Category: gesellschaft
Transport der Kreuzfahrtpassagiere in versiegelten Fahrzeugen

Im Hafen von Granadilla auf Teneriffa sollen Passagiere und ein Teil der Besatzung die «Hondius» verlassen können, um in ihre Heimatländer geflogen zu werden.
Foto: Manu Fernandez/AP/dpa
Auch Deutsche an Bord des Schiffs
Passagiere sollen nach Tagesanbruch abreisen
Schiff wird in den Niederlanden desinfiziert
Sechs bestätigte Hantavirus-Fälle und zwei Verdachtsfälle
Argentinien: Ansteckung nicht in Feuerland
In Kürze:
- Paradoxa begegnen uns überall, von der Antike bis zur modernen Physik: als Denkfallen und Grenzwerte mit seltsamen Konsequenzen.
- Was widersinnig erscheint, kann wirken. Paul Watzlawick zeigte: Der Ausweg aus einer Krise liegt oft im gegenteiligen Verhalten.
- Literatur, Mathematik und Kunst nutzen das Paradoxon nicht als Fehler, sondern als kreativen Funken und Antrieb.
- Paradoxa lauern im Alltag vor allem in der Sprache – überall dort, wo wir Klarheit suchen und unversehens stolpern.
Paradoxa: Das vorsätzlich Gegensätzliche
Der Knoten im Denken
Älter als die Zeit erlaubt
Rolle rückwärts in der Sprache
Schnee lag auf der grünen Flur,
als ein Wagen blitzesschnelle
langsam um die Ecke fuhr.
schweigend ins Gespräch vertieft,
als ein totgeschoss’ner Hase
auf der Sandbank Schlittschuh lief. […]“
Der Reiz des Verbotenen
Wenn sich das Denken selbst umarmt
Vorsicht! Diese Überschrift lügt
In Kürze:
- Landgericht München hebt Verurteilung gegen Petr Bystron auf
- Das Amtsgericht hatte zuvor 90 Tagessätze Geldstrafe verhängt
- Streitpunkt war eine Fotocollage auf X mit Politikern und erhobenem Arm
- Gericht sah keinen eindeutig erkennbaren „Hitlergruß“
- Urteil noch nicht rechtskräftig – Revision möglich
- Der Fall zeigt Spannungsfeld zwischen Paragraf 86a StGB und Meinungsfreiheit
Abberufung von Botschafter Melnyk als Anlass für Meme von Bystron
Bystron witterte parteipolitische Instrumentalisierung der Justiz
Auch Norbert Bolz machte erst im Vorjahr Bekanntschaft mit Paragraf 86a StGB
Seit späteren 2000er-Jahren differenziertere Rechtsprechung
Anreiz zum Senken des Zuckergehalts
In Kürze:
- Universitätsbibliothek Leipzig warnt vor KI-generierten Fake-Sachbüchern
- Werke enthalten erfundene Quellen, sachliche Fehler und teils falsche Autoren
- Bibliotheken in mehreren Städten kauften die Titel als scheinbare Fachliteratur
- Wissenschaftler warnen vor Schäden für Forschung und Vertrauen in Wissenschaft
- Self-Publishing-Plattform „tredition“ kündigt schärfere Kontrollen an
- SPD-nahe ddvg hält Beteiligung an „tredition“
KI-generierte „Fachliteratur“ mit haarsträubenden inhaltlichen Mängeln
Mögliche Gefahr für das Ansehen des Wissenschaftssystems
„tredition“ kündigt Säuberung und strengere Kontrollen auf KI an
Geschäftsführer von ddvg: Kein Einfluss auf Strategie und Inhalte
Unruhen im September

Wolken umgeben die Himalaya-Gemeinde McLeodganj in Dharamshala.
