Demonstranten einen Monat nach dem Massenzustrom von über 72.000 Migranten in Ceuta am 2. September 2026 vor dem spanischen Parlament in Madrid. - Foto: Thomas Coex/AFP via Getty Images
Landesweit demonstrierten Zehntausende Menschen für die Zugehörigkeit von Ceuta zu Spanien und gegen die Migrationspolitik der Regierung in Madrid. In einigen Städten wie Barcelona oder Bilbao gab es Gegendemonstrationen.
Laut der Zentralregierung beteiligten sich rund 50.000 Menschen an der Kundgebung in Madrid, die nach einem Bericht des nationalen TV-Senders RTVE die größte Einzelveranstaltung des Abends war. PP-Generalsekretär Miguel Tellado sprach von rund 2.000 Kundgebungen in ganz Spanien. Er forderte erneut den Rücktritt der Regierung und Neuwahlen.
Nationalpolizei setzt Tränengas und Gummigeschossen ein
Bei einer Kundgebung arm 2. August in Madrid warfen Teilnehmer und Redner Ministerpräsident Pedro Sánchez eine Beschwichtigungspolitik gegenüber Marokko und mangelnde Hilfe für Ceuta vor.
Die Nationalpolizei trieb am späten Abend laut einem Bericht von „El País“ Gruppen, die sich in der Umgebung des Abgeordnetenhauses in Madrid aufhielten, mit Tränengas und Gummigeschossen auseinander. Vier Demonstranten, darunter zwei Minderjährige, wurden demnach wegen Unruhe und Widerstands gegen die Staatsgewalt festgenommen. Zudem seien vier Polizisten verletzt worden.
Bei der größten Einzelkundgebung für Ceuta in Madrid traten führenden Politiker der oppositionellen konservativen Volkspartei an.
Foto: Gabriel Luengas/EUROPA PRESS/dpa
Der spanische Oppositionsführer Alberto Núñez Feijóo von der konservativen Volkspartei sprach von einer „Invasion“ durch Migranten, hinter der Marokko stecke. Er bezichtigte Sánchez und dessen Regierung der Lüge. Sie hätten behauptet, es habe keine Warnung vor der Migrationskrise gegeben und Marokko habe dazu auch nicht angestiftet. Beides sei nicht wahr.
In Ceuta forderten Tausende Menschen unter einem Meer spanischer Flaggen eine Rückkehr zur Normalität und den Verbleib der Exklave bei Spanien. „Ceuta verkauft sich nicht, Ceuta ergibt sich nicht“, stand auf Transparenten.
Spanien darf die Migranten aus rechtlichen Gründen nicht kollektiv abschieben, sondern muss jeden Asylantrag individuell entscheiden. Das dürfte noch Wochen oder Monate dauern.
Auf das Festland will die spanische Zentralregierung die Menschen auch nicht bringen, weil Ceuta nicht zum Schengenraum gehört und andere Schengenmitglieder dann Grenzkontrollen zu Spanien einführen könnten, wie dies etwa Italien schon getan hat.
In Ceuta harren seit mehr als einem Monat rund 5.000 Migranten in der Hoffnung auf ein besseres Leben in Spanien aus.
Foto: Francis González/AP/dpa
Am 30. und 31. Juli waren nach Regierungsangaben mindestens 72.000 Migranten nach Ceuta geströmt. Einen Monat später sind noch immer etwa 5.000 von ihnen in der Exklave. Sie campieren zum Teil auf Straßen und Stränden, was für die 83.000 Einheimischen eine große Belastung darstellt.
Aufgerufen zu den Kundgebungen am Tag des Regionalfeiertages in Ceuta hatte der Dachverband FEMP der spanischen Kommunen, der von der konservativen oppositionellen Volkspartei PP geleitet wird. Auch die Vox beteiligte sich an den Demonstrationen. „Ceuta ist spanisch und wird nicht allein gelassen“, sagte Bürgermeister José Luis Martínez-Almeida.
Sanchéz weist Verantwortung Marokkos erneut als unbewiesen zurück
Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez wies heute im Parlament erneut eine Verantwortung Marokkos an dem Ansturm von Migranten auf Ceuta als unbewiesen zurück. Keine staatliche Stelle und keine internationale Organisation habe der Regierung „stichhaltige Beweise“ dafür vorgelegt, dass Marokko die Ereignisse geplant oder gesteuert habe.
Damit stellte sich der Sozialist gegen einen gestern bekannt gewordenen spanischen Polizeibericht. In dem Schreiben, das auch der Nachrichtenagentur AFP vorlag, wird den marokkanischen Sicherheitskräften unter anderem „völlige Nachsicht“ während des Massenandrangs vorgeworfen.
Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez hat Falschinformationen in sozialen Netzwerken für den Massenandrang auf die Nordafrika-Exklave Ceuta von Ende Juli mitverantwortlich gemacht. (Archivbild)
Foto: Eduardo Parra/EUROPA PRESS/dpa
Sánchez sagte heute dazu, sollten tatsächlich stichhaltige Beweise für eine Verantwortung Marokkos vorliegen, werde Spanien „mit der ganzen Entschlossenheit handeln, die die Situation erfordert“.
In seiner Regierungserklärung reagierte Sánchez ungewöhnlich scharf auf jüngste marokkanische Gebietsansprüche auf Ceuta und Melilla. Äußerungen zweier marokkanischer Minister dazu seien „inakzeptabel“. Beide Städte seien „seit Jahrhunderten spanisch“ und würden dies „bis ans Ende der Zeiten“ bleiben.
Sánchez sprach sich zudem für einen Besuch von König Felipe VI. in beiden Exklaven aus. Als bislang letzter spanischer Monarch war 2007 Felipes Vater Juan Carlos nach Ceuta und Melilla gereist, seine Reise löste damals eine diplomatische Krise zwischen Spanien und Marokko aus.
Migranten: Polizisten verwiesen auf bestimmten Übergang
Die Aussagen einer großen Anzahl Migranten deuteten übereinstimmend darauf hin, dass die Polizeipräsenz „rund um die Grenze zwischen Marokko und Ceuta (…) deutlich geringer ausfiel als üblich“, schrieben die CENIF-Ermittler in dem Bericht. Dies sei auch auf Satellitenbildern zu erkennen.
Zehntausende Migranten strömten Ende Juli in Spaniens Nordafrika-Exklave Ceuta. Die allermeisten kehrten schon Stunden später wieder nach Marokko zurück. (Archivbild)
Foto: STR/AP/dpa
Die Ermittler sprechen auch von Aussagen befragter Migranten und Aufnahmen aus Onlinenetzwerken, die auf eine „Begünstigung irregulärer Einwanderung“ hindeuteten. Migranten hätten nahezu einstimmig gesagt, dass die Polizeikräfte gegenüber den Einreiseversuchen nicht nur passiv blieben, sondern ihnen auch zu einem bestimmten Übergang rieten.
Polizei dementierte Existenz des Berichts
Das spanische Innenministerium hatte zuvor mehrfach Stellungnahmen hochrangiger Polizeibeamter veröffentlicht. Diese betonten, es sei kein Bericht veröffentlicht worden, der einer Regierung, einer Behörde oder einer Einzelperson die Verantwortung für die Vorfälle zuschreibe.
Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez hatte noch am Montag erklärt, weder die spanischen Sicherheitskräfte noch der Geheimdienst CNI oder ausländische Partnerdienste hätten Hinweise auf eine Beteiligung marokkanischer Behörden geliefert.
Zugleich hatte er Israel, Russland und der internationalen extremen Rechten die Verbreitung von „Falschinformationen“ im Zusammenhang mit der Ceuta-Krise vorgeworfen. Israel wies den Vorwurf als „schamlose Lüge“ zurück.
Spaniens Innenminister Fernando Grande-Marlaska hatte Polizeichef Francisco Pardo am Mittwoch aufgefordert, ihn schnellstmöglich über den Bericht zu informieren. Daraufhin dementierte die Polizei die Existenz des Berichts.
72.000 Menschen, Marokko, Algerien und die Westsahara
Nach den Vorfällen hatte es Spekulationen gegeben, dass Marokko die Menschen möglicherweise absichtlich durchgelassen habe – etwa aus Verärgerung über einen Besuch von Sánchez in Algerien im Juli.
Marokko und Algerien liegen seit Jahrzehnten im Streit um die Westsahara. Marokko beansprucht die Region für sich und erhielt für diesen Anspruch im vergangenen Jahr auch die Rückendeckung des UN-Sicherheitsrats, während Algerien die Unabhängigkeitsbewegung Frente Polisario unterstützt.
2022 hatte Spanien seine langjährige Neutralität in der Westsahara-Frage aufgeben und sich bei dem Thema hinter Marokko gestellt. Deshalb könnte der kürzliche Besuch von Sánchez in Algerien nach Einschätzung von Beobachtern der marokkanischen Regierung aufgestoßen sein. (afp/dpa/red)
Tadej Pogacar muss nach einem Sturz bei der Vuelta aufgeben. (Archivbild) - Foto: Philippe Magoni/AP/dpa
Tadej Pogacar saß mit blutenden Wunden an der linken Schulter und am Kopf auf dem Asphalt, dann schnappte er sich seine Rennmaschine und wollte den Traum vom Vuelta-Sieg nicht aufgeben.
Doch nichts ging mehr, die Schmerzen waren zu groß. Der Rad-Superstar stieg schließlich in den Krankenwagen und gab auf der achten Etappe der Spanien-Rundfahrt auf.
Im Krankenhaus hatte der Radstar dann die traurige Gewissheit. Die Saison dürfte für ihn gelaufen sein, denn Pogacar erlitt einen verschobenen Bruch des linken Schlüsselbeins und einen stabilen Bruch des siebten Halswirbels.
Das teilte sein UAE-Teamarzt Adrian Rotunno nach einer Untersuchung im Krankenhaus mit. Außerdem trug der Weltmeister eine Gehirnerschütterung und zahlreiche Abschürfungen davon.
„Er wird eine Operation am Schlüsselbein benötigen. Dieser Eingriff wird jedoch aufgrund der bei einer Gehirnerschütterung gebotenen Vorsichtsmaßnahmen zunächst zurückgestellt“, sagte Rotunno.
32 Kilometer vor dem Ziel gestürzt
Damit ist der große Topfavorit raus. Ähnlich wie seine Rivalen Jonas Vingegaard und Florian Lipowitz bei der Tour musste Pogacar nach einem heftigen Sturz bei der Vuelta aufgeben.
32 Kilometer vor dem Ziel in Xeraco war der slowenische Weltmeister nach einem Schlenker kopfüber zu Fall gekommen. Dabei hatte er noch zwei Fahrer vom Visma-Rennstall mitgerissen. Was die genaue Ursache war, blieb zunächst unklar. Womöglich ist Pogacar einem Stein am Straßenrand ausgewichen.
„Das schmerzt. Nicht das Ende, auf das irgendjemand gehofft hatte“, schrieb die Vuelta. Schnell gab es auf den Radsport-Portalen zahlreiche Genesungswünsche an Pogacar.
„Er wollte weitermachen, aber die Schulter hat unglaublich wehgetan. Er hat geblutet an der Augenbraue. Er musste genäht werden“, sagte UAE-Sportdirektor Matxin Fernandez und ergänzte mit Blick auf den Crash: „Dafür ist keiner verantwortlich. Das sind Sachen, die im Radsport passieren. Wir wissen nicht genau, was passiert ist.“
Pogacar hatte ersten Vuelta-Sieg vor Augen
Dabei war der 27-Jährige auf dem besten Weg, erstmals die Vuelta zu gewinnen. Nach drei Etappensiegen lag er vor der achten Etappe in der Gesamtwertung bereits 3:50 Minuten vor dem Spanier Enric Mas.
Die Spanien-Rundfahrt ist die einzige Grand Tour, die Pogacar in seiner Siegerliste noch fehlt. Ende Juli hatte er zum fünften Mal die Tour gewonnen, dazu gewann er 2024 den Giro d’Italia.
Nach dem Aus von Pogacar ist Mas nun neuer Spitzenreiter. Dahinter darf sich auch der viermalige Gesamtsieger Primoz Roglic Hoffnungen auf einen weiteren Erfolg machen. Die achte Etappe gewann nach 171 Kilometern von Pucol nach Xeraco der Franzose Bryan Coquard im Sprint vor Ex-Weltmeister Mads Pedersen. Kurz vor dem Zielsprint kam es noch zu einem heftigen Massensturz. Nur eine kleine Gruppe sprintete noch um den Sieg.
WM-Start in Montreal kaum möglich
Pogacar wurde nach dem Sturz ins Krankenhaus gebracht. Nach der Diagnose dürfte klar sein, dass er seinen Titel bei den Straßenrad-Weltmeisterschaften in Montreal am 27. September kaum verteidigen kann. Bei einem Schlüsselbeinbruch ist mit einer Pause von mindestens sechs Wochen zu rechnen. Der Ausnahmekönner hatte 2024 und 2025 jeweils das WM-Straßenrennen gewonnen.
Schwere Stürze haben bei Pogacar Seltenheitswert. 2023 war der Ausnahmekönner beim Klassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich gestürzt und hatte dabei einen Kahnbeinbruch erlitten. Ansonsten gingen die wenigen Stürze des Tour-Champions eher glimpflich aus, wie 2025 bei der Tour. Bei Rundfahrten hatte Pogacar bei 50 Starts das Rennen auch jeweils beendet.
Am Donnerstag hatte Pogacar noch Glück, als er sich auf der Abfahrt des Puerto El Bartolo versteuert hatte und in die Botanik musste. Bei dem Vorfall konnte er sich aber auf dem Rad halten und die Fahrt sofort wieder aufnehmen.
Sturz-Aus wie Vingegaard und Lipowitz
Die Bilder erinnerten ein wenig an die Szenen seiner Rivalen Vingegaard und Lipowitz. Beide waren bei der Tour gestürzt und hatten jeweils einen Schlüsselbeinbruch erlitten. Vingegaard hat inzwischen seine Saison schon beendet. Bei Lipowitz ist noch unklar, ob er diese Saison noch einmal eingreift. (dpa/red)
Spaniens Innenminister Fernando Grande-Marlaska (Mitte) hat Frontex um Hilfe bei der Registrierung Tausender Migranten in Spaniens Nordafrika-Exklave Ceuta gebeten. (Archivbild) - Foto: Francisco J. Olmo/EUROPA PRESS/dpa
Die Regierung in Madrid hat die EU-Grenzschutzagentur Frontex um Hilfe bei der Bewältigung der Migrationskrise in der spanischen Nordafrika-Exklave Ceuta gebeten.
