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Sechs Tote bei Hubschrauber-Kollision über Rio de Janeiro

Bei der Kollision zweier Hubschrauber über Rio de Janeiro sind sechs Menschen ums Leben gekommen, darunter der US-Musiker Oliver Tree.
Die beiden Helikopter stießen am frühen Sonntagmorgen im Westen der brasilianischen Metropole in der Luft zusammen und stürzten auf dem Gelände eines Autohändlers ab. Alle sechs Insassen kamen ums Leben. Nach dem Absturz brach Feuer aus.
Unter den Todesopfern ist nach Polizeiangaben der US-Musiker Oliver Tree, der gerade in Brasilien auf Tournee war. Der für seinen markanten Topfschnitt bekannte 32-Jährige war mit Songs wie „Alien Boy“, „Life Goes On“ und „Miss You“ gekannt geworden und kommt im Streamingdienst Spotify auf mehr als 700 Millionen Aufrufe.
Ebenfalls an Bord waren nach Polizeiangaben ein brasilianischer Musikproduzent sowie ein Video-Regisseur und ein bekannter Youtuber aus Argentinien. Die Unglücksopfer konnten zunächst nicht identifiziert werden.
Der Unfall ereignete sich im westlichen Vorort Recreio dos Bandeirantes. Bilder lokaler Fernsehsender zeigten eine dicke schwarze Rauchwolke über dem Autohaus und brennende Fahrzeuge. Die Unglücksursache war zunächst unklar.
Trümmer der beiden Hubschrauber wurden nach Angaben von Feuerwehrsprecher Fabio Contreiras hunderte Meter weit geschleudert. Die Behörden setzen demnach bei der Suche nach der Unfallursache auf die Auswertung der Flugdatenschreiber sowie Videoaufnahmen.(afp/red)
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Dinslaken: Herzstillstand wohl Ursache für tödlichen Unfall

Die Autofahrerin, die am Mittwochmorgen in Dinslaken mit ihrem Wagen in eine Gruppe von Schülern gefahren ist, hatte nach Erkenntnissen der Ermittler einen 16-sekündigen Herzstillstand.
Das hat nach dpa-Informationen aus Polizeikreisen die Auswertung eines sogenannten Ereignisrekorders ergeben, den die Frau implantiert hatte. Die Polizei geht davon aus, dass der Herzstillstand ursächlich für den Unfall war. „Bild“ hatte zuvor berichtet.
Die Frau hatte laut Staatsanwaltschaft bereits im Mai vergangenen Jahres wegen eines plötzlichen Ohnmachtsanfalls am Steuer einen Unfall verursacht. Danach sei ihr das Gerät eingesetzt worden. Ein Ereignisrekorder überwacht die Herzaktivität kontinuierlich.
Zur Frage des Herzstillstands wollte die Staatsanwaltschaft Duisburg am Freitag keine Angaben machen.

Führerscheinbehörde: Frau durfte ohne Auflagen Auto fahren

Die 47-Jährige war am Morgen kurz vor Schulbeginn mit ihrem Auto in eine Gruppe von drei zwölfjährigen Jungen gefahren – Schüler des Dinslakener Otto-Hahn-Gymnasiums, die auf Fahrrädern auf dem Weg zum Unterricht waren.
Zwei der Zwölfjährigen wurden so schwer verletzt, dass sie später im Krankenhaus starben. Der Dritte erlitt nur leichte Verletzungen und musste nicht im Krankenhaus behandelt werden.
Gegen die Autofahrerin wird laut Staatsanwaltschaft wegen fahrlässiger Tötung ermittelt. Laut der zuständigen Führerscheinstelle beim Kreis Wesel durfte die 47-Jährige trotz des ersten Unfalls Auto fahren.
„Nach eingehender und abschließender Auswertung der erforderlichen medizinischen Unterlagen bestand keine rechtliche Grundlage zum Entzug der Fahrerlaubnis oder zur Erteilung von Auflagen“, so eine Sprecherin. (dpa/red)
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Schwerer Unfall: Zwei zwölfjährige Radfahrer in Dinslaken gestorben

