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Windräder verschieben Niederschläge: Ab 2050 weniger Regen an der Küste?


In Kürze:

  • Laut dem Helmholtz-Zentrum Hereon beeinflussen Windräder in Nord- und Ostsee die Niederschlagsverteilung.
  • Die Forscher sahen in Simulationen mehr Niederschlag über Windparks, an Küstenregionen hingegen weniger.
  • Für ein deutlicheres Ergebnis wurde ein extremes Ausbauszenario von 600 GW bis 2050 gewählt.
  • Die Studie begrenzte sich auf Windgeschwindigkeiten, Luftdurchmischungen und Niederschlagshäufigkeit. Andere Auswirkungen bleiben unberücksichtigt.

 
Der Zweck von Windkraftanlagen ist die Bereitstellung von Strom ohne direkte Emissionen. So sollen sie den Ausstoß von Treibhausgasen reduzieren und einen positiven Beitrag für die Umwelt und das Klima leisten. Ohne Folgen für die Umwelt ist ihr Einsatz aber ebenfalls nicht.
Laut einer Studie des Helmholtz-Zentrums Hereon könnten Windräder, vor allem, wenn es noch mehr werden, in der Zukunft auch die regionale Niederschlagsverteilung beeinflussen, wenn ein weitreichender Ausbau stattfindet.

Können Offshore-Windparks Regen aufhalten?

Um die konkreten Ergebnisse vorwegzunehmen: Die Forscher des Hereon-Instituts für Küstensysteme kamen zu dem Schluss, dass ein massiver Ausbau von Offshore-Windparks in einigen Jahren zu einer Zunahme der Niederschläge über den Offshore-Windparkgebieten führen könnte. Gleichzeitig hätte dies zur Folge, dass in angrenzenden Küstenregionen die Niederschläge abnehmen würden.
Das Institut erklärt, dass dabei die Windräder dem Wind einen Teil seiner Bewegungsenergie entziehen und gleichzeitig Luftwirbel erzeugen würden. Ein großflächiger Ausbau von Offshore-Windparks könne die Windgeschwindigkeiten an der Oberfläche um bis zu 11 km/h verringern. Hinter den Anlagen käme es zu einem verstärkten Austausch zwischen Luftschichten. Feuchte Luft könne dadurch aufsteigen, abkühlen und kondensieren. Die Folge seien Wolkenbildung und Niederschläge über den Windparks.
Gleichzeitig verändere sich der Transport von Feuchtigkeit in Richtung Küste. Wenn Luftmassen über den Windparkgebieten verstärkt Niederschlag abgeben würden, stünde in den Küstenregionen weniger zur Verfügung.
Für Teile Dänemarks, Deutschlands, der Niederlande und Großbritanniens ergeben die Simulationen ab 2050 Rückgänge der Niederschläge an den Küstenregionen von 10 bis über 15 Prozent. Das werde besonders bei Südwestwind deutlich. In den Jahren 2023 (damaliger Bestand) und 2030 sollen die Niederschlagseffekte laut Hereon noch gering (gewesen) sein und sich vor allem nur über See abspielen.
Dieser Effekt könnte ein Problem für Landwirte darstellen. Sie sind auf Regen angewiesen, um gute Ernteerträge ihrer Feldfrüchte zu erzielen. Weniger Regen an den norddeutschen Küsten würde für hiesige Landwirte noch schwierigere Bedingungen darstellen als ohnehin schon durch Dürreperioden in den Sommermonaten.