Die Anfrage sei von Innenminister Fernando Grande-Marlaska an die Generaldirektorin für Migration und Innere Angelegenheiten der Kommission, Beate Gminder, gerichtet worden, hieß es auf der Internetseite der Regierungspressestelle in Madrid. Gminder habe diese Hilfe bereits am 21. August angeboten.
Die linke spanische Regierung steht nach einem Massenandrang Zehntausender Migranten nach Ceuta Ende Juli unter massivem Druck. Sie kann die verbliebenen Migranten aus rechtlichen Gründen nicht schnell abschieben, will sie aber auch nicht aufs Festland bringen, während Teile der Einheimischen gegen die Anwesenheit der Migranten zu rebellieren beginnen.
Am 30. und 31. Juli waren nach Angaben des Innenministers rund 72.000 Migranten von Marokko nach Ceuta geschwommen oder über Grenzzäune geklettert.
Die meisten kehrten binnen Stunden zurück. Jedoch waren nach Angaben von Grande-Marlaska im Parlament am Freitag, also rund einen Monat später, noch etwa 5.000 Migranten in dem Gebiet, das nicht einmal ganz so groß wie der Frankfurter Flughafen ist.
Ein Teil der knapp 85.000 Einheimischen demonstriert zunehmend gewalttätig gegen die Anwesenheit der Migranten.
Eine kollektive Rückführung der Migranten nach Marokko ohne eine Einzelfallprüfung ist jedoch wegen des internationalen Rechts und spanischer Gerichtsurteile verboten.
Die Migranten auch nur für eine vorübergehende Zeit von Ceuta, das nicht zum Schengenraum gehört, auf das spanische Festland zu bringen, hat die Regierung ausgeschlossen.
Das würde zu heftigem Widerstand konservativ regierter Autonomer Regionen und zu erneuter Kritik von EU-Ländern an Spanien führen.
Zudem könnte es gegen Schengen-Regeln verstoßen und zu einem Ausschluss Spaniens aus dem Club der Länder ohne Kontrollen an den gemeinsamen Binnengrenzen führen. Nur etwa 500 besonders schutzbedürftige unbegleitete Minderjährige sollen aufs Festland gebracht werden.
Frontex-Beamte sollen bei Registrierung der Migranten helfen
Deshalb sei Frontex nun um die Beteiligung von zehn weiteren Frontex-Beamten gebeten worden, um die Registrierung und Erstprüfung der Migranten zu beschleunigen, teilte das Innenministerium weiter mit.
Die Unterstützung auch durch die EU-Asylagentur EUAA bei der Durchführung von Befragungen und der Bereitstellung von Dolmetschern im Rahmen dieses Prüfprozesses könne äußerst hilfreich sein, betonte das Ministerium.
Wegen der begrenzten räumlichen Kapazitäten in Ceuta könnten diese Maßnahmen online aus der Ferne durchgeführt werden. (dpa/red)
Tausende wollen nicht zurück nach Marokko. (Archivbild) - Foto: Sven Kaeuler/dpa
Einen Monat nach dem Massenandrang von Migranten in der spanischen Exklave Ceuta ist es am Donnerstag zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen der Polizei und Demonstranten gekommen, die die Abschiebung der verbliebenen Flüchtlinge forderten. Aufnahmen des spanischen Fernsehens zeigten, wie Polizisten am Strand gegen Protestierende vorgingen, die zu einem Schlafplatz der Flüchtlinge vorgedrungen waren. Bei den Zusammenstößen wurden auch Habseligkeiten der Migranten in Brand gesetzt.
Dutzende Bürger hatten Helfer mit einer Sitzblockade zuvor daran gehindert, zu den Flüchtlingen vorzudringen, um Lebensmittel an sie zu verteilen. Viele Protestierende schwenkten spanische Flaggen und skandierten „Sie sollen gehen!“ und „Raus mit dem Roten Kreuz!“. Am Mittwochabend hatte die Polizei wütende Bürger und Migranten mit Tränengas auseinandergetrieben.
Am Donnerstagmorgen hatten Flüchtlinge ein spanisches Militärfahrzeug mit Steinen und anderen Gegenständen beworfen. Ein Soldat wurde dabei leicht verletzt. Die Polizei nahm daraufhin zwölf Menschen fest, die alle marokkanische Staatsbürger waren.
Bürger „im Stich gelassen“
Die Bürger in Ceuta fühlten sich „im Stich gelassen“, sagte die in der Exklave für Finanzen zuständige Kissy Chandiramani dem Sender SER zu den Demonstrationen. Die Menschen hätten zwar ein Recht auf Protest, Hass werde die Krise aber auch nicht lösen, fügte sie hinzu. Viele Bürger machen die Flüchtlinge für Sicherheits- und Hygieneprobleme verantwortlich.
Migranten auf dem Bürgersteig von Loma Colmenar in Ceuta.
Foto: Antonio Sempere / AFP via Getty Images
Am 30. und 31. Juli waren mehr als 70.000 Migranten aus Marokko nach Ceuta gelangt. Die meisten kehrten anschließend zurück. Nach Schätzung der spanischen Regierung befinden sich aber noch fünf bis zehn Prozent von ihnen in der Exklave, also etwa 3500 bis 7000 Menschen.
Die Regierung hatte bereits vergangene Woche Aufnahmezentren mit insgesamt 1800 Plätzen angekündigt. Weitere Plätze sollen geschaffen werden. Ceuta und Melilla sind die einzigen Gebiete des EU-Territoriums, die eine Landgrenze zu afrikanischen Ländern haben. Rechte und rechtsextreme Oppositionsparteien in Spanien verlangen die Rückführung aller Eingereisten, auch Minderjähriger. (afp/red)
Die Lage in Spaniens Nordafrika-Exklave Ceuta ist zunehmend angespannt. Einheimische fordern die gewaltsame Rückführung von Migranten nach Marokko. (Archivbild) - Foto: Marcos Moreno/EUROPA PRESS/dpa
Demonstranten haben in einem Lager von Migranten in der spanischen Nordafrika-Exklave Ceuta Feuer gelegt und die sofortige Rückführung der Menschen nach Marokko gefordert. Am Strand Benítez, wo Migranten seit Wochen campieren, waren in Fernsehbildern Zivilisten zu sehen, die immer wieder Gegenstände ins Feuer warfen.
Polizisten trennten die Demonstranten von den Migranten, die sich auf eine Mole zurückgezogen hatten. Zuvor hatten Demonstranten bereits versucht, Fahrzeuge des Roten Kreuzes mit Lebensmitteln und Wasser für die Migranten zu stoppen.
Mehrere tausend Migranten harren weiter in der Exklave aus
Ende Juli waren bei einem Massenandrang bis zu 80.000 Migranten von Marokko aus nach Ceuta gekommen, viele schwimmend. Mindestens 96 von ihnen kamen dabei nach offiziellen Angaben ums Leben. Die meisten der Migranten kehrten kurz darauf zurück, aber mehrere Tausend harren weiter in der Exklave aus.
Die konservative spanische Opposition fordert, die Menschen zurückzuschicken. Internationale Verträge und spanische Gerichtsurteile untersagen aber Kollektivabschiebungen und schreiben eine Einzelfallprüfung vor. Besonderen Schutz genießen unbegleitete Minderjährige.
Es soll sich um etwa 1.500 Kinder und Jugendliche handeln. 500 besonders gefährdete von ihnen, vor allem Mädchen, sollen auf das spanische Festland gebracht werden.
Spanische Regierung unter starkem Druck
Die linke spanische Regierung von Ministerpräsident Pedro Sánchez steht wegen der Krise unter starkem Druck. Die Opposition wirft ihr Versagen vor und die Bewohner Ceutas im Stich zu lassen. Zudem gibt es aus der Regierung widersprüchliche Angaben, ob es eine Warnung vor dem Massenandrang gab.
Während Verteidigungsministerin Margarita Robles betonte, der ihrem Ministerium unterstehende Geheimdienst CNI habe die Behörden einen Tag vor dem Massenandrang gewarnt, betonten Innenminister Fernando Grande-Marlaska und andere Regierungsmitglieder, es habe keine Warnung vor einem Andrang dieses Ausmaßes gegeben. Am 3. September will sich Sánchez im Parlament zu der Krise erklären. (dpa/red)
Freiwillige des Roten Kreuzes verteilen am 22. August 2026 am Strand von Trampolin in Ceuta Lebensmittel an Migranten, die weiterhin auf der Straße leben. Rund 72.000 Migranten hatten am 30. und 31. Juli die Grenze zum nordafrikanischen Gebiet überschritten; 70.000 von ihnen sind laut der spanischen Regierung inzwischen nach Marokko zurückgekehrt. - Foto: Antonio Sempere/AFP via Getty Images
Die spanische Regierung will die Rückführung Tausender Migranten beschleunigen, die sich nach der massenhaften Ankunft aus Marokko Ende Juli noch in der Exklave Ceuta befinden.
Das Kabinett beschloss dazu heute die Einrichtung einer zentralen Koordinierungsstelle unter Leitung von Territorialminister Ángel Víctor Torres, wie Regierungssprecherin Elma Saiz mitteilte.
Die Stelle soll demnach dafür sorgen, dass die staatlichen Behörden und die Verwaltung Ceutas bei der Bewältigung der Krise enger zusammenarbeiten.
Die verbliebenen Migranten müssen zunächst identifiziert und daraufhin überprüft werden, ob sie Anspruch auf Asyl oder anderweitigen internationalen Schutz haben. Andernfalls können Rückführungsverfahren eingeleitet werden.
Priorität habe die „Rückkehr und Rückführung der größtmöglichen Zahl von Menschen, Erwachsenen und Minderjährigen“, sagte Minister Torres. Dabei müssten jedoch die Rechtsordnung und die Menschenrechte eingehalten werden. Unbegleitete Minderjährige unterliegen besonderen Schutzvorschriften.
Spanien hat zugleich bei der EU-Kommission Nothilfemittel beantragt. Ein Sprecher der Kommission sagte am Dienstag, der formelle Antrag sei am Vortag eingegangen und werde mit Vorrang geprüft, um rasch eine Entscheidung treffen zu können.
Madrid beantrage insbesondere Unterstützung für einen verstärkten Grenzschutz und Sicherheitsinfrastruktur sowie für zusätzliche Aufnahmekapazitäten, darunter für unbegleitete Minderjährige.
Die EU-Kommission begrüßte die stärkere Koordinierung der spanischen Behörden. Vorrang habe die schnelle Rückführung aller Menschen, die sich illegal in Ceuta aufhielten. Brüssel stehe zudem bereit, Spanien weitere Unterstützung auch durch EU-Agenturen zu gewähren.
Über 70.000 Migranten kamen
Am 30. und 31. Juli waren mehr als 70.000 Migranten aus Marokko nach Ceuta gelangt. Die meisten kehrten anschließend zurück. Nach Schätzung der spanischen Regierung befinden sich noch fünf bis zehn Prozent von ihnen in der Exklave, also etwa 3.500 bis 7.000 Menschen.
Die Regierung hatte bereits vergangene Woche Aufnahmezentren mit insgesamt 1.800 Plätzen angekündigt. Weitere Plätze sollen geschaffen werden. Ceuta und Melilla sind die einzigen Gebiete des EU-Territoriums, die eine Landgrenze zu Afrika haben.
Einige Oppositionsparteien in Spanien verlangen die Rückführung aller Eingereisten, auch Minderjähriger. Marokko hätte demnach zugesagt, alle zurückzunehmen. (afp/red)
Die Lage an der spanischen Mittelmeerküste hat sich nach einem Waldbrand und größeren Überschwemmungen durch Starkregen stabilisiert. Das am Donnerstagabend durch einen Blitzeinschlag in der Gemeinde Segorbe ausgelöste Feuer sei in der Nacht unter Kontrolle gebracht worden, teilte der Katastrophenschutz der Autonomen Gemeinschaft Valencia mit.
Rund 1.000 Evakuierte des besonders bedrohten Ortes Gátova dürften zurückkehren, sagte Bürgermeister Jesús Salmerón dem Sender Cope. Sie sollten sich dort aber noch nicht längere Zeit im Freien aufhalten, sondern müssten in ihren Häusern bleiben.
Insgesamt verbrannten in dem unzugänglichen und gebirgigen Naturpark der Sierra Calderona 630 Hektar.
Schwieriges Gelände
Das Feuer war einige Kilometer weiter südlich in der Gemeinde Segorbe ausgebrochen und breitete sich dann im Naturpark der Sierra Calderona Richtung Gátova aus.
An den schwierigen Löscharbeiten in dem unwegsamen Gelände waren die Militärische Kriseneinheit UME, zahlreiche Feuerwehren sowie Löschhubschrauber und Löschflugzeuge im Einsatz.
Nach Daten des Waldbrand-Informationssystems der Europäischen Kommission (EFFIS) sind bei 425 Waldbränden in diesem Jahr in Spanien bereits mehr als 297.000 Hektar verbrannt, eine Fläche größer als das Saarland.
Unterdessen gingen die Aufräumarbeiten nach Überschwemmungen durch Starkregen weiter nordöstlich an der Costa Dorada (Goldküste) weiter. Dort waren nach Angaben der Behörden am Samstagmorgen teilweise fast 200 Liter Regen pro Quadratmeter binnen weniger Stunden gemessen worden. Es habe Dutzende Verletzte gegeben.
Eine Jugendliche sei in kritischem Zustand in ein Krankenhaus gebracht worden, nachdem sie in dem Ort Roda de Berà von einer umstürzenden Mauer getroffen worden sei, teilte die Feuerwehr mit. Dabei habe es einen weiteren Schwerverletzten und einen Leichtverletzten gegeben.
In der katalanischen Region mussten rund 300 Menschen von Campingplätzen in Roda de Berà und anderen Orten sowie etwa 100 Besucher einer Diskothek in Vendrell in Sicherheit gebracht worden.
Viele Straßen in der Region standen zeitweise unter Wasser, Autos steckten in Unterführungen fest. Auch der Zugverkehr war betroffen, wie die Zeitung „La Vanguardia“ berichtete. Schlamm und umgestürzte Bäume versperrten Straßen. (dpa/red)
Tausende wollen nicht zurück nach Marokko. (Archivbild) - Foto: Sven Kaeuler/dpa
Nach der Massenankunft von Migranten Ende Juli in Ceuta will Spanien rund 500 besonders schutzbedürftige unbegleitete Minderjährige auf das Festland bringen. Integrationsministerin Elma Saiz bestätigte im Interview des Radiosenders RNE entsprechende Medienberichte.
