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TICKER Fußball-WM: Alle Entwicklungen bis zum Finale


Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Spieltag im Finalspiel gegeneinander an:
  • 21:00 Uhr: Spanien gegen Argentinien in New York Jersey, USA (Übertragung: ZDF)

 
HEUTE12:45 Uhr

Argentinien-Fans stimmen sich am Times Square ein

Zahlreiche Argentinien-Fans haben sich am Samstagabend (Ortszeit) am Times Square in New York auf das Finale der Fußball-WM eingestimmt.
Viele hellblau-weiße Fahnen waren im Stadtteil Manhattan zu sehen, kleine selbst gebastelte Pokale und Menschen in Trikots – bevorzugt mit den Namen von Superstar Lionel Messi oder der 2020 gestorbenen argentinischen Fußball-Legende Diego Maradona auf dem Rücken.
 
HEUTE1:19 Uhr

Spiel um Platz 3: Das torreichste Spiel der WM

Bei der Fußball-WM haben sich England und Frankreich im Spiel um Platz 3 ein Tor-Spektakel geliefert, das schließlich mit 6:4 zu Gunsten der Briten endete.
Die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel zeigte in der ersten Hälfte eine unangefochten dominante Leistung und ging früh durch Declan Rice in Führung (3. Minute). Kurz darauf erhöhte Ezri Konsa per Kopf auf 2:0 (18.). Bukayo Saka baute die Führung mit zwei Toren aus (37./45.+1). Frankreich, das in der ersten Halbzeit kaum ins Spiel fand, musste mit einem 0:4-Rückstand in die Pause gehen.
Die Franzosen zeigten sich nach der Halbzeitpause wie ausgewechselt und kamen durch Kylian Mbappé früh zum 1:4-Anschlusstreffer (48.). Wenig später verkürzte Bradley Barcola weiter (54.). Dann nahm die Partie an Fahrt auf und es folgte ein Angriff nach dem anderen. Frankreich verkürzte erneut durch Mbappé (63.) zum 4:3.
England bekam in der Schlussphase einen Elfmeter, den Bukayo Saka verwandelte (87.) zum 5:3. Doch Frankreich wollte sich nicht geschlagen geben und Ousmane Dembélé verkürzte erneut zum 5:4 (90.+3.). Schließlich legte für die Engländer Jude Bellingham zum 6:4-Schlussstand nach (90.+6.). England feiert mit seinem 3. Platz das beste WM-Ergebnis seit dem Titelgewinn 1966.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 19.7.). England setzt sich im bisher torreichsten Spiel dieser WM mit 6:4 gegen Frankreich durch und sichert sich die Bronzemedaille.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 19.7.). England setzt sich im bisher torreichsten Spiel dieser WM mit 6:4 gegen Frankreich durch und sichert sich die Bronzemedaille.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
HEUTE0:38 Uhr

Mbappé zieht an Messi vorbei

Frankreichs Topstürmer Kylian Mbappé ist in der ewigen WM-Torjägerliste am argentinischen Superstar Lionel Messi vorbeigezogen. Der Kapitän der Équipe Tricolore erzielte im Spiel um Platz drei gegen England die Treffer zum 1:4 (47. Minute) und 3:4 (66.) und steht nun bei insgesamt 22 Treffern bei Fußball-Weltmeisterschaften.
Messi hat 21 WM-Tore, kann aber im Endspiel gegen Spanien nachlegen. Er trifft mit Titelverteidiger Argentinien am Sonntag auf Europameister Spanien. Messi erzielte seine 21 Treffer in insgesamt 33 WM-Spielen.
Vor dem XXL-Turnier in den USA, Kanada und Mexiko hatte noch der frühere deutsche Nationalspieler Miroslav Klose mit 16 Toren die Rangliste angeführt.
 
GESTERN19:45 Uhr

Gewitter: Spanien sagt Abschlusstraining vor WM-Finale ab

Spanien hat wegen eines Gewitters auf das Abschlusstraining vor dem WM-Finale verzichtet und geht ohne letzten Test ins Endspiel gegen Argentinien. Trainer Luis de la Fuente entschied laut Medien wegen des Wetters im Großraum New York die letzte Einheit abzusagen, statt auf ein Zeitfenster ohne Blitz und Donner zu warten.
Argentinien begann das eigene Abschlusstraining mit Verzögerung. Die beiden Mannschaften treffen am Sonntag in East Rutherford aufeinander.
Das Wettertief mit Gewittern, viel Regen und sinkenden Temperaturen sollte die zuletzt schlechte Luftqualität verbessern und für gute Werte am Final-Spieltag sorgen.
Mit diesem Tiefdruckgebiet wurden Winde erwartet, die die seit Tagen über der Region hängenden Rauchwolken gen Norden verdrängen könnten, hieß es in der Vorhersage vom nationalen Wetterdienst. Damit sollte sich auch die Luftqualität wieder verbessern.
WM 2026 - Messi und Co beim Training vor dem WM-Finale.

WM 2026 – Messi und Co beim Training vor dem WM-Finale.

Foto: Ashley Landis/AP/dpa

 
GESTERN18:34 Uhr

Vorbereitungen auf Finalspiel Spanien gegen Argentinien

Im Finale der Fußball-Weltmeisterschaft kämpfen Spanien und Argentinien am Sonntag (21:00 Uhr MESZ) um den Titel – das Spiel wird zugleich zur Bühne für zahlreiche Musikstars.
Im MetLife-Stadion im US-Bundesstaat New Jersey findet 90 Minuten vor Anpfiff zunächst die Abschlusszeremonie der WM statt, zu der unter anderen der für seine Stunts bekannte Hollywoodstar Tom Cruise, der Sänger Robbie Williams und der Rapper Post Malone erwartet werden.
Angekündigt ist zudem eine Halbzeitshow mit Stars wie Madonna, Justin Bieber, der K-Pop-Band BTS und Shakira. Die Pause dürfte wegen des Auf- und Abbaus der Bühne länger ausfallen als die üblichen 15 Minuten.
 
GESTERN15:43 Uhr

Spaniens Trainer: Yamal „in optimaler Form“

Im Halbfinale erhielt Yamal noch einen schmerzhaften Schlag auf den Oberschenkel, für das Endspiel soll Spaniens Topstar laut Trainer de la Fuente aber topfit sein.
„Das war schmerzhaft für ihn, aus Vorsicht haben wir ihm Minuten zur Erholung gegeben. Es geht ihm gut heute, er hat mit der Mannschaft trainiert und er ist in optimaler Form“, sagte de la Fuente vor dem Finale.
Yamal war im Halbfinale gegen Frankreich im Strafraum gefoult worden und hatte so den Elfmeter zur 1:0-Führung für Spanien ermöglicht.
 
GESTERN12:43 Uhr

Argentiniens Torwart spielt mit gebrochenem Finger

Argentiniens Nationaltorwart Emiliano Martínez kämpft kurz vor dem WM-Finale noch mit den Folgen einer Verletzung an der rechten Hand.
„Meine Hand tut immer noch jeden Tag weh“, sagte der 33-Jährige. Martínez hatte sich am 20. Mai vor dem Europa-League-Finale in Istanbul beim Aufwärmen verletzt. Er brach sich den Ringfinger an der rechten Hand.
Dennoch gewann er mit Aston Villa gegen den SC Freiburg. Jeder Spezialist, mit dem er gesprochen hat, habe ihm gesagt, dass eine Operation nötig sei. Er habe sich aber dazu entschieden, sie hinauszuzögern, berichtete Martínez.
 
GESTERN12:40 Uhr

Die Teams bereiten sich vor

Englands Nationaltrainer Thomas Tuchel hat die Kritik von Medien und Ex-Spielern nach dem WM-Scheitern im Halbfinale gekontert. Wenn wir gewinnen, ist es „das beste Ergebnis bei einer Weltmeisterschaft seit 60 Jahren. Es ist alles eine Frage der Perspektive“, sagte der Schwabe.
Der Weltmeister von 1966 trifft in Miami Gardens im Spiel um Platz drei am Samstag auf Frankreich.
Tuchel räumte ein, dass England zu Frankreich und den Finalisten Spanien und Argentinien Nachholbedarf habe. „Die Lücke ergibt sich durch die Titel. Das haben sie sich über Jahre aufgebaut. Aber es ist möglich, sie zu schließen.“

Didier Deschamps, Cheftrainer der französischen Nationalmannschaft, am Tag vor dem Spiel um den dritten Platz der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Frankreich und England im Miami Stadium am 17. Juli 2026 in Miami Gardens, Florida.

Foto: Jamie Squire/Getty Images

Thomas Tuchel, Trainer der englischen Nationalmannschaft, im Vorfeld des Spiels um den dritten Platz zwischen Frankreich und England im Miami Stadium am 17. Juli 2026 in Miami Gardens, Florida.

Foto: Kevin C. Cox/Getty Images

 
GESTERN8:00 Uhr

Spiel am Samstag

Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Spieltag im Spiel um Platz 3 gegeneinander an:
  • 23:00 Uhr: England gegen Frankreich in Miami, USA
 
17. Juli21:04 Uhr

Mehr als 200 Unterstützerschreiben für Infantino

Im Gegensatz zum Deutschen Fußball-Bund hat sich eine überwältigende Mehrheit der FIFA-Mitgliedsverbände für eine Wiederwahl von Gianni Infantino ausgesprochen. Der amtierende Präsident des Weltverbands habe trotz des Wirbels um die aufgehobene Rot-Sperre für US-Profi Folarin Balogun die formale Unterstützung von mehr als 200 Ländern erhalten, berichtete der „Guardian“.
Demnach habe nur eine Handvoll der 211 Verbände kein Unterstützungsschreiben unterschrieben. Die Größenordnung deckt sich mit dpa-Informationen.
Der DFB hatte zuletzt bestätigt, kein Unterstützungsschreiben für die Wiederwahl Infantinos unterzeichnet zu haben. Infantino darf sich zum jetzigen Stand seiner erneuten Wiederwahl beim FIFA-Kongress am 18. März 2027 im marokkanischen Rabat sicher sein.
 
17. Juli18:12 Uhr

WM-Finale: Organisatoren beobachten Waldbrand-Rauch genau

Muss das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft in East Rutherford bei New York am Sonntag wegen Waldbrand-Rauchs verschoben oder verlegt werden? Diese Frage hat am Freitag die US-Regierung und den Fußball-Weltverband Fifa beschäftigt. Die Organisatoren beobachteten die Lage genau, sagte der WM-Verantwortliche im Weißen Haus, Andrew Giuliani, am Freitag vor Journalisten in New York.
Giuliani sagte weiter, er werde die Frage mit Fifa-Präsident Gianni Infantino diskutieren. Präsident Donald Trump wurde am Freitag ebenfalls in New York erwartet, wo er im Trump-Tower an einem Fifa-Empfang teilnehmen wollte. Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez wird ebenfalls erwartet.
Gesundheitsgefährdender Waldbrand-Rauch aus Kanada hatte in den vergangenen Tagen US-Millionenstädte wie New York und Chicago erreicht. Am Freitag gaben die Behörden auch in der Hauptstadt Washington eine Gesundheitswarnung wegen einer sehr hohen Feinstaubbelastung aus.
Rauch trübt die Luft in der Millionenmetropole New York.

Rauch trübt die Luft in der Millionenmetropole New York.

Foto: Ryan Murphy/FR172324 AP/AP/dpa

 
17. Juli8:26 Uhr

Dankert beim Finale, Milei verzichtet

Beim WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien ist zumindest doch noch ein Deutscher dabei. Der Fußball-Weltverband FIFA nominierte Bastian Dankert als Video-Assistenten für das Endspiel am Sonntag in East Rutherford (21.00 Uhr MESZ/ZDF). Der 46-Jährige wird den Slowenen Slavko Vinčić unterstützen, der sein erstes WM-Finale als Schiedsrichter leiten wird.

Argentiniens Präsident Javier Milei verzichtet hingegen auf den Besuch des Endspiels, damit seine „Glücksroutine“ nicht unterbrochen wird.

16. Juli17:49 Uhr

Britischer Minister fordert Fifa-Ermittlungen gegen Argentinien – Falkland-Transparent bei WM

Die britische Regierung hat den Fußballweltverband Fifa zu Ermittlungen gegen die argentinische Nationalmannschaft wegen eines Transparents zu den Falkland-Inseln aufgefordert. Wirtschaftsminister Peter Kyle sprach am Donnerstag, den 16. Juli, von einem „eklatanten Verstoß“ gegen das Verbot politischer Botschaften auf dem Spielfeld. Das Büro von Premierminister Keir Starmer unterstützte die Forderung. Argentiniens Präsident Javier Milei stellte sich hingegen hinter die argentinische Nationalmannschaft.
„Die Weltmeisterschaft gehört vielleicht nicht uns, aber die Falkland-Inseln ganz sicher“, erklärte eine Regierungssprecherin in London. Wirtschaftsminister Kyle forderte die Fifa auf, den Vorfall „gründlich“ zu untersuchen. Der Weltverband äußerte sich zunächst nicht.
Argentinische Spieler hatten nach ihrem 2:1-Sieg gegen England im WM-Halbfinale am Mittwoch in Atlanta ein Transparent mit der Aufschrift „Las Malvinas son argentinas“ („Die Malwinen sind argentinisch“) gezeigt. Politische Botschaften von Spielern und Offiziellen sind nach den Fifa-Regeln verboten.

Argentiniens Giovani Lo Celso zeigt nach dem WM-Halbfinalsieg gegen England, am 15. Juli nach dem 2:1-Sieg im Halbfinale, ein Banner zum Falklandinsel-Konflikt.

Foto: Shaun Botterill/Getty Images

 
16. Juli8:49 Uhr

Argentinien: „Spielen wie Achtjährige“

Argentiniens Trainer Lionel Scaloni sagt nach dem Sieg über England: „Es gibt nichts Vergleichbares. Die Jungs hatten keine Angst, sie fühlten die Last der Verantwortung nicht.“
Und Argentinien hatte Lionel Messi, der erneut entscheidenden Anteil an dem Sieg hatte. Der 39-Jährige bereitete beide Treffer vor. „Messi in den letzten 20 Minuten – da konnte er machen, was er wollte“, sagt Scaloni.
Das Erfolgsgeheimnis sei: „Sie spielen wie Achtjährige. Sie denken nicht daran, ob sie vorbeischießen oder in das Finale kommen. Sie wollen nur Fußball spielen.“
 
16. Juli5:59 Uhr

Argentinien könnte Strafe drohen

Schon vor der Partie war das Halbfinal-Duell in Atlanta aufgrund der politischen Vergangenheit aufgeladen gewesen. Inmitten der Siegesfeier zeigten argentinische Spieler dann ein Plakat mit der Aufschrift „Las Malvinas son argentinas“ („Die Malvinas sind argentinisch“).
Mit dem Spruch will Argentinien seine Besitzansprüche auf die sogenannten Malvinas, wie die Falklandinseln in Argentinien heißen, erklären.
Argentinien und Großbritannien hatten 1982 mehr als 70 Tage lang Krieg um die Inseln vor der Küste Argentiniens geführt. Dabei starben rund 1.000 Soldaten. Die Inseln sind seit 1833 britisches Überseegebiet. Der Weltverband FIFA verbietet rund um die WM-Spiele, politische Botschaften zu präsentieren. Dem argentinischen Team könnte damit eine Strafe drohen.
Argentinien Spieler feiern ihren Sieg mit einem umstrittenen Plakat, das Ihnen noch eine Strafe einfahren könnte. Darauf steht „Die Falkland-Inseln gehören zu Argentinien“. Besagte Inseln waren 1982 Kriegsschauplatz zwischen den beiden Ländern.

Argentinien Spieler feiern ihren Sieg mit einem umstrittenen Plakat, das Ihnen noch eine Strafe einfahren könnte. Darauf steht „Die Falkland-Inseln gehören zu Argentinien“. Besagte Inseln waren 1982 Kriegsschauplatz zwischen den beiden Ländern.

Foto: Paul Ellis/AFP via Getty Images

 
15. Juli23:05 Uhr

Argentinien schlägt England

Im zweiten Halbfinale der Fußball-WM 2026 hat sich Argentinien mit 2:1 gegen England durchgesetzt. Das Spiel begann zunächst mit viel Druck der Engländer, die den Argentiniern im Spielaufbau kaum Luft zum Atmen ließen. Beide Teams zeigten von Beginn an eine aggressive Spielweise, was zu zahlreichen Fouls und Unterbrechungen führte. In der ersten Halbzeit gab es letztendlich keine Tore, aber die Partie war von einer hitzigen Atmosphäre geprägt.
Nach dem Seitenwechsel brachte Anthony Gordon die Engländer schnell in Führung (55.). Im Anschluss erhöhte Titelverteidiger Argentinien zunehmend den Druck und kam zu mehreren gefährlichen Chancen. Doch der englische Torwart Pickford verhinderte lange den Ausgleich.
Argentinien versuchte es mit mehreren Wechseln, um die Offensive zu beleben. Kurz vor Ende machte sich die Wechsel bezahlt und Enzo Fernández erzielte das Ausgleichtor (85.). Sieben Minuten später traf dann Martinez per Kopf und beendete damit den englischen Traum von der ersten Finalteilnahme seit 1966.
Im Endspiel treffen die Argentinier am Sonntag um 21:00 Uhr auf Spanien. England muss sich dagegen mit dem Spiel um Platz 3 gegen Frankreich begnügen, welches am Samstag um 23:00 Uhr startet.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 15.7.). Argentinien schafft mit einem Sieg gegen England den Einzug ins WM-Finale und trifft dort am Sonntag auf Spanien. bereits am Samstag spielen Frankreich und England um den 3. Platz.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 15.7.). Argentinien schafft mit einem Sieg gegen England den Einzug ins WM-Finale und trifft dort am Sonntag auf Spanien. bereits am Samstag spielen Frankreich und England um den 3. Platz.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
15. Juli20:05 Uhr

Argentiniens Vizepräsidentin bezeichnet Engländer als „Piraten“

Vor dem Halbfinale zwischen Argentinien und England um 21:00 Uhr hat die argentinische Vizepräsidentin Victoria Villarruel die Engländer als „Piraten“ bezeichnet. Das Spiel gegen England sei „nicht einfach nur ein weiteres Spiel“, erklärte Villarruel im sozialen Medium „X“.
Hintergrund ist der Falkland-Krieg zwischen Argentinien und Großbritannien im Jahr 1982 um die zum britischen Kolonialreich gehörenden Inseln vor dem argentinischen Festland, der mit einer Kapitulation Argentiniens endete.
Die Äußerungen der argentinischen Vizepräsidentin standen im starken Kontrast zu denen des argentinischen Nationaltrainers Lionel Scaloni und mehrerer Spieler, die versucht hatten, die politische und historische Bedeutung des Spiels herunterzuspielen. „Es ist ein Fußballspiel, ganz einfach“, erklärte Scaloni. „Das mit Politik zu vermischen, wäre Wahnsinn.“
 
15. Juli19:45 Uhr

Keine Beschlüsse bei Sitzung zu Klopp

Die Sitzung der DFB-Spitzenfunktionäre zum erhofften Engagement von Jürgen Klopp als Bundestrainer ist ohne konkrete Ergebnisse beendet worden. Nach dpa-Informationen hatte die digital abgehaltene Zusammenkunft des Aufsichtsrats und der Gesellschafterversammlung der DFB GmbH und Co. KG einen reinen Informationscharakter.
DFB-Präsident Bernd Neuendorf berichtete demnach über die in den vergangenen Tagen geführten Gespräche mit Klopp in New York und Oliver Mintzlaff, dem Chef von dessen derzeitigem Arbeitgeber Red Bull, in München.
Ein Knackpunkt für eine finale Einigung mit Klopp sind demnach vor allem dessen diverse private Werbeverträge. Hier muss der DFB mit eigenen Partnern eine Lösung anstreben, inwiefern der 59-Jähriger als künftiger Bundestrainer eventuell auch für Konkurrenzunternehmen aktiv sein kann.
Jürgen Klopp ist und bleibt der Wunsch-Bundestrainer der DFB-Spitze. (Archivbild)

Jürgen Klopp ist und bleibt der Wunsch-Bundestrainer der DFB-Spitze. (Archivbild)

Foto: Jan Woitas/dpa

 
15. Juli5:05 Uhr

Tuchel sucht Trick gegen Messi

Für die Chance auf das erste englische WM-Finale seit 1966 hat Trainer Thomas Tuchel sogar überlegt, ein veraltetes taktisches Mittel einzusetzen. „Ich habe tatsächlich darüber nachgedacht, für ihn auf die gute alte Manndeckung zu setzen“, sagte der 52-Jährige über Argentiniens Superstar Messi. Die beiden Rivalen treffen heute in Atlanta im zweiten Halbfinale aufeinander.
Der 39 Jahre alte Messi bringt Tuchel besonders ins Grübeln. „Jeder kennt die Räume, die er mag. Aber er sieht Dinge früher als anderer. Dann hat er die zwei Meter, die er für seinen unglaublichen linken Fuß braucht“, sagte Englands Nationaltrainer. Er habe aber einige Muster im Spiel der Argentinier ausgemacht.
 
15. Juli0:05 Uhr

Spiel am Mittwoch

Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Spieltag im Halbfinale gegeneinander an:
  • 21:00 Uhr: England gegen Argentinien in Atlanta, USA (Übertragung: ARD)
 
14. Juli23:05 Uhr

Spanien gewinnt gegen Frankreich

Spanien hat sich im Halbfinale der Fußball-WM 2026 mit einem 2:0-Sieg gegen Frankreich durchgesetzt und sich damit das Finalticket gesichert. Spanien übernahm von Beginn an die Kontrolle und zeigte sich ballsicher. In der 22. Minute brachte Mikel Oyarzabal die Iberer per Elfmeter in Führung. Frankreich versuchte, über Umschaltmomente ins Spiel zu finden, blieb jedoch weitgehend ungefährlich.
In der zweiten Halbzeit erhöhte Spanien den Druck und belohnte sich in der 58. Minute durch Pedro Porro mit dem zweiten Treffer. Frankreich bemühte sich, ins Spiel zurückzufinden, scheiterte jedoch immer wieder an der gut organisierten spanischen Defensive. Trotz der Bemühungen von Kylian Mbappé und seinen Teamkollegen gelang es den Franzosen nicht, den Rückstand aufzuholen.
Spanien erreicht somit das Finale und wird dort auf den Sieger des zweiten Halbfinals zwischen England und Argentinien treffen.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 14.7.). Spanien setzte sich im ersten Halbfinale gegen Frankreich durch und spielt am kommenden Samstag um den WM-Titel. Der Gegner ermittelt sich heute Abend im Spiel zwischen England und Argentinien.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 14.7.). Spanien setzte sich im ersten Halbfinale gegen Frankreich durch und spielt am kommenden Samstag um den WM-Titel. Der Gegner ermittelt sich heute Abend im Spiel zwischen England und Argentinien.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

Der Franzose Maxence Lacroix (#26) köpft den Ball gegen Rodri (#16) aus Spanien während des Halbfinalspiels der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Frankreich und Spanien im Dallas Stadium am 14. Juli 2026 in Arlington, Texas.

Foto: Shaun Botterill/Getty Images

 
14. Juli21:06 Uhr

26 WM-Spiele: Deschamps löst Schön als Rekordtrainer ab

Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps hat den ehemaligen Bundestrainer Helmut Schön als Rekord-Trainer bei Fußball-Weltmeisterschaften abgelöst. Das Halbfinale gegen Spanien im Dallas-Stadion ist Deschamps 26. WM-Spiel als Cheftrainer. Der 57-Jährige übernahm die Bestmarke von Schön – der seinen letzten Einsatz vor 48 Jahren bei der WM 1978 hatte – am Nationalfeiertag der Franzosen.
Seit 2012 ist der Ex-Profi als französischer Nationaltrainer im Amt. Nach dieser WM wird er es abgeben – dem Vernehmen nach an Zinédine Zidane. 1998 holte Deschamps den WM-Titel als Spieler, 2018 als Trainer. Lediglich Franz Beckenbauer und Mário Zagallo gelang ebenfalls ein solches Double. Gleich zwei WM-Titel als Coach holte bisher nur Vittorio Pozzo: 1934 und 1938 mit Italien.
In Deschamps‘ 26 WM-Partien ist auch das Gruppenspiel gegen Norwegen mitgerechnet. Der Franzose stand bei dieser Partie allerdings nicht an der Seitenlinie, weil er nach dem Tod seiner Mutter in die Heimat geflogen war. Von der FIFA wird die Begegnung (4:1) dennoch in Deschamps‘ offizieller WM-Statistik aufgeführt.
 
14. Juli10:59 Uhr

Frankreich: Spanien ist der Favorit

Bei der Fußball-WM wächst die Anspannung vor dem ersten Halbfinale zwischen Frankreich und Spanien. Trotz der Offensivmacht seines Teams schiebt Frankreichs Trainer Didier Deschamps die Favoritenrolle für das heutige Duell in Arlington Spanien zu.
Deschamps hatte in den vergangenen Wochen mehrfach erklärt, dass er den Europameister bei diesem Turnier am stärksten einschätze. „Spanien ist der Favorit“, sagte er vor der Partie nun erneut.
„Sie haben nur ein Tor kassiert in den letzten sechs oder sieben Spielen.“ Es könne ein „spektakuläres Spiel werden mit hoher Qualität in der Offensive und Defensive“, meinte er.
 
14. Juli6:03 Uhr

Spanien und Yamal

Geht es nach Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente, kommt das beste WM-Spiel von Lamine Yamal erst noch. „Ich habe ihm gesagt, er soll ruhig bleiben und es genießen. Der große Tag von Lamine Yamal kommt noch bei dieser WM. Ich hoffe, es ist morgen – oder im Finale, wenn wir uns qualifizieren“, sagte der 65-Jährige.
Yamal war zwar schon mehrfach zum besten Spieler einer Partie gewählt worden, steht aber nach sechs Spielen bei nur einem Treffer und keiner Vorlage bei der XXL-WM in den USA, Kanada und Mexiko.
Der Jungstar stört sich nicht an seiner niedrigen Torausbeute. „Ich mache mir keine Sorgen, ob ich treffe oder nicht“, betonte der Flügelspieler des FC Barcelona.
Lamine Yamal bekam für seine Aktionen den lautesten Applaus im Stadion.

Lamine Yamal (l) bekam für seine Aktionen den lautesten Applaus im Stadion.

Foto: Andre Penner/AP/dpa

 
14. Juli0:05 Uhr

Spiel am Dienstag

Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Spieltag im Halbfinale gegeneinander an:
  • 21:00 Uhr: Frankreich gegen Spanien in Dallas, USA (Übertragung: ZDF)
 
13. Juli22:02 Uhr

Empfang für Norwegens Team – Haaland mit Waschbär-Souvenir

Das norwegische Team ist nach dem Viertelfinal-Aus gegen England begeistert in der Heimat empfangen worden, Stürmerstar Haaland präsentierte dabei ein Faible für ausgefallene Souvenirs. Der 25-Jährige stieg mit einem ausgestopften Waschbären in der Hand aus dem Flugzeug. „Er ist mir nach Hause gefolgt“, schrieb Haaland auf Instagram. In der Hand hält der Waschbär eine Glasflasche.
Erling Haaland und sein Waschbär.

Erling Haaland und sein Waschbär.

Foto: Jan Langhaug/NTB Scanpix/AP/dpa

Vom Flughafen Gardermoen ging es zum Osloer Schloss, wo die Mannschaft von König Harald, Prinz Haakon und anderen Mitgliedern der Königsfamilie empfangen wurde. „Er hat uns zu Hause willkommen geheißen und uns zu unserer Leistung gratuliert“, sagte Kapitän Martin Ödegaard über die Begegnung mit dem 89 Jahre alten König.
Zwischen dem Palast und dem Universitätsplatz, einer Entfernung von etwa 450 Metern, hatten sich 88.000 Menschen versammelt, um die Mannschaft zu feiern.
Auf dem Schlossplatz zelebrierten Team und Bevölkerung zusammen den mittlerweile weltberühmten Ruder-Jubel. Haaland war da nicht mehr dabei, weil er schon auf der Weiterreise in den Urlaub war.
 
12. Juli21:21 Uhr

Klopp trifft sich mit Mintzlaff Ende der Woche

In der fast geklärten Bundestrainer-Frage um Wunschkandidat Jürgen Klopp soll sich die DFB-Spitze am Dienstag mit Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff treffen.
Wie der „Kicker“ berichtet, soll dann eine vorzeitige Ausstiegsmöglichkeit aus Klopps bis 2029 datiertem Vertrag als Head of Global Soccer des Konzerns besprochen werden. Ende der Woche soll sich in New York Mintzlaff dann mit Klopp treffen. Offizielle Angaben lagen zunächst nicht vor.
Klopp hat bereits eine Grundsatzvereinbarung mit den DFB-Bossen um Präsident Bernd Neuendorf und Vizepräsident Hans-Joachim Watzke bei einem Gipfeltreffen in den USA erzielt, wo der frühere Dortmunder und Liverpooler Coach als TV-Experte für MagentaTV arbeitet. Eine Einigung mit Klopps derzeitigem Arbeitgeber Red Bull steht aber noch aus.
 
12. Juli8:34 Uhr

Kabel-Eklat um Englands erstes Tor gegen Norwegen

Beim Spiel Norwegen gegen England in Miami kam es zu einer unerwarteten Szene vor dem 1:1 – dem Ausgleichstreffer von England. Nach dem Abstoß von Norwegens Torwart Örjan Nyland wird der Ball von einem gespannten Kamerakabel in der Luft gestoppt.
Er fällt wie ein Stein herunter und gelangt vor die Füße von Anthony Gordon – der daraufhin das Tor einleitet. Der Weltverband FIFA besteht darauf, dass der Chip im Ball keine Berührung aufgezeichnet habe.
Die Norweger und auch die TV-Aufnahmen scheinen einen anderen Rückschluss zuzulassen. „Also ich würde eher den Norwegern glauben als der FIFA“, sagte Englands Ex-Nationalspieler Gary Neville.
Bellinghams Tor ermöglichte die Verlängerung und ein Patzer von Nyland dort den zweiten Treffer des Stars von Real Madrid.
 
12. Juli5:12 Uhr

Argentinien-Schweiz endet 3:1

Argentinien hat das Viertelfinale gegen die Schweiz nach Verlängerung mit 3:1 gewonnen. Die Partie begann mit einem frühen Tor für Argentinien durch Alexis Mac Allister (10.). Die Schweiz zeigte sich jedoch unbeeindruckt und kämpfte sich zurück ins Spiel. In der zweiten Halbzeit gelang Dan Ndoye für die Schweiz der Ausgleich (67.).
Die zweite Halbzeit war geprägt von intensiven Zweikämpfen und taktischen Fouls, was zu mehreren Gelben Karten führte. Der Schweizer Breel Embolo sah in der 72. Minute nach einer Schwalbe Gelb-Rot, was die Eidgenossen in Unterzahl brachte. Trotz der numerischen Unterlegenheit hielt die Schweiz tapfer dagegen und rettete sich in die Verlängerung.
Dort verteidigten die Schweizer leidenschaftlich, konnten den Führungstreffer durch Julian Alvarez (112.) aber nicht verhindern. Lautaro Martinez machte dann kurz vor Schluss den Deckel drauf (120.+1).
Spielbaum der WM 2026 (Stand 12.7.). England konnte sich gegen Norwegen behaupten und trifft im Halbfinale auf Argentinien, die ihren Einzug in Halbfinale erst in der Verlängerungen sicherten. Damit sind Norwegen und die Schweiz ebenfalls ausgeschieden.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 12.7.). England konnte sich gegen Norwegen behaupten und trifft im Halbfinale auf Argentinien, die ihren Einzug in Halbfinale erst in der Verlängerungen sicherten. Damit sind Norwegen und die Schweiz ausgeschieden.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
12. Juli2:05 Uhr

Spiele am Sonntag

Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Spieltag im Viertelfinale gegeneinander an:
  • 03:00 Uhr: Argentinien gegen Schweiz in Kansas City, USA
 
12. Juli1:50 Uhr

England besiegt Norwegen

Bei der Fußball-WM hat England das Viertelfinale gegen Norwegen nach Verlängerung mit 2:1 gewonnen. Die erste Halbzeit begann äußerst zäh, erst in den letzten zehn Minuten nahm die Partie Fahrt auf: Andreas Schjelderup brachte zunächst Norwegen in Führung (36.). In der zweiten Minute der Nachspielzeit gelang Jude Bellingham der Ausgleich für England.
In der zweiten Halbzeit dominierte Norwegen das Spielgeschehen und hatte mehrere Chancen, erneut in Führung zu gehen – doch ohne sich zu belohnen. England hingegen fand nur selten den Weg in den norwegischen Strafraum und blieb in der Offensive weitgehend harmlos.
Gleich zu Beginn der Verlängerung erzielte schließlich Jude Bellingham das entscheidende Tor (93.). Damit trifft England am Mittwoch im Halbfinale auf den Gewinner der Partie Argentinien-Schweiz.
 
