Tag: Gesellschaft
Kanzleramtschef Frei als Nachfolger im Gespräch
„Möglichkeit für eine Neuaufstellung“
Warnung vor überhasteten Entscheidungen
Thorsten Frei, 52, Chef des Bundeskanzleramts (CDU)
Carsten Linnemann, 48, CDU-Generalsekretär
Alexander Dobrindt, 56, Bundesinnenminister (CSU)

Bei den Spekulationen um die Nachfolge von Jens Spahn an der Spitze der Unionsfraktion fällt auch der Name des bisherigen Innenministers Alexander Dobrindt.
Foto: Michael Kappeler/dpa
Günter Krings, 56, stellvertretender Vorsitzender der Bundestagsfraktion (CDU)
Nina Warken, 47, Bundesgesundheitsministerin (CDU)
CDU klar gegen Legalisierung der Leihmutterschaft

Spahns Mann, Daniel Funke. (Archivbild)
Foto: Elisa Schu/dpa
Rücktrittsforderungen aus der CDU
CDU-Präsidium befasst sich am Montag mit dem Thema
„Moralisch klaren Rechtsbruch begangen“

Spahn und sein Mann Daniel Funke hatten am Mittwoch bekanntgegeben, dass sie Eltern geworden sind. (Archivbild)
Foto: Michael Kappeler/dpa
„Gewisse Glaubwürdigkeitsfrage“
„Unsere Heimat gehört denen, die sich um das Miteinander kümmern, nicht denen, die das Gegeneinander organisieren“, sagte Minister Alois Rainer bei der Vorstellung einer „Heimat-Agenda“ im brandenburgischen Chorin.
Regelmäßige Dialoge geplant
„Wir verteidigen das Miteinander“
„Wunderbare Lernorte für Demokratie“
Auch Städte solle in den Blick

Brunei auf der Insel Borneo ist wegen reicher Öl- und Gasvorkommen steinreich. (Archivbild)
Foto: Vincent Thian/AP/dpa
Der Sultan reist zu den Untertanen

24. Februar 2025: Im Stadtzentrum von Bandar Seri Begawan, der Hauptstadt von Brunei.
Foto: keladawy/iStock
„Seine Majestät der Sultan kann weder in seiner persönlichen noch in seiner offiziellen Funktion etwas Falsches tun.“
Sagenhafter Reichtum und ein Weltrekord

Prinz Abdul Mateen und seine Braut Anisha Rosnah werden im offenen Rolls Royce durch die Straßen von Bandar Seri Begawan gefahren (2024).
Foto: Uncredited/Brunei’s Information Department/AP/dpa
Riesiger Palast mit fast 1.800 Zimmern
Kritik an drakonischen Strafen
Empfang in Berlin

Prinz Abdul Mateen von Brunei (2.v.r) mit seiner Braut Anisha Rosnah (2.v.l) neben Königin Hajah Saleha (l.) und dem Sultan Hassanal Bolkiah (r).
Foto: —/Brunei’s Information Department/AP/dpa
Ölreserven gehen aus
BKA warnt vor „Generation-Z-Mafia“
Münch: „‚Crime as a Service‘: Straftaten werden ausgelagert“
Mehr scharfe Schusswaffen gelangen über die Türkei nach Europa
Regeln im Bundestag verschärft

Abstimmung über das Gesundheits-Sparpaket im Bundestag.
Foto: Michael Kappeler/dpa
Warnung vor Polarisierung