Die Zentralregierung in Madrid arbeite gemeinsam mit den Behörden der Nordafrika-Exklave sowie mit den Regionalregierungen des Landes an einer solchen Lösung, sagte sie.
Die Kinder sollen von Kinderschutzorganisationen in geeigneten Einrichtungen auf dem Festland betreut werden. Vorgesehen ist nach Medienberichten „die verbindliche und solidarische Aufnahme von Minderjährigen durch alle Regionen“ Spaniens sowie auch die Unterbringung in Pflegefamilien. Die Zahl von rund 500 Minderjährigen ist demnach vorläufig und kann sich noch ändern.
Saiz sagte, sie könne noch keine Einzelheiten zu dem Vorhaben nennen. Bei allen Maßnahmen müsse aber das „übergeordnete Interesse des Kindes“ geschützt werden. Ceuta werde dabei mit 25 Millionen Euro unterstützt. Zudem habe Spanien bei der EU Nothilfemittel beantragt.
In Ceuta bleibt die Lage angespannt
Seit der Massenankunft Ende Juli hat die spanische Nationalpolizei in Ceuta 2.168 unbegleitete Minderjährige identifiziert und den Behörden der Exklave übergeben, wie der staatliche TV-Sender RTVE berichtete.
Ende Juli waren Schätzungen zufolge bis zu 80.000 Migranten nach Ceuta gelangt. Die meisten schafften es schwimmend in die Exklave an der Straße von Gibraltar.
Kurz darauf kehrte die große Mehrheit wieder nach Marokko zurück. Nach der jüngsten offiziellen Bilanz wurden 83 Leichen im Meer geborgen. Nichtregierungsorganisationen schätzen die Zahl der Todesopfer allerdings auf weit über hundert.
Nach Angaben von Innenminister Fernando Grande-Marlaska halten sich derzeit noch rund 5.000 Migranten in Ceuta auf. Die Versorgung und Unterbringung dieser Menschen, die nicht nur aus Marokko, sondern unter anderem auch aus Ländern südlich der Sahara stammen, stellt die Behörden weiterhin vor große Herausforderungen. Besonders groß ist die Sorge um die zurückgebliebenen unbegleiteten Minderjährigen, darunter viele Mädchen. (dpa/red)
Linken-Chefin Ines Schwerdtner. - Foto: via dts Nachrichtenagentur
HEUTE13:31 Uhr
Regen entlastet Schifffahrt leicht
Niederschläge stoppen das Absinken der Rheinpegel, der Bundesverband der Deutschen Binnenschifffahrt warnt vor übertriebenen Erwartungen. Aktuell misst Kaub 14 cm, bis Freitag werden 41 cm erwartet. Für bessere Transporte wären 77 Zentimeter hilfreich. In Duisburg steht der Pegel aktuell bei 1,34 Metern und damit fast 20 Zentimeter tiefer als 2018.
Viele Fähren sind wegen des Niedrigwassers weiterhin außer Betrieb – so die Fähre Bad Honnef.
Foto: Oliver Berg/dpa
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HEUTE13:24 Uhr
Bundesregierung will sich vor IStGH stellen
Die Bundesregierung bekräftigt ihre Unterstützung für den IStGH nach neuen US-Sanktionen. Man werde das, was man tun könne, tun, um sich vor den Internationalen Strafgerichtshof zu stellen, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amts. Zu den Maßnahmen wollte der Sprecher nicht ins Detail gehen.
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HEUTE13:10 Uhr
„Burka-Gesetz“ in Portugal in Kraft
In Portugal ist ein Gesetz in Kraft getreten, das die Verhüllung des Gesichts verbietet. Kleidungsstücke, die das Gesicht verdecken oder eine Identifizierung verhindern, sind verboten. Bei Verstößen drohen bis zu 3.000 Euro Bußgeld. Ausnahmen gelten unter anderem aus gesundheitlichen oder beruflichen Gründen sowie in Räumen zur Religionsausübung.
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HEUTE13:02 Uhr
Merz verurteilt Äußerungen von israelischem Minister Ben Gvir
Bundeskanzler Friedrich Merz verurteilte Äußerungen des israelischen Sicherheitsministers Itamar Ben Gvir zu gezielten Tötungen von Palästinensern als „menschenverachtende völkerrechtswidrige Appelle“. Die EU-Außenminister sollen bei ihrem nächsten informellen Treffen Anfang September über Maßnahmen gegen „radikale Politiker“ beraten.
Immer wieder kommt es zu Gewalt israelischer Siedler gegen Palästinenser und ihren Besitz. (Symbolbild)
Foto: Maya Alleruzzo/AP/dpa
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HEUTE12:51 Uhr
Moskau: Russland und Ukraine übergeben bei Gefangenenaustausch jeweils 103 Soldaten
Russland und die Ukraine haben Gefangene ausgetauscht und jeweils 103 Soldaten übergeben. Laut dem russischen Verteidigungsministerium vermittelten die Vereinten Arabischen Emirate den Austausch. Die freigelassenen russischen Soldaten befänden sich in Belarus und würden nach einer psychologischen und medizinischen Versorgung nach Russland geflogen. Kiew äußerte sich zunächst nicht.
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HEUTE12:29 Uhr
Spritpreise in Deutschland deutlich gestiegen
Laut ADAC kostete Super E10 im bundesweiten Durchschnitt zuletzt rund 2,162 Euro pro Liter, 3,7 Cent mehr als in der Vorwoche. Diesel verteuerte sich auf 2,253 Euro pro Liter (plus 5,3 Cent). Der ADAC nennt das Niveau zu hoch: Niedrigwasser auf dem Rhein und der Ölpreis trugen zur Verteuerung bei, erklärten es aber nicht vollständig.
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HEUTE12:15 Uhr
Blitz und Donner – Gewitter bringen Unwettergefahr
Der Wetterdienst warnt am Abend vom Westen her vor schweren Gewittern mit Starkregen, Hagel und Sturmböen. Nachts ziehen diese von Rheinland-Pfalz bis nach Sachsen, auch südlich der Donau gibt es Gewitter. Donnerstag drohen im Norden und Süden Schauer, am Alpenrand mehrstündiger Starkregen.
Dunkle Wolken und Gewitter ziehen nach der Vorhersage des Deutschen Wetterdiensts aus Westen heran. (Archivbild)
Foto: Jan Woitas/dpa
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HEUTE11:55 Uhr
Inflation in Großbritannien im Juli wegen Gaspreisen deutlich gestiegen
Die Verbraucherpreise in Großbritannien stiegen im Juli vor allem wegen steigender Gaskosten für die Haushalte deutlich. Die Inflation im Jahresvergleich lag bei 2,9 Prozent, nach 2,6 Prozent im Juni. Laut dem Statistikamt verteuerte sich Haushaltsenergie um 13 Prozent, es sei der stärkste Anstieg der Gaspreise seit fast vier Jahren.
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HEUTE11:31 Uhr
RKI: Mehr als ein Drittel der Deutschen schläft zu wenig
Dem RKI zufolge schlafen 39 Prozent Menschen in Deutschland weniger als sieben Stunden, am Wochenende sind es 23 Prozent. Vor allem Männer zwischen 45 und 64 Jahren sind mit 53 Prozent betroffen. Aus der Untersuchung geht laut RKI auch ein Zusammenhang zwischen der Schlafdauer und Risiken wie Bluthochdruck, Adipositas, Diabetes und Herzkreislauferkrankungen hervor.
SPD-Chef Lars Klingbeil fordert, dass sich Privatversicherte künftig an der gesetzlichen Pflegeversicherung beteiligen und die Pflege mitfinanzieren.Die SPD-Bundestagsfraktion verlangt einen Strukturausgleich zwischen gesetzlicher und privater Pflegeversicherung, weil die gesetzliche Kasse mehr ältere, pflegeintensivere und kostenaufwändigere Versicherte hat.
Klingbeil reagiert auf Kritik an seinem Steuerentwurf.
Foto: Kay Nietfeld/dpa
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HEUTE10:46 Uhr
Bewährungsstrafen für Steuerhinterziehung in Millionenhöhe in Sachsen-Anhalt
Das Landgericht Halle in Sachsen-Anhalt verurteilte drei Angeklagte wegen Steuerhinterziehung mit Medizinmaterial im großen Stil zu Bewährungsstrafen. Sie erhielten Strafen zwischen zehn Monaten und zwei Jahren. Das Gericht ordnete die Einziehung von über einer Million Euro an Taterträgen an.
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HEUTE10:33 Uhr
Linken-Chefin hält an Enteignungen fest: „Das müssen wir uns leisten können“
Linken-Chefin Ines Schwerdtner hält an der Enteignung von Wohnkonzernen fest. Die Umsetzung des „Deutschen Wohnen & Co. enteignen“-Volksentscheid müsse in der Koalition besprochen werden. Die SPD lehnt das ab. Die Bundesregierung kündigte ein Gesetz an, um den Ländern Enteignungen zu verbieten.
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HEUTE9:54 Uhr
Japan nennt US-Sanktionen gegen IStGH-Präsidentin Akane „sehr bedauerlich“
Japan hat US-Sanktionen gegen die Präsidentin des Internationalen Strafgerichtshofs, Tomoko Akane, als „sehr bedauerlich“ bezeichnet. US-Außenminister Marco Rubio begründete die Sanktionen mit einer Politisierung des Gerichts, das seine Befugnisse „böswillig missbraucht und sein Mandat überschritten hat“. Washington sanktionierte zudem den IStGH-Ankläger Abdoulaye Seye .
US-Außenminister Marco Rubio: Die USA verhängten Sanktionen gegen IStGH-Mitarbeiter (Symbolbild).
Foto: Brendan Smialowski/POOL/AFP via Getty Images
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HEUTE9:31 Uhr
Mehr ausländische Berufe anerkannt
2025 wurden 86.600 ausländische Berufsabschlüsse anerkannt, knapp 10 Prozent mehr als 2024. Die meisten Anerkennungen kamen erneut aus der Türkei (9.800), der Ukraine (8.300), Syrien (6.100), Indien und Tunesien (je 5.400). Am häufigsten anerkannt wurden Pflegefachkräfte (32.000), Ärzte (13.900) und Ingenieure (4.600).
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OpenAI startet Werbung bei ChatGPT
OpenAI aktiviert am 24. August in 31 europäischen Märkten, darunter auch Deutschland, Werbung für ChatGPT. Anzeigen sollen klar von Antworten getrennt sein. Werbetreibende sollen keinen Zugriff auf Chatverläufe erhalten. Wer keine Werbung will kann auf ChatGPT Plus (monatlich 23 Euro) oder Pro (229 Euro) umsteigen.
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HEUTE9:04 Uhr
Schwertransporterunfall: Gesperrte Autobahn A2 wieder frei
Die A2 bei Kamen in NRW ist nach fast 30 Stunden wieder für den Verkehr freigegeben worden. Alle Bergungs- und Reparaturarbeiten nach einem Unfall eines Schwertransporter seien bis Mittwochmorgen um 6 Uhr beendet worden. Die Arbeiten waren laut Polizei kompliziert.
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HEUTE8:55 Uhr
Sozialverband fordert geringere Stromsteuer
Der Sozialverband Deutschland fordert wegen hoher Energiepreise eine Senkung der Stromsteuer für private Haushalte. Vorstandschefin Michaela Engelmeier sagte, es müsse endlich ein funktionierender staatlicher Direktzahlungsmechanismus geschaffen werden.
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HEUTE8:40 Uhr
ADAC: Gelockertes Lkw-Fahrverbot hat kaum Auswirkungen auf Verkehr
Die Lockerung des Lkw-Fahrverbots an Sonntagen wegen des Niedrigwassers hatte laut ADAC kaum Auswirkungen auf den Verkehr.Auch im Vergleich zum Sonntag des Vorjahres gebe es keine Auffälligkeiten. Auch der Speditionsverband BGL sieht keine großen Folgen im Verkehr.
Der ADAC sah bisher kaum größere Staus wegen dem teilweise aufgehobenen Sonntagsfahrverbot für Lkw wegen des Niedrigwassers.
Foto: Ralf Hirschberger/ZB/dpa
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HEUTE8:24 Uhr
Bundesbehörde nennt Details zu Boeing-Vorfall in München
Eine Boeing 787-9 von Vietnam Airlines berührte am 15. August beim Start die Piste und hob spät ab, es wurden mögliche Reifenspuren gefunden. Die Bundesanstalt für Flugunfalluntersuchung untersuchen derzeit den Flugschreiber. Warum der Flieger nicht ausreichend beschleunigen konnte, ist noch unklar.
Jedes vierte Unternehmen fürchtet um seine Wettbewerbsfähigkeit
Laut einer ifo-Befragung im Juli fürchtet jedes vierte Unternehmen in Deutschland (25,4 Prozent), auf Märkten außerhalb der EU an Wettbewerbsfähigkeit zu verlieren. 17 Prozent sehen eine Verschlechterung innerhalb der EU. Die einzige positive Ausnahme ist die Getränkeindustrie – sie konnte ihre Position bei beidem verbessern.
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HEUTE7:55 Uhr
OpenAI stärkt nach KI-Hacks Schutzvorkehrungen bei Tests
Der ChatGPT-Entwickler OpenAI verschärft nach Hacks durch KI-Software die Sicherheitsvorkehrungen bei Tests. Automatisierte Systeme sollen Aktivitäten der KI-Modelle überwachen – und bei Verdacht binnen 30 Minuten Menschen benachrichtigen. Wird binnen 30 Minuten von diesen kein Fehlalarm bestätigt, stoppen die Aktivitäten. Einige Tests wurden ausgesetzt.
Frankreich erlaubt Sterbehilfe – Gesetz in Kraft gesetzt
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat das Sterbehilfe-Gesetz unterzeichnet; es wurde am Mittwoch im Amtsblatt veröffentlicht. Damit erhalten unheilbar kranke, volljährige Menschen in Frankreich das Recht, sich unter strengen Auflagen beim Suizid helfen zu lassen. Ein Arzt kann das tödliche Mittel erst nach Beratung mit anderen verschreiben, die Patienten müssen es in der Regel selbst einnehmen.
