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TICKER Fußball-WM: Alle Entwicklungen bis zum Finale


Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko ist offiziell beendet.

HEUTE16:33 Uhr

Fußball-Weltmeister Spanien: Mannschaft zu Siegesfeiern in Madrid eingetroffen

Nach ihrem Titelgewinn bei der Fußball-Weltmeisterschaft ist die spanische Nationalmannschaft in die Heimat zurückgekehrt. Ihre Maschine aus den USA landete am frühen Montagnachmittag auf dem Flughafen Barajas von Madrid – mit einer kleinen spanischen Fahne auf dem Cockpit. Als erste verließen Trainer Luis de la Fuente sowie Mannschaftskapitän Rodrigo Hernandez (Rodri) das Flugzeug. Mit der Medaille um den Hals hielt Rodri den WM-Pokal in die Höhe.
Nach einem Essen an geheimem Ort sollen die Spieler gegen 17:30 Uhr vom spanischen König Felipe VI. im Zarzuela-Palast vor den Toren von Madrid empfangen werden. Anschließend werden sie gegen 18:00 Uhr von Ministerpräsident Pedro Sánchez im Regierungssitz, dem Moncloa-Palast, begrüßt.
Von dort aus wird die ruhmreiche Fußballmannschaft in einem offenen Bus durch die Madrider Innenstadt fahren. Ziel ist der Cibeles-Platz vor dem Rathaus von Madrid, wo das Team gegen 21:00 Uhr eintreffen soll. Auf den Straßen von Madrid werden rund eine Million Menschen erwartet. Nach Behördenangaben werden mehr als 2.000 Polizisten sowie 400 Einsatzkräfte der Guardia Civil vor Ort sein.
HEUTE0:03 Uhr

Die Bilder der Ehrungen

 
HEUTE0:03 Uhr

Europameister wird Weltmeister

Spanien ist Weltmeister. Die La Furia Roja gewann das Finale der Fußball-WM mit einem 1:0 in der Verlängerung. Das Spiel begann mit einer frühen Chance für Spanien, als Lamine Yamal nach einem Doppelpass mit Dani Olmo frei zum Abschluss kam, jedoch scheiterte. Argentinien versuchte, durch Ballbesitz Sicherheit zu gewinnen, konnte jedoch keine nennenswerten Offensivakzente setzen. Die erste Halbzeit endete torlos, wobei Spanien schon deutlich mehr Ballbesitz hatte, aber keine Lücken in der argentinischen Abwehr fand.
Nach einer fast 30-minütigen Halbzeitpause mit opulenter Show erhöhte Spanien im zweiten Durchgang den Druck, während Argentinien weiterhin defensiv agierte. Argentinien konnte über weite Strecken keinen Schuss auf das spanische Tor verzeichnen und blieb offensiv blass, versuchte dies aber offenbar durch einige Fouls auszugleichen. Nach Gelb-Rot für Enzo Fernández in der 93. Minute gingen die Südamerikaner mit einem Spieler weniger in die Verlängerung.
In der 96. Minute brachte Nico Williams den Ball bereits ins argentinische Tor – doch weil Merino vorher ein Foul verübt haben soll, zählte der Treffer noch nicht. Das besorgte sein Teamkollege Ferran Torres dann in der 106. Minute. In den letzten fünf Minuten drehten die Argentinier auf, konnten aber kein Tor verbuchen.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 20.7.). Spanien reicht am Ende ein Tor zum zweiten Weltmeistertitel des Landes. Argentinien ist Vizemeister und England sicherte sich Bronze.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 20.7.). Spanien reicht am Ende ein Tor zum zweiten Weltmeistertitel des Landes. Argentinien ist Vizemeister und England sicherte sich Bronze.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
GESTERN22:04 Uhr

Halbzeitshow beginnt mit Madonna

Madonna leitet die umstrittene Halbzeitshow ein, die die Halbzeitpause – regelwidrig – auf mindestens 25 Minuten verlängert. Die Muppets spielen Schlagzeug zu „Seven Nation Army“ von den White Stripes und auch die rudernden Norweger bekommen eine kurze Hommage. Außerdem traten der kanadische Sänger Justin Bieber und die kolumbianische Sängerin Shakira mit ihrem Fußball-Hit „Dai Dai“ auf.
 
GESTERN21:55 Uhr

Zur Halbzeit 0:0

Seit dieser WM besteht ein Fußballspiel aus vier Vierteln. Bis zur Halbzeitpause bleibt es beim Anfangsstand von 0:0. Die erste echte Chance hatte Lamine Yamal, doch der argentinische Torwart war zu Stelle und konnte kläre. Zwei Ecken für Spanien blieben ebenfalls ungefährlich.
 
GESTERN19:22 Uhr

Das Taktik-Labor: Präzisionsmaschine gegen die Unsterblichen

Es ist ein Finale der Superlative, das auch an den Seitenlinien eine wunderbare Geschichte schreibt, denn Spaniens erfahrener Coach Luis de la Fuente trifft auf seinen ehemaligen Musterschüler Lionel Scaloni, den er einst 2017 bei der Trainerausbildung in Spanien unterrichtete. Heute Abend wird der Schüler versuchen, den Meister mit taktischer Flexibilität und maximaler Leidenschaft zu überlisten. Im Mittelpunkt des weltweiten Interesses steht das faszinierende Generationen-Duell auf den Flügeln.
Auf der argentinischen Seite zieht der mittlerweile 39-jährige Lionel Messi einsam seine Kreise. Wer dachte, der König sei müde, der irrte gewaltig, denn Messi spielt ein phänomenales Turnier, strahlt eine enorme Torgefahr aus und bleibt der unbestrittene emotionale und taktische Fixpunkt der Albiceleste.
Ihm gegenüber steht mit dem erst 19-jährigen Lamine Yamal das aufregendste Gesicht der neuen Generation. Yamal hat bei dieser Weltmeisterschaft die meisten erfolgreichen Dribblings aller Akteure absolviert und seine unbeschwerte, unberechenbare Schnelligkeit wird die argentinische Hintermannschaft vor massive Probleme stellen.
Dieses Offensivspektakel wird jedoch maßgeblich im Mittelfeld entschieden, wo Spaniens Metronom Rodri die Fäden zieht. Er dirigiert das Tempo fast nach Belieben und hat in diesem Turnier bereits einen historischen Passrekord aufgestellt, während ihm auf argentinischer Seite der aggressive Enzo Fernández entgegentritt, um genau jene Räume physisch zu schließen, die Spanien für sein gefürchtetes Kombinationsspiel benötigt.
 
GESTERN17:23 Uhr

Rauch von Waldbränden verzieht sich: WM-Finale kann bei klarem Wetter stattfinden

Spektakel zum Ende der Fußball-Weltmeisterschaft: Zur Abschlussfeier im MetLife-Stadion vor den Toren New Yorks, dem anschließenden Endspiel zwischen Argentinien und Spanien (21.00 Uhr MESZ) und der Halbzeitshow wurden am Sonntag zahlreiche Stars erwartet.
Die rauchige Luft hatte zwischenzeitlich sogar Zweifel daran aufkommen lassen, dass das WM-Endspiel am Sonntag stattfinden könnte. Der Rauch verschwand am Tag des Finales aber wieder. Der gesundheitsgefährdende Waldbrand-Rauch aus Kanada hatte in den vergangenen Tagen nicht nur New York, sondern auch andere US-Millionenstädte wie Chicago erreicht.

Gesamtansicht vor dem Finale der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Argentinien im New York New Jersey Stadium am 19. Juli 2026 in East Rutherford, New Jersey.

Foto: Elsa/Getty Images

 
GESTERN12:45 Uhr

Argentinien-Fans stimmen sich am Times Square ein

Zahlreiche Argentinien-Fans haben sich am Samstagabend (Ortszeit) am Times Square in New York auf das Finale der Fußball-WM eingestimmt.
Viele hellblau-weiße Fahnen waren im Stadtteil Manhattan zu sehen, kleine selbst gebastelte Pokale und Menschen in Trikots – bevorzugt mit den Namen von Superstar Lionel Messi oder der 2020 gestorbenen argentinischen Fußball-Legende Diego Maradona auf dem Rücken.
 
GESTERN8:00 Uhr

Finalspiel am Sonntag

Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Spieltag im Finalspiel gegeneinander an:
  • 21:00 Uhr: Spanien gegen Argentinien in New York Jersey, USA (Übertragung: ZDF)
 
GESTERN1:19 Uhr

Spiel um Platz 3: Das torreichste Spiel der WM

Bei der Fußball-WM haben sich England und Frankreich im Spiel um Platz 3 ein Tor-Spektakel geliefert, das schließlich mit 6:4 zu Gunsten der Briten endete.
Die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel zeigte in der ersten Hälfte eine unangefochten dominante Leistung und ging früh durch Declan Rice in Führung (3. Minute). Kurz darauf erhöhte Ezri Konsa per Kopf auf 2:0 (18.). Bukayo Saka baute die Führung mit zwei Toren aus (37./45.+1). Frankreich, das in der ersten Halbzeit kaum ins Spiel fand, musste mit einem 0:4-Rückstand in die Pause gehen.
Die Franzosen zeigten sich nach der Halbzeitpause wie ausgewechselt und kamen durch Kylian Mbappé früh zum 1:4-Anschlusstreffer (48.). Wenig später verkürzte Bradley Barcola weiter (54.). Dann nahm die Partie an Fahrt auf und es folgte ein Angriff nach dem anderen. Frankreich verkürzte erneut durch Mbappé (63.) zum 4:3.
England bekam in der Schlussphase einen Elfmeter, den Bukayo Saka verwandelte (87.) zum 5:3. Doch Frankreich wollte sich nicht geschlagen geben und Ousmane Dembélé verkürzte erneut zum 5:4 (90.+3.). Schließlich legte für die Engländer Jude Bellingham zum 6:4-Schlussstand nach (90.+6.). England feiert mit seinem 3. Platz das beste WM-Ergebnis seit dem Titelgewinn 1966.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 19.7.). England setzt sich im bisher torreichsten Spiel dieser WM mit 6:4 gegen Frankreich durch und sichert sich die Bronzemedaille.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 19.7.). England setzt sich im bisher torreichsten Spiel dieser WM mit 6:4 gegen Frankreich durch und sichert sich die Bronzemedaille.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
GESTERN0:38 Uhr

Mbappé zieht an Messi vorbei

Frankreichs Topstürmer Kylian Mbappé ist in der ewigen WM-Torjägerliste am argentinischen Superstar Lionel Messi vorbeigezogen. Der Kapitän der Équipe Tricolore erzielte im Spiel um Platz drei gegen England die Treffer zum 1:4 (47. Minute) und 3:4 (66.) und steht nun bei insgesamt 22 Treffern bei Fußball-Weltmeisterschaften.
Messi hat 21 WM-Tore, kann aber im Endspiel gegen Spanien nachlegen. Er trifft mit Titelverteidiger Argentinien am Sonntag auf Europameister Spanien. Messi erzielte seine 21 Treffer in insgesamt 33 WM-Spielen.
Vor dem XXL-Turnier in den USA, Kanada und Mexiko hatte noch der frühere deutsche Nationalspieler Miroslav Klose mit 16 Toren die Rangliste angeführt.
 
18. Juli19:45 Uhr

Gewitter: Spanien sagt Abschlusstraining vor WM-Finale ab

Spanien hat wegen eines Gewitters auf das Abschlusstraining vor dem WM-Finale verzichtet und geht ohne letzten Test ins Endspiel gegen Argentinien. Trainer Luis de la Fuente entschied laut Medien wegen des Wetters im Großraum New York die letzte Einheit abzusagen, statt auf ein Zeitfenster ohne Blitz und Donner zu warten.
Argentinien begann das eigene Abschlusstraining mit Verzögerung. Die beiden Mannschaften treffen am Sonntag in East Rutherford aufeinander.
Das Wettertief mit Gewittern, viel Regen und sinkenden Temperaturen sollte die zuletzt schlechte Luftqualität verbessern und für gute Werte am Final-Spieltag sorgen.
Mit diesem Tiefdruckgebiet wurden Winde erwartet, die die seit Tagen über der Region hängenden Rauchwolken gen Norden verdrängen könnten, hieß es in der Vorhersage vom nationalen Wetterdienst. Damit sollte sich auch die Luftqualität wieder verbessern.
WM 2026 - Messi und Co beim Training vor dem WM-Finale.

WM 2026 – Messi und Co beim Training vor dem WM-Finale.

Foto: Ashley Landis/AP/dpa

 
18. Juli18:34 Uhr

Vorbereitungen auf Finalspiel Spanien gegen Argentinien

Im Finale der Fußball-Weltmeisterschaft kämpfen Spanien und Argentinien am Sonntag (21:00 Uhr MESZ) um den Titel – das Spiel wird zugleich zur Bühne für zahlreiche Musikstars.
Im MetLife-Stadion im US-Bundesstaat New Jersey findet 90 Minuten vor Anpfiff zunächst die Abschlusszeremonie der WM statt, zu der unter anderen der für seine Stunts bekannte Hollywoodstar Tom Cruise, der Sänger Robbie Williams und der Rapper Post Malone erwartet werden.
Angekündigt ist zudem eine Halbzeitshow mit Stars wie Madonna, Justin Bieber, der K-Pop-Band BTS und Shakira. Die Pause dürfte wegen des Auf- und Abbaus der Bühne länger ausfallen als die üblichen 15 Minuten.
 
18. Juli15:43 Uhr

Spaniens Trainer: Yamal „in optimaler Form“

Im Halbfinale erhielt Yamal noch einen schmerzhaften Schlag auf den Oberschenkel, für das Endspiel soll Spaniens Topstar laut Trainer de la Fuente aber topfit sein.
„Das war schmerzhaft für ihn, aus Vorsicht haben wir ihm Minuten zur Erholung gegeben. Es geht ihm gut heute, er hat mit der Mannschaft trainiert und er ist in optimaler Form“, sagte de la Fuente vor dem Finale.
Yamal war im Halbfinale gegen Frankreich im Strafraum gefoult worden und hatte so den Elfmeter zur 1:0-Führung für Spanien ermöglicht.
 
18. Juli12:43 Uhr

Argentiniens Torwart spielt mit gebrochenem Finger

Argentiniens Nationaltorwart Emiliano Martínez kämpft kurz vor dem WM-Finale noch mit den Folgen einer Verletzung an der rechten Hand.
„Meine Hand tut immer noch jeden Tag weh“, sagte der 33-Jährige. Martínez hatte sich am 20. Mai vor dem Europa-League-Finale in Istanbul beim Aufwärmen verletzt. Er brach sich den Ringfinger an der rechten Hand.
Dennoch gewann er mit Aston Villa gegen den SC Freiburg. Jeder Spezialist, mit dem er gesprochen hat, habe ihm gesagt, dass eine Operation nötig sei. Er habe sich aber dazu entschieden, sie hinauszuzögern, berichtete Martínez.
 
18. Juli12:40 Uhr

Die Teams bereiten sich vor

Englands Nationaltrainer Thomas Tuchel hat die Kritik von Medien und Ex-Spielern nach dem WM-Scheitern im Halbfinale gekontert. Wenn wir gewinnen, ist es „das beste Ergebnis bei einer Weltmeisterschaft seit 60 Jahren. Es ist alles eine Frage der Perspektive“, sagte der Schwabe.
Der Weltmeister von 1966 trifft in Miami Gardens im Spiel um Platz drei am Samstag auf Frankreich.
Tuchel räumte ein, dass England zu Frankreich und den Finalisten Spanien und Argentinien Nachholbedarf habe. „Die Lücke ergibt sich durch die Titel. Das haben sie sich über Jahre aufgebaut. Aber es ist möglich, sie zu schließen.“

Didier Deschamps, Cheftrainer der französischen Nationalmannschaft, am Tag vor dem Spiel um den dritten Platz der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Frankreich und England im Miami Stadium am 17. Juli 2026 in Miami Gardens, Florida.

Foto: Jamie Squire/Getty Images

Thomas Tuchel, Trainer der englischen Nationalmannschaft, im Vorfeld des Spiels um den dritten Platz zwischen Frankreich und England im Miami Stadium am 17. Juli 2026 in Miami Gardens, Florida.

Foto: Kevin C. Cox/Getty Images

 
18. Juli8:00 Uhr

Spiel am Samstag

Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Spieltag im Spiel um Platz 3 gegeneinander an:
  • 23:00 Uhr: England gegen Frankreich in Miami, USA
 
17. Juli21:04 Uhr

Mehr als 200 Unterstützerschreiben für Infantino

Im Gegensatz zum Deutschen Fußball-Bund hat sich eine überwältigende Mehrheit der FIFA-Mitgliedsverbände für eine Wiederwahl von Gianni Infantino ausgesprochen. Der amtierende Präsident des Weltverbands habe trotz des Wirbels um die aufgehobene Rot-Sperre für US-Profi Folarin Balogun die formale Unterstützung von mehr als 200 Ländern erhalten, berichtete der „Guardian“.
Demnach habe nur eine Handvoll der 211 Verbände kein Unterstützungsschreiben unterschrieben. Die Größenordnung deckt sich mit dpa-Informationen.
Der DFB hatte zuletzt bestätigt, kein Unterstützungsschreiben für die Wiederwahl Infantinos unterzeichnet zu haben. Infantino darf sich zum jetzigen Stand seiner erneuten Wiederwahl beim FIFA-Kongress am 18. März 2027 im marokkanischen Rabat sicher sein.
 
17. Juli18:12 Uhr

WM-Finale: Organisatoren beobachten Waldbrand-Rauch genau

Muss das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft in East Rutherford bei New York am Sonntag wegen Waldbrand-Rauchs verschoben oder verlegt werden? Diese Frage hat am Freitag die US-Regierung und den Fußball-Weltverband Fifa beschäftigt. Die Organisatoren beobachteten die Lage genau, sagte der WM-Verantwortliche im Weißen Haus, Andrew Giuliani, am Freitag vor Journalisten in New York.
Giuliani sagte weiter, er werde die Frage mit Fifa-Präsident Gianni Infantino diskutieren. Präsident Donald Trump wurde am Freitag ebenfalls in New York erwartet, wo er im Trump-Tower an einem Fifa-Empfang teilnehmen wollte. Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez wird ebenfalls erwartet.
Gesundheitsgefährdender Waldbrand-Rauch aus Kanada hatte in den vergangenen Tagen US-Millionenstädte wie New York und Chicago erreicht. Am Freitag gaben die Behörden auch in der Hauptstadt Washington eine Gesundheitswarnung wegen einer sehr hohen Feinstaubbelastung aus.
Rauch trübt die Luft in der Millionenmetropole New York.

Rauch trübt die Luft in der Millionenmetropole New York.

Foto: Ryan Murphy/FR172324 AP/AP/dpa

 
17. Juli8:26 Uhr

Dankert beim Finale, Milei verzichtet

Beim WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien ist zumindest doch noch ein Deutscher dabei. Der Fußball-Weltverband FIFA nominierte Bastian Dankert als Video-Assistenten für das Endspiel am Sonntag in East Rutherford (21.00 Uhr MESZ/ZDF). Der 46-Jährige wird den Slowenen Slavko Vinčić unterstützen, der sein erstes WM-Finale als Schiedsrichter leiten wird.

Argentiniens Präsident Javier Milei verzichtet hingegen auf den Besuch des Endspiels, damit seine „Glücksroutine“ nicht unterbrochen wird.

16. Juli17:49 Uhr

Britischer Minister fordert Fifa-Ermittlungen gegen Argentinien – Falkland-Transparent bei WM

Die britische Regierung hat den Fußballweltverband Fifa zu Ermittlungen gegen die argentinische Nationalmannschaft wegen eines Transparents zu den Falkland-Inseln aufgefordert. Wirtschaftsminister Peter Kyle sprach am Donnerstag, den 16. Juli, von einem „eklatanten Verstoß“ gegen das Verbot politischer Botschaften auf dem Spielfeld. Das Büro von Premierminister Keir Starmer unterstützte die Forderung. Argentiniens Präsident Javier Milei stellte sich hingegen hinter die argentinische Nationalmannschaft.
„Die Weltmeisterschaft gehört vielleicht nicht uns, aber die Falkland-Inseln ganz sicher“, erklärte eine Regierungssprecherin in London. Wirtschaftsminister Kyle forderte die Fifa auf, den Vorfall „gründlich“ zu untersuchen. Der Weltverband äußerte sich zunächst nicht.
Argentinische Spieler hatten nach ihrem 2:1-Sieg gegen England im WM-Halbfinale am Mittwoch in Atlanta ein Transparent mit der Aufschrift „Las Malvinas son argentinas“ („Die Malwinen sind argentinisch“) gezeigt. Politische Botschaften von Spielern und Offiziellen sind nach den Fifa-Regeln verboten.

Argentiniens Giovani Lo Celso zeigt nach dem WM-Halbfinalsieg gegen England, am 15. Juli nach dem 2:1-Sieg im Halbfinale, ein Banner zum Falklandinsel-Konflikt.

Foto: Shaun Botterill/Getty Images

 
16. Juli8:49 Uhr

Argentinien: „Spielen wie Achtjährige“

Argentiniens Trainer Lionel Scaloni sagt nach dem Sieg über England: „Es gibt nichts Vergleichbares. Die Jungs hatten keine Angst, sie fühlten die Last der Verantwortung nicht.“
Und Argentinien hatte Lionel Messi, der erneut entscheidenden Anteil an dem Sieg hatte. Der 39-Jährige bereitete beide Treffer vor. „Messi in den letzten 20 Minuten – da konnte er machen, was er wollte“, sagt Scaloni.
Das Erfolgsgeheimnis sei: „Sie spielen wie Achtjährige. Sie denken nicht daran, ob sie vorbeischießen oder in das Finale kommen. Sie wollen nur Fußball spielen.“
 
16. Juli5:59 Uhr

Argentinien könnte Strafe drohen

Schon vor der Partie war das Halbfinal-Duell in Atlanta aufgrund der politischen Vergangenheit aufgeladen gewesen. Inmitten der Siegesfeier zeigten argentinische Spieler dann ein Plakat mit der Aufschrift „Las Malvinas son argentinas“ („Die Malvinas sind argentinisch“).
Mit dem Spruch will Argentinien seine Besitzansprüche auf die sogenannten Malvinas, wie die Falklandinseln in Argentinien heißen, erklären.
Argentinien und Großbritannien hatten 1982 mehr als 70 Tage lang Krieg um die Inseln vor der Küste Argentiniens geführt. Dabei starben rund 1.000 Soldaten. Die Inseln sind seit 1833 britisches Überseegebiet. Der Weltverband FIFA verbietet rund um die WM-Spiele, politische Botschaften zu präsentieren. Dem argentinischen Team könnte damit eine Strafe drohen.
Argentinien Spieler feiern ihren Sieg mit einem umstrittenen Plakat, das Ihnen noch eine Strafe einfahren könnte. Darauf steht „Die Falkland-Inseln gehören zu Argentinien“. Besagte Inseln waren 1982 Kriegsschauplatz zwischen den beiden Ländern.

Argentinien Spieler feiern ihren Sieg mit einem umstrittenen Plakat, das Ihnen noch eine Strafe einfahren könnte. Darauf steht „Die Falkland-Inseln gehören zu Argentinien“. Besagte Inseln waren 1982 Kriegsschauplatz zwischen den beiden Ländern.

Foto: Paul Ellis/AFP via Getty Images

 
15. Juli23:05 Uhr

Argentinien schlägt England

Im zweiten Halbfinale der Fußball-WM 2026 hat sich Argentinien mit 2:1 gegen England durchgesetzt. Das Spiel begann zunächst mit viel Druck der Engländer, die den Argentiniern im Spielaufbau kaum Luft zum Atmen ließen. Beide Teams zeigten von Beginn an eine aggressive Spielweise, was zu zahlreichen Fouls und Unterbrechungen führte. In der ersten Halbzeit gab es letztendlich keine Tore, aber die Partie war von einer hitzigen Atmosphäre geprägt.
Nach dem Seitenwechsel brachte Anthony Gordon die Engländer schnell in Führung (55.). Im Anschluss erhöhte Titelverteidiger Argentinien zunehmend den Druck und kam zu mehreren gefährlichen Chancen. Doch der englische Torwart Pickford verhinderte lange den Ausgleich.
Argentinien versuchte es mit mehreren Wechseln, um die Offensive zu beleben. Kurz vor Ende machte sich die Wechsel bezahlt und Enzo Fernández erzielte das Ausgleichtor (85.). Sieben Minuten später traf dann Martinez per Kopf und beendete damit den englischen Traum von der ersten Finalteilnahme seit 1966.
Im Endspiel treffen die Argentinier am Sonntag um 21:00 Uhr auf Spanien. England muss sich dagegen mit dem Spiel um Platz 3 gegen Frankreich begnügen, welches am Samstag um 23:00 Uhr startet.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 15.7.). Argentinien schafft mit einem Sieg gegen England den Einzug ins WM-Finale und trifft dort am Sonntag auf Spanien. bereits am Samstag spielen Frankreich und England um den 3. Platz.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 15.7.). Argentinien schafft mit einem Sieg gegen England den Einzug ins WM-Finale und trifft dort am Sonntag auf Spanien. bereits am Samstag spielen Frankreich und England um den 3. Platz.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
15. Juli20:05 Uhr

Argentiniens Vizepräsidentin bezeichnet Engländer als „Piraten“

Vor dem Halbfinale zwischen Argentinien und England um 21:00 Uhr hat die argentinische Vizepräsidentin Victoria Villarruel die Engländer als „Piraten“ bezeichnet. Das Spiel gegen England sei „nicht einfach nur ein weiteres Spiel“, erklärte Villarruel im sozialen Medium „X“.
Hintergrund ist der Falkland-Krieg zwischen Argentinien und Großbritannien im Jahr 1982 um die zum britischen Kolonialreich gehörenden Inseln vor dem argentinischen Festland, der mit einer Kapitulation Argentiniens endete.
Die Äußerungen der argentinischen Vizepräsidentin standen im starken Kontrast zu denen des argentinischen Nationaltrainers Lionel Scaloni und mehrerer Spieler, die versucht hatten, die politische und historische Bedeutung des Spiels herunterzuspielen. „Es ist ein Fußballspiel, ganz einfach“, erklärte Scaloni. „Das mit Politik zu vermischen, wäre Wahnsinn.“
 
15. Juli19:45 Uhr

Keine Beschlüsse bei Sitzung zu Klopp

Die Sitzung der DFB-Spitzenfunktionäre zum erhofften Engagement von Jürgen Klopp als Bundestrainer ist ohne konkrete Ergebnisse beendet worden. Nach dpa-Informationen hatte die digital abgehaltene Zusammenkunft des Aufsichtsrats und der Gesellschafterversammlung der DFB GmbH und Co. KG einen reinen Informationscharakter.
DFB-Präsident Bernd Neuendorf berichtete demnach über die in den vergangenen Tagen geführten Gespräche mit Klopp in New York und Oliver Mintzlaff, dem Chef von dessen derzeitigem Arbeitgeber Red Bull, in München.
Ein Knackpunkt für eine finale Einigung mit Klopp sind demnach vor allem dessen diverse private Werbeverträge. Hier muss der DFB mit eigenen Partnern eine Lösung anstreben, inwiefern der 59-Jähriger als künftiger Bundestrainer eventuell auch für Konkurrenzunternehmen aktiv sein kann.
Jürgen Klopp ist und bleibt der Wunsch-Bundestrainer der DFB-Spitze. (Archivbild)

Jürgen Klopp ist und bleibt der Wunsch-Bundestrainer der DFB-Spitze. (Archivbild)

Foto: Jan Woitas/dpa

 
15. Juli5:05 Uhr

Tuchel sucht Trick gegen Messi

Für die Chance auf das erste englische WM-Finale seit 1966 hat Trainer Thomas Tuchel sogar überlegt, ein veraltetes taktisches Mittel einzusetzen. „Ich habe tatsächlich darüber nachgedacht, für ihn auf die gute alte Manndeckung zu setzen“, sagte der 52-Jährige über Argentiniens Superstar Messi. Die beiden Rivalen treffen heute in Atlanta im zweiten Halbfinale aufeinander.
Der 39 Jahre alte Messi bringt Tuchel besonders ins Grübeln. „Jeder kennt die Räume, die er mag. Aber er sieht Dinge früher als anderer. Dann hat er die zwei Meter, die er für seinen unglaublichen linken Fuß braucht“, sagte Englands Nationaltrainer. Er habe aber einige Muster im Spiel der Argentinier ausgemacht.
 
15. Juli0:05 Uhr

Spiel am Mittwoch

Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Spieltag im Halbfinale gegeneinander an:
  • 21:00 Uhr: England gegen Argentinien in Atlanta, USA (Übertragung: ARD)
 
14. Juli23:05 Uhr

Spanien gewinnt gegen Frankreich

Spanien hat sich im Halbfinale der Fußball-WM 2026 mit einem 2:0-Sieg gegen Frankreich durchgesetzt und sich damit das Finalticket gesichert. Spanien übernahm von Beginn an die Kontrolle und zeigte sich ballsicher. In der 22. Minute brachte Mikel Oyarzabal die Iberer per Elfmeter in Führung. Frankreich versuchte, über Umschaltmomente ins Spiel zu finden, blieb jedoch weitgehend ungefährlich.
In der zweiten Halbzeit erhöhte Spanien den Druck und belohnte sich in der 58. Minute durch Pedro Porro mit dem zweiten Treffer. Frankreich bemühte sich, ins Spiel zurückzufinden, scheiterte jedoch immer wieder an der gut organisierten spanischen Defensive. Trotz der Bemühungen von Kylian Mbappé und seinen Teamkollegen gelang es den Franzosen nicht, den Rückstand aufzuholen.
Spanien erreicht somit das Finale und wird dort auf den Sieger des zweiten Halbfinals zwischen England und Argentinien treffen.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 14.7.). Spanien setzte sich im ersten Halbfinale gegen Frankreich durch und spielt am kommenden Samstag um den WM-Titel. Der Gegner ermittelt sich heute Abend im Spiel zwischen England und Argentinien.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 14.7.). Spanien setzte sich im ersten Halbfinale gegen Frankreich durch und spielt am kommenden Samstag um den WM-Titel. Der Gegner ermittelt sich heute Abend im Spiel zwischen England und Argentinien.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

Der Franzose Maxence Lacroix (#26) köpft den Ball gegen Rodri (#16) aus Spanien während des Halbfinalspiels der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Frankreich und Spanien im Dallas Stadium am 14. Juli 2026 in Arlington, Texas.

Foto: Shaun Botterill/Getty Images

 
14. Juli21:06 Uhr

26 WM-Spiele: Deschamps löst Schön als Rekordtrainer ab

Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps hat den ehemaligen Bundestrainer Helmut Schön als Rekord-Trainer bei Fußball-Weltmeisterschaften abgelöst. Das Halbfinale gegen Spanien im Dallas-Stadion ist Deschamps 26. WM-Spiel als Cheftrainer. Der 57-Jährige übernahm die Bestmarke von Schön – der seinen letzten Einsatz vor 48 Jahren bei der WM 1978 hatte – am Nationalfeiertag der Franzosen.
Seit 2012 ist der Ex-Profi als französischer Nationaltrainer im Amt. Nach dieser WM wird er es abgeben – dem Vernehmen nach an Zinédine Zidane. 1998 holte Deschamps den WM-Titel als Spieler, 2018 als Trainer. Lediglich Franz Beckenbauer und Mário Zagallo gelang ebenfalls ein solches Double. Gleich zwei WM-Titel als Coach holte bisher nur Vittorio Pozzo: 1934 und 1938 mit Italien.
In Deschamps‘ 26 WM-Partien ist auch das Gruppenspiel gegen Norwegen mitgerechnet. Der Franzose stand bei dieser Partie allerdings nicht an der Seitenlinie, weil er nach dem Tod seiner Mutter in die Heimat geflogen war. Von der FIFA wird die Begegnung (4:1) dennoch in Deschamps‘ offizieller WM-Statistik aufgeführt.
 
14. Juli10:59 Uhr

Frankreich: Spanien ist der Favorit

Bei der Fußball-WM wächst die Anspannung vor dem ersten Halbfinale zwischen Frankreich und Spanien. Trotz der Offensivmacht seines Teams schiebt Frankreichs Trainer Didier Deschamps die Favoritenrolle für das heutige Duell in Arlington Spanien zu.
Deschamps hatte in den vergangenen Wochen mehrfach erklärt, dass er den Europameister bei diesem Turnier am stärksten einschätze. „Spanien ist der Favorit“, sagte er vor der Partie nun erneut.
„Sie haben nur ein Tor kassiert in den letzten sechs oder sieben Spielen.“ Es könne ein „spektakuläres Spiel werden mit hoher Qualität in der Offensive und Defensive“, meinte er.
 
14. Juli6:03 Uhr

Spanien und Yamal

Geht es nach Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente, kommt das beste WM-Spiel von Lamine Yamal erst noch. „Ich habe ihm gesagt, er soll ruhig bleiben und es genießen. Der große Tag von Lamine Yamal kommt noch bei dieser WM. Ich hoffe, es ist morgen – oder im Finale, wenn wir uns qualifizieren“, sagte der 65-Jährige.
Yamal war zwar schon mehrfach zum besten Spieler einer Partie gewählt worden, steht aber nach sechs Spielen bei nur einem Treffer und keiner Vorlage bei der XXL-WM in den USA, Kanada und Mexiko.
Der Jungstar stört sich nicht an seiner niedrigen Torausbeute. „Ich mache mir keine Sorgen, ob ich treffe oder nicht“, betonte der Flügelspieler des FC Barcelona.
Lamine Yamal bekam für seine Aktionen den lautesten Applaus im Stadion.

Lamine Yamal (l) bekam für seine Aktionen den lautesten Applaus im Stadion.

Foto: Andre Penner/AP/dpa

 
14. Juli0:05 Uhr

Spiel am Dienstag

Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Spieltag im Halbfinale gegeneinander an:
  • 21:00 Uhr: Frankreich gegen Spanien in Dallas, USA (Übertragung: ZDF)
 
13. Juli22:02 Uhr

Empfang für Norwegens Team – Haaland mit Waschbär-Souvenir

Das norwegische Team ist nach dem Viertelfinal-Aus gegen England begeistert in der Heimat empfangen worden, Stürmerstar Haaland präsentierte dabei ein Faible für ausgefallene Souvenirs. Der 25-Jährige stieg mit einem ausgestopften Waschbären in der Hand aus dem Flugzeug. „Er ist mir nach Hause gefolgt“, schrieb Haaland auf Instagram. In der Hand hält der Waschbär eine Glasflasche.
Erling Haaland und sein Waschbär.