Die Aussichten für den Arbeitsmarkt haben sich verschlechtert. (Symbolbild)
Foto: Jens Kalaene/dpa
Schaden bleibt unklar
Jeder 3. hat überhaupt kein Vertrauen mehr und die Regierung
Diskrepanz beim Realeinkommen
Güter des täglichen Lebens stark verteuert
Warum junge Menschen tödliche Drogen nehmen
Aufruf zu mehr Hilfe
„Für Streeck ist die Frage, „warum wir als Gesellschaft nicht aus diesen Drogentoten-Zahlen lernen.“ Er sagte: „Die Drogenproblematik wird oft als Problem des Stadtbilds beschrieben, sie wird als Problem des Bahnhofs beschrieben.“
Die Todesfälle durch Drogen
Trends über die Jahre
Selbstreflektionen
Unbehagen und Komfort
Da war noch etwas …
Mit Bestimmung durch das Unbehagen
Ein Blick nach vorn
45-Jähriger sitzt in Untersuchungshaft
Kindern soll sicherer Start in die Zukunft ermöglicht werden
Lies gibt dem Migrationsbeauftragten Rückendeckung
Noch ist unklar: Wie viel wusste die Schwiegermutter?
HateAid und Amadeu Antonio Stiftung
Keine Kürzungen vorgesehen
„It is not our part to master all the tides of the world, but to do what is in us for the succour of those years wherein we are set, uprooting evil in the fields that we know so that those who come after may have clean earth to till.“
Diese wunderschönen Zeilen aus J.R.R. Tolkiens „Der Herr der Ringe“ geben uns sowohl Hoffnung als auch Orientierung in schweren Zeiten. Es ist leicht, sich von dem Bösen in der Welt überwältigen zu lassen, von den Problemen der Welt verwirrt und bedrängt zu werden.

Wer Einfluss auf sein Umfeld nehmen möchte, sollte in seiner eigenen Nachbarschaft beginnen.
Foto: Liudmila Chernetska/iStock
Eine bewusste Anstrengung
Vielleicht ist die Zeit gekommen, sich wieder dem eigenen Umfeld zu widmen, statt den nationalen und internationalen Schauplätzen. „Normale Menschen wollen Verantwortung für ihr eigenes Leben übernehmen“, schreibt Dale Ahlquist in der Einleitung zu seinem Buch „Localism“ aus dem Jahr 2024, „doch sie fühlen sich zunehmend frustriert und entfremdet, weil alles außerhalb ihrer Kontrolle liegt und sie nicht einmal wissen, wer die Kontrolle ausübt. … Lokalismus bedeutet, bei den Dingen mitreden zu können, die das eigene Leben betreffen.“
„Normal people want to take responsibility for their own lives, and they are increasingly frustrated and alienated by the fact that everything is out of their control and they cannot really say who is in control. …Localism means having a say in what happens to you.“
Unser größter Einflussbereich liegt vor unserer Haustür. Dort wirken sich Entscheidungen am unmittelbarsten auf uns und unsere Familien aus. Die wahre Gestaltungskraft gewöhnlicher Menschen entfaltet sich in ihrer Gemeinde, ihrer Nachbarschaft und ihrem direkten Umfeld. Ob sie davon Gebrauch machen, liegt bei ihnen selbst.
Die „Unbesiegbaren“
„It often happens in history that things intensely small and local, or even backward and barbaric, defend themselves with great success against empires and combines, simply because they are too remote to have been overawed by mere cosmopolitan rumour and reputation. There are some fortunate communities that are too ignorant to be bullied, too superstitious to be frightened, too poor to be bribed, and too small to be destroyed. It is probably in these minute and secret places that the seed of civilization will be preserved for future ages, through the blundering anarchy of big things which seems to be coming upon us.“

Ehrenamtliches Engagement auf Gemeindeebene steht in Zusammenhang mit einem verbesserten sozialen Zusammenhalt und messbaren Vorteilen für die öffentliche Gesundheit und das Wohlbefinden.
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Wie sieht Lokalismus in der Praxis aus?
„By localism, we mean an economy and a political system based on the family.“
„If we begin with the dignity of providing for and protecting and loving our own families, the next natural step is to treat our neighbors with the same respect and charity so that their families can enjoy what we enjoy.“
Das Dorf braucht Dorfbewohner

Leere Gasse in Stolberg im Harz, 2024.
Foto: ChrisRinckes/iStock
„[Localism] means keeping your dollars in your community, buying from your neighbor, and thereby supporting your neighbor. It means owning your own piece of the community. It means being your own boss.“

Zusammen statt allein: vier ältere Frauen in einem italienischen Dorf.
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Örtliche Gemeinschaften und Kultur im Mittelpunkt

