwassersysteme der Anlagen um Kühltürme erweitert werden. Somit müsste kein erwärmtes Wasser mehr in die nahegelegenen Flüsse eingeleitet und erheblich weniger Wasser entnommen werden.
Auch Mischformen sind möglich, wie das KKW Golfech in Frankreich zeigt. Es verfügt über Kühltürme, dennoch fleißt ein Teil des Abwassers leicht erwärmt in die Garonne zurück.
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Unwetter in Österreich: Wanderer mit Helikopter gerettet – Urlaubsregionen betroffen


In Kürze:

  • Starkregen löst Muren und Überschwemmungen in Tirol und Salzburg aus.
  • Straßen, Orte und beliebte Ferienregionen sind betroffen.
  • Wanderer werden bei Bad Gastein mit Hubschrauber gerettet.

 
Heftige Gewitter und große Regenmengen haben in mehreren Teilen Österreichs für Überflutungen und Schlammlawinen gesorgt. Besonders betroffen waren westliche Bergregionen sowie beliebte Urlaubsgebiete in Tirol und Salzburg.
Nach starken Regenfällen ist der Tobersbach in Österreich über die Ufer getreten und hat Überschwemmungen verursacht.

Nach starken Regenfällen ist der Tobersbach in Österreich über die Ufer getreten und hat Überschwemmungen verursacht.

Foto: Expa/ Jfk/APA/dpa

Wie österreichische Behörden mitteilten, kam es zu zahlreichen Feuerwehreinsätzen, gesperrten Straßen und schwierigen Bedingungen für Bewohner und Urlauber.

Muren blockieren Straßen im Zillertal

In Tirol sorgten die Unwetter vor allem im Zillertal für Probleme. Nach Angaben der Tiroler Polizei gingen am Donnerstagabend drei Muren nieder. Schlamm und Geröll blockierten zeitweise Straßen und Verkehrswege. Auch in Innsbruck und Kitzbühel waren Feuerwehren im Einsatz, nachdem Keller und Straßen überflutet worden waren. Verletzte wurden bislang nicht gemeldet.
Besonders betroffen war das Salzburger Land. Nach Angaben der österreichischen Nachrichtenagentur APA traten mehrere Bäche infolge des Starkregens über die Ufer. In Uttendorf im Pinzgau strömte der Tobersbach durch Teile der Ortschaft und verlegte Straßen, wie die APA unter Berufung auf die Landesfeuerwehr Salzburg berichtete. Einsatzkräfte waren dort über Stunden mit Sicherungs- und Aufräumarbeiten beschäftigt.
Aufnahmen aus Uttendorf zeigen, wie der Tobersbach nach einem heftigen Gewitter über die Ufer tritt und sich eine Sturzflut durch Teile der Ortschaft ausbreitet.

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Wanderer bei Bad Gastein mit Hubschrauber gerettet

Auch die bekannten Tourismusorte Dorfgastein und Bad Gastein waren betroffen. Dort gingen ebenfalls Muren nieder. Wie der ORF berichtete, wurden auf einer Berghütte bei Bad Gastein elf Menschen durch die Unwetter eingeschlossen. Sechs Wanderer konnten am Donnerstagabend mit einem Hubschrauber ausgeflogen und in Sicherheit gebracht werden. Die Mitarbeiter der Hütte blieben vor Ort.
Ein Video aus der Region zeigt die schwierigen Bedingungen nach den Unwettern und die Folgen der Muren für die betroffenen Gebiete rund um Bad Gastein.

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Unwetter nach extremer Hitzephase

Die schweren Regenfälle folgen auf eine außergewöhnliche Wetterlage in Österreich. Erst wenige Tage zuvor war dort eine extreme Hitze registriert worden: In Bad Deutsch-Altenburg nahe der slowakischen Grenze wurden 41,2 Grad gemessen. Die Kombination aus großer Hitze, trockenen Böden und anschließenden Starkregenereignissen sorgt derzeit in Teilen Mitteleuropas für besonders heftige Wetterlagen. (dpa/red)
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2,2 Milliarden Verlust bei Porsche – so steht es um deutsche Autobauer


In Kürze:

  • Porsche macht als Beteiligungsgesellschaft 2,2 Milliarden Euro Verlust.
  • Insgesamt laufen die Geschäfte mit China schlecht.
  • Höherer Auftragsbestand stimmt VDA perspektivisch optimistischer.

Eine milliardenschwere Abschreibung auf die Beteiligung am Volkswagen-Konzern hat die Eigentümerholding Porsche SE im ersten Halbjahr 2026 tief in die roten Zahlen gezogen. Unter dem Strich machte die Beteiligungsgesellschaft einen Verlust von 2,2 Milliarden, wie das Unternehmen in Stuttgart mitteilte. Im Jahr zuvor wurden noch 300 Millionen Euro Gewinn erwirtschaftet.

Beteiligungsgesellschaft fordert Tempo beim VW-Umbau

Sowohl Europas größter Autobauer Volkswagen als auch die weitere wesentliche Beteiligung, der Sportwagenbauer Porsche, kämpfen derzeit mit schwierigen Marktbedingungen und dem Umbruch in der Automobilindustrie. Die Wertberichtigungen auf die Volkswagen-Anteile betrugen im ersten Halbjahr drei Milliarden Euro und auf den Sportwagenbauer Porsche 200 Millionen Euro.
Porsche SE-Vorstandschef Hans Dieter Pötsch mahnte eine rasche Entscheidung zum Sparprogramm in Wolfsburg an. Der Volkswagen-Konzern stehe an einem historischen Wendepunkt. Bei den jetzt anstehenden Entscheidungen gehe es um die Zukunft der Marke. „Je länger sich die Entscheidungen hinziehen, desto größer werden die Probleme.“
Volkswagen hatte kürzlich seine Zahlen für das zweite Quartal vorgelegt. Daraus ging hervor, dass der Konzern mit 1,54 Milliarden Euro nach Steuern knapp 33 Prozent weniger Gewinn eingefahren hat als im Vorjahreszeitraum.