11. Juli20:18 Uhr

Norwegen und seine Fans bereiten sich vor

Das 3. Viertelfinale beginnt 23 Uhr MEZ, es spielt Norwegen gegen England. Tagsüber versammelten sich norwegische Fußballfans zum „Ro“ auf dem Ocean Drive:

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11. Juli16:48 Uhr

DFB-Führung grundsätzlich einig mit Klopp

Die Spitze des Deutschen Fußball-Bundes hat sich auf wesentliche Eckpunkte eines möglichen Vertrages mit dem Wunsch-Bundestrainer Jürgen Klopp verständigt. Beide Seiten seien zuversichtlich, dass die Verhandlungen vorbehaltlich einer Einigung mit Klopps derzeitigem Arbeitgeber Red Bull erfolgreich abgeschlossen werden könnten, teilte der DFB nach einem Treffen mit Klopp in New York mit.
 
11. Juli15:59 Uhr

Südafrikanischer Profi-Fußballer Adams kurz nach WM-Teilnahme gestorben

Der südafrikanische Profi-Fußballer Jayden Adams ist kurz nach seiner Teilnahme an der derzeitigen Weltmeisterschaft gestorben. Die Nachricht vom Tod des 25-Jährigen am Samstag habe ihn schwer getroffen, erklärte der südafrikanische Sportminister Gayton McKenzie.
„Der südafrikanische Fußball hat eines seiner größten jungen Talente verloren.“ Die Todesursache nannte McKenzie nicht. Der afrikanische Fußballverband CAF brachte im Onlinedienst X ebenfalls seine Trauer zum Ausdruck.
Die südafrikanische Polizei nahm nach eigenen Angaben Ermittlungen auf, nachdem im Raum Kapstadt die Leiche eines 25-jährigen Mannes gefunden worden war. „Die Umstände dieses Vorfalls werden untersucht“, sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP.
Der Mittelfeldspieler Adams hatte bei allen drei Gruppenspielen Südafrikas in der laufenden WM gespielt. Im K.-o.-Spiel gegen Kanada, bei dem Südafrika aus dem Wettbewerb ausschied, stand Adams nicht auf dem Platz.
Jayden Adams, hier im Einsatz beim WM-Eröffnungsspiel gegen Mexiko. (Archivbild)

Jayden Adams, hier im Einsatz beim WM-Eröffnungsspiel gegen Mexiko. (Archivbild)

Foto: Tom Weller/dpa

 
11. Juli11:52 Uhr

Morddrohungen gegen Kolumbiens WM-Fußballer Campaz

Der kolumbianische Fußballverband hat Morddrohungen gegen Nationalspieler Jaminton Campaz und seine Familie nach dem WM-Aus der Südamerikaner öffentlich gemacht und scharf verurteilt. „Kein Sportler und kein Mitglied seines engsten Umfelds sollte Einschüchterungen ausgesetzt sein, nur weil er sein Land im Sport vertritt“, hieß es in einer Stellungnahme.
Wie „One Football“ berichtete, hat sich der 25 Jahre alte Stürmer dazu entschieden, aus Sicherheitsgründen vorerst nicht in seine Heimat zurückzukehren. Campaz hatte bei der Achtelfinal-Niederlage im Elfmeterschießen gegen die Schweiz in der Verlängerung die Chance zum Siegtreffer vergeben.
Kolumbiens Fußballverband hat die Generalstaatsanwaltschaft des Landes aufgefordert, die Ermittlungen zur Identifizierung der Hintermänner der Drohungen gegen Campaz zu forcieren.
Drohungen nach Fehlschuss gegen die Schweiz: Jaminton Campaz. (Archivbild)

Drohungen nach Fehlschuss gegen die Schweiz: Jaminton Campaz. (Archivbild)

Foto: Lindsey Wasson/AP/dpa

 
11. Juli0:10 Uhr

Spiele am Samstag

Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am Samstag im Viertelfinale gegeneinander an:
  • 23:00 Uhr: Norwegen gegen England in Miami, USA
 
10. Juli23:02 Uhr

Spanien gewinnt 2:1 gegen Belgien und trifft im Halbfinale auf Frankreich

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft hat sich Spanien im Viertelfinale gegen Belgien mit 2:1 durchgesetzt. Das Spiel begann mit einer dominanten Phase der Spanier, die in der 30. Minute durch Fabián Ruiz in Führung gingen. Belgien zeigte sich jedoch unbeeindruckt und glich in der 41. Minute durch Charles De Ketelaere aus.
In der zweiten Halbzeit drängte Spanien auf die erneute Führung, während Belgien sich auf Konterchancen konzentrierte. Die Spanier erhöhten den Druck, doch es dauerte bis zur 88. Minute, bis der eingewechselte Mikel Merino nach einem abgewehrten Schuss von Pau Cubarsí zur Stelle war und den Ball zum 2:1-Endstand einschob.
Damit trifft Spanien im Halbfinale am Dienstag in Dallas auf Frankreich.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Spanien gewinnt dank einem späten 2:1 gegen Belgien und trifft im Halbfinale am Dienstag auf Frankreich. Als nächstes Spielen Norwegen und England um den Einzug in die Runde der letzten Vier.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Spanien gewinnt dank einem späten 2:1 gegen Belgien und trifft im Halbfinale am Dienstag auf Frankreich. Als nächstes Spielen Norwegen und England um den Einzug in die Runde der letzten Vier.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
10. Juli22:15 Uhr

Spanien und Belgien gehen mit einem hochverdienten 1:1-Unentschieden in die Kabine

Das Drama begann für Belgien bereits beim Aufwärmen: Kapitän Youri Tielemans verletzte sich unerwartet und musste extrem kurzfristig passen. Für ihn rückte Hans Vanaken in die Startelf – ein herber mentaler Rückschlag für das Team von Rudi Garcia, das sich davon aber nicht einschüchtern ließ.
Nach einer halben Stunde belohnte sich die Selektion für ihren Aufwand: Der für Pedri in die Startelf rotierte Fabián Ruiz nutzte eine seltene Lücke in der belgischen Hintermannschaft eiskalt aus und hämmerte den Ball in der 30. Spielminute zur 1:0-Führung in die Maschen!
Wer dachte, die Belgier würden nun einbrechen, sah sich komplett getäuscht. Angetrieben von einem unermüdlichen Manchester-City-Wirbelwind Jérémy Doku, der die spanische Abwehr über die linke Seite immer wieder vor logistische Probleme stellte, schlugen die Roten Teufel noch vor der Pause zurück.
10. Juli18:37 Uhr

Spanischer Beton gegen Belgiens Offensiv-Wucht

Die Auswahl von Luis de la Fuente hat in diesem Turnier Maßstäbe gesetzt. Spanien ist das defensivstärkste Team dieser Weltmeisterschaft und hat im laufenden Wettbewerb noch kein Gegentor kassiert.
Torhüter Unai Simón steht mit 609 Minuten ohne Gegentreffer über zwei Weltmeisterschaften hinweg mittlerweile bei einer historischen Marke. Mit einer eingespielten Viererkette um Pau Cubarsí und Aymeric Laporte erstickt La Roja gegnerische Umschaltmomente im Keim.
Kurz vor seinem 19. Geburtstag brennt der 18-jährige Wunderknabe Lamine Yamal darauf, diesem Viertelfinale seinen unnachahmlichen Stempel aufzudrücken.
Belgien reist mit massivem Rückenwind und einer gehörigen Portion Euphorie nach Los Angeles. Nach einem holprigen Turnierstart fegten die Männer von Rudi Garcia die US-amerikanischen Gastgeber im Achtelfinale mit 4:1 aus dem Stadion.
Leandro Trossard präsentiert sich als genialer Geist und hat im bisherigen Turnierverlauf bereits 17 Großchancen kreiert.
Romelu Lukaku lauert als physische Naturgewalt auf der Bank, um in der Schlussphase müde gespielte Spanier zu knacken.
Die Belgier müssen den verletzungsbedingten Ausfall von Amadou Onana (Kreuzbandriss) verkraften. Dies hat die Mannschaft jedoch mental noch enger zusammengeschweißt.

Fans strömen am 10. Juli 2026 im Los Angeles Stadium in Inglewood, Kalifornien, vor dem Viertelfinalspiel der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien ein.

Foto: Luke Hales/Getty Images

 
10. Juli11:29 Uhr

DFB-Spitze auf dem Weg zu Klopp nach New York

DFB-Präsident Bernd Neuendorf und sein Stellvertreter Hans-Joachim Watzke sind zu den Vertragsgesprächen mit Bundestrainer-Kandidat Jürgen Klopp in die USA aufgebrochen. Nach dpa-Informationen machten sich die Fußball-Spitzenfunktionäre wie geplant auf den Weg nach New York, wo die Details zum avisierten Engagement des 59-Jährigen als Nachfolger von Julian Nagelsmann stattfinden sollen. Zuerst hatten RTL und ntv über Details der Flugroute berichtet.
Am frühen Freitagnachmittag Ortszeit sollen Neuendorf und Watzke in New York eintreffen. In die deutsche Nacht hinein könnten Gespräche also schon beginnen. Klopp ist der absolute Top-Kandidat für den nach dem WM-Debakel und folgenden Rücktritt von Nagelsmann vakanten Bundestrainer-Posten.
 
10. Juli5:38 Uhr

Mbappé nicht verletzt

Kylian Mbappé saß nach seiner Auswechslung gegen Marokko mit einem dicken Eisbeutel am Fuß auf der Bank. Doch der Offensivstar gab hinterher Entwarnung, ein Ausfall im Halbfinale droht wohl nicht. „Ich habe einen Schlag auf die Ferse bekommen, aber es geht gut“, sagte der Angreifer von Real Madrid, der bei der Feier vor den Fans scheinbar problemlos wieder hüpfen konnte.
Frankreichs Trainer Didier Deschamps verriet, dass Mbappé nicht nur „einen Schmerz“ an der Ferse verspürt, sondern auch Krämpfe gehabt habe. „Das ist normal, er spielt so viele Spiele“, sagte der Coach: „Aber wir konnten sehr gut auswechseln.“
Tat sich weh gegen Marokko: Kylian Mbappé.

Tat sich weh gegen Marokko: Kylian Mbappé.

Foto: Tom Weller/dpa

 
10. Juli0:30 Uhr

Spiele am Freitag

Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Viertelfinale gegeneinander an:
  • 21:00 Uhr: Spanien gegen Belgien in Los Angeles, USA (Übertragung: ZDF)
 
10. Juli0:14 Uhr

Titelfavorit erreicht wieder Halbfinale

Frankreich hat das WM-Viertelfinale gegen Marokko mit 2:0 gewonnen. Die Franzosen dominierten das Spiel von Beginn an und hätten bereits in der ersten Halbzeit in Führung gehen können, doch Kylian Mbappé verschoss einen Elfmeter.
In der zweiten Halbzeit erreichten die Tricolore schließlich die ersehnte Führung durch Mbappé (60.). Ousmane Dembélé erhöhte wenig später auf 2:0 (66.). Marokko hatte Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden, und konnte dagegen nur wenige gefährliche Aktionen verzeichnen. Die Nordafrikaner versuchten in der zweiten Halbzeit, mehr Druck aufzubauen, doch die Franzosen blieben die spielbestimmende Mannschaft.
Mit diesem Sieg hat Frankreich zum dritten Mal nacheinander das Halbfinale einer Fußball-WM erreicht. Ihre nächste Partie wird am Dienstag gegen den Gewinner des Spiels Spanien-Belgien sein.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Frankreich hat sich mit einem 2:0 gegen Marokko den ersten Platz im Halbfinale gesichert. Wer der Gegner wird entscheidet sich heute Abend im Spiel Spanien gegen Belgien.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Frankreich hat sich mit einem 2:0 gegen Marokko den ersten Platz im Halbfinale gesichert. Wer der Gegner wird entscheidet sich heute Abend im Spiel Spanien gegen Belgien.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
9. Juli19:14 Uhr

Spannung vor Frankreich-Marokko: Aufruf zu friedlichem Feiern

Vor dem WM-Viertelfinalspiel zwischen Frankreich und Marokko am Donnerstagabend haben die französischen Behörden die Fußballfans zu friedlichem Verhalten aufgerufen.
Sportministerin Marina Ferrari appellierte: „Es muss ein Fest bleiben.“ Innenminister Laurent Nuñez erklärte, dass keinerlei Fehlverhalten toleriert werde, und versetzte die Sicherheitskräfte in Alarmbereitschaft.
In der Vergangenheit kam es am Rande von Spielen der beiden Mannschaften wiederholt zu Ausschreitungen. Das Viertelfinale wird in Foxborough nahe Boston ausgetragen.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 8.7.). Die Schweiz löste das letzte Viertelfinalticket nach einem 0:0-Unentschieden gege Kolumbien erst im Elfmeterschießen. Damit spielen noch sechs europäische Mannschaften um Titel und Pokal.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 9.7.). Insgesamt spielen noch sechs europäische Mannschaften um den Titel und den Pokal.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
9. Juli8:27 Uhr

Marokko ohne Saibari

Marokko muss das heutige Viertelfinale der Fußball-WM ohne den künftigen Bayern-Profi Ismael Saibari bestreiten. „Abgesehen von Saibari stehen alle zur Verfügung“, sagte Trainer Mohamed Ouahbi vor der Partie gegen Frankreich (22:00 Uhr) in Foxborough. Für den angeschlagenen Offensivmann komme das Spiel noch zu früh. Er hoffe aber, dass Saibari nicht für den Rest des Turniers ausfalle, erklärte Ouahbi.
Saibari war beim 3:0 der Marokkaner im Achtelfinale gegen Mitgastgeber Kanada früh angeschlagen ausgewechselt worden. Medien berichteten zuletzt, dass der 25-Jährige nur eine leichte Muskelzerrung erlitten habe und auf ein schnelles Comeback hoffe. Saibari hat bei dieser WM bereits drei Tore erzielt und wird zur neuen Saison von der PSV Eindhoven zum FC Bayern München wechseln.
Ismael Saibari (l) traf erneut für Marokko.

Ismael Saibari (#11, l.) spielt verletzungsbedingt nicht gegen Frankreich.

Foto: Martin Meissner/AP/dpa

 
9. Juli7:00 Uhr

Spiele am Donnerstag

Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Viertelfinale gegeneinander an:
  • 22:00 Uhr: Marokko gegen Frankreich in Boston, USA (Übertragung: ARD)
 
(Mit Material der Nachrichtenagenturen.)
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WM-Finale: Was spricht für Spanien? Und was für Argentinien?

Spanien gegen Argentinien. Zwei Schwergewichte kämpfen um den wichtigsten Pokal im Weltfußball. Das Finale in East Rutherford heute hat noch viel mehr zu bieten als das Duell der Superstars Lionel Messi und Lamine Yamal.
Was für den Titelverteidiger spricht – und was für den Europameister:

Das spricht für Spanien

Defensivstärke: Gerade mal ein Gegentor haben die Iberer auf dem Weg ins Endspiel kassiert – beim 2:1 im Viertelfinale gegen Belgien. Zuvor war Keeper Unai Simón 649 Minuten ohne Gegentreffer geblieben und hatte damit einen WM-Rekord aufgestellt.
Vor allem Linksverteidiger Marc Cucurella ragt als unermüdlicher Kämpfer aus dem Defensivverbund heraus. Aber auch sein Pendant auf der Gegenseite, Pedro Porro, hat großen Einfluss auf das Spiel und erzielte bei dieser WM seine ersten beiden Länderspiel-Tore. Wie die Spanier im Halbfinale die Zauber-Offensive der Franzosen abkochten, war beeindruckend.
Flexibilität: Spaniens Spiel ist auf Ballbesitz und Kontrolle ausgerichtet – aber nicht nur. Wenn sein Team für etwas bekannt sei, dann dafür, dass es sich je nach Situation anpassen könne, sagte Kapitän Rodri vor dem Finale.
„Wir sind eine sehr komplette Mannschaft und deshalb sind wir hier“, betonte der Mittelfeldstar. Gegen Argentinien erwarte er ein extrem physisches Spiel, so der 30-Jährige. Ruhen die Spanier weiter so in sich wie bisher, dürften sie aber auch mögliche Provokationen der Südamerikaner nicht aus dem Tritt bringen.
Oyarzabal: Alle sprechen über Messi und Yamal. Aber die Spanier haben noch einen weiteren Trumpf. Stürmer Mikel Oyarzabal hat bei diesem Turnier bereits fünf Tore erzielt. Und er ist ein echter Final-Experte.
In jedem seiner bislang sechs Endspiele als Profi hat der 29-Jährige getroffen: mit Real Sociedad San Sebastián in zwei spanischen Pokalfinals, mit der Nationalmannschaft in zwei Nations-League-Endspielen sowie entscheidend im EM-Finale 2024, mit der Olympia-Auswahl im Endspiel von Tokio vor fünf Jahren. Eine famose Bilanz.

Das spricht für Argentinien

Messi: Zu alt? Ein Lionel Messi ist offenbar nie zu alt. Der 39-Jährige spielt eine herausragende WM, hat bereits acht Tore und vier Vorlagen auf dem Konto. Er trägt diese Mannschaft, er trägt die ganze Nation.
Sicher: Er nimmt sich auf dem Platz seine Auszeiten. Aber: Er ist zur Stelle, wenn es darauf ankommt. Die Mitspieler schauen zu ihm auf und suchen ihn, wenn es eng wird. So dürfte es auch im Finale sein – dem mutmaßlich letzten WM-Spiel des Ausnahmekönners.
Mentalität: Das Spiel der Südamerikaner lebt von den Emotionen. Sie treten mit unglaublich viel Herz und Leidenschaft auf. Die glücklichen Gesichter auf den Tribünen oder in der Heimat würden sie beflügeln und berühren, erklärte Trainer Lionel Scaloni.
Die Unterstützung half den Argentiniern in der kniffligen K.o.-Phase, mehrere brenzlige Situationen zu überstehen. Gegen Kap Verde und die Schweiz mussten sie in die Verlängerung, gegen Ägypten und England retteten sie sich mit späten Toren.
Erfahrung: Spanien tritt mit dem Selbstbewusstsein eines Europameisters auf. Aber: In Argentiniens Kader stehen tatsächlich noch 17 Weltmeister von 2022.
Wichtige Stützen der Startelf, die im Finale von Katar damals gegen Frankreich gewann, haben auch diesmal tragende Rollen: Torhüter Emiliano Martínez etwa, Offensiv-Star Messi natürlich, aber auch Stürmer Julián Álvarez.
Trainer Scaloni ist ein echter Titelsammler: Neben dem WM-Pokal gewannen die Argentinier in seiner Amtszeit auch schon zweimal die Copa América (2021 und 2024). (dpa/red)
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Kein DFB-Vertreter beim WM-Finale

DFB-Präsident Bernd Neuendorf und die deutschen Fußball-Spitzenfunktionäre verzichten auf einen Besuch des WM-Endspiels.
Wie der Deutsche Fußball-Bund auf dpa-Anfrage mitteilte, wird kein Verbandsvertreter und somit auch nicht Neuendorf oder dessen Stellvertreter Hans-Joachim Watzke die Partie zwischen Argentinien und Spanien in der Arena in East Rutherford verfolgen.
Neuendorf hätte als Mitglied des FIFA-Councils um Weltverbandschef Gianni Infantino einen reservierten Platz auf der Ehrentribüne. Watzke gehört als deutsches Mitglied der UEFA-Exekutive ebenfalls zum Führungszirkel der internationalen Fußball-Funktionäre.
Das Top-Event zum Abschluss der XXL-WM, das auch US-Präsident Donald Trump als Ehrengast im Stadion verfolgt, ist ein Stelldichein der wichtigste Entscheider im Weltfußball.

Deutsches Aus als letztes WM-Spiel

Bereits nach dem frühen Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft in der Zwischenrunde durch das 3:4 im Elfmeterschießen gegen Paraguay und der schnellen Rückkehr nach Deutschland hatte es vom DFB geheißen, dass Neuendorf keine WM-Spiele mehr besuchen werde. Dies gilt nun auch für das Finale.
Gewöhnlich saßen mehrere Council-Mitglieder bei den Partien auf den VIP-Tribünen. In dieser Woche hatte der DFB bestätigt, dass er im Gegensatz zu der überragenden Mehrheit der nationalen Fußball-Verbände bisher kein Unterstützerschreiben für die angestrebte Wiederwahl von FIFA-Boss Infantino im März 2027 unterzeichnet hat.

US-Reise nur für Klopp

Neuendorf und Watzke waren in der Vorwoche nochmals nach New York geflogen – allerdings nicht um Fußball zu schauen, sondern um in einem Flughafenhotel mit Top-Kandidat Jürgen Klopp über das von allen Seiten erhoffte Engagement als Bundestrainer zu sprechen.
Klopp wird im Gegensatz zum deutschen Fußball-Führungszirkel auch beim WM-Finale live dabei sein – als Experte von „MagentaTV“.
In Per Mertesacker trifft er dort auf einen ZDF-Kollegen, der als möglicher Kandidat für einen Posten rund um die Nationalmannschaft, zum Beispiel als DFB-Geschäftsführer, gilt.
Mertesacker hatte bislang aus dem ZDF-Studio in Deutschland die WM analysiert, ist beim Finale aber mit seinem Kollegen Christoph Kramer in den USA dabei. (dpa/red)
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TICKER Fußball-WM: Alle Entwicklungen bis zum Finale


Das nächste Spiel (Spiel um Platz 3) findet am Samstag, den 18. Juli, um 23:00 Uhr zwischen Frankreich und England statt.

HEUTE18:34 Uhr

Vorbereitungen auf Finalspiel Spanien gegen Argentinien

Im Finale der Fußball-Weltmeisterschaft kämpfen Spanien und Argentinien am Sonntag (21:00 Uhr MESZ) um den Titel – das Spiel wird zugleich zur Bühne für zahlreiche Musikstars.
Im MetLife-Stadion im US-Bundesstaat New Jersey findet 90 Minuten vor Anpfiff zunächst die Abschlusszeremonie der WM statt, zu der unter anderen der für seine Stunts bekannte Hollywoodstar Tom Cruise, der Sänger Robbie Williams und der Rapper Post Malone erwartet werden.
Angekündigt ist zudem eine Halbzeitshow mit Stars wie Madonna, Justin Bieber, der K-Pop-Band BTS und Shakira. Die Pause dürfte wegen des Auf- und Abbaus der Bühne länger ausfallen als die üblichen 15 Minuten.
 
HEUTE15:43 Uhr

Spaniens Trainer: Yamal „in optimaler Form“

Im Halbfinale erhielt Yamal noch einen schmerzhaften Schlag auf den Oberschenkel, für das Endspiel soll Spaniens Topstar laut Trainer de la Fuente aber topfit sein.
„Das war schmerzhaft für ihn, aus Vorsicht haben wir ihm Minuten zur Erholung gegeben. Es geht ihm gut heute, er hat mit der Mannschaft trainiert und er ist in optimaler Form“, sagte de la Fuente vor dem Finale.
Yamal war im Halbfinale gegen Frankreich im Strafraum gefoult worden und hatte so den Elfmeter zur 1:0-Führung für Spanien ermöglicht.
 
HEUTE12:43 Uhr

Argentiniens Torwart spielt mit gebrochenem Finger

Argentiniens Nationaltorwart Emiliano Martínez kämpft kurz vor dem WM-Finale noch mit den Folgen einer Verletzung an der rechten Hand.
„Meine Hand tut immer noch jeden Tag weh“, sagte der 33-Jährige. Martínez hatte sich am 20. Mai vor dem Europa-League-Finale in Istanbul beim Aufwärmen verletzt. Er brach sich den Ringfinger an der rechten Hand.
Dennoch gewann er mit Aston Villa gegen den SC Freiburg. Jeder Spezialist, mit dem er gesprochen hat, habe ihm gesagt, dass eine Operation nötig sei. Er habe sich aber dazu entschieden, sie hinauszuzögern, berichtete Martínez.
 
HEUTE11:39 Uhr

Trump als Fußball-Kommentator: Kritik an Englands Defensivtaktik im WM-Halbfinale

Mit Fußballtaktik kennt sich Donald Trump nach eigener Aussage zwar nicht aus – und dennoch hat er Kritik an Englands Ausrichtung im verlorenen WM-Halbfinale gegen Argentinien geübt. „Sie sind in Führung gegangen und haben ihren besten Spieler genommen und ihn in die Defensive gestellt“, sagte Trump bei einem Empfang mit Fifa-Präsident Gianni Infantino in New York. Er bezog sich damit auf Englands Stürmer Harry Kane.
Trump schloss sich damit der Schar von Kritikern an, die die Mauertaktik des England-Trainers Thomas Tuchel in der letzten Phase des Halbfinal-Spiels angeprangert haben. Das englische Team war in der zweiten Halbzeit zunächst in Führung gegangen, kassierte dann aber in den Schlussminuten zwei Tore und schied aus.
„Man muss ein bisschen offensiv sein, oder?“ sagte Trump dazu. Er fügte aber sogleich hinzu: „Was weiß ich schon von der Trainerarbeit?“ Den englischen Mannschaftskapitän Kane nannte der US-Präsident „großartig“ und erinnerte daran, dass er mit Kane vor anderthalb Jahren im US-Bundesstaat Florida Golf gespielt hatte.
 
HEUTE14:40 Uhr

Die Teams bereiten sich vor

Englands Nationaltrainer Thomas Tuchel hat die Kritik von Medien und Ex-Spielern nach dem WM-Scheitern im Halbfinale gekontert. Wenn wir gewinnen, ist es „das beste Ergebnis bei einer Weltmeisterschaft seit 60 Jahren. Es ist alles eine Frage der Perspektive“, sagte der Schwabe.
Der Weltmeister von 1966 trifft in Miami Gardens im Spiel um Platz drei am Samstag auf Frankreich.
Tuchel räumte ein, dass England zu Frankreich und den Finalisten Spanien und Argentinien Nachholbedarf habe. „Die Lücke ergibt sich durch die Titel. Das haben sie sich über Jahre aufgebaut. Aber es ist möglich, sie zu schließen.“

Didier Deschamps, Cheftrainer der französischen Nationalmannschaft, am Tag vor dem Spiel um den dritten Platz der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Frankreich und England im Miami Stadium am 17. Juli 2026 in Miami Gardens, Florida.

Foto: Jamie Squire/Getty Images

Thomas Tuchel, Trainer der englischen Nationalmannschaft, im Vorfeld des Spiels um den dritten Platz zwischen Frankreich und England im Miami Stadium am 17. Juli 2026 in Miami Gardens, Florida.

Foto: Kevin C. Cox/Getty Images

GESTERN21:04 Uhr

Mehr als 200 Unterstützerschreiben für Infantino

Im Gegensatz zum Deutschen Fußball-Bund hat sich eine überwältigende Mehrheit der FIFA-Mitgliedsverbände für eine Wiederwahl von Gianni Infantino ausgesprochen. Der amtierende Präsident des Weltverbands habe trotz des Wirbels um die aufgehobene Rot-Sperre für US-Profi Folarin Balogun die formale Unterstützung von mehr als 200 Ländern erhalten, berichtete der „Guardian“.
Demnach habe nur eine Handvoll der 211 Verbände kein Unterstützungsschreiben unterschrieben. Die Größenordnung deckt sich mit dpa-Informationen.
Der DFB hatte zuletzt bestätigt, kein Unterstützungsschreiben für die Wiederwahl Infantinos unterzeichnet zu haben. Infantino darf sich zum jetzigen Stand seiner erneuten Wiederwahl beim FIFA-Kongress am 18. März 2027 im marokkanischen Rabat sicher sein.
 
GESTERN18:12 Uhr

WM-Finale: Organisatoren beobachten Waldbrand-Rauch genau

Muss das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft in East Rutherford bei New York am Sonntag wegen Waldbrand-Rauchs verschoben oder verlegt werden? Diese Frage hat am Freitag die US-Regierung und den Fußball-Weltverband Fifa beschäftigt. Die Organisatoren beobachteten die Lage genau, sagte der WM-Verantwortliche im Weißen Haus, Andrew Giuliani, am Freitag vor Journalisten in New York.
Giuliani sagte weiter, er werde die Frage mit Fifa-Präsident Gianni Infantino diskutieren. Präsident Donald Trump wurde am Freitag ebenfalls in New York erwartet, wo er im Trump-Tower an einem Fifa-Empfang teilnehmen wollte. Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez wird ebenfalls erwartet.
Gesundheitsgefährdender Waldbrand-Rauch aus Kanada hatte in den vergangenen Tagen US-Millionenstädte wie New York und Chicago erreicht. Am Freitag gaben die Behörden auch in der Hauptstadt Washington eine Gesundheitswarnung wegen einer sehr hohen Feinstaubbelastung aus.
 
GESTERN8:26 Uhr

Dankert beim Finale, Milei verzichtet

Beim WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien ist zumindest doch noch ein Deutscher dabei. Der Fußball-Weltverband FIFA nominierte Bastian Dankert als Video-Assistenten für das Endspiel am Sonntag in East Rutherford (21.00 Uhr MESZ/ZDF). Der 46-Jährige wird den Slowenen Slavko Vinčić unterstützen, der sein erstes WM-Finale als Schiedsrichter leiten wird.

Argentiniens Präsident Javier Milei verzichtet hingegen auf den Besuch des Endspiels, damit seine „Glücksroutine“ nicht unterbrochen wird.

16. Juli17:49 Uhr

Britischer Minister fordert Fifa-Ermittlungen gegen Argentinien – Falkland-Transparent bei WM

Die britische Regierung hat den Fußballweltverband Fifa zu Ermittlungen gegen die argentinische Nationalmannschaft wegen eines Transparents zu den Falkland-Inseln aufgefordert. Wirtschaftsminister Peter Kyle sprach am Donnerstag, den 16. Juli, von einem „eklatanten Verstoß“ gegen das Verbot politischer Botschaften auf dem Spielfeld. Das Büro von Premierminister Keir Starmer unterstützte die Forderung. Argentiniens Präsident Javier Milei stellte sich hingegen hinter die argentinische Nationalmannschaft.
„Die Weltmeisterschaft gehört vielleicht nicht uns, aber die Falkland-Inseln ganz sicher“, erklärte eine Regierungssprecherin in London. Wirtschaftsminister Kyle forderte die Fifa auf, den Vorfall „gründlich“ zu untersuchen. Der Weltverband äußerte sich zunächst nicht.
Argentinische Spieler hatten nach ihrem 2:1-Sieg gegen England im WM-Halbfinale am Mittwoch in Atlanta ein Transparent mit der Aufschrift „Las Malvinas son argentinas“ („Die Malwinen sind argentinisch“) gezeigt. Politische Botschaften von Spielern und Offiziellen sind nach den Fifa-Regeln verboten.

Argentiniens Giovani Lo Celso zeigt nach dem WM-Halbfinalsieg gegen England, am 15. Juli nach dem 2:1-Sieg im Halbfinale, ein Banner zum Falklandinsel-Konflikt.

