Tag: Frankreich
In Kürze:
- Mit dem Sommerwetter kämpfen Feuerwehren in Deutschland und Europa weiter gegen Waldbrände.
- Für mehr als 90 Prozent der Waldbrände ist laut WWF der Mensch verantwortlich.
- Weltweit liegen CO₂-Emissionen und verbrannte Flächen durch Waldbrände bislang unter den Werten vieler Vorjahre.
- In Deutschland liegen die CO₂-Emissionen durch Waldbrände dagegen über den Werten vieler Vorjahre.
- Europäische Versicherungsunternehmen sehen sich wegen Waldbränden mit steigenden Verlusten konfrontiert.
Mehrere Waldbrände in Deutschland

Aktuelle Waldbrandsituation im Hürtgenwald beim Ortsteil Gey. Die rötlichen Punkte stellen Brände dar.
Foto: Bildschirmfoto FireMap.Live
Feuer auch in Europa

Die geschätzte Waldbrandfläche von Luglon im Südwesten Frankreichs am Freitag, 14. August 2026.
Foto: Bildschirmfoto Google Maps
Meist menschengemachte Waldbrände
2026 bisher wenig Brände weltweit
Deutschland mit hohen Waldbrand-Emissionen
Geringe Margen bei europäischen Versicherern
Belgien: Feuer nahe Monschau außer Kontrolle
Deutschland: Brand im Hürtgenwald vorerst gestoppt

Ein Hubschrauber wirft am 15. August 2026 bei Düren Wasser auf den Waldbrand im Hürtgenwald ab. Das Feuer hat bereits mehr als 200 Hektar vernichtet und ist der größte jemals in NRW verzeichnete Waldbrand. Gestern wurden 2000 Bewohner aus Gey evakuiert.
Foto: Sascha Schuermann/Getty Images
Frankreich: Neues Feuer im Kiefernwald der Landes

Ein Feuerwehrmann steht auf seinem Einsatzfahrzeug, während ein Löschflugzeug am 15. August 2026 über dem Waldbrand nahe Luglon im Südwesten Frankreichs fliegt. Das Feuer hat bereits fast 1600 Hektar vernichtet.
Foto: Gaizka Iroz / AFP via Getty Images
Spanien: Brand in Aragonien ausgebremst
Kroatien und Serbien: Mehrere Brände unter Kontrolle
Griechenland: Hohe Brandgefahr durch starke Winde
Hitze erschwert Löscharbeiten
Frankreich kämpft gegen Waldbrände
Starker Wind erschwert Löscharbeiten
Waldbrand in Südfrankreich unter Kontrolle
Feuer in der Drôme breitet sich weiter aus
Vorwürfe gegen Frankreich
Fedorova im Umfeld von Russia Today
Journalistin hat Frankreich verlassen
Griechenland

Ein Löschhubschrauber wirft Wasser über einem Waldbrand nordwestlich von Athen ab.
Foto: Petros Giannakouris/AP/dpa
Niederlande
Frankreich

Luftaufnahme einer abgebrannten Monokultur aus Seekiefern im Waldgebiet „Landes de Gascogne“ im Südwesten Frankreichs am 1. August 2026.
Foto: Pierre Larrieu/Hans Lucas/AFP via Getty Images
Spanien
US-Bundesstaat Washington

Spokane im US-Bundesstaat Washington nach dem Waldbrand: Nur Schornsteine stehen noch
Foto: Lindsey Wasson/AP/dpa
Waldbauer will kleines grünes Fleckchen retten
Zahlreiche Freiwillige ziehen selbst durch Wälder
„Wenn ihre Kinder zu brennen drohen, was machen Sie dann?“
Feuer wühlt zutiefst auf und schürt Wut
Einige Betroffene wollen gegen Staat vorgehen
In Kürze:
- Mehrere Kernkraftwerke in der EU schalten wegen zu hoher Flusstemperaturen ab.
- In Ungarn bricht fast die Hälfte der gesicherten Leistung weg.
- Wegen befürchteten Strommangels hat Rumänien den Notstand ausgerufen.
- In Frankreich sind 18 von 57 Reaktoren nicht in Betrieb.

