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20.08.2026 | Spahn gibt auch Vorsitz von CDU Münsterland ab | ADAC: Nur 16 Neuwagen-Modelle kosten unter 20.000 Euro

HEUTE11:11 Uhr

Spahn gibt auch Vorsitz von CDU Münsterland ab

Nach dem Unions-Fraktionsvorsitz will Jens Spahn (CDU) auch in seiner Heimat den Vorsitz des CDU-Bezirks Münsterland abgeben. „Ich habe mich entschieden, nicht erneut für den Vorsitz der CDU-Münsterland zu kandidieren“, sagte Spahn den „Westfälischen Nachrichten“. Im Juli hatte Spahn noch eine erneute Kandidatur angekündigt.

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HEUTE10:32 Uhr

Waldbrand im Hohen Venn: Deutsche Feuerwehrleute ziehen ab

Deutsche Feuerwehrleute beenden ihren Einsatz auf dem 3.000-Hektar-großen Waldbrand in Belgien; belgische Freiwillige Feuerwehren sollen sie ersetzen. Es wird weiterhin die oberste Vegetations- und Humusschicht abgetragen, um brennbares Material zu entfernen. Das Feuer ist vollständig eingekreist. Es kann noch Wochen oder Monate dauern, die unterirdischen Brände in dem Torfmoor zu löschen. 

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HEUTE10:22 Uhr

Klimaphänomen El Niño: Für 80 Prozent von Honduras Dürre-Alarm ausgerufen

Honduras hat für 80 Prozent des Landes einen Dürre-Alarm ausgerufen. 234 der 298 Gemeinden seien von niedrigen Wasserständen, Ernteausfällen und Vieh-Sterben betroffen. In 75 Gebieten gilt Alarmstufe Rot, darunter in der Hauptstadt Tegucigalpa. Die Krise soll bis März oder April 2027 dauern und im Zusammenhang mit dem aktuellen El Niño stehen.

Ein Mann füllt aufgrund der mangelhaften Wasserversorgung in der Region Trinkwasser in Plastikfässer – in einem Haus in Tegucigalpa am 19. August 2026.

Foto: Orlando Sierra/AFP via Getty Images

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HEUTE10:15 Uhr

Frankfurter Justiz erhebt Anklage gegen mutmaßliche Cum-Ex-Täter

Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main hat vier Männer – zwei Briten, einen Deutsche und einen US-Bürger – wegen schwerer Steuerhinterziehung im Zusammenhang mit Cum-Ex-Geschäften angeklagt. Sie sollen 2008 eine Cum-Ex-Handelsstrategie mit DAX-Werten entwickelt, genehmigt und umgesetzt und damit einen Steuerschaden von 20 Millionen Euro erzeugt haben.

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HEUTE9:53 Uhr

USA und Kanada melden Fortschritte in Handelsverhandlungen

Die USA und Kanada sehen Fortschritte: Laut US-Präsident Donald Trump gibt es einen „Deal“, es müssten nur noch die Unterlagen finalisiert werden. Ähnlich äußerte sich Kanadas Premierminister Mark Carney. Ottawa strebt niedrigere Zölle auf Autos, Stahl, Aluminium, Kupfer und Holzprodukte an. Die USA sucht Lösungen für ihre Landwirte und alkoholische Getränke.

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HEUTE9:43 Uhr

ADAC: Deutlich weniger Neuwagen für unter 20.000 Euro

Neuwagen unter 20.000 Euro werden seltener. Laut ADAC gibt es derzeit auf den deutschen Markt nur 16 Modelle. 2021 waren es demnach noch 35. Kein günstiges Modell stammt von einem deutschen Hersteller. Erstmals sind drei Modelle vollelektrisch.
HEUTE9:33 Uhr

Rheinland-Pfalz: Starke Verluste für CDU und SPD

Fünf Monate nach der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz verzeichnen CDU und SPD Verluste. Laut Infratest dimap käme die CDU auf 28 Prozent (-3 Prozentpunkte), die SPD steht bei 19 Prozent (-6). Die AfD steigt um 4,5 Zähler auf 24 Prozent. Die grünen kämen auf 11 (+3), die Linke auf 5 (damals 4,4), FDP und Freie Wähler auf je 3 Prozent.

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HEUTE9:20 Uhr

Neue gegenseitige Angriffe von Russland und Ukraine

In der Nacht hat Russland erneut Wohngebiete und Lagerhallen in Kiew und Umgebung angegriffen; es habe mindestens 12 Tote und 33 Verletzte gegeben. Russland meldete rund 250 ukrainische Drohnen in der Region Moskau. Polen mobilisierte seine Luftverteidigung. In Rumänien stiegen zwei spanische NATO-Kampfjets auf. Eine Drohne stürzte in Rumänien in einem unbewohnten Gebiet im Kreis Tulcea ab.

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HEUTE8:53 Uhr

Unruhe bei der BSW Thüringen

Katja Wolf, Chefin des Thüringer BSW-Landesverbandes, kritisiert Sahra Wagenknecht: mit der Annäherung an die AfD sei eine Grenze überschritten. Für das BSW könne es keine Verbrüderung mit der AfD geben, eine Duldung des AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund in Sachsen-Anhalt lehnt sie ab. Gleiches gilt für eine Forderung von Wagenknecht nach Einsetzung einer Expertenregierung in Thüringen.

Katja Wolf (Archiv)

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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HEUTE8:44 Uhr

Geschäft für Hotels und Gastronomie schrumpft

In der ersten Jahreshälfte fielen im Gastgewerbe in Deutschland preisbereinigt die Umsätze verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 5,2 Prozent. Da gleichzeitig Preiserhöhungen durchgesetzt wurden, stieg der nominale Umsatz um 2,1 Prozent. Gaststätten und Restaurants: Umsatz -5,7 Prozent, Hotels -3,2 Prozent. 

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HEUTE8:30 Uhr

Deutsche Exporte legen im ersten Halbjahr zu

Im 1. Halbjahr stiegen die deutsche Exporte auf einen Wert von 817,8 Milliarden Euro (+3,9 Prozent als im 1. HJ 2025). Nach Deutschland importiert wurden Waren im Wert von 712,1 Milliarden Euro (+4,7 Prozent). An der Spitze der Ex- und Importe lagen Waren aus China, gefolgt von den USA und den Niederlanden. Am meisten exportiert wurden Autos und Kfz-Teile, Maschinen und DV-Geräte, elektrische und optische Erzeugnisse

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HEUTE8:04 Uhr

Evergrande-Gründer in China zu lebenslanger Haft verurteilt

Korruption, Finanzbetrug, Untreue und Unterschlagung: Der Gründer des insolventen chinesischen Immobilienriesen Evergrande, Xu Jiayin, ist zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Sein Eigentum wird beschlagnahmt. Evergrande und seine Immobiliensparte müssen umgerechnet rund 2 Milliarden Euro zahlen. Fünf weitere ranghohe Manager erhielten zwischen 6 und 18 Jahren Haft. 2021 meldete Evergrande Insolvenz an.

Gebäude des chinesischen Baukonzerns Country Garden Holdings in Zhengzhou, in der Provinz Henan. Der Immobilienkonzern ist massiv verschuldet, die Angst vor einem Zusammenbruch (ähnlich dem seines Konkurrenten Evergrande) wächst.

Foto: STR/AFP via Getty Images

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HEUTE7:53 Uhr

Kindesmissbrauch: Neue Vorwürfe gegen Chirurgen in Frankreich

Nach seiner Verurteilung zu 20 Jahren Haft werden dem inhaftierten Chirurgen Joël Le Scouarnec (75) weitere 40 sexuelle Übergriffe und zehn Vergewaltigungen vorgeworfen. Die Staatsanwaltschaft leitete ein Ermittlungsverfahren ein. Die Vorwürfe betreffen 48 Opfer in den Jahren 1987 bis 2017 und sind noch nicht verjährt.

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HEUTE7:49 Uhr

US-Staatsverschuldung erstmals über 40 Billionen Dollar

Die Staatsverschuldung der USA ist laut dem Finanzministerium erstmals auf 40,05 Billionen Dollar (rund 34 Billionen Euro) gestiegen – höher als prognostiziert. Grund dafür sind unter anderem die Zollpolitik, Zahlungsverpflichtungen bei sozialer Sicherheit und Gesundheitsversorgung sowie steigende Zinskosten.

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HEUTE7:34 Uhr

„Politbarometer“: AfD weiter klar vorn – Grüne legen zu

Die AfD ist mit 27 Prozent (-1) im aktuellen ZDF-„Politbarometer“ in der Wählergunst klar vorn geblieben. CDU/CSU erreichen 22 Prozent (-1), die Grünen 14 Prozent (+1). Für SPD (12), Linke (12) und FDP (4) ergeben sich keine Veränderungen. Die sonstigen Parteien kommen auf 9 Prozent (+1).

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HEUTE7:21 Uhr

Sachsens Wirtschaftsminister: VW-Werk in Zwickau produktiver als andere

Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter (SPD) sieht für Volkswagen eine gute Zukunft in Zwickau-Mosel: „Zwickau ist 30 Prozent produktiver als das zweitbeste Fahrzeugproduktionswerk in Deutschland“. Die Senkung der Fabrikkosten sei 2025 erreicht worden, 2026 liege der Standort auf Zielkurs. Bei vergleichbarer Rechnung sei die Arbeitsproduktivität höher als im VW-Werk Bratislava. VW-Chef Oliver Blume besucht das Werk in der kommenden Woche.

Das Werk von Volkswagen in Zwickau (Sachsen). Hier werden ausschließlich Elektroautos hergestellt.

Foto: Spitzt-Foto/iStock

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HEUTE7:11 Uhr

Gasspeicher: Verbraucherschützer warnen vor steigenden Gaspreise

Angesichts der geringen Füllstände der Gasspeicher warnt die Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverbandes, Ramona Pop, vor steigenden Preisen für Gaskunden. Verbraucher sollten jetzt prüfen, ob ihr Vertrag über den Winter hinaus eine Preisbindung vorsieht. Auch ein Wechsel zu einem günstigeren Anbieter sei für Haushalte in der Grundversorgung hilfreich.

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HEUTE6:46 Uhr

Bauernverband warnt vor Putins Einfluss auf den Weizenmarkt

Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, wirft Russland vor, „Weizen als strategische Waffe gegen Deutschland, gegen Europa und die USA“, zu nutzen. Aggressive Preispolitik und große Exportmengen drückten die Weltmarktpreise – dadurch würden hiesige Bauern nichts verdienen. Rukwied fordert die Politik zum Handeln auf.

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HEUTE6:25 Uhr

China droht der EU im Streit um JD.com

China droht der EU wegen ihrer Untersuchung zur geplanten Übernahme der MediaMarkt-Saturn-Mutter Ceconomy durch den chinesischen Onlinehändler JD.com und verbot, die EU bei bestimmten Auskunftsersuchen in China zu unterstützen. Das Justizministerium warf Brüssel vor, umfangreiche und unnötige Informationen verlangt zu haben. Brüssel prüft, ob JD.com Subventionen wie günstige Finanzierungen, Steuervergünstigungen und Zuschüsse erhalten hat, die den Wettbewerb verzerren könnten.

MediaMarktSaturn ist Europas größter Elektronikfachhändler und nach Amazon, Otto und Zalando viertgrößter Onlineshop in Deutschland.

Foto: Creativebird/iStock

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HEUTE6:12 Uhr

Neuer Waldbrand nahe Madrid ausgebrochen

50 Kilometer westlich von Madrid ist erneut ein Feuer ausgebrochen, Behörden ordneten die Evakuierung einiger Häuser des Ortes Aldea del Fresno an. Anwohner sollen Fenster und Türen geschlossen halten. Neun Löschflugzeuge waren im Einsatz, starker Wind fachte die Flammen an.

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HEUTE5:29 Uhr

Grüne fordern Drohnen-Gipfel im Kanzleramt

Die Grünen fordern nach dem Leipzig-Vorfall einen Drohnen-Gipfel im Kanzleramt, an dem alle Zuständigen aus Bund und Ländern teilnehmen. Sie werfen Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) „Symbolpolitik“ vor und wollen, dass grundsätzlich die Bundespolizei für Überwachung und Abwehr von Drohnen zuständig sein soll.

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HEUTE5:02 Uhr

Berichte: Harry und Meghan vor Rückzug nach Großbritannien

Der britische Prinz Harry und seine Frau Meghan planen Medienberichten zufolge, noch in diesem Monat nach Großbritannien zurückzukehren. Eine offizielle Bestätigung des Paares oder Königspalastes gab es zunächst nicht. Sie sagten sich 2020 von ihren royalen Pflichten los und zogen mit ihren Kindern nach Kalifornien. 2025 äußerte Harry den Wunsch nach einer Aussöhnung. 
Welche Rolle spielen Harry und Meghan künftig im Königshaus? (Archivbild)

Welche Rolle spielen Harry und Meghan künftig im Königshaus? (Archivbild)

Foto: Amy Katz/ZUMA Press Wire/dpa

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HEUTE4:55 Uhr

Libanon liefert Assad-General nach Syrien aus

Der Libanon hat den ehemaligen syrischen General Adel Issa an Syrien ausgeliefert. Ihm werden unter anderem Mord und Folter vorgeworfen, gegen Issa lag ein Haftbefehl vor. Grundlage war ein Justizabkommens von 1951 zwischen Beirut und Damaskus.

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HEUTE4:37 Uhr

Klimaschutz: Kleingärtnerverband will Förderung vom Bund

Stefan Grundei, Geschäftsführer des Bundesverbands der Kleingartenvereine fordert von der Bundesregierung mehr Einsatz für den Erhalt und Ausbau von Kleingärten und Geld im nächsten Haushalt. Sie seien ein Teil der Infrastruktur und wichtig für Biodiversität, Naherholung und eine Kühlung der Städte. Ein Förderprogramm war aus den Bundeshaushalten 2025 und 2026 gestrichen worden.
 
Mit Material von Nachrichtenagenturen

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20.08.2026 | ADAC: Nur 16 Neuwagen-Modelle kosten unter 20.000 Euro | China droht EU

HEUTE9:43 Uhr

ADAC: Deutlich weniger Neuwagen für unter 20.000 Euro

Neuwagen unter 20.000 Euro werden seltener. Laut ADAC gibt es derzeit auf den deutschen Markt nur 16 Modelle. 2021 waren es demnach noch 35. Kein günstiges Modell stammt von einem deutschen Hersteller. Erstmals sind drei Modelle vollelektrisch.

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HEUTE9:33 Uhr

Rheinland-Pfalz: Starke Verluste für CDU und SPD

Fünf Monate nach der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz verzeichnen CDU und SPD Verluste. Laut Infratest dimap käme die CDU auf 28 Prozent (-3 Prozentpunkte), die SPD steht bei 19 Prozent (-6). Die AfD steigt um 4,5 Zähler auf 24 Prozent. Die grünen kämen auf 11 (+3), die Linke auf 5 (damals 4,4), FDP und Freie Wähler auf je 3 Prozent.

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HEUTE9:20 Uhr

Neue gegenseitige Angriffe von Russland und Ukraine

In der Nacht hat Russland erneut Wohngebiete und Lagerhallen in Kiew und Umgebung angegriffen; es habe mindestens 12 Tote und 33 Verletzte gegeben. Russland meldete rund 250 ukrainische Drohnen in der Region Moskau. Polen mobilisierte seine Luftverteidigung. In Rumänien stiegen zwei spanische NATO-Kampfjets auf. Eine Drohne stürzte in Rumänien in einem unbewohnten Gebiet im Kreis Tulcea ab.

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HEUTE8:53 Uhr

Unruhe bei der BSW Thüringen

Katja Wolf, Chefin des Thüringer BSW-Landesverbandes, kritisiert Sahra Wagenknecht: mit der Annäherung an die AfD sei eine Grenze überschritten. Für das BSW könne es keine Verbrüderung mit der AfD geben, eine Duldung des AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund in Sachsen-Anhalt lehnt sie ab. Gleiches gilt für eine Forderung von Wagenknecht nach Einsetzung einer Expertenregierung in Thüringen.