Nach einem schweren Verkehrsunfall im nordrhein-westfälischen Dinslaken sind zwei zwölfjährige Radfahrer gestorben.
Eine 47-jährige Autofahrerin kam am Mittwochmorgen aus zunächst ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und erfasste drei radfahrende Kinder im Alter von jeweils zwölf Jahren, wie die Polizei in Wesel und die Staatsanwaltschaft Duisburg mitteilten.
Am Nachmittag berichteten die Ermittler, dass die beiden Zwölfjährigen in einem Krankenhaus an ihren Verletzungen gestorben sind. Das dritte Kind erlitt den Angaben zufolge leichte Verletzungen. Die Autofahrerin kam schwer verletzt in ein Krankenhaus.
Mehrere Rettungswagen sowie ein spezialisiertes Unfallaufnahmeteam waren im Einsatz. Die umliegenden Straßen waren während der Unfallaufnahme gesperrt. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauerten an. (afp/red)
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Rheinland-Pfalz: Kletterin überlebt sieben Meter tiefen Sturz

In Rheinland-Pfalz hat eine 54-jährige Kletterin einen sieben Meter tiefen Sturz überlebt.
Der Unfall ereignete sich am Sonntagnachmittag am Burghalderfelsen in Hauenstein, wie am Montag das Polizeipräsidium Westpfalz in Kaiserslautern mitteilte.
Die schwerverletzt Frau sei „aufgund der schwierigen Geländelage“ mittels eines Rettungshubschraubers geborgen worden, hieß es. Dieser brachte die Kletterin aus dem Raum Saarbrücken in ein Krankenhaus.
Eine Fremdeinwirkung lag den Angaben zufolge nicht vor. Der Burghalderfelsen ist ein bei Kletterern beliebter Felsen im Süden von Rheinland-Pfalz. (afp/red)
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Jeder Zehnte erleidet jährlich eine Unfallverletzung

Etwa jede zehnte erwachsene Person in Deutschland hat innerhalb eines Jahres eine Unfallverletzung erlitten, die ärztlich behandelt werden musste. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwoch auf Basis einer aktuellen Auswertung des Panels „Gesundheit in Deutschland“ 2024, veröffentlicht im Journal of Health Monitoring, mit. Hochgerechnet entspreche dies rund 7 Millionen Erwachsenen.
Insgesamt berichteten demnach 9,5 Prozent der Frauen und 10,5 Prozent der Männer von mindestens einer ärztlich behandelten Unfallverletzung innerhalb der vergangenen zwölf Monate. Besonders häufig betroffen waren junge Männer im Alter von 18 bis 29 Jahren, bei denen die 12-Monats-Prävalenz bei 15,1 Prozent lag. Bei Frauen zeigte sich ein U-förmiger Altersverlauf, wobei neben jungen Frauen insbesondere Frauen ab 80 Jahren häufig betroffen waren.
Die meisten Unfälle ereigneten sich im häuslichen Umfeld: 36 Prozent passierten zu Hause oder in der unmittelbaren Umgebung, etwa im Garten oder in der Garage. Jeweils etwa ein Viertel der letzten Unfälle entfiel auf den Verkehr und die Freizeit, 16 Prozent auf Arbeit oder Bildungsstätte.
Bei Frauen fand der letzte Unfall deutlich häufiger zu Hause statt als bei Männern; bei Unfällen am Arbeitsplatz gab es einen Geschlechterunterschied zuungunsten der Männer.
Der häufigste Unfallmechanismus war der Sturz, der 30,4 Prozent der berichteten ärztlich behandelten Unfälle ausmachte. Mit zunehmendem Alter nahm die Bedeutung von Stürzen deutlich zu; bei den Ab-80-Jährigen war etwa die Hälfte der letzten Unfälle auf Stürze zurückzuführen.
Die häufigsten Verletzungsarten waren Verrenkungen, Verstauchungen, Zerrungen und Bänderrisse sowie offene Wunden, oberflächliche Verletzungen und Quetschungen. Bei 22 Prozent der Unfälle wurde ein Knochenbruch diagnostiziert. Fast jede fünfte unfallverletzte Person wurde beim letzten Unfall stationär im Krankenhaus behandelt – die mittlere Verweildauer betrug 9,8 Nächte, so das RKI. (dts/red)