Umsatzeinbruch bei Daimler Truck

Unterdessen vermeldete Daimler Truck einen Umsatzeinbruch von 48 Prozent. Aus den Zahlen für das zweite Quartal 2026, die der Dax-Konzern am Freitag, 7. August, vorlegte, geht hervor, dass das Konzernergebnis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 245 auf 128 Millionen Euro abrutschte. Zwar stieg der Umsatz um fünf Prozent auf knapp 12,3 Milliarden Euro, allerdings sank das operative Ergebnis (Ebit) um neun Prozent auf 360 Millionen Euro.
Dennoch zeigt sich Karin Rådström, Vorstandsvorsitzende von Daimler Truck, optimistisch: „Die starke Geschäftsentwicklung bei Trucks North America, die Aussicht auf höhere Absatzzahlen und die geringere erwartete Zollbelastung im weiteren Jahresverlauf bestärken uns darin, unsere Prognose für das Gesamtjahr anzuheben“, sagte sie in einer Mitteilung.
Einen massiven Gewinneinbruch hat auch BMW zu beklagen. Im zweiten Quartal blieben dem Konzern nach Steuern 1,2 Milliarden Euro 35 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Umsätze sanken von 34 Milliarden auf 31 Milliarden Euro. Schaut man nur auf den Bereich Automobile, sieht es sogar noch dramatischer aus. So rutsche das operative Ergebnis (Ebit) um mehr als 60 Prozent auf 629 Millionen ab.
Damit hat BMW im abgelaufenen Quartal mehr mit seinen Finanzdienstleistungen verdient als mit der Herstellung von Autos.
Schlecht liefen hauptsächlich die Geschäfte mit China. Ein massiv zurückgehender Absatz um fast ein Drittel und sich verschärfender Wettbewerb bereiten den Münchner Probleme. Der BMW-Absatz war dort um fast ein Drittel eingebrochen.

Mercedes: Absatzeinbruch in China

Trotz eines stabilen Gesamtkonzerns spürt Mercedes-Benz im Autogeschäft harten Gegenwind. So setzten die Stuttgarter im zweiten Quartal 417.765 Fahrzeuge ab und lagen damit acht Prozent unter den Zahlen im Vergleichsquartal des Vorjahres. Belastet durch einen Absatzeinbruch von 30 Prozent in China und millionenschwere Wertberichtigungen schrumpfte das bereinigte operative Ergebnis der Pkw-Sparte im zweiten Quartal 2026 um 26 Prozent auf 909 Millionen Euro ab. Die Umsatzrendite fiel auf vier Prozent. Unbereinigt blieben nach Sondereffekten 49 Millionen Euro übrig.
Im ersten Halbjahr 2026 lieferte die Markengruppe Progressive, zu der neben dem Hauptprodukt Audi auch Lamborghini und Bentley gehören, 736.878 Autos aus.  Das entspricht einem Rückgang von 7,2 Prozent, teilt der Konzern auf seiner Internetseite mit. Die Umsatzerlöse schrumpften als Folge des geringeren Absatzes sowie mixbedingt um 10,4 Prozent auf 29,2 Milliarden Euro.
Besser sieht es hingegen bei Opel aus. Der zum Stellantis-Konzern gehörende Autobauer setzte sein Wachstum auch im ersten Halbjahr fort, heißt es in einer Mitteilung. Von Januar bis Juni verkauften Opel und seine britische Schwestermarke Vauxhall weltweit etwa 313.000 Fahrzeuge. Der Umsatz beim Pkw-Geschäft stieg um mehr als sieben Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres an.
Auch auf europäischer Ebene verzeichnet der Konzern gute Entwicklungen. 231.000 Pkw fanden Käufer, sodass die Bilanz mit einer Steigerung von 11,8 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2025 positiv ausfällt. Der Marktanteil stieg auf mehr als drei Prozent. Trotz rückläufiger Umsätze erwirtschaftete der Konzern einen  Liquiditätsüberschuss in Höhe von 1,9 Milliarden Euro.

VDA hofft auf Impulse nach den Sommermonaten

Nach Angaben des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) wurden im Juli 322.700 Autos in Deutschland produziert. Das entspricht einem Rückgang von sechs Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.
Hauptursache für den Produktionsrückgang war laut Verband eine mehrwöchige Produktionspause im Zuge der Umrüstung eines Werks für die Fertigung von Elektrofahrzeugen. Insgesamt liefen in Deutschland in den ersten sieben Monaten des Jahres 2,43 Millionen Pkw vom Band. Das waren drei Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Damit lag die Produktion nach den ersten sieben Monaten 15 Prozent unter den Zahlen des Vorkrisenjahres 2019.
Im Juli wurden 260.000 Pkw exportiert, vier Prozent weniger als im Vergleichsmonat 2025. Seit Jahresbeginn summierten sich die Ausfuhren auf 1,852 Millionen Fahrzeuge. Das bedeute ebenfalls einen Rückgang um vier Prozent.
Die Auftragseingänge aus dem Inland schrumpften auch um vier Prozent. Gar 15 Prozent weniger Bestellungen gab es aus dem Ausland. Insgesamt verzeichnete die Branche damit 13 Prozent weniger neue Aufträge als im Juli 2025. Gleichzeitig lag der aktuelle Auftragsbestand aus dem Inland zehn Prozent über dem Vorjahreswert. Dies sei der höchste Abstand zum Vorjahreswert in diesem Jahr. Daher zeigt sich der Verband optimistisch und hofft auf Impulse für die Inlandsproduktion  nach den Sommermonaten.
(Mit Text der Agenturen)
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Niedrigwasser der Donau gibt tote Wehrmachtssoldaten frei

