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Spirituelle Suche in Krisenzeiten: Die Welt feiert den Welt-Falun-Dafa-Tag

In Zeiten anhaltender Konflikte, innerer Unausgeglichenheit und sinkender Moral erkennen immer mehr Menschen, dass der Menschheit nicht materieller Reichtum fehlt, sondern die spirituelle Kraft, in einer chaotischen Welt zur Ruhe zu kommen.
Der 13. Mai dieses Jahres markiert den 34. Jahrestag der weltweiten Verbreitung von Falun Dafa. Falun Dafa (auch Falun Gong genannt) ist eine spirituelle Praktik zur Veredelung von Körper und Geist.
Ausgehend von den grundlegenden Eigenschaften des Universums – Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht – umfasst Falun Dafa auch fünf leicht zu erlernende Übungen. Mittlerweile praktizieren Millionen Menschen in über 150 Ländern weltweit Falun Dafa.

Ursprungsland China

Genau am heutigen Tag im Jahr 1992 machte Herr Li Hongzhi Falun Gong in der Stadt Changchun, Nordostchina, der Öffentlichkeit bekannt. Insgesamt veranstaltete Herr Li, der auch am 13. Mai Geburtstag hat, 56 Falun-Gong-Lernveranstaltungen in 23 Städten auf dem chinesischen Festland.
Die erstaunlichen Wirkungen von Falun Gong bei der Heilung von Krankheiten und der Reinigung des Geistes haben sofort großes Interesse unter den Teilnehmern geweckt.
Ohne Werbung und nur durch mündliche Überlieferung und persönliche Weitergabe verbreitete sich Falun Gong rasch in über 30 Provinzen, autonomen Regionen und regierungsunmittelbaren Städten Chinas sowie in Hongkong, Macau und Taiwan – ebenso in vielen Ländern und Regionen weltweit. Bis 1999, innerhalb von sieben Jahren, hatten über 100 Millionen Menschen mit der Praxis von Falun Gong begonnen.
Seit seiner öffentlichen Einführung 1992 hat Falun Dafa Millionen von Menschen geholfen, ihre körperliche Gesundheit deutlich zu verbessern und innere Ausgeglichenheit zu finden. Viele Praktizierende berichten von einem neuen, sinnvolleren Leben voller Klarheit, Reinheit, Energie und innerer Schönheit.

Welt-Falun-Dafa-Tag

Bis heute bringen Menschen aus allen Gesellschaftsschichten bis in hohe Positionen, Herrn Li Hongzhi und Falun Dafa ihre tiefe Dankbarkeit zum Ausdruck.
So wird am 13. Mai weltweit jedes Jahr der Welt-Falun-Dafa-Tag gefeiert. In Berlin trafen sich bereits am 9. Mai Falun Dafa-Übende am Potsdamer Platz, um die Meditationsübungen zu zeigen.

Falun-Gong-Praktizierende zeigen die Meditationsübung am 9. Mai auf dem Potsdamer Platz in Berlin.

Foto: Epoch Times

Gleichzeitig zeigte eine traditionelle Hüfttrommelgruppe mehrere Darbietungen.

Eine traditionelle Hüfttrommelgruppe aus Falun-Dafa-Praktizierenden am 9. Mai auf dem Potsdamer Platz in Berlin.

Foto: Epoch Times

In den USA zog anlässlich des Falun Dafa-Tages ein Flugzeug ein riesiges, 24 Meter langes und 12 Meter hohes Transparent hinter sich her. Es flog von der Nähe der Freiheitsstatue nach Norden und streifte dabei den Hudson River und die Skyline von Manhattan.

Ein riesiges Banner mit der Aufschrift „FALUN DAFA IST GUT“ war prominent in der Skyline von New York City, der „Welthauptstadt“, zu sehen.

Foto: Zhu Hongda/The Epoch Times

 

Ein Banner mit der Aufschrift „Falun Dafa ist gut“ wehte über der George-Washington-Brücke.

Foto: Zhu Hongda/The Epoch Times

Seit 27 Jahren grausam verfolgt

Trotz der positiven Auswirkungen von Falun Dafa sind Praktizierende in China seit 27 Jahren systematischer Verfolgung und schwersten Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt.
Am 20. Juli 1999 mobilisierte Jiang Zemin, der ehemalige Führer der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh), getrieben von starker Eifersucht auf die wachsende Popularität von Falun Dafa, den gesamten Staatsapparat, um eine Kampagne gegen Falun Gong zu starten.
In einer internen Rede vor dem Zentralkomitee der Partei sagt er: “Ich glaube einfach nicht, dass die KPCh Falun Gong nicht zerschlagen kann.”
Auch außerhalb Chinas sind Falun-Dafa-Praktizierende zunehmend Ziel transnationaler Repression durch das chinesische Regime.
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Kreuzfahrtschiff vor Bordeaux unter Quarantäne: Magen-Darm-Beschwerden

Nach dem Tod eines 90 Jahre alten Passagiers und Magen-Darm-Beschwerden bei etwa 50 Passagieren ist ein Kreuzfahrtschiff vor Bordeaux unter Quarantäne gestellt worden.
Einen Zusammenhang mit dem Hantavirus schlossen die Gesundheitsbehörden am Mittwoch, 13. Mai, aus. An Bord des Kreuzfahrtschiffes befinden sich mehr als 1700 Menschen, unter ihnen gut 1200 überwiegend britische und irische Passagiere.
Das Schiff der Reederei Ambassador Cruise Line war am 6. Mai von den Shetlandinseln ausgelaufen und sollte von Bordeaux aus weiter nach Spanien fahren.
Nach ersten Untersuchungen sind die Erkrankten nicht mit Noroviren infiziert, die sehr ansteckend sind und Durchfall und Erbrechen auslösen.
Es würden jedoch noch weitere Untersuchungen gemacht, teilten die Gesundheitsbehörden mit. Möglicherweise habe es ein Problem mit verdorbenen Lebensmitteln gegeben.
Auf dem Kreuzfahrtschiff „Hondius“ war es während einer Fahrt von Argentinien zu den Kapverden zu einem Hantavirus-Ausbruch gekommen, bei dem drei Passagiere starben, darunter eine Deutsche.
Bei zwei von ihnen wurde das Virus nachgewiesen, bei dem dritten Todesopfer gilt eine Hantavirus-Infektion nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als wahrscheinlich. (afp/red)
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deutschland

DIW: Mehr Fehltage nicht allein wegen E-Krankschreibung

Anders als häufig angenommen ist die Zahl der Krankheitstage nach Erhebungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) nicht in erster Linie wegen der elektronischen Krankschreibung stark angestiegen.
Die Forscher halten zwei andere Gründe für bedeutsamer: Zum einen hätten Atemwegserkrankungen zugenommen, zum anderen bleibe ein Teil der Beschäftigten bei ansteckenden Krankheiten eher zu Hause als früher. Diese Menschen seien seit der Corona-Pandemie vorsichtiger geworden.

Im Jahr fast drei Arbeitswochen krank

Seit 2022 liegen die jährlichen Fehlzeiten der Beschäftigten höher als zuvor. 2024 waren es laut Statistischem Bundesamt 14,8 Arbeitstage, 3,6 Tage mehr als vor der Einführung der elektronischen Krankschreibung 2022.
Das Amt und auch Krankenkassen gehen von einem statistischen Effekt aus. Die elektronische Krankschreibung führe dazu, dass vor allem kurzzeitige Erkrankungen vollständiger erfasst werden.
Das DIW widerspricht: Mit der elektronischen Krankschreibung habe das nur bedingt zu tun. Das Institut beruft sich auf seine Langzeitbefragung Sozio-oekonomisches Panel sowie auf Diagnosedaten der AOK.

Institut: Corona machte Beschäftigte vorsichtiger

„Der sprunghafte Anstieg an Fehltagen erklärte sich demnach vor allem aus dem häufigeren Auftreten von Atemwegserkrankungen“, erklärte Studienautor Markus Grabka. „Gleichzeitig hat sich nach der Corona-Pandemie wohl das Verhalten im Krankheitsfall geändert.“
Vor allem ältere Erwerbstätige und Beschäftigte, die sich große Sorgen um die eigene Gesundheit machten, blieben gerade bei ansteckenden Erkrankungen eher zu Hause als früher.
Um wieder zu weniger Fehltagen zu kommen, spricht das DIW sich dafür aus, eine Teilkrankschreibung einzuführen. Damit könnten leicht erkrankte Beschäftigte in begrenztem Umfang weiterarbeiten. (dpa/red)
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deutschland

Finanzlücke der Krankenversicherung erreicht 59 Milliarden Euro

Die Ausgaben in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) werden in diesem Jahr voraussichtlich weitaus stärker steigen als die Einnahmen. Das geht aus einer Schätzung des IT-Dienstleisters Bitmarck hervor, über die die „Rheinische Post“ in ihrer Mittwochsausgabe berichtet.
Demnach ist 2026 von einem Anstieg der Ausgaben um sieben Prozent auszugehen, nachdem das Plus im Vorjahr 7,8 Prozent betragen hatte.
Die Einnahmen in der GKV bleiben hingegen deutlich unter diesen Werten. 2025 wuchsen sie um geschätzt 3,7 Prozent, für dieses Jahr wird ein Anstieg um sechs Prozent erwartet.

