Category: gesellschaft

Zahlreiche Teilnehmer spielen im Rahmen des Deutschen Schachgipfels 2026 im Congress Center Dresden Schach.
Foto: Sebastian Kahnert/dpa
Keine Nachwuchssorgen im Schach
Deutschland auch am internationalen Schachbrett erfolgreich

Paul Meyer-Dunker, Präsident des Deutschen Schachbundes, sieht die deutsche Schachszene im Aufwind.
Foto: Sebastian Kahnert/dpa
Noch zu wenige Frauen in den Vereinen aktiv
„Wir machen uns manchmal kleiner, als wir sind“
Schachbund feiert im kommenden Jahr 150. Geburtstag
58 Prozent der Befragten plädieren für mehr Eigenverantwortung
Was hat es mit dem Haus auf sich?
Was war besonders am Umbau?
Wie groß war die Anziehungskraft für Neonazis?
Was ist jetzt anders?
Gab oder gibt es Kritik?
Wie wird andernorts mit dem Nazi-Erbe umgegangen?
In Kürze
- Der deutsche Rettungsdienst agiert an der Belastungsgrenze.
- Tiefgreifende strukturelle Reformen stehen an.
- Fortschreitende Digitalisierung und WHO-Leitlinien setzen neue Maßstäbe.
- Das föderale System hat erhebliche regionale Qualitätsunterschiede.
- Praxisbeispiel zeigt, wie Qualitätskontrolle und Ersthelfer-Apps Leben retten können.

Der Weg zur Notaufnahme ist in ländlichen Regionen mitunter lang. (Symbolbild)
Foto: istockphoto/8X8(r.yPx}lBzr39e#pZ
Globale Leitlinien
„„Basierend auf der Philosophie ,Load and Go‘ (übersetzt: Laden und Fahren) werden in Ländern wie USA, Kanada, Großbritannien, Irland, etc. sogenannte ‚Paramedics‘ für die Versorgung von schwer verletzten bzw. kritisch kranken PatientInnen eingesetzt. Hierbei handelt es sich um SanitäterInnen, die eine mehrjährige Ausbildung im Bereich Notfallmedizin absolvieren.“
„„Tendenziell zeigt sich jedoch, dass Paramedic-Systeme kostengünstiger sind, während notarztgestützte Rettungssysteme eine höhere Versorgungsqualität aufweisen.“

Pierre-Enric Steiger, der Präsident der Björn Steiger Stiftung, hat eine Verfassungsbeschwerde eingereicht.
Foto: Christophe Gateau/dpa
Ersthelfer-Apps können Leben retten
Das strukturelle Defizit
„„Für das Krankenhaus und den ärztlichen Bereich gibt es einheitliche Vorgaben, für das Rettungswesen nicht. Es kann nicht sein, dass Menschen je nach Wohnort unterschiedliche Überlebenschancen haben.“

Frank Ulrich Montgomery: „Deutschland hat 200 unterschiedliche Leitstellensysteme.“
Foto: Guido Kirchner/dpa
Ein erfolgreiches Beispiel aus dem Kreis Heinsberg
8 Minuten bis zum Krankenwagen
„Ohne die Corhelper-App würde es nicht gehen. Sie stellt eine außerordentliche Hilfe und Unterstützung des Rettungsdienstes dar.“
Defizite in der Datenerhebung

Rettungsdienst in Auckland, Neuseeland. Paramedic-Systeme sind oft kostengünstiger.
Foto: iStock
Regelmäßiger Austausch mit Kliniken
„Ein gemeinsames Verständnis aller Akteure, ein starkes ‚Wir‘ und eine organisierte zentrale Anlaufstelle können zukunftsweisende Lösungen sein. Wenn wir jetzt keine Veränderungen auf den Weg bringen, wird das System implodieren.“
In Kürze
- Der deutsche Rettungsdienst agiert an der Belastungsgrenze.
- Tiefgreifende strukturelle Reformen stehen an.
- Fortschreitende Digitalisierung und WHO-Leitlinien setzen neue Maßstäbe.
- Das föderale System hat erhebliche regionale Qualitätsunterschiede.
- Praxisbeispiel zeigt, wie Qualitätskontrolle und Ersthelfer-Apps Leben retten können.

