„Die Nachtwache“, 1642, Rembrandt van Rijn. Rijksmuseum in Amsterdam, Niederlande. - Foto: gemeinfrei
Von allen niederländischen Malereien ist das am meisten verehrte Werk zugleich eines, das am stärksten angegriffen, beschädigt und fehlinterpretiert wurde. Es wurde nicht nur deutlich in seiner Größe beschnitten, sondern auch dreimal durch Kunstvandalen beschädigt und aufgrund von Schmutz und verwitterter Lasur, die seine Farben verdunkelten, falsch benannt: Rembrandts „Die Nachtwache“, das eine der berühmtesten Comeback-Geschichten der Kunstwelt erzählt.
350 Jahre nach seiner Entstehung ermöglichen die zahlreichen aufwendigen Restaurierungsarbeiten den Millionen Besuchern, die das Gemälde jährlich bewundern, einen neuen Blick auf die ursprüngliche Gestaltung. Bis heute jedoch existieren auch nach jahrhundertelangen Analysen und sorgfältigen Untersuchungen hinter der rätselhaften Bildgestaltung umstrittene Interpretationen und Geheimnisse.
„Selbstporträt“, 1660, von Rembrandt, Kenwood House, London.
Im Jahr 1602 fusionierten mehrere Handelsgesellschaften zur Niederländischen Ostindien-Kompanie (Vereenigde Oostindische Compagnie, VOC), wodurch sich Amsterdam rasch zur Finanzhauptstadt der Welt entwickelte. Dieses Monopol ermöglichte es nicht nur Kaufleuten, sondern allen niederländischen Einwohnern, zu investieren und an den Gewinnen des Verbunds teilzuhaben. So entstand die weltweit erste Aktiengesellschaft, die dafür sorgte, dass Amsterdams Bevölkerungszahl in den folgenden 50 Jahren von 50.000 auf 175.000, auf mehr als das Dreifache, anstieg.
Vom Schulabbrecher zum Magier
Vier Jahre nach der Gründung der VOC, die das sogenannte Goldene Zeitalter der Niederlande einläutete, wurde Rembrandt van Rijn geboren.
Rembrandt (1606–1669) wuchs in der Stadt Leiden auf, rund 40 Kilometer von Amsterdam entfernt. Sein Studium an der Lateinschule brach er vorzeitig ab. Er begann eine Lehre bei dem niederländischen Maler und Kunsthändler Jacob van Swanenburg (1571–1638), dessen Stil von der italienischen Kunstszene geprägt wurde. Da der junge Künstler nach Abschluss seiner dreijährigen Ausbildung mit den erworbenen Fähigkeiten noch immer unzufrieden war, absolvierte er weitere Lehrjahre, darunter einen sechsmonatigen Aufenthalt in Amsterdam bei dem bekannten Historienmaler Pieter Lastman (1583–1633).
Eine der vier Szenen aus Rembrandts „Die fünf Sinne“.
Obwohl Rembrandt bei seinen Auftraggebern den Eindruck eines ruppigen und arroganten Künstlers hinterließ, zeugte seine Bereitschaft, weiterhin von verschiedenen Meistern zu lernen, von einer unbestreitbaren Disziplin und Selbstwahrnehmung, die sein Selbstbewusstsein untermauerten.
Anstatt die Gemälde mit seinen Initialen zu signieren, fügte er seinem Vornamen ein „d“ hinzu und nannte sich fortan „Rembrandt“ – ein Wortspiel mit den niederländischen Begriffen „rem“ („Hindernis“) und „brandt“ („Licht“).
Seine allmähliche Abkehr von lebhaften, farbenfrohen Paletten hin zu einer zurückhaltenden, monochromen Ästhetik ermöglichte ihm ein geniales Zusammenspiel von Licht und Schatten, mit denen er narrative Spannung zwischen seinen Motiven erzeugte. Seine Faszination für das Licht veranlasste ihn, seine Fenster mit geöltem Papier zu verdecken, um direktes Sonnenlicht zu dämpfen und eine diffuse Beleuchtung zu erzeugen.
Ein Vergleich seiner frühesten erhaltenen Werke „Die fünf Sinne“ (1625) und „Grablegung Christi“ (um 1633) zeigt seine deutliche Abkehr von einer farbenfrohen Sprache hin zu einer Technik dramatischer Kontraste. Auf der Grundlage der barocken Tradition des „Chiaroscuro“ (italienisch für hell-dunkel) entwickelte Rembrandt diese Technik im Laufe des folgenden Jahrzehnts weiter und setzte sie in dem Werk um, das der wichtigste Auftrag seines Lebens werden sollte.