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HEUTE7:18 Uhr
Liberia will bis zu 1.200 Migranten aus den USA aufnehmen
Liberia will binnen eines Jahres bis zu 1.200 aus den USA abgeschobene Migranten aufnehmen. Eine erste Gruppe von 20 Migranten soll morgen eintreffen, teilte die liberianische Regierung mit. Sie handle aus „rein humanitären Gründen“ und habe von den USA „weder eine Entschädigung noch das Versprechen einer Gegenleistung dafür gefordert oder erhalten“.
Der frühere ukrainische Verteidigungsminister Mychailo Fedorow ruft dazu auf, trotz des Ukrainekrieges einen Weg zu legalen Wahlen in der Ukraine zu finden. Die Demokratie dürfe nicht als Geisel genommen werden. Fedorow schied am 15. Juli nach nur sechs Monaten als Verteidigungsminister aus, was tagelange Proteste auslöste.
Mychajlo Fedorow (Archivbild).
Foto: via dts Nachrichtenagentur
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HEUTE7:04 Uhr
Hubig will Klimaanlagen in Mietwohnungen erleichtern
Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) wirbt für eine Verankerung der Klimaanpassung als Gemeinschaftsaufgabe im Grundgesetz aus. Änderungen im Mietrecht könnten zudem einen besseren Hitzeschutz bei Klimaanlagen oder Sonnenblenden ermöglichen.Bauministerin Verena Hubertz (SPD) sieht in strengeren Hitzeschutzvorgaben keinen Widerspruch zum Ziel einer Beschleunigung des Wohnungsbaus.
Klimageräte auf einem Dach. Mit der Zahl der Hitzetage in Deutschland ist auch die Nachfrage nach Klimaanlagen kräftig gewachsen.
Foto: Martin Gerten/dpa/dpa
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HEUTE6:25 Uhr
Nach Raketenbeschuss: Emirate stoppen Handel und Finanzgeschäfte mit Iran
Die Vereinigten Arabischen Emirate setzen bis auf Weiteres den gesamten Handel, kommerzielle Austausch und Finanztransaktionen mit dem Iran aus. Anlass ist die jüngste Eskalation. Laut Emiraten feuerte der Iran erstmals seit zwei Monaten wieder ballistische Raketen auf das Land ab.
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HEUTE6:17 Uhr
Trump setzt geplante Zölle gegen Kanada in letzter Minute aus
US-Präsident Donald Trump hat geplante Zölle von 50 Prozent auf bestimmte kanadische Güter kurz vor Inkrafttreten für drei Tage suspendiert. Bei den Gesprächen mit Kanadas Regierungschef Mark Carney sei eine Einigung erzielt worden, die nun noch finalisiert werden müsse. Betroffen waren kanadische Produkte im Wert von insgesamt 20 Milliarden Dollar angekündigt worden, darunter Wein, Hockeyschläger und Zement.
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HEUTE6:01 Uhr
US-südkoreanisches Manöver endet früher als geplant
Das aktuelle gemeinsame Militärmanöver von Südkorea und USA endet bereits am 21. August, statt wie geplant am 27. August. Das teilte der Generalstab der südkoreanischen Armee mit. Angaben zu den Gründen wurden nicht gemacht; die Entscheidung erfolgte kurz nach Kritik des US-Präsidenten am Umfang der Militärübungen.
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HEUTE5:24 Uhr
Alhambra in Granada wegen Schäden geschlossen
In der südspanischen Stadt Granada wurde die Alhambra nach einem zweiten Erdbeben binnen weniger Tage wegen Schäden geschlossen worden. Festgestellt wurden Schäden an „nicht-tragenden Elementen“ wie Zinnen, Putzflächen und Dekorationselemente. Es besteht keine Einsturzgefahr.
In Granada gab es bei einem weiteren mittelschweren Erdbeben vor allem Schäden durch herabfallende Fassaden- und Dachtrümmer.
Foto: Arsenio Zurita/EUROPA PRESS/dpa
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HEUTE5:08 Uhr
Kfz-Versicherung kosten etwas mehr als 2025
Die Preise für Auto-Versicherungswechsler liegen laut Verivox im Mittel 1,3 Prozent über dem Vorjahr; verglichen wurden 33 Versicherungsgesellschaften ohne Marktführer HUK Coburg. Eine Kfz-Haftpflichtversicherung ist demnach aktuell drei Prozent günstiger als im Vorjahr, Haftpflicht mit Teilkasko minimal teurer, Haftpflicht mit Vollkasko stieg um 2,5 Prozent. Die HUK Coburg rechnet auch 2026 mit steigenden Preisen.
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HEUTE5:00 Uhr
UN warnen vor Langzeitfolgen des Irankriegs für Hunger
Das UN-Welternährungsprogramm und das SIPRI fürchten, der Irankrieg könne Krisenregionen nachhaltig beeinträchtigen. Die Weltmarktpreise für Grundnahrungsmittel seien auf dem höchsten Stand seit dreieinhalb Jahren. Sie forderten die Bundesregierung auf, die Ausgaben für die Bekämpfung von Hunger in der Welt deutlich zu erhöhen.
Linken-Chefin Ines Schwerdtner. - Foto: via dts Nachrichtenagentur
HEUTE12:26 Uhr
Spritpreise in Deutschland deutlich gestiegen
Laut ADAC kostete Super E10 im bundesweiten Durchschnitt zuletzt rund 2,162 Euro pro Liter, 3,7 Cent mehr als in der Vorwoche. Diesel verteuerte sich auf 2,253 Euro pro Liter (plus 5,3 Cent). Der ADAC nennt das Niveau zu hoch: Niedrigwasser auf dem Rhein und der Ölpreis trugen zur Verteuerung bei, erklärten es aber nicht vollständig.
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HEUTE12:15 Uhr
Blitz und Donner – Gewitter bringen Unwettergefahr
Der Wetterdienst warnt am Abend vom Westen her vor schweren Gewittern mit Starkregen, Hagel und Sturmböen. Nachts ziehen diese von Rheinland-Pfalz bis nach Sachsen, auch südlich der Donau gibt es Gewitter. Donnerstag drohen im Norden und Süden Schauer, am Alpenrand mehrstündiger Starkregen.
Dunkle Wolken und Gewitter ziehen nach der Vorhersage des Deutschen Wetterdiensts aus Westen heran. (Archivbild)
Foto: Jan Woitas/dpa
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HEUTE11:55 Uhr
Inflation in Großbritannien im Juli wegen Gaspreisen deutlich gestiegen
Die Verbraucherpreise in Großbritannien stiegen im Juli vor allem wegen steigender Gaskosten für die Haushalte deutlich. Die Inflation im Jahresvergleich lag bei 2,9 Prozent, nach 2,6 Prozent im Juni. Laut dem Statistikamt verteuerte sich Haushaltsenergie um 13 Prozent, es sei der stärkste Anstieg der Gaspreise seit fast vier Jahren.
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HEUTE11:31 Uhr
RKI: Mehr als ein Drittel der Deutschen schläft zu wenig
Dem RKI zufolge schlafen 39 Prozent Menschen in Deutschland weniger als sieben Stunden, am Wochenende sind es 23 Prozent. Vor allem Männer zwischen 45 und 64 Jahren sind mit 53 Prozent betroffen. Aus der Untersuchung geht laut RKI auch ein Zusammenhang zwischen der Schlafdauer und Risiken wie Bluthochdruck, Adipositas, Diabetes und Herzkreislauferkrankungen hervor.
SPD-Chef Lars Klingbeil fordert, dass sich Privatversicherte künftig an der gesetzlichen Pflegeversicherung beteiligen und die Pflege mitfinanzieren.Die SPD-Bundestagsfraktion verlangt einen Strukturausgleich zwischen gesetzlicher und privater Pflegeversicherung, weil die gesetzliche Kasse mehr ältere, pflegeintensivere und kostenaufwändigere Versicherte hat.
Klingbeil reagiert auf Kritik an seinem Steuerentwurf.
Foto: Kay Nietfeld/dpa
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HEUTE10:46 Uhr
Bewährungsstrafen für Steuerhinterziehung in Millionenhöhe in Sachsen-Anhalt
Das Landgericht Halle in Sachsen-Anhalt verurteilte drei Angeklagte wegen Steuerhinterziehung mit Medizinmaterial im großen Stil zu Bewährungsstrafen. Sie erhielten Strafen zwischen zehn Monaten und zwei Jahren. Das Gericht ordnete die Einziehung von über einer Million Euro an Taterträgen an.
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HEUTE10:33 Uhr
Linken-Chefin hält an Enteignungen fest: „Das müssen wir uns leisten können“
Linken-Chefin Ines Schwerdtner hält an der Enteignung von Wohnkonzernen fest. Die Umsetzung des „Deutschen Wohnen & Co. enteignen“-Volksentscheid müsse in der Koalition besprochen werden. Die SPD lehnt das ab. Die Bundesregierung kündigte ein Gesetz an, um den Ländern Enteignungen zu verbieten.
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HEUTE9:54 Uhr
Japan nennt US-Sanktionen gegen IStGH-Präsidentin Akane „sehr bedauerlich“
Japan hat US-Sanktionen gegen die Präsidentin des Internationalen Strafgerichtshofs, Tomoko Akane, als „sehr bedauerlich“ bezeichnet. US-Außenminister Marco Rubio begründete die Sanktionen mit einer Politisierung des Gerichts, das seine Befugnisse „böswillig missbraucht und sein Mandat überschritten hat“. Washington sanktionierte zudem den IStGH-Ankläger Abdoulaye Seye .
US-Außenminister Marco Rubio: Die USA verhängten Sanktionen gegen IStGH-Mitarbeiter (Symbolbild).
Foto: Brendan Smialowski/POOL/AFP via Getty Images
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HEUTE9:31 Uhr
Mehr ausländische Berufe anerkannt
2025 wurden 86.600 ausländische Berufsabschlüsse anerkannt, knapp 10 Prozent mehr als 2024. Die meisten Anerkennungen kamen erneut aus der Türkei (9.800), der Ukraine (8.300), Syrien (6.100), Indien und Tunesien (je 5.400). Am häufigsten anerkannt wurden Pflegefachkräfte (32.000), Ärzte (13.900) und Ingenieure (4.600).
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HEUTE9:12 Uhr
OpenAI startet Werbung bei ChatGPT
OpenAI aktiviert am 24. August in 31 europäischen Märkten, darunter auch Deutschland, Werbung für ChatGPT. Anzeigen sollen klar von Antworten getrennt sein. Werbetreibende sollen keinen Zugriff auf Chatverläufe erhalten. Wer keine Werbung will kann auf ChatGPT Plus (monatlich 23 Euro) oder Pro (229 Euro) umsteigen.
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Schwertransporterunfall: Gesperrte Autobahn A2 wieder frei
Die A2 bei Kamen in NRW ist nach fast 30 Stunden wieder für den Verkehr freigegeben worden. Alle Bergungs- und Reparaturarbeiten nach einem Unfall eines Schwertransporter seien bis Mittwochmorgen um 6 Uhr beendet worden. Die Arbeiten waren laut Polizei kompliziert.
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Sozialverband fordert geringere Stromsteuer
Der Sozialverband Deutschland fordert wegen hoher Energiepreise eine Senkung der Stromsteuer für private Haushalte. Vorstandschefin Michaela Engelmeier sagte, es müsse endlich ein funktionierender staatlicher Direktzahlungsmechanismus geschaffen werden.
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HEUTE8:40 Uhr
ADAC: Gelockertes Lkw-Fahrverbot hat kaum Auswirkungen auf Verkehr
Die Lockerung des Lkw-Fahrverbots an Sonntagen wegen des Niedrigwassers hatte laut ADAC kaum Auswirkungen auf den Verkehr.Auch im Vergleich zum Sonntag des Vorjahres gebe es keine Auffälligkeiten. Auch der Speditionsverband BGL sieht keine großen Folgen im Verkehr.
Der ADAC sah bisher kaum größere Staus wegen dem teilweise aufgehobenen Sonntagsfahrverbot für Lkw wegen des Niedrigwassers.
Foto: Ralf Hirschberger/ZB/dpa
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HEUTE8:24 Uhr
Bundesbehörde nennt Details zu Boeing-Vorfall in München
Eine Boeing 787-9 von Vietnam Airlines berührte am 15. August beim Start die Piste und hob spät ab, es wurden mögliche Reifenspuren gefunden. Die Bundesanstalt für Flugunfalluntersuchung untersuchen derzeit den Flugschreiber. Warum der Flieger nicht ausreichend beschleunigen konnte, ist noch unklar.
Jedes vierte Unternehmen fürchtet um seine Wettbewerbsfähigkeit
Laut einer ifo-Befragung im Juli fürchtet jedes vierte Unternehmen in Deutschland (25,4 Prozent), auf Märkten außerhalb der EU an Wettbewerbsfähigkeit zu verlieren. 17 Prozent sehen eine Verschlechterung innerhalb der EU. Die einzige positive Ausnahme ist die Getränkeindustrie – sie konnte ihre Position bei beidem verbessern.
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HEUTE7:55 Uhr
OpenAI stärkt nach KI-Hacks Schutzvorkehrungen bei Tests
Der ChatGPT-Entwickler OpenAI verschärft nach Hacks durch KI-Software die Sicherheitsvorkehrungen bei Tests. Automatisierte Systeme sollen Aktivitäten der KI-Modelle überwachen – und bei Verdacht binnen 30 Minuten Menschen benachrichtigen. Wird binnen 30 Minuten von diesen kein Fehlalarm bestätigt, stoppen die Aktivitäten. Einige Tests wurden ausgesetzt.
Frankreich erlaubt Sterbehilfe – Gesetz in Kraft gesetzt
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat das Sterbehilfe-Gesetz unterzeichnet; es wurde am Mittwoch im Amtsblatt veröffentlicht. Damit erhalten unheilbar kranke, volljährige Menschen in Frankreich das Recht, sich unter strengen Auflagen beim Suizid helfen zu lassen. Ein Arzt kann das tödliche Mittel erst nach Beratung mit anderen verschreiben, die Patienten müssen es in der Regel selbst einnehmen.
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HEUTE7:18 Uhr
Liberia will bis zu 1.200 Migranten aus den USA aufnehmen
Liberia will binnen eines Jahres bis zu 1.200 aus den USA abgeschobene Migranten aufnehmen. Eine erste Gruppe von 20 Migranten soll morgen eintreffen, teilte die liberianische Regierung mit. Sie handle aus „rein humanitären Gründen“ und habe von den USA „weder eine Entschädigung noch das Versprechen einer Gegenleistung dafür gefordert oder erhalten“.