Der Weg zur Notaufnahme ist in ländlichen Regionen mitunter lang. (Symbolbild)
Foto: Claudia Nass/iStock
Globale Leitlinien
„Basierend auf der Philosophie ,Load and Go‘ (übersetzt: Laden und Fahren) werden in Ländern wie USA, Kanada, Großbritannien, Irland, etc. sogenannte ‚Paramedics‘ für die Versorgung von schwer verletzten bzw. kritisch kranken PatientInnen eingesetzt. Hierbei handelt es sich um SanitäterInnen, die eine mehrjährige Ausbildung im Bereich Notfallmedizin absolvieren.“
„Tendenziell zeigt sich jedoch, dass Paramedic-Systeme kostengünstiger sind, während notarztgestützte Rettungssysteme eine höhere Versorgungsqualität aufweisen.“

Pierre-Enric Steiger, der Präsident der Björn Steiger Stiftung, hat eine Verfassungsbeschwerde eingereicht.
Foto: Christophe Gateau/dpa
Ersthelfer-Apps können Leben retten
Das strukturelle Defizit
„Für das Krankenhaus und den ärztlichen Bereich gibt es einheitliche Vorgaben, für das Rettungswesen nicht. Es kann nicht sein, dass Menschen je nach Wohnort unterschiedliche Überlebenschancen haben.“

Frank Ulrich Montgomery: „Deutschland hat 200 unterschiedliche Leitstellensysteme.“
Foto: Guido Kirchner/dpa
Ein erfolgreiches Beispiel aus dem Kreis Heinsberg
8 Minuten bis zum Krankenwagen
„Ohne die Corhelper-App würde es nicht gehen. Sie stellt eine außerordentliche Hilfe und Unterstützung des Rettungsdienstes dar.“
Defizite in der Datenerhebung

Rettungsdienst in Auckland, Neuseeland. Paramedic-Systeme sind oft kostengünstiger.
Foto: Wirestock/iStock
Regelmäßiger Austausch mit Kliniken
„Ein gemeinsames Verständnis aller Akteure, ein starkes ‚Wir‘ und eine organisierte zentrale Anlaufstelle können zukunftsweisende Lösungen sein. Wenn wir jetzt keine Veränderungen auf den Weg bringen, wird das System implodieren.“

Maren Hammerschmidt (l) und Laura Dahlmeier (2.v.l.) waren viele Jahre zusammen im Biathlon unterwegs. (Archivbild)
Foto: picture alliance / dpa
Hammerschmidt: „Laura war eine unzerstörbare Naturgewalt“
„Der schönste Friedhof für Laura“
Hammerschmidts viele offene Fragen
Laura, der Star

Laura Dahlmeier (M) war der große Star im deutschen Team. (Archivbild)
Foto: picture alliance / Martin Schutt/dpa
Werde Laura wiedersehen

Maren Hammerschmidt (l) und Laura Dahlmeier (2.v.l.) waren viele Jahre zusammen im Biathlon unterwegs. (Archivbild)
Foto: picture alliance / dpa
Hammerschmidt: „Laura war eine unzerstörbare Naturgewalt“
„Der schönste Friedhof für Laura“
Hammerschmidts viele offene Fragen
Laura, der Star

Laura Dahlmeier (M) war der große Star im deutschen Team. (Archivbild)
Foto: picture alliance / Martin Schutt/dpa
Werde Laura wiedersehen
In Kürze:
- Die Berliner Polizei registriert erstmals Fälle, in denen Drogenproben gemeinsam mit Werbematerial in Briefkästen verteilt wurden.
- Die Päckchen enthalten unter anderem Ketamin, Kokain, Ecstasy, Haschisch, Marihuana oder 3-MMC und könnten von Kindern mit Süßigkeiten verwechselt werden.
- Bürger sollen die Sendungen nicht öffnen oder entsorgen, sondern die Polizei verständigen.
- Die Ermittler sehen darin eine neue Form der Kundenakquise im illegalen Drogenhandel.
Polizei Berlin: Dealer greifen zu immer aggressiveren Strategien
Polizei warnt vor Gefahr für Kinder
Lea, Kafvka, Kraftklub, Nina Chuba und Co. wehren sich
Fans haben gegen Bots keine Chance
Fans werden durch Tricks zum Kauf gedrängt
Viagogo verteidigt seine Rolle
Klare Regeln gefordert – Wiederverkäufer immer professioneller
In Kürze:
- Wenn der Verlust des Arbeitsplatzes droht, sollen Betroffene einen Wechsel rechtzeitig vorbereiten können.
- Der Gesetzentwurf sieht eine vierwöchige Probephase in einem möglichen neuen Betrieb vor.
- Das Bundesarbeitsministerium will auch digitale Beratung ausbauen.
- Verbände sehen teilweise Anlass zur Nachbesserung.
Bas: Unkompliziert wechseln
720 Millionen Euro bei Bürokratiekosten einsparen
BDA: Sechs statt vier Wochen Erprobung
dbb: Kein Vorwand für Personalabbau
In Harmonie mit der Natur leben

