Categories
ausland

Dänemark: Frederiksen will mit neuem Regierungsprogramm Lebenshaltungskosten senken

Nach der Bildung einer neuen Regierungskoalition hat Dänemarks geschäftsführende Ministerpräsidentin Mette Frederiksen das Regierungsprogramm vorgestellt. Ihre Mitte-Links-Koalition werde „helfen, das tägliche Leben der Dänen zu verbessern“, sagte Frederiksen am Dienstag, 2. Juni in Kopenhagen.
Am Vortag war gut zwei Monate nach der Parlamentswahl im dritten Anlauf die Bildung einer neuen Regierungskoalition gelungen.

Festhalten an restriktiver Einwanderungspolitik

Ziel des Regierungsprogramms sei es insbesondere, die steigenden Lebenshaltungskosten in Dänemark zu senken.
„ „Wir wollen denjenigen Dänen, die von den steigenden Benzin- und Dieselpreisen hart getroffen wurden, gezielte Unterstützung bieten“, führte Frederiksen aus.
Ihre Koalition beabsichtige, die Mehrwertsteuer auf Lebensmittel zu halbieren und für Obst und Gemüse vollständig abzuschaffen.
Frederiksen betonte ferner, ihre Regierung werde an Dänemarks restriktiver Einwanderungspolitik festhalten, da diese im Parlament und in der dänischen Bevölkerung breite Unterstützung genieße. „Das ist für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft absolut entscheidend, und deshalb wollen wir mehr ausländische Straftäter abschieben“, sagte sie.
Außerdem werde ihre Regierung weiterhin an der Einrichtung von Abschiebezentren außerhalb der EU arbeiten, in denen Asylsuchende untergebracht werden können.

Widerstand im Grönland-Streit mit den USA

Unter dem Druck aus den USA in der Grönland-Frage werde sie ebenfalls standhalten. Zu den vordringlichsten Aufgaben zählt die Regierung demnach die laufenden Gespräche mit den USA und der Nato über Grönland.
Das autonome dänische Territorium steht im Fokus von US-Präsident Donald Trump, der es nach eigenen Angaben aus Gründen der nationalen US-Sicherheit unter die Kontrolle Washingtons bringen will.
Die neue dänische Regierung werde an der Souveränität und territorialen Integrität des Königreichs festhalten, heißt es dazu im Koalitionsvertrag. Das dänische Militär soll angesichts der Zweifel an der US-Sicherheitsgarantie für Europa weiter aufgestockt werden.

Frederiksen vor dritter Amtszeit als Regierungschefin

Neben Frederiksens Sozialdemokraten besteht die neue Koalition aus den traditionell verbündeten Linksparteien sowie der Mitte-Partei des bisherigen Außenministers Lars Lökke Rasmussen. Die vier Parteien kommen zusammen auf 82 der 179 Sitze im Parlament – geplant ist also eine Minderheitsregierung.
Wird diese Mitte-Links-Koalition bestätigt, könnte Frederiksen eine dritte Amtszeit antreten. Die 48-Jährige ist seit 2019 Regierungschefin, seit der Wahl hat sie dieses Amt geschäftsführend inne.
Bei der Parlamentswahl am 24. März waren die Sozialdemokraten unter Frederiksen stärkste Kraft geworden – erhielten jedoch ihr schlechtestes Ergebnis seit 1903. (afp/red)
Categories
ausland

Dänemark: Frederiksen gelingt Bildung einer Vier-Parteien-Minderheitsregierung

Rund zwei Monate nach den Wahlen in Dänemark hat die derzeit geschäftsführende Ministerpräsidentin Mette Frederiksen die Bildung einer neuen Regierungskoalition verkündet.
„Wir haben es nach langen Verhandlungen geschafft, eine Regierung zu bilden“, sagte Frederiksen am Montagabend nach einem Treffen mit König Frederik X. Wird diese Mitte-Links-Koalition bestätigt, könnte Frederiksen eine dritte Amtszeit als Regierungschefin antreten.

Minderheitsregierung von Sozialdemokraten, Linksparteien und Moderaten

Die geplante neue Regierung soll laut einer Erklärung des Palastes aus mit Frederiksens Sozialdemokraten verbündeten Linksparteien sowie der Mitte-Partei der Moderaten des bisherigen Außenministers Lars Lökke Rasmussen bestehen, die bis zuletzt als Königsmacherin galt.
Die vier Parteien kommen zusammen auf 82 der 179 Sitze im Parlament – geplant ist also eine Minderheitsregierung. Medienberichten zufolge kann diese auf die Unterstützung der Rot-Grünen Allianz hoffen.
Frederiksen kündigte an, heute das genaue Regierungsprogramm vorstellen zu wollen. Am Mittwoch wolle sie dann ihr Kabinett präsentieren.

Frederiksen vor dritter Amtszeit

Die neu gebildete Koalition habe sich auf ein Regierungsprogramm geeinigt, „das gut ist für die Menschen, die in Dänemark leben, für künftige Generationen und gleichermaßen für die Tiere“, sagte die Sozialdemokratin. Die industrielle Schweinezucht war eines der Hauptthemen des Wahlkampfs.
Bei der Parlamentswahl am 24. März waren die Sozialdemokraten unter Frederiksen stärkste Kraft geworden und erzielten gleichzeitig das schlechteste Wahlergebnis seit mehr als 120 Jahren.

Wahlhelfer bei der Auszählung am 25. März 2026 in der Marselisborg Hallen in Aarhus, Dänemark.

Foto: Mikkel Berg Pedersen/Ritzau Scanpix/AFP via Getty Images

Dagegen konnte die einwanderungskritische Dänische Volkspartei ihr Ergebnis im Vergleich zu der Wahl 2022 mehr als verdreifachen. Sie erreichte 9,1 Prozent der Stimmen.
Die 48-jährige Frederiksen ist seit 2019 Regierungschefin, seit der Wahl hat sie dieses Amt geschäftsführend inne. Unmittelbar nach der Wahl war Frederiksen von König Frederik X. mit der erneuten Regierungsbildung beauftragt worden. Sie scheiterte jedoch zunächst.
Als nächstes versuchte der Vorsitzende der liberalen Partei, Troels Lund Poulsen, sein Glück. Als auch er keine Koalition schmieden konnte, kam Frederiksen erneut zum Zuge – und war nun erfolgreich. Es waren die längsten Koalitionsverhandlungen in der Geschichte Dänemarks. (afp/red)
Categories
gesellschaft

Obduktion von Timmy: Vorbereitungen am Strand

Auf der dänischen Insel Anholt laufen die Vorbereitungen für die Untersuchung von Buckelwal Timmy. Ein Bergungsteam hatte seinen Kadaver Wochenende mit einem Stahlseil aus dem flachen Wasser auf den Strand gezogen. Mit Hilfe eines Radladers wurde nun der sandige Untergrund rund um den Wal geglättet. Anschließend wurden einige Metallplatten ausgelegt.
Donnerstagnachmittag wollen Tierärzte und Wal-Experten den Kadaver untersuchen. Die Obduktion soll etwa sechs Stunden dauern. Ziel ist, herauszufinden, woran das Tier gestorben ist.
Ursprünglich hatten die dänischen Behörden versucht, den Kadaver in einen Hafen zu ziehen. Weil das missglückte, soll Timmy nun direkt am Strand obduziert werden. Absperrband rund um den Kadaver soll bis dahin Schaulustige fernhalten. Die Behörden hatten immer wieder vor Ansteckungsgefahr gewarnt. (dpa/red)
Categories
gesellschaft

Bergung von Buckelwal in Dänemark gestartet

Auf der dänischen Insel Anholt haben die Arbeiten am Kadaver des „Timmy“ genannten Buckelwals begonnen. Im Livestream des Anbieters „News5“ war am Morgen zu sehen, wie ein Fahrzeug das Tier mit einem Seil aus dem flachen Wasser etwas weiter an Land zog. Wie weit der verwesende Wal gezogen werden soll, war zunächst nicht zu erkennen.

Warnung der Behörden

Kommende Woche soll der Kadaver dann direkt am Strand untersucht werden. Die dänische Umweltbehörde rief Einheimische und Badegäste dazu auf, sich dem Wal nicht zu nähern – es besteht Ansteckungsgefahr.
Die Inselbewohner wünschen sich sehr, dass das Tier von ihrem beliebten Badestrand verschwindet. Sie befürchten unter anderem, dass der stinkende und womöglich Krankheiten übertragende Kadaver Touristen abschrecken könnte. In Dänemark sind Wal-Strandungen nicht ungewöhnlich. (dpa/red)
Categories
gesellschaft

Toter Buckelwal wird auf dänischer Urlaubsinsel obduziert

Der Kadaver des als „Timmy“ bekannten Buckelwals bleibt nun doch auf der dänischen Insel Anholt und wird direkt am Strand obduziert. Dort liegt das Tier seit rund zwei Wochen im flachen Wasser.
„Der Wal wird im Laufe dieses Wochenendes an Land gezogen“, teilte Jane Hansen von der dänischen Umweltbehörde mit. Obduktion, wissenschaftliche Untersuchungen und Entsorgung des Kadavers sollen demnach Ende kommender Woche stattfinden.
Zunächst hatten die Dänen versucht, den von Fäulnisgasen aufgeblähten Wal in tieferes Gewässer zu ziehen, um ihn anschließend in einen Hafen zu bringen. Der Versuch war letzte Woche jedoch gescheitert.

Neugierige sollen sich fernhalten

„Das Wetter war nicht günstig für einen Transport in den Hafen von Grenaa, und der Wal hat sich bewegt und liegt nun noch näher am Land“, so Hansen. „Gleichzeitig stört der Wal weiter sehr am Strand und muss deshalb entfernt werden.“
Anwohner und Badegäste rief die Umweltbehörde erneut auf, sich von dem Tier fernzuhalten. Der Bereich rund um den Wal werde abgesperrt. „Es ist wichtig, dass das respektiert wird, denn es besteht weiter Ansteckungsgefahr“, so die Behörde. (dpa/red)
Categories
ausland

Nach Besuch in Grönland: US-Sondergesandter sieht Möglichkeiten, Fehler wieder gutzumachen

In Kürze:

  • US-Sondergesandter Landry hält die Wiederbelegung früherer Stützpunkte für nötig.
  • Während er von einem herzlichen Empfang spricht, gibt es aber auch andere Darstellungen.
  • Die USA bieten Ausbau des Gesundheitswesens an.
  • Gesundheitsministerin verweigert Treffen mit amerikanischem Arzt.

 
Der Gouverneur des US-Bundesstaats Louisiana, Jeff Landry, sagt, die Vereinigten Staaten hätten im Zusammenhang mit Grönland vor einigen Jahrzehnten einen großen Fehler begangen. „Unmittelbar nach dem Ende des Kalten Krieges haben die Vereinigten Staaten Grönland im Grunde im Stich gelassen, weil wir die Stützpunkte faktisch entvölkert haben“, sagte Landry, Sondergesandter von Präsident Donald Trump für Grönland, am 21. Mai gegenüber der Epoch Times. Zuvor war er von seinem ersten Besuch in dem autonomen dänischen Territorium zurückgekehrt.

Beziehungen zwischen Die USA und Grönland stärken

In einem exklusiven Interview berichtete Landry, er sei von den Grönländern überaus freundlich empfangen worden. Ein Treffen zwischen dem ihn begleitenden Arzt Dr. Joseph Griffin und der dortigen Gesundheitsministerin sei jedoch nicht zustande gekommen.
Landry skizzierte zudem mögliche Schritte zur Stärkung der Beziehungen zwischen Grönland und den USA vor dem Hintergrund von Trumps Bestreben, Grönland zu übernehmen. Schifffahrt, Flugverkehr sowie die Wiederbelegung einiger Stützpunkte zählen zu den Möglichkeiten, die er sieht.
„Kurzfristige Erfolge, die greifbare Ergebnisse liefern, könnten bereits in sechs bis acht Monaten erzielt werden“, erläuterte er.
Einst verfügten die Vereinigten Staaten über 17 Stützpunkte sowie weitere Einrichtungen. Mittlerweile beschränkt sich ihre Präsenz auf die weit im Norden gelegene Pituffik Space Base.
Landry erklärte, die massenhafte Schließung dieser Standorte habe zur Entvölkerung vieler kleiner grönländischer Dörfer geführt.
Nun, in einer neuen Ära des Großmachtwettbewerbs mit Russland und China, hätten sich die Dinge verändert. „Ich denke, dass wir nach dem Kalten Krieg das Gefühl hatten: ‚Oh, wir werden uns nie wieder Sorgen um jemanden machen müssen‘ – und doch stehen wir nun wieder genau hier“, sagte Landry.
Trump, so sagte er, habe die Chance, „die Fehler der Vergangenheit wiedergutzumachen“. „Es besteht kein Zweifel daran, dass der Präsident Grönland wieder auf die Weltkarte gesetzt hat“, fügte der Sondergesandte hinzu.

