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Sturzflut-Katastrophe im Himalaya: Rettung weiterer Überlebender schürt Hoffnungen

Die Rettung weiterer Überlebender anderthalb Wochen nach der gigantischen Sturzflut in Nepal hat den unermüdlichen Bergungsarbeiten neuen Auftrieb verliehen. Am Wochenende wurde ein chinesischer Staatsbürger aus einem Tunnel gerettet sowie eine Frau lebend aus einem schlammverschütteten Haus geholt.
Ministerpräsident Balendra Shah sagte, die Rettung der Frau habe „der ganzen Nation Hoffnung gegeben“. Die Gesamtzahl der Todesopfer der Katastrophe im nepalesisch-tibetischen Grenzgebiet stieg unterdessen um weitere zwölf Opfer auf 1384.
Im offiziell zu China gehörenden Tibet stieg die Zahl der Todesopfer von 31 auf 43, wie die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua am Sonntag meldete.
In Nepal wurden nach Angaben der dortigen Katastrophenschutzbehörde bis zum Sonntag 1341 Leichname geborgen. Mehr als 5500 Menschen wurden noch vermisst, 4996 auf nepalesischer und 519 auf tibetischer Seite der Grenze. Unter den Vermissten sind auch zahlreiche ausländische Touristen und Pilger.
Der am Samstag in Nepal gerettete Chinese wurde 225 Meter innerhalb eines Tunnels gefunden, wie die Armee des Himalaya-Staats mitteilte. Der Tunnel gehört zur Wasserkraftanlage Upper Trishuli-1 im Distrikt Rasuwa.
Der Mann verließ offenbar bei Bewusstsein und mit schlammbedeckten Händen den Tunnel, wobei er von zwei Soldaten gestützt wurde, wie von der Armee im Onlinedienst Facebook veröffentlichte Fotos zeigten. „Sein Gesundheitszustand wird im Augenblick untersucht und weitere Such- und Rettungsarbeiten dauern an“, erklärte die Armee.
Bereits am Freitag waren zwei Arbeiter aus einem Tunnel des Wasserkraftwerks Trishuli-3A gerettet worden. Die Rettungsarbeiten gingen auch dort weiter. Die beiden Männer wurden Berichten zufolge in einem Krankenhaus der Hauptstadt Kathmandu gebracht und waren in stabilem Zustand.
Seit der Sturzflut werden hunderte Arbeiter vermisst, die in Wasserkraftwerken oder auf Baustellen für neue Staudämme gearbeitet hatten. Nepals Regierung war zunächst davon ausgegangen, dass mehr als hundert von ihnen in den verschütteten Tunneln überlebt haben könnten.
Bis zu dem Erfolg am Freitag waren aus den Tunneln aber keine Überlebenden geborgen worden. Mindestens zwölf Wasserkraftwerke waren bei der Sturzflut zerstört worden.
Die Rettungsarbeiten werden von Fachleuten aus Indien, China, Australien und Südkorea unterstützt. Laut dem nepalesischen Energieministerium wollten die Bergungskräfte von der Schweiz gelieferte Drohnen einsetzen, die bei Sucheinsätzen in dunklen, engen und gefährlichen Tunneln helfen können.
Die am Samstag ebenfalls lebend geborgene Frau wurde in einem Haus gefunden, das weitgehend von Schlammmassen bedeckt war, wie auf einem von der Armee verbreiteten Video zu sehen war. Rettungskräfte der Polizei reichten der 64-jährigen demnach Wasser zu trinken, bevor sie sie aus dem Haus holten.
Ein Polizei-Team habe die Frau gefunden, als die Beamten die Gegend im Bezirk Nuwakot durchsucht hätten, sagte ein leitender Polizist der Nachrichtenagentur AFP. Sie sei zur Behandlung nach Kathmandu geflogen worden.
Die Rettungskräfte greifen auch auf Drohnen zurück, um Medikamente, Lebensmittel und andere Hilfsmittel in höher gelegene Regionen zu bringen – und um Leichen abzutransportieren.
Weil die Leichenhallen überfüllt sind, wurden nach Polizeiangaben vom Samstag inzwischen schon 1300 Tote in Massengräbern beigesetzt, nachdem ihnen DNA-Proben für ihre spätere Identifizierung entnommen worden waren. Nur etwa hundert der Todesopfer in Nepal wurden identifiziert und an ihre Familien übergeben.
Den tausenden obdachlos gewordenen Menschen sicherte Nepals Regierungschef Shah „sichere und bequeme“ Unterkünfte zu. „Wir wissen, dass es nicht einfach für Sie ist“, erklärte er am Freitag in Onlinenetzwerken an die Adresse jener, die derzeit in Notunterkünften leben.
Am Montag soll in Nepal ein nationaler Trauertag abgehalten werden, am 13. Tag nach der Katastrophe. Die 13 Tage entsprechen in der hinduistischen Tradition der Trauerperiode für Verstorbene.
Bei der Sturzflut am 26. August waren im Grenzgebiet zwischen Nepal und der autonomen Region Tibet in China ganze Ortschaften zerstört worden. Auch wurden Brücken, Straßen und andere Infrastruktur vernichtet. Der nepalesische Außenminister Shisir Khanal bezeichnete die Katastrophe als „Himalaya-Tsunami“.
Ursache war nach Einschätzung von Fachleuten ein Gletscherabbruch am mehr als 7000 Meter hohen Berg Langtang Lirung in Nepal. Die Gletscher im Himalaya schmelzen wegen des Klimawandels schneller als je zuvor. Schmelzende Gletscher können Berghänge destabilisieren und das Risiko von Erdrutschen erhöhen.(afp/red)
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02.09.2026 | Niedersachsen: Werden um jeden VW-Standort kämpfen | Junge Menschen wünschen sich weniger Kinder

HEUTE13:25 Uhr

Schüsse auf Gewerbehof in Hamburg – zwei Tote und ein Schwerverletzter

Bei Schüssen auf einem Gewerbehof in St. Pauli in der Nähe der Hamburger Messehallen sind am Dienstagabend zwei Männer gestorben. Ein 48-Jähriger wurde schwer verletzt. Ermittler gehen davon aus, dass Täter und Opfer sich kannten. Das LKA Organisierte Kriminalität sowie die Mordkommission ermitteln. Einen Zusammenhang mit einem Handgranate auf ein Betriebsgelände wird geprüft.
Der Einsatzort wurde weiträumig abgesperrt.

Der Einsatzort wurde weiträumig abgesperrt.

Foto: Bodo Marks/dpa

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HEUTE13:19 Uhr

Niedersachsen: Werden um jeden VW-Standort kämpfen

Niedersachsens Landesregierung will sich für den Erhalt aller deutschen Standorte einsetzen und bundesweit um jeden Standort kämpfen. Die VW-Werke in Emden, Hannover und Zwickau sowie das Audi-Werk Neckarsulm stehen auf der Kippe, da es für sie laut Konzernchef Oliver Blume noch „keine wettbewerbsfähige Belegung für die 2030er Jahre“ gibt.
Bei Volkswagen Zwickau werden ausschließlich Elektro-Autos produziert - auch für die Marken Audi und Cupra. (Archivbild)

Bei Volkswagen Zwickau werden ausschließlich Elektro-Autos produziert – auch für die Marken Audi und Cupra. (Archivbild)

Foto: Hendrik Schmidt/dpa

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HEUTE13:12 Uhr

Taktisches Manöver? Hugo Boss beendet Aktienrückkauf

Der Modekonzern Hugo Boss stoppt das erst vor wenigen Tagen gestartete Aktienrückkaufprogramm. Grund sei die Ankündigung der an einer Übernahme arbeitenden britischen Frasers Group auf über 50 Prozent. Sie hält bereits 47,89 Prozent. Boss kaufte bislang Aktien für knapp fünf Millionen Euro zurück.

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HEUTE13:07 Uhr

Ausbildungssuche abgebrochen: Behörde kann Kindergeld von Mutter zurückverlangen

Bricht ein volljähriges Kind die Suche nach einem Studien- oder Ausbildungsplatz ab, ohne dies der Mutter zu sagen, kann die Familienkasse laut einem Urteil aus Baden-Württemberg das Kindergeld zurückfordern. Der Rückforderungsbetrag von 4.345 Euro kann aufgerechnet werden. (Az.: 13 K 1645/24)

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HEUTE12:28 Uhr

Tarifeinigung bei Norddeutschem Rundfunk: Mehr Geld in drei Stufen bis 2028

Gewerkschaften und NDR haben sich auf einen Tarifabschluss für die etwa 3.400 Beschäftigten des Senders geeinigt. Gehälter und Honorare steigen während der 35-monatigen Laufzeit von 2026 bis 2028 in drei Stufen um insgesamt 5,73 Prozent. Der Abschluss gilt für Festangestellte, arbeitnehmerähnliche freie Mitarbeiter sowie Auszubildende.

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HEUTE11:33 Uhr

Verband: So viele Vereine in Deutschland wie noch nie

Im März waren in Deutschland 628.992 Vereine eingetragen – ein neuer Rekord. 2024 kamen laut Stifterverband 13.534 Vereine hinzu. Regional ist das Wachstum unterschiedlich, Berlin wächst am stärksten, gefolgt von Baden-Württemberg und Bayern. Mit 10,6 Vereinen pro tausend Einwohnern gibt es im Saarland die höchste Vereinsdichte. Ein großer Teil der Neugründungen entfällt auf Fördervereine wie für Schulen oder Freiwillige Feuerwehren.

First Responder der Freiwilligen Feuerwehr Hohenschäftlarn üben die Versorgung eines Patienten in einem verunglückten Fahrzeug.

Foto: Stephan Jansen/dpa

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HEUTE11:27 Uhr

ING-Chef: In Deutschland weiterhin kostenloses Girokonto

Die niederländische Großbank ING ist dabei, in allen ihren Märkten eine einheitliche Girokonto-Struktur mit jeweils vier unterschiedlichen Modellen einzuführen. Bei der ING Deutschland ist das Girokonto nach den aktuellen Konditionen kostenlos, wenn monatlich mindestens 1.000 Euro dort eingehen oder der Kontoinhaber unter 28 Jahre alt ist. Sonst verlangt die Direktbank 4,90 Euro Gebühren pro Monat.

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HEUTE11:14 Uhr

Auch wegen Zukunftssorgen: Junge Menschen wünschen sich weniger Kinder

Laut dem Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung in Wiesbaden wünschen sich Frauen zwischen 18 und 39 Jahren im Schnitt rund 1,7 Kinder, Männer etwa 1,6 Kinder. Das sind weniger als in den vorherigen Jahren. Als Gründe gelten die „vielfältigen Krisenerfahrungen der vergangenen Jahre“ und die Sorge vor Kriegen. Familienplanung wird häufig aufgeschoben, die Lebensbedingungen kritisch gesehen.

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HEUTE11:02 Uhr

DIW-Forscher heben Wachstumsprognose an

Angesichts eines unerwartet kräftigen Außenhandels rechnet das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) mit einem deutlich robusteren Wachstum als bislang angenommen. Demnach wird für 2026 nun ein Wachstum von 1,2 Prozent prognostiziert – noch im Juni hatte das Institut seine Vorhersage auf 0,5 Prozent heruntergeschraubt.

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HEUTE10:56 Uhr

40 E-Scooter im Fluss entdeckt – Polizei ermittelt

Gleich 40 E-Scooter sind in Bremen aus einem kleinen Nebenfluss der Wümme geborgen worden. Die Fahrzeuge von verschiedenen Leihfirmen lagen teilweise wohl schon Monate oder Jahre in dem Gewässer. Die Polizei ermittelt in dem Fall nun wegen Sachbeschädigung und Diebstahl.

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HEUTE10:44 Uhr

Krankenkasse: Deutlicher Anstieg bei Hautkrebspatienten

Laut einer Analyse der Krankenkasse KKH erhöhte sich von 2014 bis 2024 die Zahl der Behandlungen wegen der Diagnose schwarzer Hautkrebs um 28 Prozent. Die Zahl der Betroffenen mit dem weniger gefährlichen weißen Hautkrebs stieg um 45 Prozent an.
HEUTE10:00 Uhr

Frachtschiff mit zehn Crew-Mitgliedern vor Küste der Türkei gesunken

Laut der türkischen Schifffahrtsbehörde kollidierten in der Nacht gegen 3:15 Uhr ein Frachtschiff mit gewalztem Blech und ein Chemietanker im Marmarameer südwestlich von Istanbul. Das Frachtschiff, die „Tugberk Imamoglu“, sank binnen 11 Minuten. Die zehnköpfige türkische Crew wird vermisst. 14 Suchmannschaften, ein Hubschrauber und andere suchen nach dem Frachter; es wurden Wrackteile und ein leeres Rettungsboot gefunden. Der Chemietanker „Alsu“ blieb offenbar unbeschädigt.

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HEUTE9:50 Uhr

Kuwait: Brand in Wohngebäude durch iranische Drohne unter Kontrolle

Teheran hat eigenen Angaben zufolge militärische Ziele in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Kuwait, Bahrain und weiteren Staaten in der Region angegriffen. Kuwait meldet, dass durch einen iranischen Drohnenangriff ein Brand in einem Wohngebäude im Gebiet der Hauptstadt ausgebrochen sei. Laut einem Feuerwehrsprecher ist der Brand unter Kontrolle, Opfer gab es demnach nicht.
Der Iran holt zu Vergeltungsschlägen aus. (Archivbild)

Der Iran holt zu Vergeltungsschlägen aus. (Archivbild)

Foto: Sepahnews/ZUMA Press Wire/dpa

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HEUTE9:48 Uhr

Verbände und Unternehmen warnen vor Kürzungen von Geldern für Schienenverkehr

Verbände und Unternehmen warnen gemeinsam vor möglichen Kürzungen im Bundeshaushalt bei der Finanzierung des Schienenverkehrs: „Ausgerechnet die Mittel für Sanierung und Ausbau des Schienennetzes“ sollen um 1,3 Milliarden Euro verringert werden. Mehr als 90 Schienenprojekte stünden vor dem Aus. Trotz Sondervermögen seien rund 30 Vorhaben nicht ausfinanziert.

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HEUTE9:25 Uhr

Nach Sturzflut: Zahl der Toten in Nepal steigt auf 1.127

Eine Woche nach der Sturzflut im Himalaya ist die Zahl der Todesopfer in Nepal auf 1.127 gestiegen. China sprach von 16 Opfern auf der tibetischen Seite. Das ganze Ausmaß der Katastrophe war weiterhin unklar. Die Zahl der Vermissten in Nepal wurde mit mehr als 4.600 Menschen beziffert. Geborgene sterbliche Überreste können meist jedoch nur noch per DNA-Analyse identifiziert werden.

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HEUTE8:33 Uhr

Klingbeil kann am Mittag zurück nach Deutschland fliegen

Luftwaffe und Lufthansa-Technik geben grünes Licht für einen Rückflug des wegen eines Schadens an seinem Regierungsflieger in den USA festsitzenden Bundesfinanzministers Lars Klingbeil. An einer Tür sei vor dem Abflug beim „Walkaround“ ein Strukturschaden an der Tür festgestellt worden, der überprüft werden musste. Laut Verteidigungsministeriums habe wahrscheinlich eine Fahrgasttreppe den Schaden verursacht.

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HEUTE8:26 Uhr

Zahl der Ebola-Toten im Kongo auf über 3.000 gestiegen

In der Demokratischen Republik Kongo sind bereits 3.007 Menschen an Ebola gestorben. Die Gesundheitsbehörden bestätigen insgesamt 6.186 Ebola-Fälle, 830 Menschen werden behandelt oder sind in Isolation, 1.409 Patienten gelten als genesen. Die Sterbefallquote beträgt 48,6 Prozent. Betroffen sind sechs Provinzen, einige Krankheitsfälle wurden nach Uganda eingeschleppt.
Schon mehr als 3.000 Menschen sind im Kongo an Ebola gestorben. (Archivbild)

Schon mehr als 3.000 Menschen sind im Kongo an Ebola gestorben. (Archivbild)

Foto: -/XinHua/dpa

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HEUTE8:11 Uhr

Schulze räumt Fehler im Wahlkampf gegen AfD ein

Sachsen-Anhalts CDU-Spitzenkandidat Sven Schulze sieht Versäumnisse und Fehleinschätzungen seiner Partei im Wahlkampf gegen die AfD – sie hätten die AfD und ihren emotionalisierenden Wahlkampf „ein bisschen unterschätzt“. Das sagte Schulze im Tagesspiegel-Podcast „Im Osten“. „Die CDU muss wieder stärker auf den Marktplätzen und bei den Menschen sein.“ Sie habe Themen gemieden, die nicht zu den „Kernkompetenzen“ der Partei gehörten.

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HEUTE7:15 Uhr

Iran verstärkt Vergeltungsangriffe auf US-Ziele in Ländern der Region

Der Iran attackiert erneut mit Drohnen und Raketen US-Ziele in Jordanien, Kuwait, Bahrain und im Irak. Kuwaits Armee teilte mit, dass ihre Luftabwehr derzeit „auf feindliche Raketen- und Drohnenangriffe“ reagiere. Die jordanische Armee fing 13 ballistische Raketen des Iran ab. Die US-Streitkräfte griffen zuvor Ziele im Iran Luftabwehrstellungen, Radarsysteme, Einrichtungen zum Minenlegen sowie Kommunikationsanlagen an. Am Dienstagabend erklärte das US-Militär seine jüngste Angriffswelle für beendet.

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HEUTE6:49 Uhr

G20-Finanzminister beenden Gipfeltreffen in USA mit gemeinsamer Erklärung

Die Finanzminister der G20-Staaten forderten in einer gemeinsamen Abschlusserklärung in Asheville „die freie, sichere und berechenbare Schifffahrt durch die Straße von Hormus“. China erhob Einwände gegen diese Textpassage, was in der Erklärung vermerkt wurde. Zudem verlangten sie die Beilegung von Kriegen und Konflikten.