Erling Haaland und sein Waschbär.

Foto: Jan Langhaug/NTB Scanpix/AP/dpa

Vom Flughafen Gardermoen ging es zum Osloer Schloss, wo die Mannschaft von König Harald, Prinz Haakon und anderen Mitgliedern der Königsfamilie empfangen wurde. „Er hat uns zu Hause willkommen geheißen und uns zu unserer Leistung gratuliert“, sagte Kapitän Martin Ödegaard über die Begegnung mit dem 89 Jahre alten König.
Zwischen dem Palast und dem Universitätsplatz, einer Entfernung von etwa 450 Metern, hatten sich 88.000 Menschen versammelt, um die Mannschaft zu feiern.
Auf dem Schlossplatz zelebrierten Team und Bevölkerung zusammen den mittlerweile weltberühmten Ruder-Jubel. Haaland war da nicht mehr dabei, weil er schon auf der Weiterreise in den Urlaub war.
 
12. Juli21:21 Uhr

Klopp trifft sich mit Mintzlaff Ende der Woche

In der fast geklärten Bundestrainer-Frage um Wunschkandidat Jürgen Klopp soll sich die DFB-Spitze am Dienstag mit Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff treffen.
Wie der „Kicker“ berichtet, soll dann eine vorzeitige Ausstiegsmöglichkeit aus Klopps bis 2029 datiertem Vertrag als Head of Global Soccer des Konzerns besprochen werden. Ende der Woche soll sich in New York Mintzlaff dann mit Klopp treffen. Offizielle Angaben lagen zunächst nicht vor.
Klopp hat bereits eine Grundsatzvereinbarung mit den DFB-Bossen um Präsident Bernd Neuendorf und Vizepräsident Hans-Joachim Watzke bei einem Gipfeltreffen in den USA erzielt, wo der frühere Dortmunder und Liverpooler Coach als TV-Experte für MagentaTV arbeitet. Eine Einigung mit Klopps derzeitigem Arbeitgeber Red Bull steht aber noch aus.
 
12. Juli8:34 Uhr

Kabel-Eklat um Englands erstes Tor gegen Norwegen

Beim Spiel Norwegen gegen England in Miami kam es zu einer unerwarteten Szene vor dem 1:1 – dem Ausgleichstreffer von England. Nach dem Abstoß von Norwegens Torwart Örjan Nyland wird der Ball von einem gespannten Kamerakabel in der Luft gestoppt.
Er fällt wie ein Stein herunter und gelangt vor die Füße von Anthony Gordon – der daraufhin das Tor einleitet. Der Weltverband FIFA besteht darauf, dass der Chip im Ball keine Berührung aufgezeichnet habe.
Die Norweger und auch die TV-Aufnahmen scheinen einen anderen Rückschluss zuzulassen. „Also ich würde eher den Norwegern glauben als der FIFA“, sagte Englands Ex-Nationalspieler Gary Neville.
Bellinghams Tor ermöglichte die Verlängerung und ein Patzer von Nyland dort den zweiten Treffer des Stars von Real Madrid.
 
12. Juli5:12 Uhr

Argentinien-Schweiz endet 3:1

Argentinien hat das Viertelfinale gegen die Schweiz nach Verlängerung mit 3:1 gewonnen. Die Partie begann mit einem frühen Tor für Argentinien durch Alexis Mac Allister (10.). Die Schweiz zeigte sich jedoch unbeeindruckt und kämpfte sich zurück ins Spiel. In der zweiten Halbzeit gelang Dan Ndoye für die Schweiz der Ausgleich (67.).
Die zweite Halbzeit war geprägt von intensiven Zweikämpfen und taktischen Fouls, was zu mehreren Gelben Karten führte. Der Schweizer Breel Embolo sah in der 72. Minute nach einer Schwalbe Gelb-Rot, was die Eidgenossen in Unterzahl brachte. Trotz der numerischen Unterlegenheit hielt die Schweiz tapfer dagegen und rettete sich in die Verlängerung.
Dort verteidigten die Schweizer leidenschaftlich, konnten den Führungstreffer durch Julian Alvarez (112.) aber nicht verhindern. Lautaro Martinez machte dann kurz vor Schluss den Deckel drauf (120.+1).
Spielbaum der WM 2026 (Stand 12.7.). England konnte sich gegen Norwegen behaupten und trifft im Halbfinale auf Argentinien, die ihren Einzug in Halbfinale erst in der Verlängerungen sicherten. Damit sind Norwegen und die Schweiz ebenfalls ausgeschieden.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 12.7.). England konnte sich gegen Norwegen behaupten und trifft im Halbfinale auf Argentinien, die ihren Einzug in Halbfinale erst in der Verlängerungen sicherten. Damit sind Norwegen und die Schweiz ausgeschieden.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
12. Juli2:05 Uhr

Spiele am Sonntag

Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Spieltag im Viertelfinale gegeneinander an:
  • 03:00 Uhr: Argentinien gegen Schweiz in Kansas City, USA
 
12. Juli1:50 Uhr

England besiegt Norwegen

Bei der Fußball-WM hat England das Viertelfinale gegen Norwegen nach Verlängerung mit 2:1 gewonnen. Die erste Halbzeit begann äußerst zäh, erst in den letzten zehn Minuten nahm die Partie Fahrt auf: Andreas Schjelderup brachte zunächst Norwegen in Führung (36.). In der zweiten Minute der Nachspielzeit gelang Jude Bellingham der Ausgleich für England.
In der zweiten Halbzeit dominierte Norwegen das Spielgeschehen und hatte mehrere Chancen, erneut in Führung zu gehen – doch ohne sich zu belohnen. England hingegen fand nur selten den Weg in den norwegischen Strafraum und blieb in der Offensive weitgehend harmlos.
Gleich zu Beginn der Verlängerung erzielte schließlich Jude Bellingham das entscheidende Tor (93.). Damit trifft England am Mittwoch im Halbfinale auf den Gewinner der Partie Argentinien-Schweiz.
 
11. Juli20:18 Uhr

Norwegen und seine Fans bereiten sich vor

Das 3. Viertelfinale beginnt 23 Uhr MEZ, es spielt Norwegen gegen England. Tagsüber versammelten sich norwegische Fußballfans zum „Ro“ auf dem Ocean Drive:

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11. Juli16:48 Uhr

DFB-Führung grundsätzlich einig mit Klopp

Die Spitze des Deutschen Fußball-Bundes hat sich auf wesentliche Eckpunkte eines möglichen Vertrages mit dem Wunsch-Bundestrainer Jürgen Klopp verständigt. Beide Seiten seien zuversichtlich, dass die Verhandlungen vorbehaltlich einer Einigung mit Klopps derzeitigem Arbeitgeber Red Bull erfolgreich abgeschlossen werden könnten, teilte der DFB nach einem Treffen mit Klopp in New York mit.
 
11. Juli15:59 Uhr

Südafrikanischer Profi-Fußballer Adams kurz nach WM-Teilnahme gestorben

Der südafrikanische Profi-Fußballer Jayden Adams ist kurz nach seiner Teilnahme an der derzeitigen Weltmeisterschaft gestorben. Die Nachricht vom Tod des 25-Jährigen am Samstag habe ihn schwer getroffen, erklärte der südafrikanische Sportminister Gayton McKenzie.
„Der südafrikanische Fußball hat eines seiner größten jungen Talente verloren.“ Die Todesursache nannte McKenzie nicht. Der afrikanische Fußballverband CAF brachte im Onlinedienst X ebenfalls seine Trauer zum Ausdruck.
Die südafrikanische Polizei nahm nach eigenen Angaben Ermittlungen auf, nachdem im Raum Kapstadt die Leiche eines 25-jährigen Mannes gefunden worden war. „Die Umstände dieses Vorfalls werden untersucht“, sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP.
Der Mittelfeldspieler Adams hatte bei allen drei Gruppenspielen Südafrikas in der laufenden WM gespielt. Im K.-o.-Spiel gegen Kanada, bei dem Südafrika aus dem Wettbewerb ausschied, stand Adams nicht auf dem Platz.
Jayden Adams, hier im Einsatz beim WM-Eröffnungsspiel gegen Mexiko. (Archivbild)

Jayden Adams, hier im Einsatz beim WM-Eröffnungsspiel gegen Mexiko. (Archivbild)

Foto: Tom Weller/dpa

 
11. Juli11:52 Uhr

Morddrohungen gegen Kolumbiens WM-Fußballer Campaz

Der kolumbianische Fußballverband hat Morddrohungen gegen Nationalspieler Jaminton Campaz und seine Familie nach dem WM-Aus der Südamerikaner öffentlich gemacht und scharf verurteilt. „Kein Sportler und kein Mitglied seines engsten Umfelds sollte Einschüchterungen ausgesetzt sein, nur weil er sein Land im Sport vertritt“, hieß es in einer Stellungnahme.
Wie „One Football“ berichtete, hat sich der 25 Jahre alte Stürmer dazu entschieden, aus Sicherheitsgründen vorerst nicht in seine Heimat zurückzukehren. Campaz hatte bei der Achtelfinal-Niederlage im Elfmeterschießen gegen die Schweiz in der Verlängerung die Chance zum Siegtreffer vergeben.
Kolumbiens Fußballverband hat die Generalstaatsanwaltschaft des Landes aufgefordert, die Ermittlungen zur Identifizierung der Hintermänner der Drohungen gegen Campaz zu forcieren.
Drohungen nach Fehlschuss gegen die Schweiz: Jaminton Campaz. (Archivbild)

Drohungen nach Fehlschuss gegen die Schweiz: Jaminton Campaz. (Archivbild)

Foto: Lindsey Wasson/AP/dpa

 
11. Juli0:10 Uhr

Spiele am Samstag

Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am Samstag im Viertelfinale gegeneinander an:
  • 23:00 Uhr: Norwegen gegen England in Miami, USA
 
10. Juli23:02 Uhr

Spanien gewinnt 2:1 gegen Belgien und trifft im Halbfinale auf Frankreich

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft hat sich Spanien im Viertelfinale gegen Belgien mit 2:1 durchgesetzt. Das Spiel begann mit einer dominanten Phase der Spanier, die in der 30. Minute durch Fabián Ruiz in Führung gingen. Belgien zeigte sich jedoch unbeeindruckt und glich in der 41. Minute durch Charles De Ketelaere aus.
In der zweiten Halbzeit drängte Spanien auf die erneute Führung, während Belgien sich auf Konterchancen konzentrierte. Die Spanier erhöhten den Druck, doch es dauerte bis zur 88. Minute, bis der eingewechselte Mikel Merino nach einem abgewehrten Schuss von Pau Cubarsí zur Stelle war und den Ball zum 2:1-Endstand einschob.
Damit trifft Spanien im Halbfinale am Dienstag in Dallas auf Frankreich.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Spanien gewinnt dank einem späten 2:1 gegen Belgien und trifft im Halbfinale am Dienstag auf Frankreich. Als nächstes Spielen Norwegen und England um den Einzug in die Runde der letzten Vier.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Spanien gewinnt dank einem späten 2:1 gegen Belgien und trifft im Halbfinale am Dienstag auf Frankreich. Als nächstes Spielen Norwegen und England um den Einzug in die Runde der letzten Vier.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
10. Juli22:15 Uhr

Spanien und Belgien gehen mit einem hochverdienten 1:1-Unentschieden in die Kabine

Das Drama begann für Belgien bereits beim Aufwärmen: Kapitän Youri Tielemans verletzte sich unerwartet und musste extrem kurzfristig passen. Für ihn rückte Hans Vanaken in die Startelf – ein herber mentaler Rückschlag für das Team von Rudi Garcia, das sich davon aber nicht einschüchtern ließ.
Nach einer halben Stunde belohnte sich die Selektion für ihren Aufwand: Der für Pedri in die Startelf rotierte Fabián Ruiz nutzte eine seltene Lücke in der belgischen Hintermannschaft eiskalt aus und hämmerte den Ball in der 30. Spielminute zur 1:0-Führung in die Maschen!
Wer dachte, die Belgier würden nun einbrechen, sah sich komplett getäuscht. Angetrieben von einem unermüdlichen Manchester-City-Wirbelwind Jérémy Doku, der die spanische Abwehr über die linke Seite immer wieder vor logistische Probleme stellte, schlugen die Roten Teufel noch vor der Pause zurück.
10. Juli18:37 Uhr

Spanischer Beton gegen Belgiens Offensiv-Wucht

Die Auswahl von Luis de la Fuente hat in diesem Turnier Maßstäbe gesetzt. Spanien ist das defensivstärkste Team dieser Weltmeisterschaft und hat im laufenden Wettbewerb noch kein Gegentor kassiert.
Torhüter Unai Simón steht mit 609 Minuten ohne Gegentreffer über zwei Weltmeisterschaften hinweg mittlerweile bei einer historischen Marke. Mit einer eingespielten Viererkette um Pau Cubarsí und Aymeric Laporte erstickt La Roja gegnerische Umschaltmomente im Keim.
Kurz vor seinem 19. Geburtstag brennt der 18-jährige Wunderknabe Lamine Yamal darauf, diesem Viertelfinale seinen unnachahmlichen Stempel aufzudrücken.
Belgien reist mit massivem Rückenwind und einer gehörigen Portion Euphorie nach Los Angeles. Nach einem holprigen Turnierstart fegten die Männer von Rudi Garcia die US-amerikanischen Gastgeber im Achtelfinale mit 4:1 aus dem Stadion.
Leandro Trossard präsentiert sich als genialer Geist und hat im bisherigen Turnierverlauf bereits 17 Großchancen kreiert.
Romelu Lukaku lauert als physische Naturgewalt auf der Bank, um in der Schlussphase müde gespielte Spanier zu knacken.
Die Belgier müssen den verletzungsbedingten Ausfall von Amadou Onana (Kreuzbandriss) verkraften. Dies hat die Mannschaft jedoch mental noch enger zusammengeschweißt.

Fans strömen am 10. Juli 2026 im Los Angeles Stadium in Inglewood, Kalifornien, vor dem Viertelfinalspiel der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien ein.

Foto: Luke Hales/Getty Images

 
10. Juli11:29 Uhr

DFB-Spitze auf dem Weg zu Klopp nach New York

DFB-Präsident Bernd Neuendorf und sein Stellvertreter Hans-Joachim Watzke sind zu den Vertragsgesprächen mit Bundestrainer-Kandidat Jürgen Klopp in die USA aufgebrochen. Nach dpa-Informationen machten sich die Fußball-Spitzenfunktionäre wie geplant auf den Weg nach New York, wo die Details zum avisierten Engagement des 59-Jährigen als Nachfolger von Julian Nagelsmann stattfinden sollen. Zuerst hatten RTL und ntv über Details der Flugroute berichtet.
Am frühen Freitagnachmittag Ortszeit sollen Neuendorf und Watzke in New York eintreffen. In die deutsche Nacht hinein könnten Gespräche also schon beginnen. Klopp ist der absolute Top-Kandidat für den nach dem WM-Debakel und folgenden Rücktritt von Nagelsmann vakanten Bundestrainer-Posten.
 
10. Juli5:38 Uhr

Mbappé nicht verletzt

Kylian Mbappé saß nach seiner Auswechslung gegen Marokko mit einem dicken Eisbeutel am Fuß auf der Bank. Doch der Offensivstar gab hinterher Entwarnung, ein Ausfall im Halbfinale droht wohl nicht. „Ich habe einen Schlag auf die Ferse bekommen, aber es geht gut“, sagte der Angreifer von Real Madrid, der bei der Feier vor den Fans scheinbar problemlos wieder hüpfen konnte.
Frankreichs Trainer Didier Deschamps verriet, dass Mbappé nicht nur „einen Schmerz“ an der Ferse verspürt, sondern auch Krämpfe gehabt habe. „Das ist normal, er spielt so viele Spiele“, sagte der Coach: „Aber wir konnten sehr gut auswechseln.“
Tat sich weh gegen Marokko: Kylian Mbappé.

Tat sich weh gegen Marokko: Kylian Mbappé.

Foto: Tom Weller/dpa

 
10. Juli0:30 Uhr

Spiele am Freitag

Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Viertelfinale gegeneinander an:
  • 21:00 Uhr: Spanien gegen Belgien in Los Angeles, USA (Übertragung: ZDF)
 
10. Juli0:14 Uhr

Titelfavorit erreicht wieder Halbfinale

Frankreich hat das WM-Viertelfinale gegen Marokko mit 2:0 gewonnen. Die Franzosen dominierten das Spiel von Beginn an und hätten bereits in der ersten Halbzeit in Führung gehen können, doch Kylian Mbappé verschoss einen Elfmeter.
In der zweiten Halbzeit erreichten die Tricolore schließlich die ersehnte Führung durch Mbappé (60.). Ousmane Dembélé erhöhte wenig später auf 2:0 (66.). Marokko hatte Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden, und konnte dagegen nur wenige gefährliche Aktionen verzeichnen. Die Nordafrikaner versuchten in der zweiten Halbzeit, mehr Druck aufzubauen, doch die Franzosen blieben die spielbestimmende Mannschaft.
Mit diesem Sieg hat Frankreich zum dritten Mal nacheinander das Halbfinale einer Fußball-WM erreicht. Ihre nächste Partie wird am Dienstag gegen den Gewinner des Spiels Spanien-Belgien sein.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Frankreich hat sich mit einem 2:0 gegen Marokko den ersten Platz im Halbfinale gesichert. Wer der Gegner wird entscheidet sich heute Abend im Spiel Spanien gegen Belgien.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Frankreich hat sich mit einem 2:0 gegen Marokko den ersten Platz im Halbfinale gesichert. Wer der Gegner wird entscheidet sich heute Abend im Spiel Spanien gegen Belgien.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
9. Juli19:14 Uhr

Spannung vor Frankreich-Marokko: Aufruf zu friedlichem Feiern

Vor dem WM-Viertelfinalspiel zwischen Frankreich und Marokko am Donnerstagabend haben die französischen Behörden die Fußballfans zu friedlichem Verhalten aufgerufen.
Sportministerin Marina Ferrari appellierte: „Es muss ein Fest bleiben.“ Innenminister Laurent Nuñez erklärte, dass keinerlei Fehlverhalten toleriert werde, und versetzte die Sicherheitskräfte in Alarmbereitschaft.
In der Vergangenheit kam es am Rande von Spielen der beiden Mannschaften wiederholt zu Ausschreitungen. Das Viertelfinale wird in Foxborough nahe Boston ausgetragen.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 8.7.). Die Schweiz löste das letzte Viertelfinalticket nach einem 0:0-Unentschieden gege Kolumbien erst im Elfmeterschießen. Damit spielen noch sechs europäische Mannschaften um Titel und Pokal.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 9.7.). Insgesamt spielen noch sechs europäische Mannschaften um den Titel und den Pokal.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
9. Juli8:27 Uhr

Marokko ohne Saibari

Marokko muss das heutige Viertelfinale der Fußball-WM ohne den künftigen Bayern-Profi Ismael Saibari bestreiten. „Abgesehen von Saibari stehen alle zur Verfügung“, sagte Trainer Mohamed Ouahbi vor der Partie gegen Frankreich (22:00 Uhr) in Foxborough. Für den angeschlagenen Offensivmann komme das Spiel noch zu früh. Er hoffe aber, dass Saibari nicht für den Rest des Turniers ausfalle, erklärte Ouahbi.
Saibari war beim 3:0 der Marokkaner im Achtelfinale gegen Mitgastgeber Kanada früh angeschlagen ausgewechselt worden. Medien berichteten zuletzt, dass der 25-Jährige nur eine leichte Muskelzerrung erlitten habe und auf ein schnelles Comeback hoffe. Saibari hat bei dieser WM bereits drei Tore erzielt und wird zur neuen Saison von der PSV Eindhoven zum FC Bayern München wechseln.
Ismael Saibari (l) traf erneut für Marokko.

Ismael Saibari (#11, l.) spielt verletzungsbedingt nicht gegen Frankreich.

Foto: Martin Meissner/AP/dpa

 
9. Juli7:00 Uhr

Spiele am Donnerstag

Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Viertelfinale gegeneinander an:
  • 22:00 Uhr: Marokko gegen Frankreich in Boston, USA (Übertragung: ARD)
 
(Mit Material der Nachrichtenagenturen.)
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TICKER Fußball-WM: Alle Entwicklungen bis zum Finale


Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Spieltag im Finalspiel gegeneinander an:
  • 21:00 Uhr: Spanien gegen Argentinien in New York Jersey, USA (Übertragung: ZDF)

 
HEUTE12:45 Uhr

Argentinien-Fans stimmen sich am Times Square ein

Zahlreiche Argentinien-Fans haben sich am Samstagabend (Ortszeit) am Times Square in New York auf das Finale der Fußball-WM eingestimmt.
Viele hellblau-weiße Fahnen waren im Stadtteil Manhattan zu sehen, kleine selbst gebastelte Pokale und Menschen in Trikots – bevorzugt mit den Namen von Superstar Lionel Messi oder der 2020 gestorbenen argentinischen Fußball-Legende Diego Maradona auf dem Rücken.
 
HEUTE1:19 Uhr

Spiel um Platz 3: Das torreichste Spiel der WM

Bei der Fußball-WM haben sich England und Frankreich im Spiel um Platz 3 ein Tor-Spektakel geliefert, das schließlich mit 6:4 zu Gunsten der Briten endete.
Die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel zeigte in der ersten Hälfte eine unangefochten dominante Leistung und ging früh durch Declan Rice in Führung (3. Minute). Kurz darauf erhöhte Ezri Konsa per Kopf auf 2:0 (18.). Bukayo Saka baute die Führung mit zwei Toren aus (37./45.+1). Frankreich, das in der ersten Halbzeit kaum ins Spiel fand, musste mit einem 0:4-Rückstand in die Pause gehen.
Die Franzosen zeigten sich nach der Halbzeitpause wie ausgewechselt und kamen durch Kylian Mbappé früh zum 1:4-Anschlusstreffer (48.). Wenig später verkürzte Bradley Barcola weiter (54.). Dann nahm die Partie an Fahrt auf und es folgte ein Angriff nach dem anderen. Frankreich verkürzte erneut durch Mbappé (63.) zum 4:3.
England bekam in der Schlussphase einen Elfmeter, den Bukayo Saka verwandelte (87.) zum 5:3. Doch Frankreich wollte sich nicht geschlagen geben und Ousmane Dembélé verkürzte erneut zum 5:4 (90.+3.). Schließlich legte für die Engländer Jude Bellingham zum 6:4-Schlussstand nach (90.+6.). England feiert mit seinem 3. Platz das beste WM-Ergebnis seit dem Titelgewinn 1966.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 19.7.). England setzt sich im bisher torreichsten Spiel dieser WM mit 6:4 gegen Frankreich durch und sichert sich die Bronzemedaille.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 19.7.). England setzt sich im bisher torreichsten Spiel dieser WM mit 6:4 gegen Frankreich durch und sichert sich die Bronzemedaille.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
HEUTE0:38 Uhr

Mbappé zieht an Messi vorbei

Frankreichs Topstürmer Kylian Mbappé ist in der ewigen WM-Torjägerliste am argentinischen Superstar Lionel Messi vorbeigezogen. Der Kapitän der Équipe Tricolore erzielte im Spiel um Platz drei gegen England die Treffer zum 1:4 (47. Minute) und 3:4 (66.) und steht nun bei insgesamt 22 Treffern bei Fußball-Weltmeisterschaften.
Messi hat 21 WM-Tore, kann aber im Endspiel gegen Spanien nachlegen. Er trifft mit Titelverteidiger Argentinien am Sonntag auf Europameister Spanien. Messi erzielte seine 21 Treffer in insgesamt 33 WM-Spielen.
Vor dem XXL-Turnier in den USA, Kanada und Mexiko hatte noch der frühere deutsche Nationalspieler Miroslav Klose mit 16 Toren die Rangliste angeführt.
 
GESTERN19:45 Uhr

Gewitter: Spanien sagt Abschlusstraining vor WM-Finale ab

Spanien hat wegen eines Gewitters auf das Abschlusstraining vor dem WM-Finale verzichtet und geht ohne letzten Test ins Endspiel gegen Argentinien. Trainer Luis de la Fuente entschied laut Medien wegen des Wetters im Großraum New York die letzte Einheit abzusagen, statt auf ein Zeitfenster ohne Blitz und Donner zu warten.
Argentinien begann das eigene Abschlusstraining mit Verzögerung. Die beiden Mannschaften treffen am Sonntag in East Rutherford aufeinander.
Das Wettertief mit Gewittern, viel Regen und sinkenden Temperaturen sollte die zuletzt schlechte Luftqualität verbessern und für gute Werte am Final-Spieltag sorgen.
Mit diesem Tiefdruckgebiet wurden Winde erwartet, die die seit Tagen über der Region hängenden Rauchwolken gen Norden verdrängen könnten, hieß es in der Vorhersage vom nationalen Wetterdienst. Damit sollte sich auch die Luftqualität wieder verbessern.
WM 2026 - Messi und Co beim Training vor dem WM-Finale.

WM 2026 – Messi und Co beim Training vor dem WM-Finale.

Foto: Ashley Landis/AP/dpa

 
GESTERN18:34 Uhr

Vorbereitungen auf Finalspiel Spanien gegen Argentinien

Im Finale der Fußball-Weltmeisterschaft kämpfen Spanien und Argentinien am Sonntag (21:00 Uhr MESZ) um den Titel – das Spiel wird zugleich zur Bühne für zahlreiche Musikstars.
Im MetLife-Stadion im US-Bundesstaat New Jersey findet 90 Minuten vor Anpfiff zunächst die Abschlusszeremonie der WM statt, zu der unter anderen der für seine Stunts bekannte Hollywoodstar Tom Cruise, der Sänger Robbie Williams und der Rapper Post Malone erwartet werden.
Angekündigt ist zudem eine Halbzeitshow mit Stars wie Madonna, Justin Bieber, der K-Pop-Band BTS und Shakira. Die Pause dürfte wegen des Auf- und Abbaus der Bühne länger ausfallen als die üblichen 15 Minuten.
 
GESTERN15:43 Uhr

Spaniens Trainer: Yamal „in optimaler Form“

Im Halbfinale erhielt Yamal noch einen schmerzhaften Schlag auf den Oberschenkel, für das Endspiel soll Spaniens Topstar laut Trainer de la Fuente aber topfit sein.
„Das war schmerzhaft für ihn, aus Vorsicht haben wir ihm Minuten zur Erholung gegeben. Es geht ihm gut heute, er hat mit der Mannschaft trainiert und er ist in optimaler Form“, sagte de la Fuente vor dem Finale.
Yamal war im Halbfinale gegen Frankreich im Strafraum gefoult worden und hatte so den Elfmeter zur 1:0-Führung für Spanien ermöglicht.
 
GESTERN12:43 Uhr

Argentiniens Torwart spielt mit gebrochenem Finger

Argentiniens Nationaltorwart Emiliano Martínez kämpft kurz vor dem WM-Finale noch mit den Folgen einer Verletzung an der rechten Hand.
„Meine Hand tut immer noch jeden Tag weh“, sagte der 33-Jährige. Martínez hatte sich am 20. Mai vor dem Europa-League-Finale in Istanbul beim Aufwärmen verletzt. Er brach sich den Ringfinger an der rechten Hand.
Dennoch gewann er mit Aston Villa gegen den SC Freiburg. Jeder Spezialist, mit dem er gesprochen hat, habe ihm gesagt, dass eine Operation nötig sei. Er habe sich aber dazu entschieden, sie hinauszuzögern, berichtete Martínez.
 
GESTERN12:40 Uhr

Die Teams bereiten sich vor

Englands Nationaltrainer Thomas Tuchel hat die Kritik von Medien und Ex-Spielern nach dem WM-Scheitern im Halbfinale gekontert. Wenn wir gewinnen, ist es „das beste Ergebnis bei einer Weltmeisterschaft seit 60 Jahren. Es ist alles eine Frage der Perspektive“, sagte der Schwabe.
Der Weltmeister von 1966 trifft in Miami Gardens im Spiel um Platz drei am Samstag auf Frankreich.
Tuchel räumte ein, dass England zu Frankreich und den Finalisten Spanien und Argentinien Nachholbedarf habe. „Die Lücke ergibt sich durch die Titel. Das haben sie sich über Jahre aufgebaut. Aber es ist möglich, sie zu schließen.“

Didier Deschamps, Cheftrainer der französischen Nationalmannschaft, am Tag vor dem Spiel um den dritten Platz der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Frankreich und England im Miami Stadium am 17. Juli 2026 in Miami Gardens, Florida.

Foto: Jamie Squire/Getty Images

Thomas Tuchel, Trainer der englischen Nationalmannschaft, im Vorfeld des Spiels um den dritten Platz zwischen Frankreich und England im Miami Stadium am 17. Juli 2026 in Miami Gardens, Florida.

Foto: Kevin C. Cox/Getty Images

 
GESTERN8:00 Uhr

Spiel am Samstag

Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Spieltag im Spiel um Platz 3 gegeneinander an:
  • 23:00 Uhr: England gegen Frankreich in Miami, USA
 
17. Juli21:04 Uhr

Mehr als 200 Unterstützerschreiben für Infantino

Im Gegensatz zum Deutschen Fußball-Bund hat sich eine überwältigende Mehrheit der FIFA-Mitgliedsverbände für eine Wiederwahl von Gianni Infantino ausgesprochen. Der amtierende Präsident des Weltverbands habe trotz des Wirbels um die aufgehobene Rot-Sperre für US-Profi Folarin Balogun die formale Unterstützung von mehr als 200 Ländern erhalten, berichtete der „Guardian“.
Demnach habe nur eine Handvoll der 211 Verbände kein Unterstützungsschreiben unterschrieben. Die Größenordnung deckt sich mit dpa-Informationen.
Der DFB hatte zuletzt bestätigt, kein Unterstützungsschreiben für die Wiederwahl Infantinos unterzeichnet zu haben. Infantino darf sich zum jetzigen Stand seiner erneuten Wiederwahl beim FIFA-Kongress am 18. März 2027 im marokkanischen Rabat sicher sein.
 
17. Juli18:12 Uhr

WM-Finale: Organisatoren beobachten Waldbrand-Rauch genau

Muss das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft in East Rutherford bei New York am Sonntag wegen Waldbrand-Rauchs verschoben oder verlegt werden? Diese Frage hat am Freitag die US-Regierung und den Fußball-Weltverband Fifa beschäftigt. Die Organisatoren beobachteten die Lage genau, sagte der WM-Verantwortliche im Weißen Haus, Andrew Giuliani, am Freitag vor Journalisten in New York.
Giuliani sagte weiter, er werde die Frage mit Fifa-Präsident Gianni Infantino diskutieren. Präsident Donald Trump wurde am Freitag ebenfalls in New York erwartet, wo er im Trump-Tower an einem Fifa-Empfang teilnehmen wollte. Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez wird ebenfalls erwartet.
Gesundheitsgefährdender Waldbrand-Rauch aus Kanada hatte in den vergangenen Tagen US-Millionenstädte wie New York und Chicago erreicht. Am Freitag gaben die Behörden auch in der Hauptstadt Washington eine Gesundheitswarnung wegen einer sehr hohen Feinstaubbelastung aus.
Rauch trübt die Luft in der Millionenmetropole New York.

Rauch trübt die Luft in der Millionenmetropole New York.

Foto: Ryan Murphy/FR172324 AP/AP/dpa

 
17. Juli8:26 Uhr

Dankert beim Finale, Milei verzichtet

Beim WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien ist zumindest doch noch ein Deutscher dabei. Der Fußball-Weltverband FIFA nominierte Bastian Dankert als Video-Assistenten für das Endspiel am Sonntag in East Rutherford (21.00 Uhr MESZ/ZDF). Der 46-Jährige wird den Slowenen Slavko Vinčić unterstützen, der sein erstes WM-Finale als Schiedsrichter leiten wird.

Argentiniens Präsident Javier Milei verzichtet hingegen auf den Besuch des Endspiels, damit seine „Glücksroutine“ nicht unterbrochen wird.

16. Juli17:49 Uhr

Britischer Minister fordert Fifa-Ermittlungen gegen Argentinien – Falkland-Transparent bei WM

Die britische Regierung hat den Fußballweltverband Fifa zu Ermittlungen gegen die argentinische Nationalmannschaft wegen eines Transparents zu den Falkland-Inseln aufgefordert. Wirtschaftsminister Peter Kyle sprach am Donnerstag, den 16. Juli, von einem „eklatanten Verstoß“ gegen das Verbot politischer Botschaften auf dem Spielfeld. Das Büro von Premierminister Keir Starmer unterstützte die Forderung. Argentiniens Präsident Javier Milei stellte sich hingegen hinter die argentinische Nationalmannschaft.
„Die Weltmeisterschaft gehört vielleicht nicht uns, aber die Falkland-Inseln ganz sicher“, erklärte eine Regierungssprecherin in London. Wirtschaftsminister Kyle forderte die Fifa auf, den Vorfall „gründlich“ zu untersuchen. Der Weltverband äußerte sich zunächst nicht.
Argentinische Spieler hatten nach ihrem 2:1-Sieg gegen England im WM-Halbfinale am Mittwoch in Atlanta ein Transparent mit der Aufschrift „Las Malvinas son argentinas“ („Die Malwinen sind argentinisch“) gezeigt. Politische Botschaften von Spielern und Offiziellen sind nach den Fifa-Regeln verboten.

Argentiniens Giovani Lo Celso zeigt nach dem WM-Halbfinalsieg gegen England, am 15. Juli nach dem 2:1-Sieg im Halbfinale, ein Banner zum Falklandinsel-Konflikt.

