Category: wirtschaft
Berichtspflichten sollen fallen
Warnung vor Widerständen
In Kürze:
- Die OPEC+ erhöht ihre Förderung im August um weitere 188.000 Barrel pro Tag.
- Die Wiedereröffnung der Straße von Hormus trägt zur Entspannung am Ölmarkt bei.
- Analysten rechnen für 2027 teilweise mit einem deutlichen Überangebot und niedrigeren Ölpreisen.
- Deutsche Verbraucher profitieren bislang nur eingeschränkt von den sinkenden Rohölpreisen.
Schritt der OPEC+ soll die Märkte und den Ölpreis stabilisieren
Freie Straße von Hormus und OPEC+ könnte Ölschwemme herbeiführen
Kraftstoffpreise in Deutschland bleiben vorerst hoch
Heizölkäufer zwischen Abwarten und Sicherheitsreserve
Wie sehen die Einnahmen und Ausgaben des Bundes aus?
Wie erklärt der Bund die Summen?
Wie hoch sind die Finanzierungslücken?
Wie hoch sind die einzelnen Etats?
Welche Kritik gibt es an den Finanzplänen?
Wie geht es jetzt weiter?
Zwei Matratzenhersteller in Insolvenz
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Deko-Kette Depot schließt 66 Filialen
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12.900 Pleiten – Insolvenzen auf neuem Höchststand
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Landmaschinen-Händler insolvent
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Hersteller von Papierschneidemaschinen insolvent
Zalando schließt Standort Erfurt
In Kürze:
- McKinsey: Deutschland investiert zu wenig in neue Produktionskapazitäten.
- Standortnachteil: Hohe Kosten und lange Genehmigungen bremsen Investitionen.
- DIHK: Unternehmen setzen zunehmend auf Erhalt statt Wachstum.
Investitionen als Maßstab der Wettbewerbsfähigkeit
„Unternehmen investieren dort, wo sie die besten Erfolgschancen sehen.“
Hohe Kosten bremsen neue Projekte
Mehr als ein Energieproblem
Nicht jeder Kostennachteil kann beseitigt werden
Produktivität statt Subventionen
Investitionsbereitschaft auf einem Tiefstand
Deutschland als Sonderfall in Europa
Wohneigentumsquote in keinem anderen EU-Land so niedrig
Kaufprämie sorgt für Schub
Chinesische Hersteller holen auf
In Kürze:
- BYD hat einen ehemaligen Ferrari-Standort im oberbayerischen Starnberg übernommen und baut damit sein Vertriebsnetz in Deutschland aus.
- Der chinesische Autobauer plant weitere Produktionskapazitäten in Europa und prüft die Übernahme bestehender Werke in Spanien oder Frankreich.
- Die Expansion erfolgt vor dem Hintergrund von EU-Zöllen und industriepolitischen Vorgaben, die eine stärkere lokale Produktion begünstigen sollen.
- Während chinesische Hersteller investieren, reagieren deutsche Autobauer wie Mercedes mit Standortverkäufen, Sparmaßnahmen und einer Debatte über Arbeitskosten und Wettbewerbsfähigkeit.
Harmony übernimmt ehemaligen Ferrari-Standort
Mieter der rund 2.500 Quadratmeter großen Flächen ist das Unternehmen Harmony New Energy Auto Service Germany, das dort künftig Fahrzeuge des chinesischen Herstellers BYD vertreibt. In einer Erklärung sprach Projektentwickler Concrete Capital von einem „großen Vermietungserfolg“. Mit der langfristigen Vermietung an Harmony gewinne man einen „starken, international erfahrenen Partner für diesen Standort“. Die Ansiedlung bestätige die Attraktivität der Immobilie und unterstreiche die Qualität des Standorts.
BYD will Produktion in Europa ausbauen
Langfristig will BYD rund 70 Prozent der in Europa verkauften Fahrzeuge auch dort produzieren. Dabei bevorzugt das Unternehmen die Übernahme bestehender Werke gegenüber dem Bau neuer Fabriken. Die Strategie steht im Zusammenhang mit den von der EU eingeführten Zusatzzöllen auf Elektrofahrzeuge aus China sowie weiteren geplanten industriepolitischen Maßnahmen.
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In Kürze:
- Volkswagen plant offenbar einen deutlich umfassenderen Konzernumbau als noch Ende 2024 vereinbart, mit möglichen weiteren Stellenstreichungen und Werksschließungen.
- Schwache Quartalszahlen, sinkende Erträge in China und hoher Wettbewerbsdruck veranlassen den Vorstand, das Geschäftsmodell und die Konzernstrukturen grundlegend zu überdenken.
- Der Aufsichtsrat entscheidet am 9. Juli über das neue „Zielbild 2030“, eine Richtungsentscheidung für die Zukunft des größten deutschen Automobilherstellers.

Er soll bis Ende 2030 an der Spitze des Konzerns bleiben und den Sparkurs vorantreiben: VW-Chef Oliver Blume. (Archivbild)
Foto: Michael Kappeler/dpa
Die wirtschaftliche Ausgangslage

Autoproduktion in Wolfsburg: Wegen hoher Nachfrage nach den hier gebauten Verbrenner setzt VW nun Sonderschichten an. (Archivfoto)
Foto: Julian Stratenschulte/dpa
Warum das Zukunftspaket nicht mehr trägt

Das VW-Werk in Wolfsburg. (Archivbild)
Foto: via dts Nachrichtenagentur
Das System Volkswagen
„Es gibt viele andere Hebel, die das Unternehmen zu verantworten hat. Wir müssen wettbewerbsfähige Produkte haben, uns fehlen die Einstiegsmodelle in der Elektromobilität.“
Die Antwort darauf wird nicht allein in Wolfsburg gesucht. Sollte der Vorstand seine Pläne tatsächlich in der berichteten Größenordnung vorlegen, beträfe das nicht nur den Konzern. Es ginge auch um Industriestandorte, Zuliefernetzwerke und die Rolle des Landes Niedersachsen als Anteilseigner. Gerade deshalb dürfte der Aufsichtsrat am 9. Juli nicht nur über ein weiteres Sparprogramm beraten, sondern über die Grenzen des bisherigen Volkswagen-Kompromisses.
Mehr als ein weiteres Sparprogramm
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Weltweit so viele Millionäre wie nie
Immobilien treiben Vermögen
1,5 Prozent der Weltbevölkerung
Tankrabatt endet
Mit dem im Mai eingeführten Tankrabatt wurde die Energiesteuer auf Benzin und Diesel um rund 17 Cent je Liter gesenkt. Die Subvention läuft am 30. Juni aus.
Im Juni lagen die Spritpreise laut Daten des ADAC deutlich unter dem Niveau vom Mai. In den ersten 29 Tagen des Monats war Super E10 im Schnitt knapp 6 Prozent günstiger als im Mai, Diesel sogar knapp 9 Prozent.
Dafür verantwortlich ist jedoch nicht nur der Tankrabatt, der nach einer Analyse des Ifo-Instituts insbesondere bei Diesel nur begrenzt an die Verbraucher weitergegeben wurde. Auch der Rückgang der Ölpreise spielte eine Rolle.
Restaurantbesuche und Reisen teurer
Weiterer Anstieg erwartet
Weitere Zinserhöhung der EZB möglich
Wie hoch ist der Zoll?
Wie begründet die EU die Abgabe?
Wer zahlt?
Können die Firmen den Zoll umgehen?
Wie lange gilt der Zoll?














