Katja Wolf (Archiv)

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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HEUTE8:44 Uhr

Geschäft für Hotels und Gastronomie schrumpft

In der ersten Jahreshälfte fielen im Gastgewerbe in Deutschland preisbereinigt die Umsätze verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 5,2 Prozent. Da gleichzeitig Preiserhöhungen durchgesetzt wurden, stieg der nominale Umsatz um 2,1 Prozent. Gaststätten und Restaurants: Umsatz -5,7 Prozent, Hotels -3,2 Prozent. 

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HEUTE8:30 Uhr

Deutsche Exporte legen im ersten Halbjahr zu

Im 1. Halbjahr stiegen die deutsche Exporte auf einen Wert von 817,8 Milliarden Euro (+3,9 Prozent als im 1. HJ 2025). Nach Deutschland importiert wurden Waren im Wert von 712,1 Milliarden Euro (+4,7 Prozent). An der Spitze der Ex- und Importe lagen Waren aus China, gefolgt von den USA und den Niederlanden. Am meisten exportiert wurden Autos und Kfz-Teile, Maschinen und DV-Geräte, elektrische und optische Erzeugnisse

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HEUTE8:04 Uhr

Evergrande-Gründer in China zu lebenslanger Haft verurteilt

Korruption, Finanzbetrug, Untreue und Unterschlagung: Der Gründer des insolventen chinesischen Immobilienriesen Evergrande, Xu Jiayin, ist zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Sein Eigentum wird beschlagnahmt. Evergrande und seine Immobiliensparte müssen umgerechnet rund 2 Milliarden Euro zahlen. Fünf weitere ranghohe Manager erhielten zwischen 6 und 18 Jahren Haft. 2021 meldete Evergrande Insolvenz an.

Gebäude des chinesischen Baukonzerns Country Garden Holdings in Zhengzhou, in der Provinz Henan. Der Immobilienkonzern ist massiv verschuldet, die Angst vor einem Zusammenbruch (ähnlich dem seines Konkurrenten Evergrande) wächst.

Foto: STR/AFP via Getty Images

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HEUTE7:53 Uhr

Kindesmissbrauch: Neue Vorwürfe gegen Chirurgen in Frankreich

Nach seiner Verurteilung zu 20 Jahren Haft werden dem inhaftierten Chirurgen Joël Le Scouarnec (75) weitere 40 sexuelle Übergriffe und zehn Vergewaltigungen vorgeworfen. Die Staatsanwaltschaft leitete ein Ermittlungsverfahren ein. Die Vorwürfe betreffen 48 Opfer in den Jahren 1987 bis 2017 und sind noch nicht verjährt.

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HEUTE7:49 Uhr

US-Staatsverschuldung erstmals über 40 Billionen Dollar

Die Staatsverschuldung der USA ist laut dem Finanzministerium erstmals auf 40,05 Billionen Dollar (rund 34 Billionen Euro) gestiegen – höher als prognostiziert. Grund dafür sind unter anderem die Zollpolitik, Zahlungsverpflichtungen bei sozialer Sicherheit und Gesundheitsversorgung sowie steigende Zinskosten.

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HEUTE7:34 Uhr

„Politbarometer“: AfD weiter klar vorn – Grüne legen zu

Die AfD ist mit 27 Prozent (-1) im aktuellen ZDF-„Politbarometer“ in der Wählergunst klar vorn geblieben. CDU/CSU erreichen 22 Prozent (-1), die Grünen 14 Prozent (+1). Für SPD (12), Linke (12) und FDP (4) ergeben sich keine Veränderungen. Die sonstigen Parteien kommen auf 9 Prozent (+1).

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HEUTE7:21 Uhr

Sachsens Wirtschaftsminister: VW-Werk in Zwickau produktiver als andere

Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter (SPD) sieht für Volkswagen eine gute Zukunft in Zwickau-Mosel: „Zwickau ist 30 Prozent produktiver als das zweitbeste Fahrzeugproduktionswerk in Deutschland“. Die Senkung der Fabrikkosten sei 2025 erreicht worden, 2026 liege der Standort auf Zielkurs. Bei vergleichbarer Rechnung sei die Arbeitsproduktivität höher als im VW-Werk Bratislava. VW-Chef Oliver Blume besucht das Werk in der kommenden Woche.

Das Werk von Volkswagen in Zwickau (Sachsen). Hier werden ausschließlich Elektroautos hergestellt.

Foto: Spitzt-Foto/iStock

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Gasspeicher: Verbraucherschützer warnen vor steigenden Gaspreise

Angesichts der geringen Füllstände der Gasspeicher warnt die Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverbandes, Ramona Pop, vor steigenden Preisen für Gaskunden. Verbraucher sollten jetzt prüfen, ob ihr Vertrag über den Winter hinaus eine Preisbindung vorsieht. Auch ein Wechsel zu einem günstigeren Anbieter sei für Haushalte in der Grundversorgung hilfreich.

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HEUTE6:46 Uhr

Bauernverband warnt vor Putins Einfluss auf den Weizenmarkt

Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, wirft Russland vor, „Weizen als strategische Waffe gegen Deutschland, gegen Europa und die USA“, zu nutzen. Aggressive Preispolitik und große Exportmengen drückten die Weltmarktpreise – dadurch würden hiesige Bauern nichts verdienen. Rukwied fordert die Politik zum Handeln auf.

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HEUTE6:25 Uhr

China droht der EU im Streit um JD.com

China droht der EU wegen ihrer Untersuchung zur geplanten Übernahme der MediaMarkt-Saturn-Mutter Ceconomy durch den chinesischen Onlinehändler JD.com und verbot, die EU bei bestimmten Auskunftsersuchen in China zu unterstützen. Das Justizministerium warf Brüssel vor, umfangreiche und unnötige Informationen verlangt zu haben. Brüssel prüft, ob JD.com Subventionen wie günstige Finanzierungen, Steuervergünstigungen und Zuschüsse erhalten hat, die den Wettbewerb verzerren könnten.

MediaMarktSaturn ist Europas größter Elektronikfachhändler und nach Amazon, Otto und Zalando viertgrößter Onlineshop in Deutschland.

Foto: Creativebird/iStock

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HEUTE6:12 Uhr

Neuer Waldbrand nahe Madrid ausgebrochen

50 Kilometer westlich von Madrid ist erneut ein Feuer ausgebrochen, Behörden ordneten die Evakuierung einiger Häuser des Ortes Aldea del Fresno an. Anwohner sollen Fenster und Türen geschlossen halten. Neun Löschflugzeuge waren im Einsatz, starker Wind fachte die Flammen an.

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HEUTE5:29 Uhr

Grüne fordern Drohnen-Gipfel im Kanzleramt

Die Grünen fordern nach dem Leipzig-Vorfall einen Drohnen-Gipfel im Kanzleramt, an dem alle Zuständigen aus Bund und Ländern teilnehmen. Sie werfen Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) „Symbolpolitik“ vor und wollen, dass grundsätzlich die Bundespolizei für Überwachung und Abwehr von Drohnen zuständig sein soll.

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Berichte: Harry und Meghan vor Rückzug nach Großbritannien

Der britische Prinz Harry und seine Frau Meghan planen Medienberichten zufolge, noch in diesem Monat nach Großbritannien zurückzukehren. Eine offizielle Bestätigung des Paares oder Königspalastes gab es zunächst nicht. Sie sagten sich 2020 von ihren royalen Pflichten los und zogen mit ihren Kindern nach Kalifornien. 2025 äußerte Harry den Wunsch nach einer Aussöhnung. 
Welche Rolle spielen Harry und Meghan künftig im Königshaus? (Archivbild)

Welche Rolle spielen Harry und Meghan künftig im Königshaus? (Archivbild)

Foto: Amy Katz/ZUMA Press Wire/dpa

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HEUTE4:55 Uhr

Libanon liefert Assad-General nach Syrien aus

Der Libanon hat den ehemaligen syrischen General Adel Issa an Syrien ausgeliefert. Ihm werden unter anderem Mord und Folter vorgeworfen, gegen Issa lag ein Haftbefehl vor. Grundlage war ein Justizabkommens von 1951 zwischen Beirut und Damaskus.

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HEUTE4:37 Uhr

Klimaschutz: Kleingärtnerverband will Förderung vom Bund

Stefan Grundei, Geschäftsführer des Bundesverbands der Kleingartenvereine fordert von der Bundesregierung mehr Einsatz für den Erhalt und Ausbau von Kleingärten und Geld im nächsten Haushalt. Sie seien ein Teil der Infrastruktur und wichtig für Biodiversität, Naherholung und eine Kühlung der Städte. Ein Förderprogramm war aus den Bundeshaushalten 2025 und 2026 gestrichen worden.
 
Mit Material von Nachrichtenagenturen

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20.08.2026 | Grüne für Drohnen-Gipfel | China droht EU | US-Staatsverschuldung über 40 Billionen Dollar

HEUTE8:04 Uhr

Evergrande-Gründer in China zu lebenslanger Haft verurteilt

Korruption, Finanzbetrug, Untreue und Unterschlagung: Der Gründer des insolventen chinesischen Immobilienriesen Evergrande, Xu Jiayin, ist zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Sein Eigentum wird beschlagnahmt. Evergrande und seine Immobiliensparte müssen umgerechnet rund 2 Milliarden Euro zahlen. Fünf weitere ranghohe Manager erhielten zwischen 6 und 18 Jahren Haft. 2021 meldete Evergrande Insolvenz an.

Gebäude des chinesischen Baukonzerns Country Garden Holdings in Zhengzhou, in der Provinz Henan. Der Immobilienkonzern ist massiv verschuldet, die Angst vor einem Zusammenbruch (ähnlich dem seines Konkurrenten Evergrande) wächst.

Foto: STR/AFP via Getty Images

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HEUTE7:53 Uhr

Kindesmissbrauch: Neue Vorwürfe gegen Chirurgen in Frankreich

Nach seiner Verurteilung zu 20 Jahren Haft werden dem inhaftierten Chirurgen Joël Le Scouarnec (75) weitere 40 sexuelle Übergriffe und zehn Vergewaltigungen vorgeworfen. Die Staatsanwaltschaft leitete ein Ermittlungsverfahren ein. Die Vorwürfe betreffen 48 Opfer in den Jahren 1987 bis 2017 und sind noch nicht verjährt.

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US-Staatsverschuldung erstmals über 40 Billionen Dollar

Die Staatsverschuldung der USA ist laut dem Finanzministerium erstmals auf 40,05 Billionen Dollar (rund 34 Billionen Euro) gestiegen – höher als prognostiziert. Grund dafür sind unter anderem die Zollpolitik, Zahlungsverpflichtungen bei sozialer Sicherheit und Gesundheitsversorgung sowie steigende Zinskosten.

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„Politbarometer“: AfD weiter klar vorn – Grüne legen zu

Die AfD ist mit 27 Prozent (-1) im aktuellen ZDF-„Politbarometer“ in der Wählergunst klar vorn geblieben. CDU/CSU erreichen 22 Prozent (-1), die Grünen 14 Prozent (+1). Für SPD (12), Linke (12) und FDP (4) ergeben sich keine Veränderungen. Die sonstigen Parteien kommen auf 9 Prozent (+1).

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Sachsens Wirtschaftsminister: VW-Werk in Zwickau produktiver als andere

Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter (SPD) sieht für Volkswagen eine gute Zukunft in Zwickau-Mosel: „Zwickau ist 30 Prozent produktiver als das zweitbeste Fahrzeugproduktionswerk in Deutschland“. Die Senkung der Fabrikkosten sei 2025 erreicht worden, 2026 liege der Standort auf Zielkurs. Bei vergleichbarer Rechnung sei die Arbeitsproduktivität höher als im VW-Werk Bratislava. VW-Chef Oliver Blume besucht das Werk in der kommenden Woche.

Das Werk von Volkswagen in Zwickau (Sachsen). Hier werden ausschließlich Elektroautos hergestellt.

Foto: Spitzt-Foto/iStock

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Gasspeicher: Verbraucherschützer warnen vor steigenden Gaspreise

Angesichts der geringen Füllstände der Gasspeicher warnt die Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverbandes, Ramona Pop, vor steigenden Preisen für Gaskunden. Verbraucher sollten jetzt prüfen, ob ihr Vertrag über den Winter hinaus eine Preisbindung vorsieht. Auch ein Wechsel zu einem günstigeren Anbieter sei für Haushalte in der Grundversorgung hilfreich.

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Bauernverband warnt vor Putins Einfluss auf den Weizenmarkt

Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, wirft Russland vor, „Weizen als strategische Waffe gegen Deutschland, gegen Europa und die USA“, zu nutzen. Aggressive Preispolitik und große Exportmengen drückten die Weltmarktpreise – dadurch würden hiesige Bauern nichts verdienen. Rukwied fordert die Politik zum Handeln auf.

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China droht der EU im Streit um JD.com

China droht der EU wegen ihrer Untersuchung zur geplanten Übernahme der MediaMarkt-Saturn-Mutter Ceconomy durch den chinesischen Onlinehändler JD.com und verbot, die EU bei bestimmten Auskunftsersuchen in China zu unterstützen. Das Justizministerium warf Brüssel vor, umfangreiche und unnötige Informationen verlangt zu haben. Brüssel prüft, ob JD.com Subventionen wie günstige Finanzierungen, Steuervergünstigungen und Zuschüsse erhalten hat, die den Wettbewerb verzerren könnten.

MediaMarktSaturn ist Europas größter Elektronikfachhändler und nach Amazon, Otto und Zalando viertgrößter Onlineshop in Deutschland.

Foto: Creativebird/iStock

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Neuer Waldbrand nahe Madrid ausgebrochen

50 Kilometer westlich von Madrid ist erneut ein Feuer ausgebrochen, Behörden ordneten die Evakuierung einiger Häuser des Ortes Aldea del Fresno an. Anwohner sollen Fenster und Türen geschlossen halten. Neun Löschflugzeuge waren im Einsatz, starker Wind fachte die Flammen an.

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Grüne fordern Drohnen-Gipfel im Kanzleramt

Die Grünen fordern nach dem Leipzig-Vorfall einen Drohnen-Gipfel im Kanzleramt, an dem alle Zuständigen aus Bund und Ländern teilnehmen. Sie werfen Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) „Symbolpolitik“ vor und wollen, dass grundsätzlich die Bundespolizei für Überwachung und Abwehr von Drohnen zuständig sein soll.

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Berichte: Harry und Meghan vor Rückzug nach Großbritannien

Der britische Prinz Harry und seine Frau Meghan planen Medienberichten zufolge, noch in diesem Monat nach Großbritannien zurückzukehren. Eine offizielle Bestätigung des Paares oder Königspalastes gab es zunächst nicht. Sie sagten sich 2020 von ihren royalen Pflichten los und zogen mit ihren Kindern nach Kalifornien. 2025 äußerte Harry den Wunsch nach einer Aussöhnung. 
Welche Rolle spielen Harry und Meghan künftig im Königshaus? (Archivbild)

Welche Rolle spielen Harry und Meghan künftig im Königshaus? (Archivbild)

Foto: Amy Katz/ZUMA Press Wire/dpa

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HEUTE4:55 Uhr

Libanon liefert Assad-General nach Syrien aus

Der Libanon hat den ehemaligen syrischen General Adel Issa an Syrien ausgeliefert. Ihm werden unter anderem Mord und Folter vorgeworfen, gegen Issa lag ein Haftbefehl vor. Grundlage war ein Justizabkommens von 1951 zwischen Beirut und Damaskus.

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Klimaschutz: Kleingärtnerverband will Förderung vom Bund

Stefan Grundei, Geschäftsführer des Bundesverbands der Kleingartenvereine fordert von der Bundesregierung mehr Einsatz für den Erhalt und Ausbau von Kleingärten und Geld im nächsten Haushalt. Sie seien ein Teil der Infrastruktur und wichtig für Biodiversität, Naherholung und eine Kühlung der Städte. Ein Förderprogramm war aus den Bundeshaushalten 2025 und 2026 gestrichen worden.
 