Der persönliche Kontakt ist nach wie vor einer der stärksten Indikatoren für Vertrauen in der Gemeinschaft und bürgerschaftliches Engagement.
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Selbstvertrauen
Wenn du den Kopf bewahrst, da rings die Massen
Längst kopflos sind und geben Dir die Schuld,
Dir treu sein kannst, wenn alle Dich verlassen,
Und siehst ihr Zweifeln dennoch mit Geduld;
If you can keep your head when all about you
Are losing theirs and blaming it on you,
If you can trust yourself when all men doubt you,
But make allowance for their doubting too;

Eines der zentralen Themen Kiplings ist emotionale Stabilität – die Fähigkeit, gelassen und prinzipientreu zu bleiben, selbst wenn andere es nicht tun.
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Das Überwinden der Gefallsucht
Kannst warten du und langes Warten tragen,
Läßt dich mit Lügnern nie auf Lügen ein,
Kannst du dem Hasser deinen Hass versagen
Und doch dem Unrecht unversöhnlich sein –
If you can wait and not be tired by waiting,
Or being lied about, don’t deal in lies,
Or being hated, don’t give way to hating,
And yet don’t look too good, nor talk too wise:
Ziele setzen und Rückschlägen ins Auge sehen
Wenn du kannst träumen, doch kein Träumer werden,
Nachdenken und gleichwohl kein Grübler sein;
Wenn dich Triumph und Sturz nicht mehr gefährden,
Weil beide du als Schwindler kennst, als Schein;
If you can dream — and not make dreams your master,
If you can think — and not make thoughts your aim;
If you can meet with Triumph and Disaster
And treat those two impostors just the same;

Viktorianische Ideale von Disziplin, Pflicht und Entschlossenheit prägen das Männlichkeitsbild bis heute.
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Beharrlichkeit und Mut
Kannst du die Wahrheit sehn, die du gesprochen,
Verdreht zum Köder für den Pöbelhauf,
Siehst du als Greis dein Lebenswerk zerbrochen
Und baust mit letzter Kraft es wieder auf –
If you can bear to hear the truth you’ve spoken
Twisted by knaves to make a trap for fools,
Or watch the things you gave your life to, broken,
And stoop and build ’em up with worn-out tools:
Wenn du auf EINES Loses Wurf kannst wagen
die Summe dessen, was du je gewannst,
es ganz verlieren und nicht darum klagen,
nur wortlos ganz von vorn beginnen kannst;
If you can make one heap of all your winnings
And risk it on one turn of pitch-and-toss,
And lose, and start again at your beginnings
And never breathe a word about your loss;
Wenn du, ob Herz und Sehne längst erkaltet,
Sie doch zu deinem Dienst zu zwingen weißt
Und durchhältst, auch wenn nichts mehr in dir waltet
Als nur dein Wille, der „Durchhalten!“ heißt –
If you can force your heart and nerve and sinew
To serve your turn long after they are gone,
And so hold on when there is nothing in you
Except the Will which says to them: „Hold on!“

Teilzeitarbeit und Haushaltsverantwortung sind wichtige Möglichkeiten für Jungen, Verantwortungsbewusstsein und Selbstständigkeit zu entwickeln.
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Tugend und Identität
Kannst du zum Volke ohne Plumpheit sprechen,
Und im Verkehr mit Großen bleibst du schlicht;
Läßt du dich nicht von Freund noch Feind bestechen,
Schätzt du den Menschen, überschätzt ihn nicht;
If you can talk with crowds and keep your virtue,
Or walk with Kings—nor lose the common touch,
If neither foes nor loving friends can hurt you,
If all men count with you, but none too much;

Ein charakterstarker Mann identifiziert sich weder übermäßig mit seinen Erfolgen noch mit seinen Misserfolgen.
Foto: PeopleImages/iStock
Füllst jede unerbittliche Minute
Mit sechzig sinnvollen Sekunden an:
Dein ist die Erde dann mit allem Gute,
Und was noch mehr, mein Sohn: Du bist ein Mann!
If you can fill the unforgiving minute
With sixty seconds’ worth of distance run,
Yours is the Earth and everything that’s in it,
And—which is more—you’ll be a Man, my son!











