Gegen Ende des Achtzigjährigen Krieges hatten sich die Amsterdamer Milizen längst aus dem Kampfgeschehen zurückgezogen. Eine Möglichkeit, ihren hohen gesellschaftlichen Status zu wahren, bestand darin, große Gruppenporträts in Auftrag zu geben, um ihre glorreichen Tage im Kampf zu verewigen. Diese Porträts waren in der Regel formelle, statische Darstellungen, die das Gesicht jedes einzelnen Mitglieds deutlich zeigten. Als die Amsterdamer Bürgerwehr, die Kloveniers, im Jahr 1640 mit einem solchen Auftrag an Rembrandt herantrat, fiel seine Antwort ausgesprochen untypisch aus.
Obwohl die Kloveniers aus 18 Mitgliedern bestanden, sind auf Rembrandts Gemälde 32 Männer zu erkennen, dazu zwei Frauen und noch ein Hund. Die Szene, in der sich die Figuren in einer turbulenten Atmosphäre aus dynamischer Bewegung und Lärm vor einem Triumphbogen versammelt haben, hat seit ihrer Enthüllung zu keiner einheitlichen Deutung geführt – ein abgefeuertes Gewehr, Trommelklänge, eine geschwenkte Fahne und unterschiedlichste Figuren, die alle in eine andere Richtung blicken oder zeigen.
Die beiden zentralen Figuren sind Hauptmann Frans Banninck Cocq und sein Leutnant Willem van Ruytenburch, nach dem das Gemälde ursprünglich benannt war. Der Hauptmann hat seinen Handschuh ausgezogen und streckt seine linke Hand dem Betrachter entgegen, wobei er einen auffälligen, kontrastreichen Schatten auf das hell leuchtende, prächtige Gewand seines Leutnants und hinunter auf dessen Lanze wirft. Hinter dem herabhängenden Handschuh des Hauptmanns trägt eine Frau in einem goldenen Kleid ein Huhn an ihrem Gürtel, vermutlich ein Symbol für das Vogelklauen-Wappen der Kloveniers und ein Wortspiel mit dem Namen des Hauptmanns. Nur wenige Zentimeter neben dem Kopf des Leutnants geht ein Musketenschuss fehl und hüllt seinen Federhut in eine Rauchwolke.
„Die Nachtwache“, 1642, Rembrandt van Rijn. Rijksmuseum in Amsterdam, Niederlande.
Rembrandts meisterhafte Lichtführung verteilt sich über sämtliche Figuren, wobei einige im Rampenlicht stehen, während der Rest in tiefen Schatten gehüllt ist. Jedes noch so kleine Detail ist eine bewusste und wahrscheinlich ironische Anspielung.
Warum? Aus der Mitte der sich drängenden Figuren blickt ein kaum wahrnehmbares einzelnes beobachtendes Auge hervor, das von Wissenschaftlern als Rembrandt selbst interpretiert wird – eine weitere provokante Signatur des Künstlers, der sich selbst in das Geschehen einfügt.
Ein mysteriöses Rätsel
Die Spekulationen über die Bedeutung der vielschichtigen Andeutungen in Rembrandts Werk reißen auch lange nach dem Ende seiner Schaffenszeit nicht ab. Im Jahr 1715 wurde das Gemälde vom Hauptquartier der Kloveniers ins Amsterdamer Rathaus verlegt. Um es an den neuen Aufstellungsort anzupassen, wurde es sowohl in der Höhe als auch in der Breite beschnitten, wobei zwei Figuren auf der linken Seite entfernt wurden.
Der Filmregisseur Peter Greenaway vermutet, dass es sich bei diesen Figuren um Floris und Clement Cocq handeln könnte. Ihre Entfernung habe die Andeutung Rembrandts, die Miliz sei in einen Mordkomplott verwickelt gewesen, möglicherweise abgeschwächt. Diese entfernten Teile wurden nie wiedergefunden. Es wurde auch vermutet, dass dieser vermeintliche Affront gegen einflussreiche Familien dazu beitrug, dass Rembrandt nach 1642 immer weniger Großaufträge erhielt und schließlich in den Bankrott getrieben wurde. [Anm. d. Red.: Greenaway widmete Rembrandts berühmtem Gemälde „Die Nachtwache“ besondere Aufmerksamkeit. In seinem Film „Nightwatching“ interpretiert er das Bild als verschlüsselte Anklage gegen ein Verbrechen und entwickelt daraus eine historische Kriminalgeschichte.]
So spannend diese Hypothese auch sein mag und so provokativ Rembrandts Darstellungen offensichtlich auch sein sollten, die Miliz lehnte das Gemälde nicht ab und weigerte sich auch nicht, ihn dafür zu bezahlen. Das Werk blieb die nächsten 73 Jahre stolzer Blickfang in der Kloveniershalle, bevor es in das Amsterdamer Rathaus und schließlich in das Rijksmuseum gebracht wurde. Nur dank einer kleineren Kopie, die wahrscheinlich von Frans Banninck Cocq in Auftrag gegeben wurde, konnten die entfernten Teile 2021 mithilfe von KI rekonstruiert werden.
