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Trump über Iran-Gespräche: „letzte Chance“ für Teheran

US-Präsident Donald Trump hat neue Gespräche mit dem Iran als „letzte Chance“ für Teheran bezeichnet. Man befände sich in Gesprächen – und zwar auf Wunsch des Irans, sagte Trump im Weißen Haus.
Er bekräftigte, dass diverse Staaten die USA darum gebeten hätten, der Diplomatie eine letzte Chance zu geben. „Das ist eine letzte Chance für sie, ein gutes Dokument zu unterzeichnen“, sagte er mit Blick auf den Iran.
Trumps Darstellung zufolge drehen sich die Gespräche um die Öffnung der für den internationalen Gas- und Ölhandel zentralen Straße von Hormus.
Demnach geht es darum, die Meerenge bis diesen Dienstag vollständig zu öffnen. In einer zweiten Phase soll es seiner Darstellung nach dann um die „Denuklearisierung“ des Irans gehen – das werde länger dauern, räumte Trump ein.
Der US-Präsident hatte am Sonntag (Ortszeit) für heute neue Gespräche angekündigt. Seiner Darstellung nach sagte er den größten Angriff des US-Militärs „seit dem Zweiten Weltkrieg“ vorerst ab, um neuen Verhandlungen mit dem Iran eine Chance zu geben.
Aus dem Iran kam zunächst keine Bestätigung neuer Gespräche. „Wir verhandeln derzeit nicht mit den Vereinigten Staaten“, sagte Außenamtssprecher Esmaeil Bakaei. Gespräche führe sein Land mit dem Oman, um die Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu sichern.
Bakaei bezeichnete die Verhandlungen mit dem Oman als „konstruktiv“. Sie zielten auf eine Einigung über eine neue Route durch die Meerenge ab. Solange die „US-Seeblockade“ iranischer Häfen andauere, werde sich an der Lage in der Meerenge jedoch nichts ändern, sagte der Sprecher.
Trump warf dem Iran auf seiner Plattform Truth Social daraufhin Unehrlichkeit vor.

Diplomatisches Tauziehen am Golf und erneute Todesurteile im Iran

Der Iran kontrolliert die für den weltweiten Öl- und Gastransport wichtige Wasserstraße seit Beginn des Krieges Ende Februar. Er verlangt von Schiffen, eine von ihm festgelegte Route zu nutzen, eine Genehmigung einzuholen und Gebühren zu zahlen. Die USA lehnen dies ab.
Trump hatte am Samstag erklärt, die USA und Israel würden vorläufig auf weitere Angriffe auf den Iran verzichten. Der Iran und mehrere Golfstaaten hätten ihn darum gebeten, weil es „Umrisse einer Vereinbarung“ gebe. Iranische Militärvertreter nannten aber die Darstellung, der Iran habe um einen Angriffsstopp gebeten, „nichts als eine neue Lüge“.
Noch am Freitag hatte Trump dem Iran mit neuen massiven Angriffen gedroht. Am Sonntag sagte er, der geplante Angriff wäre „der größte Angriff seit dem Zweiten Weltkrieg“ gewesen. Neben dem Iran hätten Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Katar ihn gebeten, davon abzusehen.
Die USA und der Iran hatten im Juni ein Rahmenabkommen für den Weg zu einem dauerhaften Frieden geschlossen, das jedoch scheiterte. Mitte Juli nahmen die USA ihre Angriffe wieder auf. Der iranische Abgeordnete Hassan Ghaschghawi sagte am Sonntag, Vermittler bemühten sich um eine Wiederbelebung der Vereinbarung. Hauptstreitpunkt sei die Straße von Hormus.
In der Meerenge meldete unterdessen ein Tanker am Sonntagabend eine Explosion in unmittelbarer Nähe. Das Schiff und seine Besatzung seien in Sicherheit, erklärte die britische Seefahrtbehörde UKMTO.
Im Iran wurden erneut zwei Männer wegen angeblicher Spionage für Israel hingerichtet. Omid Behsad und Pouria Safvat seien am Montagmorgen gehängt worden, teilte das offizielle Justizportal „Misan“ mit. Nach Darstellung der iranischen Justiz sollen sie dem israelischen Geheimdienst Mossad Koordinaten heikler Militär- und Sicherheitsstandorte übermittelt haben. Angaben zu ihrer Festnahme und ihrem Prozess machte das Portal nicht.
Menschenrechtsgruppen zufolge vollstreckt nur China mehr Todesurteile als der Iran. Nach Angaben von Iran Human Rights und Gemeinsam gegen die Todesstrafe wurden im vergangenen Jahr mindestens 1639 Menschen im Iran hingerichtet. Amnesty International hatte zuletzt eine „Eskalation“ der Hinrichtungen beklagt.

Hoffnung auf Iran-Gespräche treibt Dax über 26.000 Punkte

Die Hoffnung auf eine Annäherung der Kriegsparteien USA und Iran hat den Dax erstmals über die 26.000 Punkte getrieben. Der deutsche Leitindex stieg am Montagvormittag knapp über diese Marke.
Bereits kurz nach Handelsauftakt hatte der Dax das Anfang Juli erreichte Rekordhoch von 25.900,10 Punkten überschritten. Am Abend ging er mit einem Plus von 1,45 Prozent auf 26.001 Zähler aus dem Handel. Das Börsenbarometer wurde auch von Kursgewinnen der Schwergewichte SAP und Deutsche Telekom gestützt.
„Innerhalb von nur drei Wochen hat der deutsche Leitindex mehr als 1.300 Punkte gutgemacht. Den unmittelbaren Impuls liefert die geopolitische Entspannung“, sagte Birgit Henseler, Senior Analystin bei der DZ Bank. „Eine große Rolle spielt auch die Berichtssaison zum zweiten Quartal, die in den USA und in Europa bislang besser verläuft als erwartet.“
Dem Dax komme zudem seine Zusammensetzung zugute. Durch seinen Schwerpunkt unter anderem auf Industrie- und Finanzwerte sei der Index von der aktuellen Diskussion über eine mögliche KI-Blase weniger stark betroffen als reine Tech-Indizes.
Die Hoffnung auf weiterhin gute Bilanzen könnten in der neuen Woche zahlreiche Unternehmen erfüllen. Allein aus dem 40 Werte umfassenden deutschen Leitindex Dax stehen bei rund der Hälfte der Unternehmen Quartalszahlen zur Veröffentlichung an. Am Dienstag wollen Bayer, Continental, FMC und Zalando ihre Bücher öffnen.
Für Mittwoch stehen die Resultate von Fresenius, DHL Group, Siemens Energy, Vonovia, Infineon und Beiersdorf auf der Agenda. Am Donnerstag folgen Commerzbank, Deutsche Telekom, Merck KGaA und Siemens mit Informationen zu ihrer Geschäftsentwicklung. Für Freitag sind die Kennziffern von Allianz, Daimler Truck und Munich Re terminiert.
(dpa/afp/red)
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3. August: Bundesweiter Blitzermarathon | Streit um Rentenpaket | „Fiskalische Fußfessel“ von Javier Milei

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Streit um Rentenpaket

Die geplante Abschaffung der „Rente mit 63“ sorgt weiter für politischen Streit. Während DIW-Präsident Marcel Fratzscher die Abschaffung als entscheidend für die Stabilisierung der Rentenversicherung verteidigt, bringt die SPD Nachbesserungen für Härtefälle ins Spiel. Im Osten stellen sich drei CDU-Politiker gegen die Abschaffung. AfD und Linke sehen das eher als Wahlkampfmanöver.

Bezahlte Journalisten-Reisen

Bezahlte Journalistenreisen nach China sorgen für eine neue Debatte über mögliche Einflussnahme des Regimes auf westliche Medien. Auslöser ist eine US-Recherche um das chinesische Netzwerk C100 in den USA. Die Organisation finanzierte Riesen, wählte die Teilnehmer aus, und bestimmte, mit welchen Personen sich die Journalisten trafen. Kritiker sprechen daher von einer möglichen Einflussnahme. Das Thema der Transparenz berührt auch deutsche Medien.

Mileis „fiskalische Fußfessel“

Argentiniens Präsident Javier Milei hat Ende Juli ein neues Gesetzespaket für strengeren Regeln im Staatshaushalt vorgestellt. Vorgesehen ist unter anderem das Aussetzen der Gehälter von politischen Spitzen und Abgeordneten, wenn über mehrere Monate ein Minus im Haushalt besteht. Zudem sollen nicht essentielle Ausgaben dann automatisch pausiert werden. Erst wenn der Kongress Maßnahmen zum Haushaltsausgleich beschließt, dürfte der Regelbetrieb wieder aufgenommen werden.

Bundesweiter Blitzermarathon

Heute begann der sogenannte Blitzermarathon. Daher müssen Autofahrer in dieser Woche mit vermehrten Tempokontrollen rechnen – insbesondere an Unfallschwerpunkten. Die Aktion fällt diesmal mitten in die Ferienzeit und trifft viele Urlauber. Der ADAC kritisiert den Zeitpunkt: Die Kontrollen sollten nicht den Eindruck erwecken, „in erster Linie der Einnahmeerzielung zu dienen“.

Gaza-Friedensplan

Israel setzt seine Angriffe im Gazastreifen fort – und das trotz eines von den USA unterstützten Plans zur Entwaffnung der Hamas. Palästinensische Behörden berichten von mindestens 18 Toten und Schäden an einem Krankenhaus in Deir al-Balah. Israel erklärt, Hamas-Waffenlager angegriffen zu haben. Der Friedensplan sieht einen Waffenstillstand, die Entwaffnung der Hamas und eine neue Verwaltung des Gazastreifens vor.
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Nach der Kettensäge nun die Fußfessel: So will Milei Argentinien vor Verschuldung bewahren


In Kürze:

  • Argentiniens Präsident Milei will strukturell defizitäre Haushalte unmöglich machen.
  • Staatliche Ausgaben werden so lange eingefroren, bis die Bücher wieder ins Gleichgewicht gebracht werden.
  • Dazu zählen auch Gehälter von Amtsträgern.
  • In Deutschland wäre eine automatische Streichung von Diäten zur Zeit nicht möglich.

 
Der argentinische Präsident Javier Milei hat ein neues Gesetzespaket angekündigt. Ein Mechanismus soll dafür sorgen, dass im Falle einer zu hohen Verschuldung des Staates nicht essenzielle staatliche Ausgaben automatisch eingestellt werden.
Dazu gehört, dass die Gehälter politischer Amtsträger ausgesetzt werden. Das heißt, Politiker auf Bundesebene – vom Präsidenten und Vizepräsidenten über die Minister und Staatssekretäre bis zu sämtlichen Parlamentariern – würden keinen einzigen Peso mehr sehen. Und zwar so lange, bis sie den Haushalt wieder ausgeglichen haben.
Milei nennt das „grillete fiscal“ – oder fiskalische Fußfessel –, die Teil einer dauerhaften Fiskalregel werden soll. Das berichtet das argentinische Nachrichtenportal „parlamentario.com“.

Unterschiede zum amerikanischer „Shutdown“

Seit seinem Amtsantritt hat sich Milei auf die Fahnen geschrieben, die Staatsfinanzen dauerhaft zu stabilisieren und die Inflation einzudämmen.
In einer landesweit ausgestrahlten Fernsehansprache am 30. Juli kündigte der Präsident dazu ein umfangreiches Reformpaket an.
Die „fiskalische Fußfessel“ orientiert sich grob am „Shutdown“ in den USA. In den USA tritt ein „Shutdown“ ein, wenn es keine politische Einigung zwischen Exekutive und Legislative gibt und der Kongress den Haushalt daher nicht verabschieden kann.
„Doch während in den Vereinigten Staaten der Schwerpunkt eher auf der institutionellen Ebene liegt, geht es bei Mileis Vorschlag darum, den Haushaltsüberschuss abzusichern“, erläutert ein Regierungsmitglied der Tageszeitung „La Nacion“.
„Wir wollen um jeden Preis ein Defizit verhindern, denn das ist das große Problem Argentiniens“, so die Quelle weiter. Während der Mechanismus in den Vereinigten Staaten also darauf abzielt, eine Einigung über den Haushalt zu erzwingen, verfolgt die libertäre Regierung in Argentinien eine andere Strategie.
Mit Plänen wie diesem soll der Haushaltsüberschuss durch gesetzliche Mechanismen gesichert werden. „Milei schlägt dies vor, um zu verhindern, dass künftig jemand kommt und sagt: ‚Wir drucken neues Geld‘“, so die Quelle gegenüber „La Nacion“.

Ausnahme bei Renten und Sozialprogrammen

Milei sieht das mangelnde Gleichgewicht zwischen Einnahmen und Ausgaben als eine der Hauptursachen für die wirtschaftlichen Probleme Argentiniens in den vergangenen Jahrzehnten.
Eine Verschuldung der Staatshaushalte zahle die Gesellschaft in Form von Steuererhöhungen oder Inflation, so Milei bei der Vorstellung des Entwurfs. Daher sehe er die Notwendigkeit einer Regelung, die die Ordnung der öffentlichen Finanzen vorschreibt.
„Es handelt sich um eine dauerhafte finanzpolitische Regel, die sicherstellen soll, dass Argentinien keinen Haushalt mit Defizit mehr verabschieden oder dauerhaft fortführen kann“, sagte er.
Wenn der Haushalt über mehrere Monate nicht ausgeglichen ist, wird der Staat automatisch abgeschaltet. Sobald alle Haushaltsmittel aufgebraucht sind und kein Geld mehr vorhanden ist, bleibt der Staat so lange abgeschaltet, bis eine Aufstockung des Haushalts beschlossen wird.
Es soll jedoch Ausnahmen geben. Renten, Sozialprogramme, Schuldendienstzahlungen sowie Ausgaben für Sicherheit und Verteidigung sind als essenziell eingestuft und wären von einem „argentinischen Shutdown“ nicht betroffen.
Mileis Gesetzentwurf sieht zudem neue Regeln für die argentinische Zentralbank vor. So soll es strengere Grenzen für die Finanzierung staatlicher Ausgaben durch neu geschaffenes Zentralbankgeld geben, und die Unabhängigkeit der Notenbank soll zusätzlich garantiert werden.