Extremes Ausbauszenario gewählt

Grundlage für die Studie waren laut dem Institut Wetterdaten aus den Jahren 2008 bis 2017. Durch die Betrachtung eines Jahrzehnts ließen sich Mittelwerte zu den Wetterlagen bestimmen, so die Erklärung. Zudem reduziere dies Schwankungen einzelner Jahre. Ebenso berücksichtige die Studie die Verwendung verschiedener Turbinengrößen an den Windkraftanlagen – ein Ansatz, der bisher noch nicht verfolgt worden sei.
Die Forscher übertrugen die Wetterdaten auf Simulationen von verschiedenen künftigen Ausbauszenarien der Offshore-Windenergie in Nord- und Ostsee. Maßgeblich sei jedoch ein Szenario gewesen, das über die aktuellen Ausbauziele der Europäischen Union hinausgeht. Hierbei gingen die Forscher davon aus, dass sämtliche, für Offshore-Windenergienutzung ausgewiesene Flächen in Nord- und Ostsee maximal mit Windparks bebaut würden.
Dadurch ergäbe sich eine installierte Leistung von rund 600 Gigawatt (GW), die deutlich über den diskutierten Ausbauzielen von bis zu 300 GW bis 2050 liegen. Ob selbst diese Ziele erreicht werden, ist jedoch fraglich. Aktuell stehen mehrere Windkraft-Projekte vor den deutschen Nord- und Ostseeküsten wegen gestiegener Kosten und schwierigerer wirtschaftlicher Lage auf der Kippe.
Dennoch hätten die Forscher dieses Extremszenario gewählt, um Klimaeffekte deutlich sichtbar zu machen und deren Größenordnung abzuschätzen. Zudem berücksichtigten sie unter anderem auch die Auswirkungen von Windkraftanlagen auf Windgeschwindigkeit, Luftdurchmischung und Feuchtigkeitstransport. Ziel war es, die atmosphärischen Prozesse besser zu verstehen, die durch große Offshore-Windparkflächen ausgelöst werden könnten. Hierbei ist zu erwähnen, dass im 300-GW-Szenario künftig kaum Küsteneffekte erwartet werden.
„Unsere Arbeit trägt dazu bei, den weiteren Ausbau der Offshore-Windenergie in Europa mit den Anforderungen des Klima-, Umwelt- und Küstenschutzes in Einklang bringen zu können“, sagte Dr. Naveed Akhtar, Erstautor der Studie.

Was die Studie nicht untersucht

Hereon hat lediglich die bodennahen Windgeschwindigkeiten, Luftdurchmischungen und Anzahl der Niederschläge nach den Wetterdaten im genannten Zeitraum simuliert. Die Studie begrenzt sich zudem auf ein regionales Klimamodell, genannt COSMO-CLM.
In der vorliegenden Studie haben die Forscher auch den Einfluss von Meeresströmungen außen vor gelassen. Das hat dasselbe Institut zuvor in einer anderen Studie untersucht. Demnach beeinflussen Windparks in der Nordsee auch die Strömungen der Gezeiten.
Die Studie hat zudem weitere menschliche Entwicklungen und mögliche Klimaeinflüsse wie die Schifffahrt oder den Flugverkehr auf und über der Nordsee nicht berücksichtigt. Auch diese könnten bei starker Expansion künftig für mehr Emissionen sorgen und das lokale Klima beeinflussen.

EU plant 60 GW bis 2030

Mit dem Ausbau der Windkraft erhofft sich die EU-Kommission, die Dekarbonisierung der Energieversorgung weiter voranzubringen. Ziel ist es in diesem Zuge die Erwärmung der Erdatmosphäre zu begrenzen.
Besonders in den vergangenen Jahren hat Europa bei der Nutzung der Windenergie erhebliche Fortschritte erzielt. Inzwischen beträgt die installierte Onshore-Kapazität, also der Windkraftanlagen an Land, mit Stand 1. September 2026 rund 270,5 GW. Offshore sind es 40,9 GW, wovon 23,2 GW auf die 27 EU-Staaten entfallen.
Bis 2030 strebt die EU eine installierte Gesamt-Windkraftkapazität von 425 GW an. Dazu ist vorgesehen, die Offshore-Windkapazität bis 2030 auf 60 GW zu erhöhen – dem 2,6-Fachen der aktuellen Kapazität. Bis 2050 sollen es schließlich 300 GW allein in der Nordsee sein.
Die Studienautoren beschreiben die Nordsee entsprechend als „wichtigen Knotenpunkt für die Offshore-Windenergie“. Dies begründen sie mit den dort – noch – vergleichsweise starken und weitestgehend beständigen Windverhältnissen.