Trotz der Restaurierung des Gemäldes, die ihm seine ursprüngliche Größe und Leuchtkraft zurückgab, ist es nach wie vor liebevoll als „Die Nachtwache“ bekannt.
Rembrandts finanzielle Schwierigkeiten wurden zweifellos durch seine zwanghafte Vorliebe für Antiquitäten und Kuriositäten sowie durch seine Weigerung, von seinem unverwechselbaren Stil abzuweichen, noch verschärft – selbst als sich der Geschmack in den Niederlanden in eine andere Richtung entwickelte.
Doch sein unerschütterliches Selbstvertrauen gab ihm am Ende recht: Im Jahr 1915 entwickelte der Filmregisseur Cecil B. DeMille für seinen Film „The Warrens of Virginia“ („Der Held der Prärie“) eine neue Beleuchtungstechnik. Seine bahnbrechende Innovation von Hell und Dunkel – die „Rembrandt-Beleuchtung“ – prägte die Regisseure und Fotografen des 20. Jahrhunderts nachhaltig.
Mehrere Menschen feiern in der schwedischen Ortschaft Akersberga das traditionelle Mitsommar-Fest die Sommersonnenwende. - Foto: ArtesiaWells/iStock
In Kürze:
Am 21. Juni ist Sommersonnenwende.
Menschen in vielen Ländern feiern dieses astronomische Phänomen auf unterschiedliche Weise.
Neben traditionellen Festen und Ritualen besitzt dieses Ereignis auch eine spirituelle Dimension.
Die Sommersonnenwende markiert auf der Nordhalbkugel den längsten Tag und die kürzeste Nacht des Jahres. Dieses astronomische Ereignis fasziniert die Menschen seit Urzeiten.
Schon lange vor dem Aufkommen moderner Kalender beobachteten die Zivilisationen den Lauf der Sonne, um die Jahreszeiten, die Ernten und die wichtigen Momente des Gemeinschaftslebens zu bestimmen.
Auch heute noch wird dieses Phänomen in vielen Ländern gefeiert. Dabei vermischen sich heidnische Traditionen, Volksfeste und teilweise jahrhundertealtes kulturelles Erbe.
Ein Rendezvous mit der Sonne
Der Begriff „Sonnenwende“ leitet sich vom lateinischen Wort „solstitium“ ab. Es beschreibt den Moment, in dem der scheinbare Lauf der Sonne eine Pause einzulegen scheint, bevor er sich umkehrt.
Für viele alte Zivilisationen symbolisierte dieser Moment Überfluss, Fruchtbarkeit und die Kraft der Natur.
Megalithische Monumente wie Stonehenge in England zeugen von dieser Faszination. Jedes Jahr versammeln sich dort Tausende Besucher, um den Sonnenaufgang zu bewundern, der mit bestimmten Steinen des berühmten Megalithkreises in einer Linie steht.
Menschen feiern die Sommersonnenwende bei Stonehenge in England.
In vielen europäischen Ländern wird die Sonnenwende mit den Johannisfeuern in Verbindung gebracht, die um den 24. Juni herum gefeiert werden.
Diese großen Feuer haben ihren Ursprung in vorchristlichen Riten, die der Verehrung der Sonne und dem Schutz der Ernte dienten. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Tradition in den christlichen Kalender integriert, wobei ein Teil ihrer ursprünglichen Symbolik erhalten blieb.
In Frankreich, Spanien, Portugal oder auch in bestimmten Regionen Belgiens versammeln sich die Menschen noch immer um Lagerfeuer, Konzerte und Volksfeste.
In vielen ländlichen Regionen galt das Springen über die Flammen früher als Glücksbringer und soll Wohlstand bringen.
Der Zauber von Midsommar in Skandinavien
In Skandinavien ist die Sommersonnenwende eines der wichtigsten Feste des Jahres.
In Schweden versammelt das Midsommar-Fest Familien und Freunde um einen mit Blumen und Blattwerk geschmückten Maibaum. Die Teilnehmer tragen Blumenkränze, singen traditionelle Lieder und genießen typische Gerichte aus neuen Kartoffeln, eingelegtem Hering und Erdbeeren.
Der Tradition zufolge pflücken junge Mädchen außerdem sieben verschiedene Blumenarten und legen sie unter ihr Kopfkissen, um von ihrem zukünftigen Ehemann zu träumen.
In Finnland, wo die Sonne in einigen nördlichen Regionen fast gar nicht mehr untergeht, werden die Feierlichkeiten oft von Saunagängen, Lagerfeuern und Zusammenkünften am Seeufer begleitet.
Beim schwedischen Midsommar-Fest tragenviele Frauen einen Blumenkranz auf dem Kopf.
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Eine heilige Nacht im Baltikum
Im Baltikum hat die Sonnenwende nach wie vor eine starke spirituelle und identitätsstiftende Bedeutung.