Der Gouverneur von Louisiana, Jeff Landry, spricht in einem exklusiven Interview mit der Epoch Times am 21. Mai 2026 in Washington.

Foto: Madalina Kilroy/The Epoch Times

76 Prozent lehnen Beitritt zu den USA ab

Bei seiner Ankunft in Nuuk, die Hauptstadt Grönlands, hätten ihn die Einheimischen willkommen geheißen, berichtet er. Doch ist das eine Einschätzung, die von einigen Medienberichten über seine Reise dorthin abweicht. Eine im Februar von der „Copenhagen Post“ veröffentlichte Umfrage ergab, dass 76 Prozent der Grönländer einen Beitritt zu den Vereinigten Staaten ablehnen.
Nach seinem Treffen mit Landry am 18. Mai erklärte der grönländische Premierminister Jens-Frederik Nielsen gegenüber Reportern: „Wir sind der Ansicht, dass wir Fortschritte machen. Wir konzentrieren uns von grönländischer Seite darauf, eine Lösung zu finden, die für uns alle gut ist. Vor allem geht es darum, dass es keine Drohungen hinsichtlich einer Annexion, Übernahme oder eines Kaufs Grönlands geben wird.“
Die Eröffnung eines neuen US-Konsulatsgebäudes in Nuuk am 21. Mai, an der Landry nicht teilnahm, stieß auf Proteste. Er habe mit Hunderten Menschen gesprochen, berichtete er. Dabei könne er sich „nur an drei Personen erinnern, die eine antiamerikanische Haltung vertraten“. Die Dänen, so merkte er zudem an, behandelten die Grönländer „ein wenig wie Bürger zweiter Klasse“.
Die meisten Grönländer hätten ihm gegenüber signalisiert, dass sie sich eine engere Beziehung zu den Vereinigten Staaten wünschten. Viele hätten dabei darum gebeten, dass die USA ihre Stützpunkte reaktivieren. „Ich glaube tatsächlich, dass sie sich ein Abkommen über eine freie Assoziierung wünschen würden“, sagte er. Dabei bezog sich Landry auf eine Art von Assoziierungsvertrag, den die Vereinigten Staaten mit mehreren Pazifikstaaten unterhalten, in denen sie militärisch präsent sind.
Während das Interesse der Vereinigten Staaten an Grönland wieder zunimmt, äußerte Landry die Ansicht, dass Nielsen und der grönländische Außenminister Múte B. Egede „bei Amerika an die Tür klopfen“. Die Frage sei nun: „Werden wir sie dieses Mal öffnen?“
Der Sondergesandte skizzierte einige der Schritte, die er nach eigenen Angaben dem Präsidenten sowie hochrangigen Vertretern des Außenministeriums vorlegen wolle.
Der Vollmond steht über der Stadt Nuuk in Grönland.

Der Vollmond steht über der Stadt Nuuk in Grönland.

Foto: Maria Semyonova/TASS via ZUMA Press/dpa

Entscheidungen für eine dauerhafte Veränderung

„Ich bin überzeugt, dass wir nach Wegen suchen sollten, die Bildungschancen zu stärken und den Zugang für Grönländer zu den Vereinigten Staaten zu erleichtern. Es sollte auch Zusagen hinsichtlich des Flugverkehrs zwischen beiden Seiten geben. Eine direkte Schifffahrtsroute zwischen Grönland und den Vereinigten Staaten könnten wir einrichten, die Stützpunkte wieder besetzen“, zählte er auf.
Die Kontinuität in der Grönlandpolitik nach der Ära der Trump-Regierung könne durch Ansätze gewährleistet werden, die „die militärische Komponente mit einer wirtschaftlichen, einer bildungspolitischen sowie einer gesundheitspolitischen Komponente verknüpfen“.
Diese Entscheidungen sollten für eine dauerhafte Veränderung sorgen. Auch seien die Grönländer an der Gewinnung Seltener Erden und Edelmetalle interessiert. US-Energieminister Chris Wright wies auf die logistischen Herausforderungen hin, die mit einem Abbau an einem derart kalten und abgelegenen Ort verbunden sind. „Es gibt sicher weitaus attraktivere Orte für den Abbau Seltener Erden“, sagte Wright auf einer Konferenz im Februar in Frankreich.
Landry schlug einen optimistischeren Ton an. „Wollen wir zulassen, dass uns ein raues Klima daran hindert, das zu beschaffen, was wir benötigen, um unsere Wirtschaft zu fördern?“, sagte er. Zudem brachte er eine Art Verbundenheit mit den grönländischen Inuit zum Ausdruck, indem er seine eigene Cajun-Kultur mit deren Lebensweise verglich. „Hier haben wir ein Volk, das seine eigene Sprache besitzt, das vom Land lebt und seinen Lebensunterhalt durch Jagd und Fischfang bestreitet. Sie versuchen dort, eine Kultur zu bewahren, die absolut einzigartig ist“, sagte er über die Grönländer. Dies sei mit der Geschichte der Cajun-Kultur vergleichbar.

Grönlands Gesundheitsministerin übt Kritik

Während des Krieges zwischen Briten und Franzosen und den Auseinandersetzungen mit den Indianern Mitte des 18. Jahrhunderts hätten die Briten die Cajuns gewaltsam aus der historischen Region Akadien vertrieben. Viele von ihnen gelangten schließlich nach Louisiana, das damals zum spanischen Weltreich gehörte.
Während Landry einige Vertreter von Behörden traf, kam ein erhofftes Treffen zwischen Dr. Joseph Griffin mit dem grönländischen Gesundheitsminister nicht zustande. Der Gefäßchirurg aus Louisiana, der freiwillig mitreiste, konnte nichts über die Gründe sagen. Eine Zusammenkunft sei aber zuvor über das US-Außenministerium und dessen Kontakte zum grönländischen Gesundheitsministerium vereinbart worden.
„Ich weiß offen gesagt nicht, was wir sonst noch hätten tun können“, sagte er im Gespräch mit Epoch Times. Anna Wangenheim, Grönlands Gesundheitsministerin, verurteilte Griffins Besuch in einer Stellungnahme gegenüber den Medien. „Eine Gesellschaft mit großen Entfernungen, einem chronischen Mangel an medizinischem Fachpersonal und einer demografischen Entwicklung, die das System unter Druck setzt, macht uns verwundbar. Und genau deshalb ist es zutiefst problematisch, wenn Personen mit der politischen Mission, Grönland zu einem Teil der Vereinigten Staaten zu machen, einen sogenannten freiwilligen Arzt nach Nuuk entsenden, um ‚unseren Bedarf zu ermitteln‘“, sagte sie.
Griffin sagte hingegen, dass die Grönländer sehr daran interessiert seien, ihre gesundheitlichen Anliegen mit ihm zu teilen. „Ihr nationales Krankenhaus bietet eine grundlegende bis überdurchschnittliche Versorgung“, erläutert er. Für hoch spezialisierte Leistungen wie Dialyse, Herzkatheteruntersuchungen und zahlreiche andere Eingriffe erforderten jedoch Reisen nach Island oder Dänemark. Die USA könnten das bestehende Angebot ergänzen und/oder ausbauen, fuhr Griffin fort.

Von traditionellen Praktiken lernen

Begeistert war der Arzt vom Klima in Nuuk und schwärmte von der frischen Luft und der „gesunden Umgebung“. Er habe zudem von den Grönländern etwas über ihre traditionellen Praktiken lernen wollen, unter anderem darüber, wie sie sich den niedrigen Temperaturen aussetzen. Kälte rege beim Menschen braunes Fett an, das dann Wärme produziere und den Stoffwechsel fördere.
„Das ist eine sehr, sehr gesunde Sache“, sagte der Gefäßchirurg. Griffin merkte an, dass die Gletscher des Landes Wasser mit einem geringen Deuteriumgehalt –  einem Isotop des Wasserstoffs – führen. Wissenschaftler untersuchen derzeit den potenziellen Nutzen dieses Wassers bei der Bekämpfung von Krebs, Diabetes und anderen Krankheiten. Ein Grönländer habe ihm erzählt, dass er als Kind abgekochtes Gletscherwasser getrunken habe, wenn er krank war. „Die Menschen wurden wieder gesund, verstanden aber nicht, warum“, so Griffin.
Abschließend betonte er, sein Besuch sei als gegenseitiger Lernprozess gedacht gewesen. Keineswegs habe es sich um den Versuch gehandelt, das grönländische Gesundheitssystem zu übernehmen. „Das grönländische Gesundheitswesen muss uns entgegenkommen, damit wir die arktische Medizin verstehen können“, sagte der Arzt.
 
 
Categories
gesellschaft

Dänemarks Behörden wollen Buckwal Timmy bergen und obduzieren

Dänemarks Behörden wollen den Kadaver des als Timmy bekannt gewordenen Buckelwals nun doch bergen und obduzieren. Wie die dänische Umweltbehörde am Donnerstag, 21. Mai mitteilte, soll der vor der Küste der Insel Anholt liegende Kadaver nach Jütland geschleppt und in der Hafenstadt Grenaa untersucht werden.
Die Behörde hoffte, die Bergung noch am Donnerstag abschließen zu können. Am Freitag soll dann die Obduktion stattfinden.

Timmys lange Irrfahrt entlang der deutschen Küste

Der gut zwölf Meter lange Buckelwal, der außer Timmy auch Hope (zu Deutsch Hoffnung) genannt wurde, war erstmals am 3. März im Hafen von Wismar gesichtet worden. Er irrte danach wochenlang vor der deutschen Ostseeküste umher und strandete mehrfach vor Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Zuletzt lag er vor der Insel Poel.
Obwohl Experten das schwer angeschlagene und geschwächte Tier nach mehreren gescheiterten Hilfsversuchen schon aufgegeben hatten, duldete Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) Mitte April einen Rettungsversuch einer Privatinitiative.
Timmy wurde in einem Lastkahn aus der Ostsee gebracht und Anfang Mai im Kattegat, einem Meeresgebiet zwischen Dänemark und Schweden, ins offene Meer bugsiert.

Dänemark plant Obduktion von Timmy

Mitte Mai wurde dann vor der dänischen Insel Anholt ein Walkadaver gefunden. Die dänischen und deutschen Behörden bestätigten kurz darauf, dass es sich um den toten Timmy handelte.
Seitdem liegt der Kadaver in seichtem Wasser vor einem gut besuchten Strand, wo er als „erhebliche Störung“ wahrgenommen wird, wie Jane Hansen von der dänischen Umweltbehörde sagte. Er soll nun in den Hafen von Grenaa geschleppt werden, wo auch die „Bedingungen“ für eine Obduktion besser seien.
„In Grenaa werden Wissenschaftler und Tierärzte die Untersuchungen und Probe-Entnahmen wie bereits bei früheren Strandungen größerer Wale vornehmen“, erklärte Hansen.