Öffentliche Stromerzeugungsdaten der Kernkraft und die Verbrauchskurve (Last) in der Europäischen Union vom 27. Juli bis 2. August 2026.
Foto: Bildschirmfoto /energy-charts.info/Fraunhofer ISE
Nur begrenzte Aufheizung der Flüsse erlaubt
Ungarn fährt komplett herunter

Öffentliche Stromerzeugungsdaten der Kernkraft und die Verbrauchskurve (Last) in Ungarn vom 27. Juli bis 2. August 2026.
Foto: Bildschirmfoto /energy-charts.info/Fraunhofer ISE
Minister spricht von drohender Energiekrise
Rumänien schaltet ab – und ruft Notstand aus

Öffentliche Stromerzeugungsdaten der Kernkraft und die Verbrauchskurve (Last) in Rumänien vom 27. Juli bis 2. August 2026.
Foto: Bildschirmfoto /energy-charts.info/Fraunhofer ISE
Rückgang auch in Frankreich
- FRANKREICH
- SPANIEN
- GRIECHENLAND
- TÜRKEI
„Europas Position ist eindeutig. Wir werden diesem Modell niemals unsere Legitimität verleihen. Niemand hat das moralische Recht, etwas zu verkaufen, das er lediglich treuhänderisch für die nächste Generation verwaltet“, hieß es darin.
Infantino unter Druck wie nie
FIFA-Frist für 19. September angekündigt
Neuendorf: „Nicht zustimmungsfähig“
Auch Tschechien unterzeichnet Brief
„Es ist unverantwortlich und nicht zu rechtfertigen, dass ein so bedeutsamer Vorschlag für den Fußball im Geheimen ausgearbeitet und beinahe verabschiedet wurde, ohne die Verantwortlichen des Fußballs auch nur ansatzweise zu konsultieren“, hieß es von der UEFA nun.
Frankreich
Spanien
Griechenland
Türkei
Das „Project Sunrise“
Zusätzliche Piloten und Ingenieure an Bord

Ein A350-1000ULR der Qantas landet am 24. Juli 2026 auf dem Flughafen Tullamarine in Melbourne nach einem 19 Stunden und 13 Minuten dauernden Auslieferungsflug vom Airbus-Werk in Toulouse, Frankreich.
Foto: William West/AFP via Getty Images
Einer der meistverfolgten Flüge der Geschichte
In Kürze:
- AdBlue reduziert die Emissionen moderner Dieselmotoren.
- Der Motor nimmt ohne den Harnstoff keinen Schaden, verursacht aber höhere Emissionen.
- Viele Motorsteuergeräte reduzieren daher die Leistung, wenn der Vorrat zur Neige geht, oder schalten in einen Notlaufmodus.
- Für die Feuerwehr wird die Abgasnorm so zu einem Hindernis bei der Brandbekämpfung in Frankreich:
- Damit Fahrer AdBlue nachfüllen können, müssen sie den Einsatzort verlassen.
Ein System zur Emissionsreduzierung
Rettungskräfte fordern Ausnahmeregelung
Ein Spannungsfeld zwischen zwei Erfordernissen
Deutsche Hilfe eingetroffen
In Kürze:
- Die Brandgefahr in Südeuropa ist weiterhin hoch.
- Weltweit nimmt die verbrannte Fläche seit Jahrzehnten ab, dennoch steigen die Schäden.
- Gründe dafür sind Veränderungen in der Landwirtschaft sowie der Lebensweise der Menschen.
- Die meisten Brände werden vom Menschen verursacht.
- Einfache Maßnahmen tragen zum Brandschutz bei: Auf europäischer Ebene ebenso wie im eigenen Garten.
Brennt es mehr oder weniger als früher?
Verbuschung und Brachen führen zu mehr Bränden
„Sie war voller kleiner landwirtschaftlicher Betriebe und Weideland. Heute ist beispielsweise Katalonien zu 70 Prozent von Wald bedeckt, doch in den 1960er Jahren gab es Wald fast ausschließlich in den Pyrenäen.“