Das Niedrigwasser der Donau hat in Budapest die Überreste von zwei Wehrmachtssoldaten, ein Motorrad und Tellerminen freigegeben. Mitarbeiter des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge hätten die Gebeine der Soldaten exhumiert, teilte der Volksbund mit. Wegen der entdeckten 35 Tellerminen zur Panzerabwehr sei auch der Kampfmittelräumdienst im Einsatz gewesen.
„Der Volksbund rechnet damit, dass auch aus Schiffswracks, die derzeit aus Flüssen auftauchen, Kriegstote zu bergen sein könnten“, heißt es in einer Mitteilung. Das Motorrad und zwei entdeckte Erkennungsmarken seien gut erhalten, weil der Hafenschlamm mit Gasöl vermischt sei.
Hitze und Trockenheit führten zu einem Rekord-Tiefstand der Donau. Dieser hat auch den Verkehr der Flusskreuzfahrtschiffe auf dem Budapester Abschnitt des Stromes zum Erliegen gebracht. (dpa/red)
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Waldbrand durch Windkraftanlagen? U-Haft für Elektro-Unternehmer nahe Athen

Nach dem schweren Waldbrand nahe der griechischen Hauptstadt Athen sind der Chef einer Elektro-Installationsfirma und ein weiterer Unternehmer wegen des Verdachts der Brandstiftung in Untersuchungshaft genommen worden. Die beiden Männer seien zuvor von Mittwoch- bis Freitagmorgen einem „Marathon“-Verhör unterzogen worden, berichteten griechische Medien am Freitag. Die Ermittler werfen ihnen demnach „Brandstiftung in einem Waldgebiet“ sowie Sachbeschädigung an Versorgungseinrichtungen vor.
Die Installationsfirma eines der Verdächtigen steht demnach in Verbindung mit einem Windpark in der Brandregion. Ersten Ermittlungen zufolge war der Waldbrand westlich von Athen am Freitag vergangener Woche von Funkenflug an Stromkabeln nahe dem Badeort Agios Vassilios 85 Kilometer nordwestlich von Athen ausgelöst worden.

Weitflächige Schäden

Starker Wind fachte die Flammen an, mehr als 10.000 Hektar Vegetation gingen in Flammen auf, mehr als 120 Gebäude im Badeort Porto Germeno am Golf von Korinth wurden beschädigt. Etwa 40 Gebäude wurden von Experten als abrissreif eingestuft, wie die griechische Nachrichtenagentur ANA berichtete. Dutzende weitere seien vorerst unbewohnbar.
Unterdessen herrscht in Griechenland weiterhin höchste Waldbrand-Alarmstufe. Allein zwischen Mittwoch und Donnerstag brachen laut Feuerwehr 44 neue Brände in Wäldern und auf Feldern aus. (afp/red)
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Hitzewelle in Nordkorea: Staatsmedien empfehlen Hundefleischsuppe und Ginsengbrühe

Bei Temperaturen von bis zu 40 Grad empfehlen Nordkoreas Staatsmedien Hundefleischsuppe und Ginsengbrühe als Hausmittel gegen die Hitze: Ein von der staatlichen Zeitung „Rodong Sinmun“ zitierter Arzt sagte, Hundefleischsuppe sei „vorteilhaft“ für die Nährstoffversorgung. Die staatliche Nachrichtenagentur KCNA empfahl zudem eine traditionelle Samgyetang-Suppe, die mit Hühnchen und kräftigendem Ginseng zubereitet wird.
KCNA pries vor allem die „unvergleichliche medizinische Wirkung“ von Ginseng aus der Grenzstadt Kaesong und führte dies auf die „besondere Boden- und Wasserqualität sowie die einzigartige Anbaumethode“ der Region zurück. „Das koreanische Volk betrachtet es als gesundheitsfördernden Brauch, in der heißesten Zeit des Sommers heiße Speisen zuzubereiten“, schrieb die staatliche Nachrichtenagentur.
Solche Empfehlungen stehen im Gegensatz zu Traditionen in anderen Teilen Asiens. Dort zählt Wintermelonensuppe zu den bevorzugten Sommergerichten. Hundefleisch galt früher auch in Südkorea als sommerliche Delikatesse. Im Februar kommenden Jahres tritt in dem Land ein Hundefleisch-Verbot in Kraft.
Die koreanische Halbinsel ächzt derzeit unter einem heißen Sommer. In der vergangenen Woche wurden an drei Tagen neue Temperaturrekorde gemessen, die am Sonntag mit 42,5 Grad ihren Höhepunkt erreichten.
In Nordkorea berichteten die Staatsmedien von Temperaturen von bis zu 40 Grad. Experten zufolge ist das international isolierte Land schlecht für Hitzewellen gerüstet. Mehr als 40 Prozent der 26 Millionen Einwohner Nordkoreas leiden dem Welternährungsprogramm zufolge an Unterernährung und haben Schwierigkeiten bei der Lebensmittelversorgung.
(afp/red)
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EU will Plastikmüll verringern – Für wen jetzt welche Verbote kommen

177,8 Kilogramm: So viel Verpackungsmüll kommt pro Jahr im Schnitt auf jeden Menschen in der Europäischen Union. Die EU will den Müllberg verringern und führt dafür ab dem 12. August neue Regeln ein. Sie reichen von Vorgaben für Chemikalien in Verpackungen bis hin zum Verbot von Einwegplastik in der Gastronomie, das 2030 in Kraft tritt. Ein Überblick über die Vorgaben:

Warum neue Regeln?

Im Kampf gegen den Verpackungsmüll hat sich die EU ein Ziel gesetzt: Bis 2040 sollen im Vergleich zum Jahr 2018 mindestens 15 Prozent weniger Verpackungen auf dem Müll landen. Zahlen des EU-Statistikamts Eurostat zufolge ist die Müllmenge bis 2021 stetig gestiegen und in den zwei Folgejahren gesunken, neuere Zahlen liegen noch nicht vor. Um den Abwärtstrend fortzusetzen, führt die EU eine Reihe von Verboten ein.