Bergung schwierig – Explosionsrisiko

Die Bergung, an der mehrere Schiffe beteiligt sind, war den Angaben zufolge allerdings schwierig. Falls der Versuch scheitert, sollen die Arbeiten an dem Kadaver stattdessen auf Anholt fortgesetzt werden.
Nach dem Fund des Kadavers hatte die dänische Umweltbehörde zunächst mitgeteilt, sie habe „keine konkreten Pläne“ für eine Bergung oder Autopsie. Sie warnte zudem vor Explosionsgefahr durch Verwesungsgase, die sich in dem toten Tier ansammeln, und vor Krankheitserregern. Schaulustige sollten daher einen Sicherheitsabstand wahren. (afp/red)
Categories
gesellschaft

Buckelwal „Timmy“: Dänische Tourismusbranche hofft auf schnellen Abtransport des Wal-Kadavers

Die Dänen wollen den Kadaver des als „Timmy“ bekannten Buckelwals vor der Urlaubsinsel Anholt in einen Hafen in Jütland zu ziehen. Der Hintergrund: Gerade liegt er an einem gut besuchten Strand im flachen Wasser und könnte dort nach Einschätzung der Umweltbehörde Anwohner und Touristen stark belästigen.
Deshalb wolle man versuchen, den Wal heute in den Hafen von Grenaa auf dem Festland zu ziehen, teilte die Behörde dpa mit. Die Aktion werde wahrscheinlich den ganzen Tag dauern. Am 22. Mai könnte der Wal dann obduziert werden.

Im Hafen ist der Wal leichter zu bearbeiten

Im Hafen sei es leichter, den Kadaver zu bearbeiten: „In Grenaa werden Wissenschaftler und Tierärzte die Untersuchungen und Probe-Entnahmen durchführen, wie sie bereits bei früheren Strandungen größerer Wale vorgenommen wurden.“
Die Presse darf dort die Arbeit an dem Tier verfolgen – hinter Absperrungen, denn es kommen „Maschinen und scharfe Ausrüstung“ zum Einsatz, so die Behörde. Sollte es nicht gelingen, den Wal in den Hafen zu bewegen, wollen die Dänen ihn auf Anholt untersuchen.
Die dänische Umweltbehörde hatte bereits davor gewarnt, sich dem Tier zu nähern, da Ansteckungsgefahr bestehe. Außerdem könnte der Kadaver explodieren: Auf Bildern des Livestream-Anbieters „News5“ war zu sehen, dass er inzwischen extrem aufgebläht von Fäulnisgasen ist.

Einheimische wollen Walkadaver schnell loswerden

Geht es nach den Inselbewohnern, sollte der Wal lieber heute als morgen verschwinden.
„Es ist ein großer Wunsch der Einheimischen, dass der Wal zeitnah abtransportiert wird, damit er die Urlauber nicht stört“, sagte Pia Lange Christensen, Direktorin der Tourismusorganisation Visit Aarhus, die auch für die Insel Anholt zuständig ist.
Die Saison habe gerade begonnen. „In den nächsten Wochen werden immer mehr Touristen auf die Insel kommen, die ein sehr beliebtes Urlaubsziel ist.“
Für Dänemark als Land mit vielen Küsten sei es nicht ungewöhnlich, dass immer mal wieder Wale strandeten, sagte Christensen. „Und normalerweise dauert es nicht lange, bis die Behörden die Tiere entfernt haben.“
Als Tourismusorganisation könne man aber auch etwas Positives aus der Sache ziehen, sagte Pia Lange Christensen von Visit Aarhus: „Immerhin hat der Wal Anholt Aufmerksamkeit beschert.“ (dpa/red)
Categories
gesellschaft

Bergung, Obduktion, Probenentnahme: Dänemark will Buckelwal überprüfen

Die dänischen Behörden wollen den Kadaver des als „Timmy“ bekannten Buckelwals vor der Insel Anholt entfernen und eine Obduktion ermöglichen.
Das Tier liege an einem gut besuchten Strand im flachen Wasser und werde dort Badegäste und Einheimische voraussichtlich stark stören, hieß es von der dänischen Umweltbehörde zur Begründung.
Deshalb solle der Wal geborgen werden. „Derzeit wird an einer Lösung gearbeitet, die es gleichzeitig ermöglicht, eine Obduktion durchzuführen und wertvolle wissenschaftliche Proben für Forschungszwecke zu sichern“, so Jane Hansen von der Umweltbehörde.
Die Bergung des Wals, die Obduktion und die Probeentnahme übernehmen den Angaben zufolge dänische Forscher und Tierärzte.
„Die dänischen Behörden sind zugleich in engem Austausch mit den deutschen Behörden über die Situation, und es findet eine laufende Abstimmung zwischen dänischen und deutschen Forschungseinrichtungen statt“, sagte Hansen laut einer Mitteilung.

Abtransport wohl kommende Woche

Ein Sprecher des Umweltministeriums in Mecklenburg-Vorpommern bestätigte auf Nachfrage den von den Dänen geplanten Abtransport des Walkadavers. Die Aktion sei voraussichtlich für die kommende Woche geplant.
Die dänische Umweltbehörde forderte Bürger auf, sich dem Wal weiterhin nicht zu nähern, da Ansteckungsgefahr bestehen könne. Das mehrfach an Ostseeküsten gestrandete Tier war vor mehr als zwei Wochen von einer privaten Initiative zur Nordsee transportiert worden, wurde dann aber tot vor der Insel Anholt angeschwemmt. (dpa/red)
Categories
meinung

Unternehmer Walter Gunz: „Timmy hat mein Herz wieder aktiviert“

Mit einem Aufruf in der Epoch Times startete der Unternehmer und Media-Markt-Gründer Walter Gunz eine Rettungsaktion für den gestrandeten Buckelwal Timmy/Hope vor der Ostseeinsel Poel (Mecklenburg-Vorpommern).
Nun steht fest, dass der Buckelwal nur wenige Tage nach seiner Freilassung tot an die Küste der dänischen Insel Anholt gespült wurde. Die Todesursache ist unklar.
Wir sprachen mit Gunz über seine Sicht auf die umstrittene Freilassungsaktion am 2. Mai, von der die Rettungsinitiative ausgeschlossen wurde, und über seine Gefühle angesichts des Todes des Tieres.

An dieser Stelle wird ein Video von Youtube angezeigt. Bitte akzeptieren Sie mit einem Klick auf den folgenden Button die Marketing-Cookies, um das Video anzusehen.

Categories
gesellschaft

Umweltministerium: Timmy bleibt voraussichtlich in Dänemark

Der als „Timmy“ bekannte tote Buckelwal wird aller Voraussicht nach vor der dänischen Insel Anholt liegen bleiben. Das Tier befinde sich in dänischem Gebiet, und die dortigen Behörden gingen davon aus, dass es dort liegenbleibe, sagte ein Sprecher von Mecklenburg-Vorpommerns Umweltministerium.
Der Wal war vor mehr als zwei Wochen lebend von einer privaten Initiative aufwendig Richtung Nordsee abtransportiert worden und strandete rund zwei Wochen später tot vor Anholt.
Man nehme an, dass der Wal schon mindestens eine Woche tot sei, wahrscheinlich länger, hieß es vom Ministerium. Der Verwesungszustand würde nicht nur einen möglichen Transport, sondern auch eine Untersuchung erschweren.

Ministerium will Sender auswerten

Das Ministerium bemühe sich, den am Wal gefundenen Sender zu bekommen und die Daten auszuwerten. Möglicherweise könne man so Erkenntnisse dazu erhalten, wie lange das Tier noch lebte und wo es sich aufgehalten habe.
Karin Walter-Mommert, eine der Geldgeberinnen für die vorhergehende Bergung von der deutschen Küste, habe dem Ministerium die Möglichkeit einer entsprechenden Auswertung zugesagt. Noch habe die dänische Umweltbehörde den Sender.
Die dänische Behörde hatte zuvor schon mitgeteilt, es gebe keine Pläne, den Wal zu entfernen oder den Kadaver genauer zu untersuchen. Der tote Wal werde derzeit nicht als Problem eingeschätzt. Außerdem bestehe die Gefahr einer Explosion. Experten zufolge können tote Wale explodieren, weil im Zuge der Verwesung Gase entstehen, die durch die dicke Speckschicht ihrer Haut nicht entweichen können.
Am Wochenende waren Badegäste auf den Wal geklettert und hatten für Fotos posiert, wie auf Aufnahmen des Senders News5 zu sehen war. (dpa/red)
Categories
gesellschaft

TICKER | Buckelwal „Timmy“ ist tot – Backhaus verteidigt den Versuch der privaten Rettungsinitiative

Am Donnerstag, 14. Mai, wurde ein toter Wal vor der dänischen Küste gefunden. Nun herrscht Gewissheit: Das Tier, das in Richtung Nordsee geschleppt wurde, hat es nicht geschafft.

An dieser Stelle wird ein Video von Youtube angezeigt. Bitte akzeptieren Sie mit einem Klick auf den folgenden Button die Marketing-Cookies, um das Video anzusehen.

 

HEUTE10:37 Uhr

Backhaus bedauert den Tod

Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Backhaus bedauerte den Tod des Wals. Die dänischen Experten hätten „zweifelsfrei festgestellt“, dass es sich bei dem vor der Insel Anholt angespülten Buckelwal um „Timmy“ handele, erklärte er. „Letzte Sicherheit hat heute der Fund eines Trackers an dem Wal gegeben.“
Er habe die Hoffnung vieler Menschen geteilt, „dass es gelingen würde, den Wal wieder in die Freiheit zu entlassen“, erklärte Backhaus. Leider habe das Tier seine Chance nicht nutzen können. Der Minister verteidigte den Versuch der privaten Initiative zur Rettung von „Timmy“. Es sei „absolut menschlich, auch die geringste Chance zu nutzen“.
„Es ging immer darum abzuwägen, welche Option die schlechteste ist: Den sicheren Tod des Tieres unter Qualen abzuwarten oder ihm eine letzte Chance zu geben und ihn dabei möglichem Stress auszusetzen“, fügte Backhaus hinzu.
Backhaus kündigte an, es werde nun mit den dänischen Behörden geklärt, was mit dem Walkadaver geschehen soll. Dazu seien auch Gespräche mit der privaten Rettungsinitiative geplant.
Die zuständige Abteilungsleiterin der dänischen Umweltschutzbehörde, Jane Hansen, erklärte, es gebe derzeit „keine konkreten Pläne“ für eine Bergung des Wals oder eine Autopsie. Ihre Behörde erklärte, auch wenn sie das „beträchtliche öffentliche Interesse an diesem speziellen Wal“ verstehe, sollten Menschen einen „Sicherheitsabstand“ zu dem toten Wal einhalten.
Der Kadaver könne „Träger von auf den Menschen übertragbaren Krankheiten sein“, hieß es weiter. Aufgrund der Gase, die bei der Zersetzung des meterlangen Meeressäugers freigesetzt werden, bestehe zudem „Explosionsgefahr“.
Backhaus erklärte, jetzt gehe es darum, „aus dem Geschehen die bestmöglichen Lehren zu ziehen und unser Handeln in Zukunft danach auszurichten“. „Der Tod des Wals sollte uns mahnen, Natur, Artenschutz und Klimaschutz noch ernster zunehmen“, fügte der Umweltminister hinzu.
 
HEUTE6:19 Uhr

Ein besserer Plan für ähnliche Fälle

Thilo Maack von Greenpeace sagte, es wäre sinnvoll, für Deutschland ein standardmäßiges Protokoll zu entwickeln, wie in Zukunft damit umzugehen ist, wenn Wale stranden. Ähnlich hatte sich zuvor auch schon der Walforscher Boris Culik geäußert.
Länder wie Dänemark, die Niederlande oder auch Großbritannien haben etwa Pläne festgelegt, wie im Fall von Wal-Strandungen vorzugehen ist.
Maack erhofft sich von dem Einzelschicksal mehr Aufmerksamkeit und Energie für den Schutz der Meere.
 
GESTERN16:26 Uhr

Behörden: Toter Wal vor Dänemark ist Timmy

Bei dem toten Wal vor der dänischen Insel Anholt handelt es sich nach Angaben der Behörden um den als „Timmy“ bekannten, zuvor in der Ostsee gestrandeten Buckelwal. An dem Tier wurde ein zuvor angebrachter Tracker gefunden, wie das Umweltministerium in Mecklenburg-Vorpommern und die dänische Umweltbehörde mitteilten.
Taucher der dänischen Naturschutzbehörde Naturstyrelsen und eine deutsche Tierärztin hatten sich heute erneut ein Bild von dem Wal gemacht und waren dabei auch unter das Tier getaucht.
Am Freitag hieß es von der Behörde zunächst, es sei kein Sender an dem Tier gefunden worden. Morten Abildstrøm von der Behörde erklärte später, dass ein an der Rückenflosse angebrachter Sender gar nicht hätte entdeckt werden können, weil der tote Wal zunächst auf der Seite und mittlerweile auf dem Rücken lag. Die erneute Begutachtung brachte nun die Klarheit.
Unklar ist, ob es sich um den Wal handelt, der Ende März erstmals vor Timmendorfer Strand gestrandet war und rund einen Monat später in den Skagerrak, Nordsee, transportiert worden wurde.