Finanzlücke von 59 Milliarden Euro

In der Folge dürfte der Fehlbetrag im Gesundheitsfonds in diesem Jahr auf 59 Milliarden Euro steigen. 2025 hatte er laut Bitmarck bei 52 Milliarden Euro gelegen. Die Autoren sprechen in diesem Zusammenhang von einem „hohen strukturellen Defizit“.
Zudem lagen 2025 knapp 60 Prozent der Kassen unter der erforderlichen Mindestreserve. Die Mindestreserve entspricht 20 Prozent einer Monatsausgabe und soll eigentlich dazu dienen, Schwankungen in den Ausgaben auszugleichen und die Zusatzbeiträge stabil zu halten.
Durch Beitragserhöhungen soll der Anteil der Kassen unterhalb dieser Schwelle bis Jahresende zwar sinken. Trotzdem erwartet Bitmarck, dass jede dritte Krankenkasse Ende 2026 weiterhin nicht über die Mindestreserve verfügen wird.
Das Bundeskabinett hatte Ende April einen Gesetzentwurf zur GKV-Reform beschlossen. Diese soll die Defizite der Krankenkassen ausgleichen und die Beiträge der Versicherten im kommenden Jahr stabil halten.

DAK-Chef erwartet steigende Beiträge

Die Krankenkasse DAK erwartet trotz der geplanten Gesundheitsreform weiter steigende Beiträge. Die bereits vom Bundeskabinett beschlossene Reform werde die Beiträge „maximal für zwei Jahre stabil halten“, sagte DAK-Chef Andreas Storm der „Rheinischen Post“ vom Mittwoch.
Spätestens 2029 würden die Beiträge wieder steigen. „Wenn im Laufe der Beratungen das Einsparvolumen weiter reduziert wird, ist fraglich, ob die Stabilisierung überhaupt gelingen kann“ sagte Storm.
Die Reform komme derzeit von zwei Seiten unter Druck, warnte Storm. „Politisch droht eine Reduzierung des Einsparpotenzials. Wirtschaftlich droht eine Verschlechterung der Lage, so dass die Finanzierungslücken größer werden als geschätzt.“
Falls dieser Druck zu einer Verwässerung der Reform führe, „drohen schon zum Jahresbeginn 2027 höhere Beiträge“, sagte Storm. Die gesetzliche Krankenversicherung erlebe aktuell die größte Finanzkrise ihrer Geschichte, sagte Storm.  Die DAK-Gesundheit ist mit 5,4 Millionen Versicherten die drittgrößte Krankenkasse in Deutschland. (dts/afp/red)
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meinung

Das energetische Geheimnis eines gesünderen Lebens – Medizinerin erklärt

Dr. Molly Maloof ist Ärztin, Pädagogin, Dozentin und Unternehmerin in den USA. Sie betreibt eine Praxis für Präzisionsmedizin, auch personalisierte Medizin genannt, und betreut Klienten in der Bay Area, Los Angeles, Atlanta und Jackson.
Auf ihrer Website erklärt die Präzisionsmedizinerin, seit 2012 mit über 50 Unternehmen in den Bereichen digitale Gesundheit, Biotech und Consumer-Wellness zusammengearbeitet zu haben. Ziel sei es gewesen, „eine Brücke zwischen innovativer Wissenschaft und praktischer Anwendung im Alltag“ zu bauen.
Die ehemalige Dozentin zum Thema „Live Better Longer: Enhancing Healthspan for Longer Lifespan“ (Länger besser leben: Die Gesundheitsspanne verlängern für ein längeres Leben) an der amerikanischen Eliteuniversität Stanford lud zu einem Kurs über Selbstmanagement ein.
Ihr Anliegen dabei ist es, den Teilnehmern Tipps und Praktiken zur Verbesserung ihrer Anpassungsfähigkeit zu geben sowie ihnen Möglichkeiten vorzustellen, wie sie mit schwierigen Situationen umgehen können. Durch die Anwendung bestimmter Ideen und Praktiken soll es ermöglicht werden, die krankheitsfreie Lebensphase eines Menschen zu verlängern. Sie erklärt:
„Ihre Transformation beginnt, wenn Sie aufhören, sich mit einem kranken, suboptimalen oder durchschnittlichen Gesundheitszustand zufriedenzugeben, und anfangen, nach Optimalität zu streben.“
EpochTV sprach in der Sendung „The Upgrade“ mit Dr. Molly Maloof. Hier eine gekürzte Version des Interviews.

Die Turbinen des Lebens

Dr. Molly Maloof, es freut mich, Sie bei uns begrüßen zu dürfen. Ich bin sehr neugierig auf Ihre Definition von Energie. Inwieweit bestimmt Energie die Gesundheit grundlegend?
Ohne Energiefluss in jeder einzelnen Zelle sind Sie nicht am Leben. Das ist der Unterschied zwischen einer lebenden und einer toten Person. Wenn wir Luft atmen, Wasser trinken und Nahrung essen, zerlegen wir die Nahrung durch Verdauung in Substrate.
Diese Substrate werden durch das gespeist, was man Elektronentransportkette nennt, was uns im Grunde hilft, Energie zu produzieren. Die Elektronentransportkette transportiert Elektronen in den Mitochondrien, um eine ATP-Turbine [ATP steht für Adenosintriphosphat] anzutreiben. Diese Turbine erzeugt die Energiewährung der Zelle, und das erzeugt einen elektrochemischen Gradienten.
Wenn also ein elektrochemischer Gradient erzeugt wird, erhalten Sie eine Batterie. Sie erhalten auch einen Kondensator, wenn Sie einen Ladungsunterschied zwischen zwei Platten haben. Ohne Batterien und Kondensatoren sind wir also grundlegend nicht am Leben. Das ist der Unterschied zwischen jemandem, der aufblüht, und jemandem, der sich abmüht.

Lebensstil hat mehr Einfluss als Genetik

Wir dachten früher, alles drehe sich um unsere Gene, und unsere Gene bestimmten unser Schicksal. Aber wir lernen gerade, dass unsere Gene wahrscheinlich nicht für mehr als 10 bis 30 Prozent unserer zukünftigen Gesundheit verantwortlich sind.
Es ist größtenteils der epigenetische Ausdruck unserer Gene, der unsere Gesundheit bestimmt. Und vieles davon basiert auf unserem Lebensstil. Unsere Mitochondrien sind diese Minisupercomputer in jeder Zelle.
Sie sind nicht nur Teil unseres Stoffwechsels. Sie spüren und integrieren die Umwelt und bestimmen, wohin die Energie fließt: Sind wir sicher? Sind wir unsicher? Produzieren wir Stresshormone, um der Gefahr zu entkommen, oder produzieren wir Sexualhormone, um uns fortzupflanzen? Sie sind also ein zentraler Regulator der Gesundheit und des Lebens.
Wenn man mehr Energie haben will, muss man also an seiner Batterie arbeiten. Wie können wir das angehen, sowohl körperlich als auch mental?
Sehr wichtig ist es, sicherzustellen, dass man mehr gute Dinge, die Energie liefern, zu sich nimmt und die schlechten Dinge, die die mitochondriale Funktion schädigen, entfernt.
Wie die Leute bereits wissen, ist unsere Umwelt sehr toxisch. Trinken Sie also reines, sauberes Wasser. Und ich spreche nicht von Flaschenwasser. In Flaschenwasser ist viel Mikroplastik. Man kann sich ein eigenes Wasserfiltersystem zulegen, sich Luftfiltersysteme anschaffen, sogar die Kleidung und Lebensmittel überprüfen und versuchen, Giftquellen aus dem Leben zu entfernen, wie Pestizide in Obst und Gemüse.
Das sind Kleinigkeiten, die man tun kann, um zu vermeiden, dass Toxine die Mitochondrienfunktion beeinträchtigen. Man kann sich sogar auf Schwermetalle testen lassen.
Aber darüber hinaus muss man auch sicherstellen, dass die Verdauung ordnungsgemäß funktioniert. Denn wenn die Verdauung nicht richtig funktioniert und man keine Nährstoffe aufnimmt, können die Mitochondrien nicht richtig arbeiten, da sie B-Vitamine und eine Vielzahl anderer Mineralien benötigen, wie Elektrolyte zum Beispiel.
Wir brauchen Natriumchlorid und Kalium, um richtig zu funktionieren. Und dann ist Bewegung entscheidend. Jeder weiß bereits, dass wir uns bewegen sollten. Aber sie wissen nicht immer, warum.