(l-r) US-Finanzminister Scott Bessent und der Vorsitzende der US-Notenbank Kevin Warsh sind auf einem Fernsehbildschirm zu sehen, während sie am 31. August 2026 auf dem Treffen der Finanzminister und Zentralbankpräsidenten der G20 in Asheville, North Carolina, sprechen.

Foto: Allison Joyce/AFP via Getty Images

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HEUTE6:35 Uhr

Forsa: SPD holt in Mecklenburg-Vorpommern auf – AfD mit 37 Prozent unverändert vorn

In der aktuellen Forsa-Umfrage in Mecklenburg-Vorpommern liegt die AfD mit 37 Prozent weiter unverändert vorn. Die SPD legte um 5 Prozentpunkte zu und erreicht nun 28 Prozent. Danach folgt die Linkspartei mit 11 Prozent vor der CDU mit 10 Prozent (-3). Die Grünen werden bei 5 Prozent gesehen, das BSW bei 4. Wahl ist am 20. September, seit 2021 führt Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) eine Koalition mit den Linken

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HEUTE6:22 Uhr

Patientenschützer für Zusammenlegung der Pflegeversicherungen

Der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, fordert gegen die Finanzprobleme der Pflegekassen die Zusammenlegung von gesetzlicher und privater Pflegeversicherung. Beide Versicherungen hätten die gleichen Leistungen. Die Rücklagen bei der privaten Pflegeversicherung mit über 40 Milliarden Euro könnten der sozialen Pflegeversicherung 15 Jahre Luft verschaffen. Bund und Länder seien für die Schieflage der Pflegeversicherung mitverantwortlich.

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HEUTE5:36 Uhr

Schaden am Regierungsflieger: Klingbeil in USA gestrandet

Finanzminister Lars Klingbeil sitzt wegen eines technischen Problems an seinem Regierungsflieger in den USA fest. Der Vizekanzler musste die Nacht im Hotel verbringen. Damit wird er die heutige Kabinettsitzung in Berlin verpassen, bei der sein Steuergesetz auf den Weg gebracht werden soll. Klingbeil hatte am Treffen der G20-Finanzminister in Asheville im Bundesstaat North Carolina teilgenommen. Im Anschluss besuchte er ein BMW-Werk in Spartanburg in South Carolina.

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HEUTE5:16 Uhr

Sardinen in Lebensmittelgeschäften teilweise knapp

Discounter Aldi Nord, Rewe, Lidl und Kaufland räumen Engpässe bei Sardinen ein. Die Knappheit entsteht durch den Rückgang der für den europäischen Markt wichtigsten Sardinenfischerei vor den Küsten von Marokko und der Westsahara. Exporte wurden stark eingeschränkt oder ausgesetzt. Die Fangmengen vor Spanien und Portugal reichen nicht aus, um die Lücken zu schließen.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen

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02.09.2026 | Klingbeil in USA gestrandet | Hautkrebs nimmt zu | Junge Menschen wünschen sich weniger Kinder

HEUTE11:33 Uhr

Verband: So viele Vereine in Deutschland wie noch nie

Im März waren in Deutschland 628.992 Vereine eingetragen – ein neuer Rekord. 2024 kamen laut Stifterverband 13.534 Vereine hinzu. Regional ist das Wachstum unterschiedlich, Berlin wächst am stärksten, gefolgt von Baden-Württemberg und Bayern. Mit 10,6 Vereinen pro tausend Einwohnern gibt es im Saarland die höchste Vereinsdichte. Ein großer Teil der Neugründungen entfällt auf Fördervereine wie für Schulen oder Freiwillige Feuerwehren.

First Responder der Freiwilligen Feuerwehr Hohenschäftlarn üben die Versorgung eines Patienten in einem verunglückten Fahrzeug.

Foto: Stephan Jansen/dpa

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HEUTE11:27 Uhr

ING-Chef: In Deutschland weiterhin kostenloses Girokonto

Die niederländische Großbank ING ist dabei, in allen ihren Märkten eine einheitliche Girokonto-Struktur mit jeweils vier unterschiedlichen Modellen einzuführen. Bei der ING Deutschland ist das Girokonto nach den aktuellen Konditionen kostenlos, wenn monatlich mindestens 1.000 Euro dort eingehen oder der Kontoinhaber unter 28 Jahre alt ist. Sonst verlangt die Direktbank 4,90 Euro Gebühren pro Monat.

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HEUTE11:14 Uhr

Auch wegen Zukunftssorgen: Junge Menschen wünschen sich weniger Kinder

Laut dem Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung in Wiesbaden wünschen sich Frauen zwischen 18 und 39 Jahren im Schnitt rund 1,7 Kinder, Männer etwa 1,6 Kinder. Das sind weniger als in den vorherigen Jahren. Als Gründe gelten die „vielfältigen Krisenerfahrungen der vergangenen Jahre“ und die Sorge vor Kriegen. Familienplanung wird häufig aufgeschoben, die Lebensbedingungen kritisch gesehen.

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HEUTE11:02 Uhr

DIW-Forscher heben Wachstumsprognose an

Angesichts eines unerwartet kräftigen Außenhandels rechnet das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) mit einem deutlich robusteren Wachstum als bislang angenommen. Demnach wird für 2026 nun ein Wachstum von 1,2 Prozent prognostiziert – noch im Juni hatte das Institut seine Vorhersage auf 0,5 Prozent heruntergeschraubt.

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HEUTE10:56 Uhr

40 E-Scooter im Fluss entdeckt – Polizei ermittelt

Gleich 40 E-Scooter sind in Bremen aus einem kleinen Nebenfluss der Wümme geborgen worden. Die Fahrzeuge von verschiedenen Leihfirmen lagen teilweise wohl schon Monate oder Jahre in dem Gewässer. Die Polizei ermittelt in dem Fall nun wegen Sachbeschädigung und Diebstahl.

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HEUTE10:44 Uhr

Krankenkasse: Deutlicher Anstieg bei Hautkrebspatienten

Laut einer Analyse der Krankenkasse KKH erhöhte sich von 2014 bis 2024 die Zahl der Behandlungen wegen der Diagnose schwarzer Hautkrebs um 28 Prozent. Die Zahl der Betroffenen mit dem weniger gefährlichen weißen Hautkrebs stieg um 45 Prozent an.
HEUTE10:00 Uhr

Frachtschiff mit zehn Crew-Mitgliedern vor Küste der Türkei gesunken

Laut der türkischen Schifffahrtsbehörde kollidierten in der Nacht gegen 3:15 Uhr ein Frachtschiff mit gewalztem Blech und ein Chemietanker im Marmarameer südwestlich von Istanbul. Das Frachtschiff, die „Tugberk Imamoglu“, sank binnen 11 Minuten. Die zehnköpfige türkische Crew wird vermisst. 14 Suchmannschaften, ein Hubschrauber und andere suchen nach dem Frachter; es wurden Wrackteile und ein leeres Rettungsboot gefunden. Der Chemietanker „Alsu“ blieb offenbar unbeschädigt.

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HEUTE9:50 Uhr

Kuwait: Brand in Wohngebäude durch iranische Drohne unter Kontrolle

Teheran hat eigenen Angaben zufolge militärische Ziele in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Kuwait, Bahrain und weiteren Staaten in der Region angegriffen. Kuwait meldet, dass durch einen iranischen Drohnenangriff ein Brand in einem Wohngebäude im Gebiet der Hauptstadt ausgebrochen sei. Laut einem Feuerwehrsprecher ist der Brand unter Kontrolle, Opfer gab es demnach nicht.
Der Iran holt zu Vergeltungsschlägen aus. (Archivbild)

Der Iran holt zu Vergeltungsschlägen aus. (Archivbild)

Foto: Sepahnews/ZUMA Press Wire/dpa

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HEUTE9:48 Uhr

Verbände und Unternehmen warnen vor Kürzungen von Geldern für Schienenverkehr

Verbände und Unternehmen warnen gemeinsam vor möglichen Kürzungen im Bundeshaushalt bei der Finanzierung des Schienenverkehrs: „Ausgerechnet die Mittel für Sanierung und Ausbau des Schienennetzes“ sollen um 1,3 Milliarden Euro verringert werden. Mehr als 90 Schienenprojekte stünden vor dem Aus. Trotz Sondervermögen seien rund 30 Vorhaben nicht ausfinanziert.

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HEUTE9:25 Uhr

Nach Sturzflut: Zahl der Toten in Nepal steigt auf 1.127

Eine Woche nach der Sturzflut im Himalaya ist die Zahl der Todesopfer in Nepal auf 1.127 gestiegen. China sprach von 16 Opfern auf der tibetischen Seite. Das ganze Ausmaß der Katastrophe war weiterhin unklar. Die Zahl der Vermissten in Nepal wurde mit mehr als 4.600 Menschen beziffert. Geborgene sterbliche Überreste können meist jedoch nur noch per DNA-Analyse identifiziert werden.

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Klingbeil kann am Mittag zurück nach Deutschland fliegen

Luftwaffe und Lufthansa-Technik geben grünes Licht für einen Rückflug des wegen eines Schadens an seinem Regierungsflieger in den USA festsitzenden Bundesfinanzministers Lars Klingbeil. An einer Tür sei vor dem Abflug beim „Walkaround“ ein Strukturschaden an der Tür festgestellt worden, der überprüft werden musste. Laut Verteidigungsministeriums habe wahrscheinlich eine Fahrgasttreppe den Schaden verursacht.

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Zahl der Ebola-Toten im Kongo auf über 3.000 gestiegen

In der Demokratischen Republik Kongo sind bereits 3.007 Menschen an Ebola gestorben. Die Gesundheitsbehörden bestätigen insgesamt 6.186 Ebola-Fälle, 830 Menschen werden behandelt oder sind in Isolation, 1.409 Patienten gelten als genesen. Die Sterbefallquote beträgt 48,6 Prozent. Betroffen sind sechs Provinzen, einige Krankheitsfälle wurden nach Uganda eingeschleppt.
Schon mehr als 3.000 Menschen sind im Kongo an Ebola gestorben. (Archivbild)

Schon mehr als 3.000 Menschen sind im Kongo an Ebola gestorben. (Archivbild)

Foto: -/XinHua/dpa

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HEUTE8:11 Uhr

Schulze räumt Fehler im Wahlkampf gegen AfD ein

Sachsen-Anhalts CDU-Spitzenkandidat Sven Schulze sieht Versäumnisse und Fehleinschätzungen seiner Partei im Wahlkampf gegen die AfD – sie hätten die AfD und ihren emotionalisierenden Wahlkampf „ein bisschen unterschätzt“. Das sagte Schulze im Tagesspiegel-Podcast „Im Osten“. „Die CDU muss wieder stärker auf den Marktplätzen und bei den Menschen sein.“ Sie habe Themen gemieden, die nicht zu den „Kernkompetenzen“ der Partei gehörten.

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HEUTE7:15 Uhr

Iran verstärkt Vergeltungsangriffe auf US-Ziele in Ländern der Region

Der Iran attackiert erneut mit Drohnen und Raketen US-Ziele in Jordanien, Kuwait, Bahrain und im Irak. Kuwaits Armee teilte mit, dass ihre Luftabwehr derzeit „auf feindliche Raketen- und Drohnenangriffe“ reagiere. Die jordanische Armee fing 13 ballistische Raketen des Iran ab. Die US-Streitkräfte griffen zuvor Ziele im Iran Luftabwehrstellungen, Radarsysteme, Einrichtungen zum Minenlegen sowie Kommunikationsanlagen an. Am Dienstagabend erklärte das US-Militär seine jüngste Angriffswelle für beendet.

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HEUTE6:49 Uhr

G20-Finanzminister beenden Gipfeltreffen in USA mit gemeinsamer Erklärung

Die Finanzminister der G20-Staaten forderten in einer gemeinsamen Abschlusserklärung in Asheville „die freie, sichere und berechenbare Schifffahrt durch die Straße von Hormus“. China erhob Einwände gegen diese Textpassage, was in der Erklärung vermerkt wurde. Zudem verlangten sie die Beilegung von Kriegen und Konflikten.

(l-r) US-Finanzminister Scott Bessent und der Vorsitzende der US-Notenbank Kevin Warsh sind auf einem Fernsehbildschirm zu sehen, während sie am 31. August 2026 auf dem Treffen der Finanzminister und Zentralbankpräsidenten der G20 in Asheville, North Carolina, sprechen.

Foto: Allison Joyce/AFP via Getty Images

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HEUTE6:35 Uhr

Forsa: SPD holt in Mecklenburg-Vorpommern auf – AfD mit 37 Prozent unverändert vorn

In der aktuellen Forsa-Umfrage in Mecklenburg-Vorpommern liegt die AfD mit 37 Prozent weiter unverändert vorn. Die SPD legte um 5 Prozentpunkte zu und erreicht nun 28 Prozent. Danach folgt die Linkspartei mit 11 Prozent vor der CDU mit 10 Prozent (-3). Die Grünen werden bei 5 Prozent gesehen, das BSW bei 4. Wahl ist am 20. September, seit 2021 führt Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) eine Koalition mit den Linken

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HEUTE6:22 Uhr

Patientenschützer für Zusammenlegung der Pflegeversicherungen

Der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, fordert gegen die Finanzprobleme der Pflegekassen die Zusammenlegung von gesetzlicher und privater Pflegeversicherung. Beide Versicherungen hätten die gleichen Leistungen. Die Rücklagen bei der privaten Pflegeversicherung mit über 40 Milliarden Euro könnten der sozialen Pflegeversicherung 15 Jahre Luft verschaffen. Bund und Länder seien für die Schieflage der Pflegeversicherung mitverantwortlich.

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HEUTE5:36 Uhr

Schaden am Regierungsflieger: Klingbeil in USA gestrandet

Finanzminister Lars Klingbeil sitzt wegen eines technischen Problems an seinem Regierungsflieger in den USA fest. Der Vizekanzler musste die Nacht im Hotel verbringen. Damit wird er die heutige Kabinettsitzung in Berlin verpassen, bei der sein Steuergesetz auf den Weg gebracht werden soll. Klingbeil hatte am Treffen der G20-Finanzminister in Asheville im Bundesstaat North Carolina teilgenommen. Im Anschluss besuchte er ein BMW-Werk in Spartanburg in South Carolina.

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HEUTE5:16 Uhr

Sardinen in Lebensmittelgeschäften teilweise knapp

Discounter Aldi Nord, Rewe, Lidl und Kaufland räumen Engpässe bei Sardinen ein. Die Knappheit entsteht durch den Rückgang der für den europäischen Markt wichtigsten Sardinenfischerei vor den Küsten von Marokko und der Westsahara. Exporte wurden stark eingeschränkt oder ausgesetzt. Die Fangmengen vor Spanien und Portugal reichen nicht aus, um die Lücken zu schließen.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen

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02.09.2026 | Schaden am Regierungsflieger: Klingbeil in USA gestrandet | Schulze räumt Fehler im Wahlkampf gegen AfD ein

HEUTE10:00 Uhr

Frachtschiff mit zehn Crew-Mitgliedern vor Küste der Türkei gesunken

Laut der türkischen Schifffahrtsbehörde kollidierten in der Nacht gegen 3:15 Uhr ein Frachtschiff mit gewalztem Blech und ein Chemietanker im Marmarameer südwestlich von Istanbul. Das Frachtschiff, die „Tugberk Imamoglu“, scheint gesunken zu sein. 14 Suchmannschaften, ein Hubschrauber und andere suchen nach dem Frachter; zunächst wurde nur ein leeres Rettungsboot gefunden. Der Chemietanker „Alsu“ blieb offenbar unbeschädigt.

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HEUTE9:50 Uhr

Kuwait: Brand in Wohngebäude durch iranische Drohne unter Kontrolle

Teheran hat eigenen Angaben zufolge militärische Ziele in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Kuwait, Bahrain und weiteren Staaten in der Region angegriffen. Kuwait meldet, dass durch einen iranischen Drohnenangriff ein Brand in einem Wohngebäude im Gebiet der Hauptstadt ausgebrochen sei. Laut einem Feuerwehrsprecher ist der Brand unter Kontrolle, Opfer gab es demnach nicht.
Der Iran holt zu Vergeltungsschlägen aus. (Archivbild)

Der Iran holt zu Vergeltungsschlägen aus. (Archivbild)

Foto: Sepahnews/ZUMA Press Wire/dpa

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HEUTE9:48 Uhr

Verbände und Unternehmen warnen vor Kürzungen von Geldern für Schienenverkehr

Verbände und Unternehmen warnen gemeinsam vor möglichen Kürzungen im Bundeshaushalt bei der Finanzierung des Schienenverkehrs: „Ausgerechnet die Mittel für Sanierung und Ausbau des Schienennetzes“ sollen um 1,3 Milliarden Euro verringert werden. Mehr als 90 Schienenprojekte stünden vor dem Aus. Trotz Sondervermögen seien rund 30 Vorhaben nicht ausfinanziert.

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Nach Sturzflut: Zahl der Toten in Nepal steigt auf 1.127

Eine Woche nach der Sturzflut im Himalaya ist die Zahl der Todesopfer in Nepal auf 1.127 gestiegen. China sprach von 16 Opfern auf der tibetischen Seite. Das ganze Ausmaß der Katastrophe war weiterhin unklar. Die Zahl der Vermissten in Nepal wurde mit mehr als 4.600 Menschen beziffert. Geborgene sterbliche Überreste können meist jedoch nur noch per DNA-Analyse identifiziert werden.

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Klingbeil kann am Mittag zurück nach Deutschland fliegen

Luftwaffe und Lufthansa-Technik geben grünes Licht für einen Rückflug des wegen eines Schadens an seinem Regierungsflieger in den USA festsitzenden Bundesfinanzministers Lars Klingbeil. An einer Tür sei vor dem Abflug beim „Walkaround“ ein Strukturschaden an der Tür festgestellt worden, der überprüft werden musste. Laut Verteidigungsministeriums habe wahrscheinlich eine Fahrgasttreppe den Schaden verursacht.