In Lettland ist das Jāņi-Fest eines der wichtigsten Ereignisse des Jahres. Die Teilnehmer singen die ganze Nacht hindurch, tragen Eichen- oder Blumenkränze und suchen symbolisch nach der mythischen „Farnblume“, die angeblich nur einmal im Jahr erscheint und Glück und Wohlstand bringen soll.
In Litauen verbinden die Feierlichkeiten zu Rasos oder Joninės ebenfalls Gesänge, Tänze und Riten, die mit Wasser und Feuer verbunden sind.
Island bietet eines der spektakulärsten Erlebnisse zur Sonnenwende. Um den 21. Juni herum verschwindet die Sonne kaum hinter dem Horizont. In manchen Regionen bleibt die Nacht in ein fast ununterbrochenes Dämmerlicht getaucht.
Die Isländer nutzen diese Zeit für Wanderungen, Konzerte und Veranstaltungen unter freiem Himmel. Manche entscheiden sich sogar dafür, mitten in der Nacht Golf zu spielen oder lange Spaziergänge zu unternehmen.
Die Harpa Konzerthalle und die Uferpromenade von Reykjavik werden um die Sommersonnenwende herum von der Mitternachtssonne beleuchtet.
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Feierlichkeiten bis nach Nordamerika
Auch für viele indigene Völker Nordamerikas ist die Sonnenwende ein wichtiger Moment. Einige Gemeinschaften veranstalten Dankeszeremonien für die Natur und feiern die Erneuerung des Lebenszyklus.
Jugendliche Mädchen nehmen beim „Summer Solstice Aboriginal Arts Festival“ anlässlich des „Aboriginal Day“ am 21. Juni 2014 im Massey Park in Ottawa, Kanada, teil. Dabei werden traditionelle Tänze aufgeführt.
Foto: PaulMcKinnon/iStock
Die spirituelle Dimension der Sonnenwende
Über ihren festlichen Charakter hinaus hat die Sommersonnenwende eine tiefe symbolische Bedeutung. In vielen Traditionen steht sie für den Höhepunkt des Lichts und der Lebensenergie. Seit der Antike wird diese Jahreszeit mit Riten der Dankbarkeit, der Reinigung und der Feier der Natur in Verbindung gebracht.
Die bei den Feierlichkeiten entzündeten Feuer galten oft als Symbole des Schutzes und der Erneuerung, während bestimmten Pflanzen, die zu dieser Zeit gepflückt wurden, besondere Kräfte zugeschrieben wurden.
Über die jeweiligen kulturellen Überzeugungen hinaus zeugen diese Feste von einer aufmerksamen Beobachtung des Himmels und der Jahreszeiten. Lange vor dem Aufkommen der modernen Astronomie ermöglichten sie es den Gemeinschaften, den Lauf der Zeit zu markieren und ein kulturelles Erbe weiterzugeben, das bis heute erhalten geblieben ist.
Ob religiös, spirituell oder einfach nur kulturell – die mit der Sonnenwende verbundenen Zeremonien offenbaren eine gemeinsame Faszination für die großen Zyklen, die das Leben auf der Erde bestimmen.
Trotz der Vielfalt der Bräuche weisen die Sonnenwendefeiern zahlreiche Gemeinsamkeiten auf. Überall stehen das Licht, die Natur, das Zusammenkommen und die Weitergabe von Traditionen im Mittelpunkt.
In einer Welt, die weitgehend von Technologie und künstlichen Zeitplänen bestimmt wird, erinnern diese Feste daran, dass menschliche Gesellschaften lange Zeit im Rhythmus der Sonne und der Jahreszeiten gelebt haben.
Ob sie nun rund um ein Lagerfeuer, im Licht der Mitternachtssonne in Island oder im Herzen der baltischen Wälder gefeiert wird – die Sommersonnenwende bleibt eines der wenigen Ereignisse, das sehr unterschiedliche Völker um eine gemeinsame Realität vereinen kann: das Staunen über die Rhythmen der Natur.
Wer sein Eis selbst macht, kann über Zutaten und Geschmack bestimmen. - Foto: Sergii Kolesnikov/iStock
Eis gehört für viele Menschen zum Sommer wie Sonne, Strand und Meer. Doch steigende Preise und ausgefallene Sorten sorgen häufig dafür, dass der einst geliebte Weg zur Eisdiele ausfällt.
Stattdessen greifen immer mehr Menschen zu Fertigem aus dem Supermarkt – oder machen ihr Eis selbst, sofern die Zeit und eine Anleitung vorhanden sind. Zwar gelingt nicht immer die perfekte Konsistenz wie beim Italiener des Vertrauens, doch dafür können Geschmacksrichtungen und Zutaten ganz einfach selbst ausgewählt werden.