Foto: Shaun Botterill/Getty Images

 
16. Juli8:49 Uhr

Argentinien: „Spielen wie Achtjährige“

Argentiniens Trainer Lionel Scaloni sagt nach dem Sieg über England: „Es gibt nichts Vergleichbares. Die Jungs hatten keine Angst, sie fühlten die Last der Verantwortung nicht.“
Und Argentinien hatte Lionel Messi, der erneut entscheidenden Anteil an dem Sieg hatte. Der 39-Jährige bereitete beide Treffer vor. „Messi in den letzten 20 Minuten – da konnte er machen, was er wollte“, sagt Scaloni.
Das Erfolgsgeheimnis sei: „Sie spielen wie Achtjährige. Sie denken nicht daran, ob sie vorbeischießen oder in das Finale kommen. Sie wollen nur Fußball spielen.“
 
16. Juli5:59 Uhr

Argentinien könnte Strafe drohen

Schon vor der Partie war das Halbfinal-Duell in Atlanta aufgrund der politischen Vergangenheit aufgeladen gewesen. Inmitten der Siegesfeier zeigten argentinische Spieler dann ein Plakat mit der Aufschrift „Las Malvinas son argentinas“ („Die Malvinas sind argentinisch“).
Mit dem Spruch will Argentinien seine Besitzansprüche auf die sogenannten Malvinas, wie die Falklandinseln in Argentinien heißen, erklären.
Argentinien und Großbritannien hatten 1982 mehr als 70 Tage lang Krieg um die Inseln vor der Küste Argentiniens geführt. Dabei starben rund 1.000 Soldaten. Die Inseln sind seit 1833 britisches Überseegebiet. Der Weltverband FIFA verbietet rund um die WM-Spiele, politische Botschaften zu präsentieren. Dem argentinischen Team könnte damit eine Strafe drohen.
Argentinien Spieler feiern ihren Sieg mit einem umstrittenen Plakat, das Ihnen noch eine Strafe einfahren könnte. Darauf steht „Die Falkland-Inseln gehören zu Argentinien“. Besagte Inseln waren 1982 Kriegsschauplatz zwischen den beiden Ländern.

Argentinien Spieler feiern ihren Sieg mit einem umstrittenen Plakat, das Ihnen noch eine Strafe einfahren könnte. Darauf steht „Die Falkland-Inseln gehören zu Argentinien“. Besagte Inseln waren 1982 Kriegsschauplatz zwischen den beiden Ländern.

Foto: Paul Ellis/AFP via Getty Images

 
15. Juli23:05 Uhr

Argentinien schlägt England

Im zweiten Halbfinale der Fußball-WM 2026 hat sich Argentinien mit 2:1 gegen England durchgesetzt. Das Spiel begann zunächst mit viel Druck der Engländer, die den Argentiniern im Spielaufbau kaum Luft zum Atmen ließen. Beide Teams zeigten von Beginn an eine aggressive Spielweise, was zu zahlreichen Fouls und Unterbrechungen führte. In der ersten Halbzeit gab es letztendlich keine Tore, aber die Partie war von einer hitzigen Atmosphäre geprägt.
Nach dem Seitenwechsel brachte Anthony Gordon die Engländer schnell in Führung (55.). Im Anschluss erhöhte Titelverteidiger Argentinien zunehmend den Druck und kam zu mehreren gefährlichen Chancen. Doch der englische Torwart Pickford verhinderte lange den Ausgleich.
Argentinien versuchte es mit mehreren Wechseln, um die Offensive zu beleben. Kurz vor Ende machte sich die Wechsel bezahlt und Enzo Fernández erzielte das Ausgleichtor (85.). Sieben Minuten später traf dann Martinez per Kopf und beendete damit den englischen Traum von der ersten Finalteilnahme seit 1966.
Im Endspiel treffen die Argentinier am Sonntag um 21:00 Uhr auf Spanien. England muss sich dagegen mit dem Spiel um Platz 3 gegen Frankreich begnügen, welches am Samstag um 23:00 Uhr startet.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 15.7.). Argentinien schafft mit einem Sieg gegen England den Einzug ins WM-Finale und trifft dort am Sonntag auf Spanien. bereits am Samstag spielen Frankreich und England um den 3. Platz.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 15.7.). Argentinien schafft mit einem Sieg gegen England den Einzug ins WM-Finale und trifft dort am Sonntag auf Spanien. bereits am Samstag spielen Frankreich und England um den 3. Platz.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
15. Juli20:05 Uhr

Argentiniens Vizepräsidentin bezeichnet Engländer als „Piraten“

Vor dem Halbfinale zwischen Argentinien und England um 21:00 Uhr hat die argentinische Vizepräsidentin Victoria Villarruel die Engländer als „Piraten“ bezeichnet. Das Spiel gegen England sei „nicht einfach nur ein weiteres Spiel“, erklärte Villarruel im sozialen Medium „X“.
Hintergrund ist der Falkland-Krieg zwischen Argentinien und Großbritannien im Jahr 1982 um die zum britischen Kolonialreich gehörenden Inseln vor dem argentinischen Festland, der mit einer Kapitulation Argentiniens endete.
Die Äußerungen der argentinischen Vizepräsidentin standen im starken Kontrast zu denen des argentinischen Nationaltrainers Lionel Scaloni und mehrerer Spieler, die versucht hatten, die politische und historische Bedeutung des Spiels herunterzuspielen. „Es ist ein Fußballspiel, ganz einfach“, erklärte Scaloni. „Das mit Politik zu vermischen, wäre Wahnsinn.“
 
15. Juli19:45 Uhr

Keine Beschlüsse bei Sitzung zu Klopp

Die Sitzung der DFB-Spitzenfunktionäre zum erhofften Engagement von Jürgen Klopp als Bundestrainer ist ohne konkrete Ergebnisse beendet worden. Nach dpa-Informationen hatte die digital abgehaltene Zusammenkunft des Aufsichtsrats und der Gesellschafterversammlung der DFB GmbH und Co. KG einen reinen Informationscharakter.
DFB-Präsident Bernd Neuendorf berichtete demnach über die in den vergangenen Tagen geführten Gespräche mit Klopp in New York und Oliver Mintzlaff, dem Chef von dessen derzeitigem Arbeitgeber Red Bull, in München.
Ein Knackpunkt für eine finale Einigung mit Klopp sind demnach vor allem dessen diverse private Werbeverträge. Hier muss der DFB mit eigenen Partnern eine Lösung anstreben, inwiefern der 59-Jähriger als künftiger Bundestrainer eventuell auch für Konkurrenzunternehmen aktiv sein kann.
Jürgen Klopp ist und bleibt der Wunsch-Bundestrainer der DFB-Spitze. (Archivbild)

Jürgen Klopp ist und bleibt der Wunsch-Bundestrainer der DFB-Spitze. (Archivbild)

Foto: Jan Woitas/dpa

 
15. Juli5:05 Uhr

Tuchel sucht Trick gegen Messi

Für die Chance auf das erste englische WM-Finale seit 1966 hat Trainer Thomas Tuchel sogar überlegt, ein veraltetes taktisches Mittel einzusetzen. „Ich habe tatsächlich darüber nachgedacht, für ihn auf die gute alte Manndeckung zu setzen“, sagte der 52-Jährige über Argentiniens Superstar Messi. Die beiden Rivalen treffen heute in Atlanta im zweiten Halbfinale aufeinander.
Der 39 Jahre alte Messi bringt Tuchel besonders ins Grübeln. „Jeder kennt die Räume, die er mag. Aber er sieht Dinge früher als anderer. Dann hat er die zwei Meter, die er für seinen unglaublichen linken Fuß braucht“, sagte Englands Nationaltrainer. Er habe aber einige Muster im Spiel der Argentinier ausgemacht.
 
15. Juli0:05 Uhr

Spiel am Mittwoch

Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Spieltag im Halbfinale gegeneinander an:
  • 21:00 Uhr: England gegen Argentinien in Atlanta, USA (Übertragung: ARD)
 
14. Juli23:05 Uhr

Spanien gewinnt gegen Frankreich

Spanien hat sich im Halbfinale der Fußball-WM 2026 mit einem 2:0-Sieg gegen Frankreich durchgesetzt und sich damit das Finalticket gesichert. Spanien übernahm von Beginn an die Kontrolle und zeigte sich ballsicher. In der 22. Minute brachte Mikel Oyarzabal die Iberer per Elfmeter in Führung. Frankreich versuchte, über Umschaltmomente ins Spiel zu finden, blieb jedoch weitgehend ungefährlich.
In der zweiten Halbzeit erhöhte Spanien den Druck und belohnte sich in der 58. Minute durch Pedro Porro mit dem zweiten Treffer. Frankreich bemühte sich, ins Spiel zurückzufinden, scheiterte jedoch immer wieder an der gut organisierten spanischen Defensive. Trotz der Bemühungen von Kylian Mbappé und seinen Teamkollegen gelang es den Franzosen nicht, den Rückstand aufzuholen.
Spanien erreicht somit das Finale und wird dort auf den Sieger des zweiten Halbfinals zwischen England und Argentinien treffen.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 14.7.). Spanien setzte sich im ersten Halbfinale gegen Frankreich durch und spielt am kommenden Samstag um den WM-Titel. Der Gegner ermittelt sich heute Abend im Spiel zwischen England und Argentinien.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 14.7.). Spanien setzte sich im ersten Halbfinale gegen Frankreich durch und spielt am kommenden Samstag um den WM-Titel. Der Gegner ermittelt sich heute Abend im Spiel zwischen England und Argentinien.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

Der Franzose Maxence Lacroix (#26) köpft den Ball gegen Rodri (#16) aus Spanien während des Halbfinalspiels der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Frankreich und Spanien im Dallas Stadium am 14. Juli 2026 in Arlington, Texas.

Foto: Shaun Botterill/Getty Images

 
14. Juli21:06 Uhr

26 WM-Spiele: Deschamps löst Schön als Rekordtrainer ab

Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps hat den ehemaligen Bundestrainer Helmut Schön als Rekord-Trainer bei Fußball-Weltmeisterschaften abgelöst. Das Halbfinale gegen Spanien im Dallas-Stadion ist Deschamps 26. WM-Spiel als Cheftrainer. Der 57-Jährige übernahm die Bestmarke von Schön – der seinen letzten Einsatz vor 48 Jahren bei der WM 1978 hatte – am Nationalfeiertag der Franzosen.
Seit 2012 ist der Ex-Profi als französischer Nationaltrainer im Amt. Nach dieser WM wird er es abgeben – dem Vernehmen nach an Zinédine Zidane. 1998 holte Deschamps den WM-Titel als Spieler, 2018 als Trainer. Lediglich Franz Beckenbauer und Mário Zagallo gelang ebenfalls ein solches Double. Gleich zwei WM-Titel als Coach holte bisher nur Vittorio Pozzo: 1934 und 1938 mit Italien.
In Deschamps‘ 26 WM-Partien ist auch das Gruppenspiel gegen Norwegen mitgerechnet. Der Franzose stand bei dieser Partie allerdings nicht an der Seitenlinie, weil er nach dem Tod seiner Mutter in die Heimat geflogen war. Von der FIFA wird die Begegnung (4:1) dennoch in Deschamps‘ offizieller WM-Statistik aufgeführt.
 
14. Juli10:59 Uhr

Frankreich: Spanien ist der Favorit

Bei der Fußball-WM wächst die Anspannung vor dem ersten Halbfinale zwischen Frankreich und Spanien. Trotz der Offensivmacht seines Teams schiebt Frankreichs Trainer Didier Deschamps die Favoritenrolle für das heutige Duell in Arlington Spanien zu.
Deschamps hatte in den vergangenen Wochen mehrfach erklärt, dass er den Europameister bei diesem Turnier am stärksten einschätze. „Spanien ist der Favorit“, sagte er vor der Partie nun erneut.
„Sie haben nur ein Tor kassiert in den letzten sechs oder sieben Spielen.“ Es könne ein „spektakuläres Spiel werden mit hoher Qualität in der Offensive und Defensive“, meinte er.
 
14. Juli6:03 Uhr

Spanien und Yamal

Geht es nach Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente, kommt das beste WM-Spiel von Lamine Yamal erst noch. „Ich habe ihm gesagt, er soll ruhig bleiben und es genießen. Der große Tag von Lamine Yamal kommt noch bei dieser WM. Ich hoffe, es ist morgen – oder im Finale, wenn wir uns qualifizieren“, sagte der 65-Jährige.
Yamal war zwar schon mehrfach zum besten Spieler einer Partie gewählt worden, steht aber nach sechs Spielen bei nur einem Treffer und keiner Vorlage bei der XXL-WM in den USA, Kanada und Mexiko.
Der Jungstar stört sich nicht an seiner niedrigen Torausbeute. „Ich mache mir keine Sorgen, ob ich treffe oder nicht“, betonte der Flügelspieler des FC Barcelona.
Lamine Yamal bekam für seine Aktionen den lautesten Applaus im Stadion.

Lamine Yamal (l) bekam für seine Aktionen den lautesten Applaus im Stadion.

Foto: Andre Penner/AP/dpa

 
14. Juli0:05 Uhr

Spiel am Dienstag

Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Spieltag im Halbfinale gegeneinander an:
  • 21:00 Uhr: Frankreich gegen Spanien in Dallas, USA (Übertragung: ZDF)
 
13. Juli22:02 Uhr

Empfang für Norwegens Team – Haaland mit Waschbär-Souvenir

Das norwegische Team ist nach dem Viertelfinal-Aus gegen England begeistert in der Heimat empfangen worden, Stürmerstar Haaland präsentierte dabei ein Faible für ausgefallene Souvenirs. Der 25-Jährige stieg mit einem ausgestopften Waschbären in der Hand aus dem Flugzeug. „Er ist mir nach Hause gefolgt“, schrieb Haaland auf Instagram. In der Hand hält der Waschbär eine Glasflasche.
Erling Haaland und sein Waschbär.

Erling Haaland und sein Waschbär.

Foto: Jan Langhaug/NTB Scanpix/AP/dpa

Vom Flughafen Gardermoen ging es zum Osloer Schloss, wo die Mannschaft von König Harald, Prinz Haakon und anderen Mitgliedern der Königsfamilie empfangen wurde. „Er hat uns zu Hause willkommen geheißen und uns zu unserer Leistung gratuliert“, sagte Kapitän Martin Ödegaard über die Begegnung mit dem 89 Jahre alten König.
Zwischen dem Palast und dem Universitätsplatz, einer Entfernung von etwa 450 Metern, hatten sich 88.000 Menschen versammelt, um die Mannschaft zu feiern.
Auf dem Schlossplatz zelebrierten Team und Bevölkerung zusammen den mittlerweile weltberühmten Ruder-Jubel. Haaland war da nicht mehr dabei, weil er schon auf der Weiterreise in den Urlaub war.
 
12. Juli21:21 Uhr

Klopp trifft sich mit Mintzlaff Ende der Woche

In der fast geklärten Bundestrainer-Frage um Wunschkandidat Jürgen Klopp soll sich die DFB-Spitze am Dienstag mit Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff treffen.
Wie der „Kicker“ berichtet, soll dann eine vorzeitige Ausstiegsmöglichkeit aus Klopps bis 2029 datiertem Vertrag als Head of Global Soccer des Konzerns besprochen werden. Ende der Woche soll sich in New York Mintzlaff dann mit Klopp treffen. Offizielle Angaben lagen zunächst nicht vor.
Klopp hat bereits eine Grundsatzvereinbarung mit den DFB-Bossen um Präsident Bernd Neuendorf und Vizepräsident Hans-Joachim Watzke bei einem Gipfeltreffen in den USA erzielt, wo der frühere Dortmunder und Liverpooler Coach als TV-Experte für MagentaTV arbeitet. Eine Einigung mit Klopps derzeitigem Arbeitgeber Red Bull steht aber noch aus.
 
12. Juli8:34 Uhr

Kabel-Eklat um Englands erstes Tor gegen Norwegen

Beim Spiel Norwegen gegen England in Miami kam es zu einer unerwarteten Szene vor dem 1:1 – dem Ausgleichstreffer von England. Nach dem Abstoß von Norwegens Torwart Örjan Nyland wird der Ball von einem gespannten Kamerakabel in der Luft gestoppt.
Er fällt wie ein Stein herunter und gelangt vor die Füße von Anthony Gordon – der daraufhin das Tor einleitet. Der Weltverband FIFA besteht darauf, dass der Chip im Ball keine Berührung aufgezeichnet habe.
Die Norweger und auch die TV-Aufnahmen scheinen einen anderen Rückschluss zuzulassen. „Also ich würde eher den Norwegern glauben als der FIFA“, sagte Englands Ex-Nationalspieler Gary Neville.
Bellinghams Tor ermöglichte die Verlängerung und ein Patzer von Nyland dort den zweiten Treffer des Stars von Real Madrid.
 
12. Juli5:12 Uhr

Argentinien-Schweiz endet 3:1

Argentinien hat das Viertelfinale gegen die Schweiz nach Verlängerung mit 3:1 gewonnen. Die Partie begann mit einem frühen Tor für Argentinien durch Alexis Mac Allister (10.). Die Schweiz zeigte sich jedoch unbeeindruckt und kämpfte sich zurück ins Spiel. In der zweiten Halbzeit gelang Dan Ndoye für die Schweiz der Ausgleich (67.).
Die zweite Halbzeit war geprägt von intensiven Zweikämpfen und taktischen Fouls, was zu mehreren Gelben Karten führte. Der Schweizer Breel Embolo sah in der 72. Minute nach einer Schwalbe Gelb-Rot, was die Eidgenossen in Unterzahl brachte. Trotz der numerischen Unterlegenheit hielt die Schweiz tapfer dagegen und rettete sich in die Verlängerung.
Dort verteidigten die Schweizer leidenschaftlich, konnten den Führungstreffer durch Julian Alvarez (112.) aber nicht verhindern. Lautaro Martinez machte dann kurz vor Schluss den Deckel drauf (120.+1).
Spielbaum der WM 2026 (Stand 12.7.). England konnte sich gegen Norwegen behaupten und trifft im Halbfinale auf Argentinien, die ihren Einzug in Halbfinale erst in der Verlängerungen sicherten. Damit sind Norwegen und die Schweiz ebenfalls ausgeschieden.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 12.7.). England konnte sich gegen Norwegen behaupten und trifft im Halbfinale auf Argentinien, die ihren Einzug in Halbfinale erst in der Verlängerungen sicherten. Damit sind Norwegen und die Schweiz ausgeschieden.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
12. Juli2:05 Uhr

Spiele am Sonntag

Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Spieltag im Viertelfinale gegeneinander an:
  • 03:00 Uhr: Argentinien gegen Schweiz in Kansas City, USA
 
12. Juli1:50 Uhr

England besiegt Norwegen

Bei der Fußball-WM hat England das Viertelfinale gegen Norwegen nach Verlängerung mit 2:1 gewonnen. Die erste Halbzeit begann äußerst zäh, erst in den letzten zehn Minuten nahm die Partie Fahrt auf: Andreas Schjelderup brachte zunächst Norwegen in Führung (36.). In der zweiten Minute der Nachspielzeit gelang Jude Bellingham der Ausgleich für England.
In der zweiten Halbzeit dominierte Norwegen das Spielgeschehen und hatte mehrere Chancen, erneut in Führung zu gehen – doch ohne sich zu belohnen. England hingegen fand nur selten den Weg in den norwegischen Strafraum und blieb in der Offensive weitgehend harmlos.
Gleich zu Beginn der Verlängerung erzielte schließlich Jude Bellingham das entscheidende Tor (93.). Damit trifft England am Mittwoch im Halbfinale auf den Gewinner der Partie Argentinien-Schweiz.
 
11. Juli20:18 Uhr

Norwegen und seine Fans bereiten sich vor

Das 3. Viertelfinale beginnt 23 Uhr MEZ, es spielt Norwegen gegen England. Tagsüber versammelten sich norwegische Fußballfans zum „Ro“ auf dem Ocean Drive:

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11. Juli16:48 Uhr

DFB-Führung grundsätzlich einig mit Klopp

Die Spitze des Deutschen Fußball-Bundes hat sich auf wesentliche Eckpunkte eines möglichen Vertrages mit dem Wunsch-Bundestrainer Jürgen Klopp verständigt. Beide Seiten seien zuversichtlich, dass die Verhandlungen vorbehaltlich einer Einigung mit Klopps derzeitigem Arbeitgeber Red Bull erfolgreich abgeschlossen werden könnten, teilte der DFB nach einem Treffen mit Klopp in New York mit.
 
11. Juli15:59 Uhr

Südafrikanischer Profi-Fußballer Adams kurz nach WM-Teilnahme gestorben

Der südafrikanische Profi-Fußballer Jayden Adams ist kurz nach seiner Teilnahme an der derzeitigen Weltmeisterschaft gestorben. Die Nachricht vom Tod des 25-Jährigen am Samstag habe ihn schwer getroffen, erklärte der südafrikanische Sportminister Gayton McKenzie.
„Der südafrikanische Fußball hat eines seiner größten jungen Talente verloren.“ Die Todesursache nannte McKenzie nicht. Der afrikanische Fußballverband CAF brachte im Onlinedienst X ebenfalls seine Trauer zum Ausdruck.
Die südafrikanische Polizei nahm nach eigenen Angaben Ermittlungen auf, nachdem im Raum Kapstadt die Leiche eines 25-jährigen Mannes gefunden worden war. „Die Umstände dieses Vorfalls werden untersucht“, sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP.
Der Mittelfeldspieler Adams hatte bei allen drei Gruppenspielen Südafrikas in der laufenden WM gespielt. Im K.-o.-Spiel gegen Kanada, bei dem Südafrika aus dem Wettbewerb ausschied, stand Adams nicht auf dem Platz.
Jayden Adams, hier im Einsatz beim WM-Eröffnungsspiel gegen Mexiko. (Archivbild)

Jayden Adams, hier im Einsatz beim WM-Eröffnungsspiel gegen Mexiko. (Archivbild)

Foto: Tom Weller/dpa

 
11. Juli11:52 Uhr

Morddrohungen gegen Kolumbiens WM-Fußballer Campaz

Der kolumbianische Fußballverband hat Morddrohungen gegen Nationalspieler Jaminton Campaz und seine Familie nach dem WM-Aus der Südamerikaner öffentlich gemacht und scharf verurteilt. „Kein Sportler und kein Mitglied seines engsten Umfelds sollte Einschüchterungen ausgesetzt sein, nur weil er sein Land im Sport vertritt“, hieß es in einer Stellungnahme.
Wie „One Football“ berichtete, hat sich der 25 Jahre alte Stürmer dazu entschieden, aus Sicherheitsgründen vorerst nicht in seine Heimat zurückzukehren. Campaz hatte bei der Achtelfinal-Niederlage im Elfmeterschießen gegen die Schweiz in der Verlängerung die Chance zum Siegtreffer vergeben.
Kolumbiens Fußballverband hat die Generalstaatsanwaltschaft des Landes aufgefordert, die Ermittlungen zur Identifizierung der Hintermänner der Drohungen gegen Campaz zu forcieren.
Drohungen nach Fehlschuss gegen die Schweiz: Jaminton Campaz. (Archivbild)

Drohungen nach Fehlschuss gegen die Schweiz: Jaminton Campaz. (Archivbild)

Foto: Lindsey Wasson/AP/dpa

 
11. Juli0:10 Uhr

Spiele am Samstag

Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am Samstag im Viertelfinale gegeneinander an:
  • 23:00 Uhr: Norwegen gegen England in Miami, USA
 
10. Juli23:02 Uhr

Spanien gewinnt 2:1 gegen Belgien und trifft im Halbfinale auf Frankreich

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft hat sich Spanien im Viertelfinale gegen Belgien mit 2:1 durchgesetzt. Das Spiel begann mit einer dominanten Phase der Spanier, die in der 30. Minute durch Fabián Ruiz in Führung gingen. Belgien zeigte sich jedoch unbeeindruckt und glich in der 41. Minute durch Charles De Ketelaere aus.
In der zweiten Halbzeit drängte Spanien auf die erneute Führung, während Belgien sich auf Konterchancen konzentrierte. Die Spanier erhöhten den Druck, doch es dauerte bis zur 88. Minute, bis der eingewechselte Mikel Merino nach einem abgewehrten Schuss von Pau Cubarsí zur Stelle war und den Ball zum 2:1-Endstand einschob.
Damit trifft Spanien im Halbfinale am Dienstag in Dallas auf Frankreich.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Spanien gewinnt dank einem späten 2:1 gegen Belgien und trifft im Halbfinale am Dienstag auf Frankreich. Als nächstes Spielen Norwegen und England um den Einzug in die Runde der letzten Vier.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Spanien gewinnt dank einem späten 2:1 gegen Belgien und trifft im Halbfinale am Dienstag auf Frankreich. Als nächstes Spielen Norwegen und England um den Einzug in die Runde der letzten Vier.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
10. Juli22:15 Uhr

Spanien und Belgien gehen mit einem hochverdienten 1:1-Unentschieden in die Kabine

Das Drama begann für Belgien bereits beim Aufwärmen: Kapitän Youri Tielemans verletzte sich unerwartet und musste extrem kurzfristig passen. Für ihn rückte Hans Vanaken in die Startelf – ein herber mentaler Rückschlag für das Team von Rudi Garcia, das sich davon aber nicht einschüchtern ließ.
Nach einer halben Stunde belohnte sich die Selektion für ihren Aufwand: Der für Pedri in die Startelf rotierte Fabián Ruiz nutzte eine seltene Lücke in der belgischen Hintermannschaft eiskalt aus und hämmerte den Ball in der 30. Spielminute zur 1:0-Führung in die Maschen!
Wer dachte, die Belgier würden nun einbrechen, sah sich komplett getäuscht. Angetrieben von einem unermüdlichen Manchester-City-Wirbelwind Jérémy Doku, der die spanische Abwehr über die linke Seite immer wieder vor logistische Probleme stellte, schlugen die Roten Teufel noch vor der Pause zurück.
10. Juli18:37 Uhr

Spanischer Beton gegen Belgiens Offensiv-Wucht

Die Auswahl von Luis de la Fuente hat in diesem Turnier Maßstäbe gesetzt. Spanien ist das defensivstärkste Team dieser Weltmeisterschaft und hat im laufenden Wettbewerb noch kein Gegentor kassiert.
Torhüter Unai Simón steht mit 609 Minuten ohne Gegentreffer über zwei Weltmeisterschaften hinweg mittlerweile bei einer historischen Marke. Mit einer eingespielten Viererkette um Pau Cubarsí und Aymeric Laporte erstickt La Roja gegnerische Umschaltmomente im Keim.
Kurz vor seinem 19. Geburtstag brennt der 18-jährige Wunderknabe Lamine Yamal darauf, diesem Viertelfinale seinen unnachahmlichen Stempel aufzudrücken.
Belgien reist mit massivem Rückenwind und einer gehörigen Portion Euphorie nach Los Angeles. Nach einem holprigen Turnierstart fegten die Männer von Rudi Garcia die US-amerikanischen Gastgeber im Achtelfinale mit 4:1 aus dem Stadion.
Leandro Trossard präsentiert sich als genialer Geist und hat im bisherigen Turnierverlauf bereits 17 Großchancen kreiert.
Romelu Lukaku lauert als physische Naturgewalt auf der Bank, um in der Schlussphase müde gespielte Spanier zu knacken.
Die Belgier müssen den verletzungsbedingten Ausfall von Amadou Onana (Kreuzbandriss) verkraften. Dies hat die Mannschaft jedoch mental noch enger zusammengeschweißt.

Fans strömen am 10. Juli 2026 im Los Angeles Stadium in Inglewood, Kalifornien, vor dem Viertelfinalspiel der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien ein.

Foto: Luke Hales/Getty Images

 
10. Juli11:29 Uhr

DFB-Spitze auf dem Weg zu Klopp nach New York

DFB-Präsident Bernd Neuendorf und sein Stellvertreter Hans-Joachim Watzke sind zu den Vertragsgesprächen mit Bundestrainer-Kandidat Jürgen Klopp in die USA aufgebrochen. Nach dpa-Informationen machten sich die Fußball-Spitzenfunktionäre wie geplant auf den Weg nach New York, wo die Details zum avisierten Engagement des 59-Jährigen als Nachfolger von Julian Nagelsmann stattfinden sollen. Zuerst hatten RTL und ntv über Details der Flugroute berichtet.
Am frühen Freitagnachmittag Ortszeit sollen Neuendorf und Watzke in New York eintreffen. In die deutsche Nacht hinein könnten Gespräche also schon beginnen. Klopp ist der absolute Top-Kandidat für den nach dem WM-Debakel und folgenden Rücktritt von Nagelsmann vakanten Bundestrainer-Posten.
 
10. Juli5:38 Uhr

Mbappé nicht verletzt

Kylian Mbappé saß nach seiner Auswechslung gegen Marokko mit einem dicken Eisbeutel am Fuß auf der Bank. Doch der Offensivstar gab hinterher Entwarnung, ein Ausfall im Halbfinale droht wohl nicht. „Ich habe einen Schlag auf die Ferse bekommen, aber es geht gut“, sagte der Angreifer von Real Madrid, der bei der Feier vor den Fans scheinbar problemlos wieder hüpfen konnte.
Frankreichs Trainer Didier Deschamps verriet, dass Mbappé nicht nur „einen Schmerz“ an der Ferse verspürt, sondern auch Krämpfe gehabt habe. „Das ist normal, er spielt so viele Spiele“, sagte der Coach: „Aber wir konnten sehr gut auswechseln.“
Tat sich weh gegen Marokko: Kylian Mbappé.

Tat sich weh gegen Marokko: Kylian Mbappé.

Foto: Tom Weller/dpa

 
10. Juli0:30 Uhr

Spiele am Freitag

Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Viertelfinale gegeneinander an:
  • 21:00 Uhr: Spanien gegen Belgien in Los Angeles, USA (Übertragung: ZDF)
 
10. Juli0:14 Uhr

Titelfavorit erreicht wieder Halbfinale

Frankreich hat das WM-Viertelfinale gegen Marokko mit 2:0 gewonnen. Die Franzosen dominierten das Spiel von Beginn an und hätten bereits in der ersten Halbzeit in Führung gehen können, doch Kylian Mbappé verschoss einen Elfmeter.
In der zweiten Halbzeit erreichten die Tricolore schließlich die ersehnte Führung durch Mbappé (60.). Ousmane Dembélé erhöhte wenig später auf 2:0 (66.). Marokko hatte Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden, und konnte dagegen nur wenige gefährliche Aktionen verzeichnen. Die Nordafrikaner versuchten in der zweiten Halbzeit, mehr Druck aufzubauen, doch die Franzosen blieben die spielbestimmende Mannschaft.
Mit diesem Sieg hat Frankreich zum dritten Mal nacheinander das Halbfinale einer Fußball-WM erreicht. Ihre nächste Partie wird am Dienstag gegen den Gewinner des Spiels Spanien-Belgien sein.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Frankreich hat sich mit einem 2:0 gegen Marokko den ersten Platz im Halbfinale gesichert. Wer der Gegner wird entscheidet sich heute Abend im Spiel Spanien gegen Belgien.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Frankreich hat sich mit einem 2:0 gegen Marokko den ersten Platz im Halbfinale gesichert. Wer der Gegner wird entscheidet sich heute Abend im Spiel Spanien gegen Belgien.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
9. Juli19:14 Uhr

Spannung vor Frankreich-Marokko: Aufruf zu friedlichem Feiern

Vor dem WM-Viertelfinalspiel zwischen Frankreich und Marokko am Donnerstagabend haben die französischen Behörden die Fußballfans zu friedlichem Verhalten aufgerufen.
Sportministerin Marina Ferrari appellierte: „Es muss ein Fest bleiben.“ Innenminister Laurent Nuñez erklärte, dass keinerlei Fehlverhalten toleriert werde, und versetzte die Sicherheitskräfte in Alarmbereitschaft.
In der Vergangenheit kam es am Rande von Spielen der beiden Mannschaften wiederholt zu Ausschreitungen. Das Viertelfinale wird in Foxborough nahe Boston ausgetragen.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 8.7.). Die Schweiz löste das letzte Viertelfinalticket nach einem 0:0-Unentschieden gege Kolumbien erst im Elfmeterschießen. Damit spielen noch sechs europäische Mannschaften um Titel und Pokal.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 9.7.). Insgesamt spielen noch sechs europäische Mannschaften um den Titel und den Pokal.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
9. Juli8:27 Uhr

Marokko ohne Saibari

Marokko muss das heutige Viertelfinale der Fußball-WM ohne den künftigen Bayern-Profi Ismael Saibari bestreiten. „Abgesehen von Saibari stehen alle zur Verfügung“, sagte Trainer Mohamed Ouahbi vor der Partie gegen Frankreich (22:00 Uhr) in Foxborough. Für den angeschlagenen Offensivmann komme das Spiel noch zu früh. Er hoffe aber, dass Saibari nicht für den Rest des Turniers ausfalle, erklärte Ouahbi.
Saibari war beim 3:0 der Marokkaner im Achtelfinale gegen Mitgastgeber Kanada früh angeschlagen ausgewechselt worden. Medien berichteten zuletzt, dass der 25-Jährige nur eine leichte Muskelzerrung erlitten habe und auf ein schnelles Comeback hoffe. Saibari hat bei dieser WM bereits drei Tore erzielt und wird zur neuen Saison von der PSV Eindhoven zum FC Bayern München wechseln.
Ismael Saibari (l) traf erneut für Marokko.

Ismael Saibari (#11, l.) spielt verletzungsbedingt nicht gegen Frankreich.

Foto: Martin Meissner/AP/dpa

 
9. Juli7:00 Uhr

Spiele am Donnerstag

Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Viertelfinale gegeneinander an:
  • 22:00 Uhr: Marokko gegen Frankreich in Boston, USA (Übertragung: ARD)
 
(Mit Material der Nachrichtenagenturen.)
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England-Frankreich: Tuchels versöhnender Erfolg

Zwischen Thomas Tuchels Wandlung vom Buhmann zum Helden lagen nicht einmal zwei Stunden. Es waren allerdings spektakuläre, ja historische 100 Minuten Fußball, die Englands Nationaltrainer wieder eine Perspektive und vor allem das Wohlwollen der Öffentlichkeit verschafften.
Das Ergebnis des kleinen Finals bei dieser WM gegen Frankreich hätte auch drei Fußminuten weiter südlich auf einer Anzeigetafel stehen können. Dort, wo in Miami jedes Jahr das Tennisturnier ausgetragen wird.
Mit 6:4 besiegte das in der ersten Halbzeit entfesselt spielende England die als WM-Favorit gestarteten Franzosen. Der dritte Platz ist die größte WM-Leistung einer englischen Mannschaft seit dem Titelgewinn 1966.
Thomas Tuchel lächelt wieder.

Thomas Tuchel lächelt wieder.

