Tag: Energie
In Kürze:
- Die Bundesnetzagentur hat ihr neues Reformkonzept für die Netzentgelte vorgestellt.
- Es ist eine Neuverteilung von Kosten in Höhe von rund 37 Milliarden Euro pro Jahr – hin zu mehr Kostengerechtigkeit und Anreizen für netzdienliches Verhalten.
- Für Privathaushalte ändert sich kaum etwas.
- Betreiber von Solaranlagen werden jedoch stärker zur Kasse gebeten.
- Bei Großverbrauchern soll es drastische Änderungen wie den Wegfall des heutigen Leistungspreises geben.
Neuverteilung von 37 Milliarden Euro
„Die Systematik der Netzentgelte wird der Energieversorgung der Gegenwart und Zukunft nicht mehr gerecht. Mit einer neuen Netzentgeltsystematik wollen wir die Kosteneffizienz stärken und eine faire Verteilung der Belastungen erreichen.
Was ändert sich für Privatkunden?
Mehrkosten für Betreiber von Solaranlagen
Solaranlagen auf Wohnhäusern speisen ihren Überschussstrom in das öffentliche Stromnetz ein.
Foto: Joe Morris/iStock
Gute Nachrichten für Betreiber von Stromspeichern
Große Änderungen für Großverbraucher

Produktion in einem Betrieb für Maschinen- und Anlagentechnik. Diese Fertigungsstätten gelten meist als Großverbraucher.
Foto: picture alliance/dpa
Sonderbehandlung für Elektrolyseure
Auf den Punkt gebracht:
- Privatkunden: Grund- und Arbeitspreis bleiben bestehen, Deckel für den Grundpreis
- Solaranlagenbetreiber: Höherer Grundpreis, unter 100 Euro Mehrkosten im Jahr, Steckersolaranlagen nicht betroffen
- Speicherbetreiber: Netzentgeltbefreiung für Heimspeicher bleibt bestehen, Kapazitätspreis von 4 bis 7 Euro pro kW pro Jahr geplant, kein Arbeitspreis
- Großverbraucher: Leistungspreis fällt weg, stattdessen ein Kapazitätspreis und ein Preisaufschlag bei höherer Bestellkapazität, Arbeitspreis bleibt, Bundesnetzagentur will mehr Flexibilität fördern, Bandlastprivileg noch bis Ende 2031
- Elektrolyseure: Netzentgelte vorgesehen, keine Arbeitsentgelte
Kritik am dynamischen Konzept
Schutzgebiet statt Braunkohle
Historischer Tag für den Wald
RWE gibt Wald an öffentliche Hand
Die Geschichte des Widerstands

Chronik des Widerstands: Seit der ersten Besetzung im Jahr 2012 und trotz einer polizeilichen Räumung 2018 erstritten Aktivisten den gerichtlichen Rodungsstopp. (Archivbild).
Foto: SASCHA SCHUERMANN/AFP via Getty Images
Windkraft legt stark zu
Weniger Strom aus Kohle, mehr aus Erdgas
Erzeugungskosten sinken
Auch negative Verbraucherpreise möglich
EU erlaubt weitere Strompreisentlastung: Reiche braucht Extra-Milliarde
In Kürze:
- Das Wirtschaftsministerium kann derzeit die Klimawirkung des geplanten Heizungsgesetzes nicht abschätzen.
- Die Grünen Partei stellte dazu eine Kleine Anfrage.
- Die Grünen halten die Gesetzesreform für verfassungswidrig.
Ministerium: Abschätzung erst später möglich
„Eine robuste Abschätzung der Klimawirkung des Gesetzes kann erst nach Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens erfolgen.“
Grüne verweisen auf mögliche Verfassungswidrigkeit
Kostenaufteilung, Bio-Treppe und Grüngasquote
Neue Prioritäten setzen
Wo wird Strom benötigt?
Mehr neue Gaskraftwerke bauen
Ausschreibung 2026 im Plan
Keine pauschale Kritik an der Bundesregierung
Deutscher Erfindergeist ist „nicht tot“
In Kürze
- 700 Millionen US-Dollar für Kohlekraftwerke, Minen und Exportprojekte.
- Regierung erwartet niedrigere Strompreise und den Erhalt von mehr als 14.000 Arbeitsplätzen.
- Umweltverbände kritisieren das Programm und bereiten rechtliche Schritte vor.
14.000 Arbeitsplätze unterstützen – Stromkosten senken

Braunkohle-Abbau.
Foto: FEDERICO GAMBARINI/AFP/Getty Images
Neue Kohlekraftwerke und Exportterminal geplant
Kohle als Frage der nationalen Sicherheit