Und: Der Geschmack überzeugt – sowohl bei einem gesunden Fruchtsorbet, als auch bei einem klassischen Sahneeis.
Fruchtsorbet ohne Zucker
Wer kalorienarmes und gesundes Eis möchte, sollte zu selbst gemachtem Fruchtsorbet greifen. Hier können nicht nur die Obstsorten je nach Geschmack gewählt werden, sondern auch die Menge an Zucker nach Belieben gemindert oder gänzlich weggelassen werden. Tierische Produkte wie Sahne und Milch können zudem einfach durch vegane Alternativen wie Hafer-, Mandel- oder Kokosmilch ersetzt werden.
350 g gefrorene Früchte nach Wahl (z. B. Beeren, Mango oder Äpfel)
50 g Sahne oder Milch
Zubereitung:
Bananen schälen, in kleine Stücke schneiden und über Nacht einfrieren.
Am nächsten Tag die Bananen und restlichen gefrorenen Früchte leicht antauen lassen.
Obst zusammen mit Sahne fein pürieren und frisch servieren.
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Das fertige Sorbet sofort frisch servieren.
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Für das Fruchtsorbet werden Bananen, weitere Früchte nach Wahl und etwas Sahne benötigt.
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Die Bananen klein schneiden und einfrieren.
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Die angetauten Früchte fein pürieren.
Foto: kms/Epoch Times
Klassisches Schoko-Sahne-Eis
Alle, die sich das klassische Sahneeis von Oma gönnen wollen, können auf dieses Rezept zurückgreifen. Bei diesem ist der Zucker jedoch Pflicht, wenn eine cremige Konsistenz des Eises gewünscht wird. Auch hier können Sahne und Milch entsprechend durch vegane Alternativen ersetzt werden.
Sahne, Milch und Zucker verrühren und leicht erwärmen. Anschließend die Schokolade unterrühren, bis eine glatte Masse entsteht, und abkühlen lassen.
Eiscreme in eine frostfeste Dose füllen und ins Gefrierfach stellen. Alle 30 bis 60 Minuten umrühren, bis die Masse vollständig gefroren ist. Kleiner Tipp: Lieber einmal mehr umrühren, als einmal zu wenig.
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Das fertige Schoko-Sahne-Eis.
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Für das Schoko-Sahneeis wird Sahne, Milch, Puderzucker und Schokolade benötigt.
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Als Erstes die Schokolade schmelzen.
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Alle Zutaten miteinander verrühren, bis eine glatte Masse entsteht.
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Die Eismasse in eine frostsichere Box füllen und ins Gefrierfach stellen. Alle 30 bis 60 Minuten umrühren.
Foto: kms/Epoch Times
Wer statt Schokolade sein Eis lieber mit einer fruchtigen Geschmacksnote genießt, kann diese problemlos mit 500 Gramm pürierten Früchten nach Wahl erreichen.
„Martin Luther nagelt seine 95 Thesen an die Tür“ von Ferdinand Pauwels, 1872. - Foto: gemeinfrei
Ich behaupte – ganz ohne Umschweife –, dass nach der Einheit der Zahl Eins das Konzept der Drei das wichtigste ist. Wie komme ich darauf? Es liegt auf der Hand, dass die Drei in Theologie und Mythologie eine sehr wichtige Rolle spielt. Die drei größten Götter des griechischen Olymp waren die drei Brüder Zeus, Poseidon und Hades. Und die drei größten Götter des Hinduismus sind Brahma, Vishnu und Shiva. Im Christentum finden wir die Dreieinigkeit, bestehend aus Vater, Sohn und Heiligem Geist, aber dennoch steht ein einziger Gott im Mittelpunkt.
Gemälde „Dreieinigkeit mit Krone“ von Max Fürst, 1917.
In einem tiefgreifenden Sinn ist dieses Konzept der Dreieinigkeit kein frei erfundener Mythos im abwertenden Sinne des Wortes „Mythos“, sondern tatsächlich Teil der Realität, die wir oft übersehen.
Betrachten wir beispielsweise die Struktur unseres Kosmos, so finden wir überall diese Dreifaltigkeit. Ein Raum besteht aus drei Dimensionen: Länge, Breite und Höhe. Auch die Zeit verfügt über drei Dimensionen: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Materie existiert in drei Zuständen: fest, flüssig und gasförmig. Die Philosophie – also das rationale Denken selbst – lässt sich als Zusammenspiel von These, Antithese und Synthese verstehen. Traditionell sagt man, dass der Mensch aus Körper, Geist und Seele besteht. Diese Liste ließe sich beliebig fortsetzen.
Ein Bereich, der dabei oft übersehen wird, ist der Nachweis oder die Überprüfung von Behauptungen und Überzeugungen. Warum glauben wir, was wir glauben? Natürlich denkt nicht jeder darüber nach, aber wer das tut, hat einen oder mehrere Gründe für seine Weltanschauung parat, die er in Diskussionen anbringen wird – sei es in der Politik, in religiösen Fragen, bei gesellschaftlichen Themen oder ästhetischen Überlegungen.