Mit Material von Nachrichtenagenturen

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Nord-Stream-Anschläge: Zweiter Verdächtiger in Kroatien festgenommen

Im Zusammenhang mit den Anschlägen auf die Nord-Stream-Pipelines ist heute ein zweiter Tatverdächtiger festgenommen worden.
Es handelt sich um einen Taucher aus der Ukraine, wie die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe mitteilte. Vladimir Z. wurde demnach in Pula (Kroatien) auf Grundlage eines Europäischen Haftbefehls gefasst.
Ihm wird vorgeworfen, an der Zerstörung der Gasleitungen „Nord Stream 1“ und „Nord Stream 2“ beteiligt gewesen zu sein. Z. wird des gemeinschaftlichen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion, der verfassungsfeindlichen Sabotage sowie der Zerstörung von Bauwerken dringend verdächtigt.
Er soll nach seiner Überstellung aus Kroatien dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt werden, der über die Untersuchungshaft entscheidet.
Die Sprengsätze detonierten am 26. September 2022 und verursachten schwere Schäden an beiden Pipelines. Sie waren zu dem Zeitpunkt nicht in Betrieb, „Nord Stream 2“ ging danach nie in Betrieb.

Was steht im Haftbefehl?

In dem Haftbefehl heißt es, dass Vladimir Z. ausgebildeter Taucher ist und zu einer Gruppe von Personen gehörte, die im September 2022 nahe der Insel Bornholm Sprengsätze an den Gasleitungen „Nord Stream 1“ und „Nord Stream 2“ platzierten. Er habe sich an den dazu erforderlichen Tauchgängen beteiligt.
Für den Transport hätten er und seine Mittäter eine Segelyacht genutzt, die von Rostock aus startete. Die Yacht sei zuvor mit Hilfe gefälschter Ausweispapiere über Mittelsmänner bei einem deutschen Unternehmen angemietet worden.
Es handelt sich wohl um den Mann, den der Generalbundesanwalt schon einmal im vergangenen Jahr in Polen aufgespürt hatte. Die polnische Justiz hatte ihn wieder auf freien Fuß gesetzt.

Früherer ukrainischer Offizier im August festgenommen

Mittlerweile bestehen bei deutschen Ermittlern kaum noch Zweifel, dass der Anschlag aus der Ukraine geplant wurde.
Eine erste Festnahme in dem Fall gab es im August 2025. Damals wurde ein früherer ukrainischer Offizier, Serhii K., im Urlaub in Italien gefasst und später nach Deutschland ausgeliefert.
Ende Juni klagte ihn die Bundesanwaltschaft als Mittäter eines Kriegsverbrechens des Angriffs gegen zivile Objekte an, außerdem wegen des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion, der Zerstörung von Bauwerken und der Störung öffentlicher Betriebe. (afp/dts/red)
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18. August: Musk macht Zensur sichtbar | AfD-Eilanträge gescheitert | Moskau droht London

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Musk macht Zensur sichtbar

Elon Musk will staatliche Zensurforderungen auf seiner Plattform X künftig öffentlich sichtbar machen. Damit will er zeigen, wie Regierungen in die digitale Meinungsäußerung eingreifen. Veröffentlicht werden sollen die Namen der Regierungsbehörden und die Rechtsgrundlagen.

AfD-Eilanträge gescheitert

In Niedersachsen können die zwei AfD-Kandidaten Martin Sichert und Stephan Bothe nicht zur Kommunalwahl antreten. Dies wurde mit Zweifeln an der Verfassungstreue der Politiker begründet. Beide gingen mit Eilanträgen dagegen vor, scheiterten jedoch vor den Verwaltungsgerichten. Bothe und Sichert können noch Beschwerde beim Niedersächsischen Oberverwaltungsgericht einlegen.

Moskau droht London

Die Ukraine soll Russland laut Medienberichten mit Drohnen britischer Hersteller angegriffen haben. Moskau droht London daraufhin mit Konsequenzen. Die russische Botschaft wirft Großbritannien vor, bewusst auf eine Eskalation zu setzen, während es „heuchlerisch einen Wunsch nach Frieden“ bekunde. Aus London heißt es als Reaktion, man stehe „Schulter an Schulter“ mit der Ukraine.

Ukrainer wegen Anschlagsplänen verurteilt

Ein Ukrainer ist wegen Agententätigkeit in Deutschland zu einer Haftstrafe verurteilt worden – er soll laut Anklage im Auftrag Russlands Brandanschläge vorbereitet haben. Das Oberlandesgericht Stuttgart verhängte eine Freiheitsstrafe von einem Jahr und drei Monaten. Zwei weitere ukrainische Angeklagte sprach das Gericht frei.

Firmensterben

Fast 190.000 Unternehmen haben in Deutschland im vergangenen Jahr aufgegeben – so viele wie seit fast 20 Jahren nicht. Laut der Analyse von Creditreform und dem Leibniz-Zentrum gingen nur 13 Prozent der erfassten Schließungen auf Insolvenz zurück. Fast ein Drittel aller freiwilligen Schließungen erfolgt, weil Firmeninhaber keinen Nachfolger finden.
 
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Britische Drohnen gegen Russland? Moskau droht mit Folgen

Nach einem Medienbericht über den Einsatz britischer Drohnen durch die Ukraine für Angriffe in Russland droht Moskau Großbritannien mit Konsequenzen.
Der Bericht bestätige, dass London bewusst auf eine Eskalation des Ukrainekriegs setze, während es „heuchlerisch einen Wunsch nach Frieden“ bekunde, teilte die russische Botschaft in dem NATO-Land mit.
„Londons Vorgehen wird zwangsläufig Konsequenzen haben, für die das Land zur Rechenschaft gezogen werden muss“, hieß es weiter in der russischen Stellungnahme. „Je tiefer seine Verstrickung in den Konflikt“ sei, desto höher werde der Preis sein, den es dafür zahlen müsse.

Zwei britische Unternehmen lieferten die Waffen

Als Reaktion sagte ein Sprecher des britischen Verteidigungsministeriums der BBC, Großbritannien stehe „Schulter an Schulter“ mit der Ukraine.
Die britische „Sunday Times“ hatte am Sonntag berichtet, dass Drohnen britischer Hersteller erstmals von der Ukraine eingesetzt worden seien, um Ziele im russischen Hinterland anzugreifen. Drohnen von zwei britischen Unternehmen seien an die Ukraine geliefert worden.
Die ukrainischen Streitkräfte setzten sie für Angriffe mit großer Reichweite ein. Bei ihren Informationen berief die Zeitung sich auf Quellen aus dem ukrainischen Militär. Auch die BBC meldete unter Berufung auf eine nicht näher beschriebene Militärquelle, dass Kiew britische Drohnen bei den Angriffen eingesetzt habe.

London bekräftigt Unterstützung für Kiew

„Russland sollte keinerlei Zweifel an der Entschlossenheit dieser Regierung haben, sich der russischen Aggression entgegenzustellen – in der Ukraine sowie gegenüber dem Vereinigten Königreich und unseren Verbündeten“, sagte der Sprecher des britischen Verteidigungsministeriums weiter.
Das Vereinigte Königreich sei „entschlossen, der Ukraine die Ausrüstung zur Verfügung zu stellen, die sie benötigt, um sich gegen Putins illegale Invasion zu verteidigen“.
Kiew hat seine Gegenangriffe vor allem mit Drohnen in den vergangenen Monaten ausgeweitet. Diese treffen immer wieder Ölraffinerien und Logistikzentren des größten russischen Online-Versandhandels Wildberries. Es gibt wirtschaftliche Schäden in Milliardenhöhe, die Moskaus Kriegswirtschaft treffen. (dpa/red)
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18.08.2026 | Belgischer Brandrauch zieht bis Köln | Erstantrag für Pflegegrad zügig beantragen | Schwertransporter legt A2 in NRW lahm

HEUTE12:44 Uhr

Wind in Eifel am Brandgebiet stärker – Geruch bis Köln

In der Eifel frischt der Wind auf, es könnte zu Böen kommen. Der Rauch des belgischen Brandes hat das 100 Kilometer entfernte Köln sowie Wuppertal erreicht. Menschen sollen in Monschau möglichst einen Aufenthalt im Freien vermeiden, in anderen Städten auch Fenster und Türen geschlossen halten. Auch aus Düsseldorf kamen vereinzelte Berichte über Brandgeruch.
Der Wind frischt laut DWD weiter auf.

Der Wind frischt laut DWD weiter auf.

Foto: Kevin Schößler/dpa

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HEUTE12:17 Uhr

Konjunkturerwartungen von Finanzexperten ziehen weiter an

Der ZEW-Index zur künftige ökonomische Entwicklung legte im August um 7,9 Punkte auf nun 34,2 Zähler zu. Die verbesserte Konjunkturerwartung betrifft alle Branchen; im Fahrzeugbereich stieg der Indikator um 22,2 Punkte. Beim privaten Konsum erwarten die Experten ebenfalls Verbesserungen, der Indikator steigt um 9,0 Punkte auf minus 6,2 Punkte.

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HEUTE11:49 Uhr

Sozialverband: Erstantrag für Pflegegrad schnell beantragen

Der Sozialverband VdK empfiehlt, möglichst schnell Erstanträge auf Anerkennung eines Pflegegrades zu stellen. Ab 2027 könnte es laut Gesetzentwurf schwieriger werden, einen Pflegegrad anerkannt zu bekommen, insbesondere bei Pflegegraden 1 bis 3. Höherstufungen könnten zur Rückstufung führen. In Deutschland sind über 6 Millionen Menschen pflegebedürftig.

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HEUTE11:49 Uhr

Jedes siebte Unternehmen nutzt KI für Arbeitszeugnisse

14 Prozent der Unternehmen in Deutschland setzen KI bei der Erstellung von Arbeitszeugnissen ein, weitere 52 Prozent können sich das vorstellen. Das ergab eine Bitkom-Umfrage bei 602 Unternehmen ab 3 beschäftigten. Am häufigsten nutzen die Unternehmen KI für die individuelle Weiterbildung.
HEUTE11:39 Uhr

Assad-Cousin in Syrien zum Tode verurteilt

In Syrien ist ein Cousin des gestürzten Machthabers Baschar al-Assad, zum Tode verurteilt worden. Wassim al-Assad wurde wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit am syrischen Volk verurteilt. Ihm wurden zudem die Bildung bewaffneter Gruppen, Drogenhandel, Entführungen und Erpressung vorgeworfen. Er wurde vor rund einem Jahr von syrischen Behörden festgenommen.

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HEUTE11:31 Uhr

Trockenheit lässt Schlachtzahlen von Milchkühen steigen

Die Schlachtzahlen von Milchkühen steigen, teilt der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter mit. Die Kühe werden eher abgegeben, weil Futter regional teuer und knapp sei. Wirtschaftlich sei dies nicht tragbar und nur durch eine zunehmende Verschuldung zu stemmen. Der Verband hofft mit zunehmenden Niederschlägen auf einen teilweisen Ausgleich im Herbst.

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HEUTE10:48 Uhr

Ukrainer wegen Agententätigkeit in Deutschland verurteilt

Ein junger Ukrainer ist wegen Agententätigkeit in Deutschland zu einer Haftstrafe verurteilt worden – er soll laut Anklage im Auftrag Russlands Brandanschläge vorbereitet haben. Das Oberlandesgericht Stuttgart verhängte eine Freiheitsstrafe von einem Jahr und drei Monaten. Zwei weitere ukrainische Angeklagte sprach das Gericht frei.

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HEUTE10:47 Uhr

Umgekippter Schwertransporter legt A2 in NRW teilweise lahm

Ein mit einem Mobilkran beladener Schwertransporter hat nach einem Reifenplatzer die A2 in Nordrhein-Westfalen teilweise lahmgelegt. Der Transporter kippte teilweise über die Mittelschutzplanke. Die Autobahn ist zwischen den Anschlusstellen Kamen/Bergkamen und Lünen-Süd in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Laut Polizei dauern die Bergungsarbeiten und die Vollsperrung bis zum späten Abend an. Fahrer und Beifahrer wurden leicht verletzt.

Vollsperrung auf der A2 durch Schwertransporter

Foto: Markus Wüllner/dpa

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HEUTE10:41 Uhr

Boeing-Vorfall in München: Warnungen schon kurz nach Start

Die am 15. August beim Start am Münchner Flughafen beinahe verunglückte Boeing 787-9 soll kurz nach dem Vorfall Warnmeldungen gesendet haben. Sie wiesen auf einen möglichen Tailstrike – eine Berührung der Startbahn mit dem Heck – und einen ungewöhnlichen Reifendruck hin. Das Flugzeug landete zwei Stunden später wieder in Hamburg zur technischen Überprüfung, verletzt wurde niemand.

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HEUTE10:35 Uhr

Feuerwehrverband: Höhere Strafen bei Waldbränden kein Allheilmittel

Der Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes, Karl-Heinz Banse, hält höhere Strafen für Brandstiftung in Wäldern nicht für ein Allheilmittel. Der  Richterbund hält sie für unnötig und fordert eine schnellere Strafverfolgung; das Strafrecht sehe bereits heute empfindliche Strafen vor. Banse fordert mehr Prävention, Sensibilisierung und eine andere Ausbildung der Feuerwehr. 

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HEUTE10:23 Uhr

Moskau droht London nach Bericht über Einsatz britischer Drohnen in Russland

Nach einem „Sunday-Times“-Bericht über den Einsatz britischer Drohnen bei ukrainischen Angriffen in Russland warten Moskau die Regierung in London vor Konsequenzen. Großbritannien werde sich für die militärische Zusammenarbeit mit der Ukraine verantworten und einen Preis zahlen müssen, so die russische Botschaft in London. London wies dies zurück und will die Ukraine weiter unterstützen.

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HEUTE10:20 Uhr

Jobverluste jetzt auch bei Dienstleistungen

Im 2. Quartal 2026 sank erstmals seit der Corona-Krise die Zahl der Beschäftigten im Dienstleistungssektor – binnen eines Jahres um 0,1 Prozent oder 27.000 Menschen. In der Industrie wurden 2,0 Prozent weniger Erwerbstätige registriert, am Bau waren es 0,7 Prozent und in der Land- und Forstwirtschaft 1,5 Prozent weniger.

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HEUTE10:13 Uhr

Gegenseitige Angriffe im Ukrainekrieg

Bei einem russischen Raketenangriff sind nach ukrainischen Behördenangaben bei Charkiw mindestens zehn Menschen getötet worden. Russische Behörden meldeten am Morgen einen Drohnenangriff Kiews auf eine Bushaltestelle in der Stadt Enerhodar, dabei kam ein Mensch ums Leben. Auf beiden Seiten gab es weitere Verletzte und Schäden. 

Nach einem Angriff auf die Region Charkiw (Symbolbild).

Foto: Andrii Marienko/AP/dpa

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HEUTE10:08 Uhr

Erwerbstätigkeit im zweiten Quartal saisonbereinigt gesunken

Im 2. Quartal 2026 waren rund 45,7 Millionen Menschen in Deutschland erwerbstätig. Nach ersten Daten des Statistischen Bundesamtes sank die Erwerbstätigenzahl verglichen mit dem Vorquartal saisonbereinigt um 53.000 Personen (-0,1 Prozent). 

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HEUTE9:51 Uhr

Hessisches Innenministerium verbietet Verein „Palästina e.V.“

Das hessische Innenministerium hat den als extremistisch eingestuft Verein „Palästina e.V.“ verboten. Seine Aktivitäten seien gegen die verfassungsmäßige Ordnung und den Gedanken der Völkerverständigung gerichtet. Der Verein habe laut Innenminister Roman Poseck mit seiner antisemitischen Propaganda die Grenzen überschritten. Die Strukturen werden aufgelöst, das Vereinsvermögen beschlagnahmt.