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Zahl der Ebola-Toten im Kongo auf über 3.000 gestiegen

In der Demokratischen Republik Kongo sind bereits 3.007 Menschen an Ebola gestorben. Die Gesundheitsbehörden bestätigen insgesamt 6.186 Ebola-Fälle, 830 Menschen werden behandelt oder sind in Isolation, 1.409 Patienten gelten als genesen. Die Sterbefallquote beträgt 48,6 Prozent. Betroffen sind sechs Provinzen, einige Krankheitsfälle wurden nach Uganda eingeschleppt.
Schon mehr als 3.000 Menschen sind im Kongo an Ebola gestorben. (Archivbild)

Schon mehr als 3.000 Menschen sind im Kongo an Ebola gestorben. (Archivbild)

Foto: -/XinHua/dpa

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Schulze räumt Fehler im Wahlkampf gegen AfD ein

Sachsen-Anhalts CDU-Spitzenkandidat Sven Schulze sieht Versäumnisse und Fehleinschätzungen seiner Partei im Wahlkampf gegen die AfD – sie hätten die AfD und ihren emotionalisierenden Wahlkampf „ein bisschen unterschätzt“. Das sagte Schulze im Tagesspiegel-Podcast „Im Osten“. „Die CDU muss wieder stärker auf den Marktplätzen und bei den Menschen sein.“ Sie habe Themen gemieden, die nicht zu den „Kernkompetenzen“ der Partei gehörten.

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HEUTE7:15 Uhr

Iran verstärkt Vergeltungsangriffe auf US-Ziele in Ländern der Region

Der Iran attackiert erneut mit Drohnen und Raketen US-Ziele in Jordanien, Kuwait, Bahrain und im Irak. Kuwaits Armee teilte mit, dass ihre Luftabwehr derzeit „auf feindliche Raketen- und Drohnenangriffe“ reagiere. Die jordanische Armee fing 13 ballistische Raketen des Iran ab. Die US-Streitkräfte griffen zuvor Ziele im Iran Luftabwehrstellungen, Radarsysteme, Einrichtungen zum Minenlegen sowie Kommunikationsanlagen an. Am Dienstagabend erklärte das US-Militär seine jüngste Angriffswelle für beendet.

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HEUTE6:49 Uhr

G20-Finanzminister beenden Gipfeltreffen in USA mit gemeinsamer Erklärung

Die Finanzminister der G20-Staaten forderten in einer gemeinsamen Abschlusserklärung in Asheville „die freie, sichere und berechenbare Schifffahrt durch die Straße von Hormus“. China erhob Einwände gegen diese Textpassage, was in der Erklärung vermerkt wurde. Zudem verlangten sie die Beilegung von Kriegen und Konflikten.

(l-r) US-Finanzminister Scott Bessent und der Vorsitzende der US-Notenbank Kevin Warsh sind auf einem Fernsehbildschirm zu sehen, während sie am 31. August 2026 auf dem Treffen der Finanzminister und Zentralbankpräsidenten der G20 in Asheville, North Carolina, sprechen.

Foto: Allison Joyce/AFP via Getty Images

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HEUTE6:35 Uhr

Forsa: SPD holt in Mecklenburg-Vorpommern auf – AfD mit 37 Prozent unverändert vorn

In der aktuellen Forsa-Umfrage in Mecklenburg-Vorpommern liegt die AfD mit 37 Prozent weiter unverändert vorn. Die SPD legte um 5 Prozentpunkte zu und erreicht nun 28 Prozent. Danach folgt die Linkspartei mit 11 Prozent vor der CDU mit 10 Prozent (-3). Die Grünen werden bei 5 Prozent gesehen, das BSW bei 4. Wahl ist am 20. September, seit 2021 führt Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) eine Koalition mit den Linken

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HEUTE6:22 Uhr

Patientenschützer für Zusammenlegung der Pflegeversicherungen

Der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, fordert gegen die Finanzprobleme der Pflegekassen die Zusammenlegung von gesetzlicher und privater Pflegeversicherung. Beide Versicherungen hätten die gleichen Leistungen. Die Rücklagen bei der privaten Pflegeversicherung mit über 40 Milliarden Euro könnten der sozialen Pflegeversicherung 15 Jahre Luft verschaffen. Bund und Länder seien für die Schieflage der Pflegeversicherung mitverantwortlich.

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HEUTE5:36 Uhr

Schaden am Regierungsflieger: Klingbeil in USA gestrandet

Finanzminister Lars Klingbeil sitzt wegen eines technischen Problems an seinem Regierungsflieger in den USA fest. Der Vizekanzler musste die Nacht im Hotel verbringen. Damit wird er die heutige Kabinettsitzung in Berlin verpassen, bei der sein Steuergesetz auf den Weg gebracht werden soll. Klingbeil hatte am Treffen der G20-Finanzminister in Asheville im Bundesstaat North Carolina teilgenommen. Im Anschluss besuchte er ein BMW-Werk in Spartanburg in South Carolina.

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HEUTE5:16 Uhr

Sardinen in Lebensmittelgeschäften teilweise knapp

Discounter Aldi Nord, Rewe, Lidl und Kaufland räumen Engpässe bei Sardinen ein. Die Knappheit entsteht durch den Rückgang der für den europäischen Markt wichtigsten Sardinenfischerei vor den Küsten von Marokko und der Westsahara. Exporte wurden stark eingeschränkt oder ausgesetzt. Die Fangmengen vor Spanien und Portugal reichen nicht aus, um die Lücken zu schließen.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen

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ausland ticker

China bestraft Internetnutzer wegen kritischen Berichten zur Himalaya-Sturzflut

Chinas Behörden gehen wegen des Vorwurfs der Verbreitung von Falschinformationen zur verheerenden Sturzflut im Himalaya gegen zehn Menschen vor. Sie hätten im Internet angedeutet, dass die Zahl der Toten und Vermissten deutlich höher sei als offiziell angegeben, teilte das Büro für Cybersicherheit des Ministeriums für öffentliche Sicherheit am Montag mit. Den Betroffenen drohten Geldstrafen und bis zu zehn Tage Haft.
Ein Mensch mit dem Nachnamen Liu etwa schrieb den Angaben zufolge im Internet, dass infolge der Sturzflut mehr als 3.000 Menschen in China gestorben seien. Laut den bisherigen offiziellen Angaben kamen in der autonomen Region Tibet in China 16 Menschen ums Leben und in Nepal 903. In Tibet werden demnach 546 Menschen vermisst, in Nepal 4247.

Chinesisches Außenministerium weist Vorwürfe der Beschönigung zurück

Das chinesische Außenministerium gab an, Informationen zum Unglück würden „offen, transparent und zügig“ verbreitet. Es wies Vorwürfe zurück, die Behörden hätten Bilder zurückgehalten oder die Zahl der Opfer beschönigt. „Die Bevölkerung billigt keine böswillige Verleumdung, keine Sensationsmache und keine Ausschlachtung der Katastrophe“, sagte ein Ministeriumssprecher.
Die Sturzflut hatte am vergangenen Mittwoch im Grenzgebiet zwischen Nepal und Tibet im Himalaya ganze Ortschaften zerstört. Die autonome Region Tibet ist für ausländische Journalisten nahezu unzugänglich. In der Regel können sich Medienvertreter nur im Rahmen von behördlich organisierten Besuchen dorthin begeben.
Rettungskräfte beiderseits der Grenze suchen weiter nach Überlebenden. Die Arbeit wurde am Montag durch widrige Wetterbedingungen erschwert, wie die amtliche chinesische Nachrichtenagentur „Xinhua“ meldete. Auf Bildern des Staatsfernsehens waren Einsatzkräfte zu sehen, die etwa durch den Schlamm wateten. (afp/red)
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Die Katastrophe von Nepal und die Unfehlbarkeit von China

Die jüngste katastrophale Eis- und Gesteinslawine entlang der tibetisch-nepalesischen Grenze hat einmal mehr die grundlegende Schwäche des kommunistischen Regimes in China offenbart. Sie zeigt eine politische Struktur, die so sehr auf die Vorherrschaft ihrer eigenen Erzählung fixiert ist, dass sie das Katastrophenmanagement eher als Maßnahme zur Selbsterhaltung des Staates denn als humanitäre Hilfe betrachtet.
Millionen Kubikmeter hängendes Eis, zerklüftetes Grundgestein und Permafrost brachen vom Kamm ab. Sofort verwandelten sie sich in eine mit hoher Geschwindigkeit fließende Schlammmasse mit der Dichte von nassem Zement.
Die Flutwelle raste die engen Flusskorridore von Gyirong und Trishuli hinunter, zerstörte Zollposten, spülte Wasserkraftwerke bis auf ihre Stahlbetonskelette weg und löschte Siedlungen an den Flussufern der nepalesischen Distrikte Rasuwa und Nuwakot aus.

Zwei Länder, zwei Vorgehensweisen

Die physische Katastrophe war grenzüberschreitend, doch die politischen Reaktionen auf beiden Seiten der Grenze offenbarten zwei unvereinbare Welten.
In Nepal wurde die Tragödie mit schmerzhafter, chaotischer Offenheit begleitet: Lokale Amtsträger traten vor die Kameras, Journalisten sendeten live von den Schlammflächen, und die bestätigte Zahl der Toten und Vermissten stieg rasch in die Hunderte.
Jenseits der Grenze in Tibet griff die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) auf einen ganz anderen Mechanismus zurück. Sie folgte einem fünf Jahrzehnte alten Leitfaden, der nicht darauf ausgelegt war, die physischen Aspekte einer Krise zu bewältigen, sondern die absolute politische Unfehlbarkeit des Staates zu wahren.
Innerhalb weniger Stunden nach dem Bergsturz, während Wissenschaftler das Ereignis noch anhand von seismischen Daten und Satellitenaufnahmen rekonstruierten, verkündeten die chinesischen Staatsmedien ein endgültiges Urteil. Sie gaben bekannt, der Gletscherabbruch habe seinen Ursprung auf der nepalesischen Seite der Grenze gehabt.
Die chinesische Botschaft in Kathmandu folgte mit raschen öffentlichen Zurechtweisungen und bezeichnete jegliche Fragen aus dem Tal über Dammbrüche stromaufwärts oder unangekündigte Wasserabflüsse als böswillige „Fake News“. Ihre Botschaft endete mit einer pointierten moralischen Belehrung: „Vorwürfe helfen nichts. Zusammenarbeit rettet Leben.“

Katastrophenhilfe für die KPCh

Die Geschwindigkeit von Pekings Narrativ-Offensive war keine Frage wissenschaftlicher Gewissheit. Es war ein institutioneller Reflex. Im Regierungsmodell der Partei werden Naturkatastrophen als akute politische Schwachstellen betrachtet.
Es scheint, als gehe das Regime bei großen Katastrophen nach einem Standardablauf vor. Dabei verschleiert es die Zahlen, schiebt die institutionelle Schuld auf externe Akteure, verschweigt die vom Menschen verursachten Faktoren, reduziert die inländische Hilfsleistung rücksichtslos zugunsten großspuriger geopolitischer Selbstdarstellung auf ein Minimum und verwandelt die Trauer der Menschen in eine Feier staatlicher Mobilisierung.
Dieser Rahmen zeigte sich in den ersten Zahlen, die vom staatlichen Sender CCTV veröffentlicht wurden: drei bestätigte Todesopfer sowie 558 Vermisste. Im Rahmen einer üblichen Krisenbewältigung erscheint ein solches Verhältnis widersprüchlich, wenn ein ganzer mehrstöckiger Grenzkontrollpunkt unter meterhohem Schlamm begraben ist – insbesondere angesichts der Berichte der nepalesischen Seite über Hunderte Todesopfer.
In der Verwaltungshierarchie der Partei lösen bestätigte Opferzahlen jedoch bürokratische Haftung und öffentliche Empörung aus. Die Zahl der „Vermissten“ bleibt hingegen politisch neutral und verschafft den Zensoren Zeit, den Bereich abzusichern.
Da mehr als 260 der Vermissten Ausländer waren – wahrscheinlich viele von ihnen auf Pilgerreise zum Berg Kailash –, erwies sich eine vollständige Nachrichtensperre als unmöglich. Dennoch lenkte das staatliche Fernsehen den Fokus rasch vom Leid der Zivilbevölkerung ab und sendete aufbereitetes Bildmaterial von Premierminister Li Qiang bei der Inspektion der Schlammflächen.

Ein sich wiederholendes Muster

Dieser Instinkt, das Regime um jeden Preis zu schützen, ist tief in der Geschichte der Partei verwurzelt.
Im Juli 1976 zerstörte ein Erdbeben die Industriestadt Tangshan. Berichten zufolge haben Kader der KPCh hierbei lokale Erdbebenwarnungen ignoriert. Sie hatten Angst, in den letzten Tagen von Mao Zedong „gesellschaftliche Panik“ auszulösen. Das Regime stufte die Verwüstung als Staatsgeheimnis ein, verschleierte drei Jahre lang die erschütternde Zahl von über 242.000 Toten und lehnte jegliche humanitäre Hilfe aus dem Ausland ab.
Beim Erdbeben von Wenchuan in Sichuan im Jahr 2008 wurden rund 69.000 Tote bestätigt, weitere 18.000 galten weiterhin als vermisst. Tausende von ihnen wurden unter schlecht gebauten öffentlichen Schulen begraben, die einstürzten, während benachbarte Regierungsgebäude unversehrt blieben.
Staatliche Sendungen feierten Premierminister Wen Jiabao, der mit einem Megafon inmitten der Trümmer stand. Doch die Maßnahmen wurden verschärft, als trauernde Eltern Listen ihrer verstorbenen Kinder zusammenstellten. Sie wurden verhaftet, während Bürger, die Nachforschungen anstellten, inhaftiert wurden.
In jüngerer Zeit, während der Überschwemmungen in Zhengzhou im Jahr 2021, verschleierten die städtischen Behörden 139 Todesfälle in U-Bahnen und Tunneln, nachdem sie es versäumt hatten, den Nahverkehr während aufeinanderfolgender roter Alarmstufen einzustellen.
Bei der Überschwemmung in Hebei im Jahr 2023 leiteten die Behörden das Hochwasser absichtlich in ausgewiesene Rückhaltebecken rund um bevölkerte Gebiete in Hebei, darunter Zhuozhou. Unterdessen wies der Parteichef der Provinz Hebei an, als „Wassergraben“ für Peking zu dienen, und stufte das Prestigeprojekt Xiong’an als Priorität im Hochwasserschutz ein.
Und bei der Miyun-Flutkatastrophe von 2025 löschten die Behörden investigative Berichte, die das Ertrinken älterer Bewohner in einer Pflegeeinrichtung ohne Vorwarnung detailliert beschrieben, innerhalb weniger Stunden aus dem Internet.
Was die jüngste Katastrophe im Himalaja besonders gravierend macht, ist ihre Verflechtung mit Chinas Infrastruktur-Offensive im Ausland. Die Gyirong-Schlucht ist die wichtigste Landverbindung des chinesisch-nepalesischen Wirtschaftskorridors, einem Kernstück der „Belt and Road“-Initiative. Seit Jahren sprengen staatlich unterstützte Ingenieurbüros Klippen, graben Transittunnel, errichten Trockenhäfen und stauen Nebenflüsse entlang dieses geologisch fragilen Korridors.

„Tofu-Trester-Projekte“

Mit dem kürzlichen Tod des ehemaligen Ministerpräsidenten Zhu Rongji hat der Begriff „Tofu-Trester-Projekte“ – den er bekanntlich während einer anderen Katastrophe, den Überschwemmungen am Jangtse im Jahr 1998, geprägt hatte – neue Bedeutung gewonnen.
Als Zhu die gebrochenen Hochwasserdämme inspizierte, die korrupte Beamte statt mit Stahlbewehrung mit Kies und Holzresten gefüllt hatten, konfrontierte er die lokalen Kader offen im nationalen Fernsehen. In den Jahrzehnten seitdem ist der flüchtige Moment der Toleranz der Partei gegenüber technokratischer Selbstkritik längst verflogen.
Zwar gibt es keine direkten Beweise dafür, dass Sprengarbeiten im Rahmen der „Belt and Road“-Initiative diesen konkreten Gletscherbruch ausgelöst haben, doch die Möglichkeit verdient ernsthafte Beachtung. Unter den derzeitigen politischen Rahmenbedingungen in Peking wird dies jedoch wahrscheinlich niemals unabhängig überprüft werden können.
Es ist zweifelhaft, dass unabhängige Glaziologen, inländische Investigativjournalisten und ausländische Ingenieurteams die Erlaubnis erhalten werden, die Bergrücken zu untersuchen.
Die geologische Integrität einer Vorzeige-Verkehrsader der „Belt and Road“-Initiative in Frage zu stellen, bedeutet, die administrative Weisheit der zentralen Führung anzuzweifeln.

Der fragile Autoritarismus

Diese Dynamik offenbart das zentrale Paradoxon der modernen chinesischen Staatsmacht. Peking kann vordergründig Zehntausende Kilometer Hochgeschwindigkeitsbahnstrecken bauen, Raumstationen errichten und in einem Jahrzehnt mehr Beton gießen als westliche Nationen in einem Jahrhundert.
Doch dieselbe Supermacht kann weder eine ungeschönte Opferzahl noch eine transparente Untersuchung nach einer Katastrophe dulden. Zudem wirft dies die Frage auf, ob all ihre Großprojekte langfristig wirklich sicher sind.
In einem politischen System, in dem die KPCh die totale Kontrolle über die Gesellschaft fordert, muss sie die Illusion absoluter Kompetenz aufrechterhalten. Normale Regierungen federn Misserfolge durch einen Machtwechsel bei Wahlen ab. Totalitäre Systeme betrachten das Eingeständnis struktureller Nachlässigkeit als existenzielle Herausforderung ihres Herrschaftsanspruchs.
Da die hochgelegenen Gletscher im Himalaja schmelzen, könnten grenzüberschreitende Sturzfluten und Steinschläge entlang dieser gemeinsamen Korridore wiederkehren.
Die wahre Gefahr, der die flussabwärts gelegenen Gemeinden in Südasien ausgesetzt sind, ist nicht nur die Unbeständigkeit der Berge, sondern ein politisches System, das Informationskontrolle über Frühwarn-Daten stellt. Und unten im Tal sind es immer die einfachen Menschen, die den Preis dafür zahlen.
Der Artikel erschien im Original auf theepochtimes.com unter dem Titel „The Himalayan Disaster and Beijing’s Infallibility“. (Übersetzung und redaktionelle Bearbeitung mf)
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30.08.2026 | Fährunglück vor Zypern | Mindestens sieben Verletzte nach Gewalttat in Niedersachsen | Klingbeil bei G20-Finanztreffen in den USA

GESTERN22:12 Uhr

Hunderte demonstrieren gegen zunehmende Schusswaffengewalt in Brüssel

Hunderte Menschen demonstrierten am Sonntag im Brüsseler Stadtteil Saint-Gilles gegen Schusswaffengewalt und Drogenkriminalität. Laut Staatsanwalt Julien Moinil gab es seit 2025 rund 170 Schusswaffenvorfälle, 69 davon in diesem Jahr; die meisten standen mit Drogenkriminalität in Verbindung.

