Tag: Natur
Deutsche Hilfe eingetroffen
In Kürze:
- Leuchtkäfer erzeugen ein märchenhaftes Licht in lauen Sommernächten.
- Ihre Larven verbringen drei Jahre auf dem Boden, bevor sie sich in die Luft erheben.
- In dieser Zeit leuchten sie noch nicht, aber halten Schädlinge in Schach: Sie fressen Schnecken – und zwar täglich.
- Dunkle Gärten ohne Beleuchtung und feuchte Wiesen bieten ihnen ideale Lebensbedingungen und uns die Möglichkeit, sie zu beobachten.

Glühwürmchen erzeugen Licht aus einer chemischen Reaktion – doch nicht alle Leuchtkäfer leuchten und fliegen.
Foto: Tobias/iStock
Schöne Helfer im Garten

Beim Großen Leuchtkäfer (Lampyris noctiluca) leuchten nur die Weibchen, dafür fliegen sie nicht.
Foto: Ian_Redding/iStock
Feuerwehr: Löscharbeiten können Wochen dauern
Riesige Rauchwolken hängen über der Region
Zehntausende Menschen betroffen
Brände auch in Italien
Waldbrände in Spanien: Lage weiter kritisch
Feuerwehr spricht von „David-gegen-Goliath-Szenario“
In Kürze:
- Das Startup Tornyol Systems entwickelt eine Drohne, die Stechmücken den Kampf ansagt.
- In einem Test konnte das Fluggerät zumindest eine Motte erfassen und ausschalten.
- Schon jetzt bietet das Unternehmen die Drohne zur Vorbestellung an.
- Zweifel bestehen jedoch aufgrund der Zielerkennung und der geringen Akkulaufzeit.
Erfolgreicher Test gegen eine Motte
„Dies ist ein großer Schritt auf dem Weg zur vollständigen Ausrottung von Mücken.“
So soll die Anti-Mosquito-Drohne aussehen.
Foto: Bildschirmfoto Tornyol
380 Mikrofone erstellen ein Lagebild
Unternehmen bietet Drohne bereits an
Es bestehen noch Zweifel
Brandenburg bot Minenräumer an

Ein Bundeswehr-Hubschrauber wirft Löschwasser über einem Waldbrand im Müritz-Nationalpark ab
Foto: Jens Büttner/dpa
Pronto: Auf Wetterumschwung zu hoffen, ist keine Strategie
In Kürze:
- Die EU-Kommission hat gegen alle Mitgliedstaaten ein sogenanntes Vertragsverletzungsverfahren eingeleitet.
- Der Grund: Die Länder haben bislang noch keine nationalen Gesetze zur Umsetzung der Gebäuderichtlinie verabschiedet.
- Deutschland will die EU-Vorgabe mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz umsetzen.
Alle EU-Staaten in Verzug
Zweimonatige Frist läuft
Richtlinie (EU) 2024/1275
Was die EU damit erreichen will
In Kürze:
- Schmetterlinge tun zwar keinem Blatt etwas zuleide, doch mitunter verursachen Raupen große Schäden.
- In der Natur regeln normalerweise Fressfeinde und Nahrungsangebot, wie viele Exemplare überleben.
- Manchmal benötigt die Natur Unterstützung, sowohl zum Schutz vor dem übermäßigen Appetit der Raupen als auch um ihr Überleben zu sichern.
- Fast jeder kann zur Erhaltung der Schmetterlinge beitragen, egal ob im eigenen Garten oder am Fensterbrett in der Stadt.
Schwammspinner (Lymantria dispar)

Schwammspinner können ganze Bäume kahl fressen, die oft noch im selben Sommer neue Blätter austreiben.
Foto: Frank Leo
Tagpfauenauge (Aglais io)

Raupen des Tagpfauenauges sind wählerisch. Auf ihrem Speiseplan stehen ausschließlich Brennnesseln, die daran aber keinen Schaden nehmen.
Foto: Frank Leo
Brauner Bär (Arctia caja)