Drei Elemente der Beweisführung
Sehen wir uns drei Arten von Beweisen an. Tradition ist eine Form davon: Was früher gesagt, getan oder praktiziert wurde, hat doch damals funktioniert, oder? Warum also jetzt etwas ändern? Das betrifft übrigens nicht nur religiöse oder gesellschaftliche Gepflogenheiten. Auch die Wissenschaft unterliegt ihren eigenen Traditionen, die sich Veränderungen und Fortschritten oft widersetzen – ganz gleich, wie überzeugend neue Beweise auch sein mögen. Wie Thomas Kuhn in seinem im Jahr 1962 erschienenen Buch „Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen“ feststellte, konzentrieren sich Wissenschaftler eher darauf, etablierte Theorien zu verfeinern und zu erweitern, anstatt die zugrunde liegenden Annahmen zu hinterfragen.
Betrachtet man die Religionen, so hatte die katholische Kirche zweifellos schon immer eine starke traditionelle Komponente. Diese wurde während der protestantischen Reformation zu einem zentralen Streitpunkt. Anstoß hierfür gaben die 95 Thesen von Martin Luther, in denen er die umstrittenen Praktiken der katholischen Kirche kritisierte. Protestanten stützten ihre Ansichten hingegen nicht auf Traditionen, sondern auf einen zweiten Weg.
„Martin Luther nagelt seine 95 Thesen an die Tür“ von Ferdinand Pauwels., 1872.
Der zweite Weg ist jener der Autorität. Heilige Schriften oder allgemein Bücher und überliefertes Wissen, das man überprüfen kann, dienen als Beweisquelle. Wie bereits erwähnt, lehnten die Protestanten bestimmte katholische Traditionen ab. Doch warum war das so? Weil sie ihren Glauben in der Bibel begründet sahen, den sie als Widerspruch zu diesen Traditionen betrachteten.
Paradoxerweise verfügten die Protestanten anfangs zwar über die Bibel, aber über keinerlei Traditionen, da diese Religion gerade erst entstanden war. Etwa 400 Jahre später hatten sie in ihren verschiedenen Konfessionen eine Fülle von Traditionen zusammengetragen. Um in ihrer Lehre konsequent zu sein, müssten die Protestanten diese Traditionen im Lichte biblischer Aussagen prüfen.
Die dritte Beweisquelle ist schließlich unser Gewissen, unser innerer Richter, unsere „leise, sanfte Stimme“, unsere Intuition oder wie man es auch immer nennen mag – etwas, das uns sagt, ob etwas wahr oder unwahr, richtig oder falsch ist.
Blickt man auf die Abspaltung des Protestantismus vom Katholizismus zurück, so lässt sich feststellen, dass sich der Protestantismus selbst aufgespalten hat. Ein Beispiel sind die Quäker, die sowohl christliche Traditionen als auch die alleinige Autorität der Bibel ablehnten und durch den „Inneren Christus“ ersetzten. Sie verstehen darunter die Stimme, die im Inneren zur menschlichen Seele spricht – die direkte Stimme Gottes, die durch das Gewissen zum Ausdruck kommt.
„Meditation“ von John George Brown, um 1900–1910, Öl auf Leinwand. The Metropolitan Museum of Art, New York City.
Das ist alles sehr interessant, aber was hat das mit der Gegenwart zu tun? Das Problem ist, dass wir dazu neigen, einen Hauptweg zu bevorzugen und dabei die anderen beiden auszublenden, oder den zweiten Weg als Notlösung zu betrachten, während die dritte Option ignoriert wird. Das führt zu einer Beschränkung unserer Sichtweise und verursacht große Probleme, wie wir noch sehen werden.
Aus historischer Perspektive betrachtet, stellt man fest, dass diese drei Wege zum Erkennen der Wahrheit ganze Epochen der europäischen Geschichte geprägt haben – eine Art Leitmotiv, das sich durch verschiedene Zeitalter zieht. Lassen Sie mich dies näher erläutern.
Im Mittelalter dominierte der Beweis durch die Tradition. Sie bestimmte das feudale System. Aufgrund der Tatsache, dass die Druckerpresse noch nicht erfunden war, wurde die kirchliche Ordnung verstärkt.
„Eine Sibylle und ein Prophet“ von Andrea Mantegna, um 1495, Pigmente und Gold in Temperafarbe auf Leinwand, Cincinnati Art Museum.
Mit dem Aufkommen der Renaissance, der Reformation und der Erfindung des Buchdrucks trat die Welt in die Phase der Autorität ein. Der Beweis dafür war in der Heiligen Schrift und in maßgeblichen Texten zu finden. Die Menschen stritten darüber, wie das Gelesene zu verstehen sei. Ich denke dabei an Persönlichkeiten wie den epischen Dichter John Milton, der sich in seinen Schriften allen Kontrahenten stellte, um die englische Republik in ihrer damaligen Form zu verteidigen.