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HEUTE9:44 Uhr

Bundesumweltminister Schneider reist in die Ukraine

Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) beginnt heute einen mehrtägigen Besuch in der Ukraine. In Kiew stehen Gespräche zum Wiederaufbau der Infrastruktur im Mittelpunkt. Der Minister wird von einer Wirtschaftsdelegation begleitet. Zudem informiert er sich über ukrainische Kernkraftwerke und Tschernobyl.

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HEUTE9:43 Uhr

Feuerwehr fordert bessere Ausrüstung und mehr Prävention

Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft fordert wegen zunehmender Waldbrände eine bessere Ausstattung der Einsatzkräfte. Sie verlangt leichtere persönliche Schutzausrüstung, geländegängige Fahrzeuge, das Anlegen von Schneisen und Wasserdepots. Bund, Länder und Kommunen müssten dafür Budgets bereitstellen.
Zahlreiche Kräfte der Feuerwehr stehen an einer Straße.

Zahlreiche Kräfte der Feuerwehr stehen an einer Straße.

Foto: Federico Gambarini/dpa

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HEUTE9:34 Uhr

Grünen-Fraktionsvorsitzende in Mecklenburg-Vorpommern tritt zurück

Die Fraktionsvorsitzende der Grünen in Mecklenburg-Vorpommern, Constanze Oehlrich, hat kurz vor den Wahlen ihren Rücktritt bekanntgegeben. Hintergrund sind Vorwürfe sexueller Belästigung. Die Politikerin soll einen jüngeren Mitarbeiter über 5 Jahre hinweg verbal belästigt haben.

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HEUTE9:30 Uhr

Für KI-Training? Google kauft Daten gescheiterter US-Airline

Google hat sich für das KI-Training ein riesiges Datenpaket des pleitegegangenen US-Billigfliegers Spirit Airlines gesichert. Für zehn Millionen Dollar ersteigerte das Unternehmen auch rund 100 Millionen E-Mails sowie 500 Millionen Unterhaltungen über die Messaging-Plattform Microsoft Teams. Ziel ist, zur Verbesserung von KI reale Abläufe in Unternehmen zu simulieren.

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HEUTE9:12 Uhr

Netzagentur-Chef: Gashändler müssen mehr Gas einspeichern

Der Präsident der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, fordert Gashändler auf, wegen niedriger deutscher Speicherstände mehr Gas für den Winter einzuspeichern. Zugleich warnt er vor steigenden Gasrechnungen für Unternehmen und die Industrie. Mittelfristig erwartet er steigende Preise für Privathaushalte und Industrie.

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HEUTE8:51 Uhr

15 Prozent mehr Baugenehmigungen im ersten Halbjahr erteilt

Im ersten Halbjahr wurden Baugenehmigungen für 126.300 Wohnungen erteilt. Das sind 15,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum – allerdings von einem niedrigen Niveau aus. Einfamilienhäuser stiegen um 12,7 Prozent auf 24.000, Zweifamilienhäusern um 27,3 Prozent auf 7.700. Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) führte die hohe Zahl auf die Regierungspolitik zurück und kündigt weiter Maßnahmen an.
Bauministerin Verena Hubertz schaute sich in Berlin den Umbau zu Wohneinheiten an.

Förderprogramm „Gewerbe zu Wohnen“: Bauministerin Verena Hubertz schaute sich in Berlin den Umbau zu Wohneinheiten an.

Foto: Elisa Schu/dpa

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HEUTE8:21 Uhr

Social-Media-Sucht: Heute Eröffnungsplädoyers gegen Meta

In Oakland beginnen heute die Eröffnungsplädoyers im Prozess gegen Meta. Mehrere US-Bundesstaaten verlangen massive Beschränkungen bei Funktionen wie Endlos-Scrollen und übermäßige Benachrichtigungen sowie eine massive Strafzahlung von bis zu 1,4 Billionen Dollar. Meta wird vorgeworfen Minderjährige durch Instagram und Facebook abhängig und psychisch krank zu machen. Mit einem Urteil wird Anfang Oktober gerechnet. Der Kölner Medienwissenschaftler Martin Andree sieht das Tech-Unternehmen erstmals in echter Bedrängnis. 

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HEUTE8:00 Uhr

Länder fordern Sondersitzung der IMK zu Drohnen

Niedersachsen und Bremen fordern eine Sondersitzung der Innenministerkonferenz zur Drohnenabwehr. Nach dem Vorfall in Leipzig sehen sie ungeklärte Zuständigkeiten zwischen Landes- und Bundesbehörden und Lücken beim Schutz kritischer Infrastruktur. Konkret genannt wurden Verkehrsflughäfen und Seehäfen. Die Abstimmung könne nicht bis zur nächsten regulären Sitzung warten.
HEUTE7:29 Uhr

Warnstreiks an sechs deutschen Seehäfen haben begonnen

In der Nacht zu heute begannen an den Seehäfen Hamburg, Bremerhaven, Bremen, Wilhelmshaven, Emden und Brake 24-stündige Warnstreiks. ver.di fordert 8,2 Prozent oder mindestens 2,50 Euro mehr Stundenlohn. Der Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe bot 5,1 Prozent mehr Lohn, 300 Euro mehr Urlaubsgeld und eine Erhöhung der A-Pauschale um 460 Euro bei einer Laufzeit von 19 Monaten.

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HEUTE7:13 Uhr

Bislang kaum mehr Lkw-Verkehr trotz aufgehobenem Fahrverbot

Die Aufhebung des Lkw-Fahrverbots an Sonn- und Feiertagen wegen des Niedrigwassers hat laut dem Bundesverband Güterkraftverkehr und Logistik nur zu einem begrenzten Anstieg des Verkehrs an den vergangenen beiden Wochenenden geführt. In NRW gab es etwas mehr Lkws auf der Straße, in Bayern kaum. Zu größeren Staus kam es nicht. Es gebe weder zusätzliche Fahrer noch zusätzliche gesetzliche Lenkzeiten.

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HEUTE7:00 Uhr

Brand im Hohen Venn bleibt „unberechenbar“

Im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn dauert der Kampf gegen die Flächenbrände an. Rund 240 deutsche Einsatzkräfte unterstützen von Monschau aus die Löscharbeiten. Am Sonntagabend waren wegen des Rauches etwa 30 Bewohner von Monschau-Kalterherberg evakuiert worden. Die Brandlinie liegt derzeit rund 2,3 Kilometer von der Grenze entfernt, der Regen soll zunehmen. Das Feuer ist vor allem durch den metertiefen Torfboden schwer zu bekämpfen, es wird ein wochenlanges Ablöschen erwartet.
Rauchschwaden bei dem Brand im Hohen Venn

Rauchschwaden bei dem Brand im Hohen Venn.

Foto: Kevin Schößler/dpa

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HEUTE6:20 Uhr

Bürgermeister: Moskau mit Hunderten Drohnen attackiert

Nach russischen Angaben flogen von Montagabend bis Dienstagmorgen  620 Drohnen auf Moskau und die umliegende Hauptstadtregion zu. Die staatlichen Nachrichtenagentur Tass sprach von der heftigsten derartige Attacke seit zwei Jahren. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen. Erneut wurde ein Lager des Online-Versandhändlers Wildberries getroffen, mehrere Menschen wurden verletzt.

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HEUTE6:07 Uhr

Südkoreas Präsident Lee: Manöver nicht gegen Nordkorea gerichtet

Südkoreas Regierung hat in Seoul den Verteidigungscharakter der gemeinsamen Militärübungen mit den USA betont. Das grundlegende Ziel der jährlichen Militärübungen bestehe darin, „den Alltag der Bevölkerung in Sicherheit und Frieden zu gewährleisten“. US-Präsident Trump hatte angekündigt, die Militärübungen wegen hoher Kosten und falschen Signalen an Nordkorea zu verringern

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HEUTE5:26 Uhr

Shakira unterstützt Wiederaufbau nach Erdbeben in Kolumbien

Nach dem schweren Erdbeben in Kolumbien sagte Popstar Shakira eine Million US-Dollar für den Wiederaufbau von Schulen und Bildungsprojekte zu. Landesweit wurden bei dem Erdbeben mehr als 2.800 Schulen beschädigt worden.
Bei dem Erdbeben wurden Tausende Wohnungen und mehr als 2.800 Schulen schwer beschädigt. (Archivibild)

Bei dem Erdbeben wurden Tausende Wohnungen und mehr als 2.800 Schulen schwer beschädigt. (Archivibild)

Foto: Santiago Saldarriaga/AP/dpa

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HEUTE5:06 Uhr

CSU-Haushälter Dorn verlangt große Steuerreform bis 2029

Haushaltspolitiker Florian Dorn fordert eine umfassende Steuerreform bis 2029. Der Steuertarif solle Mehrarbeit und höhere Einkommen für alle Einkommensgruppen attraktiver machen. Zuvor müsse die kalte Progression komplett abgebaut und die Kaufkraft der Beschäftigten auch unter Berücksichtigung der Sozialabgaben erhalten bleiben, sagte der CSU-Bundestagsabgeordnete der „BILD“.

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HEUTE4:31 Uhr

Kushner: Gespräche mit dem Iran verlaufen „sehr positiv“

US-Gesandten Jared Kushner sieht Fortschritte bei Gespräche zwischen Washington und Teheran über ein Ende des Irankrieges, betont jedoch fehlendes Vertrauen beider Seiten. Trump sagte, er wolle ein Abkommen ohne Eile. Hauptstreitpunkt ist derzeit die Straße von Hormus.

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HEUTE4:11 Uhr

Umfrage: Mehrheit für Einschränkungen beim Wasserverbrauch

Eine Forsa-Umfrage für den „Stern“ und RTL ergab: 81 Prozent der Bundesbürger halten vorübergehende Einschränkungen beim privaten Wasserverbrauch angesichts anhaltender Trockenheit und drohender Engpässe beim Trinkwasser für richtig. 17 Prozent lehnen sie ab, zwei Prozent machten keine Angabe.

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HEUTE4:00 Uhr

Lauterbach: Rente nach Beitragsjahren wäre gerechter

Karl Lauterbach plädiert bei der Rente für eine grundlegende Systemänderung hin zu einer Auszahlung nach festen Beitragsjahren. Das derzeitige Umlagesystem benachteilige Geringverdiener, da Menschen mit einer geringeren Lebenserwartung letztlich die längeren Rentenlaufzeiten wohlhabenderer Beitragszahler subventionieren würden. Die „Rente mit 63“ dürfe nicht zur Finanzierung der Aktienrente gestrichen werden.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen

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18.08.2026 | Erstantrag für Pflegegrad zügig beantragen | Grünen-Fraktionsvorsitzende in MeckPom tritt zurück

HEUTE11:49 Uhr

Sozialverband: Erstantrag für Pflegegrad schnell beantragen

Der Sozialverband VdK empfiehlt, möglichst schnell Erstanträge auf Anerkennung eines Pflegegrades zu stellen. Ab 2027 könnte es laut Gesetzentwurf schwieriger werden, einen Pflegegrad anerkannt zu bekommen, insbesondere bei Pflegegraden 1 bis 3. Höherstufungen könnten zur Rückstufung führen. In Deutschland sind über 6 Millionen Menschen pflegebedürftig.

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HEUTE11:49 Uhr

Jedes siebte Unternehmen nutzt KI für Arbeitszeugnisse

14 Prozent der Unternehmen in Deutschland setzen KI bei der Erstellung von Arbeitszeugnissen ein, weitere 52 Prozent können sich das vorstellen. Das ergab eine Bitkom-Umfrage bei 602 Unternehmen ab 3 beschäftigten. Am häufigsten nutzen die Unternehmen KI für die individuelle Weiterbildung.
HEUTE11:39 Uhr

Assad-Cousin in Syrien zum Tode verurteilt

In Syrien ist ein Cousin des gestürzten Machthabers Baschar al-Assad, zum Tode verurteilt worden. Wassim al-Assad wurde wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit am syrischen Volk verurteilt. Ihm wurden zudem die Bildung bewaffneter Gruppen, Drogenhandel, Entführungen und Erpressung vorgeworfen. Er wurde vor rund einem Jahr von syrischen Behörden festgenommen.

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HEUTE11:31 Uhr

Trockenheit lässt Schlachtzahlen von Milchkühen steigen

Die Schlachtzahlen von Milchkühen steigen, teilt der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter mit. Die Kühe werden eher abgegeben, weil Futter regional teuer und knapp sei. Wirtschaftlich sei dies nicht tragbar und nur durch eine zunehmende Verschuldung zu stemmen. Der Verband hofft mit zunehmenden Niederschlägen auf einen teilweisen Ausgleich im Herbst.

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HEUTE10:48 Uhr

Ukrainer wegen Agententätigkeit in Deutschland verurteilt

Ein junger Ukrainer ist wegen Agententätigkeit in Deutschland zu einer Haftstrafe verurteilt worden – er soll laut Anklage im Auftrag Russlands Brandanschläge vorbereitet haben. Das Oberlandesgericht Stuttgart verhängte eine Freiheitsstrafe von einem Jahr und drei Monaten. Zwei weitere ukrainische Angeklagte sprach das Gericht frei.

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HEUTE10:47 Uhr

Umgekippter Schwertransporter legt A2 in NRW teilweise lahm

Ein mit einem Mobilkran beladener Schwertransporter hat nach einem Reifenplatzer die A2 in Nordrhein-Westfalen teilweise lahmgelegt. Der Transporter kippte teilweise über die Mittelschutzplanke. Die Autobahn ist zwischen den Anschlusstellen Kamen/Bergkamen und Lünen-Süd in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Laut Polizei dauern die Bergungsarbeiten und die Vollsperrung bis zum späten Abend an. Fahrer und Beifahrer wurden leicht verletzt.

Vollsperrung auf der A2 durch Schwertransporter

Foto: Markus Wüllner/dpa

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HEUTE10:41 Uhr

Boeing-Vorfall in München: Warnungen schon kurz nach Start

Die am 15. August beim Start am Münchner Flughafen beinahe verunglückte Boeing 787-9 soll kurz nach dem Vorfall Warnmeldungen gesendet haben. Sie wiesen auf einen möglichen Tailstrike – eine Berührung der Startbahn mit dem Heck – und einen ungewöhnlichen Reifendruck hin. Das Flugzeug landete zwei Stunden später wieder in Hamburg zur technischen Überprüfung, verletzt wurde niemand.

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HEUTE10:35 Uhr

Feuerwehrverband: Höhere Strafen bei Waldbränden kein Allheilmittel

Der Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes, Karl-Heinz Banse, hält höhere Strafen für Brandstiftung in Wäldern nicht für ein Allheilmittel. Der  Richterbund hält sie für unnötig und fordert eine schnellere Strafverfolgung; das Strafrecht sehe bereits heute empfindliche Strafen vor. Banse fordert mehr Prävention, Sensibilisierung und eine andere Ausbildung der Feuerwehr. 

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HEUTE10:23 Uhr

Moskau droht London nach Bericht über Einsatz britischer Drohnen in Russland

Nach einem „Sunday-Times“-Bericht über den Einsatz britischer Drohnen bei ukrainischen Angriffen in Russland warten Moskau die Regierung in London vor Konsequenzen. Großbritannien werde sich für die militärische Zusammenarbeit mit der Ukraine verantworten und einen Preis zahlen müssen, so die russische Botschaft in London. London wies dies zurück und will die Ukraine weiter unterstützen.

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HEUTE10:20 Uhr

Jobverluste jetzt auch bei Dienstleistungen

Im 2. Quartal 2026 sank erstmals seit der Corona-Krise die Zahl der Beschäftigten im Dienstleistungssektor – binnen eines Jahres um 0,1 Prozent oder 27.000 Menschen. In der Industrie wurden 2,0 Prozent weniger Erwerbstätige registriert, am Bau waren es 0,7 Prozent und in der Land- und Forstwirtschaft 1,5 Prozent weniger.