Foto: Rebecca Blackwell/AP/dpa

Buhrufe vor dem Anpfiff

„Das ist die erste Medaille seit 60 Jahren, die erste Medaille im Ausland. Ich hoffe, die Spieler sehen das“, sagte Tuchel. Vor dem Anpfiff waren noch Buhrufe durch das Stadion gehallt, als das Foto des 52-Jährigen am Ende der Mannschaftsaufstellung auf der Anzeigetafel gezeigt worden war.
Eine Halbzeit später stand es bereits 4:0. Und am Ende schrieb der „Daily Star“, dass die ganze Welt von dem Spiel gefesselt worden sei. Tuchel entschied, „den Anker zu liften, und England überrollte ein lustloses Frankreich.“
Der „Guardian“ urteilte, das Spiel „zählte zu den Höhepunkten des Turniers“ und es sei „wirklich fantastisch“ gewesen.
Doch so wenig sich Tuchel nach dem Argentinien-Spiel auf die Schwarzmalerei einlassen wollte, so sehr verweigerte er sich nun den Lobeshymnen.
„Wir erlauben es uns fast nicht, damit zufrieden zu sein, weil wir so ehrgeizig sind. Wir wollten ins Finale kommen, deshalb schmerzt es“, sagte Tuchel. „Es gibt vieles, auf das man stolz sein kann, aber dennoch werden viele von uns nicht glücklich sein.“

Die englische Nationalmannschaft posiert für ein Foto, nachdem sie nach ihrem 6:4-Sieg im Spiel um den dritten Platz der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Frankreich und England am 18. Juli 2026 im Miami Stadium in Miami Gardens, Florida, die Bronzemedaillen entgegengenommen hat.

Foto: Jamie Squire/Getty Images

Hendersons Rede

Bei der Ehrung für den dritten Platz wurde noch einmal deutlich, wie richtig Tuchel mit seiner Nominierung lag. Kopfschütteln hatte er im besten Fall geerntet, als er den hochbegabten Phil Foden und Cole Palmer kein WM-Ticket gegeben hatte.
Stattdessen schaffte es der 36 Jahre alte Jordan Henderson in den Kader, der beim Mittelklasseclub Brentford spielt. An diesem schwülen Sommerabend in Miami war es dann Henderson, der den nur zu Trainingszwecken mit in die USA gereisten Torwart Jason Steele zum Podest rief und ihm seine Medaille umhängte.
Die englischen Fans hinter dem Tor feierten begeistert. Es war kein Zufall, dass Jude Bellingham nach seinem Tor zum Endstand direkt zu Henderson gelaufen war und ihm einen Kuss auf die Stirn gegeben hatte.

Marcus Rashford (#11) aus England feiert gemeinsam mit Jordan Henderson (#14) nach dem vierten Tor seiner Mannschaft im Spiel zwischen England und Kroatien im Dallas Stadium am 17. Juni 2026 in Dallas, Texas.

Foto: Michael Steele/Getty Images

Auch vor dem Anpfiff spielte der erfahrene Ex-Liverpooler eine Schlüsselrolle.
„Jordan Henderson hat eine großartige Rede im Hotel gehalten, um uns in die richtige Stimmung zu bringen“, berichtete Tuchel. „Es gibt noch eine Lücke zu den Top Drei der Welt und die wollen wir schließen. Damit haben wir heute angefangen.“

Tuchel: „Den nächsten Sieg holen“

Verteidiger Djed Spence, der auf seiner Position zu den Entdeckungen des Turniers zählt, sieht in dem dritten Platz den Beginn von etwas Großem. „Es ist das beste Ergebnis seit 1966. Ich denke, das kann ein Sprungbrett für uns sein. Und im nächsten Turnier bringen wir hoffentlich etwas nach Hause.“
Das nächste Turnier ist die EM 2028 in Großbritannien und Irland. Bis dahin dürfte Tuchel Ruhe haben, wenn die Ergebnisse stimmen.
Auf Scharmützel mit den zahlreichen und wortgewaltigen Ex-Nationalspielern wird er sich weiterhin nicht einlassen. „Das Beste, was du tun kannst, ist auf dem Platz zu reagieren und den nächsten Sieg holen“, sagte er.
„Alles andere ist nur reden und das bringt dir keine Punkte. Ich bin froh über die Reaktion und wie wir gespielt haben.“ (dpa/red)
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14. Tour-Etappe: Pogacar siegt – Lipowitz Siebter

Titelverteidiger Tadej Pogacar hat die schwere Vogesen-Etappe bei der Tour de France gewonnen und sein Gelbes Trikot gefestigt.
Der slowenische Weltmeister siegte auf der 14. Etappe über 155,3 Kilometer von Mulhouse nach Le Markstein im Alleingang mit mehr als einer halben Minute Vorsprung auf seinen zweitplatzierten Teamkollegen Isaac del Toro aus Mexiko und dem französischen Jungstar Paul Seixas.
Der deutsche Hoffnungsträger Florian Lipowitz präsentierte sich auf der schweren Bergetappe mit 3.800 Höhenmetern und drei Anstiegen der ersten Kategorie in guter Form. Der Vorjahresdritte fuhr auf den siebten Platz und verbesserte sich in der Gesamtwertung auf Rang sechs.

Viele deutsche Fans an der Strecke

Für Lipowitz war es ein kleines Heimspiel. Zahlreiche deutsche Fans hatten sich auf den Weg nach Frankreich direkt hinter der Grenze gemacht. Schon am Freitag waren auf der Etappe nach Belfort viele deutsche Fahnen zu sehen.
Am Sonntag folgt die nächste Kletterpartie, wenn die Tour auf der 15. Etappe das Plateau de Solaisan ansteuert. Vor allem der Schlussanstieg über 11,3 Kilometer mit durchschnittlich 9 Prozent Steigung hat es in sich. (dpa/red)
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TICKER Fußball-WM: Alle Entwicklungen bis zum Finale


Das nächste Spiel (Spiel um Platz 3) findet am Samstag, den 18. Juli, um 23:00 Uhr zwischen Frankreich und England statt.

HEUTE18:34 Uhr

Vorbereitungen auf Finalspiel Spanien gegen Argentinien

Im Finale der Fußball-Weltmeisterschaft kämpfen Spanien und Argentinien am Sonntag (21:00 Uhr MESZ) um den Titel – das Spiel wird zugleich zur Bühne für zahlreiche Musikstars.
Im MetLife-Stadion im US-Bundesstaat New Jersey findet 90 Minuten vor Anpfiff zunächst die Abschlusszeremonie der WM statt, zu der unter anderen der für seine Stunts bekannte Hollywoodstar Tom Cruise, der Sänger Robbie Williams und der Rapper Post Malone erwartet werden.
Angekündigt ist zudem eine Halbzeitshow mit Stars wie Madonna, Justin Bieber, der K-Pop-Band BTS und Shakira. Die Pause dürfte wegen des Auf- und Abbaus der Bühne länger ausfallen als die üblichen 15 Minuten.
 
HEUTE15:43 Uhr

Spaniens Trainer: Yamal „in optimaler Form“

Im Halbfinale erhielt Yamal noch einen schmerzhaften Schlag auf den Oberschenkel, für das Endspiel soll Spaniens Topstar laut Trainer de la Fuente aber topfit sein.
„Das war schmerzhaft für ihn, aus Vorsicht haben wir ihm Minuten zur Erholung gegeben. Es geht ihm gut heute, er hat mit der Mannschaft trainiert und er ist in optimaler Form“, sagte de la Fuente vor dem Finale.
Yamal war im Halbfinale gegen Frankreich im Strafraum gefoult worden und hatte so den Elfmeter zur 1:0-Führung für Spanien ermöglicht.
 
HEUTE12:43 Uhr

Argentiniens Torwart spielt mit gebrochenem Finger

Argentiniens Nationaltorwart Emiliano Martínez kämpft kurz vor dem WM-Finale noch mit den Folgen einer Verletzung an der rechten Hand.
„Meine Hand tut immer noch jeden Tag weh“, sagte der 33-Jährige. Martínez hatte sich am 20. Mai vor dem Europa-League-Finale in Istanbul beim Aufwärmen verletzt. Er brach sich den Ringfinger an der rechten Hand.
Dennoch gewann er mit Aston Villa gegen den SC Freiburg. Jeder Spezialist, mit dem er gesprochen hat, habe ihm gesagt, dass eine Operation nötig sei. Er habe sich aber dazu entschieden, sie hinauszuzögern, berichtete Martínez.
 
HEUTE11:39 Uhr

Trump als Fußball-Kommentator: Kritik an Englands Defensivtaktik im WM-Halbfinale

Mit Fußballtaktik kennt sich Donald Trump nach eigener Aussage zwar nicht aus – und dennoch hat er Kritik an Englands Ausrichtung im verlorenen WM-Halbfinale gegen Argentinien geübt. „Sie sind in Führung gegangen und haben ihren besten Spieler genommen und ihn in die Defensive gestellt“, sagte Trump bei einem Empfang mit Fifa-Präsident Gianni Infantino in New York. Er bezog sich damit auf Englands Stürmer Harry Kane.
Trump schloss sich damit der Schar von Kritikern an, die die Mauertaktik des England-Trainers Thomas Tuchel in der letzten Phase des Halbfinal-Spiels angeprangert haben. Das englische Team war in der zweiten Halbzeit zunächst in Führung gegangen, kassierte dann aber in den Schlussminuten zwei Tore und schied aus.
„Man muss ein bisschen offensiv sein, oder?“ sagte Trump dazu. Er fügte aber sogleich hinzu: „Was weiß ich schon von der Trainerarbeit?“ Den englischen Mannschaftskapitän Kane nannte der US-Präsident „großartig“ und erinnerte daran, dass er mit Kane vor anderthalb Jahren im US-Bundesstaat Florida Golf gespielt hatte.
 
HEUTE14:40 Uhr

Die Teams bereiten sich vor

Englands Nationaltrainer Thomas Tuchel hat die Kritik von Medien und Ex-Spielern nach dem WM-Scheitern im Halbfinale gekontert. Wenn wir gewinnen, ist es „das beste Ergebnis bei einer Weltmeisterschaft seit 60 Jahren. Es ist alles eine Frage der Perspektive“, sagte der Schwabe.
Der Weltmeister von 1966 trifft in Miami Gardens im Spiel um Platz drei am Samstag auf Frankreich.
Tuchel räumte ein, dass England zu Frankreich und den Finalisten Spanien und Argentinien Nachholbedarf habe. „Die Lücke ergibt sich durch die Titel. Das haben sie sich über Jahre aufgebaut. Aber es ist möglich, sie zu schließen.“

Didier Deschamps, Cheftrainer der französischen Nationalmannschaft, am Tag vor dem Spiel um den dritten Platz der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Frankreich und England im Miami Stadium am 17. Juli 2026 in Miami Gardens, Florida.

Foto: Jamie Squire/Getty Images

Thomas Tuchel, Trainer der englischen Nationalmannschaft, im Vorfeld des Spiels um den dritten Platz zwischen Frankreich und England im Miami Stadium am 17. Juli 2026 in Miami Gardens, Florida.

Foto: Kevin C. Cox/Getty Images

GESTERN21:04 Uhr

Mehr als 200 Unterstützerschreiben für Infantino

Im Gegensatz zum Deutschen Fußball-Bund hat sich eine überwältigende Mehrheit der FIFA-Mitgliedsverbände für eine Wiederwahl von Gianni Infantino ausgesprochen. Der amtierende Präsident des Weltverbands habe trotz des Wirbels um die aufgehobene Rot-Sperre für US-Profi Folarin Balogun die formale Unterstützung von mehr als 200 Ländern erhalten, berichtete der „Guardian“.
Demnach habe nur eine Handvoll der 211 Verbände kein Unterstützungsschreiben unterschrieben. Die Größenordnung deckt sich mit dpa-Informationen.
Der DFB hatte zuletzt bestätigt, kein Unterstützungsschreiben für die Wiederwahl Infantinos unterzeichnet zu haben. Infantino darf sich zum jetzigen Stand seiner erneuten Wiederwahl beim FIFA-Kongress am 18. März 2027 im marokkanischen Rabat sicher sein.
 
GESTERN18:12 Uhr

WM-Finale: Organisatoren beobachten Waldbrand-Rauch genau

Muss das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft in East Rutherford bei New York am Sonntag wegen Waldbrand-Rauchs verschoben oder verlegt werden? Diese Frage hat am Freitag die US-Regierung und den Fußball-Weltverband Fifa beschäftigt. Die Organisatoren beobachteten die Lage genau, sagte der WM-Verantwortliche im Weißen Haus, Andrew Giuliani, am Freitag vor Journalisten in New York.
Giuliani sagte weiter, er werde die Frage mit Fifa-Präsident Gianni Infantino diskutieren. Präsident Donald Trump wurde am Freitag ebenfalls in New York erwartet, wo er im Trump-Tower an einem Fifa-Empfang teilnehmen wollte. Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez wird ebenfalls erwartet.
Gesundheitsgefährdender Waldbrand-Rauch aus Kanada hatte in den vergangenen Tagen US-Millionenstädte wie New York und Chicago erreicht. Am Freitag gaben die Behörden auch in der Hauptstadt Washington eine Gesundheitswarnung wegen einer sehr hohen Feinstaubbelastung aus.
 
GESTERN8:26 Uhr

Dankert beim Finale, Milei verzichtet

Beim WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien ist zumindest doch noch ein Deutscher dabei. Der Fußball-Weltverband FIFA nominierte Bastian Dankert als Video-Assistenten für das Endspiel am Sonntag in East Rutherford (21.00 Uhr MESZ/ZDF). Der 46-Jährige wird den Slowenen Slavko Vinčić unterstützen, der sein erstes WM-Finale als Schiedsrichter leiten wird.

Argentiniens Präsident Javier Milei verzichtet hingegen auf den Besuch des Endspiels, damit seine „Glücksroutine“ nicht unterbrochen wird.

16. Juli17:49 Uhr

Britischer Minister fordert Fifa-Ermittlungen gegen Argentinien – Falkland-Transparent bei WM

Die britische Regierung hat den Fußballweltverband Fifa zu Ermittlungen gegen die argentinische Nationalmannschaft wegen eines Transparents zu den Falkland-Inseln aufgefordert. Wirtschaftsminister Peter Kyle sprach am Donnerstag, den 16. Juli, von einem „eklatanten Verstoß“ gegen das Verbot politischer Botschaften auf dem Spielfeld. Das Büro von Premierminister Keir Starmer unterstützte die Forderung. Argentiniens Präsident Javier Milei stellte sich hingegen hinter die argentinische Nationalmannschaft.
„Die Weltmeisterschaft gehört vielleicht nicht uns, aber die Falkland-Inseln ganz sicher“, erklärte eine Regierungssprecherin in London. Wirtschaftsminister Kyle forderte die Fifa auf, den Vorfall „gründlich“ zu untersuchen. Der Weltverband äußerte sich zunächst nicht.
Argentinische Spieler hatten nach ihrem 2:1-Sieg gegen England im WM-Halbfinale am Mittwoch in Atlanta ein Transparent mit der Aufschrift „Las Malvinas son argentinas“ („Die Malwinen sind argentinisch“) gezeigt. Politische Botschaften von Spielern und Offiziellen sind nach den Fifa-Regeln verboten.

Argentiniens Giovani Lo Celso zeigt nach dem WM-Halbfinalsieg gegen England, am 15. Juli nach dem 2:1-Sieg im Halbfinale, ein Banner zum Falklandinsel-Konflikt.

Foto: Shaun Botterill/Getty Images

16. Juli8:49 Uhr

Argentinien: „Spielen wie Achtjährige“

Argentiniens Trainer Lionel Scaloni sagt nach dem Sieg über England: „Es gibt nichts Vergleichbares. Die Jungs hatten keine Angst, sie fühlten die Last der Verantwortung nicht.“
Und Argentinien hatte Lionel Messi, der erneut entscheidenden Anteil an dem Sieg hatte. Der 39-Jährige bereitete beide Treffer vor. „Messi in den letzten 20 Minuten – da konnte er machen, was er wollte“, sagt Scaloni.
Das Erfolgsgeheimnis sei: „Sie spielen wie Achtjährige. Sie denken nicht daran, ob sie vorbeischießen oder in das Finale kommen. Sie wollen nur Fußball spielen.“
 
16. Juli5:59 Uhr

Argentinien könnte Strafe drohen

Schon vor der Partie war das Halbfinal-Duell in Atlanta aufgrund der politischen Vergangenheit aufgeladen gewesen. Inmitten der Siegesfeier zeigten argentinische Spieler dann ein Plakat mit der Aufschrift „Las Malvinas son argentinas“ („Die Malvinas sind argentinisch“).
Mit dem Spruch will Argentinien seine Besitzansprüche auf die sogenannten Malvinas, wie die Falklandinseln in Argentinien heißen, erklären.
Argentinien und Großbritannien hatten 1982 mehr als 70 Tage lang Krieg um die Inseln vor der Küste Argentiniens geführt. Dabei starben rund 1.000 Soldaten. Die Inseln sind seit 1833 britisches Überseegebiet. Der Weltverband FIFA verbietet rund um die WM-Spiele, politische Botschaften zu präsentieren. Dem argentinischen Team könnte damit eine Strafe drohen.
Argentinien Spieler feiern ihren Sieg mit einem umstrittenen Plakat, das Ihnen noch eine Strafe einfahren könnte. Darauf steht „Die Falkland-Inseln gehören zu Argentinien“. Besagte Inseln waren 1982 Kriegsschauplatz zwischen den beiden Ländern.

Argentinien Spieler feiern ihren Sieg mit einem umstrittenen Plakat, das Ihnen noch eine Strafe einfahren könnte. Darauf steht „Die Falkland-Inseln gehören zu Argentinien“. Besagte Inseln waren 1982 Kriegsschauplatz zwischen den beiden Ländern.

Foto: Paul Ellis/AFP via Getty Images

 
15. Juli23:05 Uhr

Argentinien schlägt England

Im zweiten Halbfinale der Fußball-WM 2026 hat sich Argentinien mit 2:1 gegen England durchgesetzt. Das Spiel begann zunächst mit viel Druck der Engländer, die den Argentiniern im Spielaufbau kaum Luft zum Atmen ließen. Beide Teams zeigten von Beginn an eine aggressive Spielweise, was zu zahlreichen Fouls und Unterbrechungen führte. In der ersten Halbzeit gab es letztendlich keine Tore, aber die Partie war von einer hitzigen Atmosphäre geprägt.
Nach dem Seitenwechsel brachte Anthony Gordon die Engländer schnell in Führung (55.). Im Anschluss erhöhte Titelverteidiger Argentinien zunehmend den Druck und kam zu mehreren gefährlichen Chancen. Doch der englische Torwart Pickford verhinderte lange den Ausgleich.
Argentinien versuchte es mit mehreren Wechseln, um die Offensive zu beleben. Kurz vor Ende machte sich die Wechsel bezahlt und Enzo Fernández erzielte das Ausgleichtor (85.). Sieben Minuten später traf dann Martinez per Kopf und beendete damit den englischen Traum von der ersten Finalteilnahme seit 1966.
Im Endspiel treffen die Argentinier am Sonntag um 21:00 Uhr auf Spanien. England muss sich dagegen mit dem Spiel um Platz 3 gegen Frankreich begnügen, welches am Samstag um 23:00 Uhr startet.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 15.7.). Argentinien schafft mit einem Sieg gegen England den Einzug ins WM-Finale und trifft dort am Sonntag auf Spanien. bereits am Samstag spielen Frankreich und England um den 3. Platz.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 15.7.). Argentinien schafft mit einem Sieg gegen England den Einzug ins WM-Finale und trifft dort am Sonntag auf Spanien. bereits am Samstag spielen Frankreich und England um den 3. Platz.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
15. Juli20:05 Uhr

Argentiniens Vizepräsidentin bezeichnet Engländer als „Piraten“

Vor dem Halbfinale zwischen Argentinien und England um 21:00 Uhr hat die argentinische Vizepräsidentin Victoria Villarruel die Engländer als „Piraten“ bezeichnet. Das Spiel gegen England sei „nicht einfach nur ein weiteres Spiel“, erklärte Villarruel im sozialen Medium „X“.
Hintergrund ist der Falkland-Krieg zwischen Argentinien und Großbritannien im Jahr 1982 um die zum britischen Kolonialreich gehörenden Inseln vor dem argentinischen Festland, der mit einer Kapitulation Argentiniens endete.
Die Äußerungen der argentinischen Vizepräsidentin standen im starken Kontrast zu denen des argentinischen Nationaltrainers Lionel Scaloni und mehrerer Spieler, die versucht hatten, die politische und historische Bedeutung des Spiels herunterzuspielen. „Es ist ein Fußballspiel, ganz einfach“, erklärte Scaloni. „Das mit Politik zu vermischen, wäre Wahnsinn.“
 
15. Juli19:45 Uhr

Keine Beschlüsse bei Sitzung zu Klopp

Die Sitzung der DFB-Spitzenfunktionäre zum erhofften Engagement von Jürgen Klopp als Bundestrainer ist ohne konkrete Ergebnisse beendet worden. Nach dpa-Informationen hatte die digital abgehaltene Zusammenkunft des Aufsichtsrats und der Gesellschafterversammlung der DFB GmbH und Co. KG einen reinen Informationscharakter.
DFB-Präsident Bernd Neuendorf berichtete demnach über die in den vergangenen Tagen geführten Gespräche mit Klopp in New York und Oliver Mintzlaff, dem Chef von dessen derzeitigem Arbeitgeber Red Bull, in München.
Ein Knackpunkt für eine finale Einigung mit Klopp sind demnach vor allem dessen diverse private Werbeverträge. Hier muss der DFB mit eigenen Partnern eine Lösung anstreben, inwiefern der 59-Jähriger als künftiger Bundestrainer eventuell auch für Konkurrenzunternehmen aktiv sein kann.
Jürgen Klopp ist und bleibt der Wunsch-Bundestrainer der DFB-Spitze. (Archivbild)

Jürgen Klopp ist und bleibt der Wunsch-Bundestrainer der DFB-Spitze. (Archivbild)

Foto: Jan Woitas/dpa

 
15. Juli5:05 Uhr

Tuchel sucht Trick gegen Messi

Für die Chance auf das erste englische WM-Finale seit 1966 hat Trainer Thomas Tuchel sogar überlegt, ein veraltetes taktisches Mittel einzusetzen. „Ich habe tatsächlich darüber nachgedacht, für ihn auf die gute alte Manndeckung zu setzen“, sagte der 52-Jährige über Argentiniens Superstar Messi. Die beiden Rivalen treffen heute in Atlanta im zweiten Halbfinale aufeinander.
Der 39 Jahre alte Messi bringt Tuchel besonders ins Grübeln. „Jeder kennt die Räume, die er mag. Aber er sieht Dinge früher als anderer. Dann hat er die zwei Meter, die er für seinen unglaublichen linken Fuß braucht“, sagte Englands Nationaltrainer. Er habe aber einige Muster im Spiel der Argentinier ausgemacht.
 
15. Juli0:05 Uhr

Spiel am Mittwoch

Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Spieltag im Halbfinale gegeneinander an:
  • 21:00 Uhr: England gegen Argentinien in Atlanta, USA (Übertragung: ARD)
 
14. Juli23:05 Uhr

Spanien gewinnt gegen Frankreich

Spanien hat sich im Halbfinale der Fußball-WM 2026 mit einem 2:0-Sieg gegen Frankreich durchgesetzt und sich damit das Finalticket gesichert. Spanien übernahm von Beginn an die Kontrolle und zeigte sich ballsicher. In der 22. Minute brachte Mikel Oyarzabal die Iberer per Elfmeter in Führung. Frankreich versuchte, über Umschaltmomente ins Spiel zu finden, blieb jedoch weitgehend ungefährlich.
In der zweiten Halbzeit erhöhte Spanien den Druck und belohnte sich in der 58. Minute durch Pedro Porro mit dem zweiten Treffer. Frankreich bemühte sich, ins Spiel zurückzufinden, scheiterte jedoch immer wieder an der gut organisierten spanischen Defensive. Trotz der Bemühungen von Kylian Mbappé und seinen Teamkollegen gelang es den Franzosen nicht, den Rückstand aufzuholen.
Spanien erreicht somit das Finale und wird dort auf den Sieger des zweiten Halbfinals zwischen England und Argentinien treffen.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 14.7.). Spanien setzte sich im ersten Halbfinale gegen Frankreich durch und spielt am kommenden Samstag um den WM-Titel. Der Gegner ermittelt sich heute Abend im Spiel zwischen England und Argentinien.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 14.7.). Spanien setzte sich im ersten Halbfinale gegen Frankreich durch und spielt am kommenden Samstag um den WM-Titel. Der Gegner ermittelt sich heute Abend im Spiel zwischen England und Argentinien.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

Der Franzose Maxence Lacroix (#26) köpft den Ball gegen Rodri (#16) aus Spanien während des Halbfinalspiels der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Frankreich und Spanien im Dallas Stadium am 14. Juli 2026 in Arlington, Texas.

Foto: Shaun Botterill/Getty Images

 
14. Juli21:06 Uhr

26 WM-Spiele: Deschamps löst Schön als Rekordtrainer ab

Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps hat den ehemaligen Bundestrainer Helmut Schön als Rekord-Trainer bei Fußball-Weltmeisterschaften abgelöst. Das Halbfinale gegen Spanien im Dallas-Stadion ist Deschamps 26. WM-Spiel als Cheftrainer. Der 57-Jährige übernahm die Bestmarke von Schön – der seinen letzten Einsatz vor 48 Jahren bei der WM 1978 hatte – am Nationalfeiertag der Franzosen.
Seit 2012 ist der Ex-Profi als französischer Nationaltrainer im Amt. Nach dieser WM wird er es abgeben – dem Vernehmen nach an Zinédine Zidane. 1998 holte Deschamps den WM-Titel als Spieler, 2018 als Trainer. Lediglich Franz Beckenbauer und Mário Zagallo gelang ebenfalls ein solches Double. Gleich zwei WM-Titel als Coach holte bisher nur Vittorio Pozzo: 1934 und 1938 mit Italien.
In Deschamps‘ 26 WM-Partien ist auch das Gruppenspiel gegen Norwegen mitgerechnet. Der Franzose stand bei dieser Partie allerdings nicht an der Seitenlinie, weil er nach dem Tod seiner Mutter in die Heimat geflogen war. Von der FIFA wird die Begegnung (4:1) dennoch in Deschamps‘ offizieller WM-Statistik aufgeführt.
 
14. Juli10:59 Uhr

Frankreich: Spanien ist der Favorit

Bei der Fußball-WM wächst die Anspannung vor dem ersten Halbfinale zwischen Frankreich und Spanien. Trotz der Offensivmacht seines Teams schiebt Frankreichs Trainer Didier Deschamps die Favoritenrolle für das heutige Duell in Arlington Spanien zu.
Deschamps hatte in den vergangenen Wochen mehrfach erklärt, dass er den Europameister bei diesem Turnier am stärksten einschätze. „Spanien ist der Favorit“, sagte er vor der Partie nun erneut.
„Sie haben nur ein Tor kassiert in den letzten sechs oder sieben Spielen.“ Es könne ein „spektakuläres Spiel werden mit hoher Qualität in der Offensive und Defensive“, meinte er.
 
14. Juli6:03 Uhr

Spanien und Yamal

Geht es nach Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente, kommt das beste WM-Spiel von Lamine Yamal erst noch. „Ich habe ihm gesagt, er soll ruhig bleiben und es genießen. Der große Tag von Lamine Yamal kommt noch bei dieser WM. Ich hoffe, es ist morgen – oder im Finale, wenn wir uns qualifizieren“, sagte der 65-Jährige.
Yamal war zwar schon mehrfach zum besten Spieler einer Partie gewählt worden, steht aber nach sechs Spielen bei nur einem Treffer und keiner Vorlage bei der XXL-WM in den USA, Kanada und Mexiko.
Der Jungstar stört sich nicht an seiner niedrigen Torausbeute. „Ich mache mir keine Sorgen, ob ich treffe oder nicht“, betonte der Flügelspieler des FC Barcelona.
Lamine Yamal bekam für seine Aktionen den lautesten Applaus im Stadion.

Lamine Yamal (l) bekam für seine Aktionen den lautesten Applaus im Stadion.

Foto: Andre Penner/AP/dpa

 
14. Juli0:05 Uhr

Spiel am Dienstag

Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Spieltag im Halbfinale gegeneinander an:
  • 21:00 Uhr: Frankreich gegen Spanien in Dallas, USA (Übertragung: ZDF)
 
13. Juli22:02 Uhr

Empfang für Norwegens Team – Haaland mit Waschbär-Souvenir

Das norwegische Team ist nach dem Viertelfinal-Aus gegen England begeistert in der Heimat empfangen worden, Stürmerstar Haaland präsentierte dabei ein Faible für ausgefallene Souvenirs. Der 25-Jährige stieg mit einem ausgestopften Waschbären in der Hand aus dem Flugzeug. „Er ist mir nach Hause gefolgt“, schrieb Haaland auf Instagram. In der Hand hält der Waschbär eine Glasflasche.
Erling Haaland und sein Waschbär.

Erling Haaland und sein Waschbär.

Foto: Jan Langhaug/NTB Scanpix/AP/dpa

Vom Flughafen Gardermoen ging es zum Osloer Schloss, wo die Mannschaft von König Harald, Prinz Haakon und anderen Mitgliedern der Königsfamilie empfangen wurde. „Er hat uns zu Hause willkommen geheißen und uns zu unserer Leistung gratuliert“, sagte Kapitän Martin Ödegaard über die Begegnung mit dem 89 Jahre alten König.
Zwischen dem Palast und dem Universitätsplatz, einer Entfernung von etwa 450 Metern, hatten sich 88.000 Menschen versammelt, um die Mannschaft zu feiern.
Auf dem Schlossplatz zelebrierten Team und Bevölkerung zusammen den mittlerweile weltberühmten Ruder-Jubel. Haaland war da nicht mehr dabei, weil er schon auf der Weiterreise in den Urlaub war.
 
12. Juli21:21 Uhr

Klopp trifft sich mit Mintzlaff Ende der Woche

In der fast geklärten Bundestrainer-Frage um Wunschkandidat Jürgen Klopp soll sich die DFB-Spitze am Dienstag mit Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff treffen.
Wie der „Kicker“ berichtet, soll dann eine vorzeitige Ausstiegsmöglichkeit aus Klopps bis 2029 datiertem Vertrag als Head of Global Soccer des Konzerns besprochen werden. Ende der Woche soll sich in New York Mintzlaff dann mit Klopp treffen. Offizielle Angaben lagen zunächst nicht vor.
Klopp hat bereits eine Grundsatzvereinbarung mit den DFB-Bossen um Präsident Bernd Neuendorf und Vizepräsident Hans-Joachim Watzke bei einem Gipfeltreffen in den USA erzielt, wo der frühere Dortmunder und Liverpooler Coach als TV-Experte für MagentaTV arbeitet. Eine Einigung mit Klopps derzeitigem Arbeitgeber Red Bull steht aber noch aus.
 
12. Juli8:34 Uhr

Kabel-Eklat um Englands erstes Tor gegen Norwegen

Beim Spiel Norwegen gegen England in Miami kam es zu einer unerwarteten Szene vor dem 1:1 – dem Ausgleichstreffer von England. Nach dem Abstoß von Norwegens Torwart Örjan Nyland wird der Ball von einem gespannten Kamerakabel in der Luft gestoppt.
Er fällt wie ein Stein herunter und gelangt vor die Füße von Anthony Gordon – der daraufhin das Tor einleitet. Der Weltverband FIFA besteht darauf, dass der Chip im Ball keine Berührung aufgezeichnet habe.
Die Norweger und auch die TV-Aufnahmen scheinen einen anderen Rückschluss zuzulassen. „Also ich würde eher den Norwegern glauben als der FIFA“, sagte Englands Ex-Nationalspieler Gary Neville.
Bellinghams Tor ermöglichte die Verlängerung und ein Patzer von Nyland dort den zweiten Treffer des Stars von Real Madrid.
 
12. Juli5:12 Uhr

Argentinien-Schweiz endet 3:1

Argentinien hat das Viertelfinale gegen die Schweiz nach Verlängerung mit 3:1 gewonnen. Die Partie begann mit einem frühen Tor für Argentinien durch Alexis Mac Allister (10.). Die Schweiz zeigte sich jedoch unbeeindruckt und kämpfte sich zurück ins Spiel. In der zweiten Halbzeit gelang Dan Ndoye für die Schweiz der Ausgleich (67.).
Die zweite Halbzeit war geprägt von intensiven Zweikämpfen und taktischen Fouls, was zu mehreren Gelben Karten führte. Der Schweizer Breel Embolo sah in der 72. Minute nach einer Schwalbe Gelb-Rot, was die Eidgenossen in Unterzahl brachte. Trotz der numerischen Unterlegenheit hielt die Schweiz tapfer dagegen und rettete sich in die Verlängerung.
Dort verteidigten die Schweizer leidenschaftlich, konnten den Führungstreffer durch Julian Alvarez (112.) aber nicht verhindern. Lautaro Martinez machte dann kurz vor Schluss den Deckel drauf (120.+1).
Spielbaum der WM 2026 (Stand 12.7.). England konnte sich gegen Norwegen behaupten und trifft im Halbfinale auf Argentinien, die ihren Einzug in Halbfinale erst in der Verlängerungen sicherten. Damit sind Norwegen und die Schweiz ebenfalls ausgeschieden.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 12.7.). England konnte sich gegen Norwegen behaupten und trifft im Halbfinale auf Argentinien, die ihren Einzug in Halbfinale erst in der Verlängerungen sicherten. Damit sind Norwegen und die Schweiz ausgeschieden.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
12. Juli2:05 Uhr

Spiele am Sonntag

Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Spieltag im Viertelfinale gegeneinander an:
  • 03:00 Uhr: Argentinien gegen Schweiz in Kansas City, USA
 
12. Juli1:50 Uhr

England besiegt Norwegen

Bei der Fußball-WM hat England das Viertelfinale gegen Norwegen nach Verlängerung mit 2:1 gewonnen. Die erste Halbzeit begann äußerst zäh, erst in den letzten zehn Minuten nahm die Partie Fahrt auf: Andreas Schjelderup brachte zunächst Norwegen in Führung (36.). In der zweiten Minute der Nachspielzeit gelang Jude Bellingham der Ausgleich für England.
In der zweiten Halbzeit dominierte Norwegen das Spielgeschehen und hatte mehrere Chancen, erneut in Führung zu gehen – doch ohne sich zu belohnen. England hingegen fand nur selten den Weg in den norwegischen Strafraum und blieb in der Offensive weitgehend harmlos.
Gleich zu Beginn der Verlängerung erzielte schließlich Jude Bellingham das entscheidende Tor (93.). Damit trifft England am Mittwoch im Halbfinale auf den Gewinner der Partie Argentinien-Schweiz.
 