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GESTERN22:05 Uhr

Mindestens sieben Verletzte nach Gewalttat in Niedersachsen

Bei einer Auseinandersetzung in Hessisch Oldendorf sind mindestens sieben Menschen teils schwer verletzt worden. Nach Zeugenaussagen gab es Stich- und Schussverletzungen; mehrere Menschen wurden von Autos angefahren. Zwei Tatverdächtige wurden festgenommen; laut Polizei stehen sie mutmaßlich in Beziehung zu den Opfern.

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GESTERN21:56 Uhr

Vierter WM-Titel: Hockey-Herren feiern historischen Erfolg

Deutschlands Hockey-Herren haben in Wavre das WM-Finale gegen Spanien durch Michel Struthoffs Treffer (44.) mit 1:0 gewonnen. Es ist der vierte WM-Titel und der Ausgleich mit Rekordsieger Pakistan. Die Damen wurden Sechste; der DHB trennte sich von Bundestrainerin Janneke Schopmann.

Deutschland ist zum vierten Mal Hockey-Weltmeister.

Deutschland ist zum vierten Mal Hockey-Weltmeister.

Foto: Geert Vanden Wijngaert/AP/dpa

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GESTERN21:24 Uhr

Kapitän nach Fährunglück vor Zypern festgenommen – Acht Tote

Nach dem Fährunglück vor Zypern wurden Kapitän und sieben Crewmitglieder festgenommen. Die Zahl der Toten stieg auf acht, nach weiteren Menschen wird gesucht. Die Fähre mit 267 Menschen an Bord kenterte kurz nach dem Auslaufen aus Kyrenia auf dem Weg nach Mersin.

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GESTERN20:56 Uhr

Merz: Regierung hat Reaktion auf Drohnenvorfall in Leipzig weitgehend festgelegt

Die Bundesregierung will in den nächsten Tagen ihre Reaktion auf die Sprengstoff-Drohne am Flughafen Leipzig verkünden. Kanzler Merz sagte, die Ermittlungen würden abgeschlossen; die Reaktion werde mit EU und Nato abgestimmt. Ob Russland verantwortlich ist, ließ er offen.

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GESTERN20:38 Uhr

Frankreichs Ex-Premier Philippe will konservative Parteien in neuem Bündnis einen

Frankreichs Mitte-Rechts-Kandidat Édouard Philippe wirbt acht Monate vor der Präsidentschaftswahl für ein Bündnis oder eine neue Partei der Konservativen. Für die Parlamentswahl fordert er gemeinsame Kandidaten. Umfragen sehen Marine Le Pen vorn; Gérald Darmanin unterstützt Philippe.

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GESTERN20:19 Uhr

WM-Ticket fast sicher: Schröder-Team mit Zittersieg in Polen

Deutschlands Basketballer haben in Polen 96:94 nach Verlängerung gewonnen. Mit sieben Siegen aus acht Spielen kann das Team am 27. November in Lettland die Qualifikation für die WM 2027 in Katar sichern. Dennis Schröder erzielte 18 Punkte.

Die deutschen Basketballer um Johannes Thiemann (r) hatten in der WM-Qualifikation in Polen große Schwierigkeiten.

Die deutschen Basketballer um Johannes Thiemann (r) hatten in der WM-Qualifikation in Polen große Schwierigkeiten.

Foto: Adam Warzawa/PAP/dpa

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GESTERN19:52 Uhr

König Harald wird am 9. September beigesetzt

Das Begräbnis des norwegischen Königs Harald V. findet am 9. September in Oslo statt. Nach der Trauerfeier im Dom wird er in der Kirche von Akershus beigesetzt. Bis zum Vortag können Besucher in der Schlosskapelle Abschied nehmen.

Die Beisetzung von König Harald V. - hier ein Gedenkgottesdienst - findet am 9. September statt.

Die Beisetzung von König Harald V. – hier ein Gedenkgottesdienst – findet am 9. September statt.

Foto: Cornelius Poppe/NTB/dpa

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GESTERN19:27 Uhr

Nach Schüssen bei Rave-Event: Polizei hat drei Hypothesen zur Tat

Nach Schüssen am Rand einer Rave-Veranstaltung in Aarau ist die Täterschaft weiter nicht gefasst. Eine 22-Jährige wurde getötet, fünf weitere Menschen verletzt; niemand schwebte zuletzt in Lebensgefahr. Die Polizei prüft Terrorakt, Amoklauf oder eine Abrechnung im kriminellen Milieu.

GESTERN18:46 Uhr

Klingbeil berät mit G20-Finanzministern im US-Bundesstaat North Carolina

Klingbeil nimmt ab Montag in Asheville (USA) am zweitägigen G20-Treffen der Finanzminister und Zentralbanker teil. Geplant sind Gespräche mit den Finanzministern Kanadas und Indiens sowie ein BMW-Werkbesuch. Die USA wollen Irans Isolation und Sanktionen thematisieren.

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GESTERN17:42 Uhr

1. Bundesliga: Freiburg feiert deutlichen Sieg gegen Bremen

Der SC Freiburg hat Werder Bremen im ersten Sonntagsspiel der neuen Bundesliga-Saison 4:1 besiegt. Yuito Suzuki traf dreimal, Igor Matanovic einmal; Dariusz Stalmach erzielte Bremens Ehrentreffer. Am Samstag spielt Freiburg in Paderborn, Bremen gegen Leipzig.

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GESTERN17:28 Uhr

Erstes Ministertreffen von neuem Verteidigungsbündnis in Istanbul

Minister aus Saudi-Arabien, der Türkei und Pakistan beraten am Montag erstmals in Istanbul über ihr Militärbündnis. Geplant ist ein Strategie-Ausschuss; zudem geht es um Verteidigungsfähigkeiten, Rüstungskooperation und die Kompatibilität der Armeen. Bei einem Angriff besteht Beistandspflicht.

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GESTERN17:05 Uhr

Streit über Russland-Kurs: Opposition fordert Aufklärung

Die Bundesregierung will Russland laut Regierungskreisen diese Woche öffentlich für den versuchten Sprengstoffdrohnen-Anschlag in Leipzig verantwortlich machen und nationale Schritte sowie neue EU-Sanktionen einleiten. Linke und AfD warnen vor Vorverurteilung und Aufrüstung, SPD und Grüne fordern Konsequenzen.

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GESTERN16:13 Uhr

Österreich verzeichnet für Juni und Juli mehr Hitzetote als je zuvor

In Österreich wurden im Juni und Juli 646 hitzebedingte Todesfälle verzeichnet – mehr als je zuvor. Die Ages berechnete die Zahl anhand eines statistischen Modells; der bisherige Höchstwert lag 2024 bei 570 Fällen.

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GESTERN15:10 Uhr

Fähre vor Zypern gekentert – mindestens sieben Tote

Vor Zypern ist eine Fähre mit 267 Menschen an Bord kurz nach dem Auslaufen aus Kyrenia auf dem Weg nach Mersin gekentert. Mindestens sieben Menschen starben, 172 wurden gerettet; die Rettungsaktion läuft. Warum Wasser eindrang, war zunächst unklar.
Die türkische Küstenwache hilft bei der Rettung. (Archivbild)

Die türkische Küstenwache hilft bei der Rettung. (Archivbild)

Foto: John Macdougall/dpa

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GESTERN14:49 Uhr

Neues Weltraumteleskop „Nancy Grace Roman“ ist gestartet

Nasa hat das Weltraumteleskop „Nancy Grace Roman“ mit einer Falcon-Heavy-Rakete von SpaceX von Cape Canaveral gestartet. Es soll in etwa einem Monat seine 1,6 Millionen Kilometer entfernte Umlaufbahn erreichen und ab Anfang 2027 Exoplaneten, explodierende Sterne und Schwarze Löcher erforschen.

Das Weltraumteleskop wurde nach einer der ersten Frauen in leitender Position bei der Nasa benannt.

Das Weltraumteleskop wurde nach einer der ersten Frauen in leitender Position bei der Nasa benannt.

Foto: John Raoux/AP/dpa

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GESTERN13:33 Uhr

Fähre mit 267 Menschen vor Zypern gekentert

Eine Fähre mit 267 Menschen an Bord ist vor Nordzypern in Seenot geraten. Küstenwache und Rettungsteams sind im Einsatz, sagte der nordzyprische Verkehrsminister Erhan Arikli. Auf Bildern von „CNN Türk“ war zu sehen, wie Menschen in Rettungswesten darauf warteten, in Sicherheit gebracht zu werden. Die Fähre kenterte in stürmischer See etwa zwei Kilometer nach dem Ablegen von Kyrenia in Richtung des türkischen Hafens Tasucu.

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GESTERN13:16 Uhr

Erneute Demonstration gegen Massentourismus auf Mallorca

1.000 Einheimische protestieren auf Mallorca erneut gegen den Massentourismus auf der Insel protestiert. Sie bildeten eine Sitzkette von der Plaza de España bis zum Regierungssitz am Meer und hielten Plakate wie „Your paradise, our hell“ (Euer Paradies, unsere Hölle), „Waiting line for a rent in Palma“ (Warteschlange für eine Mietwohnung in Palma) oder auch „Tourist go home“. Für den Protest zeichneten die Umweltverbände GOB und Terraferida verantwortlich.

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GESTERN12:48 Uhr

Gedenkgottesdienst mit Königsfamilie für Harald V.

Norwegens neuer König Haakon VIII. hat seines verstorbenen Vaters Harald V. mit dem Besuch eines Trauergottesdienstes gedacht. Viele Menschen reihten sich an der Kirche von Asker bei Oslo auf, um einen Blick auf den 53-Jährigen und die königliche Familie werfen zu können. Im ganzen Land fanden Trauergottesdienste statt. Harald V. hatte seit 1991 auf dem Thron gesessen und galt weithin als Verkörperung eines offenen und toleranten Norwegens.

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GESTERN11:21 Uhr

Ukrainisches Munitionslager lag in einem Wohngebiet – 38 Tote

Nach den von Russland ausgelösten Explosionen in einem Munitionsdepot nahe der ukrainischen Hauptstadt Kiew liegt die Zahl der Toten bei 38, vier Menschen werden noch vermisst. Erst gestern wurde bekannt, dass das Munitionslager in einem Wohngebiet liegt. Bei den meisten Opfern handelte es sich um Bewohner eines Altenheims. 
Das Munitionslager hätte nach Angaben ukrainischer Behörden nicht in einem Wohngebiet angelegt werden dürfen.

Das Munitionslager hätte nach Angaben ukrainischer Behörden nicht in einem Wohngebiet angelegt werden dürfen.

Foto: Dan Bashakov/AP/dpa

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GESTERN11:14 Uhr

Dampf aus der Küche – Boeing 737 landet unplanmäßig in Paris

Wegen Dampfentwicklung aus einer Bordküche ist der Flug EW 590 einer Boeing 737 mit 131 Passagieren von Köln-Bonn nach Mallorca am 29. August außerplanmäßig auf dem Flughafen Charles de Gaulle in Paris gelandet. Die Passagiere erhielten Hotelübernachtungen, die nötigen Transfers und Umbuchungen. Die Landung sei vorsorglich und unter dem Status „normal“ erfolgt; die Sicherheit war nicht gefährdet.

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GESTERN10:22 Uhr

Russland kündigt Vergeltung an

Russland hat „massive Angriffe“ gegen „Einrichtungen des Energiesektors“ in der Ukraine als Vergeltung für die Attacken Kiews auf zivile Infrastruktur und den russischen Öl- und Energiekomplex angekündigt. Die russische Armee griff ein Asbest- und Zementkombinat an, in dessen Räumen laut Moskau Sprengstoffe lagerten, sowie eine Produktionsstätte für Drohnen und Munition. Die Ukraine griff mit Drohnen eine Ölraffinerie im Nordosten an, was zu einem Brand führte.

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GESTERN10:10 Uhr

Oberbayern: 31 Jahre alte Britin in Bahnhof in Rosenheim erstochen

Im Rosenheimer Bahnhof ist eine 31 Jahre alte Britin erstochen worden. Die Polizei nahm einen 27 Jahre alten tatverdächtig Mann fest, zum Motiv des aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck stammenden Angreifers machten Ermittler keine Angaben. Die Frau kam noch ins Krankenhaus, dort erlag sie ihren  Verletzungen. 

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GESTERN9:56 Uhr

Venedig streicht Jury-Pressekonferenz

Bei den Filmfestspielen in Venedig gibt es dieses Mal keine Jury-Pressekonferenz zum Auftakt. Branchenkenner vermuten einen Zusammenhang mit politischen Fragen zum Gazakrieg. Die Festivalleitung bestritt in einer Anfrage des US-Magazins „Deadline“, dass die Entscheidung deswegen getroffen worden sei, und sprach stattdessen von einem „Terminkonflikt“.
Die Jury im vergangenen Jahr, mit Jurypräsident Alexander Payne (2.v.r.). (Archivbild)

Die Jury im vergangenen Jahr, mit Jurypräsident Alexander Payne (2.v.r.). (Archivbild)

Foto: Alessandra Tarantino/Invision/AP/dpa

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GESTERN8:52 Uhr

Island-Referendum: Gegner kurz vor Auszählungsende vorne

Beim Referendum in Island über die Wiederaufnahme von Beitrittsverhandlungen mit der EU liegen die Gegner kurz vor dem Ende der Auszählungen vorne. Sie lagen am Sonntag laut Online-Auszählung mit 51,8 Prozent vor den Befürwortern, die auf 48,2 Prozent kamen. Es standen nur noch einige Stimmen aus zwei von Islands sechs Wahlkreisen aus.

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GESTERN8:16 Uhr

Ein Anführer des Drogenkartells Tren de Aragua festgenommen

Laut der peruanischen Regierung wurde Ibelmery Adon Colina Maldonado in Lima festgenommen – ein Anführer des venezolanischen Drogenkartells Tren de Aragua. Er gilt als Anführer des Kartells in Chile. Die Organisation ist für Menschenhandel, Mord, Entführungen, Raub, Drogenhandel und Erpressung bekannt. Bei Fahndung und Festnahme arbeiteten die peruanische Polizei, das FBI und die chilenische Polizei zusammen.

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GESTERN7:35 Uhr

ING-Ökonom fürchtet Gasmangellage bei kaltem Winter

ING-Chefvolkswirt Carsten Brzeski warnt wegen derzeit nur zur Hälfte gefüllten Gasspeicher vor einer möglichen Gasmangellage in Deutschland. Er fordert zusätzliches LNG, etwa aus den USA oder Norwegen. Man könne auch zeitweise stärker Kohle einsetzen. Brzeski rechnet mit Gaspreisen von rund 70 Euro je Megawattstunde, beim Öl ungefähr 90 Dollar je Barrel und eine Inflationsrate im August von über Drei Prozent.

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GESTERN7:26 Uhr

Schüsse bei Techno-Festival in der Schweiz – mehrere Opfer

In Aarau im Schweizer Kanton Aargau hat die Polizei in der Nacht einen Großeinsatz gestartet, nachdem bei einer Pferderennbahn Schüsse auf eine Menschenmenge abgefeuert worden sind. Laut Polizei gibt es „mehrere Opfer“. Ob darunter Tote sind, blieb unklar. Zum dem Zeitpunkt fand dort das Techno-Festival „Aarau Rave VOL. 7“ statt.
GESTERN6:56 Uhr

Präsidentin: Venezuela behält Souveränität über seine Öl-Ressourcen

Venezuela behält im Rahmen des US-Ölabkommens die Kontrolle über seine Ölvorkommen, sagt Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez. Das Abkommen soll Kapital und Technologie bringen. Mit über 303 Milliarden Barrel hat das Land die größten bekannten Erdöl-Reserven weltweit. US-Energiekonzerne reagierten bislang zurückhaltend – wegen der schlechten Infrastruktur und früherer Enteignungen ausländischer Investoren.

Ölplattformen in Cabimas, südlich des Maracaibo-Sees, Bundesstaat Zulia, Venezuela, am 31. Januar 2026. Venezuela besitzt viel Öl – die Förderanlagen zerfielen unter der verstaatlichten Wirtschaft.

Foto: Maryorin Mendez/AFP via Getty Images

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GESTERN6:34 Uhr

Medien: Bahn investiert 210 Millionen Euro in „XXL-Waschprogramm“

Die Deutsche Bahn will bis 2030 insgesamt 210 Millionen Euro in ein „XXL-Waschprogramm“ für sauberere Bahnhöfe und Züge sowie mehr Sicherheit investieren. Damit werde das bestehende Sofortprogramm gegen Schmutz und Vandalismus verlängert, berichtete die „BILD am Sonntag“. Auch die Zahl der Reinigungskräfte, die in Fernzügen Toiletten säubern, soll auf 220 verdoppelt werden.