Gärten waren ein fester Bestandteil der altchinesischen Kultur, und Windspiele sollten negative Energien abwehren.
Foto: Segoro Adem/iStock
Dachsparrenaufsatz in Form eines Drachenkopfes, der ein Windspiel mit Swastika-Ornament hält, 10. Jahrhundert, frühe Goryeo-Dynastie in Korea.
Foto: Metropolitan Museum of Art, New York City, CC0
Ein sozialer Zweck

Eine illustrierte Folioausgabe aus der Wormser Bibel (1025–1075 n. Chr.) zeigt zwei Musiker mit mittelalterlichen Musikinstrumenten. Der Musiker links spielt Glockenspiel, der andere bläst ein Horn und hält ein Kornett mit einem geschnitzten Tierkopf.
Schönheit und Musik zur Besinnung
Opfer wurde mit Drohung gegen seine Eltern erpresst
Sofortmaßnahmen
Die Tat in Stade
Weitere Beteiligte

Andacht in Stade.
Foto: Carsten Neff/dpa
Reaktionen
Tagesplatte für zwei Mark
„Wäre Zufall, wenn die Flasche richtig weit geschwommen wäre“
Die Biografie von Nickolas Emrich liest sich aufregend unterschiedlich. Er war Radiomoderator, studierte Jura, führte zwei Unternehmen im gastronomischen Bereich, sattelte um auf Polizist und unterrichtete an der Polizeiakademie. Jetzt ist er Autor seines zehnten Buches. Zuletzt fuhr er für ein knappes Jahr U-Bahn in Berlin.
Konkrete Vorschläge, welche Gesetze verändert werden sollten, schöpft Emrich aus seiner davorliegenden Polizeizeit.
Herr Emrich, Sie sprechen davon, dass der Staat die Regeln, die er selbst aufstellt, nicht mehr durchsetzen kann. Wer ist Ihrer Meinung nach konkret aufgerufen, etwas zu ändern? Und wie sollte das aussehen?
Der Ruf nach einem stärkeren Staat wird meist mit mehr Polizei und mehr Überwachung assoziiert. In vielen anderen Staaten zeigt sich, dass mehr Überwachung nicht automatisch mehr Sicherheit oder gar Freiheit bedeutet. Worin sehen Sie den Unterschied zu Ihrer Forderung?
Sie sagen nachschärfen. Heißt das Gesetzesänderung oder dass die Judikative das wirklich umsetzt, was sie schon als Handhabe hat?
Das hört sich nach einem langen Weg an, oder?
Wie kann Ihrer Meinung nach, das Sicherheitsgefühl in der Gesellschaft wieder wachsen?
Sie beschreiben viel in Ihrem Buch die Akzeptanz von Tabubrüchen. Sehen Sie andere Hebel, außer Gesetzesverschärfungen, das ethische Grundverständnis wieder mehr zum Tragen zu bringen?
Sehen Sie keine Gefahr, dass dieser Druck, wenn er stärker wird, sich nur in eine andere Richtung verschiebt? Wo ist die Möglichkeit, wirklich ein Problem zu lösen?
Sie zitieren Thomas von Aquin: Gerechtigkeit ohne Barmherzigkeit ist Grausamkeit. Doch Barmherzigkeit ohne Gerechtigkeit ist die Mutter aller Auflösung. Wo würden Sie sich konkret mehr Barmherzigkeit wünschen? Und wo mehr Gerechtigkeit?
Herzlichen Dank, Herr Emrich, dass Sie sich die Zeit für das Interview genommen haben.

Foto: Deutscher Wirtschaftsbuch Verlag
Buchdetails:
Titel: Der Preis unserer Toleranz. Warum innere Sicherheit die neue soziale Gerechtigkeit ist
Autor: Nickolas Emrich
Erscheinungsdatum: 21.07.2026
Verlag: Deutscher Wirtschaftsbuch Verlag
Seitenzahl der Printausgabe: 176 Seiten
ISBN: 978-3-690-66278-9
Preis: 18,00 €
Glanzzeit als Spieler