Grundgesetz sichert feste Entschädigung

In Deutschland ist eine automatische vorläufige Streichung oder Aussetzung von Politikergehältern bei Haushaltsdefiziten rechtlich nicht vorgesehen. Abgeordnete haben gemäß Artikel 48 Absatz 3 des Grundgesetzes „Anspruch auf eine angemessene, ihre Unabhängigkeit sichernde Entschädigung“.
Zudem wurde die vom Grundgesetz vorgesehene Schuldenbremse wiederholt durch sogenannte „Sondervermögen“, Notlagenbeschlüsse und kreditfinanzierte Nebenhaushalte umgangen.
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Trumps Plan zur Entwaffnung der Hamas stößt in Israel auf Ablehnung

Der von US-Präsident Donald Trump als „Meilenstein“ gelobte Plan zur Entwaffnung der Hamas ist in Israel auf Ablehnung gestoßen. „Die veröffentlichte Version spiegelt die israelischen Positionen nicht wider“, sagte der Sprecher des Büros von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, Doron Spielman, am Montag der Nachrichtenagentur AFP.
Aus politischen Kreisen hieß es zudem, Israel werde seine Truppen nicht zurückziehen. Die israelische Armee setzte ihre Angriffe auf Ziele im Gazastreifen derweil fort.
Trump hatte Ende vergangener Woche eine Einigung mit der Hamas verkündet und von einem „wichtigen Meilenstein“ gesprochen. Seiner Darstellung nach sollte die radikalislamische Palästinenserorganisation schrittweise ihre Waffen abgeben, anschließend sollten sich die israelischen Streitkräfte aus dem Gazastreifen zurückziehen. Eine internationale Stabilisierungstruppe und eine neue palästinensische Polizei sollten die Verantwortung übernehmen.
Trump verkündete zunächst, Israel sei „sehr glücklich“ mit der Vereinbarung. Dem widersprach Netanjahus Bürosprecher nun. Israel habe der US-Seite „seine Anmerkungen und Bedenken zu dem vorgeschlagenen Rahmen übermittelt“, sagte Spielman. Ihm zufolge gehen die Pläne zur Entwaffnung aus israelischer Sicht nicht weit genug.
Israelische Geheimdienstinformationen deuteten darauf hin, dass sich die Hamas Waffen beschaffe und „weitere Massaker nach dem Vorbild des 7. Oktober“ vorbereite, sagte Spielman.
Trumps Pläne stünden deshalb „im direkten Gegensatz zur Realität und zu den von der Hamas geäußerten Absichten“, fügte er hinzu. „Der unverzichtbare erste Schritt für jegliche dauerhafte Vereinbarung muss die tatsächliche, überprüfbare und unwiderrufliche Entwaffnung der Hamas sein.“ Alles andere erlaube es der Hamas, „Israel erneut zu bedrohen“.
Das Vorgehen im Gazastreifen ist nicht der einzige Grund für Meinungsverschiedenheiten zwischen Trump und Netanjahu. Israel sieht auch Trumps Bemühungen um Verhandlungen für ein Ende des Krieges gegen den Iran skeptisch, den die beiden Länder am 28. Februar angegriffen hatten.
Beide Seiten demonstrierten bei einem Treffen im Juli im Weißen Haus Einigkeit, nachdem sich die Beziehungen deutlich abgekühlt hatten.
Israels Präsident Isaac Herzog, der ein überwiegend repräsentatives Amt innehat, schlug am Montag versöhnlichere Töne an. Trumps Bemühungen zeigten „eine gewisse Aussicht auf Hoffnung“.
Die Vereinbarung mit der Hamas bezeichnete er vor ausländischen Botschaftern in Israel als „sehr positiven Schritt mit der klaren Warnung und Absicht, dass die Hamas entwaffnet werden muss“.
Im Gazastreifen wurden nach Angaben eines örtlichen Sicherheitsbeamten seit dem frühen Sonntagmorgen 19 Menschen bei israelischen Angriffen getötet, unter ihnen Frauen und Kinder.
Die von der Hamas geführten Behörden erklärten zudem, Israel habe bei Angriffen am Samstag eine große Menge medizinisches Material zerstört. Die israelische Armee teilte ihrerseits mit, bei den Angriffen am Samstag seien zwei Menschen getötet worden, die Angriffe auf israelische Zivilisten und Truppen geplant hätten.
Eigentlich gilt seit dem vergangenen Oktober eine Waffenruhe. Die israelische Armee greift aber weiter nahezu täglich Ziele im Gazastreifen an und kontrolliert rund 60 Prozent des Küstengebiets.
Nach Hamas-Angaben wurden allein seit Beginn der Waffenruhe mehr als 1200 Palästinenserinnen und Palästinenser getötet.
Die Hamas und ihre Verbündeten hatten den Gazakrieg mit ihrem Angriff auf Israel am 7. Oktober 2023 ausgelöst. Bei dem Angriff wurden mehr als 1200 Menschen getötet, 251 Menschen wurden als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt.
Israel reagierte mit massiven Attacken auf den Gazastreifen, bei denen nach Hamas-Angaben seither mehr als 70.000 Menschen getötet wurden.(afp/red)
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Bezahlte China-Reisen für US-Journalisten – eine Transparenzfrage auch für Deutschland


In Kürze:

  • China-Reisen im Fokus: Journalistin Natalie Winters untersuchte anhand öffentlicher Unterlagen, wie C100 Journalistenreisen nach China organisierte und finanzierte.
  • 60.000 Dollar Reiseprogramm: C100 übernahm Kosten, wählte Teilnehmer aus und plante Treffen. Eine Delegationsreise 2012 für fünf Journalisten kostete rund 60.000 US-Dollar.
  • Deutschland ohne vergleichbares FARA-System: Während die USA mit FARA bestimmte Tätigkeiten im Auftrag ausländischer Akteure offenlegen, gibt es in Deutschland kein vergleichbares Register.

 
Journalismus lebt vom Zugang. Reporter reisen in Länder, sprechen mit Politikern, besuchen Unternehmen und versuchen, sich vor Ort ein eigenes Bild zu machen. Gerade bei Staaten wie China, die international kontrovers diskutiert werden, gehören solche Reisen zum journalistischen Alltag.
Doch wenn Reisen von Regierungen oder staatsnahen Organisationen organisiert und bezahlt werden, stellt sich eine grundsätzliche Frage: Wo endet legitimer Austausch – und wo beginnt mögliche Einflussnahme? Diese Frage stellt sich nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland, wo vergleichbare Aktivitäten schwerer nachvollziehbar sind.
Diese Debatte wurde durch eine Recherche der US-Journalistin Natalie Winters neu entfacht. Sie untersuchte Programme, über die amerikanische Journalisten nach China eingeladen wurden. Im Mittelpunkt stand dabei nicht nur die Reise selbst, sondern auch die Frage, wer solche Delegationen organisiert, finanziert und welche Kontakte dadurch entstehen.

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Committee of 100 und Journalistenreisen nach China

Im Mittelpunkt der Recherche stehen Unterlagen des Committee of 100 (C100). Die Organisation wurde 1989 gegründet und versteht sich nach eigener Darstellung als Netzwerk chinesischstämmiger Amerikaner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur, das den Austausch zwischen China und den USA fördern möchte.
C100 organisierte zwischen 2007 und 2014 ein Journalisten-Delegationsprogramm mit Reisen nach China. Nach Angaben der Organisation handelte es sich um professionelle Austauschprogramme.
Auf Nachfrage der englischsprachigen Ausgabe der Epoch Times bestätigte C100, dass die Organisation die Reisekosten übernahm, die Teilnehmer auswählte, die Reiserouten festlegte und bestimmte, mit welchen Personen sich die Journalisten trafen.
Winters bezeichnete das Programm als „Propaganda-Pipeline“. C100 weist diese Darstellung zurück und erklärte, es habe keinen Austausch von Berichterstattung gegen Reisen gegeben. Die Teilnehmer hätten ihre redaktionelle Unabhängigkeit behalten.

60.000 Dollar für eine neuntägige Reise

Ein Reisebericht aus dem Jahr 2012, der auf der Website von C100 mit „Internal Use“ („Interner Gebrauch“) gekennzeichnet war, bezifferte die Kosten einer neuntägigen Delegationsreise für fünf Journalisten auf etwa 60.000 US-Dollar.
Teilnehmer waren Vertreter von The New York Times, The Atlantic, der Financial Times, Foreign Affairs und New York Public Radio (WNYC). Die Reise führte durch Peking, Shanghai und Hangzhou.
Zum Programm gehörten Besichtigungen, Unternehmens- und Kulturbesuche sowie rund 20 organisierte Treffen mit chinesischen Regierungsvertretern, Wissenschaftlern, Medienvertretern, Studenten und Wirtschaftsführern.
Der Bericht erklärte, das Programm habe darauf abgezielt, die Wahrnehmung Chinas zu verbessern und die Teilnehmer dazu zu bringen, ihre Erfahrungen mit beruflichen Kollegen zu teilen.

Teilnehmer berichten über veränderte Sicht auf China

In den C100-Unterlagen wurden auch Aussagen der Teilnehmer festgehalten.
Winnie O’Kelley, damals stellvertretende Wirtschaftsredakteurin bei The New York Times, erklärte demnach, sie werde mit mehreren Ideen für Geschichten zurückkehren und ihre Arbeit im Asien-Bereich teilweise neu ausrichten.
Gary Silverman, damals US-Nachrichtenchef und stellvertretender Chefredakteur der Financial Times, sagte laut Bericht, er werde künftig nicht mehr über China schreiben, ohne das während der Reise Gelernte zu berücksichtigen.
Der WNYC-Moderator Brian Lehrer wurde mit der Aussage zitiert, seine Wahrnehmung Chinas habe sich „in 100 Arten“ verändert.
Jonathan Tepperman, damals Chefredakteur von Foreign Affairs, erklärte, die Reise habe ihm ein „viel tieferes, subtileres und nuancierteres“ Verständnis Chinas vermittelt.
C100 verwies nach der Reise unter anderem auf veröffentlichte Beiträge von Clive Crook bei The Atlantic sowie weitere Arbeiten von Teilnehmern.
US-Präsident Donald Trump hat eine Milliarden-Klage gegen die renommierte «New York Times» eingereicht.

The New York Times.

Foto: Mark Lennihan/AP/dpa

Chinesischer Einfluss auch in Deutschland?

Während Winters ihre Recherche auf öffentlich zugängliche Unterlagen des Foreign Agents Registration Act (FARA) stützen konnte, wäre eine vergleichbare Untersuchung in Deutschland deutlich schwieriger. Anders als die USA verfügt Deutschland über kein spezielles Transparenzgesetz für Tätigkeiten im Auftrag ausländischer Auftraggeber.
Das deutsche Lobbyregister erfasst zwar Interessenvertretung gegenüber Bundestag und Bundesregierung, bietet jedoch keinen vergleichbaren Einblick in Verträge, Kommunikationsaufträge oder PR-Mandate ausländischer Organisationen.
Der Bundesverfassungsschutz warnt seit Jahren, dass China neben klassischer Diplomatie auch Wirtschaftsverbände, Wissenschaftskooperationen, Kultur- und Austauschprogramme sowie persönliche Netzwerke nutzt, um Einfluss auszuüben.
Auch in Deutschland arbeiten PR-Agenturen mit chinesischen staatlichen Institutionen zusammen. So wird etwa das Fremdenverkehrsamt der Volksrepublik China in Deutschland von der Agentur One Billion Voices als Presseagentur betreut. Der Fall zeigt, wie eng touristische, wirtschaftliche und politische Kommunikation teilweise miteinander verbunden sein können.
Auch Medienreisen und Austauschprogramme chinesischer Institutionen finden in Deutschland statt. Wie umfangreich solche Aktivitäten sind und wer sie finanziert, lässt sich jedoch deutlich schwerer nachvollziehen als in den USA.

C100 verteidigt das Programm

C100 erklärte gegenüber der Epoch Times, das Journalistenprogramm sei ein offener professioneller Austausch gewesen, der zuletzt 2014 stattfand.
Die Organisation erklärte, Ziel sei es gewesen, amerikanischen Redakteuren einen direkten Einblick in ein Land zu ermöglichen, über das häufig aus der Distanz berichtet werde.
„Der Zweck des Programms war Verständnis durch direkte Erfahrung“, teilte C100 mit. Die Teilnehmer hätten ihre Reisen offengelegt und ihre redaktionelle Unabhängigkeit behalten.
Die Organisation beantwortete jedoch keine weiteren Fragen dazu, ob die Finanzierung der Reisen gegenüber Lesern, Zuhörern oder Arbeitgebern ausdrücklich offengelegt wurde.

Medienhäuser äußern sich nicht

The New York Times, The Atlantic, die Financial Times, Foreign Affairs und WNYC wurden gefragt, ob sie die Reisen genehmigt hatten, ob Kosten übernommen wurden und welche Regeln damals für gesponserte Reisen galten.
Die Medienhäuser und die beteiligten Journalisten antworteten bis zur Veröffentlichung nicht.

Zu diesem Bericht hat Lydia Roeber beigetragen.

Dieser Artikel erschien im Original auf theepochtimes.com unter dem Titel „China-Focused Influence Program Courted Senior US Media Figures With Sponsor-Paid Trips“. (deutsche Bearbeitung: rb)
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Trump setzt „größten Angriff seit Zweitem Weltkrieg“ aus – neue Iran-Verhandlungen


In Kürze:

  • Trump sagt geplanten Großangriff auf den Iran kurzfristig ab.
  • Neue Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran sollen am Montag beginnen.
  • Explosion nahe Tanker in der Straße von Hormus verschärft die Unsicherheit.

 
US-Präsident Donald Trump hat nach dem vorläufigen Verzicht auf eine weitere Angriffswelle gegen den Iran eine neue Runde von Verhandlungen mit Vertretern der Islamischen Republik angekündigt. Die Gespräche sollen nach seinen Angaben am Montag beginnen. An Bord der Präsidentenmaschine Air Force One erklärte Trump auf dem Rückflug von New Jersey nach Washington, die USA würden „in Form von Verhandlungen“ mit dem Iran sprechen.
„Was wir jetzt tun, ist, dass wir in Form von Verhandlungen mit ihnen sprechen. Es beginnt morgen Nachmittag, und dann werden wir sehen.“
Wo die Gespräche stattfinden, wie lange sie dauern und wer daran teilnehmen wird, ließ der Präsident offen.
Trump betonte, der Iran sei an einer Einigung interessiert. „Sie wollen natürlich nicht angegriffen werden.“
Mit Blick auf die geplanten Verhandlungen erklärte Trump außerdem, einige Beteiligte – darunter Saudi-Arabien – gingen davon aus, dass eine Einigung über die Straße von Hormus unmittelbar bevorstehe. Anschließend solle folgen, was er als „Denuklearisierung des Iran“ bezeichnete.
„Trump

Trump sprach an Bord der Präsidentenmaschine mit mitreisenden Reportern.