Signale, Gedanken und Botschaften

Mitochondrien reagieren auf Signale, die sie erhalten, und sind quasi Vorhersagemaschinen. Sie wollen herausfinden: Was muss ich heute tun, um sicherzustellen, dass ich morgen gesund bin und morgen die Energie habe, die ich brauche, um das zu tun, was ich tue?
Und das sind die Botschaften, die die Mitochondrien durch Bewegung erhalten. Sagen Sie den Mitochondrien, dass Sie für morgen mehr Energie brauchen. Jedes Mal, wenn Sie sich bewegen, senden Sie ein Signal, dass sich Ihr Körper an den Bedarf anpasst, indem er Ihre Energiespeicher erhöht.
Davon abgesehen brauchen wir alle auch Erholung. Man kann eine Maschine nicht 24/7 betreiben und erwarten, dass sie gut funktioniert. Wenn Menschen nicht richtig schlafen, erhalten sie nicht die reparativen Funktionen, die notwendig sind, damit ihr Körper ordnungsgemäß funktioniert. Und während des Schlafs findet so viel epigenetische Aktivität statt. Man muss die Maschine also ab und zu ausschalten, richtig?
Darüber hinaus würde ich sagen, dass die Botschaften, die wir uns selbst durch unsere Gedanken senden, für die Gesundheit entscheidend sind.
Wenn wir Botschaften senden, dass wir krank sind, dass wir uns unwohl fühlen, dass wir nicht aufblühen, dass wir uns abmühen, dass wir schwach sind, werden unsere Zellen darauf reagieren, indem sie das glauben und entsprechend handeln.
Unsere Gedanken spielen also eine wirklich wichtige Rolle, ebenso wie die Menschen, mit denen wir uns umgeben. Wir sind elektrochemische, elektromagnetische Wesen, also können wir die Energie anderer Menschen spüren.
Wir können das EEG spüren, wir können das EKG spüren. Das sind elektromagnetische Felder, die von der Verdrahtung unseres Körpers ausgehen. Wir können tatsächlich die Emotionen anderer Menschen spüren. Sich mit wütenden oder schwierigen Menschen zu umgeben, wird also nicht die Bedingungen schaffen, unter denen Ihr Körper gesund bleibt, und Sie werden buchstäblich den emotionalen Zustand von jemand anderem absorbieren.

Natur, Beziehungen, Nahrung – unterschätzte Heilmittel

Ich denke, das Wichtigste für ein langes Leben sind unsere Beziehungen, unsere Bewegungsgewohnheiten, unser Schlaf und unsere Ernährung. Gerade die einfachsten Grundlagen sind entscheidend. Die meisten Menschen brauchen etwas mehr Eiweiß und deutlich mehr Gemüse. Und ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist so einfach und wird doch so oft vernachlässigt.
Die Natur ist ein oft unterschätztes Heilmittel, das fast jeder Arzt seinen Patienten empfehlen sollte. Denn sie reduziert Stress direkt und ist eines der besten Mittel, um das Nervensystem zu regulieren. Denn unsere Umgebung bietet viele subtile, aber nicht immer aktive Reize sie wirkt auf subtile Weise.
Beziehungen und menschliche Berührung sind sehr wichtig und werden so oft übersehen.
Das Interview führte Makai Allbert. Es erschien im Original auf theepochtimes.com unter dem Titel „What Actually Makes You Live Longer: Dr. Molly Maloof“. Die vorliegende Version ist gekürzt. (Übersetzung und redaktionelle Bearbeitung: sm)
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wirtschaft

Antibiotika-Einsatz: Brasilien fehlt auf EU-Liste zugelassener Fleischimporteure

Knapp zwei Wochen nach dem vorläufigen Inkrafttreten des Mercosur-Handelsabkommens streiten die EU und Brasilien über Fleischimporte.
Brasilien steht wegen mangelnder Informationen zum Einsatz von Antibiotika in der Viehzucht vorerst nicht auf einer Liste der Länder, die Fleisch in die EU verkaufen dürfen. Die Liste gilt ab September, bis dahin kann sie sich noch ändern.
Die EU verbietet den Einsatz von Antibiotika in der Vieh- und Geflügelzucht für schnelleres Wachstum oder reine Ertragssteigerungen. Die Tiere dürfen auch nicht mit Medikamenten behandelt werden, die für die Behandlung von Menschen vorgesehen sind.

Gleiche Bedingungen für die Landwirte

Damit für Landwirte in der EU gleiche Bedingungen gelten wie für Importeure, verlangt Brüssel von Handelspartnern eine Auskunft über den dortigen Einsatz von Antibiotika.
„Unsere Landwirte zählen zu denen, die weltweit die strengsten Gesundheits- und Antimikrobialnormen einhalten. Es ist daher nur folgerichtig, dass Importwaren denselben Anforderungen unterliegen“, betonte EU-Agrarkommissar Christophe Hansen.
Brasilien hat den Angaben zufolge nicht ausreichend dargelegt, dass es sich an die EU-Vorgaben hält.
Die Fleischimporte hatten im Zuge der Verhandlungen um das Handelsabkommen der EU mit Brasilien und den anderen drei Mercosur-Ländern Argentinien, Paraguay und Uruguay für massive Bauernproteste gesorgt.
Vor allem französische Landwirte befürchten, die billigere Konkurrenz aus Südamerika könnte ihnen den Rang ablaufen. Das Abkommen trat am 1. Mai vorläufig in Kraft. (afp/red)
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gesellschaft

EU-Einigung: Mehr wichtige Medikamente in Europa herstellen

Im Kampf gegen Engpässe bei lebenswichtigen Medikamenten in der EU haben sich Unterhändler in Brüssel auf Regeln geeinigt, um die Produktion von Arzneimitteln leichter mit öffentlichen Geldern unterstützen zu können.
Das teilten die Vertreter des Europäischen Parlaments und der Mitgliedstaaten mit. Europa soll dadurch weniger abhängig von einzelnen Lieferanten und der Herstellung außerhalb des Kontinents werden.
Menschen in Europa konnten in den vergangenen Jahren manche Medikamente zeitweise nicht mehr in der Apotheke kaufen. Betroffen waren etwa Schmerzmittel, Antibiotika oder Fiebersäfte für Kinder.
„Die Patienten sollten sich keine Sorgen darüber machen müssen, ob wichtige Arzneimittel wie Antibiotika in ihrer Apotheke oder ihrem Krankenhaus verfügbar sind“, teilte der zyprische Gesundheitsminister, Neophytos Charalambides, mit. Sein Land hat derzeit die rotierende EU-Ratspräsidentschaft inne.
Bevor die Regeln in Kraft treten können, müssen sie noch vom Europaparlament und den EU-Staaten bestätigt werden. Normalerweise gilt das als Formsache, wenn sich die Unterhändler der Institutionen zuvor auf einen Kompromiss geeinigt haben.

EU will Anreize für heimische Produktion setzen

Ein Baustein der neuen Regeln betrifft die Vergabe öffentlicher Aufträge. Im Fall von wichtigen Arzneimitteln, bei denen es eine hohe Abhängigkeit von einem oder wenigen Ländern gibt, sollen hierbei künftig grundsätzlich in Europa hergestellte Medikamente bevorzugt werden.
So sollen Anreize für sichere Lieferketten geschaffen werden. Die vorläufige Einigung sieht vor, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt, diese Medikamente zu bevorzugen.
„Dazu gehört, dass Lieferanten proportional zu dem Anteil der in der EU hergestellten Arzneimittel und deren pharmazeutischer Wirkstoffe vergütet werden“, teilte das Parlament mit.
Sogenannte strategische Projekte sollen zudem schneller genehmigt werden und schneller Zugang zu Förderung bekommen. Mehrere Länder können sich zudem zusammenschließen und gemeinsam wichtige Medikamente beschaffen.
Das betrifft unter anderem Arzneimittel für seltene Erkrankungen, bei denen sonst laut Kommission der Markt versagt.
Mit kritischen Arzneimitteln sind laut EU-Kommission Medikamente gemeint, „bei denen es nur wenige oder gar keine Alternativen gibt und bei denen die Patientinnen und Patienten durch Versorgungsengpässe ernsthaft geschädigt würden“.
Dazu gehören demnach unter anderem Antibiotika und Antithrombotika, Krebstherapeutika und Herz-Kreislauf-Mittel. Sie sind in einer Liste aufgeführt.

Vor allem in Asien hergestellt

Die EU-Kommission hatte die Anpassung im März 2025 vorgeschlagen. Nach Kommissionsangaben gibt es viele Gründe, warum es in der EU in den vergangenen Jahren Versorgungsprobleme gab.
Darunter seien etwa Engpässe bei Wirkstoffen. Aber auch, dass sich die Produktion in einigen wenigen Ländern konzentriere, trage zu den Problemen bei. In der Corona-Pandemie seien Schwachstellen in den Lieferketten deutlich geworden.
Nach Angaben von EU-Gesundheitsministern aus dem vergangenen Jahr stammen etwa 80 bis 90 Prozent der Medikamente in Europa aus Asien, vor allem aus China. Gleichzeitig sind in der EU im Arzneimittelsektor laut Kommission rund 800.000 Menschen beschäftigt. (dpa/red)
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deutschland

Ärztepräsident Reinhardt: Kassen-Sparpaket erst nach der Sommerpause beschließen

Ärztepräsident Klaus Reinhardt hat die schwarz-rote Koalition aufgefordert, das Sparpaket für die gesetzlichen Krankenkassen anders als geplant nicht mehr vor der Sommerpause im Bundestag zu beschließen.
„Ein so weitreichendes Gesetz kann man nicht mit der Brechstange durchdrücken“, sagte Reinhardt dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND, Dienstagsausgaben) vor dem am Dienstag, 12. Mai beginnenden Ärztetag.
Alle Beteiligten bräuchten ausreichend Zeit, die vorgesehenen Maßnahmen auf ihre Auswirkungen für die Patientenversorgung zu prüfen.
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) rechnet bei einer Umsetzung der Krankenkassenreform mit Einsparungen von 16,3 Milliarden Euro im kommenden Jahr – genug, um das erwartete GKV-Defizit von 15,3 Milliarden Euro zu schließen. Auch die Finanzlücken in den Folgejahren sollen geschlossen werden.
Die Reform sieht eine Reihe von Einschnitten für Versicherte vor. Die Vergütungen für Ärzte, Krankenhäuser und Pharmahersteller sollen nur noch so schnell wachsen dürfen wie die Einnahmen der Kassen.

