Tag: Übersicht
UNO stellt 10.000 Leichensäcke bereit
US-Militär: Hafen im zerstörten La Guaira wieder in Betrieb
USA verdoppelte zugesagte Hilfen auf 300 Millionen Dollar

Ein Motorradfahrer fährt am 29. Juni 2026 in Caraballeda im Bundesstaat La Guaira, Venezuela, an einem großen Riss in einer beschädigten Straße vorbei. Verheerende Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 ereigneten sich am 24. Juni kurz nacheinander nahe der karibischen Küste des Landes.
Foto: Juan Barreto/AFP via Getty Images

Fahrgäste warten am Frankfurter Hauptbahnhof in Frankfurt am Main (24. Juni 2026).
Foto: Kirill Kudryavtsev/AFP via Getty Images
Essen und Düsseldorf, Hagen und Wuppertal
„Feindselige und unbegründete“ Entscheidung
Israel und der Libanon haben am Freitag, dem 26. Juni, in den USA ein Rahmenabkommen unterzeichnet, das den Weg für ein Friedensabkommen zwischen den beiden Nachbarstaaten ebnen soll.
„Wir freuen uns, ein Rahmenabkommen zwischen der souveränen Regierung des Libanon und der Regierung Israels bekannt zu geben, das von den Vereinigten Staaten vermittelt und unterstützt wurde und den Aufbau eines Rahmens für dauerhaften Frieden und Sicherheit einleitet“, sagte US-Außenminister Marco Rubio bei der Unterzeichnungszeremonie in Washington.
Israel und der Libanon unterhalten bislang keine diplomatischen Beziehungen und befinden sich formell seit 1948 im Kriegszustand.
Das Abkommen folgt auf monatelange Kämpfe zwischen den israelischen Streitkräften und der Hisbollah, einer international als Terrororganisation eingestuften Gruppe mit Sitz im Libanon und Verbindungen zum Iran. Israelische Streitkräfte waren im Südlibanon am Boden im Einsatz und führten in anderen Teilen des Landes Luftangriffe auf Stellungen der Hisbollah durch.
Nach Angaben von Rubio soll das Rahmenabkommen auch die Entwaffnung der Hisbollah voranbringen. Das ebenfalls von den USA unterzeichnete Abkommen schaffe ein „klares und strukturiertes Verfahren“, um die proiranische Miliz und ihre Infrastruktur zu entwaffnen, erklärte er in Washington.
Zudem werde eine von den USA unterstützte militärische Arbeitsgruppe eingerichtet, die die Umsetzung des Abkommens begleiten solle. Der US-Chefdiplomat kündigte außerdem 100 Millionen US-Dollar (rund 88 Millionen Euro) an humanitärer Hilfe in Abstimmung mit den Vereinten Nationen sowie 30 Millionen US-Dollar zur Stärkung der Fähigkeiten der libanesischen Armee an
Verhandlungen seit April
Weiterhin erhebliche Differenzen
„Ein erster Schritt“
Vier deutsche Werke betroffen
Gericht verhängt Höchststrafe
„Keinerlei Reue, Bedauern oder Einsicht“
Gespräche über Iran-Abkommen
Solidarität mit den Golfstaaten
Ansteckungsrisiko gilt als gering
Durch Ronald Reagan 1987 an die Fed-Spitze
Gefunden bei einer Razzia am 15. Juni
Stammt es aus einem Kunstdiebstahl von 2010?
Forderungen nach politischem Rücktritt
Der Essener Chemiekonzern Evonik baut bis 2029 weltweit weitere rund 3200 Stellen ab. Allein in Deutschland sollen 2150 Arbeitsplätze wegfallen. Das teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
Werk in Witten wird geschlossen
Gewerkschaft kritisiert Belastung der Beschäftigten
Die US-Notenbank Federal Reserve hat die Zinssätze bei ihrer ersten geldpolitischen Sitzung unter dem neuen Vorsitzenden Kevin Warsh unverändert gelassen.
Die Mitglieder stimmten einstimmig dafür, den Leitzins in der Zielspanne von 3,5 bis 3,75 Prozent zu belassen.
„Die wirtschaftliche Aktivität wächst trotz der erhöhten Unsicherheit, die teilweise auf den Konflikt im Nahen Osten zurückzuführen ist, weiterhin in solidem Tempo“, erklärte das Federal Open Market Committee (FOMC) nach der Sitzung.
„Das Produktivitätswachstum und die Investitionen sind stark. Die Zahl der neu geschaffenen Arbeitsplätze hält mit dem Wachstum der Erwerbsbevölkerung Schritt, und die Arbeitslosenquote hat sich kaum verändert.“
Nach Angaben der Fed liegt die Inflation weiterhin über dem Zielwert von 2 Prozent. Verantwortlich seien unter anderem angebotsseitige Schocks, die die Preise in Bereichen wie dem Energiesektor nach oben getrieben hätten.
„Der Ausschuss bleibt entschlossen, Preisstabilität wiederherzustellen“, hieß es weiter.
Mit Material der englischsprachigen Epoch Times.
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