Foto: Anna Moneymaker/Getty Images

Trump spricht von abgesagtem Großangriff

Der US-Präsident bekräftigte erneut seine Darstellung, dass das US-Militär kurz vor einer neuen massiven Angriffswelle gegen den Iran gestanden habe.
„Es wäre der größte Angriff seit dem Zweiten Weltkrieg geworden,“ sagte Trump.
Nach seinen Worten hätte der Angriff für den Iran verheerende Folgen gehabt.
Nach Trumps Angaben verzichteten die USA jedoch auf den Angriff, nachdem Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar sowie auch der Iran selbst darum gebeten hätten. Die Verbündeten hätten signalisiert, dass eine politische Einigung unmittelbar bevorstehe und militärische Schritte den Verhandlungsprozess gefährden könnten. Deshalb habe er entschieden, den Angriff zunächst auszusetzen.
Bereits am Samstag hatte Trump auf seiner Plattform Truth Social erklärt, die USA und Israel würden vorläufig keine weiteren Angriffe durchführen, da sich „Umrisse einer Vereinbarung“ abzeichneten. Zuvor hatte er erklärt, den Angriff „unter der Voraussetzung, dass wir schnell eine Einigung erzielen können“, abgesagt zu haben.
Gleichzeitig machte Trump deutlich, dass die militärische Option weiterhin auf dem Tisch liege. „Wir sind jederzeit bereit loszulegen,“ so der Präsident.
Auf die Frage nach einer Frist für den Iran wollte er sich nicht festlegen. „Wir werden einfach sehen, wie es läuft. Würde ich lieber einen Deal machen? Ich bin nicht darauf aus, Menschen zu töten. Viele Menschen sterben, und das wollen wir nicht.“

Iran weist Trumps Darstellung zurück

Aus Teheran kam dagegen ein deutlich anderes Bild. Iranische Militärvertreter bezeichneten Trumps Aussagen laut der Nachrichtenagentur Mehr als „nichts als eine neue Lüge“. Eine Bestätigung für die von Trump angekündigten Verhandlungen oder für eine unmittelbar bevorstehende Einigung gab es von iranischer Seite zunächst nicht.
Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmail Baghaei, erklärte zudem, Teheran werde weiterhin „auf der Grundlage dessen handeln, was den Interessen des Landes dient“ und wies Behauptungen zurück, wonach der Iran Washington gebeten habe, die Angriffe einzustellen.
Noch wenige Tage zuvor hatte Trump dem Iran mit neuen massiven Militärschlägen gedroht. Erst am Freitag hatte er erklärt, die USA würden den Iran „ganz hart angehen“, falls keine Fortschritte erzielt würden.

Pendler passieren am 21. Juli 2026 eine Wandmalerei in Teheran. Die Iranischen Revolutionsgarden meldeten Angriffe auf US-Militärziele in Bahrain und Kuwait.

Foto: ATTA KENARE / AFP via Getty Images

Gescheitertes Rahmenabkommen belastet die Beziehungen

Der aktuelle Konflikt dauert bereits seit Ende Februar an. Mitte Juni hatten sich Washington und Teheran zwar auf ein Rahmenabkommen verständigt, das den Weg zu einem dauerhaften Frieden ebnen sollte. Innerhalb einer 60-tägigen Übergangsfrist sollten die offenen Streitpunkte geklärt werden.
Schon kurz nach Abschluss des Abkommens kamen jedoch Zweifel an dessen Tragfähigkeit auf. Wiederholte gegenseitige Angriffe verhinderten eine nachhaltige Entspannung. Mitte Juli nahmen die USA ihre Militärschläge gegen iranische Ziele erneut auf. Zu den zentralen Streitpunkten zählen weiterhin das iranische Atomprogramm sowie die Kontrolle über die strategisch wichtige Straße von Hormus.

Explosion nahe Tanker in der Straße von Hormus

Parallel zu den diplomatischen Bemühungen hat sich die Sicherheitslage in der Golfregion erneut verschärft. In der Nacht zum Montag ereignete sich in der Straße von Hormus offenbar eine Explosion in unmittelbarer Nähe eines Tankers.
Wie die britische Seefahrtbehörde UKMTO über den Kurznachrichtendienst X mitteilte, meldete der Kapitän des Schiffes eine Explosion in direkter Nähe des Tankers. Das Schiff selbst sowie die Besatzung blieben den Angaben zufolge unversehrt.
Der Vorfall ereignete sich rund 20 Seemeilen (etwa 37 Kilometer) nordöstlich der omanischen Hafenstadt Chasab. Die UKMTO rief alle Schiffe dazu auf, die Meerenge mit besonderer Vorsicht zu passieren und verdächtige Aktivitäten umgehend zu melden.

Unsicherheit über die Zukunft der Meerenge

Die Straße von Hormus zählt zu den wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt für den Transport von Erdöl und Erdgas und steht seit Beginn des Konflikts im Mittelpunkt der Spannungen zwischen dem Iran und den USA. Der Iran hatte die Meerenge nach Kriegsbeginn Ende Februar blockiert.
Am Sonntag erklärte Teheran, man stehe kurz vor einer Einigung mit dem Oman über eine neue Schifffahrtsroute. Gleichzeitig stellte der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmaeil Bakaei, jedoch klar, dass dies nicht bedeute, dass die Straße von Hormus wieder vollständig geöffnet werde.
Ob die angekündigten Verhandlungen zwischen Washington und Teheran tatsächlich zu einer nachhaltigen Entspannung führen können, bleibt daher weiter offen. Während Trump von einer bevorstehenden Einigung spricht, weist der Iran diese Darstellung bislang entschieden zurück. Gleichzeitig zeigt der Zwischenfall in der Straße von Hormus, wie fragil die Sicherheitslage in der Region weiterhin ist.
Mit Material der Nachrichtenagenturen
Dieser Artikel erschien im Original auf theepochtimes.com unter dem Titel „Trump Says Iran Talks to Begin on Monday“. (deutsche Bearbeitung: zk)
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02.08.2026 | Gruppen-Schlägerei am Nürnberger Flughafen | Seebarrieren vor Ceuta | Leiche von Netflix-Bergsteiger noch nicht geborgen

HEUTE13:20 Uhr

Leiche von Netflix-Bergsteiger noch nicht geborgen

Die Leiche des bekannten Extremsportlers Nirmal Purja ist zwar gefunden, aber zunächst nicht vom Berg gebracht worden. Das Rettungsteam habe den Körper des Nepalesen auf etwa 5.700 Metern Höhe am Berg Broad Peak erreicht, sagt der Alpine Club Pakistan. Auch Hubschrauber der Armee sin dim Einsatz. Die Bedingungen für die Bergung am zwölfthöchsten Berg der Erde seien „sehr schwierig“.
HEUTE12:55 Uhr

Israel greift im Gazastreifen an

Israel hat mehrere Angriffe im Gazastreifen durchgeführt, die Hamas meldet 16 Tote. Laut Hamas wurden auch Lager für Medikamente zerstört oder beschädigt. Die israelische Armee sprach von Einsätzen gegen Waffenlager der Hamas. Eines der Waffenlager habe sich neben einem Krankenhaus befunden und als Versteck gedient.

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HEUTE12:28 Uhr

Union pocht wegen Ceuta auf weitere deutsche Grenzkontrollen

Unions-Fraktionsvize Günter Krings fordert, die Grenzkontrollen an allen deutschen Außengrenzen bei Bedarf zu intensivieren. Wer aus Spanien kommend in Deutschland Asyl beantragt, sollte grundsätzlich zurückgewiesen werden, da Spanien zuständig sei. Er wirbt für mehr Zusammenarbeit mit Marokko, insbesondere zu Abschiebungen, zur Bekämpfung der Schleuserkriminalität und einer verlässlichen Grenzsicherung.

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HEUTE12:12 Uhr

Erneuter Gefängnisaufstand in Sri Lanka – Hunderte Soldaten im Einsatz

Nach dem zweiten Gefängnisaufstand binnen eines Monats setzte Sri Lanka hunderte Soldaten ein, um weitere Ausschreitungen in der etwa vierfach überlegten Haftanstalt Mahara zu verhindern. Ein Häftling kam bei dem Aufstand ums Leben, sechs wurden verletzt. Laut Polizei ist die Lage unter Kontrolle. Die Insassen zerstörten mehrere Gebäude, darunter die Küche und das Gefängniskrankenhaus.

Am 2. August 2026 patrouillieren Militärangehörige vor dem Mahara-Gefängniskomplex am Stadtrand von Colombo.

Foto: Ishara S. Kodikara/AFP via Getty Images

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HEUTE11:40 Uhr

Streit im Nürnberger Flughafen – Elf Passagiere von Flug ausgeschlossen

In Nürnberg eskalierte ein Streit auf dem Flughafen – zwei Gruppen mit insgesamt etwa 20 Beteiligten stritten sich um ihre Plätze in der Warteschlange am Check-in-Schalter. Ein 29-Jähriger schlug laut Polizei einem 43-Jährigen ins Gesicht, woraufhin es zu einer Schlägerei zwischen den Gruppen kam. Elf der Beteiligten wurden von ihrem Flug ausgeschlossen, die Grenzpolizei Nürnberg-Flughafen ermittelt.

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HEUTE11:29 Uhr

Mann bei Unwetter von Baum erschlagen – Nationalpark gesperrt

Im Nationalpark Sächsische Schweiz ist am Freitagabend ein 28-jähriger Mann bei einem Unwetter von einem Baum erschlagen worden. 13  Menschen sind verletzt, drei kamen ins Krankenhaus. Bei einem Gewitter gab es starken Windbruch, der Spielbetrieb auf der Felsenbühne Rathen ist eingestellt. Der Nationalpark Sächsische Schweiz warnt vor dem Betreten des betroffenen Gebiets. 

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HEUTE11:05 Uhr

FC Bayern auf Asientour – begeisterter Empfang in Südkorea

Der FC Bayern München ist zur Asientour in Südkorea eingetroffen. Am Flughafen in Jeju wurden das Team und Kapitän Manuel Neuer begeistert begrüßt. In zwei Tagen spielt das Team gegen den koreanischen Club Jeju SK FC, danach in Hongkong im Rahmen des Audi Football Summit gegen den Europa-League-Sieger Aston Villa.

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HEUTE10:38 Uhr

KKH: Stressdiagnosen bei Berufstätigen auf Höchststand

Laut KKH-Analyse entfielen 2025 knapp 119 Krankheitstage je 100 Versicherte auf akute Belastungsreaktionen und Anpassungsstörungen. Im Vorjahr waren es 112 Tage, 2017 noch 66 Tage.  Als Ursachen gelten Dauerstress und anhaltender mentaler Druck,  wie ein zu hohes Arbeitspensum, ständige Überstunden, geringes Gehalt und Existenzängste, Konflikte mit Kollegen und Vorgesetzten.

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HEUTE10:13 Uhr

Baumstammwerfen und Dudelsackklänge in Schottland

Heute finden im hohen Norden Schottland die traditionellen Mey Highland Games 2026 statt. Zu den Höhepunkten gehören neben Baumstammwerfen, Hammerwurf oder Steinstoßen auch Highland Dancing und Auftritte von Pipe Bands.

Eine Gruppe von Highland-Dudelsackspielern während der „Mey Highland Games 2026“ am 1. August 2026 auf dem John O’Groats Showground in John O’Groats, Schottland.

Foto: Martin Grimes/Getty Images

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HEUTE9:58 Uhr

Waldbrand erreicht US-Großstadt – Tausende zur Evakuierung aufgefordert

Ein rasch wachsender Waldbrand hat die Großstadt Spokane im Nordwesten der USA erreicht und tausende Menschen zur Flucht gezwungen. Gouverneur Bob Ferguson rief den Notstand aus. Das Old-Trails-Feuer breitete sich bislang auf über 1.400 Hektar aus, Verletzte wurden zunächst nicht gemeldet. Die Nationalgarde wurde mobilisiert.

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HEUTE9:37 Uhr

Papier: Fußfessel-Ausweitung verfassungsrechtlich möglich

Der frühere Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier, hält mehr Fußfesseln bei terroristischen Gefährdern für möglich, auch wenn keine konkrete Anschlagsgefahr vorläge. Dazu müssten Tatsachen auf ein beträchtliches Terrorismusrisiko hindeuten. Längerer Präventivgewahrsam dürfte nach geltendem Verfassungsrecht aber ausscheiden. Änderungen im Jugendstrafrecht seien denkbar.

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HEUTE9:17 Uhr

Waldbrände in Griechenland – 13 Menschen festgenommen, 3 Feuerwehrleute tot

50 Kilometer westlich von Athen bekämpfen über 500 Feuerwehrleute einen großflächigen Waldbrand am Kithairon-Gebirge vor Ort. Starke Winde treiben das Feuer in Richtung der Stadt Megara. Laut Feuerwehr wurden bislang landesweit 13 Menschen wegen fahrlässiger Brandstiftung festgenommen, landesweit wurden mehr als 12.000 Hektar zerstört. Drei Feuerwehrleute kamen ums Leben, zwei auf Kreta und einer auf der Halbinsel Peloponnes.
Westlich von Athen brennt es weiterhin.

Westlich von Athen brennt es weiterhin.

Foto: Michael Varaklas/AP/dpa

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HEUTE9:10 Uhr

Spaniens Liga-Boss fordert Rücktritt von Infantino

Spaniens Liga-Chef Javier Tebas fordert den Rücktritt von FIFA-Präsident Gianni Infantino. Nach massiver Kritik gab dieser zuvor seinen Plan auf, Anteile an den kommerziellen FIFA-Rechten an private Investoren zu verkaufen. Infantino, der sich im März 2027 in Rabat (Marokko) erneut für vier Jahre zum FIFA-Boss wählen lassen will, wird weiterhin von einigen Staaten unterstützt.

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HEUTE8:53 Uhr

Niedriger Donau-Pegelstand: Ungarn schaltet sein KKW ab

Wegen weiter sinkender Donaupegel wird Ungarns Kernkraftwerk in Paks am 3. August erstmals seit 44 Jahren vollständig abgeschaltet. In der Nacht zum 2. August wurde bereits einer der letzten beiden Reaktoren heruntergefahren, die Leistung des Kraftwerks sank auf 240 Megawatt. Das KKW deckt 40 Prozent des ungarischen Strombedarfs.
Kernkraftwerke

Das Kernkraftwerk Paks in Ungarn am 31. Juli 2026 mit seiner Wasserentnahmestelle und dem Kaltwasserkanal an der Donau.  