Foto: Ashwini Bhatia/AP/dpa
Aufstieg von chinesischer Seite geschlossen
Verzögerungen durch riesigen Eisblock
In Kürze
- Gefälschte Ferienhausanzeigen auf schwedischer Website entdeckt
- Urlauber zahlen an Betrüger statt an echte Eigentümer
- Schäden könnten bereits Millionenhöhe erreicht haben
Hausbesitzer aus Stockholm schlagen Alarm
Werbung über Facebook-Gruppen in Europa
Polizei und Airbnb informiert
Schwer bewaffnete Einsatzkräfte rücken an
Vom schlimmsten Szenario ausgegangen
Die Polizei stürmte am Nachmittag die betroffene Bank sowie angrenzende Wohneinheiten.
Wie das Polizeipräsidium Koblenz mitteilte, durchsuchten Spezialkräfte das Gebäude nach möglichen Tätern. Dabei konnten zwei Personen unverletzt aus einem verschlossenen Raum befreit werden.
Die mutmaßlichen Täter hätten sich nicht mehr am Tatort befunden.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand haben der oder die Täter die beiden Personen in einen Tresorraum eingeschlossen und sich anschließend auf bislang unbekanntem Weg vom Tatort entfernt.
Die Polizei sagte, der Schutz möglicher Opfer habe von Beginn an oberste Priorität gehabt.
Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Die Ermittlungen zu den flüchtigen Tätern dauern an.
Was wir wissen
- Befreiung: Nach mehreren Stunden befreien Spezialkräfte der Polizei zwei Menschen aus einem verschlossenen Raum der Bank – von den Tätern fehlt jede Spur.
- Alarmierung: Die Beamten wurden um 9.00 Uhr über den Vorfall informiert. Dabei handelte es sich laut Polizei um einen automatisierten Notruf, der bei Banken üblich sei. Der vor der Volksbank abgestellte Geldtransporter stand am Nachmittag noch da.
- Opfer der Tat: Unter ihnen waren laut Polizei wohl keine Kunden. Bei einer Geisel handelte es sich um den Fahrer eines Geldtransporters, zur anderen Geisel machte die Polizei keine genauen Angaben.
- Großaufgebot: Die Polizei und Rettungskräfte waren mit einem massiven Aufgebot vor Ort. Unter anderem waren Spezialkräfte und ein Verhandlungsteam der Polizei angerückt. Zu den mutmaßlichen Geiselnehmern bestand über die gesamte Zeit kein Kontakt.
- Als Vorsichtsmaßnahme wurde vom DRK und vom Katastrophenschutz Ahrweiler eine Rettungsstation eingerichtet.
- Keine Gefahr für Unbeteiligte: Für Bürgerinnen und Bürger, die sich außerhalb der Absperrung befinden, bestand keine Gefahr, auch nicht für Menschen, die in der Absperrung wohnten, sollten die Häuser nicht verlassen.
- Für betroffene Anwohner, die nicht in ihre Wohnungen in der Sperrzone konnten, wurde eine Betreuungsstelle eingerichtet.
- Ort: Sinzig liegt in Rheinland-Pfalz, etwa 26 Kilometer südlich von Bonn in Nordrhein-Westfalen.
Was wir nicht wissen
- Täter: Unklar ist, wie viele es genau waren. Es gibt noch keine Personenbeschreibung und keine Angaben zu Geschlecht, Alter oder Nationalitäten.
- Ablauf: Wie genau lief die Tat ab? Wann flüchteten die Täter? Die Polizei will nun erst einmal ermitteln und setzt auch auf die Aussagen der beiden Opfer
- Beute: Es ist unklar, ob die Täter mit Geld flüchteten.
- Tatvorwurf: Der genaue Vorwurf muss nun geklärt werden – war es eine vielleicht auch kurze Geiselnahme, ein Raub, ein Banküberfall oder eine Freiheitsberaubung? Das sollen die Ermittlungen zeigen.
- Waren die beiden Opfer im Tresorraum eingesperrt? Das wollte die Polizei nicht dementieren, bestätigt es aber auch nicht. Unklar ist auch, wie genau es den Opfern geht.
- Vorgehen der Polizei: Dazu machten die Beamten keine Angaben.
- Waffen: Über welche Waffen verfügen die Geiselnehmer? Hierzu gibt es noch keine Informationen. (dpa/dts/afp/red)
In Kürze:
- Lange Zeit leistete die bayerische Bürgerinitiative BIZEK Widerstand gegen einen geplanten Windpark.