Im Supermarkt

Lebensmittelverpackungen dürfen ab Mittwoch keine PFAS mehr enthalten, das sind die sogenannten Ewigkeitschemikalien. Sie sind wasser- und fettabweisend und stecken deshalb in vielen Einwegverpackungen, können aber krebserregend sein und der Fruchtbarkeit schaden. Auch die gesundheitsschädliche Chemikalie Bisphenol A ist bereits verboten, bis Juli 2028 gilt aber noch eine Ausnahme für Beschichtungen, die Obst-, Gemüse- und Fischkonserven haltbar machen.
Ab 2030 sind leichte Plastiktüten an der Kasse verboten. Das gleiche gilt für Plastiknetze, -tüten und -boxen für frisches Obst und Gemüse. Mehrere Getränkedosen oder Flaschen dürfen zudem nicht mehr mit Plastikfolie zusammengehalten werden, es sei denn, es ist für den Transport nötig. Verpackungen aus Papier oder anderen Materialien bleiben erlaubt.

Restaurants und Hotels

Auch Cafés, Restaurants und Hotels sollen sich schrittweise vom Einwegplastik trennen. Beschichtete Papierbecher und -boxen bleiben erlaubt, die EU will aber Alternativen fördern. Ab dem 12. Februar kommenden Jahres müssen alle Café und Restaurants ihren Kunden deshalb anbieten, einen eigenen Kaffeebecher oder eine Brotdose mitzubringen. Ein Jahr später werden Gastronomieketten verpflichtet, eigene Mehrwegbecher anzubieten; kleine Cafés und Restaurants sind ausgenommen.
Ab dem 12. Februar 2029 – ein weiteres Jahr später – werden Plastikbehälter aus Polystyrol für Fast Food und Essen zum Mitnehmen verboten. Das sind die weißen Boxen aus Plastikschaum, die bestelltes Essen warm halten. Andere Plastikbehälter bleiben für Essen zum Mitnehmen oder Bestellungen theoretisch erlaubt, eignen sich bislang aber weniger gut.
Beim Verzehr vor Ort im Restaurant oder auf der Terrasse sind ab 2030 hingegen alle Verpackungen aus Einwegplastik verboten. Dann sollen auch Plastiktütchen für Zucker, Salz, Ketchup und Mayonnaise von den Tischen verschwinden. Essen zum Mitnehmen dürfen sie aber beigelegt sein. Für kleine Cafés und Restaurants sind auch hier Ausnahmen möglich.
In Hotels werden kleine Shampoo- und Seifenpackungen aus Plastik verboten. Eine weitere Änderung gibt es am Flughafen: Ab dem 12. Februar 2029  gibt es in der EU keine Schrumpffolie mehr, mit denen Reisende bisher ihren Koffer umwickeln können.

Ausweitung des Pfandsystems

Jedes EU-Land soll Pfandsysteme für Einweg-Plastikflaschen und Getränkedose einrichten, wie es sie in Deutschland bereits gibt. Die Verpackungsindustrie soll zudem verpflichtende Mehrwegquoten einhalten. Im Getränkesektor können sich bis zu fünf Unternehmen zusammenschließen, um die Ziele gemeinsam zu erfüllen. Das soll dafür sorgen, dass bestehende Systeme weiter funktionieren.

Recycling-Pflichten für die Industrie

Ab 2030 sollen keine Verpackungen mehr verkauft werden dürfen, die zu weniger als 70 Prozent recycelbar sind. Für Plastikflaschen ist die Quote kein Problem. Andere Verpackungen sind schwieriger zu recyceln, weil sie aus verschiedenen Molekülen bestehen, etwa Joghurtbecher.
Die Industrie hofft deshalb, dass die EU-Kommission auch das sogenannte chemische Recycling als Möglichkeit anerkennt. Dabei wird Plastik so hoch erhitzt, dass es in seine Moleküle zerfällt. Die Methode verbraucht jedoch viel Energie und erzeugt mitunter krebserregende Schadstoffe; Umweltschützer kritisieren sie als Scheinlösung. Bisher ist sie – eher symbolisch – nur für die ohnehin leicht recycelbaren Plastikflaschen zugelassen, für andere Verpackungen aber noch nicht.
Es gibt eine Reihe von Ausnahmen von der Recycling-Pflicht, darunter Verpackungen für medizinische Produkte. Außerdem sind auf Drängen aus Frankreich Holz- und Wachsverpackungen ausgenommen, weil sonst die traditionelle Holzschachtel um den Camembert betroffen gewesen wäre. (afp/red)
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AfD bei 28 Prozent – 14 Prozent zufrieden mit Merz


In Kürze:

  • Die AfD steigt im Forsa-Trendbarometer auf 28 Prozent und liegt sieben Prozentpunkte vor CDU/CSU mit 21 Prozent.
  • Ohne die AfD wären rechnerisch Regierungsmehrheiten möglich. In den dargestellten Konstellationen allerdings nur mit mindestens drei Parteien.
  • 73 Prozent erwarten eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage. Mit der Arbeit von Bundeskanzler Friedrich Merz sind 14 Prozent zufrieden.

 
Die AfD legt im aktuellen RTL/ntv-Trendbarometer auf 28 Prozent zu. Damit liegt sie sieben Prozentpunkte vor CDU und CSU, die unverändert auf 21 Prozent kommen. Einen größeren Abstand zwischen beiden Parteien hat Forsa in dieser Umfragereihe bislang nicht gemessen. Die 28 Prozent entsprechen zugleich dem bisherigen Höchstwert der AfD im Trendbarometer. Diesen hatte sie bereits Mitte Mai erreicht.
 
 
Die Grünen bleiben bei 16 Prozent. Die Linke verliert einen Punkt und kommt wie die SPD auf 12 Prozent. Die FDP erreicht weiterhin 4 Prozent und läge damit unter der Fünf-Prozent-Hürde. Auf die sonstigen Parteien entfallen 7 Prozent. Das BSW weist Forsa nicht mehr gesondert aus, da es unter 3 Prozent liegt. Nichtwähler und Unentschlossene machen 27 Prozent aus. Zum Vergleich: Bei der Bundestagswahl 2025 lag der Anteil der Nichtwähler bei 17,9 Prozent.