Foto: Attila Kisbenedek / AFP via Getty Images

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HEUTE8:42 Uhr

Vor Ceuta: Seebarrieren installiert

An der Seegrenze zwischen der spanischen Enklave Ceuta in Nordafrika und Marokko wurden eine 500 Meter lange schwimmende Barrieren sowie Bojenketten installiert. Damit will Spanien eine Gesetzeslücke schließen. Laut dem Obersten Gerichtshof ist eine sofortige Zurückweisung von Migranten nur dann zulässig, wenn ein Zaun oder eine andere Sperre überwunden werden muss. Heute seien bisher keine Versuche zu beobachten, über das Meer nach Ceuta zu gelangen.

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HEUTE8:29 Uhr

„The Sopranos“: Vincent Pastore mit 80 Jahren gestorben

US-Schauspieler Vincent Pastore (Mafia-Kult-Serie „The Sopranos“) ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Pastore kam 1946 in New York auf die Welt, er stammte aus einer US-italienischen Familie. Er war Soldat bei der US-Marine und Nachtclub-Besitzer, bevor er Schauspieler wurde. In „The Sopranos“ spielte er einen Mafioso, der Informant für die US-Bundespolizei FBI wird.

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HEUTE8:19 Uhr

Kolumbien: 14 Verletzte bei Sprengstoffanschlag auf Polizeiwache

Sechs Tage vor der Vereidigung des neuen kolumbianischen Präsidenten Abelardo de la Espriella wurden bei einem Lkw-Sprengstoffanschlag mindestens 14 Menschen verletzt. Dieser detonierte vor einer Polizeiwache in der Stadt Cucutá. Die Regierung machte die Guerrilla-Gruppe ELN verantwortlich und setzte mehr als 56.000 Euro für Hinweise zur Ergreifung der Täter aus.

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HEUTE7:49 Uhr

Moskau meldet 635 abgefangene Drohnen aus der Ukraine

In mehr als einem Dutzend Regionen haben die russischen Streitkräfte in der Nacht 635 ukrainische Drohnen „abgefangen und zerstört“, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Behörden in der Region Saratow im Südwesten Russlands meldeten, dass bei einem ukrainischen Drohnenangriff zwei Menschen getötet worden seien. Die Region liegt über 700 Kilometer von der Grenze zur Ukraine entfernt.

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HEUTE7:02 Uhr

EU-Dringlichkeitssitzung zum Streit um Migrationskrise in Ceuta

Die Krise in der spanischen Exklave Ceuta in Nordafrika führt zu einem schwerem Streit in der EU, für den 4. August ist eine Dringlichkeitssitzung angesetzt. 22 EU-Staaten kritisieren Spaniens Migrationspolitik – Spaniens sozialistischer Regierungschef Pedro Sánchez spricht von einer „egoistischen“ und „rechtswidrigen“ Reaktion. Wadephul fordert absolute Priorität des Grenzschutz, Klingbeil Solidarität mit Spanien.
HEUTE6:52 Uhr

FDP erstmals wieder bei 5 Prozent

Die FDP erreichte in der aktuelle INSA-Umfrage erstmals seit anderthalb Jahren wieder die Fünf-Prozent-Hürde. Im „Sonntagstrend“ klettern die Liberalen um einen Punkt auf fünf Prozent. Unverändert bleiben: AfD mit 28 Prozent, CDU/CSU bei 21 Prozent, Grüne mit 14 Prozent, SPD mit 12 Prozent und Linke mit 11 Prozent. Das BSW erreichte 4 Prozent. Den Sonntagstrend erhebt INSA wöchentlich für die „BILD am Sonntag“.

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HEUTE5:40 Uhr

Zwei Deutsche starben – Absturz von Kleinflugzeug in Peru

Beim Absturz eines Kleinflugzeugs von AeroDiana sind in Peru 13 Menschen ums Leben gekommen, darunter auch zwei Deutsche. Die Cessna Caravan C-208 stürzte kurz nach dem Start zu einen Rundflug über die Nazca-Linien ab. Das Verkehrsministeriums bestätigte den Tod von sieben Italienern, zwei Deutschen und zwei Spaniern. Die Opfer waren zwischen 24 und 78 Jahre alt.

Das Wrack des Kleinflugzeugs am 1. August 2026 im Stadtteil Vista Alegre in Nazca, Peru.

Foto: Mariajulia Vareman/AFP via Getty Images

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HEUTE4:26 Uhr

Trump: Neue Angriffe auf den Iran vorerst ausgesetzt

Die USA verzichten laut US-Präsident Donald Trump vorübergehend auf weitere Angriffe auf den Iran. Die USA seien vom Iran und von weiteren Ländern in der Region darum gebeten worden, weil sich eine neue Vereinbarung abzeichne, schrieb Trump auf Truth Social. Ein solcher Deal müsse aber schnell erzielt werden. Auch Israel verzichte vorerst auf Angriffe.
HEUTE2:44 Uhr

Russische Behörden: Drei Tote bei Explosion in Moskau

Bei einem Bombenanschlag in einem italienischen Restaurant am Kudrinskaja-Platz in Moskau sind mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. 21 weitere sind verletzt. Das Nationale Anti-Terror-Komitee teilte mit, dass eine Frau mit einem Sprengsatz das Restaurant betreten wollte. Die Explosion tötete demnach die Frau, den Sicherheitsmann und einen Besucher des Restaurants.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen

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02.08.2026 | Gruppen-Schlägerei am Nürnberger Flughafen | Seebarrieren vor Ceuta | Leiche von Netflix-Bergsteiger noch nicht geborgen

HEUTE13:20 Uhr

Leiche von Netflix-Bergsteiger noch nicht geborgen

Die Leiche des bekannten Extremsportlers Nirmal Purja ist zwar gefunden, aber zunächst nicht vom Berg gebracht worden. Das Rettungsteam habe den Körper des Nepalesen auf etwa 5.700 Metern Höhe am Berg Broad Peak erreicht, sagt der Alpine Club Pakistan. Auch Hubschrauber der Armee sin dim Einsatz. Die Bedingungen für die Bergung am zwölfthöchsten Berg der Erde seien „sehr schwierig“.
HEUTE12:55 Uhr

Israel greift im Gazastreifen an

Israel hat mehrere Angriffe im Gazastreifen durchgeführt, die Hamas meldet 16 Tote. Laut Hamas wurden auch Lager für Medikamente zerstört oder beschädigt. Die israelische Armee sprach von Einsätzen gegen Waffenlager der Hamas. Eines der Waffenlager habe sich neben einem Krankenhaus befunden und als Versteck gedient.

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HEUTE12:28 Uhr

Union pocht wegen Ceuta auf weitere deutsche Grenzkontrollen

Unions-Fraktionsvize Günter Krings fordert, die Grenzkontrollen an allen deutschen Außengrenzen bei Bedarf zu intensivieren. Wer aus Spanien kommend in Deutschland Asyl beantragt, sollte grundsätzlich zurückgewiesen werden, da Spanien zuständig sei. Er wirbt für mehr Zusammenarbeit mit Marokko, insbesondere zu Abschiebungen, zur Bekämpfung der Schleuserkriminalität und einer verlässlichen Grenzsicherung.

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HEUTE12:12 Uhr

Erneuter Gefängnisaufstand in Sri Lanka – Hunderte Soldaten im Einsatz

Nach dem zweiten Gefängnisaufstand binnen eines Monats setzte Sri Lanka hunderte Soldaten ein, um weitere Ausschreitungen in der etwa vierfach überlegten Haftanstalt Mahara zu verhindern. Ein Häftling kam bei dem Aufstand ums Leben, sechs wurden verletzt. Laut Polizei ist die Lage unter Kontrolle. Die Insassen zerstörten mehrere Gebäude, darunter die Küche und das Gefängniskrankenhaus.

Am 2. August 2026 patrouillieren Militärangehörige vor dem Mahara-Gefängniskomplex am Stadtrand von Colombo.

Foto: Ishara S. Kodikara/AFP via Getty Images

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HEUTE11:40 Uhr

Streit im Nürnberger Flughafen – Elf Passagiere von Flug ausgeschlossen

In Nürnberg eskalierte ein Streit auf dem Flughafen – zwei Gruppen mit insgesamt etwa 20 Beteiligten stritten sich um ihre Plätze in der Warteschlange am Check-in-Schalter. Ein 29-Jähriger schlug laut Polizei einem 43-Jährigen ins Gesicht, woraufhin es zu einer Schlägerei zwischen den Gruppen kam. Elf der Beteiligten wurden von ihrem Flug ausgeschlossen, die Grenzpolizei Nürnberg-Flughafen ermittelt.

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HEUTE11:29 Uhr

Mann bei Unwetter von Baum erschlagen – Nationalpark gesperrt

Im Nationalpark Sächsische Schweiz ist am Freitagabend ein 28-jähriger Mann bei einem Unwetter von einem Baum erschlagen worden. 13  Menschen sind verletzt, drei kamen ins Krankenhaus. Bei einem Gewitter gab es starken Windbruch, der Spielbetrieb auf der Felsenbühne Rathen ist eingestellt. Der Nationalpark Sächsische Schweiz warnt vor dem Betreten des betroffenen Gebiets. 

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HEUTE11:05 Uhr

FC Bayern auf Asientour – begeisterter Empfang in Südkorea

Der FC Bayern München ist zur Asientour in Südkorea eingetroffen. Am Flughafen in Jeju wurden das Team und Kapitän Manuel Neuer begeistert begrüßt. In zwei Tagen spielt das Team gegen den koreanischen Club Jeju SK FC, danach in Hongkong im Rahmen des Audi Football Summit gegen den Europa-League-Sieger Aston Villa.

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HEUTE10:38 Uhr

KKH: Stressdiagnosen bei Berufstätigen auf Höchststand

Laut KKH-Analyse entfielen 2025 knapp 119 Krankheitstage je 100 Versicherte auf akute Belastungsreaktionen und Anpassungsstörungen. Im Vorjahr waren es 112 Tage, 2017 noch 66 Tage.  Als Ursachen gelten Dauerstress und anhaltender mentaler Druck,  wie ein zu hohes Arbeitspensum, ständige Überstunden, geringes Gehalt und Existenzängste, Konflikte mit Kollegen und Vorgesetzten.

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HEUTE10:13 Uhr

Baumstammwerfen und Dudelsackklänge in Schottland

Heute finden im hohen Norden Schottland die traditionellen Mey Highland Games 2026 statt. Zu den Höhepunkten gehören neben Baumstammwerfen, Hammerwurf oder Steinstoßen auch Highland Dancing und Auftritte von Pipe Bands.

Eine Gruppe von Highland-Dudelsackspielern während der „Mey Highland Games 2026“ am 1. August 2026 auf dem John O’Groats Showground in John O’Groats, Schottland.

Foto: Martin Grimes/Getty Images

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HEUTE9:58 Uhr

Waldbrand erreicht US-Großstadt – Tausende zur Evakuierung aufgefordert

Ein rasch wachsender Waldbrand hat die Großstadt Spokane im Nordwesten der USA erreicht und tausende Menschen zur Flucht gezwungen. Gouverneur Bob Ferguson rief den Notstand aus. Das Old-Trails-Feuer breitete sich bislang auf über 1.400 Hektar aus, Verletzte wurden zunächst nicht gemeldet. Die Nationalgarde wurde mobilisiert.

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HEUTE9:37 Uhr

Papier: Fußfessel-Ausweitung verfassungsrechtlich möglich

Der frühere Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier, hält mehr Fußfesseln bei terroristischen Gefährdern für möglich, auch wenn keine konkrete Anschlagsgefahr vorläge. Dazu müssten Tatsachen auf ein beträchtliches Terrorismusrisiko hindeuten. Längerer Präventivgewahrsam dürfte nach geltendem Verfassungsrecht aber ausscheiden. Änderungen im Jugendstrafrecht seien denkbar.

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HEUTE9:17 Uhr

Waldbrände in Griechenland – 13 Menschen festgenommen, 3 Feuerwehrleute tot

50 Kilometer westlich von Athen bekämpfen über 500 Feuerwehrleute einen großflächigen Waldbrand am Kithairon-Gebirge vor Ort. Starke Winde treiben das Feuer in Richtung der Stadt Megara. Laut Feuerwehr wurden bislang landesweit 13 Menschen wegen fahrlässiger Brandstiftung festgenommen, landesweit wurden mehr als 12.000 Hektar zerstört. Drei Feuerwehrleute kamen ums Leben, zwei auf Kreta und einer auf der Halbinsel Peloponnes.
Westlich von Athen brennt es weiterhin.

Westlich von Athen brennt es weiterhin.

Foto: Michael Varaklas/AP/dpa

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HEUTE9:10 Uhr

Spaniens Liga-Boss fordert Rücktritt von Infantino

Spaniens Liga-Chef Javier Tebas fordert den Rücktritt von FIFA-Präsident Gianni Infantino. Nach massiver Kritik gab dieser zuvor seinen Plan auf, Anteile an den kommerziellen FIFA-Rechten an private Investoren zu verkaufen. Infantino, der sich im März 2027 in Rabat (Marokko) erneut für vier Jahre zum FIFA-Boss wählen lassen will, wird weiterhin von einigen Staaten unterstützt.

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HEUTE8:53 Uhr

Niedriger Donau-Pegelstand: Ungarn schaltet sein KKW ab

Wegen weiter sinkender Donaupegel wird Ungarns Kernkraftwerk in Paks am 3. August erstmals seit 44 Jahren vollständig abgeschaltet. In der Nacht zum 2. August wurde bereits einer der letzten beiden Reaktoren heruntergefahren, die Leistung des Kraftwerks sank auf 240 Megawatt. Das KKW deckt 40 Prozent des ungarischen Strombedarfs.
Kernkraftwerke

Das Kernkraftwerk Paks in Ungarn am 31. Juli 2026 mit seiner Wasserentnahmestelle und dem Kaltwasserkanal an der Donau.  

Foto: Attila Kisbenedek / AFP via Getty Images

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HEUTE8:42 Uhr

Vor Ceuta: Seebarrieren installiert

An der Seegrenze zwischen der spanischen Enklave Ceuta in Nordafrika und Marokko wurden eine 500 Meter lange schwimmende Barrieren sowie Bojenketten installiert. Damit will Spanien eine Gesetzeslücke schließen. Laut dem Obersten Gerichtshof ist eine sofortige Zurückweisung von Migranten nur dann zulässig, wenn ein Zaun oder eine andere Sperre überwunden werden muss. Heute seien bisher keine Versuche zu beobachten, über das Meer nach Ceuta zu gelangen.