Dem Nachtfalter Brauner Bär werden Lampen zum Verhängnis. Oft flattern sie so lange um künstliche Lichtquellen, dass sie das Fressen oder die Paarung vergessen und vor Erschöpfung sterben.
Foto: Frank Leo
In Kürze:
- Umfassende neurologische Studien zeigen, dass die Natur das Gehirn ruhiger und ausgeglichener macht.
- Die Wirkung beginnt über die Augen und weitet sich über das Nervensystem auf den ganzen Körper aus.
- Selbst Zimmerpflanzen, Pflanzenwände, natürliches Licht oder Bilder mit Naturmotiven haben eine positive Wirkung auf das Gehirn.
- Es könnte der Gehirngesundheit der Bevölkerung zugute kommen, wenn Städteplaner die Natur in den städtischen Alltag integrieren.
Eine schrittweise Abfolge hin zur Ruhe
Erste Ebene: Was unsere Augen tun
Zweite Stufe: Was unsere Stressreaktion tut
Dritte Ebene: Was unsere Aufmerksamkeit und innere Stimme tun
- lang andauernde Konzentration,
- das Lösen von Problemen,
- das Fällen von Entscheidungen,
- das Aufrechterhalten der Aufmerksamkeit.
Echte Natur schlägt virtuelle Realität
Natur: Mehr als nur ein Wellness-Trend
- von Bäumen gesäumte Straßen,
- grüne Korridore,
- Stadtparks,
- natürliche Elemente, die in die Wege eingebunden sind, die Menschen auf dem Weg von zu Hause zur Arbeit, zur Schule oder zu anderen täglichen Aktivitäten zurücklegen.
In Kürze:
- Forscher haben in der Diamantina-Bruchzone im Indischen Ozean einen riesigen Walfriedhof entdeckt.
- Schätzungen zufolge liegen in der Tiefe die sterblichen Überreste von über 10 Millionen Meeressäugern.
- Seit 5,3 Millionen Jahren starben die Tiere hier auf natürliche Weise und schufen damit einen Lebensraum für zahlreiche Tierarten.
Walfriedhof mit über 10 Millionen Kadavern

Verbreitung und Häufigkeit von Walfossilien und Walkadavern in der Diamantina-Bruchzone.
Foto: Peng et al. (2026) | CC BY 4.0
Frage nach dem „Wer“ und „Warum“

Die verendeten Wale bieten zahlreichen Lebewesen der Tiefsee einen Lebensraum.
Foto: Peng et al. (2026) | CC BY 4.0
Warum sind Walfälle so wichtig?
Tagelang kämpften Helfer im April in der flachen Kirchsee-Bucht auf der Ostseeinsel Poel bei Wismar um das Leben des gestrandeten Buckelwals „Timmy“. Trotz des großen Einsatzes starb das Tier einige Tage nach seinem Transport in die Nordsee.
Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus will sich dennoch mit einem Fest bei den Ehrenamtlichen bedanken, die an der Rettungsaktion beteiligt waren.
Grillfest auf der Insel Poel
Rettungsversuch blieb ohne Erfolg
Eine private Initiative um den Media-Markt-Gründer Walter Gunz und die Unternehmerin Karin Walter-Mommert hatte den mehrfach an der deutschen Ostseeküste gestrandeten Meeressäuger vor Poel in einen mit Wasser gefluteten Lastkahn bugsiert und in die Nordsee gebracht.
Die Aktion galt als teilweise umstritten, da einige Wissenschaftler von dem Rettungsversuch abgeraten hatten und die Überlebenschancen des Tieres als sehr gering einschätzten.
Bei einer Pressekonferenz zur Auswertung der Tracking-Daten des Wals am 12. Juni betonte Backhaus, der Rettungsversuch sei „rechtlich und fachlich vertretbar“ gewesen. Zugleich räumte der Umweltminister selbstkritisch ein, dass Deutschland auf die Strandung eines großen Wals nicht vorbereitet sei. „Es fehlen Standards, es fehlen eingespielte Abläufe“, sagte er. Auch die Zuständigkeiten auf Bundes- und Länderebene seien nicht ausreichend definiert. (dpa/red)
In Kürze:
- Rund 30 Millionen Menschen in Deutschland gärtnern regelmäßig.
- Der eigene Garten ist dabei Rückzugsort und Ort der Begegnung in einem.
- Egal ob mediterran oder naturnah: Einfache Gestaltungselemente bieten unzählige Möglichkeiten, seinen grünen Freiraum bewusst zu gestalten.
1. Gemütliche Sitzplätze zum Verweilen
2. Sommerliche Blumenbeete

Buntes Beet mit Sommerblumen.
Foto: Schwirl52/iStock
3. Individuelle Topfarrangements

Geranien harmonieren besonders gut mit Terrakottatöpfen. Foto: Olesya22/iStock
4. Gestaltung mit Wasser und Licht

Für Wildbienen sind Wasserstellen im Garten ebenso wichtig wie nektarreiche Blumen.
Foto: stoickt/iStock
5. Gemüse, Kräuter und Beeren
In Kürze:
- Das extreme Emissionsszenario RCP8.5 gilt seit Anfang April als „unplausibel“.
- Die Bundesregierung beruft sich in mehreren Dokumenten darauf, hält aber am Kurs ihrer Klimapolitik fest.
- Die RCP-Modelle prognostizieren die mögliche Entwicklung der Treibhausgaskonzentration bis zum Jahr 2100.
- RCP8.5 geht von einem hohen Verbrauch fossiler Brennstoffe und keinen Klimaschutzmaßnahmen aus.
- Mehrere Wissenschaftler kritisierten schon früh den fehlenden Bezug des Extremmodells zur Realität.
Zehntausende Studien ohne wissenschaftliche Grundlage?
Basiert die deutsche Klimapolitik auf dem Extremszenario?