Natürlich gab es auch Mischformen, doch die Tendenzen sind erkennbar.
In Europa scheint es, als hätten wir etwa 500 Jahre lang Wertvorstellungen und Überzeugungen gehabt, die auf Traditionen beruhten, gefolgt von 400 Jahren, in denen die Autorität des Buches im Mittelpunkt stand, und nun befinden wir uns in einer weiteren Phase der menschlichen Existenz.
Gefährliche Tendenzen
Nach dem Zweiten Weltkrieg, dem Poststrukturalismus und dem Konzept der Post-Wahrheit befinden wir uns inzwischen in einer Ära, in der die innere Stimme dominiert. Allerdings ist damit nicht das Gewissen gemeint und auch nicht die spirituelle Erleuchtung östlicher Religionen oder Mystiker anderer Traditionen.
Nein, unsere Welt hat sich zu einem selbstbezogenen Ort entwickelt, an dem das subjektive Empfinden Vorrang hat vor jeglicher objektiven Realität, allen Fakten und jeder Berücksichtigung widersprüchlicher Daten, Meinungen oder Gegenargumente.
Wir haben eine Welt erschaffen, in der die subjektive Wahrnehmung traditionelle Werte und wissenschaftliche Autorität vollständig verdrängt hat. Für viele ist dies zu einer Art Religion geworden.
Dies ist in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich: Männer sind Frauen, Frauen sind Männer; freie Meinungsäußerung und freies Denken werden als schlecht angesehen, weil sie beunruhigend sind und den Menschen Unbehagen bereiten; Völkermord ist „im Kontext“ gut und so weiter. Allerlei absurde und abscheuliche Ansichten, die noch vor 20 Jahren jeder vernünftig gebildete Mensch sofort abgelehnt hätte, sind nun zu Mainstreamüberzeugungen geworden, die als „bewiesen“ gelten. Gemeinsame Traditionen verlieren an Bedeutung, und es gibt auch keinerlei Bücher oder Schriften mehr, die Autorität genießen – zumal insbesondere junge Menschen nicht mehr so viele Bücher lesen wie früher.
„Meditation“ von Jean-Paul Laurens, 1911.
Foto: gemeinfrei
In einem solchen Vakuum traditioneller Werte und lehrreicher Schriften sowie ohne jegliche Unterweisung in den Bereichen Gebet, Meditation, Achtsamkeit und dergleichen hat sich die naive Annahme durchgesetzt, dass das eigene Denken automatisch richtig ist – auch wenn es kaum reflektiert wird. Diese Haltung ist zu einem wesentlichen Bestandteil unserer Kultur geworden. Sie ist gefährlich, denn so entsteht eine Kultur des Todes.
Ein Ausweg
Der erste Schritt, um dieser Tendenz entgegenzuwirken, besteht darin, dies überhaupt zu erkennen. Im zweiten Schritt müssen wir die drei Wege der Beweisführung akzeptieren – wir brauchen sie alle drei. Der dritte Schritt besteht darin, in die Offensive zu gehen und diese absurde Subjektivität – wo immer sie uns begegnet – infrage zu stellen: indem wir sie mit den großartigen Konzepten unserer eigenen Traditionen hinterfragen und dabei darlegen, warum sie großartig sind, und indem wir das fundierte Wissen aus Büchern nutzen, seien es nun historische, wissenschaftliche oder religiöse Werke.
Letztlich wird kein Militär die westliche Zivilisation retten, falls sie überhaupt zu retten ist, sondern der kollektive Wille, essenzielle Traditionen neu zu beleben und echtes Lernen zu fördern, insbesondere im spirituellen Bereich.
Ameisenkuchen, Leopardenkuchen, Kalter Hund … auf der Suche nach Namen für ihre süßen Kreationen haben Bäcker auch vor der Tierwelt nicht Halt gemacht. Einer der farbenfrohsten ist jedoch der Papageikuchen.
Wie bei den anderen Süßspeisen sorgten zum Glück nicht die Zutaten, sondern das Aussehen für die Namensgebung. Erzeugt werden die Farben des Papageikuchens durch verschiedenfarbige Grütze in Pulverform. Der praktische Nebeneffekt: Die Grütze bringt nicht nur Farbe, sondern gleichzeitig auch unterschiedliche Geschmacksrichtungen mit sich.
Besonders für Kinder ist der bunte Kuchen bestens geeignet – auch ich war in meiner Kindheit verrückt danach. Noch heute ist der tierisch leckere Kuchen bei mir mit zahlreichen Familienfesten und kulinarischen Erinnerungen an die DDR verbunden. Letzteres spiegelt sich in seinen wenigen Zutaten und der einfachen, schnellen Zubereitung wider.