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HEUTE8:29 Uhr

„The Sopranos“: Vincent Pastore mit 80 Jahren gestorben

US-Schauspieler Vincent Pastore (Mafia-Kult-Serie „The Sopranos“) ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Pastore kam 1946 in New York auf die Welt, er stammte aus einer US-italienischen Familie. Er war Soldat bei der US-Marine und Nachtclub-Besitzer, bevor er Schauspieler wurde. In „The Sopranos“ spielte er einen Mafioso, der Informant für die US-Bundespolizei FBI wird.

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HEUTE8:19 Uhr

Kolumbien: 14 Verletzte bei Sprengstoffanschlag auf Polizeiwache

Sechs Tage vor der Vereidigung des neuen kolumbianischen Präsidenten Abelardo de la Espriella wurden bei einem Lkw-Sprengstoffanschlag mindestens 14 Menschen verletzt. Dieser detonierte vor einer Polizeiwache in der Stadt Cucutá. Die Regierung machte die Guerrilla-Gruppe ELN verantwortlich und setzte mehr als 56.000 Euro für Hinweise zur Ergreifung der Täter aus.

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HEUTE7:49 Uhr

Moskau meldet 635 abgefangene Drohnen aus der Ukraine

In mehr als einem Dutzend Regionen haben die russischen Streitkräfte in der Nacht 635 ukrainische Drohnen „abgefangen und zerstört“, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Behörden in der Region Saratow im Südwesten Russlands meldeten, dass bei einem ukrainischen Drohnenangriff zwei Menschen getötet worden seien. Die Region liegt über 700 Kilometer von der Grenze zur Ukraine entfernt.

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HEUTE7:02 Uhr

EU-Dringlichkeitssitzung zum Streit um Migrationskrise in Ceuta

Die Krise in der spanischen Exklave Ceuta in Nordafrika führt zu einem schwerem Streit in der EU, für den 4. August ist eine Dringlichkeitssitzung angesetzt. 22 EU-Staaten kritisieren Spaniens Migrationspolitik – Spaniens sozialistischer Regierungschef Pedro Sánchez spricht von einer „egoistischen“ und „rechtswidrigen“ Reaktion. Wadephul fordert absolute Priorität des Grenzschutz, Klingbeil Solidarität mit Spanien.
HEUTE6:52 Uhr

FDP erstmals wieder bei 5 Prozent

Die FDP erreichte in der aktuelle INSA-Umfrage erstmals seit anderthalb Jahren wieder die Fünf-Prozent-Hürde. Im „Sonntagstrend“ klettern die Liberalen um einen Punkt auf fünf Prozent. Unverändert bleiben: AfD mit 28 Prozent, CDU/CSU bei 21 Prozent, Grüne mit 14 Prozent, SPD mit 12 Prozent und Linke mit 11 Prozent. Das BSW erreichte 4 Prozent. Den Sonntagstrend erhebt INSA wöchentlich für die „BILD am Sonntag“.

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HEUTE5:40 Uhr

Zwei Deutsche starben – Absturz von Kleinflugzeug in Peru

Beim Absturz eines Kleinflugzeugs von AeroDiana sind in Peru 13 Menschen ums Leben gekommen, darunter auch zwei Deutsche. Die Cessna Caravan C-208 stürzte kurz nach dem Start zu einen Rundflug über die Nazca-Linien ab. Das Verkehrsministeriums bestätigte den Tod von sieben Italienern, zwei Deutschen und zwei Spaniern. Die Opfer waren zwischen 24 und 78 Jahre alt.

Das Wrack des Kleinflugzeugs am 1. August 2026 im Stadtteil Vista Alegre in Nazca, Peru.

Foto: Mariajulia Vareman/AFP via Getty Images

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HEUTE4:26 Uhr

Trump: Neue Angriffe auf den Iran vorerst ausgesetzt

Die USA verzichten laut US-Präsident Donald Trump vorübergehend auf weitere Angriffe auf den Iran. Die USA seien vom Iran und von weiteren Ländern in der Region darum gebeten worden, weil sich eine neue Vereinbarung abzeichne, schrieb Trump auf Truth Social. Ein solcher Deal müsse aber schnell erzielt werden. Auch Israel verzichte vorerst auf Angriffe.
HEUTE2:44 Uhr

Russische Behörden: Drei Tote bei Explosion in Moskau

Bei einem Bombenanschlag in einem italienischen Restaurant am Kudrinskaja-Platz in Moskau sind mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. 21 weitere sind verletzt. Das Nationale Anti-Terror-Komitee teilte mit, dass eine Frau mit einem Sprengsatz das Restaurant betreten wollte. Die Explosion tötete demnach die Frau, den Sicherheitsmann und einen Besucher des Restaurants.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen

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02.08.2026 | Seebarrieren vor Ceuta installiert | FC Bayern auf Asientour | 13 Menschen in Griechenland wegen Brandstiftung festgenommen

HEUTE11:05 Uhr

FC Bayern auf Asientour – begeisterter Empfang in Südkorea

Der FC Bayern München ist zur Asientour in Südkorea eingetroffen. Am Flughafen in Jeju wurden das Team und Kapitän Manuel Neuer begeistert begrüßt. In zwei Tagen spielt das Team gegen den koreanischen Club Jeju SK FC, danach in Hongkong im Rahmen des Audi Football Summit gegen den Europa-League-Sieger Aston Villa.

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HEUTE10:38 Uhr

KKH: Stressdiagnosen bei Berufstätigen auf Höchststand

Laut KKH-Analyse entfielen 2025 knapp 119 Krankheitstage je 100 Versicherte auf akute Belastungsreaktionen und Anpassungsstörungen. Im Vorjahr waren es 112 Tage, 2017 noch 66 Tage.  Als Ursachen gelten Dauerstress und anhaltender mentaler Druck,  wie ein zu hohes Arbeitspensum, ständige Überstunden, geringes Gehalt und Existenzängste, Konflikte mit Kollegen und Vorgesetzten.

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Waldbrand erreicht US-Großstadt – Tausende zur Evakuierung aufgefordert

Ein rasch wachsender Waldbrand hat die Großstadt Spokane im Nordwesten der USA erreicht und tausende Menschen zur Flucht gezwungen. Gouverneur Bob Ferguson rief den Notstand aus. Das Old-Trails-Feuer breitete sich bislang auf über 1.400 Hektar aus, Verletzte wurden zunächst nicht gemeldet. Die Nationalgarde wurde mobilisiert.

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Papier: Fußfessel-Ausweitung verfassungsrechtlich möglich

Der frühere Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier, hält mehr Fußfesseln bei terroristischen Gefährdern für möglich, auch wenn keine konkrete Anschlagsgefahr vorläge. Dazu müssten Tatsachen auf ein beträchtliches Terrorismusrisiko hindeuten. Längerer Präventivgewahrsam dürfte nach geltendem Verfassungsrecht aber ausscheiden. Änderungen im Jugendstrafrecht seien denkbar.

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Waldbrände in Griechenland – 13 Menschen festgenommen, 3 Feuerwehrleute tot

50 Kilometer westlich von Athen bekämpfen über 500 Feuerwehrleute einen großflächigen Waldbrand am Kithairon-Gebirge vor Ort. Starke Winde treiben das Feuer in Richtung der Stadt Megara. Laut Feuerwehr wurden bislang landesweit 13 Menschen wegen fahrlässiger Brandstiftung festgenommen, landesweit wurden mehr als 12.000 Hektar zerstört. Drei Feuerwehrleute kamen ums Leben, zwei auf Kreta und einer auf der Halbinsel Peloponnes.
Westlich von Athen brennt es weiterhin.

Westlich von Athen brennt es weiterhin.

Foto: Michael Varaklas/AP/dpa

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Spaniens Liga-Boss fordert Rücktritt von Infantino

Spaniens Liga-Chef Javier Tebas fordert den Rücktritt von FIFA-Präsident Gianni Infantino. Nach massiver Kritik gab dieser zuvor seinen Plan auf, Anteile an den kommerziellen FIFA-Rechten an private Investoren zu verkaufen. Infantino, der sich im März 2027 in Rabat (Marokko) erneut für vier Jahre zum FIFA-Boss wählen lassen will, wird weiterhin von einigen Staaten unterstützt.

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Niedriger Donau-Pegelstand: Ungarn schaltet sein KKW ab

Wegen weiter sinkender Donaupegel wird Ungarns Kernkraftwerk in Paks am 3. August erstmals seit 44 Jahren vollständig abgeschaltet. In der Nacht zum 2. August wurde bereits einer der letzten beiden Reaktoren heruntergefahren, die Leistung des Kraftwerks sank auf 240 Megawatt. Das KKW deckt 40 Prozent des ungarischen Strombedarfs.
Kernkraftwerke

Das Kernkraftwerk Paks in Ungarn am 31. Juli 2026 mit seiner Wasserentnahmestelle und dem Kaltwasserkanal an der Donau.  

Foto: Attila Kisbenedek / AFP via Getty Images

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Vor Ceuta: Seebarrieren installiert

An der Seegrenze zwischen der spanischen Enklave Ceuta in Nordafrika und Marokko wurden eine 500 Meter lange schwimmende Barrieren sowie Bojenketten installiert. Damit will Spanien eine Gesetzeslücke schließen. Laut dem Obersten Gerichtshof ist eine sofortige Zurückweisung von Migranten nur dann zulässig, wenn ein Zaun oder eine andere Sperre überwunden werden muss. Heute seien bisher keine Versuche zu beobachten, über das Meer nach Ceuta zu gelangen.

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HEUTE8:29 Uhr

„The Sopranos“: Vincent Pastore mit 80 Jahren gestorben

US-Schauspieler Vincent Pastore (Mafia-Kult-Serie „The Sopranos“) ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Pastore kam 1946 in New York auf die Welt, er stammte aus einer US-italienischen Familie. Er war Soldat bei der US-Marine und Nachtclub-Besitzer, bevor er Schauspieler wurde. In „The Sopranos“ spielte er einen Mafioso, der Informant für die US-Bundespolizei FBI wird.

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Kolumbien: 14 Verletzte bei Sprengstoffanschlag auf Polizeiwache

Sechs Tage vor der Vereidigung des neuen kolumbianischen Präsidenten Abelardo de la Espriella wurden bei einem Lkw-Sprengstoffanschlag mindestens 14 Menschen verletzt. Dieser detonierte vor einer Polizeiwache in der Stadt Cucutá. Die Regierung machte die Guerrilla-Gruppe ELN verantwortlich und setzte mehr als 56.000 Euro für Hinweise zur Ergreifung der Täter aus.

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Moskau meldet 635 abgefangene Drohnen aus der Ukraine

In mehr als einem Dutzend Regionen haben die russischen Streitkräfte in der Nacht 635 ukrainische Drohnen „abgefangen und zerstört“, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Behörden in der Region Saratow im Südwesten Russlands meldeten, dass bei einem ukrainischen Drohnenangriff zwei Menschen getötet worden seien. Die Region liegt über 700 Kilometer von der Grenze zur Ukraine entfernt.

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EU-Dringlichkeitssitzung zum Streit um Migrationskrise in Ceuta

Die Krise in der spanischen Exklave Ceuta in Nordafrika führt zu einem schwerem Streit in der EU, für den 4. August ist eine Dringlichkeitssitzung angesetzt. 22 EU-Staaten kritisieren Spaniens Migrationspolitik – Spaniens sozialistischer Regierungschef Pedro Sánchez spricht von einer „egoistischen“ und „rechtswidrigen“ Reaktion. Wadephul fordert absolute Priorität des Grenzschutz, Klingbeil Solidarität mit Spanien.
HEUTE6:52 Uhr

FDP erstmals wieder bei 5 Prozent

Die FDP erreichte in der aktuelle INSA-Umfrage erstmals seit anderthalb Jahren wieder die Fünf-Prozent-Hürde. Im „Sonntagstrend“ klettern die Liberalen um einen Punkt auf fünf Prozent. Unverändert bleiben: AfD mit 28 Prozent, CDU/CSU bei 21 Prozent, Grüne mit 14 Prozent, SPD mit 12 Prozent und Linke mit 11 Prozent. Das BSW erreichte 4 Prozent.

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Zwei Deutsche starben – Absturz von Kleinflugzeug in Peru

Beim Absturz eines Kleinflugzeugs von AeroDiana sind in Peru 13 Menschen ums Leben gekommen, darunter auch zwei Deutsche. Die Cessna Caravan C-208 stürzte kurz nach dem Start zu einen Rundflug über die Nazca-Linien ab. Das Verkehrsministeriums bestätigte den Tod von sieben Italienern, zwei Deutschen und zwei Spaniern. Die Opfer waren zwischen 24 und 78 Jahre alt.

Das Wrack des Kleinflugzeugs am 1. August 2026 im Stadtteil Vista Alegre in Nazca, Peru.

Foto: Mariajulia Vareman/AFP via Getty Images

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HEUTE4:26 Uhr

Trump: Neue Angriffe auf den Iran vorerst ausgesetzt

Die USA verzichten laut US-Präsident Donald Trump vorübergehend auf weitere Angriffe auf den Iran. Die USA seien vom Iran und von weiteren Ländern in der Region darum gebeten worden, weil sich eine neue Vereinbarung abzeichne, schrieb Trump auf Truth Social. Ein solcher Deal müsse aber schnell erzielt werden. Auch Israel verzichte vorerst auf Angriffe.
HEUTE2:44 Uhr

Russische Behörden: Drei Tote bei Explosion in Moskau

Bei einem Bombenanschlag in einem italienischen Restaurant am Kudrinskaja-Platz in Moskau sind mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. 21 weitere sind verletzt. Das Nationale Anti-Terror-Komitee teilte mit, dass eine Frau mit einem Sprengsatz das Restaurant betreten wollte. Die Explosion tötete demnach die Frau, den Sicherheitsmann und einen Besucher des Restaurants.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen

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02.08.2026 | Seebarrieren vor Ceuta installiert | Moskau fängt 635 Drohnen ab | „The Sopranos“: Vincent Pastore gestorben

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Niedriger Donau-Pegelstand: Ungarn schaltet sein KKW ab

Wegen weiter sinkender Donaupegel wird Ungarns Kernkraftwerk in Paks am 3. August erstmals seit 44 Jahren vollständig abgeschaltet. In der Nacht zum 2. August wurde bereits einer der letzten beiden Reaktoren heruntergefahren, die Leistung des Kraftwerks sank auf 240 Megawatt. Das KKW deckt 40 Prozent des ungarischen Strombedarfs.

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Vor Ceuta: Seebarrieren installiert

An der Seegrenze zwischen der spanischen Enklave Ceuta in Nordafrika und Marokko sind schwimmende Barrieren installiert wurden. Sie sollen weitere illegale Migrationsbewegungen erschweren.

