Tag: Diplomatie
Im zähen Ringen um einen Ausweg aus dem Iran-Krieg hat US-Präsident Donald Trump Teheran vorgeworfen, die USA an der Nase herumzuführen.
„Der Iran hat mit den Vereinigten Staaten und dem Rest der Welt seit 47 Jahren Spielchen gespielt (Verzögerung, Verzögerung, Verzögerung!)“, schrieb Trump am Sonntag, 10. Mai, in seinem Onlinedienst Truth Social.
Iran hat laut der staatlichen Nachrichtenagentur Islamic Republic News Agency (IRNA) seine offizielle Antwort auf den jüngsten US-Vorschlag für ein Abkommen über ein dauerhaftes Ende des Krieges zwischen beiden Ländern übermittelt.
Atomprogramm später Thema
IRNA erklärte, die aktuellen Verhandlungen sollten sich ausschließlich auf die Einstellung der Feindseligkeiten in der Region konzentrieren.
Andere Themen, einschließlich des iranischen Atomprogramms, sollten zu einem späteren Zeitpunkt behandelt werden.
Die US-Regierung hatte bereits am Freitag mit einer Antwort aus Teheran gerechnet. „Ich erhalte angeblich heute Abend einen Brief, also werden wir sehen, wie das läuft“, sagte US-Präsident Donald Trump am Freitag (Ortszeit) vor Journalisten.
Zuvor hatte bereits US-Außenminister Marco Rubio erklärt, Washington erwarte für Freitag eine iranische Reaktion auf den Vorschlag.
Teheran droht Paris und London mit „entschiedener Antwort“
Waffenruhe brüchig trotz diplomatischer Bemühungen
Zeitung: Neue Gespräche in Islamabad möglich
Russland könnte Uran aus dem Iran lagern
Großbritannien bereitet Marieneinsatz vor
Auch Deutschland will sich beteiligen
Flughäfen warnen vor weiteren Flugstreichungen
USA blockierte zwei iranische Frachtschiffe

Ein Autofahrer am 6. Mai 2026 auf dem Vanak-Platz in Teheran – im Hintergrund die Fassade eines Gebäudes, das die Straße von Hormus zeigt. Auf persisch steht dort „Für immer in der Hand des Iran“.
Foto: AFP via Getty Images
VAE und Kuwait mit Drohnen angegriffen
USA wartet auf Antwort Teherans
Gespräche von USA und Katar
Britische Armee schickt Zerstörer in die Golfregion
Putin zieht Parallelen zur Ukraine
Treffen in Eriwan
Venezuela will die ölreiche Region Essequibo haben – die Guyana gehört
Erklärung soll Rahmen für 30-tägige Verhandlungen schaffen
Katar ermahnt Kriegsparteien: Verhandlungen als Chance für Frieden
Neue US-Angriffe auf Schiffe
Kiew und Moskau bestätigen
Trump macht Druck auf Teheran im Atomstreit
Trotz des Krieges will die Bundesregierung mehr Iraner nach Deutschland aufnehmen.
Visa-Anträge aus Iran über Eriwan
Kritik an Eriwan-Lösung
Trump optimistisch – Aktien steigen, Öl fällt
US-Memorandum mit 30-Tage-Frist – Iran soll Uran stoppen
Trump setzt 48-Stunden-Frist – Iran prüft US-Vorschlag
Sharif hofft auf dauerhaften Frieden – Iran bestreitet Angriff
Trump pausiert Hormus-Marineeinsatz nach einem Tag
Tiefe Spaltung im Iran – Peseschkian trifft Modschtaba Chamenei
Tiefe Spaltung im Iran – Peseschkian trifft Modschtaba Chamenei

(Archivbild).
Foto: AFP /Getty Images
Netanjahu bekräftigt harte Linie gegen Iran
In Kürze:
- Erweiterter Terrorbegriff: Linksextremismus, Kartelle, Islamismus
- Fokus auf westliche Hemisphäre und militärische Maßnahmen
- Kritik an Europa und Einwanderungsspolitik
Erweiterter Terrorbegriff: Linksextremismus und neue Bedrohungsbilder

Antifa-Anhänger in den USA.
Foto: Caballero-Reynolds/AFP/Getty Images
Fokus auf Drogenkartelle und die westliche Hemisphäre

Nicolás Maduro und seine Ehefrau Cilia Flores werden am 5. Januar 2026 nach der Landung auf einem Hubschrauberlandeplatz in Manhattan von Bundesagenten eskortiert und in einem gepanzerten Fahrzeug zu einem Bundesgericht in New York gebracht.
Foto: XNY/Star Max/GC Images
Europa als „Brutkasten“ für Terrorismus

Polizeibeamte führen am 15. April 2025 eine Operation in einer Wüste im Bundesstaat Sonora, Mexiko, durch.
Foto: John Fredricks/Epoch Times
Forderung nach Aufarbeitung früherer Missbräuche
Wirtschaftliche Bedeutung
„Und ich glaube, das kann ich behaupten, dass sich die Amerikaner bei uns immer sehr wohlgefühlt haben.“ Der Truppenübungsplatz Grafenwöhr sei für die Soldaten ein „home away from home“.
Freundschaften und Vereinsleben
In Kürze:
- Festnahme und schnelle Abschiebung in Malaysia
- Vorwurf chinesischer Einflussnahme auf Behörden
- Einordnung als transnationale Repression
Vorbereitung und Hintergrund der Reise
Festnahme am Flughafen
Haftbedingungen und Abschiebung
Chinesischer Sicherheitschef zu Besuch
Drei Jahrzehnte Aktivismus
Idris (57) stammt aus Hotan in der westchinesischen Region Xinjiang, die von Uiguren als Ostturkestan bezeichnet wird. Er studierte an der Al-Azhar-Universität in Ägypten und beantragte im Jahr 1990 Asyl in Deutschland. Damit gehörte er zu den ersten uigurischen Asylsuchenden.
Er war an der Gründung der East Turkistan Union in Europe, des World Uyghur Youth Congress sowie des World Uyghur Congress beteiligt. 2009 zog er in die Vereinigten Staaten und gründete 2017 gemeinsam mit seiner Frau Rushan Abbas die Organisation Campaign for Uyghurs.

