Tag: Gesundheit
In Kürze:
- Hitze erzeugt immer wieder Schlagzeilen und belastet unseren Körper. Panik ist jedoch nicht hilfreich.
- Verschiedene Personengruppen bedürfen tatsächlich des Schutzes. Für viele andere genügt ein gesunder Menschenverstand.
- Der Körper ist kein Gerät, das man nur kühlen muss. Er ist ein Regulationssystem.
- Dieses System kann man überfordern durch zu viel Sonne, unangepasste Ernährung, falsche Medikamenteneinstellung, Alkohol oder Bewegungsmangel.
- Man kann es aber auch unterstützen, und zwar durch Flüssigkeit, Mineralstoffe, Schatten, Schlaf, leichte Kost und Wasseranwendungen.

Beim Umgang mit Sonnenschein gilt schlicht „gesunder Menschenverstand“, auch im Urlaub.
Foto: Viktor_Gladkov/iStock
Wer wirklich gefährdet ist
Medikamente und Hitze: Ein unterschätztes Thema

Unser Körper verfügt über verschiedenen Methoden, die Temperatur zu regulieren.
Foto: ts/Epoch Times nach ttsz/iStock
Trinken, aber richtig

Besonders Ältere sollten im Sommer darauf achten, dass sie genug Wasser trinken, auch wenn sie nicht durstig sind.
Foto: Photodjo/iStock
Leicht essen, klug lüften, Bewegung dosieren
Kneipp im Schnellverfahren: Das kalte Armbad

Ein Eiswürfel über den Unterarm gerieben hilft, Wärme abzuleiten.
Foto: Tatiana/iStock
Der Reiz muss zum Menschen passen
Fazit
Milliarden-Sparziel noch erhöht
Mehr Steuergeld als zunächst geplant
In Kürze:
- Die Bundesregierung plant die Änderung des Arbeitszeitgesetzes.
- So sollen auch Bäckereien an Sonn- und Feiertagen 8 Stunden arbeiten dürfen.
- Verbände und Parteien diskutieren das Thema kontrovers.
- Die Zahl der Bäckereibetriebe ist seit 2015 um rund 3.500 zurückgegangen.
Verband sieht Gleichstellung im Wettbewerb
Längere Arbeitszeiten machen die Branche unattraktiver
Öffnungszeiten sind Sache der Länder
Warum junge Menschen tödliche Drogen nehmen
Aufruf zu mehr Hilfe
„Für Streeck ist die Frage, „warum wir als Gesellschaft nicht aus diesen Drogentoten-Zahlen lernen.“ Er sagte: „Die Drogenproblematik wird oft als Problem des Stadtbilds beschrieben, sie wird als Problem des Bahnhofs beschrieben.“
Die Todesfälle durch Drogen
Trends über die Jahre
Grüne wollen Abstimmung über Krankenkassen-Reform blockieren
Krankenkassen vor riesigem Defizit
Klemm: Brauchen Präventionsstrategien
Koalition will strengere Regeln bei Krankschreibungen
Entlastungen für Familien
Kassenvertreter grundsätzlich zustimmend
DKG übt scharfe Kritik
Linnemann zuversichtlich
Fehlende Fachärzte für psychosoziale Behandlung
In Kürze:
- Infraschall von Windkraftanlagen soll Herzkrankheiten fördern.
- Das ist das Ergebnis einer neuen Studie der Arbeitsgruppe Infraschall der Universitätsmedizin Mainz.
- Dazu wurden die medizinischen Daten von vier Gemeinden bei Paderborn miteinander verglichen, zwei mit vielen Windrädern, zwei fast ohne.
- Die gesundheitliche Auswirkung von Infraschall durch Windräder bleibt ein Streitthema.
- Die hinter der Studie stehenden Ärzte fordern Aufklärung und ausreichende Mindestabstände zu Wohngebieten.
„Die Daten zeigen am Beispiel der Region Paderborn ein signifikant erhöhtes kardiovaskuläres [Anm. d. Red.: das Herz-Kreislauf-System betreffend] Neu-Erkrankungsrisiko in Kommunen mit massivem Ausbau der Windenergie an.“
Testregion Paderborn

Der Kreis Paderborn in Nordrhein-Westfalen.
Foto: TUBS; CC BY-SA 3.0,
Klare Ergebnisse bei den Herzerkrankungen

In den windkraftstärkeren Gemeinden Borchen und Lichtenau gab es in den Vergleichszeiträumen eine deutlich stärkere Zunahme von Herzinsuffizienz und Rhythmusstörungen als in Hövelhof und Delbrück. Als Vergleichswert (100 %) dienen die Mittelwerte von Hövelhof und Delbrück im Zeitraum 2015 bis 2024.
Foto: mf/Epoch Times nach Arbeitsgruppe Infraschall Universitätsmedizin Mainz
Doppelblindstudie: Weder Patienten noch Ärzte wussten von der Studie
„Ziel der aktuellen Studie war die Vermeidung von drei wichtigsten statistischen Effekte: Nocebo-Effekt, Habituation-Effekt und Hawthorne-Effekt.“
War die Ursache wirklich Infraschall?
Streitpunkt Infraschall
„Wissenschaft und Medizin fordern einhellig mehr Forschung. Bereits am 118. Ärztetage – dem höchsten Gremium der Ärzteschaft – wurde ein Beschluss verabschiedet, der die Notwendigkeit von Forschung in der Wohnraumumgebung sehr detailgenau und explizit einfordert. Trotz dieser eindeutigen Positionierung von Wissenschaft und Ärzteschaft hat die Politik diese Positionierung nicht beachtet.“
Forderungen der Ärzte
„Wir fordern eine ehrliche Information der betroffenen Bevölkerung, damit sie die Chance auf Früherkennung von Herzinsuffizienz und Rhythmusstörungen hat, um eine leitlinienkonforme Behandlung zu ermöglichen. Zu der Ehrlichkeit würde auf das behördliche Eingeständnis gehören, dass man vieles nicht weiß.“
Besonderheiten im Gesundheitswesen
Auswirkungen für Patienten, Ärzte und das Gesundheitssystem
Sorge der Bevölkerung
Verdi warnt vor Befristungswachstum
In Kürze:
- Stickstoffmonoxid spielt im Körper eine größere Rolle, als viele annehmen: Es hilft Blutgefäßen, sich zu entspannen und zu weiten.
- Die Mundflora arbeitet in diesem Zusammenhang offenbar an einem System mit, das Blutdruck und Durchblutung beeinflusst.
- Unser Gesundheitssystem ist in einzelne Bereiche unterteilt, doch unser Organismus arbeitet als großes Ganzes.
- 7 Tipps – von Ernährung über Zahnpasta bis Schnarchen – helfen den Gefäßen.