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„The Sopranos“: Vincent Pastore mit 80 Jahren gestorben

US-Schauspieler Vincent Pastore (Mafia-Kult-Serie „The Sopranos“) ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Pastore kam 1946 in New York auf die Welt, er stammte aus einer US-italienischen Familie. Er war Soldat bei der US-Marine und Nachtclub-Besitzer, bevor er Schauspieler wurde. In „The Sopranos“ spielte er einen Mafioso, der Informant für die US-Bundespolizei FBI wird.

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Kolumbien: 14 Verletzte bei Sprengstoffanschlag auf Polizeiwache

Sechs Tage vor der Vereidigung des neuen kolumbianischen Präsidenten Abelardo de la Espriella wurden bei einem Lkw-Sprengstoffanschlag mindestens 14 Menschen verletzt. Dieser detonierte vor einer Polizeiwache in der Stadt Cucutá. Die Regierung machte die Guerrilla-Gruppe ELN verantwortlich und setzte mehr als 56.000 Euro für Hinweise zur Ergreifung der Täter aus.

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HEUTE7:49 Uhr

Moskau meldet 635 abgefangene Drohnen aus der Ukraine

In mehr als einem Dutzend Regionen haben die russischen Streitkräfte in der Nacht 635 ukrainische Drohnen „abgefangen und zerstört“, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Behörden in der Region Saratow im Südwesten Russlands meldeten, dass bei einem ukrainischen Drohnenangriff zwei Menschen getötet worden seien. Die Region liegt über 700 Kilometer von der Grenze zur Ukraine entfernt.

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EU-Dringlichkeitssitzung zum Streit um Migrationskrise in Ceuta

Die Krise in der spanischen Exklave Ceuta in Nordafrika führt zu einem schwerem Streit in der EU, für den 4. August ist eine Dringlichkeitssitzung angesetzt. 22 EU-Staaten kritisieren Spaniens Migrationspolitik – Spaniens sozialistischer Regierungschef Pedro Sánchez spricht von einer „egoistischen“ und „rechtswidrigen“ Reaktion. Wadephul fordert absolute Priorität des Grenzschutz, Klingbeil Solidarität mit Spanien.
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Die FDP erreichte in der aktuelle INSA-Umfrage erstmals seit anderthalb Jahren wieder die Fünf-Prozent-Hürde. Im „Sonntagstrend“ klettern die Liberalen um einen Punkt auf fünf Prozent. Unverändert bleiben: AfD mit 28 Prozent, CDU/CSU bei 21 Prozent, Grüne mit 14 Prozent, SPD mit 12 Prozent und Linke mit 11 Prozent. Das BSW erreichte 4 Prozent.

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Zwei Deutsche starben – Absturz von Kleinflugzeug in Peru

Beim Absturz eines Kleinflugzeugs von AeroDiana sind in Peru 13 Menschen ums Leben gekommen, darunter auch zwei Deutsche. Die Cessna Caravan C-208 stürzte kurz nach dem Start zu einen Rundflug über die Nazca-Linien ab. Das Verkehrsministeriums bestätigte den Tod von sieben Italienern, zwei Deutschen und zwei Spaniern. Die Opfer waren zwischen 24 und 78 Jahre alt.
HEUTE4:26 Uhr

Trump: Neue Angriffe auf den Iran vorerst ausgesetzt

Die USA verzichten laut US-Präsident Donald Trump vorübergehend auf weitere Angriffe auf den Iran. Die USA seien vom Iran und von weiteren Ländern in der Region darum gebeten worden, weil sich eine neue Vereinbarung abzeichne, schrieb Trump auf Truth Social. Ein solcher Deal müsse aber schnell erzielt werden. Auch Israel verzichte vorerst auf Angriffe.

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HEUTE2:44 Uhr

Russische Behörden: Drei Tote bei Explosion in Moskau

Bei einem Bombenanschlag in einem italienischen Restaurant am Kudrinskaja-Platz in Moskau sind mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. 21 weitere sind verletzt. Das Nationale Anti-Terror-Komitee teilte mit, dass eine Frau mit einem Sprengsatz das Restaurant betreten wollte. Die Explosion tötete demnach die Frau, den Sicherheitsmann und einen Besucher des Restaurants.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen

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02.08.2026 | „Sonntagstrend“: FDP bei 5 Prozent | Explosion in Moskau | Touristenflugzeug stürzt in Peru ab

HEUTE6:52 Uhr

FDP erstmals wieder bei 5 Prozent

Die FDP erreichte in der aktuelle INSA-Umfrage erstmals seit anderthalb Jahren wieder die Fünf-Prozent-Hürde. Im „Sonntagstrend“ klettern die Liberalen um einen Punkt auf fünf Prozent. Unverändert bleiben: AfD mit 28 Prozent, CDU/CSU bei 21 Prozent, Grüne mit 14 Prozent, SPD mit 12 Prozent und Linke mit 11 Prozent. Das BSW erreichte 4 Prozent.

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HEUTE5:40 Uhr

Zwei Deutsche starben – Absturz von Kleinflugzeug in Peru

Beim Absturz eines Kleinflugzeugs von AeroDiana sind in Peru 13 Menschen ums Leben gekommen, darunter auch zwei Deutsche. Die Cessna Caravan C-208 stürzte kurz nach dem Start zu einen Rundflug über die Nazca-Linien ab. Das Verkehrsministeriums bestätigte den Tod von sieben Italienern, zwei Deutschen und zwei Spaniern. Die Opfer waren zwischen 24 und 78 Jahre alt.
HEUTE4:26 Uhr

Trump: Neue Angriffe auf den Iran vorerst ausgesetzt

Die USA verzichten laut US-Präsident Donald Trump vorübergehend auf weitere Angriffe auf den Iran. Die USA seien vom Iran und von weiteren Ländern in der Region darum gebeten worden, weil sich eine neue Vereinbarung abzeichne, schrieb Trump auf Truth Social. Ein solcher Deal müsse aber schnell erzielt werden. Auch Israel verzichte vorerst auf Angriffe.

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HEUTE2:44 Uhr

Russische Behörden: Drei Tote bei Explosion in Moskau

Bei einem Bombenanschlag in einem italienischen Restaurant am Kudrinskaja-Platz in Moskau sind mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. 21 weitere sind verletzt. Das Nationale Anti-Terror-Komitee teilte mit, dass eine Frau mit einem Sprengsatz das Restaurant betreten wollte. Die Explosion tötete demnach die Frau, den Sicherheitsmann und einen Besucher des Restaurants.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen

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02.08.2026 | „Sonntagstrend“: FDP bei 5 Prozent | EU-Dringlichkeitssitzung zu Ceuta | Explosion in Moskau

HEUTE7:02 Uhr

EU-Dringlichkeitssitzung zum Streit um Migrationskrise in Ceuta

Die Krise in der spanischen Exklave Ceuta in Nordafrika führt zu einem schwerem Streit in der EU, für den 4. August ist eine Dringlichkeitssitzung angesetzt. 22 EU-Staaten kritisieren Spaniens Migrationspolitik – Spaniens sozialistischer Regierungschef Pedro Sánchez spricht von einer „egoistischen“ und „rechtswidrigen“ Reaktion. Wadephul fordert absolute Priorität des Grenzschutz, Klingbeil Solidarität mit Spanien.
HEUTE6:52 Uhr

FDP erstmals wieder bei 5 Prozent

Die FDP erreichte in der aktuelle INSA-Umfrage erstmals seit anderthalb Jahren wieder die Fünf-Prozent-Hürde. Im „Sonntagstrend“ klettern die Liberalen um einen Punkt auf fünf Prozent. Unverändert bleiben: AfD mit 28 Prozent, CDU/CSU bei 21 Prozent, Grüne mit 14 Prozent, SPD mit 12 Prozent und Linke mit 11 Prozent. Das BSW erreichte 4 Prozent.

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HEUTE5:40 Uhr

Zwei Deutsche starben – Absturz von Kleinflugzeug in Peru

Beim Absturz eines Kleinflugzeugs von AeroDiana sind in Peru 13 Menschen ums Leben gekommen, darunter auch zwei Deutsche. Die Cessna Caravan C-208 stürzte kurz nach dem Start zu einen Rundflug über die Nazca-Linien ab. Das Verkehrsministeriums bestätigte den Tod von sieben Italienern, zwei Deutschen und zwei Spaniern. Die Opfer waren zwischen 24 und 78 Jahre alt.
HEUTE4:26 Uhr

Trump: Neue Angriffe auf den Iran vorerst ausgesetzt

Die USA verzichten laut US-Präsident Donald Trump vorübergehend auf weitere Angriffe auf den Iran. Die USA seien vom Iran und von weiteren Ländern in der Region darum gebeten worden, weil sich eine neue Vereinbarung abzeichne, schrieb Trump auf Truth Social. Ein solcher Deal müsse aber schnell erzielt werden. Auch Israel verzichte vorerst auf Angriffe.

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HEUTE2:44 Uhr

Russische Behörden: Drei Tote bei Explosion in Moskau

Bei einem Bombenanschlag in einem italienischen Restaurant am Kudrinskaja-Platz in Moskau sind mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. 21 weitere sind verletzt. Das Nationale Anti-Terror-Komitee teilte mit, dass eine Frau mit einem Sprengsatz das Restaurant betreten wollte. Die Explosion tötete demnach die Frau, den Sicherheitsmann und einen Besucher des Restaurants.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen

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Trump setzt US-Angriffe auf Iran aus – Rahmenplan zur Beendigung des Krieges

Präsident Donald Trump erklärte am 1. August, dass die Vereinigten Staaten alle noch ausstehenden Angriffe auf den Iran aussetzen, damit dessen Führung „rasch ein Abkommen abschließen“ könne.
Angesichts der Drohungen beider Seiten mit unmittelbar bevorstehenden Angriffen erklärte Trump kurz nach 22 Uhr Ostküstenzeit in einem Beitrag, dass die USA auf Bitten des Irans und anderer Länder des Nahen Ostens vorerst „von jeglichen Angriffen absehen“ würden.
„Aufgrund dieser Bitte habe ich zugestimmt, zum künftigen Wohl der WELT und ebenso zum Fortbestand eines erfolgreichen und prosperierenden Irans den Angriff auszusetzen, sofern es gelingt, rasch eine Einigung zu erzielen“, sagte der Präsident.

Iran muss sich an die Bedingungen halten

Trump erklärte, die Vereinigten Staaten seien weiterhin „bereit zum Angriff auf die Islamische Republik Iran – mit einem Ausmaß an militärischem Terror, Stärke und Macht, wie es seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr gesehen wurde“.
Der Iran müsse nachweisen, dass er sich an die Vorgaben des aktuellen Abkommens halte, so Trump. Dazu gehörten die sofortige und vollständige Öffnung der Straße von Hormus für den internationalen Seeverkehr sowie ein „Ende der nuklearen Bedrohung durch den Iran“.
Er sagte, Israel habe zugestimmt, keinen Angriff zu starten, sofern der Iran die Bedingungen des Abkommens einhält.
 
Der Artikel erschien im Original auf theepochtimes.com unter dem Titel „Trump Says US to Pause Iran Strikes as Mideast Allies Reach Outline to End War“. (deutsche Bearbeitung ks)
 
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Trump setzt US-Angriffe auf Iran aus – Rahmenplan zur Beendigung des Krieges

Präsident Donald Trump erklärte am 1. August, dass die Vereinigten Staaten alle noch ausstehenden Angriffe auf den Iran aussetzen, damit dessen Führung „rasch ein Abkommen abschließen“ könne.
Angesichts der Drohungen beider Seiten mit unmittelbar bevorstehenden Angriffen erklärte Trump kurz nach 22 Uhr Ostküstenzeit in einem Beitrag, dass die USA auf Bitten des Irans und anderer Länder des Nahen Ostens vorerst „von jeglichen Angriffen absehen“ würden.
„Aufgrund dieser Bitte habe ich zugestimmt, zum künftigen Wohl der WELT und ebenso zum Fortbestand eines erfolgreichen und prosperierenden Irans den Angriff auszusetzen, sofern es gelingt, rasch eine Einigung zu erzielen“, sagte der Präsident.

Iran muss sich an die Bedingungen halten

Trump erklärte, die Vereinigten Staaten seien weiterhin „bereit zum Angriff auf die Islamische Republik Iran – mit einem Ausmaß an militärischem Terror, Stärke und Macht, wie es seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr gesehen wurde“.
Der Iran müsse nachweisen, dass er sich an die Vorgaben des aktuellen Abkommens halte, so Trump. Dazu gehörten die sofortige und vollständige Öffnung der Straße von Hormus für den internationalen Seeverkehr sowie ein „Ende der nuklearen Bedrohung durch den Iran“.
Er sagte, Israel habe zugestimmt, keinen Angriff zu starten, sofern der Iran die Bedingungen des Abkommens einhält.
 