Streit um Kostenübernahme der Grundsicherung

Besonders umstritten ist der Umstand, dass die gesetzlichen Kassen weiterhin für einen großen Teil der Kosten für die Versicherung von Grundsicherungs-Beziehenden zahlen sollen.
„Vor der Sommerpause sollte gar nichts entschieden werden“, mahnte Reinhardt. Stattdessen sollte Warken alle Beteiligten, auch Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD), „an einen Tisch bringen, um tragfähige Alternativkonzepte entlang klar definierter Zielmarken zu entwickeln“.
Reinhardt kritisierte insbesondere die Pläne der Koalition, die Steuerzuschüsse für die Krankenversicherung insgesamt zu kürzen.
„Das ist Haushaltskonsolidierung zulasten der Versicherten, der Patientinnen und Patienten und mittelbar auch der Beschäftigten im Gesundheitswesen.“
Würde der Bund endlich für die versicherungsfremden Leistungen aufkommen, müsste man heute nicht über Einspargesetze diskutieren.
Stattdessen entziehe der Bundesfinanzminister dem System sogar zusätzliche Mittel und verschärfe damit die finanzielle Lage der GKV. Im Jahr 2027 solle der Bundeszuschuss zum Gesundheitsfonds um 1,75 Milliarden Euro sinken.
So notwendig eine Stabilisierung der Finanzen der gesetzlichen Krankenversicherung sei, dürfe „ein solidarisch organisiertes Gesundheitssystem seine Leistungen nicht vorrangig an fiskalischen Vorgaben ausrichten, die sich unmittelbar auf die Patientenversorgung auswirken“.
Maßstab müsse der medizinisch notwendige Versorgungsbedarf der Bevölkerung sein, forderte der Ärztepräsident.

Marburger Bund warnt vor Ärztenotstand durch Reformen

Der Ärzteverband Marburger Bund hat angesichts der gleichzeitig anstehenden Reformen im Gesundheitswesen und weniger finanziellen Mitteln vor Terminengpässen bei den Arztpraxen gewarnt.
„Das wird zu Versorgungsengpässen führen“, sagte die erste Vorsitzende Susanne Johna am Dienstag im ZDF-„Morgenmagazin“. Würden weniger finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt, werde das möglicherweise zu einer Terminreduktion führen. Arztpraxen finanzierten auch ihr Personal.
„Kostenfreie Termine zur Verfügung zu stellen, ohne dafür am Ende auch Geld zu bekommen – das würde man auch in keiner anderen Berufssparte erwarten“, fügte Johna hinzu. Das gelte auch bei den Krankenhäusern, bei denen viele bereits finanziell am Limit seien.
Johna kritisierte, dass in einer Phase, in der viele Reformen anstehen, dem System gleichzeitig finanzielle Mittel entzogen würden. „Das ist letztlich ein Stresstest ohne Sicherheitsnetz“, sagte Johna.
Der Grund für das fehlende Geld im System seien nicht hohe Gehälter, sondern dasss seit vielen Jahren versicherungsfremde Leistungen durch die gesetzlichen Krankenkassen abgedeckt würden.
Geld könne bei der Bürokratie eingespart werden. Die Kassenärztlichen Vereinigungen und die Deutsche Krankenhausgesellschaft hätten Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) Sparvorschläge gemacht. Diese seien „leider weder kommentiert noch aufgenommen“ worden, kritisierte Johna. (afp/red)
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gesellschaft

Deutsche Passagiere müssen lange Quarantäne durchstehen

Zunächst zeigt keiner der vier nach Deutschland gebrachten Passagiere des Hantavirus-Schiffes Symptome der Infektion – wegen der oft langen Zeitspanne zwischen Ansteckung und Erkrankung könnte das aber noch kommen.
Ein Hinweis auf eine kritische Entwicklung des Ausbruchs wäre das aber nicht, wie der Hamburger Virologe Jonas Schmidt-Chanasit betonte. Einzelne weitere Fälle wären bei meist etwa zwei bis vier Wochen Inkubationszeit nicht überraschend, sondern entsprächen dem erwartbaren Nachlauf.
Die vier nach Deutschland gebrachten Passagiere stammen aus Berlin, Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen. Bei ihnen ließe sich auch aus negativen sogenannten PCR-Tests nicht mit absoluter Sicherheit schließen, dass sie virusfrei sind, wie Schmidt-Chanasit vom Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) erklärte.
„Ein negativer PCR-Test zu einem frühen Zeitpunkt schließt eine spätere Erkrankung nicht sicher aus, wenn sich die Person noch in der Inkubationsphase befindet und das Virus im Blut noch nicht nachweisbar ist.“

Lange Quarantäne steht an

Nach Angaben des Bundesgesundheitsministerium (BMG) dürfte vorerst häusliche Quarantäne für die vier Betroffenen anstehen. „Während der nächsten Wochen werden die Kontaktpersonen kontinuierlich und engmaschig auf Symptome überwacht.“ Falls eine Person erkranken sollte, könne sie in speziellen Zentren nach besten medizinischen Standards und sicher behandelt werden.
Von der Weltgesundheitsorganisation wird angenommen, dass die Infektionskette auf der „Hondius“ auf ein niederländisches Ehepaar zurückgeht, das am 1. April an Bord ging.
Der Mann – mutmaßlich der Erstinfizierte des Infektionsclusters – hatte am 6. April Fieber, Kopf- und Bauchschmerzen sowie Durchfall entwickelt und war am 11. April gestorben.
Im Zuge dieser Erkrankung sei es nach derzeitiger Annahme zu begrenzten Mensch-zu-Mensch-Übertragungen auf dem Schiff gekommen, erklärte Schmidt-Chanasit. Da die Symptome denen verschiedener Atemwegserkrankungen ähneln, war erst verzögert auf das Hantavirus getestet worden. Erst dann kamen strengere Isolierungs- und Überwachungsmaßnahmen in Gang.

Unglücklicher Zufall

Die Verzögerung sei nicht verwunderlich – ein Andesvirus-Fall auf einem Kreuzfahrtschiff sei kein sonderlich naheliegendes Szenario, sagte Schmidt-Chanasit. Es handle sich um ein sehr ungewöhnliches Ereignis, das durch mehrere unglückliche Umstände begünstigt worden sei. Das südamerikanische Andesvirus wird wie alle Hantaviren in der Regel von Nagetieren übertragen – etwa über Kotpartikel in aufgewirbeltem Staub.
Inzwischen gelte das Geschehen als gut kontrollierbar: „Die betroffenen Personen werden international nachverfolgt, Hochrisikokontakte werden beobachtet oder quarantänisiert, symptomatische Personen werden rasch getestet und isoliert, und die Krankenhäuser wissen nun, worauf sie achten müssen“, so der Virologe. „Damit hat man bisher jeden Andesvirus-Ausbruch unter Kontrolle gebracht.“

Ausbrüche ließen sich stets gut eindämmen

Das Andesvirus ist das einzige Hantavirus, das in seltenen Fällen bei engem, anhaltenden Kontakt auch von Mensch zu Mensch weitergegeben werden kann. In den vergangenen Jahrzehnten hatte es einige wenige erfasste Ausbrüche in Südamerika gegeben, die alle rasch wieder abebbten.
Auch im aktuellen Fall sehen Experten kein Risiko für eine umfassende Ausbreitung des Erregers.
Die „Hondius“ hatte am Sonntag den Hafen von Granadilla im Süden Teneriffas erreicht. Mit Sonderflügen wurden Menschen vom Schiff unter speziellen Sicherheitsvorkehrungen in ihre Heimat gebracht.
Am Montagabend wurde die Evakuierungsaktion abgeschlossen. Das Schiff setzte danach seine Fahrt mit einer Restmannschaft Richtung Niederlande fort. Auf dem Kreuzfahrtschiff waren zuletzt insgesamt 140 bis 150 Reisegäste, Besatzungsmitglieder und begleitende Experten aus 23 Ländern.
Zur Gesamtzahl der bisherigen Nachweise gab es von der WHO am Montag zunächst keine neuen Angaben. Drei Menschen waren Stand Sonntag gestorben: das niederländische Paar und eine deutsche Passagierin.