Foto: Shaun Botterill/Getty Images

16. Juli8:49 Uhr

Argentinien: „Spielen wie Achtjährige“

Argentiniens Trainer Lionel Scaloni sagt nach dem Sieg über England: „Es gibt nichts Vergleichbares. Die Jungs hatten keine Angst, sie fühlten die Last der Verantwortung nicht.“
Und Argentinien hatte Lionel Messi, der erneut entscheidenden Anteil an dem Sieg hatte. Der 39-Jährige bereitete beide Treffer vor. „Messi in den letzten 20 Minuten – da konnte er machen, was er wollte“, sagt Scaloni.
Das Erfolgsgeheimnis sei: „Sie spielen wie Achtjährige. Sie denken nicht daran, ob sie vorbeischießen oder in das Finale kommen. Sie wollen nur Fußball spielen.“
 
16. Juli5:59 Uhr

Argentinien könnte Strafe drohen

Schon vor der Partie war das Halbfinal-Duell in Atlanta aufgrund der politischen Vergangenheit aufgeladen gewesen. Inmitten der Siegesfeier zeigten argentinische Spieler dann ein Plakat mit der Aufschrift „Las Malvinas son argentinas“ („Die Malvinas sind argentinisch“).
Mit dem Spruch will Argentinien seine Besitzansprüche auf die sogenannten Malvinas, wie die Falklandinseln in Argentinien heißen, erklären.
Argentinien und Großbritannien hatten 1982 mehr als 70 Tage lang Krieg um die Inseln vor der Küste Argentiniens geführt. Dabei starben rund 1.000 Soldaten. Die Inseln sind seit 1833 britisches Überseegebiet. Der Weltverband FIFA verbietet rund um die WM-Spiele, politische Botschaften zu präsentieren. Dem argentinischen Team könnte damit eine Strafe drohen.
Argentinien Spieler feiern ihren Sieg mit einem umstrittenen Plakat, das Ihnen noch eine Strafe einfahren könnte. Darauf steht „Die Falkland-Inseln gehören zu Argentinien“. Besagte Inseln waren 1982 Kriegsschauplatz zwischen den beiden Ländern.

Argentinien Spieler feiern ihren Sieg mit einem umstrittenen Plakat, das Ihnen noch eine Strafe einfahren könnte. Darauf steht „Die Falkland-Inseln gehören zu Argentinien“. Besagte Inseln waren 1982 Kriegsschauplatz zwischen den beiden Ländern.

Foto: Paul Ellis/AFP via Getty Images

 
15. Juli23:05 Uhr

Argentinien schlägt England

Im zweiten Halbfinale der Fußball-WM 2026 hat sich Argentinien mit 2:1 gegen England durchgesetzt. Das Spiel begann zunächst mit viel Druck der Engländer, die den Argentiniern im Spielaufbau kaum Luft zum Atmen ließen. Beide Teams zeigten von Beginn an eine aggressive Spielweise, was zu zahlreichen Fouls und Unterbrechungen führte. In der ersten Halbzeit gab es letztendlich keine Tore, aber die Partie war von einer hitzigen Atmosphäre geprägt.
Nach dem Seitenwechsel brachte Anthony Gordon die Engländer schnell in Führung (55.). Im Anschluss erhöhte Titelverteidiger Argentinien zunehmend den Druck und kam zu mehreren gefährlichen Chancen. Doch der englische Torwart Pickford verhinderte lange den Ausgleich.
Argentinien versuchte es mit mehreren Wechseln, um die Offensive zu beleben. Kurz vor Ende machte sich die Wechsel bezahlt und Enzo Fernández erzielte das Ausgleichtor (85.). Sieben Minuten später traf dann Martinez per Kopf und beendete damit den englischen Traum von der ersten Finalteilnahme seit 1966.
Im Endspiel treffen die Argentinier am Sonntag um 21:00 Uhr auf Spanien. England muss sich dagegen mit dem Spiel um Platz 3 gegen Frankreich begnügen, welches am Samstag um 23:00 Uhr startet.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 15.7.). Argentinien schafft mit einem Sieg gegen England den Einzug ins WM-Finale und trifft dort am Sonntag auf Spanien. bereits am Samstag spielen Frankreich und England um den 3. Platz.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 15.7.). Argentinien schafft mit einem Sieg gegen England den Einzug ins WM-Finale und trifft dort am Sonntag auf Spanien. bereits am Samstag spielen Frankreich und England um den 3. Platz.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
15. Juli20:05 Uhr

Argentiniens Vizepräsidentin bezeichnet Engländer als „Piraten“

Vor dem Halbfinale zwischen Argentinien und England um 21:00 Uhr hat die argentinische Vizepräsidentin Victoria Villarruel die Engländer als „Piraten“ bezeichnet. Das Spiel gegen England sei „nicht einfach nur ein weiteres Spiel“, erklärte Villarruel im sozialen Medium „X“.
Hintergrund ist der Falkland-Krieg zwischen Argentinien und Großbritannien im Jahr 1982 um die zum britischen Kolonialreich gehörenden Inseln vor dem argentinischen Festland, der mit einer Kapitulation Argentiniens endete.
Die Äußerungen der argentinischen Vizepräsidentin standen im starken Kontrast zu denen des argentinischen Nationaltrainers Lionel Scaloni und mehrerer Spieler, die versucht hatten, die politische und historische Bedeutung des Spiels herunterzuspielen. „Es ist ein Fußballspiel, ganz einfach“, erklärte Scaloni. „Das mit Politik zu vermischen, wäre Wahnsinn.“
 
15. Juli19:45 Uhr

Keine Beschlüsse bei Sitzung zu Klopp

Die Sitzung der DFB-Spitzenfunktionäre zum erhofften Engagement von Jürgen Klopp als Bundestrainer ist ohne konkrete Ergebnisse beendet worden. Nach dpa-Informationen hatte die digital abgehaltene Zusammenkunft des Aufsichtsrats und der Gesellschafterversammlung der DFB GmbH und Co. KG einen reinen Informationscharakter.
DFB-Präsident Bernd Neuendorf berichtete demnach über die in den vergangenen Tagen geführten Gespräche mit Klopp in New York und Oliver Mintzlaff, dem Chef von dessen derzeitigem Arbeitgeber Red Bull, in München.
Ein Knackpunkt für eine finale Einigung mit Klopp sind demnach vor allem dessen diverse private Werbeverträge. Hier muss der DFB mit eigenen Partnern eine Lösung anstreben, inwiefern der 59-Jähriger als künftiger Bundestrainer eventuell auch für Konkurrenzunternehmen aktiv sein kann.
Jürgen Klopp ist und bleibt der Wunsch-Bundestrainer der DFB-Spitze. (Archivbild)

Jürgen Klopp ist und bleibt der Wunsch-Bundestrainer der DFB-Spitze. (Archivbild)

Foto: Jan Woitas/dpa

 
15. Juli5:05 Uhr

Tuchel sucht Trick gegen Messi

Für die Chance auf das erste englische WM-Finale seit 1966 hat Trainer Thomas Tuchel sogar überlegt, ein veraltetes taktisches Mittel einzusetzen. „Ich habe tatsächlich darüber nachgedacht, für ihn auf die gute alte Manndeckung zu setzen“, sagte der 52-Jährige über Argentiniens Superstar Messi. Die beiden Rivalen treffen heute in Atlanta im zweiten Halbfinale aufeinander.
Der 39 Jahre alte Messi bringt Tuchel besonders ins Grübeln. „Jeder kennt die Räume, die er mag. Aber er sieht Dinge früher als anderer. Dann hat er die zwei Meter, die er für seinen unglaublichen linken Fuß braucht“, sagte Englands Nationaltrainer. Er habe aber einige Muster im Spiel der Argentinier ausgemacht.
 
15. Juli0:05 Uhr

Spiel am Mittwoch

Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Spieltag im Halbfinale gegeneinander an:
  • 21:00 Uhr: England gegen Argentinien in Atlanta, USA (Übertragung: ARD)
 
14. Juli23:05 Uhr

Spanien gewinnt gegen Frankreich

Spanien hat sich im Halbfinale der Fußball-WM 2026 mit einem 2:0-Sieg gegen Frankreich durchgesetzt und sich damit das Finalticket gesichert. Spanien übernahm von Beginn an die Kontrolle und zeigte sich ballsicher. In der 22. Minute brachte Mikel Oyarzabal die Iberer per Elfmeter in Führung. Frankreich versuchte, über Umschaltmomente ins Spiel zu finden, blieb jedoch weitgehend ungefährlich.
In der zweiten Halbzeit erhöhte Spanien den Druck und belohnte sich in der 58. Minute durch Pedro Porro mit dem zweiten Treffer. Frankreich bemühte sich, ins Spiel zurückzufinden, scheiterte jedoch immer wieder an der gut organisierten spanischen Defensive. Trotz der Bemühungen von Kylian Mbappé und seinen Teamkollegen gelang es den Franzosen nicht, den Rückstand aufzuholen.
Spanien erreicht somit das Finale und wird dort auf den Sieger des zweiten Halbfinals zwischen England und Argentinien treffen.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 14.7.). Spanien setzte sich im ersten Halbfinale gegen Frankreich durch und spielt am kommenden Samstag um den WM-Titel. Der Gegner ermittelt sich heute Abend im Spiel zwischen England und Argentinien.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 14.7.). Spanien setzte sich im ersten Halbfinale gegen Frankreich durch und spielt am kommenden Samstag um den WM-Titel. Der Gegner ermittelt sich heute Abend im Spiel zwischen England und Argentinien.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

Der Franzose Maxence Lacroix (#26) köpft den Ball gegen Rodri (#16) aus Spanien während des Halbfinalspiels der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Frankreich und Spanien im Dallas Stadium am 14. Juli 2026 in Arlington, Texas.

Foto: Shaun Botterill/Getty Images

 
14. Juli21:06 Uhr

26 WM-Spiele: Deschamps löst Schön als Rekordtrainer ab

Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps hat den ehemaligen Bundestrainer Helmut Schön als Rekord-Trainer bei Fußball-Weltmeisterschaften abgelöst. Das Halbfinale gegen Spanien im Dallas-Stadion ist Deschamps 26. WM-Spiel als Cheftrainer. Der 57-Jährige übernahm die Bestmarke von Schön – der seinen letzten Einsatz vor 48 Jahren bei der WM 1978 hatte – am Nationalfeiertag der Franzosen.
Seit 2012 ist der Ex-Profi als französischer Nationaltrainer im Amt. Nach dieser WM wird er es abgeben – dem Vernehmen nach an Zinédine Zidane. 1998 holte Deschamps den WM-Titel als Spieler, 2018 als Trainer. Lediglich Franz Beckenbauer und Mário Zagallo gelang ebenfalls ein solches Double. Gleich zwei WM-Titel als Coach holte bisher nur Vittorio Pozzo: 1934 und 1938 mit Italien.
In Deschamps‘ 26 WM-Partien ist auch das Gruppenspiel gegen Norwegen mitgerechnet. Der Franzose stand bei dieser Partie allerdings nicht an der Seitenlinie, weil er nach dem Tod seiner Mutter in die Heimat geflogen war. Von der FIFA wird die Begegnung (4:1) dennoch in Deschamps‘ offizieller WM-Statistik aufgeführt.
 
14. Juli10:59 Uhr

Frankreich: Spanien ist der Favorit

Bei der Fußball-WM wächst die Anspannung vor dem ersten Halbfinale zwischen Frankreich und Spanien. Trotz der Offensivmacht seines Teams schiebt Frankreichs Trainer Didier Deschamps die Favoritenrolle für das heutige Duell in Arlington Spanien zu.
Deschamps hatte in den vergangenen Wochen mehrfach erklärt, dass er den Europameister bei diesem Turnier am stärksten einschätze. „Spanien ist der Favorit“, sagte er vor der Partie nun erneut.
„Sie haben nur ein Tor kassiert in den letzten sechs oder sieben Spielen.“ Es könne ein „spektakuläres Spiel werden mit hoher Qualität in der Offensive und Defensive“, meinte er.
 
14. Juli6:03 Uhr

Spanien und Yamal

Geht es nach Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente, kommt das beste WM-Spiel von Lamine Yamal erst noch. „Ich habe ihm gesagt, er soll ruhig bleiben und es genießen. Der große Tag von Lamine Yamal kommt noch bei dieser WM. Ich hoffe, es ist morgen – oder im Finale, wenn wir uns qualifizieren“, sagte der 65-Jährige.
Yamal war zwar schon mehrfach zum besten Spieler einer Partie gewählt worden, steht aber nach sechs Spielen bei nur einem Treffer und keiner Vorlage bei der XXL-WM in den USA, Kanada und Mexiko.
Der Jungstar stört sich nicht an seiner niedrigen Torausbeute. „Ich mache mir keine Sorgen, ob ich treffe oder nicht“, betonte der Flügelspieler des FC Barcelona.
Lamine Yamal bekam für seine Aktionen den lautesten Applaus im Stadion.

Lamine Yamal (l) bekam für seine Aktionen den lautesten Applaus im Stadion.

Foto: Andre Penner/AP/dpa

 
14. Juli0:05 Uhr

Spiel am Dienstag

Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Spieltag im Halbfinale gegeneinander an:
  • 21:00 Uhr: Frankreich gegen Spanien in Dallas, USA (Übertragung: ZDF)
 
13. Juli22:02 Uhr

Empfang für Norwegens Team – Haaland mit Waschbär-Souvenir

Das norwegische Team ist nach dem Viertelfinal-Aus gegen England begeistert in der Heimat empfangen worden, Stürmerstar Haaland präsentierte dabei ein Faible für ausgefallene Souvenirs. Der 25-Jährige stieg mit einem ausgestopften Waschbären in der Hand aus dem Flugzeug. „Er ist mir nach Hause gefolgt“, schrieb Haaland auf Instagram. In der Hand hält der Waschbär eine Glasflasche.
Erling Haaland und sein Waschbär.

Erling Haaland und sein Waschbär.

Foto: Jan Langhaug/NTB Scanpix/AP/dpa

Vom Flughafen Gardermoen ging es zum Osloer Schloss, wo die Mannschaft von König Harald, Prinz Haakon und anderen Mitgliedern der Königsfamilie empfangen wurde. „Er hat uns zu Hause willkommen geheißen und uns zu unserer Leistung gratuliert“, sagte Kapitän Martin Ödegaard über die Begegnung mit dem 89 Jahre alten König.
Zwischen dem Palast und dem Universitätsplatz, einer Entfernung von etwa 450 Metern, hatten sich 88.000 Menschen versammelt, um die Mannschaft zu feiern.
Auf dem Schlossplatz zelebrierten Team und Bevölkerung zusammen den mittlerweile weltberühmten Ruder-Jubel. Haaland war da nicht mehr dabei, weil er schon auf der Weiterreise in den Urlaub war.
 
12. Juli21:21 Uhr

Klopp trifft sich mit Mintzlaff Ende der Woche

In der fast geklärten Bundestrainer-Frage um Wunschkandidat Jürgen Klopp soll sich die DFB-Spitze am Dienstag mit Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff treffen.
Wie der „Kicker“ berichtet, soll dann eine vorzeitige Ausstiegsmöglichkeit aus Klopps bis 2029 datiertem Vertrag als Head of Global Soccer des Konzerns besprochen werden. Ende der Woche soll sich in New York Mintzlaff dann mit Klopp treffen. Offizielle Angaben lagen zunächst nicht vor.
Klopp hat bereits eine Grundsatzvereinbarung mit den DFB-Bossen um Präsident Bernd Neuendorf und Vizepräsident Hans-Joachim Watzke bei einem Gipfeltreffen in den USA erzielt, wo der frühere Dortmunder und Liverpooler Coach als TV-Experte für MagentaTV arbeitet. Eine Einigung mit Klopps derzeitigem Arbeitgeber Red Bull steht aber noch aus.
 
12. Juli8:34 Uhr

Kabel-Eklat um Englands erstes Tor gegen Norwegen

Beim Spiel Norwegen gegen England in Miami kam es zu einer unerwarteten Szene vor dem 1:1 – dem Ausgleichstreffer von England. Nach dem Abstoß von Norwegens Torwart Örjan Nyland wird der Ball von einem gespannten Kamerakabel in der Luft gestoppt.
Er fällt wie ein Stein herunter und gelangt vor die Füße von Anthony Gordon – der daraufhin das Tor einleitet. Der Weltverband FIFA besteht darauf, dass der Chip im Ball keine Berührung aufgezeichnet habe.
Die Norweger und auch die TV-Aufnahmen scheinen einen anderen Rückschluss zuzulassen. „Also ich würde eher den Norwegern glauben als der FIFA“, sagte Englands Ex-Nationalspieler Gary Neville.
Bellinghams Tor ermöglichte die Verlängerung und ein Patzer von Nyland dort den zweiten Treffer des Stars von Real Madrid.
 
12. Juli5:12 Uhr

Argentinien-Schweiz endet 3:1

Argentinien hat das Viertelfinale gegen die Schweiz nach Verlängerung mit 3:1 gewonnen. Die Partie begann mit einem frühen Tor für Argentinien durch Alexis Mac Allister (10.). Die Schweiz zeigte sich jedoch unbeeindruckt und kämpfte sich zurück ins Spiel. In der zweiten Halbzeit gelang Dan Ndoye für die Schweiz der Ausgleich (67.).
Die zweite Halbzeit war geprägt von intensiven Zweikämpfen und taktischen Fouls, was zu mehreren Gelben Karten führte. Der Schweizer Breel Embolo sah in der 72. Minute nach einer Schwalbe Gelb-Rot, was die Eidgenossen in Unterzahl brachte. Trotz der numerischen Unterlegenheit hielt die Schweiz tapfer dagegen und rettete sich in die Verlängerung.
Dort verteidigten die Schweizer leidenschaftlich, konnten den Führungstreffer durch Julian Alvarez (112.) aber nicht verhindern. Lautaro Martinez machte dann kurz vor Schluss den Deckel drauf (120.+1).
Spielbaum der WM 2026 (Stand 12.7.). England konnte sich gegen Norwegen behaupten und trifft im Halbfinale auf Argentinien, die ihren Einzug in Halbfinale erst in der Verlängerungen sicherten. Damit sind Norwegen und die Schweiz ebenfalls ausgeschieden.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 12.7.). England konnte sich gegen Norwegen behaupten und trifft im Halbfinale auf Argentinien, die ihren Einzug in Halbfinale erst in der Verlängerungen sicherten. Damit sind Norwegen und die Schweiz ausgeschieden.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
12. Juli2:05 Uhr

Spiele am Sonntag

Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Spieltag im Viertelfinale gegeneinander an:
  • 03:00 Uhr: Argentinien gegen Schweiz in Kansas City, USA
 
12. Juli1:50 Uhr

England besiegt Norwegen

Bei der Fußball-WM hat England das Viertelfinale gegen Norwegen nach Verlängerung mit 2:1 gewonnen. Die erste Halbzeit begann äußerst zäh, erst in den letzten zehn Minuten nahm die Partie Fahrt auf: Andreas Schjelderup brachte zunächst Norwegen in Führung (36.). In der zweiten Minute der Nachspielzeit gelang Jude Bellingham der Ausgleich für England.
In der zweiten Halbzeit dominierte Norwegen das Spielgeschehen und hatte mehrere Chancen, erneut in Führung zu gehen – doch ohne sich zu belohnen. England hingegen fand nur selten den Weg in den norwegischen Strafraum und blieb in der Offensive weitgehend harmlos.
Gleich zu Beginn der Verlängerung erzielte schließlich Jude Bellingham das entscheidende Tor (93.). Damit trifft England am Mittwoch im Halbfinale auf den Gewinner der Partie Argentinien-Schweiz.
 
11. Juli20:18 Uhr

Norwegen und seine Fans bereiten sich vor

Das 3. Viertelfinale beginnt 23 Uhr MEZ, es spielt Norwegen gegen England. Tagsüber versammelten sich norwegische Fußballfans zum „Ro“ auf dem Ocean Drive:

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11. Juli16:48 Uhr

DFB-Führung grundsätzlich einig mit Klopp

Die Spitze des Deutschen Fußball-Bundes hat sich auf wesentliche Eckpunkte eines möglichen Vertrages mit dem Wunsch-Bundestrainer Jürgen Klopp verständigt. Beide Seiten seien zuversichtlich, dass die Verhandlungen vorbehaltlich einer Einigung mit Klopps derzeitigem Arbeitgeber Red Bull erfolgreich abgeschlossen werden könnten, teilte der DFB nach einem Treffen mit Klopp in New York mit.
 
11. Juli15:59 Uhr

Südafrikanischer Profi-Fußballer Adams kurz nach WM-Teilnahme gestorben

Der südafrikanische Profi-Fußballer Jayden Adams ist kurz nach seiner Teilnahme an der derzeitigen Weltmeisterschaft gestorben. Die Nachricht vom Tod des 25-Jährigen am Samstag habe ihn schwer getroffen, erklärte der südafrikanische Sportminister Gayton McKenzie.
„Der südafrikanische Fußball hat eines seiner größten jungen Talente verloren.“ Die Todesursache nannte McKenzie nicht. Der afrikanische Fußballverband CAF brachte im Onlinedienst X ebenfalls seine Trauer zum Ausdruck.
Die südafrikanische Polizei nahm nach eigenen Angaben Ermittlungen auf, nachdem im Raum Kapstadt die Leiche eines 25-jährigen Mannes gefunden worden war. „Die Umstände dieses Vorfalls werden untersucht“, sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP.
Der Mittelfeldspieler Adams hatte bei allen drei Gruppenspielen Südafrikas in der laufenden WM gespielt. Im K.-o.-Spiel gegen Kanada, bei dem Südafrika aus dem Wettbewerb ausschied, stand Adams nicht auf dem Platz.
Jayden Adams, hier im Einsatz beim WM-Eröffnungsspiel gegen Mexiko. (Archivbild)

Jayden Adams, hier im Einsatz beim WM-Eröffnungsspiel gegen Mexiko. (Archivbild)

Foto: Tom Weller/dpa

 
11. Juli11:52 Uhr

Morddrohungen gegen Kolumbiens WM-Fußballer Campaz

Der kolumbianische Fußballverband hat Morddrohungen gegen Nationalspieler Jaminton Campaz und seine Familie nach dem WM-Aus der Südamerikaner öffentlich gemacht und scharf verurteilt. „Kein Sportler und kein Mitglied seines engsten Umfelds sollte Einschüchterungen ausgesetzt sein, nur weil er sein Land im Sport vertritt“, hieß es in einer Stellungnahme.
Wie „One Football“ berichtete, hat sich der 25 Jahre alte Stürmer dazu entschieden, aus Sicherheitsgründen vorerst nicht in seine Heimat zurückzukehren. Campaz hatte bei der Achtelfinal-Niederlage im Elfmeterschießen gegen die Schweiz in der Verlängerung die Chance zum Siegtreffer vergeben.
Kolumbiens Fußballverband hat die Generalstaatsanwaltschaft des Landes aufgefordert, die Ermittlungen zur Identifizierung der Hintermänner der Drohungen gegen Campaz zu forcieren.
Drohungen nach Fehlschuss gegen die Schweiz: Jaminton Campaz. (Archivbild)

Drohungen nach Fehlschuss gegen die Schweiz: Jaminton Campaz. (Archivbild)

Foto: Lindsey Wasson/AP/dpa

 
11. Juli0:10 Uhr

Spiele am Samstag

Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am Samstag im Viertelfinale gegeneinander an:
  • 23:00 Uhr: Norwegen gegen England in Miami, USA
 
10. Juli23:02 Uhr

Spanien gewinnt 2:1 gegen Belgien und trifft im Halbfinale auf Frankreich

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft hat sich Spanien im Viertelfinale gegen Belgien mit 2:1 durchgesetzt. Das Spiel begann mit einer dominanten Phase der Spanier, die in der 30. Minute durch Fabián Ruiz in Führung gingen. Belgien zeigte sich jedoch unbeeindruckt und glich in der 41. Minute durch Charles De Ketelaere aus.
In der zweiten Halbzeit drängte Spanien auf die erneute Führung, während Belgien sich auf Konterchancen konzentrierte. Die Spanier erhöhten den Druck, doch es dauerte bis zur 88. Minute, bis der eingewechselte Mikel Merino nach einem abgewehrten Schuss von Pau Cubarsí zur Stelle war und den Ball zum 2:1-Endstand einschob.
Damit trifft Spanien im Halbfinale am Dienstag in Dallas auf Frankreich.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Spanien gewinnt dank einem späten 2:1 gegen Belgien und trifft im Halbfinale am Dienstag auf Frankreich. Als nächstes Spielen Norwegen und England um den Einzug in die Runde der letzten Vier.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Spanien gewinnt dank einem späten 2:1 gegen Belgien und trifft im Halbfinale am Dienstag auf Frankreich. Als nächstes Spielen Norwegen und England um den Einzug in die Runde der letzten Vier.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
10. Juli22:15 Uhr

Spanien und Belgien gehen mit einem hochverdienten 1:1-Unentschieden in die Kabine

Das Drama begann für Belgien bereits beim Aufwärmen: Kapitän Youri Tielemans verletzte sich unerwartet und musste extrem kurzfristig passen. Für ihn rückte Hans Vanaken in die Startelf – ein herber mentaler Rückschlag für das Team von Rudi Garcia, das sich davon aber nicht einschüchtern ließ.
Nach einer halben Stunde belohnte sich die Selektion für ihren Aufwand: Der für Pedri in die Startelf rotierte Fabián Ruiz nutzte eine seltene Lücke in der belgischen Hintermannschaft eiskalt aus und hämmerte den Ball in der 30. Spielminute zur 1:0-Führung in die Maschen!
Wer dachte, die Belgier würden nun einbrechen, sah sich komplett getäuscht. Angetrieben von einem unermüdlichen Manchester-City-Wirbelwind Jérémy Doku, der die spanische Abwehr über die linke Seite immer wieder vor logistische Probleme stellte, schlugen die Roten Teufel noch vor der Pause zurück.
10. Juli18:37 Uhr

Spanischer Beton gegen Belgiens Offensiv-Wucht

Die Auswahl von Luis de la Fuente hat in diesem Turnier Maßstäbe gesetzt. Spanien ist das defensivstärkste Team dieser Weltmeisterschaft und hat im laufenden Wettbewerb noch kein Gegentor kassiert.
Torhüter Unai Simón steht mit 609 Minuten ohne Gegentreffer über zwei Weltmeisterschaften hinweg mittlerweile bei einer historischen Marke. Mit einer eingespielten Viererkette um Pau Cubarsí und Aymeric Laporte erstickt La Roja gegnerische Umschaltmomente im Keim.
Kurz vor seinem 19. Geburtstag brennt der 18-jährige Wunderknabe Lamine Yamal darauf, diesem Viertelfinale seinen unnachahmlichen Stempel aufzudrücken.
Belgien reist mit massivem Rückenwind und einer gehörigen Portion Euphorie nach Los Angeles. Nach einem holprigen Turnierstart fegten die Männer von Rudi Garcia die US-amerikanischen Gastgeber im Achtelfinale mit 4:1 aus dem Stadion.
Leandro Trossard präsentiert sich als genialer Geist und hat im bisherigen Turnierverlauf bereits 17 Großchancen kreiert.
Romelu Lukaku lauert als physische Naturgewalt auf der Bank, um in der Schlussphase müde gespielte Spanier zu knacken.
Die Belgier müssen den verletzungsbedingten Ausfall von Amadou Onana (Kreuzbandriss) verkraften. Dies hat die Mannschaft jedoch mental noch enger zusammengeschweißt.

Fans strömen am 10. Juli 2026 im Los Angeles Stadium in Inglewood, Kalifornien, vor dem Viertelfinalspiel der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien ein.

Foto: Luke Hales/Getty Images

 
10. Juli11:29 Uhr

DFB-Spitze auf dem Weg zu Klopp nach New York

DFB-Präsident Bernd Neuendorf und sein Stellvertreter Hans-Joachim Watzke sind zu den Vertragsgesprächen mit Bundestrainer-Kandidat Jürgen Klopp in die USA aufgebrochen. Nach dpa-Informationen machten sich die Fußball-Spitzenfunktionäre wie geplant auf den Weg nach New York, wo die Details zum avisierten Engagement des 59-Jährigen als Nachfolger von Julian Nagelsmann stattfinden sollen. Zuerst hatten RTL und ntv über Details der Flugroute berichtet.
Am frühen Freitagnachmittag Ortszeit sollen Neuendorf und Watzke in New York eintreffen. In die deutsche Nacht hinein könnten Gespräche also schon beginnen. Klopp ist der absolute Top-Kandidat für den nach dem WM-Debakel und folgenden Rücktritt von Nagelsmann vakanten Bundestrainer-Posten.
 
10. Juli5:38 Uhr

Mbappé nicht verletzt

Kylian Mbappé saß nach seiner Auswechslung gegen Marokko mit einem dicken Eisbeutel am Fuß auf der Bank. Doch der Offensivstar gab hinterher Entwarnung, ein Ausfall im Halbfinale droht wohl nicht. „Ich habe einen Schlag auf die Ferse bekommen, aber es geht gut“, sagte der Angreifer von Real Madrid, der bei der Feier vor den Fans scheinbar problemlos wieder hüpfen konnte.
Frankreichs Trainer Didier Deschamps verriet, dass Mbappé nicht nur „einen Schmerz“ an der Ferse verspürt, sondern auch Krämpfe gehabt habe. „Das ist normal, er spielt so viele Spiele“, sagte der Coach: „Aber wir konnten sehr gut auswechseln.“
Tat sich weh gegen Marokko: Kylian Mbappé.

Tat sich weh gegen Marokko: Kylian Mbappé.

Foto: Tom Weller/dpa

 
10. Juli0:30 Uhr

Spiele am Freitag

Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Viertelfinale gegeneinander an:
  • 21:00 Uhr: Spanien gegen Belgien in Los Angeles, USA (Übertragung: ZDF)
 
10. Juli0:14 Uhr

Titelfavorit erreicht wieder Halbfinale

Frankreich hat das WM-Viertelfinale gegen Marokko mit 2:0 gewonnen. Die Franzosen dominierten das Spiel von Beginn an und hätten bereits in der ersten Halbzeit in Führung gehen können, doch Kylian Mbappé verschoss einen Elfmeter.
In der zweiten Halbzeit erreichten die Tricolore schließlich die ersehnte Führung durch Mbappé (60.). Ousmane Dembélé erhöhte wenig später auf 2:0 (66.). Marokko hatte Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden, und konnte dagegen nur wenige gefährliche Aktionen verzeichnen. Die Nordafrikaner versuchten in der zweiten Halbzeit, mehr Druck aufzubauen, doch die Franzosen blieben die spielbestimmende Mannschaft.
Mit diesem Sieg hat Frankreich zum dritten Mal nacheinander das Halbfinale einer Fußball-WM erreicht. Ihre nächste Partie wird am Dienstag gegen den Gewinner des Spiels Spanien-Belgien sein.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Frankreich hat sich mit einem 2:0 gegen Marokko den ersten Platz im Halbfinale gesichert. Wer der Gegner wird entscheidet sich heute Abend im Spiel Spanien gegen Belgien.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Frankreich hat sich mit einem 2:0 gegen Marokko den ersten Platz im Halbfinale gesichert. Wer der Gegner wird entscheidet sich heute Abend im Spiel Spanien gegen Belgien.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
9. Juli19:14 Uhr

Spannung vor Frankreich-Marokko: Aufruf zu friedlichem Feiern

Vor dem WM-Viertelfinalspiel zwischen Frankreich und Marokko am Donnerstagabend haben die französischen Behörden die Fußballfans zu friedlichem Verhalten aufgerufen.
Sportministerin Marina Ferrari appellierte: „Es muss ein Fest bleiben.“ Innenminister Laurent Nuñez erklärte, dass keinerlei Fehlverhalten toleriert werde, und versetzte die Sicherheitskräfte in Alarmbereitschaft.
In der Vergangenheit kam es am Rande von Spielen der beiden Mannschaften wiederholt zu Ausschreitungen. Das Viertelfinale wird in Foxborough nahe Boston ausgetragen.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 8.7.). Die Schweiz löste das letzte Viertelfinalticket nach einem 0:0-Unentschieden gege Kolumbien erst im Elfmeterschießen. Damit spielen noch sechs europäische Mannschaften um Titel und Pokal.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 9.7.). Insgesamt spielen noch sechs europäische Mannschaften um den Titel und den Pokal.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
9. Juli8:27 Uhr

Marokko ohne Saibari

Marokko muss das heutige Viertelfinale der Fußball-WM ohne den künftigen Bayern-Profi Ismael Saibari bestreiten. „Abgesehen von Saibari stehen alle zur Verfügung“, sagte Trainer Mohamed Ouahbi vor der Partie gegen Frankreich (22:00 Uhr) in Foxborough. Für den angeschlagenen Offensivmann komme das Spiel noch zu früh. Er hoffe aber, dass Saibari nicht für den Rest des Turniers ausfalle, erklärte Ouahbi.
Saibari war beim 3:0 der Marokkaner im Achtelfinale gegen Mitgastgeber Kanada früh angeschlagen ausgewechselt worden. Medien berichteten zuletzt, dass der 25-Jährige nur eine leichte Muskelzerrung erlitten habe und auf ein schnelles Comeback hoffe. Saibari hat bei dieser WM bereits drei Tore erzielt und wird zur neuen Saison von der PSV Eindhoven zum FC Bayern München wechseln.
Ismael Saibari (l) traf erneut für Marokko.