Der frühere ukrainische Verteidigungsminister Mychailo Fedorow ruft dazu auf, trotz des Ukrainekrieges einen Weg zu legalen Wahlen in der Ukraine zu finden. Die Demokratie dürfe nicht als Geisel genommen werden. Fedorow schied am 15. Juli nach nur sechs Monaten als Verteidigungsminister aus, was tagelange Proteste auslöste.
Mychajlo Fedorow (Archivbild).
Foto: via dts Nachrichtenagentur
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HEUTE7:04 Uhr
Hubig will Klimaanlagen in Mietwohnungen erleichtern
Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) wirbt für eine Verankerung der Klimaanpassung als Gemeinschaftsaufgabe im Grundgesetz aus. Änderungen im Mietrecht könnten zudem einen besseren Hitzeschutz bei Klimaanlagen oder Sonnenblenden ermöglichen.Bauministerin Verena Hubertz (SPD) sieht in strengeren Hitzeschutzvorgaben keinen Widerspruch zum Ziel einer Beschleunigung des Wohnungsbaus.
Klimageräte auf einem Dach. Mit der Zahl der Hitzetage in Deutschland ist auch die Nachfrage nach Klimaanlagen kräftig gewachsen.
Foto: Martin Gerten/dpa/dpa
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HEUTE6:25 Uhr
Nach Raketenbeschuss: Emirate stoppen Handel und Finanzgeschäfte mit Iran
Die Vereinigten Arabischen Emirate setzen bis auf Weiteres den gesamten Handel, kommerzielle Austausch und Finanztransaktionen mit dem Iran aus. Anlass ist die jüngste Eskalation. Laut Emiraten feuerte der Iran erstmals seit zwei Monaten wieder ballistische Raketen auf das Land ab.
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HEUTE6:17 Uhr
Trump setzt geplante Zölle gegen Kanada in letzter Minute aus
US-Präsident Donald Trump hat geplante Zölle von 50 Prozent auf bestimmte kanadische Güter kurz vor Inkrafttreten für drei Tage suspendiert. Bei den Gesprächen mit Kanadas Regierungschef Mark Carney sei eine Einigung erzielt worden, die nun noch finalisiert werden müsse. Betroffen waren kanadische Produkte im Wert von insgesamt 20 Milliarden Dollar angekündigt worden, darunter Wein, Hockeyschläger und Zement.
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US-südkoreanisches Manöver endet früher als geplant
Das aktuelle gemeinsame Militärmanöver von Südkorea und USA endet bereits am 21. August, statt wie geplant am 27. August. Das teilte der Generalstab der südkoreanischen Armee mit. Angaben zu den Gründen wurden nicht gemacht; die Entscheidung erfolgte kurz nach Kritik des US-Präsidenten am Umfang der Militärübungen.
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Alhambra in Granada wegen Schäden geschlossen
In der südspanischen Stadt Granada wurde die Alhambra nach einem zweiten Erdbeben binnen weniger Tage wegen Schäden geschlossen worden. Festgestellt wurden Schäden an „nicht-tragenden Elementen“ wie Zinnen, Putzflächen und Dekorationselemente. Es besteht keine Einsturzgefahr.
In Granada gab es bei einem weiteren mittelschweren Erdbeben vor allem Schäden durch herabfallende Fassaden- und Dachtrümmer.
Foto: Arsenio Zurita/EUROPA PRESS/dpa
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Kfz-Versicherung kosten etwas mehr als 2025
Die Preise für Auto-Versicherungswechsler liegen laut Verivox im Mittel 1,3 Prozent über dem Vorjahr; verglichen wurden 33 Versicherungsgesellschaften ohne Marktführer HUK Coburg. Eine Kfz-Haftpflichtversicherung ist demnach aktuell drei Prozent günstiger als im Vorjahr, Haftpflicht mit Teilkasko minimal teurer, Haftpflicht mit Vollkasko stieg um 2,5 Prozent. Die HUK Coburg rechnet auch 2026 mit steigenden Preisen.
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UN warnen vor Langzeitfolgen des Irankriegs für Hunger
Das UN-Welternährungsprogramm und das SIPRI fürchten, der Irankrieg könne Krisenregionen nachhaltig beeinträchtigen. Die Weltmarktpreise für Grundnahrungsmittel seien auf dem höchsten Stand seit dreieinhalb Jahren. Sie forderten die Bundesregierung auf, die Ausgaben für die Bekämpfung von Hunger in der Welt deutlich zu erhöhen.
Linken-Chefin Ines Schwerdtner. - Foto: via dts Nachrichtenagentur
HEUTE10:33 Uhr
Linken-Chefin hält an Enteignungen fest: „Das müssen wir uns leisten können“
Linken-Chefin Ines Schwerdtner hält an der Enteignung von Wohnkonzernen fest. Die Umsetzung des „Deutschen Wohnen & Co. enteignen“-Volksentscheid müsse in der Koalition besprochen werden. Die SPD lehnt das ab. Die Bundesregierung kündigte ein Gesetz an, um den Ländern Enteignungen zu verbieten.
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Japan nennt US-Sanktionen gegen IStGH-Präsidentin Akane „sehr bedauerlich“
Japan hat US-Sanktionen gegen die Präsidentin des Internationalen Strafgerichtshofs, Tomoko Akane, als „sehr bedauerlich“ bezeichnet. US-Außenminister Marco Rubio begründete die Sanktionen mit einer Politisierung des Gerichts, das seine Befugnisse „böswillig missbraucht und sein Mandat überschritten hat“. Washington sanktionierte zudem den IStGH-Ankläger Abdoulaye Seye .
US-Außenminister Marco Rubio: Die USA verhängten Sanktionen gegen IStGH-Mitarbeiter (Symbolbild).
Foto: Brendan Smialowski/POOL/AFP via Getty Images
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HEUTE9:31 Uhr
Mehr ausländische Berufe anerkannt
2025 wurden 86.600 ausländische Berufsabschlüsse anerkannt, knapp 10 Prozent mehr als 2024. Die meisten Anerkennungen kamen erneut aus der Türkei (9.800), der Ukraine (8.300), Syrien (6.100), Indien und Tunesien (je 5.400). Am häufigsten anerkannt wurden Pflegefachkräfte (32.000), Ärzte (13.900) und Ingenieure (4.600).
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HEUTE9:12 Uhr
OpenAI startet Werbung bei ChatGPT
OpenAI aktiviert am 24. August in 31 europäischen Märkten, darunter auch Deutschland, Werbung für ChatGPT. Anzeigen sollen klar von Antworten getrennt sein. Werbetreibende sollen keinen Zugriff auf Chatverläufe erhalten. Wer keine Werbung will kann auf ChatGPT Plus (monatlich 23 Euro) oder Pro (229 Euro) umsteigen.
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Schwertransporterunfall: Gesperrte Autobahn A2 wieder frei
Die A2 bei Kamen in NRW ist nach fast 30 Stunden wieder für den Verkehr freigegeben worden. Alle Bergungs- und Reparaturarbeiten nach einem Unfall eines Schwertransporter seien bis Mittwochmorgen um 6 Uhr beendet worden. Die Arbeiten waren laut Polizei kompliziert.
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HEUTE8:55 Uhr
Sozialverband fordert geringere Stromsteuer
Der Sozialverband Deutschland fordert wegen hoher Energiepreise eine Senkung der Stromsteuer für private Haushalte. Vorstandschefin Michaela Engelmeier sagte, es müsse endlich ein funktionierender staatlicher Direktzahlungsmechanismus geschaffen werden.
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HEUTE8:40 Uhr
ADAC: Gelockertes Lkw-Fahrverbot hat kaum Auswirkungen auf Verkehr
Die Lockerung des Lkw-Fahrverbots an Sonntagen wegen des Niedrigwassers hatte laut ADAC kaum Auswirkungen auf den Verkehr.Auch im Vergleich zum Sonntag des Vorjahres gebe es keine Auffälligkeiten. Auch der Speditionsverband BGL sieht keine großen Folgen im Verkehr.
Der ADAC sah bisher kaum größere Staus wegen dem teilweise aufgehobenen Sonntagsfahrverbot für Lkw wegen des Niedrigwassers.
Foto: Ralf Hirschberger/ZB/dpa
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Bundesbehörde nennt Details zu Boeing-Vorfall in München
Eine Boeing 787-9 von Vietnam Airlines berührte am 15. August beim Start die Piste und hob spät ab, es wurden mögliche Reifenspuren gefunden. Die Bundesanstalt für Flugunfalluntersuchung untersuchen derzeit den Flugschreiber. Warum der Flieger nicht ausreichend beschleunigen konnte, ist noch unklar.
Jedes vierte Unternehmen fürchtet um seine Wettbewerbsfähigkeit
Laut einer ifo-Befragung im Juli fürchtet jedes vierte Unternehmen in Deutschland (25,4 Prozent), auf Märkten außerhalb der EU an Wettbewerbsfähigkeit zu verlieren. 17 Prozent sehen eine Verschlechterung innerhalb der EU. Die einzige positive Ausnahme ist die Getränkeindustrie – sie konnte ihre Position bei beidem verbessern.
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OpenAI stärkt nach KI-Hacks Schutzvorkehrungen bei Tests
Der ChatGPT-Entwickler OpenAI verschärft nach Hacks durch KI-Software die Sicherheitsvorkehrungen bei Tests. Automatisierte Systeme sollen Aktivitäten der KI-Modelle überwachen – und bei Verdacht binnen 30 Minuten Menschen benachrichtigen. Wird binnen 30 Minuten von diesen kein Fehlalarm bestätigt, stoppen die Aktivitäten. Einige Tests wurden ausgesetzt.
Frankreich erlaubt Sterbehilfe – Gesetz in Kraft gesetzt
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat das Sterbehilfe-Gesetz unterzeichnet; es wurde am Mittwoch im Amtsblatt veröffentlicht. Damit erhalten unheilbar kranke, volljährige Menschen in Frankreich das Recht, sich unter strengen Auflagen beim Suizid helfen zu lassen. Ein Arzt kann das tödliche Mittel erst nach Beratung mit anderen verschreiben, die Patienten müssen es in der Regel selbst einnehmen.
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HEUTE7:18 Uhr
Liberia will bis zu 1.200 Migranten aus den USA aufnehmen
Liberia will binnen eines Jahres bis zu 1.200 aus den USA abgeschobene Migranten aufnehmen. Eine erste Gruppe von 20 Migranten soll morgen eintreffen, teilte die liberianische Regierung mit. Sie handle aus „rein humanitären Gründen“ und habe von den USA „weder eine Entschädigung noch das Versprechen einer Gegenleistung dafür gefordert oder erhalten“.
Der frühere ukrainische Verteidigungsminister Mychailo Fedorow ruft dazu auf, trotz des Ukrainekrieges einen Weg zu legalen Wahlen in der Ukraine zu finden. Die Demokratie dürfe nicht als Geisel genommen werden. Fedorow schied am 15. Juli nach nur sechs Monaten als Verteidigungsminister aus, was tagelange Proteste auslöste.
Mychajlo Fedorow (Archivbild).
Foto: via dts Nachrichtenagentur
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Hubig will Klimaanlagen in Mietwohnungen erleichtern
Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) wirbt für eine Verankerung der Klimaanpassung als Gemeinschaftsaufgabe im Grundgesetz aus. Änderungen im Mietrecht könnten zudem einen besseren Hitzeschutz bei Klimaanlagen oder Sonnenblenden ermöglichen.Bauministerin Verena Hubertz (SPD) sieht in strengeren Hitzeschutzvorgaben keinen Widerspruch zum Ziel einer Beschleunigung des Wohnungsbaus.
Klimageräte auf einem Dach. Mit der Zahl der Hitzetage in Deutschland ist auch die Nachfrage nach Klimaanlagen kräftig gewachsen.
Foto: Martin Gerten/dpa/dpa
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Nach Raketenbeschuss: Emirate stoppen Handel und Finanzgeschäfte mit Iran
Die Vereinigten Arabischen Emirate setzen bis auf Weiteres den gesamten Handel, kommerzielle Austausch und Finanztransaktionen mit dem Iran aus. Anlass ist die jüngste Eskalation. Laut Emiraten feuerte der Iran erstmals seit zwei Monaten wieder ballistische Raketen auf das Land ab.
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Trump setzt geplante Zölle gegen Kanada in letzter Minute aus
US-Präsident Donald Trump hat geplante Zölle von 50 Prozent auf bestimmte kanadische Güter kurz vor Inkrafttreten für drei Tage suspendiert. Bei den Gesprächen mit Kanadas Regierungschef Mark Carney sei eine Einigung erzielt worden, die nun noch finalisiert werden müsse. Betroffen waren kanadische Produkte im Wert von insgesamt 20 Milliarden Dollar angekündigt worden, darunter Wein, Hockeyschläger und Zement.
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US-südkoreanisches Manöver endet früher als geplant
Das aktuelle gemeinsame Militärmanöver von Südkorea und USA endet bereits am 21. August, statt wie geplant am 27. August. Das teilte der Generalstab der südkoreanischen Armee mit. Angaben zu den Gründen wurden nicht gemacht; die Entscheidung erfolgte kurz nach Kritik des US-Präsidenten am Umfang der Militärübungen.
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Alhambra in Granada wegen Schäden geschlossen
In der südspanischen Stadt Granada wurde die Alhambra nach einem zweiten Erdbeben binnen weniger Tage wegen Schäden geschlossen worden. Festgestellt wurden Schäden an „nicht-tragenden Elementen“ wie Zinnen, Putzflächen und Dekorationselemente. Es besteht keine Einsturzgefahr.
In Granada gab es bei einem weiteren mittelschweren Erdbeben vor allem Schäden durch herabfallende Fassaden- und Dachtrümmer.
Foto: Arsenio Zurita/EUROPA PRESS/dpa
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Kfz-Versicherung kosten etwas mehr als 2025
Die Preise für Auto-Versicherungswechsler liegen laut Verivox im Mittel 1,3 Prozent über dem Vorjahr; verglichen wurden 33 Versicherungsgesellschaften ohne Marktführer HUK Coburg. Eine Kfz-Haftpflichtversicherung ist demnach aktuell drei Prozent günstiger als im Vorjahr, Haftpflicht mit Teilkasko minimal teurer, Haftpflicht mit Vollkasko stieg um 2,5 Prozent. Die HUK Coburg rechnet auch 2026 mit steigenden Preisen.
