Tag: Krieg
US-Friedensplan und Pendeldiplomatie
Merz und Co. sehen sich als Verbündete der Ukraine
Kuwait meldet erneut feindliche Angriffe
US-Militär greift Radarstellungen im Iran an
In Kürze:
- Drohnenangriffe treffen St. Petersburg und Umgebung erneut
- Flugverkehr und Infrastruktur zeitweise gestört
- Russland meldet Schäden, sieht aber keine strategische Gefahr

Bei der Plenarsitzung am Nachmittag hält Putin traditionell eine Rede zur Weltpolitik und der wirtschaftlichen Lage Russlands und beantwortet Fragen.
Foto: Dmitri Lovetsky/AP/dpa
Brände und Schäden in mehreren Teilen Russlands
Putin räumt wirtschaftliche Schäden ein – Gespräche abgelehnt
In Kürze:
- USA melden die Abwehr iranischer Raketen und Drohnen.
- US-Streitkräfte greifen Radarstellungen auf Qeschm und bei Goruk an.
- Waffenruhe zwischen Washington und Teheran bleibt fragil.
Iran bestätigt Angriffe und nennt US-Stützpunkte als Ziel
USA und Iran erheben gegenseitig Vorwürfe

Die Straße von Hormus verbindet den Persischen Golf mit dem Golf von Oman. (Archivbild)
Foto: -/The Visible Earth/NASA/dpa
Straße von Hormus als Nadelöhr der Weltwirtschaft
Trump: Iran hat noch ein Fünftel seiner Raketen

Trump spricht über das Waffenarsenal Irans.
Foto: Mark Schiefelbein/AP/dpa
Auch Konflikt zwischen Hisbollah und Israel geht weiter
In Kürze:
- 8 Milliarden US-Dollar Kredite für Ukraine und NATO-Partner beschlossen
- Umfassende Sanktionen gegen Russland ausgeweitet
- Weiteres Verfahren im Senat und mögliche Trump-Vetos

Europäische NATO-Staaten finanzieren stetig weitere US-Waffenlieferungen in die Ukraine.
Foto: Uncredited/Ukrainian Defense Ministry Press Service/AP/dpa
Einbringung und parlamentarischer Weg
Weiterer Gesetzgebungsweg

Bildkollage mit Donald Trump, Präsident der Vereinigten Staaten, Wladimir Putin, Präsident der Russischen Föderation, und Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine. (Archivbild)
Foto: Morissard/Bednyakov/AP/dpa
Inhalt der Sanktionen

Logo der russischen Atomenergiebehörde Rosatom während der Weltatomausstellung in Le Bourget bei Paris.
Foto: ERIC PIERMONT/AFP via Getty Images
Paris: Russland steht unter Druck
Putin kritisiert „europäische Elite“ und schweigt zu Selenskyj-Brief
Putin lobt AfD-Politiker – Gaslieferungen sofort möglich
Russlands Luftabwehr im Fokus
Sicherheitszonen geplant
Hisbollah-Entwaffnung ist schwierig
Neue Angriffe der Hisbollah
Sicherheitszonen geplant
Hisbollah-Entwaffnung ist schwierig
Neue Angriffe der Hisbollah
Libanon: 13 Krankenhaus-Mitarbeiter bei israelischem Luftangriff verletzt
Armeesprecher: Festung ist „Symbol der Arroganz“ der Hisbollah
Nordisrael: Beschuss aus dem Nachbarland
Die Festung sah schon viele Krieger

Die aus der Zeit der Kreuzritter stammende Burg Beaufort im Libanon, aufgenommen von der israelisch-libanesischen Grenze in der Region Obergaliläa im Norden Israels.
Foto: Jalaa Marey/AFP via Getty Images
Libanons Ministerpräsident: „Versuch, Geschichte auszuradieren“
Deutschland kandidiert für „Westeuropa und andere“
Die Chancen Deutschlands
Gesetzt wird auf gegenseitige Absprachen
Was kann im Sicherheitsrat entschieden werden?
Deutschland will mehr diplomatischen Einfluss
Merz setzt sich für die Wahl ein
Teheran will Geld