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GESTERN6:19 Uhr

USA stellen 3,6 Millionen Dollar für Katastrophenregion in Nepal bereit

Die USA haben 3,6 Millionen Dollar (3,11 Millionen Euro) an Hilfen für die Menschen in der Katastrophenregion in Nepal nach der Sturzflut bereit gestellt. Das Außenministerium teilte mit, mit dem Geld würden auch „bis zu drei Monate Nothilfe mit Lebensmitteln für bis zu 10.000 von Überschwemmungen betroffene Haushalte“ finanziert.

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GESTERN6:00 Uhr

San José: Deutscher Konsul in Costa Rica verunglückt

In Costa Rica ist der deutsche Konsul Mario Genz (53) im Freizeitzentrum am Ufer der Lagune Río Cuarto in der Provinz Alajuela verunglückt. Er geriet beim Schwimmen in der Lagune aus ungeklärter Ursache in Not, Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos. Genz sei „ein zertifizierter Taucher“ und ein häufiger Besucher der Lagune Río Cuarto gewesen.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen

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Sturzflut im Himalaya: Erdrutsch formt neuen See – China zieht Retter in Tibet ab

Die Rettungsarbeiten in Tibet nach der tödlichen Sturzflut im Grenzgebiet zu Nepal sind am Sonntag unterbrochen worden, weil sich infolge eines Erdrutsches ein neuer See gebildet hat. Überwachungsdrohnen hätten am Samstagabend den Erdrutsch an einem Berghang knapp drei Kilometer von dem entleerten Purepuqiang-Tsangpo-Stausee entfernt entdeckt, berichtete der staatliche chinesische Sender CCTV.
Der Stausee hatte in den vergangenen Tagen die Rettungsarbeiten gefährdet. „Der Erdrutsch hat einen neuen Staudamm geformt und ein neuer Stausee baut sich auf“, hieß es in dem Bericht weiter.
Rettungsteams in der Nähe des Gyirong-Grenzübergangs seien in sicherere Gebiete abgezogen worden. Das Katastrophenschutz-Ministerium habe Fachleute einberufen, um die Lage einzuschätzen und zu analysieren.

Mindestens 750 Tote und 3.000 Vermisste

Die Behörden in Nepal und China informierten in kurzen Abständen über immer weiter steigende Zahlen von Todesopfern und Vermissten.
Der nepalesische Katastrophenschutz teilte am Sonntag mit, mindestens 734 Menschen seien in Nepal ums Leben gekommen und 2.498 Menschen würden vermisst. Zusammen mit den jüngsten Angaben der chinesischen Behörden zur Lage in Tibet stieg damit die Gesamtzahl der Toten auf 750 und die der Vermissten auf 3.044.

Arbeiter räumen am 29. August 2026 mit Baggern den Schlamm nach den Sturzfluten am Dhunge Bazaar im nepalesischen Distrikt Nuwakot weg.

Foto: Arun Sankar/AFP via Getty Images

In Nepal (30 Millionen Einwohner) sind laut Rotem Kreuz bis zu 93.000 Menschen von der Sturzflut betroffen. Ganze Ortschaften wurden weggeschwemmt, viele Familien mussten in Notunterkünften Schutz suchen.
Brücken wurden mitgerissen und 40 Kilometer Straßenverbindungen unterbrochen. Nach Angaben des UN-Kinderhilfswerks zerstörten die Wasser- und Geröllmassen 18 Schulen und beschädigten 20 weitere. Davon sind rund 10.000 Kinder betroffen.
„Der

Der Schlamm hat Verkehrswege unter sich begraben.

Foto: Dirk Godder/dpa

97-Jährige nach Tagen gerettet

Währenddessen schwindet die Hoffnung, noch Überlebende zu finden. Und dennoch: Auf schier wundersame Weise hatten die Helfer in Nepal am Samstag eine 97 Jahre alte Frau aus den Trümmern eines Altenheims lebend gerettet. In einer Baggerschaufel fuhren Männer die Frau in Tupche an einen sicheren Ort.
„Als meine Großmutter hinausgehoben und auf den Bagger gesetzt wurde, lachte sie, als wäre sie eine Kriegerin, die siegreich aus dem Krieg zurückgekehrt sei“, sagte ihr Großneffe der britischen BBC. Es habe totales Chaos geherrscht, weil alles unter dem Schlamm begraben gewesen sei.
Sein Bruder und dessen Sohn hätten die Frau entdeckt. Nach einigen Stunden sei sie dann gerettet worden, erzählte der Mann.

Schicksal von Menschen in Tunnel unklar

Weiter unklar ist das Schicksal Hunderter vermisster Arbeiter an Staudammprojekten in Nepal. An einem der Wasserkraftwerke vermuteten die Behörden mögliche Opfer, die sich in einen Tunnel gerettet hatten. Für die komplizierte Such- und Bergungsoperation flogen mittlerweile Spezialtrupps aus Indien und China ein, um die Rettungsarbeiten zu unterstützen.
Am Sonntag gelang den Rettungskräften an dem Kraftwerk Upper Trishuli 3A, einen Zugang zu graben, wie ein Video in den sozialen Medien zeigte. Probleme bereitete jedoch laut offiziellen Angaben eine Flutwelle und ein damit steigender Wasserstand im Trishuli-Fluss von fünf bis zehn Metern. Am Ufer kam es deshalb zu Erosionen. Die Regierung will nach einer Prüfung schweres Gerät an den Ort schicken.

Die beschädigte Ghatbesi-Brücke über den Trishuli-Fluss nach den Sturzfluten im nepalesischen Distrikt Dhading am 30. August 2026.

Foto: Manan Vatsyayana/AFP via Getty Images

Sorge vor Engpässen

Nepals Außenminister Shishir Khanal hatte neben Hilfe in der Rettungs- und Hilfsphase auch Unterstützung beim Wiederaufbau erbeten. Die USA sagten Hilfslieferungen in Höhe von 3,6 Millionen US-Dollar zu (etwa 3,1 Millionen Euro). Darin enthalten sei bis zu drei Monate lang Nahrungsmittelhilfe für bis zu 10.000 von der Flut betroffenen Haushalte, schrieb das US-Außenministerium auf der Online-Plattform X.
Auch fernab des eigentlichen Katastrophengebietes in Norden hinterließ die Flut ihre Spuren. Wie die nepalesische Polizei berichtete, blockierte ein Erdrutsch eine Autobahn zwischen der Kathmandu und Südnepal.
Die Straße verläuft entlang eines über die Ufer getretenen Flusses und ist eine Hauptverbindung zwischen der Hauptstadt und dem Süden des Landes. Durch die Blockade entstand die Sorge möglicher Lieferengpässe in Richtung des Katastrophengebietes.

Diese Luftaufnahme zeigt den über die Ufer getretenen Trishuli-Fluss (l) und mit Schlamm bedeckte Häuser (r) nach den Sturzfluten in Baireni im nepalesischen Distrikt Dhading am 30. August 2026.

Foto: Manan Vatsyayana/AFP via Getty Images

Energieversorgung und Gesundheitswesen

Fast der gesamte Strom in Nepal wird durch Wasserkraftwerke erzeugt. Nach Angaben nepalesischer Behörden mussten elf Wasserkraftwerke und ein Solarkraftwerk ihren Betrieb in Folge der Sturzflut einstellen.
Das entspricht zehn Prozent der Stromerzeugungskapazität. Darüber hinaus wurden mehrere im Bau befindliche Kraftwerke beschädigt.
2024 lag das Bruttoinlandsprodukt (BIP) des Landes bei 1.200 Euro pro Kopf. Bis zu einem Drittel des BIP stammt aus Überweisungen von Nepalesen, die im Ausland arbeiten – vor allem in den Golfstaaten.
Der Tourismus trägt rund 6,4 Prozent zur Wirtschaftsleistung bei. In dem Bereich sind etwa 15 Prozent der Arbeitskräfte beschäftigt – gerade eine Bergsteiger und Trekking-Region wurde getroffen.
Durch die Sturzflut wurden zahlreiche Gesundheitseinrichtungen beschädigt, darunter auch ein Krankenhaus. Der Zugang zu einem zweiten Krankenhaus wurde nach WHO-Angaben eingeschränkt. Durch unzureichende Sanitär- und Wasseraufbereitungsmöglichkeiten drohen Seuchen. (afp/red)
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30.08.2026 | Fähre mit 267 Menschen vor Zypern gekentert | Dampf aus der Küche – Boeing 737 landet außerplanmäßig in Paris

HEUTE13:33 Uhr

Fähre mit 267 Menschen vor Zypern gekentert

Eine Fähre mit 267 Menschen an Bord ist vor Nordzypern in Seenot geraten. Küstenwache und Rettungsteams sind im Einsatz, sagte der nordzyprische Verkehrsminister Erhan Arikli. Auf Bildern von „CNN Türk“ war zu sehen, wie Menschen in Rettungswesten darauf warteten, in Sicherheit gebracht zu werden. Die Fähre kenterte etwa zwei Kilometer nach dem Ablegen von Kyrenia in Richtung des türkischen Hafens Tasucu.

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HEUTE13:16 Uhr

Erneute Demonstration gegen Massentourismus auf Mallorca

1.000 Einheimische protestieren auf Mallorca erneut gegen den Massentourismus auf der Insel protestiert. Sie bildeten eine Sitzkette von der Plaza de España bis zum Regierungssitz am Meer und hielten Plakate wie „Your paradise, our hell“ (Euer Paradies, unsere Hölle), „Waiting line for a rent in Palma“ (Warteschlange für eine Mietwohnung in Palma) oder auch „Tourist go home“. Für den Protest zeichneten die Umweltverbände GOB und Terraferida verantwortlich.

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HEUTE12:48 Uhr

Gedenkgottesdienst mit Königsfamilie für Harald V.

Norwegens neuer König Haakon VIII. hat seines verstorbenen Vaters Harald V. mit dem Besuch eines Trauergottesdienstes gedacht. Viele Menschen reihten sich an der Kirche von Asker bei Oslo auf, um einen Blick auf den 53-Jährigen und die königliche Familie werfen zu können. Im ganzen Land fanden Trauergottesdienste statt. Harald V. hatte seit 1991 auf dem Thron gesessen und galt weithin als Verkörperung eines offenen und toleranten Norwegens.

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HEUTE11:21 Uhr

Ukrainisches Munitionslager lag in einem Wohngebiet – 38 Tote

Nach den von Russland ausgelösten Explosionen in einem Munitionsdepot nahe der ukrainischen Hauptstadt Kiew liegt die Zahl der Toten bei 38, vier Menschen werden noch vermisst. Erst gestern wurde bekannt, dass das Munitionslager in einem Wohngebiet liegt. Bei den meisten Opfern handelte es sich um Bewohner eines Altenheims. 
Das Munitionslager hätte nach Angaben ukrainischer Behörden nicht in einem Wohngebiet angelegt werden dürfen.

Das Munitionslager hätte nach Angaben ukrainischer Behörden nicht in einem Wohngebiet angelegt werden dürfen.

Foto: Dan Bashakov/AP/dpa

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HEUTE11:14 Uhr

Dampf aus der Küche – Boeing 737 landet unplanmäßig in Paris

Wegen Dampfentwicklung aus einer Bordküche ist der Flug EW 590 einer Boeing 737 mit 131 Passagieren von Köln-Bonn nach Mallorca am 29. August außerplanmäßig auf dem Flughafen Charles de Gaulle in Paris gelandet. Die Passagiere erhielten Hotelübernachtungen, die nötigen Transfers und Umbuchungen. Die Landung sei vorsorglich und unter dem Status „normal“ erfolgt; die Sicherheit war nicht gefährdet.

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HEUTE10:22 Uhr

Russland kündigt Vergeltung an

Russland hat „massive Angriffe“ gegen „Einrichtungen des Energiesektors“ in der Ukraine als Vergeltung für die Attacken Kiews auf zivile Infrastruktur und den russischen Öl- und Energiekomplex angekündigt. Die russische Armee griff ein Asbest- und Zementkombinat an, in dessen Räumen laut Moskau Sprengstoffe lagerten, sowie eine Produktionsstätte für Drohnen und Munition. Die Ukraine griff mit Drohnen eine Ölraffinerie im Nordosten an, was zu einem Brand führte.

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HEUTE10:10 Uhr

Oberbayern: 31 Jahre alte Britin in Bahnhof in Rosenheim erstochen

Im Rosenheimer Bahnhof ist eine 31 Jahre alte Britin erstochen worden. Die Polizei nahm einen 27 Jahre alten tatverdächtig Mann fest, zum Motiv des aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck stammenden Angreifers machten Ermittler keine Angaben. Die Frau kam noch ins Krankenhaus, dort erlag sie ihren  Verletzungen. 

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HEUTE9:56 Uhr

Venedig streicht Jury-Pressekonferenz

Bei den Filmfestspielen in Venedig gibt es dieses Mal keine Jury-Pressekonferenz zum Auftakt. Branchenkenner vermuten einen Zusammenhang mit politischen Fragen zum Gazakrieg. Die Festivalleitung bestritt in einer Anfrage des US-Magazins „Deadline“, dass die Entscheidung deswegen getroffen worden sei, und sprach stattdessen von einem „Terminkonflikt“.
Die Jury im vergangenen Jahr, mit Jurypräsident Alexander Payne (2.v.r.). (Archivbild)

Die Jury im vergangenen Jahr, mit Jurypräsident Alexander Payne (2.v.r.). (Archivbild)

Foto: Alessandra Tarantino/Invision/AP/dpa

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HEUTE8:52 Uhr

Island-Referendum: Gegner kurz vor Auszählungsende vorne

Beim Referendum in Island über die Wiederaufnahme von Beitrittsverhandlungen mit der EU liegen die Gegner kurz vor dem Ende der Auszählungen vorne. Sie lagen am Sonntag laut Online-Auszählung mit 51,8 Prozent vor den Befürwortern, die auf 48,2 Prozent kamen. Es standen nur noch einige Stimmen aus zwei von Islands sechs Wahlkreisen aus.

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HEUTE8:16 Uhr

Ein Anführer des Drogenkartells Tren de Aragua festgenommen

Laut der peruanischen Regierung wurde Ibelmery Adon Colina Maldonado in Lima festgenommen – ein Anführer des venezolanischen Drogenkartells Tren de Aragua. Er gilt als Anführer des Kartells in Chile. Die Organisation ist für Menschenhandel, Mord, Entführungen, Raub, Drogenhandel und Erpressung bekannt. Bei Fahndung und Festnahme arbeiteten die peruanische Polizei, das FBI und die chilenische Polizei zusammen.

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HEUTE7:35 Uhr

ING-Ökonom fürchtet Gasmangellage bei kaltem Winter

ING-Chefvolkswirt Carsten Brzeski warnt wegen derzeit nur zur Hälfte gefüllten Gasspeicher vor einer möglichen Gasmangellage in Deutschland. Er fordert zusätzliches LNG, etwa aus den USA oder Norwegen. Man könne auch zeitweise stärker Kohle einsetzen. Brzeski rechnet mit Gaspreisen von rund 70 Euro je Megawattstunde, beim Öl ungefähr 90 Dollar je Barrel und eine Inflationsrate im August von über Drei Prozent.

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HEUTE7:26 Uhr

Schüsse bei Techno-Festival in der Schweiz – mehrere Opfer

In Aarau im Schweizer Kanton Aargau hat die Polizei in der Nacht einen Großeinsatz gestartet, nachdem bei einer Pferderennbahn Schüsse auf eine Menschenmenge abgefeuert worden sind. Laut Polizei gibt es „mehrere Opfer“. Ob darunter Tote sind, blieb unklar. Zum dem Zeitpunkt fand dort das Techno-Festival „Aarau Rave VOL. 7“ statt.
HEUTE6:56 Uhr

Präsidentin: Venezuela behält Souveränität über seine Öl-Ressourcen

Venezuela behält im Rahmen des US-Ölabkommens die Kontrolle über seine Ölvorkommen, sagt Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez. Das Abkommen soll Kapital und Technologie bringen. Mit über 303 Milliarden Barrel hat das Land die größten bekannten Erdöl-Reserven weltweit. US-Energiekonzerne reagierten bislang zurückhaltend – wegen der schlechten Infrastruktur und früherer Enteignungen ausländischer Investoren.

Ölplattformen in Cabimas, südlich des Maracaibo-Sees, Bundesstaat Zulia, Venezuela, am 31. Januar 2026. Venezuela besitzt viel Öl – die Förderanlagen zerfielen unter der verstaatlichten Wirtschaft.

Foto: Maryorin Mendez/AFP via Getty Images

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HEUTE6:34 Uhr

Medien: Bahn investiert 210 Millionen Euro in „XXL-Waschprogramm“

Die Deutsche Bahn will bis 2030 insgesamt 210 Millionen Euro in ein „XXL-Waschprogramm“ für sauberere Bahnhöfe und Züge sowie mehr Sicherheit investieren. Damit werde das bestehende Sofortprogramm gegen Schmutz und Vandalismus verlängert, berichtete die „BILD am Sonntag“. Auch die Zahl der Reinigungskräfte, die in Fernzügen Toiletten säubern, soll auf 220 verdoppelt werden.

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HEUTE6:19 Uhr

USA stellen 3,6 Millionen Dollar für Katastrophenregion in Nepal bereit

Die USA haben 3,6 Millionen Dollar (3,11 Millionen Euro) an Hilfen für die Menschen in der Katastrophenregion in Nepal nach der Sturzflut bereit gestellt. Das Außenministerium teilte mit, mit dem Geld würden auch „bis zu drei Monate Nothilfe mit Lebensmitteln für bis zu 10.000 von Überschwemmungen betroffene Haushalte“ finanziert.

