Categories
ausland ticker

Erdbeben in Kolumbien: Zahl der Todesopfer steigt auf über 130

Nach dem schweren Erdbeben der Stärke 7,4 am Montag in Kolumbien ist die Zahl der Todesopfer weiter gestiegen.
Wie die Behörden mitteilten, wurden mindestens 132 Todesfälle und über 480 Verletzte bestätigt. Das Beben hatte sich am Montagmorgen um 7:34 Uhr Ortszeit (14:34 Uhr deutscher Zeit) im Westen des Landes ereignet.
Die Erschütterungen waren in einem weiten Umkreis zu spüren und verursachten erhebliche Schäden, insbesondere in der Stadt Pereira, die in der Kaffeeanbauregion des Landes liegt.

In Trümmern eines eingestürzten Gebäudes im Stadtzentrum nach dem Erdbeben am 10. August 2026 in Pereira, Kolumbien mit der Stärke 7,4. Der kolumbianische Präsident Abelardo de la Espriella bestätigte über 100 Todesopfer, nachdem im Süden Kolumbiens Gebäude eingestürzt waren.

Foto: Gabriel Aponte/Getty Images

Alleine in Pereira wurden mindestens 40 Todesopfer gemeldet, und 65 Gebäude stürzten ein. In mehreren dieser Gebäude wurden noch Menschen vermutet, die unter den Trümmern eingeschlossen sein könnten.
Auch in den umliegenden Städten und der Region Valle del Cauca richtete das Beben große Zerstörungen an. In Cali, etwa 160 Kilometer südlich von Pereira, stürzten 32 Gebäude ein.
Der kolumbianische Präsident Abelardo de la Espriella wurde erst am Freitag vereidigt.

Der kolumbianische Präsident Abelardo de la Espriella rief den Notstand aus. Er wurde erst vor vier Tagen vereidigt.

Foto: Sebastian Barros/AP/dpa

Die Flughäfen von Cali, Pereira, Manizales, Quibdó, Armenia, Cartago und Buenaventura stellten ihren Betrieb ein, nachdem sie durch das Erdbeben beschädigt worden waren.
Präsident de la Espriella rief den nationalen Notstand aus und sagte, dass er die Situation persönlich überwachen werde. Er kündigte an, regelmäßig Berichte zur Lage zu veröffentlichen und die internationale Hilfe zu koordinieren. (dts/red)

Leave a Reply

Your email address will not be published.