Hantavirus-Fall nach Kreuzfahrt auf Teneriffa

Kurz nach dem Verlassen des Kreuzfahrtschiffs „Hondius“ ist ein spanischer Passagier positiv auf das Hantavirus getestet worden. Der Passagier sei nach dem positiven Testergebnis in ein Krankenhaus eingeliefert worden, zeige jedoch bislang keine Krankheitssymptome, gab das Gesundheitsministerium in Madrid am Montagabend bekannt.
Zuvor waren alle verbliebenen Passagiere des von einem Hantavirus-Ausbruch betroffenen Kreuzfahrtschiffes auf Teneriffa evakuiert worden.
Die unter niederländischer Flagge fahrende „Hondius“ machte sich unterdessen auf ihre sechstägige Heimreise. Nach Angaben des Betreibers Oceanwide Expeditions soll das Schiff voraussichtlich am Sonntagabend in Rotterdam ankommen.
Nach der Evakuierung aller Passagiere befinden sich derzeit noch 25 Besatzungsmitglieder sowie zwei medizinische Mitarbeiter an Bord des Kreuzfahrtschiffes.
In den Niederlanden mussten sich unterdessen zwölf Krankenhausmitarbeiter nach Kontakt mit einem Hantavirus-Infizierten von der „Hondius“ in eine präventive Quarantäne begeben.
Wie das Radboud-Krankenhaus mitteilte, wurden bei der Ankunft des Patienten nicht alle Vorschriften eingehalten. Das Risiko einer tatsächlichen Infektion für die Krankenhausmitarbeiter sei jedoch gering. (dpa/afp/red)
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Hantavirus: „Hondius“-Passagiere aus den USA und Frankreich positiv getestet

Eine nach dem tödlichen Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff „Hondius“ ausgeflogene Französin ist nach Angaben der Regierung in Paris positiv auf den Erreger getestet worden. Ihr Zustand habe sich in der Nacht verschlechtert und die Tests hätten ein positives Ergebnis gezeigt, sagte die französische Gesundheitsministerin Stéphanie Rist am Montag dem Radiosender France Inter.
Die erkrankte Frau war nach ihrer Ankunft in Paris gemeinsam mit vier anderen Passagieren isoliert worden. Zuvor war bereits ein US-Passagier auf dem Rückflug in die USA positiv auf das Virus getestet worden.

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Vier Passagiere nach Deutschland gebracht

Die vier in die Niederlande ausgeflogenen deutschen Passagiere des von einem Hantavirus-Ausbruch betroffenen Kreuzfahrtschiffs sind am späten Sonntagabend von Eindhoven aus nach Deutschland gebracht worden.
Am Montagmorgen sollte es weiter von Frankfurt am Main in die jeweiligen Bundesländer nach Berlin, Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen gehen. Die Beförderung werde von den jeweiligen Bundesländern beziehungsweise Kommunen übernommen, teilte das Bundesgesundheitsministerium am Morgen in Berlin mit. Sie seien alle „vollständig ohne Symptome“, hieß es.
Eine Bestätigung für die geplante Ankunft des sogenannten Sonderisoliertransports in der mehr als 300 Kilometer entfernten Uniklinik Frankfurt gab es bis zum frühen Morgen nicht. Dort sollen die Passagiere zunächst weiter untersucht und beobachtet und anschließend zur Quarantäne in die jeweiligen Bundesländer gebracht werden.
Am Sonntagnachmittag waren die Betroffenen per Evakuierungsflug von der Kanareninsel Teneriffa, wo die „Hondius“ nach mehreren Wochen auf See angelegt hatte, nach Eindhoven in den Niederlanden gebracht worden. Neben Niederländern und Deutschen befanden sich auch Belgier und Griechen an Bord des Schiffs. Alle waren ohne Symptome, wie das spanische Gesundheitsministerium vor dem Abflug mitteilte.
Vom militärischen Teil des Flughafens Eindhoven aus ging es für die Passagiere in einem Fahrzeugkonvoi weiter nach Frankfurt. Der Transport sollte nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur von Einsatzkräften der Feuerwehren Essen und Frankfurt organisiert und begleitet werden.
Einer der deutschen Passagiere soll in die Berliner Charité gebracht werden. Nach Angaben der zuständigen Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit zeigt die Person bisher keine Symptome und kommt „aus der Region Berlin-Brandenburg“. Eine symptomfreie deutsche Kontaktperson soll in Baden-Württemberg in häusliche Quarantäne gehen. Das teilte das Sozial- und Gesundheitsministerium in Stuttgart am Abend mit.

USA: „Hondius“-Passagier positiv getestet

Ein Passagier von dem Kreuzfahrtschiff „Hondius“ ist auf dem Rückflug in die USA positiv auf das Hantavirus getestet worden. „Ein Passagier hat derzeit leichte Symptome und ein weiterer Passagier wurde im PCR-Test leicht positiv auf das Andes-Virus getestet“, teilte das US-Gesundheitsministerium am Sonntag (Ortszeit) mit Blick auf den von Mensch zu Mensch übertragbaren Virusstamm des Hantavirus mit. Beide Passagiere befanden sich den Angaben zufolge in einer Isolierstation des Flugzeugs.
Die 17 US-Passagiere, die an Bord des von einem tödlichen Hantavirus-Ausbruch betroffenen Kreuzfahrtschiffs „Hondius“ waren und am Sonntag auf der Kanareninsel Teneriffa evakuiert wurden, werden in eine Einrichtung im US-Bundesstaat Nebraska gebracht.
Die Person mit leichten Krankheitssymptomen wird nach Angaben des Ministeriums direkt in eine andere Einrichtung verlegt. Die positiv auf das Virus getestete Person, die bisher keine Symptome hat, wird in einer Isolierstation der Uniklinik von Nebraska untergebracht, wie eine Kliniksprecherin sagte.
Alle anderen Rückkehrer werden nicht zwingend unter Quarantäne gestellt, wie der Chef der US-Gesundheitsbehörde CDC, Jay Bhattacharya, im Sender CNN sagte. „Wir werden sie befragen und ihr Risiko einschätzen, ob sie engen Kontakt zu jemandem hatten, der Symptome zeigte“, sagte Bhattacharya.
Abhängig von der Risikobewertung dürfen die Passagiere dann „in Nebraska bleiben, wenn sie dies wünschen, oder, falls sie nach Hause zurückkehren möchten und ihre häusliche Situation dies zulässt, sicher nach Hause fahren, ohne andere Menschen auf dem Weg dorthin zu gefährden“, sagte Bhattacharya weiter.

Evakuierung unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen

Auf der „Hondius“ waren zuletzt insgesamt 140 bis 150 Reisegäste, Besatzungsmitglieder und begleitende Experten aus 23 Ländern. Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums war darunter eine mittlere einstellige Zahl von deutschen Staatsangehörigen. Nach Angaben des Schiffsbetreibers Oceanwide waren insgesamt sechs Deutsche an Bord.
Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen wurden die Menschen von der im Hafen von Granadilla vor Anker liegenden „Hondius“ zunächst in kleinen Gruppen an Land gebracht und anschließend mit Bussen zum nahegelegenen Flughafen Tenerife Sur gefahren.
Nach jüngsten Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO gibt es sechs bestätigte Hantavirus-Fälle und zwei Verdachtsfälle. Drei dieser acht Personen starben: ein älteres Ehepaar aus den Niederlanden und eine deutsche Frau. Die WHO vermutet, dass die Infektionskette von dem niederländischen Ehepaar ausging, das sich vor der Einschiffung in Argentinien angesteckt haben könnte.

„Hondius“ fährt weiter nach Rotterdam

Die „Hondius“ soll nach Ausschiffung der Menschen mit einem Teil der Crew in Richtung Niederlande steuern, unter deren Flagge sie fährt.
Erst nach der Ankunft im Hafen Rotterdam soll die an Bord gestorbene Deutsche vom Schiff gebracht werden. Auch die Desinfektion des Schiffs wird in den Niederlanden erfolgen. Bis nach Rotterdam wird die „Hondius“ rund fünf Tage unterwegs sein. (dpa/afp/red)
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Caritas warnt vor Mehrbelastung in der Pflege durch Warken-Reform

Vor dem Hintergrund einer Reform der Pflegeversicherung warnt die Caritas vor einer noch stärkeren Belastung von Pflegebedürftigen und pflegenden Angehörigen.
„Bei der stationären Pflege muss die Ministerin dafür Sorge tragen, dass die finanzielle Belastung für die Pflegebedürftigen nicht noch weiter steigt“, sagte Caritas-Präsidentin Eva Maria Welskop-Deffaa den Zeitungen der Mediengruppe Bayern.