Weitere Untersuchungen geplant

Die Forscher sind davon überzeugt, dass die Studienergebnisse die maritime Raumplanung unterstützen und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Nord- und Ostseeregion stärken können. Frühere Hereon-Studien hätten bereits gezeigt, dass unter anderem Größe, Anordnung und Abstand von Windkraftanlagen einen wichtigen Einfluss auf atmosphärische Effekte haben können.
Künftig plant das Institut die Ausbauszenarien und deren mögliche Auswirkungen auf die Umwelt und das Klima weiter zu untersuchen. Dazu zählt auch zu analysieren, wie Turbinendichte, Parkgröße und räumliche Verteilung das regionale Klima beeinflussen. Darüber hinaus möchten die Forscher die Auswirkungen auf Ozean und Ökosysteme weiter untersuchen.
Die Studie erschien am 12. August 2026 im Nature-Fachjournal „Communications Earth & Environment“.
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„Korallen mögen es heiß“: Great Barrier Reef bei bester Gesundheit


In Kürze:

  • Das Australische Institut für Meereswissenschaften hat einen neuen Bericht zum Zustand des Great Barrier Reef veröffentlicht.
  • Es ist die Rede von Anzeichen einer Erholung nach vorheriger Massenkorallenbleiche.
  • Riffforscher Prof. Peter Ridd hält das für eine Untertreibung und sieht das Great Barrier Reef in bestem Zustand.
  • Er erklärt den natürlichen Zyklus des Riffs und dass Korallen überhaupt kein Problem mit wärmerem Wasser haben.

 
Das berühmte Great Barrier Reef an der australischen Nordostküste gilt als Naturwunder. „Es ist so groß wie Italien und liegt weit entfernt von einer sehr dünn besiedelten Küste“, teilte Peter Ridd der Epoch Times mit. Er ist Physiker, Riffforscher, Autor und ehemaliger Professor der James Cook Universität in Australien.
Der Druck durch Tourismus ist an weiten Teilen des Riffs verschwindend gering und es liegt vollständig in einem Nationalpark. Laut Ridd ist das Riff das „wohl unberührteste Gebiet der Erde“.
Das Great Barrier Reef liegt im Nordosten Australiens.

Das Great Barrier Reef liegt im Nordosten Australiens, besteht aus Tausenden einzelnen Riffen und erstreckt sich über eine Länge, so groß wie Kalifornien oder Italien.

Foto: ts/Epoch Times nach Reto Stöckl / NASA Goddard Space Flight Center, gemeinfrei, demis.nl, gemeinfrei

„Anzeichen einer Erholung“ untertrieben?

Kürzlich veröffentlichte das Australische Institut für Meereswissenschaften einen neuen Bericht zum Zustand des Riffs. Darin ist die Rede von vielversprechenden Anzeichen einer Erholung nach einer Massenkorallenbleiche im Jahr 2024.
Allgemein wird gesagt, dass der Klimawandel die größte Bedrohung für das Great Barrier Reef darstellt. Steigende Meerestemperaturen würden immer häufiger zu massiven Korallenbleichen führen. Dabei stoßen die Korallen lebenswichtige Algen ab, wodurch sie absterben.
Die Wirklichkeit sieht etwas anders aus: Bei zu warmem Wasser tauschen die Korallen die in ihnen lebenden bunten Algen aus, die sie zum Überleben benötigen. Als Folge verlieren die Korallen – über kurz oder lang – ihre Farbe, daher der Begriff Korallenbleiche. Eine bleiche Koralle stirbt also nicht zwangsläufig, mitunter wechselt sie nur ihre Untermieter.
Laut dem australischen Institut unterliegt das Riff somit Zyklen von Schädigung und Erholung. Diese drohen die farbenprächtigen Korallengärten in von Algen dominierte Meereslandschaften zu verwandeln – und dann wieder zurück. Die Forscher geben jedoch an, dass diese Zyklen immer unbeständiger werden, je mehr sich unsere Welt erwärmt.
Ridd hingegen betrachtet die Rede von „Anzeichen einer Erholung“ als untertrieben. Er teilte mit:
„Das Riff erfreut sich bester Gesundheit – in den vergangenen sechs Jahren gab es mehr Korallen als in jedem der vorangegangenen 35 Jahre. Das ist ein unglaublich gutes ‚Anzeichen‘.“

Bleichen doch nicht tödlich für Korallen?