Kohle-Verladehafen in Powhatan: In Ohio hofft die Kohleindustrie auf Donald Trump.
Foto: Andreas Hoenig/dpa
Energieminister kritisiert Wind- und Solarenergie
Kohleindustrie begrüßt die Maßnahmen
Umweltgruppen kündigen Widerstand an
Putin lobt AfD-Politiker – Gaslieferungen sofort möglich
Russlands Luftabwehr im Fokus
Fahrt mit abgeschalteten Transpondern
Sanktionsumgehung durch illegale Tanker-Umladungen
Einnahmen für den Klima- und Transformationsfonds
Mehr CO2, länger als erlaubt
Vorreiter-Unternehmen fördern
260 Millionen Euro bis 2029
Verbände kritisieren fehlende Vorgaben
Auch Industrie zeigt sich enttäuscht
In Kürze:
- Weltweit entstehen immer mehr und immer größere Rechenzentren.
- Umweltorganisationen kritisieren ihren riesigen Energiehunger und ihre mangelhafte Ökobilanz.
- Die größten geplanten Rechenzentren haben einen Strombedarf von bis zu 9 Gigawatt und nehmen riesige Flächen in Anspruch.
- Auch ihr Wasserbedarf ist vergleichbar mit dem von Städten.
„Greenwashing“ bei der KI-Branche?

KI ist laut Betreibern ein entscheidendes Werkzeug gegen die Klimakrise. Belege für diese Behauptung sind selten, denn Rechenzentren benötigen vielfältige Ressourcen.
Foto: Oselote/iStock
„Die großen sprach- und bildgenerierenden Modelle wie ChatGPT, um die es beim aktuellen KI-Hype vor allem geht, verbrauchen Unmengen an Strom und Wasser, verursachen CO₂-Emissionen in der Höhe ganzer Länder, bringen aber keinerlei positiven Nutzen für die Umwelt.“
Angetrieben durch Gaskraftwerke
Rechenleistung ersetzt Arbeitskraft
KI kontra Mensch: Wasserklau durch Rechenzentrum
Tonnenweise Metalle nötig
Steuergelder für Rechenzentren
Eine Millionen Euro Straße pro Tag: „Das ist unverhältnismäßig“
Ukrainekrieg ist „Sicherheitsrisiko für ganz Europa“
Kerninflation steigt auf 2,5 Prozent
- „Energie“ bei 10,9 Prozent gegenüber 10,8 Prozent im April,
- „Dienstleistungen“ (3,5 Prozent gegenüber 3,0 Prozent im April),
- „Lebensmittel, Alkohol und Tabak“ (2,0 Prozent gegenüber 2,4 Prozent im April).
- „Industriegüter ohne Energie“ (0,9 Prozent gegenüber 0,8 Prozent im April).
In Kürze:
- Ab 1. Juni können Solaranlagenbesitzer ihren Überschussstrom an Nachbarn abgeben.
- Das „Energy Sharing“ stellt eine weitere Vermarktungsmethode dar.
- Es gibt aber Hindernisse wie die noch geringe Verbreitung der dafür nötigen Smart Meter.
- Für Strombezieher ist diese Variante eine Ergänzung, aber kein Ersatz zum bestehenden Stromvertrag.
Überschussmanagement durch „Energy Sharing“
Wie funktioniert das Energy Sharing?
Welche Hindernisse gibt es?
Gebühren fallen weiterhin an
Wer profitiert wie stark davon?
Nur eine Ergänzung
Eine Entlastung für die Netze?
Alle solaren Werkzeuge im Überblick
- Eigenverbrauch: Die Selbstnutzung des Solarstroms bringt laut Sanierungsdienstleister Reduco eine Ersparnis von rund 35 Cent pro kWh – der durchschnittliche Preis des Netzstroms. Dies ist das stärkste wirtschaftliche Werkzeug.
- Batteriespeicher: Wer den Strom bei Überschuss in eine Batterie führt und beispielsweise am Abend, wenn die Sonne nicht oder kaum mehr scheint, den Überschussstrom verbraucht, kann weitere rund 30 Cent pro kWh sparen. Das ergibt sich aus dem Preis des Netzstroms abzüglich der Speicherkosten. Ein Batteriespeicher erweitert somit den Eigenverbrauch.
- Energy Sharing: Hieraus entsteht ein zusätzlicher Erlös von möglicherweise rund 15 Cent pro kWh. Der Anlagenbesitzer gibt den Überschussstrom, den er nicht selbst verbraucht oder speichert, ab.
- Netzeinspeisung: Falls nach Einsatz der genannten Instrumente weiterhin Überschussstrom anfällt, kann dieser für 7,78 Cent pro kWh – bei Anlagen bis 10 kWp – in das öffentliche Stromnetz fließen.
In Kürze:
- Seit 2020 hat der Ausbau der Windkraft die Stromerzeugung nicht signifikant erhöht.
- Das bestätigt nun auch das Leibniz-Institut.
- Ein Bereichsleiter sieht den Grund in der Kannibalisierung durch Solarstrom.
- Auch Abschaltsysteme und Betriebsauflagen bremsen den Windstromertrag.
Bringen 2.600 neue Windräder den erwarteten Ertrag?

In den vergangenen Jahren entstanden zahlreiche neue große Windkraftanlagen in Deutschland.
Foto: J-Picture/iStock
Kannibalisierung durch Photovoltaik
Zunehmend windschwache Standorte
Abschaltvorgaben und Energieerhaltungssatz




































