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HEUTE10:13 Uhr

Gegenseitige Angriffe im Ukrainekrieg

Bei einem russischen Raketenangriff sind nach ukrainischen Behördenangaben bei Charkiw mindestens zehn Menschen getötet worden. Russische Behörden meldeten am Morgen einen Drohnenangriff Kiews auf eine Bushaltestelle in der Stadt Enerhodar, dabei kam ein Mensch ums Leben. Auf beiden Seiten gab es weitere Verletzte und Schäden. 

Nach einem Angriff auf die Region Charkiw (Symbolbild).

Foto: Andrii Marienko/AP/dpa

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HEUTE10:08 Uhr

Erwerbstätigkeit im zweiten Quartal saisonbereinigt gesunken

Im 2. Quartal 2026 waren rund 45,7 Millionen Menschen in Deutschland erwerbstätig. Nach ersten Daten des Statistischen Bundesamtes sank die Erwerbstätigenzahl verglichen mit dem Vorquartal saisonbereinigt um 53.000 Personen (-0,1 Prozent). 

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HEUTE9:51 Uhr

Hessisches Innenministerium verbietet Verein „Palästina e.V.“

Das hessische Innenministerium hat den als extremistisch eingestuft Verein „Palästina e.V.“ verboten. Seine Aktivitäten seien gegen die verfassungsmäßige Ordnung und den Gedanken der Völkerverständigung gerichtet. Der Verein habe laut Innenminister Roman Poseck mit seiner antisemitischen Propaganda die Grenzen überschritten. Die Strukturen werden aufgelöst, das Vereinsvermögen beschlagnahmt.

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HEUTE9:44 Uhr

Bundesumweltminister Schneider reist in die Ukraine

Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) beginnt heute einen mehrtägigen Besuch in der Ukraine. In Kiew stehen Gespräche zum Wiederaufbau der Infrastruktur im Mittelpunkt. Der Minister wird von einer Wirtschaftsdelegation begleitet. Zudem informiert er sich über ukrainische Kernkraftwerke und Tschernobyl.

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HEUTE9:43 Uhr

Feuerwehr fordert bessere Ausrüstung und mehr Prävention

Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft fordert wegen zunehmender Waldbrände eine bessere Ausstattung der Einsatzkräfte. Sie verlangt leichtere persönliche Schutzausrüstung, geländegängige Fahrzeuge, das Anlegen von Schneisen und Wasserdepots. Bund, Länder und Kommunen müssten dafür Budgets bereitstellen.
Zahlreiche Kräfte der Feuerwehr stehen an einer Straße.

Zahlreiche Kräfte der Feuerwehr stehen an einer Straße.

Foto: Federico Gambarini/dpa

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HEUTE9:34 Uhr

Grünen-Fraktionsvorsitzende in Mecklenburg-Vorpommern tritt zurück

Die Fraktionsvorsitzende der Grünen in Mecklenburg-Vorpommern, Constanze Oehlrich, hat kurz vor den Wahlen ihren Rücktritt bekanntgegeben. Hintergrund sind Vorwürfe sexueller Belästigung. Die Politikerin soll einen jüngeren Mitarbeiter über 5 Jahre hinweg verbal belästigt haben.

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HEUTE9:30 Uhr

Für KI-Training? Google kauft Daten gescheiterter US-Airline

Google hat sich für das KI-Training ein riesiges Datenpaket des pleitegegangenen US-Billigfliegers Spirit Airlines gesichert. Für zehn Millionen Dollar ersteigerte das Unternehmen auch rund 100 Millionen E-Mails sowie 500 Millionen Unterhaltungen über die Messaging-Plattform Microsoft Teams. Ziel ist, zur Verbesserung von KI reale Abläufe in Unternehmen zu simulieren.

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HEUTE9:12 Uhr

Netzagentur-Chef: Gashändler müssen mehr Gas einspeichern

Der Präsident der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, fordert Gashändler auf, wegen niedriger deutscher Speicherstände mehr Gas für den Winter einzuspeichern. Zugleich warnt er vor steigenden Gasrechnungen für Unternehmen und die Industrie. Mittelfristig erwartet er steigende Preise für Privathaushalte und Industrie.

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HEUTE8:51 Uhr

15 Prozent mehr Baugenehmigungen im ersten Halbjahr erteilt

Im ersten Halbjahr wurden Baugenehmigungen für 126.300 Wohnungen erteilt. Das sind 15,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum – allerdings von einem niedrigen Niveau aus. Einfamilienhäuser stiegen um 12,7 Prozent auf 24.000, Zweifamilienhäusern um 27,3 Prozent auf 7.700. Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) führte die hohe Zahl auf die Regierungspolitik zurück und kündigt weiter Maßnahmen an.
Bauministerin Verena Hubertz schaute sich in Berlin den Umbau zu Wohneinheiten an.

Förderprogramm „Gewerbe zu Wohnen“: Bauministerin Verena Hubertz schaute sich in Berlin den Umbau zu Wohneinheiten an.

Foto: Elisa Schu/dpa

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HEUTE8:21 Uhr

Social-Media-Sucht: Heute Eröffnungsplädoyers gegen Meta

In Oakland beginnen heute die Eröffnungsplädoyers im Prozess gegen Meta. Mehrere US-Bundesstaaten verlangen massive Beschränkungen bei Funktionen wie Endlos-Scrollen und übermäßige Benachrichtigungen sowie eine massive Strafzahlung von bis zu 1,4 Billionen Dollar. Meta wird vorgeworfen Minderjährige durch Instagram und Facebook abhängig und psychisch krank zu machen. Mit einem Urteil wird Anfang Oktober gerechnet. Der Kölner Medienwissenschaftler Martin Andree sieht das Tech-Unternehmen erstmals in echter Bedrängnis. 

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Länder fordern Sondersitzung der IMK zu Drohnen

Niedersachsen und Bremen fordern eine Sondersitzung der Innenministerkonferenz zur Drohnenabwehr. Nach dem Vorfall in Leipzig sehen sie ungeklärte Zuständigkeiten zwischen Landes- und Bundesbehörden und Lücken beim Schutz kritischer Infrastruktur. Konkret genannt wurden Verkehrsflughäfen und Seehäfen. Die Abstimmung könne nicht bis zur nächsten regulären Sitzung warten.
HEUTE7:29 Uhr

Warnstreiks an sechs deutschen Seehäfen haben begonnen

In der Nacht zu heute begannen an den Seehäfen Hamburg, Bremerhaven, Bremen, Wilhelmshaven, Emden und Brake 24-stündige Warnstreiks. ver.di fordert 8,2 Prozent oder mindestens 2,50 Euro mehr Stundenlohn. Der Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe bot 5,1 Prozent mehr Lohn, 300 Euro mehr Urlaubsgeld und eine Erhöhung der A-Pauschale um 460 Euro bei einer Laufzeit von 19 Monaten.

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HEUTE7:13 Uhr

Bislang kaum mehr Lkw-Verkehr trotz aufgehobenem Fahrverbot

Die Aufhebung des Lkw-Fahrverbots an Sonn- und Feiertagen wegen des Niedrigwassers hat laut dem Bundesverband Güterkraftverkehr und Logistik nur zu einem begrenzten Anstieg des Verkehrs an den vergangenen beiden Wochenenden geführt. In NRW gab es etwas mehr Lkws auf der Straße, in Bayern kaum. Zu größeren Staus kam es nicht. Es gebe weder zusätzliche Fahrer noch zusätzliche gesetzliche Lenkzeiten.

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HEUTE7:00 Uhr

Brand im Hohen Venn bleibt „unberechenbar“

Im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn dauert der Kampf gegen die Flächenbrände an. Rund 240 deutsche Einsatzkräfte unterstützen von Monschau aus die Löscharbeiten. Am Sonntagabend waren wegen des Rauches etwa 30 Bewohner von Monschau-Kalterherberg evakuiert worden. Die Brandlinie liegt derzeit rund 2,3 Kilometer von der Grenze entfernt, der Regen soll zunehmen. Das Feuer ist vor allem durch den metertiefen Torfboden schwer zu bekämpfen, es wird ein wochenlanges Ablöschen erwartet.
Rauchschwaden bei dem Brand im Hohen Venn

Rauchschwaden bei dem Brand im Hohen Venn.

Foto: Kevin Schößler/dpa

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Bürgermeister: Moskau mit Hunderten Drohnen attackiert

Nach russischen Angaben flogen von Montagabend bis Dienstagmorgen  620 Drohnen auf Moskau und die umliegende Hauptstadtregion zu. Die staatlichen Nachrichtenagentur Tass sprach von der heftigsten derartige Attacke seit zwei Jahren. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen. Erneut wurde ein Lager des Online-Versandhändlers Wildberries getroffen, mehrere Menschen wurden verletzt.

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HEUTE6:07 Uhr

Südkoreas Präsident Lee: Manöver nicht gegen Nordkorea gerichtet

Südkoreas Regierung hat in Seoul den Verteidigungscharakter der gemeinsamen Militärübungen mit den USA betont. Das grundlegende Ziel der jährlichen Militärübungen bestehe darin, „den Alltag der Bevölkerung in Sicherheit und Frieden zu gewährleisten“. US-Präsident Trump hatte angekündigt, die Militärübungen wegen hoher Kosten und falschen Signalen an Nordkorea zu verringern

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HEUTE5:26 Uhr

Shakira unterstützt Wiederaufbau nach Erdbeben in Kolumbien

Nach dem schweren Erdbeben in Kolumbien sagte Popstar Shakira eine Million US-Dollar für den Wiederaufbau von Schulen und Bildungsprojekte zu. Landesweit wurden bei dem Erdbeben mehr als 2.800 Schulen beschädigt worden.
Bei dem Erdbeben wurden Tausende Wohnungen und mehr als 2.800 Schulen schwer beschädigt. (Archivibild)

Bei dem Erdbeben wurden Tausende Wohnungen und mehr als 2.800 Schulen schwer beschädigt. (Archivibild)

Foto: Santiago Saldarriaga/AP/dpa

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HEUTE5:06 Uhr

CSU-Haushälter Dorn verlangt große Steuerreform bis 2029

Haushaltspolitiker Florian Dorn fordert eine umfassende Steuerreform bis 2029. Der Steuertarif solle Mehrarbeit und höhere Einkommen für alle Einkommensgruppen attraktiver machen. Zuvor müsse die kalte Progression komplett abgebaut und die Kaufkraft der Beschäftigten auch unter Berücksichtigung der Sozialabgaben erhalten bleiben, sagte der CSU-Bundestagsabgeordnete der „BILD“.

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HEUTE4:31 Uhr

Kushner: Gespräche mit dem Iran verlaufen „sehr positiv“

US-Gesandten Jared Kushner sieht Fortschritte bei Gespräche zwischen Washington und Teheran über ein Ende des Irankrieges, betont jedoch fehlendes Vertrauen beider Seiten. Trump sagte, er wolle ein Abkommen ohne Eile. Hauptstreitpunkt ist derzeit die Straße von Hormus.

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HEUTE4:11 Uhr

Umfrage: Mehrheit für Einschränkungen beim Wasserverbrauch

Eine Forsa-Umfrage für den „Stern“ und RTL ergab: 81 Prozent der Bundesbürger halten vorübergehende Einschränkungen beim privaten Wasserverbrauch angesichts anhaltender Trockenheit und drohender Engpässe beim Trinkwasser für richtig. 17 Prozent lehnen sie ab, zwei Prozent machten keine Angabe.

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HEUTE4:00 Uhr

Lauterbach: Rente nach Beitragsjahren wäre gerechter

Karl Lauterbach plädiert bei der Rente für eine grundlegende Systemänderung hin zu einer Auszahlung nach festen Beitragsjahren. Das derzeitige Umlagesystem benachteilige Geringverdiener, da Menschen mit einer geringeren Lebenserwartung letztlich die längeren Rentenlaufzeiten wohlhabenderer Beitragszahler subventionieren würden. Die „Rente mit 63“ dürfe nicht zur Finanzierung der Aktienrente gestrichen werden.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen

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Haftstrafe im Prozess gegen mutmaßlichen Agenten Russlands

Ein junger Ukrainer ist wegen Agententätigkeit in Deutschland zu einer Haftstrafe verurteilt worden – er soll laut Anklage im Auftrag Russlands Brandanschläge vorbereitet haben. Das Oberlandesgericht Stuttgart verhängte eine Freiheitsstrafe von einem Jahr und drei Monaten wegen Agententätigkeit.
Zum Auftraggeber und den konkreten Tatvorwürfen äußerte es sich beim Urteilsspruch und zu Beginn der derzeit laufenden Begründung noch nicht. Zwei weitere ukrainische Angeklagte sprach das Gericht frei.
Die Männer waren in Konstanz, Köln und im Schweizer Kanton Thurgau festgenommen worden. Ermittlungen der Bundesanwaltschaft zufolge sollen sie Teil eines Sabotageplans gewesen sein, der auf Transportwege eines Paketdienstleisters abzielte.
Die Männer waren angeklagt, im März 2025 über einen ukrainischen Postdienst zwei Pakete mit GPS-Trackern in Richtung Ukraine verschickt zu haben.
Den Auftrag hierzu sollte laut Generalbundesanwalt ein russischer Nachrichtendienst erteilt haben – über Mittelsmänner aus der ukrainischen Stadt Mariupol. Damit sollten Routen und Transportabläufe bei dem Paketdienstleister ausgeforscht werden.

Schon bei Vorbereitungen aufgeflogen

Im nächsten Schritt hätten die Angeklagten nach Angaben der Ermittler Pakete mit Brandsätzen verschicken sollen, die sich während des Transports entzünden, so die Anklage.
Solche Pakete sollten sich laut Bundesanwaltschaft „in Deutschland oder sonst auf dem Weg in nicht von Russland besetzte Teile der Ukraine entzünden und möglichst großen Schaden verursachen, um das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu beeinträchtigen“.
Die drei Männer hätten zugesagt, die Pakete zu verschicken, lautete der Vorwurf weiter. Laut Anklage flogen sie aber bereits bei der Vorbereitung der Anschläge auf.
Der Vertreter der Bundesanwaltschaft hatte in seinem Plädoyer Haftstrafen zwischen zwei Jahren und neun Monaten und vier Jahren und drei Monaten für die Angeklagten gefordert. Die Verteidiger beantragten Freisprüche.

Erinnerungen an andere Vorfälle

Der Fall weckt Erinnerungen an einen Vorfall im Jahr 2024. Damals entzündete sich im DHL-Logistikzentrum in Leipzig ein Luftfrachtpaket. Sicherheitskreise gehen davon aus, dass das Paket im Auftrag Russlands platziert war.
Deutschland entging damals vermutlich nur knapp einem Flugzeugabsturz. Es sei einem Zufall zu verdanken, dass das Paket nicht während des Fluges in Brand geraten sei, so der damalige Verfassungsschutz-Präsident Thomas Haldenwang.
Erst Anfang August war am Leipziger Flughafen in der Nähe ukrainischer Transportflugzeuge eine mit Sprengstoff und Zünder bestückte Drohne entdeckt worden. Zudem war ein Flugzeug mit einem unbekannten kleineren Flugobjekt kollidiert – möglicherweise einer zweiten Drohne.
Die Bundesanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts des versuchten Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion und des gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) sprach von einem „hybriden“ Angriff „fremder Mächte“. (dpa/red)
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Nach Lawrows Äußerungen: Bundesregierung weist russische Drohungen zurück

Die Bundesregierung hat Drohungen aus Russland gegen Unterstützer der Ukraine zurückgewiesen. „Die Drohungen und Äußerungen gegenüber EU- oder Nato-Partnern sind nichts Neues“, sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amts am Montag in Berlin. „Die nehmen wir zur Kenntnis, von denen lassen wir uns nicht einschüchtern – und wir lassen uns auch in unserer Unterstützung für die Ukraine nicht einschüchtern.“

Lawrows Ankündigung schärferer Maßnahmen

Die Sprecherin bezog sich auf eine Äußerung des russischen Außenministers Sergej Lawrow vom Freitag. Dieser hatte gesagt: „Wir werden unsere Methoden stark verschärfen, um all das zu zerstören, was Kiews Kriegsmaschine aus dem Westen speist. Und wir tun dies bereits.“

Zusammenhang mit Drohnen-Vorfall in Leipzig

Lawrows Äußerungen ließen auch im Zusammenhang mit dem jüngsten Drohnen-Vorfall am Flughafen Leipzig/Halle aufhorchen. Dort war im Sicherheitsbereich des Frachtbetriebs eine mit Sprengstoff beladene Drohne entdeckt worden. In ihrer Nähe befanden sich mehrere ukrainische Frachtflugzeuge.
Der Flughafen gilt als Umschlagplatz für militärische Hilfslieferungen für die Ukraine. Der Verdacht richtet sich gegen Russland.