Dabei wies Ridd auf die Warmwasser-Bleichereignisse in den Jahren 2016, 2017, 2020, 2022, 2024 und 2025 hin. Diese hätten das Great Barrier Reef eigentlich „verwüsten“ müssen. Letztlich weist es jedoch laut dem Physiker „einen Rekordbestand an Korallen auf“.
„Das bedeutet, dass bei diesen Bleichereignissen nicht viele Korallen abgestorben sein können“, so Ridd. „Selbst die am schnellsten wachsenden Korallen benötigen mindestens 5 bis 10 Jahre, um nachzuwachsen.“ Demnach dürfte es jetzt nur noch wenige Korallen dort geben. „Stattdessen verzeichnen wir Rekordmengen.“

Der Australier Prof. Peter Ridd stellt die Lage des Great Barrier Reef vor.

Foto: Bildschirmfoto Reef Rebels/YouTube

Beim Blick auf die neuesten Entwicklungen des Riffs fällt auf, dass beim nördlichen und mittleren Teil des Riffs die Korallenbedeckung zugenommen hat. Sie befindet sich auf hohem Niveau. Anders erscheint hingegen die jüngste Entwicklung im südlichen Riff. Hier zeigen die Daten einen weiteren Rückgang der Korallenbedeckung.
Ridd widersprach dem jedoch: „Im Süden ist die Korallenbedeckung nicht weiter zurückgegangen. Sie ist in den vergangenen Jahren zurückgegangen, nachdem die Korallenbestände viele Jahre lang rapide zugenommen hatten. Das ist typisch für die Funktionsweise des Great Barrier Reef.“

Ein natürlicher Zyklus

Er erklärte, dass das Riff durch tropische Wirbelstürme und Ausbrüche von Dornenkronenseesternen riesige Mengen an Korallen verlieren könnten.
„Beides ist völlig natürlich. Dann erholt es sich wieder. Wiederholt man das eine Million Jahre lang, erhält man das Great Barrier Reef“, so Ridd.
Er teilte mit, dass das Great Barrier Reef aus rund 3.000 einzelnen Riffen besteht. „Jede Region, jeder Sektor durchläuft diese enormen Schwankungen über Zeiträume von Jahren bis Jahrzehnten.“
Aus Sicht von Ridd begründet sich der jüngste Korallenverlust im Süden größtenteils durch Dornenkronenseesterne. „Aber es wird sich wieder erholen“, schätzt der Physiker. Er merkte an, dass bisher keines der 3.000 einzelnen Riffe verloren gegangen seien. „Alle weisen blühende Korallen auf. Keine einzige Art ist ausgestorben.“
„Zyklen von Absterben und Nachwachsen sind für das Great Barrier Reef ganz normal, ergänzte Ridd. „Aber da es in jedem Jahr immer einen Teil des Great Barrier Reef gibt, der Korallen verloren hat, können die Katastrophenpropheten die Welt immer wieder mit einer Untergangsgeschichte täuschen. Sie sind Meister der Meinungsmache.“
Aus seiner Sicht sei es erschütternd, dass viele wissenschaftliche Institutionen weltweit davon überzeugt sind, dass das Riff am Rande des Untergangs steht. Zahlreiche Medien berichten entsprechend.