Ismael Saibari (#11, l.) spielt verletzungsbedingt nicht gegen Frankreich.

Foto: Martin Meissner/AP/dpa

 
9. Juli7:00 Uhr

Spiele am Donnerstag

Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Viertelfinale gegeneinander an:
  • 22:00 Uhr: Marokko gegen Frankreich in Boston, USA (Übertragung: ARD)
 
(Mit Material der Nachrichtenagenturen.)
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Erfahrung von Messi gegen Jugend von Yamal: Geht das WM-Finale wieder in die Verlängerung?


In Kürze:

  • Das WM-Finale findet am Sonntag um 21 Uhr deutscher Zeit im MetLife Stadium in East Rutherford, nahe New York City, statt. Das ZDF berichtet bereits ab 90 Minuten vor Anpfiff live.
  • Um die Fußballkrone spielen zwei amtierende Meister: Argentinien, Weltmeister von 2022, und Spanien, Europameister von 2024.
  • Lionel Messi gilt weithin als einer der besten Spieler in der Fußballgeschichte – und einer der ältesten Aktiven.
  • Lamine Yamal wurde bereits mit 16 Jahren in die Nationalmannschaft aufgenommen und prägt den spanischen Fußball.
  • Spätestens am frühen Montagmorgen wissen wir, ob Argentinien oder Spanien gewonnen hat, ob dramatischer Chaos- oder eleganter Zen-Fußball zum Sieg geführt hat.

 
Das MetLife Stadium ist die Heimspielstätte der beiden US-Football-Mannschaften New York Giants und New York Jets. Es wurde eigens für die Fußballweltmeisterschaft umgebaut. Mit rund 82.500 Plätzen zählt das Stadion zu den größten Arenen der diesjährigen WM. Hier verlor die deutsche Nationalelf am 26. Juni mit 1:2 gegen Ecuador. Moderiert wird die ZDF-Übertragung von Jochen Breyer und den beiden deutschen Weltmeistern von 2014, Christoph Kramer und Per Mertesacker.
Ein kleiner Trost für die Deutschen: Die DFB-Elf ist weiter als ein Drittel der Mannschaften gekommen – 16 sind nach der Vorrunde ausgeschieden. 16 Mannschaften und damit ebenfalls ein Drittel der Mannschaften sind genauso weit gekommen wie die Deutschen und im Sechzehntelfinale ausgeschieden. Das übrige Drittel ist weitergekommen als die Deutschen.
Zum ersten Mal wurde dieses Jahr eine Fußballweltmeisterschaft von drei Ländern ausgerichtet: die Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada und Mexiko, verteilt auf 16 Städte. Das Turnier begann mit 48 Mannschaften – so viele wie noch nie zuvor bei einer Weltmeisterschaft. In jeder Runde schieden weltbekannte Spitzenmannschaften aus, darunter Portugal mit Cristiano Ronaldo und Brasilien mit Neymar.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 15.7.). Argentinien schafft mit einem Sieg gegen England den Einzug ins WM-Finale und trifft dort am Sonntag auf Spanien. bereits am Samstag spielen Frankreich und England um den 3. Platz.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 15.7.). Argentinien schafft mit einem Sieg gegen England den Einzug ins WM-Finale und trifft dort am Sonntag auf Spanien. bereits am Samstag spielen Frankreich und England um den 3. Platz.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

Das erste Mal, dass ein WM-Finale in den USA ausgetragen wurde, war im Jahr 1994, als im kalifornischen Pasadena Brasilien gegen Italien gewann.

Argentinien mit Altstar Messi

Ob Argentiniens Starstürmer und Kapitän, Lionel Messi, am Sonntag sein letztes Spiel bei Weltmeisterschaften bestreiten wird, steht offen. Er ist zwar bereits 39 Jahre alt, hat aber noch kein Wort über einen Rücktritt aus der Nationalmannschaft geäußert. Messi gilt weithin als einer der besten Spieler in der Fußballgeschichte.
Er hat als einziger Spieler bislang an sechs Weltmeisterschaften teilgenommen. Im Jahr 2022 führte er in Katar seine Mannschaft gegen Frankreich zum dritten Weltmeistertitel – nach 1978 und 1986. Bei der nächsten Weltmeisterschaft im Jahr 2030 wäre Messi 43 Jahre alt. Möglicherweise hängt seine Entscheidung an Sieg oder Niederlage an diesem Sonntag in New Jersey.
Gewinnt Argentinien, könnte die Chance groß sein, dass Messi 2030 erneut antritt, denn die nächste WM wird noch gigantischer als die jetzige: Sie wird mit bis zu 64 Mannschaften in sechs Ländern auf drei Kontinenten ausgetragen, einschließlich in Argentinien, wo eines der Auftaktspiele geplant ist.

Die Verlängerungssieger

Soweit die Spekulationen um Messis Zukunft. Was ist von den (übrigen) Argentiniern jetzt zu erwarten? Die Mannschaft hat in den vergangenen Wochen gezeigt, dass sie neben Messi nicht über die besten Spieler verfügt, aber über einen herausragenden Kampfgeist.
Im Sechzehntelfinale taten sich die „Albicelestes“, nach ihren Nationalfarben die Weiß-Himmelblauen genannt, gegen den „Fußballzwerg“ Kap Verde überraschend schwer und gewannen 3:2 erst in der Verlängerung. Ein gleiches Ergebnis erzielte die Mannschaft vom Rio de La Plata gegen den totalen Außenseiter Ägypten im Viertelfinale.
Auch gegen die Schweiz drohte ein Scheitern. Ebenfalls erst in der Verlängerung gelang ein 3:1-Sieg. Und im Halbfinale lag Argentinien gegen England zunächst zurück, bis in letzter Minute (85. + 90+2.) der 2:1-Sieg gegen die englischen „Drei Löwen“ gelang. So war bei dieser WM nahezu jedes Spiel der Argentinier ein mit Spannung geladenes Drama, das sich zumeist erst im letzten Moment zu ihren Gunsten in unbändige Freude verwandelte.

Kampfgeist größer als Können

Was die Argentinier bisher also zeigten, war kein Weltklassefußball im eigentlichen Sinn, sondern ein unbändiger, kämpferischer Teamgeist. Und die Weiß-Himmelblauen scheuten sich nicht, genau das umzusetzen, was der Weltmeister Toni Kroos der deutschen Nationalelf vor dem dann verlorengegangenen Spiel gegen Paraguay empfohlen hatte:
„Es muss eklig sein, gegen uns zu spielen, dass wir in der Lage sind, gut und eklig zu verteidigen.“
Mit ihrer Aggressivität und für den Gegner ekligen Spielzügen machten die Argentinier bisher ihr mangelndes technisches Fußballkönnen wett. Ihre Zweikämpfe sind manchmal unerträglich mit anzusehen. Sie gehen „in die Vollen“ und versuchen damit den Gegner einzuschüchtern.
Diese „Taktik“, sofern man dies so nennen kann, konnte man im Spiel gegen England deutlich und häufig erkennen, als die argentinischen Spieler die englischen Stars, die ihnen eigentlich überlegen waren, so hart attackierten, dass es gelang, deren Rhythmus zu stören.

Spaniens Eleganz-Fußball

Das spanische Team hingegen gilt als Inbegriff von Eleganz auf dem Fußballplatz. Die „La Roja“ – „die Roten“ wird genannte Mannschaft „das Spiel dominieren, versuchen, Argentinien mit Pässen zu zermürben, und darauf aus sein, jeden Konzentrationsfehler auszunutzen“, glaubt der CNN-Sportreporter Ben Church. Rodri sei „der Mann, der dies im Mittelfeld vorantreiben wird – ein Mittelfeldspieler, der so gut ist, dass er das Tempo des Spiels ganz allein bestimmen kann“, so Church.
Rodri heißt eigentlich Rodrigo Hernández Cascante und gilt als einer der weltbesten defensiven Mittelfeldspieler. Seit 2019 spielt er für Manchester City, wo er mit seiner Mannschaft 2023 die Champions-League gewann. Mit der spanischen Nationalmannschaft schaffte er zudem 2024 den EM-Titel.

Bereits jetzt Rekordhalter

Doch im spanischen Team steht ein anderer im Mittelpunkt. Was der alte, erfahrene Messi für Argentinien ist, ist der gerade erst am 17. Juli 19 Jahre alt gewordene Newcomer Lamine Yamal für „La Roja“. Er wurde mit 16 Jahren als jüngster Spieler in die spanische Nationalmannschaft aufgenommen.
Allerdings: Sein erstes Tor in dieser WM schoss er erst im Gruppenspiel gegen den schwachen Gegner Saudi-Arabien. Dennoch wird Yamal von der größten amerikanischen Sportzeitung „ESPN“ bescheinigt, er verfüge „vor allem über Beständigkeit beim Dribbeln aus engen Situationen heraus“ das „entscheidend dazu beigetragen“ habe, „dem spanischen Angriff eine neue Dimension der Torgefährlichkeit zu geben“.
In der Gruppenphase starteten die Spanier schwach mit einem 0:0 gegen Kap Verde. Ihr bestes Spiel gelang ihnen im Halbfinale mit einem 2:0-Sieg gegen Frankreich. Allerdings sagen die Spanier über sich: Offensive gewinnt Spiele, Defensive gewinnt Turniere – ihre Finalteilnahme zeigt, dass diese Taktik bislang aufging.
Tatsächlich blieb das Team in sechs der bisher sieben WM-Spiele ohne Gegentor – ein neuer WM-Rekord. Außerdem ist die spanische Nationalelf nunmehr seit 37 Länderspielen in Folge ungeschlagen. 2010 gelang es der „Roja“ erstmals, Weltmeister zu werden.

Ex-Leipziger Olmo „fußballerisches Genie“

Der NDR-Sportreporter Tobias Knaack lobte die Spanier bereits vor zwei Jahren für „ihr schnörkelloses Kurzpassspiel, technische Finesse und herausragende Spielintelligenz“. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Der „Große Blonde“ – Dani Olmo – etwa führt den Ball mit besonderer Leichtigkeit. Er liefere „im Schatten von Yamal ab“ und bringe andere Spieler seines Teams „zum Leuchten“, schwärmt die Sportjournalistin Victoria Kunzmann von „Euro Sport“.
Der inzwischen 28-jährige Olmo spielte von 2020 bis 2024 für den RB Leipzig. Der einstige spanische Weltklassespieler Cesc Fàbregas bezeichnete den Mittelfeldspieler Olmo nach dem Einzug ins WM-Finale gar als „Spaniens besten Spieler“. Auch das zeigte sich im bisherigen Turnierverlauf. Am 14. Juli im Halbfinale gegen Frankreich war der aus Katalonien stammende Olmo zeitweilig von vier (!) französischen Spielern förmlich umzingelt und band diese derart, dass die übrigen spanischen Spieler reichlich Raum hatten für den letztlich 2:1-Sieg gegen die Franzosen.
Folglich ist auch der spanische National-Coach Luis de la Fuente begeistert. Die katalanische Tageszeitung „ARA“ zitiert de la Fuente in einem Onlinebeitrag mit den Worten: „Er ist ein brillanter Fußballer, außergewöhnlich auf seiner Position. […] Dani ist ein fußballerisches Genie.“ Dabei saß der Hochgelobte bei der Weltmeisterschaft am Tag des schwachen Auftaktspiels gegen Kap Verde auf der Auswechselbank.

Aberglaube, Prinzessin und Chaos- gegen Zen-Fußball

Und jenseits des Feldes? Der argentinische Präsident Javier Milei hatte am 16. Juli erklärt, er werde „unter keinen Umständen“ am Finale der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA teilnehmen, sondern lieber weiterhin von seinem Präsidentenpalast „Olivos“ aus zu Hause das Spiel der Nationalmannschaft verfolgen. Dies sagte Milei in einem Interview mit dem Radiosender „El Observador“. Er werde nicht von seinem „Glücksritual“ abweichen. Verbreitet wurde dieses Interview weltweit. Unter anderem berichtete die „Buenos Aires Times“ darüber.
Argentiniens Präsident verzichtet auf einen Finalbesuch - aus Aberglauben. (Archivbild)

Argentiniens Präsident verzichtet auf einen Finalbesuch – aus Aberglauben. (Archivbild)

Foto: Kena Betancur/AP/dpa

Seinen Aberglauben erklärte Milei damit, dass er einen Overall des staatlichen Energieunternehmens YPF als Glücksbringer für die Spiele trage. „Am Tag des Spiels gegen die Schweiz wurde mir richtig heiß. Sobald ich ihn auszog, schossen sie ein Tor gegen uns, also zog ich ihn wieder an und habe ihn seitdem während eines Spiels nicht mehr ausgezogen“, verriet er.
König Felipe VI. von Spanien wird indes laut der argentinischen Zeitung das Finale im MetLife Stadium zusammen mit Königin Letizia und ihren beiden Töchtern, Prinzessin Leonor und Infantin Sofía, vor Ort verfolgen.

König Felipe VI. von Spanien (l.) wird mit Königin Letizia (r.), Prinzessin Leonor (o.l.) und Infantin Sofía (o.l.) das WM-Finale im Stadion bei New York live sehen. (Archivbild).

Foto: Oscar Del Pozo/AFP via Getty Images

Die US-Sportzeitung ESPN kommt in der unmittelbaren Gegenüberstellung beider Nationalmannschaften zu einem ungewöhnlichen, aber treffenden Vergleich: Argentiniens Chaosspielweise werde am Sonntag durch die wie Zen-Fußball wirkende Spielweise Spaniens „auf die ultimative Probe gestellt“. Ob die Kraft zum Sieg tatsächlich in der Ruhe liegt oder sich am Ende das Chaos durchsetzen wird, wissen wir spätestens am frühen Montagmorgen. Epoch Times wird berichten.
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Messi badet Baby Yamal: Eine „kuriose“ Begegnung vor 19 Jahren

Lamine Yamal sitzt in einer kleinen Plastikwanne und wird von Lionel Messi gebadet. Klingt erst mal etwas kurios. Das Ganze liegt auch schon fast 19 Jahre zurück. Und genau das macht die Geschichte noch unglaublicher. Deshalb kommt sie jetzt, vor dem Duell der beiden Fußball-Stars im WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien am Sonntag (21.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) in East Rutherford, natürlich auch wieder auf den Tisch.

Gemeinsame Fotos jahrelang unter Verschluss

„Ich bin ein bisschen gewachsen seitdem“, sagte der sichtlich amüsierte Yamal, als er in einem Interview kürzlich an das mittlerweile legendäre Fotoshooting im Dezember 2007 erinnert wurde. Yamal war damals gerade ein paar Monate alt, Messi schon Profi beim FC Barcelona und in der argentinischen Nationalelf.
Die Bilder wurden für einen Wohltätigkeitskalender gemacht, auch das Kinderhilfswerk Unicef war beteiligt. Mehrere Barça-Spieler posierten mit Kindern. Dass Messi und Yamal zusammen abgelichtet wurden: reiner Zufall. Oder doch eine Form von Karma? Jahrelang blieben die Bilder unter Verschluss, ehe Yamals Vater 2024 bei Instagram doch auf sie aufmerksam machte. Nun stehen sich Yamal und Messi im WM-Finale gegenüber. Von der Badewanne auf die größte Bühne des Weltfußballs – es ist klingt eigentlich zu absurd, um wahr zu sein.

Messi überstrahlt diesmal alle – auch Ronaldo

Doch die Fotos von einst sind nur eine Facette dieses Duells, das die Sportwelt vor dem großen Showdown des XXL-Turniers in den USA, Kanada und Mexiko elektrisiert. Messi gegen Yamal. Der 39-Jährige gegen den 19-Jährigen.
Seit rund zwei Jahrzehnten prägt Messi die Fußballwelt wie kein anderer. Von seinem portugiesischen Dauerrivalen Cristiano Ronaldo, der bei dieser WM allerdings deutlich im Schatten des Argentiniers stand, mal abgesehen. Prägt Yamal die nächsten zwei Dekaden? Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft – dieses Duell bringt alles zusammen. Wer seift, um im Bild zu bleiben, am Sonntag wen ein?

Ein Schleicher, aber immer noch ein Magier

Messi, der achtmalige Weltfußballer, hat die Kritiker bei dieser WM schon jetzt eindrucksvoll widerlegt. Acht Tore und vier Vorlagen stehen für ihn zu Buche. Er hat die Führung in der ewigen WM-Torjägerliste übernommen, wird womöglich auch Torschützenkönig des Turniers. So oft wurde es im Verlauf der K.-o.-Phase eng für die Argentinier, so oft war Messi – und sei es als Vorbereiter – zur Stelle.
„Es ist verrückt, was wir gerade erleben“, sagte der Routinier nach dem Halbfinal-Drama gegen England. „Jetzt wird es so kommen, wie Gott es will.“
Solange er selbst es wolle, bleibe Messi der Beste, sagte Trainer Lionel Scaloni. „Natürlich wird es einen Zeitpunkt geben, an dem er aufhört. Aber so lange will er der Beste bleiben.“ Und solange laufen die Teamkollegen für ihr Idol auch gern mal ein paar Meter mehr. Messi ist längst nicht mehr der Tempodribbler von einst, phasenweise sogar eher ein Schleicher. Aber immer noch ein Magier. Wenn’s darauf ankommt, schüttelt er den Zauberball aus dem Fußgelenk.

Yamals großer Tag genau zur rechten Zeit?

Yamal hat dieser WM, seiner ersten wohlgemerkt, sportlich noch nicht den großen Stempel aufgedrückt. Bei einem Tor und einer Vorlage steht Spaniens Youngster vor dem Finale. Es sind eher andere, die den Europameister bis ins Endspiel vor den Toren New Yorks getragen haben: die starke Defensive inklusive Keeper Unai Simón, der fünffache Torschütze Mikel Oyarzabal und Spielmacher Dani Olmo. Was Yamal aber trägt, ist die Last der ganzen Nation.
„Der große Tag von Lamine Yamal kommt noch bei dieser WM“, sagte Trainer Luis de la Fuente vor dem souveränen Halbfinal-Sieg gegen Frankreich voller Überzeugung. Vielleicht ja genau zur rechten Zeit. Der Jungspund selbst zeigt sich von all dem Trubel und den Erwartungen an ihn jedenfalls unbeeindruckt.
Yamal weiß genau, dass seine Finten im von Ballbesitz und Kontrolle geprägten Spiel der Iberer den Unterschied machen können. Und sei es nur in einem einzigen Moment. Nicht nur was das betrifft, ist der Spanier ein Mini-Messi.

Die Rekordjäger aus der Barça-Schmiede

Wie sein großes Vorbild wurde Yamal in der berühmten Talentschmiede des FC Barcelona ausgebildet. Wie der Argentinier ist er ein Rekordjäger. Und wie einst Messi, der unter anderem viermal die Champions League und zehnmal die spanische Meisterschaft gewann, will er mit den Katalanen Titel abräumen.
Als 15-Jähriger debütierte Yamal für Barças Profis. Als 17-Jähriger wurde er als aufgehender Stern mit Spanien 2024 Europameister, dazu jüngster Spieler und Torschütze der EM-Geschichte. Was für Zahlen. Und übrigens: Auch Messi, als 18-Jähriger bei der WM 2006, spielte sein erstes großes Turnier in Deutschland.
Nun also das direkte Duell der beiden Ballvirtuosen. Auf der einen Seite Messi, der mit dem Gewinn des WM-Titels vor vier Jahren den letzten Makel in seiner Karriere beseitigt und die Bürde des womöglich unvollendeten Erben von Diego Maradona abgelegt hat. Auf der anderen Yamal, der sich nach kometenhaftem Aufstieg vielleicht schon als Teenager Europa- und Weltmeister nennen darf. Was für eine Geschichte. Sie begann vor knapp 19 Jahren an einer Badewanne. (dpa/red)
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Schneider: Werden ernsthafte Konflikte um Wasser haben

Der Wassermangel in Teilen Europas verschärft sich: Nach Ansicht von Bundesumweltminister Carsten Schneider wird das Thema Wasser unterschätzt.
„Künftig werden wir ernsthafte Konflikte um Wasser haben – auch in Deutschland“, sagte der SPD-Politiker dem „Spiegel“. „Deutschland war bisher ein wasserreiches Land, aber das ändert sich gerade.“ In mehreren Ländern Europas gelten angesichts der Trockenheit bereits Einschränkungen.
In Deutschland müssen rund 80 Kommunen nach Angaben des Deutschen Städtetags inzwischen in jedem Hitzesommer sogenannte Allgemeinverfügungen erlassen. Sie beschränken die Nutzung von Trink- oder Grundwasser oder untersagen zeitweilig die Entnahme aus Flüssen und Seen.
Umweltminister Schneider sieht mit Blick auf Wasserknappheit auch wirtschaftliche Folgen. Er verwies zum Beispiel auf den Halbleiterkonzern Infineon, der sich auch in Dresden niedergelassen habe, was viel mit der Elbe
zu tun habe. „Die brauchen viel Wasser bei der Halbleiterproduktion“, sagte Schneider. „Zum anderen ist es eine Urangst aller Menschen, dass nicht genug Wasser da ist. Es geht hier um unsere Existenzgrundlage.“

Wie ernst ist die Lage?

Die hohen Temperaturen sorgen nun auch im vermeintlich immergrünen Irland für Einschränkungen beim Wasserverbrauch. Seit Donnerstag, den 16. Juli, gilt in Dublin und Teilen Ostirlands eine sechswöchige „Water Conservation Order“ – umgangssprachlich ein „Gartenschlauchverbot“. Ähnliche Maßnahmen gibt es bereits in Bayern, Frankreich, Italien und der Schweiz.
Der staatliche irische Wasserversorger Uisce Éireann nennt als Grund schwindende Vorräte in Flüssen und Speichern. Landesweit liegt der private Wasserverbrauch rund 20 Prozent über dem üblichen Niveau. Im Großraum Dublin wurden zuletzt täglich bis zu 693 Millionen Liter verbraucht – etwa 50 Millionen mehr als im Durchschnitt.
Verboten ist unter anderem, mit dem Gartenschlauch Gärten zu bewässern, Autos zu waschen oder größere Schwimmbecken zu füllen. Auch Zierteiche und Springbrunnen dürfen nicht mit Leitungswasser versorgt werden; Fischteiche sind ausgenommen. Verstöße können geahndet werden.

Verbände fordern bewussteren Umgang mit Wasser

In Deutschland mahnt der Deutsche Städtetag zum Umdenken. „Früher galt Wasser in Deutschland vielen als unbegrenzte Ressource. Dem ist nicht mehr so“, sagte Hauptgeschäftsführer Christian Schuchardt den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.
Die Wasserversorgung sei zwar weiter sicher. Bund und Länder sollten aber für einheitliche Entnahmeentgelte sorgen. Dabei gehe es ausdrücklich nicht um Privathaushalte, sondern um die kommerzielle Wasserentnahme. Die Entgelte für Gewerbe, Industrie und Landwirtschaft müssten einen Anreiz zum Sparen setzen.
Auch die Grünen fordern angesichts der Lage mehr Verantwortung von Unternehmen. Fraktionschefin Britta Haßelmann sagte den Funke-Zeitungen: „Unternehmen, die viel abpumpen, müssen auch Verantwortung übernehmen.“ Die Regeln für die Wasserentnahme sollten bundesweit vereinheitlicht werden. „Trinkwasser für Menschen muss immer Vorrang haben. Es ist keine Ware wie jede andere.“
Der Deutsche Landkreistag verteidigte kommunale Einschränkungen. „Hitze- und Trockenperioden nehmen in vielen Regionen zu. In solchen Situationen müssen auch private Komfortverbräuche, etwa das Befüllen von Pools, kritisch hinterfragt werden“, sagte Präsident Achim Brötel den Funke-Zeitungen. Man setze aber zunächst „auf die Einsicht und das verantwortungsbewusste Handeln der Menschen“.

Einschränkungen im Raum München, Frankreich und Italien

In Deutschland hatte die Stadt München zuletzt weitreichende Einschränkungen erlassen. Private Pools dürfen nicht mehr befüllt werden, auch das Rasensprengen und das Abpumpen von Wasser aus Seen und Flüssen sind verboten.
Bei Verstößen drohen Bußgelder bis 50.000 Euro. Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) begründete den Schritt damit, dass „nach einem außergewöhnlich trockenen Winter und Frühling“ die Ressourcen der Münchner Wasserversorgung „derzeit äußerst strapaziert“ seien.
Frankreich ist nach der dritten Hitzewelle großflächig von Trockenheit betroffen. Einschränkungen gibt es nicht nur im Süden, sondern auch im grenznahen Departement Moselle, wo der Präfekt Beschränkungen bis Ende August verhängte. In Italien ist es in Regionen wie der Toskana oder dem Latium untersagt, Trinkwasser aus der Leitung für private Gärten, Pools oder das Abspritzen von Höfen und Autos zu nutzen.

Die Sache mit den Hausnummern

In der Schweiz schrieb die Gemeinde Coldrerio im Kanton Tessin von einer kritischen Lage und Anzeichen einer neuen Wasserkrise. Beim Umgang damit wurde das Nachbarland kreativ:
Anwohner mit geraden Hausnummern dürfen nur montags, mittwochs und freitags Blumenbeete gießen, die mit ungeraden Nummern an drei anderen Tagen. Topfpflanzen und kleine Hausgärten sind ausgenommen. Im Emmental im Kanton Bern ist etwa das Flussbett des Fankhusbachs ausgetrocknet.
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EU-Bericht: Italien blockiert Rücknahme von Asylbewerbern

Italien blockiert einem EU-Bericht zufolge die Rücküberstellung von Schutzsuchenden aus anderen Mitgliedsländern. In den ersten drei Wochen nach Inkrafttreten des neuen EU-Asylsystems haben die italienischen Behörden zwölfmal abgelehnt, Schutzsuchende wieder aufzunehmen, für die sie zuständig wären, wie aus einer Analyse der EU-Kommission hervorgeht.
Aus Kreisen der Bundesregierung heißt es, dass sich die genannten Fälle nach hiesiger Kenntnis nicht auf Deutschland, sondern ausschließlich auf andere Mitgliedsstaaten bezögen. In den ersten drei Wochen seit Inkrafttreten der Asylreform habe es keine Fälle zwischen Italien und Deutschland gegeben, auf die die neuen Regeln anzuwenden gewesen wären.
Der EU-Bericht macht aber deutlich, dass es keine Hinweise darauf gebe, dass sich die italienischen Behörden aktiv mit anderen Mitgliedstaaten über die praktischen und logistischen Schritte für Rücküberstellungen nach Italien abstimmten.
Die EU-Kommission teilte zu dem Bericht mit, Italien habe zwar große Anstrengungen bei der Umsetzung der neuen Asylregeln unternommen, es seien aber konkrete Schritte erforderlich, um sicherzustellen, dass die Rücküberstellungen tatsächlich stattfänden.

Wichtiger Teil der neuen EU-Asylregeln

Die Analyse betrachtet die ersten drei Wochen der Umsetzung der neuen Regeln, die am 12. Juni mit der EU-Asylreform (Geas) in Kraft getreten waren. Sie konzentriert sich lediglich auf Zypern, Spanien, Griechenland und Italien, da die vier Länder mit wichtigen EU-Außengrenzen ein Recht auf Unterstützung anderer Mitgliedsländer haben.
Dafür sollen sie im Gegenzug aber auch Asylbewerber zurücknehmen, die regelwidrig zum Beispiel nach Deutschland weitergezogen sind. Denn: Grundsätzlich ist das Mitgliedsland für Asylverfahren zuständig, in dem Schutzsuchende erstmalig in der EU ankommen.
Jahrelang gab es daher Streit zwischen den Mitgliedsländern. Während sich die Staaten an den Außengrenzen mit den vielen Flüchtlingen alleingelassen fühlten, pochten Länder wie Deutschland und Frankreich auf die Zuständigkeitsregeln. Die EU-Asylreform sollte einen Ausgleich schaffen und den Streit befrieden.

Griechenland, Zypern und Spanien stehen besser da

Während Zypern und Spanien der EU-Kommission keine Sorgen bereiten, ist die Brüsseler Behörde bei Griechenland mit einem Urteil noch zurückhaltend. Die bisherigen griechischen Maßnahmen zeigten die Bereitschaft des Landes, die Umsetzung der neuen Regeln sicherzustellen, heißt es.
Acht Anfragen für die Übernahme von Asylsuchenden hat Griechenland von anderen Mitgliedsländern laut Bericht bisher bekommen. Als der Bericht erstellt wurde, hatten die griechischen Behörden noch Zeit für eine Rückmeldung, da die gesetzlichen Fristen noch nicht abgelaufen waren.
Da die neuen Regeln seit weniger als einem Monat angewendet würden, müssten die Ergebnisse dieser ersten Bewertung als vorläufig betrachtet werden, teilt die EU-Kommission mit. Eine umfangreichere Analyse soll im Oktober folgen. Sollten sich Länder wie Italien nicht an die Regeln halten, könnten sie den Anspruch auf Solidarität verlieren.
Ein EU-Beamter sagte, die Analyse zeige, dass die EU-Kommission genaustens verfolge, ob die Regeln umgesetzt würden.

Dobrindt verhandelte mit Griechenland und Italien

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hatte Ende vergangenen Jahres nach eigenen Angaben Vereinbarungen zu den Rückübernahmen mit Italien und auch Griechenland getroffen. Der „Bild“-Zeitung sagte er Anfang Dezember 2025: „Wir haben uns mit Griechenland und Italien darauf verständigt, dass sie Migranten wieder zurücknehmen, die über ihre Länder die Europäische Union betreten haben.“
Aus dem griechischen Migrationsministerium hatte es daraufhin geheißen, Griechenland habe dafür erreicht, dass es bis zum Inkrafttreten der europäischen Asylreform keine Asylbewerber zurücknehmen müsse. Wenn jemand also illegal nach Griechenland und bis zum 12. Juni 2026 weiter nach Deutschland reiste, wurde die Person nicht zurück nach Griechenland gebracht. Das hatte in der Vergangenheit ohnehin kaum noch funktioniert.

Verzögert sich Ende der Grenzkontrollen deshalb?

Die Bundesregierung hatte in der Vergangenheit eine vollständige Umsetzung der EU-Asylregeln auch mit dem Ende der umstrittenen deutschen Grenzkontrollen verknüpft, die im September 2024 eingeführt worden waren.
Langfristig setzt Dobrindt darauf, dass die Reformen des Migrationssystems funktionieren, um wieder aus Grenzkontrollen auszusteigen. Die sind im Schengen-Raum den Regeln nach eigentlich nicht dauerhaft vorgesehen.