Mehrheit ohne AfD nur mit drei Parteien

Die Umfragewerte verändern auch die rechnerischen Möglichkeiten für eine Regierungsbildung. Die AfD wäre stärkste Kraft, die übrigen im Bundestag vertretenen Parteien haben eine Koalition mit ihr jedoch ausgeschlossen. Das gilt auch für CDU und CSU.
Bei einer Übertragung der Umfragewerte auf die 630 Sitze im Bundestag käme die AfD rechnerisch auf 200 Mandate. CDU und CSU würden 156 Sitze erhalten, die Grünen 104. Auf SPD und Linke entfielen 87 beziehungsweise 83 Sitze. Dabei handelt es sich um eine theoretische Sitzverteilung auf Grundlage der aktuellen Umfrage und nicht um eine Wahlprognose.
Nach der Berechnung hätten mehrere Dreierbündnisse eine Mehrheit. CDU/CSU, Grüne und SPD kämen zusammen auf 347 von 630 Sitzen. CDU/CSU, Grüne und Linke würden 343 Sitze erreichen. Auch CDU/CSU, SPD und Linke hätten mit 326 Sitzen eine knappe Mehrheit. Für Bündnisse aus zwei Parteien würde es dagegen nicht reichen. CDU/CSU und SPD kämen zusammen auf 243 Sitze, Union und Grüne auf 260. Auch Grüne, SPD und Linke hätten mit 274 Sitzen keine Mehrheit. Ohne Beteiligung der AfD wäre damit eine Mehrheit möglich, allerdings nur mit mindestens drei Parteien.

Merz verliert einen Punkt

Bei der Frage, welcher Partei die Befragten am ehesten zutrauen, mit den Problemen in Deutschland fertigzuwerden, liegt die AfD mit 14 Prozent vorn. CDU und CSU erreichen 12 Prozent, Grüne und Linke jeweils 6 Prozent und die SPD 4 Prozent. 56 Prozent nennen keine Partei.
Auch die Zufriedenheit mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) geht zurück. 14 Prozent zeigen sich mit seiner Arbeit zufrieden, ein Punkt weniger als in der Vorwoche. 85 Prozent sind unzufrieden. Unter den Anhängern von CDU und CSU sind 48 Prozent mit Merz zufrieden und 50 Prozent unzufrieden. Bei den SPD-Anhängern liegen die Werte bei 19 beziehungsweise 80 Prozent. In einer anderen von Forsa für „Stern“ und RTL erhobenen Umfrage sagten 43 Prozent, die Union könnte mit einem anderen Bundeskanzler mehr Zustimmung erreichen. 51 Prozent erwarten dies nicht. Unter den Unionsanhängern liegen die Werte bei 46 beziehungsweise 48 Prozent.

Wirtschaftserwartungen verschlechtern sich

73 Prozent der Befragten rechnen mit einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Verhältnisse. Das sind zwei Punkte mehr als in der Vorwoche. 11 Prozent erwarten eine Verbesserung.
Als eines der wichtigsten politischen Themen nennen 48 Prozent die Lage und das Handeln der Regierungskoalition. Die wirtschaftliche Lage folgt mit 24 Prozent, die Regierungsumbildung mit 22 Prozent.
Forsa befragte für das RTL/ntv-Trendbarometer im Auftrag von RTL Deutschland zwischen dem 28. Juli und 3. August 2.501 Personen. Die statistische Fehlertoleranz beträgt plus/minus 2,5 Prozentpunkte. Für die gesonderte Frage zu einem möglichen Kanzlerwechsel wurden am 30. und 31. Juli 1.000 Personen befragt. Hier beträgt die Fehlertoleranz plus/minus 3 Prozentpunkte.
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Bundesgerichtshof bestätigt Beugehaft gegen Lina E.

Der Bundesgerichtshof hat die Anordnung von Beugehaft vom 30. Juni 2026 gegen Lina E. bestätigt. Das teilte der BGH am Freitag mit. Die Verurteilte hatte sich geweigert, als Zeugin vor dem Oberlandesgericht Dresden auszusagen. Lina E. war wegen Beteiligung an einer linksextremistischen Vereinigung verurteilt worden.
Das Oberlandesgericht Dresden verhandelt derzeit gegen mehrere Angeklagte wegen des Vorwurfs der Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung. Lina E. hatte unter Berufung auf ein umfassendes Auskunftsverweigerungsrecht die Aussage verweigert. Das Gericht sah jedoch kein solches Recht, da sie bereits rechtskräftig verurteilt worden war.

Dresdner Linksextremismusprozess

Der Bundesgerichtshof wies die Beschwerde von Lina E. gegen die Beugehaft zurück. Die Entscheidung ist nun rechtskräftig. Die Beugehaft wurde zur Erzwingung der Zeugenaussage verhängt und dauert weiterhin an.
Lina E. wurde am 31. Mai 2023 zu mehr als 5 Jahren Haft verurteilt. Gründe waren die Mitgliedschaft beziehungsweise Unterstützung einer linksextremistischen kriminellen Vereinigung, mehrfache gefährliche Körperverletzung, Sachbeschädigung, Urkundenfälschung, Diebstahl und Nötigung.
Die Vereinigung hatte Angriffe auf Neonazis zum Ziel, wobei Lina E. selbst an vier Angriffen nachweislich beteiligt war.
Das Urteil wurde im März 2025 rechtskräftig, nach knapp 100 Verhandlungstagen zwischen September 2021 und Mai 2023 – auch bekannt als der Dresdner Linksextremismusprozess. (dts/tp)
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Urteil: Nähe zu Muslimbruderschaft kann Verbeamtung entgegenstehen