Die Gründerin von Campaign for Uyghurs, Rushan Abbas, spricht während einer Veranstaltung zum Gedenken an das Tian’anmen-Massaker, das am 4. Juni 1989 in China stattfand, am Victims of Communism Memorial in Washington am 4. Juni 2025.
Foto: Madalina Vasiliu/The Epoch Times
Transnationale Repression
„Ich werde nicht in Angst leben“
In Kürze:
- Ungarns strategische Partnerschaft mit China wird durch Investitionen, Kredite und große Industrieprojekte gestärkt.
- Die wachsende chinesische Präsenz wirft Fragen zu politischem Einfluss, möglicher Überwachung und diplomatischem Druck auf – und stellt damit eine zunehmende Herausforderung für Ungarn und Europa dar.
Der chinesische Rettungsanker

Die Baustelle für ein Werk des chinesischen Batterieherstellers CATL in der Nähe von Debrecen, der zweitgrößten Stadt Ungarns, am 5. Mai 2024. Das Unternehmen errichtete mit Unterstützung der ungarischen Regierung sein zweites Werk in Europa.
Foto: Attila Kisbenedek / AFP via Getty Images
Chinesen in Ungarn und Pekings Strategie

Drachentänzer beim chinesischen Neujahrsfest in Budapest.
Foto: Zoltan Tarlacz/iStock
„Sie gehen dabei klug vor, denn sie wissen, dass die Eroberung des [europäischen] Hinterlandes die halbe Miete ist.“
Ein unsichtbarer Gast
„Alle Organisationen und Bürger [Chinas] sind verpflichtet, die nationale Geheimdienstarbeit gemäß dem Gesetz zu unterstützen und mit ihr zusammenzuarbeiten sowie über die ihnen bekannten Geheimnisse Stillschweigen zu bewahren.“

Laut einem ehemaligen ungarischen Geheimdienstmitarbeiter liefern im Westen lebende chinesische Studenten und Geschäftsleute Informationen an Peking. (Symbolbild)
Foto: Moshe Einhorn/iStock
„Die chinesische Regierung dringt in alle Beziehungen ein – ob auf staatlicher, gesellschaftlicher oder wirtschaftlicher Ebene“, so Matura.
Einheitsfront-Gruppen in Ungarn

Ausschnitt aus einem Video, das der ungarische Oppositionsabgeordnete Márton Tompos aufgenommen hat, als er eine illegale chinesische Polizeistation in Budapest besuchte. An dem Gebäude ist das Wappen der Polizei eines südchinesischen Landkreises zu sehen.
Foto: Screenshot/Video von Márton Tompos

Unterstützer des chinesischen Staatschefs Xi Jinping am 9. Mai 2024 in Budapest.
Foto: Attila Kisbenedek/AFP via Getty Images

Während des Besuchs des chinesischen Staatschefs Xi Jinping in Budapest im Mai 2024 wurde die Flagge von Mitgliedern der tibetischen Gemeinschaft von Peking-Sympathisanten zerrissen. Eine Demonstrantin beklagte, dass die Polizei nicht dagegen vorgegangen sei.
Foto: Bildschirmaufnahme/Radio Free Asia
Peking entgegenkommen

Falun-Gong-Praktizierende protestieren vor der chinesischen Botschaft in Budapest gegen die anhaltende Verfolgung in China.
Foto: Mit freundlicher Genehmigung der Freunde von Falun Gong in Ungarn
Ungarns Regierung will China nicht „belehren“

Der chinesische Staatschef Xi Jinping und Ministerpräsident Viktor Orbán am 9. Mai 2024 in der Budaer Burg in Budapest.
Foto: Vivien Cher Benko/Pool/AFP via Getty Images
Erfahrungen mit Pekings Druck
In Kürze:
- China ist nach den USA der zweitstärkste UN-Geldgeber.
- Die Kommunistische Partei nutzt ihre starke Position, um Schlüsselpositionen zu besetzen.
- Kritiker werfen China vor, NGOs für seine Zwecke zu instrumentalisieren.
Bericht spricht von „bösartiger Agenda“
1,3 Milliarden Dollar an Vorzugsfinanzierungen für China
Netzwerk mithilfe von NGOs ausbauen
Selbstdarstellung als multilateraler Partner verschleiert Agenda
In Kürze:
- US-Fokus auf Chinas Energieversorgung und Partnerstaaten
- Indirekter Druck statt direkter militärischer Konfrontation
- Ziel: Pekings geopolitischen Handlungsspielraum einschränken
Fokus auf strategische Partner Chinas

Iranischer Rohöltanker Sevda fährt am 27. Januar 2026 in der Nähe von Bandar Asaluyeh, Iran.
Foto: AFP über Getty Images
Indirekter strategischer Ansatz
Energie als zentraler Faktor
Beziehungen zwischen China und Russland

Chinas Führer Mao Zedong (links) begrüßt am 21. Februar 1972 in Peking den US-Präsidenten Richard Nixon.
Foto: AFP über Getty Images






