Maßnahmen zur Liefersicherheit

Ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums sagte am Montag, es gebe einen „ständigen Prozess“, um die „bestmögliche Sicherheit“ für die militärische Unterstützung für die Ukraine zu gewährleisten. „Natürlich befinden wir uns zum Thema Liefersicherheit in der Abstimmung mit unseren ukrainischen Partnern“, sagte er.
Zu den Schutzmaßnahmen gehöre auch, dass die Bundesregierung „nicht mehr über Einzellieferungen, über Zeitpläne, über Margen und Mengen“ der Unterstützung für die Ukraine Auskunft gebe. Dies diene dem Ziel, „keine Befindlichkeiten zu wecken, dass man jetzt gewisse Lieferungen ausschalten müsste“, fügte der Sprecher hinzu.

Reaktionen aus der Politik

Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Europaparlament, Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), forderte als Reaktion auf Lawrows Drohungen eine schärfere Gangart gegenüber Russland.
Deutschland müsse „sich selbst so ertüchtigen, dass die Drohungen von Lawrow ins Leere laufen“, sagte sie dem „Handelsblatt“. Zudem müsse die Ukraine weiter unterstützt werden „mit allem, was wir haben“.
Die SPD-Verteidigungsexpertin Siemtje Möller wertete Lawrows Drohungen als „Ausdruck einer zunehmenden Verzweiflung des russischen Regimes angesichts des ausbleibenden Erfolgs an der Front und der vielen Drohnentreffer der Ukraine im russischen Hinterland, die die russische Wirtschaft empfindlich treffen“.
Dem „Handelsblatt“ sagte die Abgeordnete: „Wir sollten uns deshalb von diesen wiederholten martialischen Drohungen weder provozieren noch einschüchtern lassen.“  (afp/red)
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17. August: Zoff in Thüringen | Niedriger Gasspeicherstand | Neue Russland-Sanktionen

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Zoff in Thüringen

Im BSW verschärft sich der Konflikt zwischen dem Bundesvorstand und der Thüringer Fraktion. Die Landespolitiker halten an der Koalition mit CDU und SPD sowie an Ministerpräsident Mario Voigt fest. Die Bundesspitze um Sahra Wagenknecht hingegen fordert seinen Rücktritt wegen der Aberkennung seines Doktortitels.

Niedriger Gasspeicherstand

Die deutschen Gasspeicher füllen sich weiterhin nur langsam. Der bundesweite Füllstand liegt bei knapp 50 Prozent. Aus Sicht des Gasspeicherverbandes INES steuere Deutschland auf erhebliche Risiken in der Gasversorgung zu. Eine Prognose nach aktuellen und zum Vorjahr vergleichbaren Daten zeigt eine vollständige Entleerung der Speicher im März – bei einem durchschnittlichen Winter.

Neue Russland-Sanktionen

Im Ukrainekrieg ist kein Ende in Sicht. Die Ukraine meldet einen Raketenangriff auf eine russische Raumfahrtanlage und Russland weitere Geländegewinne im Osten. Wobei beide Seiten von zivilen Opfern sprechen. Unterdessen plant die EU neue Sanktionen gegen Moskau. Gespräche zwischen Russland und den USA sind weiterhin nicht terminiert.

Bundeswehrpersonal auf 13-Jahres-Hoch

Die Bundeswehr hat mit rund 186.700 Soldaten den höchsten Personalstand seit 13 Jahren erreicht. Auch die Zahl der Bewerbungen und Einstellungen stieg weiter an. Rund 47.300 Menschen bewarben sich allein im Juli, wobei 15.400 davon neu eingestellt wurden. Damit erreicht die personelle Stärke den Zielkorridor für das Jahr 2026.

Hitzeschutzplan

Die SPD will das Grundgesetz ändern, damit der Bund Länder und Kommunen stärker bei Klimaanpassung und Hitzeschutz unterstützen kann. Umwelt-, Sozialverbände und Gewerkschaften unterstützen den Vorstoß. Bundeskanzler Merz wollte sich hingegen noch nicht festlegen. Die Regierung werde nun zunächst intern beraten.
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Insgesamt zwölf Tote bei gegenseitigen Angriffen in Russland und der Ukraine

Bei gegenseitigen nächtlichen Angriffen sind in Russland und der Ukraine mindestens zwölf Menschen getötet worden. Nach russischen Behördenangaben vom Sonntag wurden fünf Menschen in der Region Rostow getötet, zwei weitere Todesopfer gab es demnach in den Regionen Moskau und Belgorod.
Die ukrainischen Behörden meldeten fünf Todesofer sowie Schäden an einem der größten Stahlwerke des Landes. Die ukrainische Armee griff derweil Moskau mit hunderten Drohnen an.
In der russischen Region Rostow trafen ukrainische Angaben nach Angaben von Gouverneur Juri Slusar ein Wohngebiet und töteten fünf Menschen. In ganz Russland fing die Armee nach eigenen Angaben 822 Drohnen ab, die meisten davon flogen demnach in Richtung der Hauptstadt. Der Moskauer Regionalgouverneur Andrej Worobjow sprach von „einem der massivsten Drohnenangriffe in jüngster Zeit“.
In Podolsk in der Nähe Moskaus setzte eine Drohne ein Lager des russischen Onlinehändlers Wildberries in Brand. Die Firma gilt wegen ihres breiten Angebots als „das russische Amazon“. Die Ukraine wirft Wildberries vor, in den Transport und die Lagerung von Waffen verwickelt zu sein und greift seit Monaten immer wieder Standorte des Händlers in Russland an.
Die russische Armee griff nach ukrainischen Angaben ein Stahlwerk des Konzerns Arcelor Mittal in Krywyj Rih an, der Heimatstadt von Präsident Wolodymyr Selenskyj. Drohnen und Raketen töteten dort zwei Menschen, 14 weitere wurden verletzt. Das Werk stellte seine Produktion wegen der Schäden durch die Angriffe teilweise ein. Es gehört zu den größten in der Ukraine und beliefert die Rüstungsindustrie.
Ukrainischen Behörden zufolge töteten russische Raketen zwei weitere Menschen in der Region Saporischschja und einen Menschen in der Grenzregion Sumy. In der Region um die Hauptstadt Kiew sowie in Odessa im Süden und Dnipropetrowsk weiter im Osten des Landes wurden bei russischen Angriffen Dutzende Menschen verletzt.
In Kiew ertönte nächtlicher Luftalarm. Journalisten der Nachrichtenagentur AFP hörten kurz darauf mehrere Explosionen. Bürgermeister Vitali Klitschko erklärte im Onlinedienst Telegram, Kiew werde mit ballistischen Raketen angegriffen. Er forderte die Bevölkerung auf, Schutzräume aufzusuchen.
Die Angriffen setzten in mehreren Stadtteilen Gebäude sowie einen beliebten Markt für seltene und antiquarische Bücher in Brand. Seine vier Stände seien allesamt niedergebrannt, sagte der Händler Dmytro Semenucha der Nachrichtenagentur AFP. „Hier gab es einen Laden. Und Bücher, und Flaggen aller Länder. Alles Mögliche. Und alles ist hin“, sagte der 45-Jährige.
„So weit die Russen mit ihren Raketen reichen können, greifen sie zivile Infrastruktur an“, erklärte Präsident Selenskyj am Sonntag. Innerhalb einer Woche sei die Ukraine mit mehr als 1550 Angriffsdrohnen, fast 1560 Lenkbomben und 62 Raketen angegriffen worden. Selenskyj forderte seine westlichen Verbündeten erneut auf, weiteres Material für die Luftabwehr zu liefern.
Russland greift die Ukraine seit Beginn seines Angriffskriegs im Februar 2022 fast täglich mit Drohnen und Raketen an. Der vergangene Monat war der UN-Menschenrechtsmission zufolge der folgenschwerste für Zivilistinnen und Zivilisten in der Ukraine seit Mai 2022: Bei russischen Angriffen wurden im Juli insgesamt 437 Menschen getötet und 2610 Menschen verletzt. Die Ukraine reagiert seit einigen Monaten mit Luftangriffen bis weit im Landesinneren Russlands.(afp/red)
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NATO: Spanisches Kampfflugzeug schießt Drohne in rumänischem Luftraum ab

Erneuter Drohnenvorfall in Osteuropa: Ein spanisches Kampfflugzeug hat nach Angaben der rumänischen Regierung und der NATO eine Drohne im rumänischen Luftraum nahe der Grenze zur Ukraine und zu Moldau abgeschossen.
Der spanische Kampfjet habe die Drohne im Rahmen des NATO-Einsatzes in Rumänien am frühen Sonntagmorgen abgefangen, teilte das rumänische Verteidigungsministerium mit. Die Trümmerteile der Drohne, die von Moldau aus in den rumänischen Luftraum eingedrungen sei, seien in unbewohntem Gebiet in der Region Galati niedergegangen.
Das Luftkommando der NATO teilte im Onlinedienst X mit, dass an der Mission zwei Kampfflugzeuge vom Typ F-18 beteiligt gewesen seien. Diese seien Teil eines spanischen Kontingents von rund 200 Armeeangehörigen und elf Flugzeugen mit Stützpunkt in Rumänien.
Das spanische Verteidigungsministerium erklärte auf X, die Luftwaffe habe „ihre herausragende Professionalität bei der Verteidigung des europäischen Luftraums“ unter Beweis gestellt.
Bei einem separaten Vorfall wurden am Sonntag im Schwarzen Meer vor der rumänischen Hafenstadt Constanta Trümmerteile einer Drohne gefunden und dem Verteidigungsministerium gemeldet. Die Trümmer wurden von einem Minenräumteam der rumänischen Seestreitkräfte untersucht und enthielten demnach keine Sprengladung.
In den vergangenen Monaten hatte es wiederholt Drohnenvorfälle in osteuropäischen NATO-Ländern gegeben. Rumänien registrierte seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine vor fast viereinhalb Jahren mehrfach Drohnenüberflüge und auch Abstürze auf seinem Staatsgebiet.
Auch Polen und die baltischen Staaten melden regelmäßig ähnliche Vorfälle. Am Freitag hatte ein italienischer NATO-Kampfjet eine Drohne abgeschossen, die in den lettischen Luftraum eingedrungen war.
Rumänien hatte im Juli einen Mitarbeiter der russischen Botschaft ausgewiesen. Die Regierung in Bukarest bezeichnete die Maßnahme als „entschlossene Antwort“ auf das wiederholte Eindringen von Drohnen in den Luftraum des Landes. Rumänien hatte vor der Ausweisung an drei aufeinanderfolgenden Tagen drei Drohnen abgeschossen.(afp/red)
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Bürgermeister: Ukraine greift Moskau mit 600 Drohnen an

Die Ukraine hat die Region der russischen Hauptstadt nach Angaben des Moskauer Bürgermeisters Sergej Sobjanin in der Nacht mit rund 600 Drohnen angegriffen. Davon seien 201 in der Region Moskau von der Luftabwehr zerstört worden, schrieb er auf Telegram. Die meisten Drohnen seien bereits vorher beim Anflug abgewehrt worden.
Von einem der größten Angriffe der letzten Zeit sprach der Gouverneur des Moskauer Gebiets, Andrej Worobjow. Ein 83 Jahre alter Mann sei getötet worden, als eine Drohne auf sein Grundstück gefallen sei. Es habe im Gebiet Moskau auch mehrere Verletzte gegeben.

Beschädigungen: Versandhandel und Medikamentenlager

In Gebiet Rostow am Don im Süden Russlands starben bei einem ukrainischen Drohnenangriff laut Behörden mindestens drei Menschen. Ein Mensch sei verletzt worden, hieß es.
In der Stadt Podolsk rund 40 Kilometer von Moskau seien drei Menschen verletzt worden. Zudem sei ein Feuer in einem Lager des größten russischen Online-Versandhandels Wildberries ausgebrochen, teilte Worobjow bei Telegram mit. Die Mitarbeiter hätten sich rechtzeitig in Sicherheit gebracht.
In Domodedowo, wo auch einer der Moskauer Flughäfen liegt, sei zudem ein Lager mit Medikamenten in Brand geraten. In der Stadt seien auch mehrere Wohnhäuser beschädigt worden. Auch in anderen Ortschaften gebe es Schäden an ziviler Infrastruktur, darunter auch eine Schule.

Ukraine greift täglich an – Russland auch

Die Ukraine führt beinahe täglich große Angriffswellen gegen die Hauptstadtregion aus. Ende Juli etwa berichteten russische Behörden von 390 Drohnen in einer Nacht, Anfang Juli waren es 452 gewesen.
Die Ukraine greift auch in anderen Landesteilen täglich an. Dabei waren zuletzt immer wieder Logistikzentren von Wildberries zerstört worden. Das Unternehmen bestätigte den neuen Angriff im Moskauer Gebiet und informierte, dass die Arbeit über andere Objekte abgewickelt werde.
Russland attackierte die Ukraine in der Nacht nach Angaben aus Kiew auch erneut mit ballistischen Raketen, Gleitbomben und Drohnen an. Ziele waren unter anderem die Hauptstadt Kiew sowie die Industriestädte Krementschuk und Krywyj Rih.
Bürgermeister Vitali Klitschko erklärte im Onlinedienst Telegram, Kiew werde mit „ballistischen Raketen“ angegriffen. Er forderte die Bevölkerung auf, Schutzräume aufzusuchen. Ein Mensch wurde den Angaben zufolge bei den Angriffen verletzt, zudem gerieten Gebäude in Brand.
Auch Krementschuk in der zentralukrainischen Region Poltawa wurde nach Angaben der örtlichen Behörden angegriffen. Angaben zu Schäden oder Opfern wurden hier zunächst jedoch nicht gemacht.
Die Angaben der beiden Kriegsparteien konnten nicht unabhängig überprüft werden.(dpa/afp/red)
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Südkorea bietet Nordkorea Friedensgespräche an – Pjöngjang schweigt

Der südkoreanische Präsident Lee Jae Myung hat Nordkorea Verhandlungen über einen Friedensvertrag angeboten. „Lasst uns unsere Absichten ablegen, einander zu bedrohen, und Gespräche aufnehmen, um diesen langen Krieg zu beenden“, sagte Lee in seiner Ansprache zum koreanischen Unabhängigkeitstag am Samstag. Die beiden Staaten befinden sich offiziell noch immer im Kriegszustand, der Koreakrieg endete 1953 nur mit einem Waffenstillstand.
Lee sprach sich für direkte Verhandlungen zwischen Seoul und Pjöngjang aus. Er wiederholte damit sein Angebot aus den vergangenen Monaten, auf das Nordkorea bislang nicht reagiert hat. „Dadurch könnte es auch möglich sein, wirksame Maßnahmen zu besprechen, um die Entwicklung der atomaren Fähigkeiten Nordkoreas zu stoppen“, fügte er in seiner Rede hinzu. Anders als sein Vorgänger bemüht sich Lee seit seinem Amtsantritt im vergangenen Jahr um eine Annäherung an den nördlichen Nachbarn.

Lee Jae Myung.