11. Juli20:18 Uhr

Norwegen und seine Fans bereiten sich vor

Das 3. Viertelfinale beginnt 23 Uhr MEZ, es spielt Norwegen gegen England. Tagsüber versammelten sich norwegische Fußballfans zum „Ro“ auf dem Ocean Drive:

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11. Juli16:48 Uhr

DFB-Führung grundsätzlich einig mit Klopp

Die Spitze des Deutschen Fußball-Bundes hat sich auf wesentliche Eckpunkte eines möglichen Vertrages mit dem Wunsch-Bundestrainer Jürgen Klopp verständigt. Beide Seiten seien zuversichtlich, dass die Verhandlungen vorbehaltlich einer Einigung mit Klopps derzeitigem Arbeitgeber Red Bull erfolgreich abgeschlossen werden könnten, teilte der DFB nach einem Treffen mit Klopp in New York mit.
 
11. Juli15:59 Uhr

Südafrikanischer Profi-Fußballer Adams kurz nach WM-Teilnahme gestorben

Der südafrikanische Profi-Fußballer Jayden Adams ist kurz nach seiner Teilnahme an der derzeitigen Weltmeisterschaft gestorben. Die Nachricht vom Tod des 25-Jährigen am Samstag habe ihn schwer getroffen, erklärte der südafrikanische Sportminister Gayton McKenzie.
„Der südafrikanische Fußball hat eines seiner größten jungen Talente verloren.“ Die Todesursache nannte McKenzie nicht. Der afrikanische Fußballverband CAF brachte im Onlinedienst X ebenfalls seine Trauer zum Ausdruck.
Die südafrikanische Polizei nahm nach eigenen Angaben Ermittlungen auf, nachdem im Raum Kapstadt die Leiche eines 25-jährigen Mannes gefunden worden war. „Die Umstände dieses Vorfalls werden untersucht“, sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP.
Der Mittelfeldspieler Adams hatte bei allen drei Gruppenspielen Südafrikas in der laufenden WM gespielt. Im K.-o.-Spiel gegen Kanada, bei dem Südafrika aus dem Wettbewerb ausschied, stand Adams nicht auf dem Platz.
Jayden Adams, hier im Einsatz beim WM-Eröffnungsspiel gegen Mexiko. (Archivbild)

Jayden Adams, hier im Einsatz beim WM-Eröffnungsspiel gegen Mexiko. (Archivbild)

Foto: Tom Weller/dpa

 
11. Juli11:52 Uhr

Morddrohungen gegen Kolumbiens WM-Fußballer Campaz

Der kolumbianische Fußballverband hat Morddrohungen gegen Nationalspieler Jaminton Campaz und seine Familie nach dem WM-Aus der Südamerikaner öffentlich gemacht und scharf verurteilt. „Kein Sportler und kein Mitglied seines engsten Umfelds sollte Einschüchterungen ausgesetzt sein, nur weil er sein Land im Sport vertritt“, hieß es in einer Stellungnahme.
Wie „One Football“ berichtete, hat sich der 25 Jahre alte Stürmer dazu entschieden, aus Sicherheitsgründen vorerst nicht in seine Heimat zurückzukehren. Campaz hatte bei der Achtelfinal-Niederlage im Elfmeterschießen gegen die Schweiz in der Verlängerung die Chance zum Siegtreffer vergeben.
Kolumbiens Fußballverband hat die Generalstaatsanwaltschaft des Landes aufgefordert, die Ermittlungen zur Identifizierung der Hintermänner der Drohungen gegen Campaz zu forcieren.
Drohungen nach Fehlschuss gegen die Schweiz: Jaminton Campaz. (Archivbild)

Drohungen nach Fehlschuss gegen die Schweiz: Jaminton Campaz. (Archivbild)

Foto: Lindsey Wasson/AP/dpa

 
11. Juli0:10 Uhr

Spiele am Samstag

Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am Samstag im Viertelfinale gegeneinander an:
  • 23:00 Uhr: Norwegen gegen England in Miami, USA
 
10. Juli23:02 Uhr

Spanien gewinnt 2:1 gegen Belgien und trifft im Halbfinale auf Frankreich

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft hat sich Spanien im Viertelfinale gegen Belgien mit 2:1 durchgesetzt. Das Spiel begann mit einer dominanten Phase der Spanier, die in der 30. Minute durch Fabián Ruiz in Führung gingen. Belgien zeigte sich jedoch unbeeindruckt und glich in der 41. Minute durch Charles De Ketelaere aus.
In der zweiten Halbzeit drängte Spanien auf die erneute Führung, während Belgien sich auf Konterchancen konzentrierte. Die Spanier erhöhten den Druck, doch es dauerte bis zur 88. Minute, bis der eingewechselte Mikel Merino nach einem abgewehrten Schuss von Pau Cubarsí zur Stelle war und den Ball zum 2:1-Endstand einschob.
Damit trifft Spanien im Halbfinale am Dienstag in Dallas auf Frankreich.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Spanien gewinnt dank einem späten 2:1 gegen Belgien und trifft im Halbfinale am Dienstag auf Frankreich. Als nächstes Spielen Norwegen und England um den Einzug in die Runde der letzten Vier.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Spanien gewinnt dank einem späten 2:1 gegen Belgien und trifft im Halbfinale am Dienstag auf Frankreich. Als nächstes Spielen Norwegen und England um den Einzug in die Runde der letzten Vier.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
10. Juli22:15 Uhr

Spanien und Belgien gehen mit einem hochverdienten 1:1-Unentschieden in die Kabine

Das Drama begann für Belgien bereits beim Aufwärmen: Kapitän Youri Tielemans verletzte sich unerwartet und musste extrem kurzfristig passen. Für ihn rückte Hans Vanaken in die Startelf – ein herber mentaler Rückschlag für das Team von Rudi Garcia, das sich davon aber nicht einschüchtern ließ.
Nach einer halben Stunde belohnte sich die Selektion für ihren Aufwand: Der für Pedri in die Startelf rotierte Fabián Ruiz nutzte eine seltene Lücke in der belgischen Hintermannschaft eiskalt aus und hämmerte den Ball in der 30. Spielminute zur 1:0-Führung in die Maschen!
Wer dachte, die Belgier würden nun einbrechen, sah sich komplett getäuscht. Angetrieben von einem unermüdlichen Manchester-City-Wirbelwind Jérémy Doku, der die spanische Abwehr über die linke Seite immer wieder vor logistische Probleme stellte, schlugen die Roten Teufel noch vor der Pause zurück.
10. Juli18:37 Uhr

Spanischer Beton gegen Belgiens Offensiv-Wucht

Die Auswahl von Luis de la Fuente hat in diesem Turnier Maßstäbe gesetzt. Spanien ist das defensivstärkste Team dieser Weltmeisterschaft und hat im laufenden Wettbewerb noch kein Gegentor kassiert.
Torhüter Unai Simón steht mit 609 Minuten ohne Gegentreffer über zwei Weltmeisterschaften hinweg mittlerweile bei einer historischen Marke. Mit einer eingespielten Viererkette um Pau Cubarsí und Aymeric Laporte erstickt La Roja gegnerische Umschaltmomente im Keim.
Kurz vor seinem 19. Geburtstag brennt der 18-jährige Wunderknabe Lamine Yamal darauf, diesem Viertelfinale seinen unnachahmlichen Stempel aufzudrücken.
Belgien reist mit massivem Rückenwind und einer gehörigen Portion Euphorie nach Los Angeles. Nach einem holprigen Turnierstart fegten die Männer von Rudi Garcia die US-amerikanischen Gastgeber im Achtelfinale mit 4:1 aus dem Stadion.
Leandro Trossard präsentiert sich als genialer Geist und hat im bisherigen Turnierverlauf bereits 17 Großchancen kreiert.
Romelu Lukaku lauert als physische Naturgewalt auf der Bank, um in der Schlussphase müde gespielte Spanier zu knacken.
Die Belgier müssen den verletzungsbedingten Ausfall von Amadou Onana (Kreuzbandriss) verkraften. Dies hat die Mannschaft jedoch mental noch enger zusammengeschweißt.

Fans strömen am 10. Juli 2026 im Los Angeles Stadium in Inglewood, Kalifornien, vor dem Viertelfinalspiel der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien ein.

Foto: Luke Hales/Getty Images

 
10. Juli11:29 Uhr

DFB-Spitze auf dem Weg zu Klopp nach New York

DFB-Präsident Bernd Neuendorf und sein Stellvertreter Hans-Joachim Watzke sind zu den Vertragsgesprächen mit Bundestrainer-Kandidat Jürgen Klopp in die USA aufgebrochen. Nach dpa-Informationen machten sich die Fußball-Spitzenfunktionäre wie geplant auf den Weg nach New York, wo die Details zum avisierten Engagement des 59-Jährigen als Nachfolger von Julian Nagelsmann stattfinden sollen. Zuerst hatten RTL und ntv über Details der Flugroute berichtet.
Am frühen Freitagnachmittag Ortszeit sollen Neuendorf und Watzke in New York eintreffen. In die deutsche Nacht hinein könnten Gespräche also schon beginnen. Klopp ist der absolute Top-Kandidat für den nach dem WM-Debakel und folgenden Rücktritt von Nagelsmann vakanten Bundestrainer-Posten.
 
10. Juli5:38 Uhr

Mbappé nicht verletzt

Kylian Mbappé saß nach seiner Auswechslung gegen Marokko mit einem dicken Eisbeutel am Fuß auf der Bank. Doch der Offensivstar gab hinterher Entwarnung, ein Ausfall im Halbfinale droht wohl nicht. „Ich habe einen Schlag auf die Ferse bekommen, aber es geht gut“, sagte der Angreifer von Real Madrid, der bei der Feier vor den Fans scheinbar problemlos wieder hüpfen konnte.
Frankreichs Trainer Didier Deschamps verriet, dass Mbappé nicht nur „einen Schmerz“ an der Ferse verspürt, sondern auch Krämpfe gehabt habe. „Das ist normal, er spielt so viele Spiele“, sagte der Coach: „Aber wir konnten sehr gut auswechseln.“
Tat sich weh gegen Marokko: Kylian Mbappé.

Tat sich weh gegen Marokko: Kylian Mbappé.

Foto: Tom Weller/dpa

 
10. Juli0:30 Uhr

Spiele am Freitag

Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Viertelfinale gegeneinander an:
  • 21:00 Uhr: Spanien gegen Belgien in Los Angeles, USA (Übertragung: ZDF)
 
10. Juli0:14 Uhr

Titelfavorit erreicht wieder Halbfinale

Frankreich hat das WM-Viertelfinale gegen Marokko mit 2:0 gewonnen. Die Franzosen dominierten das Spiel von Beginn an und hätten bereits in der ersten Halbzeit in Führung gehen können, doch Kylian Mbappé verschoss einen Elfmeter.
In der zweiten Halbzeit erreichten die Tricolore schließlich die ersehnte Führung durch Mbappé (60.). Ousmane Dembélé erhöhte wenig später auf 2:0 (66.). Marokko hatte Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden, und konnte dagegen nur wenige gefährliche Aktionen verzeichnen. Die Nordafrikaner versuchten in der zweiten Halbzeit, mehr Druck aufzubauen, doch die Franzosen blieben die spielbestimmende Mannschaft.
Mit diesem Sieg hat Frankreich zum dritten Mal nacheinander das Halbfinale einer Fußball-WM erreicht. Ihre nächste Partie wird am Dienstag gegen den Gewinner des Spiels Spanien-Belgien sein.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Frankreich hat sich mit einem 2:0 gegen Marokko den ersten Platz im Halbfinale gesichert. Wer der Gegner wird entscheidet sich heute Abend im Spiel Spanien gegen Belgien.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Frankreich hat sich mit einem 2:0 gegen Marokko den ersten Platz im Halbfinale gesichert. Wer der Gegner wird entscheidet sich heute Abend im Spiel Spanien gegen Belgien.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
9. Juli19:14 Uhr

Spannung vor Frankreich-Marokko: Aufruf zu friedlichem Feiern

Vor dem WM-Viertelfinalspiel zwischen Frankreich und Marokko am Donnerstagabend haben die französischen Behörden die Fußballfans zu friedlichem Verhalten aufgerufen.
Sportministerin Marina Ferrari appellierte: „Es muss ein Fest bleiben.“ Innenminister Laurent Nuñez erklärte, dass keinerlei Fehlverhalten toleriert werde, und versetzte die Sicherheitskräfte in Alarmbereitschaft.
In der Vergangenheit kam es am Rande von Spielen der beiden Mannschaften wiederholt zu Ausschreitungen. Das Viertelfinale wird in Foxborough nahe Boston ausgetragen.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 8.7.). Die Schweiz löste das letzte Viertelfinalticket nach einem 0:0-Unentschieden gege Kolumbien erst im Elfmeterschießen. Damit spielen noch sechs europäische Mannschaften um Titel und Pokal.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 9.7.). Insgesamt spielen noch sechs europäische Mannschaften um den Titel und den Pokal.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
9. Juli8:27 Uhr

Marokko ohne Saibari

Marokko muss das heutige Viertelfinale der Fußball-WM ohne den künftigen Bayern-Profi Ismael Saibari bestreiten. „Abgesehen von Saibari stehen alle zur Verfügung“, sagte Trainer Mohamed Ouahbi vor der Partie gegen Frankreich (22:00 Uhr) in Foxborough. Für den angeschlagenen Offensivmann komme das Spiel noch zu früh. Er hoffe aber, dass Saibari nicht für den Rest des Turniers ausfalle, erklärte Ouahbi.
Saibari war beim 3:0 der Marokkaner im Achtelfinale gegen Mitgastgeber Kanada früh angeschlagen ausgewechselt worden. Medien berichteten zuletzt, dass der 25-Jährige nur eine leichte Muskelzerrung erlitten habe und auf ein schnelles Comeback hoffe. Saibari hat bei dieser WM bereits drei Tore erzielt und wird zur neuen Saison von der PSV Eindhoven zum FC Bayern München wechseln.
Ismael Saibari (l) traf erneut für Marokko.

Ismael Saibari (#11, l.) spielt verletzungsbedingt nicht gegen Frankreich.

Foto: Martin Meissner/AP/dpa

 
9. Juli7:00 Uhr

Spiele am Donnerstag

Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Viertelfinale gegeneinander an:
  • 22:00 Uhr: Marokko gegen Frankreich in Boston, USA (Übertragung: ARD)
 
(Mit Material der Nachrichtenagenturen.)
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Champagner ist ur-französisch – aber …


In Kürze:

  • Champagner gilt heute als Luxusgetränk und wird mit französischer Weinanbaukunst in Verbindung gebracht.
  • Tatsächlich stammt die Grundlage aus Frankreich, doch erhielt der Schaumwein erst in England seine Bläschen, Glasflaschen und Korken.

 
Im Jahr 1889 war auf der Weltausstellung in Paris eine Werbebroschüre für Champagner im Umlauf. Darin hieß es, dass Dom Pérignon – ein Mönch der Benediktinerabtei von Hautvillers – der „Erfinder“, „Schöpfer“ oder „Entdecker“ des prickelnden Alkohols war. „Kommt, Brüder! Ich trinke Sterne!“ lautet das berühmte Zitat, das ihm oft zugeschrieben wird.
Die Geschichte eines blinden Mönchs, der eine Erleuchtung hatte und zufällig auf das Geheimnis der Perlage stieß, war verführerisch. Sie verband göttliche Offenbarung mit französischem Weinbaukönnen und schuf so ein nationales Symbol, das tief in der französischen Landschaft verwurzelt ist.
Die Wahrheit sieht jedoch etwas anders aus. Dom Pérignon trug zwar zur Verbesserung der Weine der Champagne bei, doch er entdeckte die Perlage nicht. Vielmehr versuchte er gar, die Bläschen loszuwerden.

Heute werden die edlen Getränke oft mit Korken verschlossen und in Glasflaschen gelagert. Beides gab es in Frankreich lange Zeit nicht und ist eine fremdländische Erfindung.

Foto: Natx33/iStock

Der Champagner-Mythos

Die Ausstellung, auf der der Champagner-Mythos verbreitet wurde, fand anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Bastille-Tages statt. In die Geschichte ging sie jedoch primär für die Enthüllung einer anderen Ikone der französischen Kultur ein: des Eiffelturms.
Geschichten wie die um Pérignon kamen jedoch äußerst gelegen. Denn zu diesem Zeitpunkt versuchte Frankreich, seine Nation nach außen zu repräsentieren, indem die Einzigartigkeit der Kultur und Geschichte unterstrichen wurde.
Der Ursprung des Mythos lässt sich auf einen Brief von Dom Grossard von der Abtei Hautvillers an den Bürgermeister von Aÿ im Herzen der Champagne zurückführen. Grossard behauptete, Pérignon habe die Methode zur Herstellung von vollkommen weißem Wein aus Pinot-Noir-Trauben (Blanc de Noirs) perfektioniert. Zudem habe er Pionierarbeit bei der Technik der Perlage geleistet und sich für die Verwendung von Flaschen und Korken eingesetzt.
Dom Pérignon: Erfinder des Champagner?

Statue des Benediktinermönches Dom Pérignon, der als Erfinder des Champagners gilt.

Aber nur die erste dieser Behauptungen ist wahr. In der Abtei wurden Holzstopfen und in Fett getränkte Leinwandstoffe zum Verschließen der Flaschen verwendet, und französisches Glas war zu schwach, um dem Druck der Perlage standzuhalten. Ein größeres Problem war, dass die Franzosen die Bläschen als Makel betrachteten. Vor allem in den Augen von Verbrauchern waren sie ein Trick, um von schlechtem Wein abzulenken.
Der bekannte französische Weinhändler Bertin de Rocheret riet einem Kunden, der sich nach Sekt erkundigte: „Die Perlage verschleiert die besten Eigenschaften guter Weine, genauso wie sie Weine minderer Qualität verbessert.“

Bläschen, Flaschen und Korken

Das Verfahren zur Herstellung von Schaumwein, robuste Glasflaschen und die Verwendung von Korken kamen im 17. Jahrhundert aus England. Englische Verbraucher importierten Wein in Fässern aus Frankreich, da Flaschen höher besteuert wurden als Wein, der als Fassware importiert wurde.
Die Weine verdarben oft während der Reise über den Ärmelkanal oder oxidierten nach ihrer Öffnung schnell, wodurch sie tatsächlich einen unangenehmen Geschmack entwickelten. Um letzteren zu verbessern, fügten die Verbraucher Honig, Sirup aus Rosinen oder Zucker hinzu. Der zusätzliche Zuckergehalt löste eine Nachgärung aus – und damit die Perlage.
Im Jahr 1662 veröffentlichte der englische Naturforscher Christopher Merrett (1614–1695) eine Abhandlung, in der er die Methode zur Erzeugung von Sprudel beschrieb: „Unsere Küfer der jüngeren Zeit verwenden große Mengen an Zucker und Melasse für alle Arten von Weinen, um sie spritzig und prickelnd zu machen, ihnen Schwung zu verleihen und ihren schlechten Geschmack zu verbessern.“

Das Gemälde „The Oyster Lunch“ von Jean-François de Troy (1679–1752) ist die älteste künstlerische Darstellung vom Trinken des Champagners.

Um Sekt herzustellen und die Spritzigkeit zu bewahren, sind indes drei Dinge notwendig: Bläschen, robuste Glasflaschen und Korken. Merretts beschriebene Methode sorgte für die Spritzigkeit, während Korken in England bereits für die Abfüllung von Apfel- und Birnenwein zum Einsatz kamen.
Robustes Glas war zudem in England das Nebenprodukt eines Brennholzverbots, das König Jakob I. im Jahr 1615 erlassen hatte. Holz war zu wertvoll, um für die Glasherstellung verbrannt zu werden und sollte stattdessen für den Bau von Schiffen reserviert werden. Durch die Verwendung von Seekohle – Steinkohle, die per Schiff transportiert wurde – erreichten englische Glasöfen höhere Temperaturen und produzierten widerstandsfähigeres Glas. Diese Flaschen konnten dem Druck, der so hoch ist wie in einem Autoreifen, standhalten, ohne zu bersten.

Das Paradoxon?

Die einzige Zutat, die den Engländern fehlte, war Wein, was französische Weinhistoriker dazu veranlasste, ihren Beitrag als „das englische Paradoxon“ zu bezeichnen. Wie konnte ein Land ohne Weinbautradition Pionierarbeit bei der Technik der Perlage leisten? Die Bezeichnung „Paradoxon“ ergibt jedoch nur Sinn, wenn man davon ausgeht, dass die Traditionen und Standards des französischen Weinbaus überlegen sind.
An Traditionen gebunden, waren französische Winzer nicht bereit, einen Fehler als wünschenswerte Innovation zu betrachten. Aus der Not heraus und ohne jegliche Regeln für den Weinbau konnten englische Verbraucher frei experimentieren.
Die französische Champagnerindustrie behauptet heute, die Perlage sei nicht erfunden worden, sondern ein natürliches Produkt des Bodens und des Klimas in einer streng definierten Region.

Weinberge in der Champagne, Frankreich.

Foto: southtownboy/iStock

Bei der natürlichen Gärung entsteht zwar etwas Kohlensäure, doch selten genug, um einen Korken springen zu lassen. Die Betonung der Natur unterstreicht die Exklusivität und die einzigartigen geografischen Eigenschaften, die den Champagner von allen anderen Schaumweinen unterscheiden.
Eine komplexere Geschichte des Ursprungs der Spritzigkeit stellt Vorurteile über nationale Identität in Frage. Dies schmälert den Luxusstatus des Champagners nicht, offenbart jedoch den Einfluss kultureller Traditionen auf Innovationen und die vielfältigen Einflüsse, die den Weg zu Neuem ebnen.
Dieser Artikel erschien im Original auf theconversation.com unter dem Titel „Champagne is deeply French – but the English invented the bubbles“. (redaktionelle Bearbeitung: kms)The Conversation
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Deutschland und Frankreich vereinbaren erste gemeinsame Nuklearübung

Deutschland und Frankreich haben bei der Sitzung des gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungsrats einen historischen Schritt hin zu einer gemeinsamen nuklearen Abschreckung vereinbart. Die Bundeswehr werde sich erstmals an einer französischen Nuklearübung beteiligen, hieß es in der nach der Sitzung am Freitag veröffentlichten Abschlusserklärung.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) kündigte zudem an, zentrale Bestandteile des gescheiterten FCAS-Projekts in einem anderen Rahmen fortzuführen. Zugleich verständigten sich Merz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron offenbar auf einen schärferen gemeinsamen Kurs gegenüber China.
Zur neuen nuklearen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich sagte Merz nach den Beratungen: „Wir schlagen in der Abschreckung einen neuen gemeinsamen Weg ein.“ Dazu gehöre, dass sich „die konventionellen deutschen Kräfte noch in diesem Jahr an einer nuklearen Übung der französischen Streitkräfte beteiligen“.
Die Verlegung französischer Rafale-Kampfjets nach Nörvenich sei ein „erster operativer Schritt der strategischen Zusammenarbeit“, heißt es in der Abschlusserklärung.
„In der neu geschaffenen strategischen Steuerungsgruppe durchdenken wir, mit welchem Mix an Fähigkeiten wir unsere gemeinsame Abschreckung in Zukunft weiter steigern“, fügte Merz an.
Die deutsche Beteiligung an der Übung sei „komplementär zu unserer nuklearen Teilhabe und der Abschreckung in der NATO, an der wir festhalten“. Die Kooperation solle die NATO-Abschreckung, deren bisheriges Herzstück die Stationierung von US-Atomsprengköpfen in Europa ist, „ergänzen und nicht ersetzen“.
Macron schloss derweil eine deutsche Beteiligung an den Kosten der französischen Atomstreitkräfte ausdrücklich aus. Die Zusammenarbeit ziele „unter keinen Umständen“ auf eine Mitfinanzierung des französischen Nuklearprogramms, sagte er.
„Das französische Atomprogramm wird immer von Frankreich finanziert.“ Ziel sei vielmehr, die Sicherheit Europas zu verbessern und bei möglichen Gegnern größere strategische Unsicherheit zu schaffen.
Merz betonte, über weitere Schritte sei noch nicht entschieden. Eine neu geschaffene „strategische Steuerungsgruppe“ solle alle strategischen Optionen erörtern und Vorschläge machen. „Wir gehen hier Schritt für Schritt vor“, sagte der Kanzler. Die Beratungen könnten in eine neue Nukleardoktrin münden, es sei aber „viel zu früh“, dies bereits festzustellen.
Trotz des Aus für den gemeinsam geplanten FCAS-Kampfjet wollen Deutschland und Frankreich zudem zentrale Bestandteile des Projekts weiterführen. „Wir werden zum Beispiel die wichtige Cloud-Lösung aus FCAS in anderem Rahmen fortführen“, sagte Merz. „FCAS war nie allein ein neues Kampfflugzeug, sondern war immer ein System.“
Cloud-Umgebung und digitale Steuerung könnten langfristig sogar wichtiger sein als ein neues Flugzeug. Die Cloud-Lösung soll eine Plattform zur digitalen Kommunikation unter anderem zwischen Flugzeugen, Drohnen und anderen Waffensystem schaffen.
In der Abschlusserklärung des deutsch-französischen Sicherheitsrats ist von einem „gemeinsamen europäischen Gefechtsstandard“ und der „Entwicklung eines künftigen Systemverbunds“ die Rede. Dieser soll bemannte Kampfflugzeuge und unbemannte Fluggeräte, insbesondere Drohnen, miteinander vernetzen. Ziel sei die „Interoperabilität aller europäischen Luftsysteme“.
Weiter bestätigte Bundeskanzler Merz bei seiner Pressekonferenz mit Macron, Deutschland werde sich im Herbst an einer französisch initiierten Übung der sogenannten Koalition der Willigen zur Unterstützung der Ukraine beteiligen. „Deutschland wird sich beteiligen. Wir klären gemeinsam, wie diese Beteiligung dann im Einzelnen aussehen wird“, sagte der Kanzler.
Macron wie Merz gingen zudem auf den Umgang mit China ein. „Ich möchte keinen neuen Handelskonflikt mit China, aber ich möchte einen offenen Dialog über diese Ungleichgewichte“, sagte Merz. Hochsubventionierte Überkapazitäten würden vor allem in den europäischen Markt gedrückt und gingen „einseitig zu Lasten der Arbeitsplätze in Europa“.
Berlin und Paris fordern deshalb schnellere Schutzmaßnahmen der EU, mehr Produktion und Technologietransfer in Europa sowie Gespräche über Wechselkurse und den Zugang zu Chinas Finanzmärkten.
Der französische Präsident sagte, Deutschland und Frankreich seien in dieser Frage „noch nie so übereinstimmend“ gewesen. Die EU verzeichne gegenüber China inzwischen ein Handelsdefizit von rund einer Milliarde Euro pro Tag.
Merz bezifferte das jährliche Defizit auf mehr als 300 Milliarden Dollar und bezeichnete die chinesische Währung als „drastisch unterbewertet“. Im September sollen Berlin und Paris hierzu demnach eine gemeinsame Position entwickeln.
Merz erinnerte zudem daran, dass dies für Macron „aller Voraussicht nach“ der letzte deutsch-französische Ministerrat als Präsident gewesen sei. Er dankte ihm für „das Vertrauen und auch den Elan“, mit dem Macron die Zusammenarbeit geprägt habe. Für Lobreden sei es jedoch noch zu früh, in den kommenden Monaten wollten beide das Vereinbarte „mit Schwung umsetzen“.
Mit Blick auf die Kandidatur der Rechtspopulistin Marine Le Pen bei der französischen Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr sagte Merz, die „deutsche Hand“ bleibe unabhängig vom Wahlausgang zur vertieften Zusammenarbeit ausgestreckt. Macron riet dazu, dem französischen Volk nicht immer das Schlimmste vorauszusagen und ihm zuzutrauen, „das Beste wollen“ zu können.(afp/red)
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Was Merz und Macron heute gemeinsam vorhaben

Gemeinsame nukleare Abschreckung, engere Kooperation bei Künstlicher Intelligenz, Satelliten und in der Handelspolitik: Deutschland und Frankreich wollen heute mit ihren Regierungsgesprächen in der Nähe von Köln neuen Schwung in ihre zuletzt schwierigen Beziehungen bringen.
Die Zusammenarbeit beider Länder müsse weiter ausgebaut und der strategische Aufbruch Europas beschleunigt werden, sagte der französische Präsident Emmanuel Macron am Donnerstagabend nach seiner Ankunft in Deutschland. Auf Schloss Bensberg kam er mit Bundeskanzler Friedrich Merz zusammen, um das Regierungstreffen vorzubereiten.

Vom Militärflugplatz ins Schloss

Heute Morgen tagt zunächst der deutsch-französische Verteidigungs- und Sicherheitsrat unter Leitung von Merz und Macron auf dem Fliegerhorst Nörvenich. Anschließend kommt der sogenannte Ministerrat auf Schloss Augustusburg in Brühl zusammen. An den Beratungen nehmen auf beiden Seiten Minister und Staatssekretäre aus zehn Ressorts teil.
Das Rokoko-Schloss aus dem 18. Jahrhundert ist ein historisch bedeutender Ort für die deutsch-französischen Beziehungen. Dort schlug 1962 der damalige französische Präsident Charles de Gaulle dem Kanzler Konrad Adenauer einen deutsch-französischen Freundschaftsvertrag vor, der 1963 im Pariser Élysée-Palast unterzeichnet wurde. Dieser Vertrag sei bis heute „die Basis für unsere Arbeit“, sagte Merz bei der Ankunft Macrons.

FCAS-Pleite war Rückschlag für strategische Zusammenarbeit

Zuletzt holperte es allerdings in den deutsch-französischen Beziehungen – vor allem wegen des weitgehenden Scheiterns des milliardenschweren Kampfjet-Projekts FCAS. Heute soll geklärt werden, was davon noch zu retten ist. Die Entwicklung einer sogenannten Combat Cloud, eines System zur Vernetzung von Waffensystemen, soll fortgeführt werden.
Daneben wollen beide Länder ein weiteres wichtiges Verteidigungsprojekt vorantreiben: Die Partnerschaft bei der nuklearen Abschreckung auf Grundlage des französischen Atomwaffenarsenals, die Merz und Macron im März vereinbart hatten.
Eine erste gemeinsame Luftwaffenübung von französischen Rafale- und deutschen Eurofighter-Kampfjets zur Betankung in der Luft fand bereits am Donnerstag statt. Die Rafale-Jets sind darauf ausgelegt, Atomwaffen einzusetzen. Auf dem Flugplatz Nörvenich werden sich Macron und Merz die Jets gemeinsamen anschauen.

Was kommt nach Macron?

Für Macron ist es wohl der letzte deutsch-französische Ministerrat. Im nächsten Frühjahr findet in Frankreich die Präsidentschaftswahl statt, bei der er nach zwei Amtszeiten nicht mehr antritt. Was danach kommt, ist völlig offen.
Umfragen sehen Marine Le Pen in der ersten Runde seit langem vorne. Und nach der jüngsten Umfrage des Instituts Ifop, die nach der Ankündigung von Le Pens Kandidatur trotz einer Verurteilung vor Gericht erhoben wurde, kann Le Pen auch die zweite Runde gewinnen und Präsidentin werden, ganz egal welche Kandidaten die übrigen politischen Lager am Ende ins Rennen schicken.
Sollte das tatsächlich so kommen, würde der innerhalb der EU wichtige deutsch-französische Motor sicher an Fahrt verlieren. Statt auf eine enge Integration in Europa setzt Le Pen auf nationale Souveränität und steht der EU zumindest skeptisch gegenüber. Wichtige deutsch-französische Rüstungsvorhaben könnten ausgebremst werden.
Auch deswegen wollen Merz und Macron in den letzten Monaten noch möglichst viel gemeinsam zustande bringen. Er freue sich, mit dem französischen Kabinett in Deutschland zu Gast zu sein, sagte Macron bei seiner Ankunft auf Schloss Bensberg. (dpa/red)
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Schneider: Werden ernsthafte Konflikte um Wasser haben

Der Wassermangel in Teilen Europas verschärft sich: Nach Ansicht von Bundesumweltminister Carsten Schneider wird das Thema Wasser unterschätzt.
„Künftig werden wir ernsthafte Konflikte um Wasser haben – auch in Deutschland“, sagte der SPD-Politiker dem „Spiegel“. „Deutschland war bisher ein wasserreiches Land, aber das ändert sich gerade.“ In mehreren Ländern Europas gelten angesichts der Trockenheit bereits Einschränkungen.
In Deutschland müssen rund 80 Kommunen nach Angaben des Deutschen Städtetags inzwischen in jedem Hitzesommer sogenannte Allgemeinverfügungen erlassen. Sie beschränken die Nutzung von Trink- oder Grundwasser oder untersagen zeitweilig die Entnahme aus Flüssen und Seen.
Umweltminister Schneider sieht mit Blick auf Wasserknappheit auch wirtschaftliche Folgen. Er verwies zum Beispiel auf den Halbleiterkonzern Infineon, der sich auch in Dresden niedergelassen habe, was viel mit der Elbe
zu tun habe. „Die brauchen viel Wasser bei der Halbleiterproduktion“, sagte Schneider. „Zum anderen ist es eine Urangst aller Menschen, dass nicht genug Wasser da ist. Es geht hier um unsere Existenzgrundlage.“

Wie ernst ist die Lage?

Die hohen Temperaturen sorgen nun auch im vermeintlich immergrünen Irland für Einschränkungen beim Wasserverbrauch. Seit Donnerstag, den 16. Juli, gilt in Dublin und Teilen Ostirlands eine sechswöchige „Water Conservation Order“ – umgangssprachlich ein „Gartenschlauchverbot“. Ähnliche Maßnahmen gibt es bereits in Bayern, Frankreich, Italien und der Schweiz.
Der staatliche irische Wasserversorger Uisce Éireann nennt als Grund schwindende Vorräte in Flüssen und Speichern. Landesweit liegt der private Wasserverbrauch rund 20 Prozent über dem üblichen Niveau. Im Großraum Dublin wurden zuletzt täglich bis zu 693 Millionen Liter verbraucht – etwa 50 Millionen mehr als im Durchschnitt.
Verboten ist unter anderem, mit dem Gartenschlauch Gärten zu bewässern, Autos zu waschen oder größere Schwimmbecken zu füllen. Auch Zierteiche und Springbrunnen dürfen nicht mit Leitungswasser versorgt werden; Fischteiche sind ausgenommen. Verstöße können geahndet werden.