Der Artikel erschien im Original auf theepochtimes.com unter dem Titel „Trump Says US to Pause Iran Strikes as Mideast Allies Reach Outline to End War“. (deutsche Bearbeitung ks)
 
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Trump droht Iran mit neuen heftigen Angriffen – Teheran warnt US-Verbündete

Im Iran-Krieg stehen die Zeichen auf eine nochmalige Eskalation: US-Präsident Donald Trump hat Teheran mit neuen heftigen Angriffen gedroht. „Wir werden ihn ganz hart angehen“, sagte Trump bei einer Kabinettssitzung in Camp David über den Iran. Das iranische Militär warnte am Samstag die Verbündeten Washingtons vor den „Flammen des Krieges“. US-Vertretungen in mehreren Hauptstädten riefen US-Bürger auf, eine Ausreise aus der Region zu erwägen.
Trump sagte über die Führung in Teheran weiter, diese werde irgendwann sagen: „Das halten wir einfach nicht mehr aus.“ Das „Wall Street Journal“ berichtete unter Berufung auf US-Regierungsvertreter, Trump habe einen neuen Angriff angeordnet, der Teheran zur Aufgabe bewegen solle und bereits am Wochenende beginnen könnte. Laut dem Sender CBS News planten die USA und Israel Angriffe auf iranische Ölraffinerien und Kraftwerke. Trump habe dafür allerdings noch kein grünes Licht gegeben.
Das iranische Militär warf Washington seinerseits vor, „rasch den Weg einer Eskalation der Spannungen im regionalen Krieg“ zu beschreiten. „Jedes Land, das dem verbrecherischen und aggressiven Amerika als Schutzschild dient, wird von den Flammen des Krieges erfasst werden“, erklärte General Ali Abdollahi laut dem staatlichen iranischen Fernsehen.
Die US-Vertretungen im Irak, in Israel und Jordanien warnten vor diesem Hintergrund vor einer möglichen Eskalation. US-Bürger müssten mit Flugausfällen, zeitweiligen Luftraumsperrungen und Reisebehinderungen rechnen. In Jordanien sollten sie US-Militärstützpunkte meiden, die zuletzt von iranischen Raketen angegriffen wurden. In Israel wurden sie aufgefordert, den nächstgelegenen Schutzraum ausfindig zu machen.
Nach einer mehrtägigen Kampfpause hatten die USA und der Iran in dieser Woche einander erneut angegriffen. In der Nacht zum Samstag wurden jedoch keine neuen Angriffe gemeldet.
Vor der Küste des Oman wurde unterdessen nach Angaben der britischen Schifffahrtsbehörde UKMTO ein Tanker von einem „unbekannten Geschoss“ getroffen. Das Schiff meldete Schäden im Maschinenraum. Wer für den Angriff rund 23 Kilometer nordöstlich von Lima im Golf von Oman verantwortlich war, blieb unklar.
Die zwischen den Küsten des Oman und des Iran gelegene Straße von Hormus ist einer der zentralen Streitpunkte des Kriegs. Der Iran besteht darauf, dass Schiffe eine von ihm vorgegebene Route nutzen und Transitgebühren entrichten. Nach einer vorübergehenden Entspannung hatte Teheran die für den Handel mit Öl und Flüssiggas wichtige Meerenge zuletzt de facto wieder geschlossen. Die USA erneuerten daraufhin ihre Blockade iranischer Häfen.
Am Donnerstag hatten die USA den Iran nach fast einwöchiger Pause mit einer Angriffswelle überzogen. Iranische Raketen richteten sich anschließend erneut gegen Jordanien. Kuwait meldete einen Angriff auf das Gebäude einer chinesischen Firma. In Ägypten traf eine Drohne einen Flüssiggastanker und löste einen Brand aus. Kairo hat bislang niemanden dafür verantwortlich gemacht.
Der Krieg hatte am 28. Februar mit Angriffen der USA und Israels auf den Iran begonnen. Teheran reagierte seither mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Ziele in der Region. Ein Mitte Juni geschlossenes Rahmenabkommen führte nicht zu dem angestrebten Friedensschluss. Mitte Juli nahmen die USA ihre Angriffe dann wieder auf. (afp/red)
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Vor sechs Monaten verschwunden: US-Polizei veröffentlicht mysteriöse Briefe im Fall Nancy Guthrie


In Kürze:

  • Die Polizei veröffentlicht zwei mutmaßliche Erpresserbriefe im Fall der verschwundenen Nancy Guthrie.
  • Die Täter forderten vier Millionen US-Dollar in Bitcoin und drohten mit der Tötung der 84-Jährigen.
  • Die Ermittler suchen anhand von Ausdrucksweise, Videos und DNA-Spuren nach den Verantwortlichen.

 
Im Fall der vor sechs Monaten verschwundenen Mutter von US-Starmoderatorin Savannah Guthrie hat die Polizei neue Details veröffentlicht und zwei mutmaßliche Erpresserschreiben veröffentlicht. Die Suche nach der 84-jährigen Nancy Guthrie dauere weiter an, teilte das Sheriffbüro von Pima County im US-Bundesstaat Arizona mit. Die Ermittler bitten die Öffentlichkeit um Mithilfe bei der Identifizierung der mutmaßlichen Täter.
Im Mittelpunkt der Ermittlungen stehen zwei Nachrichten, die nach Angaben der Behörden über das Online-Hinweisformular des lokalen Fernsehsenders KOLD in Tucson eingingen. Die Schreiben könnten nach Einschätzung der Ermittler wichtige Hinweise liefern, da sie eine auffällige Wortwahl, Satzstruktur und einen individuellen Schreibstil aufweisen.

Catalina Ochoa besucht am 3. März 2026 eine Gedenkstätte für Nancy Guthrie vor dem KVOA-Nachrichtensender in Tucson, Arizona.

Foto: Justin Sullivan / Getty Images

Millionenforderung in Bitcoin

Die erste Nachricht wurde am 2. Februar verschickt und enthielt eine Lösegeldforderung. Der Verfasser verlangte vier Millionen US-Dollar in Bitcoin bis zu einer bestimmten Frist und drohte mit der Tötung Nancy Guthries, falls die Zahlung nicht erfolgen sollte.
Die Familie sollte das Geld an eine angegebene Kryptowährungsadresse überweisen. Nach Eingang der Zahlung werde die 84-Jährige innerhalb von zwölf Stunden an einem sicheren Ort in Tucson freigelassen, hieß es in dem Schreiben.
Ein zweites Schreiben ging laut Ermittlern am 6. Februar ein. Darin wandten sich die mutmaßlichen Entführer an die „Guthrie-Familie“ und erklärten, Nancy Guthrie sei „kurz nach ihrer Entführung gestorben“.
Die Verfasser zeigten sich überrascht über den Tod der 84-Jährigen. „Wir haben den Ernst ihres körperlichen Zustands nicht voll erfasst“, hieß es in der Nachricht. Weiter erklärten sie: „Wir hatten nie die Absicht, ihr zu schaden.“
Die Täter behaupteten, Nancy Guthrie sei „nun in der Natur begraben“. Die Familie habe nichts tun können, um den Ausgang zu verändern.

Polizei sucht Hinweise

Die Ermittler hoffen, dass die besondere Ausdrucksweise in den Schreiben jemanden aus dem Umfeld des Verfassers auf die Spur bringen könnte.
„Diese Mitteilungen zeigen besondere Muster bei Wortwahl, Satzbau und Ausdrucksweise“, erklärte das Sheriffbüro. Die Nachrichten könnten Hinweise auf die Persönlichkeit, Motive und die Entwicklung der Haltung des Verfassers geben.
Warum die Behörden die Schreiben erst jetzt veröffentlichten, wurde bislang nicht erklärt.

Kerzen und Blumen liegen am 3. März 2026 an einer Gedenkstätte für Nancy Guthrie vor dem Nachrichtensender KVOA in Tucson, Arizona.

Foto: Justin Sullivan / Getty Images

Maskierter Mann auf Überwachungsvideo

Nancy Guthrie war nach Angaben der Polizei in den frühen Morgenstunden des 1. Februars aus ihrem Haus im Raum Tucson im US-Bundesstaat Arizona verschwunden. Eine Überwachungskamera zeichnete einen maskierten und bewaffneten Mann auf, der vor dem Haus an der Türkamera hantierte.
Nach Angaben des FBI trug der Unbekannte eine Skimaske, Handschuhe und einen Rucksack. Die Aufnahmen deuteten darauf hin, dass der Mann sich auf die Tat vorbereitet habe.
Die Ermittler untersuchen zudem DNA-Spuren, die im Haus gefunden wurden. „Wir haben eine große Menge DNA sichergestellt, und alles wird weiterhin analysiert“, erklärte Sheriff Chris Nanos.

Fall sorgt wegen Savannah Guthrie für Aufmerksamkeit

Der Fall erregte große Aufmerksamkeit, weil Nancy Guthrie die Mutter von Savannah Guthrie ist, der bekannten Co-Moderatorin der NBC-Morgensendung „Today“.
Zum sechsmonatigen Jahrestag des Verschwindens veröffentlichte Savannah Guthrie ein Video und appellierte an die mutmaßlichen Täter: „Treffen Sie die richtige Entscheidung. Helfen Sie uns, sie zu finden.“
Mit Material der Nachrichtenagenturen
Dieser Artikel erschien im Original auf theepochtimes.com unter dem Titel „Nancy Guthrie Case Update: Sheriff Releases Ransom Notes, New Details“. (deutsche Bearbeitung: zk)
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Geheimdienste bestätigten: China habe in US-Wahlen eingegriffen

In Kürze:

  • Vier US-Geheimdienste bestätigen Teile von Trumps Vorwürfen gegen China.
  • Das Weiße Haus stuft den Zugriff auf Wählerdaten als Wahlbeeinflussung ein.
  • Demokraten widersprechen der Bewertung.

 
Die Leiter von vier US-Geheimdiensten und Sicherheitsbehörden haben zentrale Teile der Behauptung von Präsident Donald Trump bestätigt, wonach China durch gezielte Angriffe auf amerikanische Wählerregistrierungsdaten in die US-Wahlen eingegriffen habe.
Ein am 30. Juli von der Taskforce für Regierungstransparenz des Weißen Hauses veröffentlichtes Informationsblatt erklärt, dass China und seine Stellvertreter Wählerdaten von bis zu 220 Millionen Amerikanern gekauft, gestohlen oder gehackt hätten. Darunter sollen sich auch Informationen befunden haben, die nicht öffentlich zugänglich waren.
Nach Darstellung der Task Force erfüllt dieses Vorgehen die offizielle Definition der US-Geheimdienste für eine Wahlbeeinflussung. Demnach gilt bereits das gezielte Vorgehen einer ausländischen Macht gegen die Infrastruktur oder Daten der Wählerregistrierung als Wahlbeeinflussung – unabhängig davon, ob sich dadurch das tatsächliche Wahlergebnis verändert.
„Diese Definition umfasst das gezielte Vorgehen einer ausländischen Macht gegen die Infrastruktur oder die Daten der Wählerregistrierung“, heißt es in dem Informationsblatt unter Berufung auf freigegebene Dokumente der US-Geheimdienste.
Nach Angaben des Weißen Hauses wurde das Informationsblatt von den Leitern des Amtes des Direktors der Nationalen Nachrichtendienste, der National Security Agency (NSA), der CIA sowie des Ministeriums für Innere Sicherheit genehmigt.
Darüber hinaus hätten sich Vertreter dieser Behörden sowie des FBI vor Trumps Ansprache am 16. Juli mit dem Weißen Haus abgestimmt und die in der Rede verwendeten Sachverhaltsdarstellungen aus Geheimdienstdokumenten genehmigt, erklärte die Task Force.

Was die Geheimdienste unter Wahlbeeinflussung verstehen

In seiner Rede am 16. Juli sagte Trump, China habe sich über einen längeren Zeitraum in die US-Wahlen eingemischt. Dazu hätten auch „Bemühungen, die Ergebnisse der Präsidentschaftswahl 2020 zu beeinflussen“, gehört, aus der Joe Biden als Sieger hervorging.
Weder Trump noch die Leiter der US-Geheimdienste erklärten jedoch, dass China das Wahlergebnis von 2020 tatsächlich verändert habe.

WASHINGTON, D.C. – 16. Juli: US-Präsident Donald Trump wendet sich am 16. Juli 2026 im East Room des Weißen Hauses in Washington, D.C., an die Nation. Er spricht zum Thema Wahlsicherheit. (Archivbild)

Foto: Saul Loeb/Pool – Getty Images

Nach Angaben der Geheimdienstchefs gehören Wählerregistrierungsdaten zur Wahlinfrastruktur. Werden diese manipuliert, könne sich das auf den Ablauf einer Wahl auswirken.
„Gegner könnten Daten verändern, um einzelne Wähler oder Wählergruppen potenziell an der Stimmabgabe zu hindern, was zu Verzögerungen am Wahltag führen oder Wähler dazu zwingen könnte, vorläufige Stimmzettel zu verwenden“, erklärte die Task Force unter Berufung auf Dokumente der Geheimdienstgemeinschaft.
Weiter heißt es, Registrierungsdaten – die teilweise öffentlich zugänglich oder käuflich zu erwerben seien – könnten genutzt werden, um weitere Einfluss- oder Einmischungsversuche gezielt auszurichten.
Nach Darstellung der Arbeitsgruppe ist die Wahleinmischung eine Unterform der Wahlbeeinflussung. Sie richte sich gegen technische Aspekte des Wahlprozesses, darunter die Wählerregistrierung, die Stimmabgabe, die Auszählung und die Bekanntgabe der Wahlergebnisse.
Das Informationsblatt gilt als bislang deutlichste institutionelle Bestätigung zentraler Teile von Trumps Vorwürfen. Einige Demokraten hatten diese zuvor unter Hinweis auf eine frühere Einschätzung der Geheimdienste zurückgewiesen, wonach China sich nicht in die Präsidentschaftswahl 2020 eingemischt habe.

Trump ordnet Untersuchung an

In seiner Ansprache vom 16. Juli bezeichnete Trump Chinas Zugriff auf die Wählerdaten als „den größten Missbrauch von Wahldaten in der Geschichte“ und als „beispiellosen Albtraum für die Wahlsicherheit“.
Er erklärte, die US-Geheimdienste hätten festgestellt, dass China versucht habe, die Ergebnisse der Zwischenwahlen sowie später der Präsidentschaftswahl 2020 zu beeinflussen.
Außerdem sagte Trump, die Geheimdienste hätten bereits 2020 Kenntnis davon gehabt, dass China in 18 Bundesstaaten zig Millionen Wählerdaten gekauft, gestohlen oder gehackt habe. Einige Beamte hätten diese Erkenntnisse jedoch zurückgehalten oder heruntergespielt.
Trump beauftragte daraufhin das Justizministerium, die CIA, das FBI und das Amt des Direktors der Nationalen Nachrichtendienste mit einer Untersuchung. Sie sollen klären, warum die Informationen zurückgehalten wurden und gegebenenfalls strafrechtliche Schritte einleiten.

Kritik aus den Reihen der Demokraten

Der demokratische Senator Mark Warner aus Virginia, ranghöchstes Mitglied des Geheimdienstausschusses des Senats, warf Trump vor, die Enthüllungen für politischen Einfluss auf die bevorstehenden Zwischenwahlen zu nutzen.

Mark Warner warf Präsident Donald Trump vor, die neuen Enthüllungen für politischen Einfluss auf die bevorstehenden Zwischenwahlen zu nutzen. (Archivbild)

Foto: Ken Cedeno / AFP via Getty Images

Warner verwies auf die frühere Einschätzung der Geheimdienste, wonach China keine Einflussoperation zur Veränderung des Wahlausgangs 2020 durchgeführt habe.
„China ist ein ernst zu nehmender strategischer Konkurrent und ist absolut bestrebt, seine Interessen auf Kosten der USA durchzusetzen“, erklärte Warner.
Zugleich betonte er, die Geheimdienste seien zu dem Schluss gekommen, dass China zwar eine Einflusskampagne erwogen, diese letztlich aber nicht umgesetzt habe. Außerdem habe keine ausländische Regierung Stimmenzahlen manipuliert, Wahlmaschinen gehackt oder die Integrität der Wahlinfrastruktur beeinträchtigt.