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HEUTE6:00 Uhr

San José: Deutscher Konsul in Costa Rica verunglückt

In Costa Rica ist der deutsche Konsul Mario Genz (53) im Freizeitzentrum am Ufer der Lagune Río Cuarto in der Provinz Alajuela verunglückt. Er geriet beim Schwimmen in der Lagune aus ungeklärter Ursache in Not, Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos. Genz sei „ein zertifizierter Taucher“ und ein häufiger Besucher der Lagune Río Cuarto gewesen.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen

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Sturzflut im Himalaya: Erdrutsch formt neuen See – Retter in Tibet abgezogen

Die Rettungsarbeiten in Tibet nach der tödlichen Sturzflut im Grenzgebiet zu Nepal sind am Sonntag unterbrochen worden, weil sich infolge eines Erdrutsches ein neuer See gebildet hat. Überwachungsdrohnen hätten am Samstagabend den Erdrutsch an einem Berghang knapp drei Kilometer von dem entleerten Purepuqiang-Tsangpo-Stausee entfernt entdeckt, berichtete der staatliche chinesische Sender CCTV.
Der Stausee hatte in den vergangenen Tagen die Rettungsarbeiten gefährdet. „Der Erdrutsch hat einen neuen Staudamm geformt und ein neuer Stausee baut sich auf“, hieß es in dem Bericht weiter.
Rettungsteams in der Nähe des Gyirong-Grenzübergangs seien in sicherere Gebiete abgezogen worden. Das Katastrophenschutz-Ministerium habe Fachleute einberufen, um die Lage einzuschätzen und zu analysieren.

Mindestens 750 Tote und 3.000 Vermisste

Die Behörden in Nepal und China informierten in kurzen Abständen über immer weiter steigende Zahlen von Todesopfern und Vermissten.
Der nepalesische Katastrophenschutz teilte am Sonntag mit, mindestens 734 Menschen seien in Nepal ums Leben gekommen und 2.498 Menschen würden vermisst. Zusammen mit den jüngsten Angaben der chinesischen Behörden zur Lage in Tibet stieg damit die Gesamtzahl der Toten auf 750 und die der Vermissten auf 3.044.
In Nepal (30 Millionen Einwohner) sind laut Rotem Kreuz bis zu 93.000 Menschen von der Sturzflut betroffen. Ganze Ortschaften wurden weggeschwemmt, viele Familien mussten in Notunterkünften Schutz suchen.
Brücken wurden mitgerissen und 40 Kilometer Straßenverbindungen unterbrochen. Nach Angaben des UN-Kinderhilfswerks zerstörten die Wasser- und Geröllmassen 18 Schulen und beschädigten 20 weitere. Davon sind rund 10.000 Kinder betroffen.
„Der

Der Schlamm hat Verkehrswege unter sich begraben.

Foto: Dirk Godder/dpa

Energieversorgung und Gesundheitswesen

Fast der gesamte Strom in Nepal wird durch Wasserkraftwerke erzeugt. Nach Angaben nepalesischer Behörden mussten elf Wasserkraftwerke und ein Solarkraftwerk ihren Betrieb in Folge der Sturzflut einstellen.
Das entspricht zehn Prozent der Stromerzeugungskapazität. Darüber hinaus wurden mehrere im Bau befindliche Kraftwerke beschädigt.
2024 lag das Bruttoinlandsprodukt (BIP) des Landes bei 1.200 Euro pro Kopf. Bis zu einem Drittel des BIP stammt aus Überweisungen von Nepalesen, die im Ausland arbeiten – vor allem in den Golfstaaten.
Der Tourismus trägt rund 6,4 Prozent zur Wirtschaftsleistung bei. In dem Bereich sind etwa 15 Prozent der Arbeitskräfte beschäftigt – gerade eine Bergsteiger und Trekking-Region wurde getroffen.
Durch die Sturzflut wurden zahlreiche Gesundheitseinrichtungen beschädigt, darunter auch ein Krankenhaus. Der Zugang zu einem zweiten Krankenhaus wurde nach WHO-Angaben eingeschränkt.
Durch unzureichende Sanitär- und Wasseraufbereitungsmöglichkeiten drohen Seuchen. (afp/red)
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30.08.2026 | ING-Ökonom fürchtet Gasmangellage | USA stellen 3,6 Millionen Dollar für Nepal bereit | Deutscher Konsul in Costa Rica verunglückt

HEUTE8:16 Uhr

Ein Anführer des Drogenkartells Tren de Aragua in Peru festgenommen

Laut der peruanischen Regierung wurde Ibelmery Adon Colina Maldonado in Lima festgenommen – ein Anführer des venezolanischen Drogenkartells Tren de Aragua. Er gilt als Anführer des Kartells in Chile. Die Organisation ist für Menschenhandel, Mord, Entführungen, Raub, Drogenhandel und Erpressung bekannt. Bei Fahndung und Festnahme arbeiteten die peruanische Polizei, das FBI und die chilenische Polizei zusammen.

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ING-Ökonom fürchtet Gasmangellage bei kaltem Winter

ING-Chefvolkswirt Carsten Brzeski warnt wegen derzeit nur zur Hälfte gefüllten Gasspeicher vor einer möglichen Gasmangellage in Deutschland. Er fordert zusätzliches LNG, etwa aus den USA oder Norwegen. Man könne auch zeitweise stärker Kohle einsetzen. Brzeski rechnet mit Gaspreisen von rund 70 Euro je Megawattstunde, beim Öl ungefähr 90 Dollar je Barrel und eine Inflationsrate im August von über Drei Prozent.

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HEUTE7:26 Uhr

Schüsse bei Techno-Festival in der Schweiz – mehrere Opfer

In Aarau im Schweizer Kanton Aargau hat die Polizei in der Nacht einen Großeinsatz gestartet, nachdem bei einer Pferderennbahn Schüsse auf eine Menschenmenge abgefeuert worden sind. Laut Polizei gibt es „mehrere Opfer“. Ob darunter Tote sind, blieb unklar. Zum dem Zeitpunkt fand dort das Techno-Festival „Aarau Rave VOL. 7“ statt.
HEUTE6:56 Uhr

Präsidentin: Venezuela behält Souveränität über seine Öl-Ressourcen

Venezuela behält im Rahmen des US-Ölabkommens die Kontrolle über seine Ölvorkommen, sagt Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez. Das Abkommen soll Kapital und Technologie bringen. Mit über 303 Milliarden Barrel hat das Land die größten bekannten Erdöl-Reserven weltweit. US-Energiekonzerne reagierten bislang zurückhaltend – wegen der schlechten Infrastruktur und früherer Enteignungen ausländischer Investoren.

Ölplattformen in Cabimas, südlich des Maracaibo-Sees, Bundesstaat Zulia, Venezuela, am 31. Januar 2026. Venezuela besitzt selbst viel Öl – doch die Förderanlagen zerfallen.

Foto: Maryorin Mendez/AFP via Getty Images

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HEUTE6:34 Uhr

Medien: Bahn investiert 210 Millionen Euro in „XXL-Waschprogramm“

Die Deutsche Bahn will bis 2030 insgesamt 210 Millionen Euro in ein „XXL-Waschprogramm“ für sauberere Bahnhöfe und Züge sowie mehr Sicherheit investieren. Damit werde das bestehende Sofortprogramm gegen Schmutz und Vandalismus verlängert, berichtete die „BILD am Sonntag“. Auch die Zahl der Reinigungskräfte, die in Fernzügen Toiletten säubern, soll auf 220 verdoppelt werden.

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HEUTE6:19 Uhr

USA stellen 3,6 Millionen Dollar für Katastrophenregion in Nepal bereit

Die USA haben 3,6 Millionen Dollar (3,11 Millionen Euro) an Hilfen für die Menschen in der Katastrophenregion in Nepal nach der Sturzflut bereit gestellt. Das Außenministerium teilte mit, mit dem Geld würden auch „bis zu drei Monate Nothilfe mit Lebensmitteln für bis zu 10.000 von Überschwemmungen betroffene Haushalte“ finanziert.

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HEUTE6:00 Uhr

San José: Deutscher Konsul in Costa Rica verunglückt

In Costa Rica ist der deutsche Konsul Mario Genz (53) im Freizeitzentrum am Ufer der Lagune Río Cuarto in der Provinz Alajuela verunglückt. Er geriet beim Schwimmen in der Lagune aus ungeklärter Ursache in Not, Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos. Genz sei „ein zertifizierter Taucher“ und ein häufiger Besucher der Lagune Río Cuarto gewesen.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen

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30.08.2026 | USA stellen 3,6 Millionen Dollar für Nepal bereit | Deutscher Konsul in Costa Rica verunglückt

HEUTE6:34 Uhr

Medien: Bahn investiert 210 Millionen Euro in „XXL-Waschprogramm“

Die Deutsche Bahn will bis 2030 insgesamt 210 Millionen Euro in ein „XXL-Waschprogramm“ für sauberere Bahnhöfe und Züge sowie mehr Sicherheit investieren. Damit werde das bestehende Sofortprogramm gegen Schmutz und Vandalismus verlängert, berichtete die „BILD am Sonntag“. Auch die Zahl der Reinigungskräfte, die in Fernzügen Toiletten säubern, soll auf 220 verdoppelt werden.

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USA stellen 3,6 Millionen Dollar für Katastrophenregion in Nepal bereit

Die USA haben 3,6 Millionen Dollar (3,11 Millionen Euro) an Hilfen für die Menschen in der Katastrophenregion in Nepal nach der Sturzflut bereit gestellt. Das Außenministerium teilte mit, mit dem Geld würden auch „bis zu drei Monate Nothilfe mit Lebensmitteln für bis zu 10.000 von Überschwemmungen betroffene Haushalte“ finanziert.

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San José: Deutscher Konsul in Costa Rica verunglückt

In Costa Rica ist der deutsche Konsul Mario Genz (53) im Freizeitzentrum am Ufer der Lagune Río Cuarto in der Provinz Alajuela verunglückt. Er geriet beim Schwimmen in der Lagune aus ungeklärter Ursache in Not, Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos. Genz sei „ein zertifizierter Taucher“ und ein häufiger Besucher der Lagune Río Cuarto gewesen.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen

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30.08.2026 | Schüsse bei Techno-Festival in der Schweiz | USA stellen 3,6 Millionen Dollar für Nepal bereit | Deutscher Konsul in Costa Rica verunglückt

HEUTE7:26 Uhr

Schüsse bei Techno-Festival in der Schweiz – mehrere Opfer

In Aarau im Schweizer Kanton Aargau hat die Polizei in der Nacht einen Großeinsatz gestartet, nachdem bei einer Pferderennbahn Schüsse auf eine Menschenmenge abgefeuert worden sind. Laut Polizei gibt es „mehrere Opfer“. Ob darunter Tote sind, blieb unklar. Zum dem Zeitpunkt fand dort das Techno-Festival „Aarau Rave VOL. 7“ statt. Die Feuerwehr sperrte das Gebiet großräumig ab.

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Präsidentin: Venezuela behält Souveränität über seine Öl-Ressourcen

Venezuela behält im Rahmen des US-Ölabkommens die Kontrolle über seine Ölvorkommen, sagt Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez. Das Abkommen soll Kapital und Technologie bringen. Mit über 303 Milliarden Barrel hat das Land die größten bekannten Erdöl-Reserven weltweit. US-Energiekonzerne reagierten bislang zurückhaltend – wegen der schlechten Infrastruktur und früherer Enteignungen ausländischer Investoren.

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Medien: Bahn investiert 210 Millionen Euro in „XXL-Waschprogramm“

Die Deutsche Bahn will bis 2030 insgesamt 210 Millionen Euro in ein „XXL-Waschprogramm“ für sauberere Bahnhöfe und Züge sowie mehr Sicherheit investieren. Damit werde das bestehende Sofortprogramm gegen Schmutz und Vandalismus verlängert, berichtete die „BILD am Sonntag“. Auch die Zahl der Reinigungskräfte, die in Fernzügen Toiletten säubern, soll auf 220 verdoppelt werden.

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USA stellen 3,6 Millionen Dollar für Katastrophenregion in Nepal bereit

Die USA haben 3,6 Millionen Dollar (3,11 Millionen Euro) an Hilfen für die Menschen in der Katastrophenregion in Nepal nach der Sturzflut bereit gestellt. Das Außenministerium teilte mit, mit dem Geld würden auch „bis zu drei Monate Nothilfe mit Lebensmitteln für bis zu 10.000 von Überschwemmungen betroffene Haushalte“ finanziert.

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San José: Deutscher Konsul in Costa Rica verunglückt

In Costa Rica ist der deutsche Konsul Mario Genz (53) im Freizeitzentrum am Ufer der Lagune Río Cuarto in der Provinz Alajuela verunglückt. Er geriet beim Schwimmen in der Lagune aus ungeklärter Ursache in Not, Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos. Genz sei „ein zertifizierter Taucher“ und ein häufiger Besucher der Lagune Río Cuarto gewesen.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen

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Nepal bittet um internationale Hilfe: Zahl der Toten steigt – 3.000 Menschen vermisst

Die Zahl der Toten nach der verheerenden Flutkatastrophe im Himalaya ist auf mehr als 680 gestiegen. Zugleich werden nach Angaben der Behörden in Nepal und China rund 3.000 Menschen vermisst – darunter Hunderte Ausländer.
Das Auswärtige Amt sprach auf Nachfrage zuletzt von einer „hohen einstelligen Zahl“ deutscher Staatsangehöriger, zu denen es keinen Kontakt gebe. Die deutschen Auslandsvertretungen in Nepal und China stünden mit Angehörigen und örtlichen Behörden in engem Kontakt. Unter den Vermissten sind laut der nepalesischen Tourismusbehörde mindestens acht Deutsche.
In Nepal hatte die Armee am 28. August eine vierköpfige Familie aus Deutschland gerettet. Ein Hubschrauber brachte sie in das Armeecamp Battar Bazar, weil von ihrem Aufenthaltsort über den Landweg kein Weiterkommen mehr möglich war.
Die Rettungs- und Sucheinsätze werden durch Schlamm, Geröll und Trümmer erschwert. Im Norden Nepals versuchten Hilfskräfte weiter unter Hochdruck, dutzende in einem Tunnel festsitzende Arbeiter zu befreien. Indien verstärkte die Überwachung seiner Gletscher.

Trümmer und Schlamm, die nach Sturzfluten am 29. August 2026 im Dorf DevGhat in Nepal die Siedlungen bedecken. Sowohl China als auch Nepal gaben neue Hochwasserwarnungen heraus.

Foto: Ritesh Shukla/Getty Images

In Nepal meldete die Katastrophenschutzbehörde am Samstag 675 Todesopfer und 2426 Vermisste, darunter 517 Ausländer. Für die chinesische Region Tibet sprach die staatliche chinesische Nachrichtenagentur „Xinhua“ von bislang sieben Toten und 554 Vermissten.
Indischen Behörden zufolge wurden die Leichen einiger Todesopfer von der Flutwelle bis nach Indien gespült.

Bitte um internationale Hilfe

Der nepalesische Außenminister Shisir Khanal bat die internationale Gemeinschaft um Hilfe. Das Wichtigste sei es zunächst, so viele Menschen wie möglich zu retten. Das Ausmaß der Katastrophe übersteige die Kapazitäten der Regierung.
So seien Kühlmöglichkeiten nötig, um Leichen über längere Zeit zu lagern. Da einige Leichen bereits lange im Wasser gelegen hätten, bestehe die Gefahr einer schnellen Verwesung. Auch Gerichtsmediziner würden benötigt. Die Kosten für den Wiederaufbau gingen „in die Milliarden“.

Von den Sturzfluten am 29. August 2026 in Devighat, Nepal, zerstörte Gebäude inmitten von dickem Schlammschichten.

Foto: Ezra Acayan/Getty Images

„Die Menschen wollen die Leichen ihrer Angehörigen zurückhaben“, sagte der nepalesische Rettungshelfer Kawan Koirala erschöpft nach einer 18-stündigen Schicht. „Aber wir können sie nicht finden, man sieht ja den Schlamm“.
Auch für ihn sei die Situation „sehr traumatisch“. „Ich sehe so etwas zum ersten Mal. Überall ist Schlamm. Wir hatten in Nepal schon früher Überschwemmungen, aber nicht so wie diese.“

Anwohner: „Es ist nichts mehr übrig“

Derweil kämpfen die Rettungskräfte weiter gegen gewaltige Schlamm- und Geröllmassen, bei teils heftigem Regen, wie ein dpa-Reporter vor Ort berichtete. Asien steckt derzeit noch in der normalerweise bis September dauernden Monsun-Regenzeit.
„Der schwierigste Teil ist der abgelagerte Schlamm als Folge der Flutwelle“, sagte Armeesprecher Raja Ram Basnet im nepalesischen Battar Bazar an der Grenze zu Tibet. Dadurch sei es sehr schwierig, Hubschrauber in den betroffenen Gebieten wie Temure, Syabrubesi und Mailung zu landen oder zu starten.
Viele der Überlebenden haben Angehörige und ihr gesamtes Hab und Gut verloren. „Alle Siedlungen in der Nähe des Flusses wurden weggeschwemmt“, schilderte etwa Buddhi Ram Dangol der Nachrichtenagentur AFP. „Es ist nichts mehr übrig.“
„Die

Die Schlammmassen sind teils meterhoch.

Foto: Rajesh Kumar Singh/AP/dpa

„Ist da jemand?“

Auch am zerstörten Grenzübergang Gyirong bahnten sich chinesische Rettungskräfte mühsam einen Weg durch meterhohen Schlamm und Trümmer.
Immer wieder blieben sie stehen, beugten sich über Erdmassen und riefen gemeinsam: „Ist da jemand?“ Die von chinesischen Medien verbreiteten Aufnahmen zeigen, wie die Einsatzkräfte vorsichtig durch die verwüstete Landschaft gehen, mit Schaufeln in Geröllhaufen suchen und auf mögliche Lebenszeichen lauschen.
Außenminister Shishir Khanal erklärte vor Journalisten, ein indisches Team sei eingetroffen, um bei der Rettung von Arbeitern zu helfen, die in einem Wasserkraftwerkstunnel im Distrikt Rasuwa eingeschlossen seien. Ein weiteres Team aus China werde in Kürze erwartet. Die Regierung bitte um technische Unterstützung bei den komplizierten Rettungs- und Suchmaßnahmen.
Chinas Behörden beobachten weiter einen neu angestauten See.