Eigenanteile könnten später sinken

„Aktuell wird diskutiert, die Eigenanteile erst nach 18 Monaten Aufenthalt in einer Einrichtung zu senken, statt wie bisher nach zwölf Monaten. Das würde zwar der Pflegeversicherung kurzfristig Kosten ersparen, dauerhaft aber das Stufenmodell der Entlastung diskreditieren, das schon heute vielen als ungenügend gilt.“
Mitte Mai will Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) einen Entwurf zur Reform der Pflegeversicherung vorlegen.
Welskop-Deffaa befürchtet falsche Anreize: „Die Neuregelung würde den Anreiz erhöhen, vorhandenes Vermögen vor Eintritt des Pflegefalls an Kinder und Enkel zu verschenken, wie es Ratgeber regelmäßig empfehlen. Die Loyalität der Versicherten mit ihrer solidarischen Pflegeversicherung darf durch Anreizeffekte dieser Art nicht aufs Spiel gesetzt werden.“

Entlastung für Angehörige gefordert

Zudem forderte sie, pflegende Familienangehörige zu entlasten: „Die allermeisten Leistungen für Pflegebedürftige werden immer noch in der Familie erbracht.“ Diese Verantwortungsbereitschaft von pflegenden Angehörigen müsse unbedingt geschützt werden.
„Bei der Reform der Pflegeversicherung darf es auf keinen Fall zu Verschlechterungen bei der beitragsfreien Familienmitversicherung, der nach Kinderzahl gestaffelten Beitragshöhe und der Übernahme der Rentenversicherungsbeiträge für pflegende Angehörige kommen.“
„Die Pflegeversicherung ist eine Teilleistungsversicherung, die sich signifikant auf die familiäre Generationensolidarität stützt“, so Welskop-Deffaa.
„Hier erinnern wir daran, dass das Bundesverfassungsgericht wiederholt klargestellt hat, dass der `generative Beitrag` in der Pflegeversicherung stärker berücksichtigt werden muss als in den anderen Zweigen der Sozialversicherung.“ (dts/red)
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Lauterbach sieht keine Gefahr einer Pandemie – Evakuierung von Schiff läuft

Das von einem Ausbruch des Hantavirus betroffene Kreuzfahrtschiff „Hondius“ liegt derzeit im Hafen von Granadilla im Süden der spanischen Urlaubsinsel Teneriffa. An Bord befinden sich knapp 150 Menschen.
Von Granadilla werden die Menschen zu einem nahegelegenen Flughafen gebracht und in ihre Heimatländer geflogen. Die meisten Menschen an Bord stammen aus EU-Ländern, Großbritannien und den USA. Auch mehrere Deutsche sind darunter.

Lauterbach sieht keine Gefährdung für deutsche Bevölkerung

Der frühere Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) sieht derzeit keine Gefahr einer Pandemie durch das auf einem Kreuzfahrtschiff ausgebrochene Hantavirus.
„Die Lage ist für die deutsche Bevölkerung nicht gefährlich“, sagte er der „Rheinischen Post“. „Eine Pandemie droht nicht, weil die Übertragbarkeit des Virus dafür nicht ausreicht.“
Lauterbach ergänzte, einzelne Fälle werde es immer geben. „Aber eine schnelle Verbreitung ist derzeit nicht zu befürchten.“

WHO-Chef versichert: „Kein neues Covid“

Spaniens Gesundheitsministerin Mónica García, Innenminister Fernando Grande-Marlaska und der Chef der WHO waren eigens auf die Insel gekommen, um die Aktion zu überwachen.
WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus versicherte, dass es sich beim Hantavirus nicht um einen mit dem Coronavirus vergleichbaren Erreger handele.
In einer Botschaft direkt an die Bevölkerung von Teneriffa betonte er: „Das ist nicht ein neues Covid.“ Das Risiko für die Menschen auf der Insel sei gering – zumal auf dem Kreuzfahrtschiff kein neuer Verdachtsfall aufgetreten sei.
Zunächst hatte es geheißen, das Schiff werde aus Sicherheitsgründen vor dem Hafen vor Anker gehen. Die spanische Handelsmarine erteilte in der Nacht dann doch die Genehmigung zur Einfahrt in den Hafen.

Ausschiffung mit FFP2-Masken

Medizinisches Personal soll die Menschen an Bord zunächst auf akute Krankheitssymptome untersuchen, wie die spanischen Behörden mitteilten. Liegen keine vor, werden die Passagiere in Gruppen von maximal fünf Personen ausgeschifft. Nach Angaben Garcías müssen sie FFP2-Schutzmasken tragen und dürfen nur leichtes Handgepäck mitnehmen.

Das Kreuzfahrtschiff MV Hondius, auf dem im vergangenen Monat drei Passagiere an dem Hantavirus starben und acht weitere Fälle gemeldet wurden.

Foto: Chris McGrath/Getty Images

Per Bus geht es dann zum wenige Autominuten entfernten Flughafen. Dort sollen die streng abgeschotteten Menschen mit ihren jeweiligen Landsleuten ohne weitere Abfertigung sofort die für sie bereitgestellten Flugzeuge besteigen und in ihre Heimatländer zurückgebracht werden.
Nach Angaben der WHO sollen alle Flüge am Sonntag und Montag starten, da später eine Schlechtwetterfront aufzieht. Nach der Ankunft dürften alle Ausgeflogenen in Quarantäne müssen, da eine Entwarnung wegen der langen Inkubationszeit erst nach Wochen möglich ist.
Ein Teil der Besatzung soll an Bord bleiben und später mit dem Schiff in die Niederlande fahren.
Die WHO spricht von sechs bestätigten Hantavirus-Fällen und zwei Verdachtsfällen. Drei dieser acht Personen sind gestorben. Bei den Toten handelt es sich um ein älteres Ehepaar aus den Niederlanden und die Frau aus Deutschland.
Da bei Zwischenstopps des Schiffes insgesamt mehr als 30 Passagiere und Besatzungsmitglieder ausgestiegen sind, wird weltweit nach potenziellen Verdachtsfällen gesucht.

Reise begann in Argentinien

Das Schiff war am 1. April in Ushuaia in Argentinien zu einer Atlantik-Kreuzfahrt aufgebrochen. Ein erster Passagier aus den Niederlanden starb nach Angaben von Oceanwide Expeditions am 11. April an Bord.
Seine Frau ging am 24. April mit anderen Passagieren auf der Insel St. Helena im Südatlantik von Bord, flog nach Johannesburg und starb dort am 26. April in einem Krankenhaus. Am 2. Mai starb auf dem Schiff eine Passagierin aus Deutschland.
Die WHO vermutet, dass sich der Niederländer mit dem Hantavirus infizierte, bevor er an Bord ging. Nach Angaben des argentinischen Gesundheitsministeriums hatte er mit seiner Frau seit Ende November Argentinien, Chile und Uruguay bereist. (dpa/afp/red)
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Hantavirus: Passagiere reisen vom Schiff in ihre Heimatländer

Die Heimreise der deutschen und der anderen europäischen Passagiere des von einem Hantavirus-Ausbruch betroffenen Kreuzfahrtschiffs „Hondius“ von Teneriffa aus ist nach Angaben des spanischen Innenministers gesichert.
„Ich kann bestätigen, dass die Rückführungsflüge nach Frankreich, Deutschland, Belgien, Irland und in die Niederlande bereits geplant sind“, sagte Fernando Grande-Marlaska bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Gesundheitsministerin Mónica García in Madrid.
Das Risiko für die Menschen auf der Kanareninsel Teneriffa sei gering – zumal auf dem Kreuzfahrtschiff „Hondius“ kein neuer Verdachtsfall aufgetreten sei, schrieb der WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus, an die Bevölkerung von Teneriffa.

Transport der Kreuzfahrtpassagiere in versiegelten Fahrzeugen

Die Passagiere werden laut Tedros im Industriehafen von Granadilla an Land gebracht, in versiegelten und eskortierten Fahrzeugen über einen vollständig abgesperrten Korridor transportiert und direkt in ihre Herkunftsländer zurückgeführt. „Sie werden keinen Kontakt zu ihnen haben – ebenso wenig wie Ihre Familien“, schrieb Tedros der Bevölkerung Teneriffas.
Im Hafen von Granadilla auf Teneriffa sollen Passagiere und ein Teil der Besatzung die «Hondius» verlassen können, um in ihre Heimatländer geflogen zu werden.

Im Hafen von Granadilla auf Teneriffa sollen Passagiere und ein Teil der Besatzung die «Hondius» verlassen können, um in ihre Heimatländer geflogen zu werden.

Foto: Manu Fernandez/AP/dpa

Der WHO-Direktor versicherte erneut, dass es sich bei dem aufgetretenen Hantavirus nicht um ein mit Corona vergleichbares Virus handelt. „Das ist nicht ein neues Covid.“
Von deutschen Behörden gab es zunächst keine genauen Angaben zur Rückführung. Auf dem Kreuzfahrtschiff sind Passagiere und Besatzungsmitglieder aus 23 Ländern.

Auch Deutsche an Bord des Schiffs

Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums befindet sich an Bord des Schiffs eine mittlere einstellige Zahl von Menschen mit deutscher Staatsangehörigkeit.
Das Wohnortprinzip regelt, welches Gesundheitsamt zuständig ist. Das Robert Koch-Institut (RKI) empfiehlt in einer Handreichung für den Öffentlichen Gesundheitsdienst, die Passagiere sollten sechs Wochen lang nach einer letzten möglichen Exposition in Quarantäne bleiben.
Eine häusliche Quarantäne sei grundsätzlich möglich, hänge jedoch von diversen Faktoren ab.