Butter auf niedrigster Stufe in einem Topf schmelzen.
Mehl, Zucker und Backpulver in einer Schüssel mischen. Anschließend Eier, flüssige Butter und saure Sahne zugeben und alles miteinander verrühren, bis ein glatter Teig entsteht.
Den Grundteig in fünf gleichgroße Portionen teilen. In je eine Schüssel den Kakao, den Vanillepudding und die drei verschiedenen Grützen unterrühren.
Backform fetten und die verschiedenfarbigen Teige klecksweise in die Form geben.
Im vorgeheizten Ofen bei 160 Grad Celsius Ober-/Unterhitze 45 Minuten lang backen. Stäbchenprobe machen.
Den noch heißen Kuchen mit etwas Butter bestreichen. Danach vollständig abkühlen lassen und aus der Form nehmen.
In Deutschland sind seit 2023 etwa 540 Kartoffelarten zugelassen. - Foto: KarepaStock/iStock
Linda, Sieglinde, Heiderose, Laura und Anneliese – die Namensliste der verschiedenen Kartoffelsorten ist lang. Auffällig sind dabei die zahlreichen weiblichen Namen, was vielleicht auf eine alte Praxis zurückgeht. Demnach sollen Bauern ihre Kartoffelsorten nach ihren schönsten und hübschesten Töchtern benannt haben.
In Deutschland sind seit 2023 etwa 540 Arten zugelassen. Liebhaber von Kartoffeln könnten damit fast zwei Jahre lang täglich eine andere Sorte des südamerikanischen Nachtschattengewächses probieren. Weltweit gibt es sogar über 3.000 Sorten der Erdäpfel, ausreichend für mehr als acht Jahre täglicher Kartoffelverkostung.
Damit dies auf die Dauer nicht langweilig wird, gibt es zum Internationalen Tag der Kartoffel am 30. Mai drei traditionelle Rezepte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz:
Kartoffelauflauf deutscher Art
Der deutsche Klassiker: Kartoffelauflauf mit Speck und Petersilie.
Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden. Pilze putzen und in kleine Stücke schneiden.
Zwiebel und Knoblauch fein hacken und in einer Pfanne mit ein wenig Butter glasig anbraten. Schinkenwürfel und Champignons zugeben und kurz mit anbraten.
Sahne und Milch in einer Schüssel vermengen und mit Salz, Pfeffer und klein gehackter Petersilie würzen.
Eine Auflaufform mit Butter fetten. In Schichten abwechselnd die Kartoffelscheiben und die Zwiebel-Schinken-Mischung in Schichten hineinlegen. Dazwischen jeweils etwas Sahnesoße zugeben.
Mit Käse bestreuen und im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad Celsius Ober-/Unterhitze etwa 40 bis 45 Minuten goldbraun backen.
Zu diesem Gericht kann ergänzend Salat, Fleisch oder Fisch serviert werden.
Petersilienkartoffeln aus Österreich
Der österreichische Klassiker: Petersilienkartoffeln mit Wiener Schnitzel.
Foto: bhofack2/iStock
Zutaten (für 4 Personen)
12 bis 16 mittelgroße, festkochende Kartoffeln
4 EL Butter oder Schmalz
frische Petersilie
Salz und Pfeffer
Zubereitung
Kartoffeln schälen und kochen.
Das Bratfett in einer Pfanne zerlassen, gehackte Petersilie dazugeben und kurz anschwitzen.
Die Kartoffeln grob zerkleinern, zur Petersilie in die Pfanne geben und kurz darin schwenken. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Zu diesem Gericht kann ergänzend traditionell Wiener Schnitzel oder Backhendl serviert werden.
Original Schweizer Rösti
Der Klassiker aus der Schweiz: Rösti.
Foto: Mariha-kitchen/iStock
Zutaten (für 4 Personen)
1 kg mehlig kochende Kartoffeln
4 EL Butter
1 Prise Salz
Zubereitung
Am Vortag die Kartoffeln nicht ganz gar kochen, abkühlen lassen und im Kühlschrank lagern.
Die Kartoffeln pellen und längs durch eine Kartoffelreibe geben, damit lange Kartoffelraspel entstehen. Dann salzen.
Einen Esslöffel Butter in der Pfanne auf mittlerer Stufe schmelzen. Dann auf die höchste Stufe stellen, ein Viertel der geraspelten Kartoffel in die Pfanne geben und zu einem Fladen formen.
3 Minuten scharf anbraten, dann auf niedriger Stufe langsam 15 Minuten lang goldbraun braten. Rösti umdrehen und weitere 10 Minuten goldbraun braten.
Schritt 4 wiederholen, um weitere Rösti zu braten.
Zu diesem Gericht kann ergänzend Fleisch oder Spiegelei mit Schnittlauch serviert werden.