Chinas Behörden beobachten weiter einen neu angestauten See.

Foto: Jigme Dorje/Xinhua/AP/dpa

Im Armeestützpunkt in Bidur drängten sich Angehörige um die Liste mit den Namen Geretteter an einer Wand. „Ich bin hierhergekommen, um nach meinem Sohn zu suchen“, sagte Kalka Sharda AFP. „Er hat als Arbeiter im Wasserkraftwerk gearbeitet, aber ich kann seinen Namen nicht finden, und die Behörden sagen nichts.“

Leichen sind kaum zu identifizieren

Allein im nepalesischen Distrikt Chitwan an der Grenze zu Indien wurden derweil 233 Leichen geborgen, von denen bislang nur vier identifiziert werden konnten, wie die dortige Bezirksverwaltung mitteilte. Viele Tote waren von der Gewalt der Wassermassen Dutzende Kilometer mitgerissen worden.
Die Leichen und menschlichen Überreste verwesten zunehmend, sagte der zuständige Bezirksbeamte Ganesh Aryal. Gesundheitsexperten warnten deshalb vor einem möglichen Risiko für die öffentliche Gesundheit.
Die Behörden ordneten nun an, vor der Bestattung jeweils DNA-Proben von den Toten zu nehmen und nicht identifizierte Opfer dann an einem Ort im nepalesischen Devghat beizusetzen. Die Entscheidung sei bei einem Treffen der zuständigen Behörden gefallen, teilte die Bezirksverwaltung mit.
Am dritten Tag nach der Katastrophe laufen die Rettungsarbeiten weiter.

Am dritten Tag nach der Katastrophe laufen die Rettungsarbeiten weiter.

Foto: XinHua/dpa

Angst vor Infektionskrankheiten

Überhaupt wächst in den überfluteten Gebieten die Gefahr von Infektionskrankheiten. Abwasser und Fäkalien können in Trinkwasserquellen gelangen, beschädigte Latrinen und überflutete Kläranlagen verschärfen die hygienische Lage. In Notunterkünften steigt das Risiko zusätzlich, wenn es an sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen fehlt. Besonders gefürchtet ist die Cholera, die durch das Bakterium Vibrio cholerae ausgelöst wird.
Auch die Gefahr einer weiteren Flutwelle ist noch nicht vollständig gebannt. Oberhalb des chinesischen Grenzpostens Gyirong hatte sich nach der Katastrophe ein See aufgestaut. Ein möglicher Dammbruch hätte erneut gewaltige Wassermassen ins Tal schicken können.
Nach Angaben chinesischer Behörden floss das Wasser inzwischen jedoch auf natürlichem Weg ab, wodurch sich die Gefahr deutlich verringert habe. Die Flut selbst hatte sich am Mittwoch durch das enge Flusstal zwischen Tibet und Nepal gewälzt und nach bisherigen Erkenntnissen ihren Ausgang wahrscheinlich bei einem Gletscherabbruch genommen.
Rettungskräfte suchten fieberhaft nach Toten und Vermissten.

Rettungskräfte suchten fieberhaft nach Toten und Vermissten.

Foto: Liu Shuang/Xinhua/AP/dpa

Derweil werden auch im benachbarten Indien inzwischen mögliche Opfer der Flut geborgen: Im Bundesstaat Uttar Pradesh wurden nach Berichten indischer Medien zehn Leichen aus dem Gandak-Fluss gezogen, die vermutlich aus Nepal angeschwemmt wurden. Der Fluss führt neben den Leichen auch Fahrzeuge, Hausrat und Trümmer mit sich.

Mehr als 4.400 Menschen gerettet

Aber es gibt gute Nachrichten: Bis zum Freitagabend (Ortszeit) gab die Katastrophenschutzbehörde des Landes die Zahl der Geretteten mit mehr als 4.400 Menschen an. Laut offiziellen Angaben vom Samstagvormittag wurden bislang 149 Ausländer gerettet.
Die tödliche Flutwelle, die nach Expertenmeinung am Mittwoch in Nepal durch einen Gletschersturz ausgelöst worden war, hatte sich ihren Weg durch ein enges und steiles Flusstal gebahnt. Sie hatte dabei alles mitgerissen, was auf ihrem Weg lag. (dpa/afp/red)
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„Ist da jemand?”: Verzweifelte Suche im Himalaya

Die Zahl der Toten nach der verheerenden Flutkatastrophe im Himalaya ist auf mehr als 670 gestiegen. Zugleich werden nach Angaben der Behörden in Nepal und China rund 2.500 Menschen vermisst – darunter Hunderte Ausländer. Das Auswärtige Amt sprach auf Nachfrage zuletzt von einer „hohen einstelligen Zahl“ deutscher Staatsangehöriger, zu denen es keinen Kontakt gebe. Die deutschen Auslandsvertretungen in Nepal und China stünden mit Angehörigen und örtlichen Behörden in engem Kontakt.
In Nepal hatte die Armee bereits am Freitag eine vierköpfige Familie aus Deutschland gerettet. Ein Hubschrauber hatte sie in das Armeecamp Battar Bazar gebracht, weil von ihrem Aufenthaltsort über den Landweg kein Weiterkommen mehr möglich war.

Starker Regen erschwert Rettungsarbeiten

Derweil kämpfen die Rettungskräfte weiter gegen gewaltige Schlamm- und Geröllmassen, bei teils heftigem Regen, wie ein dpa-Reporter vor Ort berichtete. Asien steckt derzeit noch in der normalerweise bis September dauernden Monsun-Regenzeit.
„Der schwierigste Teil ist der abgelagerte Schlamm als Folge der Flutwelle“, sagte Armeesprecher Raja Ram Basnet im nepalesischen Battar Bazar an der Grenze zu Tibet. Dadurch sei es sehr schwierig, Hubschrauber in den betroffenen Gebieten wie Temure, Syabrubesi und Mailung zu landen oder zu starten.

„Ist da jemand?“

Besonders eindringliche Bilder kamen aus dem chinesischen Teil des Katastrophengebiets. Am zerstörten Grenzübergang Gyirong bahnten sich chinesische Rettungskräfte mühsam einen Weg durch meterhohen Schlamm und Trümmer. Immer wieder blieben sie stehen, beugten sich über Erdmassen und riefen gemeinsam: „Ist da jemand?“ Die von chinesischen Medien verbreiteten Aufnahmen zeigen, wie die Einsatzkräfte vorsichtig durch die verwüstete Landschaft gehen, mit Schaufeln in Geröllhaufen suchen und auf mögliche Lebenszeichen lauschen.
Außenminister Shishir Khanal erklärte vor Journalisten, ein indisches Team sei eingetroffen, um bei der Rettung von Arbeitern zu helfen, die in einem Wasserkraftwerkstunnel im Distrikt Rasuwa eingeschlossen seien. Ein weiteres Team aus China werde in Kürze erwartet. Die Regierung bitte um technische Unterstützung bei den komplizierten Rettungs- und Suchmaßnahmen.

Leichen sind kaum zu identifizieren

Allein im nepalesischen Distrikt Chitwan an der Grenze zu Indien wurden derweil 233 Leichen geborgen, von denen bislang nur vier identifiziert werden konnten, wie die dortige Bezirksverwaltung mitteilte. Viele Tote waren von der Gewalt der Wassermassen Dutzende Kilometer mitgerissen worden.
Die Leichen und menschlichen Überreste verwesten zunehmend, sagte der zuständige Bezirksbeamte Ganesh Aryal. Gesundheitsexperten warnten deshalb vor einem möglichen Risiko für die öffentliche Gesundheit. Die Behörden ordneten nun an, vor der Bestattung jeweils DNA-Proben von den Toten zu nehmen und nicht identifizierte Opfer dann an einem Ort im nepalesischen Devghat beizusetzen. Die Entscheidung sei bei einem Treffen der zuständigen Behörden gefallen, teilte die Bezirksverwaltung mit.

Angst vor Infektionskrankheiten

Überhaupt wächst in den überfluteten Gebieten die Gefahr von Infektionskrankheiten. Abwasser und Fäkalien können in Trinkwasserquellen gelangen, beschädigte Latrinen und überflutete Kläranlagen verschärfen die hygienische Lage. In Notunterkünften steigt das Risiko zusätzlich, wenn es an sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen fehlt. Besonders gefürchtet ist die Cholera, die durch das Bakterium Vibrio cholerae ausgelöst wird.
Auch die Gefahr einer weiteren Flutwelle ist noch nicht vollständig gebannt. Oberhalb des chinesischen Grenzpostens Gyirong hatte sich nach der Katastrophe ein See aufgestaut. Ein möglicher Dammbruch hätte erneut gewaltige Wassermassen ins Tal schicken können.
Nach Angaben chinesischer Behörden floss das Wasser inzwischen jedoch auf natürlichem Weg ab, wodurch sich die Gefahr deutlich verringert habe. Die Flut selbst hatte sich am Mittwoch durch das enge Flusstal zwischen Tibet und Nepal gewälzt und nach bisherigen Erkenntnissen ihren Ausgang wahrscheinlich bei einem Gletscherabbruch genommen.
Derweil werden auch im benachbarten Indien inzwischen mögliche Opfer der Flut geborgen: Im Bundesstaat Uttar Pradesh wurden nach Berichten indischer Medien zehn Leichen aus dem Gandak-Fluss gezogen, die vermutlich aus Nepal angeschwemmt wurden. Der Fluss führt neben den Leichen auch Fahrzeuge, Hausrat und Trümmer mit sich.

Mehr als 4.400 Menschen gerettet

Aber es gibt gute Nachrichten: Bis zum Freitagabend (Ortszeit) gab die Katastrophenschutzbehörde des Landes die Zahl der Geretteten mit mehr als 4.400 Menschen an. Laut offiziellen Angaben vom Samstagvormittag wurden bislang 149 Ausländer gerettet.
Die tödliche Flutwelle, die nach Expertenmeinung am Mittwoch in Nepal durch einen Gletschersturz ausgelöst worden war, hatte sich ihren Weg durch ein enges und steiles Flusstal gebahnt. Sie hatte dabei alles mitgerissen, was auf ihrem Weg lag. (dpa/red)
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28. August: SPD hat Geldsorgen | Mario Voigt bleibt | Neuer König in Norwegen

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SPD hat Geldsorgen

Der SPD fehlen jährlich rund fünf Millionen Euro aus der staatlichen Parteienfinanzierung. Gründe dafür sind unter anderem schlechte Wahlergebnisse und sinkende Mitgliederzahlen. Die Partei will nun vor allem bei den Personalkosten sparen. Gleichzeitig will die SPD ihre Parteistrukturen modernisieren.

Mario Voigt bleibt

Ein von der AfD-Fraktion Thüringen eingebrachter Misstrauensantrag gegen Ministerpräsident Mario Voigt ist gescheitert. Bei der geheimen Abstimmung im Erfurter Landtag stimmten 33 Abgeordnete für Björn Höcke, 49 gegen ihn. Drei enthielten sich. Es war bereits der zweite Versuch der AfD in diesem Jahr, Voigt als Ministerpräsidenten abzulösen. Hintergrund ist unter anderem der Streit um seinen aberkannten Doktortitel.

Neuer König in Norwegen

Nach Jahren schwerer Krankheit ist der bei seinem Volk sehr beliebte norwegische König Harald V. gestorben. Nun erbt sein Sohn Haakon den Thron. Unsicher ist jedoch, wohin die norwegische Monarchie steuert. Denn die neue Königin Mette-Marit geriet wegen ihres Kontakts zu dem Sexualstraftäter Epstein in die Kritik. Zudem wurde ihr Sohn aus einer früheren Beziehung wegen Vergewaltigungsvorwürfen zu vier Jahren Haft verurteilt.

Stimmungsplus in der Chemieindustrie

Laut dem ifo-Geschäftsklimaindex ist die Stimmung in der Chemiebranche im August „sprunghaft” angestiegen – von zuvor minus 26,3 auf minus 2,4 Punkte. Lieferengpässe aufgrund der anhaltenden Sperrung der Straße von Hormus führten zu einer erhöhten Nachfrage nach deutschen Erzeugnissen. Strukturelle Probleme wie hohe Energie- und Standortkosten belasten die Branche jedoch weiter.

Deutsche Familie in Nepal gerettet

Eine vierköpfige Familie aus dem Berchtesgadener Land hat die verheerende Flut in Nepal überlebt. Sie brachen ihre Trekking-Tour ab und besuchten Verwandte in der Nähe von Trishuli Bazar. Als die Wassermassen kamen, rannten sie den Hügel hinauf. Die Armee rettete sie per Hubschrauber. Nun wollen sie schnell zurück nach Deutschland.
 
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Deutsche Familie in Nepal gerettet: „Wir wären gestorben“

Mit viel Glück hat eine vierköpfige deutsche Familie die Flucht vor den Wassermassen in Nepal überlebt. Manuel Münch (37), seine nepalesische Frau (35) und die beiden Kinder im Alter von zehn und sieben Jahren wurden nach der verheerenden Flut von der Armee per Hubschrauber in Sicherheit gebracht.
Tagelang hat die Familie bei Verwandten nahe Trishuli Bazar ausgeharrt, nachdem die Fluten Straßen und Brücken zerstört und den Weg aus dem Gebiet abgeschnitten hatten.

„Lautes Donnern und Grollen“

Was die Familie rettete, war eine Planänderung. Münch und seine Familie hatten eine kurze Trekking-Tour in der Langtang-Region unternommen, mussten diese aber abbrechen, weil frühere Erdrutsche die Wege verschüttet hatten. Sie kehrten vorzeitig zurück und besuchten Verwandte nahe Trishuli Bazar.
Einen Tag später kam die Flut. „Wir haben die Flutwelle gesehen und sind dann mit allem, was wir hatten, den Hügel hinaufgerannt“, erzählte Münch der Deutschen Presse-Agentur. Rund 800 Meter sei die Familie gelaufen, um sich in Sicherheit zu bringen.
Von dem Haus der Verwandten nahe am Fluss habe man das herannahende Unheil schon von Weitem gehört. „Ein lautes Donnern, ein Grollen“, sagte Münch. Dann habe die Familie gesehen, wie die Flutwelle kam und Staub aufgewirbelt wurde.

„Wir wären gestorben“

„Wenn wir unsere Trekking-Tour normal durchgeführt hätten, hätten wir an dem Tag in Syabrubesi übernachtet und wären gestorben“, sagte Münch. Die Familie nahm nach der Katastrophe Kontakt zur deutschen Botschaft auf und teilte mit, dass alle in Sicherheit seien. Zugleich bat sie um Hilfe bei der Evakuierung.
Denn auf dem Landweg gab es kein Weiterkommen: Auf einer Strecke von rund 40 Kilometern seien mehr als 20 Brücken zerstört worden, sagte der Familienvater.
Straßen und Verbindungen auf beiden Seiten des Flusses waren unterbrochen. Jetzt wurden die vier per Hubschrauber in ein Armeecamp in Battar Bazar gebracht. Nun wollen sie nur eins: so schnell wie möglich Deutschland zurück.

Rettungshubschrauber im Dauereinsatz

Im Armeecamp herrscht derweil reger Betrieb. Ununterbrochen starten und landen Rettungshubschrauber, um Menschen aus den schwer getroffenen Gebieten zu holen.
Den Helikoptern entsteigen einzelne Gerettete, ganze Familien und Gruppen wie Schulklassen oder Arbeiter zerstörter Wasserkraftanlagen. Manche sind sichtlich verletzt, andere wirken erschöpft und verstört nach den Stunden in der Katastrophenregion.
Die nepalesische Armee brachte die meisten Geretteten anschließend in Sammelunterkünfte. Auch die Familie Münch sollte mit einem Auto nach Kathmandu gebracht werden, von wo aus sie ihre Rückreise nach Deutschland antreten kann. (dpa/red)
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Sturzflut in Nepal: Acht Deutsche vermisst – Angst vor Dammbruch

Nach der tödlichen Sturzflut-Katastrophe in der Gebirgsregion zwischen China und Nepal ist die Zahl der Toten weiter gestiegen. In Nepal seien bislang 469 Leichen geborgen worden, teilte die nepalesische Polizei mit. Viele davon wurden den Angaben zufolge Flussabwärts im Süden Nepals und an der Grenze zu Indien entdeckt.
Damit liegt die Gesamtzahl der bestätigten Toten in China und Nepal bei 472, nachdem China bislang 3 Opfer vermeldet hatte. Wie die nepalesische Polizei weiter mitteilte, wurden zudem 1.545 Verletzte und Gestrandete gerettet.
Nach der Sturzflut in Nepal stehen beschädigte Häuser gefährlich nahe an den angeschwollenen Ufern des Trishuli-Flusses.

Nach der Sturzflut in Nepal stehen beschädigte Häuser gefährlich nahe an den angeschwollenen Ufern des Trishuli-Flusses.

Foto: Niranjan Shrestha/AP/dpa

Schwierigkeiten bei Identifizierung

„Es wird noch einige Zeit dauern, bis wir einen vollständigen Überblick über die Vermissten haben, da wir derzeit noch kein klares Bild haben“, sagte Polizeisprecher Abi Narayan Kafle der Deutschen Presse-Agentur. Das könne noch Tage dauern. Laut Polizeiangaben wurden viele Leichen noch nicht identifiziert, auch weil die Körper von der Flut stark beeinträchtigt wurden.
Viele ausländische Touristen, darunter auch acht Deutsche, werden unterdessen weiter vermisst. Nepal hatte die Vermisstenzahl zuletzt mit 977 angegeben. China meldete bislang 558 Vermisste, 260 davon Ausländer.