Passagiere sollen nach Tagesanbruch abreisen

Die „Hondius“ werde am Sonntagmorgen zwischen 4:00 und 6:00 Uhr Ortszeit (5:00 und 7:00 Uhr MESZ) vor dem Hafen von Granadilla im Süden von Teneriffa erwartet, kündigte Spaniens Gesundheitsministerin García an. Die Ausschiffung der Menschen werde erst bei Tageslicht beginnen.
An Bord würden alle Passagiere auf Krankheitssymptome geprüft. Als erste würden voraussichtlich die 14 Spanier zum nahe gelegenen Flughafen Teneriffa Süd gebracht, von wo sie mit einer Militärmaschine nach Madrid geflogen werden sollen, um dort in einem Krankenhaus in Quarantäne zu gehen.
Erst wenn ein Flugzeug auf dem Flughafen startklar sei, würden jeweils Angehörige derselben Nationalität mit einem kleinen Boot von dem dann vor Anker liegenden Kreuzfahrtschiff an Land gebracht und mit Bussen direkt auf das Rollfeld zu ihrer Maschine gefahren, erläuterte García. Die Koffer müssten bis auf ein leichtes Handgepäck an Bord bleiben.
Das Kreuzfahrtschiff soll Sonntagmorgen Teneriffa erreichen.

Das Kreuzfahrtschiff soll Sonntagmorgen Teneriffa erreichen.

Foto: -/AP/dpa

Schiff wird in den Niederlanden desinfiziert

Wenn die Ausschiffung abgeschlossen ist, solle die „Hondius“ mit einer Restbesatzung ihre Fahrt in die Niederlande fortsetzen. Der Leichnam einer an Bord während der Kreuzfahrt gestorbenen Deutschen werde nicht auf Teneriffa an Land gebracht.
Die Desinfektion des Schiffs erfolge in Absprache mit den Niederlanden dort, betonte die spanische Gesundheitsministerin.
Die Planungen für die Ankunft, inklusive Untersuchungen und Quarantäne-Prozeduren, würden von verschiedenen Organisationen verantwortet, darunter seien die WHO, die EU sowie niederländische und spanische Gesundheitsbehörden, erläuterte García. Sie bestätigte Angaben des Betreibers des Schiffs, wonach derzeit niemand auf der „Hondius“ Symptome zeige.

Sechs bestätigte Hantavirus-Fälle und zwei Verdachtsfälle

Das Schiff war am Mittwochabend von Kap Verde in Richtung der Kanarischen Inseln aufgebrochen. Ursprünglich hatte die „Hondius“ ihre Reise Anfang April im Süden Argentiniens begonnen.
Die WHO sprach in einem Update am späten Freitagabend von sechs bestätigten Hantavirus-Fällen und zwei Verdachtsfällen. Drei dieser acht Personen sind gestorben. Bei ihnen handelt es sich um ein älteres Ehepaar aus den Niederlanden und eine Frau aus Deutschland.

Argentinien: Ansteckung nicht in Feuerland

Wo sich die Menschen mit dem Virus infiziert haben, ist noch immer unklar. Nach Einschätzung der örtlichen Behörden in Argentinien liegt der Ursprung des Hantavirus-Ausbruchs auf dem Kreuzfahrtschiff nicht in der argentinischen Provinz Tierra del Fuego (Feuerland).
„Die Wahrscheinlichkeit, dass die Ansteckung hier erfolgte, liegt praktisch bei null“, sagte der Direktor für Epidemiologie im Gesundheitsministerium der Provinz im äußersten Süden des Landes, Juan Petrina.
Das niederländische Paar, das an der Infektion starb, war nach Angaben des Gesundheitsministeriums von Tierra del Fuego nach einer monatelangen Reise durch ganz Argentinien, Chile und Uruguay am 29. März in der Provinzhauptstadt Ushuaia eingetroffen und hatte sich am 1. April auf der „Hondius“ eingeschifft.
Bereits am 6. April hätten die beiden erste Symptome gezeigt, die Inkubationszeit des Hantavirus betrage allerdings mindestens zwei bis drei Wochen. „Diese Zeiten passen nicht zu einer Ansteckung in Tierra del Fuego“, sagte Petrina. (dpa/red)
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Warken rechnet mit Fortbestand der schwarz-roten Koalition

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) rechnet mit einem Fortbestand der schwarz-roten Koalition bis zum regulären Ende der Wahlperiode.
„Davon gehe ich fest aus“, sagte Warken der „Rheinischen Post“. Die anstehenden Reformen seien dringend notwendig und nur diese Regierung könne sie umsetzen. Dass mit Blick auf die GKV-Finanzreform ein schneller Kabinettstermin gelungen sei, zeige, dass dies gehe, so die CDU-Politikerin.

Reformdruck im Gesundheitssystem

Auf die Frage, ob sie es angesichts der monatelangen Kritik an ihren Reformplänen bereut habe, das Amt der Gesundheitsministerin übernommen zu haben, sagte Warken: „Bereut habe ich den Schritt noch nie. Es ist in der Tat eine herausfordernde Zeit, aber es macht mir weiterhin Spaß, etwas verändern zu können.“ Bei allem Kostendruck und vielen Problemen sehe sie oft vor Ort, was man „für ein gutes Gesundheitssystem“ hätte und wie viele „hochmotivierte, sehr gut ausgebildete Menschen“ jeden Tag dazu ihren Beitrag leisteten, so Warken.
Zu ihrer Rolle als Ministerin ohne Vorkenntnisse in der Gesundheitspolitik sagte sie: „Ich glaube, dass mein unvoreingenommener Blick ab und an von Vorteil war. So ist es mir vielleicht leichter gefallen, Dinge ohne Scheu anzugehen.“
Sie äußerte sich auch zu konkreten Reforminhalten. Bei der Familienmitversicherung zeigte sie sich kompromissbereit, warnte aber davor, von ihrem Vorschlag abzurücken, da sonst zu wenig eingespart werde. Die Forderung von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU), die geplanten Regelungen auf Beamte zu übertragen, könne sie gut verstehen. Es dürfe nicht zu Schieflagen zwischen Bevölkerungsgruppen kommen. Dies sei aber nicht ihre Zuständigkeit, sondern betreffe das Beamtenrecht.

Kompromisse bei Familienversicherung

Zur geplanten Pflegereform sagte Warken, die Ausgaben in der sozialen Pflegeversicherung überstiegen seit Jahren die Einnahmen. Das Defizit würde im Jahr 2027 bei über 7,5 Milliarden Euro liegen. Einen Pflegegrad werde man nicht streichen, aber bei der Einstufung in die Pflegegrade 1 bis 3 müsse man auf die wissenschaftliche Empfehlung zurückgehen. Die Anspruchsvoraussetzungen seien damals deutlich niedriger gesetzt worden, was man sich heute nicht mehr leisten könne.
Auf die Frage nach der härtesten Lobbygruppe im Gesundheitssektor antwortete Warken lachend, die meisten Interessengruppen nähmen sich in Berlin nichts. Sie seien gleichermaßen „ordentlich laut“. Der erste Reflex sei immer, Einsparpotenziale bei anderen zu sehen, das könne aber nicht funktionieren. (dts/red)
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Ärztepräsident: Zuckerabgabe möglichst zügig einführen

Ärztepräsident Klaus Reinhardt wirbt für eine frühere Einführung der geplanten Zuckerabgabe auf Getränke wie Limonaden und Colas. Sie sei „richtig und längst überfällig“, sagte der Chef der Bundesärztekammer der Deutschen Presse-Agentur vor dem Deutschen Ärztetag in der nächsten Woche in Hannover. „Die positiven gesundheitlichen Effekte treten dabei nicht sofort ein, sondern zeigen sich erst nach einigen Jahren.“ Dies sei ein weiterer Grund, die Abgabe „möglichst zügig einzuführen und nicht erst bis 2028 zu warten.“
Die schwarz-rote Bundesregierung hat vereinbart, dass eine neue Abgabe auf gezuckerte Getränke kommen soll, und als Startdatum dafür 2028 genannt. Die Ausgestaltung, die das Gesundheitsministerium vorlegen soll, ist noch offen.