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UN warnen vor Langzeitfolgen des Irankriegs für Hunger
Das UN-Welternährungsprogramm und das SIPRI fürchten, der Irankrieg könne Krisenregionen nachhaltig beeinträchtigen. Die Weltmarktpreise für Grundnahrungsmittel seien auf dem höchsten Stand seit dreieinhalb Jahren. Sie forderten die Bundesregierung auf, die Ausgaben für die Bekämpfung von Hunger in der Welt deutlich zu erhöhen.
Ein Lkw überquert am 18. August 2026 in Fort Erie, Ontario, die Peace Bridge zwischen Kanada und den Vereinigten Staaten. - Foto: Cole Burston/AFP via Getty Images
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OpenAI startet Werbung bei ChatGPT
OpenAI aktiviert am 24. August in 31 europäischen Märkten, darunter auch Deutschland, Werbung für ChatGPT. Anzeigen sollen klar von Antworten getrennt sein. Werbetreibende sollen keinen Zugriff auf Chatverläufe erhalten. Wer keine Werbung will kann auf ChatGPT Plus (monatlich 23 Euro) oder Pro (229 Euro) umsteigen.
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Schwertransporterunfall: Gesperrte Autobahn A2 wieder frei
Die A2 bei Kamen in NRW ist nach fast 30 Stunden wieder für den Verkehr freigegeben worden. Alle Bergungs- und Reparaturarbeiten nach einem Unfall eines Schwertransporter seien bis Mittwochmorgen um 6 Uhr beendet worden. Die Arbeiten waren laut Polizei kompliziert.
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Sozialverband fordert geringere Stromsteuer
Der Sozialverband Deutschland fordert wegen hoher Energiepreise eine Senkung der Stromsteuer für private Haushalte. Vorstandschefin Michaela Engelmeier sagte, es müsse endlich ein funktionierender staatlicher Direktzahlungsmechanismus geschaffen werden.
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ADAC: Gelockertes Lkw-Fahrverbot hat kaum Auswirkungen auf Verkehr
Die Lockerung des Lkw-Fahrverbots an Sonntagen wegen des Niedrigwassers hatte laut ADAC kaum Auswirkungen auf den Verkehr.Auch im Vergleich zum Sonntag des Vorjahres gebe es keine Auffälligkeiten. Auch der Speditionsverband BGL sieht keine großen Folgen im Verkehr.
Der ADAC sah bisher kaum größere Staus wegen dem teilweise aufgehobenen Sonntagsfahrverbot für Lkw wegen des Niedrigwassers.
Foto: Ralf Hirschberger/ZB/dpa
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HEUTE8:24 Uhr
Bundesbehörde nennt Details zu Boeing-Vorfall in München
Eine Boeing 787-9 von Vietnam Airlines berührte am 15. August beim Start die Piste und hob spät ab, es wurden mögliche Reifenspuren gefunden. Die Bundesanstalt für Flugunfalluntersuchung untersuchen derzeit den Flugschreiber. Warum der Flieger nicht ausreichend beschleunigen konnte, ist noch unklar.
Jedes vierte Unternehmen fürchtet um seine Wettbewerbsfähigkeit
Laut einer ifo-Befragung im Juli fürchtet jedes vierte Unternehmen in Deutschland (25,4 Prozent), auf Märkten außerhalb der EU an Wettbewerbsfähigkeit zu verlieren. 17 Prozent sehen eine Verschlechterung innerhalb der EU. Die einzige positive Ausnahme ist die Getränkeindustrie – sie konnte ihre Position bei beidem verbessern.
Wollen Sie hierzu mehr erfahren?
HEUTE7:55 Uhr
OpenAI stärkt nach KI-Hacks Schutzvorkehrungen bei Tests
Der ChatGPT-Entwickler OpenAI verschärft nach Hacks durch KI-Software die Sicherheitsvorkehrungen bei Tests. Automatisierte Systeme sollen Aktivitäten der KI-Modelle überwachen – und bei Verdacht binnen 30 Minuten Menschen benachrichtigen. Wird binnen 30 Minuten von diesen kein Fehlalarm bestätigt, stoppen die Aktivitäten. Einige Tests wurden ausgesetzt.
Frankreich erlaubt Sterbehilfe – Gesetz in Kraft gesetzt
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat das Sterbehilfe-Gesetz unterzeichnet; es wurde am Mittwoch im Amtsblatt veröffentlicht. Damit erhalten unheilbar kranke, volljährige Menschen in Frankreich das Recht, sich unter strengen Auflagen beim Suizid helfen zu lassen. Ein Arzt kann das tödliche Mittel erst nach Beratung mit anderen verschreiben, die Patienten müssen es in der Regel selbst einnehmen.
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Liberia will bis zu 1.200 Migranten aus den USA aufnehmen
Liberia will binnen eines Jahres bis zu 1.200 aus den USA abgeschobene Migranten aufnehmen. Eine erste Gruppe von 20 Migranten soll morgen eintreffen, teilte die liberianische Regierung mit. Sie handle aus „rein humanitären Gründen“ und habe von den USA „weder eine Entschädigung noch das Versprechen einer Gegenleistung dafür gefordert oder erhalten“.
Der frühere ukrainische Verteidigungsminister Mychailo Fedorow ruft dazu auf, trotz des Ukrainekrieges einen Weg zu legalen Wahlen in der Ukraine zu finden. Die Demokratie dürfe nicht als Geisel genommen werden. Fedorow schied am 15. Juli nach nur sechs Monaten als Verteidigungsminister aus, was tagelange Proteste auslöste.
Mychajlo Fedorow (Archivbild).
Foto: via dts Nachrichtenagentur
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HEUTE7:04 Uhr
Hubig will Klimaanlagen in Mietwohnungen erleichtern
Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) wirbt für eine Verankerung der Klimaanpassung als Gemeinschaftsaufgabe im Grundgesetz aus. Änderungen im Mietrecht könnten zudem einen besseren Hitzeschutz bei Klimaanlagen oder Sonnenblenden ermöglichen.
Klimageräte auf einem Dach. Mit der Zahl der Hitzetage in Deutschland ist auch die Nachfrage nach Klimaanlagen kräftig gewachsen.
Foto: Martin Gerten/dpa/dpa
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HEUTE6:25 Uhr
Nach Raketenbeschuss: Emirate stoppen Handel und Finanzgeschäfte mit Iran
Die Vereinigten Arabischen Emirate setzen bis auf Weiteres den gesamten Handel, kommerzielle Austausch und Finanztransaktionen mit dem Iran aus. Anlass ist die jüngste Eskalation. Laut Emiraten feuerte der Iran erstmals seit zwei Monaten wieder ballistische Raketen auf das Land ab.
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HEUTE6:17 Uhr
Trump setzt geplante Zölle gegen Kanada in letzter Minute aus
US-Präsident Donald Trump hat geplante Zölle von 50 Prozent auf bestimmte kanadische Güter kurz vor Inkrafttreten für drei Tage suspendiert. Bei den Gesprächen mit Kanadas Regierungschef Mark Carney sei eine Einigung erzielt worden, die nun noch finalisiert werden müsse. Betroffen waren kanadische Produkte im Wert von insgesamt 20 Milliarden Dollar angekündigt worden, darunter Wein, Hockeyschläger und Zement.
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HEUTE6:01 Uhr
US-südkoreanisches Manöver endet früher als geplant
Das aktuelle gemeinsame Militärmanöver von Südkorea und USA endet bereits am 21. August, statt wie geplant am 27. August. Das teilte der Generalstab der südkoreanischen Armee mit. Angaben zu den Gründen wurden nicht gemacht; die Entscheidung erfolgte kurz nach Kritik des US-Präsidenten am Umfang der Militärübungen.
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HEUTE5:24 Uhr
Alhambra in Granada wegen Schäden geschlossen
In der südspanischen Stadt Granada wurde die Alhambra nach einem zweiten Erdbeben binnen weniger Tage wegen Schäden geschlossen worden. Festgestellt wurden Schäden an „nicht-tragenden Elementen“ wie Zinnen, Putzflächen und Dekorationselemente. Es besteht keine Einsturzgefahr.
In Granada gab es bei einem weiteren mittelschweren Erdbeben vor allem Schäden durch herabfallende Fassaden- und Dachtrümmer.
Foto: Arsenio Zurita/EUROPA PRESS/dpa
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HEUTE5:08 Uhr
Kfz-Versicherung kosten etwas mehr als 2025
Die Preise für Auto-Versicherungswechsler liegen laut Verivox im Mittel 1,3 Prozent über dem Vorjahr; verglichen wurden 33 Versicherungsgesellschaften ohne Marktführer HUK Coburg. Eine Kfz-Haftpflichtversicherung ist demnach aktuell drei Prozent günstiger als im Vorjahr, Haftpflicht mit Teilkasko minimal teurer, Haftpflicht mit Vollkasko stieg um 2,5 Prozent. Die HUK Coburg rechnet auch 2026 mit steigenden Preisen.
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HEUTE5:00 Uhr
UN warnen vor Langzeitfolgen des Irankriegs für Hunger
Das UN-Welternährungsprogramm und das SIPRI fürchten, der Irankrieg könne Krisenregionen nachhaltig beeinträchtigen. Die Weltmarktpreise für Grundnahrungsmittel seien auf dem höchsten Stand seit dreieinhalb Jahren. Sie forderten die Bundesregierung auf, die Ausgaben für die Bekämpfung von Hunger in der Welt deutlich zu erhöhen.
Ein Lkw überquert am 18. August 2026 in Fort Erie, Ontario, die Peace Bridge zwischen Kanada und den Vereinigten Staaten. - Foto: Cole Burston/AFP via Getty Images
HEUTE8:55 Uhr
Sozialverband fordert geringere Stromsteuer
Der Sozialverband Deutschland fordert wegen hoher Energiepreise eine Senkung der Stromsteuer für private Haushalte. Vorstandschefin Michaela Engelmeier sagte, es müsse endlich ein funktionierender staatlicher Direktzahlungsmechanismus geschaffen werden.
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HEUTE8:40 Uhr
ADAC: Gelockertes Lkw-Fahrverbot hat kaum Auswirkungen auf Verkehr
Die Lockerung des Lkw-Fahrverbots an Sonntagen wegen des Niedrigwassers hatte laut ADAC kaum Auswirkungen auf den Verkehr.Auch im Vergleich zum Sonntag des Vorjahres gebe es keine Auffälligkeiten. Auch der Speditionsverband BGL sieht keine großen Folgen im Verkehr.
Der ADAC sah bisher kaum größere Staus wegen dem teilweise aufgehobenen Sonntagsfahrverbot für Lkw wegen des Niedrigwassers.
Foto: Ralf Hirschberger/ZB/dpa
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HEUTE8:24 Uhr
Bundesbehörde nennt Details zu Boeing-Vorfall in München
Eine Boeing 787-9 von Vietnam Airlines berührte am 15. August beim Start die Piste und hob spät ab, es wurden mögliche Reifenspuren gefunden. Die Bundesanstalt für Flugunfalluntersuchung untersuchen derzeit den Flugschreiber. Warum der Flieger nicht ausreichend beschleunigen konnte, ist noch unklar.
Jedes vierte Unternehmen fürchtet um seine Wettbewerbsfähigkeit
Laut einer Ifo-Befragung im Juli fürchtet jedes vierte Unternehmen in Deutschland (25,4 Prozent), auf Märkten außerhalb der EU an Wettbewerbsfähigkeit zu verlieren. 17 Prozent sehen eine Verschlechterung innerhalb der EU. Die einzige positive Ausnahme ist die Getränkeindustrie – sie konnte ihre Position bei beidem verbessern.
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HEUTE7:55 Uhr
OpenAI stärkt nach KI-Hacks Schutzvorkehrungen bei Tests
Der ChatGPT-Entwickler OpenAI verschärft nach Hacks durch KI-Software die Sicherheitsvorkehrungen bei Tests. Automatisierte Systeme sollen Aktivitäten der KI-Modelle überwachen – und bei Verdacht binnen 30 Minuten Menschen benachrichtigen. Wird binnen 30 Minuten von diesen kein Fehlalarm bestätigt, stoppen die Aktivitäten. Einige Tests wurden ausgesetzt.
Frankreich erlaubt Sterbehilfe – Gesetz in Kraft gesetzt
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat das Sterbehilfe-Gesetz unterzeichnet; es wurde am Mittwoch im Amtsblatt veröffentlicht. Damit erhalten unheilbar kranke, volljährige Menschen in Frankreich das Recht, sich unter strengen Auflagen beim Suizid helfen zu lassen. Ein Arzt kann das tödliche Mittel erst nach Beratung mit anderen verschreiben, die Patienten müssen es in der Regel selbst einnehmen.
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HEUTE7:18 Uhr
Liberia will bis zu 1.200 Migranten aus den USA aufnehmen
Liberia will binnen eines Jahres bis zu 1.200 aus den USA abgeschobene Migranten aufnehmen. Eine erste Gruppe von 20 Migranten soll morgen eintreffen, teilte die liberianische Regierung mit. Sie handle aus „rein humanitären Gründen“ und habe von den USA „weder eine Entschädigung noch das Versprechen einer Gegenleistung dafür gefordert oder erhalten“.
Der frühere ukrainische Verteidigungsminister Mychailo Fedorow ruft dazu auf, trotz des Ukrainekrieges einen Weg zu legalen Wahlen in der Ukraine zu finden. Die Demokratie dürfe nicht als Geisel genommen werden. Fedorow schied am 15. Juli nach nur sechs Monaten als Verteidigungsminister aus, was tagelange Proteste auslöste.
Mychajlo Fedorow (Archivbild).
Foto: via dts Nachrichtenagentur
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Hubig will Klimaanlagen in Mietwohnungen erleichtern
Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) wirbt für eine Verankerung der Klimaanpassung als Gemeinschaftsaufgabe im Grundgesetz aus. Änderungen im Mietrecht könnten zudem einen besseren Hitzeschutz bei Klimaanlagen oder Sonnenblenden ermöglichen.
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Nach Raketenbeschuss: Emirate stoppen Handel und Finanzgeschäfte mit Iran
Die Vereinigten Arabischen Emirate setzen bis auf Weiteres den gesamten Handel, kommerzielle Austausch und Finanztransaktionen mit dem Iran aus. Anlass ist die jüngste Eskalation. Laut Emiraten feuerte der Iran erstmals seit zwei Monaten wieder ballistische Raketen auf das Land ab.