Die ehrenamtliche Arbeit für eine Moschee der islamistischen Muslimbruderschaft kann einem Gerichtsurteil zufolge der Übernahme in das Beamtenverhältnis entgegenstehen. Das entschied das Verwaltungsgericht Karlsruhe und wies damit die Klage einer Mitarbeiterin der städtischen Ausländerbehörde ab, wie das Gericht am Freitag in der baden-württembergischen Stadt mitteilte.
Die Frau ist den Angaben zufolge derzeit als Sachbearbeiterin eingesetzt und strebte die Übernahme in das Beamtenverhältnis an. Die Stadt Karlsruhe lehnte dies ab und verwies auf Hinweise des Landesamtes für Verfassungsschutz, wonach die Frau als ehrenamtliche Lehrerin in einer Moschee tätig sei. Diese sei in die Strukturen der Muslimbruderschaft eingebunden, welche nicht mit der freiheitlich demokratischen Grundordnung in Einklang zu bringen sei.
Nach erfolglosem Widerspruchsverfahren erhob die Sachbearbeiterin Klage vor dem Verwaltungsgericht, die diese nun aber abwies. Die Erkenntnisse des Verfassungsschutzes schürten berechtigte Zweifel daran, dass die Klägerin jederzeit für die freiheitliche demokratische Grundordnung eintreten würde, befand das Gericht. Eine Distanzierung von der Muslimbruderschaft strebe die Frau offensichtlich nicht an.
Das Urteil fiel bereits am Donnerstag vergangener Woche. Es ist noch nicht rechtskräftig.
(afp/red)
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Sprengstoff-Drohne an Flughafen: Ukraine-Spur und Ruf nach NATO-Reaktion


In Kürze:

  • Bundesanwaltschaft ermittelt wegen versuchter Sprengstoffexplosion und gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr.
  • Nach der ersten Sprengstoffdrohne wird auch eine zweite Drohne als mögliches Tatmittel untersucht.
  • Politik und Experten fordern bessere Drohnenabwehr und mehr Schutz kritischer Infrastruktur.

 
Neben den Ermittlungen nach der Entdeckung einer Sprengstoff-Drohne am Flughafen Leipzig/Halle steht inzwischen vor allem die Frage im Fokus, wie Deutschland kritische Infrastruktur künftig besser vor solchen Angriffen schützen kann. Dabei geht es nicht nur um die technische Ausstattung, sondern auch um die Zuständigkeiten verschiedener Behörden und die Frage, ob die bisherigen Sicherheitsstrukturen noch ausreichend sind.
Der Vorfall hat eine politische Debatte über die Organisation der Drohnenabwehr ausgelöst. Der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Bundestags, Thomas Röwekamp (CDU), fordert deshalb eine Zentralisierung der Zuständigkeiten beim Bundesinnenministerium beziehungsweise bei der Bundespolizei. „Wir brauchen eine zentrale Zuständigkeit statt einer Vielzahl föderaler Luftsicherheitsbehörden und eine materielle Ausrüstung, die die Vielseitigkeit der Bedrohung zuverlässig bekämpfen kann“, sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).
Nach Ansicht Röwekamps zeigen die bisherigen Erkenntnisse aus Leipzig, wie dringend neue Antworten auf die Bedrohung ziviler Infrastruktur durch Drohnen erforderlich seien. Neben einer klaren Verantwortlichkeit brauche es auch moderne technische Systeme, die unterschiedliche Arten von Drohnen erkennen und abwehren können.
Der SPD-Innenexperte Sebastian Fiedler bewertet die bestehende Struktur anders. Unterschiedliche Zuständigkeiten seien grundsätzlich kein Problem, solange die Zusammenarbeit der Behörden eng funktioniere und es möglichst wenige Reibungsverluste gebe, sagte er der „Rheinischen Post“. Entscheidend sei, dass jederzeit klar sei, welche Behörde in welcher Situation verantwortlich sei.
Unabhängig von der Zuständigkeitsfrage betonte Fiedler ebenfalls, dass Investitionen in moderne Drohnenabwehrtechnik unverzichtbar seien. Als Vorteil wertete er, dass mit dem Gemeinsamen Drohnenabwehrzentrum und dem Gemeinsamen Abwehrzentrum Hybrid bereits Einrichtungen vorhanden seien, die den Austausch zwischen Sicherheitsbehörden verbessern sollen.

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) und Sachsens Innenminister Armin Schuster bei einer Pressekonferenz am Flughafen Leipzig/Halle. Zuvor war dort eine mit Sprengstoff und Zünder ausgestattete Drohne entdeckt worden. Eine DHL-Frachtmaschine kollidierte zudem mit einem unbekannten Objekt.

Foto: Jens Schlueter/Getty Images.

Wer ist in Deutschland für die Drohnenabwehr zuständig?

Bei der Abwehr unbemannter Fluggeräte können je nach Situation verschiedene Behörden und Institutionen beteiligt sein. Dazu gehören die Bundespolizei und die Landespolizeien, bei besonderen Gefahrenlagen auch die Bundeswehr sowie Betreiber kritischer Infrastruktur wie Flughäfen.
Zusätzlich gibt es Koordinierungsstellen wie das Gemeinsame Drohnenabwehrzentrum und das Zentrum zur Abwehr hybrider Bedrohungen. Dort sollen Informationen zwischen Bund, Ländern und Sicherheitsbehörden ausgetauscht und Bedrohungslagen gemeinsam bewertet werden.
Gerade diese Aufteilung sorgt nach dem Vorfall in Leipzig für Diskussionen. Kritiker sehen darin ein mögliches Problem, weil bei einem schnellen Angriff klare Entscheidungswege entscheidend seien.

