Tag: Bahn
Bahnfunk GSMR gestört
Auch S-Bahn in Berlin und Stuttgart sowie Privatbahnen betroffen
Notfallsystem angelaufen
Lokführer konnten nicht mit Fahrdienstleitern sprechen
Tagung des Aufsichtsrats
Schließung von mehr als 800 Schulen angekündigt
Keine Einschränkungen im Regional- und Fernverkehr
Keine Einschränkungen im Regional- und Fernverkehr
Keine Einschränkungen im Regional- und Fernverkehr
Unterschiedliche Bauabschnitte, unterschiedliche Auswirkungen
Fahrpläne ab Ende Juni abrufbar
Zweitlängste Generalsanierung
Legendärer DDR-Schnellzug ist zurück
Regelmäßige Sonderfahrten geplant
Zu geringe Investitionen
Probleme bei der Sanierung offener benennen
Hamburg-Berlin fährt vorerst noch langsamer
52 Fahrten pro Tag
Was ändert sich noch?
52 Fahrten pro Tag
Was ändert sich noch?
Ohne neue Bahnstrecke geht es laut DB nicht
Vier Jahrzehnte Diskussion
Das Nachsehen haben die Franken und nördlichen Oberbayern
Welche Bedeutung hat die Verbindung?
Was ändert sich nach der Sanierung für die Fahrgäste?
Stimmt es, dass sich die Fahrtzeit verlängert?
Warum wurde saniert?
Wann begann die Generalsanierung?
Was wurde erneuert?
Was fehlt?
Was kostet die Generalsanierung?
Welche Auswirkungen gab es für Fahrgäste?
Welche Auswirkungen gab es auf die Wirtschaft?
Werden weitere Strecken saniert?
Welche Sanierungen stehen als Nächstes an?
Özdemir fordert ungeschminkte Wahrheit
Zeitplan wird immer wieder korrigiert
Özdemir fordert ungeschminkte Wahrheit
Zeitplan wird immer wieder korrigiert
Teileröffnung bereits im Herbst abgesagt
Komplette Digitalisierung des Bahnknotens macht Probleme
Zahl der Angriffe auf Bahn-Beschäftigte zuletzt deutlich gestiegen

Die meisten Fernverkehrszüge auf deutschen Schienen tragen derzeit die Farben der Deutschen Bahn. (Archivbild)
Foto: Roberto Pfeil/dpa
Bahn-Manager will Bodycams mit Notrufknopf koppeln
Bahn präsentiert Ergebnisse erster Pilotprojekte
In Kürze:
- Silicon Valley ist Vorreiter beim autonomen Fahren.
- Tests laufen in vielen deutschen Städten mit verschiedenen Fahrzeugen.
- Im Eifelkreis Bitburg-Prüm bringt ein selbstfahrender Tesla Bewohner zur Schule oder zum Arzt.
- Die Frage nach der Haftung bei Unfällen ist kompliziert.
Carla lacht etwas nervös. Die Berlinerin macht gerade Urlaub in Kalifornien und hat per App ihr erstes Robotertaxi gerufen.
Wenige Sekunden später biegt das Fahrzeug in die ruhige Wohnstraße in Los Altos ein. Schon von Weitem ist klar: Das ist kein gewöhnliches Auto. Auf dem Dach sitzt die markante Einheit mit Kameras, Radar- und Lasersensoren. Als der Wagen vorfährt, flackern auf einem Display Carlas Initialen – ein kleines Detail, das signalisiert, dass dieses Auto hier ist, um genau sie abzuholen.
Die Tür öffnet sich automatisch. Wo normalerweise ein Fahrer sitzen würde, ist niemand, kein Fahrer, kein kurzer Small Talk über das Wetter, nur ein weißer Jaguar SUV, dessen Sensoren und Kameras unablässig die Umgebung erfassen. Auf einem Bildschirm erscheint die Begrüßung: „Welcome, Carla.“ Dann folgt die Aufforderung, den Sicherheitsgurt anzulegen. Ein Fingertipp auf „Start Ride“ und das Auto setzt sich lautlos in Bewegung.
Die Fahrt zum Supermarkt dauert kaum 10 Minuten. Das Lenkrad bewegt sich selbstständig durch die Kurven. Das Fahrzeug hält präzise an Stoppschildern und reagiert auf Radfahrer, Fußgänger und andere Verkehrsteilnehmer. Als ein Mann mit Kinderwagen die Straße überquert, bremst der Wagen frühzeitig und sanft ab.

Waymo setzt aktuell umgebaute Elektroautos der britischen Marke Jaguar ein. (Archivbild)
Foto: Andrej Sokolow/dpa
Schnell hat Carla das Gefühl, dass es völlig normal ist, von einer Maschine durch die Straßen chauffiert zu werden. Vom Beifahrersitz aus gesehen dreht sich einfach nur das Lenkrad vor dem leeren Fahrersitz. Erst beim Aussteigen wird ihr bewusst, wie ungewöhnlich dieses Erlebnis eigentlich ist: Sie hat eine komplette Autofahrt zurückgelegt, ohne dass ein Mensch das Auto gesteuert hat.
Was für Carla aus Berlin in Los Altos wie eine Reise in die Zukunft wirkt, ist im Silicon Valley längst Alltag. Die Wurzeln reichen bis ins Jahr 2009 zurück, als Google sein Self-Driving-Car-Projekt startete. Daraus entstand später Waymo, heute der weltweit führende Anbieter autonomer Robotaxis. Bis Ende 2025 legten die Fahrzeuge mehr als 170 Millionen Meilen ohne Fahrer am Steuer zurück, davon allein rund 53 Millionen Meilen in der San Francisco Bay Area. Laut Unternehmensdaten und Studien sollen Waymo-Fahrzeuge im Vergleich zu menschlichen Fahrern deutlich seltener in schwere Unfälle verwickelt sein. Die Zahl der Unfälle mit Verletzten liegt laut Waymo um 82 Prozent niedriger, schwere Verletzungsunfälle sogar um 92 Prozent.
Während Robotaxis in Kalifornien längst zum Straßenbild gehören, steckt die Technologie in Deutschland noch in den Anfängen. Zwar laufen erste Pilotprojekte und Testfelder, doch von einem regulären fahrerlosen Taxidienst ist man hierzulande noch weit entfernt.


