Unklar ist, ob es sich um den Wal handelt, der Ende März erstmals vor Timmendorfer Strand gestrandet war und rund einen Monat später in den Skagerrak, Nordsee, transportiert worden wurde.

Foto: Jonas Walzberg/dpa

 
GESTERN14:34 Uhr

Tierärztin war vor Ort, hat sich aber nicht geäußert

Zwei Taucher der dänischen Naturschutzbehörde Naturstyrelsen und eine deutsche Tierärztin machten sich ein Bild von dem vor der Insel Anholt liegenden toten Wal. Dabei tauchten sie teils auch unter das Tier.
Tierärztin Dr. Anne Herrschaft gehört zu der privaten Initiative, die den vor der Insel Poel gestrandeten Wal per Lastkahn Richtung Nordsee transportiert hatte.
 
GESTERN13:14 Uhr

Toter Wal vor Dänemark – Kadaver treibt ostwärts entlang der Küste ab

Vor der dänischen Insel Anholt wurde ein toter Wal durch die Meeresströmung bewegt. Innerhalb etwa einer Stunde trieb er rund 300 Meter parallel zur Küste in östlicher Richtung ab, wie ein BILD-Reporter vor Ort beobachtete.
Die dänische Naturschutzbehörde äußerte sich zurückhaltend zur Identität des Tieres. Ein Vertreter erklärte gegenüber RTL, das unklar sei, ob es sich um das Tier Timmy handelt.
Außerdem stellte er klar, dass er nie behauptet habe, es handele sich bei dem toten Wal sicher um Timmy.
 
GESTERN12:14 Uhr

Tierärztin will toten Wal vor dänischer Insel begutachten

Ein Vertreter der dänischen Naturbehörde will am Mittag zusammen mit einer deutschen Tierärztin den vor der Insel Anholt liegenden toten Wal nochmals begutachten. Das sagte Morten Abildstrøm von der Behörde Naturstyrelsen.
Möglicherweise könne die Tierärztin herausfinden, ob es sich bei dem verendeten Tier um den zuvor mehrfach an der deutschen Ostseeküste gestrandeten Buckelwal handle, sagte Abildstrøm.
Die Tierärztin gehört zu der privaten Initiative, die den vor der Insel Poel gestrandeten Wal per Lastkahn Richtung Nordsee transportiert hatte – eine Aktion, von der viele Experten zuvor abgeraten hatten.
Gewebeproben des toten Wals sollen in Dänemark analysiert werden.

Gewebeproben des toten Wals sollen in Dänemark analysiert werden.

Foto: Marcus Golejewski/dpa

 
GESTERN9:44 Uhr

Toter Buckelwal vor Anholt: Kadaver vermutlich Timmy

Der vor der Insel Anholt angespülte Walkadaver soll sehr wahrscheinlich Buckelwal Timmy sein, berichtet die BILD. Laut dem dänischen Walmonitoring-Programm NOVANA wurde im vergangenen Jahr kein weiterer Buckelwal im Kattegat nachgewiesen.
Timmy war demnach der einzige bekannte Großwal, der Anfang 2026 in das Gebiet zwischen Nord- und Ostsee gelangte. Eine offizielle Bestätigung steht noch aus.
 
GESTERN6:44 Uhr

Weitere Untersuchungen geplant

Handelt es sich bei dem toten Wal vor der dänischen Insel Anholt um jenes Tier, das seit März fünfmal an der deutschen Küste gestrandet war und schließlich Anfang Mai in die Nordsee gebracht wurde?
Eine Tierärztin, die an der privaten Transportaktion beteiligt war, reiste am Freitag nach Anholt und inspizierte den Wal-Kadaver – doch das habe keine Klarheit gebracht, teilte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) mit.
Am Samstag sollen weitere Untersuchungen folgen, kündigte Backhaus an. Die Tierärztin werde den Wal noch einmal in Augenschein nehmen, erläuterte ein Sprecher des Ministers.
Ein Abgleich des Musters auf der Schwanzflosse könnte bei der Identifizierung des Wals helfen. Jeder Wal hat ein individuelles Muster auf der Fluke – quasi wie ein Fingerabdruck. Allerdings liegt die Schwanzflosse des Tiers unter Wasser und ist nicht genau zu erkennen.
Vor dem Freisetzen des Buckelwals am 2. Mai wurde nach Angaben der privaten Hilfsinitiative ein GPS-Sender an der Rückenfinne angebracht, der stetig Ortsdaten liefern sollte. Ob dies tatsächlich erfolgte, ließ sich nicht durch unabhängige Quellen verifizieren.
 
Ein Toter Wal wurde vor der dänischen Insel Anholt entdeckt.

Ein toter Wal wurde vor der dänischen Insel Anholt entdeckt.

Foto: Jonas Walzberg/dpa

 
 
Die Entwicklungen am 15. Mai:
15. Mai15:44 Uhr

Dänische Behörden: Es gibt keinen Anhaltspunkt dafür, dass der tote Wal Timmy ist

Es gibt offenbar keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass der tote Wal bei Anholt Timmy-Hope ist.
Die dänische Umweltschutzbehörde teilte am Freitagnachmittag dem dänischen Medienhaus Ritzau mit, dass keine eindeutigen Merkmale festgestellt wurden, die bestätigen könnten, dass es sich um Timmy handelt. Diese Möglichkeit könne man aber auch nicht ausschließen.
 
15. Mai13:38 Uhr

Probe vom Wal entnommen

Dem Wal wurden inzwischen Proben entnommen, wie das dänische Medium TV2 Østjylland berichtet.

Vor der Insel Anholt wurde ein Stück des Wals abgetrennt und für Forschungszwecke sichergestellt – unter anderem, um zu klären, ob es sich um den Wal Timmy handelt.

 
15. Mai11:55 Uhr

Walter Gunz: Ebenfalls keine Klarheit – Einsatz dennoch richtig gewesen

Walter Gunz, einer der beiden Finanziers der Rettungsaktion, konnte ebenfalls nicht sagen, ob es sich um Timmy-Hope handelt.

Wenn es so sei, dann habe höhere Gewalt zum Tod geführt, betonte er im Gespräch mit Epoch-Times-Reporter Erik Rusch. Auch wenn sich herausstelle, dass es sich um den Wal handle, sei es richtig gewesen, sich für dessen Rettung eingesetzt zu haben.

Timmy-Hope wurde nach Angaben Beteiligter am Samstagmorgen, dem 2. Mai, rund 60 Kilometer nördlich vom dänischen Skagen aus dem speziellen Lastenkahn herausgezogen und damit in die Nordsee freigelassen.
Der Wal war mit einem Peilsender versehen, der ab dem 7. Mai keine Signale mehr sendete. Vorher funktionierte der Sender nur eingeschränkt, weshalb keine Ortung möglich gewesen sein soll.
 
15. Mai11:39 Uhr

Backhaus: „Keine Beteiligung an Spekulationen“

Nach Meldungen über einen toten Wal vor der dänischen Insel Anholt ist laut Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) unklar, ob es sich um Timmy-Hope handelt – den Meeressäuger, der in einer spektakulären Hilfsaktion aus der Ostsee geholt worden war.
„Sobald es gesicherte Neuigkeiten in der Sache gibt, werden wir die Öffentlichkeit umgehend informieren“, erklärte Backhaus am Freitag, 15. Mai, in Schwerin. Er sei in engem Kontakt mit dem Bundesumweltministerium und der dänischen Umweltbehörde.
„Aufgrund der verkehrstechnischen Lage Anholts rechnen wir jedoch nicht mit schnellen Befunden – bevor gesicherte Informationen vorliegen, beteilige ich mich nicht an Spekulationen“, fügte der Minister hinzu.
 
15. Mai10:40 Uhr

Dänische Behörde: Auf dem Weg zur Untersuchung

Morten Abildstrøm, Leiter der dänischen Naturschutzbehörde, sagte am Freitagmorgen gegenüber TV2 Østjylland, dass er sich auf dem Weg zu dem toten Buckelwal befinde, um Untersuchungen durchzuführen.
Es soll eine Gewebeprobe entnommen werden. Er erklärte, dass es sich nach Aussagen dänischer und deutscher Forscher höchstwahrscheinlich um Timmy-Hope handle.
 
15. Mai7:10 Uhr

Toter Wal vor dänischer Insel Anholt entdeckt

Vor der dänischen Insel Anholt ist ein toter Wal entdeckt worden. Das Tier liege etwa 75 Meter vor der Küste und sei vermutlich bereits seit einiger Zeit tot, berichtete die Nachrichtenagentur Ritzau unter Berufung auf die Umweltbehörde Miljøstyrelsen.
Unklar war zunächst, ob es sich um den Wal Timmy alias Hope handelt, der Ende März erstmals vor Timmendorfer Strand gestrandet war und rund einen Monat später in den Skagerrak (Nordsee) transportiert worden war.
Nach Einschätzung eines örtlichen Naturaufsehers handelt es sich vermutlich um einen Buckelwal. Das Tier sei schätzungsweise 10 bis 15 Meter lang, sagte er dem Sender TV 2 Østjylland.
Derzeit gebe es keine Pläne, den Wal zu bergen. Das könne sich ändern, falls der Kadaver näher an die Küste treibe, hieß es weiter.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen
Categories
gesellschaft

TICKER | Toter Wal vor Dänemark – Kadaver treibt ostwärts entlang der Küste ab

Am Donnerstag, 14. Mai, wurde ein toter Wal vor der dänischen Küste gefunden. Seitdem wird spekuliert, ob es sich um den zuvor geretteten Wal Timmy-Hope handeln könnte.
Alle Entwicklungen hier im Epoch-Times-Ticker.

An dieser Stelle wird ein Video von Youtube angezeigt. Bitte akzeptieren Sie mit einem Klick auf den folgenden Button die Marketing-Cookies, um das Video anzusehen.

 

Die Entwicklungen am 16. Mai:
HEUTE13:14 Uhr

Vor der dänischen Insel Anholt wurde ein toter Wal durch die Meeresströmung bewegt. Innerhalb etwa einer Stunde trieb er rund 300 Meter parallel zur Küste in östlicher Richtung ab, wie ein BILD-Reporter vor Ort beobachtete.
Die dänische Naturschutzbehörde äußerte sich zurückhaltend zur Identität des Tieres. Ein Vertreter erklärte gegenüber RTL, das unklar sei, ob es sich um das Tier Timmy handelt. Außerdem stellte er klar, dass er nie behauptet habe, es handele sich bei dem toten Wal sicher um Timmy.
 
HEUTE12:14 Uhr

Ein Vertreter der dänischen Naturbehörde will am Mittag zusammen mit einer deutschen Tierärztin den vor der Insel Anholt liegenden toten Wal nochmals begutachten. Das sagte Morten Abildstrøm von der Behörde Naturstyrelsen der Deutschen Presse-Agentur. Möglicherweise könne die Tierärztin herausfinden, ob es sich bei dem verendeten Tier um den zuvor mehrfach an der deutschen Ostseeküste gestrandeten Buckelwal handle, sagte Abildstrøm.
Die Tierärztin gehört zu der privaten Initiative, die den vor der Insel Poel gestrandeten Wal per Lastkahn Richtung Nordsee transportiert hatte – eine Aktion, von der viele Experten zuvor abgeraten hatten.
Der tote Wal war am Donnerstag etwa 75 Meter vor der dänischen Ostsee-Insel Anholt gestrandet. Am Freitag wurde ein Stück seiner Schwanzflosse abgetrennt. Die dänische Umweltbehörde Miljøstyrelsen teilte der Nachrichtenagentur Ritzau mit, dass die Gewebeproben in Dänemark analysiert werden sollten. Es könne demnach „einige Zeit“ dauern, bis die Ergebnisse vorliegen. Die Proben könnten eventuell zur Identifizierung des Tieres beitragen, hieß es.
Ob ein Gewebestück des Wals auch nach Deutschland geschickt werden solle, sei bislang nicht bekannt, sagte der dänische Behördenvertreter Abildstrøm. Er sagte, dass es momentan keine Pläne gebe, den Wal-Kadaver zu entfernen. Da er weit vom Strand entfernt liege, störe er niemanden, meinte er und fügte hinzu, dass sich derzeit mehrere Dutzend Möwen an dem toten Tier satt äßen.
Gewebeproben des toten Wals sollen in Dänemark analysiert werden.