Foto: Lee Jin-man/AP/dpa

Enge Verbindung zu Russland

Die Beziehungen zwischen den beiden Ländern sind angespannt. Nordkorea hat den Nachbarn im Süden zu seinem ärgsten Feind und sich selbst zur „unumstößlichen“ Nuklearmacht erklärt. US-Präsident Donald Trump war 2019 daran gescheitert, mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un über eine Zerstörung der nordkoreanischen Atomwaffen zu verhandeln, im Gegenzug für Lockerungen der strengen US-Sanktionen.
Nordkorea ist zudem enger an Russland herangerückt. Beobachtern zufolge unterstützt das Land Moskau in seinem Krieg gegen die Ukraine mit Truppen und Munition. Im Gegenzug erhält das international isolierte Nordkorea Zugang zu Geld, Lebensmittel, Energie und militärische Technologien aus Russland. Kim soll in den kommenden Monaten nach Moskau reisen, womöglich um weitere Waffenlieferungen zu besprechen.

Militärische Spannungen in Ostasien

Der wichtigste Verbündete Südkoreas sind die USA, die rund 28.500 Soldaten in dem Land stationiert haben. In der kommenden Woche beginnt eine elftägige gemeinsame Militärübung der beiden Staaten in Südkorea, die offiziell der Vorbereitung auf eine möglicherweise notwendige Verteidigung gegen Nordkorea dient.
Nordkorea verschärfte in den vergangenen Wochen zudem den Ton gegenüber der ehemaligen Kolonialmacht Japan, die zwischen 1910 und 1945 über die Halbinsel herrschte. Das nordkoreanische Militär feuerte nach Angaben aus Tokio und Seoul im August bereits zweimal eine ballistische Rakete über das Meer in Richtung Japan ab. Zuvor hatte die japanische Regierung angekündigt, ihre Streitkräfte aufzurüsten. (afp/red)
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Putin besucht Kurilen-Inseln – Japan protestiert

Russlands Präsident Wladimir Putin hat erstmals die von Japan beanspruchten Kurilen-Inseln besucht.
Der Kreml veröffentlichte ein Video von Putin auf den Kurilen. Russischen Medienberichten zufolge besuchte er dort eine Fischverarbeitungsanlage, wo ihm Kaviar überreicht worden sei. Bei der Insel, die Putin aufsuchte, handelt es sich um Iturup, die in Japan als Etorofu bezeichnet wird.
Japan kritisierte Putins Besuch auf den Kurilen scharf. „Die Nördlichen Territorien (…) sind sowohl historisch als auch völkerrechtlich ein fester Bestandteil des japanischen Territoriums und die japanische Regierung protestiert entschieden gegen diesen Besuch“, erklärte Außenminister Toshimitsu Motegi.

Putin besuchte auch eine Schule und eine Klinik auf der Insel.

Foto: Gavriil Grigorov/POOL/AFP via Getty Images

Umstrittene Inselgruppe

Die Inselgruppe, die in Russland Kurilen und in Japan Nördliche Territorien genannt wird, liegt vor der Nordostküste Japans, sowohl Russland als auch Japan erhaben Anspruch darauf.
Der Territorialkonflikt belastet die Beziehungen beider Ländern seit Jahrzehnten. Er war auch der Hauptgrund dafür, dass Moskau und Tokio nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs keinen Friedensvertrag unterzeichneten.
Das sowjetische Militär hatte die vier Inseln in den letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs erobert, seitdem unterhält das Militär dort eine Präsenz.
2010 hatte der damalige russische Präsident Dmitri Medwedew das umstrittene Gebiet besucht. Medwedew reiste auch später als Ministerpräsident mehrmals dorthin.(afp/dts/red)
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Selenskyj: Ukraine braucht mindestens fünf Prozent der US-Patriot-Raketen

Die Ukraine benötigt nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj fünf Prozent der Patriot-Abfangraketen der USA, um angesichts der zunehmenden russischen Angriffe durch den bevorstehenden Winter zu kommen.
Um alle von Moskaus Truppen abgefeuerten ballistischen Raketen zu zerstören, seien zehn Prozent der US-Lagerbestände nötig, sagte der Staatschef in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview mit dem US-Sender CNN.

Selenskyj bittet USA, Kiew die Raketen zu verkaufen

Seinem Land stünden in diesem Jahr „zweieinhalb Mal weniger Abfangraketen zur Verfügung als im Jahr 2025“, sagte Selenskyj. Dagegen habe Russland „monatlich mehr als doppelt so viele ballistische Raketen wie zuvor“.
„Dieses Jahr bitte ich unsere US-Partner, mir fünf Prozent ihrer Raketenbestände zu verkaufen“, sagte Selenskyj.
„Wenn sie uns fünf Prozent verkaufen, werden wir den Winter überstehen und Menschenleben retten. Wenn sie uns zehn Prozent verkaufen, werden wir alle ballistischen Raketen Russlands zerstören.“
Selenskyj sagte, dass er täglich in zahlreichen Telefonaten und Verhandlungen mit Verbündeten stehe, um mehr Abfangraketen zu sichern.
Er hoffe, dass die USA der Ukraine eine Lizenz zur Herstellung der Abfangraketen erteilen würden, obwohl es noch Zweifel gebe, ob US-Präsident Donald Trump dies umsetzen werde.

Ein Flugabwehrraketensystem Patriot (Archiv)

Foto: via dts Nachrichtenagentur

Die russischen Angriffe hätten in den letzten Wochen stark zugenommen, insbesondere auf die Hauptstadt Kiew, da Russland die nahezu erschöpften Bestände der ukrainischen Patriot-Abfangraketen ausnutze, so Selenskyj weiter. Der Juli sei der tödlichste Monat für ukrainische Zivilisten seit April 2022 gewesen.
Bei einem dieser Angriffe gelang es der Ukraine nach eigenen Angaben nicht, auch nur eine der 28 auf sie abgefeuerten ballistischen Raketen abzufangen. Es fehle die nötige Luftabwehr, erklärte die Regierung in Kiew.

Kiew macht keine Angaben mehr zu russischen Raketenangriffen

Inmitten der russischen Attacken entschied die Ukraine am 12. August, ab sofort keine genauen Angaben mehr zu russischen Raketenangriffen zu machen.
Es würden „bestimmte Änderungen“ bei den täglichen Morgenberichten eingeführt, erklärte Luftwaffensprecher Jurij Ihnat im Onlinedienst Facebook. Unter anderem solle nicht mehr die Zahl der von Russland auf die Ukraine abgefeuerten Raketen genannt werden.
Die Ukraine drängt bei ihren westlichen Verbündeten vor allem auf die Lieferung von US-Patriot-Abwehrsystemen. Allerdings haben die USA im Irankrieg seit Februar selbst zahlreiche Angriffs- und Abwehrraketen verbraucht..
Fast viereinhalb Jahre nach Beginn des Ukrainekrieges gibt es weiterhin keine konkreten Aussichten auf ein Ende des Krieges. Die maßgeblich von den USA vermittelten Verhandlungen über eine Waffenruhe liegen derzeit auf Eis. (afp/dts/red)
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Tunnel unter lettischer Grenze entdeckt: Riga startet Operation „Werwolf“


In Kürze:

  • Lettische Grenzschützer entdecken erstmals einen Tunnel, durch den 15 Menschen aus Belarus ins Land gelangt sein sollen.
  • Riga beginnt die Operation „Vilkatis“ und verstärkt den Grenzschutz mit Militär sowie mit Drohnen und weiteren technischen Mitteln.
  • Lettland spricht von einer hybriden Bedrohung durch die Instrumentalisierung unerlaubter Migration.
  • Die Zahl der registrierten Grenzübertrittsversuche an der lettisch-belarussischen Grenze ist 2026 bereits deutlich gestiegen.

 
In Lettland haben Grenzschützer nach Angaben der Regierung am Montag, 10. August, nahe Skrudaliena in der Gemeinde Augšdaugava einen Tunnel entdeckt. Zuvor hatten sie dort 15 Personen aufgegriffen, die im Verdacht stehen, unerlaubt aus Belarus nach Lettland eingereist zu sein. Der Tunnel befand sich rund 10 Meter von der Grenzanlage entfernt.
Den Behörden zufolge war es das erste Mal, dass nachweislich ein Tunnel für eine unerlaubte Einreise nach Lettland genutzt wurde. Aus Litauen sind jedoch bereits ähnliche Fälle bekannt. Die Behörden wollen nun unter anderem mittels Bodenscans prüfen, ob es weitere Tunnel dieser Art gibt.
Am Dienstag rief die Regierung in Riga zudem die Operation „Vilkatis“ aus, die sich schwerpunktmäßig der Eindämmung unerlaubter Migration widmen soll.

In Litauen bereits drei Tunnel entdeckt

An der Operation sollen sich Grenzschutz, Staatspolizei und Streitkräfte beteiligen. Das Krisenmanagementzentrum der Staatskanzlei soll die Operation koordinieren. Konkret soll die Armee den Grenzschutz mit zusätzlichem Personal, Material und Technik unterstützen. Dazu gehören ein verstärkter Einsatz von Drohnen, Hubschraubern und Flugzeugen sowie ein intensiverer Austausch operativer Informationen. Auch ein Ausbau der Zusammenarbeit mit den übrigen baltischen Staaten und Polen ist vorgesehen.
In den vergangenen Wochen hatten Sicherheitskräfte mehrere unterirdische Durchgänge entlang der Grenze zwischen Belarus und Litauen entdeckt. Der jüngste wurde Anfang August bei Latežeris gefunden. Er verlief etwa 1,5 Meter unter der Grenzbarriere und war mit Holz abgestützt. Insgesamt hat Litauen im Jahr 2026 bislang zwölf Versuche registriert, über selbst gegrabene Tunnel ins Land zu gelangen.
Obwohl die baltischen Staaten, die selbst von massiver Abwanderung betroffen sind, auch für die Eingereisten meist nur Transitländer sind, bezeichnet Lettland die unerlaubte Migration als „Instrument hybrider Kriegsführung“. In Riga wirft man Russland und Belarus vor, die Migrationsbewegungen gezielt als Druckmittel gegen Lettland als EU-Mitglied mit einer Außengrenze einzusetzen.

Riga spricht von hybrider Bedrohung

Vorerst hat Lettland bis zum 31. Dezember 2026 in mehreren Grenzgemeinden ein sogenanntes erweitertes Grenzschutzsystem eingeführt. Am 31. Juli verkündete Lettlands Innenminister Jānis Dombrava die Schließung der Grenze zu Belarus „aus technischen Gründen“. Zudem erwäge man eine Schließung des Grenzübergangs Pāternieki, obwohl dieser nicht als Schwerpunkt unerlaubter Übertritte gilt.
Der belarussische Außenminister Maxim Ryschenkow erklärte am Sonntag, die lettische Entscheidung zur Grenzschließung sei „diktiert vom Verlangen nach zusätzlicher Finanzierung durch europäische Strukturen“. Einige jüngere lettische Politiker fänden Gefallen an solchen Schritten, weil sie sich davon erhofften, Pluspunkte bei „lettischen und europäischen Politikern zu sammeln, die antirussische und antibelarussische Narrative verbreiten“.

Migrationsdruck verlagerte sich zuletzt in Richtung Lettland

Die Zahl der registrierten Grenzübertrittsversuche von Belarus nach Lettland oder Litauen bewegt sich jährlich im vierstelligen oder niedrigen fünfstelligen Bereich. Von 2023 auf 2024 war die Zahl der Grenzübertrittsversuche in beiden Ländern sogar deutlich rückläufig. Seit zwei Jahren ist sie jedoch wieder angestiegen, wobei sich der Schwerpunkt in Richtung Lettland verlagert hat.
Im Jahr 2023 verzeichnete Lettland 13.863 verhinderte Übertrittsversuche. Ein Jahr später waren es 5.388, während im Vorjahr 12.046 unerlaubte Einreiseversuche registriert worden waren. Im laufenden Jahr lag deren Zahl bis zum 10. August bei 9.521. In Litauen waren bis zum 6. August 1.056 Fälle zu verzeichnen. Dabei können Personen jedoch mehrfach erfasst worden sein.
Aktuellen Angaben zufolge handelt es sich bei den Aufgegriffenen vor allem um Menschen aus dem Nahen Osten und Subsahara-Afrika. Historisch war insbesondere der Irak ein wichtiges Herkunftsland. Die meisten waren über Minsk eingereist und anschließend zur EU-Außengrenze weitergereist.
Historisch entbehrt die Bezeichnung „Vilkatis“ für die nun verkündete Grenzschutzaktion nicht einer gewissen Pikanterie. Im Lettischen bezeichnet das Wort die folkloristische Gestalt eines Wolfsmenschen oder Werwolfs. In internationalen Medien wird es mit „Werewolf“ im Englischen oder „Werwolf“ im Deutschen wiedergegeben.

Bezeichnung „Werwolf“ historisch belastet

In den Jahren 1944/45 war „Werwolf“ die Bezeichnung für eine Untergrund- und Sabotageorganisation, die im Auftrag der Nationalsozialisten gegen die vorrückenden Alliierten vorgehen sollte.
Es deutet zwar nichts darauf hin, dass die lettische Regierung den Namen bewusst in Anspielung auf die damalige „Organisation Werwolf“ gewählt hat. „Vilkatis“ hat zudem im Lettischen jedoch eine eigenständige folkloristische Bedeutung. Die aktuelle Operation „Vilkatis“ wird offiziell als Maßnahme zur Sicherung der lettischen Ostgrenze und zur Eindämmung unerlaubter Migration bezeichnet.
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11. August: Doktortitel entzogen | AfD 20 Punkte vor CDU | Todesstrafe gegen Assad

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Doktortitel entzogen

Die Technische Universität Chemnitz hält an ihrer Entscheidung fest, Thüringens Ministerpräsidenten Mario Voigt den Doktorgrad zu entziehen. Voigt wird vorgeworfen, in seiner Dissertation unsauber gearbeitet zu haben. Die ersten Plagiatsvorwürfe waren kurz vor der Landtagswahl 2024 aufgekommen. Voigt kündigte an, gegen die Entscheidung zu klagen.

Gutes Wetter für Sonnenfinsternis

Morgen Abend gibt es auch in Deutschland gute Chancen, eine partielle Sonnenfinsternis zu sehen. Der Deutsche Wetterdienst erwartet vielerorts einen klaren Himmel. Ab etwa 19:15 Uhr schiebt sich der Mond vor die Sonne, die bis zu 90 Prozent bedeckt sein wird. Den Höhepunkt erwarten Experten gegen 20 Uhr.

AfD 20 Punkte vor CDU

Die AfD ist einer möglichen Regierungsbeteiligung in Sachsen-Anhalt erneut ein Stück nähergekommen. Eine INSA-Umfrage sieht die Partei bei 42 Prozent – fast doppelt so stark wie die CDU. Offen bleibt, ob die AfD einen Koalitionspartner findet. Das BSW stellt Bedingungen für eine Zusammenarbeit. Die AfD sieht sich durch die neuen Zahlen hingegen auf dem Weg zu einer absoluten Mehrheit bei der Wahl.

Todesstrafe gegen Assad

In Syrien ist der frühere Machthaber Baschar al-Assad in Abwesenheit zum Tode verurteilt worden. Ein Gericht macht ihn für „Kriegsverbrechen“ und “Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ während des Bürgerkriegs seit 2011 verantwortlich. Auch weitere Vertreter der gestürzten Regierung wurden verurteilt. Assad selbst lebt im Exil in Russland. Eine Vollstreckung des Urteils gilt daher als unwahrscheinlich.

E-Auto-Boom

Immer mehr Autofahrer steigen auf E-Autos um. Laut HUK Coburg wechselten im zweiten Quartal 12 Prozent der Kunden vom Verbrenner zum Stromer – doppelt so viele wie im Jahresdurchschnitt 2025. Hohe Spritpreise und die neue Förderung treiben den Trend. Der E-Auto-Anteil am Gesamtbestand liegt allerdings erst bei 3,7 Prozent.
 