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Trump setzt geplante Zölle gegen Kanada in letzter Minute aus
US-Präsident Donald Trump hat geplante Zölle von 50 Prozent auf bestimmte kanadische Güter kurz vor Inkrafttreten für drei Tage suspendiert. Bei den Gesprächen mit Kanadas Regierungschef Mark Carney sei eine Einigung erzielt worden, die nun noch finalisiert werden müsse. Betroffen waren kanadische Produkte im Wert von insgesamt 20 Milliarden Dollar angekündigt worden, darunter Wein, Hockeyschläger und Zement.
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US-südkoreanisches Manöver endet früher als geplant
Das aktuelle gemeinsame Militärmanöver von Südkorea und USA endet bereits am 21. August, statt wie geplant am 27. August. Das teilte der Generalstab der südkoreanischen Armee mit. Angaben zu den Gründen wurden nicht gemacht; die Entscheidung erfolgte kurz nach Kritik des US-Präsidenten am Umfang der Militärübungen.
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Alhambra in Granada wegen Schäden geschlossen
In der südspanischen Stadt Granada wurde die Alhambra nach einem zweiten Erdbeben binnen weniger Tage wegen Schäden geschlossen worden. Festgestellt wurden Schäden an „nicht-tragenden Elementen“ wie Zinnen, Putzflächen und Dekorationselemente. Es besteht keine Einsturzgefahr.
In Granada gab es bei einem weiteren mittelschweren Erdbeben vor allem Schäden durch herabfallende Fassaden- und Dachtrümmer.
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Kfz-Versicherung kosten etwas mehr als 2025
Die Preise für Auto-Versicherungswechsler liegen laut Verivox im Mittel 1,3 Prozent über dem Vorjahr; verglichen wurden 33 Versicherungsgesellschaften ohne Marktführer HUK Coburg. Eine Kfz-Haftpflichtversicherung ist demnach aktuell drei Prozent günstiger als im Vorjahr, Haftpflicht mit Teilkasko minimal teurer, Haftpflicht mit Vollkasko stieg um 2,5 Prozent. Die HUK Coburg rechnet auch 2026 mit steigenden Preisen.
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UN warnen vor Langzeitfolgen des Irankriegs für Hunger
Das UN-Welternährungsprogramm und das SIPRI fürchten, der Irankrieg könne Krisenregionen nachhaltig beeinträchtigen. Die Weltmarktpreise für Grundnahrungsmittel seien auf dem höchsten Stand seit dreieinhalb Jahren. Sie forderten die Bundesregierung auf, die Ausgaben für die Bekämpfung von Hunger in der Welt deutlich zu erhöhen.
Ein Lkw überquert am 18. August 2026 in Fort Erie, Ontario, die Peace Bridge zwischen Kanada und den Vereinigten Staaten. - Foto: Cole Burston/AFP via Getty Images
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OpenAI stärkt nach KI-Hacks Schutzvorkehrungen bei Tests
Der ChatGPT-Entwickler OpenAI verschärft nach Hacks durch KI-Software die Sicherheitsvorkehrungen bei Tests. Automatisierte Systeme sollen Aktivitäten der KI-Modelle überwachen – und bei Verdacht binnen 30 Minuten Menschen benachrichtigen. Wird binnen 30 Minuten von diesen kein Fehlalarm bestätigt, stoppen die Aktivitäten. Einige Tests wurden ausgesetzt.
Frankreich erlaubt Sterbehilfe – Gesetz in Kraft gesetzt
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat das Sterbehilfe-Gesetz unterzeichnet; es wurde am Mittwoch im Amtsblatt veröffentlicht. Damit erhalten unheilbar kranke, volljährige Menschen in Frankreich das Recht, sich unter strengen Auflagen beim Suizid helfen zu lassen. Ein Arzt kann das tödliche Mittel erst nach Beratung mit anderen verschreiben, die Patienten müssen es in der Regel selbst einnehmen.
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Liberia will bis zu 1.200 Migranten aus den USA aufnehmen
Liberia will binnen eines Jahres bis zu 1.200 aus den USA abgeschobene Migranten aufnehmen. Eine erste Gruppe von 20 Migranten soll morgen eintreffen, teilte die liberianische Regierung mit. Sie handle aus „rein humanitären Gründen“ und habe von den USA „weder eine Entschädigung noch das Versprechen einer Gegenleistung dafür gefordert oder erhalten“.
Der frühere ukrainische Verteidigungsminister Mychailo Fedorow ruft dazu auf, trotz des Ukrainekrieges einen Weg zu legalen Wahlen in der Ukraine zu finden. Die Demokratie dürfe nicht als Geisel genommen werden. Fedorow schied am 15. Juli nach nur sechs Monaten als Verteidigungsminister aus, was tagelange Proteste auslöste.
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Hubig will Klimaanlagen in Mietwohnungen erleichtern
Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) wirbt für eine Verankerung der Klimaanpassung als Gemeinschaftsaufgabe im Grundgesetz aus. Änderungen im Mietrecht könnten zudem einen besseren Hitzeschutz bei Klimaanlagen oder Sonnenblenden ermöglichen.
Klimageräte auf einem Dach. Mit der Zahl der Hitzetage in Deutschland ist auch die Nachfrage nach Klimaanlagen kräftig gewachsen.
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Nach Raketenbeschuss: Emirate stoppen Handel und Finanzgeschäfte mit Iran
Die Vereinigten Arabischen Emirate setzen bis auf Weiteres den gesamten Handel, kommerzielle Austausch und Finanztransaktionen mit dem Iran aus. Anlass ist die jüngste Eskalation. Laut Emiraten feuerte der Iran erstmals seit zwei Monaten wieder ballistische Raketen auf das Land ab.
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Trump setzt geplante Zölle gegen Kanada in letzter Minute aus
US-Präsident Donald Trump hat geplante Zölle von 50 Prozent auf bestimmte kanadische Güter kurz vor Inkrafttreten für drei Tage suspendiert. Bei den Gesprächen mit Kanadas Regierungschef Mark Carney sei eine Einigung erzielt worden, die nun noch finalisiert werden müsse. Betroffen waren kanadische Produkte im Wert von insgesamt 20 Milliarden Dollar angekündigt worden, darunter Wein, Hockeyschläger und Zement.
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US-südkoreanisches Manöver endet früher als geplant
Das aktuelle gemeinsame Militärmanöver von Südkorea und USA endet bereits am 21. August, statt wie geplant am 27. August. Das teilte der Generalstab der südkoreanischen Armee mit. Angaben zu den Gründen wurden nicht gemacht; die Entscheidung erfolgte kurz nach Kritik des US-Präsidenten am Umfang der Militärübungen.
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Alhambra in Granada wegen Schäden geschlossen
In der südspanischen Stadt Granada wurde die Alhambra nach einem zweiten Erdbeben binnen weniger Tage wegen Schäden geschlossen worden. Festgestellt wurden Schäden an „nicht-tragenden Elementen“ wie Zinnen, Putzflächen und Dekorationselemente. Es besteht keine Einsturzgefahr.
Ein Lkw überquert am 18. August 2026 in Fort Erie, Ontario, die Peace Bridge zwischen Kanada und den Vereinigten Staaten. - Foto: Cole Burston/AFP via Getty Images
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Nach Raketenbeschuss: Emirate stoppen Handel und Finanzgeschäfte mit Iran
Die Vereinigten Arabischen Emirate setzen bis auf Weiteres den gesamten Handel, kommerzielle Austausch und Finanztransaktionen mit dem Iran aus. Anlass ist die jüngste Eskalation. Laut Emiraten feuerte der Iran erstmals seit zwei Monaten wieder ballistische Raketen auf das Land ab.
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Trump setzt geplante Zölle gegen Kanada in letzter Minute aus
US-Präsident Donald Trump hat geplante Zölle von 50 Prozent auf bestimmte kanadische Güter kurz vor Inkrafttreten für drei Tage suspendiert. Bei den Gesprächen mit Kanadas Regierungschef Mark Carney sei eine Einigung erzielt worden, die nun noch finalisiert werden müsse. Betroffen waren kanadische Produkte im Wert von insgesamt 20 Milliarden Dollar angekündigt worden, darunter Wein, Hockeyschläger und Zement.
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US-südkoreanisches Manöver endet früher als geplant
Das aktuelle gemeinsame Militärmanöver von Südkorea und USA endet bereits am 21. August, statt wie geplant am 27. August. Das teilte der Generalstab der südkoreanischen Armee mit. Angaben zu den Gründen wurden nicht gemacht; die Entscheidung erfolgte kurz nach Kritik des US-Präsidenten am Umfang der Militärübungen.
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Alhambra in Granada wegen Schäden geschlossen
In der südspanischen Stadt Granada wurde die Alhambra nach einem zweiten Erdbeben binnen weniger Tage wegen Schäden geschlossen worden. Festgestellt wurden Schäden an „nicht-tragenden Elementen“ wie Zinnen, Putzflächen und Dekorationselemente. Es besteht keine Einsturzgefahr.
Die Grünen wollen, dass grundsätzlich die Bundespolizei für Überwachung und Abwehr von Drohnen zuständig ist. - Foto: via dts Nachrichtenagentur
Erneuter Drohnenvorfall in Osteuropa: Ein spanisches Kampfflugzeug hat nach Angaben der rumänischen Regierung und der NATO eine Drohne im rumänischen Luftraum nahe der Grenze zur Ukraine und zu Moldau abgeschossen.
Der spanische Kampfjet habe die Drohne im Rahmen des NATO-Einsatzes in Rumänien am frühen Sonntagmorgen abgefangen, teilte das rumänische Verteidigungsministerium mit. Die Trümmerteile der Drohne, die von Moldau aus in den rumänischen Luftraum eingedrungen sei, seien in unbewohntem Gebiet in der Region Galati niedergegangen.
Das Luftkommando der NATO teilte im Onlinedienst X mit, dass an der Mission zwei Kampfflugzeuge vom Typ F-18 beteiligt gewesen seien. Diese seien Teil eines spanischen Kontingents von rund 200 Armeeangehörigen und elf Flugzeugen mit Stützpunkt in Rumänien.
Das spanische Verteidigungsministerium erklärte auf X, die Luftwaffe habe „ihre herausragende Professionalität bei der Verteidigung des europäischen Luftraums“ unter Beweis gestellt.
Bei einem separaten Vorfall wurden am Sonntag im Schwarzen Meer vor der rumänischen Hafenstadt Constanta Trümmerteile einer Drohne gefunden und dem Verteidigungsministerium gemeldet. Die Trümmer wurden von einem Minenräumteam der rumänischen Seestreitkräfte untersucht und enthielten demnach keine Sprengladung.
In den vergangenen Monaten hatte es wiederholt Drohnenvorfälle in osteuropäischen NATO-Ländern gegeben. Rumänien registrierte seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine vor fast viereinhalb Jahren mehrfach Drohnenüberflüge und auch Abstürze auf seinem Staatsgebiet.
Auch Polen und die baltischen Staaten melden regelmäßig ähnliche Vorfälle. Am Freitag hatte ein italienischer NATO-Kampfjet eine Drohne abgeschossen, die in den lettischen Luftraum eingedrungen war.
Rumänien hatte im Juli einen Mitarbeiter der russischen Botschaft ausgewiesen. Die Regierung in Bukarest bezeichnete die Maßnahme als „entschlossene Antwort“ auf das wiederholte Eindringen von Drohnen in den Luftraum des Landes. Rumänien hatte vor der Ausweisung an drei aufeinanderfolgenden Tagen drei Drohnen abgeschossen.(afp/red)
In den sozialen Netzwerken kursierten Aufrufe zu einem neuen Ansturm auf die Exklave. - Foto: Sven Kaeuler/dpa
Der befürchtete neue Ansturm von Migranten auf die spanische Nordafrika-Exklave Ceuta ist ausgeblieben. Trotz Aufrufen in Online-Netzwerken, erneut wie schon Ende Juli in Massen die Grenze zu überwinden, blieb die Lage am Wochenende ruhig. Spanien und vor allem Marokko hatten ihre Sicherheitsvorkehrungen im Vorfeld deutlich verstärkt.
Zwar wurden rund 300 Migranten, die mutmaßlich zur Exklave wollten, von Sicherheitskräften nahe der rund 20 Kilometer entfernten Grenzstadt Fnideq gestoppt, wie Medien unter Berufung auf marokkanische Behörden berichteten. Diese Zahl ist aber Alltag.
Entsprechend bilanzierte die Zeitung „El Mundo“: „Das Regime von König Mohammed VI. hat ein derart massives Sicherheitsaufgebot an der Grenze aufgefahren, dass so wenige Maghrebiner wie seit langem nicht mehr versucht haben, nach Spanien zu gelangen.“
Massiver Einsatz von Polizei und Armee an der Grenze zwischen Marokko und Spanien am 15. August 2026 in Fnideq (Castillejos), Marokko.
Foto: Adri Salido/Getty Images
Angst vor Chaos, dann Aufatmen
Die Erleichterung in Ceuta war groß. „Die Exklave atmete am Samstag auf“, berichteten die Zeitung „El Correo“ und andere spanische Medien unisono. Eine ältere Anwohnerin sagte im Fernsehen: „Uns fällt ein Stein vom Herzen. Viele hier hatten große Angst, dass sich das Chaos wiederholt.“
Ende Juli waren Schätzungen zufolge bis zu 80.000 Migranten nach Ceuta gelangt, von denen kurz darauf die meisten wieder nach Marokko zurückkehrten.
Den Eindruck einer weitgehend entspannten Lage bestätigte auch ein dpa-Reporter vor Ort. Im Stadtzentrum sei so etwas wie heile Welt. „Man sieht nur gelegentlich Polizei und Militär, die patrouillieren.“ Nur in den Außenbezirken seien größere Gruppen junger Migranten zu sehen, erzählte er. Auch am Sonntag sei es ruhig gewesen.
Marokkanische Sicherheitskräfte waren Augenzeugen zufolge rund um Ceuta und auch an der Grenze zur zweiten spanischen Exklave Melilla mit einem Großaufgebot im Einsatz – und verhinderten mögliche Grenzübertritte bereits weit vor der Grenze.
Panzer der spanischen Armee am 15. August 2026 am Grenzzaun zwischen Marokko und der spanischen nordafrikanischen Enklave Ceuta.
Foto: Jorge Guerrero/AFP via Getty Images
Nach Angaben marokkanischer Sicherheitskreise wurden dort 294 Menschen festgenommen, darunter 248 aus Ländern südlich der Sahara sowie 46 Marokkaner.