Anreiz zum Senken des Zuckergehalts

Reinhardt sagte, Ziel sei nicht in erster Linie, Verbraucher zu belasten. „Eine klug ausgestaltete Abgabe setzt wirksame Anreize für Hersteller, den Zuckergehalt ihrer Produkte zu senken. Dass das funktioniert, zeigen internationale Erfahrungen.“
In Großbritannien sei der durchschnittliche Zuckergehalt von Softdrinks nach Einführung einer Abgabe um rund 30 Prozent gesunken. Zugleich gebe es Hinweise auf rückläufige Kariesraten und weniger Übergewicht bei Kindern.
„Deutschland hat ein erhebliches Ernährungsproblem, das Millionen Menschen gesundheitlich belastet“, erläuterte der Ärztepräsident. Rund die Hälfte der Erwachsenen sei übergewichtig, etwa ein Viertel adipös. Auch bei Kindern und Jugendlichen seien die Zahlen hoch. Die Folgen reichten von Typ-2-Diabetes über Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis hin zu Karies. Allein die Kosten der Adipositas würden auf mehr als 60 Milliarden Euro jährlich geschätzt. (dpa/red)
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GKV-Reform: Kassenärzte erwarten Millionen weniger Behandlungen

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) warnt davor, dass die geplante Gesundheitsreform der Bundesregierung zu einem massiven Rückgang der Versorgung führen könnte. Wie die „Bild“ (Samstagausgabe) unter Berufung auf ein Papier der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) zum „einnahmeorientierten Leistungsangebot“ berichtet, könnten rund 46 Millionen Behandlungsfälle pro Jahr wegfallen.
Die KBV warnte, dass die geplanten Maßnahmen die Versorgung spürbar einschränken könnten. „Die Anzahl der nicht bezahlten Behandlungsfälle summiert sich im kommenden Jahr auf rund 46 Millionen“, heißt es in dem Papier. Das entspreche einem Minus um acht Prozent.

Streit um Reformauswirkungen

Besonders drastisch fällt ein mögliches Szenario aus, das die Ärzte ebenfalls berechnen: Würden Praxen ihre Tätigkeit auf das gesetzlich vorgeschriebene Minimum von 25 Sprechstunden pro Woche begrenzen, fielen rund 169 Millionen Behandlungsfälle weg. Die KBV führt die Entwicklung auf die geplante Begrenzung der Vergütung in der ambulanten Versorgung zurück.
„Kommt dieses Gesetz in der bisher vorliegenden Form, werden die Kassenärztlichen Vereinigungen das ambulante Leistungsangebot gemäß den gesetzlichen Vorgaben anpassen, im Klartext: reduzieren müssen“, sagte der KBV-Vorstandsvorsitzende Andreas Gassen der Zeitung. Es sei ein „heckenschnittartiges Spargesetz“, das die Versorgung der Patienten treffe. (dts/red)
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Verdi kündigt Proteste gegen Sozialabbau an

Verdi-Chef Frank Werneke hat Proteste gegen Sozialabbau angekündigt.
„Zur Gesundheitsreform bereiten wir gerade Aktionen vor, und in den nächsten Wochen und Monaten wird noch viel zu hören sein von uns und dem Bündnis“, sagte Werneke der „Süddeutschen Zeitung“ (Samstagausgaben). Er verwies auf ein Bündnis der Gewerkschaften mit Sozial- und Wohlfahrtsverbänden, das 20 Millionen Menschen repräsentiere.
Der Verdi-Chef lobt die Bundesregierung zwar für das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen, das Bundestariftreuegesetz und die Stabilisierung der Rente bis 2031, übte aber auch scharfe Kritik. „Wir sehen, orchestriert von den Arbeitgeberverbänden, gerade einen Angriff auf praktisch alle Bereiche des Sozialstaats. Auf Arbeitnehmerrechte, Kündigungsschutz, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, auf die soziale Sicherung wie Gesundheit, Pflege und Rente“, so Werneke.
Teile der Koalition glaubten, dass eine wirtschaftliche Erholung nur durch Sozialabbau und den Rückbau von Arbeitnehmerrechten möglich sei. „Zumindest Friedrich Merz, Katherina Reiche, Carsten Linnemann und Jens Spahn sind davon offenbar fest überzeugt“, sagte der Verdi-Chef. „Wir halten das für eine absolute Fehlanalyse und einen Irrweg.“ (dts/red)
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GKV: Warken pocht auf 16 Milliarden Euro Einsparungen

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) pocht auf Einsparungen in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) in Höhe von 16 Milliarden Euro.
Was das Kabinett verabschiedet habe, sei bereits ein Kompromiss der Koalition, sagte Warken der „Rheinischen Post“.
Sie hoffe, dass sich die Änderungen in einem überschaubaren Rahmen bewegen werden, damit es nicht noch zu Schieflagen komme.
Wichtig sei, dass bei möglichen Verschiebungen unterm Strich Entlastungen der GKV in der jetzt vorliegenden Größe stehen blieben. „Die Marke von mindestens 16 Milliarden Euro an Einsparungen muss stehen“, betonte Warken.
Die Ministerin warnte Ärzte davor, Terminangebote wegen der geplanten Einsparungen zu kürzen. Sie verstehe, dass Ärzte alarmiert seien, weil die Reform auch bei ihnen ansetze.
Aber auch sie müssten zur Kenntnis nehmen, dass es in den letzten zehn Jahren eine Steigerung von 20 Milliarden Euro bei ihrer Vergütung gegeben habe. Ein wesentlicher Teil davon sei für eine Verringerung der Wartezeiten gezahlt worden, die dann aber ausgeblieben sei.
Versicherte warteten weiterhin teilweise zu lange auf einen Facharzttermin. Insofern halte sie die Rücknahme dieser Regelungen für gerechtfertigt, so die CDU-Politikerin.
Grundsätzlich würden auch weiterhin Steigerungen der Vergütung möglich sein, sie würden wie für alle Bereiche aber an die Einnahmen gekoppelt. Sie könne nur an die Ärzteschaft appellieren, den Menschen keine Angst zu machen.
Auch gesetzlich Versicherte hätten einen Anspruch auf einen zeitnahen Termin beim Haus- oder Facharzt. Das sei und bleibe wesentlicher Bestandteil des Gesundheitssystems und des Versorgungsauftrags der Ärzteschaft.
Skeptisch zeigte sich Warken zum Vorschlag, die Zahl der Krankenkassen von mehr als 90 auf 20 zu reduzieren. So einfach sei es nicht und die Auswirkungen müsse man sich genau anschauen.
Sie sei offen für den Gedanken, ob etwa eine Mindestmitgliederzahl an Versicherten sinnvoll wäre, um die Effizienz der Verwaltung zu steigern. Es gebe aber auch Länder, in denen solch ein Projekt am Ende das Gegenteil bewirkt habe.
Mit Blick auf die Forderung von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) nach einer Übertragung der geplanten Regelungen auf Beamte sagte Warken, sie könne den Gedanken gut verstehen. Denn es dürfe tatsächlich nicht dazu kommen, dass Schieflagen zwischen großen Bevölkerungsgruppen entstehen und so Neid-Debatten gefördert würden.
Sie sei grundsätzlich immer für eine Prüfung offen, ob Änderungen in der GKV bei Beamten nachvollzogen werden könnten. Das sei aber nicht in ihrer Zuständigkeit, sondern betreffe das Beamtenrecht. Übrigens könnten Landesregierungen bei den Landesbeamten ja auch selbstständig ansetzen, ganz ohne Zutun des Bundes. (dts/red)
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Hantavirus: Auch Spanien meldet Verdachtsfall – Frau saß mit Niederländerin im Flugzeug

Nach dem Hantavirus-Ausbruch auf einem niederländischen Kreuzfahrtschiff hat Spanien einen Verdachtsfall gemeldet.
Wie Gesundheitsstaatssekretär Javier Padilla am Freitag, 8. Mai, in Madrid bekanntgab, handelt es sich um eine Frau, die in einem Flugzeug kurzzeitig zwei Reihen hinter einer Niederländerin von dem Schiff gesessen hatte, die später in Südafrika gestorben war.
Die Spanierin aus der Stadt Alicante wurde demnach mit Symptomen wie Husten ins Krankenhaus eingeliefert.
Sie wurde den Angaben zufolge in einem Isolationszimmer untergebracht und einem PCR-Test unterzogen, wie Padilla auf einer Pressekonferenz sagte. Das Testergebnis steht demnach noch aus.
Bei dem Flugzeug handelt es sich um eine Maschine der niederländischen Fluggesellschaft KLM, die am 25. April von Johannesburg nach Amsterdam geflogen war.
Die Niederländerin, die nach Angaben von KLM nur „kurzzeitig“ an Bord der Maschine gewesen war und wegen ihres „Gesundheitszustands“ vor dem Start wieder aussteigen musste, starb am 26. April in Johannesburg.
Die Verstorbene war zuvor auf dem Kreuzfahrtschiff gewesen, auf dem zuvor bereits ihr Mann am Hantavirus gestorben war. (afp/red)
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Milliardenlücke in der Pflegeversicherung: Defizit höher als erwartet

Das Defizit in der gesetzlichen Pflegeversicherung wird im kommenden Jahr wesentlich größer sein als bislang angenommen.
Wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ berichtet, beträgt die Lücke zwischen Einnahmen und Ausgaben nicht sechs Milliarden Euro, wie Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) ursprünglich mitgeteilt hatte, sondern mehr als 7,5 Milliarden Euro.
Darüber habe Warken nun den Gesundheitsministern der Länder bei der Vorstellung des geplanten Gesetzes zur Neuordnung der Pflegeversicherung (PNOG) informiert.
Für 2028 erwarte die Ministerin sogar ein Defizit von mehr als 15 Milliarden Euro. (dts/red)