EU-Kommissar: Ende der Grenzkontrollen an der Zeit

Der EU-Migrationskommissar Magnus Brunner bekräftigte daher zuletzt seine Forderung nach einem Ende der deutschen Grenzkontrollen. Es sei jetzt an der Zeit, die innereuropäischen Grenzkontrollen schrittweise abzuschaffen, sagte Magnus Brunner der dpa und anderen Mitgliedern des Nachrichtenagentur-Netzwerks European Newsroom (enr) in Brüssel.
Brunner begründete seine Forderung damit, dass die EU-Außengrenzen besser geschützt würden und die Zahlen der illegalen Grenzübertritte dramatisch zurückgegangen seien. Die EU-Behörde Frontex hatte im ersten Halbjahr etwa ein Drittel weniger irreguläre Grenzübertritte an den Außengrenzen Europas verzeichnet.
Auch der ehemalige Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, sprach sich für die Aufhebung der deutschen Grenzkontrollen aus. „Diese Kontrollen bringen fast nichts und verstoßen gleichzeitig gegen grundlegendes europäisches Recht“, sagte der frühere SPD-Chef der Deutschen Presse-Agentur.
Leider bleibe ein Aufschrei bisher aus. „Aber ich glaube, wenn jetzt viele Menschen in den Urlaub fahren und dann später bei der Rückreise nach Deutschland im Stau stehen, dann wird da einiger Ärger entstehen.“ (dpa/red)
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Spanien und Gibraltar beenden Grenzkontrollen

Kurz nach Mitternacht überquerten dutzende Passanten und Fahrzeuge zum ersten Mal ohne Kontrollen die Grenze zwischen Spanien und Gibraltar, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtete.
Hunderte Menschen hatten sich für den historischen Moment mit spanischen Flaggen an der Grenze versammelt. „Europa ist zurück“, sagte Gibraltars Regierungschef Fabian Picardo.
Rund sechseinhalb Jahre nach dem Brexit war am 14. Juli in Brüssel ein Abkommen zum Wegfall der Grenzkontrollen zwischen der britischen Exklave Gibraltar und dem EU-Land Spanien unterzeichnet worden. In den kommenden Tagen soll der 1908 errichtete Metallzaun abgebaut werden.

Für Pendler entfallen die oft langen Wartezeiten

Davon profitieren insbesondere tausende spanische Pendler, die in dem seit dem Brexit nicht mehr zur EU gehörende Gebiet arbeiten. Für sie fallen die oftmals langen Wartezeiten an der Grenze bei der Ein- und Ausreise künftig weg.
Anlässlich des vorläufigen Inkrafttretens des Abkommens zwischen der EU und London will der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez am Mittwoch das Grenzgebiet besuchen.

Abkommen von EU und Großbritannien

Zuvor hatten sich die Europäische Union und das Vereinigte Königreich Mitte Juni auf Kernaspekte eines Abkommens in Bezug auf Gibraltar geeinigt. Das zukünftige Abkommen ziele darauf ab, die Prosperität der gesamten Region zu sichern, indem alle physischen Barrieren, Kontrollen und Überprüfungen von Personen und Waren zwischen Spanien und Gibraltar entfernt werden, hieß es.
Gleichzeitig soll der Schengen-Raum sowie der EU-Binnenmarkt und die Zollunion erhalten bleiben.

Auf Gibraltar.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

Im Bereich der Waren einigten sich die Verhandler auf die Grundsätze einer zukünftigen Zollunion zwischen der EU und Gibraltar. Dies umfasst eine enge Zusammenarbeit zwischen den jeweiligen Zollbehörden und die Beseitigung von Warenkontrollen.
Der Unterzeichnung des im vergangenen Jahr ausgehandelten Abkommens waren jahrelange Verhandlungen vorausgegangen. Die Grenzkontrollen galten als das letzte große ungelöste Problem des Brexits vor sechseinhalb Jahren.
Die rund sieben Quadratkilometer große Exklave Gibraltar im äußersten Süden der iberischen Halbinsel gehört seit mehr als 300 Jahren zu Großbritannien. Spanien erhebt traditionell Anspruch auf das Gebiet. (afp/dts/red)
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Auf die spanische Art: Drei Gründe fürs WM-Finale

Spanien greift 16 Jahre nach dem ersten WM-Titel wieder nach dem ganz großen Triumph – und das auf eine Art, die so gar nicht zur Dominanz der Superstars bei diesem XXL-Turnier passen will. Wo andere Mannschaften sich auf die ganz großen Namen verlassen, hat sich der Fußball-Europameister die Rückkehr in ein WM-Finale auf seine ganz eigene Art erarbeitet. Das sind die Gründe:

Der Star ist die Mannschaft

Natürlich, kein Spanier bekommt derart viel Aufmerksamkeit von Fans und Medien wie Lamine Yamal. Der 19-Jährige, der am Tag vor dem 2:0 gegen Frankreich seinen Geburtstag feierte und sich dann mit dem erhofften Final-Trip nach New York beschenken konnte, ist der größte Star seiner Mannschaft. Aber er dominiert sie bei weitem nicht so, wie ein Lionel Messi Argentinien, Harry Kane und Jude Bellingham England und Erling Haaland die Norweger. Und auch nicht so sehr wie Kylian Mbappé, Michael Olise und Ousmane Dembélé das Spiel der Franzosen.
„Wir haben gegen eine der besten Nationalmannschaften gespielt, aber die mussten gegen die beste Mannschaft antreten. Wir sind ein Team“, sagte Trainer Luis de la Fuente nach der Demonstration spanischer Überlegenheit im gigantischen Dallas-Stadion.
Spanien steht im WM-Finale – und ihr bekanntester Spieler steht bei der mageren Ausbeute von einem Tor und einer Vorlage. Entscheidend auf dem Weg ins Endspiel waren ein Mikel Oyarzabal, für den der Elfmeter-Treffer zur Führung gegen Frankreich schon das fünfte Tor dieser WM war. Der Profi von Real Sociedad würde aber vermutlich in keiner Liste der bekanntesten Stürmer einen Platz in den Top Ten bekommen. Oder der Ex-Dortmunder Mikel Merino mit Last-Minute-Treffern gegen Portugal und Belgien – als Einwechselspieler.
„Wir arbeiten alle für das gleiche Ziel und nicht nur für das eines Individuums. Ich habe noch nie eine so vorbildliche Gruppe erlebt, auf dem Platz und neben dem Platz. In 47 Tagen zusammen hatten wir nicht ein einziges Problem“, lobte de la Fuente.

Offensive gewinnt Spiele, Defensive gewinnt Titel

Das WM-Finale ist das achte Spiel Spaniens bei dieser XXL-WM in den USA, Kanada und Mexiko. Gegentore bislang: eins. War das 0:0 gegen Kap Verde zum Start ins Turnier noch Anlass für Hohn und Spott, hat die Welt längst eingesehen, dass der Europameister ein defensiv herausragendes Turnier spielt. Einzig Belgien hat es im Viertelfinale einige Male geschafft, Spaniens Verteidiger zu stressen – und als einziges Team getroffen. Und wie heißt es so schön? Offensive gewinnt Spiele, Defensive gewinnt Titel.
Torwart Unai Simon stellte mit 649 Minuten ohne Gegentreffer einen WM-Rekord auf, die 36 Jahre alte Bestmarke von Walter Zenga überbot er deutlich. Der oft in der Kritik stehende Baske von Athletic Bilbao musste auch gegen Frankreich erst in der Schlussphase selbst aktiv werden, weil seine Vorderleute um Rodri und den erst 19 Jahre alten Pau Cubarsi alles abräumen und kaum Chancen zulassen.

Ein Trainer mit der Aura eines Unbesiegbaren

Seit Amtsbeginn im Januar 2023 hat Luis de la Fuente 48 Länderspiele Spaniens verantwortet. Verloren hat er davon: drei. Und bei Europa- oder Weltmeisterschaften: keins. Seit dem 0:2 gegen Schottland in der EM-Qualifikation im März 2023 hat Spanien in Pflichtspielen nur noch das Finale der Nations League im vorigen Sommer gegen Portugal verloren – im Elfmeterschießen. Aus dem Spiel heraus ist der Europameister mit de la Fuente an der Seitenlinie seit mehr als drei Jahren unbezwungen.
„Ich bin immer wieder erstaunt, zu was dieses Team in der Lage ist. Wir verbessern uns immer wieder, von einem Spiel zum nächsten, von einem Wettbewerb zum nächsten“, schwärmte de la Fuente. „Das ist nicht nur Glück, das ist Einsatz, Talent, Verzicht und der Wille eine noch bessere Version unserer selbst zu werden.“
Verantwortlich für diese Einstellung ist de la Fuente selbst. Er arbeitet schon seit 13 Jahren für den spanischen Verband und hatte mit zahlreichen aktuellen Nationalspielern bereits als Nachwuchscoach zu tun. Dabei vermittelte er den Spielern seine Werte, als sie noch Teenager waren. Mit Rodri und Merino beispielsweise holte er 2015 den EM-Titel als Chef der U19-Nationalmannschaft. Oyarzabal und Dani Olmo standen vier Jahre später in der Startaufstellung, als Spanien die deutsche U21 im EM-Finale 2:1 besiegte.
Rechtsverteidiger Pedro Porro, der mit dem Tor zum 2:0 alle Zweifel an einem spanischen Erfolg beseitigt hatte, sagte nach dem Einzug ins Finale: „Natürlich hätte ich mir selbst in meinen kühnsten Träumen nicht vorstellen können, eine Weltmeisterschaft wie diese zu spielen. Aber das habe ich auch meinen Mitspielern zu verdanken und dem Trainer, der mir vom ersten Moment an vertraut hat. Nicht erst bei dieser Weltmeisterschaft, sondern schon seit meinem Debüt bei ihm in der U21.“
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Grenzkontrollen zwischen Spanien und Gibraltar aufgehoben

Kurz nach Mitternacht überquerten dutzende Passanten und Fahrzeuge zum ersten Mal ohne Kontrollen die Grenze, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Hunderte Menschen hatten sich für den historischen Moment mit spanischen Flaggen an der Grenze versammelt. „Europa ist zurück“, sagte Gibraltars Regierungschef Fabian Picardo.
Rund sechseinhalb Jahre nach dem Brexit war am Dienstag in Brüssel ein Abkommen zum Wegfall der Grenzkontrollen zwischen der britischen Exklave Gibraltar und dem EU-Land Spanien unterzeichnet worden. Davon profitieren insbesondere tausende spanische Pendler, die in dem seit dem Brexit nicht mehr zur EU gehörende Gebiet arbeiten. Für sie fallen die oftmals langen Wartezeiten an der Grenze bei der Ein- und Ausreise künftig weg.
Anlässlich des vorläufigen Inkrafttretens des Abkommens zwischen der EU und London will der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez am Mittwoch das Grenzgebiet besuchen.
Der Unterzeichnung des im vergangenen Jahr ausgehandelten Abkommens waren jahrelange Verhandlungen vorausgegangen. Die Grenzkontrollen galten als das letzte große ungelöste Problem des Brexits vor sechseinhalb Jahren. Die rund sieben Quadratkilometer große Exklave Gibraltar im äußersten Süden der iberischen Halbinsel gehört seit mehr als 300 Jahren zu Großbritannien. (afp)
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TICKER Fußball-WM: Alle Entwicklungen bis zum Finale


Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Spieltag im Halbfinale gegeneinander an:
  • 21:00 Uhr: Frankreich gegen Spanien in Dallas, USA (Übertragung: ZDF)

 
HEUTE23:05 Uhr

Spanien gewinnt gegen Frankreich

Spanien hat sich im Halbfinale der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 mit einem 2:0-Sieg gegen Frankreich durchgesetzt und sich damit das Finalticket gesichert. Die Tore für die Spanier erzielten Mikel Oyarzabal in der 22. Minute per Elfmeter und Pedro Porro in der 58. Minute nach einem Doppelpass mit Dani Olmo.
Spanien übernahm von Beginn an die Kontrolle und zeigte sich ballsicher. In der 22. Minute brachte Mikel Oyarzabal die Iberer per Elfmeter in Führung, nachdem Lucas Digne Yamal im Strafraum zu Fall gebracht hatte. Frankreich versuchte, über Umschaltmomente ins Spiel zu finden, blieb jedoch weitgehend ungefährlich.
In der zweiten Halbzeit erhöhte Spanien den Druck und belohnte sich in der 58. Minute mit dem zweiten Treffer. Pedro Porro schloss einen sehenswerten Angriff nach einem Doppelpass mit Dani Olmo ab und überwand den französischen Torhüter Mike Maignan mit einem präzisen Schuss ins kurze Eck. Frankreich bemühte sich, ins Spiel zurückzufinden, scheiterte jedoch immer wieder an der gut organisierten spanischen Defensive.
Trotz der Bemühungen von Kylian Mbappé und seinen Teamkollegen gelang es den Franzosen nicht, den Rückstand aufzuholen. Spanien zeigte sich bis zum Schluss als die spielbestimmende Mannschaft und ließ keine Zweifel an ihrem verdienten Einzug ins Finale aufkommen. Dort treffen die Iberer auf den Sieger des zweiten Halbfinals zwischen England und Argentinien.

Der Franzose Maxence Lacroix (#26) köpft den Ball gegen Rodri (#16) aus Spanien während des Halbfinalspiels der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Frankreich und Spanien im Dallas Stadium am 14. Juli 2026 in Arlington, Texas.

Foto: Shaun Botterill/Getty Images

 
HEUTE21:06 Uhr

26 WM-Spiele: Deschamps löst Schön als Rekordtrainer ab

Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps hat den ehemaligen Bundestrainer Helmut Schön als Rekord-Trainer bei Fußball-Weltmeisterschaften abgelöst. Das Halbfinale gegen Spanien im Dallas-Stadion ist Deschamps 26. WM-Spiel als Cheftrainer. Der 57-Jährige übernahm die Bestmarke von Schön – der seinen letzten Einsatz vor 48 Jahren bei der WM 1978 hatte – am Nationalfeiertag der Franzosen.
Seit 2012 ist der Ex-Profi als französischer Nationaltrainer im Amt. Nach dieser WM wird er es abgeben – dem Vernehmen nach an Zinédine Zidane. 1998 holte Deschamps den WM-Titel als Spieler, 2018 als Trainer. Lediglich Franz Beckenbauer und Mário Zagallo gelang ebenfalls ein solches Double. Gleich zwei WM-Titel als Coach holte bisher nur Vittorio Pozzo: 1934 und 1938 mit Italien.
In Deschamps‘ 26 WM-Partien ist auch das Gruppenspiel gegen Norwegen mitgerechnet. Der Franzose stand bei dieser Partie allerdings nicht an der Seitenlinie, weil er nach dem Tod seiner Mutter in die Heimat geflogen war. Von der FIFA wird die Begegnung (4:1) dennoch in Deschamps‘ offizieller WM-Statistik aufgeführt.
 
HEUTE10:59 Uhr

Frankreich: Spanien ist der Favorit

Bei der Fußball-WM wächst die Anspannung vor dem ersten Halbfinale zwischen Frankreich und Spanien. Trotz der Offensivmacht seines Teams schiebt Frankreichs Trainer Didier Deschamps die Favoritenrolle für das heutige Duell in Arlington Spanien zu.
Deschamps hatte in den vergangenen Wochen mehrfach erklärt, dass er den Europameister bei diesem Turnier am stärksten einschätze. „Spanien ist der Favorit“, sagte er vor der Partie nun erneut.
„Sie haben nur ein Tor kassiert in den letzten sechs oder sieben Spielen.“ Es könne ein „spektakuläres Spiel werden mit hoher Qualität in der Offensive und Defensive“, meinte er.
 
HEUTE6:03 Uhr

Spanien und Yamal

Geht es nach Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente, kommt das beste WM-Spiel von Lamine Yamal erst noch. „Ich habe ihm gesagt, er soll ruhig bleiben und es genießen. Der große Tag von Lamine Yamal kommt noch bei dieser WM. Ich hoffe, es ist morgen – oder im Finale, wenn wir uns qualifizieren“, sagte der 65-Jährige.
Yamal war zwar schon mehrfach zum besten Spieler einer Partie gewählt worden, steht aber nach sechs Spielen bei nur einem Treffer und keiner Vorlage bei der XXL-WM in den USA, Kanada und Mexiko.
Der Jungstar stört sich nicht an seiner niedrigen Torausbeute. „Ich mache mir keine Sorgen, ob ich treffe oder nicht“, betonte der Flügelspieler des FC Barcelona.
Lamine Yamal bekam für seine Aktionen den lautesten Applaus im Stadion.

Lamine Yamal (l) bekam für seine Aktionen den lautesten Applaus im Stadion.

Foto: Andre Penner/AP/dpa

 
GESTERN22:02 Uhr

Empfang für Norwegens Team – Haaland mit Waschbär-Souvenir

Das norwegische Team ist nach dem Viertelfinal-Aus gegen England begeistert in der Heimat empfangen worden, Stürmerstar Haaland präsentierte dabei ein Faible für ausgefallene Souvenirs. Der 25-Jährige stieg mit einem ausgestopften Waschbären in der Hand aus dem Flugzeug. „Er ist mir nach Hause gefolgt“, schrieb Haaland auf Instagram. In der Hand hält der Waschbär eine Glasflasche.
Erling Haaland und sein Waschbär.

Erling Haaland und sein Waschbär.

Foto: Jan Langhaug/NTB Scanpix/AP/dpa

Vom Flughafen Gardermoen ging es zum Osloer Schloss, wo die Mannschaft von König Harald, Prinz Haakon und anderen Mitgliedern der Königsfamilie empfangen wurde. „Er hat uns zu Hause willkommen geheißen und uns zu unserer Leistung gratuliert“, sagte Kapitän Martin Ödegaard über die Begegnung mit dem 89 Jahre alten König.
Zwischen dem Palast und dem Universitätsplatz, einer Entfernung von etwa 450 Metern, hatten sich 88.000 Menschen versammelt, um die Mannschaft zu feiern.
Auf dem Schlossplatz zelebrierten Team und Bevölkerung zusammen den mittlerweile weltberühmten Ruder-Jubel. Haaland war da nicht mehr dabei, weil er schon auf der Weiterreise in den Urlaub war.
 
12. Juli21:21 Uhr

Klopp trifft sich mit Mintzlaff Ende der Woche

In der fast geklärten Bundestrainer-Frage um Wunschkandidat Jürgen Klopp soll sich die DFB-Spitze am Dienstag mit Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff treffen.
Wie der „Kicker“ berichtet, soll dann eine vorzeitige Ausstiegsmöglichkeit aus Klopps bis 2029 datiertem Vertrag als Head of Global Soccer des Konzerns besprochen werden. Ende der Woche soll sich in New York Mintzlaff dann mit Klopp treffen. Offizielle Angaben lagen zunächst nicht vor.
Klopp hat bereits eine Grundsatzvereinbarung mit den DFB-Bossen um Präsident Bernd Neuendorf und Vizepräsident Hans-Joachim Watzke bei einem Gipfeltreffen in den USA erzielt, wo der frühere Dortmunder und Liverpooler Coach als TV-Experte für MagentaTV arbeitet. Eine Einigung mit Klopps derzeitigem Arbeitgeber Red Bull steht aber noch aus.
 
12. Juli8:34 Uhr

Kabel-Eklat um Englands erstes Tor gegen Norwegen

Beim Spiel Norwegen gegen England in Miami kam es zu einer unerwarteten Szene vor dem 1:1 – dem Ausgleichstreffer von England. Nach dem Abstoß von Norwegens Torwart Örjan Nyland wird der Ball von einem gespannten Kamerakabel in der Luft gestoppt.
Er fällt wie ein Stein herunter und gelangt vor die Füße von Anthony Gordon – der daraufhin das Tor einleitet. Der Weltverband FIFA besteht darauf, dass der Chip im Ball keine Berührung aufgezeichnet habe.
Die Norweger und auch die TV-Aufnahmen scheinen einen anderen Rückschluss zuzulassen. „Also ich würde eher den Norwegern glauben als der FIFA“, sagte Englands Ex-Nationalspieler Gary Neville.
Bellinghams Tor ermöglichte die Verlängerung und ein Patzer von Nyland dort den zweiten Treffer des Stars von Real Madrid.
 
12. Juli5:12 Uhr

Argentinien-Schweiz endet 3:1

Argentinien hat das Viertelfinale gegen die Schweiz nach Verlängerung mit 3:1 gewonnen. Die Partie begann mit einem frühen Tor für Argentinien durch Alexis Mac Allister (10.). Die Schweiz zeigte sich jedoch unbeeindruckt und kämpfte sich zurück ins Spiel. In der zweiten Halbzeit gelang Dan Ndoye für die Schweiz der Ausgleich (67.).
Die zweite Halbzeit war geprägt von intensiven Zweikämpfen und taktischen Fouls, was zu mehreren Gelben Karten führte. Der Schweizer Breel Embolo sah in der 72. Minute nach einer Schwalbe Gelb-Rot, was die Eidgenossen in Unterzahl brachte. Trotz der numerischen Unterlegenheit hielt die Schweiz tapfer dagegen und rettete sich in die Verlängerung.
Dort verteidigten die Schweizer leidenschaftlich, konnten den Führungstreffer durch Julian Alvarez (112.) aber nicht verhindern. Lautaro Martinez machte dann kurz vor Schluss den Deckel drauf (120.+1).
Spielbaum der WM 2026 (Stand 12.7.). England konnte sich gegen Norwegen behaupten und trifft im Halbfinale auf Argentinien, die ihren Einzug in Halbfinale erst in der Verlängerungen sicherten. Damit sind Norwegen und die Schweiz ebenfalls ausgeschieden.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 12.7.). England konnte sich gegen Norwegen behaupten und trifft im Halbfinale auf Argentinien, die ihren Einzug in Halbfinale erst in der Verlängerungen sicherten. Damit sind Norwegen und die Schweiz ausgeschieden.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
12. Juli2:05 Uhr

Spiele am Sonntag

Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Spieltag im Viertelfinale gegeneinander an:
  • 03:00 Uhr: Argentinien gegen Schweiz in Kansas City, USA
 
12. Juli1:50 Uhr

England besiegt Norwegen

Bei der Fußball-WM hat England das Viertelfinale gegen Norwegen nach Verlängerung mit 2:1 gewonnen. Die erste Halbzeit begann äußerst zäh, erst in den letzten zehn Minuten nahm die Partie Fahrt auf: Andreas Schjelderup brachte zunächst Norwegen in Führung (36.). In der zweiten Minute der Nachspielzeit gelang Jude Bellingham der Ausgleich für England.
In der zweiten Halbzeit dominierte Norwegen das Spielgeschehen und hatte mehrere Chancen, erneut in Führung zu gehen – doch ohne sich zu belohnen. England hingegen fand nur selten den Weg in den norwegischen Strafraum und blieb in der Offensive weitgehend harmlos.
Gleich zu Beginn der Verlängerung erzielte schließlich Jude Bellingham das entscheidende Tor (93.). Damit trifft England am Mittwoch im Halbfinale auf den Gewinner der Partie Argentinien-Schweiz.
 
11. Juli20:18 Uhr

Norwegen und seine Fans bereiten sich vor

Das 3. Viertelfinale beginnt 23 Uhr MEZ, es spielt Norwegen gegen England. Tagsüber versammelten sich norwegische Fußballfans zum „Ro“ auf dem Ocean Drive:

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11. Juli16:48 Uhr

DFB-Führung grundsätzlich einig mit Klopp

Die Spitze des Deutschen Fußball-Bundes hat sich auf wesentliche Eckpunkte eines möglichen Vertrages mit dem Wunsch-Bundestrainer Jürgen Klopp verständigt. Beide Seiten seien zuversichtlich, dass die Verhandlungen vorbehaltlich einer Einigung mit Klopps derzeitigem Arbeitgeber Red Bull erfolgreich abgeschlossen werden könnten, teilte der DFB nach einem Treffen mit Klopp in New York mit.
 
11. Juli15:59 Uhr

Südafrikanischer Profi-Fußballer Adams kurz nach WM-Teilnahme gestorben

Der südafrikanische Profi-Fußballer Jayden Adams ist kurz nach seiner Teilnahme an der derzeitigen Weltmeisterschaft gestorben. Die Nachricht vom Tod des 25-Jährigen am Samstag habe ihn schwer getroffen, erklärte der südafrikanische Sportminister Gayton McKenzie.
„Der südafrikanische Fußball hat eines seiner größten jungen Talente verloren.“ Die Todesursache nannte McKenzie nicht. Der afrikanische Fußballverband CAF brachte im Onlinedienst X ebenfalls seine Trauer zum Ausdruck.
Die südafrikanische Polizei nahm nach eigenen Angaben Ermittlungen auf, nachdem im Raum Kapstadt die Leiche eines 25-jährigen Mannes gefunden worden war. „Die Umstände dieses Vorfalls werden untersucht“, sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP.
Der Mittelfeldspieler Adams hatte bei allen drei Gruppenspielen Südafrikas in der laufenden WM gespielt. Im K.-o.-Spiel gegen Kanada, bei dem Südafrika aus dem Wettbewerb ausschied, stand Adams nicht auf dem Platz.
Jayden Adams, hier im Einsatz beim WM-Eröffnungsspiel gegen Mexiko. (Archivbild)

Jayden Adams, hier im Einsatz beim WM-Eröffnungsspiel gegen Mexiko. (Archivbild)

Foto: Tom Weller/dpa

 
11. Juli11:52 Uhr

Morddrohungen gegen Kolumbiens WM-Fußballer Campaz

Der kolumbianische Fußballverband hat Morddrohungen gegen Nationalspieler Jaminton Campaz und seine Familie nach dem WM-Aus der Südamerikaner öffentlich gemacht und scharf verurteilt. „Kein Sportler und kein Mitglied seines engsten Umfelds sollte Einschüchterungen ausgesetzt sein, nur weil er sein Land im Sport vertritt“, hieß es in einer Stellungnahme.
Wie „One Football“ berichtete, hat sich der 25 Jahre alte Stürmer dazu entschieden, aus Sicherheitsgründen vorerst nicht in seine Heimat zurückzukehren. Campaz hatte bei der Achtelfinal-Niederlage im Elfmeterschießen gegen die Schweiz in der Verlängerung die Chance zum Siegtreffer vergeben.
Kolumbiens Fußballverband hat die Generalstaatsanwaltschaft des Landes aufgefordert, die Ermittlungen zur Identifizierung der Hintermänner der Drohungen gegen Campaz zu forcieren.
Drohungen nach Fehlschuss gegen die Schweiz: Jaminton Campaz. (Archivbild)

Drohungen nach Fehlschuss gegen die Schweiz: Jaminton Campaz. (Archivbild)

Foto: Lindsey Wasson/AP/dpa

 
11. Juli0:10 Uhr

Spiele am Samstag

Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am Samstag im Viertelfinale gegeneinander an:
  • 23:00 Uhr: Norwegen gegen England in Miami, USA
 
10. Juli23:02 Uhr

Spanien gewinnt 2:1 gegen Belgien und trifft im Halbfinale auf Frankreich

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft hat sich Spanien im Viertelfinale gegen Belgien mit 2:1 durchgesetzt. Das Spiel begann mit einer dominanten Phase der Spanier, die in der 30. Minute durch Fabián Ruiz in Führung gingen. Belgien zeigte sich jedoch unbeeindruckt und glich in der 41. Minute durch Charles De Ketelaere aus.
In der zweiten Halbzeit drängte Spanien auf die erneute Führung, während Belgien sich auf Konterchancen konzentrierte. Die Spanier erhöhten den Druck, doch es dauerte bis zur 88. Minute, bis der eingewechselte Mikel Merino nach einem abgewehrten Schuss von Pau Cubarsí zur Stelle war und den Ball zum 2:1-Endstand einschob.
Damit trifft Spanien im Halbfinale am Dienstag in Dallas auf Frankreich.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Spanien gewinnt dank einem späten 2:1 gegen Belgien und trifft im Halbfinale am Dienstag auf Frankreich. Als nächstes Spielen Norwegen und England um den Einzug in die Runde der letzten Vier.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Spanien gewinnt dank einem späten 2:1 gegen Belgien und trifft im Halbfinale am Dienstag auf Frankreich. Als nächstes Spielen Norwegen und England um den Einzug in die Runde der letzten Vier.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
10. Juli22:15 Uhr

Spanien und Belgien gehen mit einem hochverdienten 1:1-Unentschieden in die Kabine

Das Drama begann für Belgien bereits beim Aufwärmen: Kapitän Youri Tielemans verletzte sich unerwartet und musste extrem kurzfristig passen. Für ihn rückte Hans Vanaken in die Startelf – ein herber mentaler Rückschlag für das Team von Rudi Garcia, das sich davon aber nicht einschüchtern ließ.
Nach einer halben Stunde belohnte sich die Selektion für ihren Aufwand: Der für Pedri in die Startelf rotierte Fabián Ruiz nutzte eine seltene Lücke in der belgischen Hintermannschaft eiskalt aus und hämmerte den Ball in der 30. Spielminute zur 1:0-Führung in die Maschen!
Wer dachte, die Belgier würden nun einbrechen, sah sich komplett getäuscht. Angetrieben von einem unermüdlichen Manchester-City-Wirbelwind Jérémy Doku, der die spanische Abwehr über die linke Seite immer wieder vor logistische Probleme stellte, schlugen die Roten Teufel noch vor der Pause zurück.
10. Juli18:37 Uhr

Spanischer Beton gegen Belgiens Offensiv-Wucht

Die Auswahl von Luis de la Fuente hat in diesem Turnier Maßstäbe gesetzt. Spanien ist das defensivstärkste Team dieser Weltmeisterschaft und hat im laufenden Wettbewerb noch kein Gegentor kassiert.
Torhüter Unai Simón steht mit 609 Minuten ohne Gegentreffer über zwei Weltmeisterschaften hinweg mittlerweile bei einer historischen Marke. Mit einer eingespielten Viererkette um Pau Cubarsí und Aymeric Laporte erstickt La Roja gegnerische Umschaltmomente im Keim.
Kurz vor seinem 19. Geburtstag brennt der 18-jährige Wunderknabe Lamine Yamal darauf, diesem Viertelfinale seinen unnachahmlichen Stempel aufzudrücken.
Belgien reist mit massivem Rückenwind und einer gehörigen Portion Euphorie nach Los Angeles. Nach einem holprigen Turnierstart fegten die Männer von Rudi Garcia die US-amerikanischen Gastgeber im Achtelfinale mit 4:1 aus dem Stadion.
Leandro Trossard präsentiert sich als genialer Geist und hat im bisherigen Turnierverlauf bereits 17 Großchancen kreiert.
Romelu Lukaku lauert als physische Naturgewalt auf der Bank, um in der Schlussphase müde gespielte Spanier zu knacken.
Die Belgier müssen den verletzungsbedingten Ausfall von Amadou Onana (Kreuzbandriss) verkraften. Dies hat die Mannschaft jedoch mental noch enger zusammengeschweißt.

Fans strömen am 10. Juli 2026 im Los Angeles Stadium in Inglewood, Kalifornien, vor dem Viertelfinalspiel der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien ein.

Foto: Luke Hales/Getty Images

 
10. Juli11:29 Uhr

DFB-Spitze auf dem Weg zu Klopp nach New York

DFB-Präsident Bernd Neuendorf und sein Stellvertreter Hans-Joachim Watzke sind zu den Vertragsgesprächen mit Bundestrainer-Kandidat Jürgen Klopp in die USA aufgebrochen. Nach dpa-Informationen machten sich die Fußball-Spitzenfunktionäre wie geplant auf den Weg nach New York, wo die Details zum avisierten Engagement des 59-Jährigen als Nachfolger von Julian Nagelsmann stattfinden sollen. Zuerst hatten RTL und ntv über Details der Flugroute berichtet.
Am frühen Freitagnachmittag Ortszeit sollen Neuendorf und Watzke in New York eintreffen. In die deutsche Nacht hinein könnten Gespräche also schon beginnen. Klopp ist der absolute Top-Kandidat für den nach dem WM-Debakel und folgenden Rücktritt von Nagelsmann vakanten Bundestrainer-Posten.
 
