Tag: Arbeit
Vorstand: Situation dramatisch
Hintergrund aus der WM
Steigende Risiken durch Hitze
Forderung an die EU-Kommission
Aktuelle Hitzewelle in Westeuropa
Tourismus auf Rekordkurs
Auch Bauarbeiter legen Arbeit nieder
Wer soll sie ersetzen?
Anteil der 65-Jährigen, die arbeiten, steigt
Warnungen vor Zerpflücken von Einzelvorschlägen
Wichtigste Punkte der Reform
- Einführung einer „Kapitalrente“: Sie soll das Rentenniveau stabilisieren. Dafür würde der von Arbeitnehmern und Arbeitgebern hälftig gezahlte Rentenbeitrag um bis zu zwei Prozentpunkte erhöht. Dies käme zu einer ohnehin erwarteten Steigerung des Beitragssatzes von heute 18,6 Prozent des Bruttolohns hinzu. 2028 wird er Prognosen zufolge schon bei 19,9 Prozent liegen.
- Wiedereinführung des „Nachhaltigkeitsfaktors“: Er soll nach Vorschlägen der Kommission ab 2031 wieder greifen und die jährliche Rentensteigerung dämpfen. Mittelfristig soll die Kapitalrente das ausgleichen. Für Menschen, die schon recht nah am Rentenalter sind, ist ein „Übergangsfaktor“ vorgesehen, der das Rentenniveau nahe 48 Prozent hält.
- Anhebung des gesetzlichen Rentenalters: Es soll über 67 Jahre hinaus in den nächsten Jahrzehnten in kleinen Schritten weiter steigen.
- Einschränkung der Frührente: Die vorgezogene Rente ohne Abschläge für Menschen mit mindestens 45 Berufsjahren soll entfallen. Auch mit Abschlägen soll man nicht vor 64 in den Ruhestand gehen können.
- Ausweitung der Beitragszahler: In die gesetzliche Rente einbezogen werden sollen künftig Selbstständige sowie Politikerinnen und Politiker, aber nicht Beamte.
Kritiker: „Massives Kürzungsprogramm“
Das schwedische Modell der „Prämienrente“
Staatliche Fonds investieren je nach Alter
Alle können selbst entscheiden, wann sie in Rente gehen
Enttäuschungen und Kritik
Lob vom Sachverständigenrat
Kommission tagte 150 Stunden
In Kürze:
- Renteneintrittsalter soll schrittweise steigen, Frühverrentung wird eingeschränkt
- Kapitalgedeckte Rentensäule soll eingeführt und ausgebaut werden
- Breite Kritik wegen höherer Belastung und sozialer Folgen
Zentrale Reformvorschläge
Arbeitsmarkt und Versicherungssystem
Kapitalgedeckte Rentensäule
Politische Reaktionen aus der Opposition
Kritik von Gewerkschaften und Ökonomen
Langfristige Strukturprobleme und finanzielle Stabilität
Der Essener Chemiekonzern Evonik baut bis 2029 weltweit weitere rund 3200 Stellen ab. Allein in Deutschland sollen 2150 Arbeitsplätze wegfallen. Das teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
Werk in Witten wird geschlossen
Gewerkschaft kritisiert Belastung der Beschäftigten
Laut dem Entwurf, der AFP am Donnerstag, 18. Juni, vorlag, soll der Übergang von der täglichen zur wöchentlichen Höchstarbeitszeit an Tarifverträge geknüpft werden.
Zudem sind strengere Vorschriften zur elektronischen Arbeitszeiterfassung vorgesehen. Das Ministerium bezeichnete das Papier als „interne Arbeitsfassung“, die sich noch in der Hausabstimmung befinde.
Koalitionsvertrag vs. Entwurf
Union und SPD hatten im Koalitionsvertrag vereinbart, im Einklang mit der EU-Arbeitszeitrichtlinie die Möglichkeit einer wöchentlichen Höchstarbeitszeit zu schaffen.
Der Entwurf sieht vor, dass Tarifvertragsparteien und unter bestimmten Voraussetzungen Betriebspartner diese Möglichkeit erhalten – allerdings nur, wenn die Gesundheit der Beschäftigten nicht gefährdet wird.
Kritik aus Wirtschaft und Union
Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger und weitere Verbände (Handel, Handwerk, Baugewerbe, Familienunternehmer) monierten, der Entwurf widerspreche dem Koalitionsvertrag, der keine tarifliche Bindung vorsehe.
Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) der CDU/CSU sprach von einem „Gegenentwurf zum Koalitionsvertrag zulasten des Mittelstandes“. Unionspolitiker Marc Biadacz (CDU) erklärte, eine Bindung an Tarifverträge dürfe es nicht geben.
Auch die geplante Pflicht zur täglichen elektronischen Erfassung von Beginn, Ende und Dauer der Arbeitszeit stieß auf scharfe Ablehnung. Arbeitgeberverbände kritisierten dies als „bürokratisch“ und als „Stechuhr“.
Stellungnahme der SPD
Die arbeitsmarkt- und sozialpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Annika Klose, verteidigte den Entwurf. Die Reform müsse der Vereinbarkeit von Familie und Beruf dienen.
Die elektronische Zeiterfassung sei notwendig, um unbezahlte Überstunden zu verhindern. Tarifverträge seien der richtige Ort für den Interessenausgleich.
Weitere Regelung
Der Entwurf sieht zudem vor, dass Bäckereien sonntags bis zu acht Stunden und öffentliche Bibliotheken bis zu sechs Stunden öffnen dürfen. (afp/red)
Kritik an Arbeitszeiterfassung
Interne Arbeitsfassung
Viel weniger Neueinstellungen
Andere Kompetenzen gefragt
Industrielöhne steigen nur schwach
Alles für den Aufschwung tun
Spahn: Politikerbeleidigung als „Sonderrecht für die Mächtigen“
Der Handlungsspielraum ist weg
Rentenbeiträge deutlich über dem OECD-Durchschnitt
Altersvorsorge gravierend unterentwickelt
Gesundheit in „struktureller Schieflage“
Pflege vor Kollaps
1. Machen Sie sich einen Plan
2. Die „2-Minuten-Regel“: Senken Sie die Hemmschwelle

Ein komplexes Ziel in kleinere Schritte zu unterteilen, erleichtert den Einstieg und den Fortbestand des Ziels.
Foto: Jelena990/iStock
3. Nutzen Sie Ihr eigenes Überraschungsmoment
4. In Schwung bleiben – durch kleine tägliche Anstrengungen

Wer sofort mit der Arbeit beginnt, kann sich besser auf das Wesentliche konzentrieren.
Foto: YakobchukOlena/iStock
5. Bearbeiten Sie Ihr mentales Gerüst neu






