Experten warnen vor Lücken bei Erkennung und Abwehr von Drohnen

Sicherheitsexperten sehen trotz neuer Strukturen weiterhin erheblichen Nachholbedarf. Der Terrorismusforscher Peter Neumann vom King’s College London kritisierte im ZDF-„Heute Journal“, Deutschland sei bei Drohnenerkennung, Abwehrsystemen und rechtlichen Zuständigkeiten weiterhin nicht ausreichend vorbereitet.
Nach seiner Einschätzung bestehe seit Jahren Handlungsbedarf, ohne dass die notwendigen Konsequenzen vollständig umgesetzt worden seien. Besonders problematisch seien fehlende einheitliche Regelungen und die Frage, welche Behörde in welcher Lage schnell handeln könne.
Technologisch seien Lösungen grundsätzlich vorhanden, erklärte dagegen Rheinmetall-Chef Armin Papperger. Entscheidend sei zunächst, festzulegen, welche kritische Infrastruktur geschützt werden müsse und welche Technologie dafür geeignet sei.
Rheinmetall arbeitet nach eigenen Angaben unter anderem mit der Telekom an Systemen zur frühzeitigen Erkennung von Drohnen über bestehende Funkinfrastruktur. Das Unternehmen verfügt zudem nach eigenen Angaben über Frühwarnsysteme, die Flugobjekte erkennen, identifizieren und verfolgen können.
Der CDU-Verteidigungspolitiker Bastian Ernst fordert angesichts der zunehmenden Bedrohung durch Drohnen sogar eine Befassung der NATO. Deutschland befinde sich inzwischen in einer Situation, in der Konsultationen nach Artikel 4 des NATO-Vertrags geprüft werden sollten.
Dabei verwies Ernst auf frühere Fälle in Estland und Polen, die nach schweren Luftraumverletzungen Beratungen innerhalb des Bündnisses beantragt hatten. Ziel müsse sein, ein Signal zu setzen, dass Deutschland und seine Partner gemeinsam auf mögliche Bedrohungen reagieren.

Das ist bislang über den Drohnenvorfall bekannt

Auslöser der Debatte ist der Fund einer mit Sprengstoff und Zünder ausgestatteten Drohne am Flughafen Leipzig/Halle. Das Fluggerät wurde am späten Dienstagabend in der Nähe ukrainischer Transportflugzeuge entdeckt. Ein Flughafenmitarbeiter brachte die Drohne zum Absturz, anschließend entschärften Spezialisten der Bundespolizei die Sprengladung.
Nach bisherigen Erkenntnissen detonierte der Sprengsatz nur deshalb nicht, weil der Zünder offenbar nicht ordnungsgemäß funktionierte. Die Bundesanwaltschaft spricht von professionellem Sprengstoff und einem gezielten Einsatz des Fluggeräts.
Wegen der besonderen Bedeutung des Falls hat die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen übernommen. Sie ermittelt wegen des Verdachts des versuchten Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion sowie wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr.
Nach Angaben des Generalbundesanwalts gibt es tatsächliche Anhaltspunkte dafür, dass mittels der Drohne eine Explosion verursacht werden sollte. Die Behörde bewertet den Vorfall als schwerwiegenden Angriff auf die Transport- und Logistikinfrastruktur Deutschlands, der geeignet sei, die äußere und innere Sicherheit der Bundesrepublik zu beeinträchtigen.
Nach Recherchen von WDR, NDR und der „Süddeutschen Zeitung“, die sich auf Ermittlerkreise sowie Behördenunterlagen berufen, soll die eingesetzte Drohne technisch aufwendig präpariert worden sein. Die Behörden prüfen demnach, ob die Konstruktion darauf ausgelegt war, eine frühzeitige Erkennung zu erschweren. Zudem soll untersucht werden, ob sich die Drohne bereits mehrere Stunden vor ihrer Entdeckung auf dem Flughafengelände befunden haben könnte.

Leipzig/Halle, 5. August 2026: Videostandbild von News5 zeigt Frachtobjekte vor einem ukrainischen Antonow-Flugzeug am Flughafen Leipzig/Halle nach dem Fund einer Drohne. Die Polizei setzte einen Entschärfungsroboter ein. Eine weitere Maschine kollidierte nach einem abgebrochenen Landeanflug mit einem unbekannten Objekt.

Foto: NEWS5 / AFP via Getty Images

Zweites Flugobjekt wirft neue Fragen auf

Neben der gefundenen Sprengstoffdrohne beschäftigt die Ermittler auch ein zweites Flugobjekt. Weil die Landebahn nach dem Fund gesperrt wurde, musste ein anfliegendes Frachtflugzeug durchstarten. Nach Angaben der Bundesanwaltschaft kollidierte die Maschine im erweiterten Bereich des Flughafens mit einem Gegenstand, bei dem es sich mutmaßlich um eine zweite Drohne gehandelt haben soll.
Die Ermittler prüfen nun, ob beide Drohnen Teil eines koordinierten Vorgehens waren und ob der Angriff gezielt vorbereitet wurde. Auch die „Welt“ berichtete unter Berufung auf eigene Recherchen über weitere Details zum zweiten Flugobjekt und den Ermittlungen.

Ukraine-Unterstützung rückt in den Fokus

Besondere Aufmerksamkeit erhält der Fall auch wegen des Standorts. Die Sprengstoffdrohne wurde in der Nähe ukrainischer Antonow-Transportmaschinen entdeckt. Der Flughafen Leipzig/Halle ist seit Jahren ein wichtiger Standort für Antonow-Frachtflugzeuge und internationale Großraumtransporte.
Nach Angaben des MDR befindet sich dort unter anderem eine Basis der ukrainischen Antonow Airlines, die den Standort für Wartungs-, Fracht- und Transportaufgaben nutzt.
Nach Medienberichten soll am Vortag des Drohnenvorfalls ein Transport mit Munition aus Frankreich nach Leipzig erfolgt sein. Ob die betreffende Maschine anschließend weiter in Richtung Ukraine fliegen sollte, ist öffentlich bislang nicht abschließend bestätigt.
Auch die Frage, ob sich zum Zeitpunkt des Vorfalls Munition oder anderes militärisches Material an Bord befand, ist bislang nicht abschließend geklärt. Während die „Bild“-Zeitung über einen möglichen Transport von Munition berichtete, erklärte das Bundesinnenministerium gegenüber den zuständigen Bundestagsausschüssen, dass sich zum Zeitpunkt des Vorfalls keine Munition an Bord der betroffenen Maschine befunden habe.
Damit bleibt offen, ob die mutmaßlichen Täter gezielt eine Verbindung zur Ukraine-Unterstützung ins Visier genommen haben. Die Ermittler prüfen weiterhin, welches Ziel hinter dem Einsatz der Drohnen stand und ob ein staatlicher Akteur oder eine andere Organisation beteiligt war.