Sorge vor weiterer Flut

Weitere Sorgen bereitet zudem ein neu angestauter See, der sich als Folge der Sturzflut durch weitere Erdrutsche an einer Flussmündung gebildet hatte. Dieser könnte nach Einschätzung des chinesischen Wasserressourcen-Ministeriums brechen. Wissenschaftler Xu Qiang von der technischen Universität Chengdu sagte im chinesischen Staatsfernsehen, in dem See hätten sich geschätzt 2 Millionen Kubikmeter Wasser gesammelt. Durch Regenfälle in den kommenden Tagen bestehe die Gefahr von Dammbrüchen, erklärte Xu.
Die Wettervorhersage geht von Niederschlägen in den kommenden drei Tagen aus. Dies und eine mögliche neue Sturzflut könnten die Rettungsarbeiten erschweren, sollten dadurch die Zufahrtswege in das Katastrophengebiet erneut unpassierbar gemacht werden.
Die Sturzflut ereignete sich in der Grenzregion zwischen China und Nepal.

Die Sturzflut ereignete sich in der Grenzregion zwischen China und Nepal.

Foto: Niranjan Shrestha/AP/dpa

Was war passiert?

Am Mittwoch war eine Sturzflut über den Fluss Bhotekoshi von Nepal aus durch die Grenzregion im Südwest Tibets bis hinein nach Zentralnepal geschossen und hatte eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Ganze Dörfer wurden in Nepal laut Augenzeugenberichten weggespült. Die Nepalesin Parbati Adhikari erzählte, ihr Dorf Tupche in der Provinz Bagmati sei fast vollständig ausgelöscht worden. Ihr zufolge hatten dort 60 bis 70 Menschen gewohnt. Es sei nicht bekannt, wie viele von ihnen noch am Leben seien.
Die Fluten rissen außerdem Brücken mit und richteten schwere Schäden an Staudämmen und Gebäuden an. In China überflutete die Schlammlawine den Grenzübergang Gyirong, der eine Hauptverbindung in der Region nach Nepal ist, auch für Tourismus und Handel. Die betroffene Region im Himalaya ist bei Bergsteigern und Pilgern beliebt, die zum Beispiel in den Nationalpark Langtang in Nepal wandern oder heilige Berge in Tibet besichtigen wollen.
Was die Sturzflut auslöste, ist noch nicht abschließend geklärt. (dpa/red)
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„Nichts ist mehr übrig“: Pilger-Paradies wird zur Todesfalle

Die Bilder könnten aus einem Katastrophenfilm stammen: Eine gigantische braune Wand aus Wasser, Schlamm und Geröll türmt sich plötzlich auf und schießt durch ein Himalaya-Tal. Schlamm und Wasser reißen Häuser mit, verschlucken Straßen und schleudern Lastwagen herum wie Spielzeug. Menschen rennen um ihr Leben, während hinter ihnen ein ganzer Ort verschwindet.
Ein Alptraum-Szenario für alle, die am Mittwoch in der Region Rasuwa an der Grenze zwischen Nepal und Tibet unterwegs waren – und das waren viele, darunter auch mehr als 500 Touristen aus anderen Teilen der Welt. Die nepalesische Tourismusbehörde spricht auch von acht Deutschen und einem Schweizer, zu denen es keinen Kontakt mehr gebe. Ihr Schicksal ist unklar.
Später werden erste Leichen gefunden, Dutzende viele Kilometer entfernt an der Grenze zu Indien und völlig entstellt. Die Flut hat ihre Opfer über ungeheure Strecken mitgerissen. Insgesamt gelten mittlerweile mehr als 1.400 Menschen als vermisst.

Was sagen Augenzeugen?

„Gestern war der schlimmste Moment unseres Lebens. Viele von uns haben es rechtzeitig geschafft, sich in Sicherheit zu bringen – aber viele andere nicht“, sagte Suraj Silwal, Mitarbeiter der Stadtverwaltung von Bidur, einer der am schlimmsten betroffenen Gemeinden, am Telefon der Deutschen Presse-Agentur.
Familien suchten verzweifelt nach ihren Angehörigen, die vielleicht nie mehr nach Hause kommen. „Mein Freund und seine Mutter werden noch vermisst – sie wurden aus ihrem eigenen Haus fortgerissen.“
Die Such- und Rettungsaktionen seien aber extrem schwierig, erzählte Silwal. „Es gibt Gebiete, die wir noch immer nicht erreichen können – da sind keine Brücken mehr, es gibt keine Durchfahrt. Alles sieht so trostlos aus.“ Aber Stück für Stück kämen die Helfer voran und würden mittlerweile zu Häusern vordringen, die vorher nicht erreichbar waren: „Wir schauen, ob jemand dort auf Hilfe oder Lebensmittel wartet.“

Touristen- und Pilgerparadies Himalaya

Nepal gehört zu den ärmsten Ländern Asiens, und gerade in den abgelegenen Himalaya-Regionen ist die Infrastruktur vielerorts äußerst fragil. Straßen sind schmal und schwer zugänglich, Brücken und Verkehrswege können bei Unwettern schnell zerstört werden.
Gleichzeitig lebt das Land in hohem Maße vom Tourismus – und der Himalaya mit Achttausendern wie dem Mount Everest und dem Annapurna ist sein größtes Kapital.
Rasuwa liegt dabei mitten in einer besonders reizvollen und zugleich abgelegenen Landschaft des höchsten Gebirges der Erde. Die Region ist das Tor zum Langtang-Nationalpark, einem der wichtigsten Trekkinggebiete Nepals, mit schneebedeckten Gipfeln, Gletschern und Hochgebirgsseen.
Hier liegen auf rund 4.000 Metern Höhe etwa die heiligen Seen von Gosainkund, die als bedeutender Wallfahrtsort für Hindus und Buddhisten gelten.
Und durch Rasuwa führt auch eine wichtige Route Richtung Tibet und weiter zum heiligen Berg Kailash und zum Manasarovar-See. Gerade Ende August sind dort viele Pilger unterwegs – darunter zahlreiche Inder, die auf dem Weg zum Kailash sind.

„Timure ist komplett verschwunden“

Jetzt aber gibt es in der sonst so prächtigen Landschaft nur noch eine Farbe: Braun. Eine dicke, alles verschlingende Masse aus Wasser, Schlamm, Steinen und Geröll. Sie hat alles unter sich begraben, was ihr im Weg stand, Fahrzeuge, Häuser, Brücken, Märkte und viele, sehr viele Menschen.
Ein Augenzeuge aus dem Ort Timure sagte dem nepalesischen Nachrichtenportal Nepal News: „Timure ist komplett verschwunden, nichts ist mehr übrig.“ Er habe es kaum glauben können, als der Markt direkt vor seinen eigenen Augen weggespült wurde. „Ich habe noch nie eine solche Flut gesehen.“ Ein anderer, der Anwohner Sanjeev Shrestha, sagte dem Nachrichenportal Ratopati, etwa 75 Prozent aller Menschen in der Gemeinde seien wahrscheinlich von der Schlammflut verschüttet worden.
Auch auf der chinesischen Seite wurden Menschen von den enormen Wassermassen überrascht. Erst im vergangenen Jahr hatte eine schwere Flut die Bevölkerung in dem Tal getroffen. Jetzt werden Hunderte vermisst, zurück bleibt eine Schneise der Zerstörung.
Vor allem am Grenzübergang Gyirong gibt es schwere Schäden. 2024 lief dort fast 30 Prozent des Handelsvolumens zwischen China und Nepal hindurch, wie Chinas Staatsmedien berichteten. Jetzt sind Straßen unpassierbar geworden, die Kommunikationsverbindungen brachen zusammen.

Wie es zu der verheerenden Sturzflut in Nepal kam

Ein Gletscherabbruch löst binnen Minuten eine Flutwelle in Nepal aus. Was Experten über die Ursachen solcher Katastrophen sagen. Und welche Rolle der Klimawandel spielt.
Die gigantische Flutwelle in Nepal geht einem Experten zufolge auf einen Gletschersturz zurück. Nach derzeitigem Wissensstand rekonstruiert Niels Hovius vom GFZ Helmholtz-Zentrum für Geoforschung folgenden Ablauf: Am Mittwochmorgen bricht um 8:37 Uhr Ortszeit (6:37 Uhr MESZ) ein Teil der Bergflanke mit einem Gletscher vom Nordhang des Langtang Lirung ab, dem mit gut 7.200 Metern höchsten Gipfel der nepalesischen Region Langtang.
Bei dem mehr als 1.000 Meter tiefen Abrutschen lässt die – etwa durch Reibung frei werdende – Energie das Eis fast augenblicklich schmelzen. So stark ist die Erschütterung beim Aufprall, das Erdbebennetzwerk des GFZ ein Erdbeben der Stärke 5,7 aufzeichnet.
Ob bei dem Sturz noch Gletscherseen mitgerissen wurden, war zunächst unklar. Hovius, Leiter der GFZ-Sektion Geomorphologie, geht davon aus, dass das Wasser der Flutwelle vor allem vom Gletscher selbst stammte. In dem engen Tal fegt die Sturzflut aus Wasser und Schlamm mit schätzungsweise 40 Metern pro Sekunde – umgerechnet etwa 144 Kilometer pro Stunde – abwärts.
Gerade die Geländeform erklärt für Hovius die verheerende Wucht der Sturzflut: „Das Tal ist sehr eng und sehr steil“, sagte der Experte. „Dadurch konnten sich die Wassermengen derart auftürmen.“ Weitere Details waren vorerst unklar, auch weil es durch die derzeitige Monsunsaison anfangs keine Satellitenbilder aus der Region gab.
„Alarmierend ist, dass es überall im Himalaya Gletscher und Gletscherseen gibt“, sagte Hovius. „Und es gibt unterschiedlichste Prozesse, die letztlich das gleiche Endresultat haben.“ Hier war es ein Gletscherabbruch, aber auch das Bersten von Gletschersee-Dämmen und Geröll-Lawinen können Flutwellen auslösen.
Ob der Klimawandel zur Katastrophe beigetragen hat, lasse sich nicht eindeutig sagen, meinte Hovius. Solche Ereignisse habe es auch zu anderen Zeiten gegeben. Allerdings: „Gletscher schmelzen, Permafrost taut, die Null-Grad-Grenze steigt – und der Himalaya ist schwer betroffen“, so der Experte. „Diese Umweltbedingungen erhöhen das Risiko von Destabilisierungen.“ Das gelte auch für andere Hochgebirgsregionen, etwa die Anden – und auch für die Alpen.
(dpa/red)
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Himalaya-Flutwelle: Mehr als 1.300 Vermisste, darunter 580 Touristen

Die verheerende Sturzflut im Grenzgebiet zwischen Nepal und China hat eine Spur der Zerstörung hinterlassen. Mehr als 1.300 Menschen werden inzwischen vermisst. Allein in Nepal stieg die Zahl dem örtlichen Katastrophenschutz zufolge auf 826, darunter fast 580 Touristen. 165 Menschen kamen dort den Angaben zufolge ums Leben.
Viele Tote wurden demnach viele Kilometer flussabwärts an der Grenze zu Indien entdeckt – und waren offenbar von den Fluten extrem weit mitgerissen worden. Ein Polizeisprecher sagte der Deutschen Presse-Agentur, teilweise seien nur Leichenteile gefunden worden.
Einsatzkräfte suchen in den Schlammassen nach Überlebenden.

Einsatzkräfte suchen in den Schlammassen nach Überlebenden.

Foto: Skanda Gautam/ZUMA Press Wire/dpa

Die Zahl der Vermissten auf chinesischer Seite hatte sich zuvor bereits auf mehr als 550 Menschen verdoppelt, darunter 260 Ausländer, wie das chinesische Staatsfernsehen berichtete. Chinas Staatsmedien meldeten bislang nur drei Todesopfer in dem betroffenen Kreis in Tibet.
Bilder und Videos aus dem Gebiet im Himalaya legten ein erschreckendes Ausmaß der Zerstörung nahe. Es war davon auszugehen, dass die Opferzahlen weiter steigen könnten. Den Behörden in Nepal zufolge waren hier mehr als 7.400 Retter im Einsatz. Fast 240 Menschen konnten bisher lebend mit Helikoptern geborgen werden.

Trekking-Agentur: Auch Deutsche unter Vermissten

Der Chef der nepalesischen Touristenpolizei, Bishow Raj Adhikari, bestätigte der dpa, Hunderte Touristen seien bislang nicht erreichbar. Nach Angaben von Trekkingagenturen befänden sich darunter acht deutsche Staatsangehörige.
Die Mehrheit der Vermissten seien Inder, zudem seien viele Menschen aus den USA und Großbritannien darunter, erklärte Adhikari. Das Auswärtige Amt hatte auf Anfrage am Vortag erklärt, keine Kenntnis von deutschen Staatsangehörigen unter den Betroffenen zu haben.
Viele Häuser wurden von den Schlammassen mitgerissen.

Viele Häuser wurden von den Schlammassen mitgerissen.

Foto: Skanda Gautam/ZUMA Press Wire/dpa

Die Rettungskräfte in den Katastrophengebieten beider Länder suchten derweil am Tag nach dem Unglück weiter mit Hochdruck nach Verschütteten. Weitere 111 Profiretter der Feuerwehr erreichten am Vormittag (Ortszeit) den Flughafen in Tingri, im Südwesten Tibets, um von dort ins Katastrophengebiet aufzubrechen, wie das chinesische Staatsfernsehen berichtete.
Die dicken Schlammmassen am dramatisch überspülten Grenzübergang Gyirong erschwerten aber die Rettungsarbeiten. Die Schlammassen hatten demnach Straßen für schweres Gerät und große Fahrzeuge unpassierbar gemacht und die Kommunikationsnetze teilweise zusammenbrechen lassen.

Was war passiert?

Am Mittwoch hatten gewaltige Schlamm- und Gesteinsmassen in der Gebirgsregion zwischen Nepal und dem Südwesten Tibets entlang des Flusses Bhotekoshi bis nach Zentralnepal hinein eine Schneise der Verwüstung geschlagen.
Die Flut riss Brücken mit sich, beschädigte Staudämme und ließ Häuser in Sekundenschnelle im Schlamm versinken, wie dramatische Videoaufnahmen zeigten. Der Moment des Unglücks wirkte wie aus einem Katastrophenfilm.

Eine Luftaufnahme zeigt eine eingestürzte Brücke sowie Häuser, die nach Sturzfluten am 27. August 2026 in Devighat, Gemeinde Bidur, im nepalesischen Distrikt Nuwakot unter Schlamm begraben sind.

Foto: Prabin RANABHAT / AFP via Getty Images

Eine Luftaufnahme zeigt Häuser, die nach Sturzfluten am 27. August 2026 in Devighat, Gemeinde Bidur, im nepalesischen Distrikt Nuwakot unter Schlamm begraben sind.

Foto: Prabin RANABHAT / AFP via Getty Images

Eine Luftaufnahme zeigt Häuser, die nach Sturzfluten in Devighat, Gemeinde Bidur, am Zusammenfluss von Trishuli und Tadi im nepalesischen Distrikt Nuwakot am 27. August 2026 unter Schlamm begraben sind.

Foto: Prabin RANABHAT / AFP via Getty Images

Australiens Ministerpräsident Anthony Albanese sprach auf X von einer bekannten Anzahl australischer Staatsbürger in der Region, deren Wohlbefinden man nun versuche zu bestätigen. „Nepal ist ein Entwicklungsland. Es verfügt nicht über die Ressourcen, die in Australien für ein solches Ereignis zur Verfügung stünden. Daher ist die Informationsbeschaffung schwierig“, zitierten ihn australische Medien. Nach Informationen der Regierung in Canberra werden aber mindestens 34 Australier vermisst.

Hilfen aus dem Ausland zugesagt

Die USA sagten Nepal Hilfe mit Notunterkünften, frischem Wasser und anderen Hilfsgütern zu. Insgesamt belaufe sich die Katastrophenhilfe auf 500.000 US-Dollar (rund 430.000 Euro), teilte das Außenministerium mit.
Aus dem Ausland kamen zahlreiche Beileidsbekundungen. Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) sprach den Betroffenen und Rettungskräften in der Region auf X sein Mitgefühl aus. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) signalisierte Nepal Deutschlands Bereitschaft für Unterstützung. UN-Generalsekretär António Guterres sagte der Regierung in Nepal Hilfe durch Teams der Vereinten Nationen zu.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen versprach, europäische Unterstützung zu mobilisieren. Der Erdbeobachtungsdienst Copernicus sei zur Kartografierung der betroffenen Gebiete aktiviert worden, schrieb sie auf X.
Unter den Vermissten waren nach Angaben von Nepals Tourismusorganisation Nepal Tourism Board auch US-Amerikaner, Inder und Briten. Die betroffene Region gilt als beliebtes Wandergebiet und Ziel von buddhistischen und hinduistischen Pilgern, die über Nepal zum heiligen Berg Kailash in Tibet wollen. Bereits vor einem Jahr hatte eine schwere Flut in dem Gebiet Menschen getötet und eine Brücke zerstört. Laut nepalesischen Medien hatte sich damals im Juli 2025 am Oberlauf des Lhende-Flusses in Tibet ein Gletschersee plötzlich in den Bhotekoshi-Fluss ergossen.

Suche nach der Ursache

Was die Flutwelle diesmal auslöste, wird noch untersucht. Die nepalesische Katastrophenschutzbehörde vermutete jedoch nach ersten Analysen von Satellitenbildern, eine Gletscherlawine könnte zunächst einen Zufluss des Bhotekoshi blockiert haben, der im Hochland von Tibet entspringt, wie die „Kathmandu Post“ berichtete. Dadurch habe sich ein vorübergehender See gebildet, der anschließend über die Ufer getreten sei. Eine Flutwelle aus Wasser, Eis und Geröll sei dann flussabwärts im Himalaya-Staat vorgerückt.
Die US-Erdbebenwarte USGS erklärte, in der Grenzregion zu Tibet seien durch einen Erdrutsch am Morgen (Ortszeit) Erschütterungen der Stärke 5,2 verzeichnet worden. Zunächst sei man von einem Erdbeben ausgegangen. Zusätzliche Analysen deuteten allerdings darauf hin, „dass die seismische Energie stattdessen durch einen Gletscherabbruch und Schuttfluss erzeugt wurde“, teilte die USGS mit. (dpa/red)