10. Juli5:38 Uhr

Mbappé nicht verletzt

Kylian Mbappé saß nach seiner Auswechslung gegen Marokko mit einem dicken Eisbeutel am Fuß auf der Bank. Doch der Offensivstar gab hinterher Entwarnung, ein Ausfall im Halbfinale droht wohl nicht. „Ich habe einen Schlag auf die Ferse bekommen, aber es geht gut“, sagte der Angreifer von Real Madrid, der bei der Feier vor den Fans scheinbar problemlos wieder hüpfen konnte.
Frankreichs Trainer Didier Deschamps verriet, dass Mbappé nicht nur „einen Schmerz“ an der Ferse verspürt, sondern auch Krämpfe gehabt habe. „Das ist normal, er spielt so viele Spiele“, sagte der Coach: „Aber wir konnten sehr gut auswechseln.“
Tat sich weh gegen Marokko: Kylian Mbappé.

Tat sich weh gegen Marokko: Kylian Mbappé.

Foto: Tom Weller/dpa

 
10. Juli0:30 Uhr

Spiele am Freitag

Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Viertelfinale gegeneinander an:
  • 21:00 Uhr: Spanien gegen Belgien in Los Angeles, USA (Übertragung: ZDF)
 
10. Juli0:14 Uhr

Titelfavorit erreicht wieder Halbfinale

Frankreich hat das WM-Viertelfinale gegen Marokko mit 2:0 gewonnen. Die Franzosen dominierten das Spiel von Beginn an und hätten bereits in der ersten Halbzeit in Führung gehen können, doch Kylian Mbappé verschoss einen Elfmeter.
In der zweiten Halbzeit erreichten die Tricolore schließlich die ersehnte Führung durch Mbappé (60.). Ousmane Dembélé erhöhte wenig später auf 2:0 (66.). Marokko hatte Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden, und konnte dagegen nur wenige gefährliche Aktionen verzeichnen. Die Nordafrikaner versuchten in der zweiten Halbzeit, mehr Druck aufzubauen, doch die Franzosen blieben die spielbestimmende Mannschaft.
Mit diesem Sieg hat Frankreich zum dritten Mal nacheinander das Halbfinale einer Fußball-WM erreicht. Ihre nächste Partie wird am Dienstag gegen den Gewinner des Spiels Spanien-Belgien sein.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Frankreich hat sich mit einem 2:0 gegen Marokko den ersten Platz im Halbfinale gesichert. Wer der Gegner wird entscheidet sich heute Abend im Spiel Spanien gegen Belgien.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Frankreich hat sich mit einem 2:0 gegen Marokko den ersten Platz im Halbfinale gesichert. Wer der Gegner wird entscheidet sich heute Abend im Spiel Spanien gegen Belgien.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
9. Juli19:14 Uhr

Spannung vor Frankreich-Marokko: Aufruf zu friedlichem Feiern

Vor dem WM-Viertelfinalspiel zwischen Frankreich und Marokko am Donnerstagabend haben die französischen Behörden die Fußballfans zu friedlichem Verhalten aufgerufen.
Sportministerin Marina Ferrari appellierte: „Es muss ein Fest bleiben.“ Innenminister Laurent Nuñez erklärte, dass keinerlei Fehlverhalten toleriert werde, und versetzte die Sicherheitskräfte in Alarmbereitschaft.
In der Vergangenheit kam es am Rande von Spielen der beiden Mannschaften wiederholt zu Ausschreitungen. Das Viertelfinale wird in Foxborough nahe Boston ausgetragen.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 8.7.). Die Schweiz löste das letzte Viertelfinalticket nach einem 0:0-Unentschieden gege Kolumbien erst im Elfmeterschießen. Damit spielen noch sechs europäische Mannschaften um Titel und Pokal.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 9.7.). Insgesamt spielen noch sechs europäische Mannschaften um den Titel und den Pokal.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
9. Juli8:27 Uhr

Marokko ohne Saibari

Marokko muss das heutige Viertelfinale der Fußball-WM ohne den künftigen Bayern-Profi Ismael Saibari bestreiten. „Abgesehen von Saibari stehen alle zur Verfügung“, sagte Trainer Mohamed Ouahbi vor der Partie gegen Frankreich (22:00 Uhr) in Foxborough. Für den angeschlagenen Offensivmann komme das Spiel noch zu früh. Er hoffe aber, dass Saibari nicht für den Rest des Turniers ausfalle, erklärte Ouahbi.
Saibari war beim 3:0 der Marokkaner im Achtelfinale gegen Mitgastgeber Kanada früh angeschlagen ausgewechselt worden. Medien berichteten zuletzt, dass der 25-Jährige nur eine leichte Muskelzerrung erlitten habe und auf ein schnelles Comeback hoffe. Saibari hat bei dieser WM bereits drei Tore erzielt und wird zur neuen Saison von der PSV Eindhoven zum FC Bayern München wechseln.
Ismael Saibari (l) traf erneut für Marokko.

Ismael Saibari (#11, l.) spielt verletzungsbedingt nicht gegen Frankreich.

Foto: Martin Meissner/AP/dpa

 
9. Juli7:00 Uhr

Spiele am Donnerstag

Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Viertelfinale gegeneinander an:
  • 22:00 Uhr: Marokko gegen Frankreich in Boston, USA (Übertragung: ARD)
 
(Mit Material der Nachrichtenagenturen.)
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TICKER Fußball-WM: Alle Entwicklungen bis zum Finale


Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Spieltag im Halbfinale gegeneinander an:
  • 21:00 Uhr: Frankreich gegen Spanien in Dallas, USA (Übertragung: ZDF)

 
HEUTE21:39 Uhr

Frankreich gegen Spanien: Nach 23 Minuten geht Spanien in Führung

Im Viertelfinalspiel Frankreich gegen Spanien verwandelte Mikel Oyarzabal in der 23. Minute einen Elfmeter. Damit geht Spanien in der ersten Halbzeit in Führung. Der vorausgegangen war ein Foul an Lamine Yamal durch den Franzosen Lucas Diane im Strafraum der Spanier.

Der Franzose Maxence Lacroix (#26) köpft den Ball gegen Rodri (#16) aus Spanien während des Halbfinalspiels der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Frankreich und Spanien im Dallas Stadium am 14. Juli 2026 in Arlington, Texas.

Foto: Shaun Botterill/Getty Images

 
HEUTE21:06 Uhr

26 WM-Spiele: Deschamps löst Schön als Rekordtrainer ab

Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps hat den ehemaligen Bundestrainer Helmut Schön als Rekord-Trainer bei Fußball-Weltmeisterschaften abgelöst. Das Halbfinale gegen Spanien im Dallas-Stadion ist Deschamps 26. WM-Spiel als Cheftrainer. Der 57-Jährige übernahm die Bestmarke von Schön – der seinen letzten Einsatz vor 48 Jahren bei der WM 1978 hatte – am Nationalfeiertag der Franzosen.
Seit 2012 ist der Ex-Profi als französischer Nationaltrainer im Amt. Nach dieser WM wird er es abgeben – dem Vernehmen nach an Zinédine Zidane. 1998 holte Deschamps den WM-Titel als Spieler, 2018 als Trainer. Lediglich Franz Beckenbauer und Mário Zagallo gelang ebenfalls ein solches Double. Gleich zwei WM-Titel als Coach holte bisher nur Vittorio Pozzo: 1934 und 1938 mit Italien.
In Deschamps‘ 26 WM-Partien ist auch das Gruppenspiel gegen Norwegen mitgerechnet. Der Franzose stand bei dieser Partie allerdings nicht an der Seitenlinie, weil er nach dem Tod seiner Mutter in die Heimat geflogen war. Von der FIFA wird die Begegnung (4:1) dennoch in Deschamps‘ offizieller WM-Statistik aufgeführt.
 
HEUTE10:59 Uhr

Frankreich: Spanien ist der Favorit

Bei der Fußball-WM wächst die Anspannung vor dem ersten Halbfinale zwischen Frankreich und Spanien. Trotz der Offensivmacht seines Teams schiebt Frankreichs Trainer Didier Deschamps die Favoritenrolle für das heutige Duell in Arlington Spanien zu.
Deschamps hatte in den vergangenen Wochen mehrfach erklärt, dass er den Europameister bei diesem Turnier am stärksten einschätze. „Spanien ist der Favorit“, sagte er vor der Partie nun erneut.
„Sie haben nur ein Tor kassiert in den letzten sechs oder sieben Spielen.“ Es könne ein „spektakuläres Spiel werden mit hoher Qualität in der Offensive und Defensive“, meinte er.
 
HEUTE6:03 Uhr

Spanien und Yamal

Geht es nach Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente, kommt das beste WM-Spiel von Lamine Yamal erst noch. „Ich habe ihm gesagt, er soll ruhig bleiben und es genießen. Der große Tag von Lamine Yamal kommt noch bei dieser WM. Ich hoffe, es ist morgen – oder im Finale, wenn wir uns qualifizieren“, sagte der 65-Jährige.
Yamal war zwar schon mehrfach zum besten Spieler einer Partie gewählt worden, steht aber nach sechs Spielen bei nur einem Treffer und keiner Vorlage bei der XXL-WM in den USA, Kanada und Mexiko.
Der Jungstar stört sich nicht an seiner niedrigen Torausbeute. „Ich mache mir keine Sorgen, ob ich treffe oder nicht“, betonte der Flügelspieler des FC Barcelona.
Lamine Yamal bekam für seine Aktionen den lautesten Applaus im Stadion.

Lamine Yamal (l) bekam für seine Aktionen den lautesten Applaus im Stadion.

Foto: Andre Penner/AP/dpa

 
GESTERN22:02 Uhr

Empfang für Norwegens Team – Haaland mit Waschbär-Souvenir

Das norwegische Team ist nach dem Viertelfinal-Aus gegen England begeistert in der Heimat empfangen worden, Stürmerstar Haaland präsentierte dabei ein Faible für ausgefallene Souvenirs. Der 25-Jährige stieg mit einem ausgestopften Waschbären in der Hand aus dem Flugzeug. „Er ist mir nach Hause gefolgt“, schrieb Haaland auf Instagram. In der Hand hält der Waschbär eine Glasflasche.
Erling Haaland und sein Waschbär.

Erling Haaland und sein Waschbär.

Foto: Jan Langhaug/NTB Scanpix/AP/dpa

Vom Flughafen Gardermoen ging es zum Osloer Schloss, wo die Mannschaft von König Harald, Prinz Haakon und anderen Mitgliedern der Königsfamilie empfangen wurde. „Er hat uns zu Hause willkommen geheißen und uns zu unserer Leistung gratuliert“, sagte Kapitän Martin Ödegaard über die Begegnung mit dem 89 Jahre alten König.
Zwischen dem Palast und dem Universitätsplatz, einer Entfernung von etwa 450 Metern, hatten sich 88.000 Menschen versammelt, um die Mannschaft zu feiern.
Auf dem Schlossplatz zelebrierten Team und Bevölkerung zusammen den mittlerweile weltberühmten Ruder-Jubel. Haaland war da nicht mehr dabei, weil er schon auf der Weiterreise in den Urlaub war.
 
12. Juli21:21 Uhr

Klopp trifft sich mit Mintzlaff Ende der Woche

In der fast geklärten Bundestrainer-Frage um Wunschkandidat Jürgen Klopp soll sich die DFB-Spitze am Dienstag mit Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff treffen.
Wie der „Kicker“ berichtet, soll dann eine vorzeitige Ausstiegsmöglichkeit aus Klopps bis 2029 datiertem Vertrag als Head of Global Soccer des Konzerns besprochen werden. Ende der Woche soll sich in New York Mintzlaff dann mit Klopp treffen. Offizielle Angaben lagen zunächst nicht vor.
Klopp hat bereits eine Grundsatzvereinbarung mit den DFB-Bossen um Präsident Bernd Neuendorf und Vizepräsident Hans-Joachim Watzke bei einem Gipfeltreffen in den USA erzielt, wo der frühere Dortmunder und Liverpooler Coach als TV-Experte für MagentaTV arbeitet. Eine Einigung mit Klopps derzeitigem Arbeitgeber Red Bull steht aber noch aus.
 
12. Juli8:34 Uhr

Kabel-Eklat um Englands erstes Tor gegen Norwegen

Beim Spiel Norwegen gegen England in Miami kam es zu einer unerwarteten Szene vor dem 1:1 – dem Ausgleichstreffer von England. Nach dem Abstoß von Norwegens Torwart Örjan Nyland wird der Ball von einem gespannten Kamerakabel in der Luft gestoppt.
Er fällt wie ein Stein herunter und gelangt vor die Füße von Anthony Gordon – der daraufhin das Tor einleitet. Der Weltverband FIFA besteht darauf, dass der Chip im Ball keine Berührung aufgezeichnet habe.
Die Norweger und auch die TV-Aufnahmen scheinen einen anderen Rückschluss zuzulassen. „Also ich würde eher den Norwegern glauben als der FIFA“, sagte Englands Ex-Nationalspieler Gary Neville.
Bellinghams Tor ermöglichte die Verlängerung und ein Patzer von Nyland dort den zweiten Treffer des Stars von Real Madrid.
 
12. Juli5:12 Uhr

Argentinien-Schweiz endet 3:1

Argentinien hat das Viertelfinale gegen die Schweiz nach Verlängerung mit 3:1 gewonnen. Die Partie begann mit einem frühen Tor für Argentinien durch Alexis Mac Allister (10.). Die Schweiz zeigte sich jedoch unbeeindruckt und kämpfte sich zurück ins Spiel. In der zweiten Halbzeit gelang Dan Ndoye für die Schweiz der Ausgleich (67.).
Die zweite Halbzeit war geprägt von intensiven Zweikämpfen und taktischen Fouls, was zu mehreren Gelben Karten führte. Der Schweizer Breel Embolo sah in der 72. Minute nach einer Schwalbe Gelb-Rot, was die Eidgenossen in Unterzahl brachte. Trotz der numerischen Unterlegenheit hielt die Schweiz tapfer dagegen und rettete sich in die Verlängerung.
Dort verteidigten die Schweizer leidenschaftlich, konnten den Führungstreffer durch Julian Alvarez (112.) aber nicht verhindern. Lautaro Martinez machte dann kurz vor Schluss den Deckel drauf (120.+1).
Spielbaum der WM 2026 (Stand 12.7.). England konnte sich gegen Norwegen behaupten und trifft im Halbfinale auf Argentinien, die ihren Einzug in Halbfinale erst in der Verlängerungen sicherten. Damit sind Norwegen und die Schweiz ebenfalls ausgeschieden.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 12.7.). England konnte sich gegen Norwegen behaupten und trifft im Halbfinale auf Argentinien, die ihren Einzug in Halbfinale erst in der Verlängerungen sicherten. Damit sind Norwegen und die Schweiz ausgeschieden.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
12. Juli2:05 Uhr

Spiele am Sonntag

Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Spieltag im Viertelfinale gegeneinander an:
  • 03:00 Uhr: Argentinien gegen Schweiz in Kansas City, USA
 
12. Juli1:50 Uhr

England besiegt Norwegen

Bei der Fußball-WM hat England das Viertelfinale gegen Norwegen nach Verlängerung mit 2:1 gewonnen. Die erste Halbzeit begann äußerst zäh, erst in den letzten zehn Minuten nahm die Partie Fahrt auf: Andreas Schjelderup brachte zunächst Norwegen in Führung (36.). In der zweiten Minute der Nachspielzeit gelang Jude Bellingham der Ausgleich für England.
In der zweiten Halbzeit dominierte Norwegen das Spielgeschehen und hatte mehrere Chancen, erneut in Führung zu gehen – doch ohne sich zu belohnen. England hingegen fand nur selten den Weg in den norwegischen Strafraum und blieb in der Offensive weitgehend harmlos.
Gleich zu Beginn der Verlängerung erzielte schließlich Jude Bellingham das entscheidende Tor (93.). Damit trifft England am Mittwoch im Halbfinale auf den Gewinner der Partie Argentinien-Schweiz.
 
11. Juli20:18 Uhr

Norwegen und seine Fans bereiten sich vor

Das 3. Viertelfinale beginnt 23 Uhr MEZ, es spielt Norwegen gegen England. Tagsüber versammelten sich norwegische Fußballfans zum „Ro“ auf dem Ocean Drive:

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11. Juli16:48 Uhr

DFB-Führung grundsätzlich einig mit Klopp

Die Spitze des Deutschen Fußball-Bundes hat sich auf wesentliche Eckpunkte eines möglichen Vertrages mit dem Wunsch-Bundestrainer Jürgen Klopp verständigt. Beide Seiten seien zuversichtlich, dass die Verhandlungen vorbehaltlich einer Einigung mit Klopps derzeitigem Arbeitgeber Red Bull erfolgreich abgeschlossen werden könnten, teilte der DFB nach einem Treffen mit Klopp in New York mit.
 
11. Juli15:59 Uhr

Südafrikanischer Profi-Fußballer Adams kurz nach WM-Teilnahme gestorben

Der südafrikanische Profi-Fußballer Jayden Adams ist kurz nach seiner Teilnahme an der derzeitigen Weltmeisterschaft gestorben. Die Nachricht vom Tod des 25-Jährigen am Samstag habe ihn schwer getroffen, erklärte der südafrikanische Sportminister Gayton McKenzie.
„Der südafrikanische Fußball hat eines seiner größten jungen Talente verloren.“ Die Todesursache nannte McKenzie nicht. Der afrikanische Fußballverband CAF brachte im Onlinedienst X ebenfalls seine Trauer zum Ausdruck.
Die südafrikanische Polizei nahm nach eigenen Angaben Ermittlungen auf, nachdem im Raum Kapstadt die Leiche eines 25-jährigen Mannes gefunden worden war. „Die Umstände dieses Vorfalls werden untersucht“, sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP.
Der Mittelfeldspieler Adams hatte bei allen drei Gruppenspielen Südafrikas in der laufenden WM gespielt. Im K.-o.-Spiel gegen Kanada, bei dem Südafrika aus dem Wettbewerb ausschied, stand Adams nicht auf dem Platz.
Jayden Adams, hier im Einsatz beim WM-Eröffnungsspiel gegen Mexiko. (Archivbild)

Jayden Adams, hier im Einsatz beim WM-Eröffnungsspiel gegen Mexiko. (Archivbild)

Foto: Tom Weller/dpa

 
11. Juli11:52 Uhr

Morddrohungen gegen Kolumbiens WM-Fußballer Campaz

Der kolumbianische Fußballverband hat Morddrohungen gegen Nationalspieler Jaminton Campaz und seine Familie nach dem WM-Aus der Südamerikaner öffentlich gemacht und scharf verurteilt. „Kein Sportler und kein Mitglied seines engsten Umfelds sollte Einschüchterungen ausgesetzt sein, nur weil er sein Land im Sport vertritt“, hieß es in einer Stellungnahme.
Wie „One Football“ berichtete, hat sich der 25 Jahre alte Stürmer dazu entschieden, aus Sicherheitsgründen vorerst nicht in seine Heimat zurückzukehren. Campaz hatte bei der Achtelfinal-Niederlage im Elfmeterschießen gegen die Schweiz in der Verlängerung die Chance zum Siegtreffer vergeben.
Kolumbiens Fußballverband hat die Generalstaatsanwaltschaft des Landes aufgefordert, die Ermittlungen zur Identifizierung der Hintermänner der Drohungen gegen Campaz zu forcieren.
Drohungen nach Fehlschuss gegen die Schweiz: Jaminton Campaz. (Archivbild)

Drohungen nach Fehlschuss gegen die Schweiz: Jaminton Campaz. (Archivbild)

Foto: Lindsey Wasson/AP/dpa

 
11. Juli0:10 Uhr

Spiele am Samstag

Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am Samstag im Viertelfinale gegeneinander an:
  • 23:00 Uhr: Norwegen gegen England in Miami, USA
 
10. Juli23:02 Uhr

Spanien gewinnt 2:1 gegen Belgien und trifft im Halbfinale auf Frankreich

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft hat sich Spanien im Viertelfinale gegen Belgien mit 2:1 durchgesetzt. Das Spiel begann mit einer dominanten Phase der Spanier, die in der 30. Minute durch Fabián Ruiz in Führung gingen. Belgien zeigte sich jedoch unbeeindruckt und glich in der 41. Minute durch Charles De Ketelaere aus.
In der zweiten Halbzeit drängte Spanien auf die erneute Führung, während Belgien sich auf Konterchancen konzentrierte. Die Spanier erhöhten den Druck, doch es dauerte bis zur 88. Minute, bis der eingewechselte Mikel Merino nach einem abgewehrten Schuss von Pau Cubarsí zur Stelle war und den Ball zum 2:1-Endstand einschob.
Damit trifft Spanien im Halbfinale am Dienstag in Dallas auf Frankreich.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Spanien gewinnt dank einem späten 2:1 gegen Belgien und trifft im Halbfinale am Dienstag auf Frankreich. Als nächstes Spielen Norwegen und England um den Einzug in die Runde der letzten Vier.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Spanien gewinnt dank einem späten 2:1 gegen Belgien und trifft im Halbfinale am Dienstag auf Frankreich. Als nächstes Spielen Norwegen und England um den Einzug in die Runde der letzten Vier.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
10. Juli22:15 Uhr

Spanien und Belgien gehen mit einem hochverdienten 1:1-Unentschieden in die Kabine

Das Drama begann für Belgien bereits beim Aufwärmen: Kapitän Youri Tielemans verletzte sich unerwartet und musste extrem kurzfristig passen. Für ihn rückte Hans Vanaken in die Startelf – ein herber mentaler Rückschlag für das Team von Rudi Garcia, das sich davon aber nicht einschüchtern ließ.
Nach einer halben Stunde belohnte sich die Selektion für ihren Aufwand: Der für Pedri in die Startelf rotierte Fabián Ruiz nutzte eine seltene Lücke in der belgischen Hintermannschaft eiskalt aus und hämmerte den Ball in der 30. Spielminute zur 1:0-Führung in die Maschen!
Wer dachte, die Belgier würden nun einbrechen, sah sich komplett getäuscht. Angetrieben von einem unermüdlichen Manchester-City-Wirbelwind Jérémy Doku, der die spanische Abwehr über die linke Seite immer wieder vor logistische Probleme stellte, schlugen die Roten Teufel noch vor der Pause zurück.
10. Juli18:37 Uhr

Spanischer Beton gegen Belgiens Offensiv-Wucht

Die Auswahl von Luis de la Fuente hat in diesem Turnier Maßstäbe gesetzt. Spanien ist das defensivstärkste Team dieser Weltmeisterschaft und hat im laufenden Wettbewerb noch kein Gegentor kassiert.
Torhüter Unai Simón steht mit 609 Minuten ohne Gegentreffer über zwei Weltmeisterschaften hinweg mittlerweile bei einer historischen Marke. Mit einer eingespielten Viererkette um Pau Cubarsí und Aymeric Laporte erstickt La Roja gegnerische Umschaltmomente im Keim.
Kurz vor seinem 19. Geburtstag brennt der 18-jährige Wunderknabe Lamine Yamal darauf, diesem Viertelfinale seinen unnachahmlichen Stempel aufzudrücken.
Belgien reist mit massivem Rückenwind und einer gehörigen Portion Euphorie nach Los Angeles. Nach einem holprigen Turnierstart fegten die Männer von Rudi Garcia die US-amerikanischen Gastgeber im Achtelfinale mit 4:1 aus dem Stadion.
Leandro Trossard präsentiert sich als genialer Geist und hat im bisherigen Turnierverlauf bereits 17 Großchancen kreiert.
Romelu Lukaku lauert als physische Naturgewalt auf der Bank, um in der Schlussphase müde gespielte Spanier zu knacken.
Die Belgier müssen den verletzungsbedingten Ausfall von Amadou Onana (Kreuzbandriss) verkraften. Dies hat die Mannschaft jedoch mental noch enger zusammengeschweißt.

Fans strömen am 10. Juli 2026 im Los Angeles Stadium in Inglewood, Kalifornien, vor dem Viertelfinalspiel der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien ein.

Foto: Luke Hales/Getty Images

 
10. Juli11:29 Uhr

DFB-Spitze auf dem Weg zu Klopp nach New York

DFB-Präsident Bernd Neuendorf und sein Stellvertreter Hans-Joachim Watzke sind zu den Vertragsgesprächen mit Bundestrainer-Kandidat Jürgen Klopp in die USA aufgebrochen. Nach dpa-Informationen machten sich die Fußball-Spitzenfunktionäre wie geplant auf den Weg nach New York, wo die Details zum avisierten Engagement des 59-Jährigen als Nachfolger von Julian Nagelsmann stattfinden sollen. Zuerst hatten RTL und ntv über Details der Flugroute berichtet.
Am frühen Freitagnachmittag Ortszeit sollen Neuendorf und Watzke in New York eintreffen. In die deutsche Nacht hinein könnten Gespräche also schon beginnen. Klopp ist der absolute Top-Kandidat für den nach dem WM-Debakel und folgenden Rücktritt von Nagelsmann vakanten Bundestrainer-Posten.
 
10. Juli5:38 Uhr

Mbappé nicht verletzt

Kylian Mbappé saß nach seiner Auswechslung gegen Marokko mit einem dicken Eisbeutel am Fuß auf der Bank. Doch der Offensivstar gab hinterher Entwarnung, ein Ausfall im Halbfinale droht wohl nicht. „Ich habe einen Schlag auf die Ferse bekommen, aber es geht gut“, sagte der Angreifer von Real Madrid, der bei der Feier vor den Fans scheinbar problemlos wieder hüpfen konnte.
Frankreichs Trainer Didier Deschamps verriet, dass Mbappé nicht nur „einen Schmerz“ an der Ferse verspürt, sondern auch Krämpfe gehabt habe. „Das ist normal, er spielt so viele Spiele“, sagte der Coach: „Aber wir konnten sehr gut auswechseln.“
Tat sich weh gegen Marokko: Kylian Mbappé.

Tat sich weh gegen Marokko: Kylian Mbappé.

Foto: Tom Weller/dpa

 
10. Juli0:30 Uhr

Spiele am Freitag

Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Viertelfinale gegeneinander an:
  • 21:00 Uhr: Spanien gegen Belgien in Los Angeles, USA (Übertragung: ZDF)
 
10. Juli0:14 Uhr

Titelfavorit erreicht wieder Halbfinale

Frankreich hat das WM-Viertelfinale gegen Marokko mit 2:0 gewonnen. Die Franzosen dominierten das Spiel von Beginn an und hätten bereits in der ersten Halbzeit in Führung gehen können, doch Kylian Mbappé verschoss einen Elfmeter.
In der zweiten Halbzeit erreichten die Tricolore schließlich die ersehnte Führung durch Mbappé (60.). Ousmane Dembélé erhöhte wenig später auf 2:0 (66.). Marokko hatte Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden, und konnte dagegen nur wenige gefährliche Aktionen verzeichnen. Die Nordafrikaner versuchten in der zweiten Halbzeit, mehr Druck aufzubauen, doch die Franzosen blieben die spielbestimmende Mannschaft.
Mit diesem Sieg hat Frankreich zum dritten Mal nacheinander das Halbfinale einer Fußball-WM erreicht. Ihre nächste Partie wird am Dienstag gegen den Gewinner des Spiels Spanien-Belgien sein.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Frankreich hat sich mit einem 2:0 gegen Marokko den ersten Platz im Halbfinale gesichert. Wer der Gegner wird entscheidet sich heute Abend im Spiel Spanien gegen Belgien.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Frankreich hat sich mit einem 2:0 gegen Marokko den ersten Platz im Halbfinale gesichert. Wer der Gegner wird entscheidet sich heute Abend im Spiel Spanien gegen Belgien.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
9. Juli19:14 Uhr

Spannung vor Frankreich-Marokko: Aufruf zu friedlichem Feiern

Vor dem WM-Viertelfinalspiel zwischen Frankreich und Marokko am Donnerstagabend haben die französischen Behörden die Fußballfans zu friedlichem Verhalten aufgerufen.
Sportministerin Marina Ferrari appellierte: „Es muss ein Fest bleiben.“ Innenminister Laurent Nuñez erklärte, dass keinerlei Fehlverhalten toleriert werde, und versetzte die Sicherheitskräfte in Alarmbereitschaft.
In der Vergangenheit kam es am Rande von Spielen der beiden Mannschaften wiederholt zu Ausschreitungen. Das Viertelfinale wird in Foxborough nahe Boston ausgetragen.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 8.7.). Die Schweiz löste das letzte Viertelfinalticket nach einem 0:0-Unentschieden gege Kolumbien erst im Elfmeterschießen. Damit spielen noch sechs europäische Mannschaften um Titel und Pokal.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 9.7.). Insgesamt spielen noch sechs europäische Mannschaften um den Titel und den Pokal.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
9. Juli8:27 Uhr

Marokko ohne Saibari

Marokko muss das heutige Viertelfinale der Fußball-WM ohne den künftigen Bayern-Profi Ismael Saibari bestreiten. „Abgesehen von Saibari stehen alle zur Verfügung“, sagte Trainer Mohamed Ouahbi vor der Partie gegen Frankreich (22:00 Uhr) in Foxborough. Für den angeschlagenen Offensivmann komme das Spiel noch zu früh. Er hoffe aber, dass Saibari nicht für den Rest des Turniers ausfalle, erklärte Ouahbi.
Saibari war beim 3:0 der Marokkaner im Achtelfinale gegen Mitgastgeber Kanada früh angeschlagen ausgewechselt worden. Medien berichteten zuletzt, dass der 25-Jährige nur eine leichte Muskelzerrung erlitten habe und auf ein schnelles Comeback hoffe. Saibari hat bei dieser WM bereits drei Tore erzielt und wird zur neuen Saison von der PSV Eindhoven zum FC Bayern München wechseln.
Ismael Saibari (l) traf erneut für Marokko.

Ismael Saibari (#11, l.) spielt verletzungsbedingt nicht gegen Frankreich.

Foto: Martin Meissner/AP/dpa

 
9. Juli7:00 Uhr

Spiele am Donnerstag

Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Viertelfinale gegeneinander an:
  • 22:00 Uhr: Marokko gegen Frankreich in Boston, USA (Übertragung: ARD)
 
(Mit Material der Nachrichtenagenturen.)
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TICKER Fußball-WM: Alle Entwicklungen bis zum Finale


Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am Samstag im Viertelfinale gegeneinander an:
  • 23:00 Uhr: Norwegen gegen England in Miami, USA

HEUTE20:18 Uhr

Norwegen und seine Fans bereiten sich vor

Das 3. Viertelfinale beginnt 23 Uhr MEZ, es spielt Norwegen gegen England. Tagsüber versammelten sich norwegische Fußballfans zum „Ro“ auf dem Ocean Drive:

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HEUTE16:48 Uhr

DFB-Führung grundsätzlich einig mit Klopp

Die Spitze des Deutschen Fußball-Bundes hat sich auf wesentliche Eckpunkte eines möglichen Vertrages mit dem Wunsch-Bundestrainer Jürgen Klopp verständigt. Beide Seiten seien zuversichtlich, dass die Verhandlungen vorbehaltlich einer Einigung mit Klopps derzeitigem Arbeitgeber Red Bull erfolgreich abgeschlossen werden könnten, teilte der DFB nach einem Treffen mit Klopp in New York mit.
 
HEUTE15:59 Uhr

Südafrikanischer Profi-Fußballer Adams kurz nach WM-Teilnahme gestorben

Der südafrikanische Profi-Fußballer Jayden Adams ist kurz nach seiner Teilnahme an der derzeitigen Weltmeisterschaft gestorben. Die Nachricht vom Tod des 25-Jährigen am Samstag habe ihn schwer getroffen, erklärte der südafrikanische Sportminister Gayton McKenzie.
„Der südafrikanische Fußball hat eines seiner größten jungen Talente verloren.“ Die Todesursache nannte McKenzie nicht. Der afrikanische Fußballverband CAF brachte im Onlinedienst X ebenfalls seine Trauer zum Ausdruck.
Die südafrikanische Polizei nahm nach eigenen Angaben Ermittlungen auf, nachdem im Raum Kapstadt die Leiche eines 25-jährigen Mannes gefunden worden war. „Die Umstände dieses Vorfalls werden untersucht“, sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP.
Der Mittelfeldspieler Adams hatte bei allen drei Gruppenspielen Südafrikas in der laufenden WM gespielt. Im K.-o.-Spiel gegen Kanada, bei dem Südafrika aus dem Wettbewerb ausschied, stand Adams nicht auf dem Platz.
 