Ermittlungen zu möglichem Hintergrund laufen weiter

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) sprach von einem hybriden Anschlagsszenario mit hochprofessionellen Tätern und schloss eine Beteiligung „fremder Mächte“ nicht aus. Die beiden Politikerinnen Marie-Agnes Strack-Zimmermann und Katharina Dröge äußerten die Vermutung eines möglichen russischen Hintergrunds. Eine offizielle Zuordnung durch die Ermittlungsbehörden gibt es bislang jedoch nicht.
Die Ermittlungen der Bundesanwaltschaft dauern an. Im Mittelpunkt steht weiterhin die Frage, wer hinter dem mutmaßlichen Angriff steckt, wie die Drohnen auf das Gelände gelangen konnten und welches Ziel mit dem Vorfall verfolgt wurde. (dpa/afp/dts/red)
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Dein Traum – von Hertha Kräftner

Dein Traum

Hinter deinen Lidern hing ein Traum.
Der ruht lange dort … bis er zum Saum
der Wimpern niedersank,
wo er sich noch einmal fing
und ihre Süße trank,
eh er mit sich geschehen ließ,
daß ihn dein Wimpernzittern auf deine Wange fallen hieß,
und er als Lächeln über deine Lippen ging.
Hertha Kräftner (1928–1951)
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Argentinien: Polizei geht mit Tränengas und Gummigeschossen gegen Proteste vor

Die argentinische Polizei ist mit Tränengas und Gummigeschossen gegen Demonstranten vorgegangen, die in Buenos Aires gegen einen umstrittenen Gesetzentwurf zur Stärkung von Privatbesitz protestierten. Die Demonstration fand am Donnerstag vor dem Sitz des Senats in der Hauptstadt statt und startete zunächst friedlich. Mit Einbruch der Nacht brachen laut dem Bericht eines Korrespondenten der Nachrichtenagentur AFP dann Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Teilnehmern aus. Die Beamten seien dabei mit Steinen angegriffen worden.
Die Demonstration fand statt, während im Senat über den umstrittenen Gesetzentwurf beraten wurde. Bei den Auseinandersetzungen wurden laut Medienberichten zwei Polizisten und ein Demonstrant verletzt. Mindestens zehn Menschen seien festgenommen worden.
An der Demonstration nahmen mehrere tausend Menschen teil. Sie trugen argentinische Flaggen sowie Transparente mit der Aufschrift „Das Vaterland steht nicht zum Verkauf“. Ihr Protest richtete sich vor allem gegen – inzwischen von der Regierung bereits abgeschwächte – Pläne, ausländischen Bürgern und Unternehmen den Erwerb von Landbesitz zu erleichtern. Das umstrittene Gesetz sieht aber weiterhin eine grundsätzliche Stärkung von privatem Besitz von Eigentum und Land vor, wogegen linke Parteien und Gewerkschaften mobil machen.
(afp/red)
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07.08.2026 | Trump: Verschärfte US-Visa | Abgeordnete fordern Visa-Einschränkungen für Russen | Schüsse an Schule naha Bangkok

HEUTE8:20 Uhr

Sieben Tote: Schüsse an Schule nahe Bangkok

An einer Schule nördlich von Bangkok fielen Schüsse. Mindestens 7 Menschen wurden getötet, mehr als ein Dutzend wurden verletzt. Ersten Informationen zufolge soll es sich bei den Toten um drei Lehrer, drei Schüler und den mutmaßlichen Schützen handeln, der ebenfalls Schüler war.

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HEUTE8:14 Uhr

Deutschlands Exporte im Juni leicht gestiegen

Deutschlands Exporte sind im Juni zum Vormonat um 0,9 Prozent leicht gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat legten die Ausfuhren um 6,6 Prozent zu. Im ersten Halbjahr wurden damit 3,7 Prozent mehr Waren aus Deutschland als im Vorjahreszeitraum exportiert. (Statistisches Bundesamt)

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HEUTE8:01 Uhr

Bund stockt Förderung für „KI-gigafactory“ auf 1 Mrd Euro auf

Die Bundesregierung hat die Finanzierung für eine sogenannte „KI-Gigafactory“ um rund 200 Millionen Euro auf insgesamt eine Milliarde Euro erhöht.

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HEUTE7:36 Uhr

Daimler Truck: 50 Prozent Gewinneinbuße

Der DAX-Konzern Daimler Truck verzeichnet im zweiten Quartal dieses Jahres einen Gewinneinbruch von 48 Prozent. Insbesondere Zölle hätten sich weiterhin auf die Profitabilität ausgewirkt. Das EBIT fiel um 9 Prozent, der Umsatz stieg hingegen um 5 Prozent.

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HEUTE7:10 Uhr

Meta muss in USA 567 Millionen Dollar zahlen

Wegen des ungenügenden Schutzes von Minderjährigen auf seinen Onlineplattformen ist der US-Konzern Meta zur Zahlung von 567 Millionen Dollar (492 Millionen Euro) verurteilt worden. Mit dem Geld soll laut dem am Donnerstag im Bundesstaat New Mexico gefällten Richterspruch ein Fonds zur Unterstützung von Minderjährigen finanziert werden, die durch Online-Konsum zu Schaden gekommen seien.

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HEUTE6:58 Uhr

EU-Abgeordnete fordern Touristenvisa-Einschränkungen für Russen

EU-Abgeordnete fordern wegen des russischen Angriffskriegs schnelle Änderungen der Schengen-Visaregeln, um großzügige Touristenvisa für russische Staatsbürger zu stoppen. Italien, Frankreich und Spanien erteilten 2025 zusammen 441.027 Visa. Elf Staaten kritisierten die Praxis.
 

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HEUTE6:55 Uhr

Trump: Neuer Anlauf für Beschränkung von US-Geburtsrecht

US-Präsident Donald Trump will das Geburtsrecht erneut einschränken. Kindern von Müttern, die nur zur Geburt in die USA reisen, soll die US-Staatsbürgerschaft nicht automatisch zustehen. Zudem sollen Online-Prüfungen bei Visa auf weitere Kategorien ausgeweitet werden, betroffen sind auch ausländische Journalisten. Antragsteller sollen laut „The Daily Signal“ Einblick auf Konten geben.

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