Gewebeproben des toten Wals sollen in Dänemark analysiert werden.

Foto: Marcus Golejewski/dpa

 
HEUTE9:44 Uhr

Der vor der Insel Anholt angespülte Walkadaver soll sehr wahrscheinlich Buckelwal Timmy sein, berichtet die BILD. Laut dem dänischen Walmonitoring-Programm NOVANA wurde im vergangenen Jahr kein weiterer Buckelwal im Kattegat nachgewiesen. Timmy war demnach der einzige bekannte Großwal, der Anfang 2026 in das Gebiet zwischen Nord- und Ostsee gelangte. Eine offizielle Bestätigung steht noch aus.
Ein Toter Wal wurde vor der dänischen Insel Anholt entdeckt.

Ein Toter Wal wurde vor der dänischen Insel Anholt entdeckt.

Foto: Jonas Walzberg/dpa

 
HEUTE6:44 Uhr

Handelt es sich bei dem toten Wal vor der dänischen Insel Anholt um jenes Tier, das seit März fünfmal an der deutschen Küste gestrandet war und schließlich in einer aufwendigen Aktion Anfang Mai in die Nordsee gebracht wurde? Eine Tierärztin, die an der privaten Transportaktion beteiligt war, reiste am Freitag nach Anholt und inspizierte den Wal-Kadaver – doch das habe keine Klarheit gebracht, teilte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) mit.
Am Samstag sollen weitere Untersuchungen folgen, kündigte Backhaus an. Die Tierärztin werde den Wal noch einmal in Augenschein nehmen, erläuterte ein Sprecher des Ministers. Nach dänischen Angaben liegt der Kadaver etwa 75 Meter vor dem Strand. Das Wasser ist dort hüfttief, wie auf Videoaufnahmen zu sehen ist. Der tote Meeressäuger liegt auf dem Rücken.
Ein Abgleich des Musters auf der Schwanzflosse könnte bei der Identifizierung des Wals helfen. Jeder Wal hat ein individuelles Muster auf der Fluke – quasi wie ein Fingerabdruck. Allerdings liegt die Schwanzflosse des Tiers unter Wasser und ist deshalb nicht genau zu erkennen. Journalisten nahmen die Fluke am Abend mit einer Drohne aus der Luft aus verschiedenen Blickwinkeln auf.

Wal vermutlich seit einiger Zeit tot

Der Meeressäuger sei vermutlich bereits seit einiger Zeit tot, hatte die dänische Nachrichtenagentur Ritzau unter Berufung auf die Umweltbehörde Miljøstyrelsen berichtet. Der mehrmals an der Küste Schleswig-Holsteins und Mecklenburg-Vorpommerns gestrandete Wal war mit Hilfe eines Lastkahns ins offene Meer gebracht und am 2. Mai etwa 70 Kilometer von Skagen entfernt im Skagerrak ausgesetzt worden. Experten kritisierten die Aktion und stuften die Überlebenschance des verletzten und geschwächten Tiers damals als sehr gering ein.
Morten Abildstrøm von der dänischen Behörde Naturstyrelsen sagte der Deutschen Presse-Agentur, ein Stück aus der Schwanzflosse sei abgetrennt worden und solle nach Deutschland gebracht werden. Abildstrøm hatte den gestrandeten Wal aus direkter Nähe inspiziert, als dem toten Tier die Gewebeprobe entnommen wurde. Wo die Probe untersucht und womit das Material verglichen werden soll, war zunächst unklar.

Was ist mit dem GPS-Sender?

Vor dem Freisetzen des Buckelwals am 2. Mai wurde nach Angaben der privaten Hilfsinitiative ein GPS-Sender an der Rückenfinne angebracht, der stetig Ortsdaten liefern sollte. Ob dies tatsächlich erfolgte, ließ sich nicht durch unabhängige Quellen verifizieren. Das Schweriner Umweltministerium bekam nach eigenen Angaben keine Daten von der Initiative geliefert. Nach dänischen Angaben wurde bei dem vor Anholt entdeckten Kadaver kein Sender gefunden.
 
Die Entwicklungen am 15. Mai:
GESTERN15:44 Uhr

Dänische Behörden: Es gibt keinen Anhaltspunkt dafür, dass der tote Wal Timmy ist

Es gibt offenbar keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass der tote Wal bei Anholt Timmy-Hope ist.
Die dänische Umweltschutzbehörde teilte am Freitagnachmittag dem dänischen Medienhaus Ritzau mit, dass keine eindeutigen Merkmale festgestellt wurden, die bestätigen könnten, dass es sich um Timmy handelt. Diese Möglichkeit könne man aber auch nicht ausschließen.
 
GESTERN13:38 Uhr

Probe vom Wal entnommen

Dem Wal wurden inzwischen Proben entnommen, wie das dänische Medium TV2 Østjylland berichtet.

Vor der Insel Anholt wurde ein Stück des Wals abgetrennt und für Forschungszwecke sichergestellt – unter anderem, um zu klären, ob es sich um den Wal Timmy handelt.

 
GESTERN11:55 Uhr

Walter Gunz: Ebenfalls keine Klarheit – Einsatz dennoch richtig gewesen

Walter Gunz, einer der beiden Finanziers der Rettungsaktion, konnte ebenfalls nicht sagen, ob es sich um Timmy-Hope handelt.

Wenn es so sei, dann habe höhere Gewalt zum Tod geführt, betonte er im Gespräch mit Epoch-Times-Reporter Erik Rusch. Auch wenn sich herausstelle, dass es sich um den Wal handle, sei es richtig gewesen, sich für dessen Rettung eingesetzt zu haben.

Timmy-Hope wurde nach Angaben Beteiligter am Samstagmorgen, dem 2. Mai, rund 60 Kilometer nördlich vom dänischen Skagen aus dem speziellen Lastenkahn herausgezogen und damit in die Nordsee freigelassen.
Der Wal war mit einem Peilsender versehen, der ab dem 7. Mai keine Signale mehr sendete. Vorher funktionierte der Sender nur eingeschränkt, weshalb keine Ortung möglich gewesen sein soll.
 
GESTERN11:39 Uhr

Backhaus: „Keine Beteiligung an Spekulationen“

Nach Meldungen über einen toten Wal vor der dänischen Insel Anholt ist laut Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) unklar, ob es sich um Timmy-Hope handelt – den Meeressäuger, der in einer spektakulären Hilfsaktion aus der Ostsee geholt worden war.
„Sobald es gesicherte Neuigkeiten in der Sache gibt, werden wir die Öffentlichkeit umgehend informieren“, erklärte Backhaus am Freitag, 15. Mai, in Schwerin. Er sei in engem Kontakt mit dem Bundesumweltministerium und der dänischen Umweltbehörde.
„Aufgrund der verkehrstechnischen Lage Anholts rechnen wir jedoch nicht mit schnellen Befunden – bevor gesicherte Informationen vorliegen, beteilige ich mich nicht an Spekulationen“, fügte der Minister hinzu.
 
GESTERN10:40 Uhr

Dänische Behörde: Auf dem Weg zur Untersuchung

Morten Abildstrøm, Leiter der dänischen Naturschutzbehörde, sagte am Freitagmorgen gegenüber TV2 Østjylland, dass er sich auf dem Weg zu dem toten Buckelwal befinde, um Untersuchungen durchzuführen.
Es soll eine Gewebeprobe entnommen werden. Er erklärte, dass es sich nach Aussagen dänischer und deutscher Forscher höchstwahrscheinlich um Timmy-Hope handle.
 
GESTERN7:10 Uhr

Toter Wal vor dänischer Insel Anholt entdeckt

Vor der dänischen Insel Anholt ist ein toter Wal entdeckt worden. Das Tier liege etwa 75 Meter vor der Küste und sei vermutlich bereits seit einiger Zeit tot, berichtete die Nachrichtenagentur Ritzau unter Berufung auf die Umweltbehörde Miljøstyrelsen.
Unklar war zunächst, ob es sich um den Wal Timmy alias Hope handelt, der Ende März erstmals vor Timmendorfer Strand gestrandet war und rund einen Monat später in den Skagerrak (Nordsee) transportiert worden war.
Nach Einschätzung eines örtlichen Naturaufsehers handelt es sich vermutlich um einen Buckelwal. Das Tier sei schätzungsweise 10 bis 15 Meter lang, sagte er dem Sender TV 2 Østjylland.
Derzeit gebe es keine Pläne, den Wal zu bergen. Das könne sich ändern, falls der Kadaver näher an die Küste treibe, hieß es weiter.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen
Categories
gesellschaft

TICKER | Tierärztin will toten Buckelwal vor Anholt begutachten – Möwen fressen am Kadaver

Am Donnerstag, 14. Mai, wurde ein toter Wal vor der dänischen Küste gefunden. Seitdem wird spekuliert, ob es sich um den zuvor geretteten Wal Timmy-Hope handeln könnte.
Alle Entwicklungen hier im Epoch-Times-Ticker.

An dieser Stelle wird ein Video von Youtube angezeigt. Bitte akzeptieren Sie mit einem Klick auf den folgenden Button die Marketing-Cookies, um das Video anzusehen.

 

Die Entwicklungen am 16. Mai:
HEUTE12:14 Uhr

Ein Vertreter der dänischen Naturbehörde will am Mittag zusammen mit einer deutschen Tierärztin den vor der Insel Anholt liegenden toten Wal nochmals begutachten. Das sagte Morten Abildstrøm von der Behörde Naturstyrelsen der Deutschen Presse-Agentur. Möglicherweise könne die Tierärztin herausfinden, ob es sich bei dem verendeten Tier um den zuvor mehrfach an der deutschen Ostseeküste gestrandeten Buckelwal handle, sagte Abildstrøm.
Die Tierärztin gehört zu der privaten Initiative, die den vor der Insel Poel gestrandeten Wal per Lastkahn Richtung Nordsee transportiert hatte – eine Aktion, von der viele Experten zuvor abgeraten hatten.
Der tote Wal war am Donnerstag etwa 75 Meter vor der dänischen Ostsee-Insel Anholt gestrandet. Am Freitag wurde ein Stück seiner Schwanzflosse abgetrennt. Die dänische Umweltbehörde Miljøstyrelsen teilte der Nachrichtenagentur Ritzau mit, dass die Gewebeproben in Dänemark analysiert werden sollten. Es könne demnach „einige Zeit“ dauern, bis die Ergebnisse vorliegen. Die Proben könnten eventuell zur Identifizierung des Tieres beitragen, hieß es.
Ob ein Gewebestück des Wals auch nach Deutschland geschickt werden solle, sei bislang nicht bekannt, sagte der dänische Behördenvertreter Abildstrøm. Er sagte, dass es momentan keine Pläne gebe, den Wal-Kadaver zu entfernen. Da er weit vom Strand entfernt liege, störe er niemanden, meinte er und fügte hinzu, dass sich derzeit mehrere Dutzend Möwen an dem toten Tier satt äßen.
Gewebeproben des toten Wals sollen in Dänemark analysiert werden.

Gewebeproben des toten Wals sollen in Dänemark analysiert werden.

Foto: Marcus Golejewski/dpa

 
HEUTE9:44 Uhr

Der vor der Insel Anholt angespülte Walkadaver soll sehr wahrscheinlich Buckelwal Timmy sein, berichtet die BILD. Laut dem dänischen Walmonitoring-Programm NOVANA wurde im vergangenen Jahr kein weiterer Buckelwal im Kattegat nachgewiesen. Timmy war demnach der einzige bekannte Großwal, der Anfang 2026 in das Gebiet zwischen Nord- und Ostsee gelangte. Eine offizielle Bestätigung steht noch aus.
Ein Toter Wal wurde vor der dänischen Insel Anholt entdeckt.