Rote Bete wird von Profisportlern für die Förderung der Durchblutung geschätzt.
Foto: dianazh/iStock
Wenn die Gefäße enger werden

Der Unterschied zwischen gesunden und ungesunden Blutdruck schematisch dargestellt.
Foto: blueringmedia/iStock
Die Mundflora als Gefäßhelfer

Nitratreiche Lebensmittel wie Rucola, Spinat, Mangold, Petersilie und grünes Blattgemüse helfen den Blutgefäßen.
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Mundspülung: Hygiene oder Dauerangriff?

Die falsche Mundspülung oder Zahnpasta kann die guten Bakterien im Mund töten und könnte Bluthochdruck begünstigen.
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Die Sache mit den Zahnherden
Schnarchen ist kein Eheproblem

Schätzungen zufolge schnarchen mehr als 60 Prozent der über 50-jährigen Männer.
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Was Sie tun können
- Essen Sie regelmäßig nitratreiches Gemüse wie Rucola, Rote Bete, Spinat, Mangold, Feldsalat, Staudensellerie, Radieschen, Petersilie.
- Seien Sie zurückhaltend mit antiseptischen Mundspülungen.
- Prüfen Sie Ihre Zahnpasta. Nicht alles, was schäumt und nach Minze riecht, dient automatisch dem Milieu im Mund.
- Denken Sie bei Bluthochdruck auch an den Mundraum: Zahnfleisch, Zahnherde, wurzelbehandelte Zähne, Kieferentzündungen.
- Nehmen Sie Nasenatmung und Schnarchen ernst. Wer nachts schlecht atmet, stresst Herz, Gehirn, Gefäße und Stoffwechsel.
- Bewegen Sie sich. Bewegung erzeugt Scherkräfte an der Gefäßwand. Diese Reize fördern die NO Bildung im Endothel. Dreimal täglich zehn Minuten Gehen wären für viele bereits ein guter Anfang.
- Senken Sie oxidativen Stress und verbessern Sie Ihren Blutzucker. Polyphenole aus Beeren, Granatapfel, grünem Tee, Kräutern, Olivenöl und Gemüse können helfen, NO indirekt zu schützen. Insulinresistenz und chronisch erhöhte Blutzuckerwerte dagegen schädigen das Endothel.

Lebensmittel, die oxidativen Stress senken können, sind Beeren, Granatapfel, grüner Tee, Kräuter, Olivenöl und Gemüse.
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Der Körper denkt nicht in Fachabteilungen
Heftige Proteste gegen Koalitions-Pläne
Telefon-Krankschreibungen mit kleinem Anteil
Teilkrankschreibungen geplant
Drei Todesfälle, darunter eine Deutsche
Infektionen auf Atlantik-Kreuzfahrt
Keine Einsparungen auf pflegende „Helden des Alltags“
Vogt: Sozialbeiträge dürfen nicht davonlaufen
Warnung: Bewährte Strukturen dürfen nicht gefährdet werden
Auch in Berliner Koalition sind Reformpläne Streitthema
In Kürze:
- Homeoffice bietet Flexibilität und spart Pendelzeit, kann bei dauerhaftem Arbeiten aus der Distanz aber auch psychisch belasten.
- Weniger soziale Kontakte und verschwimmende Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit können das Wohlbefinden beeinträchtigen – besonders bei Menschen mit wenig sozialer Unterstützung.
- Klare Arbeitszeiten, Pausen, Bewegung und regelmäßiger Austausch helfen, die Vorteile des Homeoffice zu nutzen und Belastungen zu reduzieren.
Isolation fordert ihren Tribut
Die Arbeitnehmer, die am stärksten gefährdet sind
- Menschen, die allein leben oder nur über begrenzte soziale Unterstützung verfügen
- Jüngere Mitarbeiter und Berufseinsteiger, denen Mentoren und Beziehungen am Arbeitsplatz fehlen
- Menschen mit Angstzuständen, Depressionen oder einem starken Bedürfnis nach sozialer Interaktion
- Menschen, denen es schwerfällt, Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben zu ziehen
Praktische Schritte für Remote-Mitarbeiter
„Gehen Sie aus dem Haus und schaffen Sie klare Übergänge zwischen Arbeit und Erholung“, sagte Dimitriu.
„Grenzen und ein gewisses Maß an Disziplin können das Arbeiten von zu Hause aus gut bewältigbar machen“, so Dimitrius’ Einschätzung.














