Verbände fordern bewussteren Umgang mit Wasser

In Deutschland mahnt der Deutsche Städtetag zum Umdenken. „Früher galt Wasser in Deutschland vielen als unbegrenzte Ressource. Dem ist nicht mehr so“, sagte Hauptgeschäftsführer Christian Schuchardt den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.
Die Wasserversorgung sei zwar weiter sicher. Bund und Länder sollten aber für einheitliche Entnahmeentgelte sorgen. Dabei gehe es ausdrücklich nicht um Privathaushalte, sondern um die kommerzielle Wasserentnahme. Die Entgelte für Gewerbe, Industrie und Landwirtschaft müssten einen Anreiz zum Sparen setzen.
Auch die Grünen fordern angesichts der Lage mehr Verantwortung von Unternehmen. Fraktionschefin Britta Haßelmann sagte den Funke-Zeitungen: „Unternehmen, die viel abpumpen, müssen auch Verantwortung übernehmen.“ Die Regeln für die Wasserentnahme sollten bundesweit vereinheitlicht werden. „Trinkwasser für Menschen muss immer Vorrang haben. Es ist keine Ware wie jede andere.“
Der Deutsche Landkreistag verteidigte kommunale Einschränkungen. „Hitze- und Trockenperioden nehmen in vielen Regionen zu. In solchen Situationen müssen auch private Komfortverbräuche, etwa das Befüllen von Pools, kritisch hinterfragt werden“, sagte Präsident Achim Brötel den Funke-Zeitungen. Man setze aber zunächst „auf die Einsicht und das verantwortungsbewusste Handeln der Menschen“.

Einschränkungen im Raum München, Frankreich und Italien

In Deutschland hatte die Stadt München zuletzt weitreichende Einschränkungen erlassen. Private Pools dürfen nicht mehr befüllt werden, auch das Rasensprengen und das Abpumpen von Wasser aus Seen und Flüssen sind verboten.
Bei Verstößen drohen Bußgelder bis 50.000 Euro. Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) begründete den Schritt damit, dass „nach einem außergewöhnlich trockenen Winter und Frühling“ die Ressourcen der Münchner Wasserversorgung „derzeit äußerst strapaziert“ seien.
Frankreich ist nach der dritten Hitzewelle großflächig von Trockenheit betroffen. Einschränkungen gibt es nicht nur im Süden, sondern auch im grenznahen Departement Moselle, wo der Präfekt Beschränkungen bis Ende August verhängte. In Italien ist es in Regionen wie der Toskana oder dem Latium untersagt, Trinkwasser aus der Leitung für private Gärten, Pools oder das Abspritzen von Höfen und Autos zu nutzen.

Die Sache mit den Hausnummern

In der Schweiz schrieb die Gemeinde Coldrerio im Kanton Tessin von einer kritischen Lage und Anzeichen einer neuen Wasserkrise. Beim Umgang damit wurde das Nachbarland kreativ:
Anwohner mit geraden Hausnummern dürfen nur montags, mittwochs und freitags Blumenbeete gießen, die mit ungeraden Nummern an drei anderen Tagen. Topfpflanzen und kleine Hausgärten sind ausgenommen. Im Emmental im Kanton Bern ist etwa das Flussbett des Fankhusbachs ausgetrocknet.
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EU-Kommission will Emissionshandel reformieren – Industrie fordert Entlastung


In Kürze:

  • Die EU-Kommission präsentiert Reformvorschläge für den Europäischen Emissionshandel (ETS).
  • Industrie und mehrere Mitgliedstaaten fordern Entlastungen wegen hoher CO₂-Kosten und Wettbewerbsnachteile.
  • Zur Debatte stehen Änderungen bei kostenlosen Zertifikaten, dem CO₂-Grenzausgleich und dem ETS 2 für Gebäude und Verkehr.
  • Die Mitgliedstaaten sind zwischen ambitionierter Klimapolitik und wirtschaftlicher Entlastung zunehmend gespalten.

Am Freitag, 17. Juli, wird die EU-Kommission ein Paket mit Reformvorschlägen zum Europäischen Emissionshandel (ETS) vorlegen. Auf diese Weise will Brüssel auf immer vehementere Forderungen und Kritik reagieren, die hauptsächlich aus der Industrie und mehreren Mitgliedstaaten kommen.
Diese warnen vor einer verstärkten Abwanderung von Unternehmen, da die CO₂-Bepreisung die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie gegenüber Produzenten aus Drittländern schwächt. Die hohen Energiekosten und die sinkende Kaufkraft angesichts von Teuerungseffekten im Alltag der Bürger lähmen die Wirtschaft. Angesichts dessen wird der Ruf nach Entlastungen immer lauter.

Emissionshandel seit 2005 kontinuierlich erweitert

Bereits seit 2005 gilt in der EU der Emissionshandel für die Energiewirtschaft und die energieintensive Industrie. Sieben Jahre später bezog die EU auch den innereuropäischen Flugverkehr in das System mit ein. Seit 2024 unterliegt auch die Seefahrt dem ETS 1. Die Zahl der verfügbaren Zertifikate, die zum Herbeiführen von Emissionen berechtigen, soll Jahr für Jahr sinken, um Anreize für emissionsfreie Produktionsformen zu schaffen.
Die EU bestimmt, wie viel Kohlendioxid die jeweils betroffenen Sektoren insgesamt maximal ausstoßen dürfen. Betroffene Unternehmen müssen CO₂-Zertifikate kaufen – auch als „Verschmutzungszertifikate“ bekannt. Diese können sie auch untereinander handeln. Derzeit liegt der Preis von CO₂-Emissionsrechten bei etwa 80 Euro pro Tonne.
Unternehmen profitieren, wenn sie weniger verbrauchen, weil sie durch den Verkauf nicht in Anspruch genommener Zertifikate selbst Einnahmen generieren können. Wer sein Kontingent ausschöpft, muss regelmäßig teurere Zertifikate nachkaufen. Ursprünglich war vorgesehen, dass die Zahl der verfügbaren Zertifikate kontinuierlich sinkt. Dass dadurch der Preis der vorhandenen Zertifikate steigt, ist beabsichtigt.

Anhaltender Widerstand gegen ETS 2

In Brüssel ging man davon aus, dass Innovationsschübe stattfinden und emissionsfreie Alternativen attraktiver werden würden. Tatsächlich wurden die Zertifikate teurer, aber ein entsprechender breiter Umstieg auf klimaneutrale Produktionsformen fand nicht statt. Dies liegt vor allem auch daran, dass deren Ausbau die Energiekosten nicht in gleichem Maße zu senken vermochte. Auch die Verteilung kostenloser CO₂-Zertifikate an Hersteller in betroffenen Branchen mit starkem internationalem Wettbewerb half nur wenig.
Deshalb gerieten vor allem energieintensive Branchen wie die Chemieindustrie, die Stahl- und Aluminiumproduktion, die Düngemittelherstellung sowie die Strom- und Wärmeproduktionen in die Krise. Einige von ihnen hörten auf, zu produzieren, oder verlagerten ihre Produktionsstätten in Drittstaaten. Auf die Verbraucher wirkte sich das System nur indirekt aus – und auch nur in dem Umfang, in dem die Produzenten ihre Mehrkosten an sie weitergaben.
Bereits für das Jahr 2027 war die Einführung des sogenannten ETS 2 geplant. Dieser Emissionshandel sollte auch die Sektoren Gebäude und Verkehr einbeziehen. Mehrere Staaten, darunter Polen und Tschechien, wehrten sich jedoch, da sie einen starken Anstieg der Verbraucherpreise befürchteten. In Brüssel einigte man sich vorerst darauf, den ETS 2 erst 2028 in Kraft treten zu lassen. Ob dieser Termin haltbar sein wird, dazu könnte sich auch am Freitag die EU-Kommission äußern. Polen und Tschechien fordern eine Abschwächung oder zumindest eine weitere Verschiebung.

Weiterer Preisschub befürchtet

Außerhalb der EU gibt es häufig keine vergleichbaren, politisch veranlassten Kosten für CO₂. Deshalb steht die Kommission weiter unter Zugzwang. Es werden mehrere mögliche Optionen diskutiert, um der befürchteten weiteren Verschlechterung der Wettbewerbssituation durch den Emissionshandel entgegenzuwirken.
Eine davon ist die Verlängerung des ETS-Zeitraums über 2040 hinaus. Denn viele industrielle Investitionen haben Amortisationszeiten von 20 bis 40 Jahren. Ohne klare ETS-Regeln bis mindestens 2040+ fehlen die Anreize für Investitionen in die Dekarbonisierung.
Eine weitere Option wären Anpassungen bei der Vergabe kostenloser Zertifikate für energieintensive Industrien. Ursprünglich sollte die Praxis der Ausgabe kostenloser Zertifikate im Jahr 2034 auslaufen. Stattdessen sollte der sogenannte CO₂-Grenzausgleichsmechanismus (CBAM) Platz greifen.
Dieser sollte als eine Importgebühr Güter aus Ländern ohne entsprechenden Emissionshandel verteuern und so den Wettbewerbsnachteil verringern. Die Folge wäre jedoch lediglich eine erneute Angleichung der Preise nach oben. Insofern gibt es auch für eine Überarbeitung des CO₂-Grenzausgleichsmechanismus (CBAM) keine einhellige Rückendeckung.

Nur noch wenige Länder verfolgen ambitionierte Klimapolitik

Die Kommission könnte eine Einbeziehung noch weiterer Sektoren in den Emissionshandel vorschlagen, um die Lasten der CO₂-Einsparung breiter zu verteilen. In der Abfallindustrie fällt vor allem bei der Müllverbrennung eine große Menge an Kohlendioxid an. Ein weiterer möglicher Schritt wäre eine Ausweitung des Emissionshandels auf internationale Flüge mit einem Zielflughafen in der EU, was jedoch auf Widerstand bei den Fluggesellschaften stößt.
Die angespannte Wirtschaftslage in der EU hat die Länder, die sich gerne als Vorreiter einer ambitionierten Klimapolitik sehen, zunehmend isoliert. Deutschland und Frankreich gehören zwar noch zu diesem Lager und verteidigen den ETS, ihnen folgen jedoch nur noch wenige Länder. Dazu gehören am ehesten noch Schweden, Finnland, Dänemark, die Benelux-Staaten sowie Spanien und Portugal.
Polen und Italien führen demgegenüber eine „pragmatische“ Gruppe an, der es vor allem um eine Entlastung der Industrie geht – notfalls zulasten der Klimaambitionen. Sie finden vor allem in den ost- und südosteuropäischen Ländern Rückendeckung. Allerdings gibt es auch innerhalb dieser Lager Abstufungen und eigene Wege – darunter Länder, die auf Kernkraft setzen.
Deutschland hat bereits beschlossen, den nationalen CO₂-Preis im Jahr 2027 auf dem Niveau von 2026 einzufrieren. Erst mit dem Start des ETS 2 soll die Preisbildung stärker über den Zertifikatemarkt erfolgen. Um die angekündigten Ausgleichsmechanismen für Preissteigerungen, wie den EU-Klimasozialfonds oder ein deutsches Klimageld, ist es zuletzt auch ruhig geworden.
(Mit Material der Nachrichtenagenturen)
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Nach Kampfjet-Aus: Deutsch-französischer Ministerrat sucht neue Projekte

Zum ersten Mal seit dem Ende des gemeinsam geplanten FCAS-Kampfjets treffen Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron mit den Ministerinnen und Ministern beider Länder zusammen. Bei dem gemeinsamen Ministerrat im nordrhein-westfälischen Brühl am Freitag, den 17. Juli liegt der Fokus auf neuen gemeinsamen Projekten, um nach dem Scheitern des Prestigeprojekts ein neues Kapitel aufzuschlagen. Ein Überblick über die aktuellen deutsch-französischen Themen:

FCAS-Kampfjet

Die Entscheidung gegen die Entwicklung des seit zehn Jahren geplanten Kampfjets bedeutet einen großen Rückschlag für die deutsch-französische Zusammenarbeit und die europäische Verteidigung. Hintergrund des Scheiterns war das Zerwürfnis der beteiligten Unternehmen Dassault und Airbus – aber auch der interne Druck auf Merz, das Vorhaben aufzugeben.
Offen ist nun, welche mit dem Kampfjet verbundenen Vorhaben noch gemeinsam weitergeführt werden. Nach Angaben aus Berliner Regierungskreisen geht es dabei etwa um das „System der Systeme“, also die Vernetzung von Flugzeugen und Drohnen. Allerdings dürften beide Seiten bemüht sein, das Thema FCAS in der Öffentlichkeit vorerst unter den Teppich zu kehren.

Nukleare Abschreckung

An die Stelle der FCAS-Debatte dürfte die engere Zusammenarbeit bei der nuklearen Abschreckung rücken. Frankreich und Deutschland wollen nach Informationen aus Berliner Regierungskreisen unter anderem eine Teilnahme deutscher Soldaten an einer französischen Nuklearübung im Herbst verabreden.
Deutschland ist es wichtig, dass die Zusammenarbeit bei der nuklearen Abschreckung komplementär zur Abschreckung der Nato ist und dass es eine „europäische Einbettung“ gibt, so dass keine unterschiedlichen Sicherheitszonen in Europa entstehen.
Frankreich hält an seiner alleinigen Entscheidung über seine Nuklearwaffen fest, wünscht sich aber eine stärkere Unterstützung der Partnerstaaten im konventionellen Bereich. Dazu zählen insbesondere Radar-Warnsysteme, die Entwicklung weitreichender Präzisionswaffen und Luftabwehr.
Als Zeichen der engeren Zusammenarbeit in diesem Bereich findet der deutsch-französische Verteidigungs- und Sicherheitsrat am Freitag auf dem Fliegerhorst Nörvenich statt, wo zuvor ein nuklearfähiger französischer Rafale-Kampfjet und ein Eurofighter betankt werden sollen.

Ukraine und Straße von Hormus

Frankreich wirbt seit langem für internationale Militäreinsätze im Fall eines Waffenstillstands in der Ukraine und an der Straße von Hormus. Deutschland ist bereit, sich zu beteiligen, sobald die notwendigen Bedingungen erfüllt sind. Allerdings ist dies in beiden Fällen derzeit nicht absehbar.
Allerdings hat die Koalition der Ukraine-Unterstützer sich bei ihrem jüngsten Treffen in Paris am Montag darauf geeinigt, ein gemeinsames Manöver in Polen abzuhalten. Daran wolle Deutschland sich beteiligen, heißt es in Berlin. Es werde aber noch geklärt, in welcher Weise dies geschehen solle.

EU-Haushalt

Derzeit wird in der EU der nächste mehrjährige Finanzrahmen für 2028 bis 2034 verhandelt. Deutschland und Frankreich verfolgen unterschiedliche Ziele, arbeiten aber an einem Minimalkonsens. „Es kann in der EU keinen Konsens geben, wenn Frankreich und Deutschland sich nicht im Groben einig sind“, heißt es dazu im Elysée.
Die französische Seite will in Brühl unter anderem darüber sprechen, wie die EU neue Eigenmittel finden kann. Frankreich will mit Blick auf die eigene Landwirtschaft an einer starken gemeinsamen Agrarpolitik festhalten und ist daher offen für eine Aufstockung des Gesamthaushalts. Deutschland fordert hingegen, die Ausgaben zu verringern, und setzt auf Umschichtungen, um etwa Verteidigung und Digitalisierung stärker zu unterstützen.
Beide Seiten sind sich einig, dass die Zeit drängt und der Haushalt vor dem Superwahljahr 2027 stehen sollte. Neben der französischen Präsidentschaftswahl stehen Parlamentswahlen in Italien, Spanien und weiteren Ländern an.

Kurzfristige Vorhaben

Da dies bereits der letzte deutsch-französische Ministerrat für Macron ist, geht es auch darum, Vorhaben anzuschieben, die in dessen verbleibender Amtszeit noch umgesetzt werden könnten.
Im Gespräch sind etwa eine engere Zusammenarbeit bei der Entwicklung von Hochleistungsbatterien, die Gründung eines gemeinsamen KI-Zentrums, eine Kooperation der Sender Deutsche Welle und France Médias Monde, um Desinformation zu bekämpfen. Zudem soll der seit 2019 bestehende Deutsch-Französische Bürgerfonds in das Deutsch-Französische Jugendwerk eingegliedert werden und damit dauerhaft erhalten bleiben. Der Bürgerfonds unterstützt neben Städtepartnerschaften zahlreiche grenzüberschreitende Vorhaben. (afp/red)
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Auf die spanische Art: Drei Gründe fürs WM-Finale

Spanien greift 16 Jahre nach dem ersten WM-Titel wieder nach dem ganz großen Triumph – und das auf eine Art, die so gar nicht zur Dominanz der Superstars bei diesem XXL-Turnier passen will. Wo andere Mannschaften sich auf die ganz großen Namen verlassen, hat sich der Fußball-Europameister die Rückkehr in ein WM-Finale auf seine ganz eigene Art erarbeitet. Das sind die Gründe:

Der Star ist die Mannschaft

Natürlich, kein Spanier bekommt derart viel Aufmerksamkeit von Fans und Medien wie Lamine Yamal. Der 19-Jährige, der am Tag vor dem 2:0 gegen Frankreich seinen Geburtstag feierte und sich dann mit dem erhofften Final-Trip nach New York beschenken konnte, ist der größte Star seiner Mannschaft. Aber er dominiert sie bei weitem nicht so, wie ein Lionel Messi Argentinien, Harry Kane und Jude Bellingham England und Erling Haaland die Norweger. Und auch nicht so sehr wie Kylian Mbappé, Michael Olise und Ousmane Dembélé das Spiel der Franzosen.
„Wir haben gegen eine der besten Nationalmannschaften gespielt, aber die mussten gegen die beste Mannschaft antreten. Wir sind ein Team“, sagte Trainer Luis de la Fuente nach der Demonstration spanischer Überlegenheit im gigantischen Dallas-Stadion.
Spanien steht im WM-Finale – und ihr bekanntester Spieler steht bei der mageren Ausbeute von einem Tor und einer Vorlage. Entscheidend auf dem Weg ins Endspiel waren ein Mikel Oyarzabal, für den der Elfmeter-Treffer zur Führung gegen Frankreich schon das fünfte Tor dieser WM war. Der Profi von Real Sociedad würde aber vermutlich in keiner Liste der bekanntesten Stürmer einen Platz in den Top Ten bekommen. Oder der Ex-Dortmunder Mikel Merino mit Last-Minute-Treffern gegen Portugal und Belgien – als Einwechselspieler.
„Wir arbeiten alle für das gleiche Ziel und nicht nur für das eines Individuums. Ich habe noch nie eine so vorbildliche Gruppe erlebt, auf dem Platz und neben dem Platz. In 47 Tagen zusammen hatten wir nicht ein einziges Problem“, lobte de la Fuente.

Offensive gewinnt Spiele, Defensive gewinnt Titel

Das WM-Finale ist das achte Spiel Spaniens bei dieser XXL-WM in den USA, Kanada und Mexiko. Gegentore bislang: eins. War das 0:0 gegen Kap Verde zum Start ins Turnier noch Anlass für Hohn und Spott, hat die Welt längst eingesehen, dass der Europameister ein defensiv herausragendes Turnier spielt. Einzig Belgien hat es im Viertelfinale einige Male geschafft, Spaniens Verteidiger zu stressen – und als einziges Team getroffen. Und wie heißt es so schön? Offensive gewinnt Spiele, Defensive gewinnt Titel.
Torwart Unai Simon stellte mit 649 Minuten ohne Gegentreffer einen WM-Rekord auf, die 36 Jahre alte Bestmarke von Walter Zenga überbot er deutlich. Der oft in der Kritik stehende Baske von Athletic Bilbao musste auch gegen Frankreich erst in der Schlussphase selbst aktiv werden, weil seine Vorderleute um Rodri und den erst 19 Jahre alten Pau Cubarsi alles abräumen und kaum Chancen zulassen.

Ein Trainer mit der Aura eines Unbesiegbaren

Seit Amtsbeginn im Januar 2023 hat Luis de la Fuente 48 Länderspiele Spaniens verantwortet. Verloren hat er davon: drei. Und bei Europa- oder Weltmeisterschaften: keins. Seit dem 0:2 gegen Schottland in der EM-Qualifikation im März 2023 hat Spanien in Pflichtspielen nur noch das Finale der Nations League im vorigen Sommer gegen Portugal verloren – im Elfmeterschießen. Aus dem Spiel heraus ist der Europameister mit de la Fuente an der Seitenlinie seit mehr als drei Jahren unbezwungen.
„Ich bin immer wieder erstaunt, zu was dieses Team in der Lage ist. Wir verbessern uns immer wieder, von einem Spiel zum nächsten, von einem Wettbewerb zum nächsten“, schwärmte de la Fuente. „Das ist nicht nur Glück, das ist Einsatz, Talent, Verzicht und der Wille eine noch bessere Version unserer selbst zu werden.“
Verantwortlich für diese Einstellung ist de la Fuente selbst. Er arbeitet schon seit 13 Jahren für den spanischen Verband und hatte mit zahlreichen aktuellen Nationalspielern bereits als Nachwuchscoach zu tun. Dabei vermittelte er den Spielern seine Werte, als sie noch Teenager waren. Mit Rodri und Merino beispielsweise holte er 2015 den EM-Titel als Chef der U19-Nationalmannschaft. Oyarzabal und Dani Olmo standen vier Jahre später in der Startaufstellung, als Spanien die deutsche U21 im EM-Finale 2:1 besiegte.
Rechtsverteidiger Pedro Porro, der mit dem Tor zum 2:0 alle Zweifel an einem spanischen Erfolg beseitigt hatte, sagte nach dem Einzug ins Finale: „Natürlich hätte ich mir selbst in meinen kühnsten Träumen nicht vorstellen können, eine Weltmeisterschaft wie diese zu spielen. Aber das habe ich auch meinen Mitspielern zu verdanken und dem Trainer, der mir vom ersten Moment an vertraut hat. Nicht erst bei dieser Weltmeisterschaft, sondern schon seit meinem Debüt bei ihm in der U21.“
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TICKER Fußball-WM: Alle Entwicklungen bis zum Finale


Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Spieltag im Halbfinale gegeneinander an:
  • 21:00 Uhr: Frankreich gegen Spanien in Dallas, USA (Übertragung: ZDF)

 
HEUTE23:05 Uhr

Spanien gewinnt gegen Frankreich

Spanien hat sich im Halbfinale der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 mit einem 2:0-Sieg gegen Frankreich durchgesetzt und sich damit das Finalticket gesichert. Die Tore für die Spanier erzielten Mikel Oyarzabal in der 22. Minute per Elfmeter und Pedro Porro in der 58. Minute nach einem Doppelpass mit Dani Olmo.
Spanien übernahm von Beginn an die Kontrolle und zeigte sich ballsicher. In der 22. Minute brachte Mikel Oyarzabal die Iberer per Elfmeter in Führung, nachdem Lucas Digne Yamal im Strafraum zu Fall gebracht hatte. Frankreich versuchte, über Umschaltmomente ins Spiel zu finden, blieb jedoch weitgehend ungefährlich.
In der zweiten Halbzeit erhöhte Spanien den Druck und belohnte sich in der 58. Minute mit dem zweiten Treffer. Pedro Porro schloss einen sehenswerten Angriff nach einem Doppelpass mit Dani Olmo ab und überwand den französischen Torhüter Mike Maignan mit einem präzisen Schuss ins kurze Eck. Frankreich bemühte sich, ins Spiel zurückzufinden, scheiterte jedoch immer wieder an der gut organisierten spanischen Defensive.
Trotz der Bemühungen von Kylian Mbappé und seinen Teamkollegen gelang es den Franzosen nicht, den Rückstand aufzuholen. Spanien zeigte sich bis zum Schluss als die spielbestimmende Mannschaft und ließ keine Zweifel an ihrem verdienten Einzug ins Finale aufkommen. Dort treffen die Iberer auf den Sieger des zweiten Halbfinals zwischen England und Argentinien.

Der Franzose Maxence Lacroix (#26) köpft den Ball gegen Rodri (#16) aus Spanien während des Halbfinalspiels der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Frankreich und Spanien im Dallas Stadium am 14. Juli 2026 in Arlington, Texas.

Foto: Shaun Botterill/Getty Images

 
HEUTE21:06 Uhr

26 WM-Spiele: Deschamps löst Schön als Rekordtrainer ab

Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps hat den ehemaligen Bundestrainer Helmut Schön als Rekord-Trainer bei Fußball-Weltmeisterschaften abgelöst. Das Halbfinale gegen Spanien im Dallas-Stadion ist Deschamps 26. WM-Spiel als Cheftrainer. Der 57-Jährige übernahm die Bestmarke von Schön – der seinen letzten Einsatz vor 48 Jahren bei der WM 1978 hatte – am Nationalfeiertag der Franzosen.
Seit 2012 ist der Ex-Profi als französischer Nationaltrainer im Amt. Nach dieser WM wird er es abgeben – dem Vernehmen nach an Zinédine Zidane. 1998 holte Deschamps den WM-Titel als Spieler, 2018 als Trainer. Lediglich Franz Beckenbauer und Mário Zagallo gelang ebenfalls ein solches Double. Gleich zwei WM-Titel als Coach holte bisher nur Vittorio Pozzo: 1934 und 1938 mit Italien.
In Deschamps‘ 26 WM-Partien ist auch das Gruppenspiel gegen Norwegen mitgerechnet. Der Franzose stand bei dieser Partie allerdings nicht an der Seitenlinie, weil er nach dem Tod seiner Mutter in die Heimat geflogen war. Von der FIFA wird die Begegnung (4:1) dennoch in Deschamps‘ offizieller WM-Statistik aufgeführt.
 
HEUTE10:59 Uhr

Frankreich: Spanien ist der Favorit

Bei der Fußball-WM wächst die Anspannung vor dem ersten Halbfinale zwischen Frankreich und Spanien. Trotz der Offensivmacht seines Teams schiebt Frankreichs Trainer Didier Deschamps die Favoritenrolle für das heutige Duell in Arlington Spanien zu.
Deschamps hatte in den vergangenen Wochen mehrfach erklärt, dass er den Europameister bei diesem Turnier am stärksten einschätze. „Spanien ist der Favorit“, sagte er vor der Partie nun erneut.
„Sie haben nur ein Tor kassiert in den letzten sechs oder sieben Spielen.“ Es könne ein „spektakuläres Spiel werden mit hoher Qualität in der Offensive und Defensive“, meinte er.
 
HEUTE6:03 Uhr

Spanien und Yamal

Geht es nach Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente, kommt das beste WM-Spiel von Lamine Yamal erst noch. „Ich habe ihm gesagt, er soll ruhig bleiben und es genießen. Der große Tag von Lamine Yamal kommt noch bei dieser WM. Ich hoffe, es ist morgen – oder im Finale, wenn wir uns qualifizieren“, sagte der 65-Jährige.
Yamal war zwar schon mehrfach zum besten Spieler einer Partie gewählt worden, steht aber nach sechs Spielen bei nur einem Treffer und keiner Vorlage bei der XXL-WM in den USA, Kanada und Mexiko.
Der Jungstar stört sich nicht an seiner niedrigen Torausbeute. „Ich mache mir keine Sorgen, ob ich treffe oder nicht“, betonte der Flügelspieler des FC Barcelona.
Lamine Yamal bekam für seine Aktionen den lautesten Applaus im Stadion.

Lamine Yamal (l) bekam für seine Aktionen den lautesten Applaus im Stadion.

Foto: Andre Penner/AP/dpa

 
GESTERN22:02 Uhr

Empfang für Norwegens Team – Haaland mit Waschbär-Souvenir

Das norwegische Team ist nach dem Viertelfinal-Aus gegen England begeistert in der Heimat empfangen worden, Stürmerstar Haaland präsentierte dabei ein Faible für ausgefallene Souvenirs. Der 25-Jährige stieg mit einem ausgestopften Waschbären in der Hand aus dem Flugzeug. „Er ist mir nach Hause gefolgt“, schrieb Haaland auf Instagram. In der Hand hält der Waschbär eine Glasflasche.
Erling Haaland und sein Waschbär.

Erling Haaland und sein Waschbär.

Foto: Jan Langhaug/NTB Scanpix/AP/dpa

Vom Flughafen Gardermoen ging es zum Osloer Schloss, wo die Mannschaft von König Harald, Prinz Haakon und anderen Mitgliedern der Königsfamilie empfangen wurde. „Er hat uns zu Hause willkommen geheißen und uns zu unserer Leistung gratuliert“, sagte Kapitän Martin Ödegaard über die Begegnung mit dem 89 Jahre alten König.
Zwischen dem Palast und dem Universitätsplatz, einer Entfernung von etwa 450 Metern, hatten sich 88.000 Menschen versammelt, um die Mannschaft zu feiern.
Auf dem Schlossplatz zelebrierten Team und Bevölkerung zusammen den mittlerweile weltberühmten Ruder-Jubel. Haaland war da nicht mehr dabei, weil er schon auf der Weiterreise in den Urlaub war.
 
12. Juli21:21 Uhr

Klopp trifft sich mit Mintzlaff Ende der Woche

In der fast geklärten Bundestrainer-Frage um Wunschkandidat Jürgen Klopp soll sich die DFB-Spitze am Dienstag mit Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff treffen.
Wie der „Kicker“ berichtet, soll dann eine vorzeitige Ausstiegsmöglichkeit aus Klopps bis 2029 datiertem Vertrag als Head of Global Soccer des Konzerns besprochen werden. Ende der Woche soll sich in New York Mintzlaff dann mit Klopp treffen. Offizielle Angaben lagen zunächst nicht vor.
Klopp hat bereits eine Grundsatzvereinbarung mit den DFB-Bossen um Präsident Bernd Neuendorf und Vizepräsident Hans-Joachim Watzke bei einem Gipfeltreffen in den USA erzielt, wo der frühere Dortmunder und Liverpooler Coach als TV-Experte für MagentaTV arbeitet. Eine Einigung mit Klopps derzeitigem Arbeitgeber Red Bull steht aber noch aus.
 
12. Juli8:34 Uhr

Kabel-Eklat um Englands erstes Tor gegen Norwegen

Beim Spiel Norwegen gegen England in Miami kam es zu einer unerwarteten Szene vor dem 1:1 – dem Ausgleichstreffer von England. Nach dem Abstoß von Norwegens Torwart Örjan Nyland wird der Ball von einem gespannten Kamerakabel in der Luft gestoppt.
Er fällt wie ein Stein herunter und gelangt vor die Füße von Anthony Gordon – der daraufhin das Tor einleitet. Der Weltverband FIFA besteht darauf, dass der Chip im Ball keine Berührung aufgezeichnet habe.
Die Norweger und auch die TV-Aufnahmen scheinen einen anderen Rückschluss zuzulassen. „Also ich würde eher den Norwegern glauben als der FIFA“, sagte Englands Ex-Nationalspieler Gary Neville.
Bellinghams Tor ermöglichte die Verlängerung und ein Patzer von Nyland dort den zweiten Treffer des Stars von Real Madrid.
 
12. Juli5:12 Uhr

Argentinien-Schweiz endet 3:1

Argentinien hat das Viertelfinale gegen die Schweiz nach Verlängerung mit 3:1 gewonnen. Die Partie begann mit einem frühen Tor für Argentinien durch Alexis Mac Allister (10.). Die Schweiz zeigte sich jedoch unbeeindruckt und kämpfte sich zurück ins Spiel. In der zweiten Halbzeit gelang Dan Ndoye für die Schweiz der Ausgleich (67.).
Die zweite Halbzeit war geprägt von intensiven Zweikämpfen und taktischen Fouls, was zu mehreren Gelben Karten führte. Der Schweizer Breel Embolo sah in der 72. Minute nach einer Schwalbe Gelb-Rot, was die Eidgenossen in Unterzahl brachte. Trotz der numerischen Unterlegenheit hielt die Schweiz tapfer dagegen und rettete sich in die Verlängerung.
Dort verteidigten die Schweizer leidenschaftlich, konnten den Führungstreffer durch Julian Alvarez (112.) aber nicht verhindern. Lautaro Martinez machte dann kurz vor Schluss den Deckel drauf (120.+1).
Spielbaum der WM 2026 (Stand 12.7.). England konnte sich gegen Norwegen behaupten und trifft im Halbfinale auf Argentinien, die ihren Einzug in Halbfinale erst in der Verlängerungen sicherten. Damit sind Norwegen und die Schweiz ebenfalls ausgeschieden.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 12.7.). England konnte sich gegen Norwegen behaupten und trifft im Halbfinale auf Argentinien, die ihren Einzug in Halbfinale erst in der Verlängerungen sicherten. Damit sind Norwegen und die Schweiz ausgeschieden.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
12. Juli2:05 Uhr

Spiele am Sonntag

Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Spieltag im Viertelfinale gegeneinander an:
  • 03:00 Uhr: Argentinien gegen Schweiz in Kansas City, USA
 
12. Juli1:50 Uhr

England besiegt Norwegen

Bei der Fußball-WM hat England das Viertelfinale gegen Norwegen nach Verlängerung mit 2:1 gewonnen. Die erste Halbzeit begann äußerst zäh, erst in den letzten zehn Minuten nahm die Partie Fahrt auf: Andreas Schjelderup brachte zunächst Norwegen in Führung (36.). In der zweiten Minute der Nachspielzeit gelang Jude Bellingham der Ausgleich für England.
In der zweiten Halbzeit dominierte Norwegen das Spielgeschehen und hatte mehrere Chancen, erneut in Führung zu gehen – doch ohne sich zu belohnen. England hingegen fand nur selten den Weg in den norwegischen Strafraum und blieb in der Offensive weitgehend harmlos.
Gleich zu Beginn der Verlängerung erzielte schließlich Jude Bellingham das entscheidende Tor (93.). Damit trifft England am Mittwoch im Halbfinale auf den Gewinner der Partie Argentinien-Schweiz.
 