Freigabe weiterer Dokumente angekündigt

Trump bezeichnete das amerikanische Wahlsystem in seiner Rede als „so kaputt und so anfällig, dass niemand es möglicherweise verteidigen kann“.
„Es ist nicht zu verteidigen“, sagte der Präsident.
Zudem kündigte er an, dass zahlreiche bislang als geheim eingestufte Dokumente aus dem Zeitraum von Januar 2020 bis Juni 2026 freigegeben und veröffentlicht werden sollen. Nach seinen Angaben stützen diese Unterlagen seine Vorwürfe.
„Dies ist eine Cyberbedrohung, die direkt auf das Herz unserer Demokratie abzielt“, sagte Trump.
Der Artikel erschien im Original auf theepochtimes.com unter dem Titel: „US Intelligence Chiefs Back Trump’s Claim China Interfered in American Elections“. (redaktionelle Bearbeitung: vm)
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Keine Waffen, kein Militär: Der Plan für den Gazastreifen

Keine Waffen, kein Militär: US-Präsident Donald Trump hat verkündet, dass der von den Vereinigten Staaten initiierte Friedensrat eine Vereinbarung zur „vollständigen Entwaffnung“ der islamistischen Hamas im Gazastreifen erzielt habe. Die Hamas stimmte laut US-Kreisen ihrer Entwaffnung zu. Eine offizielle Stellungnahme aus Israel zu Trumps Ankündigung gibt es bislang nicht.

Was sieht der Plan für die Hamas vor?

Nach Trumps Friedensplan ist vorgesehen, dass der Gazastreifen entmilitarisiert und die Hamas entwaffnet wird. Über Vermittler habe die Gruppierung „dem finalen Text des Zeitplans zugestimmt, wie er ihnen in unserer letzten Vermittlungssitzung vorgelegt wurde“, verlautete aus US-Kreisen. Dies schließe einen Artikel ein, der „die vollständige Entwaffnung“ beinhalte.
Die Hamas solle ihre Waffen dabei der palästinensischen Übergangsverwaltung (NCAG) übergeben. Eine mit der Sache vertraute Person betonte, dass auch andere Milizen und Clans in Gaza entmachtet werden müssten. Die NCAG solle zudem künftig die Strafverfolgung im Gazastreifen übernehmen.
Laut Friedensrat dürfen keine Waffen an Israel oder nicht palästinensische Parteien übergeben werden. Nur die palästinensische Übergangsregierung solle künftig Waffen im Gazastreifen verwahren und kontrollieren.
Bei dem Vorhaben soll eine Internationale Stabilisierungstruppe helfen, die von den USA angeführt werden soll. Insidern zufolge gibt es bereits Zusagen für mehr als 5.000 Soldaten aus verschiedenen Ländern. Die Kräfte sollen im Kern folgende Aufgaben haben:
  1. Die Polizei in Gaza trainieren.
  2. Bei der Entwaffnung der Hamas helfen und beschlagnahmte Waffen entsprechend sicher lagern.
  3. Als Vermittler zwischen Israel und den Palästinensern während des Rückzugs israelischer Truppen aus dem Gazastreifen fungieren.
 

Wird Israel einfach so seine Truppen abziehen?

Nein. Zwar sieht der Plan einen schrittweisen Abzug vor, bis sämtliche Truppen am Ende aus dem Gazastreifen verschwunden sind. Der Zeitrahmen dafür ist aber bislang nicht festgezurrt, wie eine dem Friedensrat nahestehende Person erläuterte.
Israel habe dabei ein „zentrales“ Argument vorgebracht: Ein Rückzug sei so lange nicht möglich, solange die Hamas durch ihre Präsenz und den Zugang zu Waffen weiter eine Bedrohung darstelle.
Bis zur tatsächlichen Entwaffnung der Hamas werde sich die israelische Armee nicht von der „derzeitigen gelben Linie“ zurückziehen, hieß es aus israelischen Regierungskreisen.
Die gelbe Linie bezeichnet die Rückzugsposition der israelischen Armee im Gazastreifen. Sie hat ihre Kontrolle über das Palästinensergebiet in den vergangenen Monaten von 53 Prozent auf über 60 Prozent ausgeweitet.
Neben dem vollständigen Truppenabzug soll sich Israel zudem an Verpflichtungen halten und dafür Sorge tragen, dass humanitäre Zugänge und die Bereitstellung von Hilfsgütern in Gaza ermöglicht werden.
Seit Oktober 2025 herrscht im Gaza-Krieg eine Waffenruhe, es kommt aber immer wieder zu tödlichen Angriffen. Israel kontrolliert weiterhin mehr als die Hälfte des abgeriegelten, durch den Krieg verwüsteten Küstengebiets. Der Hamas gelang es seit Beginn der Waffenruhe aber, ihre Herrschaft in dem von ihr weiterhin kontrollierten Gebiet wieder zu festigen.

Welchen Zeitrahmen für eine Umsetzung des Plans gibt es?

Aus dem Umfeld des Friedensrats verlautete zwar grob ein Zeithorizont von „200 bis 350 Tagen“ für den gesamten Plan. Zugleich räumte eine mit dem Vorhaben befasste Person ein, dass der konkrete Zeitplan „maßgeblich von den einzelnen Phasen“ abhänge: So sieht der Plan ein schrittweises Vorgehen vor, bei dem sowohl die Hamas als auch Israel Bedingungen erfüllen müssen.
Nach Angaben des Friedensrats sollen innerhalb von 14 Tagen, nachdem alle Parteien dem Fahrplan zugestimmt haben, der Zeitplan und die Mechanismen für die Umsetzung ausgearbeitet werden.
Konkret bedeutet das, dass ein unabhängiger Prüfungsausschuss die Bedingungen einer Phase überprüft und als erfüllt ansehen muss, bevor der nächste Schritt gemacht wird. „Wenn Phase eins blockiert wird, gehen wir nicht zur Phase zwei über“, hieß es. Damit solle dem tief sitzenden Misstrauen beider Konfliktparteien vorgegriffen werden.
Zugleich zeigt der Mechanismus auch, wie fragil der Zeitplan ist. Erfüllt eine Partei die Anforderungen nicht oder stimmt das Prüfungskomitee nicht zu, dürfte der Plan deutlich in Verzug geraten.

Was soll mit all dem erreicht werden?

Das übergeordnete Ziel soll der Wiederaufbau des Gazastreifens sein. Die Rede ist von „Wohlstand, Sicherheit und Frieden für die Palästinenser“ in dem Gebiet.
„Eines unserer Ziele ist es, Gaza innerhalb weniger Jahre vollständig von Entwicklungshilfe unabhängig zu machen“, sagte eine mit dem Plan vertraute Person. Gelingen soll das, indem eine „starke Wirtschaft“ basierend auf Kapitalismus und freier Marktwirtschaft etabliert werde und Investitionen gefördert würden.
Dies werde allerdings nur dann gelingen, solange sichergestellt werde, dass die Hamas nicht wieder erstarke, hieß es weiter. (dpa/red)
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ticker wirtschaft

Apple kämpft vor neuer iPhone-Saison mit Bauteile-Engpässen

Vor dem erwarteten Start der nächsten iPhone-Generation hat der US-Techkonzern Apple mit Engpässen bei wichtigen Bauteilen zu kämpfen. Das Problem seien aktuell vor allem knappe Produktionskapazitäten bei kombinierten Chipsystemen, die das Herzstück von Apple-Geräten wie iPhones und Mac-Computern sind, sagte Konzernchef Tim Cook.
Apple habe die Nachfrage nach iPhones und Macs in den vergangenen Monaten trotz bereits hoher Absatzprognosen unterschätzt, gestand Cook, der im September nach 15 Jahren seinen Posten räumt.
In anderen Jahren wäre das kein allzu großes Problem gewesen – als Riesen-Kunde hat Apple viel Gewicht bei Zulieferern. Doch aktuell gebe es „weniger Flexibilität“ als üblich, beklagte Cook in einer Telefonkonferenz mit Analysten. Deshalb gebe es gravierende Engpässe und nur eingeschränkte Möglichkeiten zum Gegensteuern.
Die Chipkapazitäten sind ausgebucht, weil wegen des boomenden Geschäfts mit Künstlicher Intelligenz gerade enorm viele Halbleiter für den beschleunigten Ausbau von Rechenzentren bestellt werden.
Dabei ist jetzt die Zeit, in der Apple traditionell die Produktion neuer iPhone-Modelle rechtzeitig zur Markteinführung im Herbst hochfährt. Wie immer äußerte sich der Konzern nicht dazu, ob neue Modelle des Telefons auch diesmal wieder im September vorgestellt werden.
Branchenkenner gehen aber fest davon aus. Nach Informationen des Finanzdienstes Bloomberg soll in diesem Jahr auch das erste aufklappbare iPhone-Modell auf den Markt kommen.

Starkes iPhone-Quartal

Im vergangenen Quartal stieg der iPhone-Umsatz im Jahresvergleich um nahezu 22 Prozent auf 54,25 Milliarden Dollar (47 Milliarden Euro). Damit übertraf der Konzern die durchschnittlichen Erwartungen der Analysten.
Marktforschern zufolge legte der iPhone-Absatz im vergangenen Vierteljahr zu – und auch der durchschnittliche Verkaufspreis dürfte höher gewesen sein. Eigene Absatzzahlen nennen die großen Anbieter schon lange nicht mehr.
Das iPhone ist damit weiterhin das wichtigste Apple-Produkt. Es macht rund die Hälfte des Geschäfts aus. Insgesamt stieg der Apple-Umsatz um 16 Prozent auf gut 109,4 Milliarden Dollar. Unterm Strich legte der Gewinn um 27 Prozent auf knapp 29,8 Milliarden Dollar zu.
Dazu trugen laut Apple auch bereits verbuchte Rückzahlungen von US-Importzöllen bei, die dem Konzern zustehen, nachdem das Oberste Gericht der USA einige Maßnahmen von Präsident Donald Trump gekippt hatte.
Bei Dienstleistungen und dem Geschäft in der Region China konnte Apple trotz Zuwächsen die noch höheren Erwartungen der Analysten nicht erfüllen. Die Aktie fiel im US-Handel am Freitag zeitweise um mehr als neun Prozent.
Analyst Gil Luria von der Finanzfirma DA Nathanson verwies im US-Sender CNBC darauf, dass die Apple-Aktie als so etwas wie ein sicherer Hafen bei Wetten auf die KI-Zukunft galt: Egal, wer bei Künstlicher Intelligenz gewinnt, werde man die Software auf Geräten wie iPhones und Mac-Computern nutzen.
Die Anleger seien aber enttäuscht, dass Apple für das laufende Quartal ein verlangsamtes Wachstum vorhersagte. Die Apple-Aktie war in den vergangenen Monaten rasant gestiegen.

Teure Speicherchips

Wie auch anderen Computer-Anbietern macht Apple der drastische Preisanstieg bei Speicherchips zu schaffen. Unter Verweis auf die Kostenexplosion erhöhte der Konzern vor wenigen Wochen die Preise für mehrere Gerätekategorien. Die iPhones blieben davon ausgenommen.
Cook verwies nun darauf, dass der DRAM-Speichermarkt nur drei große Anbieter habe. „Es wäre gut, wenn es mehr Lieferanten gäbe“, sagte er. In der Branche wird das als Aufruf gedeutet, Apple und anderen US-Firmen den Kauf chinesischer Speicherchips zu erlauben. Dagegen gibt es aufgrund des Handelskonflikts zwischen Washington und Peking Widerstände in der US-Regierung.
Das Ende Juni abgeschlossene Vierteljahr war das letzte volle Quartal unter Cooks Regie. Er übergibt die Konzernführung zum September an den bisherigen Hardware-Boss John Ternus. (dpa/red)
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NATO arbeitet an Plänen für Ausbau der atomaren Abschreckung

Die NATO arbeitet an Plänen für einen Ausbau der nuklearen Abschreckung in Europa. Dabei geht es vor allem um sogenannte nichtstrategische Atomwaffen. Diese sind zum Beispiel für den Einsatz gegen gegnerische Truppen, Flugplätze, Häfen, Kommandozentralen und andere militärische Infrastruktur vorgesehen.
Im Vergleich zu strategischen Atomwaffen haben sie häufig eine geringere Sprengkraft und werden meist mit Kampfflugzeugen oder kürzer reichenden Raketen oder Marschflugkörpern als Träger eingesetzt.
Nach der massiven atomaren Abrüstung nach dem Ende des Kalten Krieges lagerten laut Schätzungen von Nuklearexperten zuletzt nur noch etwa 100 US-Bomben vom Typ B61-12 auf sechs Luftwaffenstützpunkten in Deutschland, Belgien, Italien, den Niederlanden und der Türkei. In der Bundesrepublik sollen sie auf dem Fliegerhorst Büchel in Rheinland-Pfalz stationiert sein.
Die Bomben könnten im Rahmen der sogenannten nuklearen Teilhabe der NATO im Ernstfall auch von deutschen Kampfjets abgeworfen werden. Derzeit hält die Luftwaffe Tornados für mögliche Einsätze dieser Art bereit, künftig sollen es Tarnkappenjets vom Typ F-35 sein.

Nato will auf Atomwaffenangriff antworten können

NATO-Generalsekretär Mark Rutte schloss im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur nicht aus, dass künftig mehr US-Atomwaffen in Europa stationiert werden. Er wollte sich aus Geheimhaltungsgründen allerdings nicht zu Details der laufenden Beratungen äußern.
Das Bündnis prüfe fortlaufend, welche Fähigkeiten benötigt würden und wie der nukleare Abschreckungsmix aussehen müsse, erklärte er in einem Mitte Juli geführten Interview. „Wo immer wir Anpassungen vornehmen müssen, werden wir dies tun“, sagte Rutte. „Wir müssen sicherstellen, dass uns niemand mit Atomwaffen angreifen kann, ohne dass wir in der Lage wären, darauf zu antworten.“
Dass die Arbeiten über den Austausch und die Modernisierung vorhandener Systeme hinausgehen könnten, hatte er bereits im April beim NATO Nuclear Policy Symposium in Istanbul angedeutet. Es müssten entscheidende Beschlüsse darüber gefasst werden, wie die nukleare Aufstellung der NATO weiter an das sich verschlechternde Sicherheitsumfeld angepasst werden solle, sagte er damals.
Nach dem jüngsten Treffen der Nuklearen Planungsgruppe des Bündnisses wurde dann im Juni erstmals seit knapp zwei Jahrzehnten wieder eine Erklärung veröffentlicht. Darin bekennen sich die Verbündeten dazu, die nuklearen Fähigkeiten der NATO weiter zu modernisieren, ihre Fähigkeit zur nuklearen Planung zu stärken und die Abschreckung anzupassen. (dpa/red)