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11.08.2026 | Rheinpegel in Koblenz einstellig | Drei Viertel von England trocken | Niedersachsen wählt am 26. September 2027

HEUTE13:47 Uhr

Niedersachsen wählt am 26. September 2027

Die nächsteLandtagswahl in Niedersachsen findet am 26. September 2027 von 8 bis 18 Uhr statt. Grundlage für diesen Termin ist eine Verordnung des Innenministeriums, die vom niedersächsischen Kabinett beschlossen wurde. Der Termin liegt innerhalb der verfassungsrechtlichen Frist.

Wollen Sie hierzu mehr erfahren?

HEUTE13:27 Uhr

Südkorea nimmt zwei Chinesen wegen Militär-Spionage fest

In Südkorea nahm zwei frühere Angehörige der chinesischen Volksbefreiungsarmee fest. Einer soll in nahe dem Flughafen Gunsan professionell den Funkverkehr zwischen südkoreanischen und US-amerikanischen Kampfjets abgehört haben. Der zweite Verdächtige soll eine Südkoreanerin angeworben haben, die auf dem US-Militärstützpunkt Camp Humphreys in Südkorea geheime Mitteilungen beschaffte. Ihnen wird „Begünstigung des Feindes“ vorgeworfen, es droht lebenslange Haft.

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HEUTE13:21 Uhr

Kind erlitt Verbrennungen: Französische Behörde warnt vor „Squishy“-Spielzeugen

Die französische Verbraucherschutzbehörde hat eine Warnung vor Squishy-Spielzeugen ausgegeben – Figuren und Bälle aus weichem Schaumstoff. Die Staatsanwaltschaft Saint-Omer ermittelt dazu wegen „fahrlässiger Körperverletzung“. Ein 8-jähriger Junge zog sich Verbrennungen im Gesicht und auf der Brust zu, als beim Spielen ein Squishys-Ball platzte. Smyths Boys nahm das Produkt vorsorglich aus dem Verkauf, Untersuchungen laufen.

Auch das sind Squishis: Traditionelle, farbenfrohe Bällchen in einem Tempel in Kyoto (Symbolbild).

Foto: dimamorgan12/iStock

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HEUTE13:05 Uhr

Niedrigwasser macht Sprit teurer – lokale Engpässe möglich

Der Wirtschaftsverband Fuels und Energie (en2x) erklärte auf dpa-Anfrage, dass bei sinkenden Pegelstände die Wahrscheinlichkeit von vorübergehenden und regional beschränkten Versorgungsengpässen steige. Dank laufender Anpassung der Logistik laufe der Tankstellenbetrieb bisher auf normalem Niveau.

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HEUTE12:56 Uhr

BGH bestätigt Haftstrafe für falsche Narkoseärztin aus Hessen

Der Bundesgerichtshof hat eine 15-jährige Freiheitsstrafe gegen eine falsche Narkoseärztin wegen Körperverletzung mit Todesfolge in drei Fällen bestätigt. Die Revision einer Nebenklägerin wurde abgewiesen, die eine Verurteilung wegen Mordes anstrebte. Der BGH hat noch über eine zweite Revision der Angeklagten zu entscheiden.

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HEUTE12:44 Uhr

Rheinpegel in Koblenz einstellig

Der Rheinpegel in Koblenz lag heute früh bei 8 Zentimetern und damit nahe an dem bisher niedrigsten bekannten Wasserstand von 6 Zentimetern im Jahr 1929. Der Pegel in Emmerich liegt bereits trocken. In Mainz näherte sich der Rheinpegel mit 116 Zentimetern ebenfalls der bisher niedrigsten bekannten Marke von 110 Zentimetern aus dem Jahr 1947. Einzelne Schauer und Gewitter ändern die Lage nicht wesentlich.
HEUTE12:18 Uhr

Mehr als 2.000 Ebola-Tote im Kongo

Im Kongo sind nach Regierungsangaben knapp drei Monate nach der offiziellen Bekanntgabe des Ebolausbruchs 2.011 Menschen gestorben. 4.381 Menschen erkrankten an dem Erreger Bundibugyo, die Sterblichkeitsrate beträgt 45,9 Prozent. Bisher ist kein Impfstoff und keine spezielle Therapie verfügbar. Rund 86 Prozent der neuen Ebola-Fälle sind nicht auf nachverfolgte Kontakte zurückzuführen. 

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HEUTE11:45 Uhr

Tödliche Zwangsräumung – Zehn Jahre Haft wegen Mordes

Im Prozess um die Ermordung eines Gerichtsvollziehers in Bexbach hat das Landgericht Saarbrücken einen 42-jährigen Deutschen zu zehn Jahren Haft verurteilt. Zudem ordnete das Gericht die Unterbringung des Mannes in einem psychiatrischen Krankenhaus an. Der Gerichtsvollzieher (58) wurde bei der Zwangsräumung erstochen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Der Prozess in Saarbrücken hatte am 20. Mai begonnen. (Archivbild)

Der Prozess in Saarbrücken hatte am 20. Mai begonnen. (Archivbild)

Foto: Laszlo Pinter/dpa

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HEUTE11:35 Uhr

Trump verlängert Lockerung der Schifffahrtsregeln in den USA

Angesichts der hohen Ölpreise wegen des Irankriegs verlängert US-Präsident Donald Trump die Vorschrift, dass Frachtgut zwischen US-Häfen nur von reinen US-Schiffen transportiert werden darf, um 90 Tage. Konkret geht es um den sogenannten Jones Act aus dem Jahr 1920.

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HEUTE10:57 Uhr

Wärmster Juli in den USA seit 130 Jahren

Der Juli war laut NOAA in den 48 Bundesstaaten ohne Alaska, Hawaii und den US-Überseegebieten der wärmste Monat seit Beginn der Aufzeichnungen vor mehr als 130 Jahren – mit durchschnittlich 24,9 Grad Celsius. Laut einer Analyse der Copernicus-Daten durch AFP erlebten insgesamt 33 Länder weltweit Rekordwerte.

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HEUTE10:56 Uhr

Mehrere Tote bei nächtlichen Angriffe auf die Ukraine

Bei russischen Angriffen auf die Ukraine sind laut Kiew mindestens neun Menschen getötet worden. In den Regionen Kiew, Saporischschja und Dnipropetrowsk gebe es dutzende weitere Verletzte. In Saporischschja seien nordkoreanische ballistische Raketen, Zirkons und gelenkten Luftbomben verwendet worden, so Wolodymyr Selenskyj. Moskau spricht von Angriffen auf militärisch-industrielle Betriebe sowie Transport- und Logistikzentren.

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HEUTE10:37 Uhr

Türkei bringt PKK-Gesetz auf den Weg

Das türkische Parlament hat ein Gesetz verabschiedet, das die Freilassung zahlreicher Mitglieder der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK zur Folge haben könnte. Das Gesetz sieht unter anderem einen Strafaufschub unter bestimmten Bedingungen vor. PKK-Chef Abdullah Öcalan würde nicht profitieren. Der türkische Vizepräsident Cevdet Yilmaz dringt auf eine rasche Entwaffnung und Auflösung der PKK.

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HEUTE10:14 Uhr

Klingbeil streicht Kürzung von Steuerfreibeträgen für Vereine

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) nimmt die geplante Kürzung von Steuerfreibeträgen für Vereine zurück. Die Bundesregierung reagiert damit auf die massive Kritik. Kleine Vereine seien nicht Ziel der Pläne gewesen.
Klingbeil kündigt ab 2028 einen schärferen Sparkurs an.

Klingbeil kündigt ab 2028 einen schärferen Sparkurs an.

Foto: Fabian Sommer/dpa

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HEUTE10:02 Uhr

Elektrobranche mit Auftragsplus

Die deutsche Elektro- und Digitalindustrie verzeichnete im erste Halbjahr 9,5 Prozent mehr Aufträge als im Vorjahreszeitraum. Dafür sorgten Großaufträge aus der Informations- und Kommunikationstechnologie im Inland (+60,7 Prozent). Bestellungen aus dem Ausland gingen im Juni um 11,3 Prozent zurück. Die Produktion stieg laut Branchenverband ZVEI um 0,7 Prozent, das Jahresziel liegt bei plus 2 Prozent.

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HEUTE9:56 Uhr

NRW-Minister: Lkw-Sonntagsfahrten nicht schön – aber nötig

NRW-Verkehrsministers Oliver Krischer (Grüne) hält die Aussetzung des Fahrverbots für Lkw an Sonn- und Feiertagen wegen des derzeitigen Niedrigwassers im Rhein für nötig. Die Aussetzung des Fahrverbots helfe vor allem in der Chemie-, Metall- und Papierindustrie. Es sei eine kurzfristige Notlösung, da sonst einige Unternehmen nicht mehr funktionieren.

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HEUTE9:46 Uhr

Großteil England von Trockenheit betroffen

Fast drei Viertel Englands (71,3 Prozent) sind laut der Regierung in London mittlerweile zu trocken. „Nirgendwo“ im Vereinigten Königreich herrsche noch der Normalzustand. Wegen sinkender Flusspegel und drohender Missernsten gelten für 27 Millionen Briten Wasserbeschränkungen.

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HEUTE9:27 Uhr

Russische Oppositionspartei will gegen Ausschluss von Wahl kämpfen

Russland wählt vom 18. bis 20. September neue Parlamentsvertreter für die Duma. Die liberale Oppositionspartei Jabloko wurde von der Wahl aufgrund einer Klage der kremltreuen Partei Rodina ausgeschlossen und kündigte an, gegen das Urteil Berufung einzulegen. Jabloko stellt sich gegen den Ukrainekrieg und wollte mit den Losungen „Für Frieden und Freiheit“ sowie für ein „Leben ohne Angst“ bei der Wahl antreten.

Der Vorsitzende der liberalen russischen Partei „Jabloko“, Nikolai Rybakov, am 10. August 2026 in Moskau bei einer Anhörung vor dem Obersten Gerichtshof.

Foto: Igor Ivanko/AFP via Getty Images

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HEUTE9:19 Uhr

Straße von Hormus: Ölpreise steigen deutlich

Faktisch bleibt die Straße von Hormus blockiert, die Ölpreise sind um rund 10 Prozent gestiegen. Am Dienstag kostete ein Barrel der Nordseesorte Brent im asiatischen Handel 87,97 Dollar, ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate 82,40 Dollar. Analyst Stephen Innes von Quintex Intel sagte, dass beide Seiten Öl als Waffe einsetzen, ohne einen weiteren Schuss abzufeuern.

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HEUTE8:56 Uhr

China warnt Pazifisches Inselforum nach Einladung an Taiwan zu Gipfeltreffen

China fordert das Pazifischen Inselforums nachdrücklich auf, sich „strikt an das Ein-China-Prinzip zu halten“. Das Gipfeltreffen des Inselforums findet vom 30. August bis 4. September in Palau statt. 2025 war Taiwan auf chinesischen Druck ausgeschlossen worden. Der Generalsekretär des Inselforums sagte, dass Taipeh in diesem Jahr teilnehmen werde. Taiwan sei ein sehr wichtiger Entwicklungspartner.

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HEUTE8:47 Uhr

Niedrigwasser verteuert regional Benzin und Diesel

Das Niedrigwasser am Rhein verteuert laut ADAC regional den Kraftstofftransport und macht das Tanken teurer. Normalerweise wird die Region durch große Tankschiffe mit Öl, Benzin und Diesel versorgt. Es sei aber nur einer von mehreren Einflussfaktoren auf die aktuellen Spritpreise. Derzeit ist Benzin in NRW, Hessen, Bremen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland am teuersten.

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HEUTE8:24 Uhr

Social-Media-Sucht: Erster Prozess vor US-Bundesgericht gegen Meta

Morgen beginnt in Oakland der erste US-Bundesprozess gegen Meta wegen des Vorwurfs, es mache Minderjährige bewusst süchtig und psychisch krank. Vier Bundesstaaten fordern Beschränkungen bei den Instagram- und Facebook-Funktionen und bis zu 1,4 Billionen Dollar Strafe. Auch Meta-Chef Mark Zuckerberg soll in dem Prozess befragt werden. Konkret geht es um Endlos-Scrollen, sehr häufige Benachrichtigungen und das Zählen von „Gefällt mir“-Reaktionen.
HEUTE7:54 Uhr

Extremschwimmerin in Main und Rhein unterwegs

Extremschwimmerin Nathalie Pohl (31) hat ihre rund 200 Kilometer lange Schwimm-Challenge von Frankfurt nach Köln begonnen. Sie will in vier Tagen schwimmend den Main und Rhein durchqueren und auf die Bedeutung des sicheren Schwimmens für Kinder aufmerksam machen. Das Niedrigwasser sieht sie gelassen – es sei genug Wasser da und die geringere Strömung könnte das Vorankommen verlangsamen. 
Innerhalb von vier Tagen will sie schwimmend den Main und Rhein bis zum Deutschen Sport & Olympia Museum in Köln erreichen.

Innerhalb von vier Tagen will sie schwimmend den Main und Rhein bis zum Deutschen Sport & Olympia Museum in Köln erreichen.

Foto: Jennifer Brückner/dpa

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HEUTE7:13 Uhr

Riesiger Benzin-Lagertank in Libyen brennt

Unbekannte haben in Sawija westlich von Tripolis (Libyen) einen Benzin-Lagertank angegriffen und einen Großbrand ausgelöst. Der Tank des Ölkonzerns Bregg enthielt rund 4,5 Millionen Liter Benzin. Er brach nach dem Angriff in sich zusammen. Feuerwehrleute sind damit beschäftigt, den Brand einzudämmen. Bislang gibt es keine Schwerverletzten. Der Tank befindet sich auf dem Gelände der zweitgrößten Ölraffinerie Libyens.

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HEUTE6:36 Uhr

Straße von Hormus laut Trump wieder offen

Die Straße von Hormus ist laut US-Präsident Donald Trump nach einer Minenräumung wieder befahrbar. Sie werde „zu 100 Prozent“ von den USA kontrolliert. Er verlangte Entschädigungszahlungen vom Iran. Die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) sieht die Bedrohungslage in der Meerenge weiterhin als ernst an.

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HEUTE6:22 Uhr

Retter in Kolumbien suchen nach Überlebenden des Erdbebens

Kolumbien hat nach dem Erdbeben mit mindestens 111 Toten den Notstand ausgerufen. Die Opferzahl könnte noch steigen. Das Epizentrum lag nahe San José del Palmar im Westen des Landes. Mehr als 1.500 Wohnhäuser wurden schwer beschädigt, rund 60 Gebäude stürzten vollständig ein. Sechs Flughäfen sind derzeit für den kommerziellen Flugverkehr außer Betrieb. Auch Soldaten helfen bei den Bergungsarbeiten.

Ein eingestürztes Gebäude im Stadtteil „Primero de Febrero“ nach einem Erdbeben der Stärke 7,4, das Kolumbien am 10. August 2026 in Pereira, Kolumbien.

Foto: Gabriel Aponte/Getty Images

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HEUTE6:00 Uhr

Über zehn Kunden für Schnellzugang zu Trumps Online-Posts

Das Online-Netzwerk Truth Social hat mehr als zehn Kunden für einen Schnellzugang gewonnen, vor allem Firmen zum Hochfrequenzhandel an Börsen. Sie zahlen meist 60.000 bis 100.000 US-Dollar monatlich. Für TMTG (Trump Media & Technology Group) könnte das eine lukrative neue Erlösquelle werden. Das Unternehmen verzeichnete zuletzt 238,1 Millionen Dollar Verlust.

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HEUTE5:30 Uhr

Hitzetage: Handel fordert Abkühlung der Innenstädte

Der Handelsverband Deutschland fordert Maßnahmen zur Abkühlung der Innenstädte wie mehr Bäume oder Sonnensegel. Auch öffentliche Trinkwasserspender seien eine gute Anregung. Die Kommunen müssten dafür finanziell in die Lage versetzt werden – da die Hitze die Attraktivität des Einzelhandels mindere.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen

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