Besonders der ehemalige Wirtschaftsminister Robert Habeck und seine Partei der Grünen haben einen Schwerpunkt auf die Erreichung der Klimaziele gelegt.
Foto: von Sean Gallup/Getty Images
Bundesregierung spricht von Erfolg und plant keine Neuausrichtung
Hohe Emissionen bleiben Standard

Zukünftige Temperaturentwicklung in Mecklenburg-Vorpommern laut dem dortigen Ministerium für Klimaschutz.
Was ist „RCP8.5“ eigentlich, wo kommt es her und was sagt es aus?
Frühe Kritik am Extremmodell
„RCP8.5 […] repräsentiert nicht nur eine unglaubwürdige Zukunft im Jahr 2100, sondern eine Gegenwart, die bereits erheblich von der Realität abweicht.“
„RCP8.5 sollte keine Priorität für die künftige wissenschaftliche Forschung haben oder ein Maßstab für politische Studien sein.“
Am Anfang war die Zukunft „von Natur aus unvorhersehbar“
„Das Autorenteam ist sich weitgehend einig, […] dass die Zukunft von Natur aus unvorhersehbar ist […]. Daher ist die Entwicklung eines einzigen ‚Best-Guess‘- oder ‚Business-as-usual‘-Szenarios weder wünschenswert noch möglich.“
Nachfolger von RCP8.5 ebenfalls umstritten und zurückgezogen

Entwicklung der CO₂-Emissionen aus fossilen Kraftstoffen und Industrie (FFI) im 21. Jahrhundert.
Foto: The Honest Brocker/Substack im Auftrag von Roger Pielke Jr.
Maitemperaturrekord von 1922
In Kürze:
- Die Weideprämie ist in den Ländern unterschiedlich geregelt.
- Der Bundesrat riet bereits 2025, auf die neuen Regelungen zu verzichten.
- Interessenverbände mahnen eine verlässliche Finanzierung an.
Länder: Finanzbedarf übersteigt verfügbare Mittel
Arbeitsgemeinschaft fürchtet Schwächung der Betriebe
Umfangreiche Suchaktionen blieben erfolglos
Frau soll auf panisches Tier zugegangen sein
Ein Blick in die Ordnung dieser Welt

Unstrukturiertes Spielen im Freien ermöglicht es Kindern, ihre Kreativität und ihre Problemlösungsfähigkeiten zu entwickeln.
Foto: Studia72/iStock
Gehen wir in die Natur

Sinneserfahrungen in der Natur wie das Berühren von Gras oder Wasser oder Tierbeobachtungen fördern Neugier und kognitive Entwicklung.
Foto: evgenyatamanenko/iStock
Ein Rückzugsort inmitten des Trubels des Lebens

In der Kindheit begonnene Aktivitäten im Freien können lebenslange Gewohnheiten prägen. Auch viele Erwachsene suchen weiterhin die Natur auf, um sich zu erholen oder zu vergnügen.
Foto: kevajefimija/iStock
„Wenn Verzweiflung für die Welt in mir wächst […] gehe ich und lege mich dorthin, wo der Erpel in seiner Schönheit auf dem Wasser ruht und der große Reiher frisst. Ich trete ein in den Frieden der wilden Natur, die ihr Leben nicht mit der Vorahnung von Gram belastet. Ich trete in die Gegenwart von stillem Wasser. Und ich fühle über mir die tagesblinden Sterne, die mit ihrem Licht warten. Für eine Zeit ruhe ich in der Gnade der Welt und bin frei.“

Inmitten der Natur festigen sich auch Freundschaften. Manchmal halten diese ein Leben lang.
Foto: kieferpix/iStock

Auch die Anzucht – hier von Mangold – wird in der Schule von Birgit Schattling geübt.
Foto: Anja Sokolow/dpa /dpa
Hände in die Erde stecken statt vor dem Bildschirm sitzen
Obstbäume? Alles geht, außer Walnüsse
Ein Boom aus Corona-Zeit
120 Pflanzen auf neun Quadratmetern
„Geranien gehen gar nicht“






































