11. Juli20:18 Uhr

Norwegen und seine Fans bereiten sich vor

Das 3. Viertelfinale beginnt 23 Uhr MEZ, es spielt Norwegen gegen England. Tagsüber versammelten sich norwegische Fußballfans zum „Ro“ auf dem Ocean Drive:

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11. Juli16:48 Uhr

DFB-Führung grundsätzlich einig mit Klopp

Die Spitze des Deutschen Fußball-Bundes hat sich auf wesentliche Eckpunkte eines möglichen Vertrages mit dem Wunsch-Bundestrainer Jürgen Klopp verständigt. Beide Seiten seien zuversichtlich, dass die Verhandlungen vorbehaltlich einer Einigung mit Klopps derzeitigem Arbeitgeber Red Bull erfolgreich abgeschlossen werden könnten, teilte der DFB nach einem Treffen mit Klopp in New York mit.
 
11. Juli15:59 Uhr

Südafrikanischer Profi-Fußballer Adams kurz nach WM-Teilnahme gestorben

Der südafrikanische Profi-Fußballer Jayden Adams ist kurz nach seiner Teilnahme an der derzeitigen Weltmeisterschaft gestorben. Die Nachricht vom Tod des 25-Jährigen am Samstag habe ihn schwer getroffen, erklärte der südafrikanische Sportminister Gayton McKenzie.
„Der südafrikanische Fußball hat eines seiner größten jungen Talente verloren.“ Die Todesursache nannte McKenzie nicht. Der afrikanische Fußballverband CAF brachte im Onlinedienst X ebenfalls seine Trauer zum Ausdruck.
Die südafrikanische Polizei nahm nach eigenen Angaben Ermittlungen auf, nachdem im Raum Kapstadt die Leiche eines 25-jährigen Mannes gefunden worden war. „Die Umstände dieses Vorfalls werden untersucht“, sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP.
Der Mittelfeldspieler Adams hatte bei allen drei Gruppenspielen Südafrikas in der laufenden WM gespielt. Im K.-o.-Spiel gegen Kanada, bei dem Südafrika aus dem Wettbewerb ausschied, stand Adams nicht auf dem Platz.
Jayden Adams, hier im Einsatz beim WM-Eröffnungsspiel gegen Mexiko. (Archivbild)

Jayden Adams, hier im Einsatz beim WM-Eröffnungsspiel gegen Mexiko. (Archivbild)

Foto: Tom Weller/dpa

 
11. Juli11:52 Uhr

Morddrohungen gegen Kolumbiens WM-Fußballer Campaz

Der kolumbianische Fußballverband hat Morddrohungen gegen Nationalspieler Jaminton Campaz und seine Familie nach dem WM-Aus der Südamerikaner öffentlich gemacht und scharf verurteilt. „Kein Sportler und kein Mitglied seines engsten Umfelds sollte Einschüchterungen ausgesetzt sein, nur weil er sein Land im Sport vertritt“, hieß es in einer Stellungnahme.
Wie „One Football“ berichtete, hat sich der 25 Jahre alte Stürmer dazu entschieden, aus Sicherheitsgründen vorerst nicht in seine Heimat zurückzukehren. Campaz hatte bei der Achtelfinal-Niederlage im Elfmeterschießen gegen die Schweiz in der Verlängerung die Chance zum Siegtreffer vergeben.
Kolumbiens Fußballverband hat die Generalstaatsanwaltschaft des Landes aufgefordert, die Ermittlungen zur Identifizierung der Hintermänner der Drohungen gegen Campaz zu forcieren.
Drohungen nach Fehlschuss gegen die Schweiz: Jaminton Campaz. (Archivbild)

Drohungen nach Fehlschuss gegen die Schweiz: Jaminton Campaz. (Archivbild)

Foto: Lindsey Wasson/AP/dpa

 
11. Juli0:10 Uhr

Spiele am Samstag

Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am Samstag im Viertelfinale gegeneinander an:
  • 23:00 Uhr: Norwegen gegen England in Miami, USA
 
10. Juli23:02 Uhr

Spanien gewinnt 2:1 gegen Belgien und trifft im Halbfinale auf Frankreich

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft hat sich Spanien im Viertelfinale gegen Belgien mit 2:1 durchgesetzt. Das Spiel begann mit einer dominanten Phase der Spanier, die in der 30. Minute durch Fabián Ruiz in Führung gingen. Belgien zeigte sich jedoch unbeeindruckt und glich in der 41. Minute durch Charles De Ketelaere aus.
In der zweiten Halbzeit drängte Spanien auf die erneute Führung, während Belgien sich auf Konterchancen konzentrierte. Die Spanier erhöhten den Druck, doch es dauerte bis zur 88. Minute, bis der eingewechselte Mikel Merino nach einem abgewehrten Schuss von Pau Cubarsí zur Stelle war und den Ball zum 2:1-Endstand einschob.
Damit trifft Spanien im Halbfinale am Dienstag in Dallas auf Frankreich.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Spanien gewinnt dank einem späten 2:1 gegen Belgien und trifft im Halbfinale am Dienstag auf Frankreich. Als nächstes Spielen Norwegen und England um den Einzug in die Runde der letzten Vier.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Spanien gewinnt dank einem späten 2:1 gegen Belgien und trifft im Halbfinale am Dienstag auf Frankreich. Als nächstes Spielen Norwegen und England um den Einzug in die Runde der letzten Vier.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
10. Juli22:15 Uhr

Spanien und Belgien gehen mit einem hochverdienten 1:1-Unentschieden in die Kabine

Das Drama begann für Belgien bereits beim Aufwärmen: Kapitän Youri Tielemans verletzte sich unerwartet und musste extrem kurzfristig passen. Für ihn rückte Hans Vanaken in die Startelf – ein herber mentaler Rückschlag für das Team von Rudi Garcia, das sich davon aber nicht einschüchtern ließ.
Nach einer halben Stunde belohnte sich die Selektion für ihren Aufwand: Der für Pedri in die Startelf rotierte Fabián Ruiz nutzte eine seltene Lücke in der belgischen Hintermannschaft eiskalt aus und hämmerte den Ball in der 30. Spielminute zur 1:0-Führung in die Maschen!
Wer dachte, die Belgier würden nun einbrechen, sah sich komplett getäuscht. Angetrieben von einem unermüdlichen Manchester-City-Wirbelwind Jérémy Doku, der die spanische Abwehr über die linke Seite immer wieder vor logistische Probleme stellte, schlugen die Roten Teufel noch vor der Pause zurück.
10. Juli18:37 Uhr

Spanischer Beton gegen Belgiens Offensiv-Wucht

Die Auswahl von Luis de la Fuente hat in diesem Turnier Maßstäbe gesetzt. Spanien ist das defensivstärkste Team dieser Weltmeisterschaft und hat im laufenden Wettbewerb noch kein Gegentor kassiert.
Torhüter Unai Simón steht mit 609 Minuten ohne Gegentreffer über zwei Weltmeisterschaften hinweg mittlerweile bei einer historischen Marke. Mit einer eingespielten Viererkette um Pau Cubarsí und Aymeric Laporte erstickt La Roja gegnerische Umschaltmomente im Keim.
Kurz vor seinem 19. Geburtstag brennt der 18-jährige Wunderknabe Lamine Yamal darauf, diesem Viertelfinale seinen unnachahmlichen Stempel aufzudrücken.
Belgien reist mit massivem Rückenwind und einer gehörigen Portion Euphorie nach Los Angeles. Nach einem holprigen Turnierstart fegten die Männer von Rudi Garcia die US-amerikanischen Gastgeber im Achtelfinale mit 4:1 aus dem Stadion.
Leandro Trossard präsentiert sich als genialer Geist und hat im bisherigen Turnierverlauf bereits 17 Großchancen kreiert.
Romelu Lukaku lauert als physische Naturgewalt auf der Bank, um in der Schlussphase müde gespielte Spanier zu knacken.
Die Belgier müssen den verletzungsbedingten Ausfall von Amadou Onana (Kreuzbandriss) verkraften. Dies hat die Mannschaft jedoch mental noch enger zusammengeschweißt.

Fans strömen am 10. Juli 2026 im Los Angeles Stadium in Inglewood, Kalifornien, vor dem Viertelfinalspiel der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien ein.

Foto: Luke Hales/Getty Images

 
10. Juli11:29 Uhr

DFB-Spitze auf dem Weg zu Klopp nach New York

DFB-Präsident Bernd Neuendorf und sein Stellvertreter Hans-Joachim Watzke sind zu den Vertragsgesprächen mit Bundestrainer-Kandidat Jürgen Klopp in die USA aufgebrochen. Nach dpa-Informationen machten sich die Fußball-Spitzenfunktionäre wie geplant auf den Weg nach New York, wo die Details zum avisierten Engagement des 59-Jährigen als Nachfolger von Julian Nagelsmann stattfinden sollen. Zuerst hatten RTL und ntv über Details der Flugroute berichtet.
Am frühen Freitagnachmittag Ortszeit sollen Neuendorf und Watzke in New York eintreffen. In die deutsche Nacht hinein könnten Gespräche also schon beginnen. Klopp ist der absolute Top-Kandidat für den nach dem WM-Debakel und folgenden Rücktritt von Nagelsmann vakanten Bundestrainer-Posten.
 
10. Juli5:38 Uhr

Mbappé nicht verletzt

Kylian Mbappé saß nach seiner Auswechslung gegen Marokko mit einem dicken Eisbeutel am Fuß auf der Bank. Doch der Offensivstar gab hinterher Entwarnung, ein Ausfall im Halbfinale droht wohl nicht. „Ich habe einen Schlag auf die Ferse bekommen, aber es geht gut“, sagte der Angreifer von Real Madrid, der bei der Feier vor den Fans scheinbar problemlos wieder hüpfen konnte.
Frankreichs Trainer Didier Deschamps verriet, dass Mbappé nicht nur „einen Schmerz“ an der Ferse verspürt, sondern auch Krämpfe gehabt habe. „Das ist normal, er spielt so viele Spiele“, sagte der Coach: „Aber wir konnten sehr gut auswechseln.“
Tat sich weh gegen Marokko: Kylian Mbappé.

Tat sich weh gegen Marokko: Kylian Mbappé.

Foto: Tom Weller/dpa

 
10. Juli0:30 Uhr

Spiele am Freitag

Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Viertelfinale gegeneinander an:
  • 21:00 Uhr: Spanien gegen Belgien in Los Angeles, USA (Übertragung: ZDF)
 
10. Juli0:14 Uhr

Titelfavorit erreicht wieder Halbfinale

Frankreich hat das WM-Viertelfinale gegen Marokko mit 2:0 gewonnen. Die Franzosen dominierten das Spiel von Beginn an und hätten bereits in der ersten Halbzeit in Führung gehen können, doch Kylian Mbappé verschoss einen Elfmeter.
In der zweiten Halbzeit erreichten die Tricolore schließlich die ersehnte Führung durch Mbappé (60.). Ousmane Dembélé erhöhte wenig später auf 2:0 (66.). Marokko hatte Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden, und konnte dagegen nur wenige gefährliche Aktionen verzeichnen. Die Nordafrikaner versuchten in der zweiten Halbzeit, mehr Druck aufzubauen, doch die Franzosen blieben die spielbestimmende Mannschaft.
Mit diesem Sieg hat Frankreich zum dritten Mal nacheinander das Halbfinale einer Fußball-WM erreicht. Ihre nächste Partie wird am Dienstag gegen den Gewinner des Spiels Spanien-Belgien sein.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Frankreich hat sich mit einem 2:0 gegen Marokko den ersten Platz im Halbfinale gesichert. Wer der Gegner wird entscheidet sich heute Abend im Spiel Spanien gegen Belgien.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Frankreich hat sich mit einem 2:0 gegen Marokko den ersten Platz im Halbfinale gesichert. Wer der Gegner wird entscheidet sich heute Abend im Spiel Spanien gegen Belgien.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
9. Juli19:14 Uhr

Spannung vor Frankreich-Marokko: Aufruf zu friedlichem Feiern

Vor dem WM-Viertelfinalspiel zwischen Frankreich und Marokko am Donnerstagabend haben die französischen Behörden die Fußballfans zu friedlichem Verhalten aufgerufen.
Sportministerin Marina Ferrari appellierte: „Es muss ein Fest bleiben.“ Innenminister Laurent Nuñez erklärte, dass keinerlei Fehlverhalten toleriert werde, und versetzte die Sicherheitskräfte in Alarmbereitschaft.
In der Vergangenheit kam es am Rande von Spielen der beiden Mannschaften wiederholt zu Ausschreitungen. Das Viertelfinale wird in Foxborough nahe Boston ausgetragen.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 8.7.). Die Schweiz löste das letzte Viertelfinalticket nach einem 0:0-Unentschieden gege Kolumbien erst im Elfmeterschießen. Damit spielen noch sechs europäische Mannschaften um Titel und Pokal.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 9.7.). Insgesamt spielen noch sechs europäische Mannschaften um den Titel und den Pokal.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
9. Juli8:27 Uhr

Marokko ohne Saibari

Marokko muss das heutige Viertelfinale der Fußball-WM ohne den künftigen Bayern-Profi Ismael Saibari bestreiten. „Abgesehen von Saibari stehen alle zur Verfügung“, sagte Trainer Mohamed Ouahbi vor der Partie gegen Frankreich (22:00 Uhr) in Foxborough. Für den angeschlagenen Offensivmann komme das Spiel noch zu früh. Er hoffe aber, dass Saibari nicht für den Rest des Turniers ausfalle, erklärte Ouahbi.
Saibari war beim 3:0 der Marokkaner im Achtelfinale gegen Mitgastgeber Kanada früh angeschlagen ausgewechselt worden. Medien berichteten zuletzt, dass der 25-Jährige nur eine leichte Muskelzerrung erlitten habe und auf ein schnelles Comeback hoffe. Saibari hat bei dieser WM bereits drei Tore erzielt und wird zur neuen Saison von der PSV Eindhoven zum FC Bayern München wechseln.
Ismael Saibari (l) traf erneut für Marokko.

Ismael Saibari (#11, l.) spielt verletzungsbedingt nicht gegen Frankreich.

Foto: Martin Meissner/AP/dpa

 
9. Juli7:00 Uhr

Spiele am Donnerstag

Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Viertelfinale gegeneinander an:
  • 22:00 Uhr: Marokko gegen Frankreich in Boston, USA (Übertragung: ARD)
 
(Mit Material der Nachrichtenagenturen.)
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TICKER Fußball-WM: Alle Entwicklungen bis zum Finale


Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Spieltag im Halbfinale gegeneinander an:
  • 21:00 Uhr: Frankreich gegen Spanien in Dallas, USA (Übertragung: ZDF)

 
HEUTE21:39 Uhr

Frankreich gegen Spanien: Nach 23 Minuten geht Spanien in Führung

Im Viertelfinalspiel Frankreich gegen Spanien verwandelte Mikel Oyarzabal in der 23. Minute einen Elfmeter. Damit geht Spanien in der ersten Halbzeit in Führung. Der vorausgegangen war ein Foul an Lamine Yamal durch den Franzosen Lucas Diane im Strafraum der Spanier.

Der Franzose Maxence Lacroix (#26) köpft den Ball gegen Rodri (#16) aus Spanien während des Halbfinalspiels der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Frankreich und Spanien im Dallas Stadium am 14. Juli 2026 in Arlington, Texas.

Foto: Shaun Botterill/Getty Images

 
HEUTE21:06 Uhr

26 WM-Spiele: Deschamps löst Schön als Rekordtrainer ab

Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps hat den ehemaligen Bundestrainer Helmut Schön als Rekord-Trainer bei Fußball-Weltmeisterschaften abgelöst. Das Halbfinale gegen Spanien im Dallas-Stadion ist Deschamps 26. WM-Spiel als Cheftrainer. Der 57-Jährige übernahm die Bestmarke von Schön – der seinen letzten Einsatz vor 48 Jahren bei der WM 1978 hatte – am Nationalfeiertag der Franzosen.
Seit 2012 ist der Ex-Profi als französischer Nationaltrainer im Amt. Nach dieser WM wird er es abgeben – dem Vernehmen nach an Zinédine Zidane. 1998 holte Deschamps den WM-Titel als Spieler, 2018 als Trainer. Lediglich Franz Beckenbauer und Mário Zagallo gelang ebenfalls ein solches Double. Gleich zwei WM-Titel als Coach holte bisher nur Vittorio Pozzo: 1934 und 1938 mit Italien.
In Deschamps‘ 26 WM-Partien ist auch das Gruppenspiel gegen Norwegen mitgerechnet. Der Franzose stand bei dieser Partie allerdings nicht an der Seitenlinie, weil er nach dem Tod seiner Mutter in die Heimat geflogen war. Von der FIFA wird die Begegnung (4:1) dennoch in Deschamps‘ offizieller WM-Statistik aufgeführt.
 
HEUTE10:59 Uhr

Frankreich: Spanien ist der Favorit

Bei der Fußball-WM wächst die Anspannung vor dem ersten Halbfinale zwischen Frankreich und Spanien. Trotz der Offensivmacht seines Teams schiebt Frankreichs Trainer Didier Deschamps die Favoritenrolle für das heutige Duell in Arlington Spanien zu.
Deschamps hatte in den vergangenen Wochen mehrfach erklärt, dass er den Europameister bei diesem Turnier am stärksten einschätze. „Spanien ist der Favorit“, sagte er vor der Partie nun erneut.
„Sie haben nur ein Tor kassiert in den letzten sechs oder sieben Spielen.“ Es könne ein „spektakuläres Spiel werden mit hoher Qualität in der Offensive und Defensive“, meinte er.
 
HEUTE6:03 Uhr

Spanien und Yamal

Geht es nach Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente, kommt das beste WM-Spiel von Lamine Yamal erst noch. „Ich habe ihm gesagt, er soll ruhig bleiben und es genießen. Der große Tag von Lamine Yamal kommt noch bei dieser WM. Ich hoffe, es ist morgen – oder im Finale, wenn wir uns qualifizieren“, sagte der 65-Jährige.
Yamal war zwar schon mehrfach zum besten Spieler einer Partie gewählt worden, steht aber nach sechs Spielen bei nur einem Treffer und keiner Vorlage bei der XXL-WM in den USA, Kanada und Mexiko.
Der Jungstar stört sich nicht an seiner niedrigen Torausbeute. „Ich mache mir keine Sorgen, ob ich treffe oder nicht“, betonte der Flügelspieler des FC Barcelona.
Lamine Yamal bekam für seine Aktionen den lautesten Applaus im Stadion.

Lamine Yamal (l) bekam für seine Aktionen den lautesten Applaus im Stadion.

Foto: Andre Penner/AP/dpa

 
GESTERN22:02 Uhr

Empfang für Norwegens Team – Haaland mit Waschbär-Souvenir

Das norwegische Team ist nach dem Viertelfinal-Aus gegen England begeistert in der Heimat empfangen worden, Stürmerstar Haaland präsentierte dabei ein Faible für ausgefallene Souvenirs. Der 25-Jährige stieg mit einem ausgestopften Waschbären in der Hand aus dem Flugzeug. „Er ist mir nach Hause gefolgt“, schrieb Haaland auf Instagram. In der Hand hält der Waschbär eine Glasflasche.
Erling Haaland und sein Waschbär.

Erling Haaland und sein Waschbär.

Foto: Jan Langhaug/NTB Scanpix/AP/dpa

Vom Flughafen Gardermoen ging es zum Osloer Schloss, wo die Mannschaft von König Harald, Prinz Haakon und anderen Mitgliedern der Königsfamilie empfangen wurde. „Er hat uns zu Hause willkommen geheißen und uns zu unserer Leistung gratuliert“, sagte Kapitän Martin Ödegaard über die Begegnung mit dem 89 Jahre alten König.
Zwischen dem Palast und dem Universitätsplatz, einer Entfernung von etwa 450 Metern, hatten sich 88.000 Menschen versammelt, um die Mannschaft zu feiern.
Auf dem Schlossplatz zelebrierten Team und Bevölkerung zusammen den mittlerweile weltberühmten Ruder-Jubel. Haaland war da nicht mehr dabei, weil er schon auf der Weiterreise in den Urlaub war.
 
12. Juli21:21 Uhr

Klopp trifft sich mit Mintzlaff Ende der Woche

In der fast geklärten Bundestrainer-Frage um Wunschkandidat Jürgen Klopp soll sich die DFB-Spitze am Dienstag mit Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff treffen.
Wie der „Kicker“ berichtet, soll dann eine vorzeitige Ausstiegsmöglichkeit aus Klopps bis 2029 datiertem Vertrag als Head of Global Soccer des Konzerns besprochen werden. Ende der Woche soll sich in New York Mintzlaff dann mit Klopp treffen. Offizielle Angaben lagen zunächst nicht vor.
Klopp hat bereits eine Grundsatzvereinbarung mit den DFB-Bossen um Präsident Bernd Neuendorf und Vizepräsident Hans-Joachim Watzke bei einem Gipfeltreffen in den USA erzielt, wo der frühere Dortmunder und Liverpooler Coach als TV-Experte für MagentaTV arbeitet. Eine Einigung mit Klopps derzeitigem Arbeitgeber Red Bull steht aber noch aus.
 
12. Juli8:34 Uhr

Kabel-Eklat um Englands erstes Tor gegen Norwegen

Beim Spiel Norwegen gegen England in Miami kam es zu einer unerwarteten Szene vor dem 1:1 – dem Ausgleichstreffer von England. Nach dem Abstoß von Norwegens Torwart Örjan Nyland wird der Ball von einem gespannten Kamerakabel in der Luft gestoppt.
Er fällt wie ein Stein herunter und gelangt vor die Füße von Anthony Gordon – der daraufhin das Tor einleitet. Der Weltverband FIFA besteht darauf, dass der Chip im Ball keine Berührung aufgezeichnet habe.
Die Norweger und auch die TV-Aufnahmen scheinen einen anderen Rückschluss zuzulassen. „Also ich würde eher den Norwegern glauben als der FIFA“, sagte Englands Ex-Nationalspieler Gary Neville.
Bellinghams Tor ermöglichte die Verlängerung und ein Patzer von Nyland dort den zweiten Treffer des Stars von Real Madrid.
 
12. Juli5:12 Uhr

Argentinien-Schweiz endet 3:1

Argentinien hat das Viertelfinale gegen die Schweiz nach Verlängerung mit 3:1 gewonnen. Die Partie begann mit einem frühen Tor für Argentinien durch Alexis Mac Allister (10.). Die Schweiz zeigte sich jedoch unbeeindruckt und kämpfte sich zurück ins Spiel. In der zweiten Halbzeit gelang Dan Ndoye für die Schweiz der Ausgleich (67.).
Die zweite Halbzeit war geprägt von intensiven Zweikämpfen und taktischen Fouls, was zu mehreren Gelben Karten führte. Der Schweizer Breel Embolo sah in der 72. Minute nach einer Schwalbe Gelb-Rot, was die Eidgenossen in Unterzahl brachte. Trotz der numerischen Unterlegenheit hielt die Schweiz tapfer dagegen und rettete sich in die Verlängerung.
Dort verteidigten die Schweizer leidenschaftlich, konnten den Führungstreffer durch Julian Alvarez (112.) aber nicht verhindern. Lautaro Martinez machte dann kurz vor Schluss den Deckel drauf (120.+1).
Spielbaum der WM 2026 (Stand 12.7.). England konnte sich gegen Norwegen behaupten und trifft im Halbfinale auf Argentinien, die ihren Einzug in Halbfinale erst in der Verlängerungen sicherten. Damit sind Norwegen und die Schweiz ebenfalls ausgeschieden.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 12.7.). England konnte sich gegen Norwegen behaupten und trifft im Halbfinale auf Argentinien, die ihren Einzug in Halbfinale erst in der Verlängerungen sicherten. Damit sind Norwegen und die Schweiz ausgeschieden.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
12. Juli2:05 Uhr

Spiele am Sonntag

Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Spieltag im Viertelfinale gegeneinander an:
  • 03:00 Uhr: Argentinien gegen Schweiz in Kansas City, USA
 
12. Juli1:50 Uhr

England besiegt Norwegen

Bei der Fußball-WM hat England das Viertelfinale gegen Norwegen nach Verlängerung mit 2:1 gewonnen. Die erste Halbzeit begann äußerst zäh, erst in den letzten zehn Minuten nahm die Partie Fahrt auf: Andreas Schjelderup brachte zunächst Norwegen in Führung (36.). In der zweiten Minute der Nachspielzeit gelang Jude Bellingham der Ausgleich für England.
In der zweiten Halbzeit dominierte Norwegen das Spielgeschehen und hatte mehrere Chancen, erneut in Führung zu gehen – doch ohne sich zu belohnen. England hingegen fand nur selten den Weg in den norwegischen Strafraum und blieb in der Offensive weitgehend harmlos.
Gleich zu Beginn der Verlängerung erzielte schließlich Jude Bellingham das entscheidende Tor (93.). Damit trifft England am Mittwoch im Halbfinale auf den Gewinner der Partie Argentinien-Schweiz.
 
11. Juli20:18 Uhr

Norwegen und seine Fans bereiten sich vor

Das 3. Viertelfinale beginnt 23 Uhr MEZ, es spielt Norwegen gegen England. Tagsüber versammelten sich norwegische Fußballfans zum „Ro“ auf dem Ocean Drive:

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11. Juli16:48 Uhr

DFB-Führung grundsätzlich einig mit Klopp

Die Spitze des Deutschen Fußball-Bundes hat sich auf wesentliche Eckpunkte eines möglichen Vertrages mit dem Wunsch-Bundestrainer Jürgen Klopp verständigt. Beide Seiten seien zuversichtlich, dass die Verhandlungen vorbehaltlich einer Einigung mit Klopps derzeitigem Arbeitgeber Red Bull erfolgreich abgeschlossen werden könnten, teilte der DFB nach einem Treffen mit Klopp in New York mit.
 
11. Juli15:59 Uhr

Südafrikanischer Profi-Fußballer Adams kurz nach WM-Teilnahme gestorben

Der südafrikanische Profi-Fußballer Jayden Adams ist kurz nach seiner Teilnahme an der derzeitigen Weltmeisterschaft gestorben. Die Nachricht vom Tod des 25-Jährigen am Samstag habe ihn schwer getroffen, erklärte der südafrikanische Sportminister Gayton McKenzie.
„Der südafrikanische Fußball hat eines seiner größten jungen Talente verloren.“ Die Todesursache nannte McKenzie nicht. Der afrikanische Fußballverband CAF brachte im Onlinedienst X ebenfalls seine Trauer zum Ausdruck.
Die südafrikanische Polizei nahm nach eigenen Angaben Ermittlungen auf, nachdem im Raum Kapstadt die Leiche eines 25-jährigen Mannes gefunden worden war. „Die Umstände dieses Vorfalls werden untersucht“, sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP.
Der Mittelfeldspieler Adams hatte bei allen drei Gruppenspielen Südafrikas in der laufenden WM gespielt. Im K.-o.-Spiel gegen Kanada, bei dem Südafrika aus dem Wettbewerb ausschied, stand Adams nicht auf dem Platz.
Jayden Adams, hier im Einsatz beim WM-Eröffnungsspiel gegen Mexiko. (Archivbild)

Jayden Adams, hier im Einsatz beim WM-Eröffnungsspiel gegen Mexiko. (Archivbild)

Foto: Tom Weller/dpa

 
11. Juli11:52 Uhr

Morddrohungen gegen Kolumbiens WM-Fußballer Campaz

Der kolumbianische Fußballverband hat Morddrohungen gegen Nationalspieler Jaminton Campaz und seine Familie nach dem WM-Aus der Südamerikaner öffentlich gemacht und scharf verurteilt. „Kein Sportler und kein Mitglied seines engsten Umfelds sollte Einschüchterungen ausgesetzt sein, nur weil er sein Land im Sport vertritt“, hieß es in einer Stellungnahme.
Wie „One Football“ berichtete, hat sich der 25 Jahre alte Stürmer dazu entschieden, aus Sicherheitsgründen vorerst nicht in seine Heimat zurückzukehren. Campaz hatte bei der Achtelfinal-Niederlage im Elfmeterschießen gegen die Schweiz in der Verlängerung die Chance zum Siegtreffer vergeben.
Kolumbiens Fußballverband hat die Generalstaatsanwaltschaft des Landes aufgefordert, die Ermittlungen zur Identifizierung der Hintermänner der Drohungen gegen Campaz zu forcieren.
Drohungen nach Fehlschuss gegen die Schweiz: Jaminton Campaz. (Archivbild)

Drohungen nach Fehlschuss gegen die Schweiz: Jaminton Campaz. (Archivbild)

Foto: Lindsey Wasson/AP/dpa

 
11. Juli0:10 Uhr

Spiele am Samstag

Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am Samstag im Viertelfinale gegeneinander an:
  • 23:00 Uhr: Norwegen gegen England in Miami, USA
 
10. Juli23:02 Uhr

Spanien gewinnt 2:1 gegen Belgien und trifft im Halbfinale auf Frankreich

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft hat sich Spanien im Viertelfinale gegen Belgien mit 2:1 durchgesetzt. Das Spiel begann mit einer dominanten Phase der Spanier, die in der 30. Minute durch Fabián Ruiz in Führung gingen. Belgien zeigte sich jedoch unbeeindruckt und glich in der 41. Minute durch Charles De Ketelaere aus.
In der zweiten Halbzeit drängte Spanien auf die erneute Führung, während Belgien sich auf Konterchancen konzentrierte. Die Spanier erhöhten den Druck, doch es dauerte bis zur 88. Minute, bis der eingewechselte Mikel Merino nach einem abgewehrten Schuss von Pau Cubarsí zur Stelle war und den Ball zum 2:1-Endstand einschob.
Damit trifft Spanien im Halbfinale am Dienstag in Dallas auf Frankreich.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Spanien gewinnt dank einem späten 2:1 gegen Belgien und trifft im Halbfinale am Dienstag auf Frankreich. Als nächstes Spielen Norwegen und England um den Einzug in die Runde der letzten Vier.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Spanien gewinnt dank einem späten 2:1 gegen Belgien und trifft im Halbfinale am Dienstag auf Frankreich. Als nächstes Spielen Norwegen und England um den Einzug in die Runde der letzten Vier.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
10. Juli22:15 Uhr

Spanien und Belgien gehen mit einem hochverdienten 1:1-Unentschieden in die Kabine

Das Drama begann für Belgien bereits beim Aufwärmen: Kapitän Youri Tielemans verletzte sich unerwartet und musste extrem kurzfristig passen. Für ihn rückte Hans Vanaken in die Startelf – ein herber mentaler Rückschlag für das Team von Rudi Garcia, das sich davon aber nicht einschüchtern ließ.
Nach einer halben Stunde belohnte sich die Selektion für ihren Aufwand: Der für Pedri in die Startelf rotierte Fabián Ruiz nutzte eine seltene Lücke in der belgischen Hintermannschaft eiskalt aus und hämmerte den Ball in der 30. Spielminute zur 1:0-Führung in die Maschen!
Wer dachte, die Belgier würden nun einbrechen, sah sich komplett getäuscht. Angetrieben von einem unermüdlichen Manchester-City-Wirbelwind Jérémy Doku, der die spanische Abwehr über die linke Seite immer wieder vor logistische Probleme stellte, schlugen die Roten Teufel noch vor der Pause zurück.
10. Juli18:37 Uhr

Spanischer Beton gegen Belgiens Offensiv-Wucht

Die Auswahl von Luis de la Fuente hat in diesem Turnier Maßstäbe gesetzt. Spanien ist das defensivstärkste Team dieser Weltmeisterschaft und hat im laufenden Wettbewerb noch kein Gegentor kassiert.
Torhüter Unai Simón steht mit 609 Minuten ohne Gegentreffer über zwei Weltmeisterschaften hinweg mittlerweile bei einer historischen Marke. Mit einer eingespielten Viererkette um Pau Cubarsí und Aymeric Laporte erstickt La Roja gegnerische Umschaltmomente im Keim.
Kurz vor seinem 19. Geburtstag brennt der 18-jährige Wunderknabe Lamine Yamal darauf, diesem Viertelfinale seinen unnachahmlichen Stempel aufzudrücken.
Belgien reist mit massivem Rückenwind und einer gehörigen Portion Euphorie nach Los Angeles. Nach einem holprigen Turnierstart fegten die Männer von Rudi Garcia die US-amerikanischen Gastgeber im Achtelfinale mit 4:1 aus dem Stadion.
Leandro Trossard präsentiert sich als genialer Geist und hat im bisherigen Turnierverlauf bereits 17 Großchancen kreiert.
Romelu Lukaku lauert als physische Naturgewalt auf der Bank, um in der Schlussphase müde gespielte Spanier zu knacken.
Die Belgier müssen den verletzungsbedingten Ausfall von Amadou Onana (Kreuzbandriss) verkraften. Dies hat die Mannschaft jedoch mental noch enger zusammengeschweißt.

Fans strömen am 10. Juli 2026 im Los Angeles Stadium in Inglewood, Kalifornien, vor dem Viertelfinalspiel der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien ein.

Foto: Luke Hales/Getty Images

 
10. Juli11:29 Uhr

DFB-Spitze auf dem Weg zu Klopp nach New York

DFB-Präsident Bernd Neuendorf und sein Stellvertreter Hans-Joachim Watzke sind zu den Vertragsgesprächen mit Bundestrainer-Kandidat Jürgen Klopp in die USA aufgebrochen. Nach dpa-Informationen machten sich die Fußball-Spitzenfunktionäre wie geplant auf den Weg nach New York, wo die Details zum avisierten Engagement des 59-Jährigen als Nachfolger von Julian Nagelsmann stattfinden sollen. Zuerst hatten RTL und ntv über Details der Flugroute berichtet.
Am frühen Freitagnachmittag Ortszeit sollen Neuendorf und Watzke in New York eintreffen. In die deutsche Nacht hinein könnten Gespräche also schon beginnen. Klopp ist der absolute Top-Kandidat für den nach dem WM-Debakel und folgenden Rücktritt von Nagelsmann vakanten Bundestrainer-Posten.
 
10. Juli5:38 Uhr

Mbappé nicht verletzt

Kylian Mbappé saß nach seiner Auswechslung gegen Marokko mit einem dicken Eisbeutel am Fuß auf der Bank. Doch der Offensivstar gab hinterher Entwarnung, ein Ausfall im Halbfinale droht wohl nicht. „Ich habe einen Schlag auf die Ferse bekommen, aber es geht gut“, sagte der Angreifer von Real Madrid, der bei der Feier vor den Fans scheinbar problemlos wieder hüpfen konnte.
Frankreichs Trainer Didier Deschamps verriet, dass Mbappé nicht nur „einen Schmerz“ an der Ferse verspürt, sondern auch Krämpfe gehabt habe. „Das ist normal, er spielt so viele Spiele“, sagte der Coach: „Aber wir konnten sehr gut auswechseln.“
Tat sich weh gegen Marokko: Kylian Mbappé.

