Tag: Welthandel
In Kürze:
- Die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO) begeht in Bischkek ihr 25-jähriges Bestehen.
- China, Russland, Indien und der Iran gehören zu den wichtigsten Teilnehmern des Gipfels.
- Im Mittelpunkt stehen Sicherheit, Handel, Digitalisierung und regionale Stabilität.
- Der Gipfel findet vor dem Hintergrund des Ukrainekrieges und des Konflikts zwischen den USA und dem Iran statt.
25-jähriges Gründungsjubiläum
Vieraugengespräche am Rande des Gipfels
Iran hofft auf Erleichterung in Anbetracht von Sanktionen
40 Prozent der Weltbevölkerung und 25 Prozent des globalen BIP
In Kürze
- Trump verhängt neue Zölle gegen mehr als 60 Handelspartner.
- Die USA begründen die Maßnahmen mit Verstößen gegen Regeln zur Zwangsarbeit.
- Viele Waren bleiben von den neuen Abgaben ausgenommen.
Erster großer Schritt nach Gerichtsurteil
Grundlage ist Handelsgesetz von 1974
Auch die neuen Zölle basieren auf dem Handelsgesetz von 1974, diesmal jedoch auf Abschnitt 301, der sich mit Zwangsarbeit befasst.
Die Abgaben sollen für nahezu alle US-Importe gelten. Nach Angaben der Regierung werden jedoch zahlreiche Produkte ausgenommen.
Dazu gehören wichtige Grundversorgungsgüter wie Öl, Gas, Dünger und Lebensmittel. Auch Waren, die unter Abschnitt 232 des Handelsgesetzes fallen und nationale Sicherheitszölle auf Produkte wie Autos, Stahl, Aluminium und Kupfer betreffen, bleiben verschont.
Ebenso ausgenommen sind Waren, die den Vorgaben des Handelsabkommens zwischen den USA, Mexiko und Kanada entsprechen.
Regierung weist Kritik zurück
Bei einer Telefonkonferenz mit Journalisten wies ein hochrangiger Regierungsvertreter die Einschätzung zurück, dass die neuen Zölle gegen Zwangsarbeit lediglich ein Ersatz für die bisherigen Abgaben seien – trotz des engen zeitlichen Zusammenhangs und ähnlicher Zollsätze.
Der Vertreter erklärte, die Maßnahmen seien notwendig, da die USA im Vergleich zu anderen Ländern strengere Regeln für die Einfuhr von Waren hätten, die durch Zwangsarbeit hergestellt wurden. Schwächere Vorgaben in anderen Ländern hätten diesen einen unfairen Vorteil im internationalen Handel verschafft.
Kampf gegen Zwangsarbeit
Iran will Kontrolle über Meerenge behalten
Internationale Marinemission nicht vom Tisch
Handelserleichterungen treten in Kraft
EU stellt Bedingungen
Stabilität und Vorhersehbarkeit
Wichtiger Handelspartner
In Kürze:
- Die Straße von Hormus öffnet sich langsam wieder, der Schiffsverkehr bleibt jedoch eingeschränkt.
- Sinkende Ölpreise kommen wegen langer Lieferketten und hoher Lagerbestände verzögert an den Tankstellen an.
- Eine spürbare Entlastung für Autofahrer dürfte daher noch einige Wochen auf sich warten lassen.
Warum sinkende Ölpreise nicht sofort ankommen
Hunderte Frachter warten auf freie Fahrt
Die unsichtbare Macht der Versicherungen
Die Raffinerien bestimmen den Takt
In Kürze
- Mehr als ein Dutzend Schiffe passierten nach Lockerung der US-Blockade iranische Häfen.
- Der Verkehr durch die Straße von Hormus stieg innerhalb weniger Tage deutlich an.
- Das Abkommen zwischen den USA und dem Iran soll Handel und Ölexporte schrittweise normalisieren.
Vance: USA erfüllen ihren Teil des Abkommens

US-Vizepräsident Vance.
Foto: Matt Rourke/Pool AP/AP/dpa
Erste Anzeichen von Vertrauen
Erste Tanker passieren die Meerenge
„Beladene Tanker aus dem Persischen Golf hinauszubewegen ist in Bezug auf die Bilanzierung des Ölmarktes eher kosmetischer Natur. Das eigentliche Signal werden leere Tanker sein, die wieder hineinfahren.“

Bild der iranischen Nachrichtenagentur ISNA vom 1. Juni 2026: Menschen schwimmen am Suru-Strand in Bandar Abbas an der Straße von Hormus.
Foto: AMIRHOSSEIN KHORGOOEI / ISNA / AFP via Getty Images
Abkommen öffnet Energiekorridor
Iranische Beamte erklärten, die Umsetzung des Abkommens habe bereits begonnen. „Unsere Überwachung zeigt, dass unsere Schiffe ohne Probleme in Häfen ein- und ausgelaufen sind“, sagte der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmail Baghaei, am Donnerstag laut der staatsnahen Nachrichtenagentur Mehr.
Das Memorandum sieht vor, dass der Verkehr durch die Meerenge innerhalb von 30 Tagen wieder seine volle Kapazität erreicht, während die USA ihre Seeblockade iranischer Häfen schrittweise aufheben. Gleichzeitig sollen die Verhandler eine umfassendere Vereinbarung zu offenen Streitpunkten wie weitergehenden Sanktionserleichterungen und dem iranischen Atomprogramm ausarbeiten.
Auswirkungen auf Energiemärkte und Handel

Ein Containerschiff der Reederei Hapag-Lloyd. (Symbolbild).
Foto: Bodo Marks/dpa
Reedereien fordern weitere Sicherheit
Rückkehr zur Normalität wird Monate dauern
Mexiko ist Deutschlands wichtigster Handelspartner in Lateinamerika
Auch chinesische Schiffe sitzen fest
Was will Trump jetzt?
Was bedeutet das für die Zollerhöhung?
Was genau werfen die USA der EU vor?
Was ist der aktuelle Stand des EU-US-Handelsabkommens?
Welche Reaktionen gibt es aus der EU?
Und was ist mit der Gerichtsentscheidung zu weltweiten Zöllen?
Die „amerikanischen Kisten“

Ein Feuerlöschboot begrüßt 1968 die „American Lancer“, das erste Vollcontainerschiff in Hamburg. (Archivbild)
Foto: dpa
Warenumschlag wird schneller

Der Bremer Überseehafen hat sich über Jahre zur Überseestadt gewandelt. (Archivbild)
Foto: picture alliance / dpa
Container tragen zur Globalisierung bei
Container als Datenlieferanten
Individuelle Nachverfolgung und eigene Feuerlöschsysteme

Schafe grasen auf dem Elbdeich, während ein großes Containerschiff auf der Elbe vorbeizieht.
Foto: Marcus Brandt/dpa
