Am 26. Juli 2026 in Saint-Jean-d’Illac, etwa 30 km von Bordeaux entfernt brennt ein Kiefernwald. Die über 220.000 evakuierten Menschen können „erst dann in ihre Häuser zurückkehren, wenn das Feuer unter Kontrolle gebracht wurde“, sagte der örtliche Präfekt.
Foto: Romain Perrocheau/AFP via Getty Images
Besonderheiten der Jahre 2025 und 2026

Anwohner versuchen mit einfachsten Mitteln am 24. Juli 2026, ihre Region vor dem Brand zu schützen – bei Cebreros in der Nähe von Ávila, 80 km westlich von Madrid.
Foto: Cesar Manso/AFP via Getty Images
Die häufigste Brandursache bleibt der Mensch
Menschen auf dem Land leben eher wie Städter
„Früher waren bestimmte Teile der Welt Wildnis, während in anderen Teilen Menschen lebten. Diese Trennung beginnt sich aufzulösen. Deshalb sind wir einer anderen Gefährdung ausgesetzt“, sagt er.
Brände in Frankreich, Italien, Portugal, Spanien und Griechenland

Seit 2002 ist die Brandfläche weltweit und auf den meisten Kontinenten einen rückläufigig. Am stärksten betroffen sind Buschland und Savanne. Grafik: Our World in Data, CC BY 4.0
Bodenfeuchtigkeit und Wind: Brandgefahr steigt
„Dies steht in einem eindeutigen Zusammenhang mit dem Klimawandel. Der Anstieg war überall dort zu verzeichnen, wo ein mediterranes Klima herrscht, wie in Kalifornien, Südafrika und Südaustralien“, sagt Johan Sjöström.
Das Klima ist nur ist nur ein Faktor
Gegenmittel: Schafe, Ziegen, bestimmte Baumarten meiden
„An anderen Stellen muss man die Landschaft fragmentieren, damit sich die Brände eindämmen lassen. Ganz einfach: Weidetiere wieder ansiedeln. Schafe und Ziegen. Und vielleicht etwas vorsichtig sein, wie man bestimmte Bäume pflanzt“, sagt Sjöström.
Feuerwehr: Löscharbeiten können Wochen dauern
Riesige Rauchwolken hängen über der Region
Zehntausende Menschen betroffen
Brände auch in Italien
Waldbrände in Spanien: Lage weiter kritisch
Feuerwehr spricht von „David-gegen-Goliath-Szenario“
In Kürze:
- Die Großstadt Bordeaux ist von heftigen Waldbränden bedroht.
- Die Einsatzkräfte haben laut dem Innenminister mehrere Brände in ganz Frankreich nicht unter Kontrolle.
- Evakuierte in einer Notunterkunft berichten von ihren persönlichen Erlebnissen.
Familien in der Notunterkunft

Ein Beamter des französischen republikanischen Sicherheitskorps (CRS – Compagnies Républicaines de Sécurité) spricht am 25. Juli 2026 in Saint-Médard-en-Jalles am Stadtrand von Bordeaux mit einem Anwohner, nachdem die Anwohner eine Evakuierungsanordnung erhalten hatten.
Foto: Romain Perrocheau / AFP via Getty Images
Hilfsmaßnahmen für Betroffene
„Wie ein Vulkan kurz vor dem Ausbruch“
Hilfsbereitschaft in der Not
Brände breiten sich „unkontrolliert“ weiter aus
Auch Brände in Spanien
Feuergefahr auch in Italien
































