Ein Toter Wal wurde vor der dänischen Insel Anholt entdeckt.

Foto: Jonas Walzberg/dpa

 
HEUTE6:44 Uhr

Handelt es sich bei dem toten Wal vor der dänischen Insel Anholt um jenes Tier, das seit März fünfmal an der deutschen Küste gestrandet war und schließlich in einer aufwendigen Aktion Anfang Mai in die Nordsee gebracht wurde? Eine Tierärztin, die an der privaten Transportaktion beteiligt war, reiste am Freitag nach Anholt und inspizierte den Wal-Kadaver – doch das habe keine Klarheit gebracht, teilte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) mit.
Am Samstag sollen weitere Untersuchungen folgen, kündigte Backhaus an. Die Tierärztin werde den Wal noch einmal in Augenschein nehmen, erläuterte ein Sprecher des Ministers. Nach dänischen Angaben liegt der Kadaver etwa 75 Meter vor dem Strand. Das Wasser ist dort hüfttief, wie auf Videoaufnahmen zu sehen ist. Der tote Meeressäuger liegt auf dem Rücken.
Ein Abgleich des Musters auf der Schwanzflosse könnte bei der Identifizierung des Wals helfen. Jeder Wal hat ein individuelles Muster auf der Fluke – quasi wie ein Fingerabdruck. Allerdings liegt die Schwanzflosse des Tiers unter Wasser und ist deshalb nicht genau zu erkennen. Journalisten nahmen die Fluke am Abend mit einer Drohne aus der Luft aus verschiedenen Blickwinkeln auf.

Wal vermutlich seit einiger Zeit tot

Der Meeressäuger sei vermutlich bereits seit einiger Zeit tot, hatte die dänische Nachrichtenagentur Ritzau unter Berufung auf die Umweltbehörde Miljøstyrelsen berichtet. Der mehrmals an der Küste Schleswig-Holsteins und Mecklenburg-Vorpommerns gestrandete Wal war mit Hilfe eines Lastkahns ins offene Meer gebracht und am 2. Mai etwa 70 Kilometer von Skagen entfernt im Skagerrak ausgesetzt worden. Experten kritisierten die Aktion und stuften die Überlebenschance des verletzten und geschwächten Tiers damals als sehr gering ein.
Morten Abildstrøm von der dänischen Behörde Naturstyrelsen sagte der Deutschen Presse-Agentur, ein Stück aus der Schwanzflosse sei abgetrennt worden und solle nach Deutschland gebracht werden. Abildstrøm hatte den gestrandeten Wal aus direkter Nähe inspiziert, als dem toten Tier die Gewebeprobe entnommen wurde. Wo die Probe untersucht und womit das Material verglichen werden soll, war zunächst unklar.

Was ist mit dem GPS-Sender?

Vor dem Freisetzen des Buckelwals am 2. Mai wurde nach Angaben der privaten Hilfsinitiative ein GPS-Sender an der Rückenfinne angebracht, der stetig Ortsdaten liefern sollte. Ob dies tatsächlich erfolgte, ließ sich nicht durch unabhängige Quellen verifizieren. Das Schweriner Umweltministerium bekam nach eigenen Angaben keine Daten von der Initiative geliefert. Nach dänischen Angaben wurde bei dem vor Anholt entdeckten Kadaver kein Sender gefunden.
 
Die Entwicklungen am 15. Mai:
GESTERN15:44 Uhr

Dänische Behörden: Es gibt keinen Anhaltspunkt dafür, dass der tote Wal Timmy ist

Es gibt offenbar keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass der tote Wal bei Anholt Timmy-Hope ist.
Die dänische Umweltschutzbehörde teilte am Freitagnachmittag dem dänischen Medienhaus Ritzau mit, dass keine eindeutigen Merkmale festgestellt wurden, die bestätigen könnten, dass es sich um Timmy handelt. Diese Möglichkeit könne man aber auch nicht ausschließen.
 
GESTERN13:38 Uhr

Probe vom Wal entnommen

Dem Wal wurden inzwischen Proben entnommen, wie das dänische Medium TV2 Østjylland berichtet.

Vor der Insel Anholt wurde ein Stück des Wals abgetrennt und für Forschungszwecke sichergestellt – unter anderem, um zu klären, ob es sich um den Wal Timmy handelt.

 
GESTERN11:55 Uhr

Walter Gunz: Ebenfalls keine Klarheit – Einsatz dennoch richtig gewesen

Walter Gunz, einer der beiden Finanziers der Rettungsaktion, konnte ebenfalls nicht sagen, ob es sich um Timmy-Hope handelt.

Wenn es so sei, dann habe höhere Gewalt zum Tod geführt, betonte er im Gespräch mit Epoch-Times-Reporter Erik Rusch. Auch wenn sich herausstelle, dass es sich um den Wal handle, sei es richtig gewesen, sich für dessen Rettung eingesetzt zu haben.

Timmy-Hope wurde nach Angaben Beteiligter am Samstagmorgen, dem 2. Mai, rund 60 Kilometer nördlich vom dänischen Skagen aus dem speziellen Lastenkahn herausgezogen und damit in die Nordsee freigelassen.
Der Wal war mit einem Peilsender versehen, der ab dem 7. Mai keine Signale mehr sendete. Vorher funktionierte der Sender nur eingeschränkt, weshalb keine Ortung möglich gewesen sein soll.
 
GESTERN11:39 Uhr

Backhaus: „Keine Beteiligung an Spekulationen“

Nach Meldungen über einen toten Wal vor der dänischen Insel Anholt ist laut Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) unklar, ob es sich um Timmy-Hope handelt – den Meeressäuger, der in einer spektakulären Hilfsaktion aus der Ostsee geholt worden war.
„Sobald es gesicherte Neuigkeiten in der Sache gibt, werden wir die Öffentlichkeit umgehend informieren“, erklärte Backhaus am Freitag, 15. Mai, in Schwerin. Er sei in engem Kontakt mit dem Bundesumweltministerium und der dänischen Umweltbehörde.
„Aufgrund der verkehrstechnischen Lage Anholts rechnen wir jedoch nicht mit schnellen Befunden – bevor gesicherte Informationen vorliegen, beteilige ich mich nicht an Spekulationen“, fügte der Minister hinzu.
 
GESTERN10:40 Uhr

Dänische Behörde: Auf dem Weg zur Untersuchung

Morten Abildstrøm, Leiter der dänischen Naturschutzbehörde, sagte am Freitagmorgen gegenüber TV2 Østjylland, dass er sich auf dem Weg zu dem toten Buckelwal befinde, um Untersuchungen durchzuführen.
Es soll eine Gewebeprobe entnommen werden. Er erklärte, dass es sich nach Aussagen dänischer und deutscher Forscher höchstwahrscheinlich um Timmy-Hope handle.
 
GESTERN7:10 Uhr

Toter Wal vor dänischer Insel Anholt entdeckt

Vor der dänischen Insel Anholt ist ein toter Wal entdeckt worden. Das Tier liege etwa 75 Meter vor der Küste und sei vermutlich bereits seit einiger Zeit tot, berichtete die Nachrichtenagentur Ritzau unter Berufung auf die Umweltbehörde Miljøstyrelsen.
Unklar war zunächst, ob es sich um den Wal Timmy alias Hope handelt, der Ende März erstmals vor Timmendorfer Strand gestrandet war und rund einen Monat später in den Skagerrak (Nordsee) transportiert worden war.
Nach Einschätzung eines örtlichen Naturaufsehers handelt es sich vermutlich um einen Buckelwal. Das Tier sei schätzungsweise 10 bis 15 Meter lang, sagte er dem Sender TV 2 Østjylland.
Derzeit gebe es keine Pläne, den Wal zu bergen. Das könne sich ändern, falls der Kadaver näher an die Küste treibe, hieß es weiter.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen
Categories
gesellschaft

TICKER | BILD: Toter Buckelwal vor Anholt wahrscheinlich Timmy

Am Donnerstag, 14. Mai, wurde ein toter Wal vor der dänischen Küste gefunden. Seitdem wird spekuliert, ob es sich um den zuvor geretteten Wal Timmy-Hope handeln könnte.
Alle Entwicklungen hier im Epoch-Times-Ticker.

An dieser Stelle wird ein Video von Youtube angezeigt. Bitte akzeptieren Sie mit einem Klick auf den folgenden Button die Marketing-Cookies, um das Video anzusehen.

 

Die Entwicklungen am 16. Mai:
HEUTE9:44 Uhr

Der vor der Insel Anholt angespülte Walkadaver soll sehr wahrscheinlich Buckelwal Timmy sein, berichtet die BILD. Laut dem dänischen Walmonitoring-Programm NOVANA wurde im vergangenen Jahr kein weiterer Buckelwal im Kattegat nachgewiesen. Timmy war demnach der einzige bekannte Großwal, der Anfang 2026 in das Gebiet zwischen Nord- und Ostsee gelangte. Eine offizielle Bestätigung steht noch aus.
Ein Toter Wal wurde vor der dänischen Insel Anholt entdeckt.

Ein Toter Wal wurde vor der dänischen Insel Anholt entdeckt.

Foto: Jonas Walzberg/dpa

 
HEUTE6:44 Uhr

Handelt es sich bei dem toten Wal vor der dänischen Insel Anholt um jenes Tier, das seit März fünfmal an der deutschen Küste gestrandet war und schließlich in einer aufwendigen Aktion Anfang Mai in die Nordsee gebracht wurde? Eine Tierärztin, die an der privaten Transportaktion beteiligt war, reiste am Freitag nach Anholt und inspizierte den Wal-Kadaver – doch das habe keine Klarheit gebracht, teilte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) mit.
Am Samstag sollen weitere Untersuchungen folgen, kündigte Backhaus an. Die Tierärztin werde den Wal noch einmal in Augenschein nehmen, erläuterte ein Sprecher des Ministers. Nach dänischen Angaben liegt der Kadaver etwa 75 Meter vor dem Strand. Das Wasser ist dort hüfttief, wie auf Videoaufnahmen zu sehen ist. Der tote Meeressäuger liegt auf dem Rücken.
Ein Abgleich des Musters auf der Schwanzflosse könnte bei der Identifizierung des Wals helfen. Jeder Wal hat ein individuelles Muster auf der Fluke – quasi wie ein Fingerabdruck. Allerdings liegt die Schwanzflosse des Tiers unter Wasser und ist deshalb nicht genau zu erkennen. Journalisten nahmen die Fluke am Abend mit einer Drohne aus der Luft aus verschiedenen Blickwinkeln auf.

Wal vermutlich seit einiger Zeit tot

Der Meeressäuger sei vermutlich bereits seit einiger Zeit tot, hatte die dänische Nachrichtenagentur Ritzau unter Berufung auf die Umweltbehörde Miljøstyrelsen berichtet. Der mehrmals an der Küste Schleswig-Holsteins und Mecklenburg-Vorpommerns gestrandete Wal war mit Hilfe eines Lastkahns ins offene Meer gebracht und am 2. Mai etwa 70 Kilometer von Skagen entfernt im Skagerrak ausgesetzt worden. Experten kritisierten die Aktion und stuften die Überlebenschance des verletzten und geschwächten Tiers damals als sehr gering ein.
Morten Abildstrøm von der dänischen Behörde Naturstyrelsen sagte der Deutschen Presse-Agentur, ein Stück aus der Schwanzflosse sei abgetrennt worden und solle nach Deutschland gebracht werden. Abildstrøm hatte den gestrandeten Wal aus direkter Nähe inspiziert, als dem toten Tier die Gewebeprobe entnommen wurde. Wo die Probe untersucht und womit das Material verglichen werden soll, war zunächst unklar.

Was ist mit dem GPS-Sender?