Zudem seien mindestens 61 weitere Personen wegen des Verdachts festgenommen worden, in sozialen Netzwerken zu irregulärer Migration aufgerufen oder diese gefördert zu haben.
Stacheldraht, Wasserwerfer und Patrouillenboote
Mit der Verstärkung der Sicherheitsvorkehrungen wollten die Behörden beider Länder verhindern, dass sich die Ereignisse von Ende Juli wiederholen, als nach verschiedenen Schätzungen Zehntausende Migranten nach Ceuta gelangten.
Spaniens Innenminister Fernando Grande-Marlaska hatte dieser Tage vor dem Hintergrund der neuen Sorgen erneut betont, die damalige Massenankunft sei ein „außergewöhnliches“ Ereignis gewesen, das sich nicht wiederholen werde.
In Fnideq errichetete Marokko laut RTVE unter anderem zusätzliche Sperren aus Stacheldraht und NATO-Draht. Patrouillenboote überwachten die Küste, Wasserwerfer standen an der Grenze bereit. Zudem wurden auf den Zufahrtsstraßen zahlreiche Kontrollstellen eingerichtet.
Auch Spanien hatte die Sicherheitsvorkehrungen deutlich erhöht. In Ceuta sind inzwischen 880 Beamte der Nationalpolizei im Einsatz – 270 mehr als noch Ende Juli. Unterstützt werden sie von rund 2.000 Soldaten und mehr als 700 Beamten der militärisch organisierten Polizeieinheit Guardia Civil.
Nach Einschätzung von Sicherheitskreisen unterstreicht der ausgebliebene Ansturm die zentrale Rolle Marokkos bei der Kontrolle irregulärer Migration in Richtung Europa.
„Das zeigt, dass Rabat irreguläre Migration stoppen kann, wenn es das will“, zitierte „El País“ einen ranghohen Polizeibeamten. „Marokko zeigt seine ganze Macht als Grenzwächter Ceutas“, titelte das Blatt.
Nach spanischen Angaben halten sich derzeit noch rund 5.000 Migranten in Ceuta auf.
Foto: Sven Kaeuler/dpa
Rückkehr zur Normalität braucht Zeit
Der Ansturm vor gut zwei Wochen gilt als beispiellos. Vor allem am 30. Juli waren Zehntausende Migranten meist schwimmend nach Ceuta gelangt. Nach der jüngsten offiziellen Mitteilung Madrids wurden im Meer 83 Leichen geborgen. NGOs schätzen die Zahl der Todesopfer auf weit über hundert.
Die meisten Ankömmlinge kehrten nach Angaben der spanischen Regierung innerhalb weniger Stunden oder Tage nach Marokko zurück. Nach Angaben von Innenminister Grande-Marlaska halten sich derzeit noch rund 5.000 Migranten in Ceuta auf. Es werde noch etwas Zeit dauern, bis die Exklave wieder vollständig zur Normalität zurückkehre, räumte er ein. (dpa/red)
Panzer der spanischen Armee am 15. August 2026 am Grenzzaun zwischen Marokko und der spanischen nordafrikanischen Enklave Ceuta. - Foto: Jorge Guerrero/AFP via Getty Images
Zwei Wochen nach dem Massenandrang von Migranten in die spanische Exklave Ceuta sind im Norden Marokkos fast 300 Migranten festgenommen worden.
294 Menschen, die meisten von ihnen Bürger aus Ländern südlich der Sahara, seien am Samstag nahe der Grenze zu Ceuta von marokkanischen Sicherheitskräften abgefangen worden, berichtete das Nachrichtenportal „Le360“.
Ein Behördenvertreter sprach von einer „Routinemaßnahme zur Verhinderung von Versuchen der irregulären Migration“ in Richtung Ceuta. Die Migranten wurden auf einem bewaldeten Hügel oberhalb der Stadt Fnideq aufgegriffen.
Massiver Einsatz von Polizei und Armee an der Grenze zwischen Marokko und Spanien am 15. August 2026 in Fnideq (Castillejos), Marokko. Die Befürchtungen vor einem zweiten Ansturm von Migranten auf Ceuta haben sich verstärkt, nachdem in den sozialen Medien anonyme Aufrufe und falsche Gerüchte verbreitet wurden, wonach die Grenze zu Marokko geöffnet werde.
Foto: Adri Salido/Getty Images
Die marokkanischen Behörden hatten am Mittwoch angesichts von Falschmeldungen im Internet Maßnahmen angekündigt, um zu verhindern, dass erneut größere Gruppen von Migranten versuchen, nach Ceuta zu gelangen.
In den online verbreiteten Beiträgen wurde das Gerücht verbreitet, dass die Grenze nach Ceuta am Samstag geöffnet werde.
Laut den Portalen „Le360“ und „Hespress“ wurden in den vergangenen Tagen in Marokko mehr als 60 Menschen festgenommen hätten, denen vorgeworfen wird, in Onlinenetzwerken „zur irregulären Migration anzustiften oder diese zu fördern“.
Vor rund zwei Wochen hatten nach Angaben der spanischen Behörden etwa 72.000 Menschen die neben Marokko gelegene Exklave Ceuta auf dem Landweg oder schwimmend erreicht. Der Großteil von ihnen wurde in das nordafrikanische Land zurückgebracht.
Während des Ansturms der Migranten kamen nach offiziellen Angaben 91 Menschen ums Leben. Die Menschenrechtsgruppe AMDH geht hingegen von mindestens 141 Toten aus. (afp/red)
Eine Rauchwolke steigt am 14. August 2026 während eines Waldbrands im Naturschutzgebiet Hohes Venn (Hautes Fagnes) bei Jalhay in den Himmel. (Archivbid) - Foto: Nicolas Lambert / Belga / AFP via Getty Images / Belgien OUT
Im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn nahe der deutschen Grenze breitet sich ein Waldbrand rasch aus. Bis zum frühen Samstagnachmittag verwüsteten die Flammen nach Behördenangaben mindestens 1600 Hektar Wald – rund 50 Kilometer entfernt vom Brandgebiet in der deutschen Eifel bei Hürtgenwald. Die Löscharbeiten dauerten an, ebenso wie im Südwesten Frankreichs und auf dem Balkan.
Belgien: Feuer nahe Monschau außer Kontrolle
Das Feuer in Belgien war am Freitagnachmittag nahe der deutschen Gemeinde Monschau ausgebrochen und breitete sich in der Nacht und am Vormittag rasch aus. Ein AFP-Journalist sah in der nahegelegenen Stadt Eupen, wie in der Ferne Rauch aufstieg und den Himmel gelb färbte.
Die Behörden riefen bislang noch nicht offiziell zu Evakuierungen auf. Dörfer wie Surbrot, nur eine Viertelstunde von der deutschen Grenze entfernt, könnten am Samstag aber evakuiert werden. „Es besteht die Gefahr, dass die Flammen die Wohngebäude erreichen, aber wir tun alles, um sie zu schützen“, sagte ein Behördensprecher.
Verstärkung aus ganz Belgien und Deutschland wurde mobilisiert. EU-Krisenkommissarin Hadja Lahbib teilte mit, dass zwei Hubschrauber aus den Niederlanden, einer aus Tschechien sowie zwei Löschflugzeuge aus Schweden auf dem Weg seien.
Deutschland: Brand im Hürtgenwald vorerst gestoppt
Auf der anderen Seite der Grenze breitete sich der Waldbrand in der nordrhein-westfälischen Eifel über Nacht nicht weiter aus. 1400 Einsatzkräfte kämpften unter anderem mit Löschhubschraubern gegen den bislang größten und folgenschwersten Waldbrand des Sommers in Deutschland. Der am Freitag geräumte Ortsteil Gey blieb aus Sicherheitsgründen vorerst evakuiert.
Ein Hubschrauber wirft am 15. August 2026 bei Düren Wasser auf den Waldbrand im Hürtgenwald ab. Das Feuer hat bereits mehr als 200 Hektar vernichtet und ist der größte jemals in NRW verzeichnete Waldbrand. Gestern wurden 2000 Bewohner aus Gey evakuiert.
Foto: Sascha Schuermann/Getty Images
Frankreich: Neues Feuer im Kiefernwald der Landes
Im Südwesten Frankreichs war am Donnerstag in einem trockenen Kiefernwald ein neues Feuer ausgebrochen. Es verwüstete inzwischen mindestens 1580 Hektar. Die Einsatzkräfte konnten die Flammen am Freitag zunächst ausbremsen, in der Nacht zum Samstag flammten sie aber wieder auf. Insgesamt 650 Menschen mussten ihre Häuser verlassen.
Rund 500 Feuerwehrleute und vier Löschflugzeuge waren nahe dem Dorf Luglon im Einsatz, knapp hundert Kilometer südlich von Bordeaux. Ende Juli hatte ein riesiger Brand in der Region mehr als 40.000 Hektar zerstört und rund 220.000 Menschen zur Flucht gezwungen. Die Einsatzkräfte rechnen damit, das Gebiet noch Wochen und Monate beobachten zu müssen.
Ein Feuerwehrmann steht auf seinem Einsatzfahrzeug, während ein Löschflugzeug am 15. August 2026 über dem Waldbrand nahe Luglon im Südwesten Frankreichs fliegt. Das Feuer hat bereits fast 1600 Hektar vernichtet.
Foto: Gaizka Iroz / AFP via Getty Images
Spanien: Brand in Aragonien ausgebremst
In Spanien wüteten die Flammen in der Region Aragonien weiter. Der Waldbrand hat inzwischen 15.000 Hektar Vegetation vernichtet. Die Feuerwehrleute haben die Flammen nach eigenen Angaben aber ausgebremst, sodass sie sich vorerst nicht weiter auf Wohngebiete und zwei alte Klöster zubewegen. 18 Dörfer blieben am Samstag evakuiert.
Kroatien und Serbien: Mehrere Brände unter Kontrolle
In Kroatien brachten Feuerwehrleute zwei größere Brände unter Kontrolle. Auf der Insel Dugi kämpften sie mit zwei Löschflugzeugen die ganze Nacht gegen Flammen in einem Kiefernwald. Drei weitere Löschflugzeuge waren über den Oliven- und Weinbergen der Halbinsel Pelješac im Einsatz.
In der Region Omiš südlich von Split ermitteln die Behörden die Ursache eines schweren Brandes. Dort war in der Nacht zum Freitag ein Mensch ums Leben gekommen, rund 40 weitere wurden verletzt.
Im Nachbarland Serbien zählten die Behörden am Samstag 25 aktive Brände. Der größte hat sich auf 2500 Hektar ausgebreitet. Im Naturschutzgebiet der Banater Sandwüste kämpften rund 300 Einsatzkräfte gegen die Flammen.
Griechenland: Hohe Brandgefahr durch starke Winde
Auch in Griechenland blieb die Waldbrandgefahr wegen heftiger Windböen hoch. In den vergangenen 24 Stunden brachen mehr als 50 Brände aus. Die meisten konnten rasch gelöscht oder unter Kontrolle gebracht werden. (afp/red)
Vor allem auf der marokkanischen Seite der Grenze wurden die Sicherheitsmaßnahmen deutlich verschärft. - Foto: Antonio Sempere/AP/dpa
Nach Aufrufen in sozialen Netzwerken zu einem erneuten massenhaften Migrantenansturm auf Ceuta an diesem Wochenende haben Spanien und vor allem Marokko ihre Sicherheitsvorkehrungen an der Grenze zur spanischen Nordafrika-Exklave deutlich verstärkt. Am Grenzübergang in Ceuta war es jedoch morgens ruhig, wie ein dpa-Reporter vor Ort berichtete. Gleiches meldeten der staatliche Fernsehsender RTVE und andere spanische Medien aus der Exklave.
Die Behörden beider Länder wollen verhindern, dass sich die Ereignisse von Ende Juli wiederholen, als nach verschiedenen Schätzungen bis zu 80.000 Migranten nach Ceuta gelangten. Der spanische Innenminister Fernando Grande-Marlaska betonte dieser Tage erneut, die damalige Massenankunft sei ein „außergewöhnliches“ Ereignis gewesen, das sich nicht wiederholen werde.
Vor wenigen Tagen hatte das Innenministerium in Marokko mitgeteilt, man habe eine Gruppe von Menschen festgenommen, die im Verdacht stehen, zu neuen Versuchen der illegalen Einreise in die spanischen Exklaven Ceuta und Melilla angestiftet zu haben. In sozialen Medien kursierten Aufrufe zu gemeinsamen Massenüberquerungen am 15. August. Man habe jedoch alle notwendigen Maßnahmen ergriffen, um illegale Grenzübertritte zu verhindern.
Vor allem auf der marokkanischen Seite der Grenze wurden die Sicherheitsmaßnahmen in den vergangenen Tagen deutlich verschärft, wie RTVE berichtete. In der Grenzstadt Fnideq errichteten die Behörden demnach zusätzliche Sperren aus Stacheldraht und Nato-Draht.
Patrouillenboote überwachen laut RTVE die Küste, Wasserwerfer stehen an der Grenze bereit. Zudem gebe es zahlreiche Kontrollstellen auf den Zufahrtsstraßen. In Ceuta sind derweil 880 Beamte der spanischen Nationalpolizei im Einsatz, 270 mehr als noch Ende Juli. Sie werden von rund 2.000 Soldaten und 700 Beamten der Polizeieinheit Guardia Civil unterstützt.
In den sozialen Netzwerke kursierten Aufrufe zu einem neuen Ansturm auf die Exklave.
Foto: Sven Kaeuler/dpa
Rückkehr zur Normalität braucht Zeit
Der Ansturm vor rund zwei Wochen war beispiellos. Vor allem am 30. Juli waren Zehntausende Migranten meist schwimmend nach Ceuta gelangt. Bei dem Versuch kamen Dutzende ums Leben: Nach der jüngsten offiziellen Mitteilung Madrids wurden im Meer 83 Leichen geborgen, Nichtregierungsorganisationen schätzen die Zahl der Todesopfer auf weit über hundert.
Die meisten Ankömmlinge kehrten nach Angaben der spanischen Regierung innerhalb weniger Stunden oder Tage nach Marokko zurück. Nach Angaben von Minister Grande-Marlaska halten sich derzeit noch rund 5.000 Migranten in Ceuta auf. Es werde noch etwas Zeit dauern, bis man zur totalen Normalität zurückkehrt, räumte er ein. (dpa/red)