Steigende Temperaturen eher von Vorteil

Zudem sagte Ridd, dass sich Korallen an gar nichts anpassen müssten. Auch nicht an einen wärmer werdenden Ozean. Er verwies hierbei auf das sogenannte „Korallendreieck“ rund um Indonesien und Papua-Neuguinea. Es ist das Gebiet der Welt mit den am schnellsten wachsenden und artenreichsten Korallen. „Dieses Gebiet wird auch als ‚Indo-Pazifischer Warmpool‘ bezeichnet, da es sich um das Gebiet mit dem wärmsten Ozean der Erde handelt“, schilderte er.
Dieselben Korallenarten würden zu einem großen Teil auch im Great Barrier Reef vorkommen. Somit seien laut Ridd langsam steigende Temperaturen, wie wir sie in den letzten Jahrzehnten beobachtet haben, für das Great Barrier Reef eher von Vorteil als von Nachteil.
Dennoch erwartet Ridd, dass es in einigen Jahren weniger Korallen geben wird. Dies begründet er jedoch damit, dass das Riff aktuell Rekordmengen an Korallen aufweist und mit dem erwähnten natürlichen Zyklus. Nach der Verringerung der Korallen werde sich der Bestand aber erneut erholen.
„Auf lange Sicht wird es dem Great Barrier Reef gut gehen. Die Korallen werden wahrscheinlich etwas schneller wachsen, wenn sich die Welt weiter erwärmt – Korallen mögen es heiß“, teilte der Riffforscher mit.
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Berlin hält Zahlen zu Visa-Ablehnungen für China-Forscher geheim

Die Bundesregierung hält die Zahl abgelehnter Forschungsvisa für chinesische Wissenschaftler unter Verschluss. Das geht aus der Antwort des Auswärtigen Amts auf eine schriftliche Frage des Grünen-Bundestagsabgeordneten Marcel Emmerich hervor, über die das „Handelsblatt“ berichtet.
Die Angaben zu abgelehnten Anträgen wurden demnach als Verschlusssache („Nur für den Dienstgebrauch“) eingestuft.

Zahlen könnten diplomatische Spannungen auslösen

Zur Begründung verweist die Bundesregierung auf eine frühere Antwort aus dem Jahr 2023. Veröffentlichte Zahlen könnten zu „unsachgemäßen Schlussfolgerungen“ führen und diplomatische Spannungen auslösen.
Als Beispiel nennt sie Vorwürfe der Türkei, Deutschland habe Visa aus politischen Gründen verschärft. Ähnliche Vorwürfe anderer Staaten könnten bilaterale Beziehungen oder die Rolle Deutschlands als Vermittler in internationalen Konflikten belasten.
Die Geheimhaltung fällt in eine anhaltende Debatte über Forschungssicherheit.
Hintergrund sind unter anderem Untersuchungen zu Forschungskooperationen des Helmholtz-Zentrums für Informationssicherheit Cispa mit chinesischen Einrichtungen sowie Warnungen von Sicherheitsexperten vor Risiken bei Kooperationen deutscher Hochschulen mit militärnahen Universitäten in China.

2024 über 3.200 Anträge bearbeitet

Das Auswärtige Amt veröffentlichte lediglich Zahlen zu bearbeiteten Forschungsvisa. 2024 bearbeiteten die Behörden insgesamt 3.273 Anträge chinesischer Staatsangehöriger zu Forschungszwecken, nach 2.147 im Jahr 2021.
2025 sank die Zahl auf 2.627, im ersten Halbjahr 2026 wurden 856 Anträge abschließend bearbeitet. Wie viele Visa die Behörden aus Sicherheitsgründen ablehnten, bleibt unklar.
Emmerich kritisierte die Geheimhaltung. Er sagte der Zeitung, Hochschulen fehlten „verbindliche Schutzstandards, ausreichende Beratung und eine wirksame Sicherheitsstrategie gegen Wissenschaftsspionage“.
Zugleich mahnte der Grünen-Politiker einen differenzierten Umgang mit Forschern aus autoritär regierten Staaten an. Wer frei forschen wolle, sei willkommen.
Wer im Auftrag autoritärer Regime spioniere, müsse konsequent gestoppt werden. Die Bundesregierung schweige sich aber genau zu dieser Differenzierung aus. (dts/red)
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Brände wüten in Frankreich und Spanien – Waldbrandforscher analysiert

Auch am Dienstagmorgen bereiten sich Feuerwehrleute auf den Kampf gegen einen wütenden Waldbrand in Frankreich vor. Steigende Temperaturen und trockene Bedingungen im Südwesten erhöhen den Druck.
Das Gebiet in der Nähe von Bordeaux ist von Kiefernwäldern bedeckt, die im trockenen Zustand leicht entflammbar sind. Bislang hat das Feuer 42.000 Hektar verwüstet.
Auch in der spanischen Provinz …