Vor dem Freisetzen des Buckelwals am 2. Mai wurde nach Angaben der privaten Hilfsinitiative ein GPS-Sender an der Rückenfinne angebracht, der stetig Ortsdaten liefern sollte. Ob dies tatsächlich erfolgte, ließ sich nicht durch unabhängige Quellen verifizieren. Das Schweriner Umweltministerium bekam nach eigenen Angaben keine Daten von der Initiative geliefert. Nach dänischen Angaben wurde bei dem vor Anholt entdeckten Kadaver kein Sender gefunden.
 
Die Entwicklungen am 15. Mai:
GESTERN15:44 Uhr

Dänische Behörden: Es gibt keinen Anhaltspunkt dafür, dass der tote Wal Timmy ist

Es gibt offenbar keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass der tote Wal bei Anholt Timmy-Hope ist.
Die dänische Umweltschutzbehörde teilte am Freitagnachmittag dem dänischen Medienhaus Ritzau mit, dass keine eindeutigen Merkmale festgestellt wurden, die bestätigen könnten, dass es sich um Timmy handelt. Diese Möglichkeit könne man aber auch nicht ausschließen.
 
GESTERN13:38 Uhr

Probe vom Wal entnommen

Dem Wal wurden inzwischen Proben entnommen, wie das dänische Medium TV2 Østjylland berichtet.

Vor der Insel Anholt wurde ein Stück des Wals abgetrennt und für Forschungszwecke sichergestellt – unter anderem, um zu klären, ob es sich um den Wal Timmy handelt.

 
GESTERN11:55 Uhr

Walter Gunz: Ebenfalls keine Klarheit – Einsatz dennoch richtig gewesen

Walter Gunz, einer der beiden Finanziers der Rettungsaktion, konnte ebenfalls nicht sagen, ob es sich um Timmy-Hope handelt.

Wenn es so sei, dann habe höhere Gewalt zum Tod geführt, betonte er im Gespräch mit Epoch-Times-Reporter Erik Rusch. Auch wenn sich herausstelle, dass es sich um den Wal handle, sei es richtig gewesen, sich für dessen Rettung eingesetzt zu haben.

Timmy-Hope wurde nach Angaben Beteiligter am Samstagmorgen, dem 2. Mai, rund 60 Kilometer nördlich vom dänischen Skagen aus dem speziellen Lastenkahn herausgezogen und damit in die Nordsee freigelassen.
Der Wal war mit einem Peilsender versehen, der ab dem 7. Mai keine Signale mehr sendete. Vorher funktionierte der Sender nur eingeschränkt, weshalb keine Ortung möglich gewesen sein soll.
 
GESTERN11:39 Uhr

Backhaus: „Keine Beteiligung an Spekulationen“

Nach Meldungen über einen toten Wal vor der dänischen Insel Anholt ist laut Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) unklar, ob es sich um Timmy-Hope handelt – den Meeressäuger, der in einer spektakulären Hilfsaktion aus der Ostsee geholt worden war.
„Sobald es gesicherte Neuigkeiten in der Sache gibt, werden wir die Öffentlichkeit umgehend informieren“, erklärte Backhaus am Freitag, 15. Mai, in Schwerin. Er sei in engem Kontakt mit dem Bundesumweltministerium und der dänischen Umweltbehörde.
„Aufgrund der verkehrstechnischen Lage Anholts rechnen wir jedoch nicht mit schnellen Befunden – bevor gesicherte Informationen vorliegen, beteilige ich mich nicht an Spekulationen“, fügte der Minister hinzu.
 
GESTERN10:40 Uhr

Dänische Behörde: Auf dem Weg zur Untersuchung

Morten Abildstrøm, Leiter der dänischen Naturschutzbehörde, sagte am Freitagmorgen gegenüber TV2 Østjylland, dass er sich auf dem Weg zu dem toten Buckelwal befinde, um Untersuchungen durchzuführen.
Es soll eine Gewebeprobe entnommen werden. Er erklärte, dass es sich nach Aussagen dänischer und deutscher Forscher höchstwahrscheinlich um Timmy-Hope handle.
 
GESTERN7:10 Uhr

Toter Wal vor dänischer Insel Anholt entdeckt

Vor der dänischen Insel Anholt ist ein toter Wal entdeckt worden. Das Tier liege etwa 75 Meter vor der Küste und sei vermutlich bereits seit einiger Zeit tot, berichtete die Nachrichtenagentur Ritzau unter Berufung auf die Umweltbehörde Miljøstyrelsen.
Unklar war zunächst, ob es sich um den Wal Timmy alias Hope handelt, der Ende März erstmals vor Timmendorfer Strand gestrandet war und rund einen Monat später in den Skagerrak (Nordsee) transportiert worden war.
Nach Einschätzung eines örtlichen Naturaufsehers handelt es sich vermutlich um einen Buckelwal. Das Tier sei schätzungsweise 10 bis 15 Meter lang, sagte er dem Sender TV 2 Østjylland.
Derzeit gebe es keine Pläne, den Wal zu bergen. Das könne sich ändern, falls der Kadaver näher an die Küste treibe, hieß es weiter.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen
Categories
gesellschaft

TICKER | Weitere Untersuchungen an totem Wal vor Dänemark geplant

Am Donnerstag, 14. Mai, wurde ein toter Wal vor der dänischen Küste gefunden. Seitdem wird spekuliert, ob es sich um den zuvor geretteten Wal Timmy-Hope handeln könnte.
Alle Entwicklungen hier im Epoch-Times-Ticker.

An dieser Stelle wird ein Video von Youtube angezeigt. Bitte akzeptieren Sie mit einem Klick auf den folgenden Button die Marketing-Cookies, um das Video anzusehen.

 

HEUTE6:44 Uhr

Handelt es sich bei dem toten Wal vor der dänischen Insel Anholt um jenes Tier, das seit März fünfmal an der deutschen Küste gestrandet war und schließlich in einer aufwendigen Aktion Anfang Mai in die Nordsee gebracht wurde? Eine Tierärztin, die an der privaten Transportaktion beteiligt war, reiste am Freitag nach Anholt und inspizierte den Wal-Kadaver – doch das habe keine Klarheit gebracht, teilte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) mit.
Am Samstag sollen weitere Untersuchungen folgen, kündigte Backhaus an. Die Tierärztin werde den Wal noch einmal in Augenschein nehmen, erläuterte ein Sprecher des Ministers. Nach dänischen Angaben liegt der Kadaver etwa 75 Meter vor dem Strand. Das Wasser ist dort hüfttief, wie auf Videoaufnahmen zu sehen ist. Der tote Meeressäuger liegt auf dem Rücken.
Ein Abgleich des Musters auf der Schwanzflosse könnte bei der Identifizierung des Wals helfen. Jeder Wal hat ein individuelles Muster auf der Fluke – quasi wie ein Fingerabdruck. Allerdings liegt die Schwanzflosse des Tiers unter Wasser und ist deshalb nicht genau zu erkennen. Journalisten nahmen die Fluke am Abend mit einer Drohne aus der Luft aus verschiedenen Blickwinkeln auf.

Wal vermutlich seit einiger Zeit tot

Der Meeressäuger sei vermutlich bereits seit einiger Zeit tot, hatte die dänische Nachrichtenagentur Ritzau unter Berufung auf die Umweltbehörde Miljøstyrelsen berichtet. Der mehrmals an der Küste Schleswig-Holsteins und Mecklenburg-Vorpommerns gestrandete Wal war mit Hilfe eines Lastkahns ins offene Meer gebracht und am 2. Mai etwa 70 Kilometer von Skagen entfernt im Skagerrak ausgesetzt worden. Experten kritisierten die Aktion und stuften die Überlebenschance des verletzten und geschwächten Tiers damals als sehr gering ein.
Morten Abildstrøm von der dänischen Behörde Naturstyrelsen sagte der Deutschen Presse-Agentur, ein Stück aus der Schwanzflosse sei abgetrennt worden und solle nach Deutschland gebracht werden. Abildstrøm hatte den gestrandeten Wal aus direkter Nähe inspiziert, als dem toten Tier die Gewebeprobe entnommen wurde. Wo die Probe untersucht und womit das Material verglichen werden soll, war zunächst unklar.

Was ist mit dem GPS-Sender?

Vor dem Freisetzen des Buckelwals am 2. Mai wurde nach Angaben der privaten Hilfsinitiative ein GPS-Sender an der Rückenfinne angebracht, der stetig Ortsdaten liefern sollte. Ob dies tatsächlich erfolgte, ließ sich nicht durch unabhängige Quellen verifizieren. Das Schweriner Umweltministerium bekam nach eigenen Angaben keine Daten von der Initiative geliefert. Nach dänischen Angaben wurde bei dem vor Anholt entdeckten Kadaver kein Sender gefunden.
 
Die Entwicklungen am 15. Mai:
GESTERN15:44 Uhr

Dänische Behörden: Es gibt keinen Anhaltspunkt dafür, dass der tote Wal Timmy ist

Es gibt offenbar keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass der tote Wal bei Anholt Timmy-Hope ist.
Die dänische Umweltschutzbehörde teilte am Freitagnachmittag dem dänischen Medienhaus Ritzau mit, dass keine eindeutigen Merkmale festgestellt wurden, die bestätigen könnten, dass es sich um Timmy handelt. Diese Möglichkeit könne man aber auch nicht ausschließen.
 
GESTERN13:38 Uhr

Probe vom Wal entnommen

Dem Wal wurden inzwischen Proben entnommen, wie das dänische Medium TV2 Østjylland berichtet.

Vor der Insel Anholt wurde ein Stück des Wals abgetrennt und für Forschungszwecke sichergestellt – unter anderem, um zu klären, ob es sich um den Wal Timmy handelt.

 
GESTERN11:55 Uhr

Walter Gunz: Ebenfalls keine Klarheit – Einsatz dennoch richtig gewesen

Walter Gunz, einer der beiden Finanziers der Rettungsaktion, konnte ebenfalls nicht sagen, ob es sich um Timmy-Hope handelt.

Wenn es so sei, dann habe höhere Gewalt zum Tod geführt, betonte er im Gespräch mit Epoch-Times-Reporter Erik Rusch. Auch wenn sich herausstelle, dass es sich um den Wal handle, sei es richtig gewesen, sich für dessen Rettung eingesetzt zu haben.

Timmy-Hope wurde nach Angaben Beteiligter am Samstagmorgen, dem 2. Mai, rund 60 Kilometer nördlich vom dänischen Skagen aus dem speziellen Lastenkahn herausgezogen und damit in die Nordsee freigelassen.
Der Wal war mit einem Peilsender versehen, der ab dem 7. Mai keine Signale mehr sendete. Vorher funktionierte der Sender nur eingeschränkt, weshalb keine Ortung möglich gewesen sein soll.
 
GESTERN11:39 Uhr

Backhaus: „Keine Beteiligung an Spekulationen“

Nach Meldungen über einen toten Wal vor der dänischen Insel Anholt ist laut Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) unklar, ob es sich um Timmy-Hope handelt – den Meeressäuger, der in einer spektakulären Hilfsaktion aus der Ostsee geholt worden war.
„Sobald es gesicherte Neuigkeiten in der Sache gibt, werden wir die Öffentlichkeit umgehend informieren“, erklärte Backhaus am Freitag, 15. Mai, in Schwerin. Er sei in engem Kontakt mit dem Bundesumweltministerium und der dänischen Umweltbehörde.
„Aufgrund der verkehrstechnischen Lage Anholts rechnen wir jedoch nicht mit schnellen Befunden – bevor gesicherte Informationen vorliegen, beteilige ich mich nicht an Spekulationen“, fügte der Minister hinzu.
 
GESTERN10:40 Uhr

Dänische Behörde: Auf dem Weg zur Untersuchung

Morten Abildstrøm, Leiter der dänischen Naturschutzbehörde, sagte am Freitagmorgen gegenüber TV2 Østjylland, dass er sich auf dem Weg zu dem toten Buckelwal befinde, um Untersuchungen durchzuführen.
Es soll eine Gewebeprobe entnommen werden. Er erklärte, dass es sich nach Aussagen dänischer und deutscher Forscher höchstwahrscheinlich um Timmy-Hope handle.
 