Iraner am 28. Mai 2026 am Palestine Square in Teheran: An der antiisraelischen Plakatwand steht „Israel wird die nächsten 15 Jahre nicht erleben“.
Foto: AFP via Getty Images
Geld hat große Bedeutung für Teheran
Bolton: Geld würde religiöse Fanatiker stärken
Teheran als „Stadt der leeren Taschen“
US-Militär stoppt Schiff im Golf von Oman
Vance: „Hoffentlich machen wir weiterhin Fortschritte“
Der größte Stolperstein
USA gehen weiter gegen Irans Schattenflotte vor
Irans Parlamentspräsident zeigt sich kampfbereit
Neue Sanktionen gegen Russland in Planung
Kuwait erneut unter Beschuss
USA sanktionieren iranische Behörde zur Kontrolle der Meerenge
Iranischer Politiker: Halten an roten Linien fest
Militärverwalter: Größter Angriff seit Kriegsbeginn
Russischer Politiker: Ursache ist „Nachsicht“ des Westens
ARD-Studio und Deutsche-Welle-Büro in Kiew nach russischem Angriff beschädigt
Selenskyj kritisiert Oreschnik-Einsatz als „unverantwortlich“
Tote und Dutzende Verletzte in Kiew
EU: Abscheuliche Terrorakte Russlands
Medwedew fordert noch härtere Schläge gegen Kiew
Selenskyj reagiert mit Häme auf Putin-Auftritt
Darum geht es bei dem Rahmenabkommen
Was Trump und Rubio sagen:
- Der US-Präsident schrieb auf seiner Plattform Truth Social, ein Rahmenabkommen sei „weitestgehend“ ausgehandelt. Letzte Aspekte und Details würden derzeit besprochen und sollen „in Kürze“ bekanntgegeben werden.
- Trump erwähnte explizit die Öffnung der Straße von Hormus, ohne die genauen Umstände zu beschreiben. Die faktische Blockade der Meerenge belastet die Weltwirtschaft massiv – und ist für den Iran das Druckmittel schlechthin in den Verhandlungen.
- Zudem zählte Trump etliche Vermittler auf, unter anderem die Staatsführer aus Saudi-Arabien, Pakistan, der Türkei und den Emiraten. Im Gegensatz zu früheren Beiträgen auf seiner Plattform verzichtete der US-Präsident auf Drohungen und Beleidigungen. Auch das iranische Atomprogramm erwähnte der US-Präsident dieses Mal nicht.
- Dafür erinnerte Rubio daran, worum es in dem Konflikt „eigentlich geht“. Das übergeordnete Ziel sei, „dass der Iran niemals eine Atomwaffe besitzen“ dürfe. Niemand auf der Welt ginge so strikt dagegen vor wie der US-Präsident.
- Der Außenminister betonte, die Straße von Hormus gehöre nicht dem Iran. „Wenn wir zulassen würden, dass dies zur Normalität wird, würden wir einen inakzeptablen Status quo normalisieren“, sagte er. Das Rahmenabkommen würde zu einer „vollständig offenen Meerenge“ führen, „und ich meine, offene Meerenge ohne Gebühren“.
- Rubio sprach von Fortschritten, die er nicht kleinreden wolle. Aber es gebe noch viel zu tun. Möglicherweise gebe es später am Sonntag mehr dazu zu sagen.
Was der Iran sagt:
- Wenige Stunden nach Trumps Aussagen kamen aus dem Iran eher einschränkende Reaktionen – insbesondere zur Straße von Hormus. Ein Militärsprecher schrieb auf der Plattform X, Teheran behalte auch im Falle eines Abkommens die Kontrolle. Die Meerenge werde „unter voller iranischer Verwaltung und Souveränität bleiben“.
- Die iranische Nachrichtenagentur Fars schrieb, der Iran habe zwar zugestimmt, die Anzahl der passierenden Schiffe wieder auf das Vorkriegsniveau anzuheben. Dies bedeute jedoch keine Rückkehr zur „freien Durchfahrt“ wie vor dem Krieg. Trumps Behauptung sei daher „unvollständig“ und entspreche nicht der Realität.
- Der iranische Präsident Massud Peseschkian zeigte sich zwar laut dem Präsidialamt in Teheran offen für eine diplomatische Lösung, betonte jedoch Irans tiefes Misstrauen gegenüber Washington. „Wir sind weiterhin gesprächsbereit, aber die Erfahrungen aus vergangenen Verhandlungen mit den USA zwingen uns zu äußerster Vorsicht“, sagte Peseschkian.
Was Israel sagt:
- Israel hat Medienberichten zufolge große Sorge, dass Trump einen „schlechten Deal“ mit Teheran abschließen könnte. „Während Israel ursprünglich darauf abzielte, Veränderungen in vier zentralen Bereichen zu erreichen – einen Regimewechsel, (einen Stopp) des iranischen Atomprogramms, des ballistischen Raketenprogramms sowie der Unterstützung von regionalen Verbündeten Teherans – muss es seine Anstrengungen nun allein auf das Atomprogramm konzentrieren“, schrieb ein Kommentator der Zeitung „Israel Hajom“.
- Das „absolute Minimum, das noch als Erfolg gelten könnte“, wäre die Entfernung sämtlichen angereicherten Urans aus dem Iran sowie die Verhinderung einer Urananreicherung für viele Jahre, schrieb er. Dies könne zwar wie eine Kopie des 2015 geschlossenen Atomabkommens unter Federführung des früheren US-Präsidenten Barack Obama wirken. Trump und der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu, die gemeinsam die Entscheidung zum Ausstieg aus dem Abkommen getroffen hätten, könnten jedoch „kaum mehr als genau das erreichen“.
- Sollte Israel im Rahmen des US-Deals mit dem Iran zudem seine Truppen aus dem Südlibanon zurückziehen müssen, wären dies „sehr schlechte Nachrichten für die Bewohner Nordisraels und für den Libanon – und sehr gute Nachrichten für die Hisbollah-Miliz, die dadurch ihre Bemühungen um eine Erholung und Neuformierung beschleunigen könnte“, schrieb der Kommentator.(dpa/red)















