- Der Bau von elf neuen Windkraftanlagen ist dennoch in Vorbereitung.
- Um das zu erreichen, war vonseiten der Behörden selbst viel Widerstand gegen die Bürgerinitiative nötig.
- Auch andere Bürgerinitiativen gegen Windkraft erleben unterschiedliche Schwierigkeiten.
Zwei Gegnerinnen der geplanten Windkraftanlagen im Wald, Karin Bauer (r.) und Rosemarie Ballwieser (l.), am 17. Juli 2023 in Schnabelwaid. Dort haben die Einwohner und die Gemeinde letztlich der Installation von Windkraftanlagen neben ihrem ländlichen bayerischen Dorf zugestimmt.
Foto: Christof Stache/AFP via Getty Images
Kein Einzelfall
Wie gehen Bürgerinitiativen generell vor?
Auf welche Widerstände stoßen die Bürgerinitiativen?
Wenn Bürgerbegehren, dann auch ein Ratsbegehren
Denkbar knappes Ergebnis
Widerstand trifft auf Widerstand – nicht nur im Kitschenrain
Ticketpreis darf nicht nachträglich verändert werden
Erkrankte unter Quarantäne
Die Wahrscheinlichkeit einer Hantavirus-Pandemie ist gering
WHO: Gefahr durch Hantavirus für Allgemeinbevölkerung „absolut gering“
Was wir wissen
- Geiselnahme: Nach Erkenntnissen der Polizei kommt es in einer Bankfiliale in Sinzig zu einer Geiselnahme. Es sei von mehreren Tätern und Geiseln auszugehen. Bei einer Geisel handele es sich um den Fahrer eines Geldtransporters. Die Beamten wurden um 9.00 Uhr über den Vorfall informiert.
- Entwicklung: Die Lage ist derzeit nach Angaben der Polizei statisch.
- Einsatz: Die Einsatzkräfte seien mit einem Großaufgebot vor Ort, hieß es von der Polizei. Demnach laufen umfangreiche Maßnahmen. In Sinzig gibt es umfangreiche Absperrmaßnahmen.
- Keine Gefahr für Unbeteiligte: Für Bürger, die sich außerhalb der Absperrung befinden, bestehe aktuell keine Gefahr, so die Polizei.
- Ort: Sinzig liegt in Rheinland-Pfalz, etwa 26 Kilometer südlich von Bonn in Nordrhein-Westfalen.
Was wir nicht wissen
- Täter: Unklar ist, wie viele Geiselnehmer es genau sind. Es gibt keine Angaben zu Geschlecht, Alter oder Nationalitäten.
- Menschen in der Bank: Wie viele Menschen – etwa Mitarbeiter und Kunden – sich in der Bank befinden, ist unbekannt. Auch zu ihnen gibt es keine weiteren Details.
- Waffen: Über welche Waffen verfügen die Geiselnehmer? Hierzu gibt es noch keine Informationen.
- Verletzte: Ob es Verletzte oder gar Tote gibt, ist ungewiss. (dts/dpa/red)
Sinkender Ölpreis hilft
Teilweise E10 unter 1,90 Euro
In Kürze:
- Im Landkreis Grafschaft Bentheim wurden zwei Wölfe zum Abschuss freigegeben.
- Hintergrund ist ein Angriff mit rund 60 getöteten und mehr als 100 verletzten Schafen.
- Der Vorfall gilt als bislang größter dokumentierter Wolfsriss in Niedersachsen.
- Die Genehmigung ist räumlich begrenzt und gilt bis zum 15. Juni.
Größter Wolfsriss in Niedersachsen
Bundesweit etwa 200 Wolfsrudel
Nach der Rückgabe beginnt die Schadenermittlung
Suche nach Tätern läuft weiter
WHO: „Dies ist eine ernste Lage“
Ursprung der Infektionen in Argentinien gesucht
Trotz des Krieges will die Bundesregierung mehr Iraner nach Deutschland aufnehmen.





























