GESTERN7:10 Uhr

Toter Wal vor dänischer Insel Anholt entdeckt

Vor der dänischen Insel Anholt ist ein toter Wal entdeckt worden. Das Tier liege etwa 75 Meter vor der Küste und sei vermutlich bereits seit einiger Zeit tot, berichtete die Nachrichtenagentur Ritzau unter Berufung auf die Umweltbehörde Miljøstyrelsen.
Unklar war zunächst, ob es sich um den Wal Timmy alias Hope handelt, der Ende März erstmals vor Timmendorfer Strand gestrandet war und rund einen Monat später in den Skagerrak (Nordsee) transportiert worden war.
Nach Einschätzung eines örtlichen Naturaufsehers handelt es sich vermutlich um einen Buckelwal. Das Tier sei schätzungsweise 10 bis 15 Meter lang, sagte er dem Sender TV 2 Østjylland.
Derzeit gebe es keine Pläne, den Wal zu bergen. Das könne sich ändern, falls der Kadaver näher an die Küste treibe, hieß es weiter.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen
Categories
gesellschaft

TICKER | Weitere Untersuchungen an totem Wal vor Dänemark geplant – Ist es Timmy?

Am Donnerstag, 14. Mai, wurde ein toter Wal vor der dänischen Küste gefunden. Seitdem wird spekuliert, ob es sich um den zuvor geretteten Wal Timmy-Hope handeln könnte.
Alle Entwicklungen hier im Epoch-Times-Ticker.

An dieser Stelle wird ein Video von Youtube angezeigt. Bitte akzeptieren Sie mit einem Klick auf den folgenden Button die Marketing-Cookies, um das Video anzusehen.

 

HEUTE6:44 Uhr

Handelt es sich bei dem toten Wal vor der dänischen Insel Anholt um jenes Tier, das seit März fünfmal an der deutschen Küste gestrandet war und schließlich in einer aufwendigen Aktion Anfang Mai in die Nordsee gebracht wurde? Eine Tierärztin, die an der privaten Transportaktion beteiligt war, reiste am Freitag nach Anholt und inspizierte den Wal-Kadaver – doch das habe keine Klarheit gebracht, teilte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) mit.
Am Samstag sollen weitere Untersuchungen folgen, kündigte Backhaus an. Die Tierärztin werde den Wal noch einmal in Augenschein nehmen, erläuterte ein Sprecher des Ministers. Nach dänischen Angaben liegt der Kadaver etwa 75 Meter vor dem Strand. Das Wasser ist dort hüfttief, wie auf Videoaufnahmen zu sehen ist. Der tote Meeressäuger liegt auf dem Rücken.
Ein Abgleich des Musters auf der Schwanzflosse könnte bei der Identifizierung des Wals helfen. Jeder Wal hat ein individuelles Muster auf der Fluke – quasi wie ein Fingerabdruck. Allerdings liegt die Schwanzflosse des Tiers unter Wasser und ist deshalb nicht genau zu erkennen. Journalisten nahmen die Fluke am Abend mit einer Drohne aus der Luft aus verschiedenen Blickwinkeln auf.

Wal vermutlich seit einiger Zeit tot

Der Meeressäuger sei vermutlich bereits seit einiger Zeit tot, hatte die dänische Nachrichtenagentur Ritzau unter Berufung auf die Umweltbehörde Miljøstyrelsen berichtet. Der mehrmals an der Küste Schleswig-Holsteins und Mecklenburg-Vorpommerns gestrandete Wal war mit Hilfe eines Lastkahns ins offene Meer gebracht und am 2. Mai etwa 70 Kilometer von Skagen entfernt im Skagerrak ausgesetzt worden. Experten kritisierten die Aktion und stuften die Überlebenschance des verletzten und geschwächten Tiers damals als sehr gering ein.
Morten Abildstrøm von der dänischen Behörde Naturstyrelsen sagte der Deutschen Presse-Agentur, ein Stück aus der Schwanzflosse sei abgetrennt worden und solle nach Deutschland gebracht werden. Abildstrøm hatte den gestrandeten Wal aus direkter Nähe inspiziert, als dem toten Tier die Gewebeprobe entnommen wurde. Wo die Probe untersucht und womit das Material verglichen werden soll, war zunächst unklar.

Was ist mit dem GPS-Sender?

Vor dem Freisetzen des Buckelwals am 2. Mai wurde nach Angaben der privaten Hilfsinitiative ein GPS-Sender an der Rückenfinne angebracht, der stetig Ortsdaten liefern sollte. Ob dies tatsächlich erfolgte, ließ sich nicht durch unabhängige Quellen verifizieren. Das Schweriner Umweltministerium bekam nach eigenen Angaben keine Daten von der Initiative geliefert. Nach dänischen Angaben wurde bei dem vor Anholt entdeckten Kadaver kein Sender gefunden.
 
Die Entwicklungen am 15. Mai:
GESTERN15:44 Uhr

Dänische Behörden: Es gibt keinen Anhaltspunkt dafür, dass der tote Wal Timmy ist

Es gibt offenbar keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass der tote Wal bei Anholt Timmy-Hope ist.
Die dänische Umweltschutzbehörde teilte am Freitagnachmittag dem dänischen Medienhaus Ritzau mit, dass keine eindeutigen Merkmale festgestellt wurden, die bestätigen könnten, dass es sich um Timmy handelt. Diese Möglichkeit könne man aber auch nicht ausschließen.
 
GESTERN13:38 Uhr

Probe vom Wal entnommen

Dem Wal wurden inzwischen Proben entnommen, wie das dänische Medium TV2 Østjylland berichtet.

Vor der Insel Anholt wurde ein Stück des Wals abgetrennt und für Forschungszwecke sichergestellt – unter anderem, um zu klären, ob es sich um den Wal Timmy handelt.

 
GESTERN11:55 Uhr

Walter Gunz: Ebenfalls keine Klarheit – Einsatz dennoch richtig gewesen

Walter Gunz, einer der beiden Finanziers der Rettungsaktion, konnte ebenfalls nicht sagen, ob es sich um Timmy-Hope handelt.

Wenn es so sei, dann habe höhere Gewalt zum Tod geführt, betonte er im Gespräch mit Epoch-Times-Reporter Erik Rusch. Auch wenn sich herausstelle, dass es sich um den Wal handle, sei es richtig gewesen, sich für dessen Rettung eingesetzt zu haben.

Timmy-Hope wurde nach Angaben Beteiligter am Samstagmorgen, dem 2. Mai, rund 60 Kilometer nördlich vom dänischen Skagen aus dem speziellen Lastenkahn herausgezogen und damit in die Nordsee freigelassen.
Der Wal war mit einem Peilsender versehen, der ab dem 7. Mai keine Signale mehr sendete. Vorher funktionierte der Sender nur eingeschränkt, weshalb keine Ortung möglich gewesen sein soll.
 
GESTERN11:39 Uhr

Backhaus: „Keine Beteiligung an Spekulationen“

Nach Meldungen über einen toten Wal vor der dänischen Insel Anholt ist laut Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) unklar, ob es sich um Timmy-Hope handelt – den Meeressäuger, der in einer spektakulären Hilfsaktion aus der Ostsee geholt worden war.
„Sobald es gesicherte Neuigkeiten in der Sache gibt, werden wir die Öffentlichkeit umgehend informieren“, erklärte Backhaus am Freitag, 15. Mai, in Schwerin. Er sei in engem Kontakt mit dem Bundesumweltministerium und der dänischen Umweltbehörde.
„Aufgrund der verkehrstechnischen Lage Anholts rechnen wir jedoch nicht mit schnellen Befunden – bevor gesicherte Informationen vorliegen, beteilige ich mich nicht an Spekulationen“, fügte der Minister hinzu.
 
GESTERN10:40 Uhr

Dänische Behörde: Auf dem Weg zur Untersuchung

Morten Abildstrøm, Leiter der dänischen Naturschutzbehörde, sagte am Freitagmorgen gegenüber TV2 Østjylland, dass er sich auf dem Weg zu dem toten Buckelwal befinde, um Untersuchungen durchzuführen.
Es soll eine Gewebeprobe entnommen werden. Er erklärte, dass es sich nach Aussagen dänischer und deutscher Forscher höchstwahrscheinlich um Timmy-Hope handle.
 
GESTERN7:10 Uhr

Toter Wal vor dänischer Insel Anholt entdeckt

Vor der dänischen Insel Anholt ist ein toter Wal entdeckt worden. Das Tier liege etwa 75 Meter vor der Küste und sei vermutlich bereits seit einiger Zeit tot, berichtete die Nachrichtenagentur Ritzau unter Berufung auf die Umweltbehörde Miljøstyrelsen.
Unklar war zunächst, ob es sich um den Wal Timmy alias Hope handelt, der Ende März erstmals vor Timmendorfer Strand gestrandet war und rund einen Monat später in den Skagerrak (Nordsee) transportiert worden war.
Nach Einschätzung eines örtlichen Naturaufsehers handelt es sich vermutlich um einen Buckelwal. Das Tier sei schätzungsweise 10 bis 15 Meter lang, sagte er dem Sender TV 2 Østjylland.
Derzeit gebe es keine Pläne, den Wal zu bergen. Das könne sich ändern, falls der Kadaver näher an die Küste treibe, hieß es weiter.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen
Categories
deutschland

Buckelwal-Rettungsaktion: Ist Timmy alias Hope tot? Wal vor dänischen Insel gefunden

Am 14. Mai gab es erste Informationen dazu, dass vor der dänischen Insel Anholt im Kattegat rund 75 Meter vor der Küste ein toter Buckelwal mit dem Bauch nach oben treibt.
Der Bauch sieht von Verwesungsgasen geschwollen aus, was die Rückenlage aber auch die Informationen aus dänischen Medien unterstreichen würde, dass der Wal dort schon mehrere Tage tot im Wasser treiben soll.
Der Fundort …
Categories
gesellschaft

Minister Backhaus: Identität des toten Wals vor Dänemark weiter unklar

Nach Meldungen über einen toten Wal vor der dänischen Insel Anholt ist laut Mecklenburg-Vorpommerns Landesumweltminister Till Backhaus (SPD) unklar, ob es sich um Timmy-Hope handelt – den Meeressäuger, der in einer spektakulären Hilfsaktion aus der Ostsee geholt worden war.
„Sobald es gesicherte Neuigkeiten in der Sache gibt, werden wir die Öffentlichkeit umgehend informieren“, erklärte Backhaus am Freitag, 15. Mai, in Schwerin. Er sei in engem Kontakt mit dem Bundesumweltministerium und der dänischen Umweltbehörde.
„Aufgrund der verkehrstechnischen Lage Anholts rechnen wir jedoch nicht mit schnellen Befunden – bevor gesicherte Informationen vorliegen, beteilige ich mich nicht an Spekulationen“, fügte der Minister hinzu.
Medienberichten zufolge war ein mutmaßlicher Buckelwalkadaver auf der dänischen Insel Anholdt im Kategatt zwischen Dänemark und Schweden angeschwemmt worden.
Es könnte sich um den jungen Buckelwal handeln, der wochenlang vor der deutschen Ostseeküste umhergeirrt und nach mehrfachen Strandungen von einer privaten Rettungsinitiative mit einem Lastkahn vor der Nordspitze Dänemarks freigesetzt worden war. (afp/red)
Categories
gesellschaft

Toter Wal vor dänischer Insel Anholt entdeckt

Vor der dänischen Insel Anholt ist ein toter Wal entdeckt worden. Das Tier liege etwa 75 Meter vor der Küste und sei vermutlich bereits seit einiger Zeit tot, berichtete die Nachrichtenagentur Ritzau unter Berufung auf die Umweltbehörde Miljøstyrelsen.
Unklar war zunächst, ob es sich um den Wal „Timmy“ handelt, der Ende März erstmals vor Timmendorfer Strand gestrandet war und rund einen Monat später in den Skagerrak (Nordsee) transportiert worden war.
Nach Einschätzung eines örtlichen Naturaufsehers handelt es sich vermutlich um einen Buckelwal. Das Tier sei schätzungsweise 10 bis 15 Meter lang, sagte er dem Sender TV 2 Østjylland.
Derzeit gebe es keine Pläne, den Wal zu bergen. Das könne sich ändern, falls der Kadaver näher an die Küste treibe, hieß es weiter. (dpa/red)