HEUTE11:52 Uhr

Morddrohungen gegen Kolumbiens WM-Fußballer Campaz

Der kolumbianische Fußballverband hat Morddrohungen gegen Nationalspieler Jaminton Campaz und seine Familie nach dem WM-Aus der Südamerikaner öffentlich gemacht und scharf verurteilt. „Kein Sportler und kein Mitglied seines engsten Umfelds sollte Einschüchterungen ausgesetzt sein, nur weil er sein Land im Sport vertritt“, hieß es in einer Stellungnahme.
Wie „One Football“ berichtete, hat sich der 25 Jahre alte Stürmer dazu entschieden, aus Sicherheitsgründen vorerst nicht in seine Heimat zurückzukehren. Campaz hatte bei der Achtelfinal-Niederlage im Elfmeterschießen gegen die Schweiz in der Verlängerung die Chance zum Siegtreffer vergeben.
Kolumbiens Fußballverband hat die Generalstaatsanwaltschaft des Landes aufgefordert, die Ermittlungen zur Identifizierung der Hintermänner der Drohungen gegen Campaz zu forcieren.
Drohungen nach Fehlschuss gegen die Schweiz: Jaminton Campaz. (Archivbild)

Drohungen nach Fehlschuss gegen die Schweiz: Jaminton Campaz. (Archivbild)

Foto: Lindsey Wasson/AP/dpa

 
GESTERN23:02 Uhr

Spanien gewinnt 2:1 gegen Belgien und trifft im Halbfinale auf Frankreich

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft hat sich Spanien im Viertelfinale gegen Belgien mit 2:1 durchgesetzt. Das Spiel begann mit einer dominanten Phase der Spanier, die in der 30. Minute durch Fabián Ruiz in Führung gingen. Belgien zeigte sich jedoch unbeeindruckt und glich in der 41. Minute durch Charles De Ketelaere aus.
In der zweiten Halbzeit drängte Spanien auf die erneute Führung, während Belgien sich auf Konterchancen konzentrierte. Die Spanier erhöhten den Druck, doch es dauerte bis zur 88. Minute, bis der eingewechselte Mikel Merino nach einem abgewehrten Schuss von Pau Cubarsí zur Stelle war und den Ball zum 2:1-Endstand einschob.
Damit trifft Spanien im Halbfinale am Dienstag in Dallas auf Frankreich.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Spanien gewinnt dank einem späten 2:1 gegen Belgien und trifft im Halbfinale am Dienstag auf Frankreich. Als nächstes Spielen Norwegen und England um den Einzug in die Runde der letzten Vier.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Spanien gewinnt dank einem späten 2:1 gegen Belgien und trifft im Halbfinale am Dienstag auf Frankreich. Als nächstes Spielen Norwegen und England um den Einzug in die Runde der letzten Vier.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
GESTERN22:15 Uhr

Spanien und Belgien gehen mit einem hochverdienten 1:1-Unentschieden in die Kabine

Das Drama begann für Belgien bereits beim Aufwärmen: Kapitän Youri Tielemans verletzte sich unerwartet und musste extrem kurzfristig passen. Für ihn rückte Hans Vanaken in die Startelf – ein herber mentaler Rückschlag für das Team von Rudi Garcia, das sich davon aber nicht einschüchtern ließ.
Nach einer halben Stunde belohnte sich die Selektion für ihren Aufwand: Der für Pedri in die Startelf rotierte Fabián Ruiz nutzte eine seltene Lücke in der belgischen Hintermannschaft eiskalt aus und hämmerte den Ball in der 30. Spielminute zur 1:0-Führung in die Maschen!
Wer dachte, die Belgier würden nun einbrechen, sah sich komplett getäuscht. Angetrieben von einem unermüdlichen Manchester-City-Wirbelwind Jérémy Doku, der die spanische Abwehr über die linke Seite immer wieder vor logistische Probleme stellte, schlugen die Roten Teufel noch vor der Pause zurück.
GESTERN18:37 Uhr

Spanischer Beton gegen Belgiens Offensiv-Wucht

Die Auswahl von Luis de la Fuente hat in diesem Turnier Maßstäbe gesetzt. Spanien ist das defensivstärkste Team dieser Weltmeisterschaft und hat im laufenden Wettbewerb noch kein Gegentor kassiert.
Torhüter Unai Simón steht mit 609 Minuten ohne Gegentreffer über zwei Weltmeisterschaften hinweg mittlerweile bei einer historischen Marke. Mit einer eingespielten Viererkette um Pau Cubarsí und Aymeric Laporte erstickt La Roja gegnerische Umschaltmomente im Keim.
Kurz vor seinem 19. Geburtstag brennt der 18-jährige Wunderknabe Lamine Yamal darauf, diesem Viertelfinale seinen unnachahmlichen Stempel aufzudrücken.
Belgien reist mit massivem Rückenwind und einer gehörigen Portion Euphorie nach Los Angeles. Nach einem holprigen Turnierstart fegten die Männer von Rudi Garcia die US-amerikanischen Gastgeber im Achtelfinale mit 4:1 aus dem Stadion.
Leandro Trossard präsentiert sich als genialer Geist und hat im bisherigen Turnierverlauf bereits 17 Großchancen kreiert.
Romelu Lukaku lauert als physische Naturgewalt auf der Bank, um in der Schlussphase müde gespielte Spanier zu knacken.
Die Belgier müssen den verletzungsbedingten Ausfall von Amadou Onana (Kreuzbandriss) verkraften. Dies hat die Mannschaft jedoch mental noch enger zusammengeschweißt.

Fans strömen am 10. Juli 2026 im Los Angeles Stadium in Inglewood, Kalifornien, vor dem Viertelfinalspiel der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien ein.

Foto: Luke Hales/Getty Images

 
GESTERN11:29 Uhr

DFB-Spitze auf dem Weg zu Klopp nach New York

DFB-Präsident Bernd Neuendorf und sein Stellvertreter Hans-Joachim Watzke sind zu den Vertragsgesprächen mit Bundestrainer-Kandidat Jürgen Klopp in die USA aufgebrochen. Nach dpa-Informationen machten sich die Fußball-Spitzenfunktionäre wie geplant auf den Weg nach New York, wo die Details zum avisierten Engagement des 59-Jährigen als Nachfolger von Julian Nagelsmann stattfinden sollen. Zuerst hatten RTL und ntv über Details der Flugroute berichtet.
Am frühen Freitagnachmittag Ortszeit sollen Neuendorf und Watzke in New York eintreffen. In die deutsche Nacht hinein könnten Gespräche also schon beginnen. Klopp ist der absolute Top-Kandidat für den nach dem WM-Debakel und folgenden Rücktritt von Nagelsmann vakanten Bundestrainer-Posten.
 
GESTERN5:38 Uhr

Mbappé nicht verletzt

Kylian Mbappé saß nach seiner Auswechslung gegen Marokko mit einem dicken Eisbeutel am Fuß auf der Bank. Doch der Offensivstar gab hinterher Entwarnung, ein Ausfall im Halbfinale droht wohl nicht. „Ich habe einen Schlag auf die Ferse bekommen, aber es geht gut“, sagte der Angreifer von Real Madrid, der bei der Feier vor den Fans scheinbar problemlos wieder hüpfen konnte.
Frankreichs Trainer Didier Deschamps verriet, dass Mbappé nicht nur „einen Schmerz“ an der Ferse verspürt, sondern auch Krämpfe gehabt habe. „Das ist normal, er spielt so viele Spiele“, sagte der Coach: „Aber wir konnten sehr gut auswechseln.“
Tat sich weh gegen Marokko: Kylian Mbappé.

Tat sich weh gegen Marokko: Kylian Mbappé.

Foto: Tom Weller/dpa

 
GESTERN0:30 Uhr

Spiele am Freitag

Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Viertelfinale gegeneinander an:
  • 21:00 Uhr: Spanien gegen Belgien in Los Angeles, USA (Übertragung: ZDF)
 
GESTERN0:14 Uhr

Titelfavorit erreicht wieder Halbfinale

Frankreich hat das WM-Viertelfinale gegen Marokko mit 2:0 gewonnen. Die Franzosen dominierten das Spiel von Beginn an und hätten bereits in der ersten Halbzeit in Führung gehen können, doch Kylian Mbappé verschoss einen Elfmeter.
In der zweiten Halbzeit erreichten die Tricolore schließlich die ersehnte Führung durch Mbappé (60.). Ousmane Dembélé erhöhte wenig später auf 2:0 (66.). Marokko hatte Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden, und konnte dagegen nur wenige gefährliche Aktionen verzeichnen. Die Nordafrikaner versuchten in der zweiten Halbzeit, mehr Druck aufzubauen, doch die Franzosen blieben die spielbestimmende Mannschaft.
Mit diesem Sieg hat Frankreich zum dritten Mal nacheinander das Halbfinale einer Fußball-WM erreicht. Ihre nächste Partie wird am Dienstag gegen den Gewinner des Spiels Spanien-Belgien sein.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Frankreich hat sich mit einem 2:0 gegen Marokko den ersten Platz im Halbfinale gesichert. Wer der Gegner wird entscheidet sich heute Abend im Spiel Spanien gegen Belgien.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Frankreich hat sich mit einem 2:0 gegen Marokko den ersten Platz im Halbfinale gesichert. Wer der Gegner wird entscheidet sich heute Abend im Spiel Spanien gegen Belgien.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
9. Juli19:14 Uhr

Spannung vor Frankreich-Marokko: Aufruf zu friedlichem Feiern

Vor dem WM-Viertelfinalspiel zwischen Frankreich und Marokko am Donnerstagabend haben die französischen Behörden die Fußballfans zu friedlichem Verhalten aufgerufen.
Sportministerin Marina Ferrari appellierte: „Es muss ein Fest bleiben.“ Innenminister Laurent Nuñez erklärte, dass keinerlei Fehlverhalten toleriert werde, und versetzte die Sicherheitskräfte in Alarmbereitschaft.
In der Vergangenheit kam es am Rande von Spielen der beiden Mannschaften wiederholt zu Ausschreitungen. Das Viertelfinale wird in Foxborough nahe Boston ausgetragen.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 8.7.). Die Schweiz löste das letzte Viertelfinalticket nach einem 0:0-Unentschieden gege Kolumbien erst im Elfmeterschießen. Damit spielen noch sechs europäische Mannschaften um Titel und Pokal.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 9.7.). Insgesamt spielen noch sechs europäische Mannschaften um den Titel und den Pokal.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
9. Juli8:27 Uhr

Marokko ohne Saibari

Marokko muss das heutige Viertelfinale der Fußball-WM ohne den künftigen Bayern-Profi Ismael Saibari bestreiten. „Abgesehen von Saibari stehen alle zur Verfügung“, sagte Trainer Mohamed Ouahbi vor der Partie gegen Frankreich (22:00 Uhr) in Foxborough. Für den angeschlagenen Offensivmann komme das Spiel noch zu früh. Er hoffe aber, dass Saibari nicht für den Rest des Turniers ausfalle, erklärte Ouahbi.
Saibari war beim 3:0 der Marokkaner im Achtelfinale gegen Mitgastgeber Kanada früh angeschlagen ausgewechselt worden. Medien berichteten zuletzt, dass der 25-Jährige nur eine leichte Muskelzerrung erlitten habe und auf ein schnelles Comeback hoffe. Saibari hat bei dieser WM bereits drei Tore erzielt und wird zur neuen Saison von der PSV Eindhoven zum FC Bayern München wechseln.
Ismael Saibari (l) traf erneut für Marokko.

Ismael Saibari (#11, l.) spielt verletzungsbedingt nicht gegen Frankreich.

Foto: Martin Meissner/AP/dpa

 
9. Juli7:00 Uhr

Spiele am Donnerstag

Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Viertelfinale gegeneinander an:
  • 22:00 Uhr: Marokko gegen Frankreich in Boston, USA (Übertragung: ARD)
 
(Mit Material der Nachrichtenagenturen.)
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Feuerinferno in Spanien: Vermissten-Suche „von Haus zu Haus“

Bei dem verheerenden Waldbrand im Süden Spaniens haben sowohl die Löscharbeiten als auch die Suche nach zahlreichen Vermissten die Einsatzkräfte in Atem gehalten. Die Tragödie forderte nach Angaben der Regionalregierung Andalusiens mindestens zwölf Menschenleben – 23 Personen galten am Abend in dem betroffenen Gebiet um die Gemeinden Los Gallardos und Bédar in der Provinz Almería noch als vermisst. Vor dem Anpfiff des WM-Viertelfinalspiels in Los Angeles, bei dem Europameister Spanien Belgien besiegte, wurde eine halbe Schweigeminute für die Opfer abgehalten. Unter den Toten dürften laut Behörden auch Belgier sein.
„Was uns derzeit Sorgen bereitet, sind diese 23 Menschen, die als vermisst gelten. Das bedeutet aber nicht, dass sie tot sind“, sagte Regionalpräsident Juanma Moreno vor Journalisten. Luis Ortega, der Regionalchef der Polizeieinheit Guardia Civil (Zivilgarde), versicherte, man suche die Vermissten „von Haus zu Haus“. Der Beamte gab sich hoffnungsvoll: „Ich glaube nicht, dass wir noch viele Leichen entdecken werden.“
Die Löscharbeiten wurden unterdessen durch hohe Temperaturen, die am frühen Abend noch bei rund 35 Grad lagen, sowie durch einen starken Wind mit Böen von etwa 40 Kilometern pro Stunde erschwert. Mehr als 500 Einsatzkräfte wurden am Abend unter anderem von 30 Löschflugzeugen und -Hubschraubern sowie von Drohnen unterstützt.
Die Einsatzkräfte werden von Löschflugzeugen und Drohnen unterstützt.

Die Einsatzkräfte werden von Löschflugzeugen und Drohnen unterstützt.

Foto: —/Plan Infoca/Europapress/dpa

Briten und Belgier mutmaßlich unter den Todesopfern

Viele der Todesopfer seien in der Nacht zum Freitag in einem Fahrzeug sowie auf den Straßen von den Flammen eingeschlossen worden und verbrannt, hieß es. Es handelt sich laut den Behörden um Personen, die vor den Flammen fliehen wollten, dabei jedoch eine falsche Fluchtroute gewählt hätten. Acht Menschen seien ernster verletzt worden, vier davon schwer, hieß es.
Aufgrund verschiedener Indizien vermute man, dass unter den Toten Ausländer seien, möglicherweise Briten und Belgier, aber man müsse die Identifizierung der Opfer abwarten, erklärte der andalusische Gesundheitsminister Antonio Sanz. Moreno und Bürgermeister betroffener Ortschaften betonten, die Missachtung von Aufrufen zum Verlassen der Häuser vor allem durch Ausländer habe wahrscheinlich zum Ausmaß der Tragödie beigetragen. Das Feuer brannte unweit beliebter Mittelmeerstrände.
Der Brand war am Donnerstagabend in der im Küstenhinterland nordöstlich der Provinzhauptstadt Almería gelegenen 3.000-Einwohner-Gemeinde Los Gallardos ausgebrochen. Als Ursache des Brandes wird der Einsturz einer Stromleitung vermutet. Bis Freitagabend erfassten die Flammen laut Behörden fast 4.000 Hektar. Eine Autobahn und mehrere Landstraßen wurden gesperrt.
Ausgebrannte Autos nach einem Waldbrand in Bei in Los Gallardos in Spanien.

Ausgebrannte Autos nach einem Waldbrand in Bei in Los Gallardos in Spanien.

Foto: Javi Carrión/EUROPA PRESS/dpa

Evakuierungen retteten „viele Menschenleben“

Mehr als 1.400 Menschen mehrerer Ortschaften wurden evakuiert und in Notzelte gebracht. Auch ein Campingplatz, der bislang von den Flammen verschont blieb, wurde vorsorglich geräumt. 400 teils ältere Menschen seien an sichere Orte gebracht worden. „Durch die Evakuierungen wurden viele Menschenleben gerettet“, sagte Gesundheitsminister Sanz.
Auch wenn die betroffene Region nicht zu den bekanntesten Touristen-Hotspots Spaniens zählt: Strände wie die Playa de Mojácar werden im Sommer vorwiegend von Spaniern, nach Behördenangaben aber auch von Zehntausenden ausländischen Touristen vor allem aus Großbritannien, Belgien und Frankreich besucht. Tausende Briten wohnen zudem in Almería.
Spanien, aber auch der iberische Nachbar Portugal und andere europäische Länder werden schon seit Wochen von einer ganzen Serie von Waldbränden heimgesucht. Seit Jahresbeginn haben großflächige Feuer allein in Spanien bereits mehr als 57.000 Hektar Land zerstört, wie Daten des Waldbrand-Informationssystems der Europäischen Kommission (EFFIS) zeigen. (dpa/red)
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Zwölf Tote bei Waldbrand in Andalusien – Stromleitung vermutlich Auslöser

Bei einem schweren Waldbrand im südspanischen Andalusien sind mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Wie die Regionalregierung am Freitagmorgen mitteilte, brach das Feuer am Donnerstagnachmittag in der Nähe von Almería aus.
Einige der Opfer wurden tot in ihren Autos entdeckt. Zudem wurden mehrere Menschen verletzt. Ursache des Brandes war womöglich eine abgerissene Stromleitung, die in völlig ausgetrocknete Vegetation fiel.

150 Notrufe eingegangen

Die Rettungskräfte erhielten nach eigenen Angaben „mehr als 150 Anrufe von Bürgern, die den Brand meldeten“. In diesen ersten Schilderungen „gaben Zeugen an, dass ein herabgefallenes Kabel den Brand ausgelöst habe“.
Das Unglück habe sich an einer Fernstraße ereignet, die Flammen hätten sich „rasch auf das Waldgebiet nahe der Straße ausgebreitet“. Bestätigt werden konnten diese Berichte der Anrufer nach Behördenangaben zunächst nicht.

„Beispiellose Tragödie“

Der regionale Katastrophenschutzchef Antonio Sanz sprach von einer „beispiellosen Tragödie“. Die ganze Nacht kämpften rund 150 Feuerwehrleute gegen die Flammen an.
Dutzende Menschen mussten den Angaben zufolge evakuiert werden. Rund 50 von ihnen fanden Schutz in einem zur Notunterkunft umfunktionierten Kulturzentrum.
Die Regionalbehörden lösten Notfallalarm aus und kündigten an, dass auch eine auf derartige Krisensituationen trainierte Spezialeinheit der Armee „in den kommenden Stunden“ vor Ort sein werde.
Mehrere Straßen rund um den besonders betroffenen Ort Bédar wurden gesperrt.

Sánchez: „Tiefe Trauer“

„Tiefe Trauer und Bestürzung über die verheerenden Folgen des Brandes in der Provinz Almería“, erklärte Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez. Im Onlinedienst X rief er die Bevölkerung in der Region zugleich zu „großer Vorsicht“ auf.
Nach Angaben des Europäischen Waldbrandinformationssystems fielen 2025 in Spanien mehr als 393.000 Hektar Land den Flammen zum Opfer. Das waren die schwersten Brände in der jüngeren Geschichte des Landes.
Bei den mehr als 8000 Bränden im vergangenen Jahr kamen nach Angaben des Innenministeriums acht Menschen ums Leben – nun sind es in nur einem Brand mindestens zwölf Todesopfer. (afp/red)
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Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Viertelfinale gegeneinander an:
  • 22:00 Uhr: Marokko gegen Frankreich in Boston, USA (Übertragung: ARD)

 
HEUTE19:14 Uhr

Spannung vor Frankreich-Marokko: Aufruf zu friedlichem Feiern

Vor dem WM-Viertelfinalspiel zwischen Frankreich und Marokko am Donnerstagabend haben die französischen Behörden die Fußballfans zu friedlichem Verhalten aufgerufen.
Sportministerin Marina Ferrari appellierte: „Es muss ein Fest bleiben.“ Innenminister Laurent Nuñez erklärte, dass keinerlei Fehlverhalten toleriert werde, und versetzte die Sicherheitskräfte in Alarmbereitschaft.
In der Vergangenheit kam es am Rande von Spielen der beiden Mannschaften wiederholt zu Ausschreitungen. Das Viertelfinale wird in Foxborough nahe Boston ausgetragen.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 8.7.). Die Schweiz löste das letzte Viertelfinalticket nach einem 0:0-Unentschieden gege Kolumbien erst im Elfmeterschießen. Damit spielen noch sechs europäische Mannschaften um Titel und Pokal.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 9.7.). Insgesamt spielen noch sechs europäische Mannschaften um den Titel und den Pokal.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
HEUTE8:27 Uhr

Marokko ohne Saibari

Marokko muss das heutige Viertelfinale der Fußball-WM ohne den künftigen Bayern-Profi Ismael Saibari bestreiten. „Abgesehen von Saibari stehen alle zur Verfügung“, sagte Trainer Mohamed Ouahbi vor der Partie gegen Frankreich (22:00 Uhr) in Foxborough. Für den angeschlagenen Offensivmann komme das Spiel noch zu früh. Er hoffe aber, dass Saibari nicht für den Rest des Turniers ausfalle, erklärte Ouahbi.
Saibari war beim 3:0 der Marokkaner im Achtelfinale gegen Mitgastgeber Kanada früh angeschlagen ausgewechselt worden. Medien berichteten zuletzt, dass der 25-Jährige nur eine leichte Muskelzerrung erlitten habe und auf ein schnelles Comeback hoffe. Saibari hat bei dieser WM bereits drei Tore erzielt und wird zur neuen Saison von der PSV Eindhoven zum FC Bayern München wechseln.
Ismael Saibari (l) traf erneut für Marokko.

Ismael Saibari (#11, l.) spielt verletzungsbedingt nicht gegen Frankreich.

Foto: Martin Meissner/AP/dpa

 
(Mit Material der Nachrichtenagenturen.)
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Bei der Fußball-WM finden am heutigen Tag keine Spiele statt.

 
HEUTE13:40 Uhr

Klinsmann: Kap Verde brachte Argentinien „arg in Bedrängnis“

Jürgen Klinsmann gehört während der WM zur technischen Studiengruppe der FIFA. Diese analysiert alle Spiele auf neue technische Trends. In einem Zwischenfazit der FIFA sagt er: „Wir haben viele herrliche Überraschungen erlebt. Dank der insgesamt 48 Teams gab es mehr Außenseiter, die sich gut geschlagen haben.“
Konkret nannte er Kap Verde, dessen Team Argentinien „arg in Bedrängnis“ gebracht habe. Die Mannschaften seien „aus gutem Grund“ dabei. „Wenn man sich in einer Region wie Afrika durchsetzt, muss man ein gutes Team haben. Die Debütanten sorgen bei diesem Turnier für viel Freude und viele überraschende Momente. “
Auch bei den Zuschauerzahlen sei die Bilanz fantastisch. „Alle Stadien sind ausverkauft, die Atmosphäre ist gigantisch, und überall in den USA und darüber hinaus herrscht Partystimmung.“
Er sieht die WM sowohl auf als auch neben dem Spielfeld ein riesiger Erfolg. Alle aus dem Ausland angereisten Fans sind von dem, was sie erlebt und gesehen haben, zweifellos total begeistert.“
 
HEUTE10:17 Uhr

2014er-Weltmeister könnten Deutschland helfen

DFB-Sportdirektor Rudi Völler wünscht sich mehrere 2014er-Weltmeister in entscheidender Rolle beim Deutschen Fußball-Bund. „Da gibt es welche, die nach mir oder auch mit mir, Thema werden können“, sagte Völler in einer Medienrunde mit „Bild“, „Frankfurter Rundschau“, der „Funke Mediengruppe“, „Kicker“ und „Süddeutscher Zeitung“ in Frankfurt am Main.
„Da gibt es einige dabei, die das wollen und das wird auch so kommen“, sagte der 66-Jährige weiter und forderte: „Die Generation ist auch ein bisschen in der Pflicht, vielleicht mal Verantwortung zu übernehmen.“ Namentlich nannte der Weltmeister von 1990 Per Mertesacker, Mats Hummels, Thomas Müller, Bastian Schweinsteiger und Sami Khedira.
„Hoffentlich habe ich niemanden vergessen. Das sind Namen, die kann ich mir alle vorstellen, irgendwann mal beim DFB in irgendeiner Rolle, ob mit mir oder nach mir“, befand Völler, der seinen bis 2028 laufenden Vertrag beim DFB erfüllen will.
Mertesacker, der mehrere Jahre Leiter der Nachwuchsabteilung des FC Arsenal war, hatte sich bereits für einen Posten beim DFB angeboten. Auch Bayern Münchens Ehrenpräsident Uli Hoeneß hatte Mertesacker dem DFB schon empfohlen.
Zwei Ex-Weltmeister - aber auch zwei für den DFB? Thomas Müller (l) und Mats Hummels. (Archivbild)

Zwei Ex-Weltmeister – aber auch zwei für den DFB? Thomas Müller (l) und Mats Hummels. (Archivbild)

Foto: Tom Weller/dpa

 
GESTERN21:35 Uhr

Schweiz im Viertelfinale

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft hat die Schweiz das Achtelfinale gegen Kolumbien mit 4:3 im Elfmeterschießen gewonnen. Nach 90 und nach 120 Minuten stand es 0:0. Beide Mannschaften hatten in der regulären Spielzeit Mühe, klare Torchancen zu kreieren.
Kolumbien hatte durch Gustavo Puerta die beste Gelegenheit in der ersten Halbzeit, doch der Schweizer Torhüter Gregor Kobel parierte vorbildlich. Auf der anderen Seite scheiterte Fabian Rieder mit einem gefährlichen Schuss an Kolumbiens Keeper Camilo Vargas.
In der Verlängerung erhöhte Kolumbien den Druck und kam zu mehreren Abschlüssen, doch die Schweizer Abwehr hielt stand. Im Gegenzug versuchten sie ebenfalls, zum Torerfolg zu kommen, doch die kolumbianische Defensive um Davinson Sánchez und Yerry Mina zeigte sich stabil. Im Elfmeterschießen hatten die Schweizer letztlich die besseren Nerven.
Damit trifft die Schweiz am Samstag im Viertelfinale auf Argentinien.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 8.7.). Die Schweiz löste das letzte Viertelfinalticket nach einem 0:0-Unentschieden gege Kolumbien erst im Elfmeterschießen. Damit spielen noch sechs europäische Mannschaften um Titel und Pokal.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 8.7.). Die Schweiz löste das letzte Viertelfinalticket nach einem 0:0-Unentschieden gege Kolumbien erst im Elfmeterschießen. Damit spielen noch sechs europäische Mannschaften um Titel und Pokal.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
GESTERN19:54 Uhr

Argentinien dreht Achtelfinale gegen Ägypten

Argentinien hat im WM-Achtelfinale gegen Ägypten einen 0:2-Rückstand noch gedreht und sich mit einem 3:2-Erfolg den Einzug ins Viertelfinale gesichert. Der Außenseiter erwischte am Dienstag in Atlanta den besseren Start.
Yasser Ibrahim brachte Ägypten früh per Kopf in Führung (15.). Die große Chance zum schnellen Ausgleich vergab Lionel Messi, dessen Strafstoß in der 21. Minute von Torhüter Mostafa Shoubeir gehalten wurde. Im weiteren Verlauf bestimmte der Titelverteidiger weite Strecken der Partie, scheiterte jedoch immer wieder am stark aufgelegten ägyptischen Schlussmann. Messi traf zudem mit einem Freistoß nur den Pfosten.
Nach dem Seitenwechsel glaubte Ägypten zunächst an das 2:0, doch ein Treffer von Mostafa Zico wurde nach Videobeweis wegen eines vorausgegangenen Fouls aberkannt. Wenige Minuten später erhöhte Zico nach einem Konter dann wirklich auf 2:0 (67.). Argentinien gab sich jedoch nicht geschlagen. Cristian Romero verkürzte nach einer Flanke von Messi per Kopf auf 1:2 (79. Minute). In der 84. Minute sorgte Messi mit seinem achten Turniertor für den Ausgleich zum 2:2.
In der Nachspielzeit gelang dem Titelverteidiger schließlich die komplette Wende: Nach einer Flanke köpfte Enzo Fernandez in der zweiten Minute der Nachspielzeit zum 3:2 ein. Damit spielt Argentinien im Viertelfinale gegen den Sieger der noch ausstehenden Begegnung zwischen der Schweiz und Kolumbien.
 
GESTERN4:18 Uhr

Dritter Gastgeber raus

Bei der Fußball-WM hat sich Belgien mit einem überzeugenden 4:1-Sieg gegen Gastgeber USA den Einzug ins Viertelfinale gesichert. Die Roten Teufel zeigten in dem vom Skandal um die zurückgenommene Rot-Sperre für US-Stürmer Folarin Balogun überschatteten Achtelfinale von Beginn an eine starke Leistung.
Bereits früh ging Belgien durch Charles De Ketelaere in Führung (9.). Die USA konnten später durch Malik Tillman ausgleichen (31.), dessen Freistoß von Vanaken unhaltbar abgefälscht wurde. Doch nur zwei Minuten später stellte De Ketelaere mit einem Kopfball nach einer Flanke von Trossard den alten Abstand wieder her.
In der zweiten Halbzeit nutzte Belgien einen Fehler von US-Keeper Freese, der zu lange zögerte, um den Ball zu klären. Hans Vanaken traf aus 30 Metern ins leere Tor und erhöhte auf 3:1 (57.). Romelu Lukaku setzte in der Nachspielzeit nach einem Ballverlust der USA den Schlusspunkt (90.+3). Mit diesem Sieg trifft Belgien im Viertelfinale am Freitag um 21:00 Uhr auf Spanien.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 7.7.). Alle drei Gastgeber sind im Achtelfinale ausgeschieden, zuletzt unterlag die USA gegen Belgien. Im Favoriten-Duell Portugal-Spanien zitterte sich Spanien weiter.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
GESTERN0:05 Uhr

Spiele am Dienstag

Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Achtelfinale gegeneinander an:
  • 02:00 Uhr: USA gegen Belgien in Seattle, USA (Übertragung: ARD)
  • 18:00 Uhr: Argentinien gegen Ägypten in Atlanta, USA (Übertragung: ARD)
  • 22:00 Uhr: Schweiz gegen Kolumbien in Vancouver, Kanada (Übertragung: ARD)
 
6. Juli23:21 Uhr

Spanien lässt Ronaldos WM-Traum platzen

Spanien hat sich im WM-Achtelfinale mit 1:0 gegen Portugal durchgesetzt. Das entscheidende Tor fiel erst in der Nachspielzeit durch Mikel Merino (90.+1), der nach einem Steckpass von Ferran Torres die portugiesische Defensive überlistete und mit einem Flachschuss ins kurze Eck traf.
Die Partie begann intensiv, mit Chancen auf beiden Seiten während der ersten 45 Minuten. In der zweiten Halbzeit blieb das Spiel spannend, doch beide Teams taten sich schwer, klare Torchancen zu kreieren. Spanien erhöhte später den Druck und brachte frische Kräfte wie Ferran Torres und Mikel Merino, die letztlich den Unterschied machten. Mit diesem Sieg zieht Spanien ins Viertelfinale ein und trifft dort auf den Sieger der Partie zwischen den USA und Belgien.
Für  den 41-jährigen Ronaldo bleibt der WM-Titel mit Portugal verwehrt – trotz seiner beeindruckenden Karriere. Zwar hatte der mehrfache Weltfußballer seinen Abgang aus der Nationalmannschaft bislang nicht verkündet, doch eine Rückkehr von Ronaldo bei der WM 2030 als dann 45-Jähriger gilt als nahezu ausgeschlossen.
Sicher ist dagegen der Abschied von Trainer Roberto Martínez: „Es stimmt, dass dies mein letztes Spiel für die portugiesische Nationalmannschaft ist“, so der 52-Jährige unmittelbar nach dem 0:1 gegen Spanien.
 