Tat sich weh gegen Marokko: Kylian Mbappé.

Foto: Tom Weller/dpa

 
10. Juli0:30 Uhr

Spiele am Freitag

Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Viertelfinale gegeneinander an:
  • 21:00 Uhr: Spanien gegen Belgien in Los Angeles, USA (Übertragung: ZDF)
 
10. Juli0:14 Uhr

Titelfavorit erreicht wieder Halbfinale

Frankreich hat das WM-Viertelfinale gegen Marokko mit 2:0 gewonnen. Die Franzosen dominierten das Spiel von Beginn an und hätten bereits in der ersten Halbzeit in Führung gehen können, doch Kylian Mbappé verschoss einen Elfmeter.
In der zweiten Halbzeit erreichten die Tricolore schließlich die ersehnte Führung durch Mbappé (60.). Ousmane Dembélé erhöhte wenig später auf 2:0 (66.). Marokko hatte Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden, und konnte dagegen nur wenige gefährliche Aktionen verzeichnen. Die Nordafrikaner versuchten in der zweiten Halbzeit, mehr Druck aufzubauen, doch die Franzosen blieben die spielbestimmende Mannschaft.
Mit diesem Sieg hat Frankreich zum dritten Mal nacheinander das Halbfinale einer Fußball-WM erreicht. Ihre nächste Partie wird am Dienstag gegen den Gewinner des Spiels Spanien-Belgien sein.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Frankreich hat sich mit einem 2:0 gegen Marokko den ersten Platz im Halbfinale gesichert. Wer der Gegner wird entscheidet sich heute Abend im Spiel Spanien gegen Belgien.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Frankreich hat sich mit einem 2:0 gegen Marokko den ersten Platz im Halbfinale gesichert. Wer der Gegner wird entscheidet sich heute Abend im Spiel Spanien gegen Belgien.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
9. Juli19:14 Uhr

Spannung vor Frankreich-Marokko: Aufruf zu friedlichem Feiern

Vor dem WM-Viertelfinalspiel zwischen Frankreich und Marokko am Donnerstagabend haben die französischen Behörden die Fußballfans zu friedlichem Verhalten aufgerufen.
Sportministerin Marina Ferrari appellierte: „Es muss ein Fest bleiben.“ Innenminister Laurent Nuñez erklärte, dass keinerlei Fehlverhalten toleriert werde, und versetzte die Sicherheitskräfte in Alarmbereitschaft.
In der Vergangenheit kam es am Rande von Spielen der beiden Mannschaften wiederholt zu Ausschreitungen. Das Viertelfinale wird in Foxborough nahe Boston ausgetragen.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 8.7.). Die Schweiz löste das letzte Viertelfinalticket nach einem 0:0-Unentschieden gege Kolumbien erst im Elfmeterschießen. Damit spielen noch sechs europäische Mannschaften um Titel und Pokal.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 9.7.). Insgesamt spielen noch sechs europäische Mannschaften um den Titel und den Pokal.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
9. Juli8:27 Uhr

Marokko ohne Saibari

Marokko muss das heutige Viertelfinale der Fußball-WM ohne den künftigen Bayern-Profi Ismael Saibari bestreiten. „Abgesehen von Saibari stehen alle zur Verfügung“, sagte Trainer Mohamed Ouahbi vor der Partie gegen Frankreich (22:00 Uhr) in Foxborough. Für den angeschlagenen Offensivmann komme das Spiel noch zu früh. Er hoffe aber, dass Saibari nicht für den Rest des Turniers ausfalle, erklärte Ouahbi.
Saibari war beim 3:0 der Marokkaner im Achtelfinale gegen Mitgastgeber Kanada früh angeschlagen ausgewechselt worden. Medien berichteten zuletzt, dass der 25-Jährige nur eine leichte Muskelzerrung erlitten habe und auf ein schnelles Comeback hoffe. Saibari hat bei dieser WM bereits drei Tore erzielt und wird zur neuen Saison von der PSV Eindhoven zum FC Bayern München wechseln.
Ismael Saibari (l) traf erneut für Marokko.

Ismael Saibari (#11, l.) spielt verletzungsbedingt nicht gegen Frankreich.

Foto: Martin Meissner/AP/dpa

 
9. Juli7:00 Uhr

Spiele am Donnerstag

Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Viertelfinale gegeneinander an:
  • 22:00 Uhr: Marokko gegen Frankreich in Boston, USA (Übertragung: ARD)
 
(Mit Material der Nachrichtenagenturen.)
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14. Juli: Parade im Zeichen der Aufrüstung | Milliarden für Halbleiterindustrie | 5 Jahre nach der Ahrtal-Flut

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Parade im Zeichen der Aufrüstung

Frankreichs Präsident lädt zur größten Militärparade seiner Amtszeit. Das Land wolle auf diese Weise die „strategische Aufrüstung Frankreichs“ sowie das „strategische Erwachen Europas“ würdigen, erklärte das Präsidialamt. An der Spitze der Parade marschierten 500 Soldaten aus den Mitgliedsländern der Koalition der Willigen – darunter auch deutsche Soldaten. Zu den Ehrengästen gehörte auch Bundeskanzler Friedrich Merz.

Milliarden für Halbleiterindustrie

Die EU-Kommission hat weitere deutsche Staatshilfen für die Halbleiterproduktion genehmigt. Bund und Länder dürfen vier Standorte mit insgesamt 659 Millionen Euro fördern. Ziel ist der Ausbau der europäischen Chipindustrie. Gehen die Profite der neuen Produktion über aktuelle Erwartungen hinaus, soll Geld zurück an den Staat fließen.

5 Jahre nach der Ahrtal-Flut

Menschen an zahlreichen Orten haben heute der Opfer der Flutkatastrophe im Ahrtal gedacht. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier würdigte den großen Zusammenhalt und die Solidarität der Bevölkerung. Bei Privatleuten ist der Wiederaufbau größtenteils abgeschlossen – bei Straßen, Brücken und öffentlichen Gebäuden gibt es dagegen noch viel zu tun.

Schwerer Hagel

Heftige Unwetter mit zentimetergroßen Hagelkörnern haben in Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern schwere Schäden verursacht. Dächer, Autos und Häuser wurden dabei teils schwer beschädigt. In der Nacht sind deswegen rund 250 Notrufe eingegangen. Die Feuerwehr musste sogar über 600 Mal ausrücken. Laut Wetterdienst seien weitere Unwetter mit Starkregen und Hagel von Mittel- bis nach Süddeutschland möglich.

100 Euro pro Liter Saft

Das Nahrungsergänzungsmittel LaVita ist von Foodwatch zur „dreistesten Werbelüge“ des Jahres gewählt worden. Nach Angaben der Organisation besteht das Produkt größtenteils aus Fruchtsaftkonzentrat und kostet dennoch umgerechnet 100 Euro pro Liter.
 
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Waldbrand südlich von Paris: Feuerwehrmann gesteht Brandstiftung

Ein Mitglied der freiwilligen Feuerwehr hat sich zur Brandstiftung im Wald von Fontainebleau südlich von Paris bekannt.
Der Mann habe gestanden, mit einem Feuerzeug und Benzin Reisig angezündet zu haben, teilte die Staatsanwältin Diane Ngomsik mit. Der seit Sonntag wütende Brand hat mittlerweile mehr als 2.000 Hektar der grünen Lunge von Paris erfasst.

Sechs Menschen verhaftet

Insgesamt seien sechs Verdächtige in Polizeigewahrsam genommen worden, sagte die Staatsanwältin von Fontainebleau weiter. Einer von ihnen habe eingeräumt, versehentlich ein Feuer entfacht zu haben, als er eine Zigarettenkippe weggeworfen habe.
Der riesige Waldbrand etwa 60 Kilometer südlich von Paris war am Dienstagmittag noch immer nicht unter Kontrolle. In der betroffenen Region waren vier Löschflugzeuge vom Typ Canadair im Einsatz, die im Niedrigflug Wasser aus der Seine schöpfen.
Insgesamt wurden 1.000 Menschen in Sicherheit gebracht. Etwa 850 Feuerwehrleute waren am Dienstag im Einsatz.
Das Feuer in Wald von Fontainebleau, der etwa 25.000 Hektar umfasst, war am Sonntag ausgebrochen. Es gibt zwei größere Brandherde, und das Feuer flammt wegen des anhaltenden Windes immer wieder auf. Die Vegetation und die Böden sind wegen der drei Hitzewellen seit Beginn des Jahres stark ausgetrocknet.

Naherholungsgebiet für Pariser

Der Wald von Fontainebleau ist ein beliebtes Naherholungsziel für Pariser. Viele Menschen ignorieren die Verbote, im Wald zu zelten und zu grillen.

Löschhubschrauber schöpfen Wasser aus einem provisorischen Reservoir, nachdem am 12. Juli 2026 im Wald von Fontainebleau in Fontainebleau, Frankreich, ein Waldbrand ausgebrochen war.

Foto: Pierre Crom/Getty Images

Seit Jahresbeginn wurden bei Wald- und Flächenbränden in Frankreich bereits 32.000 Hektar Land zerstört, mehr als doppelt so viel wie im gesamten vergangenen Jahr.
Die Behörden nahmen bislang landesweit dutzende Menschen in Gewahrsam, die im Verdacht stehen, die Feuer bewusst gelegt oder sie durch fahrlässiges Verhalten entfacht zu haben – etwa durch das Wegwerfen von Zigarettenkippen. (afp/red)
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Merz bei der größten Militärparade zum französischen Nationalfeiertag

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und 23 weitere Staats- und Regierungschefs haben am Dienstag, in Paris die bislang größte Militärparade zum französischen Nationalfeiertag mitverfolgt. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte die Spitzenvertreter der Partnerländer in der Pro-Ukraine-Koalition zu den Feierlichkeiten am 14. Juli eingeladen.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron (Mitte) gestikuliert neben dem britischen Premierminister Keir Starmer (links), dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj (3. von links) und seiner Frau Olena Selenska (2. von links), der Präsidentin der französischen Nationalversammlung, Jaçel Braun-Pivet (4. von links), der Frau des französischen Präsidenten, Brigitte Macron (Mitte-rechts), dem Präsidenten des französischen Senats, Gérard Larcher (3. von rechts), und dem deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz (2. von rechts) auf der Place de la Concorde während der jährlichen Militärparade zum französischen Nationalfeiertag am 14. Juli 2026 in Paris.

Foto: Benoit Tessier / POOL / AFP via Getty Images

Etwa 500 Soldaten aus Ländern, die zur sogenannten Koalition der Willigen zählen, marschierten bei der Parade auf der Prachtstraße Champs-Elysées mit.

Bundeswehr beteiligt sich an Parade

Zu den Teilnehmern zählten 21 Bundeswehrsoldaten des Artilleriebataillons 295 aus Stetten am kalten Markt, das der Deutsch-Französischen Brigade untersteht. Auch vier Flugzeuge der Bundeswehr flogen bei der Flugschau mit: ein Eurofighter, eine A400M und zwei C-130J.

Ukraine im Mittelpunkt der Feierlichkeiten

Die Kunstfliegerstaffel Patrouille de France eröffnete wie üblich die Militärparade mit einem Flug über die Champs-Elysées, bei dem sie blau-weiß-rote Rauchwolken am Himmel hinterließ – die französischen Nationalfarben. Die neun Alphajets wurden von zwei Mirage-Jets begleitet, in denen ukrainische Kopiloten saßen, die in Frankreich ausgebildet worden waren. Unter den Fußtruppen waren 25 ukrainische Soldaten der Präsidentengarde.
Auf der Ehrentribüne saß Macron neben seiner Frau Brigitte, umgeben von zahlreichen Staats- und Regierungschefs, unter ihnen der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, der britische Premierminister Keir Starmer, der polnische Regierungschef Donald Tusk und seine dänische Kollegin Mette Frederiksen.

Rekordbeteiligung bei der Militärparade

Insgesamt marschierten rund 6700 Teilnehmer zu Fuß mit, so viele wie nie zuvor. Auf dem Programm standen zudem 98 Flugzeuge, 31 Hubschrauber und 315 Fahrzeuge.
Frankreich wolle auf diese Weise „die Wiederaufrüstung Frankreichs, seine strategische Autonomie und das strategische Erwachen Europas“ würdigen, betonte der Elysée.
Es ist zugleich für Macron der letzte Nationalfeiertag im Amt, im Frühjahr 2027 stehen Präsidentschaftswahlen in Frankreich an.

Strenge Sicherheitsmaßnahmen

Erstmals mussten sich Zuschauer zuvor anmelden, um einen QR-Code zu erhalten, der ihnen Zugang verschafft. Die Präsenz der zahlreichen Staats- und Regierungschefs spreche für verschärfte Sicherheitsmaßnahmen, erklärte der Staatsrat.
 

Weitere Unterstützung für die Ukraine

Am Vortag hatten etwa zwei Dutzend Staats- und Regierungschefs der Ukraine-Unterstützerkoalition sich bei einem Treffen in Paris auf eine weitere Unterstützung für Kiew verständigt.
Macron gab bekannt, dass die Ukraine 16 französische Rafale-Kampfjets kaufen wolle. Die geplante internationale Schutztruppe soll in den kommenden Monaten erstmals gemeinsame Manöver in Nachbarländern der Ukraine unternehmen. (afp/red)
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Feuer im Wald von Fontainebleau südlich von Paris – zwei Löschflugzeuge unterwegs

Im Wald von Fontainebleau rund 50 Kilometer südlich von Paris ist am Sonntag ein Feuer ausgebrochen und hat sich schnell ausgebreitet. Nach Angaben der Feuerwehr wurden erstmals zwei Löschflugzeuge aus Südfrankreich in die Hauptstadtregion entsandt. Verkehrsminister Philippe Tabarot teilte mit, wegen des Feuers habe die Autobahn 6 – eine wichtige Verkehrsader in Richtung Süden – teilweise gesperrt werden müssen.
Am ersten Ferienwochenende war auch der Bahnverkehr auf der Schnellzugstrecke in den Südosten Frankreichs „gestört“, wie Tabarot sagte. Die französische Bahngesellschaft SNCF teilte am Sonntagabend auf ihrer Website mit, Züge vom oder zum Pariser Bahnhof Gare de Lyon hätten bis zu sechs Stunden Verspätung.

400 Feuerwehrleute im Einsatz: Ausmaß „außerordentlich“

Das Feuer im Wald von Fontainebleau war am späten Sonntagnachmittag neben der A6 ausgebrochen und breitete sich dann im Wald aus. Die Feuerwehr sprach von einem „sehr heftigen“ Feuer. Das Ausmaß des Brandes sei „außerordentlich“. sagte der stellvertretende Präfekt der Region, Yannis Bouzar.
Rund 400 Feuerwehrleute kämpften gegen die Flammen, die bis kurz vor 23:00 Uhr bereits mehr als 300 Hektar Vegetation zerstört hatten und sich weiterhin ausbreiteten, wie Bouzar vor Journalisten in Arbonne-la-Forêt im Département Seine-et-Marne sagte. Aus Bordeaux und Nîmes wurden zwei Löschflugzeuge geschickt, um die Löscharbeiten zu unterstützen.
Eric Brocardi von der französischen Feuerwehr-Vereinigung sagte, es sei das erste Mal, dass Löschflugzeuge aus dem normalerweise trockeneren und heißeren Süden des Landes in die Pariser Region geschickt würden. Zudem seien bereits zwei Feuerwehr-Hubschrauber und ein Überwachungsflugzeug im Einsatz. (afp/red)
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TICKER Fußball-WM: Alle Entwicklungen bis zum Finale


Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am Samstag im Viertelfinale gegeneinander an:
  • 23:00 Uhr: Norwegen gegen England in Miami, USA

HEUTE20:18 Uhr

Norwegen und seine Fans bereiten sich vor

Das 3. Viertelfinale beginnt 23 Uhr MEZ, es spielt Norwegen gegen England. Tagsüber versammelten sich norwegische Fußballfans zum „Ro“ auf dem Ocean Drive:

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HEUTE16:48 Uhr

DFB-Führung grundsätzlich einig mit Klopp

Die Spitze des Deutschen Fußball-Bundes hat sich auf wesentliche Eckpunkte eines möglichen Vertrages mit dem Wunsch-Bundestrainer Jürgen Klopp verständigt. Beide Seiten seien zuversichtlich, dass die Verhandlungen vorbehaltlich einer Einigung mit Klopps derzeitigem Arbeitgeber Red Bull erfolgreich abgeschlossen werden könnten, teilte der DFB nach einem Treffen mit Klopp in New York mit.
 
HEUTE15:59 Uhr

Südafrikanischer Profi-Fußballer Adams kurz nach WM-Teilnahme gestorben

Der südafrikanische Profi-Fußballer Jayden Adams ist kurz nach seiner Teilnahme an der derzeitigen Weltmeisterschaft gestorben. Die Nachricht vom Tod des 25-Jährigen am Samstag habe ihn schwer getroffen, erklärte der südafrikanische Sportminister Gayton McKenzie.
„Der südafrikanische Fußball hat eines seiner größten jungen Talente verloren.“ Die Todesursache nannte McKenzie nicht. Der afrikanische Fußballverband CAF brachte im Onlinedienst X ebenfalls seine Trauer zum Ausdruck.
Die südafrikanische Polizei nahm nach eigenen Angaben Ermittlungen auf, nachdem im Raum Kapstadt die Leiche eines 25-jährigen Mannes gefunden worden war. „Die Umstände dieses Vorfalls werden untersucht“, sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP.
Der Mittelfeldspieler Adams hatte bei allen drei Gruppenspielen Südafrikas in der laufenden WM gespielt. Im K.-o.-Spiel gegen Kanada, bei dem Südafrika aus dem Wettbewerb ausschied, stand Adams nicht auf dem Platz.
 
HEUTE11:52 Uhr

Morddrohungen gegen Kolumbiens WM-Fußballer Campaz

Der kolumbianische Fußballverband hat Morddrohungen gegen Nationalspieler Jaminton Campaz und seine Familie nach dem WM-Aus der Südamerikaner öffentlich gemacht und scharf verurteilt. „Kein Sportler und kein Mitglied seines engsten Umfelds sollte Einschüchterungen ausgesetzt sein, nur weil er sein Land im Sport vertritt“, hieß es in einer Stellungnahme.
Wie „One Football“ berichtete, hat sich der 25 Jahre alte Stürmer dazu entschieden, aus Sicherheitsgründen vorerst nicht in seine Heimat zurückzukehren. Campaz hatte bei der Achtelfinal-Niederlage im Elfmeterschießen gegen die Schweiz in der Verlängerung die Chance zum Siegtreffer vergeben.
Kolumbiens Fußballverband hat die Generalstaatsanwaltschaft des Landes aufgefordert, die Ermittlungen zur Identifizierung der Hintermänner der Drohungen gegen Campaz zu forcieren.
Drohungen nach Fehlschuss gegen die Schweiz: Jaminton Campaz. (Archivbild)

Drohungen nach Fehlschuss gegen die Schweiz: Jaminton Campaz. (Archivbild)

Foto: Lindsey Wasson/AP/dpa

 
GESTERN23:02 Uhr

Spanien gewinnt 2:1 gegen Belgien und trifft im Halbfinale auf Frankreich

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft hat sich Spanien im Viertelfinale gegen Belgien mit 2:1 durchgesetzt. Das Spiel begann mit einer dominanten Phase der Spanier, die in der 30. Minute durch Fabián Ruiz in Führung gingen. Belgien zeigte sich jedoch unbeeindruckt und glich in der 41. Minute durch Charles De Ketelaere aus.
In der zweiten Halbzeit drängte Spanien auf die erneute Führung, während Belgien sich auf Konterchancen konzentrierte. Die Spanier erhöhten den Druck, doch es dauerte bis zur 88. Minute, bis der eingewechselte Mikel Merino nach einem abgewehrten Schuss von Pau Cubarsí zur Stelle war und den Ball zum 2:1-Endstand einschob.
Damit trifft Spanien im Halbfinale am Dienstag in Dallas auf Frankreich.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Spanien gewinnt dank einem späten 2:1 gegen Belgien und trifft im Halbfinale am Dienstag auf Frankreich. Als nächstes Spielen Norwegen und England um den Einzug in die Runde der letzten Vier.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Spanien gewinnt dank einem späten 2:1 gegen Belgien und trifft im Halbfinale am Dienstag auf Frankreich. Als nächstes Spielen Norwegen und England um den Einzug in die Runde der letzten Vier.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
GESTERN22:15 Uhr

Spanien und Belgien gehen mit einem hochverdienten 1:1-Unentschieden in die Kabine

Das Drama begann für Belgien bereits beim Aufwärmen: Kapitän Youri Tielemans verletzte sich unerwartet und musste extrem kurzfristig passen. Für ihn rückte Hans Vanaken in die Startelf – ein herber mentaler Rückschlag für das Team von Rudi Garcia, das sich davon aber nicht einschüchtern ließ.
Nach einer halben Stunde belohnte sich die Selektion für ihren Aufwand: Der für Pedri in die Startelf rotierte Fabián Ruiz nutzte eine seltene Lücke in der belgischen Hintermannschaft eiskalt aus und hämmerte den Ball in der 30. Spielminute zur 1:0-Führung in die Maschen!
Wer dachte, die Belgier würden nun einbrechen, sah sich komplett getäuscht. Angetrieben von einem unermüdlichen Manchester-City-Wirbelwind Jérémy Doku, der die spanische Abwehr über die linke Seite immer wieder vor logistische Probleme stellte, schlugen die Roten Teufel noch vor der Pause zurück.
GESTERN18:37 Uhr

Spanischer Beton gegen Belgiens Offensiv-Wucht

Die Auswahl von Luis de la Fuente hat in diesem Turnier Maßstäbe gesetzt. Spanien ist das defensivstärkste Team dieser Weltmeisterschaft und hat im laufenden Wettbewerb noch kein Gegentor kassiert.
Torhüter Unai Simón steht mit 609 Minuten ohne Gegentreffer über zwei Weltmeisterschaften hinweg mittlerweile bei einer historischen Marke. Mit einer eingespielten Viererkette um Pau Cubarsí und Aymeric Laporte erstickt La Roja gegnerische Umschaltmomente im Keim.
Kurz vor seinem 19. Geburtstag brennt der 18-jährige Wunderknabe Lamine Yamal darauf, diesem Viertelfinale seinen unnachahmlichen Stempel aufzudrücken.
Belgien reist mit massivem Rückenwind und einer gehörigen Portion Euphorie nach Los Angeles. Nach einem holprigen Turnierstart fegten die Männer von Rudi Garcia die US-amerikanischen Gastgeber im Achtelfinale mit 4:1 aus dem Stadion.
Leandro Trossard präsentiert sich als genialer Geist und hat im bisherigen Turnierverlauf bereits 17 Großchancen kreiert.
Romelu Lukaku lauert als physische Naturgewalt auf der Bank, um in der Schlussphase müde gespielte Spanier zu knacken.
Die Belgier müssen den verletzungsbedingten Ausfall von Amadou Onana (Kreuzbandriss) verkraften. Dies hat die Mannschaft jedoch mental noch enger zusammengeschweißt.

Fans strömen am 10. Juli 2026 im Los Angeles Stadium in Inglewood, Kalifornien, vor dem Viertelfinalspiel der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien ein.

Foto: Luke Hales/Getty Images

 
GESTERN11:29 Uhr

DFB-Spitze auf dem Weg zu Klopp nach New York

DFB-Präsident Bernd Neuendorf und sein Stellvertreter Hans-Joachim Watzke sind zu den Vertragsgesprächen mit Bundestrainer-Kandidat Jürgen Klopp in die USA aufgebrochen. Nach dpa-Informationen machten sich die Fußball-Spitzenfunktionäre wie geplant auf den Weg nach New York, wo die Details zum avisierten Engagement des 59-Jährigen als Nachfolger von Julian Nagelsmann stattfinden sollen. Zuerst hatten RTL und ntv über Details der Flugroute berichtet.
Am frühen Freitagnachmittag Ortszeit sollen Neuendorf und Watzke in New York eintreffen. In die deutsche Nacht hinein könnten Gespräche also schon beginnen. Klopp ist der absolute Top-Kandidat für den nach dem WM-Debakel und folgenden Rücktritt von Nagelsmann vakanten Bundestrainer-Posten.
 
GESTERN5:38 Uhr

Mbappé nicht verletzt

Kylian Mbappé saß nach seiner Auswechslung gegen Marokko mit einem dicken Eisbeutel am Fuß auf der Bank. Doch der Offensivstar gab hinterher Entwarnung, ein Ausfall im Halbfinale droht wohl nicht. „Ich habe einen Schlag auf die Ferse bekommen, aber es geht gut“, sagte der Angreifer von Real Madrid, der bei der Feier vor den Fans scheinbar problemlos wieder hüpfen konnte.
Frankreichs Trainer Didier Deschamps verriet, dass Mbappé nicht nur „einen Schmerz“ an der Ferse verspürt, sondern auch Krämpfe gehabt habe. „Das ist normal, er spielt so viele Spiele“, sagte der Coach: „Aber wir konnten sehr gut auswechseln.“
Tat sich weh gegen Marokko: Kylian Mbappé.

Tat sich weh gegen Marokko: Kylian Mbappé.

Foto: Tom Weller/dpa

 
GESTERN0:30 Uhr

Spiele am Freitag

Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Viertelfinale gegeneinander an:
  • 21:00 Uhr: Spanien gegen Belgien in Los Angeles, USA (Übertragung: ZDF)
 
GESTERN0:14 Uhr

Titelfavorit erreicht wieder Halbfinale

Frankreich hat das WM-Viertelfinale gegen Marokko mit 2:0 gewonnen. Die Franzosen dominierten das Spiel von Beginn an und hätten bereits in der ersten Halbzeit in Führung gehen können, doch Kylian Mbappé verschoss einen Elfmeter.
In der zweiten Halbzeit erreichten die Tricolore schließlich die ersehnte Führung durch Mbappé (60.). Ousmane Dembélé erhöhte wenig später auf 2:0 (66.). Marokko hatte Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden, und konnte dagegen nur wenige gefährliche Aktionen verzeichnen. Die Nordafrikaner versuchten in der zweiten Halbzeit, mehr Druck aufzubauen, doch die Franzosen blieben die spielbestimmende Mannschaft.
Mit diesem Sieg hat Frankreich zum dritten Mal nacheinander das Halbfinale einer Fußball-WM erreicht. Ihre nächste Partie wird am Dienstag gegen den Gewinner des Spiels Spanien-Belgien sein.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Frankreich hat sich mit einem 2:0 gegen Marokko den ersten Platz im Halbfinale gesichert. Wer der Gegner wird entscheidet sich heute Abend im Spiel Spanien gegen Belgien.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Frankreich hat sich mit einem 2:0 gegen Marokko den ersten Platz im Halbfinale gesichert. Wer der Gegner wird entscheidet sich heute Abend im Spiel Spanien gegen Belgien.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
9. Juli19:14 Uhr

Spannung vor Frankreich-Marokko: Aufruf zu friedlichem Feiern

Vor dem WM-Viertelfinalspiel zwischen Frankreich und Marokko am Donnerstagabend haben die französischen Behörden die Fußballfans zu friedlichem Verhalten aufgerufen.
Sportministerin Marina Ferrari appellierte: „Es muss ein Fest bleiben.“ Innenminister Laurent Nuñez erklärte, dass keinerlei Fehlverhalten toleriert werde, und versetzte die Sicherheitskräfte in Alarmbereitschaft.
In der Vergangenheit kam es am Rande von Spielen der beiden Mannschaften wiederholt zu Ausschreitungen. Das Viertelfinale wird in Foxborough nahe Boston ausgetragen.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 8.7.). Die Schweiz löste das letzte Viertelfinalticket nach einem 0:0-Unentschieden gege Kolumbien erst im Elfmeterschießen. Damit spielen noch sechs europäische Mannschaften um Titel und Pokal.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 9.7.). Insgesamt spielen noch sechs europäische Mannschaften um den Titel und den Pokal.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
9. Juli8:27 Uhr

Marokko ohne Saibari

Marokko muss das heutige Viertelfinale der Fußball-WM ohne den künftigen Bayern-Profi Ismael Saibari bestreiten. „Abgesehen von Saibari stehen alle zur Verfügung“, sagte Trainer Mohamed Ouahbi vor der Partie gegen Frankreich (22:00 Uhr) in Foxborough. Für den angeschlagenen Offensivmann komme das Spiel noch zu früh. Er hoffe aber, dass Saibari nicht für den Rest des Turniers ausfalle, erklärte Ouahbi.
Saibari war beim 3:0 der Marokkaner im Achtelfinale gegen Mitgastgeber Kanada früh angeschlagen ausgewechselt worden. Medien berichteten zuletzt, dass der 25-Jährige nur eine leichte Muskelzerrung erlitten habe und auf ein schnelles Comeback hoffe. Saibari hat bei dieser WM bereits drei Tore erzielt und wird zur neuen Saison von der PSV Eindhoven zum FC Bayern München wechseln.
Ismael Saibari (l) traf erneut für Marokko.

Ismael Saibari (#11, l.) spielt verletzungsbedingt nicht gegen Frankreich.

Foto: Martin Meissner/AP/dpa

 
9. Juli7:00 Uhr

Spiele am Donnerstag

Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Viertelfinale gegeneinander an:
  • 22:00 Uhr: Marokko gegen Frankreich in Boston, USA (Übertragung: ARD)
 
(Mit Material der Nachrichtenagenturen.)
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WM-Viertelfinale: Festnahmen in Düsseldorf und London nach Ausschreitungen


In Kürze:

  • Frankreich blieb nach dem WM-Viertelfinale Marokkos trotz hoher Sicherheitsvorkehrungen weitgehend von größeren Ausschreitungen verschont.
  • Lediglich bei Grenoble wurden zwei Personen festgenommen; eine Schießerei in Marseille stand nach bisherigen Erkenntnissen nicht im Zusammenhang mit dem Spiel.
  • In Düsseldorf und London kam es dagegen zu Ausschreitungen mit verletzten Polizeibeamten und mehreren Festnahmen.

 
Trotz des Ausscheidens der marokkanischen Fußball-Nationalmannschaft im Viertelfinale der FIFA-WM 2006 in Foxborough sind Ausschreitungen in Frankreich weitgehend ausgeblieben. Allerdings gab es Vorfälle in Düsseldorf und London, bei denen Polizeibeamte verletzt wurden und es zu Festnahmen kam.
In Frankreich hatten viele Gemeinden schon im Vorfeld der Weltmeisterschaft rigorose Sicherheitsvorschriften erlassen, um Krawalle zu verhindern. Zu solchen war es in mehreren Großstädten am Rande der WM 2022 in Katar gekommen. Auch das Finale der Champions League 2026, in dem Paris Saint-Germain den Titel geholt hatte, war von Ausschreitungen begleitet.

Heikle historische Beziehungen zwischen Marokko und Frankreich

Lediglich im Raum Grenoble, einem der Schwerpunkte der Ausschreitungen nach dem Champions-League-Finale, soll es zwei Festnahmen nach Gewalttaten gegeben haben. In Aulnoye-Aymeries starb ein 17-jähriges Mädchen, das während einer Siegesfeier von einem Lkw gestürzt war. Der Fahrer wurde wegen des Verdachts des Fahrens unter Alkoholeinfluss festgenommen. Eine Schießerei mit vier Verletzten in Marseille, als in Schwarz gekleidete Unbekannte während der Spielübertragung eine Imbissbar stürmten, hatte keinen Bezug auf das sogenannte Hochrisikospiel.
In Frankreich leben zwei Millionen Menschen mit marokkanischer Familiengeschichte. Paris hatte seit dem 19. Jahrhundert versucht, die Oberhoheit über die Maghreb-Region zu erlangen. Frankreich und Spanien teilten Marokko in Protektorate auf. Beide Länder schlugen Berberaufstände nieder, Frankreich verbannte noch 1953 Sultan Mohammed V. ins Exil.
Die Fremdherrschaft ist zwar im kollektiven Gedächtnis der marokkanischen Gemeinschaft präsent. Allerdings war die Wiederherstellung der Unabhängigkeit – anders als in Algerien – nicht von einem blutigen Kolonialkrieg begleitet. Im Jahr 1956 erlangte Marokko seine Souveränität, der seit 1961 regierende König Hassan II. bemühte sich um eine enge Zusammenarbeit mit Frankreich und der Europäischen Gemeinschaft.

Mehrere Gemeinden in Frankreich trafen Vorkehrungen im Vorfeld des Marokko-Spiels

Frankreichs Gemeinden hatten versucht, möglichen Ausschreitungen durch unterschiedliche Maßnahmen von vornherein entgegenzuwirken. So hatte Clermont-Ferrand für die Zeit der WM Ausgangsbeschränkungen verhängt. An Tagen mit Hochrisikospielen schränkte man temporär auch den ÖPNV ein. Paris untersagte große Public-Viewing-Veranstaltungen und genehmigte lediglich kleinere lokale Veranstaltungen.
In Düsseldorf soll es allerdings im Anschluss an die Viertelfinalbegegnung zu Würfen mit Böllern, Flaschen und teilweise auch Molotowcocktails gekommen sein. Entlang einer Fanmeile in Oberbilk hatten 1.500 Fußballbegeisterte erst friedlich gefeiert. Später soll die Stimmung jedoch teilweise gekippt sein und es sei zu den Ausschreitungen gekommen. Drei Polizeibeamte seien dabei verletzt worden. Die Einsatzkräfte waren mit einem Großaufgebot im Einsatz. Es kam zu zwei Festnahmen.
Auch in London kam es zu einem Fall der „gewaltsamen Unruhestiftung“. Dabei soll ein Polizeibeamter verletzt worden sein. Die Einsatzkräfte nahmen vier Personen fest. Bilder in sozialen Medien zeigten einige Dutzende Personen in der Edgware Road nahe dem Hyde Park.
Diese warfen Flaschen und andere Gegenstände in Richtung der Polizei. Außerdem bewarfen die als Fußballfans eingeordneten Personen die Beamten mit Feuerwerkskörpern. Polizeiangaben zufolge kam es zu den Zusammenstößen, nachdem einige Personen begonnen hatten, den Straßenverkehr zu behindern.