6. Juli15:20 Uhr

Balogun darf gegen Belgien spielen

Die USA können im WM-Achtelfinale gegen Belgien auf Stürmer Folarin Balogun setzen. Die FIFA wies den Einspruch des belgischen Verbands gegen die ausgesetzte Rotsperre als unzulässig zurück. Damit ist der 25-Jährige für das Duell in Seattle spielberechtigt.
In 13 Absätzen erklärte der Fußball-Weltverband FIFA die umstrittene Entscheidung und die Abläufe aus ihrer Sicht. Demnach habe Baloguns Rote Karte Bestand und auch die automatische Sperre von einer Partie, die eine solche Tatsachenentscheidung nach sich zieht. Die Entscheidung zur Roten Karte wurde damit nicht zurückgezogen. Die FIFA habe aber das Recht, eine Strafe anzupassen und zur Bewährung auszusetzen.
Zum Warum, diesen Schritt zu gehen, gab es in der langen Stellungnahme nur einen Satz: „Die Aussetzung der Vollstreckung der genannten Sperre wurde unter Berücksichtigung aller besonderen Umstände des Vorfalls sowie der verfügbaren Beweismittel beschlossen.“ Was die besonderen Umstände sind und auf welche Beweismittel sich die FIFA stützte, wurde nicht mitgeteilt.
 
6. Juli5:48 Uhr

Neymar tritt aus Nationalteam zurück

Altstar Neymar hat nach Brasiliens Achtelfinal-Aus bei der Fußball-WM seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft verkündet. „Ich habe es versucht, ich habe es wirklich versucht. Jetzt ist es zu Ende“, sagte der 34-Jährige nach der 1:2-Niederlage gegen Norwegen. „Ich habe hier angefangen, ich habe hier aufgehört.“
Für die Brasilianer endete die WM so früh wie seit 36 Jahren nicht mehr. Neymar brach nach der Niederlage im Final-Stadion von East Rutherford in Tränen aus. Der einstige Topstürmer des FC Barcelona bestritt insgesamt 130 Länderspiele für den Rekordweltmeister und ist noch vor Pelé Rekordtorschütze des Landes.
Gegen Norwegen wurde er eingewechselt und erzielte per Foulelfmeter in der Nachspielzeit sein 80. Tor für die Seleção. Sein Debüt hatte er 2010 in einem Testspiel gegen die USA (2:0) ebenfalls in East Rutherford gefeiert – und dabei auch sein erstes Tor für die brasilianische Nationalmannschaft erzielt.
Neymar jubelt nach Brasiliens Sieg gegen Schottland.

Neymar jubelt nach Brasiliens Sieg gegen Schottland.

Foto: Lynne Sladky/AP/dpa

 
6. Juli5:13 Uhr

England siegt 3:2

Im WM-Achtelfinalspiel hat sich England mit 3:2 gegen Co-Gastgeber Mexiko durchgesetzt. Die Partie, die aufgrund eines Gewitters mit einstündiger Verspätung begann, bot den Zuschauern im Aztekenstadion ein spannendes Duell.
Jude Bellingham brachte die Engländer zunächst mit einem Kopfball in Führung (36.). Nur zwei Minuten später erhöhte Bellingham auf 2:0, dank Vorarbeit von Harry Kane. Doch Mexiko ließ sich nicht beirren und verkürzte noch vor der Pause (42.) durch Julian Quinones auf 1:2.
In der zweiten Halbzeit blieb das Spiel intensiv. Die Partie wurde zudem zunehmend hitziger, was sich in mehreren Gelben Karten und einer Roten Karte für Jarell Quansah zeigte. Aber England blieb auch in Unterzahl dran und erhielt in der 58. Minute einen Elfmeter, den Kane souverän zum 3:1 verwandelte. Mexiko kämpfte auch im Anschluss weiter und kam in der 69. Minute durch einen von Raul Jimenez verwandelten Strafstoß nochmal heran.
Mit dem Sieg zieht England ins Viertelfinale ein und trifft dort am Samstag um 23:00 Uhr auf Norwegen.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 6.7.). Mit Mexiko ist der zweite Gastgeber aus dem Turnier ausgeschieden. Publikumsliebling Norwegen hat seinerseits Brasilien ins Aus geschossen und trifft am Samstag, 11.7., auf England.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 6.7.). Mit Mexiko ist der zweite Gastgeber aus dem Turnier ausgeschieden. Publikumsliebling Norwegen hat seinerseits Brasilien ins Aus geschossen und trifft am Samstag, 11.7., auf England.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
6. Juli2:00 Uhr

Wieder Anpfiff verschoben

Wieder Regen und Gewitter. Wieder wird ein Spiel verschoben. Das Achtelfinale zwischen Mitgastgeber Mexiko und England wird wegen der Wetterbedingungen in Mexiko-Stadt vorerst um eine Stunde verschoben. Neue Anstoßzeit ist damit 19:00 Uhr Ortszeit (03:00 Uhr MESZ). „Die Sicherheit aller Beteiligten hat für die FIFA oberste Priorität“, hieß es im Live-Ticker des Weltverbandes.
Schon das Sechzehntelfinale gegen Ecuador im ehrwürdigen Aztekenstadion hatte aus Sicherheitsgründen wegen eines Gewitters mit 60 Minuten Verspätung begonnen. Mexiko gewann die Partie 2:0.
 
6. Juli1:00 Uhr

Spiele am Montag

Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Achtelfinale gegeneinander an:
  • 02:00 Uhr: Mexiko gegen England in Mexiko City, Mexiko
  • 21:00 Uhr: Portugal gegen Spanien in Dallas, USA (Übertragung: ZDF)
 
6. Juli0:11 Uhr

Norwegen rudert ins Viertelfinale

Bei der Fußball-WM hat Norwegen im Achtelfinale Brasilien mit 2:1 besiegt. Nach Frankreich, den Niederlanden, Deutschland, Belgien und Kroatien hat mit Norwegen nun zum sechsten Mal in Folge ein europäisches Team einen WM-Titel für Brasilien verhindert.
Das Spiel begann mit einer dominanten Anfangsphase der Norweger, die jedoch zunächst keine Tore erzielten. Brasilien hatte in der ersten Halbzeit die Gelegenheit, durch einen Elfmeter in Führung zu gehen, doch Bruno Guimaraes scheiterte am norwegischen Torhüter Nyland. Der vereitelte mehrere Chancen der Brasilianer.
In der zweiten Halbzeit erhöhte Norwegen, schoss aber keine Tore. Brasilien versuchte, durch Einwechslungen wie Neymar und Endrick das Spiel zu beleben, fand jedoch keine Lücke in der norwegischen Abwehr. Erling Haaland beförderte schließlich mit geballter Wikinger-Kraft den Ball per Kopf in brasilianische Tor und holte die 1:0 Führung (79.). In der 90. Minute legte er per Linksschuss nach. Kurz vor Ende bekam Brasilien nochmal einen Elfmeter, den Neymar sicher verwandelte, doch das Spiel endete 2:1 für Norwegen.
 
5. Juli21:08 Uhr

Das historische „Angstgegner-Phänomen“

Auf der einen Seite steht die erfolgreichste Fußballnation des Planeten, Brasilien. Auf der anderen Seite steht die skandinavische Urgewalt Norwegen, die nach 28 Jahren Abwesenheit wieder auf der größten Bühne der Welt auftrumpft.

Ein Blick in die Geschichtsbücher zeigt, was dieses Spiel so elektrisierend macht. Norwegen ist eine der wenigen Nationalmannschaften, gegen die Brasilien noch nie gewonnen hat. In vier Begegnungen gab es zwei Unentschieden und zwei Siege für die Skandinavier. Unvergessen ist die WM 1998, als Norwegen die Seleção in der Gruppenphase sensationell mit 2:1 schlug.

 
5. Juli20:34 Uhr

US-Star Balogun darf nach Rot doch spielen

Beim Sieg über Bosnien-Herzegowina sah Folarin Balogun die Rote Karte nach einem Foul. Eigentlich sollte der wichtige Torjäger der USA gegen Belgien gesperrt sein. Doch nun kommt es anders.
Co-Gastgeber USA kann im Achtelfinale der Fußball-WM doch mit Folarin Balogun planen. Der 25-Jährige ist trotz seiner Roten Karte aus dem Sechzehntelfinale im Duell mit Belgien am Dienstag (2:00 Uhr/ARD) spielberechtigt, wie der Weltverband FIFA am Sonntag bestätigte.
Als Begründung nannte die FIFA Artikel 27 des Disziplinarreglements, wonach Baloguns Sperre für ein Jahr zu Bewährung ausgesetzt wird. Sollte sich der Angreifer in dieser Zeit „einen weiteren Verstoß gleicher Art und Schwere“ erlauben, werde die Sanktion vollstreckt. Sollte sich Balogun bei dieser WM kein weiteres Vergehen leisten, steht schon jetzt fest, dass die Strafe dann zu einem Zeitpunkt folgen würde, der nicht annähernd so wichtig ist wie nun beim Achtelfinale gegen Belgien.
Balogun darf nach seinem Platzverweis wieder spielen.

Balogun darf nach seinem Platzverweis wieder spielen.

Foto: Jeff Chiu/AP/dpa

 
5. Juli2:00 Uhr

Spiele am Sonntag

Folgende Mannschaft tritt bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Achtelfinale gegeneinander an:
  • 22:00 Uhr: Brasilien gegen Norwegen in New York, USA
 
5. Juli1:22 Uhr

Frankreich siegt 1:0 gegen Paraguay

Bei der Fußball-WM hat Frankreich das Achtelfinale gegen Deutschland-Bezwinger Paraguay knapp mit 1:0 gewonnen. Das entscheidende Tor erzielte Kylian Mbappé in der 70. Minute per Elfmeter.
Die Partie begann mit einem dominanten Frankreich, das von Beginn an Druck auf die Defensive Paraguays ausübte. Paraguay beschränkte sich weitgehend auf die Verteidigung und versuchte, mit gelegentlichen Kontern für Entlastung zu sorgen. Das torlose Remis zur Halbzeitpause konnten die Mittelamerikaner klar als Triumph verbuchen.
In der zweiten Halbzeit erhöhte Frankreich den Druck weiter. Nach einem Foul an Désiré Doué im Strafraum entschied der Schiedsrichter nach Video-Überprüfung auf Elfmeter. Mbappé verwandelte souverän und brachte die Équipe Tricolore in Führung.
Paraguay bemühte sich in der Schlussphase um den Ausgleich, erzielte jedoch keine Treffer. Damit trifft Frankreich am Donnerstag im Viertelfinale auf das Team aus Marokko, das Co-Gastgeber Kanada aus dem Turnier gekegelt hat.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 4.7.). Neben Marokko (3:0 gegen Co-Gastgeber Kanada) hat auch Frankreich das Ticket für das Viertelfinale gelöst. Die beiden historisch eng verbundenen Länder treffen am Donnerstags in Boston aufeinander.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 4.7.). Neben Marokko (3:0 gegen Co-Gastgeber Kanada) hat auch Frankreich das Ticket für das Viertelfinale gelöst. Die beiden historisch eng verbundenen Länder treffen am Donnerstags in Boston aufeinander.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
4. Juli21:07 Uhr

Kanada gegen Marokko endet 0:3

Marokko hat Co-Gastgeber Kanada aus dem Turnier geworfen und steht als erstes Team im Viertelfinale der Fußball-WM. Die Auswahl von Nationaltrainer Mohamed Ouahbi hatte beim 3:0 (0:0) in Houston mehr Mühe als erwartet. Azzedine Ounahi traf nach einer schwachen ersten Halbzeit zweimal (50. und 82. Minute). Soufiane Rahimi ließ Marokko in der Nachspielzeit noch einmal jubeln (90.+8).
Nach Platz vier bei der WM 2022 wartet auf Marokko nun im Viertelfinale entweder der große Favorit Frankreich oder Paraguay. Offen ist, ob Bayern-Neuzugang Ismael Saibari dann wieder mitspielen kann – der Offensivstar musste verletzungsbedingt in der 22. Minute ausgewechselt werden.
Für Kanada endet dagegen das Turnier – das Team von Jesse Marsch verabschiedet sich mit dem Erfolg, dank der ersten WM-Punkte überhaupt so weit gekommen zu sein wie noch nie.

Jonathan David (#10) aus Kanada schießt im Achtelfinalspiel der WM zwischen Kanada und Marokko am 4. Juli 2026 im Houston Stadium in Texas auf das Tor von Yassine Bounou (#1) aus Marokko. Das Spiel endete 3:0 für Marokko.

Foto: Alex Slitz/Getty Images

Spielbaum der WM 2026 (Stand 4.7.). Im ersten Achtelfinale der WM hat Marokko 3:0 gewonnen. Damit ist Gastgeber Kanada aus dem Turnier ausgeschieden. Im zweiten Spiel des Tages treten um 23:00 Uhr Frankreich und Paraguay gegeneinander an.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 4.7.). Im ersten Achtelfinale der WM hat Marokko 3:0 gewonnen. Damit ist Gastgeber Kanada aus dem Turnier ausgeschieden. Im zweiten Spiel des Tages treten um 23:00 Uhr Frankreich und Paraguay gegeneinander an.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
4. Juli16:22 Uhr

Fahrplan für Jürgen Klopp

Nach den gegenseitigen Bereitschaftsbekundungen für eine Zusammenarbeit werden zwischen dem Deutschen Fußball-Bund und dem Bundestrainer-Wunschkandidaten Jürgen Klopp die nächsten Schritte geplant und abgestimmt.
Wie aus dem Verband zu vernehmen ist, soll demnach Präsident Bernd Neuendorf (64) gemeinsam mit Ligapräsident und DFB-Vize Hans-Joachim Watzke (67) im Laufe der kommenden Woche in die USA reisen. Dort will das Duo direkt mit Klopp (59) über die Nachfolge von Julian Nagelsmann sprechen. Das berichtete zuerst die „Bild“-Zeitung.
Klopp ist bei der Fußball-WM in Amerika weiterhin als Experte für „MagentaTV“ im Einsatz. Er hat sein WM-Quartier in New York. Darum dürfte das Treffen mit der DFB-Spitze dort stattfinden.
Ob Sportdirektor Rudi Völler (66) auch in der künftigen Sportlichen Leitung der Nationalmannschaft eine tragende Rolle einnehmen wird, hängt nach dpa-Informationen ebenfalls von der Neubesetzung des Bundestrainerpostens ab. Offenbar steht deswegen auch ein zeitnaher Austausch zwischen Völler und Klopp im Raum. Völlers DFB-Vertrag läuft noch bis zur EM 2028.
Jürgen Klopp hat die Gespräche mit dem DFB bestätigt. (Archiv-Foto)

Jürgen Klopp hat die Gespräche mit dem DFB bestätigt. (Archiv-Foto)

Foto: Bradley Collyer/PA Wire/dpa

 
4. Juli11:15 Uhr

Kolumbien beeindruckt weiter

Noch jeweils ein Sieg und dann treffen in Kansas City im Viertelfinale Argentinien und Kolumbien aufeinander. Es wäre eine Neuauflage des Endspiels der Copa América von 2024.
Im Achtelfinale bekommt es Kolumbien nun am 7. Juli in Vancouver mit der Schweiz zu tun. Argentinien spielt am selben Tag in Atlanta gegen Ägypten. Werden beide Teams ihrer Favoritenrolle gerecht, kommt es zum Showdown in Kansas City.
Kolumbiens Trainer Nestor Lorenzo wollte so weit noch nicht vorausschauen. Er warnte vor den Schweizern. „Die Schweizer sind wie eine geölte Maschine. Das wird nicht einfach“, sagte der Argentinier, für den ein Duell mit Lionel Messi und Co. auch persönlich ein Highlight wäre.
 
4. Juli6:39 Uhr

König Charles III. hasst Fußball

Dies dürfte die Millionen englischen Fußball-Fans nicht entzücken: Inmitten der Weltmeisterschaft hat Prinz William enthüllt, dass König Charles III. absolut nichts für diesen Sport übrig hat. „Mein Vater hasst Fußball“, sagte der britische Thronfolger am Freitag in einem Podcast mit US-Footballstar Travis Kelce.
Der als enthusiastischer Fußball-Fan bekannte William kündigte unter anderem an, dass er zum WM-Finale in die USA kommen werde, wenn das englische Team einzieht. Auf die Frage, ob er seine Fußballleidenschaft von seinem Vater habe, antworte der britische Kronprinz: „Absolut nicht. Mein Vater hasst Fußball.“
WM: Der Engländer Harry Kane jubelt nach seinem Tor zum 1:1 gegen die DR Kongo neben Jude Bellingham.

Schlüsselspieler im englischen Team ist Harry Kane.

Foto: Bradley Collyer/PA Wire/dpa

 
4. Juli6:24 Uhr

Klopp wäre bereit

Jürgen Klopp hat Gespräche mit dem Deutschen Fußball-Bund für das Bundestrainer-Amt bestätigt, rechnet aber nicht mit einer kurzfristigen Einigung. „Ich bin mittlerweile mehr als aufgetankt, also ich bin bereit“, sagte Klopp gegenüber „MagentaTV“. Auf die Frage, was zu einer Unterschrift noch fehle, antwortete Klopp mit einem Wort: „Zeit“.
Zunächst müsse er mit seinem jetzigen Arbeitgeber Red Bull die Vertragsangelegenheiten klären, wo er derzeit Chefstratege ist. Aber auch mit dem DFB rechnet der 59-Jährige mit grundlegenden Verhandlungen. „Es werden intensive Gespräche sein müssen, weil natürlich die Probleme, die wir aktuell haben, nicht an der Personalie Julian Nagelsmann hängen“, sagte Klopp.
Nagelsmann hatte am Freitag – vier Tage nach dem WM-Aus der Fußball-Nationalmannschaft in der ersten K.-o.-Runde gegen Paraguay – das Amt aufgegeben. Den 38-Jährigen lobte Klopp ausdrücklich: „Julian ist ein außergewöhnlicher Trainer. Das wird er in seinem Trainerleben noch ganz oft beweisen dürfen“, sagte Klopp.
 
4. Juli6:01 Uhr

Achtelfinale zwischen England und Mexiko wird nicht verlegt

Das Achtelfinale zwischen Co-Gastgeber Mexiko und England soll entgegen vorheriger Gerüchte wie ursprünglich geplant angepfiffen werden. Britische Medien berichteten am Abend, es bleibe bei der Anstoßzeit am Sonntag 18:00 Uhr (02:00 Uhr MESZ) im Aztekenstadion von Mexiko-Stadt.
Zuvor war über die Vorverlegung der Partie um bis zu sechs Stunden wegen der Sorge vor schweren Gewittern debattiert worden. Der Weltverband FIFA hatte diese Gespräche nicht bestätigt. Den mexikanischen und den englischen Verband trafen die Medienberichte über eine Verlegung unvorbereitet.
Im Aztekenstadion in Mexiko-Stadt wird die Fußball-WM 2026 heute offiziell eröffnet

Im Aztekenstadion in Mexiko-Stadt wurde die Fußball-WM 2026 offiziell eröffnet.

Foto: Hector Vivas/Getty Images

 
4. Juli12:00 Uhr

Spiele am Samstag

Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Achtelfinale gegeneinander an:
  • 19:00 Uhr: Kanada gegen Marokko in Houston, USA (Übertragung: ZDF)
  • 23:00 Uhr: Paraguay gegen Frankreich in Philadelphia
 
(Mit Material der Nachrichtenagenturen.)
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Waldbrände in mehreren Ländern Südeuropas: Lage in Südfrankreich besonders angespannt

Waldbrände haben am Wochenende in mehreren Ländern Südeuropas tausende Hektar Vegetation zerstört und die Feuerwehren in Atem gehalten.
Besonders angespannt war die Lage am Sonntag in Südfrankreich, wo ein Feuer in den Pyrenäen zwei Menschen schwer verletzte und Auswirkungen auf die für Montag geplante dritte Etappe der Tour de France hat. Auch in Griechenland, Spanien und Portugal kämpften Einsatzkräfte gegen Flammen.
Das Feuer in den französischen Pyrenäen war am Samstagabend in einem schwer zugänglichen Gebiet bei Trévillach nahe dem Berg Canigou und rund 35 Kilometer westlich von Perpignan ausgebrochen.
Nach Angaben der Präfektur der Pyrénées-Orientales erfasste es inzwischen 1650 Hektar. Ein Feuerwehrmann und ein Anwohner seien schwer verletzt worden. Der Anwohner habe Brandverletzungen erlitten, sagte Präfekt Pierre Regnault de la Mothe dem Sender BFMTV.

Löschflugzeuge des Typs Canadair CL-415 des französischen Zivilschutzes werfen am 5. Juli 2026 Wasser ab und überfliegen den Rauch eines Waldbrands am Col des Auzines bei Trevillach in Südfrankreich. Der Brand war am 4. Juli gegen 19:30 Uhr (17:30 Uhr GMT) in einem schwer zugänglichen Bergmassiv bei Trevillach im südfranzösischen Département Pyrénées-Orientales ausgebrochen und breitete sich über Nacht rasch aus; bis zum Morgen des 5. Juli waren fast 1.000 Hektar verbrannt, doch laut der Präfektur breitet sich das Feuer nicht mehr unkontrolliert aus. Mehr als 580 Feuerwehrleute sind zur Brandbekämpfung im Einsatz.

Foto: von Matthieu RONDEL / AFP via Getty Images

Ein Löschflugzeug des Typs Canadair CL-415 des französischen Zivilschutzes wirft am 5. Juli 2026 Wasser auf einen Waldbrand am Col des Auzines bei Trevillach in Südfrankreich ab. Der Brand war am 4. Juli gegen 19:30 Uhr (17:30 Uhr GMT) in einem schwer zugänglichen Bergmassiv bei Trevillach im südfranzösischen Département Pyrénées-Orientales ausgebrochen und breitete sich über Nacht rasch aus; bis zum Morgen des 5. Juli waren fast 1.000 Hektar verbrannt, doch laut der Präfektur breitet sich das Feuer nicht mehr unkontrolliert aus. Mehr als 580 Feuerwehrleute sind vor Ort im Einsatz, um den Brand zu bekämpfen.

Foto: Matthieu RONDEL / AFP via Getty Images

Mehr als 700 Feuerwehrleute, 200 Fahrzeuge und rund zehn Löschflugzeuge und -hubschrauber waren im Einsatz. Das Feuer habe unter dem Einfluss der Tramontane-Winde wieder an Kraft gewonnen, erklärte die Präfektur. Straßen wurden gesperrt und Notunterkünfte eingerichtet.
Eine evakuierte Anwohnerin berichtete AFP, sie habe am späten Abend Rauch gesehen; gegen 01.00 Uhr sei jemand vom Rathaus gekommen und habe sie zur Flucht aufgefordert. „Es waren überall Feuerwehrwagen, und der Rauchgeruch war überwältigend“, sagte die 30-jährige Charlotte Pignol.
Die dritte Etappe der Tour de France sollte am Montag zwar stattfinden, wegen des Feuers aber angepasst werden. Im französischen Teil müsse sie „ohne Publikum“ stattfinden, erklärte Präfekt Regnault de la Mothe am Sonntag.
„Auf französischem Gebiet wird die Werbekarawane nicht fahren“, sagte er. Es werde dort nur die Durchfahrt der Fahrer und der für die Organisation des Rennens unbedingt nötigen Fahrzeuge geben.
Das Publikum sei aufgerufen, weder an die Strecke noch zum Zielort Les Angles zu kommen. „Es wird – jedenfalls in Frankreich – eine Tour-de-France-Etappe ohne Publikum sein“, sagte der Präfekt.

Ein Waldbrand zerstört Fabriken und bedroht Wohnhäuser in Oreokastro, einem Vorort nördlich von Thessaloniki (Griechenland), am 5. Juli 2026.

Foto: Sakis Mitrolidis / AFP via Getty Images

In Griechenland kämpften Feuerwehrleute nahe Thessaloniki weiter gegen Brände in einer Recyclinganlage und einer Anlage zur Anlage zur Aufbereitung von Öl. Dichter schwarzer Rauch zog bis ins Zentrum der zweitgrößten Stadt des Landes.
Die Behörden forderten die Einwohner wegen möglicherweise giftiger Rauchgase auf, Fenster geschlossen zu halten und Wege zu vermeiden.
151 Patienten einer nahe gelegenen Pflegeeinrichtung wurden in andere Krankenhäuser verlegt. Binnen 24 Stunden wurden landesweit 60 Brände gemeldet, die meisten wurden rasch unter Kontrolle gebracht.
Nahe der spanischen Costa Brava stabilisierten Feuerwehrleute einen Waldbrand, der seit Freitag mehr als 2200 Hektar Vegetation verbrannte.
Die Behörden hoben am Sonntag Ausgangsbeschränkungen in rund zehn Gemeinden um La Bisbal d’Empordà nahe Girona auf. Als wahrscheinliche Ursache wird Fahrlässigkeit geprüft. Ein zunächst festgenommener Mann kam unter Auflagen frei, bleibt aber Beschuldigter.
Im Norden Portugals wurde ein seit drei Tagen wütender Waldbrand bei Vouzela im Distrikt Viseu nach Angaben der Behörden zu etwa 80 Prozent eingedämmt.
Die Flammen zerstörten dort mindestens 13.000 Hektar Vegetation. Portugal aktivierte wegen der ersten großen Waldbrände des Sommers den EU-Katastrophenschutzmechanismus.
Nach AFP-Berechnungen wurden in Portugal, Spanien, Frankreich und Griechenland zusammen mehr als 19.000 Hektar Land zerstört.
Nach einer historischen Hitzewelle im Juni warnten Fachleute vor einer frühen und langen Waldbrandsaison. „Der Klimawandel ist da, wir erleben die Folgen, und es ist erst Anfang Juli“, sagte der französische Feuerwehr-Oberst Eric Belgioino.(afp/red)
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Corona-Maskenskandal: Historisches Urteil gegen Ábalos erschüttert Spanien


In Kürze:

  • Ex-Verkehrsminister José Luis Ábalos wurde zu 24 Jahren und drei Monaten Haft verurteilt.
  • Das Gericht sieht ein dauerhaftes Korruptionsnetzwerk um Ábalos, Koldo García und Víctor de Aldama als erwiesen an.
  • Im Mittelpunkt standen mutmaßlich manipulierte Maskenaufträge während der Corona-Pandemie.
  • Das Urteil erhöht den politischen Druck auf die regierende PSOE; weitere Ermittlungen laufen.

 
Die spanische Regierungspartei PSOE steht derzeit unter starkem politischem Druck. Der jüngsten Umfrage von „More In Common“ zufolge würden derzeit nur noch 25,7 Prozent der Wähler den Sozialdemokraten ihre Stimme geben, im Mai wären es noch 28 Prozent gewesen. Bereits eingerechnet ist darin das am 22. Juni ergangene Urteil gegen den früheren Verkehrsminister José Luis Ábalos.
Das Tribunal Supremo, der Oberste Gerichtshof in Spanien, verurteilte Ábalos im ersten Prozess des sogenannten Koldo-Komplexes zu 24 Jahren und drei Monaten Haft. Dies stellt die bislang höchste Freiheitsstrafe dar, die in der demokratischen Geschichte Spaniens gegen ein ehemaliges Regierungsmitglied ausgesprochen wurde. Korruption ist damit wieder ein zentrales politisches Thema geworden.

Verurteilung von engem Berater Ábalos – Bewährung für dritten Beteiligten

Der Gerichtshof verurteilte auch den früheren Berater von Ábalos, Koldo García, zu einer langjährigen Haftstrafe von 19 Jahren und acht Monaten. Der Unternehmer Víctor de Aldama wurde zu vier Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt, wobei das Gericht die Strafe wegen umfassender Kooperation mit der Justiz zur Bewährung aussetzte.
Das Urteil vom 22. Juni betraf vor allem Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit Schutzmasken in der Zeit der Corona-Pandemie. Parallel dazu laufen weiterhin Ermittlungen zu weiteren Aspekten des Netzwerks rund um die drei Hauptprotagonisten. Diese betreffen unter anderem öffentliche Bauaufträge oder mutmaßliche Formen der versteckten Parteifinanzierung.
Der Sachverhaltsfeststellung zufolge, die das Gericht dem Urteil zugrunde legte, bildeten Ábalos, García und de Aldama ein koordiniert arbeitendes Korruptionsnetzwerk mit klarer Rollenverteilung. Dieses hätten die Beteiligten über längere Zeit hinweg aufrechterhalten.

Vergabe von Aufträgen durch PSOE-Regierungen an fachfremdes Unternehmen

Ábalos habe als Minister seinen politischen Einfluss genutzt, um dem Netzwerk Vorteile zu verschaffen, so das Gericht. García habe die Geschäfte organisiert, während de Aldama als Unternehmer wirtschaftlich von ministeriellen Entscheidungen profitierte.
Im Zentrum des Maskenskandals stehen zwei lukrative Lieferverträge, auf die das Trio gemeinsam hingewirkt haben soll. Das Unternehmen Soluciones de Gestión habe nach Überzeugung des Gerichts von der staatlichen Hafengesellschaft Puertos del Estado und der Eisenbahngesellschaft ADIF Aufträge zur Maskenlieferung erhalten. Im Gegenzug seien Provisionen geflossen, an denen Ábalos und García beteiligt gewesen sein sollen.
Im Corona-Jahr 2020 soll das Unternehmen, das zuvor keine Erfahrung mit Schutzmasken oder vergleichbaren Gesundheitsprodukten hatte, einen Rekordumsatz in Höhe von 53,1 Millionen Euro erzielt haben. In den Jahren zuvor hatte es praktisch keine Geschäftstätigkeit zu verzeichnen. Auffällig ist zudem, dass Soluciones de Gestión Maskenaufträge ausschließlich von Ministerien und Regionalregierungen erhielt, die von der PSOE geführt wurden.

Auftragsdetails bereits vor ministerieller Anordnung bekannt

Das Gericht wies zudem darauf hin, dass Verträge bereits vor Erlass einer ministeriellen Anordnung vorbereitet worden seien. Diese hätten bereits Angaben zum Umfang der Bestellung sowie zu späteren Auftragnehmern enthalten. Auch diesen Umstand wertete das Gericht als ein starkes Indiz für eine vorherige Absprache.
Über die Frage der Maskenbeschaffung hinaus sah das Gericht auch weitere Vorwürfe gegen Ábalos, García und de Aldama als erwiesen. Dazu zählen regelmäßige Geldzahlungen sowie weitere Vorteile zur Aufrechterhaltung des Netzwerks. Wohnungen und Ferienhäuser sollen kostenlos als Gegenleistung für politische Gefälligkeiten zur Verfügung gestellt worden sein.
Das Trio soll auch Einfluss auf Personalentscheidungen genommen haben – etwa beim Logistikdienstleister LOGIRAIL. Einflussnahme soll es auch zugunsten privater Unternehmen wie im Umfeld von Air Europa gegeben haben. In mehreren Fällen geht das Gericht von einer Veruntreuung öffentlicher Mittel und mehrfachem Amtsmissbrauch aus. In einigen Punkten gab es Teilfreisprüche – etwa bei einzelnen Vorwürfen des Missbrauchs vertraulicher Informationen sowie der Rechtsbeugung.

Gericht: Korruption „untergräbt Vertrauen in die Demokratie“

Neben den Haftstrafen ordnete das Gericht eine Einziehung mutmaßlicher Korruptionsgewinne in Höhe von 430.300 Euro an. Zudem müssen die Verurteilten an die durch die Absprachen geschädigten Unternehmen INECO und TRAGSATEC Schadensersatz bezahlen. Im Urteil werteten die Richter es als strafverschärfend, dass Ábalos die Straftaten aus seiner Stellung als Regierungsmitglied heraus begangen habe.
Die Taten seien „sowohl in ihrer wirtschaftlichen Dimension als auch in jener des Verstoßes gegen offizielle Pflichten nicht trivial“. Ihre Auswirkungen gingen weit über die eigentliche Rechtsanwendung hinaus. Eine solche Form der Korruption, so heißt es im Urteil, „verletzt nicht nur Vermögensinteressen des Staates, sondern untergräbt auch das Vertrauen der Bürger in die demokratischen Institutionen“.